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Hosie

Fleur d'Amour | Englisches Vollblut | Stute

[center] [font='Century Gothic'][b][color=#708090][size=3]Steckbrief[/size][/color][/b] [b]Pferdename:[/b] Fleur d' Amour xx [b]Rufname:[/b] Fleur _____________________ [b]Aus der:[/b] [url="http://www.joelle.de/gallery/image/91728-valley-victoria-%26-9792;-englisches-vollblut/"]Valley Victoria xx[/url] [size=1][b]M:[/b] Victorious Lou xx [b]V:[/b] Bonefish[/size] [b]Von: [/b] [url="http://www.joelle.de/gallery/image/71876-pharlap-%26-9794%3B/"]Pharlap xx[/url] [size=1][b]M:[/b] Entreaty xx [b]V:[/b]Night Raid xx[/size] _____________________ [b]Geburtstag:[/b] 23. Mai 1999 [b]Geschlecht:[/b] Stute [b]Rasse:[/b] Englisches Vollblut [b]Fellfarbe:[/b] Schimmel [b]Kopfabzeichen:[/b] Schnippe [b]Beinabzeichen:[/b] h.r. weißer Fuß, h.l. halbweiße Fessel [b]Charakter:[/b] Fleur zeigt Leistungsbereitschaft und Siegeswillen in jeder Lebenslage. Menschen gegenüber zeigt sie sich anhänglich und verschmust, aber leider auch schnell zu verletzen. Mit Gewalt kommt man bei ihr nicht weiter, sondern mit positiver Bestärkung und Freude an der Arbeit. Anderen Pferden gegenüber ist sie Verträglich und ordnet sich schnell unter, lässt sich aber deshalb nicht triezen. Sie ist neugierig zeigt aber allein nicht zu viel Mut. [b]Stockmaß:[/b] 158 cm [b]Gesundheit:[/b] Sehr gut! [b]Eingeritten:[/b] Ja _____________________ [b]Züchter:[/b] - [b]Besitzer:[/b] Hosie [b]Vorbesitzer:[/b] Ivi.Kiwi [b]Pferd erstellt von:[/b] Ivi.Kiwi [b]Umgemalt von:[/b] - [b]Vorkaufsrecht:[/b] Ivi.Kiwi _____________________ [b]Reitbeteiligung:[/b] /// [b]Trainer: [/b]/// [b]Hufschmied:[/b] Hosie [b]Tierarzt:[/b] Paty _____________________ [b][color=#708090][size=3]Qualifikationen[/size][/color][/b] [b]Galopprennen Klasse:[/b] A - Anfänger [b]Western Klasse:[/b] E - Einsteiger [b]Spring Klasse:[/b] E - Einsteiger [b]Military Klasse:[/b] E - Einsteiger [b]Dressur Klasse:[/b] E - Einsteiger [b]Distanz Klasse:[/b] A - Anfänger [b]Fahren Klasse:[/b] E - Einsteiger _____________________ [color=#708090][size=3][b]Beschreibung[/b][/size][/color] Fleur d'Amour, ein edler Name dem die züchterische Qualität dieser Stute um Nichts nachsteht. Ihre edlen und schwebenden Grundgangarten, besonders ihr starker und Kraftvoller Galopp und ihr Mütterlicher Gesichtsausdruck sind ihre Markenzeichen, die ihren Astreinen Charakter nach außen tragen. [b]Besondere Eignung/en:[/b] Galopprennen │ Show _____________________ [color=#708090][size=3][b]Schleifen[/b][/size][/color] [size=1]1.Platz 223.Galopprennen[/size] [img]http://www.joelle.de/uploads/1234370819/gallery_5_4350_1316.gif[/img] 3. Platz 125. Distanzturnier [img]http://i40.tinypic.com/n3oj74.gif[/img] _____________________ [b][size=3][color=#708090]Zuchtdaten[/color][/size][/b] - [b]In der Zucht:[/b] - [b]Decktaxe:[/b] - [b]Nachkommen:[/b] - _____________________ [b][size=3][color=#708090]Zubehör[/color][/size][/b] [b]Png:[/b] [img]http://www.abload.de/img/mwvollblustutepngweqs.png[/img] [b]Longierset:[/b] [img]http://www.abload.de/img/longiersetfmvg.png[/img] [b]Dressurset:[/b] [img]http://www.abload.de/img/zubehraeyf.jpg[/img][/font][/center]

Fleur d'Amour | Englisches Vollblut | Stute
Hosie, 27 Mai 2011
    • Hosie
      1. Pflegebericht für alle Stallpferde- Fleur d'Amours Ankunft

      Heute war ein ganz besonderer Tag, denn auf meinem Pferdehof sollte ein neuer Zuchtanwärter ankommen. Fleur d'Amour, ein edler Name dem die züchterische Qualität der Stute um Nichts nachsteht.
