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kira

Flaschenzieherin

Dülmener Wildpferd | Stute | Körpunkte: 5 (+5)

Flaschenzieherin
kira, 22 Apr. 2012
    • kira
      [quote name='MayBee' timestamp='1327589064']


      [​IMG]Ankunft von StarPfeiffend betrat ich meinen Stall. Meine Stuten sahen mir leicht verschlafen entgegen. "Na, ihr süßen!?" sagte ich und schlenderte zu meiner Haflingerstute Meike. Sie beschnupperte mich und ich schüttelte den Kopf. "Es gibt doch gleich Futter." erklärte ich und streichelte Vici, die in Meikes Nachbarbox stand.​
      Nun wandte ich mich ab und ging zur Futterkammer. Ich nahm mir meinen fahrbaren Futterwagen und gab jedem Pferden die tägliche Ration an Müsli, Pellets, Hafer oder ähnlichem.​
      Anschließend belud ich eine Schubkarre mit Heu und verteilte es an meine Stuten. Während diese fraßen, ging ich in die Box, die sich neben Schnullerkinds befand. In diese sollte heute ein neues Pferd einziehen. Ich nahm Besen und eine Schubkarre mit frischem Stroh und fegte die Box aus. Nun verteilte ich sorgfältig das duftende Stroh und putzte danach noch Trog und Wasserspender.​
      - Nun konnte Star einziehen.​
      Um die Wartezeit zu verkürzen, nahm ich spontan Flaschenzieherin und Peggy aus ihren Boxen und putzte die beiden. Jetzt sattelte ich Flaschenzieherin und stieg auf, Peggy kam als Handpferd mit. Ich ritt eine entspannte Runde im Schritt und Trab und als ich wieder zurück war brachte ich die zwei auf die Weide, dazu stellte ich alle anderen Stuten außer Painy.​
      Diese machte ich reitfertig. Ich ging mit ihr auf den Platz und trainierte ein wenig vorwärts/abwärts.​
      Danach baute ich noch ein paar Cavaletti auf.​
      Als ich gerade mit Painy fertig war und sie auf der Koppel stand, rollte ein Transporter auf den Hof: Star!​
      Ich rannte ich und brgrüßte den Fahrer. Star stand gelassen in der Transportbox und sah mich neugierig an.​
      Ich lud sie sorgsam aus und brachte sie danach auf einen Einzelpaddock direkt neben der Weide.​
      Schnell untersuchten die Stuten ihre neuen Kameradin.A​
      Am nächsten Tag stellte ich Star mit den anderen zusammen. Nach ein paar Machspielen hatte Star ihren Platz in der Gruppe gefunden.[ by MayBee]
      [/quote]


      [quote name='MayBee' timestamp='1321040233']


      [​IMG]Ankunft von Paint it gold, Devil...Puuuh, war das Zuwachs bei meinem Zuchtstall..Erst Peggy und Vici, die sich inzwischen schon eingelebt hatten und nun noch die Mixstute Paint it gold, Devil. Sie hatte es mir total angetan und ich wartete fieberhaft auf sie.Immerwieder sah ich auf die Uhr...erst 10.30 Uhr. Painy sollte erst gegen 15.45 Uhr kommen. Hm. Naja. Ich ging in den Stall und mistete die Boxen der Stuten. Nun war's 11 Uhr. Ich entschied mich für einen kleinen Ausritt. Love hatte ich lange nicht mehr geritten und Peggy kann ich nicht reiten, demnach wollte ich sie als Handpferd mitnehmen.Ich brachte Meike, Flaschenzieherin, Schnullerkind und Vici auf die Weide, machte danach Peggy und Love sauber und sattelte Letztere. Der Auritt war zwar kurz, aber sehr schön gewesen. Und immerhin wars schon 3 Uhr. Ich führte die kleinen trocken und entließ sie anschließend zu den anderen auf die Weide. Es war sehr klat und vielleicht eine der letzten Möglichkeiten für die Stuten auf die Weide zu gelangen. Pfeiffend machte ich mich daran, die Box für Painy vorzubereiten. Danach äppelte ich die Paddocks ab und säuberte die Tränken, innen sowie außen und füllte sie auf. Ein erneuter Blick auf die Uhr verriet mir, dass Painy jeden Moment kommen musste.Doch sie kam nicht. Es war bereits 4.15.Aufgeregt ging ich hin und her und schließlich rollte endlich der Transporter auf den Hof. Überglücklich lief ich diesem entgegem und als er stand lud ich die wunderhübsche Stute aus. Sie sah prächtig aus. Ich strich über ihr glänzendes Fell und bewunderte ihr Aussehen. Ihre seidige Mähne, ihr schon leicht kuscheliges Fell und ihre glänzenden Augen.Ich bedankte mich bei dem Fahrer und bezahlte das Fahrgeld. Painy sah sich aufmersam, mit gespitzten Ohren um und wieherte ein paar Mal. Ich streichelte sie und brahcte sie auf einen großen Laufpaddock. Dort schmiss ich ihr ein viertel Heu hin und beobachtete sie eine Weile. Putzen musste ich sie nicht, Painy war sauber wie eine Speckschwarte.Am Abend holte ich die Stuten wieder rein und fütterte alle. Ich schmuste nochmal hier und da und ging dann rein ins Haus.Herzlich Willkommen auf Silver Moons, Paint it gold, Devil...![ by MayBee]

      [/quote]



      [quote name='Leamh' timestamp='1320063058']


      [​IMG]Bericht für die Stuten von MayBee
      Langsam fuhr ich mit meinem Wagen auf den Hof von MayBee. Es nieselte leicht und der Himmel war bewölkt.Langsam kam der Wagen auf dem Parkplatz zum Stand und ich stieg aus.Ich nahm mir meine Lederschürze und meinen Allwekskoffer und ging dann in Richtung Stallgebäude.Dort angekommen wurde ich freundlich von MayBee begrüßt, und ging dann zu Bella Victoria, um ihre Hufe auszuschneiden.Ich begrüßte die Stute freundlich und klopfte sie leicht an der Schulter.Dann fuhr ich mit der Hand an ihrem rechten Vorderbein entlang und ließ mir ihren Huf geben. „Feines Mädchen!", lobte ich die 1,50 große Stute.Ich nahm den Hufkratzer aus einer der vielen Taschen an meiner Schürze und kratzte den Huf sorgfältig aus.Dann steckte ich den Hufkratzer wieder weg und sah mir den Huf an. „Also, ich muss gleich auch feilen. Sie steht ein bisschen zu flach." Ich lächelte und nahm mir das Hufmesser.Schnitt für Schnitt brachte ich den Huf wieder in Form. Als dies dann erledigt war, stellte ich ihren Huf wieder ab und nahm mir aus meinem Allwerkskoffer den Dreifuß.Ich lobte Bella Victoria und nahm ihren Huf erneut und stellte ihn auf den Dreifuß, um mit der Feile die Form des Hufes zukorrigieren.Als ich auch mit allen anderen 3 Hufen fertig war lobte ich die Stute, und MayBee brachte, sie wieder weg, um daraufhin mit Peggy wieder.Die kleine Falabella Stute schaute mich neugierig an und ich begrüßte sie, wie ich eben auch Bella begrüßt hatte.Ich ließ mir ihren Vorderhuf geben und kratzte ihn aus.Der Huf war in Ordnung, sodass ich nur ein paar kleine Fetzen des Hufstrahles abschnitt.Ich lobte die Stute und nahm mir die restlichen Hufe vor.Sie waren allesamt in Ordnung und es dauerte nicht lange, da war ich schon mit den Hufen von der Shettydame Schnullerkind beschäftig.Sie war etwas aufgeregt und zappelte, als ich ihre zu langen Hufe feilte.Die Vorderhufe, waren schnell erledigt und ich kam zu den Hinterhufen.Schnullerkind versuchte ein paar Mal sich loszureißen, aber ich ließ es nicht zu.Als auch die Hinterhufe wieder ordentlich aussahen lobte ich die kleine Stute und klopfte sie leicht an der Kruppe.Wieder brachte MayBee ein Pony weg und holte das nächste.Es war Flaschenzieherin, eine 7 Jährige Dülmener Stute.Langsam ging ich auf sie zu und machte mich mit ihr vertraut. Sie war sehr misstrauisch, doch nach ein paar Minuten und dem ersten Huf, war sie entspannt und schaute mir bei meiner Arbeit zu.Die Vorderhufe waren in Ordnung gewesen, jedoch waren die Hinterhufe in einem sehr schlechten Zustand und es dauerte länger und war anstrengend.Aber nachdem der letzte Hieb mit der Feile vollendet war, sahen sie wieder annehmbar aus.Ich lobte Flaschenzieherin und MayBee brachte das nächste Pony.MayBee band Meike an und ich begrüßte die Haffistute und nahm mir dann die Hufe vor.Sie sahen gut aus und wie bei Peggy musste ich nicht viel machen.Ich schnitt ein bisschen an dem Hufstrahl herum und feilte die Hufe wieder rund.Als MayBee dann mit Love is my Drug in die Stallgasse kam, weigerte sich die Stute weiter zu gehen und es dauerte eine Weile bis ich dann mit dem ersten Huf beginnen konnte.Ich schnitt ihn ein bisschen aus und feilte ihn kürzer und rund.Das machte ich auch mit allen restlichen Hufen.MayBee bedankte sich bei mir und ich packte meine Sachen ein, bevor ich wieder zu meinem Wagen ging und nach Hause fuhr…
      2.794 Zeichen by Leamh

