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Rhapsody

Fiebertraum *

engl. Vollblut -- im Besitz seit 02/2021 -- Aa ee nCr

Fiebertraum *
Rhapsody, 21 Feb. 2021
Eddi gefällt das.
    • Rhapsody
      Alte Pflegeberichte
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      Ein neuer Anfang
      07. August 2012 -- Eddi

      “Guten Morgen meine Süßen!” rief ich fröhlich, als ich der Weide entgegeneilte. Heute würde ein anstrengender Tag werden, doch zuerst sollten die Gnadenbrotpferde gefüttert werden. Zwar war Fly die einzige Stute unter vier Wallachen, dennoch war sie eindeutig die Chefin. Ich betrat den Offenstall und kraulte der Warmblutdame kurz die Stirn. Zu ihrer Linken stand der kleine Calimero, frech wie eh und je war unser 29-jähriges Shetty und die rechte Hand von Fly. Auch die anderen Pferde kamen sofort zu mir. Insgesamt bewohnten fünf Tiere den großen Offenstall mit anliegender Weide. Ich begrüßte zuerst Snickers und Star, beide waren wie immer Seite an Seite und ließen sich nur zusammen kraulen. Auch jetzt waren sie noch unzertrennlich, Kumpels für immer. Zu guter Letzt führte mich mein Weg zu Rashid. Auch er war näher gekommen, stand dennoch abseits. Unser Saddlebred war auf seinem linken Auge erblindet und deshalb stets vorsichtig. Ich redete lächelnd mit ihm und begann ihn zu kraulen, was er auch sichtlich genoss. Ich tätschelte ihm den Hals und macht mich dann ans Werk. Es war erst früh um sechs und dennoch schien die Sonne schon hell vom Himmel. Flott kontrollierte ich die Tränke und füllte nach. Dann schob ich die Schubkarre herein und verteilte das Heu in den Raufen. In aller Ruhe, wie Senioren eben sind, setzten sich die Pferde in Bewegung und begannen zu frühstücken. Danach nutzte ich sogleich die leergewordene Schubkarre, um den Paddock abzuäppeln und den Offenstall zu misten. Mit allem fertig, holte ich noch frisches Stroh und dann öffnete ich das Gatter zur Weide. Wenn sie wollten, würden die Guten sich schon im Grünen vergnügen. Ich hatte mich jedoch fast zu lange mit ihnen beschäftigt, denn es war bereits um sieben. “Mist…” fluchte ich. Ich hatte doch um diese Zeit schon auf Nasty Past sein wollen. Entschuldigt, ich meine damit unseren ehemaligen Hof. Denn heute stand der große Umzug an. Nachdem uns Monat für Monat immer mehr Helfer abgesprungen waren, hatten wir zuletzt nur noch zu zweit mit einem riesigen Hof und vielen Pferden dagestanden. Schwermütig hatten wir uns von den größten Teil getrennt und ich hatte nach einem neuen Hof gesucht, welchen ich auch mit Erfolg gefunden hatte. Er besaß alles, was wir brauchten, war aber gemütlicher und übersichtlicher. Heute würden noch die übrigen zwölf Pferde hier einziehen. Als Hilfe stand uns nun auch unsere Jahrespraktikantin Trudi zur Verfügung, welche uns nur zu gern half. Sie würde sich hauptsächlich um die Ordnung und Sauberkeit auf dem Hof kümmern, ab und an mit den Fohlen arbeiten und vielleicht auch manchmal reiten. Die Frage war nur wen, denn die Pferde waren doch noch sehr kompliziert. Doch ich musste erst einmal los.
      Auf dem großen Hof angekommen, stieg ich gähnend aus dem Auto und begrüßte eine ungeduldige Fee. “Ich bin doch pünktlich.” lachte ich. Als erstes wollten wir die Fohlen fahren. Also machten wir zuerst Moon River und Lulu für die Fahrt bereit. Die beiden waren auch schnell und ohne große Probleme verladen und ich konnte losfahren. Die beiden Zwerge Existenz und Calero würden von Fee gefahren werden, während meine Pflegerin Chrissi, auf die anderen Tiere aufpasste. Es dauerte nicht lange und wir kamen auf den neuen Hof an. Gemeinsam luden wir die Fohlen aus und brachten sie in die komplett neuen Boxen, welche Trudi schon fleißigerweise eingestreut und schön hergerichtet hatte. Es war ein Stall für zwanzig Pferde und jede Box besaß auch einen großen Paddock. Die Fohlen schienen sich wohlzufühlen. Wir fuhren direkt wieder zurück, um nun die Stuten zu holen. Das würde ein Spaß werden… Oh ja, das war es. Wir teilten so ein, dass jeweils eine ruhige Stute zu der nervösen kam. Als erstes waren Key und Success Story an der Reihe. Während Key mir ohne Weiteres brav hinauffolgte, sträubte Story sich wie eine Raubkatze. Sie stieg, tänzelte umher und wieherte ohrenbetäubend. Eine halbe Stunde brauchten wir, eh sie auf dem Hänger stand. Danach war die zweite Hürde an der Reihe. Zuerst verluden wir unsere Warmblutstute Deep Silent Complete. Sie ging auch ohne große Probleme auf den Hänger. Ihre Mitfahrerin Cual Maniaca, unsere Achal Tekkiner Dame, streikte noch schlimmer als Story. Beinahe riss sie sich los. Nur mit vereinten Kräften und gutem zureden schafften wir es auch bei ihr, sie auf den Hänger zu schaffen. Mit viel Radau ging die Fahrt los. Gott sei Dank war der andere Hof nur eine halbe Stunde entfernt, länger hätte ich das nicht ausgehalten. Das Ausladen gestaltete sich fast genauso schlimm und wir fahren froh, als wir unsere Vollblüter sicher in ihren Boxen stehen sahen. Besonders Manni schwitzte tierisch, also bekam sie direkt eine Stalldecke darauf. Story entspannte sich allmählich. Während man Key und Silly die Umstellung kaum anmerkte. Zu guter Letzt würden unsere vier Hengste kommen. Während ich Fiebertraum und Hoppla fuhr, würde Fee Leitz und Tiramisu übernehmen. Bei ihnen brauchten wir nicht ganz so lange, eh sie auf den Hängern standen. Glücklich fuhren wir auch die letzten vier Pferde auf den neuen Hof. Als auch unsere Hengste sicher in den Boxen standen, konnten wir verschnaufen. Der alte Hof stand nun leer, er war auch schon verkauft. In unseren neuen Hof zog gerade Leben ein. Für heute würden die Süßen im Stall bleiben müssen, aber sie hatten ja ihre Paddocks. Ab morgen würde es dann zum Test auf die Weiden gehen. Nachdem nun alle Pferde anwesend waren, gab es erstmal Mittagessen als Begrüßung. Jeder bekam seine spezielle Portion.
      Damit fertig, säuberten wir die Hänger und fuhren ein letztes Mal auf den riesigen Hof. Nun würde noch die Sattelkammer ausgeräumt werden. Ein langwieriges Unterfangen, denn wir säubert alles gleich, ehe wir es verpackten. Es dauerte zwar ewig, eh wir fertig waren, aber am späten Nachmittag war die neue Sattelkammer komplett eingeräumt und glänzte strahlend. Rundum zufrieden genoss ich die aufkommende Ruhe. Die Vögel zwitscherten noch und die Sonne gab ihre wärmenden Strahlen ab. Der Tag war erfolgreich geschafft und wir konnten stolz auf und sein. Fee musste relativ früh wieder weg und auch Trudi entließ ich nach Hause. Die ersten Tage würde ich alles mit ihr zusammen machen, damit sie die Pferde kennenlernte und alles. Wenn sie reiten würde, würde ich sie wahrscheinlich auf Key setzen. Sie ist die Ruhigste und hat genug Vertrauen in Menschen, Bei Silly wäre das eventuell auch möglich. Gegen Abend fütterte ich noch mal unsere Neuankömmlinge und nahm Manni ihre Decke ab. Dann machte ich mich auf den Weg zur Weide und pfiff die Gnadenbrotpferde zusammen in den Offenstall, um das Weidetor schließen zu können. Ich verteilte noch das Nachtheu, sagte jedem gute Nacht und bezog mein Nachtquartier im Büro.
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      Tierarztbericht für Fiebertraum
      unbk. -- unbk.