      Aufgeregt, wie ich bin habe ich natürlich nicht geschlafen. Als ich 4h zu früh im Stall ankomme ärgere ich mich natürlich darüber aber beschließe das ganze gleich zu nutzen um meinen Stallburschen beim Misten und Füttern zu Helfen. Im Vorbeigehen streichelte ich Stormshouter und Lavrico, die ganz vorne auf der Weide standen und gab Melody ein Leckerlie. Dann ging ich weiter zum Stall und sah nach wie weit das Stallpersonal schon war. Tequila und Midday Girl standen noch in ihren Boxen, deswegen brachte ich sie auf die Stutenweide und nahm mir auf dem Rückweg die Schubkarre und eine Mistgabel mit. Ich säuberte die Boxen der Beiden, streute frisch ein und stopfte eine Ordentliche Portion Heu in ihre Heunetze. Dann ging ich in die Nachtbarbox von Midday Girl. Hier soll in etwa 3 Stunden Fleur einziehen. Die Box war Frisch desinfiziert und dick mit sauberem Stroh eingestreut. Ich überprüfte die Automatiktränke auf ihre Funktionstüchtigkeit und legte der Stute etwas duftendes Heu unter und ein Paar Möhren in den Futtertrog. Sie soll sich schließlich Wohlfühlen. Als ich das erledigt hatte sah ich einen der Stalleigenen Trainier mit Martinis Spindtür kämpfen. Er schien unter seinen ganzen Schlüsseln nicht den Richtigen zu finden. Schnell ging ich hin, half ihm und verwickelte ihn sogleich in ein Gespräch. Er hatte zwar eigentlich vorgehabt Martini nur zu longieren, willigte aber ein eine schnelle Runde mit mir ins Gelände zu gehen. Mit Ragetti unter dem Sattel ritt ich also zwanzig Minuten später mit ihm vom Hof. Ich wollte meine Nerven einfach etwas ablenken, vor lauter Aufregung war mir nämlich schon richtig schlecht geworden. Es war ein wunderschöner Ritt, das Wetter war wundervoll und die noch sehr tief stehende Sonne kitzelte warm auf der Haut. Ich liebe den Sommer! Zurück auf den Hof sattelten wir Martini und Ragetti ab, spritzen ihnen zur Kühlung Sattellage und Beine mit dem Schlauch nass und brachten sie zum Trocknen in die Führmaschiene. Dort drehten auch schon Cherry Lady und Nazeera ihr morgendlichen Runden. Da ich wusste, das gerade das Springtraining stattfindet verbrachte ich die nächsten eineinhalb Stunden damit Carus, Kentucky, Dressed to Dance und California Girl bei der Arbeit zuzusehen. Stolz und elegant spielten ihr Muskeln in der Sonne. In Gedanken jedoch sah ich mich Bereits mit Fleur über diese Hindernisse schweben... oder auf der Rennbahn die Bestzeit aufstellen.. oder im Dressurviereck eine Grandprixkür durchlaufen, im Gelände die schwersten Sprünge mutig absolvieren... -kurz gesagt: ich fantasierte vor mich hin, bis ich endlich das Geräusch eines Großraumtransporters hörte.