      [/quote]


      [quote name='MayBee' timestamp='1319635014']


      [​IMG]Ankunft von Bella VictoriaHeute war ich schon früh wach, da ich MayBee beim ausladen ihrer neuen Reitponystute wollte. Ich lief runter und aß schnell was, dann fuhr meine Mutter mich auch schon zu MayBee. Ich begrüßte sie kurz und dann fütterten wir die Stuten. Ich hörte den Hänger kommen und lief neben MayBee auf den Hof. Sie holte Bella Victoria aus dem Hänger und wir sahen uns die Stute an. Vici war echt hübsch. Wir putzten sie und brachten sie dann in ihre Box und machten die Boxen der anderen Pferde sauber. Wir ritten auch noch kurz mit Meike und Flaschenzieherin aus. Nach dem kleinen Ausritt brachen wir Meike, Flaschenzieherin, Peggy, Schnullerkind und Love is my Drug auf die weitläufige Weide. Die 5 toben wild rüber und belustigt sahen wir ihnen zu. Wir gingen zurück zum Hof und unterhielten uns und Ponys und Pferde. Am Ende machten wir noch ein paar Bilder vo Bella und longierten sie. Sie hatte wirklich hübsche Gänge so wie ihre Eltern Bon Voyage und Viktor. Nach dem longieren schmusten wir noch ein bisschen mit ihr und den anderen, die wir inzwischen von der Weide zurückgeholt hatten, damit sie ihr Abendessen bekamen. Morgen würde ich wiederkommen, da ich umbedingt schauen wollte wie es Bella Victoria ging. Sie hatte es mir echt angetan und bei MayBee hatte es ja echt super. Ich verabschiedetete mich von MayBee und fuhr heim. Zuhause chattete ich noch kurz mit ihr und machte mit ihr aus, dass ich morgen wiederkommen würde. Dann ging ich ins Bett.[ by Friese & MayBee]

      [/quote]



      [quote name='MayBee' timestamp='1312283761']


      [​IMG]Ankunft von Flaschenzieherin und SchnullerkindDie letzten Tage waren wirklich erfolgreich gewesen.Ich hatte 2 sehr schöne Stuten erworben.Die eine ein wunderbarer Dülmener, die andere ein knuffiges Shetlandpony.Flaschenzieherin und Schnullerkind.Die Namen passten wie die Faust aufs Auge.Auch die Züchter waren erfolgreich: fearless & DeJule.Meike und Love standen noch in ihren Boxen, wiehernd, da sie noch nicht gefüttert wurden."Ist ja gut ihr zwei." sagte ich und ging zur Futterkammer.Ich schaufelte Hafer & Müsli in einen Eimer, schmiss noch 2 Karotten hinzu, stellte den Eimer in die Schubkarre und hievte noch einen Bund Heu dazu.Mit der Schubkarre fuhr ich zu den beiden Stuten.Sie grummelten erwartungsvoll und ich nahm den Eimer.Ich ging im Lovelys Box und legte die eine Karotte in den Trog.Ich schüttete 2/5 von dem Futter in den Trog und ging in Meikes Box.Der Rest kam in ihren Trog.Ich halbierte das Heu und verteilte es an die beiden.Kauend genossen sie das Frühstück und ich verteilte Stroh in 2 der freien Boxen.Ich nahm 2 unbeschriftete Boxenschilder und schrieb auf das eine 'Schnullerkind'und auf das andere 'Flaschenzieherin'.Ich nagelte beide Schilder an die Boxen und brachte schon mal etwas Heu hin.Jeder die Hälfte eines halben Hauballen.Ich schloss von außen die beiden Boxentüren von Meike und Lovely, damit sie nicht auf die Paddocks konnten und säuberte diese.Nach getaner Arbeit ging ich rein und aß ein halbes Brötchen.Nun zurück zum Stall.Ich brachte Meike und Lovely zur Weide, wobei Meike mir – mal wieder – fast abhaute.Leicht erschöpft trottete ich zurück zum Hof.Nach 2 StundenIch sah aus dem Fenster, als ich ein Motorgeräusch vernahm.Ich spurtete raus und wartete, dass der Fahrer parkte.Aufgeregt öffnete ich die Ladeklappe und erblickte eine graue Stute, Flaschenzieherin!Ich lud sie mit dem Fahrer zusammen aus und überprüfte auf Verletzungen – aber es war zum Glück alles gut.Ich bedankte mich schnell und ging dann mit Flaschenzieherin zusammen in den Stall.Ich brachte sie in ihre Box.Sie sah sich etwas unsicher und nervös um, begann dann aber nach einiger Zeit zu fressen.Glücklich beobachtete ich sie und strich über ihren Hals.Dann ging es Schlag auf Schlag.Ich hörte ein weiteres Motorgeräusch und danach ein klägliches Wiehern.Auch Flaschenzieherin hielt inne und horchte auf.Ich schloss die Boxentür und sprintete zum Hof.Dort gestikulierte der Fahrer mit dem Führstrick.Vor ihm blieb ich leicht keuchend stehen.„Was ist passiert?" fragte ich aufgeregt und der Fahrer erzählte mir, dass er die Stute ausladen wollte und sie dabei umgeknickt ist.Ich nahm den Strick und ging langsam mit der lahmenden Schnullerkind zum Stall.In ihrer Box wieherte sie nochmals und hob ihr Beinchen.Ich eilte zum ‚Erste Hilfe Kasten' und nahm einen Kühlverband.Diesen wickelte ich um ihr Bein.Es schien zu helfen und schon bald begann Schnullerkind zu fressen.Ich beschloss so schnell wie möglich einen Tierarzt zu verständigen. Am AbendSchnullerkind und Flaschenzieherin hatten sich recht gut eingelebt.Ich ging zur Weide und holte Lovely und Meike zurück.Widerwillig trotteten sie neben mir her.Im Stall wurde erstmal tüchtig beschnuppert.Zu meiner Erleichterung schienen sich die Stuten gut zu verstehen.Ich brachte Meike und Love is my Drug in ihre Boxen, fütterte die 4 Pferde und ging danach ins Haus.Ich telefonierte nach einem Tierarzt rum, wurde aber bis jetzt nicht fündig.Ich gab es auf, duschte mich und aß zu Abendbrot und kroch danach unter die schöne warme Decke auf dem Sofa.Ich schaltete den Fernseher ein und schaltete von Programm zu Programm, merkte jedoch das nichts wirklich Tolles kam und schaltete das Gerät dann wieder aus.Ich ging müde ins Bett und freute mich bereits auf die nächsten Tage mit den neuen Pferden. 3802 Zeichen 3174 Ohne Leerzeichen 630 Wörter© by Cheezy

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    • kira
      Pflegebericht

