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Cooper

| Flùx ♀| EVB | 14p. |

Springen, Military, Rennen* -> Sprinter/ Sprinter

| Flùx ♀| EVB | 14p. |
Cooper, 25 Sep. 2019
Bracelet, Zaii, Sevannie und 2 anderen gefällt das.
    • Cooper
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      17 Oktober 2019 | Liav (HMJ 4549) + Flúx | Porträtfotos für die Neuen!

      Am heutigen Morgen war ich relativ früh wach, denn der Border Collie, den ich vor kurzem aus Spanien gerettet hatte, kletterte auf mir herum. Der Kleine war kein Jahr alt und noch sehr jung. Ich schaute auf die Uhr, die mir halb fünf anzeigte. „Na, dann komm kleiner Kerl“. Ich lief mit ihm nach unten und lies ihn auf die Wiese. Nachdem alles erledigt war kam er, natürlich Nass, wieder in das Haus gestürmt. „Nene, hör mal, jetzt ist ausruhe Zeit“. Ich setzte mir heißes Wasser für Tee auf und kochte zusätzlich für das Frühstück Kaffee. Nachdem ich den kleinen, für den ich noch keinen Namen hatte, abgetrocknet hatte, ging es wieder mit einer Tasse Tee ins Bett. Hier las ich ein wenig und plante dann den heutigen Tag.

      Bevor das Eventpferd auf unseren Hof kam, hatten wir auch eine neue Vollblutstute aufgenommen. Auch diese war leide im illegalen Pferdehandel durchgereicht worden. Wir hatten sie dann zufällig auf eine ordinäre Seite gefunden und sofort gekauft. Flúx wurde auf einem normalen Rennbetrieb in Dubai geboren und aufgezogen. Da leider auf den meisten Rennbetrieben immer sehr früh eingeritten wird, ist sie schon Beritt bereit. Flúx passte nachdem sie ausgewachsen war vom Exterieur nicht ins Bild und wurde auch den anderen Ansprüchen des Rennbetriebs nicht gerecht. Wir wollten die Stute nicht überfordern also ließen wir zunächst ein paar Tage vergehen. Grundsätzlich wollten wir sie nicht auf Rennen schicken. Jedoch zeigt sie dennoch großes Interesse an das Rennen und die Rennbahn. Zudem scheint sie mit ihrer Vergangenheit relativ gut umzugehen.

      Der gestrige Tag war relativ Ereignisvoll für Liav [HMJ4549], der Wind machte ihr aber nicht mehr zu schaffen. Während ich zum Stall von Liav lief traf ich auf eine Mitarbeiterin. „Du kannst langsam aufhören Mutter Theresa zu spielen! Zwei gerettete Pferde und ein Hund reichen. “. Ich reagierte mit Lachen auf das Kommentar und lief in den Stall von Liav, denn heute sollten Portraitfotos gemacht werden. Liav schien heute ungewöhnlich entspannt, was uns natürlich zum Vorteil war. Ohne Probleme konnten wir Liav ablichten lassen und man hatte den Anschein das sie auch noch den Prozess genoss. Ich lobt sie mit einem Apfel und ließ sie dann wieder zurück in den Stall.

      Danach holte ich Flúx. Zunächst putze ich die Füchsin und streichelte sie ein wenig. Sie empfand das anscheinen als sehr angenehm. „Nun los.“. Ich lief dann mit ihr an einen geeigneten Platz und machte auch von ihr ein Portraitfoto. Ich war sehr stolz auf die zwei Stuten und freute mich das sie sich beide so gut auf Chattahoochee Hill’s eingelebt hatten. Zuletzt ging ich noch mit Flúx in die Halle und schaute mir ihre Grundgangarten an. Auch begutachtete ich sie vom Exterieur, um eine Aussage für ihr Buch zu erstellen. Jedes Pferd auf Chattahoochee Hill’s besaß nämlich ein Buch. Dort stehen alle Daten drin, Geburtsdatum, Größe, Gewicht etc. aber auch Trainingspläne, Ziele, Fortschritte und dementsprechende auch der Charakter und das Exterieur ist dort vermerkt.