      In Windeseile rannt ich vor zur Einfahrt und sah gerade den Fahrer des Speditionsunternehmens aussteigen und eine große Klappe öffnen. Ich begrüßte ihn und er reichte mich die Papiere von Fleur. Dann verschwand er im Lkw und kam eine Minute später mit Fleur zurück. Dick verpackt in grüne Transportgamaschen und mit einer leichten, farblich passenden Fleecedecke trat sie auf die Rampe und blähte die Nüstern. Gebannt vor Faszination hätte ich beinahe den Strick verfehlt, den mir der nette Fahrer hinhielt. '' Ein Traum von Pferd, besonders im Umgang'' meinte er sichtlich angetan und musste sich dann leider schonwieder verabschieden, schließlich hatte er noch andere Pferde abzuliefern. Voller Freude kraulte ich Fleur eine Weile und ging dann einmal über den ganzen Hof um ihr alles zu zeigen. Erstaunlich gelassen reagierte sie auf die anderen Pferde, aber hier und da machten ihr die Trecker oder die auf den Plätzen arbeitenden Menschen etwas angst. Ich brachte sie in die neue Box und nahm ihr die Decke ab. Zusammen mit ihren Transportgamaschen brachte ich sie in Ihren Spind und gab ihr im Vorbeigehen noch einen Apfel. Dann musste ich mich leider losreißen um noch duschen zu können, bevor es für mich hieß: Kaffee trinken mit den Großeltern. Auch sie wollten schließlich etwas über meinen neuen Schützling erfahren.
    • Paty
      Monatlicher Tierarztbesuch bei Hosie's Pferden
      Heute schaute ich bei Hosies Pferden vorbei, wie jeden Monat. Nach einer langen Autofahrt kam ich bei Hosie an. Sie winkte mir schon zu. Ich stieg aus dem Auto, nahm den Arztkoffer und begrüßte sie. Sie führte mich dann gleich zur Weide, wo ich anfangen sollte. Als erstes ging ich zu Fleur d'Amour. Sie war eine englishe Vollblutstute. Ich streichelte sie erstmal, dann sah ich mir ihren Kopf an. Augen, Ohren und Zähne waren gesund. Dann tastete ich ihren Bauch ab und kontrollierte ihre Hufe. Doch alles war okey. Dann öffnete ich meinen Arztkoffer, zog die Spritzte auf und impfte sie gegen sämtliche Krankheiten. Schon war ich fertig mit Fleur. Als nächstes war Sotrmshouter, ein Araberhengst dran. Hosie meinte er war sehr wild, deshalb half sie mir ein wenig. Sie hielt ihn fest während ich ihn untersuchte, doch ich konnte nichts finden um das man sich sorgen machen musste. Auch ihn impfte ich, da er lange nicht mehr geimpft worden war. Dann war Melody dran, sie war sehr ruhig und ließ sich von mir untersuchen. Als ich sie impfte, erschreckte sie sich, aber da Hosie neben mir stand, konnte sie sie beruhigen. Dann ging ich weiter zu Tequila Sunrise. Bei ihr ging es schnell, ich kontrollierte den Kopf, tastete den Bauch ab, kontrollierte die Beine und Hufe und impfte sie. Da viel mir auf das bis jetzt kein Pferd von Hosie geimpft war. Hosie meinte dazu, das es schwierig war für so viele Pferde einen guten Tierarzt zu finden. Ich konnte sie vollkommen verstehen, ich selber hatte schonmal richtig viele Pferde. Nun ging ich weiter zu MIdday Girl. Sie hatte eine wunderschöne Fellfarbe, denn ich mochte Falben sehr und um ehrlich zu sein, hatte ich bis jetzt noch kein Falben-farbiges Englishes Vollblut