      Heute hatte ich endlich die Zeit gefunden, um mich um Edfriend und ihren Fiebertraum zu kümmern, nachdem ich einen besorgten Anruf von eben jener bekommen hatte.
      Noch am Tag davor hatte ich von seinem Sieg in dem Rennen gehört und den wunderschönen, gold schimmernden Hengst auf dem flackernden Bildschirm in dem kleinen Restaurant bestaunt, während ich zwischen zwei Patienten ein ziemlich ungesundes Mittagessen genommen hatte.
      Und jetzt hatten wir den Salat - nach dem, was ich am Telefon gehört und erzählt bekommen hatte, hatte der Veterinärmediziner an der Rennbahn eine Muskelzerrung diagnostiziert aber es dabei belassen.
      Typisch, schnelles Geld und keine Hilfe.
      Als ich jetzt auf den Stall zu ging, sah ich Edfriend die auch grade aus der Tür über den Hof kam, mir entgegen und lächelte. Nach den üblichen Floskeln ginge wir zu meinem Patienten, ich konnte ihre Besorgnis sehen und wollte keine Zeit mehr verschwenden.
      "Na du Champ, wie geht es dir? Würdest du ihn mal raus holen?" Die Box war zwar groß, doch es war mir lieber, wenn ich die Stallgasse zum untersuchen hatte, damit die Pferde in ihrer Box noch immer ihren Rückzugsort erkannten.
      Das ich ihm das lieber nicht angetan hätte, sah ich als er die Ohren anlegte, bei jedem Schritt mit dem er das verletzte Bein belasten musste und nur äußerst unwillig mit Edfriend ging, sowieso schien er nicht ein großer Sonnenschein zu sein.
      "Ich werde das Bein erstmal abtasten, dann sehen wir weiter." klärte ich sie kurz auf, während ich meine, durch das nasskalte Wetter, kühlen Finger an sein Bein legte. Um so leichter spürte ich, dass das Bein erhitzt war, stark erhitzt - und das obwohl Edfriend wohl schon gekühlt hatte.
      Für uns Tierärzte war es gut, dass die Pferde auf den ausgeübten Druck so stark reagierten, so konnte man die Schmerzursache schnell lokalisieren und präziser behandeln.
      So war es auch bei Fiebertraum, als ich auf den Oberarm Druck ausübte, legte er unwillig die Ohren an und versuchte sogar nach mir zu beißen. Ich konnte es ihm nicht verübeln.
      Es war nicht wirklich geschwollen, weshalb ich ausschließen konnte, dass ein Muskelfaserriss vorlag was es für alle besser , aber grade Fiebertraum erheblich leichter machen würde. Aus meiner Tasche nahm ich eine Ampulle, ich war zwar ein Freund von alternativen Heilmethoden, doch ein Pferd mit so starken Schmerzen stehen zu lassen, grenzte an Tierquälerei.
      "Ich werde ihm ein Schmerzstillendes Mittel verabreichen, außerdem braucht er Boxenruhe, damit sich das Bein schnell erholt. Besser wäre es da fast, ihn in den normalen Stall zurück zu stellen, nur etwas weiter hinten, damit er nicht alleine ist, aber sich auch nicht übermäßig bewegt." riet ich Edfriend, denn so ein Quarantänestall war zwar gut und schön, aber die Boxen so groß, dass sich Dreamer dennoch Problemlos darin ziemlich viel bewegen konnte.
      Ich desinfizierte die Stelle am Hals und hatte ganz schön zu kämpfen, denn als dem Hengst der beißende Geruch in die Nase gestiegen war, rollte er mit den Augen, schlug mit dem Schweif und versuchte sich der im Licht der Lampe aufblitzenden Kanüle zu entziehen. Aber da half auch sein Gezicke nicht, immerhin würde die milchige Injektion ihm helfen, dass würde er schon noch zu schätzen wissen.
      "Zusätzlich kannst du Arnika verabreichen und das Bein sollte Tagsüber gut gekühlt werden, die Arnikaumschläge kannst du auch weiter führen. In etwa einer Woche sollte er wieder Schmerzfrei gehen, bis dahin sollte sich sein Bewegungsradius auf die Box beschränken." fasste ich zusammen und klopfte Fiebertraum, der mich argwöhnisch beäugte, ob ich ihm nicht doch noch eine Spritze verpassen würde, den Hals.
      "Wenn es nicht besser oder sogar schlimmer wird, ruf mich an. Ansonsten wünsche ich gute Besserung!" verabschiedete ich mich letztlich, ehe ich auch schon wieder weg war..
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      Der Winter kommt...
      28. Oktober 2012 -- Eddi

