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Fionaa151195

Finessa

[font="Century Gothic"][center][URL=http://img844.imageshack.us/i/finessa.jpg/][IMG]http://img844.imageshack.us/img844/3654/finessa.jpg[/IMG][/URL] [b]Name:[/b] Finessa [b]Spitzname:[/b] Fine [b]Geschlecht:[/b] ♀ Stute [URL=http://img406.imageshack.us/i/kfkfkl.jpg/][IMG]http://img406.imageshack.us/img406/5756/kfkfkl.jpg[/IMG][/URL] [b]Aus der:[/b] // [size="1"]M: V: [/size] [b]Von:[/b] // [size="1"]M: V: [/size] [b]Rassetyp:[/b] Pony [b]Ursprung:[/b] Kentucky [URL=http://img406.imageshack.us/i/kfkfkl.jpg/][IMG]http://img406.imageshack.us/img406/5756/kfkfkl.jpg[/IMG][/URL] [b]Geburtsjahr:[/b] 2005 [b]Rasse:[/b] Kentucky Mountain Horse [b]Stockmaß:[/b] 1,43 m [b]Fellfarbe:[/b] Falbe [b]Kopfabzeichen:[/b] // [b]Beinabzeichen:[/b] // [URL=http://img406.imageshack.us/i/kfkfkl.jpg/][IMG]http://img406.imageshack.us/img406/5756/kfkfkl.jpg[/IMG][/URL] [b]Gesundheit:[/b] sehr gut [b]Letzter Tierarztbesuch:[/b] 02.03.11 [b]Letzter Hufschmiedbesuch:[/b] // [b]Reitbeteiligung:[/b] // [URL=http://img406.imageshack.us/i/kfkfkl.jpg/][IMG]http://img406.imageshack.us/img406/5756/kfkfkl.jpg[/IMG][/URL] [b]Besitzer:[/b] FiiiFiii [b]Vorbesitzer:[/b] Calypso [b]Pferd erstellt von:[/b] Sasii [b]Umgemalt von:[/b] // [b]VKR:[/b] Sasii [b]Pferdewert:[/b] 75.000 [URL=http://img406.imageshack.us/i/kfkfkl.jpg/][IMG]http://img406.imageshack.us/img406/5756/kfkfkl.jpg[/IMG][/URL] [b]Charakter:[/b] liebenswert, sehr umgänglich mit anderen Pferden [b]Beschreibung:[/b] Finessa ist eine wunderschöne Falbstute die viel Potenzial im Westernreiten und Fahren aufzeigt. Sie ist sehr aufgeschlossen, lernt schnell und kann es noch sehr weit bringen. Unterm Sattel zeigt sie ein flottes Tempo und tolle Gänge, sie ist daher kein Anfängerpferd. [URL=http://img406.imageshack.us/i/kfkfkl.jpg/][IMG]http://img406.imageshack.us/img406/5756/kfkfkl.jpg[/IMG][/URL] [u][b]Qualifikationen[/b][/u] Distanz: E Dressur: E Fahren: E Galopprennen: E Military: E Springen: E Western: E [u][b]Eignung[/b][/u] Distanz│Fahren│Western [URL=http://img406.imageshack.us/i/kfkfkl.jpg/][IMG]http://img406.imageshack.us/img406/5756/kfkfkl.jpg[/IMG][/URL] [b]Erfolge[/b] /// [URL=http://img406.imageshack.us/i/kfkfkl.jpg/][IMG]http://img406.imageshack.us/img406/5756/kfkfkl.jpg[/IMG][/URL] [b]Zubehör[/b] by Wunaa [URL=http://img266.imageshack.us/i/finessazubehrvs.jpg/][IMG]http://img266.imageshack.us/img266/7927/finessazubehrvs.jpg[/IMG][/URL] [URL=http://img10.imageshack.us/i/finessazubehrwestern.jpg/][IMG]http://img10.imageshack.us/img10/3332/finessazubehrwestern.jpg[/IMG][/URL] [URL=http://img375.imageshack.us/i/finessatrabend.jpg/][IMG]http://img375.imageshack.us/img375/4125/finessatrabend

Finessa
Fionaa151195, 20 Juli 2011
    • Fionaa151195
      [quote name='Calypso' date='21 July 2010 - 02:26 PM']
      1. Pflegebericht - Ankunft von Finessa

      Ich telefonierte gerade mit Sasii, die Vorbesitzerin von Finessa, und wir besprachen noch einige Kleinigkeiten. Denn noch heute wollte ich los fahren zu Sasii´s Hof um meine neue Kentucky Mountain Stute abzuholen. Nach dem kurzen Gespräch legte ich auf und kontrollierte noch einmal ob alles für den Transport bereit war. Ob Heu und Wasser im Transporter war und und und. Zusammen mit einem Pfleger vom Hof fuhr ich dann los. Die Fahrt dauerte eine knappe Stunde, zuerst hatten wir uns Verfahren und dann kam eine Umleitung nach der anderen. Schließlich rollten wir auf den fremden Hof. Es war eine schöne saubere Anlage. Auf dem Parkplatz wartete schon Sasii auf mich. Ich begrüßte sie und wir gingen zusammen zum Stall wo Finessa stand. Die Stute schnaubte und wiehrte uns freudig entgegen. Ich legete ihr ein Halfter an und führte sie nach draußen. Der Pfleger führte sie in den Transporter und machte alles fertig für die Abreise. Ich dagegen klärte noch Formalitäten mit Sasii und sie gab mir noch den alten Sattel mit Zaumzeug von Finessa mit. Ich bedankte mich und verlud alles. Nun fuhren wir los, im Gepäck ein neues Pferd und viel Zuversicht für die Zukunft. Endlich wieder in der gewohnten Umgebung angekommen, parkten wir direkt vor den Stallungen und der Pfleger ließ die Rampe runter. Ich führte Finessa vorsichtig raus und brachte sie gleich mal auf eine Koppel direkt neben den anderen Stuten, zum eingewöhnen. In der Zwischenzeit brachte ich die Reitsachen in die Sattelkammer zu meinem Spint und danach bereitete ich die Box für Finessa vor. Als ich fertig war ging ich zu den Koppeln um nach ihr zu sehen. Sie stand gerade am Zaun und beschnupperte sich mit den anderen Pferden. Es schien das sie gut aufgenommen wurde. Das war gut, denn so konnte ich sie demnächst zu den anderen Stuten mit dazu tun. Als es Abend wurde, brachte ich sie in ihre neue Box und gab ihr noch ein paar Leckerchen. Ich tätschelte ihren Hals und nahm ihr dann noch das Halfter ab.
      [/quote]


      [quote name='Calypso' date='31 August 2010 - 12:24 PM']
      2. Pflegebericht - Erster Ausritt mit Finessa