gesehen, bis jetzt. Um ihr vertrauen zu gewinnen streichelte ich sie und dann sah ich sie mir an. Bei den Beinen viel mir auf das sie leicht lahmte. Sofort kontrollierte ich ihren Huf, denn vielleicht hatte sie sich nur ein Steinchen eingetreten. Mein Verdacht bestätigte sich, vorsichtig entfernte ich en Stein, nun sollte sie schmerzfrei laufen. Auch sie wurde geimpft. Jetzt war Lavrico dran. Er war brav, deshalb waren wir schnell fertig. Doch beim impfen zuckte er, doch das war wieder schnell vorbei. Dann gingn ich zu Martini. Beim kontrollieren der Zähne, viel mir auf das er Zahnstein hatte, deshalb sagte ich Hosie sie sollte, wenn es nicht besser wird, behandeln lassen. Sonst war er gesund. Zum Schluss zog ich die Spritzte auf und impfte ihn, dann ging ich zu Ragetti. Mir viel auf das er ein Holzauge hatte, aber Hosie meinte, er kommt damit gut aus. Sonst war er gesund. Auch er kam um das Impfen nicht herum. Dann untersuchte und impfte ich noch Cherry Lady, Nazera, Carus, Dressed to Dance und California. Kentucky war das letzte Weidenpferd. Ich schaute mir seinen Kopf an, tastete den Bauch und kontrollierte seine Beine. Doch er war gesund. Zum Schluss impfte ich ihn und ging dann in den Zuchtstall.
      Zuerst ging ich in den Zuchthengststall. In der ersten Box stand Kakashi Hatake, ein Araberhengst. Seine Augen, Ohren und Zähne waren gesund. Seine Beine und Hufe waren auch gut. Dann impfte ich ihn und ging weiter zur nächsten Box. Dort stand Solo, ein Englishes Vollblut. Er war gesund und munter. Doch auch er musste geimpft werden. Nun war Mr. Manchester dran. Vorsichtig untersuchte ich seinen Kopf, tastete den Bauch ab, kontrollierte Hufe und Beine und impfte ihn. Weiter machte ich mit Black Bloom. Da er sehr ruhig stand, war ich auch sehr schnell fertig. Er war total gesund und nach der Impfung war er auch gegen Krankheiten geschützt. Dann war Call him Crack dran. Er war der Vater meines Fohlens, Crown Jewel. Vorsichtig untersuchte ich ihn, und ich fand nichts auffälliges. Dann wurde noch geimpft und schon war ich mit ihm fertig. Dann untersuchte ich noch Shirocco, Apfel, Let it Be und Stacato. Als letzter Hengst war Vincent dran. Er war ein wenig zappelig, doch auch bei ihm war ich schnell fertig. Er war gesund, und jetzt auch geimpft.
      Dann ging ich noch zu den fünf Zuchtstuten. Den Anfang machte Vankaxx. Sie war ein wenig zickig, das erschwärte die Untersuchung. Doch Hosie half mir, so stellte ich fest das sie gesund war. Schnell impfte ich sie und ging zur nächsten Box. Dort stand Shew o'Gold. Auch sie war gesund, ich impfte sie nurnoch und schon konnte ich zum nächsten Pferd. Es war Snow White Queen! Die Mutter von meinem Fohlen, Crown Jewel. Sie errinerte sich an mich, denn ich war bei Crown Jewels Geburt dabei. Sie war gesund, ihr fehlte nichts und ich musste sie nurnoch impfen. Sie zuckte ein wenig, doch es war schnell vorbei. Dann untersuchte ich nurnoch Ara und Grey Feather. Dann war ich auch schon fertig. Ich setzte mich noch mit Hosie in das Reiterstübchen, wo wir noch eine Limonade tranken. Dann fuhr ich nachhause, denn es war schon dunkel geworden.
