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Mohikanerin

Felix | Isländer

2013 | Gekört

Felix | Isländer
Mohikanerin, 12 Dez. 2015
    • Mohikanerin
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      Zusammenfassung 2013 - 2014

      Zuchtpferdekontrolle
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      2013 | (c) Mohikanerin
      4399 Zeichen | - Vina

      Ich laufe mit einem Halfter als erstes Stutenweide um mir sie nur mal anzugucken, weil sie bald wieder zum Hengst sollen. Also gut. Als erstes kommt mir Aqua entgegen. Die Scheckstute hat schon abgefohlt und ein gesundes Fohlen zur Welt gebracht. Ausserdem hat es auch eine schöne Farbe. Aber jetzt muss ich mir noch ihre Beine angucken, weil sie ein wenig Wasserbeine hatte. Ich lege ihr also das Halfter um und lege den Strick über den Hals. Sie steht wie ein Baum während ich mir die Beine angucke. An den Gelenken sind sie noch ein kleines bisschen dick, deshalb mache ich noch mal das Kühlgel rauf und mache das Halfter ab.
      Jetzt gucke ich mir Byjumi an. Die ander Scheckstute. Sie hatte kein Fohlen, aber ein tränendes Auge, wegen dem Wind. Also lege ich ihr ebenfalls das Halfter um und gucke mir das Auge noch mal an. Schon viel Besser, sonst hätte ich sie auf den Hof holen müssen und dann Boxenruhe. Doch das ist auch nicht so einfach. Ich gucke noch schnell den Rest des Körpers an und gehe dann zur nächsten Stute.
      Milka läuft mir schon entgegen, also gucke ich mir sie auch noch mal an. Bei ihr geht es auch recht schnell, weil sie eben falls gut steht. Ihr Kopf ist inordnung und die Beine ebenfalls. Ich bin am überlegen sie auf den Hof zu holen, um sie einwenig zu reiten, aber das wird wohl nichts.
      Nun ist Blacky an der Reihe. Die braun-Rappstute mit der Blesse ich wirklich eine Schönheit und bringt auch super Fohlen. Ich nehme sie heute auch mit auf den Hof, um sie ein wenig zu reiten, weil sie eine zimeliche Zuchtmaschiene ist und den Sommer lang mal geritten wird. Danach kann sie gern zu Hengst, jetzt aber erst mal nicht. Also mache ich aus dem Strick, Zügel und reite zum Hof. Vor der Gasse steige ich ab und führe sie zur eine Paddockbox. Dort mache ich das Halfter usw. ab und laufe zu den Hengst-Tages-Weiden.
      Hell wiehrt und dann folgen auch schon die anderen Hengste, aber als erstes gehe ich zu Felix, der hier neu ist. Er ist vor ein paar Wochen erst gekört wurde, und das haben wir Abends erst einmal gefeiert. Doch jetzt gucke ich mir den Hengst erst mal an. Ich habe auch eine Scherre bei um die Stehmähne nach zuschneiden. Als ich das geschafft habe laufe ich zu Hell.
      Er wiehrt mich schon wieder an und ich streichle ihm am Maul. Dann bekommt er das Halft um und ich gucke ihn mir an. Vor kurzend stand er ja noch wo anders auf einem Hof und hat gedeckt, Natursprung. Ein paar Stellen hat er schon, aber nichts lebensgefährlich. Also gut dann kann ich ja auch zum nächsten Pferd.
      Das ist Lemon, ein Rapphengst mit befriedigenden Gängen, aber jetzt nicht sooo gute. Dafür hat er einen schönen Charakter und das ziegt er immer wieder. Er bekommt auch wieder ein Halfter und ich gucke ihn an, weil er bald auch zu den Stuten kommt. Alles inordung und ich kann mir das nächste Pferd angucken.
      Mellamo guckt zu mir und ich laufe zu ihm. Er wiehert einmal und entspannt dann. Ich wuschle ihm durch den Schopf und gehe dann auf die Weide. Ihm lege ich auch ein Halfter an und gucke mir seinen Kopf an und die Beine auch. Das freut mich. Er kommt auf jedenfall dieses Jahr zum Hengst, weil er so schöne Mähne hat. Dann mache ich wieder das Halfter ab und geh zu Draki.
      Der Schimmel liegt im Dreck. Wie immer. Aber ich scheuche ihn hoch und ihm den Dreck ab zu machen. Aufjedenfall das was geht mit den Handschuhen. Dann gucke ich mir auch die Beine an und den Kopf auch. Mit der Hand gehe ich auch nochmal durch die lange Mähne und geh dann auch schon zu Baccardi.
      Ich gucke mir noch einmal die Beine und den Kopf an. Der ist in ordung aber am hinteren linken Bein ist etwas an der Fessel. Ich hebe das Bein und er zuckt oft. Dann führe ich ihn hin und her, doch er humpelt leicht. Also nehme ich ihn gleich mit auf den Hof. Ist bestimmt bei dem Decken auf der Weide passiert. So schlimm auch wieder nicht, aber schon ärgerlich.
      Also laufe ich noch mal zum Hengst, den ich aber schon kenne, weil er von Sarah ist und er schon einmal bei uns war. Doch jetzt steht er etwas länger bei uns, mal sehen wie lange, aber hier ist er gut untergebracht. Ich gucke mir noch einmal die Beine an und den Kopf auch. Alles immer noch in ordung.
      Aber jetzt laufe ich mit Baccardi zum Hof und rufen den Tierarzt an. Mal sehen wann sie/er kommt. Aber jetzt gebe ich den beiden Pferden futter und gehen dann in dern Auffendhaltsraum eine kleine Pause machen, eh ich weiter mache.

