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Maleen

Feuergeist di Royal Peerage | ♀ | Gidran

Feuergeist di Royal Peerage | ♀ | Gidran
Maleen, 28 Feb. 2021
    • Maleen
      Alte Berichte:
      Vinkona frá Sólin | Totbringer | River’s Fjörgyn | Aqua | Þögn | Yuva | Ylfa | Willa | Wild Reflex | Topa’s Comtesse | Snúra | Snuff | Saints Row | Mademoiselle | Layers of Fear | Krít | Kempa | Eimyja | Blávör | Atom Bomb | Aska | Maekja van Ghosts
      Kvest Halsnaes | Hnakki van Ghosts | Blossi | Voodoozirkus | Tesla | Skrýmir | Ryuk | Ruvik | Party in the Clouds | Overo | Litfari | Gnani | Glanni frá glæsileika eyjarinnar | Flic Flac’s Milano | Capital | Blaer frá glæsileika eyjarinnar | Almost Illegal
      Tvífarí van Frelsi | St. Pauli’s Amnesia | Songbird | Skjanni vom Helstorf Moor | Nautilus | Milska | Lu’lu’a | Hvítsunna van Frelsi | Feuergeist di Royal Peerage


      Erstes Semester geschafft, stelle ich erfolgreich fest. Endlich etwas Zeit für die Pferde. Nach dem Horror Winter und Frühling ist plötzlich dermaßen warm, das es auch kaum auszuhalten ist. Doch die Jungs brauchen meine Hilfe. Zuhause angekommen schnappe ich mir direkt das Fahrrad und los geht’s zum Hof.
      “Guten Morgen”, begrüße Familie Earle am Tisch im Wohnhaus.
      “So früh haben wir gar nicht mit dir gerechnet”, antwortet Karola überrascht.
      “Setz’ dich doch erst mal, der Kaffee ist noch warm”, fügt sie hinzu.
      Ich setze mich und alle zusammen besprechen wir den Tagesplan. Heute kommen die ersten Feriengäste mit insgesamt 5 Kindern, die wir heute bespaßen müssen. Aber zu erst gehe ich zu den Jungpferden auf der Weide gucken und anschließend zu den Zuchtstuten.
      Neugierig kommen Tví, Skjanni, Loui und Lu an den Zaun. Ich weiss gar nicht zu wem ich zuerst soll. Doch es gibt eine logische Reihenfolge - der Älteste zuerst. Allen vier Jungs geht es prächtig. Demnächst kommt auch Tví mit nach oben an den Hof und ich arbeite ihn gemeinsam mit Bruce an.
      Nun geht es zu den Stuten, auch sie gucken bereits sehnsüchtig zu mir: Amnesia, Bird, Milska, Sunna und Feuergeist. Ich war besonders aufgeregt Amnesia wieder zu sehen. Die kleine hatte es mir besonders angetan und jedes Wiedersehen sorgte für Freude. Auch Milska hat sich prächtig entwickelt. Sunna kommt demnächst zusammen mit Tví an den Hof. Feuergeist ist noch neu hier und lebt sich gerade in die Truppe ein.
      Die letzte Station waren die Zuchtstuten. Auf der Weide standen Aqua, Vinkona, Tot und Fjörgyn. Die vier Stuten verbrachten den ganzen Tag mit fressen und schlafen. Bald kommen die Fohlen und wir freuen uns schon sehr.
      “Ich hab mir schon überlegt wen für die Kinder nehmen. Es werden Comtesse, Kempa, Aska, Overo und Illegal. Während wir die Pferde fertig machen, fängst du schon mal mit den Paddocks an”, sagt Bruce und geht mit seinen Brüdern die Pferde holen.
      Also schnappe ich mir die Schubkarre und gehe auf die Stutenpaddocks. Gelangweilt stehen sie alle herum, da sie gerade von den Weiden kommen und sehr erschöpft sind. Zu allen gehe ich kurz hin streiche Ihnen über den Kopf oder Hals. Gerne würde ich mehr Zeit für sie mitbringen aber ich muss denen Jungs heute viel Arbeit abnehmen, da seine Eltern auch kaum Zeit haben.
      Dann geht es auch schon weiter bei den Hengsten. Dort ist es etwas komplizierter, weil es viel mehr Paddocks sind und Neugier oft alles übertrifft.
      Nach insgesamt sechs Stunden war ich auf dem Hof fertig und auch mit mir selbst.
      “Warum machen wir das alles eigentlich?”, fragte Tyrell rhetorisch. Wir alle zucken mit den Schultern. Gemeinsam lassen wir noch den Abend ausklingen mit ein paar Getränken und einem kleinen Feier am Häuschen. Mal sehen was der morgige Tag bringt.
      © Mohikanerin | 2800 Zeichen
      Willa | Vinkona frá Sólin | Totbringer | River's Fjörgyn | Krít | Kempa | Aqua
      Kvest Halsnaes | Hnakki van Ghosts | Capital | Blossi | Alvari
      Þögn | Snúra | Saints Row | Aska | Ylfa | Trú fra Frelsi | Snotra | Maekja van Ghosts | Eimyja | Blávör
      Wild Reflex | Yuva | Topa’s Comtesse | Tamana | Snuff | Mademoiselle | Layers of Fear | Kisshimbye | Jule | Friede sei mit dir | Atom Bomb
      Voodoozirkus | Litfari | Blaer frá glæsileika eyjarinnar | Skrýmir | Glanni frá glæsileika eyjarinnar
      Tesla | Ryuk | Ruvik | Party in the Clouds | Overo | Gnani | Flic Flac’s Milano | Amjad Amir | Almost Illegal | Absolutely Right
      Tvífarí van Frelsi | Skjanni vom Helstorf Moor | Nautilus | Lu'lu'a | Hawking von Atomic
      St. Pauli’s Amnesia | Songbird | Milska | Feuergeist di Royal Peerage