      Heute wird ein schöner Tag zum ausreiten, dachte ich mir. Ich wollte nämlich mit Finessa heute das erste Mal ins Gelände gehn. Ich packte meine Stiefel ins Auto (die ich immer erst im Stall anzog) und fuhr los. Ich brauchte immer ungefähr 15 min. bis zum Stall. Heute war ich auch schon ziemlich Früh losgefahren, es war gerade erst 9 Uhr und ich wollte den kompletten Tag nur Finessa widmen. Als mein Cheep auf den Hof rollte machte das ziemlich laute Auspuffgeräusche, er war eben auch nicht mehr der jüngste. Der Hof war noch leer, kaum Menschen die schon begeistert die Pferde putzten oder reiteten. Ab und zu sah man einen Stallburschen umher laufen aber das wars auch schon. Ich fands gut wenn nicht so viel Trubel auf dem Hof ist. Ich nahm noch meine Sachen aus dem Auto und brachte sie in den Stall, wo ich sie abstellte. Die Sonnenstrahlen leuchteten in den Stall und ergaben eine wunderschöne Kulisse. Die Pferde schien das nicht zu interessieren, sie fraßen alle genüsslich ihr Frühstück. Ich hingegen wollte gleich zur Tat schreiten und holte aus meinem Spint Finessa´s blau kariertes Halfter. Sie und noch ein paar andere Pferde waren nicht in ihren Boxen zu finden, also konnten sie nur über Nacht auf der Weide geblieben sein. Ich lief das kleine Stück zu den Koppeln die ein wenig außerhalb des Hofes lagen und hielt Ausschau nach der Stute. Sie stach sofort aus der Herde heraus mit ihrem Goldbraunen Fell. Ich pfiff auf den Fingern und lockte sie mit einem "Na komm". Finessa hob den Kopf aber war sehr desinteressiert an meinen Lockrufen. Ich sah schon, das bedarf wohl noch ein bisschen Übung. Schließlich öffnete ich das schwere Holzgatter und stiefelte selbst über die komplette Weide zu meinem Pferd, die einfach weiter graste und mich gar nicht bemerkte. "So meine Große, jetzt gehts ran an die Arbeit", und als ob sie verstanden hätte was ich gerade gesagt hatte bewegte sie sich keinen Zentimeter mehr. Wie ein Fels in der Brandung stand sie da. Ich wusste das es aussichtslos war wie verrückt am Halfter zu ziehen, und deshalb hatte ich eine Notwaffe. Hui was kam denn da aufeinmal aus meiner Hosentasche? Ein super gutriechendes Apfel-Müsli-Leckerli. So schnell konnte ich gar nicht schauen, hatte Finessa die Ohren vorne und trottete brav neben mir her. Als wir die Koppel endlich verlassen hatten, schloss ich das Holzgatter wieder und lief mit ihr in Richtung Hof. Vor den Stallungen war der Putzplatz, dort band ich Finessa an und holte meine Putzbox. Sehr dreckig hatte sie sich nicht gemacht, ich musste nur den groben Staub und die Fesseln säubern. Ihre lange lockige Mähne kämmte ich ganz vorsichtig, sowie den Schweif. Die Hufe wurden ausgekratzt und zu letzt noch eingefettet. Da das putzen jetzt fertig war, holte ich aus meinem Spint den Sattel und die Trense. Als ich Finessa den Sattel drüber legen wollte tänzelte sie wieder von links nach rechts, das machte sie immer, also musste man schnell sein den Sattel auf den Pferderücken zu bekommen. Mit der Trense ging das viel einfacher, Finessa machte sofort ihr Maul auf das ich das Gebiss einführen konnte und war auch ansonsten ganz ruhig. Mein Pferd war jetzt fertig, jetzt musste nur noch ich meine Stiefel anziehen und den Helm holen. Gesagt getan. Ich führte Finessa über den Hof bis zum Ende des Hofgeländes wo Sandboden war. Dort stieg ich erst auf. Ich wollte noch keine lange Strecke fürs erste Mal reiten, und so ritten wir die meiste Zeit an Feldern und Wiesen entlang. Der Weg war ganz leicht geschottert und ansonsten mit Gras bepflanzt, also trabte ich Finessa an. Sie stolperte am Anfang vom Trab ganz komisch herum. Fast wie ein Kamel, naja sie war Gelände eben noch nicht gewöhnt. Ich ließ sie die ganze Zeit schön locker das sie selbst die Kontrolle über sich hatte. Wir trabten ein ganz schön langes Stück bis wir praktisch aufgehalten wurden. Auf den Feldern neben uns fuhren rießige Mähdräscher und Traktoren. Finessa stellte die Ohren auf und guckte sich das ganze Spektakel an. Ich achtete auf jede Kleinigkeit, nicht das sie aufeinmal einen rießen Satz zur Seite macht. Doch sie war sehr gelassen und fand diese Maschinen nicht weiter interessant. Für mich war das schon ein Erfolgserlebnis, ich hatte schon weit aus schlimmere Pferde die sich das nicht ohne weiteres gefallen ließen. Später überquerten wir mal eine Straße, liefen dann auch ein kurzes Stück auf der Straße wo nicht so viel Autos fuhren. Jedoch da passte ich schon gut auf, als ich das erste Auto von hinten anfahren hörte, stoppte ich Finessa und blieb ruhig mit ihr stehen bis das Auto vorbei gefahren war. Nun kamen wir an einen alten Bahnübergang, wo aber schon lange keine Züge mehr fuhren. Finessa kam das Spanisch vor, sie wollte nicht über die Gleisen gehen. Konnte ich ja auch verstehen, aber trotzdem, ein Versuch war es ja wert. Ich trieb sie noch einmal vorwärts aber sie fühlte sich einfach Unsicher, sobald sie mit einem Huf auf der vertiefeten Metallgleise stand wollte sie nicht weiter. Ich ließ es dann auch erst einmal gut sein und wir ritten eine andere Route weiter. Da war ein großes Stoppelfeld, perfekt zum galoppieren. Ich lenkte sie auf das abgemähte Feld und trabte sie an. Ich merkte sofort wie sie sofort lospreschen wollte aber das ließ ich nicht zu. Erst einmal einen ruhigen Trab bevor das Galoppieren los geht. Finessa hat es schnell kapiert und so konnte ich sie auch locker lassen und angaloppieren. Sie galoppierte ganz kontrolliert, nicht zu schnell und nicht zu langsam, einfach perfekt. Für sie war es auch mal was anderes als das ständige rumgehoppe auf dem Platz oder in der Halle. Als ich den angrenzenten Wald sah parierte ich sie durch. Wir ritten am Waldrand weiter entlang, und als ob ich es nicht hätte kommen sehen flog ein Vogel ins Gebüsch und Finessa erschrak dafür so fürchterlich das sie einen gewaltigen Satz nach rechts machte und noch ein paar Galoppsprünge hinterher. Als ich sie beruhigt hatte das sie wieder ruhig da stand, tätschelte ich ihren Hals und sagte das sei nur ein Vogel gewesen. Wir ritten jetzt erst mal im Schritt weiter, wieder in Richtung Stall. Wir waren jetzt 1 Stunde unterwegs, und ich fand das genügte jetzt für das erste Mal. Finessa hatte sich ja gut geschlagen. Als wir an der Apfelplantage links abbogen trabte ich sie auf der Wiese noch einmal zum Abschluss an. Bis zu den Koppeln die schon zum Hof gehörten trabten wir noch. Dann kamen wir schön im Schritt auf den Hof gelaufen. Inzwischen waren schon mehrere Leute da mit ihren Pferden. Ich stieg ab und führte sie den Rest bis zum Putzplatz. Ich lobte sie und gab ihr einen Apfel. Das hat sie heute wirklich gut gemacht. Ich sattelte und trenste sie ab und spritzte im Anschluss ihre Fesseln mit kühlem Wasser ab. Ich führte sie zurück auf ihre Koppel wo sie gleich zu ihren Freunden galoppierte und mit dem Kopf umher schlug. Ich grinste und ging zurück zum Putzplatz um meine Sachen aufzuräumen. Ich wusch noch das Gebiss der Trense ab, nahm den Sattel mit und verstaute alles in meinem Spint. Jedoch bevor ich wieder heim fuhr holte ich noch ein paar Bananen aus dem Auto, schälte sie und legte sie in Finessa´s Futtertrog.​
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      [quote name='Calypso' date='30 December 2010 - 08:13 PM']
      [​IMG]
      Behind the Shadow, Blue Line, Taktlos, Spotted Black, Bantry Oak, Finessa, Umbriela, Tirana Tovi, Brooklyn´s Teardrop

      Mein Wecker klingelte, verschlafen erhaschte ich einen Blick auf die Zeiger. Es war 9 Uhr, Zeit zum aufstehen. Mein erster Gang führte mich direkt zum Fenster, ich zog die Vorhänge beiseite und sah nach draußen. Draußen erstreckte sich der Hof mit der Einfahrt, alles zu geschneit aber die Sonne schien und hüllte die weitläufigen Koppeln in einen glitzernden Schleier. Das konnte doch nur ein guter Tag werden, dachte ich mir und lief gleich zu meinem Schrank um mir eine beige Reithose und einen schwarzen Rollkragenpullover anzuziehen, dann noch dicke gestrickte Socken und ab nach unten zum frühstücken. Mit einem fröhlichen „Morgen“ setzte ich mich an den Tisch der noch gedeckt war. Mein Vater war anscheinend schon in seinem Büro und ging alles mögliche durch um den Betrieb am Laufen zu halten. Ich dagegen stopfte mir schnell mein Müsli und eine Banane rein um schnell nach draußen zu kommen. Schnell setzte ich mich auf die Treppe und zog meine Reitstiefel, eine dicke Winterjacke, Handschuhe und eine Wollmütze an. „Bin bei den Pferden“ rief ich noch bevor ich die Tür öffnete und erst einmal tief einatmete. Pfeifend stiefelte ich also in den Stall wo mich schon unsere Hofeigenen Pferde erwarteten. Zuerst ging ich zu unserem kleinen Fohlen Blue Line die noch bei ihrer Mutter Brooklyn´s Teardrop mit in der Box stand. „Na ihr zwei wollt ihr raus?“ sagte ich mit einem Lächeln und hielt meine Hand hin damit sie schnuppern konnten. Dann betrat ich die große Box der beiden und halfterte Brooklyn auf. Ich führte sie nach draußen in die Stallgasse und wartete das Blue Line hinterher kam. Ich brachte die beiden zu einem der vielen Paddocks, sie waren nicht gefroren und es lag nur eine dünne Schneedecke darauf. Ich verschloss das Gatter und ging dann gleich wieder in den Stall zurück wo mein Vater auf mich wartete. „Mach Bantry Oak zusammen mit einem Pfleger fertig für eine Schlittenfahrt, eine Familie hat danach gefragt“. Ich nickte und holte mir noch einen Helfer der den Schlitten schon einmal vorbereitete. Ich dagegen holte schnell einen Putzkasten und fing an den Ardenner zu striegeln. Er war eine ruhige Seele und genoss jede Streicheleinheit. Aufgrund seines enormen Körperumfangs und seiner Größe hatten viele Angst vor ihm, aber das täuschte. Die Fellpflege war schnell erledigt und so führte ich ihn nach draußen in die Stallgasse wo ich am besten das Einspänner-Kumtgeschirr anlegen konnte. Zuerst der Aufhaltering über den Kopf und am Sellett befestigen. Schweifriemen und Hintergeschirr anlegen und vorerst fertig. Ich führte ihn nun nach draußen in den Schnee wo der Schlitten schon stand. Ich ließ ihn rückwärts laufen damit er richtig stand und ein Helfer die Strangstutzen am Sellett befestigen konnte. Nun nur noch den Scherenriemen vom Hintergeschirr befestigen und fertig. Da kam auch schon mein Vater der die Kutsch- und Schlittenfahrten immer selbst machte und fuhr mit der Familie fort. So jetzt konnte ich mich aber auch mal um die anderen Pferde kümmern. Ich beschloss die beiden Hengste Spotted Black und Behind the Shadow auch auf einen Paddock zu bringen. Zuerst schnappte ich mir den Tinker, legte sein blau-kariertes Halfter an und führte ihn zu einem anderen Paddock, nicht zu denen wo die Stuten und die Fohlen waren. Dann holte ich noch Spotted Black und quartierte ihn in dem Paddock neben dem Tinkerhengst ein. So waren sie nicht ganz so alleine. Auf dem Rückweg zum Stall kam mir Steffi entgegen die reiten wollte und mich fragte wen sie nehmen könne. Ich überlegte kurz und teilte ihr dann die Tinkerstute Tirana Tovi zu, sie brauchte dringend ein wenig Bewegung und so hatte ich mehr Zeit mich um die anderen zu kümmern. Das Mädchen nickte und machte sich gleich daran Tirana Tovi zu putzen. Ich blieb kurz in der Stallgasse stehen und überlegte mit was ich nun fortfahren sollte. Mein Blick führte mich zu den beiden Kentucky Mountain Stuten Umbriela und Finessa. Um beide zu reiten hatte ich heute keine Zeit aber mir kam schon eine Idee. Im flotten Schritt ging ich rüber zur Reithalle und schaute mich um. Okay da waren schon einige Privatleute fleißig mit ihren Pferden. Also schaute ich zu unserer zweiten Reithalle in der ein Dressurviereck angelegt war. Hier war niemand, also konnte ich die beiden Stuten hier mal laufen lassen. Geschwind lief ich wieder zurück zu den zwei hübschen und holte aus der Sattelkammer zwei Halfter. Zuerst legte ich eines Umbriela an und ließ die Boxentür einen Spalt offen. Dann ging ich zu Finessa und halfterte sie noch auf und führte sie nach draußen. Sogleich nahm ich auch Umbriela mit und mit zwei Pferden im Gepäck stiefelte ich zu der Halle. Als ich mit den beiden die Halle betrat schloss ich sogleich die Tür und führte sie in die Mitte der Halle. Dort löste ich die Stricke und ließ sie rennen. Die beiden verstanden sich prächtig und tobten ausgiebig herum. Ab und zu blieb eine mal stehen und schnupperte am Boden, aber dann ging auch gleich wieder die Post ab. Nach ein paar Bocksprüngen und Bucklern fing ich sie wieder ein, das sich nicht gerade als leicht herausstellte, kratzte von beiden die Hufe aus und brachte beide auf einen größeren Paddock wo sie zusammen drauf konnten. Inzwischen hatte ein Stallbursche schon angefangen die Boxen auszumisten. Steffi stand immer noch mit Tirana Tovi im Stall und wollte gerade aufsatteln. Ich gesellte mich zu ihr und überredete sie das wir zusammen ja ausreiten könnten. Die Sonne schien noch so schön und soo arg kalt war es auch nicht mehr. Ich schaute zur Nebenbox wo der Pintohengst Taktlos stand. „So kleiner dann nehme ich dich“ sagte ich voller Freude und putzte ihn schnell. Steffi half mir dabei. Noch schnell Hufe ausgekratzt und den Westernsattel geholt. Steffi war auch schon dabei die Tinkerstute aufzuzäumen. Taktlos war schnell gesattelt nur das Trensen gestaltete sich schwierig. Er warf ständig den Kopf hoch und wenn ich mal so weit war das ich seinen Kopf hatte, machte er sein Maul nicht auf. Nach einer gefühlten Stunde hatte ich das Gebiss endlich im Maul des Hengstes und machte noch den Kehlriemen zu. Aus meinem Spind holte ich noch meine Reitkappe und schon konnte es los gehen. Steffi und ich führten beide Pferde nach draußen auf den Hof wo wir dann aufstiegen. Ich überlegte noch welche Route wir reiten sollten, durch den Wald lieber nicht, dort waren viel Hänge und Steigungen, nicht das sie zu matschig oder vereist waren. Wir beschlossen dann erst einmal den Feldweg weg vom Hof zu nehmen und dann sahen wir weiter. Die beiden Pferde liefen schön brav im Schritt und wir konnten uns ein wenig unterhalten. Nach 20 Minuten im gemütlichen Schritt konnten wir auch eine kurze Strecke leicht traben und kamen dann zu einem weitläufigen Stoppelfeld. Ich lenkte Taktlos auf dieses Feld und ging ein paar Meter im Schritt um zu sehen wie die Bodenbeschaffenheit ist. Es lag eine dicke Schneedecke darüber und es schien nicht vereist zu sein. „Wollen wir hier galoppieren?“ fragte ich Steffi die sogleich zustimmend nickte. „Also dann“ rief ich noch und gab Taktlos die Galopphilfe. Der Hengst reagierte sofort und fiel in einen schönen Galopp. Steffi mit Tirana Tovi galoppierte neben uns im leichten Sitz. Die Tinkerstute wirbelte nur so den Schnee um uns herum auf. Ich stattdessen blieb im Sattel sitzen und ließ Taktlos die Zügel lang, so lief er am liebsten. Am Ende des Feldes angekommen parierten wir beide Pferde durch und lobten sie. Für die beiden war das keine große Anstrengung. Wir waren ungefähr 1 Stunde unterwegs als wir wieder auf dem Hof ankamen. Wir sattelten die Pferde ab und rieben sie trocken. Steffi holte für beide schon einmal die Stalldecken und legte sie ihnen an. Ich hingegen war in der Futterkammer und bereitete für Tirana Tovi und Taktlos das Mash vor. Weizenkleie und ein paar Apfelstücke hatte ich schon verrührt und nun gab ich das lauwarme Wasser dazu. Ich verrührte noch einmal alles kräftig und ließ es noch in der Futterkammer stehen damit es abkühlen konnte. Taktlos und Tirana Tovi standen in ihren Boxen mit Stalldecke und fraßen ihr Heu. Steffi hatte sich auf einem Heuballen niedergelassen und sah den beiden zu. Nach 5 Minuten sah ich noch einmal nach dem Mash. Es war fertig und so holte ich zwei Plastikfuttertröge und verteilte die Portionen. Mit den beiden Trögen ging ich zurück zu den Pferden und hing jeweils einen Trog in die Box. Die beiden machten sich gleich darüber. Steffi gab mir das Geld fürs Reiten und verabschiedete sich dann auch von mir. Bis die zwei Pferde fertig waren mit fressen lief ich durch den Stall und bemerkte das Bantry Oak wieder da war. Er hatte auch eine Stalldecke drüber und fraß sein Heu. Mit der Zeit räumte ich dann wieder die leer gefressenen Plastiktröge weg und wusch sie aus. Hier hatte ich jetzt alles erledigt, also ging ich vorerst ins Haus und wärmte mich mit einem heißen Kakao wieder auf.