      Nachdem ich die Stute auf die Weide gebracht hatte setzte ich mich dann an den Laptop. „Heilige“ sagte ich zu mir selbst, denn ich hatte nicht erwartet sechs Aufträge in der Klinik zu haben. Ich holte mir einen Kaffee und setzte mich an die Planung.

      2730 Z. | ohne Leerzeichen | by Cooper
    • Cooper
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      Pflegebericht | Stuten
      „Der Regen endet wohl nie“ dachte ich und drehte mich nachdem der Wecker klingelte doch noch mal um, obwohl ich das eigentlich nicht wollte. Die Motivation, die ich gewonnen hatte, war von innerhalb einiger Stunden einfach verpufft. Dennoch hatte ich mit fest vorgenommen heute bei den Stuten vorbeizuschauen und bei allen wenigstens die Fellpflege durchzuführen. Das Wetter war dabei nicht hilfreich. Mein Wecker klingelte erneut. „Schnauzte“ sagte ich und haute auf die altmodische Uhr. Ich fragte mich selbst warum ich so mies drauf war, versuchte das aber irgendwie zu ignorieren und machte mir dann Frühstück. Mudge rannte fröhlich an mir, auf der Treppe vorbei.

      Nachdem ich den Border Collie versorgte hatte, setzte ich mich mit einer Tasse Tee an den Laptop und regelte erneut einige Turnieranmeldungen, Verkäufe und Wettbewerbe. Zudem auch Rechnungen, da es Monatsende war. Die neuen Klamotten der Mitarbeiter waren auch schon da. Zudem bestellte ich auch Futter vom Bauern nach. Dieser heiterte tatsächlich durch ein sehr herzliches Telefonat mein morgen ein wenig auf. Ich bemerkte das ich heute so nicht arbeiten konnte und nahm mir doch noch einige Stunden, um alles mit mir selbst auszumachen. Somit fiel die Fütterung und auch das morgentlicher Renntraining für mich aus. Dies ersetze ich mitlesen, Musik hören und Sport machen. Mir ging es tatsächlich nach der etwas anderen Morgen Routine etwas besser und beschloss die Stute mittags zu besuchen.

      Ich hielt mein Wort und ging gegen zwölf in den Stall der Stuten. Hier blickten mich viele acht neugierige Köpfe an. Ich schmunzelte und nahm zunächst PFS‘ Phaeleh und Sajé aus dem Stall. Wenn man ‚Eleh‘ wie wir sie nennen, ansah, dachte man immer noch sie sei ein Fohlen. Sie besitzt ein sehr junges Gesicht, auch ihre Art sich zu bewegen war sehr jugendlich. Bei Rennen ist die Stute für uns als Steher unterwegs und erzielte bis dato nur erste Plätze. Was bei der Herkunft aber auch nicht verwunderlich war. Die Overostute schaute mich an. „Jaaa, hier“. Ich gab ihr eine Karotte und fing dann mit der Fellpflege an. Das Langhaar bürsten mochte sie gar nicht, aber Bestechung funktionierte bei ihr ganz gut. Hin und wieder erschrak sie vor Schatten und Dingen die eigentlich nicht da waren. Was mich zum lachen brachte. Sajé die geduldig wartete schaute sie zwischendurch ein wenig verwundert an. Ich setzte Eleh in den Trainer und ging dann über zu Sajé. Die Marwaristute war mittlerweile zur Zucht zugelassen, hatte aber noch keine Nachfahren, welche aber für das Frühjahr geplant sind. Die Stute ist für uns im Galopprennen, in der Dressur und im Springen. Ihre beste Disziplin ist jedoch das Distanzrennen, welches auch zu ihrer Rasse passt. Die Sabinostute genoss das Pflegeprogramm. Als Abschluss ritt ich sie ein wenig in der Halle ohne Sattel. Da ich so lange nicht mehr auf einem Marwari saß, hatte ich schon vergessen wie schön es ist. Die Gangarten sind zwar ähnlich wie zum englischen Vollblüter, dennoch aber anders. Sajé war aber vom Wesen her auch eine sehr ruhige und hörige Stute, was die eine Stunde zu einer regelrechten Meditationsstunde machte. Dann wechselte ich zu Cyfrra. Die Palominofuchsstute liebte ebenfalls die Pflegeeinheit, fand aber die Longeneinheit blöd und verhielt sich dementsprechend.