      Der Frühling beginnt schon langsam und das Ende Februar. An den Bäumen sind die ersten Knospen und Krokusse habe ich auch schon am Weidezaun erblicken können.
      Die erste Kontrolle ist bei den Stuten draussen auf den Weiden: Willa, Vinkona, Tot, Fjörgyn, Krít, Kempa und Aqua. Die sieben Stuten haben schon kleine Frühlingsgefühle und freuen sich über meinen Besuch. Aufgeregt kommen sie angetrabt, teilweise auch im Galopp, und schnauben mich begrüßend an. Als sie merken, dass ich keine Leckerlis habe, rennen sie wieder weiter und scheinen alle sehr gesund. Ich werfe noch einige Möhren auf die Koppel und dann geht es weiter.
      Da die Paddocks gerade renoviert werde und die Hengste aktuell nicht auf die Weide können, stehen sie noch in der Box. Erst nach her ist der übergangs Paddock fertig. Kvest, Hnakki, Capital, Blossi und Alvari stehen im Stall und suchen im Stroh nach Ähren. Ich fülle bei allen das Heu noch mal auf und verlasse den Stall wieder. Nachher werde ich noch Helfen sie auf die Paddocks zu bringen.
      Der nächste Besuch ist auf dem ersten Stuten Paddock. Dort stehen Ylfa, Snotra, Eimyja, Blávör und Aska. Die fünf Stuten sind eher rangniedrig und konnten sich in der anderen Herde nicht durchsetzen. Jetzt zusammen vertragen sie sich prächtig. Ich hole eine Schubkarre Pferdeäppel und fülle das Heu auf. Im Anschluss öffne ich die Weide und die Stuten dürfen für einige Stunden raus. Die Männer haben die anderen Stute von der Weide geholt und gehe zu ihnen auf den Paddock.
      Thögn, Snúra, Saint, Maekja und Trú schlendern langsam zum Tor, als ich mit der Schubkarre komme. Natürlich wissen sie, was jetzt kommt. Auch hier hole ich eine Schubkarre herunter und fülle das Heu nach. Mit einigen Rangeleien werden sie sich der Reihenfolge an den Heuraufen klar und fangen an zu knabbern.
      Dann sind die Männer auch schon bei den Großen Pferden und machen ebenfalls sauber. Wie immer komme ich dazu und helfe. Als wir fertig sind gucken wir uns alle die Tiere noch einmal an. Reflex, Yuva, Comtesse, Tamana, Snuff, Mademoiselle, Fear, Kiss, Jule (die neu in der Truppe ist), Friede sei mit mir und Bomb. Natürlich stehen die beiden Shettys nicht bei den großen, aber trotzdem geniessen sie den Besuch! Allen geht es gut und wir gehen zu den Hengsten.
      Die Isländer Hengste sind alle soweit für die Körung und wir gehen mit den Pferden noch mal die Prüfung durch und stimmen die Kleinigkeiten ab. Voodoo, Litfari sind als erstes dran, danach folgen Blaer, Glanni und Skrýmir. Die drei sind nämlich noch nicht so weit. Besonders Glanni ist noch ziemlich vorsichtig und unsicher unter dem Sattel.
      Auch die Großen bekommen noch etwas Aufmerksamkeit. Ich hole Milano und Ryuk von dem Paddock und longiere sie im Round Pen. Tesla und Gnani sind im Moment erkältet und stehen deshalb in Quarantäne. Ruvik steht wie immer in der Box und möchte mit keinem Menschen etwas zu tun haben, obwohl ich mit ihm schon ein Stückchen weiter gekommen bin und die Box betreten kann, ohne das er mich angreift. Overo, Illegal, Right, Party und Amir stehen auf den Weiden. Die beiden Welsh Ponys spielen, hingegen die anderen den Kopf ins Gras stecken, auch wenn es nicht mehr viel gibt.
      Das gemeinsame Mittagessen haben wir beendet und es geht wieder an die Arbeit. Wir fahren noch zu den Jungpferden. Als erstes zu den Jungs. Tri und Nautilus sind mittlerweile ziemlich alt und könnten schon zum Hof, um ein Reitpferd zu werden. Leidere fehlt uns allen noch die Zeit, Jungpferde einzureiten. Deshalb dürfen sie noch weiter Pferd sein. Skjanni, Lu und Hawking sind noch nicht so weit, aber wachsen wohl auf. Allen Pferden geht es gut und wir fahren weiter zur Stutenweide.
      Schon als sie das Auto hören, kommen Amnesia, Bird, Milska und Feuergeist zum Zaun. Auch hier sind drei Pferde bei, die eigentlich unter den Sattel gehören. Ein weiterer wichtiger Grund ist, dass die Truppe so bleibt, ist Feuergeist. Sie hätte keinen Anschluss mehr und scheint sich auch nur mit den drei zu verstehen. Wir hatten sie bereits in einer Jungstutengruppe bei Freunden, aber dort fühlte sie sich nicht wohl und kam nicht ans Futter. Hoffentlich kommen bald neue Fohlen, damit die aktuelle Generation sich weiter entwickeln kann.
      Der Abend ist angerückt und nach einem derart erfolgreichen Tag fällt es mir nicht schwer schnell einzuschlafen.
      © Mohikanerin | 4317 Zeichen
      Hnakki van Ghosts | Capital | Blossi | Saints Row | Alvari | Willa | Vinkona frá Sólin | Totbringer | River's Fjörgyn | Kvest Halsnaes | Krít | Kempa | Aqua | Þögn | Wild Reflex | Voodoozirkus | Snúra | Litfari | Blaer frá glaesileika eyjarinnar | St Pauli's Amnesia | Songbird | Nautilus | Milska | Lu'lu'a | Hawking von Atomic | Feuergeist di Royal Peerage | Aska | Yuva | Ylfa | Tesla | Tamana | Snotra | Ruvik | Overo | Maekja van Ghosts | Kissimbye | Jule | Gnani | Glanni frá glaesileika eyjrarinnar | Friede sei mit dir | Blávör | Almost illegal | Absolutely Right

