Morbidly

Fjala-Skjóna

[center][color=#800080][size=4][b]Fjala- Skjóna[/b][/size][/color][/center] [b]Mutter:[/b] [center][color=#5A5A5A][font=helvetica][size=3]unbekannt[/size][/font][/color][/center] [b]Vater:[/b] [center][color=#5A5A5A][font=helvetica][size=3]unbekannt[/size][/font][/color][/center] [b]Rasse:[/b] [center][color=#5A5A5A][font=helvetica][size=3]Isländer[/size][/font][/color][/center] [b]Geschlecht:[/b] [center][color=#5A5A5A][font=helvetica][size=3]Stute[/size][/font][/color][/center] [b]Geboren:[/b] [center][color=#5A5A5A][font=helvetica][size=3]10.07.2005[/size][/font][/color][/center] [b]Stockmaß:[/b] [center][color=#5A5A5A][font=helvetica][size=3]1,42 m[/size][/font][/color][/center] [b]Farbe:[/b] [center][color=#5A5A5A][font=helvetica][size=3]Falb- Schecke[/size][/font][/color][/center] [b]Beschreibung:[/b] [center][color=#5A5A5A][font=helvetica][size=3]Fjala ist ein echtes Rennpferd. Wer sie zum Laufen bringt, kann sie auch so schnell nicht wieder anhalten. Wenn sie einmal richtig in Fahrt ist, hat man das Gefühl, sie würde nie mehr anhalten. Das grüßte für sie ist eine riesige Weide mit viel Gras und unendlich viel Platz. Jedoch braucht sie auch immer Gesellschaft. Sie ist kein Pferd, das man lange alleine halten kann. Sie braucht engen Kontakt zu „ihrem“ Menschen und zu anderen Pferden. Anfänger würden mit ihr nicht zurecht kommen, doch wer es schafft, ihr grenzenloses Temperament zu zügeln, wir bald ihr Herz gewinnen. [/size][/font][/color][/center] [b]Besitzer[/b] [center][color=#5A5A5A][font=helvetica][size=3]Morbidly[/size][/font][/color][/center] [b]Vorbesitzer[/b] [center][color=#5A5A5A][font=helvetica][size=3]moehrchen[/size][/font][/color][/center] [b]Ersteller[/b] [center][color=#5A5A5A][font=helvetica][size=3]Saphira[/size][/font][/color][/center] [b]Qualifikationen: [/b] [center][color=#5A5A5A][font=helvetica][size=3]Springen: E[/size][/font][/color][/center] [center][color=#5A5A5A][font=helvetica][size=3]Dressur: E[/size][/font][/color][/center] [center][color=#5A5A5A][font=helvetica][size=3]Military: E[/size][/font][/color][/center] [center][color=#5A5A5A][font=helvetica][size=3]Western: E[/size][/font][/color][/center] [center][color=#5A5A5A][font=helvetica][size=3]Distanz: E[/size][/font][/color][/center]

Fjala-Skjóna
Morbidly, 22 Aug. 2012
    • Morbidly
      Frühere Berichte (Alle von moehrchen):
      Pflegebericht für Fjala-Skjóna
      Heute kam mal wieder ein neues Pferd auf meinen Hof. Safira brachte es zu mir. Als ich den Transporter auf den Hof fahren hörte, rannte ich sofort aus dem Stall. Ich hatte gerade eine gemütliche Box für die neue Stute eingerichtet. Heu und Wasser waren auch schon da. Ich begrüßte Safira, sie lud die kleine Isi-Stute aus und verabschiedete sich von ihr. Ich brachte sie in ihre Box. Safira blieb noch eine Weile, um zu sehen, wie Fjala ankam, dann machte sie sich wieder auf den Heimweg. Fjala lief zuerst etwas aufgeregt hin und her, beschnupperte alles und schaute sich alles ganz genau an. Doch dann beruhigte sie sich schnell und fing an, an ihrem Heu zu knabbern. Ich ließ sie alleine und ging ins Haus, um Mittag zu essen. Am Nachmittag brachte ich Fjala zu den anderen auf die Weide. Sie verstand sich sofort super mit allen anderen Stuten und lebte sich super ein. Es dauerte gar nicht lange, da hatte sie schon Freundschaft mir Flikka geschlossen und die beiden grasten einträchtig nebeneinander. Am Abend holte ich alle Pferde rein. Fjala war ein wenig erschöpft von den Aufregungen des Tages, legte sich in ihrer Box ins Stroh und begann, ganz gleichmäßig zu atmen…
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      Pflegebericht für Fjala
      Heute wollte ich Fjala meine Reithalle zeigen. Ich holte sie aus ihrer Box und band sie davor an. Dann holte ich den Nagelneuen Putzkasten und fing an, ihr Fell zu putzen. Danach kratzte ich ihr die Hufe aus, kämmte ihre Mähne und putzte den Kopf mit der Kopfbürste. Fjala tänzelte die ganze Zeit herum, sie war etwas nervös. Ich führte sie in die Halle und ließ sie dort erst einmal frei. Ich stellte mich von außen an die Tür und beobachtete meine Stute. Sie schnüffelte nervös herum, rannte ein paar Runden, kam wieder zum Stehen, schnupperte wieder am Boden, trabte etwas umher, blieb wieder stehen. Das machte sie eine ganze Weile und ich beobachtete sie einfach nur ruhig dabei. Dann ging ich wieder in die Halle und machte eine Longe in Fjalas Halfter. Sie sollte lernen, dass die Halle nicht zum spielen sondern zum Arbeiten da war. Kaum hatte ich meine lange GErte in der Mitte einmal ein ganz kleines bisschen bewegt, stürmte Fjala in einem unbeschreiblichen Tempo los. Sie galoppierte wieder und wieder um mich herum, warf den Kopf in die Höhe und wiehrte. Ich ließ die Gerte fallen und ließ sie einfach laufen. Nach einer Weile wurde sie etwas langsamer, fiel dann in den Trab und senkte schon bald den Kopf. Ich lobte sie und ging langsam zu ihr hin. Ich machte die Longe und das Halfter ab, die Stute war total nass. Ich ging wieder aus der Halle, Fjala sollte sich wälzen. Und das tat sie auch, kaum dass ich die Halle verlassen hatte. Sie wälzte sich wieder und wieder von einer Seite auf die andere. Dann stand sie auf und ich ging in die Halle. Sie schüttelte sich und der Sand flog. Am Halfter führte ich die Kleine in den Stall, wo ich sie noch einmal ordentlich putzte, um den Schweiß und den Sand aus dem Fell zu bekommen. Dann legte ich ihr eine Decke auf und ließ sie auf die Weide. Sofort machte sie Bocksprünge und galoppierte in einem wahnsinns Tempo ganz nach hinten zu ihrer neuen Freundin Flikka.
