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Sunnyyy

Final Destination IV

Final Destination IV
Sunnyyy, 5 Juni 2016
Bracelet und Canyon gefällt das.
    • Sunnyyy
      Pflegebericht für Final Destination 4
      Es war ein eher küler Tag, der Wind schlug unruhig an die Scheibe und die Sonne war nun leicht am Horizont zu sehen. Ich selbst gähnte müde und blickte auf meinen Wecker. Daraufhin stand ich auf und schlüpfte in meine Hausschuhe. ,,Wuff'' Ich schreckte auf und meine kleine, weiße Hündin kam unter meinen Beinen zum Vorschein. Seufzend machte ich mich fertig, zog mich an und aß mein Müsli. Schon bald fuhr ich zum Stall wo ich mich durch die Stallgasse zu Final Destination vorarbeitete. Der dunkelbraune Hengst stand gelangweilt in seiner Box und kaute an seinem Salzstein. ,,Final!'', rief ich und musste lachen da er seinen Nüstern gerade.. (verschwunden)

      Ausritt mit Golden Eye und Final Destination
      Heute hatte ich großes vor: Ein Ausritt mit Golden Eye und Final Destination.
      Die Herausforderung war das die Beiden extrem verschieden sind. Golden Eye ist sehr zurückhaltend und oft ängstlich da er früher nie eine Bindungsperson hatte. Ich hatte erst vor kurzem sein Vertrauen gewonnen und im Umgang mit anderen Pferden habe ich ihn noch nie gesehen. Heute wollte ich dies erstmals versuchen. Als Zweitpferd hatte ich Final Destination IV ausgewählt, den Ausnahmehengst mit Top-Abstammung. ...(verschwunden)

      Umzug in den neuen Stall
      ...für Diarado, Double Diamonds, Final Destination 4, Golden Eye II, Sir Donnerhall und Wastl

      Nach Vollendung des Baus eines neuen Stalles konnten nun auch die Pferde einziehen. Der neue Stall war nun sehr groß und ist nun auch wunderschön Lichtdurchflutet. Zu öffnende große Fenster an der Decke des Stalls sorgen für Frischluft und Lichteinfall. Zusätzlich sind an den Seiten Fenster angebracht. Diese lassen sich jedoch nur mit einem Schlüssel mit Genemigung öffnen. Es wurde bei diesem Bau sehr auf das Wohlbefinden der Pferde geachtet. Große Boxen, bieten schönen Raum in welchem sich das Pferd bewegen kann. Die Box selbst ist mit einer Mischung von Hobelspäen und Stroh versähen. Padocks gibt es in diesem Stall leider nicht, aber die Stallburschen werden darauf achten, dass die Pferde regelmäßig Weidegang bekommen. Ausgenommen in der karge Winterzeit. Der erste Weidegang für die Pferde die nun im neuen Tunierflügel legen werden ist Anfang Mai und der letzte im Jahr immer, wenn der erste Schnee fällt.
      Nach Besichtigung des neuen Stalls staunte ich sehr und schon konnten die Pferde einziehen, Hier kommen bald die Tunierpferde hin und solche die große Leistungen erbringen sollen. Auszubildende kann man hier auch oft antreffen.
      Zuerst holte ich die Einzige Stute, die derzeit hier leben sollte, aus dem Stutenabteil des alten Stalls. Sie folgte mir wie immer brav und ließ sich hinüber führen. ,,Gut. Brav'',lobte ich Double Diamonds als ich sie in den Stall führte. Sie bekam die vorderste Box gleich links vom Eingang. Ich führte sie hinein und machte den Strick ab den ich ihr umgebunden hatte. Dann verschloss ich die Tür und hängte den Halfter an die Halterung neben der Boxtüre. Erst sah sie mich etwas verwirrt an und schien mit den bis zur decke reichenden, grünen Gitterstäben nichts anfangen zu können. Dann aber schnaufte sie und sah sich einmal um. Ich schrieb inzischen auf das Schild ihrer Box ,,Doubles Diamond''.
      Dann ließ ich sie erstmals alleine und holte einen braven und ruhigen Hengst aus der Box. Golden Eye. Er war eher zurückhaltend und somit war ich interessiert was passieren würde, wenn er das ganze Jahr über neben einer Stute stehen würde. Vielleicht würde er dann endlich aus sich herauskommen und wieder mehr zeigen, dass er ein Hengst und keine Schlaftablette ist. Ich halterte ihn und führte ihn zum neuen Stall. Es war ein nicht allzulanger Weg aber es genügte ein paar wenige, flüchtige Sonnenstrahlen zu erhaschen. Brav trottete er hinter mir her und als wir ankamen bekam er die zweite Box von links Vorne, neben Doubles Diamond, einer wunderschönen Stute. Er spitzte interessiert die Ohren und beäugte sie. Als ich ihn vom Strick in die Box ließ und sie verschloss und den Halfter aufhing sah ich wie er das erste Mal wieder interessiert und groß dastand. Wow war das ein schöner Hengst. Die Stute sah zu ihm und er steckte seinen Nüstern ein wenig durch die Gitterstäbe. Sie kam neher zu ihm aber biss ihn dann. Er wieherte und benamm sich wie ein junger Hengst. Er wirbelte umher und machte kurz Anstallt zu steigen, tat dies dann aber doch nicht. Ich beschloß grinsend sie wieder alleine zu lassen und verließ den Stall.
      Dieses Mal entschloss ich mich Sir Donnerhall und Wastl mitzunehmen. Das Gleichzeitig. Der gekörte Wastl folgte brav und so konnte ich schön Sir Donnerhall mitnehmen. Die Beiden ließen sich gut führen und so kamen wir sehr schnell zum neuen Stall. Wastl stellte ich in die erste Box rechts. Sir Donnerhall daneben. Die Beiden sahen die Stute kaum und so wusste ich das diese Ordnung solange Doubles nicht rossig war sehr gut klappen sollte.
      Dann holte ich Final Destination. Er war ein Halbblut aus Hannoveraner und Englischem Vollblut. Ein wunderschöner, großer und stattlicher Hengst. Dieses Jahr würde er vier Jahre alt werden. Sehr jung aber er war sehr schnell sehr groß und so kann man auf ihm sogar schon reiten. Ja, er ist angeritten. Mit gerade mal 3 Jahren. Und er macht sich gut. Gut unterm Sattel, gut an der Londge, gut am Sprung. Ich sah in ihm ein klasse Springpferd. Nur sein Temperament, daran müsse man noch arbeiten. Aber bis er 6 ist, ist er perfeckt. Ich liebte ihn, meinen Final. Langsam führte ich ihn hinunter in den Stall, wo ich ihn neben Sir Donnerhall stellte. Die Beiden waren früher schon öfter zusammen gewesen also sah ich hier kein Problem. Brav ging er hinein und guckte mir dann nach als ich Diarado holte.
      Diarado war der letzte für heute. Er war ein hübscher Springer. Rabenschwarz wie die Nacht. Er war eigentlich ein perfekter Hengst. Ich konnte ihn leicht erreichen, das heißt, wir verstehen uns. Er folgte ebenfalls brav bis er die Stute sah. Plötzlich zog er und riss mir das Strick aus der Hand. Er stieg und versuchte es ebenfalls bei Doubles. Dieser schien der tobende Hengst egal zu sein und so stellte ich dann schlussendlich auch ihn in seine Box, die neben Final.
      Dann ging ich auch schon wieder da ich einen wichtigen Termin hatte.

      Baleaz zu Besuch
      Heute sollte ich dem Hengst Final Destination vier Eisenbeschläge machen. Ich war schon früh auf dem Hof und wurde von Bracelet begrüßt, die mir den Hengst zeigte, der schon angebunden wartete. Ich machte mich kurz mit ihm bekannt und streichelte ihn über seinen Rücken, dann holte ich die ersten Nägel und erhitzte sie. Ich schlug so lange auf ihnen herum und schaute, ob sie auf seinen Huf passten, bis sie endlich die richtige Form hatten. Dann hielt ich sie an den Huf des Hengstes und holte die Nägel, die ich vorsichtig in den Huf durch das Eisen schlug. Sie kamen auf der anderen Hufseite wieder heraus und ich verbog sie sofort mit dem Hammer. Das wiederholte ich bei allen Hufen, bis ich mit einem Knipser die Nägel, die auf der anderen Hufseite herausragten, abknipste. Ich lobte den Hengst und gab ihm eine Möhre, dann überprüfte ich, ob die Hufeisen richtig lagen und fest waren, indem ich an ihnen ruckelte und Final Destination kurz laufen ließ. Als alles perfekt passte, verabschiedete ich mich kurz von Bracelet und fuhr vom Hof, nachdem ich meine Sachen gepackt hatte.

