Cascar

Feuerzauber

Stute | Englisches Vollblut | 14/04/207 | gekrönt: nein | gechippt: ja | geimpft: nein | Decktaxe/Leihgebühr: - | VERKÄUFLICH

Feuerzauber
Cascar, 23 Jan. 2017
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    • Cascar
      Ankunft von Feuerzauber
      [23.10.2014]

      Der Tag war grau, aber es roch nicht nach Regen. Ausnahmsweise.

      Optimistisch und irgendwie hibbelig trat ich aus dem Wohnhaus und hüpfte regelrecht, immer wieder Händereibend, denn es war kalt, in den Turnierstall. Dort begrüßte ich Spearmint und Gold, es gab Futter für alle und ich streute in dem Zug die Box für Feuerzauber ein.
      Feuerzauber, ein neues Pferd und Militarytalent Nummer eins. Die Hoffnung der Familie, wenn man es so sagen konnte.
      Ich jedenfalls freute mich wahnsinnig auf die Liebe. Mehr deshalb, weil ich schon viel von ihr gehört hatte und sie unbedingt mal kennenlernen wollte.
      Meine Arbeit wurde jäh unterbrochen, als ich den Jeep auf dem Putzplatz halten hörte. Fix warf ich das restliche Stroh auf den Boden, wischte die Hände an der Reithose ab und begegnete draußen meinem Dad.
      Er machte sich eben an der Laderampe zu schaffen; ich lief zügig zu ihm und half, das Stütchen aus dem Hänger zu holen.
      Feuerzauber sah mich an. Sie prüfte mich insgeheim. Wie ein Lügendetektor, der danach fragte, ob man sich auch vor der Haustür die Schuhe abgetreten hatte.
      Die neue Umgebung störte das Hüh nicht, sie war viel zu konzentriert. Ich murmelte ein ehrliches "Willkommen" und erst da entspannte sich die Stute ein wenig und sah dabei zu, wie mein Vater den Anhänger wieder verschloss.
      Sanft kraulte ich den Hals der Braunen, der bereits dichtes Winterfell trug. Noch ein Kandidat fürs Scheren, wie ich erfreut feststellte.
      Die Engländerin kam erstmal zwei Stunden auf die Weide, damit sie sich in Ruhe umschauen, fressen und toben konnte - erst gegen Abend wurde sie mit Spearmint und Gold bekannt gemacht, ebenfalls draußen, damit die Rangordnung gleich geklärt werden konnte.
      Es lief alles glatt, Spearmint blieb einfach Herdenführerin, dementsprechend reibungslos konnten wir die kleine Truppe in den Stall bringen.
      Da verabschiedete ich mich dann auch von den dreien und sah ihnen noch eine Weile beim Fressen zu.
    • Cascar
      Bericht
      [24.10.2014]

      Ich betrat optimistisch den Turnierstall. Draußen schien mäßig die Sonne und drinnen kauten meine drei Pferde ruhig ihr Frühstück. Ich tappte zur letzten Box und begrüßte Feuerzauber flüsternd. Sie schien ihre erste Nacht gut überstanden zu haben - in ihrer Mähne hing reichlich Stroh und sie war wirklich zerzaust.
      Nicht nur deshalb ging es für die Braune schließlich auf den Putzplatz, wo sie einer gründlichen Säuberung unterzogen wurde. Gleichzeitig nutzte ich die Prozedur, um mein Pferd kennenzulernen und eventuelle Hautverletzungen zu entdecken. Aber alles war gut, also nahm ich Feuer mit auf einen Spaziergang in den Wald.
      Es war kühl, aber die Engländerin freute sich so sichtlich über die tanzenden Schatten, meine Entspannung und die neue Umgebung, dass ich keine Zeit zum frieren hatte. Zudem war Feuerzauber ziemlich verträglich - sie orientierte sich vorbildlich an mir und erschreckte sich nicht einmal, als ein Hase vor uns aus dem Gebüsch sprang.
      Feuer übermittelte in dem Moment das pure Leben und ich bewunderte sie unwillkürlich. Aus ihr würde mal ein hervorragendes und vor allem ehrlich treues Pferd werden.
      Noch ganz benommen kehrten wir auf den Hof zurück, wo mein liebes Tier zum Toben zu Spearmint und VGold auf die Weide durfte.
      Den Turnierstall mistete ich später selbst noch aus und verteilte direkt das Futter für den Abend. Zurück ins Warme kamen die drei Stuten erst, als es draußen dunkel und kalt war.
    • Cascar
      Bericht
      [26.10.2014]