      Nach einer kurzen Pause holte ich Sorayia und Smelyalata aus den Boxen. Ich bemerkte das im Stall die Farben abgingen und setzte dies direkt auf die Bearbeitugungsliste. Auch bei diesen beiden Stuten führe die das Pflegeprogramm durch und hatte sie dann beide zusammen in der Halle Auslauf gegeben. Danach wurden sie zum Training abgeholt. Die nächsten zwei waren beide zur Zucht zugelassenen Vollblutstuten. Sekuoia und Glamour of Death. Sekuoia hatte schon einige Nachfahren und viel mehr würden da auch nicht mehr kommen. Dee, wie wir sie nennen, hingegen hatte noch keine. Aber auch bei ihr war dies für im Frühjahr geplant. Die Stuten waren vom Wesen her auch relativ unterschiedlich. Dee hatte gar keine Lust auf irgendetwas und die ganze Prozedur, bis auch das Reiten, stellte sich als sehr schwierig heraus. Sekuoia genoss die Aufmerksamkeit und freute sich anscheinend vor allem auf die Belohnungen. Ich lobte beide Stuten bis auch diese dann zum Training genommen wurden. Zuletzt war noch die neue Stute ‚Flúx‘ übrig. Viel hatte ich mit der Füchsin noch nicht gemacht, wusste aber schnell das die sehr kontaktfreudig war und entsprach vom Wesen her nicht dem typischen Vollblut. Ich beschloss mit ihr eine Binungseinheit durchzuführen die sehr erfolgreich war. Auch sehnte sich die Stute nach Streicheleinheiten, die ich ihr auch gab.
      Zufrieden mit meiner geleisteten Arbeit pfiff ich nach Mudge und lief dann ins Haus als die Dämmerung eintritt.
      3987 Z. | ohne Leerzeichen | by Cooper
    • Bracelet
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      Trainingsbericht | Springen E->A
      Der Trainingsmonat November stand bei Flúx ganz im Zeichen des Springsports. Die hübsche Fuchsstute hatte zwar zuvor schon einige Sprünge gemacht, doch waren diese nicht sehr hoch oder komplex. E-Niveau eben.
      Ihr größtes Problem war ihre Unsicherheit. Wenn die Distanz für ihr Empfinden nicht zu 100% passte oder der Unterbau etwas spektakulärer war versuchte sie immer am Hindernis vorbeizuziehen. Am Tag nach meiner Ankunft am Chattahoochee Hill's in Québec ließ ich mir die Stute von ihrer Besitzerin, Cooper, vorreiten. Natürlich mussten sie dabei auch einen kleinen E-Parcours bestreiten. Hier sah man deutlich, dass die sonst so brave, verhältnismäßig ruhige Vollblutstute alles versuchte um nichts tun zu müssen was ihr suspekt erschien. Ihre Reiterin setzte sich dabei zwar durch, ließ ihr aber ab und an etwas durchgehen, was Flúx sofort nutzte. Dabei war ich mir allerdings sicher, dass die Stute dies gar nicht böser weise tat. Im Gegenteil: Sie wollte dabei die Führung übernehmen um einem fehlerhaften Sprung vorzubeugen. Doch sprang sie deswegen leider immer wieder gar nicht.
      Aber alles kein Problem. Die kommende Woche arbeitete ich Flúx ausschließlich alleine. Am Anfang testete ich ganz normale Abläufe, wie die Stute es gewohnt war: schöne Sprünge, weite Linien, gut gewählte Distanzen. Was mir dabei auffiel war, dass die Hübsche sich ausgesprochen gut regulieren ließ und auch dressurmäßig ihre Basics recht fein vollführte, weswegen ich mir auch vorstellen konnte, dass sie auch in dieser Sparte früher oder später einiges lernen könnte. Da dies also sehr gut klappte begann ich mit Absicht ihre Komfortzone zu verlassen. Nun wurden E-Hindernisse auch mal schräg, weiter und knapper angeritten. Nebenher hing ich immer mal wieder Decken, Halfter und Jacken an die Stangen, stellte Kübel unter die einzelnen, kleinen Oxer und tobte mich auch sonst wild aus. Flúx gefiel das erwartungsgemäß überhaupt nicht. Zu Beginn legte ich eine Stange neben die ,,Monster'' so, dass die Stute sich schwerer tat vorbei zu laufen; immerhin musste sie dann ungeplant über die Bodenstange. Somit provoziert ich ihren ersten Stop. Ich ließ mich dadurch aber nicht beirren. Bei den nächsten Versuchen sprang sie über die Stangen, bis sie diese auch einmal touchierte und wie wild einen Bocksprung machte. Ja; ich ging ihr schon auf die Nerven. Doch dann, mit viel Spannung und Konsequenz, das gewünschte Ergebnis: Flúx sprang am Ende der ersten Woche, wenn auch sehr hoch, über einen Sprung, den sie früher nie gesprungen wäre.
      Nach einer weiteren Woche Training, nun auch mit höheren und anspruchsvolleren Hindernissen, arbeitete ich mit Cooper und ihrer Stute zusammen. Noch ließ ich sie E-Sprünge anreiten; gab Tipps und im allgemeinen Reitunterricht. Wenn etwas nicht klappte, änderten wir etwas. Im Endeffekt zeigte dies recht rasch Resultate. Natürlich auch, weil das Vollblut zeitgleich von mir an ihre Grenzen getrieben wurde. Allerdings blieben diese wirklich rein mentaler Natur, denn körperlich magelte es ihr weder an Fitness, noch Muskulatur oder gar Talent.
      Ende November, nach insgesamt beinahe 4 Wochen, hatte Flúx solides A-Niveau erreicht. Sie zwar zwar nach wie vor nicht das einfachste Pferd, machte ihre Aufgabe jedoch sehr gut und auch Cooper hatte sich im Zusammenspiel mit ihrem Pferd schon um einiges weiterentwickelt. Eine gute Reiterin war sie immerhin schon vorher gewesen; umso leichter fiel es ihr meine Tipps umzusetzen.