      Final Destination gewinnt das 245. Galopprennen
      Es war am kühlen Morgen des 1. Aprils 2013. Ich hatte mich bereits angemeldet und nun war Final Destination berichtigt am 245. Galopprennen teilzunehmen. Noch Müde kam ich auf das Gestüt wo ihn der Stallbursche bereits putzte. Ein weiterer half ihm dabei und sein Trainer fütterte ihm gerade ein wenig Kraftfutter. Der Jockey, den ich schon lange kannte und welcher Final Destination ritt, begrüßte mich: ,,Hallo Bracelet.'' Er wirbelte zusammen mit den Anderen wild um Final herum. Dafür stand der Hengst ziemlich gelassen da und fraß.
      Als sie mit ihm fertig waren bekam er seine Decke und Bandagen für die Fahrt herauf und wurde von einem der Stallburschen in den Hänger verladen. Ich blieb zurück und unterhielt mich mit Trainer und Jockey, welche Beide der Meinung waren Final Destination würde heute mit Sicherheit siegen. Ich meinte selbst das er in guter Verfassung sei und so konnten wir nur abwarten.
      Während der Fahrt wurde heftig zwischen Trainer und Jockey diskutiert wie er ihn reiten solle. Nunja, ich persönlich war relativ ruhig und dachte daran, das Final Destination, trotz großem Talent zum laufen, eigentlich Dressur und Springpferd sein sollte. Doch dank seines Vaters, Ehrengold, war er ja ein sportliches Halbblut. Es könnte also durchaus interessant werden.
      Endlich angekommen führte ihn der Trainer aus dem Hänger in einen Stall neben der Rennbahn wo er sich noch ein wenig ausruhen konnte bevor es ins Rennen ging. Ich blieb die ganze Zeit über bei ihm bis er dann gesattelt und aufgetrenst wurde. Dann führte ihn der Jockey auch schon weg in den Führring wo er von vielen Zuschauern bewundert wurde.
      Ich nahm inzwischen auf der Zuschauertribüne neben Final's Trainer platz. Dieser war total nervös, aber ebenfalls überzeugt von unserem Schützling.
      Dann, endlich, wurden die Pferde in ihre Boxen gebracht. Im Getummel stach Final Destination mir sofort ins Auge: Der große Hengst ließ sich ohne Probleme in die Startbox führen und war einer der Ersten, die darin standen. Mein Herz pochte und kurz nachdem auch das letzte Pferd in der Startbox stand gingen die Tore auf. Die Pferde galoppierten wild aus ihren Boxen und Final kam schnell bis hin an die Spitze. Zusammen mit 2 anderen Pferden schieden sie sich bei der Hälfte der Strecke weit vor den Anderen ab. Der Jockey trieb den Hengst wild mit der Gerte und Destination wurde noch schneller. Dann überholte er die Beiden übrigen. Ich staunte und der Trainer jubelte wild. Er stand nun in der Tabelle an erster Stelle. Doch dann holte Fleur De Lys, ein anderes Pferd, weit auf. Die Beiden lieferten sich ein spannendes Finish aber dann zog Final Destination noch weiter nach vorne und gewann das Rennen haushoch 6 Längen vor Fleur De Lys. Wir jubelten wild und der Jockey umarmte unseren Hengst wild.
      Dann fanden wir uns auf der Rennbahn ein, wo ich erstmals heute zu meinem Pferd gelangen konnte. Ich streichelte ihn und lobte ihn. ,,Brav. Bist so ein toller Junge'' Er wieherte und warf seinen Kopf 2 mal nach oben. Dann bekam er seine Schleife und posierte stolz für das Gewinnerfoto.
      Daraufhin wurde er noch geputzt und wehrend ich das Preisgeld abholte in der Hänger verladen, natürlich wieder mit seinem Fahrzeugs.
      Im Stall angekommen gratulierten sich alle noch einmal zum Erfolg des Hengstes, laut des Trainers sein Durchbruch, und verließ das Gestüt nachdem ich meinen Hüpschen noch ein wenig umhetschelte.

      Beere zu Besuch
      Heute bekam ich einen Anruf von Bracelet, sie fragte mich ob ich vielleicht Zeit hätte mich etwas um ihre Pferde zu kümmern. Da ich die meiste Stallarbeit schon erledigt hatte und auch sonst nicht wichtiges mehr vor hatte sagte ich ihr zu. Ich fuhr kurz nach dem Anruf los zu ihrem Hof und als ich dort eintraf sah ich schon die Pferde auf der Koppel grasen. Da ich noch nie zuvor auf ihrem Hof war und Bracelet auch einen Termin hatte und nicht da war schaute ich mich erstmal etwas um und versuchte mich etwas zu orientieren. Relativ schnell fand ich den Stall und auch die Sattelkammer. Jedes Pferd hatte einen Spind, in dem zum Glück auch immer ein Foto des Pferdes hing. Als erstes entdeckte ich den Spind von Love me Tender, ein Englisches Vollblut, ein Rappe mit einer Blesse. Ich versuchte mir das Bild so gut wie möglich einzuprägen und ging mit seinem Halfter auf die Koppel, welche ich schnell fand. Dank seiner Vollblut Statur erkannte ich ihn sehr schnell. Bracelet hatte mir von ihren Pferden schon einiges erzählt, daher wusste ich das Tender gerne zeigte das er ein Hengst ist. Ich putzte ihn draußen, da sehr schönes und sonniges Wetter war. Da ich leider nicht die Zeit dafür hatte mit allen Pferden sehr viel zu machen, stellte ich ihn nach einem kleinen Spaziergang wieder auf die Koppel und nahm den Warmblut Hengst Black Pearl mit. Ihn putzte ich ebenfalls und da Bracelet mir erzählt hatte das er sehr viel Potenzial hat beschloss ich mit ihm etwas in die Halle zu gehen. Er hatte tolle Gänge und ich war sehr begeistert von ihm. Nach dem Reiten putzte ich ihn noch einmal über und brachte ihn dann auf die Koppel. Diesmal ging ich zurück und harkte die Halle und fegte anschließend die Putzplatz. Dann holte ich Donella und Angels Kiss und machte mit den beiden Stuten einen kleinen Spaziergang. Erst jetz fiel mir auf wie viel Zeit schon vergangen war seit ich hier war. Mit Je´taime und Herbstblüte machte ich ebenfalls einen kleinen Spaziergang. Es schien als würden Bracelets Pferden das Gelände gefallen, weshalb ich beschloss mit Deila und Double Diamonts ebenfalls einen Spaziergang zu machen, dieser Spaziergang war allerdings etwas länger als die anderen, da Deila recht leicht zu erschrecken war. Allerdings ließ sie sich immer wieder beruhigen und wurde auch im laufe des Spaziergangs sicherer. Mittlerweile traute ich mich fast nicht mehr auf die Uhr zu schauen. Ich hatte jetzt fast meinen ganzen Tag auf Bracelets Hof verbracht und hatte immer noch nicht alle Pferde bewegt. Aber ich beschloss das ich die restlichen auch noch versorgen würde, da es noch nicht anfing dunkel zu werden konnte ich auch noch etwas mit den anderen ins Gelände gehen. Als nächstes nahm ich mir Golden Eye, mit dem ich lieber alleine einen kurzen spaziergang machte, da Bracelet mir erzählt hatte das er scheu sei und nur schwer Bindung herstellt. Mit guter Zusprache gelang auch dieser Spaziergang sehr gut. Mit Final Destination 4 und Wastl ging ich als nächstes ins Gelände, was ich dank Wastl recht schnell bereute. Er benahm sich genau so wie Bracelet ihn mir beschrieben hatte. In der einen Sekunde ist er ein Draufgänger und achtet auf alles nur nich den Weg den er entlang läuft und in der nächsten Sekunder springt er zur Seite weil er den Stein vor sich nicht gesehen hatte. Final Destination 4 aht sich gelegentlich von ihm anstecken lassen, er blieb aber die meiste Zeit ausgesprochen ruhig und gelassen. Von Touchable habe ich sehr viel gutes gehört und sobald ich sie auf der Koppel sah hatte ich mich in sie verliebt. Sie ist sehr erkundungsfreuding und sie mag es neue Sachen kennenzulernen. Außerdem ist sie sehr schlau, ich habe mit ihr ein paar Übungen gemacht, während ich sie geputzt hab. Wir haben etwas mit Hütchen gemacht und Leckerlies im Stroh versteckt und sie war immer sehr flink dabei an die Leckerlies zu kommen. Zum Abschluss gin ich mir Pearl und Scarlet Sun noch etwas ins Gelände. Kurz vor Sonnenunterganz kamen wir wieder am Stall an. Als ich die beiden gerada auf die Koppel gebracht hatte, die Halfter wieder in den Spind gehangen hatte und am fegen des Putzplatzes war klingelte mein Handy. Es war eine SMS von Bracelet: "Und? Alles gut geganen?" "Ja alles super :D," antworte ich und fegte dann schnell zuende. Dann machte ich mich auf den Weg zurück zu meinen Stall.