      Gähnend blickte ich aus dem Fenster und staunte nicht schlecht, als ich weiß sah. “Nein…” stöhnte ich. Es war gerade einmal Ende Oktober und draußen lag ‘Schnee’. Ich schüttelte mich und schaute frustriert in meine fast leere Tasse. Flott schüttete ich den Rest weg und verstaute sie im Geschirrspüler. Schnell hatte ich mich dann angezogen, einige Leckerlis eingepackt und machte mich auf den Weg zum Auto. Nach einer halben Stunde traf ich auf Nasty Past ein. Zu meiner Freude war die leichte Schneedecke wieder verschwunden, nur der Himmel war noch grau bewölkt. Es war erst kurz nach acht und im Stall herrschte noch komplette Ruhe. Also beschloss ich, zuerst im Offenstall der Gnadenbrotpferde vorbeizuschauen. Schon jetzt schlossen wir abends die Türen des Stalles, damit er nicht so auskühlte. Umso mehr freute sich unser Zwerg Calimero, als ich ihm die Türen öffnete und er sich austoben durfte. Flott gab ich den fünf ihr Frühstück und huschte zurück in den Stall. Dort bekamen auch die restlichen ihr morgendliches Mahl, eh ich mir die Bewegungspläne der letzten Tage begutachtete. Seufzend musste ich feststellen, dass kaum einer der Großen bewegt worden war. Nur Leitz und Manni waren erst gestern gearbeitet worden. Also standen für mich heute fünf Pferde an. Hoppla konnte man ja nie dazuzählen. Der kleine Falla genoss immer seine Ruhe. Inzwischen kam sogar die Sonne heraus, sodass ich die Tiere erst einmal auf die Weide brachte und ich erst einmal mit der Stallarbeit beginnen konnte. Trudi war inzwischen auch erschienen und half mir tatkräftig. Als wir fertig waren, beschloss ich dank des schönen Wetters doch einen Ausritt mit Trudi zu wagen. Ich hatte ihr schon öfters Unterricht auf Key gegeben und die beiden kamen super miteinander aus. Nur ich brauchte noch ein Reitpferd. Spontan fiel meine Wahl auf Silly, denn ich wollte heute doch mal kein Risiko eingehen und mich einfach ausruhen. Wir holten die beiden Stuten von der Weide und begannen sie gründlich zu putzen und zu satteln. Als wir dann fertig waren konnten wir auch direkt los. Beide Stuten waren hochmotiviert und schienen von unserem Plan begeistert zu sein. Gemeinsam ritten wir durch den noch bunt gefärbten Wald und genossen dann einen flotten Galopp über die gefrorenen Felder, eh wir entspannt zurück ritten. Trudi kümmerte sich um beide Stuten, wofür ich ihr sehr dankbar war, denn so konnte ich direkt weitermachen und mir Tiri holen. Im Gegensatz zu den Damen besaß der Araber heute null Elan. “Ach komm schon Kumpel.” lachte ich und machte ihn fertig. Mein Dressurtraining verwarf ich gleich und wir einigten uns schnell auf Gymnastikspringen. Ich machte den Hengst fertig und gemeinsam ging es auf den Reitplatz, wo noch ein simpler E-Parcours aufgebaut war. Doch erst einmal ging es in die Halle zur Erwärmung. Erst lockerer Schritt und dann ein wenig Trab- und Galopparbeit. Erst dann ging es in den Parcours. Tiri war sofort aufmerksam und arbeitete plötzlich voller Motivation mit. Insgesamt verbrachten wir noch eine Dreiviertelstunde bei den Hindernissen, eh ich zum Abreiten eine Schrittrunde ins Gelände ging und dann Tiri fertig machte. “Trudi?” rief ich im Stall und war auf der Suche nach unserer Praktikantin. Schnell fand ich sie auch unterbreitete ihr meinen Vorschlag, dass sie doch bitte unsere Story longieren sollte. Während ich mit Dreamer noch ins Gelände ging und ein wenig Distanz arbeitete. Gegen 17 Uhr war ich wieder da und somit war der Tag fast gelaufen, denn im Herbst wurde es früh dunkel. Wir machten die Pferde fertig, holten alle wieder hinein und Trudi kümmerte sich um die Abendfütterung im Stall, während ich die Offenstallpferde in den Stall brachte und fütterte. Langsam verliefen die Tage wie in einem normalen Reitstall und man merkte kaum noch was von ‘Problempferden aus schlechter Haltung’. Ich verabschiedete mich von Trudi und fuhr nach Hause.
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      Frühjahrsputz
      22. Mai 2013 -- Eddi

      „Morgen Fee!“ rief ich meiner Freundin fröhlich entgegen, als ich mich vom Rad schwang und Nessie an die Leine nahm. Heute war herrliches Wetter, doch uns stand ein anstrengender Tag auf Nasty Past bevor. Ich glaube wir hatten uns nun lang genug vor dem Frühjahrsputz gedrückt, so dass wir nun wirklich anfangen mussten. Doch zuerst waren die Pferde an der Reihe, denn sie spielten hier die Hauptrolle. Schon seit langem hatte Nasty Past kein neues Pferd mehr aufgenommen, so dass allmählich ein geregelter Alltag einhergegangen war und sich die Pferde dank unserer Unterstützung immer besser erholten. Dieses Jahr wollten wir sogar die ein oder anderen schon auf so manches Turnier schicken. Während Fee sich um die Morgenfütterung im Stall kümmerte, besuchte ich unsere Gnadenbrotpferde. Calimero kam als erster an, um sich einige Streicheleinheiten zu holen. Rashid war der zweite, welcher mich bemerkte und mir fröhlich entgegenbrummelte. Nightshine stand noch bei der Heuraufe und döste vor sich hin, währenddessen Snickers und Star schon ungeduldig am Weidegatter herumliefen und endlich auf die große Weide wollten. Die beiden waren wie Zwillinge und trennten sich nie. Ich begrüßte noch Nightshine, eh ich das Gatter des Paddocks öffnete und die Pferde auf die Wiese ließ. Trotz ihres Alters buckelten die beiden großen Schecken erfreut durch die Gegend. Calimero suchte Schutz neben der ruhigen Nightshine, um in ihrem Schutz zu bleiben. Rashid trabte stattdessen elegant hinfort. Ich schnappte mir sogleich die Schubkarre und eine Mistgabel, um den Paddock sauber zu machen. Dafür brauchte ich auch nicht lange, so dass ich nach einer Viertelstunde schon wieder verschwinden konnte und Fee bei dem Rausbringen der Pferde half. Als erstes schnappten wir uns die Fohlen. Fee nahm die Zwerge Calero und Existenz, währenddessen ich mir Moon River und Lulu schnappte. Als die vier auf ihrer großen Weide standen, waren noch die großen an der Reihe. Nachdem auch diese auf der Weide standen, machten wir uns an die Stallarbeit. Diese nahm heute wesentlich mehr Zeit in Anspruch, denn wir putzten auch die Fenster, machten die Spinnweben weg und kümmerten uns um das Aufräumen in der Sattelkammer. Nach drei Stunden waren wir durch und der Stall erstrahlte wieder in alten Glanz. Es war noch nicht lange her, dass wir umgezogen waren, doch im Winter hatte niemand große Lust, etwas zu machen. Ein Glück hatten wir uns zumindest letzte Woche schon um die Weiden und den Reitplatz gekümmert und die Reithalle hatten wir aktiv im Winter instand gehalten. Lediglich der Offenstall der Gnadenbrotpferde könnte noch einen neuen Anstrich gebrauchen, aber das würden wir auch noch schaffen. Nun wollten wir uns eine Pause gönnen, so dass wir uns Key und Silly schnappten, um mit den beiden Stuten auszureiten. Es war so schönes Wetter, dass wir uns zum See aufmachten und wir wurden für unseren Weg auch belohnt. Die beiden Pferde konnten sich abkühlen und wir hatten ein herrliches Panorama vor uns. Als wir wieder da waren, machten wir uns an die Arbeit: Fee ging mit Hoppla in den Longierzirkel, um mit dem Falabella einige Zirkuslektionen fortzuführen, während ich mir Leitz sattelte und an unseren Springkünsten feilte, denn dieses Jahr sollte seine erste Saison wieder losgehen. Bei meiner heutigen Motivation wagte ich mich dann sogar an die Dressurarbeit mit unserer Vollblutstute Success und bei dem schönen Wetter gingen wir natürlich auf den Reitplatz. Fee folgte bald mit Manni, unserer Achal Tekkiner Stute, so dass wir es uns am Ende nicht nehmen ließen, noch ein Pas de deux zu reiten. Das klappte heute auch erstaunlich gut, so dass sich unsere Laune immer mehr anhob. Die letzten unbewegten Pferde waren die Hengste Dreamer und Tiri. Ich freute mich schon riesig auf unseren Araberhengst und wir beschlossen, an deren Muskeln und Ausdauer zu arbeiten, so dass es heute Hügel hoch und wieder runter ging, damit die Muskeln geschult wurden. Danach waren beide auch ziemlich k.o, und wir hatten alles geschafft. Schnell war die Abendfütterung durch und alle Pferde konnten zurück in den Stall. Dann machten wir uns auf den Weg zu den Gnadenbrotpferden, welche schon vorbildlich im Paddock waren und wir nur noch das Gatter schließen mussten. Um den Tieren noch eine Wohltat zu tun, putzten wir heute noch alle gründlich durch und waren dann mit unserem Tageswerk vollends zufrieden.
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      Ein Neuzugang?
      11. August 2013 -- Eddi

