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AliciaFarina

Felan I Irish Cob I Stute Gekrönt

Felan I Irish Cob I Stute Gekrönt
AliciaFarina, 20 Mai 2019
Muemmi gefällt das.
    • AliciaFarina
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      26. Januar 2017 | 8861 Zeichen von sadasha
      Pflege für die Drum Horse und Vollblutzucht, sowie Come Back Cupcake, Arcany + Emrys

      Hunter | Aus irgendeinem Grund war Gine eifersüchtig auf Kerry. Das wusste ich nun. Kerry kam deshalb nur noch selten auf den Hof und Gine sprach kein Wort mehr mit mir, bzw. nur das Nötigste. Das hatten wir schon mal. In der Anfangszeit. Gine müsste mittlerweile wissen, das ich kein Interesse an ihr hatte. Isaac stand zwischen den Stühlen und machte stets einen auf diplomatisch: „Ich verstehe euch ja beide...“ Genervt ging ich meiner Arbeit nach. Dieses Jahr standen wieder einige Termine für meine Stuten an. Der Deckplan war eng gestrickt und je früher ich da Struktur reinbrachte umso besser. Neben den Deckterminen musste ich außerdem meine Jungpferde weiter bringen. Die Fohlen waren jetzt groß genug um langsam an Trense und Sattel gewöhnt zu werden, auch mit leichter Bodenarbeit konnte man anfangen. Allen voran lag PFS' Savory Blossom. Die Spotted Timeout Tochter war schon weiter als die anderen drei Jungpferde. Sie war allerdings auch die älteste. Die jüngste war CHH' Classic Spring. Doch sie holt gut auf und passt sich den nächst älteren Genossen an. Raving Hope Slayer und Bearing Spots waren in der Hinsicht sehr sozial und engagierten sich.
      Neu dazu gekommen, während meiner Abwesenheit sind Riven in a Dream und LMR Lady Luna. Die beiden bunten Vollblutstuten sorgten hier auf dem Hof bei ihrer Ankunft für Aufsehen. Niemand wusste davon und da ich nicht anwesend war und auch kein Mobiltelefon nutzen konnte, blickten meine Angestellten ins Blaue. Natürlich kümmerten sie sich sorgfältig darum die Stuten zu versorgen. Sobald ich wieder zu Hause war schickte ich Riven gleich wieder weg. Sie bekam eine privilegierte Ausbildung. In Norwegen wird sie nun auf ihre Zukunft vorbereitet. LMR Lady Luna wollte ich selber weiter fördern. Neben diesen Planungen schaffte ich es außerdem noch Moulan auf eine Zuchtshow zu bringen und vorzustellen. Hier warteten wir noch auf die Ergebnisse, Scarlet in Birth war auch bald soweit. Wenn ich so daran denke macht es mich sehr stolz zu sehen wie weit ich mit meiner Vollblutzucht schon gekommen war. Mit Slap Happy, Bearing Totem's Denali, Blütenzauber, CHH' Lamperd und Mr. Raw Depression hatte ich einen großartigen Start hingelegt. Mit der Unterstützung von Freunden und anderen lokalen Züchtern schaffte ich es weitere Anwärter zu gewinnen. Dank Isaac, Gine und meinen Eltern setzte sich außerdem der Gedanke in die Realität um eine Kaltblutrasse auf den Hof zu holen. Durch die Drum Horses hatten wir nicht nur eine sondern gleich drei mögliche Kaltblutrassen, nach denen wir Ausschau halten konnten. Iseabail, Lady Lyneth Bowen,Felan, Mephisto und Vikar hatten wir nun schon. Erstmal sollte es bei diesen fünf bleiben. Sämtliche Pferde aus dem Verkaufsstall hatten uns derweil verlassen. Die Konzentration lag also voll bei den eigenen Pferden. Um die Hand voll Einstaller kümmerten sich die jeweiligen Besitzer. „Hunger?!“ Meine Mutter hielt mir einen Teller Essen unter die Nase und riss mich damit aus meinen Tagträumen. „Ja, danke.“ sagte ich immer noch etwas verträumt und probierte von dem Essen. Meine Mutter verschwand sofort wieder. „Du solltest mal wieder mit uns essen.“ sagte sie noch, als sie den Raum verließ und schloss dann die Tür.

      Gine | Wie immer tat Hunter ganz so, als wäre er vollkommen unschuldig. Anstatt mal mit mir zu reden. Nein, der Herr bleibt stumm, wie immer. Was erwarte ich eigentlich? Und Isaac war noch schlimmer. Der schlug sich immer mehr auf Hunters Seite, dabei müsste er mich doch am besten verstehen... Wenigstens konnte ich mich mit der Arbeit ablenken. Hunter tat es mir gleich. Und dass Kerry nicht mehr so oft hier war kam mir auch zu Gute. Sie stand sowieso immer nur im Weg, wenn man die Pferde bewegen wollte. „Ich hab einen Tipp für dich.“ meinte Isaac plötzlich, der ebenfalls in der Reithalle war, als ich Arcany longierte.Emrys lief freudig nebenher. „Ach ja?“ meinte ich säuerlich. „Dann schieß mal los.“ Er schmunzelte. Wieso war er immer gut gelaunt? „Wieso sprichst DU ihn nicht an?“ fragte er immer noch grinsend. „Weil ICH nicht das Problem bin.“ erwiderte ich. Er lachte. „Glaubst du er versteht das, ohne dass du es ihm sagst?“ Nachdenklich vergaß ich fast mich mitzudrehen, während Arcany um mich herumlief. „Mhmmm...“ Isaac hatte recht, aber das wollte ich keinesfalls zugeben. Aber wenn ich Hunter anspreche, bin ich eh nur die wieder Doofe. Also beließ ich es dabei. Da würde ich eher mit Kerry sprechen... Kopfschüttelnd verwarf ich den letzten Gedankengang und konzentrierte mich wieder auf die Fuchsstute und deren Fohlen am anderen Ende der Longe. „Ehrlich, Gine. Reif ist das von keinem von euch. Sei doch mal die Erwachsenere von euch beiden.“ beendete Isaac das Gespräch, während er mit seiner Come Back Cupcake die Halle verließ. Ihn stumm nachäffend holte ich Arcany zu mir um sie noch ein paar Minuten freilaufen zu lassen, bevor ich die Longenstunde beendete.
      Wieder im Stall traf ich auf Hunter. „Hi.“ meinte ich knapp und schlängelte mich an ihm vorbei, da er, wie konnte es anders sein, mitten im Weg stand mit seiner Slap Happy. „Warte.“ er hielt mich am Oberarm zurück und sah mich durchdringend an. „Was ist eigentlich los?“ fragte er ernst. Tief seufzend machte ich wieder einen Schritt zurück. „Willst du jetzt wirklich kurz vor der Arbeit darüber sprechen?“ fragte ich und verschränkte die Arme. Er musterte mich kurz und trenste dann, die schon gesattelte Braune auf, während er weitersprach. „Erzähl, ich höre dir zu.“ - „So nicht.“ meinte ich eingeschnappt und wandte mich ab zum Gehen. „Oor wirklich. Gine! Dann schnapp dir Bear und komm mit verdammt!“ fauchte er mich an und deutete auf die Box der Roanstute. „Geputzt ist sie ja schon.“ Nach einem kurzen Blick zu Slap Happy, dann zu Bear und wieder zurück zu Hunter entschied ich mich. „Aber nur, wenn wir keine Springstrecke laufen.“ - „Dann aber eine längere.“ Hunter wollte einen Kompromiss. Ich stimmte zu und beeilte mich Bear Totem's Denali fürden Ritt vorzubereiten.
      Wir waren gut eine Stunde unterwegs, bevor ich anfing mit Hunter über mein Problem zu sprechen. Und siehe da, er war auch pissed. „Kerry ist schuld.“ hielt ich fest und bekam dafür sofort einen Rüffel. Kerry sei seine Therapie und er brauche sie. Ob ihr diese Wortwahl gefallen hätte? Ich ließ das unkommentiert. „Ich hab sogar schon überlegt einfach zu gehen, nur damit ich dich nicht mehr sehen muss.“ meinte ich geknickt. „Was hielt dich davon ab?“ wollte er wissen. Gute Frage. Das wusste ich selbst nicht so genau. „Die Pferde...“ antwortete ich schließlich. Hunter wusste genau, dass es das nicht war. „Okay, Gine. Wir müssen festhalten, dass wir zwei niemals enge Freunde werden und schon gar nicht etwas darüber hinaus. Und wenn du das nicht akzeptieren kannst, dann musst du gehen.“ Hunter sagte das so ernst, dass es mehr weh tat als wenn man seine Hände auf heiße Herdplatten legen würde. Traurig blickte ich auf den Pferdehals vor mir, der sich im Takt auf und ab bewegte. „Das heißt nicht, dass wir uns hassen müssen.“ fügte Hunter hinzu und lächelte behutsam zu mir rüber. Die nächste Zeit schwieg ich und war stets darauf bedacht eine Pferdelänge hinter ihm zu reiten, damit er nicht sah wie mich seine Worte verletzt hatten.