      Um Punkt Sieben weckte mich mein Wecker mit einem lauten Schrillen. Seufzend über die allzu kure Nachtruhe stellte ich ihn ab und kletterte etwas mühselig und erschlafen aus meinem Bett. Nach dem Anziehen und Frühstücken war ich schon weitaus wacher und machte mich gut gelaunt auf zum Stall. Heute hatte ich mir viel vorgenommen, unter anderem würde heute Rumpelstielzchen, ein kleiner American Miniature Horse Hengst, bei mir einziehen. Ich hatte den kleinen vor kurzem von MayBee zusammen mit Flaschenzieherin, welche schon vor einiger Zeit eingezogen war und sich gut eingelebt hatte, gekauft.
      Endlich beim Stall angekommen bracht ich gleich alle Pferde auf ihre Koppeln, wo sie sich gierig auf das Gras stürzten und in Bocksprüngen über die Wiese tobten. Als ich mich endlich von dieser vor Lebensfreude sprühenden Szene trennen konnte, sagte mir ein Blick auf die Uhr, dass ich mich nun beeilen müsst um ummi rechtzeitig in Empfang nehmen zu können. Deshalb fing ich damit an seine Box herzurichten, deren Tränke zu kontrollieren und ein Heunetz aufzuhängen. Auch schaute ich mir kurz noch ein mal das daran grenzende Paddock an, um auch sicher zu sein, dass er nirgends durchschlüpfen und entwischen oder sich gar irgendwo verletzen könnte. Da dies nicht der Fall war konnte ich nun beruhigt mit den anderen Boxen weiter machen. Ich kehrte noch schnell die Stallgasse, ich würde die Pferde später also draußen putzen, auch weil das Wetter ja wirklich schön heue war. Die Sonne schien von einem strahlend blauen Himmel und es war wirklich die perfekte Temperatur zum Reiten oder anderen Aktivitäten draußen.
      Schon rollte ein Auto mit Hänger auf meinen Hof, lächeln lief ich der aussteigenden MayBee entgegen. Sie sagte mir noch etwas zu Rumpi, wobei ich den groß Teil schon wusste, denn wir hatten uns ja schon einige Male über ihn unterhalten, vor und nach dem Kauf, dann überreichte sie mir fast feierlich seine Papiere. Nachdem ich diese schnell weggelegt hatte ging ich vorsichtig in den Hänger, der kleine Mann schaute mich leicht misstrauisch an. Ohne mich davon irritieren zu lassen führte ich ihn bewusst ruhig, gewissenhaft und sicher aus dem Hänger, wodurch er um einiges relaxter wurde und sich immer noch ein wenig schüchtern, aber neugierig, in der neuen Umgebung umschaute. Rasch verabschiedete ich mich nett von MayBee, welche dann auch wieder fuhr. Langsam, damit er sich schon etwas umschauen konnte, aber auch zielstrebig, brachte ich Rumpi nun zu seiner Box. In dieser rannte er erst ein mal kurz auf das Paddock, bevor er wieder zurückkehrte um sich dem Heunetz zu zu widmen. Beruhigt über seine Gelassenheit in dieser neuen Situation ging ich nun zur Koppel. Ich würde zwischen durch würde ich mal nach ihm schauen.
      Mit Flaschi und Juwel im Schlepptau kam ich wieder zum Stall zurück. Die beiden Stuten verstanden sich gut und hatten sich auch brav, mit ein wenig Bestechung, aufhalftern und von der Weide holen lassen. Beim Putzplatz angekommen band ich beide an und ging dann schnell die Putzbox und Flaschis Sattelzeug holen. Ich wollte mit Juwel als Handpferd mit den beiden raus in den Wald gehen. Erst putzte ich Juwel über was sie auch, bis auf den Bauch über sich ergehen ließ, denn dort ist sie etwas kitzelig. Nach einigem Rumgezappel ihrerseits und rumgeschimpfe meinerseits, ließ sie sich dies aber doch etwas mürrisch gefallen. Beim putzen und Satteln hatten Flaschi und ich heute keine Probleme.
      Kurz danach saß ich schon auf ihr und es ging los, erst zockelten wir im Schritt vom Hof, damit sich die beiden erstmal auch an die neue Situation, denn meist ritt ich Juwel und nahm die andere Stute am Strick mit, gewöhnen konnten. Nach einem kurzen Weg über die Feldwege kamen wir auch schon bei meinem liebsten Waldweg an. Hier wollte ich nun auch mal versuchen zu traben und gab als Flaschi kurz entschlossen einen sanften Antipper. Damit Juwel nicht zurückfiel schnalzte ich für sie extra. Mit erfreuen stellte ich fest das sie sich unseren Tempo anpasst. Leise hörte man den Hufschlag auf dem Erdboden des Pfades, welcher ein schöner Rundritt durch den Wald war. Links und rechts blühten Blumen, welche jetzt im Sommerübergang fast täglich wechselten, so hatte ich dieses mal schon eine andere Blütenpracht als beim letzten Ausritt zu bewundern. Zwischendurch legte ich längere Schittpausen ein, in welchen ich mich noch mehr an den Natur erfreuen konnte. Nach eineigen Minuten des Galoppierens waren wir auch schon fast wieder am Stall. Etwas geschafft freute ich mich schon auf ein relaxtes longieren von einigen meiner anderen Pferd. Davor musste ich aber die beiden Ponydamen versorgen. Als diese glücklich mampfend in ihren Boxen standen, war ich auch schon auf dem Weg zum nächsten Pferd.
      Ich holte Biet von der Weide und putzte sie gründlich, dann zog ich ihr ihre Trense an und legte den Longiergurt auf. Als ich beim Roundpen angekommen, war bemerkte ich erst, dass ich die Ausbinder am Putzplatz hatte liegen lassen. So lief ich, mit ihr an der Hand, noch einmal zurück und holte diese. Das Longieren klappte gut, nach kurzer Zeit im Schritt und ein paar Trabschritt Übergängen konnte ich ihr die Ausbinder einschnallen. Biest lief schön locker und wölbte den Hals. Nach einem schnalzen und einem auffordernden hoch gehen der Peitsche fiel sie den Galopp, in welchen sie nach etwas längerer Zeit auch den Kopf senkte, so durfte sie wieder traben. Doch als ich sie in den Schritt parieren wollte weigerte sie sich und lief stur im Trab weiter, also trieb ich sie wieder in den Galopp an. Wenn sie schon nicht langsamer werden wollte, sollte sie sehen was sie davon hat. Als sie nach einiger Zeit war sie ganz schön geschafft und ging brav wieder in den Schritt. Da sie schon ziemlich verschwitzt war hörte ich auch bald, nach den ruhiger werden und ablaufen, auf und brachte sie in ihre schon vorbereitete und mit Kraftfutter versehene Box. Mit dem Gedanken die hälfte der Pferde bewegt zu haben ging ich zum Mittagessen.
      Nach dem Mittagessen schnappte ich mir meinen kleinen süßen Candy und ließ ihn zusammen mit Davour in der Halle laufen. Ich legte ein paar Trabstangen hin und ließ die beiden drüber hoppeln. Davour ging taktrein und schwungvoll über die Stangen, während Candy ein bisschen tollpatschig hinterher trottelte. Nah ein paar mal üben und einigen Leckerlies kam Candy auch schön brav jedes mal, wenn ich ihn rief. Während er sich dann mit dem großen, roten Ball, den ich mitgebracht hatte, beschäftigte übte ich mit Davour einige Kunststückchen. Er arbeitete auch gut und mit viel Spaß mit. Kompliment klappte schon fast fehlerfrei, so gut wie das Rückwertsrichten. Nach einigen weiteren Übungen hörte ich auf. Ich ließ die beiden noch in der Halle, hier könnten sie noch etwas toben.
      Ich holte meine beiden Pony Hengste und bracht sie erstmal zum Putzplatz. Die beiden waren schnell sauber gemacht, da sie sich nicht besonders dreckig gemacht hatten. Nur an Wild Dreams Abzeichen schrubbte ich länger herum. Mit einer Schere schnitt ich beiden, den schon etwas lang gewordenen, Schweif sauber ab. Dann kürzte ich wieder All Prides Mähne, da diese schon drohte um zu kippen. Nach dem ich dieses erledigt hatte holte ich die Kutschgeschirre der beiden. Nach ein bisschen Fummelei und erstellen der Schnallen, vorher hatten Juwel und Biest sie getragen, saßen die Geschirre gut an den beiden kräftigen Hengsten. Beide brachte ich nun zu meinem kleinen und leichten doppel Sulky. Ich hatte kaum noch Zeit mich rauf zu schwingen schon liefen die beiden eifrig und freudig los. Und ab ging es, wir nutzten die gepflasterten und betonierten Feldwege. Die beiden liefen gut zusammen, hatten einen sehr ähnlichen Schwung im Schritt und liefen gleichzeitig. Galoppieren wollte ich nicht mit den beiden, da sie nicht beschlagen waren, entweder würde ich sie nächstes mal auf dem Platz fahren, oder bis dahin waren sie schon beschlagen. Verschwitzt kam ich mit den beiden nach guten Zwei Stunden wieder auf dem Hof an. Den Sulky brachte ich mit beiden wieder in die Lagerhalle und spannte dann Pride und Wild aus. Die Geschirre nahm ich beiden ab und legte sie erstmal bei Seite, erst waren die Pferde dran. Kurz übergeputz und Hufe kontrolliert brachte ich beide in ihre schon fertig mit Futter bestatteten Boxen. Dann lief ich wieder nach draußen und holte die Geschirre ,welche ich in der Sattelkammer kurz mit Wasser abputzte, abtrocknete und dann mit Lederfett einrieb, bis ich sie wieder an ihren Platz hängte.
      Zu guter letzt holte ich noch meinen Tekken und Candy aus der Halle und brachte sie in den Stall. Ein kurzer letzter Kontrollblick in jede Box sagte mir, dass es allen gut ging. Also durfte nun auch ich ins Bett gehen.
    • reitgirly99
      Tierarztbericht-Flaschendreherin:
      Kira kam mit ihrer dülmener Stute Flaschendreherin aus dem Stall und band sie an. Ich zog erneut meine Spritzen auf und stach inden Muskel die Spritze mit dem Tetanusmittel ein und zog sie vorsichtig wieder heraus ,als nächstes nahm ich die Influenzaspritze und stach erneut zu als ich auch damit fertig war Ipfte ich Flaschendreherin noch gegen herpes und Tollwut. Nun führte ich die Wurmkurspritze langsam in das Maul .Zum Schluss streichelze ich noch über ihr glänzendes Fell weil sie so brav hingestanden ist.
    • kira
      Pflege Bericht
      für Laheeb al Amara, Rumpelstielzchen, Valentine´s Candy Fireflies, Flaschenzieherin, Juwel der Stille, Wild Dream, All Pride, Davour, Biest