      Ich gähnte und warf die Decke von mir, schlaftrunken wanderte ich ins Bad und machte mich fertig. Unten in der Küche bekam mein Kater schnell sein Frühstück, währenddessen ich mir meinen Cappuccino in eine Thermoskanne goss und mir noch ein Toast schnappte. Ich wollte heute einmal pünktlich auf Nasty Past ankommen, weshalb ich extra früh aufgestanden war. Zu meiner Enttäuschung dann doch zu früh, denn schon Punkt sechs Uhr stand ich vor den Stallungen, von Fee oder Trudi natürlich noch keine Sicht. Ich war stolz auf mich, einmal die Überpünktliche zu sein und begann bereits die Pferde zu füttern. Während diese fraßen, kontrollierte ich kurz die Weidezäune und schaute bei der Gnadenweide vorbei. Dort wurde ich wie immer fröhlich begrüßt und von allen einmal angeknabbert. Wieder im Stall halfterte ich zuerst die Fohlen auf. Die vier Zwerge nahm ich immer zusammen, denn Calero und Existenz machten bei ihrer Größe keine Probleme, genauso wie Moon River und Lulu, welche beide bestens erzogen waren. Als alle ihr Halfter abhatten, preschte die kleine Fohlenherde davon und ich machte mich auf den Rückweg. Auch die vier Hengsten teilten sich unsere größte Weide. Doch hier halfterte ich zuerst Tiri und Leitz auf und brachte die beiden auf die Weide, da sie sonst ein riesiges Theater machen würden, wenn sie erst als zweites an der Reihe wären. Danach waren der kleine Hoppla und Dreamer an der Reihe. Als auch die Hengste auf der Weide standen, kamen wir zu den letzten. Erst brachte ich die sanftmütige Key und deren Weidepartnerin Story auf die Weide und dann kümmerte ich mich um unsere Diva Manni, welche nur mit Silly zusammen auf eine Weide konnte, da sie sich mit keinen anderen Pferd vertrug. „Morgen Eddi!“ rief Fee grinsend und umarmte mich. Kurz nach ihr kam auch Trudi und grüßte uns. Gemeinsam machten wir uns an die Stallarbeit, damit so schnell wie möglich die Boxen fertig waren. Dank dem langen Weideaufhalt hatten wir nicht gar so viel zu tun. Dann setzten wir uns vor den Stall und tranken unseren Kaffee beziehungsweise ich meinen Cappuccino. Dabei besprachen wir den heutigen Ablauf und ich berichtete von den heute anstehenden Dingen. „Ich habe interessante Neuigkeiten. Wir bekommen einen Neuzugang!“ grinste ich, während es Fee und Trudi die Kinnlade runterklappte. „Aber ich dachte Nasty Past wäre inzwischen inaktiv?“ fragte Trudi verwirrt. Also klärte ich die beiden ausführlich über unseren baldigen Neuankömmling auf. „Es ist eine junge Tekkenstute namens Unglück. Ich weiß nicht ob ihr mitbekommen habt, dass Hedone gehen musste, auf alle Fälle kann sie sich aus privaten Gründen nicht mehr um ihre Pferde kümmern. Also hat BluePearl mich angeschrieben, ob ich etwas für Unglück tun könnte, da sie die Züchterin der Stute ist. Ich habe gefragt, ob es okay wäre, wenn sie auf Nasty Past stehen würde und beide haben zugestimmt. BluePearl übernimmt auch den Transport, heute Abend wollte sie sie bringen.“ beendete ich meine Erläuterungen. Und dann unterhielten wir uns noch ausgiebig über die Vorbereitungen. „So, jetzt aber an die Arbeit!“ grinste ich. Wie immer würde Trudi die Fohlen bespaßen, während Fee und ich uns um die Großpferde kümmern würden. „Heute reitest du Manni.“ stöhnte Fee und ich musste lachen. Die Stute war letzte Stunde unter Fee äußerst spaßig draufgewesen. Aber zu Beginn wollten wir uns um Tiri und Dreamer kümmern. Wir holten die beiden Hengste von der Weide und begannen mit dem Putzen. Trudi hatte sich zu Beginn Moon River geholt und wollte sie longieren. Nachdem alle Pferde vorbereitet waren, gingen wir zu dritt in die Halle. Fee und ich drehten einige Runden im Schritt, während Trudi auf einen verkleinerten Mittelzirkel ging und begann, die schon groß gewordene Moon zu longieren. Sie baute auch auf der einen Seite drei Trabstangen auf und auf der anderen ein Cavaletti. Für uns waren diese gut durch eine gerittene Schlangenlinie oder einen Handwechsel zu erreichen. Im Trab begannen Fee und ich, ebenso die Stangen zu nutzen. Gerade für Dreamer war dies ein Genuss, denn der Vollbluthengst hasste Dressurarbeit, er war eher der Renner und Springer. Doch die Grundlagen mussten auch sitzen. Deshalb hatte Fee es manchmal gar nicht so leicht, zu dem Hengst durchzudringen und ihn munter zu halten. Sie ritt abwechslungsreich mit Hand- und Tempiwechseln. Ich hatte mit Tiri nicht so viel Arbeit, der Araber arbeitete heute wieder voller Begeisterung mit. Auch wenn er anfangs ein wenig Angst vor den Stangen zeigte und oftmals versuchte auszuweichen. Als wir zum Galopp übergingen war Trudi mit Moon bereits wieder verschwunden. „Pass auf, dass er dir nicht durchgeht.“ grinste ich Fee an, als sie im Galopp mit Dreamer das Cavaletti nahm. Er zog tüchtig davor an und sprang mit einen riesigen Satz darüber. Bei Tiri sah das nicht annähernd so kraftvoll aus, es war eher ein Ponyhüpfer, dafür brauchte ich heute aber wenigstens keine Handschuhe zum Reiten. Zum Abschluss ritten wir die beiden im Schritt ab und drehten noch eine kleine Runde um den Hof, um den beiden Hengsten noch ein wenig Abwechslung zu können. Wir sattelten die verschwitzten Hengste ab, spritzten die Beine ab und brachten beide dann wieder auf die Weide. Um keine sinnlose Pause zu machen, holten wir uns den kleinen Hoppla und putzten ihn gründlich. Während Fee seinen Schweif flocht, versuchte ich mich an einem spanischen Zopf für seine Mähne. Als er fertig war, machten wir uns auf den Weg zum Reitplatz, um dort ein wenig Bodenarbeit mit ihm zu machen. Hoppla war ein richtiges Showpony. Trudi trainierte gerade mit Existenz und Calero ein wenig Sicherheit, indem sie ein Schrecktraining machte. Als Hoppla wieder auf der Weide stand, holte ich Manni und Fee ging zur Hengstweide, um sich Leitz zu schnappen. Wir machten unsere beiden Pferde geländefest und ritten dann schon zum Springplatz, wo bereits unsere Trainerin wartete. Wir begrüßten sie und ritten uns im Schritt und Trab warm. Wie immer begannen wir mit Stangenarbeit zum erwärmen und dann mit niedrigen Sprüngen. Beide Pferde waren bei niedrigen Sprüngen immer ein wenig schläfrig und wurden erst ab einer gewissen Höhe wach. Denn dann konnte man die beiden kaum noch halten. Leitz sprang heute fließend und mit einer super Manier. Bei Manni hatte auch ich zu tun, sie zu halten und mich darauf zu konzentrieren, dass wir passend auf den Sprung zuritten, sicher sprangen und landeten. Aber man merkte deutlich, wie viel Spaß es den beiden machte. Nach einer Stunde waren dann aber nicht nur die Pferde verschwitzt. Dennoch zogen wir noch unser Ründchen um den Hof, ehe wir die Pferde versorgten. Es war inzwischen Nachmittag und da Trudi nun auch mit Lulu fertig war, welche sie auch longiert hatte, schlug ich einen Ausritt vor. Trudi ließen wir auf Key, da die Stute ein Sonnenschein war, Fee holte sich Silly und ich schnappte mir Story. Wir machten die drei Stuten ausrittfertig und schwangen uns dann in den Sattel. Wie so oft ritten wir erst durch den Wald und dann zum See, es war einfach ein herrliches Gebiet rundum Nasty Past. Die Stuten konnten sich am See die Beine abkühlen und ihren Durst stillen, ehe wir uns auf den Heimweg machten. Wie immer ritten wir ein Wettrennen und bei Story kam deutlich das Rennpferd hervor. Aber auch Key und Silly waren nicht gerade ohne. Als wir wieder da waren, gab ich Story in die Hände von Fee, da plötzlich ein Wagen auf den Hof rollte. „Hey BluePearl!“ lächelte ich und begrüßte sie, schnell sprachen wir alles ab und luden dann die Stute ab. Unglück war ein traumhaft schönes Pferd. Aufgeweckt blickte sie sich um und prustete uns an. Dann gab sie ein scharfes Wiehern von sich und bekam auch direkt Antwort von den Weiden. Wir brachten sie direkt in ihre neue Box und gaben ihr das Abendbrot. BluePearl musste sich schon wieder verabschieden, so dass wir die anderen Pferde reinholen konnten, fütterten und uns dann selbst an unser Abendessen machten. Während Trudi und Fee schon im Haus verschwanden, kontrollierte ich nochmal alle Pferde und blieb noch ein Weilchen bei Unglück. "Na du Kleine? Du bringst eine ganz andere Geschichte mit, als der Rest, der hier steht." lächelte ich sie an. Sie war das erste Pferd bei dem wir uns keine Gedanken machen mussten, wie wir sie wieder aufpäppelten und zähmten. Unglück war einfach da und ein wahrer Sonnenschein, rundum versorgt und glücklich. "Ich werde deine Besitzerin vermissen..." murmelte ich leise und kraulte ihre Stirn, ehe Fee mich zum Essen rief.
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      Weihnachten auf Nasty Past
      21. Dezember 2013 -- Eddi

