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Calypso

Fermina - Stute - 9 Punkte ○

Im Besitz seit Mai 2017

Fermina - Stute - 9 Punkte ○
Calypso, 6 Mai 2017
Cascar, Möhrchen, Zion und 2 anderen gefällt das.
    • Calypso
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      Juli 2017 - 2325 Zeichen - Abendspaziergang

      Es wurde langsam Abend und Emilia und ich wollten noch einen kleinen Spaziergang mit den Criollo Stuten unternehmen. Ich holte Sabandija und Fermina und Emilia holte die kleine Ashitaka. Die drei Pferde banden wir draußen auf dem Hof an und fingen an sie zu putzen. Ich fing mit Fermina an und striegelte über ihr Fell. Sehr dreckig war sie nicht, so dauerte die ganze Prozedur nicht besonders lange. Den Schweif kämmte ich ein wenig durch und kratzte dann die Hufe aus. Emilia hatte in der Zwischenzeit unsere kleinste geputzt, sie hatte sich gut eingelebt bei uns und wurde immer zutraulicher. Auch mit den beiden anderen Stuten kam sie gut klar. Ich machte noch schnell Sabandija fertig, zum Glück war sie auch nicht sonderlich dreckig, und dann konnte unser Spaziergang auch schon los gehen. Emilia übernahm Fermina und ich übernahm Sabandija und Ashitaka. In einem ordentlichen Tempo machten wir uns auf den Weg und liefen eine Anhöhe hinauf. Die Sonne würde nämlich bald untergehen und wir hofften einen schönen Sonnenuntergang über der Küste zu sehen. Die Pferde waren entspannt und liefen brav neben uns her. Auch Ashitaka hielt das Tempo von Sabandija und machte keine Faxen am Strick. Emilia und ich unterhielten uns in der Zeit über dies und das, was in nächster Zeit so anstand usw. Ich wollte natürlich mit der Criollozucht endlich durchstarten und meine Anwärter vorbereiten. Das alles würde noch viel Zeit und Geduld kosten, aber ich war zuversichtlich das wir auf einem guten Weg waren. Plötzlich blieb Fermina stehen, reckte ihren Kopf und fing an zu wiehern. Ein Stückchen weiter weg erblickten wir eine andere Weide mit einer Pferdegruppe. Unsere Stute beobachtete die anderen Pferde kurz, entschied sich dann aber doch mit uns den Weg weiter zu gehen. Ihr Schritt wurde etwas schneller und Emilia hatte ein wenig zu tun um sie zu bremsen. Nach einer halben Stunde kamen wir an der gewollten Stelle an. Eine Anhöhe von der man bis zur Küste und dem Meer blicken konnte. Und dort erstreckte sich ein rosa-oranger Himmel. Der Wind blies auch ein bisschen kräftiger und die ganze Stimmung war einfach magisch. Die Pferde grasten neben uns und wir blieben noch ein Weilchen um das Naturschauspiel zu beobachten. Dann machten wir uns langsam wieder auf den Heimweg, um nicht in die totale Dunkelheit zu geraten.
    • Calypso
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      November 2017 - 3763 Zeichen

      Bei uns in Wales zog langsam der Winter ein. Jetzt Ende November wurde es immer kühler und feuchter. Schnee gab es noch keinen, aber das war in unserer Region an der Küste eher selten der Fall das wirklich eine weiße Schneedecke zum Schneemann bauen einlud. Es war 7.30 Uhr und heute war ich mit dran zum ausmisten, da ein Pfleger aus gesundheitlichen Gründen ausfiel. Ich begann mit Mit meinen Hengsten und brachte sie auf ihre Winterkoppel. Die große Sommerkoppel war jetzt geschlossen und damit meine Jungs natürlich viel Bewegungsdrang hatten, bekamen sie eine extra Winterkoppel und den großen „Matsch“ Paddock gab es ja auch noch. Ich holte mir zuerst Companero und Fantasio und brachte die beiden nach draußen. Danach noch Kantarro, Fame, Chulo, Kajano und el Alba Ardiente. Ich war stolz darauf das ich meine Hengste zusammen in einer Junggesellen Herde halten konnte. Das Thema Hengsthaltung war immer noch sehr umstritten und ich hielt absolut nichts von Einzelhaft. Getrennt von den Stuten klappte das sehr gut und die Hengste hatten sowieso alle ein wunderbares Sozialverhalten, wie ich fand. Mein jüngster und neuester Hengst, PFS Dreaming of Revenge, wurde noch langsam an die anderen gewöhnt. Er stand im Nachbarpaddock während die anderen auf der Koppel waren und so konnten sie sich mit Sicherheitsabstand beschnuppern und kennenlernen. Aber auch das lief bis jetzt so gut das ich ihn wohl bald in die Herde lassen würde.

      Nach den Hengsten waren die Criollo Stuten an der Reihe. Auch sie hatten ein Winterdomizil bekommen und liefen zu viert brav am Strick neben mir her. Ashitaka, Caresse, Fermina und Sabandija warteten geduldig bis ich alle Stricke entfernt hatte und trotteten los um sich ein schönes Plätzchen zu suchen. Ashitaka fing gleich an sich zu wälzen und in kürzester Zeit war nicht mehr viel von der Rappstute zu erkennen. Ich hätte ihnen gerne länger zugesehen, aber die Arbeit machte sich nicht von alleine. Um kurz vor 10 Uhr war ich fertig mit ausmisten und neu einstreuen und musste jetzt nur noch zu meinen Offenstallpferden. Als ich an den Zaun heran trat und nach den Pferden pfiff, kam der kleine Maverick sofort angetrabt und reckte mir seinen Kopf entgegen. „Na du kleine Maus!“ ich kraulte ihn hinter den Ohren und da kam auch schon seine Mama Argo mit an den Zaun. Ich holte dann die Schubkarre und begann auch den Offenstall abzumisten. Löwenherz, auch ein Neuankömmling bei uns, stand etwas abseits und beobachtete mich interessiert. Er wurde gut aufgenommen in der kleinen Herde und machte sich gut. Aber trotzdem blieb er noch auf sicheren Abstand, er hatte schon viel mitgemacht in seinem Leben. Die Noriker Stute Rhoda lag im Unterstand im Stroh und machte keinerlei Anstalten sich zu bewegen, sodass ich misten konnte. „Auf geht’s Fräulein, hoch mit dir!“ spornte ich sie an und tippte sie etwas energischer am Po an. Irgendwann stand sie dann auch auf, schüttelte sich und lief von Dannen. Als ich auch hier endlich fertig war und noch eine ordentliche Portion Heu verteilt hatte, versuchte ich mich ein wenig Löwenherz zu nähern. Ich bedrängte ihn nicht, hielt meine Hand ihm entgegen und wartete darauf das er einen Schritt auf mich zu machte. Er war schon sehr interessiert und ließ sich dann auch von mir streicheln, aber auf schnellere unbedachte Bewegungen meinerseits reagierte er schreckhaft und ergriff die Flucht. Ich ließ es für heute sein und war sowieso schon sehr stolz das er sich in der kurzen Zeit doch sichtlich wohl hier fühlte, in seiner neuen Herde. Bevor ich ging kuschelte ich noch ein wenig mit Norisk, der es sichtlich genoss! Im Kopf ging ich schon wieder ein paar Termine durch und plante den Tag. Vielleicht hätte ich heute auch endlich mal wieder Zeit für einen Ausritt. Mal sehen.
    • Calypso
      Einreiten von Fermina
      11'815 Zeichen | (c) Cascar
      Ich werde mehr als herzlich begrüßt, als ich Veronica auf ihrem Hof antreffe. Ich bin ziemlich aufgeregt, denn es bin selten ich, Oliver, der von den Ausbildern des WCS zu einem "Außeneinsatz" gerufen wird. Umso mehr freut es mich, heute hier zu sein - obwohl es im Vergleich zu dem in Neuseeland allzeit recht milden Klima hier doch eine ganze Ecke kälter ist.
      Das werde ich jetzt ungefähr vier Wochen aushalten müssen, wobei mir die Arbeit mit Pferden und freundlichen Menschen ja meistens einheizt. Ich bin also mehr als optimistisch, dass ich mich genau hier wohlfühlen werde.
      Veronica trägt einen guten Teil dazu bei, denn sie sieht nicht nur blendend aus (wenn ich das so anmerken darf), sondern ist auch äußerst gut gelaunt und nimmt sich geduldig die Zeit, mir sowohl mein Quartier, als auch den gesamten Hof zu zeigen.
      Das schließt ein, dass ich - in eine dunkelblaue Regendecke gepackt - Fermina kennen lerne, meine zukünftige Freundin. Ich begrüße sie vorsichtig über den Koppelzaun und sie pustet mir gleich freundlich ins Gesicht. Beinahe auf Anhieb erkenne ich in ihr das Westernpferd, zu dem sie werden soll und sie ist mir mehr als sympathisch. "Sie kann nur noch nicht so viel … eigentlich nur ein bisschen Bodenarbeit.", gesteht mir Veronica da, als ich meine Begeisterung offen zeige. "Das macht nichts.", entgegne ich darauf, "Wir müssen sowieso vom Boden aus anfangen."