      Ich freue mich, Feuerzauber wiederzusehen, die heute (natürlich komplett dreckig) auf der Weide zu mir tappt. Aus einer spontanen Eingebung nehme ich sie mit, befreie sie innerhalb von vierzig Minuten auf dem Putzplatz von Pampe und Staub und longiere sie dann in der Halle.
      Feuer ist ein Pferd, dem man nie müde wird zuzusehen. Sie arbeitet konzentriert und setzt die Hufe gern und sicher auf. Einfach wunderbar.
      Ich brenne förmlich darauf, sie demnächst einmal zu reiten.
      Nach der Arbeit folgt das Vergnügen - die Stute darf ihr Kraftfutter und einige Äpfel auf dem Putzplatz fressen, während ich sie noch einmal putze.
      Als wir beide fertig sind, darf die Liebe wieder auf die Koppel. Heute Abend wird es für sie wieder in den Stall gehen.
    • Cascar
      Tierarztbericht (Cooper)
      [16.11.2014]

      Heute war schonwieder ein ziemlich grauer Tag, ich schaute nach draußen und es regnete einfach schon seit drei Stunden. Ich aß in der Klinik zu Mittag, da ich noch etwas Papierkram übrig hatte. Eddie war auf einem Termin und ich war alleine in der Praxis. Als ich mit den Rechnungen und all dem was zu tun war fertig war schaute ich auf die Auftragsliste, da waren noch einige Aufträge, die sogar schon etwas länger her aufgegeben worden waren. Ein wenig peinlich berührt rief ich bei Cascar an. "Hallo Cascar, es tut mir wirklich leid das es so lange gedauert hat bis wir uns melden, wir hatten im Moment viel zu tun und drumherum lief auch nicht alles wie es sollte, ich hoffe das es nicht weiter schlimm ist" sagte ich am Telefon und Cascar beruhigte mich erstmal und schien auch nicht böse zu sein. "Ach, kein Problem, ist jetz nicht die Welt, den beiden geht es gut, ging mir einfach nur darum das sie in nächster Zeit gechippt, Untersucht und natürlich Immunisiert werden" sagte sie mit beruhigender Stimme und dann machte ich mich in den strömenden Regen auf den Weg. Kaum angekommen sah ich schon Cascar die mich nett begrüßte und mich in den Stall zu den zwei Hengsten führte. Ein Fuchs und ein Schimmel erwarteten mich und schauten mich neugierig, jedoch ein wenig abgeneigt an. Ich schaute mir erstmal Feuerzauber an, da er mir etwas zuversichtlicher schien und mich eher an in ranließ wie Estragon. Ich tastete Routinemäßig zuerst den Körper und die Organe ab die von außen zu Tasten waren ab. Dann Kontrollierte ich die Ohren, Mundregion und die Augen, wo ich natürlich auch die Refelxe gleich mit testete. Ich nahm einen Abstrich in der Mundregion, da ich eine kleine Entzündung sah. "Also, ich mach das mal in die Zentrifuge, kann sein das er eine Zahnfleischentzündung haben, ist aber nicht weiter schlimm" sagte ich und stellte die Probe in die Zentrifuge. In der zwischenzeit Impfte ich ich Herpes, Hepatitis, Tetanus und Tollwut. Feuer stellte sich ganz gut an und hatte sich kaum bemerkbar gemacht. Dann Chippte ich und kontrollierte die Indentifikationsnummer. "Alles stimmt" sagte ich und schaute dann rüber zu Estragon. Ich begrüßte ihn nochmals und versuchte mich ruhig und behutsam zu verhalten. Langsam tastete ich seinen Körper ab und begann die Routineuntersuchung wie bei Feuer. Dann kamen die Immunisierungne und das Chipgerät. Was ihm garnicht gefiehl. Wir brauchten eine ganze Stunde bis wir alles fertig hatten. Ich schaute mir die Probe von Feuer nochmal an. "Juo, ist eine Zahnfleischentzündung, nicht weiter schlimm, nimm die Salbe und tu sie 1-2 mal am Tag drauf, dann müsste es nach mindestens einer Woche erledigt sein" sagte ich und holte die Salbe aus dem Koffer. Wir machten noch schnell die Wurmkur fertig und dann konnten wir die gestressten Pferde wieder in ihre gemütliche Box bringen. Ich verabschiedete mich und fuhr zu meinem Gestüt.
    • Cascar
      Sammelbericht
      [01.12.2014]