      Frühlingsputzaktion
      Da nun der Frühling auf dem Gestüt einkehrt und alles rund um das Gestüt begann zu blühen, beschloßen ich und meine Mitarbeiter auf dem Gestüt eine Frühlingsputzaktion zu starten. So sollte auch das Gestüt wieder seinen alten Glanz finden und die Pferde für die kommende Tuniersaison besonders herausgeputzt werden. Alle Mitarbeiter versicherten mir mitzuhelfen und so kam dann auch der 29. März.
      Ich kam schon um 6 Uhr auf das Gestüt und begrüßte meine Mitarbeiter. Zusammen saßen wir in der großen Gemeinschaftshalle des Gestütshauses und tranken Kaffee. Ich redete mit dem Trainer einer meiner Pferde und schlürfte gelegentlich an meiner Tasse. So verging die Zeit bis um halb 7 alle da waren.
      Dann ging es daran die Pferde auf die Koppeln zu bringen, die mitlerweile wunderschön grün waren. Sie hätten heute einen Ruhetag damit das Gestüt geputzt werden konnte und wurden anschließend auch herausgeputzt. In einem großen Schwall ging es in den Stall. Jeder schnappte sich ein oder zwei Pferde und führt sie auf die Weiden. Ich nahm Touchable, meine hübsche Apfelschimmelstute, und Donella, ebenfalls Apfelschimmel. Brav folgten sie mir und liefen dann munter auf der Koppel umher.
      Für uns ging es dann daran aus allen Boxen Heu, Stroh und co heraus zu nehmen und die Boxen mit Wasser abzuspritzen und die Gitterstäbe zu putzen. Auch die Halterungen für die Halfter und Decken wurden geputzt und ebenso die Stallgasse. In der Sattelkammer wurden alle Halterungen geputzt und die Sättel und Trensen poliert. Die Decken wurden alle gewaschen und die Halfter und Führstricke ebenfalls abgespült. Auch die Bandagen und alles andere an Ausrüstung wurde perfekt geputzt. Auch die Futtertröge, Wassertröge, Heukippen und Salzsteinhalterungen wurden wieder auf Hochglanz gebracht. Ich packte fleißig mit an und half auch die Halle neu einzustreuen und die Boxen mit Stroh wieder zu erneuern.
      Als dies alles geschafft war war es 5 Uhr nachmittags. Somit mussten wir die Pferde nun im letzten Licht putzen, aber da alle mithalfen klappte es super. Jedes Pferd, Pony und Fohlen wurde mit Glanzschampoo gewaschen, die Hufe wurden gesäubert und eingewachst und der Nüstern und die Maul und Augenpartie wurde mit Schwämmchen gesäubert. Als dies gemacht war wurden die Pferde wieder in ihre Boxen gebracht und wir genossen noch einen netten Abend zusammen.
      An diesem Tag war ich wohl fertiger als je zuvor.

      Der Herbst kommt und damit ebenfalls einige Veränderungen
      Allmählich wurde es von Tag zu Tag kühler, was man auf dem gesamten Gestüt im eher nördlich, in Slowenien, gelegenen Gestüt immer mehr zu spüren bekam. Langsam begannen auch die Blätter sich rotbraun zu färben und Burning Spring wurde der ersten Silbe seines Namens immer gerechter.
      Der Herbst brachte allerdings mehr als bloß eine Jahreszeitenveränderung mit sich. Unter anderem verabschiedeten sich einige Trainer und Bereiter. An ihrer Stelle sollten bald einige andere nachrücken und auch das Gestüt sollte sich auf seine neuen Ziele vorbereiten. Abgesehen davon, das wir unsere hohen Standards beibehalten möchten, wollen wir uns immer mehr auf die Selektierung und Krönung von Pferden beschäftigen. Mir war bewusst, dass es mir nicht leicht fallen würde mich von Einigen zu trennen, dennoch sah ich ein, das dies die richtige Entscheidung wäre.
      Nun wollte ich mich aber einmal wieder vergewissern, dass es allen meinen Schützlingen gut ging. Also stand ich an jenem Tag ziemlich früh auf und ging nun, in einen warmen Mantel gehüllt, Richtung Stallungen.
      Als erstes ging ich in den Stall in dem meine dressurorientierten Pferdchen zu finden waren. Als ich hinein kam wurde gerade Sir Donnerhall in seiner Box geputzt. Der 1,73m große Hannoveraner stand wie immer ganz gelassen da und beäugte mich neugierig als ich den Stall betrat. Waldjunge stand in der Nebenbox und streckte seinen Kopf aus seiner Box. Ich schnalzte mit der Zunge und sagte liebevoll seinen Namen. Anschließend gab ich ihm ein Leckerli und streichelte ihn ein wenig. Es war gerade halb 7 Uhr morgens und sein Bereiter kam erst gegen 8, weshalb er noch Zeit zum Entspannen hatte. Zuletzt geritten hatte ich den Hübschen vor etwar zwei Wochen, was allerdings bei den meisten Pferden der Fall war. Der Grund dafür war, dass er gerade mitten in seiner Ausbildung steckte, die jedes Pferd auf dem Gestüt genoss. Außerdem hatte ich leider nicht allzuviel Zeit all meine Pferde zu reiten. Insgesamt waren dies nämlich 24, zusammen mit 3 Fohlen. Dies war mitunter ein Grund weshalb ich leider einige der Süßen in liebevolle neue Hände vermitteln wollte. In Gedanken versunken hatte ich nun begonnen Waldjunge zu striegeln. Ich ließ mir Zeit und kratzte ihm auch die Hufe aus und kämmte seine Mähne und seinen Schweif. Er schnaubte genießend. Als ich dann fertig war ging ich auch zu Costas Box. Der hübsche Trakehner stand mit dem Po zu mir in seiner Box und fraß etwas Heu aus seinem Heunetz. ,,Costa.'',rief ich ihn, aber er drehte bloß ein Ohr in meine Richtung und reagierte sonst nicht. Ich öffnete die Boxtüre und setzte mich ins Stroh. Nun blickte er auf und drehte sich langsam zu mir um. Er betrachtete mich neugierig und ließ sich nun auch streicheln. ,,Braver Bub.'',sagte ich und gab ihm einen Kuss. Costa war eines der Pferde, welche ich mindestens einmal in zwei Tagen ritt. Mit ihm ging ich auch auf Turniere und wünschte mir, mit allen meinen Pferden so eine gute Beziehung zu haben wie zu ihm. Auch wenn er, wenn er fraß, nicht unbedingt gerne gestört wurde. ,,Na dann bringen wir dich mal auf die Weide.'',meinte ich und holte sein Halfter. Anschließend brachte ich ihn auf seine eigene Koppel, so wie sie jeder Hengst auf meinem Gestüt hatte. Mit den Worten ,,Heute hast du einmal einen Tag für dich.'' verabschiedete ich mich bei ihm und er galoppierte auf die Weide.
      Nun ging ich zu meinen vielseitigorientierten Pferden und/oder Freizeitpferden. Da sie alle erst gegen 11 gingen um ihr ''tägliches Fitnessprogramm'' zu absolvieren putzte ich jedes einzelne von ihnen und nahm mir viel Zeit für Streicheleinheiten. Zuerst putzte ich Love me tender; Anschließend Donella, Angels Kiss, Herbstblüte, BS Je'taime, Black Pearl, Double Diamond, Deila, Golden Eye, Final Destination IV, Wastl, Touchable, Pearl, Scarlet Sun und Ungezähmt Snow. Als ich gerade meine hübsche Snow putzte, kam auch schon einer der Bereiter, der für Black Pearl und Double Diamonds zuständig war. Er grüßte freundlich und verschwand anschließend in der Sattelkammer um Sattel und Trense zu holen. Ich aber verabschiedete mich auch schon wieder bei meinen Pferden und verließ auch den 2. Stall.
      Im 3. standen nun meine springorientierten Pferden, welchen derzeit meine größte Aufmerksamkeit genossen. Deo Volente, HGT's Nightmare, Takada, Party Shaker und N'oubliez jamais ritt ich nämlich jeden Tag, wie auch meist Costa. Diese Pferde hatten heute einmal einen Ruhetag und durften den gesamten Tag auf der Koppel verbringen, wo ich sie auch gleich darauf hinbrachte. Diarado putzte ich daraufhin ganz in Ruhe und genoss die Zeit mit ihm. Anschließend holte ich Sattel und Zaumzeug sowie Gamaschen und Hufglocken. Danach ging ich ganz in Ruhe ausreiten.
      Nach einem schönen Tag auf meinem Gestüt ging ich nun am Abend ins Bett und freute mich schon auf die kommenden Tage.