      Ankunftsbericht
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      2014| (c) Medy
      5010 Zeichen | - Alessia

      Und plötzlich kam ein dunkler Schatten hinter der Wand hervorgeschossen. Ein Mensch, feingliedrig und schmal gebaut, suchte hastig seine Umgebung nach etwas ab. Nach einigen Minuten wagte er wieder zu atmen und packte leise sein Messer ein, welches in der Abenddämmerung hell schimmerte.
      „Alessia“, ruft plötzlich eine helle Stimme und reisst mich gnadenlos aus der spannenden Geschichte. Ich schüttle verwirrt den Kopf, lege das Buch auf die Seite und starre noch einige Sekunden ins Nichts, ehe ich mir bewusst werde, dass Vina mich gerufen hat. Mit einem Seufzen streiche ich mir eine Locke aus dem Gesicht, ehe ich aufspringe und zum Fenster eile. Dort sehe ich Vina ausserhalb des Hauses stehen, mit einem leicht verdatterten Grinsen frage ich sie: „Solltest du heute nicht unterwegs sein?“ „Bin früher heimgekommen. Aber – wenn es dich stört, kann ich gerne wieder gehen!“ Wir beide grinsen uns an und wieder einmal könnte ich vor Glück einfach die ganze Welt umarmen. Erst zwei Wochen sind vergangen, als ich zu Vina nach England gezogen bin. Krass, wie schnell die Zeit vergeht, schiesst es mir durch den Kopf und ich schüttle fast unmerkbar den Kopf. Alle meine heissgeliebten Pferde haben sich super eingelebt und auch ich habe mich an das Leben hier gewöhnt. Zusammen mit Vina, Thor und Georgio geniesse ich die wundervolle Zeit und bereue es kein bisschen, dass ich hierhin gezogen bin – im Gegenteil, ich freue mich jeden Tag wie ein kleines Kind, welchem man sein grössten Wunsch erfüllt. Aber, schliesslich ist ja auch mein Traum in Erfüllung gegangen? Ein Leben auf dem Gestüt, mit einer aktiven Zucht. Das ist es, was ich mir immer gewünscht habe. Wieder seufze ich, diesmal vor Glück und wende mich wieder Vina zu. „Wollen wir mal die kreative Pferdeübergabe machen?“, grinst sie mich an und ich erwidere ihr Grinsen. Denn fünf wundervolle Isländer sollten heute in meinem Besitztum wandern – für die Pferde gibt es allerdings keinen Unterschied, ihr Leben wird wie gewohnt weitergehen, nur dass nun ich mich mehr mit ihnen beschäftigen werde, als Vina. Vina schreitet nun los zu den Stallungen und ich folge ihr, währendem ich in der Ferne den Pferden auf der Weide zuschaue.
      Bei Felix halten wir zuerst an, der hübsche Hengst beachtet uns mit hochgehobenem Kopf, als er dann aber Vina erkennt, streckt er ihr den Kopf entgegen. Zwar immer noch mit angelegten Ohren, aber immerhin. Vina lächelt ihrem Schützling zu, ich weiss, dass ihr an Felix sehr viel liegt, da er auch sehr speziell ist. Es wird eine strenge Herausforderung sein, mit Felix zu arbeiten. „Wie gesagt, ich helfe dir, falls es Probleme mit ihm geben würde“, meint nun Vina zu mir und ich nicke. Nun strecke ich ihm vorsichtig meine Hand entgegen, wie erwartet reagiert Felix nicht mit einer liebevollen Bewegung sondern legt noch mehr die Ohren an. „Na du, das wird ein harter Brocken Arbeit sein“, meine ich leise und ziehe vorsichtig, aber lächelnd, meine Hand zurück. „Ja, sein Vertrauen zu gewinnen… ist fast unmöglich“, bestätigt Vina. Danach gingen wir weiter, ehe wir zu Hyregyur kommen. Der hübsche Hengst mit der langen Mähne mustert uns neugierig, jedenfalls Vina. Mich blickt er nämlich eher misstrauisch an. „Hyregyur ist eigentlich ganz ein Lieber, doch am Anfang nicht so zutraulich“, erklärt mir Vina und ich strecke langsam und vorsichtig meine Hand aus. Zunächst dreht Hyre seinen Kopf in die andere Richtung, schielt aber zu mir hinüber. Dann schnuppert er kurz an meiner Hand und wendet sich wieder. Lachend ziehe ich meine Hand zurück und lächle Vina an. Dann kommen wir zu Milka, welche auch in meinen Besitz wandern sollte. Eine braune und sehr liebe Stute, erinnere ich mich, ehe wir bei ihr ankommen. „Na, das ist Milka. Milka, das ist Alessia, deine neue Besitzerin“, stellt Vina lachend uns vor. Milka streckt ihren Kopf neugierig über die Box und beschnüffelt meine Hand. Danach kann ich sie ruhig streicheln und Milka geniesst die Streicheleinheiten sichtlich. „Wie süss, ist ja total zutraulich“, grinse ich Vina an, welche nun nickt. Nun geht es zu Totbringer, mein absoluter Favorit unter den vielen Pferden. Eine Aegidienberger Stute, faul und verfressen und hat ihren eigenen Willen. Aber wenn sie einen guten Tag hat, kann sie auch ganz fleissig sein und allgemein ist sie eher eine Liebe. „Da sind wir ja“, reisst mich Vina aus meinen Gedanken und ich betrachtete die hübsche Tot. „Wow“, bringe ich nur hervor, ehe ich mich mit ihr bekannt mache. Sie atmet meinen Geruch ein und döst dann weiter, mit der Änderung, dass sie nun von mir gestreichelt wird. „Sie ist so toll“, strahle ich Vina an. „Schön dass sie dir so gefällt“, erwidert sie und grinst mich an. „Nun muss ich aber wieder gehen, hab noch einen Termin“, meint Vina nach kurzer Zeit und wir umarmen uns zum Abschied. „Viel Spass!“, rufe ich ihr hinterher und verwöhne Tot weiter mit Streicheleinheiten. Drei wundervolle Isländer und eine bezaubernde Aegidienberger kann ich nun mein nennen, dieser Tag ist einfach perfekt.

      Weitere Schritte nach Vorn
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      2014| (c) Medy
      5010 Zeichen | - Alessia