    • Hosie
      3.Pflegebericht-zu Besuch bei Hosie

      Da Hosie momentan wenig Zeit für ihre Pferde hatte, sollte ich in den nächsten Tagen für ihre vierbeinigen Lieblinge sorgen. Heute war der erste Tag und ich war schon ziemlich aufgeregt, da ich wusste, dass Hosie vorallem Vollblüter besaß und ich bisher nur mit wenigen Blütern gearbeitet hatte. Trotzdem war ich guter Dinge und voller Vorfreude, als ich auf dem Gestüt ankam. Ich schaute mich kurz um und rief mir die Tipps und Erklärungen wieder in Erinnerung, die mir die junge Frau am Telefon gegeben hatte. Nachdem ich mich zurecht gefunden hatte, konnte es nun an die Arbeit gehen. Ich würde heute mit den Fohlen beginnen, die sich im Offenstall der Anlage befanden.
      Als ich mich den Kleinen näherte, wurden mir sofort neugierige Blicke entgegen gebracht. Alle auf einmal drängten sie sich an den Zaun und hofften, eine Leckerei und Streicheleinheiten von mir zu bekommen. Moria, eine gescheckte Shire-Stute stach durch die bunte Färbung und den stabilen Körperbau sofort heraus, sodass ich die Kleine als erstes unter die Lupe nahm. Sie schien in bester Verfassung und freute sich über die Aufmerksamkeit, die ich ihr zukommen ließ. Carribean Blue schien jedoch etwas dagegen zu haben und versuchte, sich zwischen uns zu drängen. Da ich gerade mit meinem Check fertig geworden war, ließ ich das schicke Hengstfohlen lachend gewähren und kümmerte mich als nächstes um ihn. Auch bei ihm war alles in Ordnung und nach einigen Streicheleinheiten wandte ich mich Brown Apple zu. Das junge, braune Mädchen schien ziemlich aufgeweckt zu sein, ich hatte meine Schwierigkeiten, sie auf eventuelle Verletzungen oder dergleichen zu untersuchen, da sie viel lieber spielen und umher springen wollte. Mit etwas Mühe bändigte ich die temperamentvolle Blüterin jedoch und ich überzeugte mich auch bei ihr, dass alles okay war. Seaside Attraction, Clee und Mondrian erwiesen sich wieder als total brav und waren froh über die Zuwendung meinerseits. Auch die schwarze Flamenco Rouge hielt brav still, bis ich meine Inspektion vorgenommen hatte und genoss anschließend noch ein paar Zärtlichkeiten. Zu guter letzt widmete ich mich jetzt Sunshine in the Morning. Die Braune wehrte sich und stieg mich an, als ich mich ihr nähern wollte. Ihr schien es gar nicht gut zu tun, dass Hosie so wenig Zeit hatte. Ein Blick auf die Uhr sagte mir, dass ich noch viel Zeit hatte, also entschloss ich kurzerhand, mich ein wenig näher mit der jungen Vollblutstute zu bechäftigen. Nachdem ich sie gebändigt und aufgehalftert hatte, brachte ich sie zum Putzplatz. Unwillig zappelte sie hin und her und wollte sich nicht putzen lassen, bis ich wütend wurde und sie streng zur Ordnung rief. Die Ansage half, von da an stand Sunshine ruhig und genoss nach kurzem sogar die Pflege. Ich machte anschließend einen kleinen Spaziergang, bei dem ich sie mit Übergängen in alle Grundgangarten, Anhalten und Rückwärtsrichten beschäftigte. Das geistige Training und die Abwechslung wirkten Wunder, als wir zurück zum Stall kamen, war Sunshine wie ausgewechselt. Glücklich über meine gute Tat mistete ich jetzt schnell den Offenstall, frischte das Wasser auf und versorgte die Kleinen mit einer großzügigen Portion Heu.