      Stallrundgang: Ich sehe mir an, was unsere Pferdetrainer so machen
      Es war ein regnerischer Tag auf meinem Gestüt, als ich den monatlichen Stallrundgang machte. Leider hatte ich diesen schon im Vorhinein bekannt gegeben und konnte so den Tag nicht ändern, egal wie mies das Wetter heute zu scheinen schien.
      Ein Stallrundgang war immer viel Arbeit auf meinem Gestüt. Ich musste jeden einzelnen Trainer begutachten, wie er seine Arbeit machte und wie weit die Pferde beim jeweiligen Trainer bereits waren.
      Pünktlich um 7 Uhr morgens verließ ich mit einer vollen Thermoskanne, beziehungsweise diesen Coffee-to-Go Dingern, das Hauptgebäude. Es war relativ warm für Februar aber dennoch durchdrang die Nässe mich bis auf die Knochen und ich fror ein wenig. Dabei kramte ich, solange ich noch unter dem Dachvorsprung stand, nach meinem Plan.
      Der lautete für die Wintermonate wie folgend:
      6:30 Die Pferde bekommen ihre erste Futterration für den Tag
      7:00 Die ersten Trainer und Bereiter trafen am Gestüt ein, kontrollieren ihre Notizen und planen vorläufig das Training für den nächsten Tag, was sie später allerdings noch ändern können
      7:30 Die Stallburschen putzen die ersten Pferde
      8:15 Die ersten Pferde werden aufgesattelt
      8:30 Ab nun kommen die Pferde mit den späteren Trainingseinheiten nacheinander in die Schrittmaschine
      8:30 Die Bereiter bzw. Trainer übernehmen ihre Pferde und beginnen mit den vorgesehenen Trainigseinheiten.
      Okay, weiter las ich zugegeben erstmal nicht. ,,Hallo.'', grüße mich auch schon die bekannte Stimme einer meiner Trainer. Ich grüßte zurück und schlenderte dann gemütlich zum Fohlenstall.
      Dort kamen meine drei hübschen Hengstchen auch schon munter auf mich zugelaufen. Chestnut wieherte aufgeweckt, woraufhin Exciting Force und Hidden Flyer ebenfalls einstimmten. Ich streichelte sie liebevoll und verhätschelte sie. Als ich das nächste mal auf meine Armbanduhr sah, war es auch schon kurz vor halb 8, weshalb ich den Süßen eine letzte Streicheleinheit gab und dann auch schon wieder ging.
      Um exakt 7:29 kam ich bei den Springpferden an, beziehungsweise beim Springpferdestall. Ich ging hinein und sah meine süßen entspannt am Heu knabbern. Nur N'oubliez jamais stand mit gespitzten Öhrchen in seiner Box und beäugte mich. Seit er am 10. Juli zu mir gekommen war ritt ich den Hübschen jeden zweiten Tag selbst und beschäftigte mich intensiv mit ihm. Obwohl er ein Hengst mit großem Temperament war verhielt er sich mir gegenüber immer respektvoll und liebevoll. Erst neulich erzählte mir ein Stallbursche, dass er sich vom Strick gerissen hatte und weggelaufen war. Erst nach einer Stunde konnte man ihn wieder einfangen. Natürlich war dies nicht unbedingt was ich gerne hörte, aber er war, auch wenn man es ihm Äußerlich nicht anmerkte, gerade mal 4 Jahre alt und hatte einen riesigen Überschuss an Energie, was allerdings den Sport mit ihm, sollte es nicht gerade um Dressur gehen, sehr angenehm machte.
      Sein Wiehern riss mich aus den Gedanken, als der Stallbursche mit dem Putzzeug angerannt kam. Er grüßte mich freundlich und öffnete dann N'oubliez jamais Boxentüre. ,,Schnuller'', wie ich ihn liebevoll nannte, fand dies allerdings nicht so toll und hatte sich in die hinterste Ecke seiner Box gestellt. Er war nicht unbedingt ein Fand davon, dass er jeden 2. Tag zu den Pferden gehörte, die als erstes raus mussten.
      Er musste sich aber damit abfinden, da die Springpferde immer erst in die Halle mussten, um ihr tägliches Dressurtraining abzuschließen, ehe sie dann am Nachmittag Springtraining hatten und die Dressurpferde die Halle für sich hatten.
      Ehe ich mich versah hatte der Stallbursche Schnuller geschickt dessen Halfter angelegt und führte ihn nun zum Putzplatz. Er folgte nun brav und ich ging den beiden nach. Es hatte eben aufgehört zu regnen, also nutzten die Stallburschen den Putzplatz draußen, da der drinnen bloß 4-5 Plätze hatte. Draußen allerdings konnten Deo Volente, Diarado, Nightmare, Takada, Party Shaker und Schnuller nebeneinander stehen. Fleißig begannen meine 6 zuständigen Helfer die Pferde zu putzen. Gähnend sah ich dabei zu und plauderte ein wenig mit meinem Springtrainer, der früher als gedacht mit seinen Notizen fertig war. Wir verstanden uns sehr gut und auch er nützte jede freie Sekunde um bei den Pferden zu sein, welche auch eine sehr gute Bindung zu ihm hatten.
      Insgesamt hatte ich 2 Springtrainer. Einen, Georg Müller, für Deo, Takada und Diarado und einen, Ricardo Sanchez, mit dem ich gerade sprach, für Nighti, Schnuller und Party.
      So, nun ging es ans aufsatteln. Dabei sah ich wieder etwas genauer hin, da mir auffiel, dass Deo seine Trense in letzter Zeit so ungern annahm, wenn ich dies von ihm verlangte. Und da sah ich das Problem auch schon: Der Stallbursche zog erst ein Ohr hindurch, dann das andere und dabei riss er ihm kurzzeitig aber doch im Maul herum. Ich ging hinüber und erklärte ihm, dass es so viel besser funktionieren würde und nahm den Zaum wieder herunter. Einmal vorgezeigt, wieder herunter und von ihm nachgemacht und siehe da: Ging doch.
      Nachdem dies auch geschafft war kamen auch schon die 6 Bereiter, die ich für die 6 Pferde ausgesucht hatte.
      Chloé Perrez für Takada, Daniel Murphy für HGT's Nightmare, Lucia Sanchez, Ricardos Tochter, für Deo Volente, Tyler Woods für Party Shaker, Riley McCalley für Diarado und Franc Novak für N'oubliez jamais.
      Sie übernahmen die Pferde, grüßten freundlich und folgten mir und Ricardo in die größte Halle, auf dem Gestüt, die hauptsächlich für Dressur und Stangenarbeit genutzt wurde. Bei uns, ganz vorne ging Lucia. Sie redete etwas mit ihrem Vater, der allerdings nicht mehr ihr Trainer war, da sie beschlossen einmal andersherum zu trainieren. ,,Und wie läuft's so mit Deo?'', fragte ich schließlich. ,,Ganz gut.'', antwortete sie ,,Dressurtechnisch will er ja bekanntlich manchmal einfach nicht so ganz aber es wird besser. Im Springen ist er dann aber mit ganzem Herzen dabei und reagiert super auf meine Hilfen.'' Ich grinste: ,,Das freut mich'' und öffnete dann das Hallentor für meine Bereiter.
      Die beiden Trainer gingen hinein, ich blieb auf der Tribüne sitzen und verfolgte alles aus der ferne mit. Schnell waren sie alle zu Pferde und die Trainer legten brav zum Warmreiten die Decken auf. Es folgte eine Viertelstunde Schritt, was ich als sehr lange empfand, im Winter allerdings nicht schlecht. Die Pferde verhielten sich am langen Zügel sehr unauffällig. Dann nahmen sie langsam die Zügel auf und bald trabten die ersten drei Reiter, die bei Georg im Training waren an. Sie achteten dabei darauf, dass sie möglichst nicht in der Abteilung ritten sondern frei. Immer wieder ging ein Reiter auf den Zirkel und umrundete Georg, der Tipps gab. 5 Minuten später trabten auch die drei übrigen Reiter an. Ich sah amüsiert zu und beobachtete sie. Sie machten das toll und hatten die Pferde gut im Griff. Nur im Galopp gab es dann einmal eine etwas brenzliche Lage, als N'oubliez jamais und Deo Volente gleichzeitig an die lange Seite kamen und sich auf der anderen Hand begegneten. Irgendwie kam es dazu das das innere Pferd, Deo Volente, plötzlich nach innen ausweichen wollte und der trabenden Nightmare beinahe den Weg geschnitten hätte. Dies war allerdings nicht weiter schlimm und alle beruhigten sich wieder.
      Nach diesem Training besuchte ich auch die Dressurpferde Sir Donnerhall, Costa und Waldjunge.
      Sie freuten sich sehr mich zu sehen und ich half den Stallburschen etwas beim Putzen und sah mir anschließend auch ihr Training an, worüber ich sehr zufrieden war.
      Zu guter Letzt besuchte ich Love me Tender, Donella, Angels Kiss, Herbstblüte, BS' Je'taime, Black Pearl, Double Diamonds, Deila, Golden Eye, Final Destination, Wastl, Touchable, Pearl, Scarlet Sun und Ungezähmt Snow. Ich half, sie auf die Weide zu führen und sah bei einigen Trainingsdurchgängen im Geländeparcour und auf der Galoppstrecke an. Es war toll, zu sehen wie sie aufblühten, seit sie wieder mehr gefordert wurden, da sie eine Zeit lang ja ''nur'' meine Freizeitpferde waren, die fast den ganzen tag auf der Koppel standen und dann nur eine Stunde geritten wurden und dies meist nicht sehr kontrolliert, sondern auf ,,Ja, heute will ich das ernster nehmen, morgen nicht', wenn ich ehrlich war. Aber nun hatten sie wieder eine schöne Muskulatur aufgebaut und waren auch sonst top fit.
      Vor allem bei Donella merkte man, da sie nun viel mehr Spaß hatte, sie war immerhin ein Pferd das eine Herausforderung benötigte.
      Mit gutem Gewissen konnte ich Abends meinen monatlichen Stallrundgang beenden und war sehr zufrieden.