      Ich war weihnachtlich gestimmt. Draußen, auf der Wiese hinter unserem Haus, vermischte sich der Reif mit pludrigem Schnee. Ich frühstückte.
      Und dann ging es los. Zum Stall. In letzter Zeit hatte ich meine Aufgaben hier stark vernachlässigt. Schulbedingt, muss man sagen. Umso mehr freute ich mich, als ich Spearmint hell wiehern hörte.
      Ich lächelte, tappte zu meinem Pferd und begrüßte sie herzlich. Zum Teddybären war sie mutiert und das veranlasste mich, sie noch zehn Minuten länger zu streicheln und vernarrt zu betrachten. VGold und Feuerzauber empfing ich ähnlich, dann gab es Futter für alle.
      Während die Hühs auf dem Paddock, unter klarem und doch irgendwie dunklem Himmel fraßen, mistete ich die Boxen aus, sodass es pünktlich zum Abschluss des Mahls auf die Weide gehen konnte.
      Danach musste ich leider weiter, denn wir hatten ja hier nicht nur drei Pferde... Also begab ich mich in den Südstall, wo ich ähnlich erfreut wie im Norden empfangen und gründlich beschnüffelt wurde. Ich fütterte auch hier meine drei Schützlinge und während des Fressens beschäftigte ich mich mit Spotti Junior und dem Halfter.
      Die kleine Stute war zu klug, um etwas dagegen zu haben; viel zu oft hatte sie sich das bei ihrer Mutter angesehen, sodass sie wirklich still hielt.
      Ich nahm das Halfter dann wieder mit und begann stolz mit dem Ausmisten der Boxen. So kam es, dass die Spottis und Ever auch bald auf der Koppel untergebracht waren.
      Ich wandte mich als nächstes den ausladenden Nordstallungen zu. Das Gewieher hier war eher verhalten. So viel hatte ich mit den Bewohnern ja auch nicht zu tun.
      Ich begrüßte trotzdem alle gründlich, bevor ich fütterte und ausmistete. Jessica kam dann auch direkt, kuschelte mit Serafino und half dann.
      Und hier war es dann auf einmal Arbeit, alle Pferde heil und sicher auf die Weide zu bekommen. Mein Dad und Jess halfen mir, vierzig Minuten dauerte das trotzdem.
      Im Hengststall war die Freude riesig. Empire und vor allem Bemme konnten es kaum erwarten, mich mit der Nase anzutippen und ich konnte meine Schützlinge nur grinsend streicheln. So gehörte sich das!
      Ich befütterte den Stall und mistete schon deutlich unmotivierter und langsamer die Boxen, bevor es für Empire, Locki, Jimmy und Bemme auf die große Wiese ging.
      Mittlerweile war es 10 und ich beeilte mich, zu den Tekken zu kommen. Estragon und Kazoom waren wie immer eher still, Choco sah mir immerhin neugierig entgegen und die kleine Sysah wieherte unglaublich eifrig und hoch. Über Worgait, der in der letzten, großen Paddockbox stand, müssen wir ja gar nicht reden.
      Für diesen Stall nahm ich mir wieder viel Zeit. Die Hottas hier wurden nicht nur gefüttert, sondern auch geputzt und eingedeckt, bevor es auf die Weide ging.
      Der Winter ist nicht gut für Tekken.
      So kam es allerdings, dass ich plus ausmisten um eins fertig war. Mit allem.
      Und weil ich das schon lange nicht mehr gemacht hatte, setzte ich mich an Spearmints Weide auf den Zaun und sah meiner ersten Stute beim Grasen zu.
    • Cascar
      Weihnachten
      [24.12.2014]