      Hunter | Erst als wir wieder auf den Hof kamen sah ich, dass Gine aufgelöst war. Ich wusste nicht so recht wie ich damit umzugehen hatte, immerhin wollte ich keine falschen Zeichen senden. Immer wieder während wir die Pferde absattelten prüfte ich ob sie standhaft blieb oder komplett zusammenbrach. Als meine Mutter auf die Stallgasse kam und uns sah fiel mir ein Stein vom Herzen. Sie kümmerte sich nun um Gine und tröstete sie. Als die beiden Vollblutstuten wieder in ihren Boxen standen und alles Sattelzeug in der Kammer lag waren meine Mom und Gine schon ins Haus gegangen. Isaac packte derweil seine Sachen zusammen, da er Feierabend machen wollte. „Habt ihr gesprochen?“ fragte er neugierig als er mich sah. Ich nickte und ging zu ihm. „Habt ihr alles geklärt?“ Ich nickte abermals, wenn auch zögerlich. Ob Gine mich verstanden hatte und meinen Stand akzeptieren würde wusste ich nämlich nicht. „Wieso ist sie so fertig?“ fragte er dann. Schulterzuckend sah ich ihn an. „Sie hat sich vermutlich mehr erhofft.“ Isaac lachte. „Ach was!“ meinte er dann. „Ja was soll ich denn machen? Soll ich sie anlügen?“ fragte ich genervt. Isaac schüttelte immer noch grinsend den Kopf. „Nein, du hast das schon richtig gemacht.“ Er legte mir eine Hand auf die Schulter, während er das sagte. „Ich glaube sie wird nicht mehr lange bleiben.“ sagte ich nun etwas geknickt. Gine war zu einem festen Bestandteil des Hofes geworden. Man würde sie vermissen, wenn sie auf einmal nicht mehr da wäre. „Dann mach was, damit sie nicht geht.“ Verdattert sah ich zu ihm auf. „Was soll ich denn machen?“ Nun zuckte er mit den Schultern. „Überleg dir was.“


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      Western Stufenerhöhung von E auf A
      02.03.2017 von Rinnaja
      Es war soweit mein erster Auftrag als Trainerin beginnte heute. Ich durfte mich heute an ein Pferd von sadasha testen. Es ging heute um eine Iris Cob Stute die vier Jahre alt war. Wie sollte in western weiter ausgebildet werden. Ich dachte mir so schwer kann es nicht werden und machte mich auf den Weg zu ihr. Auf den Hof angekommen suchte ich gleich sadasha um mir die Stute zeigen zu lassen. Sie erklärte mir was sie alles konnte und worin sie trainiert werden sollte. Es sollte eine auf Stufungen Western von E auf A gemacht werden. Ich nickte ihr höflich zu und machte mich an die Arbeit. Ich holte Felan aus ihrer Box und Band sie in der Stallgasse an. Draußen war es stürmisch und regnerisch zum Glück hatte sadasha eine Reithalle auf dem Hof gehabt wo ich mit ihr trainieren konnte. Ich bürste sie kurz über und holte ihr Zubehör wie Sattel,Trense, Longe und alles was noch dazu gehörte. Zusammen machten wir uns anschließend auf den Weg zur Reithalle wo ich anfing Felan auf zu Warmen bevor wir mit ein paar Lektionen anfingen. Ich wollte zuerst mit Schritt Trab und Galopp an der Longe arbeiten sodass sie locker wurde und ich weitere Lektionen mit ihren lernen konnte. Ich suche den Sattel noch mal fest und mach die Loge ab um mich auf die Stute draufzusetzen. Ich wollte mit ihr ein wenig Barrel Race trainieren. Die drei Tonnen hatte ich schon aufgestellt die standen zum Glück in der Reithalle an der Seite. Zuerst übte ich mit Felan den fliegenden Start. Es brauchte ein paar Anläufe bis sie es kapiert hatte was sie machen sollte. Aber zum Schluss hatte es doch gut geklappt und wir konnten anfangen gegen den Uhrzeigersinn langsam um die Tonnen zu laufen damit sie auch diesen Sinn Verstand. Erst versuchte ich es ein paar Runden im Schritt anschließend in traben und später auch im Galopp. Nach einer Weile verstand sie sehr schnell was sie machen sollte und so ging es auch recht zügig dass sie um die Tonnen ritt ohne sie um zu schmeißen. Ich versuchte es ein zweimal mit dem fliegenden Start und dritten mehrmals um die Tonnen bis jetzt hatte die Stute mir keine Probleme gemacht und hatte alles super überstanden und mitgemacht. Als sie das verändertlicht hatte ritt ich sie ab und räumt die Sachen aus der Reithalle die ich aufgebaut hatte. Zusammen gingen wir zurück zu der Stallgasse wo ich die Stute ab sattelte und anschließend eine Abschwitzdecke über sie Wurf. Ich stellte ihr Futter hin und räumte alle Sachen wieder an ihrem Platz. Anschließend brachte ich auch sie wieder in die Box wo sie fertig mit fressen war. Als alles fertig war machte ich mich auf die Suche nach sadasha. Um ihr zu erzählen wie gut unser Training lief und dass sie den Test bestanden hatte zum Schluss. Zum guten Schluss verabschiedete ich mich von ihr mit einer herzlichen Umarmung und suchte danach mein Auto auf um nach Hause zu fahren es war ein sehr schöner Tag und würde es gerne wiederholen
      © Rinnaja | 2905 Zeichen