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    • Cooper
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      4 Dezember | Schneezeit!
      Nun war der Monat November ebenfalls rum. Liav 4549 war nun seit einer geraumen Zeit auf Chattahoochee Hills und hat sich in ein prächtiges Tier verwandelt. Ihr Selbstvertrauen war gewachsen, Ritttechnisch ist sie auf dem besten Stand die sie derzeit erreichen kann und auch mit der Herde kommt sie gut zurecht. Mittlerweile war ich im vollen Weihnachtsmodus und hatte schon das ganze Haus geschmückt. In jedem Raum befand sich dementsprechend ein Tannenbaum. Große, kleine, mittlere, alle Größen waren vorhanden. Auch in den Ställen war geschmückt und auch dort gab es Tannenbäume. Mit meinem Weihnachtselan war ich aber zum Glück nicht allein und alle Mitarbeiter mochten das jährliche Spektakel sehr gern, auch wenn es was stressiger war. Auch meine Gestütskollegen hatten geschmückt, wie ich in den sozialen Medien sehen konnte und postete ebenfalls einige Impressionen von Chatahoochee Hills. Auch die offizielle Internetseite bekam ein kleines Update.

      An dem morgen des vierten Dezembers hatte es kräftig geschneit. Einige freuten sich und einige nicht. Ich gehörte zu den Personen, die der Schnee gefiel, was auch nicht anders zu erwarten war, bei diesem Weihnachtsfanatismus. Dennoch brachte dieser einige Bürden mit sich. Ich sicherte zunächst das Gelände und schaute nach Schneemassen auf den Dächern, welch aber noch keine Bedrohung darstelle und hoffte das es auch so blieb. Denn im letzten Jahr stürzten gleich zwei Dächer der Ställe ein. Daraufhin erneuerten wir alle Ställe komplett und müssten nun Schneemassen geeignet sein. Weiter schaute ich das gestreut war damit keiner sich den Hals brach. „Hey, ich glaube die Heizungen der Ställe müssten jetzt langsam was hochgedreht werden“. „Danke. Ich schau direkt danach. Mache eh grade den Winter Durchgang“ lachte ich und bedankte mich für den Hinweis. Tatsächlich war es vor allem im Fohlenstall viel zu kalt und ich drehte sofort im Kontrollraum die Heizungen dezent hoch. Nach der nächsten Kontrolle war die Temperatur wieder angemessen. Zuletzt ging ich einen erneuten Rundgang und schmückte hier und dort noch einiges. Zudem machte ich Kränze für die Türen und hang diese an jede Tür, die ich finden konnte. Zwei Trainer liefen an mir vorbei und schmunzelten. „Hee, lacht nicht so. Sonst dürft ihr keine Adventskalender Türchen aufmachen“. „Das war nicht so gemeint. Es ist nur sehr süß. Unser Gelände sieht jedes Jahr aus als würde Santa Claus hier persönlich wohnen“. Wir lachten und sie gingen mir beim aufstellen des großen Tannenbaums im Eingangsbereich des Gestüts zur Hand. Danach trafen wir uns zur morgendlichen Gesprächsrunde und öffneten Adventskalender Türen. Zuletzt planten wir dann noch die interne Weihnachtsfeier und spielten mit den Gedanken ein kleines Weihnachtsrennen und Zusammenkommen zu veranstalten.

      Nachdem ich alle von diesem Spektakel überzeugt hatte ging ich zufrieden aus der Versammlung und schnappte mir Liav und Flúx, um ihnen den Schnee zu zeigen. Weidegang gab es heute nur für trittsichere und robuste Pferde da die Verletzungsgefahr sonst zu hoch wäre, somit war eine Weide komplett frei. Ich nahm zunächst Flúx mit hoch auf die Weide, die schon beim Hinausgehen bemerkte, dass etwas nicht stimmte. Vorsichtig schnupperte sie an der Luft und wusste auch nicht ganz so recht mit ihren Beinen anzufangen. „Heben kleine, heben“ und tätschelte ihre Beine. Mit geweiteten Augen und recht tänzelnd ging es dann hoch auf die Weide. Dann holte ich Liav dazu, die eher neugierig ihren Kopf direkt in den Schnee stülpte. „Nun komm, das kannst du auf der Weide immer noch machen“ und zog an dem Strick. „Seit wann hast du so viel Kraft“ sagte ich angestrengt und musste die braune immer wieder ziehen. Auf der Weide angekommen und los gebunden rannten die beiden Stuten sofort los. Liav und Flúx verstanden sich beide sehr gut, da sie beide relativ weit unten in der Rangordnung waren und sich gegenseitig bei Streitigkeiten verteidigen. Lächelnd lehnte ich mich an den weißen Zaun und versuchte einige Fotos zu schießen. Ich holte mir einen heißen Kakao und beobachtete sie weiter. Leider war es nicht so leicht die beiden auf ein Foto zu bekommen. Deshalb machte ich eins kleinen Videos uns stellte sie ins Netz. Dann setzte sich Liav in den Schnee und lies Geräusche, ab die ich vorher noch nie gehört hatte. Ich konnte mit dem lachen nicht mehr aufhören, hatte aber ein sehr schönes Foto schießen können indem sie sich im Schnee wälzt. Auch von der Fuchsstute bekam ich noch ein sehr aussagekräftiges Foto. Sie buckelte vor sich her und schleuderte den Schnee um sich herum. Teilweise auch zu mir. „Heee“.