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      Pflegebericht für meine Weidepferde
      Heute ging ich schon ganz früh nach draußen, denn ich hatte viel zu tun. 13 Pferde und Ponys warteten auf mich. Meine Freundin wollte gegen Mittag noch kommen um mir zu helfen, aber ich wollte schon vorher alleine anfangen. Zuerst holte ich Peanut Butter, Sternchen und Purzel aus ihren Boxen und band sie nebeneinander an der Putzstange an. Ich holte die drei Putzkästen und fing an zu putzen, erst Peanut, dann Sternchen, dann Purzel. Als alle sauber waren, führte ich sie nach draußen auf den Reitplatz und ließ sie dort frei. Es hatte die ganze Nacht geschneit, so dass jetzt etwa 30 cm Schnee lagen. Ich wollte die drei kleinen ein wenig im Schnee spielen lassen. Auf dem Reitplatz ließ ich die drei frei. Sie tollten übermütig durch den Schnee. Sie jagten sich gegenseitig und wälzten sich im Schnee. Ich ließ sie ca. 20 Minuten spielen, dann machte ich die Stricke wieder an und führte sie auf die Weide. Die meisten meiner Pferde durften auch im Winter einige Stunden auf die Weide. Ich ging zurück in den Stall und holte Fjala aus ihrer Box. Vor der Box band ich sie an und holte gerade die Putzbox, als meine Freundin Svenja in den Stall kam. Wir begrüßten uns, dann holte sie Fanfnir aus der Box. Wir putzen die beiden und ritten mit ihnen aus. Es war ein wunderschöner Wintertag und der Schnee knirschte unter den Pferdehufen. Nach einer Stunde beendeten wir unseren tollen Ausritt und ritten zurück zum Hof. Wie legten Fjala und Fanfnir die Decken auf und brachten sie auf die Weide. Als nächstes waren Flikka und Luna an der Reihe. Wir putzen die beiden Stuten und gingen mit ihnen in die Reithalle. Dort stiegen wir auf und ritten los, ich auf Luna, Svenja auf Flikka. Sie kam gut mit Flikka zurecht, während ich einige Probleme mit Luna hatte. Sie wollte immer ihren eigenen Kopf durchsetzten und wusste genau, wie man die Reiter reinlegen konnte. Doch ich hatte sie gut unter Kontrolle und schon bald gehorchte sie mir und hörte auf meine Hilfen. Wir ritten eine Stunde in der Halle, dann legten wir den beiden Stuten eine Decke auf und brachten sie ebenfalls auf die Weide. Danach longierte ich zuerst Snowcat, dann Scrmable. Die beiden benahmen sich sehr gut und freuten sich über die Bewegung. Nur Scramble war manchmal etwas zu temperamentvoll und galoppierte einige Male los, ohne dass ich ihm ein Zeichen gab. Doch ich konnte ihn immer wieder unter Kontrolle bringen. Als nächstes holten wir Butterfly und Heaven Melody aus ihren Boxen und putzen sie. Wir gingen mit den beiden Stuten in die Reithalle, bauten dort einige Stangen, Knisterfolien, Bälle, Flattervorhänge und noch andere Sachen auf. Dann machten wir Bodenarbeit mit den Beiden. Sie benahmen sich sehr gut. Melody hatte zuerst Angst vor dem Flattervorhang, doch ich konnte sie letztendlich doch noch davon überzeugen, dass er sie nicht fressen würde. Butterfly vertraute uns und folgte uns über jedes Hindernis. Als die beiden auf der Weide waren, holten wir die beiden Fohlen Happy und Disney aus ihren Boxen. Svenja nahm Happy und ich nahm Disney. Zusammen gingen wir mit den Fohlen in den Wald. Mit Happy war ich schon öfter im Wald gewesen, aber für Disney war es das erste Mal. Deshalb erschreckte sie sich auch öfter. Sie hatte Angst vor einigen Stellen. Aber sie beruhigte sich immer schnell wieder und ließ sich immer davon überzeugen, doch an der gefürchteten Stelle vorbei zu gehen. Happy kannte den Wald gut, deshalb war sie auch sehr gelassen und ließ sich brav führen. Ab und Zu wollte Disney einfach losrennen. Sie versuchte, anzutraben und über die Lichtungen davon zu laufen. Aber ich hielt sie gut fest und ließ sie nicht entkommen. Als wir den Hof wieder erreicht hatten, stellten wir die beiden Fohlen noch auf den Paddok. Wir misteten alle Boxen aus, danach waren wir total müde. Wir setzten uns in meine Küche und tranken einen schönen heißen Tee. Am Abend holten wir alle Pferde von der Weide, stellten sie in ihre Box und versorgten sie mit frischem Wasser und Heu. Meine Freundin wollte bei mir übernachten, also bauten wir ihr in meinem Zimmer ein Lager auf und gingen schlafen. Es war ein anstrengender Tag gewesen.
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      Pflegi für alle Pferde
      Da ich an diesem wunderschönen Tag viel Zeit hatte, beschloss ich, mich mal wieder ausgiebig um alle meine Pferde zu kümmern. Ich stand also sehr früh auf, damit alle pferde versorg waren, bevor es dunkel wurde. Zuerst ging ich in den Stall und begrüßte alle Pferde. Dann überlegte ich, mit welchem ich anfangen wollte. Als ich sah, wie Fanfnir ungeduldig in seiner Box hin und her lief, fiel mir die Entscheidung nicht mehr schwer. Ich schnappte mir sein Halfter und holte ihn aus seiner Box. Vorne band ich ihn an, holte seine Putzbox und fing an, sein geschecktes Fell zu putzen. Er stand nicht still, er war total hibbelig und aufgeregt. Deshalb beeilte ich mit putzen. Als er einigermaßen sauber war, führte ich ihn in die Laufhalle und ließ ihn dort frei. Er sollte sich erst mal ordentlich austoben. Während er dort lief, ging ich zurück in den Stall und putzte Happy. Die kleine war viel ruhiger als Fanfnir und stand ganz still. Sie genoss die Streicheleinheiten. Ich ging mit ihr in die Halle und spielte eine halbe Stunde mit ihr. Wir spielten Ball und ich führte sie über Flatterplanen und unter Vorhängen hindurch. Ihr schien es großen Spaß zu machen. Danach stellte ich sie auf die Weide und ging wieder zu Fanfnir und sattelte ihn in der Laufhalle. Dann führte ich ihn in die Reithalle und stieg auf. Ich ritt ca. eine Stunde, trainierte verschiedene Dressurfiguren und ließ ihn viel laufen. Es wurde ein sehr schöner Ritt. Danach stellte ich in auf die Hengstweide und ging in den Stall zurück. Unschlüssig stand ich vor den Boxen und überlegte, wen ich als nächstes machen sollte. Ich entschied mich für Maskotka. Die Mixstute hatte sehr gut auf dem Hof eingelebt, heute wollte ich sie zum ersten Mal reiten. Ich holte sie aus ihrer Box und band sie davor an. Sie war kaum wieder zu erkennen. Wenn ich an den Tag dachte, an dem sie hier her gekommen war, dann konnte ich kaum glauben, dass ich dasselbe Pferd vor mir hatte. Sie stand ganz still und döste vor sich hin, während ich sie putzte. Dann sattelte und trenste ich sie. Sie kannte das, deshalb blieb sie still stehen und ließ es geschehen. Ich führte sie in die Halle, stellte die Bügel ein, gurtete nach und schwang mich langsam in den Sattel. Dann ritt ich los. Die Stunde wurde sehr schwierig. Maski ging selten in die Richtung, in die ich wollte. Sie hatte ihren eigenen Kopf und versuchte mit allen Mitteln, diesen durchzusetzen. Ich blieb konsequent und schaffte es zum Schluss auch, sie einigermaßen zu Mitarbeit zu bewegen. Aber bis ich mit ihr an Turnieren teilnehmen konnte, würde ich noch sehr viel trainieren müssen, soviel stand fest. Nach getaner Arbeit sattelte ich Maski ab und stellte sie zu Happy auf die Stutenweide. Dann kehrte ich in den Stall zurück und holte Peanut Butter, Purzel und Sternchen nacheinander aus ihren Boxen. Ich putze alle drei, dann nam ich sie an ihren Stricken und führte sie in die Laufhalle. Die drei spielten gerne miteinander. Ich konnte eh nicht auf ihnen reiten, deshalb sollten sie jetzt einmal die Möglichkeit bekommen, nach Herzenslust zu toben und zu spielen. Ich ließ die drei freu und warf ein paar Bälle in die Halle. Ich legte ein paar Stangen auf den Boden und beobachtete kurz, was sie machten. Peanut stürzte sich sofort auf einen der kleineren Bälle. Sternchen und Purzel jagten sich in wildem Galopp durch die Halle. Ich hätte gerne noch länger zugeschaut, aber im Stall warteten noch andere Pferde auf mich. Also ging ich zurück und holte Fjala aus ihrer Box. Sie begrüßte mich mit einem freundlichen Stupsen und suchte sofort meine Taschen ab. Ich band sie vor ihrer Box an und putze ihr wunderschönes Fell. Ich wusste nicht wieso, aber ich liebte diese Stute über alles. Ich putze sie zu Ende und sattelte sie, dann holte ich Flikka aus ihrer Box und putze sie ebenfalls. Da kam meine Freundin Lou in den Stall. Wir beschlossen, gemeinsam auszureiten. Wir holten Luna und Bjalla ebenfalls aus ihren Boxen und putzen sie. Dann führten wir alle 4 Isi- Stuten nach draußen. Ich stieg auf Fjala und nahm Luna als Handpferd. Lou ritt auf Flikka und nahm Bjalla als Handpferd. So ritten wir beide