      Weihnachten. Mit einem Lächeln auf den Lippen schloss ich die Haustür und tappte Dampfwölkchen in den kalten Abend pustend Richtung Turnierstall.
      Letztes Jahr um diese Zeit hatten wir noch in Deutschland gewohnt - der absolute Wahnsinn.
      Ich begrüßte Spearmint schon, bevor ich sie sah und bekam prompt eine wunderbar klare Antwort - ein Wiehern, in das Gold und Feuer gleich darauf einstimmten. Für meine drei Stuten hatte ich den klassischen Kuchen mitgebracht; heute gab es außerdem noch Rüben und Äpfel, die begeistert auf dem schneebedeckten Paddock verspeist wurden.
      Ich stand zu diesem Zeitpunkt bei meinen treuen Gefährten; streichelte wo ich konnte und bedankte mich ehrlich für dieses herrliche Jahr.
      Dann musste ich leider weiter. Mein Weg führte mich direkt in den Südstall, wo ich ähnlich begeistert von Ever und den Spottis begrüßt wurde. Hier drehte ich meine Handlung um, zumal es nicht für alle Kuchen gab: ich streichelte und kuschelte, bevor es ausgiebig Rüben und kleinere Leckereien gab.
      Ich ließ mich eben im Stroh, zu Käses Hufen nieder, um die kleine Stute hinter den Ohren zu kraulen, als ich vor dem Stalltor ein eindringliches Wiehern und darauf folgendes Geflüster hörte.
      Ich grinste, sprang auf und begrüßte zehn Minuten später lachend meine Freunde.
      Sie boten einen prächtigen Anblick: Marc saß, als Weihnachtsmann verkleidet, auf dem als Rentier geschmückten Empire; neben ihm Oliver, irgendwie total grau, auf Locki. Letzterer hielt meinen Jimmy am Strick als Handpferd und bedeutete mir nun, mich auf dessen Rücken zu schwingen. Die Flanken des Schecken waren mit wunderbaren Stoffen im charakteristischen WCS-Blau mit goldenen Stickereien bedeckt. Ich war irgendwie glücklich, als ich an der Seite meiner Kameraden im Dunkeln über den Hof ritt.
      "Was bist du eigentlich, Oli?", wagte ich schließlich zu fragen.
      "Der Maulwurf", war die Antwort, "Der Maulwurf des Weihnachtsmanns."
      Unser Lachen hörte man weit; so war es kein Wunder, dass der bereits ausrastende Bemme uns schon lange bemerkte, bevor wir in Sicht kamen. Den jungen Hengst und Klappstuhl nahmen wir einfach als Handpferd mit zum Tekkenstall, um die allgemeine Aufregung zu mindern.
      Trotz allem der erste Stall, in dem das Wiehern erst einsetzte, als wir eintraten.
      Nunmehr zu dritt wurden Essig, Kazoom, Late, Devri und Sysah begrüßt, gestreichelt, gefüttert und irgendwie auch beschenkt: Oliver hatte für die junge Fuchsstute ein hellblaues Halfter genäht, dass der Lieben ganz ausgezeichnet stand und Devri bekam eine neue Renntrense von Marc.
      Während sich meine Freunde mit den übrigen Tekken abgaben, suchte ich mir einen Weg in den hinteren, dunkleren Teil des Gebäudes.
      Hier stand noch immer Worgait, der an diesem Abend keine Reaktion zeigte, als ich mich näherte. Er starrte aus seinem Boxenfenster in die anbrechende Nacht, als würde er in der Dunkelheit etwas suchen.
      Ich ging nicht in die Box, ließ nur mit einem "Frohe Weihnachten" eine Rübe in den Trog fallen und kehrte zu meinen Begleitern zurück. Zurück ins Licht.
      Unsere nächste Station war der Nordstall. Zugleich auch unsere Letzte, aber der Tumult der uns empfing, machte allein schon die Begrüßung zum Erlebnis.
      In diesem Stall waren außer Marc, Oli und mir auch noch Jessica und mein Dad, die ihren jeweiligen Pferden wohl auch frohe Weihnachten wünschen wollten.
      Ich hingegen begab mich gleich nach dem Absitzen zu Cheetah und Razita, die sich ebenfalls einen der begehrten Weihnachtskuchen teilen durften. Lotte bekam eine Rübe und dann tappte ich in das Nebengebäude der Hengste. Sol kassierte dort neben seinem Futter einige liebevolle Streicheleinheiten; ebenso wie Corde und Fino, die ja aber im Grunde genommen schon genug versorgt worden waren, von ihren Besitzern.
      Der Letzte im Bunde war schließlich Karthago, dem ich seine Freude förmlich ansah. Es war einfach allgemein ein wunderbarer Abend und als wir uns im Hengststall, nach dem absatteln, putzen und Kuchen-füttern der Hengste voneinander verabschiedeten und uns frohe Weihnachten wünschten, geschah das ungemein feierlich und im Schall der zufrieden kauenden und schnaubenden Pferde.
    • Cascar
      Bericht
      [04.02.2015]