      Das diesjährige, private Gestütsreitertreffen
      Um die gute Arbeit unserer Trainer und Bereiter zu würdigen, beziehungsweise für etwas Spaß zu sorgen, finden nun jedes Jahr einige kleine Turnierchen statt, an denen nur die Pferde unseres Gestütes teilnehmen dürfen. Zusamman mit unseren Bereitern natürlich. Zu allererst fanden die Wettbewerbe in der Sparte Dressur statt, anschließend ein Springparcours und zu guter letzt eine kleine aber feine Geländestrecke. Bewertet wurde das ganze von mir und 2 weiteren Richtern, die sich die Zeit für mich genommen hatten.
      Entspannt machte ich mir noch einen Tee, ehe ich damit zu meinem Richtertisch ging. Nachdem ich vor Ort noch mit meinen beiden Kollegen gesprochen hatte, begann auch schon der Bewerb. Eine kleine Dressurpferde A, bei denen ausnahmsweise auch Pferde teilnehmen durften, welche ursprünglich nicht in dieser Klasse startberechtigt waren. Insgesamt nahmen 7 Pferde teil. Donella, Black Pearl, Scarlet Sun, Ungezähmt Snow, Sir Donnerhall, Waldjunge und Costa de la Bryere. Sie waren alle wirklich Spitze. Dennoch wurden einige Punkte mehr vergeben, da hier und da ein kleiner Fehler passierte, was vollkommen okay war. Ich war wirklich sehr stolz auf sie alle.
      Schon bald ging es an die Siegerehrung, an welcher alle Reiter teilnehmen durften und eine Ehrenrunde galoppieren durften. Die ersten 3 bekamen allerdings eine Medaillie als Ehrung und der Gewinner einen Gutschein für ein Reitgeschäft in der Nähe. Ich durfte aufrufen. Somit rief ich sie von hinten nach vorne auf. Die ersten 3 waren, um sie kurz noch einmal zu erwähnen, Sir Donnerhall und ex equo Costa de la Bryre. Platz 3 ging an Donella, meine zuckersüße, gekörte Reitponystute.
      Als nächstes auf dem Programm stand Springen. Teilnehmer waren N'oubliez Jamais, HGT's Nightmare, Party Shaker, Diarado, Takada und Deo Volente. N'oubliez Jamais' Reiter musste leider aufgeben, da ,,Schnuller'' mal wieder seinen Sturschädel durchsetzen musste und, nachdem er bereits am ersten Hinderniss verweigert hatte, seinen Reiter hochkant abwarf. Die übrigen Pferde blieben relaxt und die höchste Fehlerrate lag bei 1 Abwurf pro Pferd. Gewonnen hatte Nighti, welche fehlerfrei geblieben war und sich im Stechen gegen Diarado durchsetzen konnte. Takada belegte Platz 3.
      Dann war auch schon die Geländestrecke dran. Sie beinhaltete neben einigen Auf und Abgaloppaden über die hügelige Landschaft eine Wasserpassage und ein Abschließendes Springen in einem kleinen Springparcours. Teil nahmen N'oubliez Jamis, Deo Volente, Pearl, Final Destinatin IV, Wastl, Touchable, Golden Eye, Deila, Double Diamonds, Black Pearl, Herbstblüte, Angels Kiss, Love me Tender und BS' Je'taime. Diesmal gab eskeine Ausfälle und alle Pferde absolvierten gekonnt den Parcours. Wenn man Zeit und Fehlerpunkte zusammenzähltem kam man auf ein Ergebniss, das mich wirklich stolz machte. Die beste Zeit hatte Black Pearl, mein schwarzes Muskelparket. Er hatte sich seit er bei uns war enorm entwickelt und gewann nun somit diesen Bewerb. 2. wurde N'oubliez Jamais, welcher diesmal brav geblieben war, und 3. wurde Final Destination IV.
      Nachdem alle Sieger geehrt wurden und alles wieder abgebaut war, besuchte ich nun meine kleinen Fohlen, welche auf der Weide standen. Die 3 werdenden Hengste liefen sofort im Galopp auf mich zu. m schnellsten war Chestnut, der sich beinahe nicht vor dem Koppelzaun bremsen konnte. So tollpaytschig er war, man sah ihm sein Talent einfach an. Ich streichelte sanft seine Nase, bis auch Hidden Flyer und Exciting Force da waren und mich neugierig beäugte. Ich streichelte sie und genoss noch einen schönen Tag mit ihnen.
      3 Jan. 2016
    • Sunnyyy
      Vergesellschaftung auf der Weide - Na, wie machen sich meine Neuzugänge?
      26. Dezember 2015