      Da demnächst ein Hengst der Familie Earle meine Stute Drafna decken sollte, machte ich mich auf den Weg nach Atomics Valley, denn ich wollte mir die in Frage kommenden Hengste in Natur ansehen. Auf dem Hof angekommen wurde ich begrüßt, da aber niemand Zeit hatte mich herum zu führen durfte ich alleine den Hof erkunden. Zuerst beobachtete ich wie einige Pferde, unter anderem auch die Hengste für die ich mich interessiere für die Arbeit vorbereitet wurden. Im Umgang schienen sie absolut problemlos zu sein. Hnakki van Ghosts, Capital, Blossi, Saints Row und Alvari wurden nun geritten. Für die gekörten Hengste ging es auf die Ovalbahn oder auf den Platz für Dressurliche Arbeit. Ich ließ die Mitarbeiter in Ruhe warmreiten und besuchte währenddessen Willa, Vinkona frá Sólin, Totbringer, River's Fjörgyn, Kvest Halsnaes, Krít, Kempa, Aqua, Þögn, Wild Reflex, Voodoozirkus, Snúra, Litfari, Blaer frá glaesileika eyjarinnar, St Pauli's Amnesia, Songbird, Nautilus, Milska, Lu'lu'a, Hawking von Atomic, Feuergeist di Royal Peerage, Aska, Yuva, Ylfa, Tesla, Tamana, Snotra, Ruvik, Overo, Maekja van Ghosts, Kissimbye, Jule, Gnani, Glanni frá glaesileika eyjrarinnar, Friede sei mit dir, Blávör, Almost illegal und Absolutely Right auf ihren Weiden. Sie waren logischerweise nach Geschlechtern getrennt, aber auch nach Aufgabenbereich. Die Stuten und Hengste die auf die Körung vorbereitet wurden standen in ihren großen und lichtdurchfluteten Boxen, die Stuten die bereits gekört waren standen teilweise mit Fohlen bei Fuß oder ziemlich dickem Bauch auf den umliegenden Wiesen. Alle Pferde waren in einem tadellosen Zustand, also machte ich mich wieder auf den Weg zu den Hengsten um mir dort ein weiteres Bild von ihnen zu machen.
      Am Ende des Tages schwankte meine Entscheidung zwischen Hnakki van Ghosts und Capital, die Gestütsleitung half mir bei der Entscheidung und sie fiel auf Hnakki, er würde also der Vater des ersten Fohlens von meiner Drafna werden.
      © AliciaFarina | 1992 Zeichen
      Wynja von Atomic | Vösk von Atomic | Kría von Atomic | Bjama von Atomic | Teigur von Atomic | Halldór von Atomic | Ávaldi von Atomic
      Hawking von Atomic | Feuergeist di Royal Peerage | Nautilus | St.Pauli's Amnesia | Milska | Lu’lu’a
      Glanni frá glæsileika eyjarinnar | Litfari | Tesla | Almost Illegal | Overo | Ruvik | Voodoozirkus
      Mademoiselle | Songbird | Ryuk | Flic Flac's Milano | Friede sei mit dir
      Wild Reflex | Willa | Krít | Kempa | Blávör | Snotra | Otra | Fönn | Saints Row | Snúra | Þögn | Ylfa