      Weil ich noch etwas Zeit hatte, wollte ich mich jetzt noch um die Zuchtstuten des Zuchtgestütes Palisandro kümmern. Shew O'Gold und Vankaxx putzte ich kurz über und brachte sie dann gemeinsam in die Reithalle, damit sie sich beim Freulaufen genügend austoben konnten. Während die beiden temperamentvollen Stuten erfreut ihre Beine streckten und kräftig Gas gaben, widmete ich mich Snow White Queen. Hosie hatte mir gesagt, dass sie ziemlich heftig sein konnte, wenn sie jemanden nicht austehen konnte oder schlechte Laune hatte, weswegen ich auf der Hut war. Dummerweise traf mindestens eins davon zu, und die Schimmelstute versuchte tatsächlich, mich anzugreifen. Mit viel Mühe schaffte ich es, sie in die Führanlage zu bringen, ohne verletzt zu werden. Erleichtert über diese Tatsache wandte ich mich dann Ara zu. Die schöne Scheckin putzte ich kurz und brachte sie anschließend ebenfalls in die Führanlage. Während sich die anderen Zuchtstuten jetzt bewegten, kümmerte ich mich um Grey Feather, die es zu meiner Überraschung richtig genoss, geputzt und betüddelt zu werden. Nach einer ausgiebigen Putzsession machten wir einen kleinen Spaziergang um den Hof. Danach stellte ich fest, dass die Zeit nun wie im Fluge vergangen war. Ich streute rasch ein wenig frisches Stroh in die Boxen, überprüfte die Tränken und füllte Heuraufen sowie Tröge mit der abendlichen Futterration. Als ich fertig war, brachte ich die Damen in ihre Boxen und verabschiedete mich für heute. Müde, aber dennoch glücklich machte ich mich auf den Heimweg.

      ***

      Neuer Tag, neue Arbeit! Obwohl sich das im ersten Moment nicht allzu verlockend anhörte, freute ich mich auch heute wieder auf Hosie's Pferde. Gestern war ein toller, aber auch anstrengender Tag gewesen und heute würde es sicher ganz ähnlich werden. Schon relativ früh machte ich mich auf den Weg zum Hof, um direkt mit der Arbeit beginnen zu können. Heute waren die Zuchthengste von Palisandro an der Reihe.
      Weil Mr. Manchester sehr auf Hosie fixiert war, entschloss ich mich schnell, dass er einer der Hengste war, der sich in der Führmaschine etwas bewegen durfte. Ich bürstete ihn kurz ab und brachte ihn dann dorthin. Er schien tatsächlich erleichtert, dass ich ihn dann in Ruhe ließ. Schulterzuckend ließ ich ihn zurück, um als nächstes mit Apfel den Vorgang zu wiederholen: Kurz überputzen, und dann ab in die Führmaschine. Auch Kakashi Hatake und Solo blühte das Selbe. Nachdem ich kurz an der Führanlage verweilt hatte und mich davon überzeugt hatte, dass alle vier Hengst mehr oder weniger brav vor sich hin liefen, nahm ich mich nun Black Boom an. Der dunkle Hengst freute sich, dass ich mich um ihn kümmerte und genoss sowohl das Putzen, als auch den Ausritt, den wir dann machten, wobei er sich hier richtig auspowerte. Für einen kurzen Augenblick wurde mich richtig mulmig zu Mute, als das dunkle Vollblut loslegte und seiner aufgestauten Energie im Renngalopp Luft machte, doch dieses Gefühl wich schnell der Freude und der Freiheit. Als wir wieder heil am Stall ankamen, waren meine Beine ganz wackelig, aber es hatte unglaublich viel Spaß gemacht. Auch Black Boom schien nach dem Ritt höchst zufrieden. Nun putzte ich Shirocco und Call him Crack flüchtig, um sie anschließend zum laufen Lassen in die Reithalle zu bringen. Hier konnten sich die beiden temperamentvollen Blüter nun richtig austoben, während ich Vincent schnappte und diesen longierte. Als wir die Arbeit beendet hatten, wollte ich mich um Armani Code kümmern. Ich wusste, dass er von Nasty Past kam, doch dass er so schreckhaft und wild war, hatte ich nicht gedacht. Ich entschloss kurzerhand, dass e wohl wenig Sinn machte, ihn zur Arbeit zu zwingen und brachte ihn zu den anderen beiden Hengsten in die Halle. Einige Minuten verweilte ich hier und beobachtete, ob es zu Kämpfen kam, doch glücklicherweise veranstalteten die Drei lediglich einige Wettrennen und spielten miteinander.