      Ich lief beschwingten Schrittes zum Turnierstall, wo ich auf Marc traf. Mein Mitarbeiter holte soeben Feuerzauber aus ihrer Box - ich begrüßte alle Beide und nahm dann Golds Halfter vom Haken. Es war beinahe Mittag und das Wetter lud zu einem Ausritt ein. Ich würde Marc begleiten.
      Also putzten und sattelten wir unsere jeweiligen Pferde. Gegen eins brachen wir auf - wir führten die Hottas kurz über den Hof, bevor wir nachgurteten und aufstiegen. Dann trabten wir vom Gelände in den Wald.
      Dort war es noch kälter, aber wenigstens windstill. Marc und ich redeten wenig und Beschäftigten uns lieber mit unseren Pferden. Gold mochte wissen, wie sie sich auf einem Ausritt zu verhalten hatte, aber Feuerzauber zu meiner Rechten zuckte des Öfteren zusammen und spielte wild mit den Ohren. Dafür war die Vollblutstute extrem trittsicher: mit etwas Training würde es die Braune weit bringen.
      Ich richtete den Blick wieder zwischen den Pferdeohren auf den Weg und tätschelte sanft Golds Hals. Die Liebe lief keine Turniere mehr, aber ich hatte sie trotzdem lieb.
      Fordernd trieb ich mein Pferd und wenig später preschten wir Seite an Seite aus dem Wald auf den Seeweg. Da parierte ich sachte durch, sodass wir die spiegelnde, teilweise gefrorene Wasseroberfläche bewundern konnten, bis wir abbogen. Zurück nach Hause ging es wieder im Trab.
      Ich lobte Gold, stieg ab und begann sogleich mit dem Absatteln. Die Liebe kaute und blickte mir nach, als ich ihr Zeug beiseitehängte. Sie hatte kaum geschwitzt, bekam aber trotzdem eine Abschwitzdecke. Genauso wie Feuerzauber neben mir.
      Die Stuten durften dann auf den Paddock, während ich noch beide Boxen ausmistete.
    • Cascar
      Sammelbericht
      [23.03.2015]

      Die Lehrer meiner Schule streiken, sodass ich mir händereibend am frühen Morgen meine Reitstiefel anziehe und noch Müsli kauend über den sonnenbeschienen Hof in den Südstall tappe. Dort erwarten mich Spotti, Spotti Junior und Ever. Die drei Stuten begrüßen mich mit einem herzlichen Wiehern – im Vorbeigehen kraule ich jedem die Stirn, dann gibt es Futter. Kurz darauf putze ich meine Schützlinge auf der Stallgasse, für den restlichen Tag geht es auf die Koppel.
      Gegen zehn betrete ich dann also den Turnierstall, wo ich Spearmint und VGold begeistert umarme. Mit diesen engsten Freunden habe ich schon seit Ewigkeiten keine Zeit mehr verbracht, sodass ich mir beim Füttern, Putzen und auf die Weide bringen, auch von Feuerzauber, Zeit lasse und auf dem Weg zur Wiese einige unnötige Schlenker laufe.
      Als auch diese Hühs entspannt grasen, mache ich mich auf den Weg zum Hengststall. Das Gewiher hier ist beinahe nicht zu toppen und ich füttere die ganze Zeit grinsend. Gegen elf treffen außerdem Marc und Oliver ein, sodass wir uns mit dem Putzen und Herumführen von Empire, Locki, Jimmy, Dumb, Bemme und Jack getrost aufteilen können. Dank des guten Wetters und der motivierten Pferde geht uns die Arbeit leicht von der Hand und die Hottas sind schnell versorgt und untergebracht.
      Nunmehr zu dritt begeben wir uns in den Tekkenstall, wo uns ein unendlich energiegeladener Kazoom, sowie die immer ruhigen Choco und Estragon erwarten. Wieder wird gefüttert und geputzt; ich nehme mir besonders Zeit für Distraction und CH's Unglück, da diese Pferde noch nicht so lange auf dem Hof leben. Insgesamt scheinen sich meine Kameraden, jedoch gut eingelebt zu haben; es läuft alles glatt, als sie zusammen mit Drevri, Walla und Sysah auf die Weide dürfen; einzig Worgait bleibt im Stall.
      So geht es für uns, mittlerweile kaputten, Menschen noch in den Nordstall. Es ist Mittag und die Pferde hier wurden bereits von meinem Dad gefüttert. Insgesamt sind die Hühs also ruhig und lassen sich dösend anbinden und putzen. Letztendlich geht es damit auch für Law, Corde, Karthago, Fino auf die eine und für Cheetah, Zita und Lotte auf die andere Weide.
      Damit ist unser Alltag selbstverständlich nicht vorbei: jetzt ziehen wir los, um noch vor dem Mittagessen zumindest die Hälfte aller Boxen ausgemistet und mit frischem Rau- und Kraftfutter für den Abend ausgestattet zu haben.
    • Cascar
      Stufenerhöhung Rennen (E/A)
      [02.07.2015]