      8870 Zeichen by Calypso
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      [quote name='Channii' date='27 February 2011 - 06:02 PM']
      Besuch bei Calypso
      Pflegebericht für Shivah,Avalon Fiffenity,Behind the Shadow,Blue Line,Taktlos,Bantry Oak,Tirana Tovi und Finessa

      Ich saß in der Küche und blätterte durch einen Katalog.Ich freute mich da ich heute mal die Pferde von Calypso bewegen sollte. Naja ein paar Pferde. Ich zog mir meine Reit/Stallsachen an und schnappte mir mein Fahrrad. Ich für zu Calypso's Hof und stellte das Rad neben dem Stall ab. Ich lief in den Stall wo mich die Pferde erstmal begrüßten. Die die ich bewegen sollte führte ich erstmal raus auf die Weide und lies sie etwas grasen. Dann nach schnappte ich mir eine Mistkarre und mistete erstmal die Boxen. Als ich dann fertig war mit misten streute ich frisches Stroh ein und legte etwas Heu dazu. Wasser füllte ich auch nochmal auf und lief dann wieder zur Koppel. Ich führte Behind the Shadow zum Putzplatz und band ihn an. Dann holte ich seine Putzkiste und lief wieder zu ihm. Ich putze sein schön gezeichnetes Fell gründlich. Nachdem ich dann fertig war mit putzen brachte ich die Putzkiste weg und brachte Sattel und Trense mit. Ich sattelte den guten erst und trenste ihn dann. Ich führte ihn zum Reitplatz und zog die Steigbügel runter. Ich gurtete nochmals nach und stieg dann auf. Ich lies ihn eine zeitlang schritt laufen und trabte dann an. Er hatte schon tolle gänge. Ich ritt Schlangenlinien und große Wendungen. Da lief der gute mir auch schon rund. Ich lobte ihn und machte eine Schrittpause. Ich nahm die Zügel wieder auf und trabte wieder an. Diesmal saß ich aus. Ich galoppierte ihn dann auf jeder Seite ein paar Runden und ritt ihn dann trocken. Ich brauchte heute keine Decke da er da drunter nur noch mehr schwitzen würde. Ich lobte ihn und stieg dann ab. Ich machte die Steigbügel wieder hoch und machte den Gurt etwas lockerer. Ich führte ihn zum Putzplatz wo ich ihn erstmal von Trense und Sattel befreite. Ich streifte ihm sein Halfter über und führte ihn wieder auf die Weide wo er wieder begann zu grasen. Ich holte die kleine Stute Blue Line von der Weide und führte sie in die Halle wo ich sie erstmal rennen lies Sie freute sich sichtlich. Nach mehreren bucklern galoppierte sie etwas und ich versuchte sie dann wieder einzufangen was nur klappte mit Leckerlies. Als ich sie dann eingefangen hatte führte ich sie gleich in die Box. Sie legte sich erschöpft in das frische Stroh. Ich streichelte die kleine etwas und lief wieder zur Weide wo ich den Hengst Taktlos zum Putzplatz führte und dann putze. Ich holte Longiergurt und Longe. Ich führte ihn dann auf den Longierplatz als ich ihn fertig gemacht hatte.
      Er musste anscheinend sich richtig austoben und ist gleich los geschossen. Als er sich beruhigt hatte
      lobte ich ihn und lies ihn dann weiter machen. Als wir dann fertig waren lief ich mit ihm zum Putzplatz und befreite ihn auch. Ich führte ihn in die Box und holte dann auch die anderen von der Weide. Ich streichelte nochmal alle und verabschiedete mich. Ich schnappte dann mein Fahrrad und fuhr nachhause.
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      [quote name='Channii' date='02 March 2011 - 05:47 PM']
      Tierarzt Besuch am 02.03.11 bei Calypso

      Heute hatte ich auch noch einen kleinen Auftrag bei Calypso.Ich stieg in mein Auto ein und fuhr zu ihr.Bei ihr angekommen stieg ich wieder auf und lief mit meiner Tasche in den Stall dort zeigte mir Calypso die Boxen und die Pferde die ich untersuchen sollte.Ich sollte nur schnell eine routineuntersuchung machen.Ich lief zuerst bei Shivah in die Box und tastete bacuh,beine und rücken ab.War nichts schlimmes fest zustellen...Ich lief in die nächste Box zu Bantry Oak und stellte auch nichts schlimmes fest.Ich hörte bei ihm das Herz ab und stellte fest das er schwer atmete...Ich verschrieb Tropfen die Calypso selber kaufen musste.Jeden Abend 20 Stück.Es war nichts so schlimmes und wenn er jeden Abend seine 20Tropfen bekommen würde könnte er genauso alt werden wie jedes andere normale Pferd.Ich untersuchte noch Tirana Lovi,Finessa und Avalon Fiffenity.Bei den anderen war nichts schlimmes festzustellen nur halt bei Branty Oak.Ich stieg in mein Auto wieder ein als ich Calypso alles berichtet hatte und fuhr wieder.​
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      [quote name='Calypso' date='27 April 2011 - 04:38 PM']
      5. Sammelpflegebericht

      Als ich heute in den Stall kam wieherten mir gleich alle Pferde fröhlich entgegen. Mir zauberte es ein Lächeln auf die Lippen und ich ging zuerst zu der Tinkerstute Shivah. Ich streichelte ihr über den Kopf und holte dann ihr Halfter und den Strich. Dann führte ich sie aus der Box und band sie kurz an um das selbe mit Avalon Fiffenity zu machen. Schließlich führte ich die beiden Stuten an meiner Seite zu den weitläufigen Koppeln. Dort entließ ich die zwei und schaute ihnen noch kurz hinterher wie sie langsam davon trabten und sich eine Stelle zum grasen suchten. Fröhlich pfeiffend stiefelte ich wieder zurück in den Stall und holte die nächsten zwei Stuten, Tirana Tovi und Finessa. Auf dem Weg zur Koppel verhielt sich Finessa ein wenig zickig und zerrte ganz schön am Strick. Ich hatte alle Mühe sie zu beruhigen aber zum Glück verhielt sich wenigstens Tirana Tovi neben mir vorbildlich. Aber irgendwann hatte ich auch die beiden auf der Koppel verfrachtet und musste jetzt nur noch die zwei Hengste Behind the Shadow und Bantry Oak auf die Koppel bringen. Die beiden waren total brav und da ging es ziemlich schnell. Dann holte ich den großen Mistwagen und stellte ihn in der Stallgasse ab und fing an die Boxen auszumisten. Nach einer halben Stunde war ich auch damit fertig und brachte den Wagen wieder zum Misthaufen wo er später dann ausgeleert werden würde. Schließlich bekam noch jedes Pferd eine Schaufel Müsli in den Trog und die Tränken wurden kontrolliert. Das war mal wieder ein Tag...
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      [quote name='Calypso' date='29 May 2011 - 04:05 PM']
      Sammelpflegebericht für Calypso’s Pferde