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      23. April 2017 | 7694 Zeichen von Friese
      Trainingscenter Sportpferdegestüt Jasmund | Dressur E-A

      Heute stand ein neuer Besuch eines Kunden an. Da ich immer noch nicht reiten durfte, musste Simon herhalten. Auf unseren neuen Kunden und sein Pferd freute ich mich schon, denn es war Hunter mit einem seiner Schützlinge. Dieser hieß Felan und war eine kleine Schimmelstute. Hunter fuhr auf unseren Hof und ich lief zu seinem Auto. Ich grüßte ihn und half ihm beim Ausladen. Gemeinsam führten wir die Stute in ihr vorrübergehendes Zuhause. Ich klopfte ihr den Hals und öffnete dann die Tür zum Paddock, damit sie sich umschauen konnte. Simon half mir dabei, da ich noch nicht wirklich mit meinem Arm klar kam. „ Dir geht’s also immer noch nicht wirklich besser oder?“ fragte Hunter mich und ich seufzte nur kopfschüttelnd. „ Hat sich Lucius wenigstens nochmal gemeldet?“ folgte von ihm darauf. Ich schüttelte ein weiteres Mal meinen Kopf und er erwiderte dies. Hunter würde die ersten paar Tage wieder hier bleiben und mir und Simon mit seiner Stute helfen. Ich war froh, dass er seinen Auftrag nicht zurückgezogen hatte nach meinem Sturz, denn das Geld konnten wir auch brauchen, wenn jetzt die Krankenrechnungen ein flattern würden. Klar dies war ein Arbeitsunfall gewesen, aber bis ich das Geld zurück bekommen würde, musste ich es erst vorstrecken und somit würde es in diesen Monaten für die Zucht fehlen. Ich führte Hunter ein bisschen auf dem Hof rum und erzählte ihm alles genauer. Wir gingen zusammen ins Haupthaus und besprachen die weiteren Details des Trainings. Hier war auch Simon dabei, da er ja Felan reiten würde. Ich freute mich, dass auch er mal einen meiner Schützlinge wieder übernehmen würde und Hunter war mit seiner letzten Arbeit zufrieden. Wir notierten alles genau und markierten die Ziele jeder halben Woche. Diese ‚Methode‘ hatte ich vor kurzen im Internet bei einer Schulung gelernt und fand sie echt gut. So konnte man seine Ziele auch hin und wieder besser ändern. Zudem konnte man sich alle drei Tage über das Erreichen einer angestrebten Aufgabe freuen. Die Männer kümmerten sich noch um die Stute, hieß sie gaben ihr Futter und deckten sie nochmal frisch ein. Ich kochte in der Zwischenzeit mit Joyce und Mercy für uns alle. Es gab Nudeln mit Soße und Salat. Da wir zu siebt waren brauchten wir natürliche gewaltige Portionen und es dauerte alles ein bisschen. Die Männer halfen und noch bei Tisch decken und wir ließen den Abend in aller Ruhe ausklingen.

      Am nächsten Morgen gingen Simon, Hunter und ich zu Felan. Die Männer machte sie gemeinsam fertig und ich sah ihnen dabei zu. Ich war nur dabei, weil ich mir auch einen Überblick über das Können der Stute verschaffen wollte. Heute war ein wahnsinnig schöner Tag und so wollten wir das Wetter nutzen und gingen auf den Reitplatz. Ich saß sogar nur im Top am Platz und es war trotzdem nicht kalt. Ich machte mir mit meiner ganzen Hand, mit welcher ich zum Glück so oder so schrieb, Notizen. Hunter tat es mir gleich und wir besprachen uns nochmal. Da wir schon einiges an Videomaterial bekommen hatten und Hunter uns viel erzählt hatte, stimmte der Trainingsplan sehr gut mit ihrem aktuellen Trainingsstand über ein. Hunter machte uns das Training und die Situation zur Zeit um einiges leichter. Gemeinsam brachten wir die Stute nach der ersten Einschätzung nach draußen auf die Weide. Ich lobte die Stute und die Männer räumten noch das Zubehör auf. Wir trafen uns danach nochmal in meinem Büro und besprachen die Notizen. Wir stellten gemeinsam nochmal das fest, was ich mir vorhin schon gedacht hatte. Ich und Simon kümmerten uns noch um die eigenen Pferde des Gestüts. Auch hierbei griff uns Hunter wieder deutlich unter die Arme. Ich war so unsagbar froh darüber und ihm unvorstellbar dankbar.

      Das erste Ziel auf dem Trainingsplan waren die Übergänge von Schritt zu Galopp und das Rückwärtsrichten. Dies waren zwei eher leichte Aufgaben. Zweiteres konnten viele Pferde auch bereits schon aus ihrer Grundausbildung. Ich sah bei jedem Training zu und war erstaunt wie gut Simon mit Felan zurecht kam.

      Training aus Simons Sicht:

      Das Training mit Felan war sehr entspannt. Die Stute machte brav mit und war stets aufmerksam. Ich lobte sie oft und das erste Ziel war auch genau zur ausgemachten Zeit erreicht. Hunter hatte hierbei zugesehen und musste uns nun leider wieder verlassen. Er würde zum Ende des Monats nochmal vorbeischauen und seiner Stute beim Training zuschauen. Sie würde jedoch noch einen Monat hier bleiben, da sie nochmal von uns trainiert werden sollte. Das Training im nächsten Monat würde Elena dann wieder übernehmen.