      Bruce
      Das Jahr begann tragisch, sehr tragisch. Vater verstarb in Folge eines Herzinfarktes im Krankenhaus, zu dem Zeitpunkt fing der Hof bereits an rote Zahlen zu schreiben. Also mussten wir anfangen Lösungen zu finden und konnten nicht sehr lange trauern. Deswegen sind viele Pferde gegangen und wir haben das erste Land verkauft, um wieder etwas Guthaben zu haben. Doch auch das half nur für einige Zeit, da auch mein Dasein als Trainer schrumpfte. Immer mehr Aufgaben mussten auf dem Hof übernommen werden und das Geld fehlte für die Angestellten, weswegen wir nur noch zwei bei uns behalten konnten. Fünf Leute zu beschäftigen war nicht mehr möglich. Doch auch einiges Gutes ist passiert. Die Fohlen haben gute Noten bei der Beurteilung bekommen und für einige von ihnen, gibt es bereits Interessenten. Snót und Blávör haben sich verbessert. Sie sind entspannter geworden und auch unter anderen Reitern besser unter Kontrolle. Besonders im Distanzreiten sind die Beiden begabt, was einen guten Ausgleich bildet zur Ovalbahn. Auch Willa, Krít und Kempa befinden sich im Training und sollen demnächst wieder auf dem Turnier mitlaufen. Die drei Stuten genießen es wieder mehr Kontakt zum Menschen zu haben. Ihre Fohlen sind tolle Pferde und ich bin gespannt was aus ihnen wird.
      Nachdem unsere Lage sich ein wenig verbesserte hatte, kam der nächste Schlag. Im Wald, der direkt an das Atomics Valley grenzt, brach ein verheerender Waldbrand aus. Das Feuer loderte Wochen lang. Auch wenn wir rechtzeitig uns und die Pferde evakuieren, konnte der Hof nicht gerettet werden. 95% sind abgebrannt, kein Gebäude steht mehr. Die Versicherungssumme war zwar ziemlich hoch, doch es kamen noch mehr Kosten auf uns zu, mit denen wir nicht rechnen konnten. Einige Paddocks hatten wir errichtet, um die Pferde wieder zu uns stelle zu können, doch die Angst der Tiere durch die den Abgebrannten Geruch war deutlich zu spüren. Wieder mussten wir überlegen welches Pferd bleiben kann und welches nicht. Diesmal war es sogar noch schwieriger. Vriska hat Ylfa gekauft und sie möchte bei uns bleiben um uns zu helfen. Nach langer Überlegung haben wir auch ihr Ruvik angeboten und sie hat zugesagt. Unsere beiden Problempferde hätten wir sonst an sonst niemanden verkaufen können. Sie hat schon oft mit den beiden Pferden gearbeitet und die Drei passen gut zueinander.
      Dann kam die Idee des Umzugs auf und wir bekamen ein gutes Angebot in Schweden. Dort gab es ein Ausschreiben für ein 120 ha großes Land, das bewirtschaftet werden soll und einen kulturellen Nutzen bekommen. Also bewarben wir uns mit dem Konzept, dass wir mit unseren langjährigen Freunden und Nachbarn erarbeitet hatten: Ein Akademisches Reitzentrum. Wir wollen Reitunterricht anbieten, Beritt machen und verschiedene Events veranstalten. Es war schon immer mein Traum auszuwandern und diesmal ist die Möglichkeit zum greifen Nah. Wir mussten nun nur noch auf die Entscheidung des Landes warten. Diese würden uns auch dabei unterstützen, den Umzug zu organisieren.
      Collin
      Im Gegensatz zu unseren Nachbarn hatten wir das Jahr 2019 als äußerst positiv wahrgenommen. Pferde kamen und Pferde gingen, doch der Kern blieb erhalten und die zukünftige Zucht von Barockpferden sollte nun endlich ins Rollen gebracht werden. Mit wechselnden Rassen zur Auswahl kam der Plan von der Zucht wieder auf die Wartebank und stattdessen kam das Horsemakeover ins Spiel. Morian HMJ 6345 war eine Bereicherung in vielerlei Hinsicht, obwohl sein Training äußerst zeitaufwendig war. Nichts desto trotz ging es voran, denn Valeria und ich kamen endlich zusammen und unser Azubi Joris hatte seine Abschlussprüfung bestanden. Leider hatte wir auch gewisse Verluste zu bedauern, denn unsere liebe Flo war gezwungen zurück nach Lateinamerika zu gehen, da ihr Arbeitsvisum abgelaufen war, weshalb wir gezwungen waren I’m a Playboy zu verkaufen. Außerdem war Sky aufgrund einer Verletzung unreitbar und so gut wie nicht bewegbar geworden, weshalb er trotz des extrem jungen Alters nun seine Frührente verbringen musste.
      Mittlerweile waren wir auch mit der Planung vorangeschritten und entschieden uns für die Zucht von Knabstruppern und Barockpintos, die beide alles vereinten, was wir uns wünschten. Doch wie nach jedem Höhenflug folgte auch bei uns der Fall, denn das ganze Land um Forest Creek und Atomics Valley war abgebrannt. Einige Pferde waren mit leichten Wunden davon gekommen, doch Peter, der die Pferde heroisch retten wollte, erlitt stärkere Verbrennungen und verbrachte einige Zeit im Krankenhaus. Alles was wir uns mühsam aufgebaut hatten war nun in Schutt und Asche gerichtet. Doch wie sagt man so schön, der Phönix steigt aus der Asche empor, denn wie es das Schicksal anscheinend wollte wurde uns gewissermaßen ein Wink gegeben, der uns letztendlich nach Schweden führte. Letztendlich machten wir auch so die Bekanntschaft mit Robin Wolff, ein junger akademischer Reiter anfang der dreißiger, der uns bedingungslos seine Hilfe anbot und nun ein Zuchtpartner in Schweden sein wird. Robin, ein attraktiver Rotschopf, der sich den Knabstruppern primär widmen wird.
      Bruce
      Der Umzug stand natürlich schneller vor der Tür als gedacht. Somit mussten die Pferde so schnell wie möglich transportfähig gemacht werden. Im Haus waren schon so gut wie alle Sachen eingepackt, nur noch die Dokumente unserer Tiere lagen verteilt im großen Schlafzimmer sortiert auf dem Boden. Mein Bruder, Tyrell, befindet sich bereits auf unserem neuen Grundstück und kann somit in den nächsten Tagen schon einige Pferde in Empfang nehmen. Somit werden als Erstes die Jungpferde auf die Reise in die neue Heimat gehen. Dafür haben Vriska und ich uns schon bereit gemacht. Gemeinsam holen wir die ersten beiden Stuten von der Weide. Es sind Wynja und Vösk, doch es war auch nicht wirklich einfach die beiden aufzuhalftern, deswegen waren sie die ersten. Am Stall putzen wir sie noch mal über und machen ihnen kleine Glocken an die Hufe, nur zur Sicherheit, da die Reise mehr als 10h dauert und in Dänemark eh Pause gemacht werden muss. Weiter ging es dann mit Bjama, Kría, Teigur, Halli und Ávi. Als alle Jährlinge endlich am Hof und verladefertig waren, fängt die Arbeit erst richtig an. Mithilfe von Max sortierten wir noch einmal die Papiere und übergaben sie den Fahrer. Jedes Pferd hatte seine eigene Folie in einem Ordner. Dort sind alle Unterlagen der Tiere drin, unter anderem die Bestätigung des Tierarztes, dass das Pferd gesund ist sowie dem Impfpass. Auch hatten wir extra sonder Papiere für die Überführung besorgt. Damit stand die Reise für die ersten Pferde fest.