      Summend kam ich auf dem Hof von Calypso an, um mich um ihre Pferde zu kümmern.
      Die meisten von ihnen standen in einem Offenstall. Mit ihnen fing ich an.
      Als erstes betreute ich die Tinkerstute Shivah.
      Ich konnte sie problemlos von der Weide führen und band sie anschließend auf dem Putzplatz an, um ihr geschecktes Fell zu säubern. Sie war brav, achtete sehr auf mich und ließ sich überall von mir putzen. Auch die Hufe gab sie brav.
      Doch vor allem war ich von ihrem Langhaar begeistert, welches schwer und füllig über ihren Hals wallte und sich dennoch so ungesprochen leicht kämmen ließ wie Seide. Ich war begeistert.
      Ich lobte die Kleine und fütterte sie mit ihrer Ration Kraftfutter und ein paar Möhren.
      Anschließend durfte sie wieder zu ihren Freunden auf die Weide, wo sie sich direkt über das Heu hermachte – den zweiten Teil ihrer Mahlzeit.
      Als nächstes war die Stute Avalon Fiffenity an der Reihe. Sie von der Weide zu bewegen war bereits ein Stückchen schwieriger und sie zeigte mir direkt, dass sie eine kleine Zicke war.
      Dennoch konnte ich sie schon bald bändigen und brachte auch sie auf den Putzplatz.
      Hier hibbelte sie erheblich mehr rum als Shivah zuvor. Sie trippelte, bettelte mit einem Huf und drehte sich ständig. Doch auch ihr Fell hatte ich bald glänzend geputzt. Auch ihre Hufe gab sie eher unfreiwillig. Nach einiger Überzeugungsarbeit waren jedoch auch diese ordnungsgemäß sauber.
      Dem Temperament der Stute entsprechend bekam sie deutlich weniger Hafer und deutlich mehr Saftfutter, das sie mit Begeisterung und offenbar wahnsinnigem Hunger verschlang.
      Wieder auf der Weide angelangt, stellte sie sich direkt neben Shivah und fraß mit wachsender Begeisterung das Heu, welches sie ungeduldig aus der Raufe zupfte und mit offenem Maul zerkaute.
      Als ich mich dem Hengst Behind the Shadow näherte, war der erste Moment, an dem ich bereute, Calypso versprochen zu haben, mich um all ihre Pferde zu kümmern: Der Hengst jagte mich galoppierend und wild buckelnd über die ganze Weide, bis ich ihn endlich einfangen konnte.
      Das Putzen war ähnlich spannend, das Futter verspeiste er dann aber mit unerwarteter Hingabe: Plötzlich konnte der außergewöhnliche Hengst stocksteif dastehen!
      Ich beschloss, dass ich ihn, sollte ich ihn noch einmal putzen müssen, das nächste Mal vor einem Futtereimer parken und ihn dann putzen würde.
      Als ich mich dem nächsten Pferd näherte – Bantry Oak – verschlug es mir fast den Atem. Der Ardenner blieb tatsächlich einfach stehen, drehte nur müde den Kopf zu mir, ohne sich jedoch die Mühe zu machen, die Ohren zu spitzen, gähnte mich müde an und verlagerte das Gewicht vom einen aufs andere Bein. Ja, ich war verwundert – denn dieses Kaltblut war ungefähr genau so breit wie hoch. Gruselig!
      Nach Behind the Shadow war das Putzen von Bantry Oak die reinste Entspannung und ich war fest davon überzeugt, dass ich mich – obwohl er mich nicht kannte – hätte unter ihn setzen können, ohne dass er etwas gemacht hätte.
      Das Futter verspeiste er gegen meine Erwartung mit einer ähnlichen Ruhe und schien auf jedem einzelnen Haferkorn mehrere Male herumzukauen, bis es zu einem zähen Brei geworden war, der ihm überdies teilweise langsam aus dem Maul wieder in den Eimer floss, sodass ich beinahe die Geduld verlor. Gut, dass ich nicht auch noch die ganze Zeit neben ihm stehen musste, während er das Heu verzehrte! Doch wunderte mich, wie der Hengst bei dieser Fressgeschwindigkeit diese Figur erlangen konnte…
      Die nächste Stute, Tirana Tovi, hatte wieder eine angenehme Tinertypische Figur und zeigte auch im Umgang eine herrliche Ruhe, aber nicht diese Einschlafstimmung wie Oak.
      Doch als ich mit dem Futtereimer um die Ecke bog, verwandelte sich die Stute. Sie begann wie aus heiterem Himmel zu betteln, zu tänzeln. Doch als ich ihr den Eimer hinstellte und sie fressen konnte, war die Welt wieder in Ordnung, es sei denn, ich kam näher. Dann giftete sie mich an, voller Angst, ich könnte ihr ihr Futter wieder wegnehmen. Ich lachte sie an.
      Als letztes Pferd im Offenstall war Finessa an der Reihe, eine hübsche Kentucky Mountain Stute.
      Sie folgte mir brav, aber im ungewohnt flotten Tempo auf den Putzplatz und ließ sich vergleichbar brav putzen. Das Futter verzehrte sie in einem ähnlich hastigen Tempo; nur die Möhren kaute sie geräuschvoll und gründlich.
      Ich lobte sie gründlich, als ich sie wieder zu ihrer Herde auf die Weide entließ und auch sie schloss sich der Meute um die Heuraufe an und fraß genüsslich Halm für Halm.
      Einen Augenblick beobachtete ich das Schauspiel, dann wechselte ich in den Zuchtstall, wo weitere Pferde auf mich warteten.
      Ich war schon etwas müde und der Himmel zog sich zu, aber dennoch verlor ich kein bisschen an Elan für die Arbeit mit den Pferden. Auch, wenn ich nach den drei Zuchtpferden, die nun noch ausstanden, wahrscheinlich hundemüde nach Hause fahren und mich schlafen legen würde. Ich liebte es, mit fremden Pferden zu arbeiten. Man erkannte stets viele neue Charaktere und lernte viel im Umgang mit ihnen.
      Aus der ersten Zuchtpferdebox blickte mir Fleck neugierig entgegen. Ich sah ihn an, strich ihm über die Stirn, halfterte ihn und begleitete ihn aus der Box zum Putzplatz.
      Dort brachte ich sein Fell zum glänzen, was gar nicht so einfach war, da er einen großen Mistfleck auf der linken Seite der Kruppe hatte. Doch auch das klappte bald.
      Anschließend fütterte ich den Hengst, der hier und da wirklich ziemlich hengstig war, nach seinen Stuten wieherte oder nach meiner Hand schnappte. Doch damit konnte ich umgehen – ich besaß ja selber Hengste!
      Nachdem er den Eimer gründlich leer gemacht hatte, brachte ich ihn wieder in die Box und schüttelte seine Portion Heu für diesen Abend auf. Er fraß ausgelassen und langsam, offenbar genau wissend, dass ihm niemand sein Futter klauen konnte. Eine einzelne Box für sich hatte nun einmal doch seine Vorteile…
      Aus der nächsten Box sah mir Spottet Black entgegen. Einen Augenblick konnte ich nichts sagen; ich hielt den Hengst einfach an seinem Halfter fest und sah ihm in seine aufmerksamen Augen, strich ihm über das gepunktete Fell. Er war wirklich wunderschön. Kein Wunder, dass der Kleine gekört war! Ich würde Calypso nach einem Decksprung von ihm fragen – irgendwann.
      Erst einmal durfte ich mich um ihn kümmern. Beim Putzen zeigte er ein angenehmes Temperament.
      Anschließend fütterte ich ihn und ließ ihn ein paar Möhren aus der Hand fressen.
      Dann lobte ich ihn, lächelte ihn noch einmal an und brachte ihn verträumt wieder in die Box, wo auch er seine Ration Heu bekam.
      Jetzt folgte das letzte Pferd. Ich seufzte einmal. Also sollte schon bald wieder ein pferdiger Tag zu Ende gehen!
      Die letzte Stute war Brooklyn’s Teardrop, eine wunderschöne Achal Tekkiner Stute.
      Ich putzte sie mit wachsender Begeisterung, denn sie war aufmerksam und temperamentvoll, aber auch sensibel und geruhsam.
      Es dauerte nicht lange und sie war sauber; offenbar hatte ich eine reinliche Dame vor mir.
      Bald konnte auch sie ihre schöne Nase in den Futtereimer stecken. Sie streute etwas Hafer und fraß ziemlich ungesittet mit offenem Maul. Doch auch sie suchte gründlich jedes Korn und jedes Stück Möhre aus dem Eimer.
      Nun brachte ich auch sie in ihre Box und fütterte sie mit Heu.
      Anschließend trat ich, froh, dass ich fertig war, aus dem Stall. Just in diesem Moment öffnete der Himmel seine Schleusen und es begann von dem einen zum anderen Moment an zu regnen wie aus Kübeln. „Na toll“, sagte ich nüchtern und rannte zu meinem Auto, während ich jedoch schon nach zwei Schritten völlig durchnässt war und das Wasser, das durch meine Schritte aufstob, in meinem Gesicht landete.