      „Guten Morgen meine Lieben!“ lächelte ich fröhlich, als ich den Stall betrat. Neugierige Blicke wurden mir von allen Seiten zugeworfen, anscheinend warteten alle schon begierig auf ihr Frühstück. Flott schnappte ich mir also die Heuballen, zerteilte sie und schob jedem Pferd sein Frühstück in die Box. Während ich meine Arbeit verrichtete, dachte ich über die kommenden Tage nach, denn in drei Tagen würde Weihnachten sein! Deshalb war ich der Meinung, dass wir den Stall doch noch schön schmücken mussten! Dementsprechend warf ich Fee schon früh aus dem Bett, damit wir nach der Fütterung einkaufen fahren würden. Doch vorher versorgte ich noch die Gnadenbrotpferde und äppelte deren Paddock ab. Gegen neun Uhr kam dann Fee und wir fuhren in die Stadt, um Weihnachtszeug zu kaufen.
      Schon nach Eineinhalbstunden waren wir wieder da und machten uns an unsere Lieblingsbeschäftigung, nämlich den Stall zu schmücken! Über das große Tor hängten wir einen hübschen Weihnachtskranz und ganz oben an der Spitze des Daches befestigten wir einen roten Stern. Im Stall hängten wir weihnachtliche Girlanden auf und hier und da ein wenig Schmuck. Auch hatten wir eine Lichterkette für den Tannenbaum gekauft, der vor dem Stall stand und trotz seiner spitzen Nadeln, schafften wir es, ihn zu dekorieren. Als alles an Ort und Stelle war, nickte ich Fee zufrieden zu. Nun konnten wir uns um die Pferde kümmern, welche alle friedlich auf der Weide standen und ihre Freiheit genossen.
      Wir holten uns Unglück und Key von der Weide, um mit beiden einen kleinen Ausritt zu wagen. Leider lag bei uns immer noch kein Schnee, obwohl doch heute sogar Winteranfang war! Ich hoffte inständig, dass es vor Weihnachten endlich noch schneien würde. Für uns war es natürlich auch praktisch, denn so ging die Arbeit noch wesentlich leichter von der Hand. Die beiden Stuten putzten und sattelten wir flott, eh wir in Richtung Wald ritten. Es war interessant zu sehen, dass einige Bäume tatsächlich noch ihr Laub besaßen. Mit den beiden Vollblutstuten konnte man sehr angenehm ausreiten und so kamen wir auch wohlbehalten wieder an.
      Als nächstes holte ich mir die aufgedrehte Success Story, während Fee sich lieber mit Deep Silent Complete beschäftigte. „Ey, Eddi! Hast du schon gehört, dass Joelle Galopp wieder aktiv wird?“ fragte mich Fee begeistert und ich strahlte sie an. Auf Nasty Past standen inzwischen so viele Vollblüter mit Potenzial und wenn wir bei solchen Rennen erfolgreich sein würden, könnten wir den Rettungshof wesentlich besser finanzieren! Während wir in der Halle ein wenig Dressur ritten, unterhielten wir uns noch sehr angeregt über Joelle Galopp, denn das wäre wahrlich eine geniale Idee.
      Generell hatten wir uns letzter Zeit zurückgezogen, so dass wir direkt beschlossen im Jahr 2014 wieder aktiver zu werden. Während wir Hoppla und Cual Maniaca putzten, nahmen die Pläne allmählich Gestalt an. Wir wollten Turniere veranstalten, um wieder einige Spenden zu bekommen, denn momentan wurde es doch langsam knapp, was das Geld für Tierärzte und Hufschmiede betraf. Alles aus eigener Tasche zu bezahlen war doch auch happig. Immerhin besaßen Fee und ich auch noch eigene Gestüte. Dennoch machte uns die Arbeit mit den Nasty Past Pferden riesigen Spaß und den kleinen Hoppla würde ich gewiss nicht mehr abgeben. Ihn und Cual Maniaca longierten wir heute nur.
      Danach waren noch Leitz und Fiebertraum an der Reihe. Mit ihnen wollten wir springen und da kamen wir schon auf die Turniere zurück, beziehungsweise Fiebertraum wäre der geborene Sprinter für Joelle Galopp. Während wir die Hengste mit Trabstangen und Cavalettis gymnastizierten, besprachen schon einige Dinge und inzwischen standen unsere Teilnahmen bei Joelle Galopp fest. Nur die Winter Cups würden wir wohl noch nicht mitmachen können, aber man sollte ja auch nicht alles überstürzen. Schließlich würden wir vorher noch fleißig trainieren müssen.
      Da kamen wir schon zum nächsten Problem, wo denn mit Vollblütern trainieren? Fee und ich stellten uns an die Weide der Vollblutstuten, welche wir damals von Sevannie übernommen hatten. Sie hatten sich inzwischen richtig gut eingelebt und ich hoffte doch, dass das mit dem Training nur noch besser werden würde. Already und Paper Heart kamen zum Zaun getrabt und begrüßten uns herzlich. Besonders Already hatten wir jetzt schon ins Herz geschlossen, die Stute war einfach wunderbar und so liebenswürdig! Allerdings konnte sie auch, genauso wie Paper Heart, ziemlich abgehen.
      Die Vollblüter standen im kleinen Stall, unserem eigentlichen Quarantänestall, aber dort waren sie am besten aufgehoben. Den Fuchshengst Calvados hatten wir mit zu unseren Hengsten gestellt und nach anfänglichen Eskapaden hatte er sich auch integriert. Ich holte ihn von der Weide, um ihn gründlich zu putzen und dann zu longieren. Fee wollte sich lieber um die beiden Fohlen Zanaro und Crown Jewel kümmern. Gemeinsam putzten wir die drei und splitteten uns dann auf, ich ging in die Halle und Fee ging spazieren. Nach einer halben Stunde trafen wir uns dann wieder und dann standen nur noch wenige Pferde an.
      Schnell putzten wir noch Moon River und Lulu, um die beiden älteren Stutfohlen dann noch ein wenig in der Halle zu fordern. Auch hier hieß es longieren oder zumindest daran gewöhnen. Als die beiden dann wieder in ihrer Box standen, holten wir noch die Zwerge Calero und Existenz. Beide putzten wir nur noch, ehe sie in ihre Boxen durften, dann folgten auch schon die anderen Pferde. Nachdem dann alle in ihren Boxen standen, fütterte ich im großen Stall und Fee kümmerte sich um die Vollblüter. Mit Fürsorge begutachtete ich noch einmal jedes Pferd, eh es sein Müsli und das Heu bekam. Den Abschluss unserer Abendrunde machten wir bei den Gnadenbrotpferden. Dort hieß es noch ein wenig kuscheln und das Heu verteilen, ehe wir müde nach Hause fuhren.
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      Hufschmiedbesuch bei Fiebertraum und Success Story
      22. Dezember 2013 -- unbk.