      Es beginnt schon zu dämmern und der Tag neigt sich zu Ende, als ich nochmals bei meinen Kleinen vorbeischaue. In dieser Woche haben wir wieder Neuzugang gekriegt, drei wundervolle Shettys, gekörte. Also wirklich ein grosser Schritt weiter, ich hab mich echt riesig gefreut, als Eddi bei uns angerufen hat und mich gefragt hat, ob ich denn die Süssen bei mir aufnehmen will. Natürlich hab ich sofort zugesagt und so sind sie vor fünf Tagen hier eingetrudelt. Noch haben wir die drei nicht ganz zu der grossen Herde gelassen, sondern einfach nur ein Bruchteil und unter Aufsicht, wir wollen ja schliesslich nicht, dass sie sich verletzten. Window versteht sich wunderbar mit den anderen Hengsten und auch Mondscheinsonate und Werina haben nur ein wenig gequietscht, als wir sie mit den anderen Stuten zusammen liessen. Soweit also alles gut. Wir selber haben uns in Tschechien mehr oder weniger eingelebt, jedoch sind wir alle noch ziemlich mitgenommen und müde. Ich hole mir einen Schemel und lasse mich darauf nieder, währendem ich meinen Lieblingen zuschaue, wie sie ihr Heu vertilgen. Schmunzelnd erinnere ich mich, als ich Pancake anschaue, wie er sich gestern so gefreut hat. Ich haben ihn auf einen Ausritt mitgenommen, als Handpferd, neben auf Punisher. Trotz des gewaltigen Grössenunterschieds war er so schnell wie das Kaltblut, wenn doch nicht schneller. Und er ermüdete auch nicht, als wir ihn Galopp übergingen. Er ist halt einfach eine richtige Sportskanone. Gähnend stehe ich dann wieder auf, streiche mir meine Haare hinters Ohr und gehe noch hie und da einige Köpfchen kraulen, dann verlasse ich die Shetlandponies. „So, dann geht’s noch zu meinen Grossen“, murmle ich vor mich hin und mache einen kurzen Abstecher zu den grossen, aber sanftmütigen Riesen. Mrs. Flauschig hat sich gut gemacht bei uns, an der Longe hat sie neulich auch ganz viel Freude gehabt, sowie Yolo. Sile prustet mich an, als ich bei ihm zu stehen komme. „Hallo mein Hübscher“, begrüsse ich ihn leise, ehe ich dann zu den anderen weitergehe. Wieder schaue ich den Grossen zu und kraule sie, geniesse einfach ihre Gegenwart. Und nochmals muss ich gähnen. „Ich bin echt müde, was“, meine ich lächelnd zu Muffin, welche mir gegenüber steht. Als ich wieder nach draussen gehe, kommt mir gerade Vina entgegen. „Heii“, begrüsst sie mich, „ich hab gerade Felix einen Besuch abgestattet. Milka übrigens ist ziemlich müde noch von vorgestern, ich glaube, das hat ihr echt gutgetan“ Grinsend nicke ich, mit Milka habe ich im Springen trainiert und dies war ziemlich anstrengend. „Ich muss glaub noch bei Enpri und den anderen vorbeischauen, nicht dass er wieder etwas kaputt gemacht hat“, meine ich lachend zu Vina und wir verabschieden uns kurz. Im Privattrakt angekommen, strecken sich sofort zwei Köpfe über die Boxentüren. Paradolia und Melo, die beiden Unzertrennlichen. „Na hallo“, grinse ich sie an und gebe ihnen ein Pferdeleckerchen. Enpri nebenan dreht mir demonstrativ den Arsch zu und legt die Ohren an. „Ich dich auch, Enpri“, lache ich leise, um ihn nicht zu provozieren. Wieder einmal nehme ich mir fest vor, dass wenn ich dann irgendeinmal bei ihm vorbeischaue, er sich nicht wegdreht, sondern mich begrüsst. Dass er dann wieder Vertrauen zu den Menschen hat. Aber bis dort ist es noch ein langer, ein sehr langer Weg. „Aber nicht unmöglich, oder was meinst du Enpri?“, frage ich den Hengst vorsichtig. Noch eine Weile stehe ich einfach da, ehe ich mich dann abwende und mich von den Pferden verabschiede. Draussen ist es nun schliesslich ganz dunkel und so mache ich mich schnell auf den Weg ins Haus.
    • Mohikanerin
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      5. Juli 2015 | (c) Eddi
      1087 Zeichen | - Eddi

      Kurzer Besuch

      In der Pferdebranche war man viel unterwegs und so kam es doch tatsächlich einmal dazu, dass ich Mohikanerin einen kleinen Besuch abstatten konnte. Das Gestüt Ghost war wunderschön und ich nahm mir schon jetzt vor, öfter einmal vorbeizuschauen. Mohikanerin war momentan etwas im Stress, dementsprechend war nicht viel Zeit um sich irgendwohin zu setzen und zu entspannen. Stattdessen planten wir unser Gespräch eben in die Arbeit mit den Pferden ein. Mohikanerin holte Call me God und Miniature Americas Narnia von der Weide. Ich durfte das kleine AMH bespaßen, während Mohikanerin ihren Isländer putzte. Danach machten wir einen kleinen Spaziergang zu dem herrlichen See, der fast direkt neben dem Gestüt lag. Die beiden Vierbeiner plantschten zufrieden und waren bei der Wärme sichtlich froh über die Abkühlung. Auch Mohikanerin und ich wagten uns bis zu den Knien in das kühle Nass. Dann machten wir uns auch schon wieder auf den Rückweg und die beiden Pferde durften zurück auf die Weiden. Bei der Hitze bot mir Mohikanerin noch einen Eistee an, ehe ich auch schon wieder los musste.
    • Mohikanerin
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      14.August 2015 | (c) Mohikanerin
      9247 Zeichen | - Vina

      Thor verlässt heute wieder Deutschland. Die Zeit ging einfach viel zu schnell vorbei, also müssen wir heute noch etwas Zeit verbringen. Für mich begann der Tag mit dem Schimmelchen und ging dann weiter mit dem letzten gemeinsamen Frühstück.