      Vorsichtig fuhr der Transporter an und macht sich auf dem Weg richtig Schweden. In Zwei Wochen werden wir die Jährlinge wieder sehen. Sie kommen dort erst mal auf die Weide. Tyrell hat und auch noch einmal bestätigt, dass die Zäune stehen und sicher sind.
      Natürlich ist es nicht immer ganz leicht in ein anderes Land zu ziehen. Also hatten auch noch wir Rennerein, bis der nächste Transporter vor der Tür steht.
      Nun werden die nächsten Jungpferde verladen. Feuergeist, Amnesia, Milska, Hawking, Lu und Nautilus gehören zur Truppe. Diesmal gehen allerdings einige Pferde mehr mit. Der Transporter hatte noch einen Anhänger dabei, in den die beiden Jungstuten kommen. Lu, Hawking und Nautilus dürfen mit bei den großen Jungs fahren. Dort stehen Voodoo, Glanni, Litfari, Tesla, Ruvik, Illegal und Overo. Die Hengste haben alle Glocken um die Hufe, zum Schutz vor Verletzungen.
      Die letzten Tage rücken immer näher und der größte Teil unserer Kartons sind schon auf dem Weg nach Lindö. Auch sind schon so gut wie alle Pferde auf der Reise. Mademoiselle, Songbird, Milano, Fried, Ryuk und Wild sind gemeinsam auf den Weg. Der letzte Transporter hatte die Isländer bei sich. Thögn, Fönn, Snúra, Saint, Otra, Krít und Kempa waren das. Nun sind nur noch Willa, Ylfa, Snotra und Blávör noch hier am Hof. Die Vier werden wir mit nehmen, wenn wir fahren.
      Vriska
      Während die Jungs die Kartons und den ganzen Rest in die Autos bringen, stehe ich auf dem Paddock und versuche Ylfa aufzuhalftern und in den Hänger zu bringen. Da ich weiß, dass dies etwas länger werden könnte, werde ich direkt Willa mitnehmen, um der Stute mehr Sicherheit zu geben. Schon seit mehreren Wochen üben wir diese Situation, doch Ylfa hat gemerkt, dass es nun ernst ist. Nur noch drei andere Stuten sind da und das verunsichert sie sehr. Als ich die Stute nach langer Überzeugung am Halfter zum Hof führen kann, ist sie völlig schockiert, als sie den Hänger sieht. Sie versucht aus der Situation zu flüchten und steigt. Deswegen lasse ich Willa einfach los, die entspannt neben uns stehen bleibt. Daran merkt Ylfa, dass alles okay ist und schnaubt ab. Ich streichle sie beruhigend über den Hals und warte noch einen Moment, bevor wir näher an den Hänger gehen. Willa ist mittlerweile soweit, dass sie benah alleine in den Hänger geht. Ich ziehe den Strick vom Halfter ab und schicke sie hinein. Mit Ylfa in der Hand versuche ich hinter Willa die Stange zu befestigen, was sich als sehr schwierig herausstellt als gedacht. Die Stute hat offenbar panische Angst vor der Stange, also muss Willa erst mal ohne im Hänger stehen. Ich führe Ylfa noch mal vom Hänger weg und lasse sie einige Minuten grasen auf dem kargen Grasstreifen am Wegesrand.
      Nach fast einer Stunde ist es endlich geschafft. Ylfa steht entspannt im Pferdehänger und fummelt am baumelden Heunetz herum.
      Collin
      Erneut warf ich einen Blick auf die Checkliste für die Reise. Hatten wir tatsächlich an alles gedacht? Waren wir überhaupt gut genug vorbereitet für Schweden? Mir schossen unzählige Gedanken durch den Kopf, die mich mehr und mehr zum Zweifeln brachten, doch nun gab es kein zurück mehr. Die Pferde wurde allesamt in Transport LKWs verladen und erreichten unsere kleine Insel schließlich mit der Fähre. In Gedanken vertieft zählte ich die Pferde auf: “Aurelia, Morian, Fortun, Frans, FC Encantador, Sakura Blomst, Tacito il Vero, Wild Cherry, Valquiria, Xinu…” “Babe hattest du schon mit Familie Lindström Kontakt aufgenommen?”, fragte Val und riss mich aus meinem Gedankenkarussell. Erschrocken schüttelte ich den Kopf und zückte mein Handy. Familie Lindström besaß einen kleinen Hof in Mittelschweden und hatte einige Schicksalsschläge erlitten und nun mangelte es ihnen an Geld und eigentlich allem. Ich habe sie durch ihren Hengst Haldor kennengelernt, den ich für meine Zucht ins Auge gefasst hatte, doch stattdessen lernte ich ihre Familie ein und entschied sie auf unserem Hof einzuladen, da wir mehr als genug Platz hatten. Zuerst zögerten sie und versuchten das Angebot aus Scham und Höflichkeit abzulehnen, doch ich konnte sie überzeugen und schließlich verhandelten wir die letzten Angelegenheiten.
      Robin
      Um ehrlich zu sein, war ich sehr aufgeregt auf das neue Leben in Schweden und den neuen Menschen, die nun meine neue Familie werden würden. Es wird auch eine Umstellung sein, eigene Pferde zu besitzen, da ich bisher immer nur welche in Beritt hatte und somit die Verantwortung nicht auf mir lastete, dennoch freute ich mich darauf. Collin Jones, mein zukünftiger Arbeitgeber und Zuchtpartner hatte mich bereits in Deutschland mit meinen baldigen Vierbeinern vertraut gemacht. Wir beide teilten die Leidenschaft für Barockpferde, doch ich interessierte mich mehr für die “farbigen” unter ihnen, um nicht so zu sagen die Knabstrupper. So teilte er mir Tacito il Vero, Sakura Blomst und Frans zu, die nun in Schweden unter meiner Obhut stehen werden. Trotz der ganzen Aufregung freute ich mich riesig auf die neuen Möglichkeiten, die sich auf unserem Gelände und der Umgebung ergaben - ich meine hallo eine eigene kleine Insel?! (Na gut zumindest ein Teil davon)
      -to be continued-
      © Mohikanerin & Zion | 11733 Zeichen
      Unverhofftes Wiedersehen - Sonntag, 16. August 2020
      Hunter