      Und so ist es am folgenden Tag auch gleich. Ich bin jetzt allein unterwegs und selbstständig - gerade habe ich Ferminas Putzzeug auf den Putzplatz geräumt und hole die Stute jetzt - mit einem lilanen Halfter bewaffnet - von der Koppel. Sie läuft schonmal nicht vor mir weg, im Gegenteil. Eifrig folgt sie mir und lässt sich recht ruhig aufhalftern. Allerdings hält sie danach nicht viel davon, an meiner Schulter zu laufen, geschweige denn hinter mir! Deswegen beginnt unsere erste Trainingseinheit schon auf dem Weg zum Putzplatz: Immer wieder gehe ich mit ihr Volten und halte sie. Mit einem tippen gegen die Brust lernt sie auch das Rückwärtsgehen und überhaupt - immer wenn die junge Stute nicht mit mir oder auf mein Kommando ("Wooah") hält, lasse ich sie mehrere Schritte rückwärts gehen. Schließlich kaut sie, während ich sie am Balken anbinde und ich lobe sie herzlich. Auch das muss ein junges Pferd eben lernen.
      Genau so steht es um die Geduld. Fermina hat zwar nichts gegen das Putzen, aber das lange Stehen veranlasst sie zum Kauen am Führstrickende. Ich lasse sie vorerst und rede stattdessen viel mit ihr - sie jetzt gleich zu maßregeln würde sie noch mehr verunsichern.
      Nach dieser nunmehr zweiten Reifeprüfung schlagen wir uns in das Roundpen, unsere Hauptarbeitsfläche in den kommenden Wochen. Mein Ziel ist es, Ferminas Vertrauen zu gewinnen und auf Grundlage dessen auf ihren Rücken zu gelangen. Dazu gehört neben dem Know How in der Bodenarbeit auch viel Geduld und Verständnis für das junge Pferd. Kurzum - ich möchte Fermina nicht überfordern. Deswegen lasse ich sie heute frei laufen, nur mit ihrem Halfter, und begebe mich in die Mitte des Zirkels.
      Die Stute ist zu Beginn alles andere als konzentriert: trabend, galoppierend und buckelnd zieht sie ihre Runden und dreht erst nach geschlagenen fünfzehn Minuten erstmals ein Ohr in meine Richtung. Hin und wieder wiehert sie laut nach ihren Freunden, insgesamt zeigt sie aber die Kondition und Gelassenheit eines echten Criollos. Denn der Arbeit abgeneigt ist sie nicht. Über reine Körpersprache, also mein Treten vor ihren Kopf, gelingt es mir schließlich, Fermina zum Schritt durchzuparieren. Ich sage deutlich, aber ruhig das Kommando "Eeeasy" dazu - all diese stimmlichen Sachen werden uns später beim Einreiten sehr behilflich sein.
      Insgesamt lernt die Scheckin verdammt schnell: In dieser einen Trainingseinheit bekommt sie absolut gebacken, was ich von ihr möchte. Ich kann es eigentlich gar nicht glauben, dass sie noch nie longiert wurde. Vielleicht habe ich aber heute auch nur ein bisschen Glück, das wird sich wohl in den folgenden Tagen herausstellen. Jedenfalls versteht sie jetzt ein Treiben mit dem Schnalzen der Zunge und "Easy" und "Woah" sind ihr auch nicht mehr ganz unbekannt. Beinahe überschwänglich kann ich die Liebe also für's Erste wieder auf die Weide entlassen.

      In den folgenden Tagen - und es läuft mal besser, mal schlechter - üben wir fleißig das Longieren und auch die Bodenarbeit. Das beginnt ganz sachte mit dem Zulassen des Abstreichens des ganzen Körpers, sowohl mit der Hand, als auch später mit dem Stick. So nähern wir uns auch dem Friendly- und dem Jojogame, zwei grundlegenden "Spielen" in der Bodenarbeit, die zum einen sowohl das Band zwischen Pferd und Mensch stärken, als auch - im Jojogame - Gehorsam und Unterordnung abverlangen. Fermina macht grundsätzlich erstmal alles mit, sträubt sich aber gegen das rückwärts Gehen teilweise. Einfach, weil sie das Zepter noch nicht so ganz an mich abtreten möchte.
      Da hilft eben nur tägliches Üben und zwar nicht nur im Roundpen, sondern zeitweise auch während Spaziergängen. Mit zunehmender Zeit, und damit auch steigender Auslastung der Stute, wachsen wir doch deutlich zusammen. Als ich das erste Mal mit Veronica wegen des wirklichen Einreitens Rücksprache halte, sind bereits zweieinhalb Wochen vergangen.