      Zusammen mit Thor gehe ich in den Stall und wir holen die beiden Jungepferde – Héla und Devil warten bereits. Rasch machen wir die kleinen Pferdchen fertig und gehen dann los Richtung See. Es ist erst 10 Uhr, aber trotzdem herrscht schon so eine Hitze, dass es fast unmöglich ist, etwas zu unternehmen. Die Jungpferde sind nun ein ein halb Jahre alt und gehören normalerweise auf die Weide. Doch die Möglichkeit gibt es nicht, zu mindesten nicht jetzt. Draußen ist es zu heiß für die kleinen und erst recht das Wasser ist knapp geworden. Als wir angekommen sind, gehen wir langsam zum Wasser. Etwas skeptisch guckt Devil das Wasser an, aber ist zu neugierig um zurück zu weichen. Da sieht es mit Héla anderes aus. Thor kämpft etwas mit der Stute, aber man kann sie nicht zu ihrem Glück zwingen. Doch schon nach wenigen Minuten weckt sich auch ihre Neugier. Bis zum Bauch steht das Jungpferd im Wasser und planscht etwas. Devil hat sich bereits gewälzt und schwimmt etwas mit mir. Es ist komisch, aber mal was neues. Als dann auch ihr Interesse irgendwann abklingt, gehen wir zurück zum Hof. Die beiden Pferde kommen zurück in die Box.