      Die nächsten Tage über trainierten wir den Mitteltrab und den Mittelgalopp. Hierfür ging ich einmal am Tag mit ihr auf den Platz oder in die Halle. Elena war stets dabei und gab mir Verbesserungsvorschläge oder Anweisungen, wie ich ihr die Hilfen geben sollte. Im Vergleich zu der vorherigen Aufgabe war diese schon ein bisschen schwer, aber nach drei Tagen hatte sie schon so grob verstanden was ich von ihr wollte. Das weitere Training dieser Lektion würde dann mit einer neuen ihr noch unbekannten geschehen. So hatten wir es auch mit Hunter ausgemacht. Dies überforderte sie nicht, aber wir kamen dem Zeitplan entsprechend voran. Schließlich sollte sie ja nächsten Monat bereits die L-Dressur erlernen.

      Ich stieg heute wieder gegen Mittag auf den Rücken der weißen Stute und begann mit dem Training. Natürlich wurde als erstes warmgeritten, danach ging es aber gleich los mit den Übergängen und dem Rückwärtsrichten. Dies schnitt ich jedoch nur kurz an, genauso wie den Mitteltrab und Mittelgalopp. Heute war das Hauptziel der Einheit die Kehrtwende auf der Vorderhand. Ich hatte mir hierfür einige Tipps von Elena mitgenommen. Diese konnte heute nicht dabei sein, da sie bereits sehr für mit Joyce ins Krankenhaus gefahren war. Ihr Arm sollte kontrolliert werden und sie würde Bescheid bekommen, ob sie den nächsten Auftrag bei Bellamy annehmen konnte. Ich war schon sehr gespannt was hierbei rauskommen würde, denn für mich würde der Auftrag sehr anspruchsvoll werden, da Bellamy Reitunterricht mitgebucht hatte. Er würde auch bald ins Trainergeschäft gehen wollen und sich hier noch ein paar Tipps on Elena holen. Meine Gedanken waren im Moment jedoch genau bei der Stute. Sie folgte brav den Hilfen und versuchte immer alles richtig zu machen. Ich klopfte ihr den Hals und nachdem wir einen positiven Punkt hatten, hörte ich auf. Das Training sollte generell mit einem guten Abschluss enden.

      Nach ein paar Wochen hatten wir alle Aufgaben schon gut drauf und ich schickte Hunter ein Video von unseren Erfolgen. Er war mit den Fortschritten sehr zufrieden und meinte, dass er bei Zeit irgendwann mal wieder kommen würde und sich alles hier anschauen würde. Ich schickte ihm schon das Zertifikat per Fax und Elena war auch schon glücklich mit mir und der Stute. Ihr Arzttermin hatte ergeben, dass sie den nächsten Auftrag wieder selber machen durfte. Sie hatte noch leichte Schmerzen, aber da der Auftrag mit Reitunterricht gekoppelt war und sie so nicht die ganze Zeit auf dem Pferd sitzen würde, war das in Ordnung.

      Die letzten Tage bis zum neuen Monat würde ich damit nutzen das A-Niveau weiter zu festigen und einige Aufgaben noch zu verbessern. Die Stute war auch hier immer aufmerksam dabei und arbeite brav mit. Solche Pferde waren immer angenehm. Wenn ich jedoch auf die Liste am schwarzen Brett sah, dann drehte sich mir schon fast der Magen um. Amador würde wieder zu uns in den Stall kommen und Elena sollte ihn trainieren. Ich hoffte nur, dass nicht wieder etwas passierte.
      Der Monat neigte sich nun endgültig dem Ende zu und das A-Niveau war auch schon fast zu 100% sicher. Ich freute mich schon nächsten Monat wieder mit ihr zu trainieren.


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      11. Mai 2017 | 11727 Zeichen von Friese
      Trainingscenter Sportpferdegestüt Jasmund | Dressur A-L

      Heute begann der zweite Monat in welchem Felan bei uns war. Auch Amador würde demnächst wieder zu mir auf den Hof kommen und ins Training. Hoffe, dass es dieses Mal besser werden würde und wir nicht wieder solche Probleme haben würden. Als erstes würde ich heute mit Felan trainieren und Amador sollte in den nächsten Tagen ankommen. Wirklich freuen tat ich mich nicht auf seinen Besuch, jedoch wollte ich auch nicht ablehnen und damit Lucius verärgern. Er war schließlich für den letzten Auftrag dankbar gewesen und er war ja auch ein zahlender Kunde. Und wie sagt man so schön: Der Kunde ist König! In keinem der Länder, wo ich bis jetzt eine Zucht hatte, war das so ausgeübt worden wie in Deutschland, genauso wie die Pünktlichkeit. Ich hatte mich aber auch schon damit abgefunden, dass nicht jeder meiner Kunden genauso pünktlich war. Schließlich war ich das von meinen ehemaligen Wohnorten auch gewöhnt. Ich holte Felan aus der Box und putzte dann das weiße Fell der Stute. Mit ihr müsste ich nicht erst wieder ein Probereiten machen sondern konnte gleich da weiter mache, wo ich aufgehört hatte. Ich klopfte ihr den Hals und sattelte sie dann. Nachdem ich damit fertig war, bandagierte ich der Stute die Beine und trenste sie. Ich führte sie in die Halle. Der Himmel war heute relativ grau und so würde es später bestimmt noch zum Regnen kommen. Ich ritt die Irish Cob Dame in aller Ruhe wach und lobte sie immer wieder. Ich würde heute erst wieder eine A-Dressur reiten und nochmal den letztendlichen Feinschliff vornehmen. Morgen würden wir richtig durchstarten. Ich trabte sie an und ließ sie im Mitteltrab durch die Bahn wechseln. Danach parierte ich sie in den Schritt durch. Sie machte beim weiteren Training noch gut mit und schnaubte danach in aller Ruhe ab. Ich klopfte ihr den Hals und ritt sie am langen Zügel ab. Ich brachte sie nach dem Training wieder auf die Weide. Hier bekam sie vorsichtshalber schon die Regendecke drauf. Da sie nicht sonderlich viel geschwitzt hatte, war auch keine Abschwitzdecke nötig gewesen. Sie graste in aller Ruhe und so konnte ich zu einem meiner Pferde und mit ihm trainieren. Dies dauerte auch nicht wirklich lange und ich konnte mich in aller Ruhe nochmal um ein bisschen Papierkram kümmern. Ich ging also ins Büro, checkte E-Mails und wurschtelte mich durch meine Unterhaltungen. Ich seufzte kurz und versuchte mir dann mal einen Überblick über die Finanzen zu machen. Die letzten Wochen über hatten sich Simon und Joyce um die Unterlagen gekümmert. Zweite leistete mir nun Gesellschaft und wir setzten uns gemeinsam mit der Planung für die nächsten Monate auseinander. Abends holte ich die Stute wieder nach drinnen und gab ihr noch das Futter, welches mit Hunter abgesprochen war. Sie freute sich sehr darüber und ließ es sich schmecken. Ich schaute noch nach meinen anderen Pferden.