      7 Uhr morgens. Gestüt Burning Spring. Eigentlich war es ein schneeloser, milder Wintertag wie jeder anderer. Doch für unser Team hier liefen ganz und gar nicht bloß gewöhnliche Vorbereitungen. Heute sollten nämlich unsere neuen Pferde endlich in die Herde eingegliedert werden.
      Bisher waren die Neuzugänge nämlich in 'Einzelhaft' gehalten worden, was die Weide betraf. Nun aber würden sie die Herde kennenlernen, was für alle Beteiligten eine große Sache war. Vor Allem bei der kleinen Junghengstherde, welche ein sehr ungewöhnliches Projekt für unsere bisherigen Verhältnisse waren. Denn die Hengste hatten früher alle ihre eigenen, aber kleineren Weiden. Da aber der Umzug nach Schweden bevor stand und wir dort auf eine große Koppel umsteigen wollten hatten wir vor einem Monat unsere Hengste zusammengelassen und wer hätte es gedacht? Sie verstanden sich. Ja klar, anfangs gab es einige Rangkämpfe, aber am Ende klappte das Ganze dann doch ganz gut.
      Nun war also auch die Zeit für Take my Hand, Batman's Rendezvous, I've got the moves like Jagger, Backfett und Bambina gekommen.
      Wir begannen bei den Stuten. In der kleinen aber feinen Herde waren neben Leitstute HGT's Nightmare Takada, Scarlet Sun, Deila, BS' Je'taime, Herbstblüte, Donella und Angels Kiss. Ich führte Handy neben mir und Jagger wurde von meinem Trainer geführt. Dann näherten wir uns der Koppel, wo die acht Stuten gerade rund um die Heuraufe, circa 20m entfernt, standen. Ich machte den Anfang und öffnete die Koppel. Dann ließ ich Handy vom Strick. Mein Trainer tat es mir gleich. Da sich Jagger und Handy bereits kannten standen sie erst zusammen abseits und verhielten sich unauffällig. Ruhe hatten sie jedoch nicht lange, da Nighti kurz darauf hinüber trabte. Daraufhin schnupperte sie an Handy, welche zurückschrak und wegsprung. Die nächsten Minuten lief die Herde um Handy herum; Handy vorn weg und die ganze Herde hinten her. Alle bis auf Donni. Diese hatte sich nämlich zu Jagger gesellt und schnuffelte diese nun auch schon freudig ab. Auch Jagger war nicht abgeneigt sondern freute sich über die neue Bekanntschaft.
      Nachdem wir uns vergewisserten, dass wieder etwas Ruhe eingekehrt war ging es zu den Hengsten. Diese waren momentan sehr weit weg, also außer Sichtweite. Dennoch holten wir Batman. Dieser war brav wie immer. Ließ sich artig auf die Koppel führen und stand brav da bis ich ihn abgehängt hatte. Dann ging er einige Schritte, ehe er bemerkte wie groß diese neue Wiese war und freudig einen Luftsprung machte und umhergaloppierte. Wiehernd. Woraufhin jemand erwiderte. Baty erstarrte. Etwas später stieß er ein eigenartig klingendes ,,Wüüühh?'' aus. Dann tauchte auch schon ein anderes Pferd auf der Bildfläche auf. Black Pearl. Er kam neugierig und begrüßte seinen neuen Kumpel.
      Etwas später folgten auch die anderen Hengste; Sir Donnerhall, Wastl, Golden Eye, Final Destination, Waldjunge, Seattle's GT'aime, N'oubliez jamais, Party Shaker, Deo Volente und Costa.
      Nachdem dies auch getan war ging es an die Fohlenweide, wo wir Bambina und Backfett mit Chestnut, Capri und Caddylack vergesellschaften.
      Alles in Allem klappte das Ganze super und ich konnte sie gutes Gewissens, ohne Bedenken nun zusammen mit den anderen auf die Koppel stellen. Das nannte ich mal einen gelungenen Tag.
    • Sunnyyy
      Hahn im Korb
      Es war beinahe ein Tag wie jeder andere. Wie schon die ganzen letzten Wochen war es auch heute unwahrscheinlich heiß und stickig. Also konnten wir immer noch nicht richtig trainieren und kamen nur schleichend voran. Nach dem Frühstück nahm ich eine kalte Dusche und schaute ausnahmsweise mal nach anständigen Klamotten, da wir noch Besuch bekommen sollten. Ich räumte die Küche auf und schon bald fuhr ein Sportwagen auf den Hof und ein schlanke blonder junger Mann stieg aus dem Wagen. Lächelnd lief ich ihm entgegen und gab ihm die Hand: „Hallo, freut mich dich kennen zu lernen, Markus. Lass uns erst einmal in die Küche gehen.“ Der junge Mann grüßte zurück und folgte mir. In der Küche bat ich ihm was zu trinken an und wir setzten uns. Zuerst schlug ich seine Bewerbungsmappe auf und ging sie mit ihm durch. Er hatte bereits einige Erfolge im Springreiten vorzuweisen und suchte nun einen Partner mit dem er seine Erfolge verbessern konnte. Marcus war 5 Jahre älter als ich und aus einer finanziell sehr gut gestellten Familie. Dennoch wollte er noch keinen eigenen Hof aufbauen und sich lieber an einem vorhandenen beteiligen.
      Nun war ich an der Reihe. Ich erzählte etwas über unseren Hof und unsere Philosophie. Markus schaute sich die Erfolge und Stammbäume der Pferde an und nickte ein paar mal anerkennend. Als er die Mappe zuklappen, standen wir auf und gingen auf den Hof. Ich zeigte ihm unsere Hallen und Plätze und erklärte ihm die Aktiv-Stall-Haltung die ich anstrebt. Zuerst war Markus skeptisch doch nachher wirkte er sehr interessiert. Die Pferde schienen ihn gleich zu mögen, denn sie umringten und beschnupperten ihn. Als nächstes zog Markus sich Reit Kleidung an, denn er sollte nun zwei Pferde probereiten.
      Zuerst holte ich ihm Calista und machte sie fertig. Wir gingen in die Halle, wo ich am Abend zuvor bereits einige Sprünge aufgebaut hatte. Nachdem Markus die Stute warm geritten hatte, sollte er sie erst einmal in der Dressur vorstellen. Calista war ein bisschen heiß, da sie die Sprünge schon sah, aber nach ein wenig Zeit bekam er ihre Konzentration und konnte ihre Rittigkeit gut nutzen. Nachdem ich ein wenig zugeschaut hatte, bat ich ihn mit dem Springen zu beginnen. Man merkte sofort, dass das mehr seine Disziplin war. Er ritt Calista zielsicher über die Sprünge und ging perfekt mit.
      Das zweite Pferd was er reiten sollte war Rosemary, da sie jung und unerfahren war. In der Dressur machte sie recht gut mit. Viel konnte sie ja noch nicht, aber was sie konnte setzte sie gut um. Das Springen war etwas schwieriger. Sie verweigerte einige male, aber Markus blieb ruhig und versuchte es konsequent weiter, sodass Rose vertrauen zu ihm fasste. Ich war sehr zufrieden mit den beiden.
      Nachdem wir alles wieder weggeräumt hatten, setzten wir uns wieder in die Küche. Meine Mutter hatte Mittagessen gemacht und beäugte Markus neugierig. Wir unterhielten uns ein wenig über unsere Eindrücke. Ihm gefiel die artgerechte Haltung und das Selbstbewusstsein der Pferde. Als ich ihn fragte, wann er sich melden würde, lächelte er und erklärte, wie viele Höfe er sich schon angesehen hatte. Und auf keinem stand das Wohl der Pferde so im Vordergrund wie bei uns. Er fragte, wann er Anfangen könne und ich sagte, dass er jeder zeit anfangen könne.
      Ich gab ihm den Vertrag und er las ihn in Ruhe durch. Dann setzte er seine Unterschrift darunter und ich kopierte den Vertrag. Am 1.8. Würde er bei uns Anfangen. Ich fragte ihn, ob er noch Lust hätte eine Runde auszureiten und er stimmte zu. Also machten wir Final Destination und Picasso fertig. Beide bekamen eine Fliegendecke und wir ritten durch den kühlen wald. Nun unterhielten wir uns ein wenig Privat. Über unsere persönlichen Ziele und Vergangenheit. Als wir wieder am Stall waren, verabschiedeten wir uns und ich musste noch die restlichen Stallarbeiten machen.
      Ich ritt Emilio und Noell nur ein wenig im Schritt und meine Mutter ritt Shadil, während Vera Sinorabis ritt. Razouna und Amir hatten heute frei. Mit Xana, Höllenflüstern und Heretic ritten wir aus. Zuletzt putzte ich noch Abqa.
      Abends saßen wir dann am Tisch und unterhielten uns. Meine Mutter war total begeistert von Markus und freute sich, dass er bei uns anfing. „Ihn könnte ich mir auch als Schwiegersohn vorstellen.“, äußerte sie. Ich bestrafte sie mit einem vorwurfsvoll Blick. Sie wusste genau, dass ich seit Brandon nicht mehr gut auf Männer zu sprechen war. Nach dem Essen gingen wir ins Bett, aber ich dachte noch lange über den Tag nach.
      [spoiler/]
    • Sunnyyy
      Dezember 16
      Als der Wecker klingelte, merkte ich wie kalt es im Zimmer geworden war. Ich huschte schnell ins Bad, wo ich meine Kleidung bereits gestern Abend hingelegt hatte. Nachdem ich mich angezogen hatte, ging ich erst einmal in den Stallungen versorgte alle Pferde mit Heu, Wasser und Kraftfutter. Danach bereitete ich das Frühstück vor und schaute ob alle wach waren. Vera musste ich mal wieder ausmachen Bett schmeißen, aber meine Mutter und Markus waren schon fertig.
      Während wir drei schon frühstücken hörte man Vera immer wieder durch ihr Zimmer laufen, aber wie waren es ja schon gewohnt, dass sie Langschläferin war. Nach dem Frühstück ging es dann los. Erst brachten wir alle Pferde auf die Koppel und ließen sie sich austoben. Dann nahmen wir uns die einzelnen Pferde vor.
      Markus putzte Moon’s Gealach ein wenig. Die kleine ließ sich mittlerweile problemlos anbinden und genoss die Massage sichtlich. Vera machte sich Final Destination, ich Picasso und meine Mutter Dark Rosemary fertig. Wir gingen zusammen in die Halle. Während Vera und ich selbstständig ritten, hatte ich immer einen Blick auf meine Mutter und gab ihr Tipps und Anleitung. Die Pferde waren heute allesamt etwas frisch, aber meine Mutter hielt sich wacker. Als nächstes bauten wir einen Sprinparcours auf und während meine Mutter mit Shadil ein wenig Dressur auf dem Platz ritt, sprangen Markus und ich mit Calista und Noell. Wir forderten und gegenseitig heraus und hatten richtig Spaß beim reiten. Von draußen hörte man, dass Vera mit Sinorabis das Tölten trainierte. Die beiden kamen draußen gut zurecht. Zuletzt machten wir noch einen Ausritt, wo ich Razouna, meine Mutter Höllenflüstern, Vera Amjad ritt und Markus auf Xana die kleine AbqaHasna an der Hand hatte. Deshalb ritten wir auch nur eine kleine Runde im Schritt, da die kleine dies erst lernen musste.
      Als wir mit allen Pferden fertig waren, setzten wir uns in die Stube und aßen Kuchen.
    • Sunnyyy
      Springen A
      Der Winter war die Zeit, um die Pferde weiter zu trainieren. Da Finn ein bisschen hinten an war, nutzte ich dies Gelegenheit, um beim Hallenspringen seine Wendigkeit zu trainieren. Dazu stellten wir zuerst nur vier Sprünge in der Halle auf und stellten sie auch erstenmal nur auf E-Höhe ein. Nachdem ich Finn war geritten hatte, was bei den kalten Temperaturen schon 40 Minuten dauerte, fing ich mit den ersten Einzelsprüngen an. Die klappten wie gewohnt prima und Finn stimmte sich gut auf das Springtraining ein. Nur fing ich an im Galopp den Zirkel zu verkleinern und immer kleiner werdende Volten einzubringen. Als das klappte, fing ich langsam an die Sprünge in Folge zu reiten. Finn gewöhnte sich gut an die engeren Wendungen und ich ritt auch mal direkt vorm Sprung eine Volte. Dies übte ich nun zwei Wochen und erhöhte die Hindernisszahl mit der Zeit auf acht Sprünge. Dies war nun natürlich eine Herausforderung, aber Finn meisterte sie gut. Letzten Endes konnten wir dann auch die Stangen höher legen und Finn gewann wesentlich mehr Kraft in der Hinterhand, was wohl auch für die Dressur nützlich sein würde. ICh war äußerst zufrieden mit der Entwicklung.
    • Sosox3
      Zu Besuch bei einer Freundin