mit den vier Stuten los. Die Pferde verstanden sich prima, so das wir keine Angst haben mussten, dass sie sich streiten könnten. Ich war schon oft mit einer Freundin und allen vier Pferden ausgeritten. Es war ganz still im Wald, am hörte nur das gedämpfte Geräusch der 16 Hufen auf dem weichen Waldboden. Wir alle genossen den Ausritt in vollen Zügen. Die Pferde freuten sich über die frische Luft und die Bewegung und wir freuten uns, endlich wieder ausreiten zu können. Nach eineinhalb Stunden kehrten wir auf den Hof zurück, sattelten alle Pferde ab und stellten sie zusammen auf eine große Weide. Dann gingen wir wieder in den Stall, Lou beschloss, noch ein bisschen zu bleiben und mit mir noch ein bisschen zu reiten. Also holte sie Wings of Butterfly aus der Box und ritt sie, während ich mit Disney einige Führ- und Vertrauensübungen machte. Disney benahm sich sehr gut, und auch Fly war sehr lieb und konzentriert. Wir stellte die beiden ebenfalls auf die Weide. Dann holte ich Ladiva aus der Box und putze sie. Lou konnte die beiden letzten Pferde, die noch übrig waren, Ladiva und Heaven Melody nicht reiten, deshalb hatte sie mir angeboten, die Boxen auszumisten. Ich hatte das Angebot dankend angenommen und war ihr dankbar um den Hals gefallen. Draußen wurde es schon langsam dunkel und ich hätte nicht alles geschafft. Ich ritt also Ladiva in der Halle, während Lou im Stall mistete. Ladiva benahm sich gut. Sie machte sehr gute Fortschritte und war sehr lernwillig. Zum Schluss longierte ich noch Heaven Melody. Dann bedankte ich mich noch einmal bei Lou, die in der Zwischenzeit alle Boxen ausgemistet hatte. Mein neues Pferd Magical Touch wollte ich noch nicht reiten, sie bekam noch ein wenig Eingewöhnungszeit. Lou fuhr nach Hause, ich holte noch alle Pferde rein und stellte sie in ihre Boxen. Jedes von ihnen bekam frisches Heu, dann ging ich ins Haus und fiel todmüse ins Bett. (6.045 Zeichen, by moehrchen94*)
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      Osterpflegi für alle Pferde
      Am Ostersonntag stand ich ganz früh auf, denn ich hatte mir vorgenommen, mich an diesem wunderschön sonnigen Tag mal wieder ausgiebig um meine Pferde zu kümmern. Ich ging also in den Stall und brachte zuerst einmal alle Pferde nacheinander auf die Weide. Bei dem tollen Wetter sollten sie sich draußen mal so richtig austoben. Farah, Disney und Happy fingen sofort an, sich wie wild über die Weide zu jagen. Ich ging wieder in den Stall und fing an, alle Boxen auszumisten. Eine Stunde später ging ich wieder zur Weide und schaute nach meinen Lieblingen. Adrenalin, die neue Stute auf meinem Hof stand unbeteiligt in der Ecke. Sie schien sich noch nicht richtig in die Herde integriert zu haben. Ich entschied mich, mit ihr anzufangen. Ich nahm sie also mit von der Weide und band sie vor dem Stall an. Sie stand die ganze Zeit still, während ich ihr Fell putzte. Dann nahm ich eine Longe und ging mit ihr auf den Zirkel. Ich ließ sie zuerst im Schritt laufen und Schritt für Schritt taute sie etwas auf. Später ließ ich sie auch traben und galoppieren und sie schien großen Spaß zu haben. Später stellte ich sie wieder zu den anderen Stuten auf die Weide. Nun war sie nicht mehr so schüchtern, sie mischte sich unter die anderen Stuten und sah schon viel glücklicher aus. Anschließend nahm ich Sternchen, Purzel und Peanut mit von der Weide und band sie ebenfalls vor dem Stall an. Ich putze zuerst Peanut, dann Sternchen und zuletzt Purzel und stellte sie alle drei wieder auf die Weide zurück. Ihnen tat ich den größten Gefallen, wenn ich sie einfach in Ruhe auf der Weide spielen ließ. Unschlüssig stand ich vor der Weide. Welches der Pferde sollte ich als nächstes versorgen?? Nach kurzer Bedenkzeit entschied ich mich für Fanfnir. Er kam auf Zuruf zum Tor gelaufen, aber beim putzen konnte er mal wieder keine Sekunde stehen bleiben. Ich hatte Mühe, überhaupt den größten Schmutz aus seinem Fell zu bekommen. Aber ich beeilte mich und holte schon kurze Zeit später den Sattel und die Trense aus der Sattelkammer. Ich stieg auf und ritt los, zu der großen Reitwiese in der Ecke meines Hofes. Dort angekommen ließ ich Fanfnir angaloppieren. Wie ein verrückter rannte er los, buckelte und trat aus. Ich ließ die Zügel lang, er sollte sich ruhig mal richtig austoben. Und das nutzte er auch gründlich aus. Er rannte sehr lange so weiter und wollte gar nicht mehr aufhören. Zum Schluss trabte ich ihn noch ein wenig und dann ritt ich trocken. Das war auch sehr nötig, denn sein Fell war ziemlich nass. Ich stellte ihn wieder auf die Hengstkoppel und holte die vier Isländerstuten Bjalla, Flikka, Fjala und Luna von der Koppel. Ich band alle vor dem Stall an, putzte sie und brachte sie auf den großen Reitplatz. Dort machte ich allen sie Strick ab und stellte mich mit einer Gerte in die Mitte. Wie im Zirkus trieb ich die vier um mich herum, manchmal warfen sie übermütig den Kopf in die Luft, buckelten oder schlugen aus. Als sie alle allmählich langsamer wurden, legte ich die Gerte weg und ließ sie noch eine Weile auf dem Platz. Bjalla drehte noch ein paar Runden, Fjala und Luna wälzten sich und Flikka schnupperte den ganzen Boden ab. Nach einer halben Stunde brachte ich alle vier Stuten wieder auf die Koppel. Gegen drei Uhr kam meine Freundin Lea auf den Hof. Sie wollte mir helfen, die restlichen Pferde zu versorgen. Also nahm sie Ladiva und ich sattelte Maskotka. Zusammen gingen wir auf den Reitplatz und bewegten beide Pferde, indem wir verschiedene Bahnfiguren und Dressurfiguren mit ihnen übten. Danach brachten wir die beiden in ihre Boxen und gaben ihnen frisches Heu. Anschließen holte Ich Melody und sie Butterfly und wir longierten beide auf den Zirkeln. Die beiden freuten sich über die Bewegung, so wie alle anderen Pferde. Danach führten wir die Pferde trocken und stellte sie ebenfalls mit frischem Heu in die Boxen. Nun kamen die Fohlen an die Reihe. Wir holten sowohl Farah, als auch Happy und Disney von der Weide, banden sie an und putzen sie, bis sie glänzten. Dann nahm ich Happy und Farah und Ley nahm Disney und wir verließen den Hof in Richtung Wald. Für Farah war es der erste Spaziergang, Disney und Happy hatten schon mehrere hinter sich. Deshalb wunderte ich mich sehr, dass sie so gelassen blieb. Sie schaute sich alles neugierig an, aber sie erschreckte sich nur ein einziges Mal, als ein Reh genau vor uns über den Weg sprang. Aber in dem Moment erschreckten sich auch Happy und Disney. Wir kehrten auf den Hof zurück, stellten die Fohlen in ihre Boxen und gaben ihnen Heu. Dann musste Lea sich verabschieden und ich ging alleine zur Weide zurück. Als nächstes holte ich Magical Touch, putzte sie und setzte mich auf ihren Rücken, einen Sattel brauchte ich bei ihr nicht. Ich ritt ein bisschen durch den Wald, mit langen Zügeln und ganz gemütlich im Schritt. Nur einmal trabten wir, auf meiner Lieblings-Galoppstrecke. Dann kehrten wir auf den Hof zurück, für Magical war es genug Bewegung, sie mochte es lieber gemütlich. Das Beste des ganzen Tages hatte ich mir für den Schluss aufbewahrt: meinen ersten Ritt auf meiner neuen Stute Stripes. Schon seit Tagen freute ich mich darauf. Ich holte zuerst alle anderen Pferde rein, stellte sie in die Boxen und gab ihnen ihr Heu. Dann holte ich Stripes als letzte von der Weide. Ich band sie im Stall an, putzte und sattelte sie. Sie war total lieb und ließ sich alles brav gefallen. Da es schon fast dunkel war, ging ich in die Reithalle und schaltete das Licht ein. Ich stieg auf Stripes’ Rücken und ritt an. Sie ging flott vorwärts, aber ihre Gänge waren sehr gemütlich. Ich war sofort begeistert. Im Trab wollte sie ein paar Mal angaloppieren, aber ihr Galopp war total gemütlich und wunderschön. Nach einer Stute rutschte ich erschöpft, aber total begeistert von ihrem Rücken. Ich klopfte ihr ausgiebig den Hals und brachte sie in ihre Box. Sie bekam als letzte auch noch ihr Heu und eine Möhre als Belohnung. Dann ging ich zur Stalltür, löschte das Licht und flüsterte: "Gute Nacht"
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      Pflegebericht für Fjala
      Als ich am Samstagmorgen die Augen aufschlug fiel mein erster Blick auf den herrlich blauen Himmel. ‚Den ganzen Tag Zeit für meine Pferde!’, dachte ich und schlug die Bettdecke zurück. Im Eiltempo frühstückte ich, putzte mir die Zähne und schlüpfte in meine Reitklamotten. Bereits zehn Minuten später holte ich das Fahrrad aus meinem Schuppen und fuhr los.