      Den ersten Tag, an dem ich Pad und Sattel mit in das Roundpen nehme, begleitet mich neben Fermina auch ihre Besitzerin. Wir haben den Sattel zusammen aus den vorhandenen ausgesucht - Fermina hat noch keinen eigenen - und uns für den von Compañero entschieden. Die Pferde ähneln sich körperbaulich nämlich recht stark.
      Wie gewohnt starten wir aber auch heute erstmal mit dem Longieren. Die Stute braucht zwar immer noch eine Weile, aber keine fünfzehn Minuten mehr, um in Rücken Hals weicher zu werden, auf mich zu achten und zu schnauben. "Easy" klappt ganz gut, das Halten ist noch ausbaufähig. Dennoch bin ich zufrieden und Veronica augenscheinlich auch - sie sitzt mit vor Begeisterung glänzenden Augen oben, auf dem Zaun des Roundpens. Ich lächle ihr zu und hole Fermina zu mir in die Mitte. Dort bekommt sie einen Führstrick an ihr - mittlerweile ausgetauschtes - Knotenhalfter. Anschließend streiche ich sie mit der flachen Hand ab, bevor ich das Pad aus der Mitte des Zirkels hole und mit der Flanke auf mein Mädchen zugehe. Sie spitzt die Ohren und wölbt den Hals ein wenig. Dann schnuppert sie an der weichen Oberfläche und macht gleich ein paar Schritte zurück, als ich die Decke anhebe. Ich rede leise auf Fermina ein und streiche mit dem Pad ihren Hals, obwohl sie das ein wenig beunruhigt. Schließlich ist es aber kein Problem, es auf ihrem Rücken zu platzieren, besonders nicht, als ich es immer wieder herunternehme und auflege. Sie erinnert sich an das Friendlygame und entspannt sich ein wenig. Ich lobe sie und streichle das braunweiße Fell. Veronica lacht leise, als Fermina daraufhin beginnt, meine linke Hand abzulecken. Ich stimme kurz ein und fahre dann lächelnd mit meiner Arbeit fort.
      Der nächste Programmpunkt ist der Sattel. Auch daran darf Fermina schnuppern, bevor er auf ihrem Rücken landet. Das lässt sie kurz zusammen zucken, dann hat sie sich aber wieder gefangen und steht ruhig vor mir. Ich lobe sie mit leiser Stimme und angle mir den Sattelgurt unter ihrem Bauch. Sie dreht daraufhin den Kopf zu mir nach hinten und stupst interessiert den Steigbügel mit der Oberlippe an. Mir ist es recht, bleibt Fermina doch so gelassen und positiv, während ich den Gurt verschließe. Danach jedoch kommt sie sich erstmal ein bisschen spanisch vor: Im Stechtrab zieht sie Runden um mich und buckelt auch ein-, zweimal, bevor sie das Ding auf ihrem Rücken und die schlackernden Steigbügel einfach akzeptiert und mir hilflos entgegenblickt. Ich gehe zu ihr und lobe sie; genau das ist, was ich brauche - sie muss auf mich zurück kommen wollen, wenn sie ein Problem hat. Daraufhin nehme ich der Lieben Sattel und Pad wieder ab; Veronica jubelt schon, bevor die Sachen wieder auf dem Boden liegen, Fermina praktisch auch, zumindest scheint sie ein bisschen erleichterter die letzten Runden um mich zu traben.

      Die kommenden fünf Tage bestehen aus dem Training mit Sattel und Pad. Fermina bekommt da auch gleich den Alltag mit, denn die Sachen bekommt sie jetzt schon immer auf dem Putzplatz angelegt. Viel aus macht es ihr nur in den nächsten zwei Tagen, dann bleibt sie weitgehend ruhiger. Ich bin schon so stolz auf sie, bevor ich überhaupt auf ihrem Rücken gesessen habe - diese letzte Hürde folgt drei Tage vor meiner Abreise.

      Dieses Mal bin ich mit Fermina allein im Roundpen, sie zockelt gemütlich im Trab um mich und schnaubt, als ich sie durchpariere. Ich hole sie zum x-ten Mal zu mir in die Mitte, Knote den langen Strick erstmals an ihrem Knotenhalfter zu Zügeln und lehne mich dann ganz unschuldig gegen sie - an den Sattel, an das gescheckte Fell. Außerdem belaste ich die Steigbügel erstmals. Fermina lässt sich alles gefallen, verfolgt das Geschehen aber weiterhin aufmerksam. Spontan entscheide ich aber da, dass es vielleicht doch - ihrer Reaktion entsprechend - für heute ein bisschen viel ist, mich ihr obenauf zuzumuten. Deswegen mache ich mit der Guten noch zwanzig Minuten Bodenarbeit und verfrachte sie dann erstmal wieder auf die Weide.

      Stattdessen ist am folgenden Tag Veronica wieder mit von der Partie. Sie ist ein wenig aufgeregt, wie daraufhin auch Fermina, aber ich bin zuversichtlich und fühle - im Gegensatz zu gestern - eine tiefe, innere Ruhe. "Es wird nichts passieren.", sage ich deshalb auch zu der Besitzerin der Stute, setze meine Reitkappe auf und nähere mich der Scheckin. Wie am Vortag belaste ich die Steigbügel - auch mal ein bisschen deutlicher - und bis auf einen Seitenschritt zwecks Gleichgewicht bleibt das Pferd am Platz. Ich lobe Fermina und rede mit ihr, dann setze ich meinen linken Fuß in den Steigbügel. Die Stute steht in scheinbarer Schockstarre da - daraufhin lasse ich von ihr ab. Nach zwanzig Sekunden beginne ich von vorn und so geht es immer ein kleines Stückchen weiter, bis ich schließlich mein rechtes Bein über ihre Kruppe schwinge und mich vorsichtig, ihren Rücken immer noch entlastend, niederlasse. Veronica streichelt und lobt Fermina - die Stute macht ihre Sache sehr gut und bleibt während einer zögerlichen, aber ganzen (!) geführten, Schrittrunde ruhig. Danach steige ich wieder ab und alles, was ihr für's erste einfällt, ist, sich kräftig zu schütteln. Ich lache leise und klopfe leicht ihren Hals. Dann bedanke ich mich bei Veronica und longiere Fermina noch einige Runden.

      Die verbleibenden zwei Tage reichen natürlich nicht, um aus der Criollodame ein reifes Westernpferd zu machen. Stattdessen bewerkstelligen wir eine Koproduktion, bei der Veronica Fermina longiert, während ich auf ihr sitze. So lernt die Stute die Kommandos, die sie aus der Bodenarbeit kennt, auch mit den Reiter umzusetzen. Letztendlich steige ich am letzten Tag - es ist ein Sonntag - vom Pferd ab und bin verdammt stolz auf die Scheckin. Der Trainingsansatz hat bei ihr wirklich super geklappt, das ist nicht selbstverständlich.