      „Wir müssen noch sauber machen“, sage ich dann zu Thor, als wir am Stall sind. „Ich weiß“, antwortet er und wirkt sehr in Gedanken versunken. Ich gehe wieder und hole eine Schubkarre aus dem Roundpen. Vorübergehend ist das nämlich unsere Rumpelkammer. „Los geht’s.“, sage ich und reiche ihm einen Strick. Wir sind nur in Stall 2. Aus der ersten Box holt Thor Ruvik raus. Der Hengst ist etwas übermütig und wirkt nicht sehr gewollt aus dem Paddock zu kommen. Notwendigerweise nimmt er sich die Hengstkette zur Hilfe und führt ihn durch den Stall, während ich sauber mache. Da wir so schon geübt sind, geht es weiter mit Pferd zwei. Er stellt den Hengst zurück und dann geht es weiter. Zwei Paddockboxen weiter steht dann auch Loki, der auch nicht gerade einfach ist. Wiedermal holt Thor das Pferd auf der Box und führt ihn durch den Stall. Ich laufe den Paddock ab und belade die Schubkarre. Mir fällt auf, dass der Hengst kaum was frisst, weil das ganze Heu hier noch liegt und auch schon etwas schimmelt. Ich leere die Schubkarre am Traktor aus und belade die Karre neu. Thor läuft noch mit dem Hengst Runden, was nicht sehr angenehm ist, weil Loki sich andauernd aufbäumen will und somit ausbrechen möchte. Doch mehr Möglichkeit als Hengstkette gibt es nicht. Doch dann ist es endlich geschafft – die Box von Loki ist sauber. Entspannt stellt er sich wieder hin und knuspert im Stroh. „Wir müssen ihn beobachten“, sage ich nur und gehe weiter. „Wir? Du!“, antwortet er und holt Willa aus der Box. „Bitte pass auf“, befehle ich ihm. Thor nickt und führt die Stute vorsichtig aus der Box. Mein Pferd ist mir ziemlich wichtig und ich möchte nicht, dass irgendwas passiert. Thor geht mit Willa raus und lässt sie etwas am Grass knabbern, während ich ihren Paddock sauber mache. Ich muss ein paar mal hin und her laufen und dann ist auch schon wieder alles rein. „Sie kann wieder rein“, rufe ich ihm zu und er bringt mein Stütchen wieder rein. Mir wird langsam warm, aber Thor ist zu langsam für so etwas. Er holt die kleine Narnia heraus und geht durch den Stall. Ich betrete die Box und mache sauber. Es geht schneller als bei den anderen Pferden, da sie nicht so große Häufchen macht. Thor gibt der Stute noch ihr Kraftfutter und bringe den Inhalt der Schubkarre zum Traktor. Dann geht es weiter. Er stellt die kleine Stute wieder in den Box und holt Little Sister aus der Box. Etwas unerwartet guckt sie uns an und folgt dann Thor problemlos. Zwischendurch hat die Stute Phasen, in denen es nicht Möglich ist, irgendwas mit ihr zu tun, ohne die Hengstkette zu befestigen. Schnell mache ich ihren Paddock sauber und bringe dann mal wieder den Inhalt weg. Durch das Stroh ist die Schubkarre schnell voll. Leider ist das Wetter für solche Arbeit nicht so angenehm, aber die Arbeiter haben alle frei. Ich kann einfach nicht organisieren. Thor bringt auch die Lewitzer Stute wieder in die Box, die dann ihn noch angiftet. Ich gebe ihr einen Klaps auf die Schnauze und dann geht es zum anderen Stall. „Kannst du das schnell machen?“, frage ich Thor und trinke einen großen Schluck aus meiner Wasserflasche. „Selbstverständlich“, antwortet er und nimmt die Karre mit. Ich gehe ihm nach. Aus der ersten Box hole ich Nico und gehe mit ihm aus den Rasen, dass er etwas fressen kann. Ausserdem haben die Pferde in dem Stall keinen Auslauf, also muss er sich auch mal ein paar Meter bewegen. Ich laufe dann noch mit ihm ein Stück über den Hof und dann ist Thor auch schon fertig. Nico darf zurück in seine Box. Weiter geht es mit Ghosts, der direkt neben seinen Bruder steht. Der Hengst hat es mir echt angetan, aber ich habe kaum Zeit, um etwas mit ihm zu machen, dass heißt, ich muss mir mehr Zeit nehmen! Doch wenn ich jetzt wieder komplett alleine bin, wird das schwer. Ghosts darf noch ein paar Minuten auf den Rasen und Thor ruft mich wieder herein. Im Moment ist die Mittagssonne da, die das arbeiten nicht leichter macht. Doch lieber so, als wenn über all Schnee liegt. Vorsichtig führe ich Felix aus seiner Box und wir gehen ein Stück über den Hof. Der Hengst ist etwas angespannt. Ihm tut der Stall nicht gut, aber heute Nacht kann er