      Nach der schönen kalten Auszeit nahm in die beiden wieder von der Weide runter und stellte sie zur Sicherheit mal unter das wärmende Rotlicht, da ich nicht genau wusste wie robust die Stuten sind. Dann nahm ich mir erst die Fuchsstute vor und putzte sie. Währenddessen unterhielt ich mich mit ihrem zuständigen Trainer, der mir nur gutes von ihr erzählte. „Sie macht ihre Sache unglaublich gut. Sie lernt schnell, brauch aber einige Tage mehr wie ich es gewöhnt bin, um es auch zu verinnerlichen, aber das ist ja das geringste Problem. Zudem ist sie eigentlich sehr pflegeleicht, wenn man weiß das mit ihr eben sanft umgegangen werden muss“ sagte Joey und streichelte die Stute als ich sie samt warmer Decke in die Box stellte und ihr einen Apfel zur Verabschiedung gab. Auch Liav putzte ich und erkundigte mich bei ihrer Pflegerin, die sie neben mir hatte wie die letzten Tage so waren. „Sie wird immer aufgeschlossener. Viel verändert hat sich eigentlich aber nichts. Ich würde mal gern wissen was wohl aus ihr geworden wäre, wenn sie keine so schlechten Hintergründe gehabt hätte“. „Das frage ich mich auch oft. Aber ich finde man sollte sich darauf Konzentrieren was sie jetzt ist. Sie hat einen sehr liebevollen Charakter und gibt sich stets Mühe. Das ist alles was zählt“. „Wohl wahr“ bekam ich als Antwort. Auch Liav gab ich einen Apfel zur Verabschiedung und ging dann raus. Es schneite wieder und ich entschloss mich dazu nach den Aufträgen in der Klinik zu schauen.

      5098 Zeichen | ohne Leerzeichen | by Cooper
    • Cooper
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      Pflegebericht | Stuten
      April 2020


      Einleitung
      Zwei Monate waren vergangen in den ich recht viel mit der Planung und mit der allgemeinen Verwaltung von Chattahoochee Hill’s beschäftigt war. Ich tätigte Videokonverenzen mit Partnern für die Tierklinik und ließ das Erneuern was erneuert werden musste. Zudem kam die Fohlenzeit immer näher und ich hoffte das die diesjährigen Planungen erfolgreich sein würden.
      Leider hatte ich sehr wenig, meiner Meinung nach, viel zu wenig, Zeit im Stall und mit meinen Pferden verbracht. Es machte mich traurig das die Organisation so viel Zeit in Anspruch nahm. Ganz unschuldig war ich aber nicht. Ich schob die letzten Monate auch einiges auf. Und das musste dann eben nachgeholt werden. Ende April war ich nun auf dem Stand, auf den ich sein muss. „So, jetzt darf ich nicht wieder irgendwas aufschieben“ sagte ich zu mir selbst.​