      Seufzend blieb ich noch ein bisschen liegen, nachdem mich mein Wecker mit einem schrillen Piepsen geweckt hatte. Irgendwann bewegte ich mich dann auch, wenn auch noch ein bisschen verschlafen, aus meinem Bett. Nach dem ich mein Frühstück vertilgt hatte stand ich schon bald fertig angezogen vorm Stall. Ich begrüßte alle Pferde während ich ihnen ihre Frühstücksration an Futter und Heu verteilte. Während sie nun fraßen suchte ich schon mal Laheeb al Amaras Sattelzeug zusammen. Sie war schnell fertig mit ihrem Futter, und so konnte ich bald mit ihr unsere heutige Dressurarbeit, nachdem sie fertig gesattelt und geputzt war, auf dem Platz beginnen. Sie machte sich schon recht gut, nur wurde sie heute ein wenig von Geistern abgelenkt, sie war halt ihrer Rasse typisch ein bisschen guckig. Als wir fertig waren hatte sie ganz schön geschwitzt, daher legte ich ihr ihre Abschwitzdecke auf, bevor ich sie auf die Weide ließ. Ich holte noch Rumpelstielzchen und Valentine´s Candy Fireflies aus ihren Boxen um sie, nachdem ich sie geputzt hatte, zu Amara auf die Weide zu stellen, sie hatten heute ihren freien Tag. Ich ging wieder zum Stall zurück wo noch einige Pferde warteten, brav ließen sich Flaschenzieherin und Juwel der Stille, nach dem Putzen, in die Führanlage bringen. Danach holte ich Wild Dream aus seiner Box und machte ihn fertig, mit ihm wollte ich heute etwas Springen. Die Springstunde klappt besser als erwartet, wahrscheinlich war das letzte Mal eine meiner Stuten rossig gewesen, was ihn abgelenkt hatte. Obwohl er nur bis E im Springen ausgebildet war flog er auch beinahe perfekt über höhere Hindernisse, ich freute mich schon auf das nächste Springturnier mit ihm. Nach dem Reiten brachte ich ihn auf die Hengstweide mit Paddock, wo er sich erst mal im Staub wälzte. Gut gelaunt ging ich zur Führmaschiene um meine beiden Stuten raus zu holen und sie auch auf die Weide zu entlassen. Danach kamen All Pride und Davour in die Führanlage, vor allem Davour brauchte jetzt nach einer längeren Pause wieder Muskelaufbau. Mit Biest ritt ich aus. Das Gelände um meinen Hof war perfekt dazu, auch gab es im nahem Wald eine gut instand gehaltene Military Strecke. Auf dieser versuchten wir uns jetzt und mein kleines Stütchen fetzte wie eine Weltmeisterin durch den Parkour und flog über die Hindernisse. Nach diesem Ritt war auch ich kaputt, aber ich konnte mich nicht wie jetzt Biest bei den andern Pferden auf der Weide ausruhen, sondern musste noch alle Boxen ausmisten. Als dieses endlich getan war durften auch die beiden Hengste aus der Führanlage auf die Koppel und ich ging erst mal nachhause. Abends kam ich wieder und brachte die Pferde für die Nacht in ihre Boxen, wo auch schon ihr Abendessen wartete.
    • kira
      Pflegebericht für alle Weidepferde

      Verschlafen streckte ich mich, als ich durch das hereinfallende Licht der Sonne geweckt wurde. Heute würde ein perfekter "Pferde-Tag" werden, verriet mir die Sonne beim Hochziehen der Rollladen. Noch etwas verschlafen zog ich mich an und wanderte dann in die Küche um mir mein Frühstück zu machen. Dieses am essen, wanderte ich dann in den Stall. Dort begrüßten mich meine Schatzis schon mit freudigen, vielleicht auch das Früstück fordernden, wiehren. Ich begab mich also in die Sattelkammer, welche gleichzeitig als Futter- und Eimerlager diente. Mit den Eimern bewaffnet ging ich wieder in die Stallgasse um den Herren und Damen ihr Frühstück zu servieren. Während alle mit fressen beschäftigt waren begann ich die Heunetzte auf zu füllen. Als ich damit fertig war hatten die ersten schon ihre Eimer geleert, welche ich nach dem auswaschen, denn jeder weiß wie ekelhaft getrocknete Pferdesabber ist, wieder in der "Futterkammer" verstaute. Zurück kam ich mit den Halftern von Rumpelstielzchen, Valentine´s Candy Fireflies und Flaschenzieherin. Als die vier fröhlich auf der Weide rum hopsten brachte ich auch meine drei Hengste Davour, All Pride und Wild Dream( Rumpelstielzchen war einfach so ein Knirps das man ihn nicht dazu zählen konnte) auf eine der Weiden. Mit den im Stall verbliebenen wollt ich mich heute näher beschäftigen, auch musste ich heute daran denken ein neues Pony abzuholen.
      Erst machte ich Pangäa fertig, heute wollte ich schauen wie und ob sie Springtechnisch begabt war. Sie war noch nicht lange bei mir im Stall, doch hatte sie sich schnell eingelebt und in Laheeb, meiner Araber Stute eine gute Freundin gefunden. Sie liebte es zusammen mit Laheeb und der auch relativ neuen Famiha über die Weiden zu fetzten. Da sie noch sehr jung war zappelte sie nun schon ungeduldig herum. Auf dem Platz angekommen merkte ich schnell, dass ihr Herz wohl eher für´s Springen als die Dressur schlug, was mich sehr erfreute, denn meine beiden Araber Stuten waren von Sprüngen leider nicht sonderlich begeistert. Nach einer vollen Stunde hörten wir auf, und ich brachte meine hübsche Stute auf eines der Paddocks.
      Nach einigem Überlegen ging ich mit Laheeb ins Dressurviereck, während meine drei Hengste und Flaschenzieherin sich in der Führmaschiene etwas bewegten. Im Gegensatz zum letzten Training klappten die Traversalen beinahe perfekt, sie hatte nun keine Schwierigkeiten mehr damit ihre Beine zu koordinieren. Sie arbeitete fleißig mit und wir schafften zu Ende hin sogar eine fehlerfreie Drehung auf der Hinterhand. Nach dem Abreiten brachte ich sie zu ihrer liebsten Pangäa auf das Paddock. Danach brachte ich die Pferde aus der Führmaschiene in ihre Boxen.
      Kurze Zeit später hatte ich meinen Hänger her gerichtet und war auf dem Weg um eine kleine Welsh B Stute abzuholen. Auf dem Hof angekommen lud ich Drachenlady nach kurzer Absprache mit Jackyline ein. Während der Fahrt verhielt sie sich ruhig und auch als ich sie auslud machte sie einen entspannten Eindruck. Ich brachte sie in nun ihre Box, wo sie sich nach kurzem beschnuppern dem Heu zu wandte. Schließlich brachte ich noch die restlichen Pferde in ihre Boxen.
    • Tequila
      Tierarztbericht für Flaschenzieherin

      [font=comic sans ms']Ich folgte Kira zu der Stute Flaschenzieherin die uns fröhlich zuwiehrte. Ich grüßte sie mit einem streicheln und Kira zog ihr das Halfter über. Ich untersuchte ihre Augen,Ohren und Nüstern die alle gut waren. Also hörte ich mir Herz und Lunge an. Das Herz war gut und als ich die Lunge abhörte nahm ich ein komisches Geräusch war. Ich blickte auf und sah das die Stute genüsslich auf einem Bündel Heu kaute. Ich musste lächeln und wartete bis sie fertig war. Ich hörte die Lunge erneut ab und diesmal hörte sie sich gut an. Ich öffnete das Maul der Stute und zog ein paar Heuhalme hinaus. Auch sie hatte einen leichten Zahnstein. Ich konnte auch den leicht abkratzen. Dann zog ich meine Spritze auf und sie blinzelte nichtmal als ich abdrückte. Die Wurmkur nahm sie such ganz gelassen. Sie war sehr lieb gewesen und ich verabschiedete mich von ihr und ging hinter Kira her zum nächsten Pferd.[/font]
    • kira
      Pflegebericht für alle Weidepferde