wieder auf die Weide. Einige der Pferde sind gerne drin, doch zu diesen zählt er nicht. Felix ist sonst ein sehr aktives Pferd, aber nicht oft merkt man das. Mit ihm ist Arbeiten immer ziemlich kompliziert – alles mit Felix ist kompliziert. Also führe ich ihn noch ein paar Meter und dann ist Thor auch schon fertig. Der Hengst winkt mit dem Kopf und ich nehme Drachentöter aus seinem Bereich. Er guckt mich etwas geschockt an, aber das kenne ich bereits von ihm. Dieser Hengst ist super, doch auch er kann mal anderes sein – jeder hat diese Tage einmal. Heute ist so einer. Drachen guckt die ganze Zeit um sich und kann nicht mal ein Stück ordentlich laufen. Dazu kommt, dass er sogar Angst hat vor den Geräuschen, die Thor im Stall macht, obwohl wir eine Runde über den Parkplatz laufen. Dann geht es nach weniger Zeit, aber der Drache kommt wieder in sein Reich. Nun kommt noch Ragnaröks Box an die Reihe. Der Hengst ist leicht zu führen und ich kann ihm am Strick fressen lassen. Er guckt nicht mal um sich, sondern frisst einfach nur. Doch das ist im Moment auch das einfachste. Thor läuft immer wieder hin und her um die Karre aus zu leeren, weil es nicht möglich ist, mit dem Traktor bze Lader in den Stall zu fahren – Tor ist zu schmal, die Gassen würden locker passen. Aber dann geht es auch schon weiter. Ragnarök darf zurück und als nächstes kommt dann Aqua raus, die bereits in der Box wartet. Als wir draußen sind, klingelt mein Handy. Ich kann noch recht zeitig rangehen – Ilja. „Аддо!“, begrüße ich ihn. „Bleibt es bei heute Abend mit dem Treffen?“, fragt er direkt mit seinem Russischen Akzent. „Sicher“, beantworte ich ihm seine Frage und verabschiede mich dann. Eigentlich habe ich gar keine Lust, aber irgendwie freue ich nicht trotzdem. Besonders, weil ich dann heute nicht den ganzen Abend alleine bin. In wenigsten Stunden muss Thor zum Flughafen. Schnell bringe ich wieder Aqua in ihre Box und hole dann Saints Row aus ihrer Box. Die Stute ist völlig durchgeschwitzt und das erste was ich tue, ist sie in unter den Schlauch zu stellen. Glücklicherweise hat sie damit kein Problem. Anschließend kann sie noch etwas am Gras zuppeln und muss dann wieder in die Box. Als nächstes wartet bereits Pögn, die auch in letzter Zeit viel zu kurz kommt. Doch irgendwann wird sich das schon ändern. Die Stute ist auch ziemlich nass und darf unter den Schlauch. Leider hat sie damit ein Problem und springt immer wieder vor dem Wasser weg, aber dafür habe ich jetzt nicht so viel Zeit, also gehe ich noch eine Runde über den Parkplatz und die Stute kann wieder in die Box. Nur noch drei und wir sind fertig. Ich wechsle mich wieder mit Thor ab. Während er Duse heraus holt, fange ich an das Stroh in die Karre zu machen. Er geht mit der schwarzen Stute nach draußen und lässt sie fressen, während ich mich noch in der Box aufhalte. Das gute an dem Stall ist: Altbau! Es ist immer kühl, trotzdem schwitzen die Pferde. Thor bringt die Stute wieder rein und sagt mir, dass sie auch heute Nacht mit raus muss. Duse ist ziemlich hibbelig und das ist sie sonst nie. Das vorletzte Pferd holt Thor aus dem Stall. Es ist Totbringer. Das Schimmelchen durfte heute schon arbeiten, aber trotzdem muss ihre Box noch sauber gemacht werden. Ich betrete mit der Schubkarre die Box und lege das ganze Stroh und Heu in die Karre. Als dann der Dreck raus ist, mache ich neues Zeug rein – fertig. Thor bringt die Stute wieder rein und holt Luna aus ihrer Box. Die bunte Kladruber Stute ist ein tolles Pferd, aber leider so standard. Mit ihr kann man viel machen, aber trotzdem ist es keine Herausforderung. Doch ich brauche manchmal sowas am Abend, außerdem ist sie super für mein Zirkusprogramm. Die beiden gehen raus auf den Parkplatz, dass die Stute etwas laufen kann. Ich mache neben bei rasch sauber und bringe den Mist auf den Lader. Kurz lässt Thor Luna fressen und bringt sie dann rein. Ich fahre den Mist weg – fertig.
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  • Album:
    Gnadenweide
    Hochgeladen von:
    Mohikanerin
    Datum:
    12 Dez. 2015
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    Call me God
    Hengst