      Jetzt widmete ich mich Let it Be, dem kleinen Außenseiter, was die Rasse anging. Er war ein stattlicher Barockpinto, was man ihm später beim Longieren jedoch nicht anmerkte, da er mächtige Bocksprünge vollführte und ich meine Mühen hatte, ihn zu bändigen. Nach fast einer Stunde hatten wir es dann geschafft und ich konnte ihn zurück in die Box bringen. Nun ging es an meinen letzten Kandidaten für heute, Stacato. Der schicke Araber hatte es mir sofort angetan und wir verstanden und schnell total gut. Nicht nur optisch fand ich ihn sehr ansprechend, auch charakterlich erwies er sich als sehr angenehm und erinnerte fast an eines meiner Wamblüter, weil er nicht zu der allzu lauffreudigen Sorte gehörte. Ich ritt ihn also eine halbe Stunde und gönnte ihm anschließend einige Streichel- und Schmuseeinheiten, die wir beide genossen. Als ich zufällig auf meine Uhr schaute, erschrak ich. Ich hatte die Zeit völlig vergessen! Jetzt aber rasch, es war schon bald Futterzeit. Ich band Stacato am Putzplatz an und machte die Boxen fertig. Ich testete die Tränken und füllte das Heu bei jedem Hengst auf. Zu guter Letzt brachte ich die Jungs alle nacheinander in ihre Ställe und füllte ihre allabendliche Portion Kraftfutter in die Tröge. Dann verabschiedete ich mich von jedem -ganz besonders von meinem neuen Liebling Stacato natürlich- und begab mich auf den Nachhauseweg.

      ***

      Heute sollte der vorerst letzte Tag bei Hosie's Pferden sein. Auf meinem Plan standen heute noch die Weidepferde, dann hatte ich auch schon alle Tiere des Gestütes durch. Einerseits freute ich ich auf diesen Tag, aber andererseits fand ich es schade, dass ich dann erstmal nicht mehr auf den Hof kommen würde. Trotzdem verschob ich diesen Gedanken erstmal in den Hintergrund, um mich an die Arbeit zu machen.
      Weil siecrund um die Uhr Auslauf auf ihrer Koppel hatten, würden die meisten Pferde heute lediglich eine ausgiebige Pflege bekommen, wie schon zu Beginn bei den Fohlen. Gleich die drei ersten Kandidaten fielen mir sofort wegen ihrer enormen Schönheit auf. Kentucky, California Girl und Dressed to Dance schienen das jedoch auch genau zu wissen, man sah ihnen deutlich an, dass sie sich sehr freuten, als ich sie von dem Staub und dem Schlamm auf ihrem Fell befreite und sie wieder in neuem Glanz erstrahlten. Nachdem ich mit der Pflege dieser Drei fertig war, wollte ich mich Carus widmen, doch dieser hielt nicht fiel davon und trabte freudig über sein kleines Spielchen davon. Eigentlich hatte ich darauf nicht wirklich Lust, doch mir blieb nicht viel übrig, als mitzuspielen. Nach kurzem Hin und Her gelang es mir jedoch trotzdem, den Braunen zu schnappen. Zufrieden brachte ich ihn zum Putzplatz und pflegte ihn. Dabei fiel mir eine kleine Wunde an der Fessel des rechten Vorderbeines auf. Sie war zum Glück nicht tief, sodass ich sie einfach säuberte, desinfizierte und mit Wundcreme einschmierte. Als nächstes war nun Nazeera an der Reihe. Die junge Stute war zu Beginn etwas ängstlich, taute aber nach kurzer Zeit schnell auf und schien sogar Spaß an unserem kleinen Spaziergang zu haben, den wir nach dem Putzen machten. Zurück auf