      Der Tag ist entsetzlich warm, selbst um sieben Uhr morgens. Trotzdem fällt es mir ziemlich leicht, die zierlichen Reitstiefel, die ich ausgesprochen gern benutze, wenn es um meine Tekken geht, anzuziehen und das Haus zu verlassen. Auch im Stall bin ich die erste, also beginne ich ohne Umschweife mit dem Füttern der Pferde. Nach dem gestrigen Aussortieren zur Sommerweide ist es hier drin deutlich ruhiger und ich lasse mir Zeit. Gegen halb acht treffen dann Olli, Marc, Maria und zu meiner Freude die neuen Besitzer von Devri, Diego und Rubi, ein. Die letzteren sind Geschwister, ehemalig auf das Training von Rennpferden spezialisiert und seit kurzem mit auf dem Hof. Als Ausbilder. „Morgeen.“, grüßt als erster Oliver, bevor er sich einmal durch die blonden Haare fährt und dann Himmi den grauen Schopf krault. Ich grinse, erwidere den Gruß und zeige dann den Geschwistern die Box ihrer Stute. Sie haben die Liebe bisher erst ein- zweimal gesehen und begutachten die imposante Falbin einmal mehr neugierig. Farblich passen Pferd und Reiter gut zusammen: Diego hat rotes Haar, das er beim Frisör fesch hat schneiden lassen. So sieht man ihm seine knapp vierzig Jahre kaum an. Auch Rubi scheint noch jung, ich weiß, sie ist mitte dreißig, aber ihre Augen glänzen und das dunkelbraune Haar ist stark.
      „Du musst zu Feuerzauber!“, rufe ich kurzerhand Marc zu, der daraufhin auf den Hacken umkehrt und, wie ich annehme, zum Turnierstall läuft. Ich habe dann endlich Zeit für Dizzy, den Maria soeben aufgehalftert und aus der Box geführt hat. Der (leider sehr dreckige) Rappe ist mein heutiges Pferd und weil Maria nichts zu tun hat, hilft sie mir beim Putzen und Satteln. Mit Diego haben wir eine neue Trainingsmethode für unsere Galopper entwickelt. Diese baut deutlich mehr auf Kondition und den Ehrgeiz unserer Hottas.
      Vierzig Minuten später reiten wir über Trainingsmethoden und Turniererfolge redend vom Hof, hintereinander, geradewegs in den Wald. Maria ist im Stall und mistet aus.

      Dizzy läuft von Anfang an entspannt, obwohl er zu merken scheint, dass wir einen Ausritt machen und er vermutlich irgendwann galoppieren kann. Das führt dazu, dass er schon bald vor heimlicher Aufregung seine Beine nicht mehr koordiniert bekommt und auffällig oft stolpern. Ich versuche das mit einem Grinsen zu ignorieren und beteilige mich am Gespräch. „Wo ist eigentlich Kazoom?“, fragt Diego. „Draußen, auf der Sommerweide. Der hat Pause.“, klinke ich mich rasch ein. „Ach, das funktioniert? Ist er dann im Herbst nicht total lahm?“, mutmaßt Diego, aber Marc beruhigt sie: „Im Gegenteil, der ist dann nicht mehr so ausgelaugt und hat massenhaft Energie. Wie wir nach einem Urlaub. Olli, lass uns traben, Feuerzauber ist schon genervt.“ Oliver lässt sich nicht zweimal bitten und treibt Himmi in den Trab, der Dizzy eher zum Galopp reizt. Mit einem Satz springt der Rappe an und ich habe Mühe, ihn vor Devri und Feuerzauber durchzuparieren. Schließlich lache ich und lasse den Lieben laufen. Warm ist er ja, passieren kann von der Seite nichts.
      Und da haben wir es schon, das Wettrennen. Es dauert keine Minute und die vier Pferde setzen sich gegenseitig unter Druck, wir blockieren den, glücklicherweise leeren, Waldweg total. Erst als der See nach geschlagenen zehn Minuten in Sicht kommt, pariere ich ernsthaft durch. Distraction keucht und sein Hals ist feucht, aber er ist merklich ausgeglichener. Genüsslich streckt er den Hals, während wir am Ufer entlangreiten. „Lasst' durch's Wasser gehen!“, ruft Diego von weiter hinten. Ich nicke, obwohl ich nicht weiß, ob er das sehen kann und lenke mein Pferd über den feinen, weißen Sand Richtung Sonne und Wasser. Dizzy spitzt die Ohren und watet dann beinahe ohne zu zögern in das kühle Nass. Uns folgen Marc und Feuerzauber und etwas unbegeisterter Diego und Devri. Olli bekommt Himmi derweil nichtmal in unsere Nähe, sodass er absteigt und der Stute schonend beibringt, dass so viel Wasser eigentlich klasse für sie ist.