      „Das da ist Xana. Die kannst du gerne für unseren gemeinsamen Ausritt nehmen. Ich nehme dann Höllenflüstern, die hats faustdick hintern Ohren“, grinste mich Sora an. „Ja nehm ich gerne, die strahlt schon eine Ruhe aus, das ist Wahnsinn“, grinste ich. Zusammen schnappten wir uns die Halfter der beiden und marschierten auf die Weide um sie gründlich zu putzen. „Amjad Amir hat heute Pause, der war gestern im Training und hat seine Arbeit gut gemacht. Für seine Verhältnisse zumindest war er sehr konzentriert und ließ sich nicht ablenken“, erzählte sie mir stolz und ich nickte zuhörend. „Zafinaah war ja eine ganz brave. Die ist aber nun auch in Rente und geht nur hier und da mal mit einem jungen Mädchen auf den Round Pen auf dem Nachbarshof. Ihr letztes Fohlen haben wir aber dann doch behalten. Den kleinen BC‘ Morning Glory.“ Ich grinste und war nun fertig mit dem Putzen. Sora hatte nur kurz überlegt und sich entschieden Razouna mit zu holen als Handpferd und schon waren die Pferde gesattelt und wir saßen drauf und verließen den Hof.


      Währendessen hatte sich ein Arbeiter den jungen Sinorabis geschnappt und longierte ihn ein paar Runden. Beim Angaloppieren buckelte er los und der junge Mann hatte Mühe den Schecken zu halten. Doch nach fast 15 Minuten war sein Übermut verflogen und er konzentrierte sich auf seinen Trainer. Danach wurde er abgeduscht und konnte auf die Weide. Dann nahm sich der junge Mann Final Destination IV und machte ihn berittfertig. In der Halle ritt er ihn dann an Sprünge und arbeitete ihn für sein kommendes Turnier.


      In der Zwischenzeit kamen wir wieder mit den Pferden auf den Hof. Wir verstauten das Sattelzeug und brachten die drei Stuten auf die Weide. Sora nahm sich ihre Moon’s Gealach und praktizierte mit ihr ein paar Führübungen. Ich hatte mir Dark Rosemary geschnappt und longierte sie etwas und ging vermehrt auf die Übergänge ein und übte diese. Schritt-Trab fiel ihr noch etwas schwer, aber der Trab-Galopp-Übergang und umgekehrt. Sora kam rasch mit dem Stutfohlen wieder und nahm sich Plural’s Picasso um mit ihm ausreiten zu gehen. Nach Dark Rosemary nahm ich Calista und ging mit ihr eine Runde spazieren. Tim, der Arbeiter nahm sich nach Finn Noell und ich packte Shadil zu guter letzt auf die Weide.
    • Mohikanerin
      Moon‘s Gealach | Final Destination IV | Plural‘s Picasso | Dark Rosemary | Calista | Noell | Shadil | Sinorabis | Razouna | Höllenflüstern | Amjad Amir | Xana