      Am nächsten Tag trainierte ich wieder erst mit einem meiner Pferde und holte gegen Nachmittag Felan wieder von der Weide. Ich putzte sie ausgiebig und machte sie für das Training fertig. Ich führte sie in die Halle und stieg dort auf ihren Rücken. In aller Ruhe ritt ich die Schimmeldame warm und danach übte ich den versammelten Trab und den versammelten Galopp mit ihr. Diese beiden Gangarten würden in einer L-Kür von ihr gefordert werden und so musste sie da nun durch. Ich klopfte ihr den Hals und übte weiter. Nach einer halben Stunde aktiver Arbeit ritt ich sie wieder ab. Ich wollte sie schließlich nicht überfordern. Ich führte sie im Schritt noch ein paar Runden und ging dann mit ihr in den Trainingsstall. Ich klopfte der Stute dort den Hals. Als nächstes trenste ich sie ab und zog ihr das Halfter über den Kopf. Ich gab ihr ein Leckerlie und bandagierte ihr die Beine ab. Als nächstes folgte der Sattel und nachdem alles verräumt war, deckte ich sie mit einer Regendecke ein. Ich klopfte ihr den Hals und brachte sie auf die Weide. Sie begann wieder zu grasen und ich konnte alles für Amadors Anreise morgen vorbereiten. Gegen Spätabend holten Simon, Louis und Tyler die Pferde rein.

      Der nächste Tag begann wieder mit einem Training mit Felan. Ich wollte heute nochmal die beiden neuen Gangarten üben und nochmal versuchen hier ein bisschen was aus ihr rauszukitzeln. Sie machte beim Training wie immer aufmerksam mit und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Ich ließ ihr nach dem Training die Zügel lang und ritt sie ab. Ein weiteres Mal klopfte ich den Hals der Kleinen und brachte sie auf die Weide. Amador würde in ein paar Stunden ankommen und so würde ich nun den Trainingsplan vorbereiten. Ich hörte wie ein Auto auf den Hof fuhr und mir war gleich klar, dass es Lucius und sein Hengst Amador waren. Seit dem letzten Training auf meinem Hof war er bei keinem Trainer mehr gewesen und ich war schon gespannt, wie er sich heute machen würde. Ich half Lucius beim Ausladen und band ihn vor seiner Box an. Dort entfernte ich ihm die Transportgamaschen und seine Transportdecke. Ich lobte ihn kurz und ging noch eine kleineRunde mit ihm und Lucius in der Halle spazieren. Hierbei erklärte ich ihm den Trainingsplan und er nickte nur zustimmend zu. Er schien mal wieder im Stress zu sein und machte sie noch während ich mit dem Hengst lief auf den Weg zurück zum Flughafen. Ich wollte deshalb nicht groß diskutieren und so kümmerte ich mich alleine um alles. Ich brachte ihn auf seinen Paddock und ließ ihn dort ein bisschen in Ruhe. Ich richtete das Futter für abends vor. Ich hängte den Trainingsplan auf und markierte alles Wichtige auf dem Plan. Ich klopfte mir den Staub von der Hose. In der Küche richtete ich das Abendessen für alle her. Ich half noch beim Futtern und Reinholen der Pferde, danach gab es für alle Essen.

      Das erste Training mit Amador fand am nächsten Tag statt. Ich machte ihn bereits mit einem sehr mulmigen Gefühl fertig und hatte mir auch geschworen ihn erst abzulongieren. Danach würde ich auch nur mit Helm und Protektor aufsteigen. Mein Vertrauen in den Hengst war einfach nicht sonderlich vorhanden. Ich putzte das weißes Fell bis es glänzte und klopfte ihm nochmal den Hals. Nachdem die getan war, sattelte und trenste ich den Lusitano. Gemeinsam gingen wir zur Halle, wo ich ihn longierte. Hier stellte er sich schon gegen meine Anweisungen und wir hatten einiges zu diskutieren. Ich legte mich hier deutlich mit ihm an, denn er sollte endlich mal verstehen, dass ich das Sagen hatte und er nicht immer gegen mich sondern mit mir arbeiten sollte. Irgendwann schnaubte er wiederwillig ab und hörte. Ich war mir aber sicher, dass wir die gleiche Diskussion die nächsten Tage wieder beziehungsweise noch öfter haben würden. Bei X hielt ich ihn an und schnallte die Longe ab. Im nächsten Zug nahm ich die Zügel auf und schwang mich auf seinen Rücken. Die Ohren gingen tief in den Nacken und ich war gespannt was jetzt auf mich warten würde. Da er ja schon warm war, ritt ich nur noch ein paar Runden im Schritt und begann mit dem Training. Ich fragte nochmal die Lektionen der M-Dressur ab bei welchen er sich leicht getan hatte. Ich wollte ihn heute nicht überfordern und so ritt ich ihn nach ein paar Übungen ab. Nachdem er wieder trocken war, stieg ich von seinem Rücken und führte ihn aus der Halle zu seiner Box. Für den Weg hatte ich ihm eine Abschwitzdecke übergelegt. Ich band ihn vor der Box an und entfernte das komplette Zubehör. Er durfte den Rest des Tages auf der Weide genießen und hier in aller Ruhe grasen und sich nochmal austoben. Simon hatte vor meinem Training Felan bereits nach draußen gebracht und ich holte sie nun wieder nach drinnen. Ich putzte das Fell meines zweiten, auch weißen, Trainingspferdes. Dann holte ich das Sattelzeug und platzierte als erstes den Sattel und die Bandagen auf ihr. Zu gut da Letzt folgte nun noch die Trense. Die Stute nahm das Gebiss brav auf und ich konnte alles schnell verschnallen. Auch mit ihr ging es heute mal in die Halle. Ich wollte die Lokation immer wieder ein bisschen ändern, damit sie nicht so eingefahren waren. In Ruhe wurde nun erst mal warmgeritten und dann ging das Training auch schon los. Wir übten als aller erstes nochmal die zwei neun Gangarten und widmeten uns danach einer neuen Aufgabe. Diese lautete Außengalopp. Als erstes sollte dieser auf der ganzen Bahn und schließlich auf dem Zirkel klappen. Ich galoppierte die Stute also an und versuchte immer wieder, dass sie in den Außengalopp sprang. Hierfür gab ich ihr natürlich auch die notwendigen Hilfen. Nachdem wir einen erfolgreichen Punkt hatten, machte ich einen Cut und ritt sie ab. Ich wollte sie zum einen nicht überfordern, zum anderen wollte ich dass das Training wie immer positiv aufhörte. Schließlich führte Überforderung auch gerne mal zu Missmut oder schlechter Aufgabenausführung und beides würde kein Loben hinter sich ziehen. Ich führte sie zum Stall und machte sie auch für die Weide fertig.