      Feuergeist di Royal Peerage, Funkenflug di Royal Peerage

      Kaum war die Dunkelfuchsstute polternd aus dem Hänger gekommen, wieherte sie, blähte die Nüstern auf und tanzte aufgeregt auf der Stelle. Ich musste kurz grinsen, als Blake sich bei dem schrillen Ton die Ohren zu hielt, genau so hatte ich Feuergeist in Erinnerung. Sie schaute sich einige Sekunden lang um und machte dann den Eindruck, als würde sie ihre Heimat tatsächlich wiedererkennen. Vor gut zwei Jahren hatte sie uns als Jährling verlassen und nun war sie wieder zurück. Sie folgte Blake brav in den Stall und schaute sich aufmerksam alles an, die meisten Stuten standen derzeit auf den Weiden, weshalb die Boxen alle leer waren. Alle bis auf eine, Funkenflug stand schon mit gespitzten Ohren an ihrer Boxentür und interessierte sich sehr für den 'Neuzugang'. Direkt daneben hatten wir eine Box vorbereitet, das schwarze Namensschild mit der goldenen Schrift zeigte wem die Box von nun an gehören sollte - Feuergeist di Royal Peerage. Wir hofften alle, dass die beiden Schwestern sich wiedererkennen und verstehen würden und in Zukunft zusammen auf die Weide gehen konnten. Sobald sich Feuergeist eingelebt hatte, sollte sie auch direkt mit ihrer Schwester gemeinsam in die Ausbildung gehen. Funkenflug war ihrer kleinen Schwester etwas vorraus, aber das würde sie sicherlich schnell aufholen.
      Kindheitserinnerung - Montag, 17. August 2020
      Hunter

      Feuergeist di Royal Peerage

      Über Nacht hatte sich Feuergeist sehr gut eingelebt, sie schien sich mit ihrer Schwester wunderbar zu verstehen, deshalb wagten wir es heute die beiden zusammen auf die Weide zu lassen. Es nieselte schon den ganzen Tag ein bisschen, aber die beiden Stuten störte es nicht. Feuergeist kam ganz selbstverständlich mit mir mit und schaute sich genau um. Als sie einige der anderen Pferde auf einer der Weiden entdeckte, stockte sie kurz für eine Sekunde und schnaubte leise, sie schaute den Pferden noch kurz hinterher und hatte dann schon wieder etwas anderes Interessantes im Blick. An der Weide angekommen wurde Feuergeist etwas hibbeliger, sie konnte es nicht erwarten in Freiheit zu sein und schoss auch direkt los, nachdem ich den Strick von ihrem Halfter entfent hatte. Wie in ihrer Fohlenzeit rannte sie ihre Runden und buckelte dabei. Wenn Funkenflug ihr zu nah kam, quietschte sie und trat nach hinten aus, genau so wie sie es schon als Fohlen oft getan hatte. Nach ein paar Minuten hatte Feuergeist sich beruhigt und stand friedlich grasend neben ihrer Schwester. Guten Gewissens ließen wir die beiden nun allein.
      Es wird Herbst - Sonntag, 27. September 2020

      Jejota, Wanita Iblis, Yukiko di Royal Peerage, Rosemaiden di Royal Peerage, Feuergeist die Royal Peerage, Arec di Royal Peerage, Tacito il Vero, Ameno, Cinja, Lune di Royal Peerage, Nephilims Nemesis, Lykke, Rosenkavalier di Royal Peerage, BS' Je'taime

      Heute stand viel an, auf dem Plan standen 14 Pferde, die beschäftigt werden wollten. Zum Glück hatte ich Hilfe von Jenna und Blake, alleine hätte ich es wohl kaum geschafft. Wir hatten die Pferde untereinander aufgeteilt, für mich hieß es nun 4 Pferde zu reiten, während Blake sich die Yukiko, Rosie und Arec schnappte und Jenna Bodenarbeit mit Tacito und Ameno machte. Später wollten wir dann alle drei zusammen etwas Schrecktraining mit Jejota, Wanita und Feugerist machen. Und sofern noch Zeit bliebt hatte ich mich mit Jenna für einen Ausritt verabredet.
      Während Blake und Jenna also mit anderen Dingen beschäftgt war, sattelte ich mein erstes Pferd für den heutgen Tag. Cinja war wie immer etwas abwesend und wurde erst so richtig war als wir anfingen zu traben. Ich hatte einige Trabstangen und ein kleines Kreuz aufgebaut, Cinja hatte damit keinerlei Probleme und nach einer halben Stunde lockerer Arbeit waren wir beide zufrieden. Nachdem ich Cinja abgesattelt hatte machte ich Lune fertig. Lune war das komplette Gegenteil zu Cinja, sie stand gefühlt die ganze Zeit unter Strom und stieg sogar zweimal als es ihr nach dem Aufsitzen nicht schnell genug los ging. Die Stangen und der kleine Sprung waren im einen Moment gruselig und im anderen konnte sie es gar nicht erwarten drüber zulaufen und zu springen. Lune zu reiten war halt immer etwas chaotisch. Anschließend machte ich Nemesis fertig. Die junge Stute war noch gar nicht so lange bei uns und musste deshalb nur ein paar entspannte Runden durch die Halle gehen, ich ließ sie alles genau anschauen und lobte sie viel. Und zu guter letzt war Lykke an der Reihe. Herauszufinden wie Lykke funktionierte war die ersten Jahre gar nicht so leicht gewesen, aber inzwischen funktionierten wir zusammen ganz gut. Sie lief brav über die Trabstangen, nur springen wollte sie nicht, daher zwang ich sie auch nicht über das Kreuz.
      Das Schrecktraining mit unseren Jungpferden verlief auch ohne größere Zwischenfälle, so dass für Jenna und mich am Abend tatsächlich noch Zeit für einen Ausritt mit Kavalier und Amy. Wir quatschten viel und waren gut eine Stunde mit den Pferden im Gelände unterwegs, als wir am Stall ankamen war es schon fast dunkel und sehr viel kälter als noch am Tag.
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      Einreiten - Sonntag, 28. Februar 2021
      Sosox3

