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Cranberry

Fiorella | Deutsches Reitpony

[color="#006400"][font="Times New Roman"][center][b]Steckbrief[/b][/center][/font][/color] [center] [size="3"][font="Times New Roman"][b][color="#006400"]Fiorella[/color][/b][/font][/size][/center][center][font="Times New Roman"][size="1"]von Samarkand[/size] [size="1"]Rufname: Fio[/size] [color="#006400"][b]Geburtsdaten[/b][/color] [b]Geburtstag:[/b]14.07.2007 [b]Alter:[/b]4 Jahre alt. [b]Geschlecht:[/b]Stute/ [s]Hengst[/s] [color="#006400"][b]Erscheinungsbild[/b][/color] [b]Stockmaß:[/b]144 cm. [b]Rasse:[/b]Deutsches Reitpony // DRP [b]Besonderes:[/b]// [b]Seltenheitsgrad:[/b]Häufig. [b]Farbzeichnung:[/b]Fuchs. [b]Abzeichen:[/b]Eine breite Blesse, 3 weiße Füße. [color="#006400"][b]Charakter[/b][/color] Fiorella ist eine freche und ja sogar übermütige Stute. Oft verschlägt sie sich in schwierige Situationen, oder macht für ihr Leben gern Späßte mit ihren Reitern. Ob es in den Trainings oder Ausritten geschieht, ist ihr egal. Wenn die Sache jedoch ernst wird, hat man einen wundervollen Turnierpartner für sich gefunden, der mit einem durch dick und dünn geht. Manchmal braucht man etwas länger um sie kennen zu lernen, aber wenn man es bis da hin geschafft hat öffnet sich die liebe volle Seite dieser Stute. [color="#006400"][b]Fitness & Ausbildung[/b][/color] [b]Gesundheit:[/b]Ausgezeichnet [b]Eingeritten:[/b]Ja. [b]Besonders begabt in:[/b]Springen und Dressur. [color="#006400"][b]Qualifikationen:[/b][/color] [b]Dressur Klasse:[/b]A [b]Military Klasse:[/b]E [b]Springenklasse:[/b]E [b]Western Klasse:[/b]E [b]Galopp Klasse:[/b]E [b]Distanz Klasse:[/b]E [b]Fahr Klasse:[/b]E [b]Turniererfolge:[/b]// [color="#006400"][b]Zuchtdaten[/b][/color] [b] Gekört/Gekrönt:[/b] Nein [b]Nachzucht:[/b]// /////////////// [color="#006400"][b]Kaufinformationen[/b][/color] [b]Zu verkaufen:[/b] Nein. [b]Besitzer:[/b] Pfote [b]Ersteller:[/b] Pfote [b]Vorkaufsrecht:[/b] Pfote [b]Wert:[/b] Noch nicht fest gestellt. [/font][/center]

Fiorella | Deutsches Reitpony
Cranberry, 19 Juli 2011
    • Samarti
      Trainingshof Grote Vos
      training von fiorella, dressur e-a

      Ich hörte ein Auto die Einfahrt hochfahren und im nächsten Moment klopfte es an der Tür. „Herein!“, rief ich, während ich da am Schreibtisch saß und Papierkram erledigte. Als jemand eintrat, konnte ich die Türglocke hören und ich sah auf. „Hey“, lächelte ich, als ich Cow erblickte. „Was machst du denn hier?“ „Nun ja, ich wollte einen Auftrag in deinem Trainingshof aufgeben... Ich hätte da so eine Stute, Fiorella, kennst du ja bestimmt.“ „Klar. Das Auftragsbuch liegt da vorne auf dem kleinen Tisch, weißt du welchen ich meine?“ Cow nickte und ging zu dem kleinen Tisch. Auf dem runden Tisch lag ein aufgeklapptes Buch und daneben ein Füller, mit dem Cow dann das Formular für das Training ausfüllte. Dann kam sie zu mir zurück und wollte wissen, wann sie Fiorella herbringen könnte. Ich erwiderte, dass sie die Stute jetzt schon vorbeibringen könnte, da ich genug Zeit hatte. Sie war einverstanden, wieder ertönte die Türglocke und dann fiel die Tür mit einem lauten Knall ins Schloss. In dem Moment kam Michelle ins Büro und wollte wissen, wer gerade da gewesen war. „Cowboy. Sie hat ein Pferd zum trainieren, Fiorella. Die beiden müssten in einer guten halben Stunde hier sein. Machst du bitte die Box fertig?“ Michelle nickte und ich bedankte mich.
      Wie ich gedacht hatte, hörte ich nach einer halben Stunde den Motor eines Autos. Ich stand auf, ging nach draußen und half Cow, die Hängerklappe zu öffnen. Zum Vorschein kam eine wunderschöne Fuchsstute mit drei weißen Fesseln und einer Blesse. Die Besitzerin führte die Stute vorsichtig heraus und wir brachten sie in eine große, helle Box, wo sie sich erst einmal auf die Suche nach Futter machte. Wir besprachen alles, dann ließ Cow mich und die Stute alleine und fuhr nach Hause.
      „Na du?“, flüsterte ich und unterhielt mich leise mit der Stute, ehe ich ins Haus ging. Heute würden wir nicht mehr mit dem Training anfangen. Erstmal sollte sich die Stute eingewöhnen.