      Vor meiner Abreise verabschiede ich mich natürlich von Veronica und Fermina. Der Besitzerin lege ich dabei ans Herz, vorsichtig und geduldig, aber konsequent mit der Stute zu arbeiten: Fermina besitzt eine gewisse Dominanz und Schläue, die sie bei entsprechender Förderung zu einem geselligen und ambitionierten Pferd machen. Andererseits hat sie nun in wenigen Wochen verdammt viel lernen müssen - das muss in der nächsten Zeit erstmal alles gefestigt werden, bevor über neue Trainingseinheiten nachgedacht werden kann. Dennoch sehe ich meine Aufgabe als erfüllt an. Die Stute hat erfolgreich gelernt, dass der Mensch für sie etwas Positives bedeutet und dass sie sich auf ihn verlassen kann - selbst wenn er sich auf ihrem Rücken befindet.
    • Calypso
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      3898 Zeichen by Calypso - 24.03.2018
      So langsam zog auch bei uns der Frühling ein. An ein paar Tagen hatten wir schon richtig schöne 13 Grad erreicht und trocken war es auch endlich. Es war Mittag und ich gab gerade zwei Mädchen auf Argo und Rhoda Reitunterricht. Beide zogen, unabhängig voneinander, im Trab ihre Runden. „Rhoda darf ruhig flotter laufen, musst nicht so zaghaft mit ihr sein! Und Argo nicht zu fest halten. Auch mal locker lassen......ja und wieder annehmen, locker lassen. Ich weiß heute ist sie spritzig, aber du machst das gut!“ Nach weiteren 15 Minuten war die Stunde beendet und die beiden ließen die Pferde noch am langen Zügel über den Platz schreiten. „Ihr zwei kommt ja jetzt allein zurecht oder? Ihr könnt dann absatteln, den beiden noch Futter geben und einfach wieder in den Offenstall stellen.“ Die Mädchen nickten und ich verließ zufrieden den Reitplatz, da kamen schon die nächsten um die Ecke die was von mir wollten. „Hey Veronica!“ grüßte mich mein Stallhelfer Harry und hatte seine Tochter Lilly im Schlepptau „Harry! Hallo Lilly“ grüßte ich sie zurück und lächelte. „Lilly ist heute zu Besuch und da wollten wir fragen ob wir uns eins der Pferde ausleihen dürfen für einen Spazierritt?“ fragte Harry. Ich musste nicht lange überlegen, Harry war sehr verantwortungsbewusst und ich vertraute ihm meine Pferde gerne an. „Natürlich, nehmt euch einfach Sabandija.“ Harry nickte und bedankte sich bei mir, Lilly strahlte übers ganze Gesicht, sodass ich auch grinsen musste. Nun machte ich mich daran den Pferden ihr Mittagessen zu geben, mein Verlobter Luke und Emilia halfen mit. Ich war beim Offenstall und hiefte das Heu aus dem Schubkarren und verteilte alles im Unterstand. Dawn und Time in a Bottle kamen sofort angetrabt und inspizierten alles. Es machte mich so glücklich das die beiden von Tag zu Tag zutraulicher wurden und ihren Platz hier gefunden hatten. Maverick und Horik kamen auch dazu und Norisk und Löwenherz blieben erst noch in ihrer Ecke stehen und beobachteten alles. Die zwei waren, seit Löwenherz bei uns eingezogen ist, fast unzertrennlich und ich hatte das Gefühl das Norisk dem Tinker eine gewisse Sicherheit gab. Nach ein paar Streicheleinheiten mit jedem machte ich mich weiter an die Arbeit. Ich brachte die Stuten Fermina und Ashitaka noch für ein paar Stunden auf die Weide und machte das selbe dann mit den Hengsten Chulo, Fantasio, Companero, PFS Dreaming of Revenge, El alba Ardiente und Kantarro. Als Luke mich dabei sah rief er mir zu „Vroni, Fame kannst du drinnen lassen, den nehme ich gleich für´s Training!“ ich nickte und setzte meinen Weg fort. Nachdem ich die Wassertröge auf den Weiden kontrolliert und aufgefüllt hatte, ging ich ins Haus und setzte mich an den PC. Ich war seit einiger Zeit in Kontakt mit einer jungen Dame, Mareth Lindström aus Schweden. Ich war auf sie aufmerksam geworden da sie eine Anzeige nach einem robusten Freizeitpony geschaltet hatte. Ich musste sofort an Horik denken, auch wenn ich ihn selbst erst wieder seit ein paar Monaten besaß, aber bei mir war seine Zukunft recht ungewiss. Es stellte sich schon die Frage ob er Hengst bleiben konnte oder wo ich ihn einsetzen sollte. Ich hatte viel zu tun mit der Criollo Zucht und einige Jungpferde deren Ausbildung im Vordergrund stand. Ich konnte mir Horik sehr gut im wilden Skandinavien vorstellen und vorallem das er ein treuer Freizeitkumpel werden könnte. Ich hatte der Familie Lindström schon einige Bilder und Videos von ihm geschickt und bald wollte Mareth nach Wales kommen um ihn sich anzusehen. Ich war gespannt und schrieb ihr eine E-Mail mit möglichen Terminen. Gegen Nachmittag sah ich Luke dann beim Training mit Fame zu, bis Jasmine kam und mich daran erinnerte das gleich eine kleine Gruppe von Kindern kommen würde und sie die zwei Fohlen El alba Ardiente und PFS Dreaming of Revenge bräuchte. Ich willigte ein und ging im Kopf schon wieder weitere Planungen durch.
    • Calypso
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      2883 Zeichen by Calypso - 16.09.2018
      „Was für ein schöner Herbsttag“ „Ja, da haben wir wirklich Glück gehabt mit dem Wetter.“ entgegnete Jasmine und führte Löwenherz und Argo zum Putzplatz. Ich hatte Rhoda und Sabandija am Strick und führte sie zu den anderen. Jasmine übernahm heute für mich den Sonntagsausritt mit drei Kindern aus dem Dorf. Das veranstalteten wir fast jeden Sonntag wenn das Wetter passte. „Okay ich glaube die Kinder kommen gerade, du kommst jetzt alleine klar oder?“ Jasmine nickte und nahm die Kinder in Empfang. Ich vertraute ihr voll und ganz und konnte mich so meiner Arbeit widmen. Ich holte mit der Schubkarre Heu und verteilte dieses im Offenstall. Sogleich kam Maverick angelaufen und ich guckte mich nach Dawn um. Sie war weit und breit nicht zu sehen, hm komisch ich hatte gar nicht mitbekommen das sie jemand heraus geholt hatte. Das ließ mir keine Ruhe und ich sah mich auf dem Hof um. Jasmine sattelte gerade, mit den Kindern, die Pferde und Harrison kam aus dem Hengststall heraus. „Hey Harry, hast du Dawn gesehen? Sie war nicht im Offenstall.“ den Kopf schüttelnd kratzte Harry sich am Kopf „Nein, ich war die ganze Zeit beim ausmisten.“ „Okay, trotzdem danke.“ ich lief weiter meine Runde und kam zum Roundpen, wo ich eine mir wohl bekannte Stimme vernahm. Ich sah Luke mit der Mustangstute und war erleichtert. Er stand in der Mitte, seinen rechten Arm ausgestreckt und etwas in geduckter Haltung. Dawn kam langsam auf ihn zu und stupste ihn mit den Nüstern an der Hand an. Das war ihre Erlaubnis sie streicheln zu dürfen, und das tat Luke auch. Danach zogen die beiden ihre Kreise und Wendungen und Dawn folgte ihm, ohne Seil oder Hilfsmittel. Sie machte sich von Tag zu Tag besser, vertraute immer mehr und ich war guter Dinge das dieses Pferd ein treuer Wegbegleiter werden konnte. Ich ließ sie weiter arbeiten und beschloss mit Fermina zu arbeiten. Die Criollo Stute stand mit den anderen Stuten bereits auf der Koppel. Nachdem ich sie geputzt und gesattelt hatte, ging ich mit ihr in die Halle und wir trainierten gute 40 Minuten. Fermina war gut drauf und arbeite super mit. Ich war stolz auf meine junge Stute. Als sie versorgt war, ging ich ins Haus und machte etwas Büroarbeit. Kurze Zeit später sah ich durchs Fenster Jasmine mit der Ausreitgruppe zurück kommen. Alle sahen zufrieden aus, die Pferde, die Kinder und Jasmine auch. Ich ging derweil alle E-Mails durch, schaute nach zukünftigen Turnierstarts und organisierte alles was in nächster Zeit anstand.
      Gegen späten Nachmittag holten wir dann die Pferde von den Koppeln. Luke und Harry gingen zu den Hengsten und holten Companero, Kantarro, Fantasio, Fame, Norisk, Time in a Bottle, Colorido, El Alba Ardiente, Chulo und PFS Dreaming of Revenge. Ich holte inzwischen noch Ashitaka und Rovina. Dann machten wir zusammen das Futter fertig und gaben es allen Pferden. Somit ging wieder ein Tag auf unserem Hof zuende.
    • Calypso
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      5637 Zeichen by Calypso - 20.01.2019
      Veronika & Luke
      Ein ganz gewöhnlicher Tag auf dem Rook´s Bay Stable. Es war Mittag und wir hatten das morgendliche Ausmisten und Füttern schon hinter uns. Die Pferde waren alle auf ihren Weiden und es kehrte etwas Ruhe ein. Ich war noch am überlegen mit welchem Pferd ich heute trainieren sollte und ging im Kopf den Tagesablauf durch. Jasmine hatte heute glaub ich eine Reitstunde und ich müsste Luke noch fragen was er heute vor hatte. Das Wetter war heute beständig, kalt aber immerhin nicht mehr so stürmisch wie in den letzten Tagen. Vielleicht könnte ich auch ausreiten gehen. „Hallo Veronika“ der gute alte Frank kam aus seinem Truck gestiegen.“Hallo Frank, ich habe heute gar nicht mit dir gerechnet.“ entgegnete ich. Frank kratzte sich am Kopf „Ach ich wollte nochmal nach der einen Boxentür schauen die klemmt und außerdem hat Elizabeth mir einen Rumkuchen für euch mitgegeben.“ Dankend nahm ich ihn entgegen und lächelte „Sag ihr vielen lieben Dank, wir alle lieben diesen Kuchen! Gut, ich bringe ihn mal ins Haus, wenn du irgendwas brauchst sag bescheid, ja?“ Frank nickte und machte sich an die Arbeit. Ich brachte den Kuchen in die Küche und schrieb eine kleine Notiz dazu, das sich jeder gerne nehmen dürfte. Draußen auf dem Hof traf ich auf Luke und er machte den Vorschlag ausreiten zu gehen. Ich überlegte erst hin und her, eigentlich wollte ich doch mit dem Training von Kantarro anfangen. „Nehmen wir ihn doch einfach als Handpferd mit.“ schlug Luke vor. Gar keine schlecht Idee, dachte ich und gemeinsam holten wir die Pferde. Mein Mann holte sich Norikerhengst Thorin und ich nahm Chulo und Kantarro mit. Wir mussten nur ein wenig über ihr Fell striegeln und konnten sogleich aufsatteln. Wir waren zwei Stunden unterwegs. Sogar eine kurze Galoppstrecke konnten wir bewältigen, Kantarro war sehr brav als Handpferd und auch Chulo war äußerst artig, wie immer im Gelände. Luke war auch ganz begeistert von Thorin. Er hatte ihn bis jetzt noch nie geritten.