      Nachdem ich am gestrigen Tag bei den Fohlen vorbeischaute, war es nun heute Zeit für die Stuten. „Morgen geh ich dann zu den Hengsten und dann zu den Showhorses“ sagte ich in der morgendlichen Teambesprechung, an der ich seit einigen Wochen mal wieder teilnehmen konnte. Ein Kaffee später machte ich mich dann auf den Weg zu Sajé, Glamour of Death, Smelyalata und Sekuoia. Die zur Zucht zugelassenen Stuten grasten derzeit auf der Weide. Ihr Training war schon beendet. Da es alles Tiere waren zu den ich eine relativ starke Bindung hatte, musste ich nicht nach ihnen rufen. Sekuoia war die erste die mich entdeckte und kam sofort angetrabt. Der Rest lief dann automatisch hinterher. Die Begrüßung war dementsprechend chaotisch. „Keine Sorge, jeder kommt dran“ lachte ich. Ich verbrachte ein bisschen Zeit mit den Stuten und aktualisierte ihr Buch. „Ihr scheint alle wohlauf“ sagte ich zu mir selbst und dokumentierte. Es stand einiges an medizinischen Untersuchungen an, aber das war ja kein Problem. Zurzeit waren Sekuoia und Smelyalata trächtig und deshalb unter spezieller Beobachtung. Ich genoss eine Weile die Sonne und statte dann Cryfirra, PFS‘ Phaeleh, Flúx, CHH‘ Primary Secession einen Besuch ab. Auch diese hatten sich gut entwickelt und Probleme gab es laut Berichten auch nicht. Flúx hatte des Öfteren großen Erfolg im Synrochspringen, was mich sehr freute. Auch hier dokumentierte ich nach und plante weitere Turniere. Die nächsten zwei Tiere waren Seoki und Siúil A Rún. Beide waren recht neu auf Chattahoochee Hill’s und ich hatte mit ihnen bedauerlicherweise noch nicht viel Kontakt. Seoki war ein Schimmel auf die wir lange gewartet hatten. Wir hatten oft Angebote abgelehnt, bei ihr passte aber alles. Si hatte das Silvergen um welches wir uns ebenfalls sehr bemüht hatten. Auch bei ihnen dokumentierte ich die Aktivitäten und führte eine kleine „Kennlern- Runde“ durch. Auch die nächsten drei Stuten waren beide etwas besonderes und ebenfalls neu auf Chattahoochee Hill’s. Amplitude und Sweet Disaster und Northern Downpour. Ihr Buch war noch nicht angelegt worden, deshalb verkroch ich mich ins Büro und erstellte ihr Buch zum Dokumentieren. Nach einem weiteren Kaffee stolzierte ich mit den Büchern unter den Arm zurück und trug die ersten Aktivitäten ein. Auch mit ihnen führte ich kleine Übungen zum Kennenlernen durch. Die letzte Stute Cyou wartete schon gespannt in der Box. Das junge Tier freute sich sichtlich über meine Anwesenheit. Ich nutzte die Gelegenheit und das angenehme Wetter für einen kleinen Ausflug in den Wald. Mudge spürte regelrecht das ich das Geländer verlasse und kam nach einigen Minuten hinterhergerannt. Ich hörte ihn schon vom weiten. Seine Pfoten stampfte auf den Waldboden. „Ich wusste das du kommst“ sagte ich als er da war und streichelte ihn als er durch meine Beine schlängelte.