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      [quote name='Calypso' date='17 July 2011 - 05:12 PM']
      7. Pflegebericht für Bantry Oak und Finessa

      Heute wollte ich nochmal nach meinen zwei Pferden Bantry Oak und Finessa sehen. Von den beiden würde ich mich leider trennen müssen, für den Kaltbluthengst hatte ich aber schon einen Interessenten die auch Kaltblüter züchtete. Dort würde er es gut haben. Nun ja, ich ließ die beiden erstmal auf die Koppeln und fing dann an die Boxen auszumisten und neu einzustreuchen. Während der Arbeit hörte ich ein wenig Musik durch das Radio im Stall und summte leise zu den Melodien. Als ich nach einer knappen halben Stunde fertig war, kam einer der Stallburschen herein und sagte das Gäste da seien die gerne Kutsche fahren wollten. Ich nickte und sagte ihm er könnte Bantry Oak gerne einspannen und fahren, dann käme der Hengst auch mal wieder in den Genuss von Kutsche ziehen. Gut, dann hatte er schonmal was zu tun. Ich verräumte die Schubkarre und die Mistgabel und ging zu der Weide wo ich Finessa holte. Auf dem Putzplatz putzte ich sie dann ausgiebig und kämpfte mich durch ihre Mähne und den Schweif der teilweise ein wenig verfilzt war. Mit viel Geduld und einem super Kamm befreite ich das Langhaar von Dreck und am Ende fiel es schön fluffig herab. "Wunderschön" seufzte ich und musterte die goldbraune Stute ausgiebig. Ich entschied mich dann dafür das ich sie nicht reiten würde sondern mit ihr ein wenig spazieren gehen würde. Ich holte einen festeren Strick und hakte diesen in das Halfter ein. Im Schritttempo gingen wir vom Hof in Richtung Wald. Die Sonne schien und es war lauwarm, eigentlich recht angenehm. Finessa machte es sichtlich Spaß endlich wieder raus zu kommen und sie war sehr aufmerksam und erforschte ihre Umwelt. Als wir so durch den Wald trotteten kamen wir an ein Bachufer. Ich ging vorsichtig mit ihr dort hin und ließ sie trinken. Irgendwann wurde ihr das Trinken aber zu langweilig und sie stapfte mit dem Huf im Wasser herum. Ich musste lächeln und zog sie dann aber wieder zu mir. Auf einem ebenen Weg trabte ich dann ein bisschen mit ihr. Nach fast 1 Stunde kamen wir wieder auf dem Hof an, ich brachte sie wieder auf die Weide und sah dann den Pfleger schon mit der Kutsche ankommen. Ich begrüßte ihn und streichelte Bantry Oak. Er schnaufte und wackelte mit den Ohren. Ich sagte ihm er solle Bantry bitte wieder auf die Weide bringen und dann die Kutsche verräumen.
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    • Fionaa151195
      Ankunft von Finessa

      Tut. Tut. Tut. "Ja?" Endlich nahm jemand an der anderen Leitung ab! "Calypso?", fragte ich in den Hörer. "Ich bins, Fii. Wann soll ich denn kommen?" "Ach, Fiii, hey. Öhm, jetzt?", antwortete sie. "Klar!", sagte ich schnell und legte auf. Ich würde gleich Finessa probereiten. Ich beeilte mich, den Hänger anzukuppeln und fuhr los. Lange dauerte es nicht, und ich kam an. Calypso wartete bereits und begrüßte mich freundlich. "Finessa ist schon geputzt und muss nur noch gesattelt werden. Mit was möchtest du denn reiten? Westernsattel oder Englisch?" "Western", gab ich knapp zurück. Wir gingen zusammen zum Stall. "Hallo, Finessa", begrüßte ich die Stute und strich ihr über den Hals. Calypso hatte inzwischen den Westernsattel geholt und hievte ihn auf den Rücken des hübschen Pferdes. Wir führten Finessa in die Halle und ich stieg auf. Erst ließ ich sie Schritt gehen, dann Trab. Klappte super. "Brav, Finessa", lobte ich. Ich fragte auch einige Westernlektionen wie Jog ab, es klappte ganz gut. Sie war ja noch ausbildungsfähig-u.bedürftig. Auch der Galopp klappte, und ich fand, dass ich ganz gut ritt, dafür, dass ich noch nicht so gut Western reiten konnte. Nach etwa einer halben Stunde stieg ich ab und lobte Finessa. Calypso half mir Absatteln und verladen. Das Sattelzeug bekam ich auch mit. "Danke nochmal", sagte ich und fuhr mit Finessa zu mir. Dort lud ich sie aus und brachte sie in ihre Box, wo sie sich eingewöhnen durfte.
    • Fionaa151195
      Pflegi für alle Ponys+Pferde

      Ich wachte von prasselndem Regen auf und schaute auf die Uhr. Kurz vor 8. Na super, wieso regnete es denn jetzt? So ein Mist... Natürlich wollten meine Pferde trotz des Wetters versorgt worden und so quälte ich mich aus dem Bett, machte mich fertig, frühstückte und ging gegen 9 in den Stall. Ihr Frühstück hatten sie schon von den Stallhelfern bekommen. Zuerst war ich heute im Ponystall und würde mich dort um alle kümmern, ehe es in den Fohlenstall und in den Pferdestall ging.
      Als ich die Tür öffnete, wieherten mir einige der Ponys entgegen, Andere schnaubten oder scharrten mit den Hufen. Java wieherte und stieg sogar, er wollte Bewegung! Wie immer. Da es regnete wie verrückt, aber auch donnerte und blitzte, wollte ich die Ponys nicht auf die Koppel stellen, deshalb würden sie in die Reithalle kommen, in Gruppen wie auf der Koppel, während ich ihre Boxen misten würde. Zuerst kamen Java und Jumping in die Halle.
      Jumping war heute wohl ziemlich von Java angesteckt worden und zog entsprechend, während wir zu dritt über den Hof liefen, um zur Reithalle zu gelangen. Plötzlich stieg Java noch mal, der Panikhaken ging auf und Java galoppierte weg. Weg vom Hof, in den Wald. Erschrecken und Erleichterung machten sich gleichzeitig breit, Erleichterung nur, weil keine befahrenen Straßen in der Nähe waren.
      "Komm schon, Jumping!", rief ich und wollte ihn zurück in die Box bringen, doch er stemmte seine Hufe in den Boden. Mist, dachte ich mir, doch vielleicht konnte er mich zu Java bringen? Auf jeden Fall musste ich noch ein Pferd mitnehmen, um Java zu erwischen. Obwohl er noch nicht lange bei mir war, entschied ich mich für Fun. Schnell war er getrenst und galoppierte mit mir auf dem Rücken und Jumping nebenher in den Wald.
      Fun war schnell, schneller als ich es je erwartet hätte, und der kleine Jumping hatte große Mühe, vorne zu bleiben. Plötzlich blieben Jumping und Fun so abrupt ab, dass ich über den Hengst hinwegflog und vor ihm auf dem Boden landete. Ich fluchte, es hatte nicht weh getan, aber ich war voller Matsch und zu allem Überfluss wäre Fun beinahe auch abgehauen. Doch da sah ich einen kleinen Lichtblick: Java!
      Der Brindle graste auf einer Lichtung. Vorsichtig, beruhigend murmelnd ging ich auf ihn zu. Als ich ihn erreicht hatte und vorsichtig über seinen Hals strich, riss er den Kopf hoch und ich packte ihn am Halfter. Er pumpte und war klatschnass-doch das waren wir, Jumping, Fun und ich auch. Außerdem sah ich, dass er wohl irgendwo hängen geblieben war, denn an seiner Flanke klaffte eine Wunde. Ich machte den Strick an sein Halfter, nahm Jumping und ihn an die Hand und saß wieder auf Fun auf.
      Als wir am Hof angekommen waren, waren wir bis auf die Haut durchnässt. Doch ehe ich mich umziehen konnte, musste ich mich um die Pferde kümmern. Zuerst brachte ich alle in ihre Boxen und legte ihnen Abschwitzdecken über, die ein wenig das Regenwasser aufsogen. Dann fing ich bei Java an, versorgte seine Wunde, und rubbelte ihn mit Stroh trocken. Danach war Fun dran, den ich ordentlich lobte, er war so brav gewesen! Auch er wurde trockengerubbelt und als Letztes Jumping. Die Beiden Hengste würden natürlich nicht mehr in die Halle kommen, nicht heute. Ich halfterte Beide wieder und band sie vor ihren Boxen an. "Java, bleib ruhig!", sagte ich streng. Schnell holte ich den Schubkarren und mistete die Boxen der Zwei.
      Als Java und Jumping wieder in den Boxen standen, wollte ich die Boxen von Finessa, Little One und Mara machen. Die drei Stuten ließen sich ohne Probleme in die Halle führen. Ihnen ließ ich die Halfter drauf und kehrte zum Stall zurück, wo ich die Boxen machte. Da Fun heute auch nicht mehr in die Halle kommen würde, durften die 3 Stuten noch in Dieser bleiben, während ich auch Funs Box säuberte. Er wartete so lang in der Stallgasse.
      Nun waren alle Boxen im Ponystall gemistet, die Ponys wieder in Diesen und 3 von ihnen sogar schon "ordentlich" bewegt. Little One wollte ich ein wenig in der Halle reiten, also holte ich sie wieder aus der Box, band sie vor ihrer Box an und putzte sie. Schnell war die Stute sauber und gesattelt. Damit der Sattel nicht zu nass wurde, legte ich eine Decke drüber, ehe ich neben Little One her zur Halle lief. Dort angekommen, stieg ich auf und ließ die Stute im Schritt angehen.
      Nach wenigen Minuten ließ ich sie antraben und wollte sie versammeln, als plötzlich der Regen aufhörte! Ohne wirklich nachzudenken, ritt ich aus der Halle raus und rein in den Wald. Nach wenigen Minuten kamen wir auf einem Stoppelfeld raus und ich gab Little One die Zügel hin. Sie stürmte los und es schien, als sei all die Missmutigkeit die sie die letzten Tage bei mir gehegt hatte, verflogen. Pumpend kam sie am anderen Ende an und ich ließ sie am langen Zügel im Schritt zurückgehen. Am Stall, sattelte und trenste ich sie ab, lobte sie und brachte sie in die Box zurück.
      Ich sah auf die Uhr, und ich war spät dran. Mara durfte heute stehen bleiben, sie war ja eh noch nicht lange bei mir, und Finessa würde von einem Stallhelfer geritten werden. Also ging's jetzt zum Fohlenstall!

      Sowohl Flecki als auch Music wieherten mir zu. "Hey ihr Beiden", begrüßte ich sie. Natürlich kamen sie auch in die Halle, während ich ihre Boxen mistete und neu einstreute. Das ging relativ schnell und ich kehrte mit den Fohlen im strömenden Regen zum Stall zurück. Sie hatten sich in der Halle ordentlich ausgetobt und brauchten eigentlich keine Bewegung mehr, also würde ich sie nur noch putzen.
      Ich band einfach Beide in der Stallgasse an, fing jedoch mit Flecki an. Zuerst striegelte ich ihn, was er toll fand, bürstete ihn mit der Kardätsche und kratzte seine Hufe aus. Er gab mittlerweile ganz brav Hufe, aber er war ja auch schon etwas Älter. Als Flecki sauber war, stellte ich ihn in seine Box und machte mich an Music ran.
      Er zappelte ein wenig und kam heute gar nicht zum Stillstehen. Das Striegeln und Bürsten ging noch, aber beim Hufeauskratzen zog er sie mir dauernd aus der Hand, weil er ständig zappelte. "Och Music, jetzt halt doch mal still!", fuhr ich ihn an. Wütend packte ich seinen Huf und kratzte ihn gnadenlos aus. Mit dem Nächsten war es leichter, der 3. klappte gut und den 4. gab er freiwillig. "So ist's brav", lobte ich und ließ auch ihn in die Box zurück.