      Als ich um 10 Uhr auf dem Hof ankam, war es bereits so heiß, dass ich mir die Haare zurück binden musste und mir erst einmal etwas zu trinken aus dem Reiterstübchen holen musste. Anschließend ging ich in den Stall, um meine Pferde zu begrüßen. Zuerst ging ich zu Fjala, die ungeduldig auf ihrem Paddok umherlief und versuchte, die kümmerlichen Grashalme abzurupfen, die sich unter dem Zaun hindurch quälten. Ich nahm ihr Halfter vom Haken und ging zu ihr auf den Paddok. Sie drehte sich zu mir um, kam zwei Schritte auf mich zu und fing sofort an. Meine Taschen nach Leckereien abzusuchen. Allerdings hatte ich es längst aufgegeben, Essbares in meinen Hosentaschen aufzubewahren. Das hatte auch Fjala schnell begriffen und wandte sich wieder von mir ab. Aber ich legte ihr das Halfter an und führte sie zum Putzplatz. Ich band sie fest und ging in die Sattelkammer, um den Putzkasten zu holen. Doch als ich wieder nach draußen kam, war Fjala weg. Wie hatte sie es schon wieder geschafft, sich zu befreien? Ich stellte den Putzkasten ab und machte mich auf die Suche nach meinem kleinen gefleckten Liebling. Zuerst schaute ich auf den Weiden nach, das ich sie am ehesten da vermutete, wo am meisten Gras wuchs. In diesem Moment war ich sehr froh, dass mein Reiterhof eingezäunt war. So brauchte ich zumindest keine Angst haben, dass Fjala auf die Straße oder in den Wald rennen könnte. Aber auf den Weiden war weit und breit nichts von Fjala zu sehen. Seufzend ging ich Richtung Reitplatz. Als ich wieder auf dem Weg zum Stall war, entdeckte ich die kleine Ausreißerin endlich. Sie stand hinter der Reithalle und rupfte seelenruhig das Gras ab. Ich ging zu ihr und schnappt mir das ende des Stricks, bevor sie erneut fliehen konnte. "Was war denn das? Das lässt du aber bitte nicht zur Gewohnheit werden…", ich strich Fjala über die Nase und sie sah mich mit ihrem treuesten Dackelblick an. Diesem Pony konnte man einfach nicht böse sein…
      Ich ging mit ihr zum Putzplatz zurück und band sie noch einmal fest, diesmal ordentlicher als vorhin. Fjala schaute während des Putzens sehnsüchtig zu den Hengsten hinüber, die ausgelassen über die Weide tobten. Aber sie startete keinen neuen Versuch, zu entkommen, sondern blieb brav am Anbindebalken stehen. Als ich ihr sandiges Fell endlich sauber hatte, trenste ich sie und ging mit ihr auf die riesige Weide auf der zurzeit keine Pferde standen. Die Weide war größtenteils abgegrast, also perfekt zum reiten. Ich stellte mich auf den Zaun und schwang mich von da aus auf Fjalas Rücken. Noch bevor ich richtig saß ging sie los.
      Bereits nach fünf Minuten warm reiten stürmte Fjala los. Sie galoppierte wie eine Verrückte über das kurze Gras. Ich hielt die Zügel gleichmäßig fest und hielt mich leicht in der Mähne fest. Wir galoppierten 20 Minuten über die Weide, bevor Fjala erschöpft zum Trab durchparierte. Ich stieg ab und führte Fjala zur angrenzenden Weide.
      Dort machte ich ihr die Trense ab und strich ihr noch einmal über die Strin, bevor sie sich umdrehte und in Richtung Bach davon lief. Sie stellte sich bis zu den knien in den Bach und trank das kühle Wasser in großen Schlucken. Ich ging zurück in den Stall und räumte meine Sachen weg. Dann wand ich mich dem nächsten Pferd zu…
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      Isi- Tag
      Ich hatte beschlossen, mal einen Isi- Tag einzulegen, an dem ich mich nur um meine Isländer kümmern würde. Also fuhr ich früh morgens in den Stall, brachte alle anderen Pferde auf die Weide und widmete mich dann meinen Isis. Fjala, Luna, Stáli, Tibrá und Þrái würden sich bestimmt über ein bisschen Aufmerksamkeit freuen. Ich beschloss, mit Þrái zu beginnen. Er war noch relativ neu auf dem Hof, deshalb wollte ich erstmal einen kleinen Rundgang mit ihm mahcne. Ich holte ihn also aus seiner Box, putzte ihn und ging dann einmal mit ihm über den Hof. Er schaute sich alles ganz genau an, zupfte hier und da mal ein paar Grashalme vom Boden und begrüßte seine Kumpels auf der Weide. Danach brachte ich ihn wieder in den Stall, trenste ihn und ging mit ihm auf eine leere Weide. Ich schwang mich auf seinen Rücken, er machte einen erschrockenen Hüpfer und galoppierte dann wie ein wilder über die Weide. Zum Glück war ich auf so einen Schnellstart vorbereitet gewesen, sonst wäre ich bestimmt runter gefallen… Ich hielt mich leicht an seiner Mähne fest, während er in hohem Tempo über die Weide raste. Er schien sich wirklich zu freuen, sich endlich ml wieder richtig austoben zu können. Nach einer halben Stunde Galopp und Tölt ritt ich zurück zum Stall, stieg ab und nahm Þrái die Trense ab. Dann stellte ich ihn auf den Sandpaddok und ging zurück in den Stall.
      Als nächstes holte ich Stáli, Tibrá und Luna zum Freispringen. Zuerst putzte ich die drei ausgiebig, dann führte ich sie in die Halle und band die beiden Stuten zuerst vor dem Reiterstübchen an einen Balken. Dann ging ich mit Stáli in die Halle und baute drei Sprünge auf. Als ich den Strick abmachte, sauste der Kleine sofort los, schlug einen Haken und ging sofort über das erste Hindernis. Er war wirklich unermüdlich, nach einer dreiviertel Stunde war er immer noch nicht kaputt. Aber nach einer Stunde fing ich ihn wieder ein, führte ihn noch einige Runden trocken und brachte ihn dann zu Þrái auf den Paddok. Nun waren die Stuten an der Reihe. Da sie sich so gut verstenden, ließ ich sie zusammen Springen. Luna schien nicht so motiviert zu sein, sie senkte den Kopf und schnupperte am Boden, als ich sie in die Halle ließ. Tibrá dagegen trabte gleich mit hoch erhobenem Kopf los und schaute sich interessiert die bunten Hindernisse an. Ich nahm eine Gerte in die Hand und scheuchte Tibrá über das erste Hindernis. Auch Luna ließ sich dazu überreden, zu springen und nach einer Weile schien es ihr sogar Spaß zu machen. Nach einer halben Stunde hatte sie jedoch keine Lust mehr und auch Tibrá hatte langsam genug. Ich nahm die beiden mit in den Stall und duschte sie einmal ordentlich ab, dann brachte ich sie zu den anderen Stuten auf die Weide.