      Jasmine Wilson | “Die Fuchsstute kann noch nicht viel und lief bisher nur als Handpferd nebenher, du solltest also besser klein Anfangen mit ihr, bevor du dich draufsetzt.” Nate klärte mich gerade über die neue Berittstute Feuergeist auf und es schien so, als wäre ihr Name auch Programm. “Also willst du mir sagen, dass sie ungefähr so ein Spinner ist wie dein Dorincourt?”, merkte ich grinsend an und steckte meinen Chef damit an. “Ja, nur, dass sie wohl auch noch Unsicher ist. Ich dachte daran, dass du sie vielleicht erst an unser Gelände gewöhnst und sie anlongierst und vom Boden aus die ersten Muskeln aufbaust, ehe du dich in den Sattel schwingst. Ich will sie nur ungerne ins kalte Wasser schmeißen.” Ich nickte und ließ ihr den heutigen Tag zum ankommen. Ich führte sie also zu den Paddocks und stellte unsere BOS Gracy dazu, damit sie sich erst einmal kennen lernen konnten. Aufgeregt und mit aufgeplusterten Nüstern standen beide Stuten am Zaun und lernten sich kennen, aber bis auf ein paar Quietscher blieb es ruhig zwischen den beiden und beide bewegten sich ein paar Meter auf dem sandigen Paddock. Ich bewunderte noch ein wenig ihre Dapples ehe ich zum Stall ging und mich um Pandora II, die Stute von Nate kümmerte, die ich nun so gut wie jeden zweiten Tag ritt um sie in der Dressur A anmelden zu können. Schnell hatte ich sie geputzt und gesattelt und ritt sie warm. Nachdem sie locker im Rücken war und durch das Genick ging, fragte ich ein paar der Lektionen ab, wie das Rückwärtsrichten und die Kehrtwendung auf der Vorderhand ab. Aber auch das Zirkel verkleinern und vergrößern stand auf dem Trainingsplan und wie immer die Übergänge in den Grundgangarten. Als ich sie schlussendlich abritt, entschied ich mich mit Feuergeist noch eine kleine Runde um den Hof zu gehen. Sehr aufmerksam und neugierig ging sie schnellen Schrittes neben mir und war ziemlich angespannt, sodass ich das die nächsten Tage nach dem Longieren wiederholen würde.


      Es vergingen keine zwei Wochen und sie wurde allmählich etwas ruhiger im Umgang, wobei ich mich spätestens nach dem zweiten Abspacken dazu entschied, sie mit der Trense um den Hof zu führen. Sie stand nun auch mit Gracy auf dem Paddock. Ich merkte schnell, dass sie ziemlich sensibel und auch temperamentvoll war, denn sie hörte auf die kleinste Körpersprache beim Longieren, sodass ich Mühe hatte, eine feine Körpersprache zu entwickeln. Doch wir lernten ganz gut voneinander. Als sie so langsam die Rückenmuskulatur entwickelte legte ich ihr behutsam einen alten, leichten Sattel auf den Rücken und merkte gleich am unruhigen Ohrenspiel, dass sie es als unwohl empfand, den fremden Gegenstand auf dem Rücken zu tragen. Ich verlängerte also in kurzen Abständen das auf- und ablegen des Sattels, bis sie ihn schließlich mit geschlossenem Sattelgurt auf dem Platz trug. Das erste Mal galoppierte und buckelte sie über den gesamten Reitplatz und zeigte deutlich ihren Unmut zu der Situation, beruhigte sich aber ziemlich schnell, als sie merkte, dass es nichts bringt, wie eine Irre zu buckeln. Denn der Sattel blieb auf ihrem Rücken und so erduldete sie ihn. Das Prozedere wiederholte ich einige Tage nach gang um sie daran zu gewöhnen, dass der Sattel künftig keine Bedrohung oder Unwohlsein bedeuten sollte. Es würde noch ein längerer Weg werden, denn die Longiereinheit war eine der Routinearbeiten bei mir und ehe sie sich dort nicht vorbildlich verhielt und nicht mehr abspackte, würde ich sie durch unseren Dummy ans Reitergewicht gewöhnen. Es vergingen weitere Wochen bis ich sie an dem Punkt hatte, wo ich sie mir gewünscht hatte und ich legte ihr den Dummy auf. Zunächst blieb sie ruhig und hatte ein aufmerksames Ohrenspiel, bis sie ein leises Geräusch vernahm und sich erschreckte und aufgeputscht im Zirkel galoppierte. Ich beruhigte sie nach einigen Galoppsprüngen wieder und ließ sie im Trab noch einige Runden laufen. “Brrr”, parierte ich sie nun auch in den Schritt durch und rief sie zu mir in den Zirkel. Sie pumpte etwas, ich ging davon aus, dass es an der Aufregung lag und lobte sie. Feuergeist war ein interessantes Pferd, das hoch im Sport gehen könnte, wenn der Reiter ihr eindeutige Signale geben würde und auf ihr empo achtete, denn ich hatte im letzten Monat gelernt, dass sie das Tempo angab und sie explodierte immer dann, wenn es ihr zu schnell geht, oder sie sich erschreckte. Dennoch war sie ein fleißiges Bienchen und im kommenden Monat würde ich mich das erste Mal auf den Rücken wagen.


      Der zweite Monat brach an und wir hatten sie allmählich in kurzen Einheiten ans Reitergewicht gewöhnen können. Sie duldete es vorerst nur, ließ sich dann aber gut daran gewöhnen. Ich nahm sie auch ab und zu mal als Handpferd mit, damit sie auch draußen im Gelände unerschrocken übers Feld gehen konnte und keine Gefahr wurde. Je öfter ich mich draufsetzte und sie einfach mit der Situation akklimatisieren ließ, desto ruhiger wurde sie und als ich langsam damit begann ihr die Beinhilfen nahe zu bringen, wurde es ihr wieder zu viel und sie machte dicht. Ich ging also noch ein paar Schritte zurück und ließ mich von Nate auf ihr Longieren. So verstand sie, was der Reiter von ihr wollte, wenn er sich tief in den Sattel setzte oder aber die Beine anlegte um sie in die nächste Gangart zu bringen. Ich musste im Anschluss auch mehrere Male ihre Aussetzer aussitzen und hoffte zweimal, dass ich sie, so schnell es ging, wieder beruhigen konnte, da ich nicht in die Bande fliegen wollte, weil ich den Steigbügel verlor. Beruhigt ritt ich sie dann auch noch etwas an der Longe im Trab und dann im Schritt. Ich wollte und konnte es nicht auf mir sitzen lassen, dass ich ein Pferd nicht zu 100% sicher zu reiten ist zurück zu seinem Besitzer fahren lassen. Die nächste Zeit versuchte ich einfach nur die Routine rein zu bringen und sie sicherer im Umgang zu machen, was mir auch ganz gut gelang.