      Mit allen Utensilien ausgestattet fuhr ich den bekannten Weg zu Eddi. Die beiden Pferde Fiebertraum und Success Story sollten mit einem Rennpferdebeschlag ausgestattet werden.
      Wie immer wurde ich herzlich von Eddi empfangen, lächelnd führte sie mich zu den beiden Pferden. Die junge Frau holte zuerst Fiebertraum aus seiner Box. Der hübsche, schlanke Palominohengst musterte mich mit seinen frech leuchtenden Augen.
      „Hallo, du“, ich streckte dem Hengst meine Hand entgegen, neugierig beschnupperte er diese. An Eddi gewandt witzelte ich: „Noch ist er ja ganz artig.“ Mir wurde bereits berichtet, dass Fiebertraum manchmal etwas ungestüm werden konnte, aber wir würden das schon hinbekommen.
      Während ich die Hufe des Hengstes kürzte, war noch alles in Ordnung. Zwar hampelte er etwas rum und schlug ab und an mit dem Schweif, aber alles noch im Rahmen.
      Nachdem ich die Eisen rausgesucht und das erste erhitzt hatte, sah es schon etwas anders aus. Missmutig legte Fiebertraum die Ohren zurück und schlug sein Hinterbein unter den Bauch. „Alles gut“, beruhigte Eddi den Hengst und nickte mir zu, ich solle doch einfach anfangen.
      Einmal zog das Vollblut mir den Huf aus der Hand, ansonsten schaffte ich es aber, alle vier Eisen ordentlich an die Hufe zu nageln.
      „Gut, dann ist jetzt Success Story dran“, sagte Eddi, während sie den frisch beschlagenen Hengst zurück in seine Box stellte.
      Die Stute, welche Eddi nun zu mir brachte, beäugte mich scheu und blieb in sicherer Entfernung stehen. „Sie ist noch etwas schüchtern, aber wenn ich da bin, wird es schon gehen“, erklärte Eddi mir, während sie der Stute beruhigend über die Nüstern strich.
      Nachdem ich mich eine Weile mit Success Story vertraut gemacht hatte, begann ich vorsichtig mit dem Ausschneiden. Sie war zwar ziemlich angespannt, ließ mich aber gewähren. So konnte ich die Hufwände kürzen, abrunden, die Trachten auf die optimale Länge bringen und den Strahl etwas bearbeiten.
      Beim Beschlagen war die Stute nicht mehr so kooperativ. Unruhig schlug sie mit dem Schweif und zog mir immer wieder den Huf aus der Hand. Mit ein paar Leckerlis und ganz vielen Streicheleinheiten versuchte Eddi sie so gut wie möglich abzulenken, was auch einen kleinen Erfolg zeigte. Zwar immer noch angespannt und unruhig, konnte ich nun aber die Hufe der Stute mit dem Rennpferdebeschlag versehen. Dieser war aus Aluminium und deshalb besonders leicht, um die Rennleistung des Pferdes nicht negativ zu beeinflussen.
      Nach einer Weile hatte Success Story es endlich überstanden und war sichtlich erleichtert, als Eddi sie wieder in ihre Box brachte.
      „Haben wir es doch geschafft!“ Lächelnd packte ich meine Sachen zusammen. „Und so schlimm war es gar nicht.“ Eddi kam wieder aus der Box und stimmte mir nickend zu: „Ja das stimmt! Komm ich helfe dir noch.“ Gemeinsam verstauten wir alles im Auto, dann verabschiedeten wir uns und ich machte mich auf den Weg nach Hause.
    • Rhapsody
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      Bei Nasty Past zu Besuch
      unbk. -- unbk.