      Als letztes war Fjala an der Reihe. Die Kleine stand als einziges noch im Stall und schaute mich mit ihren treuseligen Augen an. Ich ging zu ihr in die Box und schmuste erst mal ordentlich mit ihr. Sie genoss die Streicheleinheiten und schmiegte ihren Kopf ganz eng an mich. Nach einer Weile zog ich ihr ihr Halfter über und führte sie aus der Box. Nachdem ich sie ordentlich geputzt hatte, trenste ich sie und führte sie auf den Hof und stieg auf. Fast zwei Stunden ritten wir durch den Wald, zum See, ein Stück am Strand entlang. Fjala freute sich riesig über die Bewegung und die frische Luft. Nach dem Ausritt wusch ich sie ordentlich mit kühlem Wasser ab und stellte sie zu Tibrá, Luna und den anderen Stuten auf die Weide.
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      Pflegebericht für alle Boxenpferde (Ankunft von Kiebitz und Iduna)
      Früh am Morgen machte ich mich auf den Weg zum Hof. Als erstes ging ich zu Smiley in ihre viel u große Box, die eigentlich schon immer für zwei Ponys gedacht war. "Heute bekommst du einen neuen Freund", sagte ich zu ihr. Schade nur, dass es ein Hengst war und nicht mit ihr in einer Box stehen konnte. Trotzdem freute ich mich sehr auf das neue Pony. Smiley und er passten echt super zusammen, und wer weiß, ob die beiden nicht doch irgendwann einmal Nachwuchs bekommen würden. Ich holte Smiley einen Apfel und sie verspeiste ihn genüsslich. Ich ließ ihr Boxentür auf, so wie immer, und machte mich auf den Weg zum anderen Ende des Stalles. Neben den Boxen der anderen Hengste hatte ich mir eine für den neuen Hengst Kiebitz ausgesucht. Ich fegte den Boden der Box, um ihn von Staub und Spinnenweben zu befreien, dann holte ich eine große Portion Stroh aus der Sattelkammer und verteilte es in der Box. Smiley spazierte munter auf der Stallgasse hin und her, begrüßte die anderen Pferde und untersuchte alles ganz genau. Sie wusste schon, dass sie bald auf die Weide kommen würde, darauf freute sie sich immer am meisten. Als die Box fertig war, hakte ich einen Strick in Smileys Halfter und sie folgte mir hinaus. Ich machte einen kleinen Rundgang über den Hof, um zu gucken, ob alles in Ordnung war. Als ich festgestellt hatte, dass alles beim Alten war, machte ich mich mit Smiley auf dem Weg zur Stutenweide. Ich führte sie hinauf und ließ sie frei. Sie rannte buckelnd über die Wiese, dann stellte sie sich neben das Koppeltor und wartete. Sie wusste ganz genau, dass ich gleich die anderen Stuten holen und zu ihr auf die Weide stellen würde.
      Aber heute musste sie sich noch ein wenig gedulden, denn ich sah bereits den Hänger auf den Hof rollen…
      Schnell rannte ich zum Parkplatz, wo ich von Elle begrüßt wurde. Sie öffnete den Hänger und Kiebitz stürmte hinaus. Ich konnte ihn gerade noch am Halfter festhalten. "Ein bisschen aufgeregt, der Kleine", stellte Elle lachend fest. "Hast du die Box schon fertig?". "Klar", antwortete ich. Elle sagte, sie hätte noch einen Termin und verabschiedete sich von mir. Ich führte Kiebitz in den Stall, dabei tänzelte er aufgeregt neben mir her. Die anderen Pferde schnupperten neugierig an ihm. Ich brachte ihn in seine Box und machte das Halfter ab. Er drehte sich ein paar Mal um sich selbst und ging dann vorsichtig hinaus auf den Paddok. Ich ließ ihn erst einmal ankommen und kümmerte ich zuerst um die anderen Pferde. Smiley stand schließlich noch immer alleine auf der großen Weide…
      Da sie sich sehr gut mit Happy verstand, holte ich das Fohlen als nächstes aus seiner Box. Sie begrüßte mich wie immer mit einem freundlichen Stupser, als ich sie aus der Box holte und davor anband. Ich erinnerte mich an die Zeit, als sie das einzige Pferd auf meinem Hof gewesen war. Damals war sie noch so klein gewesen. Und mittlerweile wuchs sie zu einer schönen erwachsenen Stute heran… Als ich sie fertig geputzt hatte, führte ich sie zu Smiley auf die Weide. Obwohl Smiley ausgewachsen war und Happy noch ein Fohlen, war Happy fast doppelt so groß wie Smiley. Es war ein herrliches Bild, wie die beiden über die Weide galoppierten.
      Aber ich hatte keine Zeit, den beiden noch lange zuzugucken, denn im Stall warteten noch mehr Pferde darauf, endlich raus zu kommen. Nacheinander stellte ich erst Fjalla und Luna, dann Tibrá auf die Stutenweide, dann zuerst Gentle Boy und Stáli, dann Þrái und Califao Chingolo du zuletzt auch noch Take a Box auf die Hengstweide.

      Der Stall war nun fast leer, nur Kiebitz stand noch in seiner neuen Box. Da er sich mittlerweile ein bisschen beruhit zu haben schien, beschloss ich, ihn eine Weile auf den Paddok zu stellen, damit er mehr von seiner neuen Umgebung kennen lernen konnte. Ich führte ihm also am Halfter hinaus, er war immer noch etwas nervös, aber seit seiner Ankunft war es schon besser geworden. Ich ließ ihn auf dem Paddok frei und er trabte erst einmal ein bisschen umher, bevor er sich in den Sand schmiss und sich kräftig wälzte. Gerade als ich am Zaun stand und ihn dabei beobachtete, hörte ich erneut einen Hänger auf den Hof fahren. Ich ging zum Parkplatz und sah Channi02 aus dem Auto steigen. "Hallo Moehrchen!", rief sie mir zu. Sie erklärte mir, dass sie im Moment einfach zu viele Pferde hätte und nun dabei wäre, einige zu verkaufen. Sie sagte, sie hätte noch eine Fjordstute ohne Besitzer und frage mich, ob ich sie nehmen wollte. Ich sagte ihr, ich würde sie mir mal anschauen. Also holte sie die hübsche kleine Stute aus dem Hänger. Ich strich ihr sanft über die weiche Nase. Sie war wirklich wunderschön. Während ich überlegte, ob auf meinem Hof wohl noch ein Platz für sie frei wäre, erzählte Channi mir etwas mehr über die Stute. Sie gefiel mir auf Anhieb und ich beschloss, sie zu mir zu nehmen. Channi war überglücklich und fing gleich an, das Sattelzeug und die Papiere auszuladen, während ich Iduna auf einen kleinen Paddok neben dem Reitplatz stellte. Als alles geregelt war, verabschiedete Channi sich schnell und fuhr davon. Ich hatte nicht viel Zeit, mich um die neue Stute zu kümmern, zuerst mussten die Boxen im Stall ausgemistet werden…
      Zwei Stunden später war der Stall blitzeblang, alle Boxen waren frisch eingestreut und sowohl die Sattel- als auch die Futterkammer waren aufgeräumt. Als nächstes Zeigte ich Iduna ihre neue Box am Anfang des Stalles, direkt neben der Tür. Sie schien sich direkt wohl zu fühlen, kaute sofort genüsslich an ihrem Heu und schnaubte leise. Draußen wurde es langsam dunkel und ich musste anfangen, die Pferde wieder rein zu holen. Es war ein langer Tag gewesen und ich freute mich schon darauf, jetzt zum Schluss noch einige Pferde zu reiten. Zuerst holte ich Þrái und Gentle Boy wieder rein und stellte sie in ihre Boxen. Dann machte ich das gleiche mit Stáli und Califao und holte dann auch Kiebitz wieder rein. Nun stand Bow alleine auf der Hengstweide. Ich ging mit seiner Trense zu ihm und trenste ihn direkt auf der Weide. Dann schwang ich mich auf seinen Rücken und ritt im schritt vom Hof. Zusammen drehten wir eine kleine Runde durch den Wald, ein Ausritt mit viel Trab und sogar ein wenig Galopp. Dann kehrten wir auf den Hof zurück, ich bürstete ihn noch einmal mit einer Wurzelbürste über, trenste ihn ab und stellte ihn in seine Box.