      Nun kamen die Pferde an die Reihe, dies waren Suflana, Jay, Lysa, Kallista, Toasti, Heaven und Echo. Ramadi war verkauft, und ich vermisste sie nur ein wenig, da ich sie ja selbst nicht lang gehabt hatte. Die 2 Stallhelfer, die heute ihren letzten Tag bei mir hatten, würden sich um Suflana, Toasti, Heaven und Echo kümmern, während ich selbst Jay, Lysa und Kallista versorgte. Zuerst jedoch brachten wir alle Stuten in die Halle, um ihre Boxen zu misten, und dann dasselbe mit den Hengsten. Nun konnte es losgehen.
      Zuerst nahm ich Jay. Ich halfterte den Hengst, führte ihn aus der Stallgasse zum Putzplatz und band ihn an. Der Hengst schnaubte, als einer der Pfleger Suflana vorbeiführte. "Na!", mahnte ich ihn grinsend und putzte ihn. Das ging schnell, er war nicht dreckig, und ich sattelte und trenste ihn. Gut, dass der Putzplatz überdacht war, es regnete nämlich schon wieder. Mir bliebt also nichts Anderes übrig, als in die Halle zu gehen. Nach kurzem Aufwärmen ließ ich den Hengst antraben und trieb ein wenig. Er ging schön v/a und ich ritt ihn die ganze Zeit bloß am langen Zügel, einige Übergänge, die ich bloß mit Sitz dirrigierte, und auch ein wenig Galopp im leichten Sitz. Als wir fertig waren, lobte ich ihn, stieg ab und führte ihn aus der Halle. Als wir am Putzplatz angekommen waren, sattelte ich Jay ab und brachte ihn in die Box zurück. Nun holte ich Lysa.
      Plötzlich kam die Sonne raus, doch es nieselte immernoch. Ein wunderschöner Regenbogen entstand und ich beschloss, einen kurzen Spaziergang mit Lysa zu machen. Etwa 20 Minuten waren wir unterwegs und Lysa war wirklich brav. Wieder am Hof lobte ich die Stute, nahm das Halfter runter und ließ sie zurück in die Box.
      Nun musste ich nur noch Kallista machen. Die Pfleger waren weg, sie würden nicht mehr wiederkommen, Doch das machte mir wenig, sie waren zwar immer gut zu den Pferden, doch ich mochte sie nicht besonders. Schnell putzte ich Kallista, trenste sie und saß auf. Es nieselte noch immer, doch das machte uns nichts. Als Kallista warm war, ließ ich ihr die Zügel lang und sie lospreschen. Schade, dass nun keiner ein Foto machen konnte, wir galoppierten über ein Feld im Regen, und im Hintergrund ein Regenbogen-wäre ein tolles Motiv geworden! Nach etwa einer halben Stunde kamen wir wieder am Hof an. Ich lobte Kallista und brachte sie in die Box zurück.
      Nun waren alle Pferde, Ponys und Fohlen versorgt. Ich machte einen letzten Kontrollrundgang und verabschiedete mich von allen.​
    • Fionaa151195
      Pflegi für alle Pferde, Ponys und Fohlen

      Um punkt 6 klingelte mein Wecker. Verschlafen schlug ich drauf und wälzte mich, ich wollte weiterschlafen. Doch nach 5 Minuten stand ich auf und sah aus dem Fenster. Strahlender Sonnenschein! Das Wetter hatte komische Launen im Moment... Im Schlafanzug ging ich zu den Ställen, zuerst zum Pferdestall, wo ich alle fütterte, dann zum Ponystall, wo ich dasselbe tat und letztendlich auch zum Fohlenstall, in dem sich nur Flecki und Music aufhielten. Als alle Pferde gefüttert waren, war es halb 7, und ich ging wieder ins Haus, um mich zu duschen und fertig zu machen.
      Gegen 8 standen dann auch alle Pferde auf den Koppeln, alle Stuten zusammen und alle Hengste. Da Flecki und Music auch Hengste waren, durften sie das erste mal mit ihnen auf die Koppel. Heaven, Mara und Echo blieben erstmal zusammen, doch dann entfernte sich Mara ein wenig und ging zu Finessa. Sie beschnupperten sich und fingen an, sich zu beknabbern. Auch Echo ging auf Freundesuche: Sie fand großen Gefallen an Kallista. Als Heaven dann allein dastand, gesellte sich Little One zu ihr. Und die ewig einsame Lysa fand auch endlich eine Freundin: Meli! Die neue Friesenstute war wirklich nicht schüchtern. Ich ging ein wenig weiter, zur Hengstkoppel.
      Java rannte rum, wie immer. Dadurch war seine Wunde an der Flanke, die ein wenig verheilt war, wieder offen. Mir blieb also nichts, als ihn mit Jumping, seinem Kumpel, in einen sehr kleinen Paddock zu stellen. Also nahm ich Halfter und Strick, zog es Java und Jumping über und band Beide an den Zaun, ehe ich schnell was einzäunte. Dort kamen sie rein. Java fand das gar nicht toll, aber es war nunmal nicht zu ändern. Ich sah auf die Uhr. Schon viertel vor 9! Auf dem schnellsten Weg ging ich ins Büro.
      Pünktlich um 9 klopfte es. "Herein!", sagte ich. Durch die Tür trat ein kräftiger, junger Mann, etwa 18 Jahre alt, und begrüßte mich mit:"Hi, ich bin Markus." Ich schüttelte ihm die Hand. Er war einer der Bewerber für den Job als Stallhelfer. "Hey Markus, ich bin Fii. Setz dich." Er setzte sich und erzählte ein wenig von sich. Dass er 18 war, wie ich geraten hatte, und sein ganzes Leben mit Pferden zu tun gehabt hatte. Die, die ich als Stallhelfer einstellen würden, würden auch auf dem Hof im Gasthaus wohnen. 12 Leute hatten sich beworben, 3 würden heute probearbeiten. "Okay Markus, dann kannst du dich mal kurz umsehen, ich warte noch auf die anderen 2." Er nickte und kaum war er draußen, klopfte es wieder.
      "Herein", sagte ich. Ein Mädchen mit langen, blonden Haaren kam herein. Sie war stark geschminkt und hatte lange, dünne Beine. "Hallo, ich bin Luisa. Sind sie Fii?", fragte sie ein wenig unsicher. "Ja, das bin ich. Vielleicht könnten wir uns duzen?" "Ähm... Gerne." sie lächelte und ich bot ihr den Stuhl an. "Erzähl doch mal ein wenig", bat ich. "Also, ich bin die Luisa und 16 Jahre alt. Seit 11 Jahren reite ich, mit 12 hatte ich ein eigenes Pferd, was meine Eltern allerdings letztes Jahr verkauft haben. Es war eine Reitponystute names Leila." Ich nickte. "Könntest du mir noch ein wenig über Leila erzählen?" Dies war mir wichtig, denn ich wollte wissen, wie sie mit Pferden klarkam. "Klar. Also, wie gesagt, ich war 12, als ich sie bekam. Zuerst war ich ein wenig ängstlich, aber das legte sich. Meist ritt ich sie im Gelände, und als ich 14 war, konnte ich mit ihr mit Halsring springen. Wir waren ein Herz und eine Seele. Und dann... Als ich 15 wurde, hatte ich noch ein halbes Jahr mit ihr, doch das wusste ich damals noch nicht. Eines Tages war sie weg-meine Eltern hatten sie an einen Zuchtstall verkauft, da der Inhaber viel Geld geboten hatte. Es geht ihr da gut, doch ich vermisse sie fürchterlich. Nächtelang habe ich geweint, und auch heute vermisse ich sie noch." Abermals nickte ich. "Ich verstehe dich. Wenn du möchtest, kannst du zu den Koppeln gehen oder dich umsehen, Markus ist auch schon da-er wird heute auch probearbeiten. Einer kommt noch." Sie nickte und ging raus.
      Wenig später klopfte es zum 3. Mal an diesem Tag an der Tür. "Hereihein", trötete ich. Durch die Tür kam ein nett aussehender Kerl, ziemlich schlank und klein. Zwar größer als ich, aber trotzdem klein. "Hi, du musst Finn sein. Ich bin Fii." Ich schüttelte ihm die Hand. "Ja, ich bin Linus." "Setz dich bitte", sagte ich und er tat es. "So Linus, erzähl doch mal was über dich." "Okay", antwortete er, "ich bin 17 Jahre alt und reite seit meinem 9. Lebensjahr. Ich hatte bis zum 12. durchgehend 2mal die Woche Reitstunde, mit 12 bekam ich meine erste Reitbeteiligung. Mit ihm konnte ich Springen, Dressur und ins Gelände-7 Tage die Woche durfte ich ihn reiten. Mit 16 arbeitete ich das erste Mal richtig auf einem Hof, nachdem meine Reitbeteiligung eingeschläfert werden musste. Leider wurde der Hof vor einigen Wochen geschlossen und jetzt-bin ich hier", endete er. "Okay. Gut, dann gehen wir mal zu den Koppeln, die andern Beiden zusammenkratzen und dann geht's los." Wir standen auf und gingen raus.
      Luisa stand bei der Hengstweide und starrte wie festgewachsen auf Fun. "Luisa?", rief ich. Keine Reaktion. "Luisa!" Endlich wendete sie den Kopf. "Ja?", fragte sie, leicht verwirrt. "Kommst du bitte mit in den Stall? Dort wird Markus sein und dann fangen wir an." sie nickte und kam zu uns. Tatsache, im Stall war Markus. "Markus? Wir fangen dann jetzt an. Zuerst misten wir alle Boxen. Kommt mit, ich gebe jedem eine Schubkarre."
      Zum Glück hatte ich genug Schubkarren für uns alle. "Dann fangen wir mal an. Misten könnt ihr wohl hoffentlich alle?", grinste ich. Die 3 nickten und fingen an. Nach kurzer Zeit hatten wir den Pferdestall gemistet, dann kam der Ponystall und der Fohlenstall. Als wir fertig waren, war es 12 Uhr. "Am Besten gehen wir jetzt was essen", schlug ich vor und wir gingen ins Haus. Dort setzten sich meine 3 Probearbeiter und schlugen sich die Bäuche voll. Es war lustig, wir unterhielten uns und es schien schon eine Familienspannung in der Luft zu hängen. Als alle gegessen hatten, räumten wir die Teller in die Spülmaschine und gingen wieder hinaus. "Wir reiten jetzt. Zuerst teilen wir die Pferde ein. Jemand irgendwelche Wünsche?", fragte ich. Luisa meldete sich sofort, sie wollte Fun reiten. "Geht klar. Ich nehme Meli, Markus, willst du vielleicht Echo nehmen?" "Die Andalusierstute? Gern." "Okay, und dann vielleicht noch Little One und Jumping? Den musst du nur ein bisschen longieren." Er nickte. Ich wandte mich an Finn. "Dir würde ich Mara, Heaven und Toasti vorschlagen." "Geht klar, Chefin", lachte er un salutierte. Der dünne Kerl war mir von Anfang an symphatisch gewesen. "Ich nehme noch Finessa und Lysa. Luisa, du könntest dich dann um Mockingjay und Kallista kümmern. Übrig bliebe Suflana, aber die wird heute Abend abgeholt. Also, los geht's."
      Ich hatte bewusst nicht gesagt, wer zuerst geritten werden sollte, das sollten sie sich selbst aussuchen. Natürlich holte sich Luisa sofort Fun, Markus entschied sich, erst ein wenig Jumping zu longieren und Finn holte sich Toasti. Ich selbst nahm mir dann Finessa, mit der ich ein wenig in den Roundpen gehen würde, denn von dort konnte ich wunderbar auf den Platz schauen, wo Luisa und Finn ritten, und auf den Longierpaddock, wo Markus war. Luisa kam wirklich ausgezeichnet mit Fun klar, und Finn und Toasti passten gut zusammen. Sie waren Beide ein wenig verrückt. Jumping machte so seine Zicken, aber Markus wies ihn gewaltlos zurecht. Bald waren also die ersten 4 Pferde versorgt, nun wollte ich mit den 3 Probearbeitern einen Ausritt machen. "Okay, zum Ausritt nehme ich Lysanne." Luisa meinte:"Ich reite auf Kallista aus. Sie macht einen ganz lieben Eindruck." Da hatte sie Recht. Markus entschied sich für Echo und Finn nahm Mara. Wir putzen und sattelten schnell die Pferde, und dann ging es los.
      Beim Ausreiten war es wie beim Mittagessen: Wir erzählten, lachten, hatten Spaß. "Hier ist eine Galoppstrecke", unterbrach ich das Gequassel. "Lasst die Pferde ruhig ordentlich ausgreifen, der Weg ist lang und breit." Luisa wurde ein wenig bleich, Finn trieb Mara sofort an, Markus mit Echo hinterher. Auch Lysa stürmte hinterher, da war auch Luisa mit Kallista überzeugt. Die Pferde rannten, die Hufe donnerten auf dem Boden und der Matsch flog. Immer weiter trieben wir die Pferde, bis wir am Ende des Weges durchparierten. Sie pumpten, und auch wir waren außer Atem, hatten aber unseren Spaß gehabt. Im Schritt ging es zum Hof zurück, wo wir die Tiere versorgten und wieder auf die Weide brachten. Nun hatte jeder noch 1 Pferd vor sich.
      Finn wollte Heaven ein wenig longieren, Markus Little One auf dem Dressurplatz reiten und Luisa wollte mit Jay Bodenarbeit machen. Ich würde dann mit Meli auch auf den Dressurplatz gehen. Mir fiel auf, dass Luisa sich sehr gut mit Bodenarbeit auskannte und Finn gut longieren konnte. Markus konnte sowieso toll reiten und Meli machte ein wenig Zicken. Ich ließ sie traben und versammtelte sie, galoppierte ein wenig und parierte sie nach 40 Minuten zum Schritt durch. Nach weiteren 10 Minuten im Schritt brachte ich sie auf die Koppel zurück, auch Luisa war schon fertig, Finn ebenso. Markus kam auch wenige Minuten später zurück, brachte Little One auf die Koppel und wir machten zu 4. Futter. Nun kamen alle Pferde, Ponys und die beiden Fohlen, die heute ihre Ruhe gemacht hatten, wieder in die Boxen.
      Es war ein anstrengender Tag gewesen, aber ganz zu Ende war er noch nicht. Ich musste nochmal mit jedem Bewerber einzeln reden. Ich persönlich hatte mich schon entschieden, ich wollte die 3! Zuerst rief ich Markus ein. "Wie war denn der 1. Eindruck?", fragte ich ihn. "Mir gefällt es hier super. Die Pferde sind gepflegt, der Hof ist schön... Ich wäre gern hier." Er lächelte freundlich. "Okay, ich melde mich bei dir. Danke, dass du heute kommen konntest", verabschiedete ich ihn. Er ging, und Luisa kam herein. Sie sagte Ähnliches wie Markus, und Finn ebenfalls. Als alle 3 wegwaren, machte ich mir nochmal meinen Kopf und entschiedet, sie noch heute anzurufen.
      Alle 3 freuten sich sehr und wollten so bald wie möglich anfangen und einziehen. Ich schlug ihnen schon morgen vor, und so kam es, dass ich ab morgen 3 nette Stallhelfer hatte, die auch noch bei mir wohnten. Endlich war der Tag vorbei und ich fiel todmüde ins Bett.​
    • Fionaa151195
      Pflegi für alle Pferde, Ponys und Fohlen