      Mit einem Blick auf die Strasse setze ich den Blinker und biege rechts ab. Heute sollte es wieder zu Eddi gehen, zusammen mit ihr und Fee kümmern wir uns heute um die Pferde des Rettungshof und auch ein Frühlingsputz ist angesagt. Ich fahre dem Kiessträsschen entlang und bald erblicke ich den grossen Hof. Als ich dann aus dem Auto springe, kommen mir Eddi und Fee schon entgegengelaufen. Mit einem hellem "Hallo" begrüsse ich die beiden, bevor wir uns noch rechts und links drei Küsschen geben. Ich schaue mich mit strahlenden Augen auf dem Hof um, ich war schon einmal hier, da habe ich mich um Eddi's Fohlen gekümmert. Fee kenne ich noch nicht so gut, ich hoffe, dass wir uns an diesem Tag besser kennenlernen. Sie macht einen sympathischen Eindruck. "Und, wo fangen wir an?", frage ich dann die beiden Mädels. "Ich wäre dafür, dass wir zuerst alles auf Vordermann bringen, und uns dann um die Pferde kümmern. Wer weiss, vielleicht haben wir ja am Schluss noch Zeit für einen Ausritt...?", zwinkert mir Fee zu. Ich lache und erwidere: "Na, da bin ich einverstanden. Wo fangen wir an?" Nachdem mir Eddi antwortet, dass es vielleicht am besten wäre, wenn wir zuerst die Weidetränke reparieren würden, marschieren wir schon los. "Zuerst kontrollieren wir mal ob es überhaupt etwas zu reparieren gibt, und geputzt werden müssten die Tränke auch", grinst Eddi mich an, schlüpft unter den Zaun durch und wir folgen ihr. Auf der Weide schauen und viele Pferde neugierig an. "Oh, wie süss. Wer ist denn das dort hinten?", ich zeige auf ein Trakehner, ein Palomino. "Oh, das ist unser hübscher Fiebertraum.", antwortet Fee mir, während sie zu ihm geht und ihn streichelt. "Der Name passt ja aber gar nicht, ts ts", meine ich gespielt empört,"das ist doch kein Fiebertraum, das ist ein Traum auf Erden!" Wir lachen und die beiden stellen mir auch noch die anderen Pferde vor. Innert einiger Minuten habe ich praktisch alle Pferde des Rettungshof kennengelernt. Cual Maniaca, Hoppla, Fiebertraum und ZM’s Zanaro haben es mir doll angetan. Nun führt Fee mich auch schon zu den Weidetränken. Der erste scheint noch intakt zu sein, da müssen wir nichts machen, ausser ihn zu putzen. Beim zweiten sieht es aber schon anders aus; ein langer Riss schlängelt sich durch die Tränke. „Eddi, müssen wir den wohl ersetzen oder geht das vielleicht auch anderst …?“, fragte Fee an Eddi gerichtet. Eddi erwidert nicht, grinst nur und eilt davon. Was sie wohl im Sinn hat? Wenig Später kommt sie mit viel Klebband zurück. „Das wird doch nicht reichen!“, meint Fee kritisch. „Ach was, komm Klebband, denen zeigen wir es!“, lacht Eddi und fängt an, die Tränke zu reparieren. Und siehe da, nachdem wir der Wassertränke einen Wassertest gemacht haben, hält es perfekt. „Ha!“, ruft Eddi und zeigt mit dem Zeigefinger auf Fee, „da hast du es!“ Wir alle drei fangen an zu lachen und kontrollieren auch noch die anderen Tränke. Nachdem wir dann alle geputzt und kontrolliert haben, machen wir uns am Zaun zu schaffen, an einigen Stellen hält der nicht so gut. Deep Silent Complete bleibt immer in meiner Nähe und schaut neugierig zu, was ich da denn treibe. Ich erlaube mir hin und wieder eine kurze Pause und streichle ihren schönen Kopf.
      Später, nachdem wir alle erledigt von der Weide zurückkommen, bringt uns Eddi ein kaltes Getränk, genau das Richtige. Wir trinken und unterhalten uns über Belangloses, ehe wir uns wieder an die Arbeit machen. In der Sattelkammer sollte man wieder mal aufräumen und aussortieren und auch der Stall sollte wieder geputzt werden. Also erheben wir uns wieder und machen uns auf den Weg zur Sattelkammer. „Letztes Jahr haben wir Sachen gefunden, von denen wir gar nicht wussten, dass wir sie hatten. Hoffen wir es geht diese Jahr genau so“, lacht Fee und wir stimmen mit ein. „Das ist doch immer so“, grinse ich. In der Sattelkammer nehmen wir uns die erste Kiste vor und entdecken immer wieder neues, spannendes Zeug. „Ich wusste ja gar nicht das wir Laufferzügel haben!“, meint Fee plötzlich erstaunt. So ist es, man hat Sachen, welche man gar nicht braucht. Wir putzen Zügel, begutachten Schabracken und suchen zusammen passende Steigbügel. Nach einer guten Stunde, oder auch zwei, ist alles geputzt und sortiert an seinem richtigen Platz. „So, dann wollen wir uns mal die Stallungen vornehmen“, seufzt Fee und ich nicke mit gespielt ernster Miene. Im Stall befreien wir Boxenwände vor Spinnennetze, putzen das Fenster und reinigen allgemein den ganzen Stall. Plötzlich quieke ich auf und schreie: „Ratte! Eine Ratte!“ Ich hasse nämlich Ratten. Erschrocken von dem Geschrei eilen mir Fee und Eddi zur Hilfe. Als ich dann aber auf die graue, fette Ratte zeige, fallen sie in lautes Gelächter. Ich verziehe die Lippen und schmolle, entferne mich von der Ratte. „Nicht witzig“, brummle ich und verschränke die Arme. Als mich dann aber Fee anschaut, muss ich auch lachen. „Aber was soll ich den machen wenn ich Ratten hasse?“, ziehe ich die Schultern hoch und frage die beiden. Als Antwort lachen sie erneut. Nach diesem Zwischenfall arbeiten wir weiter, ich schaue mich immer wieder misstrauisch um, ob irgendwo eine Ratte lauert. Zum Glück läuft mir aber keine mehr über den Weg. In der Zwischenzeit haben Eddi und Fee Musik laufen lassen, und ich summe fröhlich mit.
      Nachdem wir alles sauber geputzt haben, wenden wir uns den Pferden zu. Zuerst hole ich Paper Heart von der Weide und putze sie gründlich. Sie geniesst die Putzeinheit und döst vor sich hin. Danach bringe ich sie wieder zurück und hole zuerst Already und dann Crown Jewel von der Weide. Beide Hüh putze ich gründlich, Already ist sehr verschmust und reibt ihren Kopf immer wieder an meiner Jacke. Crown jedoch ist schnell langweilig und versucht eine Befreiungsaktion. Erfolgslos. In der Zwischenzeit hat Eddi Lulu, Moon River und Calvados geputzt, währendem Fee sich um Key, Success Story und Hoppla gekümmert hat. Nun bleiben noch Leitz, Cual Maniaca, Fiebertraum, CH’s Unglück, CH’s Zanaro und Geoffrey’s Brother übrig. Zusammen putzen wir zuerst CH’s Unglück, dann CH’s Zanaro und Geoffrey. „Und was ist mit Calero und Existenz?“, frage ich Eddi und Fee und schaue die beiden Fohlen sehnsüchtig an. „ Um die beiden haben wir uns heute Morgen schon gekümmert“, meint Fee und lächelt mich an. Nun sind alle Pferde geputzt, ausser drei, denn mit Leitz, Cual Maniaca und Fiebertraum wollen wir auch noch einen Ausritt unternehmen.
      Nachdem wir die Pferde gesattelt haben, ich reite Fiebertraum, währendem Eddi Cual nimmt und Fee Leitz, zäumen wir unsere Pferde. Fiebertraum ist nicht ganz so brav und reisst seinen Kopf in die Höhe. „Nicht so mit mir“, lache ich und nach einigen Minuten ist es mir gelungen, ihn zu zäumen. Fee hat mir erzählt, dass der feine Kerl sehr sensibel ist und unter dem Sattel temperamentvoll. Mit ihm werde ich noch meinen Spass haben. Nun steigen wir auch schon auf und entfernen uns vom Hof. „Eddi?“, frage ich nach hinten, „wie gross ist denn eigentlich Fiebertraum?“ „Er sollte so circa 165 cm gross sein“, antwortet mir Eddi und ich antworte mit einem Okay. „Wollen wir dann mal traben?“, durchbricht nun Fee das friedliche Schweigen und bald darauf traben wir auch schon an. Fiebertraum hat einen wundervollen Trab, zuerst wollte er schneller davonpreschen, doch schnell mache ich ihm klar, dass ich hier das Sagen habe. „Aber keine Angst, Grosser. Wir werden schon noch galoppieren“, spreche ich mit ihm. Nachdem wir eine Weile getrabt sind, parieren wir die Pferde wieder in den Schritt und plaudern über Gott und die Welt. Irgendwann sagt dann aber Eddi: „So, hier könnten wir galoppieren. Lust auf ein Wettrennen?“ Wir bejahen und schon schnellen wir vor. Fiebertraum, froh endlich laufen zu können, rennt und ich könnt jubeln vor Glück. Das Vollblut ist unglaublich schnell. Eine Weile rennen die Pferde Kopf an Kopf, bis dann Fee aber leider sagt: „Nun müssen wir wieder bremsen“ Fiebertraum wollte zunächst nicht, doch nach einigen Paraden fällt dann auch er in den Trab. Wir traben noch ein Stückchen ehe wir dann ganz in den Schritt fallen. Zufrieden schauen wir uns an und lächeln. Nun kommt auch schon der Hof in Sichtweite, bald muss ich gehen. „ Heute war es echt toll hier bei euch!“, grinse ich die beiden an, und sie grinsen zurück.
    • Rhapsody
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      9/41