      Tag 1
      Fiorella scharrte ungeduldig mit dem Huf im Stroh. Als ich an ihre Box trat, hob sie den Kopf, kam auf mich zu und stupste mich liebevoll an. Ich lächelte, nahm ihr Halfter und öffnete die Boxentür, ehe ich ihr das Halfter überzog und sie zum Putzplatz herüber führte. Dann putzte ich Fiorella und holte dann ihr Sattelzeug sowie die Trense. Ich sattelte und trenste sie auf, dann führte ich die Stute zum Dressurviereck. Nun lag es an mir, sie zu trainieren.
      Gelassen stieg ich auf und landete weich auf dem Sattel. Dann nahm ich die Zügel von Fio's Trense in die Hand und trieb sie mit leichtem Schenkeldruck in den Schritt. Ich ließ sie eine Viertelstunde im Schritt gehen, ehe ich mir sicher war, dass Fio sich aufgewärmt hatte und wir mit dem richtigen Training beginnen konnten. Also steuerte ich sie aus dem Dressurviereck heraus, gab ihr Hilfen, sodass sie gerade stand und trieb sie dann in den Arbeitstrab. Die Stute gehorchte und ich bemerkte, wie ihre Ohren hin- und herzuckten, sie war konzentriert und würde auf jedes Kommando hören. Als ob wir Flügel hätten, schwebten wir praktisch durch das Dressurviereck. Als wir bei X ankamen, parierte ich den Fuchs durch und dieser blieb sofort geschlossen stehen. Erfreut lobte ich Fiorella und tat so, als würde ich die Richter grüßen. Als wir dies hinter uns hatten, ließ ich die Stute im Arbeitstrab und auf der rechten Hand weiterlaufen, anschließend führten wir eine zehn Meter-Volte vor. Fio war ganz bei der Sache und versuchte, mir alles recht zu machen. Als wir die Volte hinter uns hatten, lobte ich die Stute erneut. Dann wechselten wir, noch immer im Arbeitstrab, durch die Länge der Bahn. Ich parierte Fiorella in den Mittelschritt durch und wir wechselten durch die ganze Bahn, während ich sie die Zügel aus der Hand kauen ließ. Danach nahm ich die Zügel wieder auf und trieb die Stute in den Arbeitstrab, woraufhin einfache Schlangenlinien folgten. Danach ließ ich sie im Arbeitsgalopp eine ganze Bahn drehen und wir führten einen fliegenden Galoppwechsel vor, wechselten die Hand und bewegten uns auf der linken Hand im Arbeitsgalopp weiter fort. Dies geschah eine Bahn lang, dann hielt ich Fiorella an und richtete sie eine Pferdelänge rückwärts. Dies klappte schon ganz gut, wenn auch nicht perfekt. Also wiederholten wir dies solange, bis ich zufrieden war. Dann lobte ich Fio ausgiebig und grüßte erneut die Richter. Dann verließen wir am langen Zügel im Schritt das Dressurviereck.
      Als wir vom Dressurviereck herunter waren, stieg ich ab und lobte Fiorella. Die Stute hatte ihr Sache gut gemacht. Sehr gut. Sie schwitzte kaum, daher brauchte sie keine Abschwitzdecke. Ich führte Fio zum Putzplatz und machte sie dort fertig, ehe der Fuchs auf eine kleine, freie Weide kam. Ich würde sie ausnahmsweise über Nacht auf der Weide lassen.