      Die nächsten Tage, besser gesagt Wochen, waren mit Training der beiden Pferde vollgetaktet. Mit Amador versuchte ich mich auch an der Bodenarbeit und siehe da wir machten wirklich ein paar kleine Fortschritte. Der Hengst hörte irgendwann auf nach mir zu beißen sobald ich versuchte ihn an der Vorderhand wegzuschicken. An der Rückhand hörte er auch allmählich auf zu treten und machte bei einem Großteil der Aufgaben mit. Ich übte mit aber auch an den Aufgaben der S-Dressur. Hierbei tat er sich bei der Passage, der Piaffe und dem Schaukeln erstaunlich leicht. Die Bahnfiguren fielen ihm hingegen einfach ein bisschen schwerer und hier mussten wir einiges an Arbeit reinstecken. Ich lobte ihn hier oft und versuchte auch bei ihm immer einen positiven Abschluss zu finden. Bei Felan gelang mir dieses jedoch um einiges leichter wie bei ihm. Sie würde morgen bereits abgeholt werden, da die L-Dressur nicht so anspruchsvoll war wie die S-Dressur und sie hatte besser mitgemacht. Des Weiteren war sie ja auch schon länger bei mir. Ich trainierte heute ein letztes Mal die Kurzkehrtwenden und Galoppwechsel. Sie machte diese ordentlich mit und ich war sehr zufrieden mit ihr. Ich hatte ein gutes Gefühl dabei sie morgen wieder zu Hunter zu schicken. Dieser würde später am Abend besser gesagt noch ankommen.

      Am nächsten Tag ritt ich Hunter seine Stute nochmal vor und auch er war zufrieden mit dem Fortschritt seiner Stute. Wir brachten sie noch ein bisschen auf ihren Paddock. Der Heimflug der beiden würde heute Abend beziehungsweise Nacht erst gehen und so durfte sie sich jetzt noch ausruhen. Ich ritt danach unter Hunters Aufsicht nochmal Amador. Er sah mir zu und war auch hier echt überrascht, dass das Training ohne Buckeln, Steigen oder sonstigem Mist ging. Ich klopfte ihm nach allem den Hals. Er hatte mal zur Ausnahme sehr gut mitgemacht und ich war stolz auf den Schimmel. Heute hatte ich nur bisher geübten Lektionen abgefragt und nichts Neues trainiert. Damit würde ich morgen wieder weitermachen, wenn ich alleine war. Wenige Stunden später half Hunter beim Einladen und verabschiedete mich von allen beiden. Er hatte versprochen, dass er mich auf dem Laufenden halten würde.

      Die nächsten Tage waren mit Bodenarbeit und Dressurtraining mit Amador gespickt. Meistens fand beides an einem Tag statt, jedoch hatten wir auch Tage da trainierte ich ihn nur in der Dressur oder machte nur Bodenarbeit mit ihm. Ich übte alle Aufgaben sehr ausführlich mit ihm, damit sie auch auf Turnieren abfragbar sein würde. Zirka eine Woche nachdem uns Hunter und Felan verlassen hatten, kam Lucius zu uns. Er schaute mir auch beim letzten Training zu und fuhr noch am gleichen Abend mit seinem Hengst zum Flughafen. Das Verhältnis zwischen uns war nicht so gut wie das mit Hunter. Ich würde dennoch den Weg des Hengstes weiter verfolgen, auch wenn meine Arbeit hier eigentlich bereits getan war.


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      16. Mai 2017 | von sadasha
      Widerwillig knurrend schaltete ich nach vier Snooze Durchgängen meinen Wecker aus und rappelte mich hoch. Gerade als ich mein Schlafzimmer verlassen wollte hämmerte es gegen die Türe: „Aufstehen, Frühstück wird kalt!“ rief meine Mutter und sah mich erschrocken an, als ich sofort die Tür öffnete und vor ihr stand. „Morgen.“ murrte ich und glitt an ihr vorbei ins Bad um mich fertig zu machen. Nach etwa einer halben Stunde hatte ich so viel Kaffee intus, dass ich voller Tatendrang war. Ein kurzer Blick auf den Arbeitsplan verriet mir, dass ich heute den Vormittag bei meinen Vollblütern verbringen würde. Gine hatte die Offenställe von Mr. Raw Depression, Ehrengold und CHH‘ Lamperd schon geöffnet, sodass die Hengste nach draußen gehen konnten. Die Stuten jedoch warteten noch ungeduldig darauf herausgelassen zu werden. Blütenzauber streckte ihren Kopf in die Stallgasse, als ich mit den passenden Halftern näher kam. Neben Blütenzauber, nahm ich auch Bear Totem’s Denali, LMR Lady Luna samt Little Miss Backyard, Scarlet in Birth samt Stars of Magic und Riven in a Dream samt Rouge Trap mit raus. Natürlich musste ich mehrmals laufen. Immer eine Stute links, eine rechts. Hatte die Stute ein Fohlen bei Fuß, so lief es ohne mein Zutun mit. Nachdem alle Stuten auf dr Weide standen kümmerte ich mich um die Youngsters. Golden Sugar undPFS Strolch standen zusammen mit Raving Hope Slayer auf der Bachelor Weide. CHH‘ Classic Spring hatte Gine gerade im Training. PFS‘ Savory Blossom war mit einem der Jockeys auf dem Weg zur Ovalbahn.

      „Jetzt sind es nur noch wir beide.“ sagte ich zu Moulan, während ich meiner Rappstute das Halfter überstreifte. Moulan ließ das bei mir mittlerweile ohne Angst zu. Auf der verlassenen Stallgasse machte ich sie fest und holte ihren Putzkoffer. Beim Putzen ließ ich mir ordentlich Zeit und untersuchte meine Stute auch auf Ungeziefer oder Schrammen. Moulan war im besten Zustand seit Langem. Wir hatten seit ein paar Tagen die Testergebnisse ihrer Farbgene da. Sie war ein reinerbiger Rappe, was mir sehr zusagte. Zwar war mir die Farbe meiner Pferde im Grunde egal, wenn ich jedoch die Wahl habe würde ich immer mehr zum Braunen oder Rappen tendieren als zum Fuchs. Bei der nächsten Decksaison ist Moulan auch dabei. Mit 10 Jahren war sie eine verhältnismäßig alte Maidenstute, doch sie brauchte die Zeit.