      Jasmine
      „Serena du holst dir heute
      Rhoda, Will du hast Löwenherz und Phoebe Lamiro.“ die drei Kinder wuselten umher, holten Putzsachen und Halfter und gingen zum Offenstall um die Pferde zu holen, die ich ihnen zugeteilt hatte. Dies war schon meine Fortgeschrittene Gruppe und so musste ich nicht mehr all zu viel helfen. Wir gingen auf den Reitplatz und die Kinder stiegen auf. Die ersten 15 Minuten wurden zum aufwärmen genutzt und ich baute einen kleinen Trailparcour auf. Ich brachte viel Abwechslung in meine Reitstunden, das war mir wichtig. Nach ein paar Trabrunden erklärte ich ihnen den Parcour und jeder durfte ihn nacheinander absolvieren. Dabei gab ich Hilfestellungen und Tipps. Rhoda war wieder sehr faul heute, aber Serena wurde immer besser im sich durchsetzen und ich hatte das Gefühl das die beiden gut zusammen passten. Nach 60 Minuten war die Stunde vorbei und meine Reitschüler sattelten ihre Pferde ab und versorgten sie. Als sie später von ihren Eltern abgeholt wurden, beschloss ich noch etwas mit Zenja zu arbeiten. Die Stute sollte auch mal im Schulbetrieb und vielleicht sogar zu therapeutischen Zwecken eingesetzt werden. Ich holte sie, putzte sie und ging mit ihr in den Roundpen. Dort machte ich Freiarbeit mit ihr, die grundlegenden Dinge, Vertrauen aufbauen. Sie sollte das arbeiten mit dem Menschen als spaßig empfinden und freiwillig mitarbeiten. Nach 25 Minuten ließ ich es gut sein und war sehr stolz auf die Stute.