      Tag 2
      Fiorella hatte sich gewälzt. Sie war kein Fuchs mehr, sondern ein Dunkelbrauner. „Ach, Fio... Musstest du dich unbedingt im Schlamm wälzen?“, fragte ich sie entsetzt, als ich den 'Fuchs' sah. Nun gut, musste ich heute etwas länger putzen. Zum Glück war der Schlamm bereits getrocknet, sodass ich ihn einfach herausputzen konnte.
      Als ich den Striegel nahm und ihr Fell bearbeitete, äppelte die Stute auf den Putzplatz. Fertig mit den Nerven nahm ich mir eine Schaufel und schmiss die Pferdeäppel auf den Acker vom Bauern nebenan. Der freute sich immer über frischen Naturdünger.
      Also weiterputzen. Nachdem das Fell wieder glänzte, nahm ich den Mähnenkamm und etwas Spray, damit man die feinen Knoten besser herauskämmen konnte. Als ich Fiorella's Mähne einsprühte, zuckte diese zusammen und wich erschrocken zur Seite. Besänftigend redete ich mit ihr und beruhigte sie, dann sprühte ich erneut. Beruhigte sie wieder, sprühte wieder. Immer so weiter. Inzwischen war es ihr, auf gut deutsch gesagt, scheißegal, was ich mit dem Spray anstellte. So konnte ich auch gleich ihren Schweif besser einsprühen.
      Als alles eingesprüht war, verlas ich den Schweif und kämmte behutsam die Mähne.
      Nachdem ich – meiner Meinung nach – fertig mit dem Putzen war und Fiorella wieder glänzte wie zuvor, packte ich das Putzzeug weg und holte ihr Sattelzeug sowie die Trense. Dann sattelte und trenste ich das Pony auf und zog den Sattelgurt fest. Fiorella war uninteressiert. Völlig gelangweilt.
      Wieder führte ich die Stute zum Dressurviereck, stieg auf und ritt fünfzehn Minuten lang mit ihr um das Dressurviereck. Die Aufgaben für das heutige Training ging ich dann noch einmal im Kopf durch. '...Richter grüßen, im Mittelschritt am langen Zügel das Dressurviereck verlassen', beendete ich meine Gedanken und ritt dann auf Fio zum Eingang des Dressurvierecks, wo ich sie im Mittelschritt hereinlaufen ließ. Bei X hielten wir an und Fiorella, das kleine Naturtalent, blieb sofort geschlossen stehen, wie am Tag zuvor. Ich lobte das Pony und grüßte die Richter, dann ritten wir auf dem Zirkel einhalb mal herum, bevor wir in den Arbeitsgalopp wechselten und auf der rechten Hand anderthalb mal herum ritten. Dann parierte ich sie in den Arbeitstrab durch und wir wechselten aus dem Zirkel. Im Anschluss dazu galoppierten wir im Arbeitsgalopp auf der linken Hand eine ganze Bahn. Wir wechselten zuerst in den Mittelgalopp, dann wieder in den Arbeitsgalopp und anschließend in den Arbeitstrab. Die Fuchsstute machte ihre Sache wirklich gut, als hätte sie dies schon zigtausend mal getan. Im Mitteltrab wechselten wir beim leichttraben durch die ganze Bahn und fielen dann erneut in den Arbeitstrab, den ich wieder aussaß.
      Wir wendeten auf die Mittellinie ab und hielten bei X an. Die Ponystute blieb nicht sofort geschlossen stehen, also richtete ich sie zuerst, bis sie geschlossen stand und grüßte dann die Richter. „Na, das hat ja gut geklappt“, murmelte ich leise und es war nicht ironisch gemeint. Das Pony hatte es wirklich meisterhaft aussehen lassen, wie Michelle mir berichtete. Im Mittelschritt verließen wir am langen Zügel das Dressurviereck und ich stieg zufrieden ab. Mein 'Patient', wenn man Fiorella so nennen konnte, machte seine Sache bisher ganz gut. Morgen hieß es dann letztes Training und das Pony würde wieder von Cowboy abgeholt werden.

      Tag 3
      „Fiiiiiooooooorellaaaaaaaaaaaa!“, rief ich das Fuchspony und stieß einen lauten Pfiff aus, auf den die Stute sofort den Kopf hob. Sie versuchte, herauszufinden, von wo der Pfiff stammte und bemerkte mich dann. Im langsamen Schritt kam sie dann auf das Tor zu, sie wusste, dass sie wieder arbeiten müsste.