      Nach dem Ausflug brachte Cyou zurück auf die Weide und schaute mit dann das Training anderer Pferde an. Gegen Abend telefonierte ich dann mit dem Zuchtverband „NativeBreed“ da wir eine Kooperation für die Tierklinik im Hinblick auf Genetik planten. Der Tag endete dann mit einem Buch und für meine Verhältnisse frühes zu Bett gehen.

      3362 Zeichen | by Cooper
    • adoptedfox
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      CHH’ Mr. Buckminster | Sorayia | CHH’ Fleeing Skipping Stone | CHH’ Mahduri | Tag, you’re it!
      CHH’ Comeath | CHH’ Zéniba | CHH’ Stanley | Newton | Aywy
      Sajé | Glamour of Death | Smelyalata | Sekuoia | Cryfirra
      PFS’ Phaeleh | Bear Brooks Denahi | Flúx | CHH’ Primary Secession | Seoki
      Siúil A Rún | Amplitude | Sweet Disaster | Northern Downpour | Cyoue
      London Grammar | Losco | Aikon Aszu | CHH’ Elhae | CHH’ Chroma | Mellow
      CHH’ Ian | CHH’ Guinness | CHH’ Jeevan | CHH’ Polychromed Biosphere | Élon
      Percy | Wilfred | Quiet Giant | Pudgy | Liav HMJ 4549

      Die letzten Tage des Sommers vergingen wie im Flug. Ich sog die frische Luft des Morgens tief ein und machte mich, mit einem lachenden und einem weinenden Auge, auf den Weg zu den Pferden. In zwei Wochen würde mein Praktikum auf den Chattahoochee Hill’s enden. Ich würde vieles hier vermissen, doch ich freute mich auch schon auf meine bevorstehende Ausbildung als Trainerin. “Guten Morgen!” rief ich in den Stall und half dabei die Pferde auf die Weiden und Paddocks zu bringen. Sekuoia, Flúx und CHH’ Guinness blieben als einzigste im Stall zurück. Nach einer kurzen Besprechung in der Sattelkammer trennten sich die Wege der Pfleger und Trainer in verschiedene Richtungen. Bevor ich mich meinen Aufgaben widmete, ging ich an den Zaun der großen Weide und beobachtete eine Weile die Pferde. “Sei nicht traurig. Wer weiß, vielleicht sitzt du in ein paar Jahren selbst am Schreibtisch und planst das Training der Pferde hier.” munterte Cooper mich auf und stieß mir ihren Ellenbogen sanft in die Rippen. Ich lächelte.
      “Vielleicht hast du Recht.”