      Bei schön sonnigen, aber dennoch sehr kaltem, Winterwetter kam ich an den Stall. In den nächsten Tagen sollte es schneien. Doch jetzt konnte man sich das erst schwer vorstellen, denn die Sonne hatte wie es schien noch einmal all ihre Kraft gebündelt und strahlte vom blauem Himmel. Kleine Atemwölckchen stiegen auf, verschwanden aber beim Betreten des Stalles. Die Massigen Pferdekörper hielten ihn warm. Ungeduldig warteten sie auf Bewegung und Arbeit. Als erstes brachte ich Asfari Sharin, Rumpelstielzchen und Valentine´s Candy Fireflies auf die Weide. Gras war zum fressen nicht mehr genügend da, aber zum Toben war es noch ideal. Sie sollten, solange der Boden noch nicht von Schnee aufgeweicht war, noch richtig Auslauf bekommen. Denn obwohl das Paddock sehr groß war, hatte es nicht die beinahe endlos scheinenden Weiten der Koppel. Asfari hatte seine Decke auf, da er nicht viel Winterfell bekommen hatte, was leider Araber-typisch war. Aber dank dieser konnte er auch bei Kälte ohne die Gefahr sich zu Erkälten raus. Mein kleiner Miniature Horse Hengst quietschte vergnügt und übermütig herum, währen Candy ebenso wild hinter ihm her jagte. Auch Asfari beteiligte sich nach kurzer Zeit am Getobe. Nach dem ich eine Weile den dreien zugesehen hatte, ging ich doch, denn der Tag war kurz und ich hatte noch einiges im Stall zu machen. Erst kümmerte ich mich um das Ausmisten der Boxen der dreie. Ich war recht schnell fertig, denn jetzt war ich noch frisch und voller Energie. Später würde sich das bestimmt ändern… Als ich fertig war und auch in jeder Box frisches zum fressen Heu lag, brachte ich Laheeb al Amara auf eine andere Weide. Danach machte ich flott meine süße dicke Maus Flaschenzieherin fertig, putze auch Drachenlady und zog ihr ihre Trense an. Dann ging ich mit den beiden, Lady als Handpferd mitführend, ins Gelände. Mit meinen beiden treuen Seelchen tüddelte ich so durch die Umgebung meines Hofes. Ein bisschen durch den Wald und ein bisschen durch die Felder. Auch als ein Trecker laut rumorend an uns vorbei rollte blieben sie ruhig. Nur vor einem auf flatternden Vogel erschreckte sich Flaschi genauso wie ich, aber dank Ladys Ruhe war sie sofort wieder gelassen. Nach ein paar Stunden kamen wir dann endlich wieder ein getrödelt und ich brachte die beiden zu Laheeb auf die Wiese. Dann machte ich Wild Dream, mein Pony Hengst mit seiner prachtvollen Halsmuskulatur, die jeden Andalusier vor Neid erblassen lässt, für die Dressurarbeit fertig. Es sollten sich endlich die Erfolge einstellen, doch ich war mir sicher, dass er das trotz seines fortgeschrittenen Alters bald schaffen würde. Er war am Anfang etwas widerspenstig, doch nach einer Weile ging er ganz gut. Wir machten einige Bahnfiguren wie Zirkel und Schlangenlinien oder aus der Ecke kehrt. Die Zeit war schnell rum und ich ritt ihn, nachdem ich eine Abschwitzdecke über seinen in der Kälte dampfenden Körper geworfen hatte, noch einige Minuten trocken, bevor ich ihn kurz auf dem Paddock, in eine Decke gehüllt, zwischenparkte, bis ich seine Box fertig hatte. Als er wieder in dieser stand nahm ich ihm seine Decke wieder ab und wandte mich dem nächsten Pferd zu. All Pride war schon ganz hibbelig als ich ihn rausholte, als ich dann die letzte Schnalle der Trense schloss wollte er schon alleine zum Platz düsen, doch ich hielt ihn noch auf. Aufgesessen wärmte ich ihn erst mal lange auf und ritt bevor ich mit ihm Sprang viel Trab und auch viele Trab-Schritt-Trab Übergänge. Ein paarmal brach er mir aus, dann verlängerte ich die Phase bevor wir springen würden noch einmal. Als wir dann endlich zu Springen kamen machte er seine Sache wundervoll. Geschafft kam auch er nach dem Reiten auf das Paddock. Ich wollte erst das letzte Pferd für den heutigen Tag bewegen, bevor ich die Restlichen Boxen sauber machen würde. Also schnappte ich mir schnell Davour, putzte und sattelte ihn und begann dann mit etwa lockerer Dressurarbeit ich ritt viel v/a um seine Rücken und Halsmuskulatur zu stärken, die sich leider immer wieder schnell Abbaute. Nachdem auch er KO war und bei den andern beiden Hengsten auf dem Paddock stand, machte ich daran die letzten Boxe aus zu missten. Dann brachte ich alle Pferde wieder in ihre Boxen. Beim Futter verteilen machten sie wie immer ein schreckliches Theater, als alle dann aber glücklich am fressen waren, kehrte Ruhe ein. Ich räumte noch schnell ein wenig auf, fegte die Stallgasse und dann ging ich. Draußen war es schon dunkel und er roch nach Schnee. Der Winter würde bald kommen.
    • Fjordifan
      Hufschmiedbericht