      Um halb 7 klingelte der Wecker. Gähnend strecke ich mich und stand auf. Verschlafen schlurfte ich ins Bad und machte mich langsam fertig. Wieso hatte ich heute Futterdienst und nicht Markus, Luisa oder Finn? Seufzend und gähnend tapste ich in den Stall, wo mir die Pferde entgegenwieherten. Zuerst gab ich allen Ponys, dann den Pferden und zum Schluss den Fohlen Flecki und Music ihr Futter. Als dies erledigt war, ging ich wieder ins Haus, um mir mein Frühstück und einen Kaffee zu machen.
      Um 8 standen meine 3 Mitarbeiter, die ich aber eher als Freunde ansah, auf meiner Matte. "Guten Morgen", begrüßte ich sie. "Moin, Fii", gab Finn, aufgeweckt wie immer, zurück. Markus grummelte verschlafen "Guten Morgen" und Luisa lächelte unsicher und meinte bloß "Morgen". Wir gingen zu den Ställen, zuerst zum Pferdestall, und stellten die Pferde raus. Zuerst wollten wir die Stuten auf eine große Koppel, etwas abseits vom Hof, bringen. Es waren 4 Stuten, dass hieß, wir konnten noch die aus dem Ponystall mitnehmen. Meine Mitarbeiter schauten etwas verdutzt, als ich ihnen sagte, welche Stuten sie mit Halfter reiten konnten und welche nebenher gehen sollten. "Und wir sollen sie wirklich mit Halfter reiten? Nicht, dass was passiert", meinte Luisa unsicher. "Ach was, das geht schon", gab Finn übermütig zurück. Markus sagte dazu nichts und so kam es, dass wir kurze Zeit später zu Pferd unterwegs zur Weide waren.
      Ich saß auf Echo und hatte Mara und Heaven dabei, Finn ritt Melisande, was ich ihm nur widerwillig erlaubt hatte, und hatte dafür kein Führpony, Luisa ritt Kallista mit Lysa am Strick und Markus saß auf Little One, neben ihm liefen Finessa und Milwaki. Nach etwa 5 Minütigem Schrittreiten kamen wir an der Koppel an, stiegen ab und ließen die Pferde laufen. Sofort stieben die Stuten über die Weide, bockten, tobten. Zu Fuß ging es zurück, um auch die Hengste auf die Weide zu bringen.
      Auch sie sollten zur Koppel geritten werden. Ihre Koppel war fast direkt neben der der Stuten, allerdings war zwischen den Koppeln 5 Meter abstand. Eigentlich waren es ja 8 Hengste, doch 2, Akim und Sam, standen im Offenstall, wo sie bleiben würden. Luisa ritt Fun zur Koppel, ohne Handpferd, Finn Jay mit Java nebendran-eigentlich wollte er Java reiten, doch ich hatte die Befürchtung, Java könnte abhauen-und Markus ritt Smokey und nahm Jumping nebendran. Ich ritt, ebenfalls ohne Handpferd, Satan, der göttliche Toaster. 5 Minuten später kamen wir wieder bei den Koppeln an und ließen auch die Hengste laufen. Und wieder ging es zu Fuß zurück zum Hof.
      "Also, dann stellen wir noch die Fohlen raus und machen uns an's Misten", meinte ich. Die Fohlen, Flecki und Music, kamen auf eine Koppel am Hof. Als wir mit Misten fertig waren, war es 10. Vor dem Mittagessen wollten wir uns noch um die Fohlen und Problempferde kümmern. Luisa und Markus machten die Fohlen, Finn und ich gingen zu den Problempferden. Sam trabte so weit weg wie er konnte, als er uns sah, Akim machte sich zum Angriff bereit. "Meine Güte, was hast du dir da angelacht?", scherzte Finn. Ich lächelte. "Nur das Beste. Schau, Sam hat Potenzial. Der kommt noch ganz groß raus, sobald er wieder normal ist. Und das wird er werden. Akim ist verdammt hübsch und hat mega gute Körungschancen-aber eigentlich habe ich sie genommen, weil ich mich gerne mit solchen Pferden beschäftige." Wir gingen zum Tor und ich öffnete es. Vorsichtig betraten wir den Offenstall-und direkt kam Akim angerauscht. Er war wirklich aggressiv! Vor uns stoppte er, streckte den Hals, legte die Ohren an und schnaubte wütend.
      "Vielleicht sollten wir erstmal..." fing ich an, doch Finn unterbrach mich:"Iwo. Der macht doch nix!" Er ging zu Akim, hielt ihn an der Nase und klopfte ihm den Hals. Wiehernd auf den Hinterbeinen drehte sich der Hengst und wollte Finn treten, der zwar auswich, aber hinfiel. Akim versuchte, auf ihn draufzutreten, doch Finn rollte sich weg. Zufrieden trabte der Araber-Pinotmix wieder ab. "Man, der ist ja gemeingefährlich", meinte Finn geschockt. "Naja, es muss langsam gehen", gab ich zurück. Wir wuselten im Offenstall rum, als wären die Pferde nicht da. Misteten hier, füllten Wasser da, füllten Tröge dort... Und nach einer Stunde reichte es. Auch Markus und Luisa waren mit den Fohlen fertig, also blieben uns 2 Möglichkeiten: Eine Stunde nichts tun, oder jeweils noch 1 Pferd reiten und das Mittagessen um halb 1 machen. Wir entschieden uns für Letzteres und waren wieder auf dem Weg zu den Koppeln.
      Wir ritten die 4 Pferde wieder zurück. Ich auf Jay, Markus auf Lysa, Luisa auf Kallista und Finn auf Echo.
      Als wir wieder auf dem Hof ankamen, putzte jeder sein Pferd und machte es reitbereit. Ich würde mit Jay einen ausritt machen, allein. Luisa wollte mit Kallista Dressur reiten und Finn auf Echo wollte ebenfalls ins Gelände, Markus wollte longieren. "Na gut", meinte ich widerwillig, als Finn mit mir reiten wollte. "Ausnahmsweise." Wir sattelten die Pferde und ritten los. Nach etwa 20 Minuten kam ein tolles Feld, wo wir die Pferde richtig ausholen ließen. Jay war ein wenig schneller als Echo, und als wir wieder durchparierten, pumpten die Pferde. "Puh." Auch wir keuchten und kamen einige Minuten später wieder am Hof an. Auch Luisa und Markus waren fertig.
      Wir versorgten die Pferde, brachten sie zur Koppel und saßen um halb 1 beim Mittagessen. Als wir um 1 fertig waren, schickte ich die 3 nochmal weg, um sich auszuruhen. Gegen halb 2 ging ich zum Haus, in dem 5 Apartments waren. Luisa, Finn und Markus kamen heraus. "So, wen wollt ihr noch reiten?", fragte ich die 3. "Ich möchte Meli reiten", gab Finn sofort bekannt. "Heaven Melody?", fragte Markus und Luisa entschied sich für Smokey. Ich stimmte zu, selber würde ich Milwaki reiten, und wir gingen wieder zu den Koppeln.
      Mit Halfter ritten wir die 4 Pferde zurück, doch kurz vor'm Hof ging Milwaki durch, denn sie erschrak sich vor einem Ast, der sich in ihrem Schweif verfangen hatte! Ängstlich galoppierte sie durch den Wald, den Stock noch immer im Schweif, rasselnd hinter sich herziehend. "Ruhig, Milwaki, ruhig!", rief ich, doch keine Chance. Zu allem Überfluss war auch noch der Strick vom Halfter abgegangen und ich hatte keine Chance, mein panisches Pferd anzuhalten. Plötzlich stand Finn mit Melisande an der Hand vor mir, und Milwaki stieg, ich konnte mich nicht halten und fiel.
      Sekundenlang wartete ich auf den Aufprall, bis ich die Augen öffnete und merkte, dass ich in Finns Armen lag. Er hatte mich aufgefangen! "Oh... danke!", stammelte ich und wand mich aus seinen Armen. "Äh... reiten wir zum Hof zurück", schlug ich vor und stieg wieder auf Milwakis Rücken. "Gerne", grinste Finn und schwang sich auf Melisande. Ohne weitere Vorfälle ging es im Schritt zum Hof zurück, wo Markus und Luisa hatten Heaven und Smokey bereits gesattelt. "Na, alles gut? Hat dich unser Held des Tages gerettet?", scherzte Markus, während er den Sattelgurt nachzog. "Ja", gab ich knapp zurück. Markus und Luisa gingen ausreiten, ich wollte mit Milwaki auf den Reitplatz. Finn wollte eigentlich auch ins Gelände, aber das wollte ich nicht-nicht mit Melisande. So gingen wir Beide auf den Platz und waren auch gerade wieder fertig, als Markus und Luisa gut gelaunt wiederkamen. Es war wohl alles gut gegangen. Schnell waren die Pferde abgesattelt und wieder auf der Koppel.
      "Ich nehme Satan, der göttliche Toaster, Luisa Fun?" Sie nickte glücklich. "Gut. Markus-Little One und Finn Finessa?" Auch die Beiden stimmten zu, und so ritten wir auch diese Pferde mit Halfter zurück. Diesmal klappte alles. Auf dem Hof angekommen, machten wir schnell die Pferde fertig und ritten sie. Finn ging ins Gelände, Markus ebenso und Luisa mit mir auf den Platz. Ich war sehr gespannt auf das Herrscherpferd, wie er sich wohl reiten ließ... Nach kurzem Aufwärmen ließ ich ihn antraben-er hatte einen wunderbaren, mächtigen Trab! Es war, als würde er meine Gedanken lesen und führte alles aus, bevor ich überhaupt passende Hilfen gab! So toll wie der Trab war, besser war der Galopp! Satan, der göttliche Toaster machte mächtige Sprünge, warf seine Beine und flog fast über den Platz! Ich musste mich selbst zügeln, um auch pünktlich aufzuhören! Finn und Markus kamen ebenfalls pünktlich zurück, und wir brachten die Pferde zurück auf die Koppel.
      Nun waren nur noch Jumping, Java und Mara übrig. Ich bat Luisa und Markus, die restlichen Pferde reinzuholen und gab ihnen den Rest des Tages frei. Während Finn auf Mara zurück ritt, führte ich Java und Jumping. Java war kurz davor, abzuhauen, doch ich konnte den Hengst gerade so halten. Auf dem Hof angekommen, kam Jumping in die Box und ich sattelte Java. Er war eingeritten, das wusste ich, doch ich hatte erst einmal auf seinem Rücken gesessen, und das auch nur kurz. Dennoch führte ich ihn auf den Springplatz, wo Finn auch mit Mara war. Java tänzelte, bockte, stieg und rannte, doch als ich das erste Hindernis ansteuerte, wurde er plötzlich ruhiger. Ich merkte richtig, wie er seine eigenen Galoppsprünge zählte und genau richtig absprang. Er nahm den Sprung mit Bravour und landete perfekt auf der anderen Seite. Ich nahm noch einen Oxer, no risk no fun, und auch dieser klappte perfekt. Finn klatschte und ich lobte Java, doch er wollte wieder rennen. Noch 3 Sprünge ließ ich ihn gehen, dann ließ ich ihn mühsam noch 10 Minuten Schritt gehen. "wow, das war toll!", rief Finn und auch ich war begeistert. DAS hätte ich von Java nicht erwartet!
      Wir versorgten Mara und Java, brachten Beide in die Boxen und gaben noch einmal Futter. Endlich war der Tag vorbei, Finn verabschiedete sich und ich fiel auch bald todmüde ins Bett.​
    • Fionaa151195
      Pflegi für alle Pferde