      17. September 2020 - Pflegebericht - 1046 Zeichen
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  • Album:
    |CHH Mares|
    Hochgeladen von:
    Cooper
    Datum:
    25 Sep. 2019
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    Flúx
    Flusen

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    Exterior

    Rasse Englisches Vollblut
    Herkunft Dubai
    Zuchtherkunft Gestüt Dubai
    Geschlecht ♀
    Alter 3

    Stockmaß 1,71cm
    Deckhaar Fuchs
    Langhaar Fuchs
    Abzeichen Blesse
    vr []| vl [x] | hr [x] | hl [x]


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    Interior

    kontaktfreudig | ruhig | selbstbeherrscht

    Charakter/ nature
    Flúx ist eine ungewöhnlich ruhige Stute, dafür das sie eine lange reine
    Englisches Vollblut Blutline besitzt. Sie bringt nichts schnell aus der Ruhe.
    Eher schaut sie zu und macht sich ein Bild von der Situation
    und entscheidet dann was sie tut. Somit nennen wir sie auf CHH' die Selbstbeherrschte,
    denn es scheint so, als würde sie nichts unüberlegtes tun.
    Weiter ist sie zu ihren Artgenossen sowie zu Menschen sehr kontaktfreudig
    und kommt auch gut an und mit jedem Tier gut zurecht.
    Ihren Spitznamen "Flusen" hat sie ihren starken Fellwechsel zu verdanken.

    Beschreibung/ description
    Die junge Stute besitzt einen eher schweren Kopf dennoch eine mit grader
    Nasenlinie und sehr großen Augen. Ihr Schweif ist vorteilhaft hoch angesetzt,
    besitzt jedoch einen nicht sehr agilen Körperbau. Flúx zeigt eine hohe Muskelmasse
    und eine sehr starke Hinterhand. Zudem ist sie einer der größten Vollblüter
    die im Besitz von CHH sind.

    Geschichte/ history
    Flúx wurde auf einem normalen Rennbetrieb in Dubai geboren und aufgezogen.
    Da leider auf den meisten Rennbetrieben immer sehr früh eingeritten wird,
    ist sie schon Beritt bereit. Flúx passte nachdem sie Ausgewachsen war vom
    Exterieur nicht ins Bild und wurde auch den anderen Ansprüchen des
    Rennbetriebs nicht gerecht. Flúx wurde nicht international Angeboten;
    jedoch ist CHH' sehr bemüht sich auch außerhalb
    der ordinären Verkaufsportalen zu bewegen. Somit stießen wir auf Flúx.

    Sozialverhalten/ social behavior

    1 (schwierig)-5 (unproblematisch) points
    herd [5] | conspecific [5] | towards humans [25]

    Problematiken/ Ängste
    keine


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    Breed Information

    Körschleife
    Nachkommen
    ///

    Gencode
    ///

    Besitzer Cooper Chattahoochee | CHH'
    VKR Flair
    Ersteller Flair

    Ancestry
    aus der♀
    von
    aus der


    von♂

    von
    aus der

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    Achievements & Qualifications
    eligbility: Springen | Rennen | Military
    Dressur E A L M S S* S** S***
    Springen E A L M S S* S** S***
    Military E A L M S S* S** S***
    Distanz E A L M S S* S** S***
    Rennen E A L M S S* S** S***
    Western E A L M S S* S** S***
    Fahren E A L M S S* S** S***


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    Grinds & Successes

    565. Springturnier | 304. Synchronspringen | 308. Synchronspringen
    312. Synchronspingen | 314. Syndronspringen | 316. Synchronspringen
    429. Militaryturnier


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    Training & Educational State
    Fohlen ABC [X] | Eingeritten [X] | Rittigkeit [5] | Gelassenheit [5]
    1(schwierig)-5(unproblematisch)
    Halftern [5]
    Trensen [5]
    Satteln [5]
    Führen [5]
    Putzen [5]
    Anfassen [5]
    Ladefromm [3]
    Schmiedefromm [5]

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    Health Condition
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    (TA + HS) Verzeichnis

    Chronische Erkrankung/ Zustand
    xxx

    Akute Erkrankung/ Zustand
    xxx

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