      Nachdem ich sie warmgeritten hatte, ließ ich die Stute im Mittelschritt in das Dressurviereck laufen. Bei X hielten wir wie immer an und grüßten die Richter. Sofort gab ich Fiorella die Hilfen zum Rückwärtsrichten und sie ging eine Pferdelänge rückwärts. Dann trieb ich sie in den Mitteltrab und ich trabte leicht, während wir auf dem Zirkel ritten. Dann wechselten wir auf den ersten Hufschlag, rechte Hand. Bei C ließ ich das Pony angaloppieren und es fiel in einen schwungvollen, kontrollierten Arbeitsgalopp. Zufrieden lächelte ich, während wir einen fliegenden Galoppwechsel machten und auf die linke Hand wechselten und dort im Mittelschritt einmal herum liefen. Während wir eine zehn Meter-Volte ritten, gab ich ihr die Hilfen zum Galopp und die Stute gehorchte. Im Mittelgalopp wechselten wir erneut die Hand und waren wieder auf der rechten. Dann fielen wir in den Arbeitsgalopp, anschließend in den Arbeitstrab. Stolz lobte ich das Pony. Während wir anderthalb mal herum ritten, trieb ich das Pony wieder in einen angenehmen Arbeitsgalopp. Auf der Mittellinie wechselten wir in den Mittelschritt und bei X hielten wir. Richtergruß. Dann trieb ich das Fuchspony in den Arbeitstrab und wir verließen das Dressurviereck.

      „Hey Cow! Du kannst Fiorella abholen“, sprach ich in den Hörer und lauschte dann. Ab und zu nickte ich, dann legten wir auf und ich drehte mich zu Michelle um. Schnappte nach Luft. Tat so, als wäre etwas schlimmes passiert... Mann, war ich fies zu Michelle! Innerlich lachte ich, während ich ihre besorgte Miene beobachtete. „Ist was passiert?“, fragte sie schockiert.
      „Nö, nö“, antwortete ich, „Cow ist in einer Viertelstunde hier, um Fio wieder mitzunehmen. Bis dahin sollten wir sie von der Weide geholt und geputzt haben. Michelle nickte. „Ich mach das schon. Kümmer' du dich schon mal um sweet, sie ist gerade hergekommen.“ Ich sah zum Fenster raus und bemerkte, dass Michelle Recht hatte. Zustimmend nickte ich. Dann gingen wir beide aus dem Haus heraus und Michelle ging auf die Weide zu, wo Fio stand.
      Ich hingegen wartete darauf, dass sweet ihren Wagen abschloss und zum Haus kam. Auf dem Weg dorthin kam ich ihr entgegen. Sie wollte einen Auftrag aufgeben, sie brauchte jemanden, der ihr ein Pferd einritt. Ich begleitete sie ins Haus und führte sie zu dem Tisch, wo vor drei Tagen Cow gestanden hatte, damit sie ihr Formular ausfüllen konnte.
      Im gleichen Moment hörte ich die Türglocke und die Tür wurde geöffnet und wieder zugeschlagen. Sie fiel krachend ins Schloss. Herein kam eine gut gelaunte Cow, die fröhlich pfeifend durch die Gegend stapfte. „Na, wenn wegen dir nochmal die Tür kaputt geht, ich sag's dir“, lachte ich und begrüßte die Ponybesitzerin. „Michelle hat Fio draußen. Du kannst sie dir abholen. Überweis einfach später die Joellen auf mein Konto, ja?“ Cowboy war einverstanden und sagte noch: „Tschüss, du Pilz!“ und verschwand dann. Die Tür knallte ins Schloss. Cow konnte froh sein, dass die Tür noch nicht aus den Halterungen gefallen war und sehr widerstandsfähig.
      Ich sah aus dem Fenster und beobachtete Michelle und Cow, wie sie sich begrüßten und Michelle Cow Fio übergab. Seufzend ließ ich mich auf den Schreibtischstuhl sinken und hörte dann nur noch Motorengeräusche und eine Michelle, die ins Haus kam und die Tür behutsam schloss. „Hey sweet.“ „Hi Pharlap.“ sweet sah auf und begrüßte Michelle ebenfalls.
      Dann meinte Michelle kopfschüttelnd: „Sag mal, kann die Türen auch normal schließen? Wir können froh sein, dass die noch in den Halterungen hängt!“
      Es war nicht schwer, zu erraten, wer gemeint war.​
    • Jackie
      Verschoben am 21.08.2013 um 13Uhr
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Cranberry
    Datum:
    19 Juli 2011
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