      Veronika & Luke
      Wir kamen zum Hof zurück und brachten unsere drei Hengste zurück auf die Weiden. Ein zwei Stunden konnten sie noch draußen herum tollen. Ich sah Jasmine mit
      Zenja aus dem Roundpen kommen „Jasmine, wenn du fertig bist komm doch mit ins Haus, dann trinken wir bisschen Kaffee und essen Kuchen.“ „Ja gerne, ich komme gleich.“ antwortete die junge Frau und Luke und Ich gingen schon mal rein. Emilia war auch wieder Zuhause und gemeinsam genossen wir den Rumkuchen von Frank´s Frau. Wir erzählten uns Neuigkeiten, planten die nächsten Tage durch und ließen es uns gut gehen. Gegen 17 Uhr machten wir uns wieder an die Arbeit. Die Pferde mussten rein geholt werden. Harry war nun auch da, er hatte heute den halben Tag frei um bei seiner Tochter zu sein. Jasmine und Ich gingen zu den Stutenweiden und nahmen jeweils zwei Pferde. Jasmine nahm Fermina und Ashitaka ans Halfter und ich Sabandija und die kleine Rovina. Als nächstes holten wir noch Adrenaline und Princess Mononoke, die noch abgetrennt von den anderen standen und langsam aneinander gewöhnt wurden. Zum Glück gab es auch keine Zickereien in den Boxen. Die beiden Männer hatten sich in der Zwischenzeit um die Hengste gekümmert. Diese rein zu holen war etwas einfacher, da die Weiden direkt am Stallgebäude grenzten. Man musste nur den Weg zu den Koppeln absperren mit einem E-Zaun Band, die große Stalltür öffnen und schauen das sonst alle geschlossen sind. Dann die Weidezäune öffnen und die Hengste rein treiben. Sie wussten von selbst schon gut genug wo ihre Boxen waren und gingen sofort hinein um zu fressen. Thorin, Norisk und Fame waren meistens die ersten die sich sofort in Bewegung setzten. Gefolgt von Kantarro, Fantasio, Chulo und Companéro. El Alba Ardiente, PFS Dreaming of Revenge, Maverick, Colorido und Time in a Bottle ließen sich immer etwas Zeit bis der erste Ansturm vorbei war. Schließlich verschlossen wir alle Boxentüren und Harry ging nochmal zum Offenstall um dort zu gucken ob alles in Ordnung war. Dort war es bereits ruhig. Dawn, Lamiro und Zenja knabberten am Heu, Löwenherz lag im Unterstand und auch Rhoda war völlig entspannt. So neigte sich ein weiterer Tag, auf dem Rook´s Bay Stable, dem Ende zu.
    • Calypso
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      2204 Zeichen by Calypso - 06.07.2019
      Der Sommer hat auch bei uns Einzug gehalten, zwar nicht so heiß wie in anderen Regionen, aber das brauchten wir auch gar nicht. Wir verbrachten viel Zeit mit der Ausbildung unserer Jungpferde, Reitunterricht und kurze Ferienprogramme für Kinder. Früh am Morgen ging ich meine Kontrollrunde über die Koppeln. Jetzt wo es so warm war, blieben die Hengste auch Nachts draußen. Diesmal waren sie weit hinten, sodass ich sie kaum sehen konnte. Ich lief also die Koppel ab, kontrollierte die Zäune und sah ob es den Pferden gut ging. Colorido, el Alba Ardiente und PFS Dreaming of Revenge lagen im Gras und dösten noch vor sich hin. Fame, Fantasio, Kantarro, Companero und Chulo standen verstreut herum und grasten. Kantarro kam zu mir angetrabt und holte sich seine Streicheleinheiten ab. Als ich fertig war ging ich zu den Stutenställen rüber und Luke kam mir entgegen „Lust auf einen Ausritt?“ fragte er und zog mich zu sich. „Du weißt doch das wir noch so viel zu erledigen haben. Ich muss noch....“ zählte ich auf aber Luke unterbrach mich „Nein nein nein, DU musst jetzt nur mit mir ausreiten. Komm schon, die anderen Sachen können jetzt mal kurz warten!“ er gab mir einen Kuss. Ich seufzte und lächelte ihn an „Na gut, aber nur einen kurzen Ausritt.“ er nickte und grinste dabei verschmitzt. Ich sagte ihm das ich mich schnell umziehen würde und er holte bereits die Pferde. Als ich zurück kam standen Princess Mononoke und Adrenaline bereit. Nachdem wir sie gesattelt hatten ritten wir los. Es war ein sehr schöner Ausritt und ich brauchte die Auszeit auch mal. In letzter Zeit war einfach so viel los, man ritt am Tag mehrere Pferde, gab Unterricht und machte etliche Telefonate. Aber sich wirklich mal wieder selbst entspannt in den Sattel zu setzen und einfach das Leben zu genießen war selten. Ich war meinem Mann sehr dankbar das er mich überredet hatte. Auch Princess Mononoke und Adrenaline gefiel die Abwechslung und beide hatten an diesem Tag viel Power. Nach 1 ½ Stunden kamen wir wieder zurück und versorgten die Pferde. Sabandija, Rovina, ZW Ashitaka und Fermina kamen sofort angaloppiert als wir die zwei zu ihnen zurück brachten. Den Rest des Tages erledigten wir unsere ganzen Aufgaben.
    • Calypso
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      Dezember 2019 - 2497 Zeichen von Calypso
      Weihnachten stand vor der Tür und es gab noch so viel vorzubereiten. Luke und Harry stellten gerade auf dem Hof einen Tannenbaum auf und Jasmine war mit einer Reitgruppe auf dem Sprung zum Ausreiten. Wie ich sehen konnte hatte sie Löwenherz, Zenja, Cherry Blossom und Dawn als Handpferd dabei. Die Mustangstute machte sich gut und wurde immer souveräner und entspannter. Das freute mich sehr, doch leider hatte ich mich dazu entschlossen sie zu verkaufen. Ich wollte mich mehr auf die Criollozucht konzentrieren und das nahm sehr viel Zeit in Anspruch und Dawn braucht einen Besitzer der sich voll und ganz auf sie konzentriert und dem sie vertrauen kann. Ich hatte dazu leider keine Zeit. Aber in der Zeit wo sie bei uns war hat sie sich extrem positiv entwickelt.
      Ich lief über den Hof und raus zu den Hengstkoppeln. Wir hatten jetzt die ganz große offen und die Hengste genossen es zu spielen und zu toben. Auch mein Connemara Hengst Maverick hatte sich bei den Criollo Hengsten gut eingelebt. Genauso wie mein Neuzugang Coreando. Ich sah ihnen einen Weile zu. Colorido, el Alba Ardiente und PFS Dreaming of Revenge spielten ausgelassen, stiegen und bockten herum, aber alles aus Spielerei. Fame, Fantasio und Companero knabberten am Gras herum und Kantarro wälzte sich mehrere Male. Chulo kam tatsächlich an den Zaun und holte sich Streicheleinheiten ab, obwohl er nicht die Art von Pferd war der die Zuneigung des Menschen sonderlich genoss. Aber umso mehr freute es mich.

      Als ich wieder zum Hof zurück kam, stand der Tannenbaum bereits und Luke machte die Lichterkette dran. „Sieht doch schon gut aus.“ meinte ich und blieb kurz stehen um es genauer zu betrachten. „Wenigstens ein bisschen Weihnachtsfeeling wenn wir schon keinen Schnee kriegen.“ scherzte Luke und kam auf seiner Leiter runter um mich zu küssen. „Wer braucht schon Schnee. Weihnachten mit Nebel und viel Regen hat doch auch was.“ ich lächelte verschmitzt und blieb noch eine Weile in Luke´s Armen. „Ich hole jetzt noch Äste und Zweige für die Stuten zum knabbern. Wir sehen uns dann drin.“ dann ging ich zum Traktor und fuhr mit dem Hänger zur Stutenkoppel. Dort angekommen zog ich die Äste auf die Koppel und schon kamen Princess Mononoke, Sabandija, Adrenaline und Rovina angetrabt um zu sehen was ich da mache. ZW Ashitaka und Fermina kamen kurze Zeit später auch näher heran und fingen gleich an an den Ästen zu knabbern. Sie bekamen alle ein paar Streicheleinheiten von mir bis ich wieder weiter an meine Arbeit musste.
    • Calypso
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      Juni 2020
      Bei uns auf dem Hof lief alles seinen gewohnten Gang. Um 7.30 Uhr fingen wir an die Pferde raus auf die Koppeln zu bringen. Angefangen bei den Hengsten Drømmer Om Død, Chulo, Coreando, Colorido, El Alba Ardiente, Fame, Fantasio, PFS Dreaming of Revenge, Kantarro und Companero. Bei den Hengsten ging es sehr einfach, da wir einfach den direkten Weg zu ihren Koppeln mit einem Absperrband absperrten und sie alle selbst raus laufen ließen. Das funktionierte schon immer sehr gut. Die Stuten mussten wir separat auf die Koppel führen. Erst nahm ich Moon Kiddy und Princess Mononoke mit und Luke nahm Sabandija und Adrenaline. Zu guter Letzt holte ich noch Fermina, Rovina und ZW´s Ashitaka. Dann ging es weiter mit Boxen und Paddocks misten und Heu auffüllen. Bis 11 Uhr schafften wir es mit allem fertig zu werden, setzten uns nochmal mit einem Kaffee raus auf den Hof und besprachen den restlichen Tag. Es gab schließlich immer was zu tun!
    • Rhapsody
      Ausbildungsbetrieb Thiel