      Da nun alle Hengste versorgt waren, konnte ich mich nun um die Stuten kümmern. Ich ging mit einer Trense und zwei Halftern bewaffnet auf die Weide. Die Trense hängte ich erst einmal an den Zaunpfosten, mit den beiden Halftern brachte ich Smiley und Happy in ihre Boxen und ging dann zur Koppel zurück. Ich Trenste Tibrá auf, nahm Luna und Fjalla am Halfter, schwang mich auf Tibrás Rücken und startete mit den drei Isistuten einen langen Ritt durch den Wald, der in der Abenddämmerung nur noch schwach beleuchtet war. Als wir auf den Hof zurück kehrten, war es stockdunkel. Wir waren fast eineinhalb Stunden unterwegs gewesen. Als wir auf den Hof kamen gingen die Lampen an. Schnell sprang ich von Tibrás warmem Rücken und führte die drei Stuten in ihre Boxen. Sie machten sich sofort hungrig über ihr Heu und ihre Möhren in den Futtertrögen her. Ich hängte alle Halfter und Trensen, die noch irgendwo herum lagen, an ihre Plätze und machte mich dann müde auf den Weg nach Hause.
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      Pflegebericht für Fjala- Skjóna und Luna

      "Hallo ihr beiden!", rief ich meinen beiden Isländerstuten Fjala und Luna zu. Ich gab jeder eine Möhre zur Begrüßung und holte dann beide nacheinander aus ihren Boxen zum Putzen. Als beide sauber waren, gingen wir zu dritt in die Reithalle. Ich band die beiden neben der Tür an und baute einige kleine und große Hindernisse und Stangen in der Halle auf. Dann führte ich die beiden Damen in die Halle und machte ihnen sie Halfter ab. Zuerst rannten beide wie die Wilden durch die Halle und jagten sich gegenseitig. Luna schmiss dabei sogleich einige Stangen runter. Als die beiden sich wieder beruhigt hatten, legte ich alle Stangen wieder an ihre Plätze und nahm mir eine lange Gerte aus dem Ständer neben der Hallentür. Von da an konnte ich die beiden davon überzeugen, kontrolliert zu springen und nicht alles umzuschmeißen. Allerdings verging eine ganze Weile, bis sich die beiden Stuten genügend ausgetobt hatten. Sie hatten einfach zu viel Energie. Aber nach einer Stunde waren sie dann doch kaputt und ich führte sie noch einige Runden, damit sie sich abkühlten. Dann führte ich sie auf die Weide, wo Fjala sich sofort wälzte. Na toll, ich hatte sie sich schön geputzt!
    • Morbidly
      Die Ankunft

      Heute kam ein neues Pferd. Ich wwartete gespannt am Eingang auf moehrchen, die mir das Pferd bringen wollte. Als der Transporter auf den Hof fuhr, war ich tierig aufgeregt. Moehrchen sagte:"Geh schonmal vor, ich hole sie raus und folge dir". Ich ging in den Stall zur Box neben Silverright. Deise war schon zurechtgemacht. Ich drehte mich um und dort stand eine wunderschöne Isi Stute. "Ich muss dann weiter", sagte moehrchen, lächelte, drückte mir den Strick in die Hand und ging.Ich führte Fjala in die Box und gab ihr einen Apfel. Dan schloss ich die Tür. Silver und Fjala zickten sich sehr an, dann versuchte Silver sie zu beißen. Fjala gab ein schrilles Wiehern von sich. Dann verkroch sich Silver in die Ecke un legte ihre Ohren an. "Vielleicht war es doch keine gute Idee euch zusammen zu stellen", sagte ich und sah auf die Uhr. Kurz nach neun. War ich so lange im Stall gewesen? moehrchen kam nämlich um 5 Uhr. Ich ging ins Bett, vergaß aber Fjala und Silver auseinander zu stellen.
    • Morbidly
      Sammelbericht
      Für Groupe, RS Silverright, Skycase, Fjala-Skója, Jerry Lee und Tumbelina​
      Ich ging in den Stall. "Hallo, ihr Süßen", sagte ich und ein mir vertrautes Wiehern erklang schon. "Na, mein Dicker", sagte ich zu Groupe und kraulte ihn am Hals. Silverright wieherte eifersüchtig. Ich nahm Groupe an den Strick und ging zu Silverright, der ich ebenfalls einen Strick an klemmte. Dann brachte ich die beiden auf die Weide, die sofort losstürmten. Dann ging ich wieder in den Stall und holte meine beiden kleinen, süßen Fohlen. Tumbelina und Jerry Lee. Sie brachte ich auch auf die Wiede. "So, ihr beide fehlt mir noch. Ihr wollte bestimmt auch auf die Weide", sagte ich zu Skycase und Fjala-Skója. Die beiden brachte ich auch auf die Weide. Als sie auf der Weide waren, mistete ich die Boxen aus und gab jedem Futter. Jerry gab ich weniger Futter, er hat sich ja letztens so vollgefressen, und dass muss er jetzt einbüßen. Ich wischte mir mit meinem Handrücken den Schweiß von der Stirn. Es war schon Nachmittag. Ich holte die Pferde rein und putzte sie. Dann ging ich ins Bett, denn es war schon spät.