      Muskelaufbautraining
      unbk. -- User

      Leise rief ich Fiebertraum's Namen. Der mittelgroße Hengst drehte sich um und spitzte interessiert die Ohren. Lächelnd halfterte ich ihn auf und band ihn auf der Stallgasse an. Schnell lief ich in die Sattelkammer und holte sein Putzzeug. Ich putzte das Vollblut über, kämmte Mähne und Schweif und kratzte ihm die Hufe aus. Dann holte ich seinen Longiergurt und eine Longierunterlage und sattelte ihn. Als nächstes legte ich Gamaschen und Bandagen an und trenste ihn auf um mich mit ihm zur Longierhalle zu begeben. Der Goldene Hengst tippelte aufmerksam hinter mir her und versuchte ein paar mal mich zu überholen was ich aber geschehen ließ. In der Longierhalle rüstete ich mich mit einer Peitsche aus und stellte fest das mein Vorgänger offensichtlich noch ein paar Cavalettis hatte stehen lassen. Ich nutzte die Chance nichts aufbauen zu müssen und passte die Cavalettis an Fiebertraums Schrittlänge an. Ich ließ ihn im Schritt angehen und wechselte nach 10 Runden die Seite, ehe ich ihn antraben ließ. Das Vollblut machte Raumgreifende Tritte und senkte über den Cavalettis aufmerksam den Kopf. Er streckte sich schön vorwärtsabwärts. Die Hilfszügel erfüllten ihre Zwecke. Er kam mit der Nase nicht hinter die Senkrechte, drückte aber auch nicht den Rücken weg, welcher gut mitschwang. Seine Hinterhand war gut aktiviert, und der Hengst gleichmäßig im Tempo. Bis draußen ein Pferd vorbeigeführt wurde. Diesen Vorfall nutzte der Junge Blüter und bretterte los. Nach einigen Runden hatte er sich wieder beruhigt und machte brav seine Arbeit. Ich wechselte die Hand und wiederholte das Training. Anschließend baute ich Tempiwechsel in die Arbeit ein. Dies zog ich 10 Minuten lang durch ehe ich ihn durchparierte und die Stangen an seine Galoppsprünge anpasste. Nun ließ ich ihn auf jeder Hand 10 Runden über die Stangen galoppieren. Dann baute ich auch in die Galopparbeit Tempiwechsel ein. Zum Schluss schnallte ich die Hilfzügel aus und ließ ihn noch ein paar Runden locker schritt gehen, ehe ich ihn zum Stall zurück führte, und ihn Boxfertig machte. Zum Abschluss bekam er noch ein paar Mohrrüben und sein Kraftfutter.
    • Rhapsody
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      Zu Besuch bei Fiebertraum
      unbk. -- unbk.

      " Heute fuhr ich zum ersten mal zu meiner Reitbeteiligung Fiebertraum, der auf dem Hof von IGottaFeeling steht. " Hey Großer ", fuhr ich ihn an und stopfte dem 6 Jährigen einen Keks ins Maul. Ich schnapte mir sein hellgrünes Halfter und holte ihn aus seiner Box. Noch recht müde stapfte der Hengst hinter mir her, ich putzte ihn ausgibig und schon bald began er etwas wacher zu werden, er sammelte die Bürsten aus dem Putzkoffer und kaute auf ihnen rum, jedes mal wenn ich ihm sie weg nahm, holte er sie sich wieder und manchmal legte er sie von alleine wieder in den Putzkoffer. Ich lachte, ehe ich ihm vorne Gamaschen ummachte. Und los ging es in Richtung Wald. Die Herbstliche Stimmung wurde von der warmen Sonne unterstrichen, Fieber spielte mit der Nase im Laub während er langsam im Schritt vorwärts ging, Typisch Vollblut musste er sich erstmal aufspielen und began mich großen Nüstern alles mögliche zu erkunden. " Feiner Junge", sagte ich und wir gingen weiter, von vorne kam ein Reiter und Fieber wurde leicht Hengstig, es war zum Glück ein Wallach und somit recht egal. Der Spatziergang endete sehr schnell aber ich würde bald wiederkommen!
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    3 | Steenhof
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    Rhapsody
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    21 Feb. 2021
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    Fiebertraum
    ”Fever”


    PEDIGREE
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    von: Freudentraum

    von: Golden Sun

    von: unbekannt
    aus der: unbekannt

    aus der: Big Picture

    von: unbekannt
    aus der: unbekannt

    aus der: Goldlöckchen

    von: Götterfunke

    von: unbekannt
    aus der: unbekannt

    aus der: Fabelwesen

    von: unbekannt
    aus der: unbekannt


    EXTERIEUR & INTERIEUR

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    Hengst
    englisches Vollblut
    16 Jahre

    167 cm
    Palomino
    Blesse | v.l., v.r. weißer Kronrand, h.l. weißer Fuß, h.r. weiße Fessel

    Fiebertraum ist ein äußerst sensibler Hengst, der seinen Reiter auch zu gerne einmal testet. Im Viereck überzeugt er mit raumgreifenden Gängen und steht gerne im Mittelpunkt. Ursprünglich wurde Fiebertraum für den Rennsport gezüchtet und zeigte sich in seinen jungen Jahren auch als ausdauernder Läufer, welcher besonders für Langstrecken geeignet war.
    Inzwischen wird aber viel mehr Wert auf eine vielseitige Ausbildung gelegt, so dass Fiebertraum abwechslungsreich gearbeitet wird. Trotz seines Temperaments und seiner Rennerfahrung zeigt er sich im Alltag als tolles Reit- und Turnierpferd.


    TRAINING

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    Fohlen ABC | Eingeritten
    Englisch geritten


    Dressur
    E A L M* M**

    Springen

    E A L M* M**

    Military

    E A L M* M** S

    Distanz

    E A L

    Galopprennen

    E A L M S


    ERFOLGE

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    Dressur: -, Springen: -, Military: -, Fahren: -, Distanz: -, Galopprennen: -


    Turniere
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    378. Dressurturnier

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    264. Militaryturnier – 265. Militaryturnier

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    278. Distanzturnier

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    210. Galopprennen – 239. Galopprennen

    Andere


    ZUCHTINFORMATIONEN

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    [HK 489] Außergewöhnliche Farben


    Decktaxe/Leihmutterschaft:
    Genotyp: Aa ee nCr
    Aus der Zucht: privat
    Nachkommen:


    GESUNDHEITSZUSTAND

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    Chronische Krankheiten:
    Letzter Tierarztbesuch:

    Fehlstellungen:
    Beschlagen:
    Letzter Hufschmiedbesuch:


    STALLINTERN

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    Besitzer: Rhapsody
    Ersteller: vampyrin
    VKR: erloschen