    Isländer, *1995, 13.07
    Mausfalbe, EEaaDDnSpl
    142 cm

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    Felix ist ein teuflischer Hengst, der nichts akzeptiert. Er ist sehr dominant und braucht jemanden mit einen starken Willen. Der Falbe kann aber auch Kuschelpony sein, das man bei seinem Pferdefreund sieht. Doch bisher hat Felix sein Herz noch für kein Menschen geöffnet. Call me God oder auch einfach Felix genannt, ist ein grosser Hengst der sehr teuflich sein kann. Er wirft auch oft einfach mal den Reiter ab und beim Longieren rennt er den Menschen um oder reisst sich los. Man sieht es ihm nicht an, aber er ein ziemliches Mistvieh. Felix kann froh sein einen Besitzer zu haben und ein anderes Pferd.

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    Vater
    Opa | Oma

    Mutter
    Opa | Oma

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    Nachkommen
    Flugsvinn | Totbringer
    Trífari | Totbringer
    Hákur | Milka Luflee

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    BHK 437

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    Gangreiten E | L
    Military E | L

    Ganveranlagung 5 Gänge

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    Veranstaltung |

    Schleifen

    Ausbildungsdaten
    Eingeritten | Eingetöltet

    Zirkuslektionen
    Lektion |

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    Tierarzt | Unbekannt
    Influenza Ja
    Tetanus Ja
    Herpes Ja

    keine Beschwerden

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    Hufschmied | Unbekannt
    Hufeisen Ja

    keine Beschwerden

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    PSD | PNG | Weide