      Nach unserem Ausflug kehren wir ausgehungert auf den Hof zurück, wo wir unsere Pferde auf die Weide bringen und tatsächlich noch vor dem Frühstück die Boxen ausmisten. In der Konstellation sehen wir uns erst am folgenden Tag wieder, an dem wir den Hühs die Startboxen zeigen und eben speziell den Start und das darauf folgende Lenken auf die Innenbahn üben. Einzeln. Es stehen jedes Mal drei bis vier Ausbilder neben Reiter und Pferd und bewerten Taktik und Zusammenspiel. Gegen meine Erwartungen klappt das ziemlich gut und schafft vor allem eine entspannte Atmosphäre. Am dritten Tag werden unsere vier Schützlinge dann nur im Schritt und Trab longiert und ein kleiner Ausritt im Trab zum See stärkt die Bindung und fördert die Ausdauer.
      So kommt es, dass wir eines schönen Sonntags mit dem LKW und vier antrainierten Pferden auf die Auckland Rennbahn fahren. Der Himmel ist von grauen Wolken bedeckt, sodass die Temperaturen echt „nur“ knapp die 25°C erreichen. Gut, dass wir keine S-Galopper haben, da ist so eine Qualifikation schnell geschafft.
      Tatsächlich soll es aber nicht so problemlos gehen: Distraction ist hibbelig ohne Ende, als würde er wissen, wie die Bahn aussieht. Das legt sich keinesfalls, als Maria uns in die Startbox bringt und Dad den Start über die Lautsprecher ansagt. Ich bin tatsächlich heilfroh, als sich die Tore öffnen und die ganze Energie aus meinem Pferd herausbricht. Ich keuche auf, als die Zügel straff werden und der Rappe Gas gibt. Wir kommen gut weg, die innere Spur gehört von Anfang an uns. Bisher führen wir, aber ich will mich nicht umdrehen, das bremst nur. Deshalb höre ich am Schnaufen, wie Olliver mit Himmi von hinten an uns anschließt und … überholt. Mit angenommenen Zügeln und einem vergleichsweise schweren Jockey zieht die Graue an uns vorbei, ihre Augen sind starr auf die Bahn zu ihrer Rechten und Linken gerichtet. Ich lächle gegen den zerrenden Wind, lasse alle Vorsicht gehen und gebe Dizzy die Zügel vor. Daraufhin wird der Hengst zum einen schneller, zum anderen trudelt er und zieht mehr in die Mitte. Die Kurve liegt hinter uns, ich muss mich darum also nicht zwingend kümmern. Trotzdem gibt es einen gewissen Wegverlust, den Diego genau im richtigen Moment nutzt, um innen an uns vorbeizuziehen. Auch Devri befindet sich im Sprint, von Feuerzauber bekomme ich anschließend nichts mit; ich treibe Dizzy mit meiner Stimme und mit meinen Schenkeln, mache mich auf seinem Rücken so flach wie möglich und … wir passieren die Ziellinie als Dritte. Logisch.