      Juli 2020
      Sabandija & Fermina
      Springen E-A

      Als Jette mir erzählte, dass sie zwei Berittpferde aus Wales erwartete, dachte ich an irgendwelche britischen Ponys, vielleicht auch ein paar britische Sportpferde. Britisch eben. Weil Wales zu Großbritannien gehörte. Macht Sinn, oder?

      Die zwei Stuten, die jetzt im Stalltrakt neben der Reithalle standen, passten zwar vom Stockmaß vielleicht noch in Richtung Pony; trotzdem hatten sie absolut nichts ponyhaftes an sich: zwei kompakte, gut bemuskelte Kleinpferde inspizierten jede Ecke ihrer jeweiligen Boxen.

      „Criollos,“ beantwortete Jette meine Frage. „Machen sich sonst sehr gut vor allem in der Rinderarbeit, bei uns sollen sie aber das Springen vertiefen.“

      Ich blickte mich im mittlerweile gut gefüllten Ausbildungsstall um. Jettes kleine Geschäftsidee florierte – jetzt kamen auch schon Criollos aus Wales, um von ihr ausgebildet zu werden. „Sag mir Bescheid, wenn du mit der Arbeit beginnst. Das will ich sehen.“

      Die zwei Stuten, Fermina und Sabandija, durften sich allerdings erst ein bisschen einleben. Sie kannten sich schon, Weidegang zu zweit war also kein Problem. Eine Woche nach ihrer Ankunft begann Jette dann mit den ersten Trainingseinheiten – und das war erst einmal Dressur; ohne Dressur kein Springen. Jette und ihre Mitarbeiterin Cat wärmten Fermina und Sabandija in der Halle auf und testeten dann die Pferde und ihren Leistungsstand aus. Beide Stuten waren grundsolide ausgebildet; Ferminas Ausbildung hatte sich vorwiegend auf den Westernsport begrenzt, aber auch in den L-Dressurlektionen machte sie keine schlechte Figur. Und Sabandijas Gänge waren ein Traum: schön rund, schwungvoll und raumgreifend. In der Dressur war da auf jeden Fall noch viel Potenzial vorhanden.

      Die nächsten eineinhalb Wochen hieß es für beide Stuten erst einmal Dressurarbeit, damit Jette und Cat ein Gefühl für die Pferde bekamen. Viele Übergänge, schon einmal die ein oder andere Trabstange, um sie schön locker zu machen. Und wieder mal nutzte Jette ihre eigenen Berittpferde, um mir Reitstunden zu geben. Ich fand mich also an einem heißen Junitag auf Ferminas Rücken, gemeinsam mit Cat und Sabandija auf dem Weg zum Springplatz. Die Pferde waren schon warm; statt sie in der Halle aufzuwärmen, waren Cat und ich eine kleine Runde um den Hof geritten. An so heißen Tagen war das für mich die einzige Option; keiner würde mich in eine stickige Halle kriegen.

      Für die Stuten ging es heute zum zweiten Mal auf den Springplatz – gut so, denn Jette würde sich wahrscheinlich allzu gerne auf meinen Sitz konzentrieren, und da war es von Vorteil, wenn das Pferd unter mir wenigstens schon den ein oder anderen Sprung gemacht hatte. Cat erzählte mir, dass beide Stuten durchaus Potenzial gezeigt hatten – keine hatte vorm Hindernis einen Stopp eingelegt, beide waren einigermaßen flüssig über die Cavaletti und kleinen Kreuze gesprungen.

      Als wir an der Reithalle vorbei zum Platz kamen, sah ich schon, was Jette heute vorhatte – Springgymnastik. Bei A und C stand jeweils ein Cavaletti, ein weiteres wartete auf seinem Einsatz auf dem Punkt X. Sah alles ganz machbar aus, auch für Pferde mit wenig Springerfahrung.

      Die Springstute à la Jette begann mit ein paar weiteren Lockerungsübungen, sodass wir uns sicher waren, dass die Pferde auch wirklich bei der Sache und vor allem durchlässig waren. Erst im Schritt, dann im Trab nahmen wir abwechselnd die Cavalettis; am Anfang noch etwas holprig, dann schon mit mehr Schwung und Grazie. Anschließend wurde das Ganze auch im Galopp ausprobiert – Fermina sprang zunächst ein bisschen zu heftig ab, mit ein paar Tipps von Jette und genug Wiederholungen wurde es aber auch immer flüssiger. Danach kam das Cavaletti auf der Mittellinie zum Einsatz; hier ging es darum, die Pferde an den Handwechsel zu gewöhnen, der im Parcours passieren würde. Auch das brauchte ein paar Versuche und gutes Zureden, aber Fermina hatte Blut geleckt. Sabandija, die ich erst noch für ihre tollen Gänge angeschmachtet hatte, entpuppte sich als ruhigere, aber auch faulere der beiden; Cat hatte gut zu tun, die Stute in einem ordentlichen Arbeitstempo Galopp zu halten. Aber erst, als auch die braune Stute sicher alle Cavaletti meisterte, baute Jette die ersten Hindernisse auf: ein kleines Kreuz, eine Vorlegestange und Fängen an den Seiten. Das sollten wir erst einmal im Trab überwinden, wenn das klappte, dann auch im Galopp. Dadurch konnten wir uns heute auf die Sicherheit überm Sprung konzentrieren – Fermina und Sabandija sollten langsam Vertrauen aufbauen, selbstsicher werden; dann konnte man an Distanzen und dem Rhythmus arbeiten.

      Und genau das stand dann auch für die nächsten zwei Wochen auf dem Trainingsplan. Neben freien Tagen und leichter Dressurarbeit ging es für die Stuten regelmäßig in die Springgymnastik, bis auch die ersten Reihen mit mehreren Cavaletti und Kreuzen gut klappten. Dann ging es langsam daran, dem Ganzen ein bisschen mehr Gefühl zu geben; den richtigen Rhythmus finden, die ersten Distanzen abschätzen. Beispielsweise mit Cavaletti, die in einem Kreis auf dem Springplatz aufgestellt waren. Je nach Jettes Anforderungen mussten zwischen den Cavaletti drei oder vier Galoppsprünge liegen. Und auch, wenn Sabandija die gemütlichere der zwei Stuten war, meisterte sie diese Aufgabe ziemlich schnell, während Fermina noch lernen musste, nicht einfach wild über alles drüberzuspringen, was ihr im Weg stand.