      Ich war unterwegs zu einer Dülmener Wildpferd Stute. Ihr Name lautete Flaschenzieherin. Es standen mehrere Pferde in der Stallgasse, aber Flaschenzieherin erkannte ich sofort. Sie wirkte etwas misstrauisch, als ich auf sie zuging um sie zu begrüßen. Nach einer Weile waren wir jedoch vertraut. Dann konnte ich mit der Arbeit beginnen. Den Anfang machte der linke Vorderhuf. Ich hob ihn an und begann sogleich ihn auszuschneiden. Die Stute war sehr lieb und bereitete keine Schwierigkeiten. Als der Huf die gewünschte Form hatte konnte ich ihn wieder absetzten. Als ich mich zum linken Hinterhuf begab strich ich der Stute sanft über den Rücken. Sie wirkte entspannt. Ich nahm den Hinterhuf hoch und schnitt ihn mithilfe des Hufmessers sauber aus. Ich musste ihn nur wenig mit der Raspel bearbeiten und konnte ihn schon bald wieder auf den Boden setzen. Auf zum rechten Hinterhuf. Diesen wollte mir die Stute nicht sofort geben. Als ich deutlicher wurde, zeigte sie sich jedoch willig und gab ihn mir. Ich sprach ihr ein Lob zu. Das Ausschneiden und in Form bringen ging relativ zügig, sodass ich schon bald den rechten Vorderhuf in Angriff nehmen konnte. Beim Ausschneiden kam der Kasper in der Stute durch. Promt stupste sie mich mit ihrer grauen Schnauze von hinten an und schien mich geradezu anzugrinsen. Ich musste lachen und streichelte ihren Kopf. Dann nahm ich den Huf wieder auf und machte ihn zuende. Der Abschied fiel mir schwerer als sonst. An der Stute hatte ich mir einen Narren gefressen. Als ich die Sachen zusammenpackte musste ich mich nochmal zu ihr umdrehen. Nun musste ich aber zum nächsten Pferd.
    • Svartur
      Pflegebericht für Davour, All Pride, Wild Dream, Valentine’s Candy Fireflies, Flaschenzieherin, Rumpelstielzchen, Laheeb al Amara, Drachenlady, Asfari Sharin:
      Heute rief Kira mich an. Sie war eine Bekannte von mir, und lud mich ein, zu ihr zu kommen, und ihr zu helfen, sich um die Pferde zu kümmern. Ich willigte ein, denn ich hatte für den Tag noch nichts geplant, und freute mich über etwas Abwechslung vom Alltag. Kaum war alles abgesprochen, setzte ich mich auch schon ins Auto und fuhr los. Auf dem Hof angekommen, erwartete Kira mich bereits, und führte mich herum, damit ich alle Pferde, dessen Zubehör und die Anlagen fand. Nach der Führung teilte sie mir die Pferde zu, mit denen ich heute arbeiten würde. Ich merkte mir die neun Namen, und suchte mir dann für den Anfang den Apfelschimmelhengst Asfari Sharin aus. Um sein Halfter zu holen, ging ich zunächst in die Sattelkammer. Diese war sehr ordentlich, und so fand ich schnell sein Halfter und seinen Putzkasten. Dann holte ich den Junghengst. Zuerst kraulte ich ihn ein wenig, zur Gewöhnung an mich, und dann ging ich mit ihm zum Putzplatz, wo ich anfing ihn zu putzen. Zuerst nahm ich eine Wurzelbürste, da er nicht sehr dreckig war, und reinigte das Fell, anschließend kämmte ich Mähne sowie Schweif, und kratzte die vier Hufe aus. Er blieb während der Prozedur die ganze Zeit still stehen und genoss es sichtlich. Da er nun aber sauber war, ging ich mit ihm am Halfter den Weg hinunter zum Reitplatz, wo ich ihm das Halfter abnahm. Erst schaute Asfari ein wenig irritiert, als ich jedoch einmal schnalzte, rannte er los und bockte ein wenig. Ich schaute lachend zu, wie der Hengst sich austobte, und welch enorme Kraft er dabei zeigte. Nach einiger Zeit fing ich ihn wieder ein, und brachte ihn zurück in seine Box, wo ich ihm noch etwas Kraftfutter gab, bevor ich wieder in die Sattelkammer ging. Als Nächstes entscheid ich mich, die kleine Stute Drachenlady zu versorgen. Ich holte auch ihr Halfter und ihren Putzkasten, und ging zu ihrer Box. Da sie eigentlich gar nicht dreckig war, putzte ich sie nur schnell in der Box mit einer Kardätsche über, und kratzte Hufe aus. Außerdem verlas ich ihren Schweif sorgfältig und bürstete ihre Mähne. Bei ihr wurde mir gesagt, dass sie sehr lieb sein solle, weswegen ich nur in der Sattelkammer ihre Trense holte, sie in der Box trenste, wobei sie das Gebiss super annahm, und ich sie so dann hinaus auf den Hof führen konnte. Da die Stute sehr klein war, gelang es mir ohne Hilfsmittel auf ihren Rücken zu gleiten, und ich konnte schnell zu einem kleinen Ausritt starten. Ich wählte einen Weg, der in den Wald hinein führte, in der Hoffnung, dort etwas vor der Hitze geschützt zu sein. Mein Plan ging auf, und ich konnte im kühlen Wald etwas entspannen. Auf geeigneten Wegen trabte oder galoppierte ich auch mal ein Stück, jedoch wollte ich nicht allzu lange weg sein, weswegen ich schnell wieder drehte, und zurück zum Hof ritt. Dort angekommen trenste ich die Stute ab, brachte sie in ihre Box, und gab auch ihr noch etwas Kraftfutter gab. Nun hatte ich nur noch sieben Pferde zu versorgen und beschloss als Nächstes die Vollblutaraberstute Laheeb al Amara zu reiten. Die Stute stand gerade auf dem noch vom Regen durchgeweichten Paddock, weswegen sie von einer dicken Schlammschicht umgeben war. Ich stöhnte schon bei dem Gedanken an die lange Putzaktion, die das ganze nun geben würde, beschloss aber es durchzuziehen. Also holte ich die Stute und brachte sie an den Putzplatz. Dort band ich sie an und holte mir zunächst den Federstriegel, um die Matschklumpen aus dem Fell zu bekommen. Dies dauerte circa eine halbe Stunde, bevor ich überhaupt anfangen konnte mit der Kardätsche zu bürsten und anschließend die Hufe sowie Mähne und Schweif zu säubern. Weil ich nun schon so lange gebraucht hatte, um sie zu säubern beschloss ich, dass die Stute heute frei haben würde, und ich sie nur ein wenig verwöhnen wollte. Um das Verwöhnprogramm abzuschließen bekam sie noch eine kurze Massage, bevor ich sie zurück in ihre Box brachte. Nach dieser aufwändigen Putzaktion hatte ich nun nicht mehr viel Lust auf ein dreckiges Pferd, und suchte nach einem unkomplizierten, recht sauberen Pferd. Da fiel mir beim Vorbeigehen an den Boxen, bei einem Blick aus dem Fenster, ein kleines American Miniature Horse Hengst auf. Der Fuchsschecke stellte sich als Rumpelstielzchen heraus, um den ich mich so oder so noch kümmern sollte. Da dieser auch komplett sauber war, holte ich nur schnell ein Halfter und einen Hufkratzer aus der Sattelkammer, kratzte seine kleinen Hufe aus, was sehr schnell ging, und halfterte ihn auf. Da ich ja viel zu groß war, um den kleinen Kerl zu reiten, ging ich zu Fuß mit ihm eine Runde in den kühlen Wald. Sobald ich auf weichen Wegen meine Schritte verlängerte, trabte der kleine Rumpi mit kleinen Trippelschritten neben mir her. Einmal versuchte ich zu sprinten, sodass er neben mir her galoppierte, jedoch ging mir bald die Puste aus, und ich drehte um. Schon bald waren wir wieder am Hof angekommen und ich gab ihm noch ein paar Leckerlis, bevor ich ihn wieder auf die Koppel brachte, wo er sich prompt wälzte, und sich dabei ziemlich einsaute. Ein bisschen ärgerlich, allerdings auch halb lachend ging ich nun zu Flaschenzieherin. Auf sie freute ich mich auch besonders, denn ich hatte noch nie mit einem Dülmener Wildpferd zusammen arbeiten. Auch sie war nicht sehr schmutzig, außer ein paar verklebten Stellen im Fell, weswegen es bei ihr auch reichte, dass ich sie grob überputze. Ich kratzte noch ihre Hufe aus, bevor ich mit ihr in den Roundpen ging. Ich wollte testen, wie solche ehemaligen Wildpferde auf die Signale der Menschen reagieren, ob sie anders verstehen, als die Pferde, die vom Menschen gezüchtet wurden, oder ob sie relativ gleich sind. Sie stellte sich schon im Schritt als sehr aufmerksam heraus, jedoch nahm sie Signale nicht anders als unsere "Hauspferde" an. Ich arbeitete also mit ihr ganz normal im Schritt, Trab und Galopp, wobei sie mir jedoch einmal durchging, was aber ja im umzäunten Roundpen nicht weiter schlimm war. Dann brachte ich sie zurück in ihre Box, und brachte ihr Halfter, sowie ihren Putzkasten zurück in die Sattelkammer. Dort stand dich nun zuerst etwas ratlos vor all den Halftern und wusste nicht so recht, wen ich nun als nächstes holen sollte. Dann jedoch stach mir ein Name ins Auge: Valentine’s Candy Fireflies. Sein Halfter war sehr klein, weswegen ich wieder ein American Miniature Horse erwartete. An seinem Namensschild stand ebenfalls, wo er sich gerade aufhielt, also ging ich zu dem Paddock, wo ich ein Braunscheckfohlen vorfand. Im ersten Moment war ich ein wenig überrascht, fing mich jedoch wieder relativ schnell, und ging zu Valentine hin. Dieser war erst etwas misstrauisch, als ich ihn jedoch mit einem Leckerli lockte, kam er sofort an und fraß mir aus der Hand. Von dem Moment an, konnte ich ihn überall berühren, und dürfte ihn auch auf halftern. Innerlich war ich ein wenig über das verfressene Fohlen am lächeln, jedoch war ich froh ihn nun am Halfter zu haben. Auch mit ihm ging ich hinunter zum Roundpen wo ich ihn ein wenig im Schritt, Trab und Galopp laufen ließ, bevor ich ihn zurück auf seinen Paddock brachte. Auch seine Sachen brachte ich wieder in die Sattelkammer, und nahm dort direkt das Halfter von Wild Dream mit. Der imposante Hengst stand auf der Weide, und schaute mich schon von weitem neugierig an. Er hatte eine lange Mähne, die ich direkt auf der Weide anfing zu kämmen. Auch sein Schweif viel lang, und dick bis auf den Boden. Ihn verlas ich, und kratzte danach Wilds Hufe aus. Sein Fell bürstete ich grob mit der Wurzelbürste, und dann halfterte ich ihn auf, ging mit ihm zum Laufband und führte ihn hinauf. Wild kannte das Ganze und fing sofort gehorsam an im Schritt zu laufen. Ich ließ ihn dort eine Weile drauf laufen, machte unterdessen eine kleine Pause, und holte ihn dann wieder rein in seine Box, wo ich ihm schon Kraftfutter vorbereitet hatte. Da ich nun kaum noch Zeit hatte, holte ich die beiden Hengste All Pride und Davour zusammen, und stellte beide an den Putzplatz. Dort bürstete ich beide mit dem Striegel und der Kardätsche, bevor ich die insgesamt acht Hufe reinigte und bei den beiden Hengsten Mähne und Schweif bürstete. Anschließend zog ich dem eher temperamentvollem All Pride seine Trense an, die ich vorher aus der Sattelkammer geholt hatte, und holte noch schnell zwei Paar Springglocken, und ein langes Führseil für Davour. Alles legte ich, und stieg dann auf All Pride auf. Mit Davour als Handpferd ritt ich auch mit den beiden Hengsten zum Wad. Allerdings ritt ich mit ihnen diesmal in eine andere Richtung, wo ich traumhafte Wege zum galoppieren und traben vorfand. Dies nutzte ich natürlich aus, sodass ich mit den beiden viel Strecke zurücklegte. Bald jedoch fing es an zu dämmern und ich musste umkehren. Auf dem Rückweg ließ ich beide nochmal ein wenig galoppieren, bevor ich sie zum Schritt durch parierte, und gemütlich im Schritt zurück zum Hof ritt. Dort versorgte ich die beiden noch, gab ihnen Futter, und räumte zum Schluss noch alles weg, was ich liegen lassen hatte über den Tag, dann verabschiedete ich mich von Kira und fuhr zurück nach Hause.​
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    • Gwen
      Vertretung für Kira
      (c) Gwen
      Um 6 Uhr klingelte mein Wecker und riss mich aus meinem Tiefschlaf. Ganz und gar nicht munter stand ich auf und machte mich auf den Weg zum Bad, um mich fertig zu machen. Kürzlich hatte sich wieder jemand auf meine Anfrage gemeldet und so hatte ich es heute mit 15 Pferden zu tun, da sollte man schon relativ früh beginnen. Deshalb wollte ich schon vor um acht auf dem Gestüt von Kira ankommen. Schnell frühstückte ich und schaute aus dem Fenster, wo es Gott sei Dank nicht regnete, sondern die Sonne schien und sich ein blauer Himmel zeigte. Dann packte ich meine sieben Sachen zusammen inklusive mein Mittagessen und machte mich auf den Weg. Eine halbe Stunde später stand ich auf dem Gestüt Milky Way und wurde von einer freundlichen jungen Frau begrüßt. Kira zeigte mir noch schnell alles und ging auf das ein oder andere Pferd ein, ehe sie schon los musste. Heute stand bei ihr eine Familienfeier an, welche noch einiges an Vorbereitung bedurfte, aber ihre Pferde sollten darunter nicht leiden. Kira hatte ihre Pferde bereits gefüttert, so dass ich mich nun darum kümmern konnte, dass alle auf ihre Weiden kamen. Dafür hing am schwarzen Brett extra ein Weideplan und dank der Boxenschilder lief auch alles problemlos ab. Als alle Pferde auf den Weiden standen, machte ich mich erst einmal an die Stallarbeit, denn es galt 15 Boxen auszumisten. Da Kiras Pferde aber nur nachts in den Boxen standen, war ich relativ schnell fertig und musste nur noch das neue Stroh und das Heu verteilen, ehe ich mich an meine eigentliche Aufgabe für heute machen würde.