      Eine halbe Stunde später stand ich mit Moulan auf dem Springplatz. Vor dem Platz hatten es sich meine Mutter und Kerry gemütlich gemacht. „Was machst du hier?“ wollte ich Kerry wissen, die ich heute nicht eingeplant hatte. Sie lächelte nur und wank ab. Weiß der Himmel was sie wieder hatte. Ich dachte nicht weiter daran und konzentrierte mich auf Moulan unter mir. Wir nahmen zuerst ein paar Cavalettis zum warm werden, bevor ich sie auf den aufgebauten Parcours brachte. Fehlerfrei waren unsere Durchgänge heute nicht, jedoch hatte ich das Schwierigkeitslevel erhöht. Sie musste engere Kurven gehen und sich schneller auf die neuen Hindernisse einstellen als üblich. Am Ende konnten wir aber doch zufrieden sein. Ein Durchgang ohne gefallene Stange war wirklich lobenswert für eine Stute, die eigentlich nicht als Springpferd geboren ist. Nach dem Abreiten lobte ich Moulan abermals und brachte sie schließlich mit ihrer Abschwitzdecke auf die Weide zu den anderen Stuten. Der Vormittag war damit vorbei.

      Nach der Mittagspause setzte ich mich in meinen Wagen. „Wohin willst du?“ Kerry… Die hatte ich schon ganz vergessen. „Zum Pineforest Stable.“ gab ich knapp zurück und legte den Sicherheitsgurt an. „Aha, was machst du da?“ sie warf einen suchenden Blick auf den Beifahrersitz neben mich. „Ich besuche dort ein Fohlen, das ich gekauft habe.“ Kerry fing an zu strahlen. „Darf ich mit?“ Natürlich sagte ich nicht Nein. Ich hätte keinen triftigen Grund gehabt.
      Auf dem Gestüt von Occulta Smith herrschte regen Treiben. Kerry war begeistert wie viele Pferde und Mitarbeiter es hier gab. An jeder Ecke blieb sie stehen um sich etwas genauer anzusehen. Ich hingegen lief suchend von Gebäude zu Gebäude bis ich Occulta fand. Wir grüßten uns herzlich, bevor sie mich zu PFS‘ Storm Cat führte. Das junge Schimmelstutfohlen tollte auf der Weide und man sah ihr Rennpotential ganz deutlich. Ich war begeistert. Bis zuletzt hatte ich immer versucht mich mehr auf meinen Sport zu fokussieren, doch jetzt da ich eine eigene Ovalbahn hatte, hatte ich die freie Wahl. „Und immer noch zufrieden mit deiner Wahl?“ wollte Occulta wissen und ich nickte. Mehr als das. Ein Schimmelfohlen war schon immer mein Traum. Mit Storm Cat wurde dieser erfüllt. Eine ganze Weile blieb ich am Zaun stehen und sah meinem zukünftigen Pferd zu. Kerry lief währenddessen überall herum, bis sie auch das irgendwann langweilig fand und wieder zurück wollte.

      Erst gegen Abend trafen wir wieder auf dem Bear Brook EC ein. Der Feierabendverkehr hatte uns voll erwischt. Gut zwei Stunden standen wir im Stau. Erst als ich die drei auf der Weide sah fiel mir ein, dass ich sie vollkommen vergessen hatte. „Mist…“ murmelte ich und Kerry sah mich mitfühlend, aber verwirrt an. „Was denn?“ fragte sie. „Eigentlich hätte ich heuteIseabail, Felan und Lady Lyneth Bowen bewegen sollen.“ gab ich zurück und sprang aus dem Wagen, als ich ihn geparkt hatte. Gine war noch immer auf dem Hof, zumindest stand ihr Wagen hier. Ohne Kerry weiter zu beachten suchte ich sie und fand sie in der beleuchteten Reithalle. „Es tut mir leid, Gine. Hast du die drei auch noch bewegt?“ fragte ich. Gine saß gerade auf Mister Blockhead und es sah ganz so aus, als wäre sie gerade fertig mit ihm. Sie nickte lächelnd. „Alles gut, deine Mutter hat mir geholfen und die Reitponystuten mit bewegt.“ Das hieß Princess Sansa, Iceflower, Arcany und Eismärchen waren auch beschäftigt worden. „Wen hast du noch gemacht?“ fragte ich, da ich meine Gedanken gerade nicht sortieren konnte. „Samson, Niffler, Pendragon, PFS‘ Heart of Ocean und Zuckerwatte.“ gab sie zurück und stieg ab. „Das reicht für heute oder?“ fragte sie neckend. „Isaac kam aber auch noch, er hat Come Back Cupcake gemacht und sich dann um Emrys,Mephisto und Vikar gekümmert.“ Nun war ich komplett raus. „Morgen wird es besser.“ versprach ich. Mir tat es wirklich leid, die beiden so allein gelassen zu haben, aber mein Kopf ist heute Morgen anscheinend im Bett geblieben.