der Weide angekommen, wollte ich mich jetzt um die beiden Schecken Ragetti und Cherry Lady sorgen. Beide schienen jedoch keine Lust oder Angst zu haben und ließen mich nicht an sich heran. Mir blieb also nichts weiter übrig, als von der Ferne so gut es ging zu schauen, ob alles okay war. Da mir keine Verletzungen auffielen, ließ ich die beiden Bunten in Ruhe und fuhr mit der Fellpflege von Martini fort, der sich zu Abwechslung sofort einfangen ließ und meine Zuneigung in vollen Zügen genoss. Auch Lavrico und Melody benahmen sich gut und ließen meine Arbeit brav über sich ergehen. Midday Girl hingegen war ziemlich ängstlich und ich brauchte lange, bis sie mir glaubte, dass ich ihr nichts tun wollte. Als ich sie zum Putzplatz führte, fiel mir auf, dass sie etwas lahmte. Alamiert schaute ich zuerst im Huf des betroffenen Beines nach und siehe da, der Überltäter war gefunden! Ein großer, spitzer klemmte in der Strahlfurche und musste furchtbar drücken. Sofort befreite ich die Falbstute von dem fiesen Störfaktor. Als ich sie nach dem Putzen wieder zur Weide führte, stellte ich erleichtert fest, dass Midday Girl wieder völlig klar ging. Fleur d'Amour und Tequila Sunrise ließen sich brav einfangen und folgten mir fröhlich zum Putzplatz. Als ich sie genauer betrachtete, seufzte ich. Schimmel! Zumindest waren die beiden Stuten das mal.. Jetzt hieß es schrubben. Nach fast einer kompletten Stunde war mein Werk vollbracht, Zwar waren nicht alle Flecken verschwunden, doch man erkannte wieder, dass die beiden Damen eigentlich weiße Vollblüter und keine matschfarbenen Monster waren. Geschafft, aber sehr zufrieden mit meiner Arbeit brachte ich beide zurück, betend, dass sie sich nicht direkt wieder wälzen würden. Ein Glück waren beide gnädig!
      Nun ging es an Stormshouter. Wie der Name schon vermuten ließ, entpuppte sich der pechschwarze Hengst als ziemlich wild und widerspenstig. Bis wir am Putzplatz waren, hatten wir schon einen kleinen Kampf hinter uns, und das Rumgezappel beim Sauber machen stimmte mich nicht gerade freundlicher. Irgendwann hatte ich die Nase voll und verdonnerte ihn zu mindestens einer halben Stunde Longenarbeit. Letztendlich arbeiteten wir eine dreiviertel Stunde, bis sich der Wildhengst ergab und brav um mich herum lief, als wäre nie etwas gewesen. Kopfschüttelnd musste ich grinsen und ließ Stormshouter durchparieren, um ihn zu loben. Zufrieden schnaubte er und nahm dankbar das Leckerli, welches ich ihm zusteckte. Ich brachte ihn dann wieder auf die Weide und entließ ihn in seine Freiheit.
      Bevor ich mich auf den Heimweg machte, gab es eine große Portion Heu und frisches Wasser für die Herde. Dann verabschiedete ich mich von meinen neuen Freunden und schaute auch nochmal bei den Fohlen und den Zuchtpferden vorbei. Stacato kuschelte ich nochmal kurz, dann machte ich mich auf den Heimweg, natürlich nicht, ohne zu versprechen, dass ich mal wieder vorbeikommen würde.
      (c) by Chequi
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  • Album:
    Tote Ausgewachsene
    Hochgeladen von:
    Hosie
    Datum:
    27 Mai 2011
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