      Ich wollte den Tag ein wenig ruhiger angehen lassen, weshalb ich entschieden hatte, erst einmal etwas mit Kiras Miniature Horse Rumpelstielzchen zu machen und danach ihr Fohlen Candy Fireflies zu bespaßen. Doch zuerst holte ich den kleinen Schecken von der Weide und band ihn am Putzplatz an. Kira hatte mir gezeigt, wo ich in der Sattelkammer die Putzboxen fand und so entdeckte ich auch schnell die des kleinen Hengstes. Ich begann ihn gründlich zu putzen, auch wenn er beim Hufe auskratzen versuchte mich zu ärgern. Als Strafe machte ich mich dann noch daran, seine dicke und lange Mähne einzuflechten. Meiner Meinung nach konnte sich der spanische Zopf danach auch sehen lassen, denn ich fand ihn wirklich schick. Dann schnappte ich mir das Knotenhalfter, was in Rumpelstielzchens Spind lag und suchte mir noch eine längere Gerte, um dann mit dem Pony in die Halle zu gehen. Dort begann ich, mit ihm einige Zirkuslektionen auszuprobieren. Zu Beginn klärten wir die Rangordnung, welche auch schnell klar war. Dann versuchte ich Rumpelstielzchen zu motivieren, mir immer zu folgen, was mir auch durch Leckerlies gut gelang und der Kleine anscheinend Spaß an den Spielen zu finden schien. So hatte ich ihm auch schnell beigebracht, zu Steigen, wenn ich es wollte und dass er mit dem Kopf schüttelte, wenn ich es tat. Es war wirklich lustig, mit dem Hengst zu arbeiten. Nachdem er so lange aufmerksam gewesen war, ließ ich ihn noch ein wenig durch die Halle toben und baute stattdessen schon einmal Trabstangen und ein Cavaletti auf, denn ich wollte nachher mit der Jungstute ein wenig Bodenarbeit machen. Ohne Probleme ließ sich der Miniaturehengst wieder einfangen und auf die Weide bringen. Ich gab ihm noch ein Leckerli zum Abschied und holte mir dann das Halfter von Fireflies.
      Da er das einzige Fohlen war, stand er mit auf der Hengstweide und schien diese auch gerne mal aufzumischen, zumindest machte er sich gerade wieder einen Spaß daraus, den kleinen Pride zu ärgern. Dennoch ließ er sich ohne Probleme von der Weide holen und auch beim Putzen war er relativ brav. Auch wenn er anscheinend gerne mal das Fohlen-ABC zu vergessen schien. Lediglich das Hufe geben bei den Hinterhufen schien noch nicht ganz zu sitzen, so dass ich dies explizit noch übte. Danach holte ich einen Kappzaum und eine Longe, um dann mit ihm in die Halle zu gehen. Die Stangen lagen auf dem Mittelzirkel, also ging ich auf den Vorderen und wärmte Fireflies erst einmal im Schritt und Trab auf beiden Händen auf, ehe wir uns an die Gymnastizierung machen würden. Anfangs schien Fireflies den Stangen auch nicht zu trauen, aber das legte sich dann allmählich, nachdem er einige Male über die Trabstangen gelaufen war. Beim Cavaletti schnappte ihn der Übermut und er sprang voller Motivation darüber, so dass er dann auch einige Runden galoppieren und springen musste. Nach einer halben Stunde war er deshalb auch ziemlich k.o. Ich lobte ihn ausgiebig und er durfte sich, genauso wie Rumpelstielzchen, noch ein wenig austoben. Fireflies wälzte sich außerdem noch ausgiebig und ärgerte mich, als er sich nicht einfangen ließ. Ich war froh, als das quirlige Fohlen wieder auf der Weide stand.
      Der nächste auf meiner Liste war Davour, ein schlanker Achal Tekkiner Hengst, welcher für seine weichen Gänge bekannt war. Ihn nahm ich direkt mit, nachdem ich Fireflies in seine Freiheit entlassen hatte. Davour war sehr menschenbezogen und schien sich zu freuen, dass ich mich mit ihm beschäftigte. Auch beim Putzen und Satteln war er ein Sonnenschein, auch wenn es ihm anscheinend nicht schnell genug gehen konnte. Doch Geduld musste auch er haben. Ich holte mir noch schnell meinen Reithelm und wanderte dann samt Pferd in die Halle. Dort gurtete ich nach und stellte die Steigbügel ein, ehe ich mich in den Sattel schwang und einige Runden im Schritt am langen Zügel ritt, um Davour aufzuwärmen und mich an ihn zu gewöhnen. Nach 10 Minuten nahm ich die Zügel auf und begann, Handwechsel und Volten zu reiten, um den Hengst allmählich abwärts zu stellen, aber auch ordentlich vorwärts zu reiten. Auch nahm ich schon Verstärkungen und Versammlungen mit rein, damit er stets aufmerksam blieb, ehe wir in den Trab wechselten. Als wir uns auch dort erwärmt hatten, nahm ich die Trabstangen hinzu, damit für Davour ein wenig Abwechslung auftauchte und dem Hengst schien das auch äußerst viel Spaß zu machen. Seine Gänge waren wahrlich ein Traum und er ließ sich einfach wunderbar reiten! Auch im Galopp konnte ich ihn gut sitzen und da er heute einen guten Tag zu haben schien, sprang ich auch mit ihm ein wenig über das Cavaletti. Nach anfänglichen Startproblemen, lief auch das reibungslos ab. Nach einer Stunde ritt ich den verschwitzten Hengst ab und brachte ihn wieder zum Stall. Dort erlöste ich ihn von seiner Ausrüstung, putzte noch einmal drüber und spritzte ihm die Beine ab, ehe auch er wieder auf die Weide durfte.
      Da ich gerade noch die Motivation auf ein wenig Training hatte, holte ich mir direkt All Pride, einen jungen Welsh B Hengst. An seiner Box hingen drei Schleifen, also schien er trotz seinem jungen Alters schon recht erfolgreich gewesen zu sein. Anfangs schien er auch ein äußerst Braver zu sein, bis wir an der Stutenweide vorbeiliefen, da driftete sein Benehmen ein wenig ab, doch ich hatte ihn schnell wieder unter Kontrolle. Am Putzplatz machte ich auch ihn fertig, was gar nicht so leicht war, da Pride total staubig war und ich zu tun hatte, ihn sauber zu bekommen. Doch nachdem das geschafft war, konnten wir uns endlich auf den Weg in die Halle machen. Dort passte ich wieder alles an und schwang mich dann auf den kleinen Hengst. Seine Ponygänge waren so viel anders als Davours schwungvollen Schritte! Dennoch war Pride äußerst angenehm zu reiten und er war stets aufmerksam. Nachdem wir warm waren, ritt ich auch ihn wieder sehr abwechslungsreich und versuchte ihn stets in einer lockeren Anlehnung zu reiten. Als wir im Galopp waren, sprang ich auch mit ihm und man merkte, dass er Springturniere ging. Er zog vor dem Hindernis beträchtlich an, wusste aber genau wie er springen musste, denn seine Manier war einwandfrei. Dennoch wurde er mir nach einer gewissen Zeit zu hitzig, so dass ich noch ein wenig Dressur ritt und ihn dann wieder abritt. Der Hengst durfte dann noch ein wenig in der Halle herumwühlen, während ich die Stangen umbaute und eine Springgasse errichtete, denn der nächste Punkt auf meiner Liste würde das Freispringen mit den Ponys sein. Also putzte ich dann nochmal Pride, verstaute seine Ausrüstung und brachte ihn wieder auf die Weide, wo er sofort zu grasen begann.
      Für die erste Runde Freispringen wählte ich die drei Hengste Wild Dream, Club Can't Handel me und Asfari Sharin. Die beiden Ponyhengste würden das Springen schon gewöhnt sein, während der Araber noch nicht eingesprungen war. Deshalb würde er nur die niedrigen Sprünge mitmachen. Doch zuerst putzte ich die drei gründlich, was ein Weilchen dauerte, ehe sie sich in der Halle noch einmal bewegen durften, damit die Muskeln sich aufwärmten. Dann begannen wir mit einer Kombi aus Trabstangen und am Ende ein Cavaletti. Als erster durfte Wild Dream springen, was er auch einwandfrei machte. Club folgte ihm ohne Probleme und überwand die Kombi fehlerfrei. Lediglich bei Sharin gab es einen Beinsalat, weshalb er die Kombi direkt noch einmal nehmen durfte und dann zu verstehen schien, was er machen musste. Danach tauschte ich die Trabstangen durch drei weitere Cavaletti aus. Wieder überwanden die Ponys die Hindernisse ohne Probleme und auch der Araber stellte sich nicht mehr gar so dumm an, so dass wir das letzte Hindernis erhöhen konnten und so eine Steigerung drin hatten. Wild Dream und Club gingen routiniert ans Werk und Sharin wollte es ihnen gleich tun, was ihm auch gelang. Noch einmal erhöhte ich das letzte und zweite ein wenig und ließ noch einmal alle drei springen. Dann fing ich Sharin ein und behielt ihn bei mir, da es nun höher als 1m wurde. Wild Dream und Club sprangen noch ein Weilchen und dann sammelte ich auch die beiden wieder ein, um alle drei in geschlossener Gesellschaft zurück auf die Weide zu bringen.
      Nun waren die Stuten an der Reihe. Ausgewählt hatte ich mir für den ersten Damendurchlauf Flaschenzieherin und Drachenlady. Beide Schönheiten machte ich ordentlich fertig und versorgte sie mit Gamaschen. Dann gingen wir in die Halle und auch die beiden durften sich wieder erwärmen, ehe mit der gleichen Masche weiterging wie bei den Hengsten. Sowohl Flaschenzieherin als auch Drachenlady schienen Spaß am Springen zu haben und ich war froh, dass richtige ausgesucht zu haben. Lediglich nicht so hoch wie Hengste sprangen sie, da ich vorher beendete, weil ich nichts über das Potenzial der beiden wusste. Sie durften sich noch einmal ausgiebig wälzen, ehe ich sie zurück auf die Weide brachte und dann die drei Fellponydamen I like it, Wie konntest du nur und Snow Whites Beauty holte. Auch die Mädels putzte ich gründlich und machte sie fertig, ehe es in die Halle ging. Auch sie sollten sich erst einmal aufwärmen, während ich die Sprünge wieder niedriger einstellte. Auch das Prinzip des hintereinander Springens hatten die Stuten schnell verstanden und es schien ihnen Spaß zu machen, durch die Gasse zu fegen und dabei immer noch mit viel Luft zur Stange zu springen. So dass ich bei ihnen ohne schlechtes Gewissen immer höher gehen konnte. Nach einer Weile war dann aber auch hier Schluss und sie durften sich nochmal so die Beine vertreten, während ich die Hindernisse wieder komplett abbaute. Dann brachte ich auch diese Stuten wieder die Weide.
      Nun wollte ich mir eine Pause gönnen und wählte dafür einen Ausritt mit White Dance und als Begleitstute suchte ich mir Laheeb al Amara aus. Ich holte die beiden von der Weide und brauchte erstmal ein Weilchen, ehe ich White Dance sauber hatte, denn sie sah aus wie ein Ferkel. Dann begann ich sie zu satteln und zog auch Amara ihre Trense über. Gemeinsam gingen wir auf den Hof, ich gurtete nach und stellte meine Steigbügel ein. Kurzerhand schwang ich mich auf White Dances Rücken, schnappte mit Amaras Zügel und ritt los. Wir ritten durch den naheliegenden Wald und genossen die Ruhe. Obwohl Amara ziemlich schreckhaft war und so manches Mal zur Seite sprang, blieb White Dance total entspannt und ließ sich davon so gar nicht beeindrucken. Ich beließ es bei einem Schrittausritt, da ich die beiden Stuten nicht kannte, aber das schien ihnen auch nicht sehr viel auszumachen, zumindest waren beide zufrieden. Als wir an einer Lichtung vorbeikamen, bog ich ab und ließ beide Stuten ein wenig grasen. Auf unserem Heimweg ritten wir an einem Bauernhof vorbei, als plötzlich eine Ziege aus dem Hoftor gedackelt kam und bei Amara beinahe einen Herzinfarkt verursachte. Mit geblähten Nüstern und tänzelnden Schritten lief sie neben White Dance her und versuchte sich vor der Ziege zu verstecken. Ich musste mir dringend ein Lachen verkneifen, denn sonst wäre Amara komplett ausgetickt. Allerdings war ich auch froh, dass wir danach wieder auf dem Hof ankamen, denn das hätte auch leicht ins Auge gehen können, wenn White Dance nicht so eine gutmütige Stute gewesen wäre. Ich machte beide Stuten in aller Ruhe fertig und brachte sie dann wieder auf ihre Weide. Jede bekam noch ein Leckerli und dann entließ ich sie zu ihrem frischen Gras, um mich zum letzten Pferd des Tages aufzumachen.
      Hierbei handelte es sich um den Araberhengst Eisenmann, welcher noch nicht lange auf Kiras Hof stand. Weswegen ich ihn heute auch nicht zu sehr nerven wollte. Ich holte den schicken Roan von der Weide und band ihm am Putzplatz an, um ihn in aller Ruhe zu Putzen. Schon da merkte ich deutlich das Temperament und die Hengstmanieren des Hengstes, so dass ich den geplanten Spaziergang direkt verwarf und lieber auf die Halle zurückgriff und den Hengst für die Bodenarbeit fertig machte. Jedoch war das Longieren äußerst anstrengend, denn der Hengst war so aufgedreht, dass wir kaum zum Arbeiten kamen, sondern ich eher zu tun hatte, ihn auf einem ordentlichen Zirkel zu halten. Aber letzten Endes powerte sich der Hengst so trotzdem aus und nachdem ich ihn nochmal ein wenig in der Halle hatte laufen lassen, war er auch platt und pumpte wie ein Marienkäfer. Ich führte ihn noch eine Runde um den Hof, ehe ich seine Beine abspritzte und ihn direkt in seine Box brachte, denn es dämmerte bereits. Auch die anderen Pferde folgten kurzerhand und dann kümmerte ich mich um die Abendfütterung und als ich komplett fertig war, schrieb ich Kira eine SMS, dass alles glatt gelaufen war und machte mich müde auf den Heimweg, wo zu Hause erst einmal eine heiße Dusche auf mich warten würde.
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  • Album:
    Gnadenweide
    Hochgeladen von:
    kira
    Datum:
    22 Apr. 2012
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  • Flaschenzieherin
    Flaschi
    2004