      Um Fermina und Sabandija auf die ersten richtigen Hindernisse vorzubereiten, baute Jette gemeinsam mit Hauke und Cat eines Sonntags einen kleinen Freispringparcours in der Halle auf. Ein paar andere Ausbildungspferde von Jette durften natürlich auch drüber – primär war es aber wirklich für die zwei Criollostuten gedacht. Anfangs bestand die Reihe aus einer kleinen Hindernisreihe, wie sie die Stuten schon von den letzten Einheiten der Springgymnastik kannten: zu Beginn zwei Cavaletti, anschließend ein kleines Kreuz und zum Schluss noch einmal eine Bodenstange. Nach ein paar Runden mit wechselndem Abstand wurde aus der Bodenstange ebenfalls ein Kreuz und zum Schluss auch ein Hochsprung – noch nichts anspruchsvolles, für die Stuten aber ein großer Meilenstein.

      So ging es dann die nächsten Wochen weiter – die ersten Hindernisse, die ersten Kombinationen. In der Klasse A konnte es bis zu zwei Kombinationen geben; damit die wie am Schnürchen klappten, wurden die Stuten mit In-and-Out-Hindernisreihen auf niedrigem Niveau an den engen Abstand gewöhnt, ehe sie dann die ersten zweifachen Kombinationen sprangen. Mittlerweile hatten Jette und Cat das Training fast allein übernommen – manchmal war es aber ganz schön, den beiden bei der Arbeit zuzuschauen, während ich mit einem Glas Eistee im Schatten saß. Somit konnte ich die Fortschritte der zwei Stunden engmaschig überprüfen: Sabandija, immer noch gemütlich, die aber auch gelernt hatte, die Beine hochzunehmen und sich über dem Sprung rund zu machen. Und Fermina, die gerne mal ein bisschen aufbrausend war, ließ sich mittlerweile gut versammeln und konnte so die Distanzen gut einschätzen.

      Zum Ende ihrer Zeit auf dem Steenhof durfte ich dann auch noch mal in den Sattel steigen. Es ging ans Parcoursspringen, und das Ganze auf A-Niveau. Fermina, auf deren Rücken ich wieder saß, beäugte die ganzen Hindernisse schon neugierig, als ich sie abritt. Der Parcours war wirklich machbar; sieben Hindernisse, davon erst mal nur eine zweifache Kombination, keine Wassergräben. Das schafften wir mit links.

      Ohne große Probleme segelte Fermina förmlich über Hochsprünge und Oxer. Ich spürte zwar die enorme Kraft, die die kleine Stute in sich hatte, doch mit einer halben Parade war sie stets wieder ins Hier und Jetzt zurückzuholen. Bei der zweifachen Kombination wackelte zwar eine Stange, aber im nächsten Durchgang war das schon vergessen. Und auch Sabandija machte unter Cat keine schlechte Figur: sie zog nicht ganz so heftig zum Sprung wie ihre Criollofreundin, ließ sich aber zwischen den Hindernissen gut beschleunigen. Außerdem bestach sie mit einer tollen Bascule, die durch das Training der letzten Wochen nur noch besser wurde. Beide Stuten kamen gut durch ihren ersten richtigen Parcours und in den letzten Tagen, die sie bei uns in Deutschland verbrachten, versicherte sich Jette, dass dieser Erfolg auch gefestigt war. Mit einer grundsoliden Springausbildung machten sich Sabandija und Fermina aber schon bald darauf wieder auf die Reise nach Wales.
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  • Album:
    Rook´s Bay Stable - Criollozucht
    Hochgeladen von:
    Calypso
    Datum:
    6 Mai 2017
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  • Fermina

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    Rufname: Fermina
    Geburtsdatum/Alter: 2012 , 8 Jahre
    Geschlecht: Stute


    Stammbaum
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    aus der: ✗ ~ von: Fame
    aus der: ✗ ~ von: ✗ | aus der: Love the touch ~ von: Fly of Fame


    Exterieur
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    Größe: 149 cm
    Rasse: Criollo
    Fellfarbe: Red Roan overo

    Gencode: eeaa gg Ovov Rnrn



    Interieur
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    Charakter

    aufgeschlossen, temperamentvoll, manchmal zickig, souverän




    Beschreibung
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    Fermina wurde erst später, mit 5 Jahren, eingeritten. Die Stute zeigte sich sehr leistungsbereit und aufgeschlossen. Man muss ihr ihre Grenzen aufzeigen und doch ein ruhiges Händchen besitzen, dann geht sie mit ihrem Menschen durch dick und dünn und schenkt ihm Vertrauen. Sie zeigte ihre ersten Erfolge im Westernsport und ist auch für Distanzritte nicht uninteressant.




    Vorgeschichte



    Zuchtinfos
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    Gekört/Gekrönt:
    Vorgesehen für die Zucht:
    Leihmutterschaft/Deckaxe:

    Abstammung: 1
    Schleifen: 7
    HS: 0
    TA: 0
    Trainer: 1
    Zubehör: 0
    Gesamt: 9

    Nachkommen


    ///

    Besitzer: Calypso
    Vorbesitzer: -
    VKR/Ersteller: Calypso
    Aktueller Wert: 500

    Trainingsstände
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    Fohlen ABC ✓ | Eingeritten ✓| Eingefahren ✗


    Bodenarbeit
    Treiben + Bremsen ✓ | Rückwärtsrichten ✓ | Durchparieren, Antraben/Galoppieren, Halten ✓
    Abstand halten ✓ | Wenden + Handwechsel ✓ | Abruf ✓

    Freiheitsdressur/Zirzensik
    Kompliment ✗ | Knien ✗ | Spanischer Schritt ✗| Piaffe ✗
    Passage ✗ | Steigen ✗ | Sitzen ✗ | Liegen ✗


    Reitpferde-Ausbildung
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    Dressur: E A L
    Galopprennen: E
    Springen: E A
    Military: E
    Fahren: E A
    Distanz: E A
    Western: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1

    PotentialAufstieg durch Turnier | Training • nicht weiter gefördert


    Erfolge
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    2. Platz 331. Distanzturnier, 2 Platz 484. Dressurturnier, 2. Platz 444. Westernturnier, 2. Platz 476. Westernturnier, 2. Platz 542. Dressurturnier, 1. Platz 523. Westernturnier, 3. Platz 524. Westernturnier


    Gesundheit
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    Gesundheitszustand

    Letzter Tierarztbesuch:
    Letzter Hufschmiedbesuch:
    Akute Krankheit/en: ✗
    Chronische Krankheit/en: ✗
    Erbkrankheit/en: ✗



    Hufe/Beschlag

    Beschlag Vorne ✗
    Beschlag Hinten ✗