    • Morbidly
      Sammelpflegegebericht


      Pfeifend lief ich in den Stall. Das mir bekannte Wiehern von Groupe, der mir jedes Mal wenn ich kam zu wieherte, drang in meine Ohren. "Na hübscher", sagte ich freundlich und schnallte ihm den Strick ans Halfter. Ins führte ihn raus und als er den Transporter sah tänzelte er nervös zur Seite. "Schon gut, mein Junge", sagte ich ihm grinsend ins Ohr, "heute musst du nicht im Hänger fahren". Dann ging ich zum Eingang der Halle und machte den Strick ab. Groupe lief buckelt in die Halle hinein. Dann lief er ein paar Meter auf mich zu und in der Mitte der Halle legte er sich hin und wälzte sich. Freudig sah ich ihm zu, als ich ein schrilles Wiehern vernahm. "Ich komme", rief ich laut über den Platz und ging zum Stall. Silverright sah mich aus großen Augen an. Sie mochte Groupe gern. Deshalb mochte sie es gar nicht wenn er weg war. Ich machte ihr und Skycase Stricke an und ging los. Silverright legte die Ohren an, wieherte schrill und schnappte nach Skycase. Dieser sah sie mit schrägem Kopf an. "Hey, hör auf", sagte ich streng zu Siverright. Diese beruhigte sich, lies die Ohren jedoch angelegt. An der Halle angekommen zog Silverright tänzelnd am Strick. Ich schnallte ihn ab und Silverright lief zu Groupe. Sie beknabberten ihre Widerriste. "Nah komm Dicker", sagte ich zu Skycase und machte den Strick los. Er ging zwei Schritte, bewegte den Kopf nach unten, schnaubte in den Sand und sah mich an. "Na komm", sagte ich etwas tiefer, doch Skycase blieb an der Stelle stehen. Ich hielt den Strick an der Schnalle fest und warf ihn nach oben. Skycase stieg erschrocken, wendete und lief zu den anderen Pferden. Dort ließ er sich fallen und wälzte sich. Dann ging ich zurück in den Stall. Ich öffnete die Box von Tumbelina. Sie sprang raus und sah mich neugierig an. Dann öffnete ich auch die Box von Jerry Lee. Er ging zu Tumbelina und knabberte an ihrer Mähne. "Sofort, meine Kleinen", sagte ich lächelnd und ging zu Fjala-Skjóna. Ich öffnete die Tür und legte ihr den Strick an. An der Halle angekommen schnallte in ihn ab und die Stute fing an auf dem Hufschlag zu galoppieren. Die Fohlen liefen freudig an mir vorbei in die Halle. Während dessen knabberten sie an den Ohren des jeweils anderen. Ich sah den Pferde noch einige Zeit zu. Dann ging ich in den Stall und fing an die Boxen auszumisten. Zuerst Tumbelina‘s und Jerry’s, dan Silverright’s und Fjala’s. Nachdem ich Groupe’s ausgemistet habe ging ich wieder zur Halle. Groupe und Skycase lagen auf dem sandigen Boden und ab und zu wälzten sie sich. Silverright stand ein paar Meter von den Hengsten entfernt und döste. Die beiden Fohlen knabberten sich an den Widerristen. Doch als sie mich sahen, kamen sie auf mich zu getrabt. Fjala lief immer noch über den Hufschlag. Jedoch trabte sie jetzt. "Ich komme gleich wieder", sagte ich und ging zum Haus. Ich ging in die Küche und holte mir eine Flasche Apfelsaft. Als ich mich im Spiegel erblickte sah ich, dass ich ganz rot war. Ich stellte den Apfelsaft auf den Tisch und ging wieder in den Stall. Dann mistete ich auch noch Skycase’s Box aus. Ich nahm zwei Stricke. Zuerst schnallte ich Groupe und Silverright die Stricke an und brachte sie in die Box. In jeder Box war schon ein gefülltes Heunetz vorbereitet. Silverright stürzte sich sofort darauf, während Groupe mich erst noch ansah und dann anfing genüsslich zu kauen. Ich ging nochmal in die Halle und öffnete die Tür. Ich steckte mir zwei Finger in den Mund und pfiff. Jerry und Tumbelina galoppierten an mir vorbei. Sie liefen automatisch in den Stall. Ich machte Fjala und Skycase die Stricke an. Fjala’s Hals war ganz verschwitzt. "Was machst du denn?", fragte ich sie mit einem skeptischen aber gleichzeitig freudigen Blick. Auch sie brachte ich in den Stall. Die Fohlen warteten schon ungeduldig vor ihren Boxen. "Gleich, meine Kleinen", sagte ich und führte Skycase und Fjala in ihre Boxen. Ich schloss die Türen und ging zu Tumbelina und Jerry. Ihnen öffnete ich die Türen und die kleinen Fohlen liefen in die Boxen, direkt auf die Heunetze zu. Ich schloss die Boxen und ging in die Sattelkammer. Dann ging ich zu Fjala und legte ihr die gerade geholte Abschwitzdecke an. "Und dass du mir das nicht wieder machst", sagte ich kichernd und kraulte ihren Hals. Dann verließ ich die Box und ging aus dem Stall. Ich ging ins Haus und trank meinen Apfelsaft leer. Später ging ich nochmal in den Stall und putzte jedes Pferd gründlich. So ging ein harter Tag zu Ende.
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      Freudig ging ich in den Stall. "Hallo, na, wie geht’s euch?" fragte ich lächelnd. Das vertraute Wiehern Groupe’s erfüllte meine Ohren. Kurz darauf wieherte Duke. Ich öffnete die Box von Jerry, dann die Box von Tumbelina und schließlich auch die von Duke. Tumbelina lief freundlich auf Duke zu und biss ihm ins Ohr. Duke kenterte und biss zurück. Dann lief Jerry auf die beiden zu und stieg vor ihnen. "Na kommt", sagte ich und die Fohlen trotteten freudig neben mir her. Als ich das Gatter öffnete galoppierten sie übermütig an mir vorbei. Ich holte danach auch Silver und Hope. Sie verstanden sich immer noch nicht. Aber Silver verstand sich ja mit niemandem. Ich ließ sie los und sie fingen beide an zu grasen. Im Gegensatz zu Hope, die friedlich graste hatte Silver die Ohren immer angelegt. Ich ging zurück. Diesmal nahm ich Lipstick und Devil. "Ruhig" sagte ich, denn die beiden konnten es kaum erwarten auf die Weide zu kommen. Sie liefen erst drei Runden, dann fingen sie auch an zu grasen. Zu guter Letzt holte ich noch Groupe, Skycase und Fjala. Sie verstanden sich Gott sei Dank. Auch sie brachte ich auf die Weide. Sie fingen gleich an zu grasen. Bis auf Fjala. Sie galoppierte mehrere Runden. Ich ging und mistete die Boxen aus. Nach einer fünf stündigen Aktion holte ich die Pferde wieder rein. Sie waren fast alle mit Staub bedeckt. Ich putzte alle gründlich und führte sie in ihre jeweiligen Boxen. Danach gab ich jedem noch frisches Heunetz. Ich sah auf die Uhr. Schon 20:30. Ich musste ins Bett. Aber ich kam ja bald wieder zum pflegen.

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    • Morbidly
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      Ich schlüpfte durch die schwere Holztür in den Stall. "Guten Morgen", sagte ich und freute mich auf den heutigen Tag. "Na, Sky, wie geht’s so?", fragte ich als ich an der Box lehnte, und der Hengst mich freudig musterte. Ich holte erst mal 2 Eimer Futter. Sky bekam ein paar Pellets und Groupe etwas Hafer. "Den brauchst du heute noch, mein Junge", sagte ich und klopfte ihm den Hals. Doch er beachtete mich nicht und schlang gierig seinen Hafer hinunter. Ich könnte ihm stundenlang zu gucken, doch das Wiehern eines hungrigen Pferdes riss mich aus den Gedanken. "Ich komme Lipstick", sagte ich schnell und ging hastig aus der Box, um ihm Futter zu bringen. "Bitteschön", sagte ich und stellte den Eimer ab. Nun brachte ich auf Devil Futter, der bisher ganz schön ruhig blieb. "So, du darfst heute auch in der Box bleiben. Bei diesem Wetter stell ich euch al heute nicht auf die Weide". Danach ging ich rüber zu den Stuten. "Na, meine Hübschen? Silver, für dich wird’s heute wieder ein anstrengender Tag". Schnell gab ich Hope Futter. Sie hatte mich immer noch nicht komplett ins Herz geschlossen und bei Futter wurde sie immer etwas zickig. Tumbelina bekam auch ihre Tagesration. Meine Kleine. Wie groß sie doch schon war. Und schließlich gab ich auch Fjala etwas. Sie war etwas unruhig, doch sie beruhigte sich wieder, als sie die frischen Pellets roch. Silver bekam auch noch etwas Hafer, sie musste heute nämlich noch mit gehen. Nun kamen Duke und Jerry dran. Sie bekamen frisches Müsli. "Na gut, ihr dürft raus. Aber nur auf den Sandpaddock", sagte ich lächelnd und nahm sie am Strick. Etwas unruhig liefen sie neben mir her. Am Paddock ließ ich sie los, und sie stürmten gleich freudig los und ließen ihrer Energie freien Lauf. Ich schloss die Tür und ging zurück in den Stall. "So, dann reiten wir mal", sagte ich und holte Groupe’s Putzkasten. Nach einer ¾ stündigen Putzaktion kamen Sattel und Trense zum Einsatz. Als ich fertig war sah ich auf die Uhr. 14:13 Uhr. Das reichte noch für einen Ausritt zum Strand. Ich holte schnell Silver an den Führstrick, dann schwang ich mich in den Sattel. Als wir aus aus dem Stall kamen stieg ich ab und zog den Sattelgurt nach. Groupe legte kurz die Ohren an, wurde dann aber wieder ruhig. Ich hörte ein zärtliches Wiehern und blickte mich um. Zwei fast gleich große Tinkerfohlen sahen mich aus großen Augen an. Ich musste kurz lächeln, konzentrierte mich dann aber wieder auf meine Arbeit und stieg wieder in den Sattel. Nach 10 Minuten schritt reiten ließ ich Groupe traben. Silver fing etwas unwillig auch an zu traben. Am Strand angekommen genoss ich erst mal die schöne Aussicht. Der Himmel verdunkelte sich langsam. Ich sah auf meine Uhr. 15:03 Uhr. "Jetzt aber schnell nach Hause", sagte ich und wendete Groupe. Nach einer Partie im Galopp war auch schon die Hälfte des Weges zurück gelegt. Im Winter wird es immer in einer halben Stunde stockdunkel. Groupe blähte etwas. Silver jedoch machte keine Anzeichen. Schließlich kam ich am Stall an. Ich sattelte Groupe ab und rieb ihn mit einem Lappen ab. Dies tat ich auch mit Silver. Schließlich legte ich ihnen noch die Abschwitzdecken an. Ich sah wieder auf die Uhr. 25:53 Uhr. Meine Augenlider fielen schon zu. Dass ich morgen Muskelkater habe, war mir sicher. Plötzlich fiel es mir ein, die Fohlen! Ich holte sie schnell rein. Sie waren etwas mit Sand bedeckt, doch ich war zu müde, sie jetzt noch zu putzen. "Gute Nacht", sagte ich und verließ den Stall.