      Es war ein regnerischer und kalter Morgen, wie ich feststellen musste. Es war nunmehr 7 Uhr und ich machte mich fertig, um die Pferde füttern zu gehen. Sie würden heute nicht auf die Koppeln kommen. Wenig später kamen auch Finn, Markus und Luisa in den Stall, um mir beim Misten zu helfen. Da mein Gestüt mittlerweile recht viele Pferde hatte, dauerte dies seine Zeit.
      Als alle Boxen sauber waren, beschlossen wir, den Tieren heut einen Ruhetag zu gönnen, da keiner von uns heute wirklich Lust auf irgendwas hatte. Nur die Neuesten wollte ich reiten, um zu schauen, ob sie sich eingewöhnt hatten, das waren No Name, der noch keinen neuen Namen hatte, Ride the Lightning, Fiorinn und Kätzchen. Ich beschloss, mit Kätzchen anzufangen. Schnell war die Stute geputzt und gesattelt. Ich führte sie in die Halle und stieg auf.
      Kätzchen war ziemlich hibbelig und sofort auf Galopp bedacht. "Ist ja gut, Kleine", meinte ich und ließ sie nach kurzem Aufwärmen antraben und versuchte, sie zu versammeln. Kätzchen jedoch wollte einfach nur weiter vorwärts, also setzte ich mich tief in den Sattel und nahm die Zügel etwas auf. Kätzchen reagierte mehr oder weniger brav und ließ sich versammeln. Nach kurzer Zeit ließ ich sie auch galoppieren und an der langen Seite zulegen. Kätzchen legte zu-und zwar gewaltig! Nach etwa einer halben Stunde bat ich Luisa, sie trocken zu reiten. Diese stimmte zu und so machte ich Ride the Lightning fertig.
      Ihn würde Finn auf der Rennstrecke reiten. Schnell war der quirlige Hengst aufgewärmt und stand in der Startbox. Als der Gong ertönte und die Tür aufsprang, stürmte der Hengst so schnell los, dass es Finn beinahe aus dem Sattel gehauen hätte.Im letzten Moment fing er sich und beugte sich über den Hals. Nur sehr selten hatte ich ein Pferd so rennen sehen, und er tat es, weil es ihm Spaß machte. Eine Runde hatte er sehr schnell geschafft, jedoch war er ziemlich außer Atem, hieß, wir mussten an seiner Kondition feilen. Wir brachten ihn zurück in den Stall und sattelten ihn ab. Luisa wartete schon auf uns.
      No Name sah ich nur genau an, er war ja immer noch sehr misstrauisch, weswegen ich ihm bloß ein paar Leckerlies gab und ihn ein wenig streichelte. Er hatte keine Verletzungen. Mit dieser Erkenntnis ließ ich auch ihn in Ruhe.
      Nun kam Fiorinn. Die Stute galt als sehr brav und dies erwies sich schon beim Putzen und Satteln. In der Halle ging sie einen ruhigen, gelassenen Schritt und ihr Trab war richtig bequem und sehr gut auszusitzen. Auch der Galopp war ein Traum und so war auch Fiorinn schon nach einer halben Stunde fertig. Ich brachte sie in die Box zurück und sattelte sie ab.
      Die letzte Aktion für heute war, alle Pferde zu kontrollieren, ob sie Verletzungen hatten oder krank waren. Ich sah bei Jay vorbei, bei dem alles in Ordnung war, Markus gab mir für Lysa das Okay, Luisa sagte, dass es Heaven gut ging und Finn meinte, dass Satan, der göttliche Toaster nur so blühte. Milwaki und Dashing Blade waren auch okay, Smokey ebenso. Nun ging es zum Zuchtstall.
      Pichon war vollkommen in Ordnung, genauso Suger und Melisande, Mara und Echo, sowie Litle One und Jumping. Den Ponys, Java, Finessa und Fun ging es ebenfalls gut, genauso den Fohlen Vrenissa, Flecki und Music. Als letztes waren die 'anderen' Pferde, also die Problempferde, dran. San Miguel, Donata, Akim und Sam ging es körperlich vollkommen gut und so waren wir alle für heute fertig. Es war schon abends und wir fütterten alle Pferde nochmal, ehe wir den Stall für heute verließen.​
    • Fionaa151195
      Pflegi für alle Verkaufis

      Ich wollte noch schnell die Verkaufspferde versorgen. Sie ritt ich nicht, ich brachte sie bloß auf die Koppel. Kallista, Finessa, Milwaki, Fiorinn Donata, Shacyra und Fleur Radiant kamen zusammen auf eine Weide, genau wie Flecki, Toasti, Fun, Herrscherpferd, Smokey, Akim, Dashing, No Name und Lightning. Ich mistete fix die Boxen der Pferde, die hoffentlich bald ein neues Zuhause haben würden, und streute sie neu ein. Nun ging ich auf die Weiden und äppelte sie ab, kontrollierte die Hufe der Pferde und fegte die Stallgasse. Ich machte Futter in die Tröge, was die PFerde fressen würden, wenn ich sie heut abend von der Weide holen würde, aber für den Moment war ich mit ihnen fertig.
    • Jackie
      Verschoben am 20.10.2013
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Fionaa151195
    Datum:
    20 Juli 2011
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