      Die Reuther sind geborene Läufer, von Himmi reden wir nicht, sie könnte heute problemlos auf das M gesetzt werden. Devri hat indes gerade so ihr L geschafft und Feuerzauber und wir hier haben ein lockeres A. So können wir gegen Abend beruhigt nach hause fahren und unsere Pferde versorgen. Der Sommer hat begonnen und mich packt eine seltsame Euphorie. Das Wissen, dass diese Pferde hier sehr groß werden können.
    • Cascar
      Sammelbericht
      [21.08.2015]

      Heute waren es absolut alle Pferde, die gepflegt werden mussten. In den Ferien war ich viel unterwegs gewesen, sodass ich mich jetzt zusammen mit Marc und Olli auf eine große Tour über den Hof begab. Wir begannen bei Ever im Südstall mit dem Füttern, putzen und misten und fuhren dann erstmal mit dem Rad zum Offenstall, besser bekannt als die Sommerweide, und kontrollierten die Tränken und den Zaun. Schließlich sammelten wir den Großteil aller Pferdeäpfel auf beiden Koppeln, sodass letztendlich, zumindest hier, alle Pferde versorgt waren. Zurück im Nordstall putzten, fütterten und misteten wir dann noch Fino, Lotte, Karthago, Trafo und Where, ebenso Feuerzauber und im Hengststall Dumb und Locki. Schließlich blieben uns noch die Tekken Himmi, Gepir, Devri, Essig, Distraction und seit neuestem auch wieder Unglück. Insgesamt überprüften wir zum Schluss eine Liste. Wir hatten alles geschafft, alle Pferde standen glücklich auf der Weide und besonders unseren Sommerhühs ging es rosig. Ein perfekter Tag.
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  • Album:
    WCS - Verkaufspferde
    Hochgeladen von:
    Cascar
    Datum:
    23 Jan. 2017
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  • F e u e r z a u b e r

    Zuchtname: Feuerzauber
    Rufname: Feuer, Zauberpferd
    Besitzer: Cascar Winterscape
    Tierarzt: Eddi Caen
    Hufschmied: ?
    Ausbilder: Marc Jackson William
    Reitbeteiligung: Marc Jackson William
    Portrait: -


    A b s t a m m u n g

    Vom: Unbekannt
    VV: -
    VM: -


    Aus der: Unbekannt
    MV: -
    MM: -


    E x t e r i e u r

    Geburtsdatum: 14. April 2007
    Geschlecht: Stute (weiblich)
    Art: Pferd
    Stockmaß: 171 cm
    Typ: Vollblut
    Rasse: Englisches Vollblut (100%)
    Fellfarbe: Brauner
    Langhaar: schwarzgrau
    Abzeichen: v. r. Socke, h. 2x weiße Fessel


    I n t e r i e u r

    Charakter: klug, selbstbewusst, freundlich/lieb, Unbekannten gegenüber
    zurückhaltend, tw. dominant
    Beschreibung: Feuerzauber ist grundsätzlich eine liebe Stute, auch wenn sie gegenüber
    unerfahrenen Reitern dominant sein kann. Sie würde niemandem absichtlich wehtun, also
    ihren Kopf nicht um jeden Preis durchsetzen. Mit anderen Worten: überwindet man einmal
    ihre Schmerzgrenze, ist die Engländerin aufgeschlossen, freundlich und lernwillig. Anlagen
    zeigt Feuer hervorragend im Militarysport. Auch wenn sie ein Vollblut ist, wird sie diese
    Disziplin vorrangig gehen!


    Q u a l i f i k a t i o n e n

    Springen: E
    Dressur: E
    Military: E
    Distanz: E
    Western: LK5
    Fahren: E
    Rennen: A
    Gangreiten: E
    Wendigkeit: E

    Eignung: Military, Rennen
    Erfolge: GHS - Springen (Teilgenommen)


    I n f o r m a t i o n e n

    1 Stufe S***: nein
    Eingeritten: ja; Englisch
    Eingefahren: -
    Schrecktraining: ja
    Verladefromm: ja
    Schmiedefromm: ja

    Gesundheit: gut
    Prüfstand: -
    Hufzustand: gut
    Prüfstand: -
    Ausrüstung: folgt

    Für die Zucht vorgesehen: nein
    Gekört/gekrönt: nein
    Decktaxe: -
    Vererbung: ?
    Gencode: ?
    Nachkommen: -

    Züchter: -
    Besitzer: Cascar
    Vorbesitzer: Sissicat
    Ersteller: Rain
    Vorkaufsrecht: Rain
    Interesse: -
    Pferdewert: ?
    Verkäuflich: ja