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    • Morbidly
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      "Na ihr?" sagte ich als ich in den Stall kam. Ich streichelte Groupe‘s Nase, die er mir freudig entgegen streckte. "Es tut mir Leid, dass ich nicht mehr so viel Zeit für euch habe, aber das wird sich bald ändern, ich verspreche es euch!" Da heute schönes Wetter war brachte ich erst mal die Pferde auf die Weide. Jerry und Duke waren ganz wild darauf, sich in dem schönen, weichen Gras wälzen zu können. Danach brachte ich meine Unzertrennbaren, Devil und Lipstick auf die Weide. Ich liebe die beiden einfach. Fjala, Silverright und Tumbelina ließen sich wirklich sehr gut rausführen, was ich gar nicht von ihnen kannte. Anders war es jedoch bei Staring Right Into Your Soul und Hope of Darkness. Sie waren ganz wild auf die Weide und zogen mir beinahe die Stricke aus den Händen. Hope hatte anscheinen einen Narren an Soul gefressen, denn sie umschwärmte ihn deutlich. Aber mir fehlten ja noch meine beiden Lieblinge Skycase und Groupe. Nachdem ich auch sie auf die Weide geführt habe bleibe ich noch eine Weile dort stehen und beobachte die Pferde. Mir fällt auf, dass sie etwas mager sind und viel getrocknete Erde in ihrem Fell kleben haben. Ich holte schnell eine Wurzelbürste und einen Spiralstriegel und putze jedes Pferd grob. "Ihr braucht natürlich auch Futter", sage ich und verschwand im Stall. Ich kam mit einer Schubkarre Heu zurück und füllte die Heuraufe. Nachdem ich dies getan hatte ging ich in den Stall und fing an die Boxen auszumisten.
      Endlich war ich fertig und schüttete in jede Futterkrippe noch etwas Hafer. Ich holte die Pferde rein und sah nach draußen. "Heute ist schönes Wetter", sagte ich und vollendete den Satz nachdem ich auf mein Handy sah, "und morgen soll es auch schön werden. Dann könnt ihr die Nacht eigentlich auf der Weide verbringen." Die ersten Pferde waren fertig mit fressen und ich brachte sie auf die Koppel zurück. Als alle auf der Koppel waren verteilte ich noch eine Runde Äpfel. "Morgen hole ich euch rein", sagte ich fröhlich und verschwand in meinem Haus.

      2013 Zeichen © by Xadafii
    • Morbidly
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      „Na ihr, tut mir Leid, dass ich so lange nicht mehr bei euch war“, sagte ich lächelnd und öffnete die Box zu Groupe. „Es wurde wirklich wieder Zeit“. Ich nahm einen Strick, der an der Box von Groupe hing und führte ihn hinaus auf die Koppel. Dies tat ich mit den anderen gleich. Ich verteilte sie auf zwei Weiden. Auf der ersten waren Skycase, Groupe, Lipstick, Devil und Soul, auf der zweiten Jerry Duke, Tumbelina, Fjala- Skóna, Hope und Silverright. Sie schienen froh zu sein, endlich wieder auf der Weide zu sein. Sollten sie auch, an einem der letzten schönen Tage, denn der Sommer neigte sich dem Ende zu. Schnell lief ich zurück in den Stall, um die Boxen vorzubereiten. Ich mistete jede aus und gab jedem Pferd eine auf sich eingestellte Portion Futter. Ein Blick auf die Uhr, die über dem Tor hing verriet mir, dass es Zeit war, die Pferde wieder rein zu holen. Sie schienen sich über die kleine Belohnung zu freuen, die ich jedem auf das Hauptfutter gelegt hatte. Ich holte einen Putzkasten aus der Sattelkammer und fing an, jedes Pferd einzeln zu putzen. Bis auf den guten Soul waren alle brav und haben sich den Feierabend verdient. Bis auf Silverright. „Na, meine Hübsche. Sollen wir noch eine Runde durch den Wald reiten?“, sagte ich und kam schon mit Sattel und Trense zu ihrer Box. Erst jetzt schien sie zu realisieren was ich vorhatte und wurde leicht nervös. „Schon gut, Süße“. Und schon saß ich auf ihr. Langsam ritten wir den Waldweg entlang, bis wir endlich dort angekommen waren, wo ich hin wollte. Eine weite Wiese. Der ideale Platz für eine Galopppasage. Sanft stieß ich ihr meine Fersen in die Flanken und schon fing sie an zu galoppieren. Ich gab ihr mehr Zügel und sie wurde schneller, bis wir schließlich am anderen Ende des Waldes ankamen. Nun ritt ich mit ihr im Schritt und am langen Zügel zurück. „Hast du gut gemacht, Silver“, sagte ich und warf ihr ihre Abschwitzdecke über. Nachdem ich den Sattel und die Trense zurück in die Sattelkammer gebracht hatte waren es nicht nur die Pferde, die jetzt Feierabend hatten.

      2048 Zeichen © by Ephxia
    • Morbidly
      Sammelpflegebericht
      für Groupe, Jerry Lee, Silverright, Fjala-Skjóna, Tumbelina, Lipstick, Devil's Dungeon, Duke, Skycase, Staring Right Into Your Soul und Hope of Darkness

      „Tut mir leid, aber ich habe heute kaum Zeit für euch“, sagte ich und sprintete in die Box von Groupe. Er wurde natürlich als erstes begrüßt. Mit ihm im Schlepptau nahm ich mir auch gleich Silverright und Jerry Lee mit auf die Koppel. Diese tobten sich gleich aus. Es war wirklich schön, sie dabei zu beobachten, dass ich fast die anderen vergessen hätte. Fjala, Skycase und Tumbelina freuten sich genau so sehr auf die Weide. Nicht zu verübeln, schließlich war Sommeranfang. Staring und Hope rissen mir fast die Stricke aus der Hand, ebenso wie Duke, der sich auf eine Raufpartie mit Jerry freute. Nur Lipstick und Devil waren ganz ausgelassen. Als alle schließlich auf der Weide waren machte ich mich auf die Boxen auszumisten. Gerade bei diesem Wetter war die Arbeit noch anstrengender. Als ich fertig war nahm ich mir einen Softdrink und setzte mich neben die Weide. Ich sah den Pferden zu, die dort Spaß hatten. Jedoch wurde es Zeit und so mussten auch die Pferde wieder in ihre Boxen. Einer nach dem anderen brachte ich sie rein und gab jedem noch sein Ration Futter und ein Leckerli. Für heute war meine Arbeit getan und ich freute mich schon auf das nächste Mal.


      1171 Zeichen © by Ephxia
    • Jackie
      Dein Pferd wurde am 23.03.15 in den Himmel verschoben
      Grund:
      6 Monate sind vergangen
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Morbidly
    Datum:
    22 Aug. 2012
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