    Rasse Dülmener Wildpferd
    Geschlecht Stute
    Stockmaß 143 cm
    Fellfarbe Mausfalbe
    Gencode E? aa DD

    Charakter ruhig, eigensinnig, skeptisch, quirlig
    Beschreibung
    Flaschenzieherin ist eine ruhige,dennoch eigensinnige Stute. Sie vertraut nicht jedem auf Anhieb, aber wenn sie einen kennt, ist sie sehr zutraulich. Sie ist ein kleiner Kasper und unheimlich verspielt. Unter dem Sattel ist sie recht stürmisch und rennt gern Mal auf einmal los. Sie hat keine Angst vor Treckern,allerdings spielt sie schnell mal auf. Und rennt vor ihnen her oder traut sich nicht an ihnen vorbei.

    Springen L
    Dressur E
    Distanz A
    Military A
    Western A
    Galopprennen E
    Fahren E

    Besitzer kira
    Ersteller VKR fearless

    Gekört ja nein
    Nachkommen //

    Erfolge
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    2. Platz 226. Springturnier
    3. Platz 235. Springturnier
    1. Platz 135. Distanzturnier
    3. Platz 156. Militaryturnier
    1. Platz Herbstturnier von Natural Horse
    3. Platz 269. Westerntunier

    Flaschenzieherin im Trab © kira
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    Flaschenzieherin mit Showhalfter
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