      “Kommst du mit?”, fragte ich Brooke, die sich gerade die junge Patagonia schnappte und diese reiten wollte. “Willst du eine Runde raus?”, fragte sie mich und zog behutsam Pata’s Gurt zu. “Ja, ist das erste mal, wo Feuergeist beritten ins Gelände soll.” “Ja, das kann ich machen, aber eigentlich gehört das gar nicht mehr zum Einreiten bei uns im Programm.” Ups… das hatte ich nicht gewusst. “Hehe, dann war es das erste und letzte mal”, murmelte ich und machte mich dazu bereit im Handumdrehen wieder auf dem Boden zu landen. Aber lief doch gut. Hauptsächlich blieben wir beide im Schritt und genossen die letzten Sommertage diesen Jahres und ich musste langsam Abschied nehmen, denn im Laufe der nächsten Woche würde sie zurück an Italien fahren. Ich nahm sie die letzten Tage nochmal beim Reiten genau unter die Lupe und schaute, dass sie sich langsam besser ausbalancieren konnte. Wir ritten hauptsächlich die ganze Bahn und verzichteten auf viele Richtungswechsel, denn für sie war es schon schwer genug ruhig und gelassen sich auf den Reiter einzulassen.
    • Maleen
      Neue Ponys - Samstag, 06. März 2021
      Hunter

      Jejota, Lewin, Wednesday, Little Pirate, Wanita Iblis
      Hexenring, Chocolate Chop Cookie, Kredda, All Pride, Almost Illegal, Happy Steffi, Lune di Royal Peerage, Akim, Cielo, Arkin, Yukiko di Royal Peerage
      Nephilims Nemesis, Rosemaiden di Royal Peerage, Lykke, Nera, Andorra, Aitana, Cinja, Feuergeist di Royal Peerage, Funkenflug di Royal Peerage, BS' Je'taime, Emese, Plötze, Roseblood
      Tacito il Vero, Arec di Royal Peerage, Rosenkavalier di Royal Peerage, Nevio, Aphelion, Ameno, Attila

      Na das mit der Reduzierung des Pferdebestands hatte ja super geklappt. Über die letzten Monate waren 4 neue Ponys eingezogen. Ein bereits gekörter kleiner Welsh B Hengst, der hoffentlich ein paar hübsche Fohlen mit unserer Happy machen wird, eine Lewitzer Stute, die für unsere Verhältnisse ziemlich bunt war, eine Isländer Stute, die trotz der 'merkwürdigen' Art der Fortbewegung, sehr schnell von unseren Dreigängern akzeptiert wurde. Und für Jamie ging mit der schwarzen Welsh Cob Stute ein kleiner Herzenwunsch in Erfüllung, sogar zwei Turniersiege konnte Hexe schon verzeichnen, obwohl sie erst einen guten Monat bei uns ist.
      Die anderen Pferde genossen die ersten warmen Sonnenstrahlen, auf den langsam wieder grün werdenden Weiden und einige der Ponys ließen sogar schon haufenweise Winterfell fallen.
      In Sachen Zucht stand als nächstes Cinjas Prämierung an, die 5-jährige Stute hat inzwischen einige Siege auf ihrem Konto und ist ein zuverlässiges Geländepferd, ihre Fohlen werden sicherlich ebenfalls tolle Spring- und Geländepferde. Auch für Feuergeist wurde es so langsam ernst, sie sollte zwar noch nicht zur Prämierung, aber Jamie hatte nun angefangen sie voll ins Training aufzunehmen und arbeitete daran ihre Muskeln aufzubauen, damit sich mich in einigen Monaten gut tragen kann.
      Und ansonsten war es eher still auf dem Hof, alles lief wie immer, jeder ging seinen Trainingplänen nach und freute sich auf den kommenden Frühling.
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  • Album:
    RP - Stuten
    Hochgeladen von:
    Maleen
    Datum:
    28 Feb. 2021
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    EXIF Data

    File Size:
    355,5 KB
    Mime Type:
    image/jpeg
    Width:
    960px
    Height:
    640px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Rufname:
    Fej


    Dam: Emese | S. unbekannt D. unbekannt
    Sire: Attila | S. unbekannt D. unbekannt

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    Geburtstag:
    01. März 2016
    Geschlecht:
    Stute
    Rasse:
    Gidran
    Farbe:
    Dunkelfuchs
    Abzeichen:
    1x weiß, Blesse
    Stockmaß:
    1.63m

    Charakter:
    temperamentvoll, sensibel, aufmerksam, ausdauernd

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    Genetik:
    ee aa
    Zuchterlaubnis:
    //
    Fohlen:
    //


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    Besitzer:
    Maleen
    Pfleger:
    //
    Turnierreiter:
    //
    Maler(VKR):
    Maleen

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    Reitstil:
    Englisch

    Dressur: E/M
    Springreiten: E/S

    Geländespringen: E/S
    Fahren: E/M
    Rennen(Galopp): A/A
    Distanzreiten: E/L
    Western: -/-

    Fett > besonderes Talent // kursiv > dafür geeignet // durchgestrichen > keine Begabung


    Turnierschleifen:
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    543. Rennen

    Stecki © Maleen 2013