      Heute machte ich mich auf dem zu Sunnyys Pferden, da sie derzeit sehr beschäftigt ist, fehlt ihr die Zeit etwas mit Ihnen zu machen.
      Als erstes begrüße ich ein junges Pferd names Gealach. Sie stupst mich neugierig an und knabbert an meiner Jacke herum. Doch sie lässt sich auch nicht abwimmelt. Ich kontrolliere sie kurz und gehe dann weiter zum nächsten Pferd. Zur Hilfe habe ich mir eine Liste geschrieben, auf der als nächstes Finn dran, ein 8jähriger Hannoveraner Hengst. Ich putze ihn und gebe ihm neues Heu. Dann geht es weiter zum nächsten Hanno Hengst - Picasso, von ihr auch Prinz genannt. Auch ihn putze ich und kontrolliere alles, erscheint ebenfalls in Ordnung zu sein, kurz wische ich die Tränke aus und gehe zum nächsten Pferd. Rose ist eine hübsche junge Rappstute und scheint sehr vertraut mit Menschen zu sein für alter. Sauber stelle ich sie zurück in die Box. Kurz mache ich eine Pinkelpause und esse einen Happen, dann geht es wieder an die Arbeiten für mich.
      Cally ist die nächste. Die Trakehner Stute beobachtet mich und zickt mich an, doch ich lasse mich nicht beirren und hole sie aus der Box. Ich fühle das Futter nach, putze sie und dann darf sie zurück. Noell steht neben ihr in der Box, mit ihm passiert das selbe. Doch er hat noch genügend Futter und deshalb putze ich ihn etwas länger. Das war es dann leider auch schon. Shadil schielt schon etwas länger neugierig zu mir und ich begrüße ihn freundlich. Ich putze ihn und gebe ihm neues Heu. Neben ihm steht ein mir bekanntes Gesicht - Ein Isländer. Er ist bereits sehr flauschig, wie auch die in meinem Stall, doch er scheint ein Mix zu sein. Ich putze ihn und das Heu mache ich neu. Doch dann ist der Tag schon vorbei. Ich gehe schlafen.
      Der nächste Tag beginnt früh und noch einige weitere Pferde stehen auf meiner Liste. Razouna ist die nächste. Die Araber Stute füttere ich als erstes und putze sie anschließend. Dann geht es weiter zu Hell, einer 10jährigen Quarter Horse Stute. Auch sie füttere ich und putze sie. Da noch einige weitere Pferde abgearbeitet werden, ich würde gerne mehr tun, aber das gibt die Zeit nicht her. Zuhause warten noch unsere Pferde. Amar, ein Rappe lächelt mich förmlich an. Ich beschäftige mich etwas länger mit ihm und stelle ihn noch zurück. Dann kommt das letzte Pferd, eine Tinker Stute namens Xana. Sie wirkt sehr kuschelig, wie ein Teddy. Ich putze auch sie und mache ihr Futter. Im Stall verabschiede ich mich noch mal von allen Tieren und mache mich auf dem Weg nach Hause, eine längere Fahrt steht vor mir und mit genug Kaffee habe ich es dann geschafft. Ich freue mich auf den nächsten Besuch bei ihr!
    • Sunnyyy
      Pflegebericht

      Es war ein ganz normaler Morgen im August. Es war noch recht warm, aber der Himmel war bewölkt. Nachdem alle Pferde mit Futter versorgt waren, ging ich zu Calista. Ich machte sie fertig und wir gingen auf den Springplatz. Sie musste ja schließlich in topform bleiben, damit wir noch einen Besitzer für sie finden. Nach ein paar Runden zum aufwärmen ging es in den Parcours. Calista zog vor den Sprüngen immer an und riss keine Stange. Nach der Arbeit kam sie auf die Koppel. Als nächstes kam Final Destination an die Reihe. Mit ihm ging es auf den Dressurplatz. Er machte sich heute recht gut. Er ging gut in die Anlehnung. Nach der Arbeit kam auch er auf die Koppel. Als nächstes war Plurals Picasso an der Reihe. Wir gingen eine Runde in den Geländeparcours, wo er sich recht gut schlug. Dark Rosemary wurde heute nur eine Runde longiert. Mit Noell machte ich einen kleinen Ausritt. Das war bei dem Wetter richtig schön, weil es nicht zu kalt und nicht zu warm war. Shadil musste heute nichts tun, der kam einfach so auf die Weide. Mir Razouna ritt ich eine lockere Dressur. Sie musste nicht viel tun, stellte sich aber recht gut an. Mit Amjad Amir ging es auf den Springplatz. Er war heute recht spritzig, ich bekam ihn aber gut unter Kontrolle. Mit Little Talks und Moon's Gealach ging ich eine Runde spazierieren. Sie waren beide recht neugierig, ließen sich aber gut führen.
    • Sunnyyy
      Frühjahrsputz
      es war ein ganz normaler Aprilmorgen. Leider war es trotz Sonnenschein immer noch eisig-kalt. Da Nächste Woche Ostern war und wir das Fest mit der Familie und dem Team auf dem Hof feiern wollten, nahmen wir das als Anlass heute mal großen Frühjahrsputz zu machen. Natürlich mussten wir erst mal die Pferde versorgen. Meine Mutter schickte ich zum Jungpferdeoffenstall, wo aktuell leider nur Little Talks steht. Wir suchen schon nach einer Freundin für sie. Meine Schwester kümmerte sich um das Wohnhaus und ich und Markus machten den Stall. Als erstes bekamen natürlich alle Pferde ihr Kraftfutter und wir gingen schon mal, die Koppeln ab, ob alle Zäune intakt sind. Markus fand eine Stelle, die er fix reparierte. Nun nahm ich mir Picasso und Markus Final Destination. Die beiden kamen als erstes raus und dann machten wir schnell ihre Boxen. Als nächstes brachte Markus Dark Rosemary raus und ich brachte noch Amjad Amir zu den Jungs. Nun machten wir ihre Boxen sauber und fegten noch fix die Stallgasse, dann war der Stall fertig.
    • Bracelet
      Wochenendbesuch

      Was ein schönes Wochenende!
      Meine alte Freundin Sunny hatte mich eingeladen einen dieser schönen, frühlingshaften Spätwintertage mit ihr auf ihrem Hof zu verbringen. Natürlich sagte ich dazu nicht nein und freute mich auch sehr, als sie mir meinen alten Schatz, Final Destination IV, zeigte. Er stand gerade mit Plural's Picasso auf der Koppel und wirkte irrsinnig nervös, als sie die Stuten raus brachten. Dark Rosemary schien ebenso Gefallen an dem hübschen Hengst zu finden, denn sie wirkte nun auch nicht mehr ganz so willig, während der Stallbursche versuchte sie entspannt am Koppelzaun vorbei zu führen.
      Anschließend zeigte mir Sunny noch ihren Schatz Little Talks, ehe es für uns in ein eher pferdearmes, aber dennoch sehr schönes Wochenende ging.
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  • Album:
    Privatpferde-Stall
    Hochgeladen von:
    Sunnyyy
    Datum:
    5 Juni 2016
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    EXIF Data

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    Height:
    640px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Spitzname: Finn

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    Mutter: Herzblatt

    Muttermutter: Windessa

    Muttervater: Herzensdieb

    Vater: Ehrengold

    Vatermutter: Shew O'Gold

    Vatervater: Solo

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    Geburtsdatum: 2009

    Alter: 9

    Geschlecht: Hengst

    Rasse: Hannoveraner

    Farbe: Dunkelfuchs

    Abzeichen: Laterne, weiße Fessel v.r.

    Augenfarbe: blau

    Stockmaß: 1,76 m

    Final Destination IV ist ein großer, kräftiger Hengst. Er hat eine unerschöpfliche Ausdauer, kann hohes Tempo entwickeln und ist gut am Sprung.

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    Final Destination IV ist ein mutiger, temperamentvoller Kerl, der manchmal nicht so leicht zu händeln ist. Durch seinen Blutanteil hat er einen gewissen Kampfgeist und ist seinem Reiter ein treuer Freund.

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    Zuletzt geimpft:

    Zuletzt entwurmt:

    Gesundheit: 100%

    Zuletzt Hufe gemacht:

    Beschlag: keiner

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    Eingeritten: ja

    Eingefahren: ja


    Eignung: Dressur, Springen, Military

    Springen: E A L M S* S** S***

    Military: E A L M S* S** S***

    Distanz: E A L

    Fahren: E A

    Dressur: E A L M S* S** S***

    Western: E A

    Galopprennen: E A

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    Züchter: –

    Zur Zucht vorgesehen: Ja

    Gekört/gekrönt: nein

    Gene: --

    Nachkommen:


    Besitzer: Sunnyyy

    Vorbesitzer: Bracelet

    Ersteller: Bracelet

    VKR: Bracelet

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    245. Galopprennen