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      Felan | Zuchtpferde CheckUp, Grundimmunisierung
      Ich verbrachte einige Tage auf BearBrook EC, unter anderem nicht nur wegen der Therapie von Moulan, sondern auch für ein Zuchtpferde CheckUp sowie die Grundimmunisierung eines Irish Cob's, namens Felan. Meiner Meinung nach war es das erste mal das ich einen Irish Cob begegnete und ich war sehr angetan von der weißen Stute. Zu meinem staunen war sie auch nicht wirklich groß. Hunter erklärte mir das Felan für alles zu haben war und sie einer der artigsten Pferde auf BearBrook war. "Sie wäre gut für die Resozialisierung von Moulan" sagte ich und Hunter stimmte mir nickend zu. "Gut, ich gehe das vermerken, ich lass dich mit ihr alleine, wie gesagt, mir ihr wirst du keine Probleme haben". Er verschwand und die Weiße schaute ihm interessiert hinterher. "Na, wir können bestimmt Freunde sein" sagte ich leise und streichelte ihren kompakten Kopf, der zum größten Teil mit Schopf bedeckt war. Der Zuchpferde CheckUp würde an die halbe Stunde dauern, da ich zudem viel mehr dokumentieren musste wie bei einer gewöhnlichen Prävention, mit der ich anfing. Zu begutachten waren Nüstern, Mundhöhle, Ohren sowie Augen und deren Reflexe. Wie Hunter schon erwähnt hatte ließ die Stute alles gelassen über sich ergehen, schnaubte leicht nach der Untersuchung in den Nüstern und schaute mich neugierig an. Es war sehr Abwechslungsreich mal ein Pferd zu Behandeln, das nicht seine Vernichtung fürchtete, sondern es eher genoss. Das Fell der Stute war unglaublich weich, weswegen ich von der Untersuchung der Haut nach Parasiten und Verletzungen, abwich und sie einfach zu streicheln. "Ja. Du musst nichts machen damit die Leute dich streicheln, sie berühren dein Fell und sind hypnotisiert" lachte ich und kontrollierte ihre Extremitäten sowie Hufen. Es war alles soweit in Ordnung, nur ihre Hufen könnten ein wenig Öl vertragen, da sie etwas trocken waren. Die erste Dosis Huföl gab ich ihr sofort und dokumentierte dann alles. Als Hunter kurz an uns vorbei lief, bat ich ihn darum mir die Papiere der Stute zu übergeben, damit ich diese Prüfen konnte. Alle Papiere waren gültig und sehr zufriedenstellend, vor allem das Abstammungspapier. Ich händigte die Papiere Hunter wieder über und kontrollierte Felan's Vitalzeichen heißt, Herzfrequenz, Atmung, Temperatur und Puls. Alle dieser Werte waren in bester Ordnung. Die Herzfrequenz war etwas langsamer wie ich gewöhnt war, lag aber daran, das ich es Hauptsächlich mit Rennpferde zu tun hatte, die von Natur aus was hitziger sind. Ich lobte die Weiße und entschloss mich dazu, die Blutabnahme zu machen und gleich darauf dann die Grundimmunisierung. Auch diese beiden Elemente ging sehr schnell und ich machte die Blutproben transportbereit und schrieb in der Bemerkung, das eine Routine Kontrolle durchgeführt werden soll, sowie eine Östrogenkontrolle um zu sehen wie hoch ihr Hormonspiegel ist. Ich dokumentierte erneut alles und trug in den Impfpass ein das sie jetzt gegen Influenza, Tetanus, Herpes, Tollwut geimpft war. Da es mein erster Zuchtpferde CheckUp war, nahm ich mir ein wenig Zeit, und überlegte was als nächstes zu tun war. Als ich es wieder wusste, gab ich ihr erstmal die Wurmkur, die sie bereitwillig nahm. Untersucht werden musste nur noch das Geschlechtsorgane, die gute Funktionstüchtigkeit erwiesen. Die Untersuchung dauerte doch etwas länger als gedacht, da der Ultraschall noch von Nöten gewesen war. "So alles Erledigt" sagte ich und atmete durch. Ich schlug ich im digitalen Rassenportrait nach, was die Kriterien für ein Irish Cob sind, um diese für die Zucht zu Beurteilen. Zuerst war zu sagen das die Weiße eine Sektion B war, also ein Kleinpferd, weiter war die Stute kompakt und kräftig gebaut. Ihre Oberlinie prägte den Rassetypischen glatten Übergang des Halses, Widerrist und des Rückens, zudem war ihre Hinterhand gut abgerundet. Zudem besitzt sie ein kühnes Auge, sowie eine erneute Rassetypische, breite Stirn. Ihr Fesselbehang war gut ausgeprägt und ist eines der wichtigsten Merkmale für die Irish Cob Zucht auch das Langhaar hat eine ordentliche Länge. Zuletzt lies ich sie noch ihre Grundgangarten präsentieren, die sehr fließend und angenehm anzusehen waren. Die Untersuchung war fertig und Felan schloss diese sehr Erfolgreich ab. Sie ist jetzt offiziell ein 'gutes' Zuchtpferd, zudem weiß Hunter jetzt welche Merkmale sie erfüllt. Als ich anfing auszuräumen kam er um die Ecke und half mir freundlicherweise. Heute war der letzte Tag auf BearBrook EC für mich, diesen genoss ich soweit es mir Möglich war, schaute beim Training der Vollblüter zu, zudem verbrachte ich ein wenig Zeit mit Lamperd und konnte sogar eine Runde mit ihm auf der Rennbahn drehen.


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      20. Mai 2017 | von sadasha
      Vineyard Farrier | Hufschmiedbericht

      Ach Felan… Seufzend musterte ich die Schimmelstute, die ich gerade von der Weide geholt hatte um sie zu putzen. Sie hatte sich mal wieder im Schlamm gewälzt und komplett eingedreckt. „Viel Spaß.“ wünschte mir Isaac, der auf der Stallgasse stand und seine Stute Come Back Cupcake striegelte. Es dauerte eine ganze Weile, bis Felan wieder einigermaßen weiß war. Wenigstens war ihr Langhaar nicht ganz so übel dran, da ich das in weiser Voraussicht eingeflochten hatte. Mit ein bisschen Schimmelspray wurde die Tinkerstute wieder ganz weiß. Zumindest bis auf den Behang, den man für die perfekte Weiße einshampoonieren müsste. Dafür war heute aber keine Zeit und gut für die Haut wäre eine tägliche Waschsession eh nicht. Ich löste den Strick und führte Felan zur Schmiede, wo bereits ein neuer Satz Hufeisen auf sie wartete. Immerhin würde sie bald zur Zuchtzulassung kommen. Da sollte sie bestmöglich ausgerüstet sein. Risikoreduzierung nannte ich das. Da die Stute frisch geputzt war konnte ich sofort mit der Arbeit beginnen. Erst löste ich die alten Eisen und schnitt dann die Hufe sorgfältig aus und schliff sie plan. Immer wieder prüfte ich den Sitz der neuen Eisen und schlug sie auf dem Amboss in die richtige Passform. Erst als ich mir sicher war, dass alles stimmte begann ich damit die Eisen nacheinander aufzuschlagen. Ich war gerade fertig als meine Mutter in die Schmiede kam. Sofort fiel mir der kleine Zettel in ihrer Hand auf, von dem sie sogleich ablas. „Ein Herr Kenneth Jenkins hat angerufen, er brauche einen Hufschmied. Hier ist seine Summer, damit du ihn zurückrufen kannst. Die Telefonverbindung reicht ja nicht bis zur Schmiede, sonst hätte ich ihn dir gleich weitergereicht.“ Ich nickte knapp und nahm den Zettel dankend entgegen. Meine Mutter nahm mir meine stille Art nicht übel. So war ich schon immer und sie wusste dass ich wenn es drauf an kam die richtigen Worte fand.

      „Wann brauchst du mich?“ fragte ich wie immer ein wenig mürrisch, da ich die Jenkins Brüder nicht so gern hatte, wie sie es sich wohl wünschten. „Sobald wie möglich?“ Kenneth hatte meinen Tonfall bemerkt und wirkte gleich dagegen indem er etwas herunterfuhr. „Aber wir richten uns da ganz nach deinem Zeitplan.“ meinte er hastig. Suchend blätterte ich in meinem Planer herum. Eigentlich waren die Tage bespickt mit anderen Unternehmungen. Turniere hier und da, ab und an ein Termin zur Zuchtzulassung, Tierarztbesuche und so konnte die Liste ewig weiter geführt werden. Doch dann fand ich eine Lücke. Ein Wochenende, das ich mir eigentlich für etwas andere frei gehalten hatte. „Nur die eine Stute?“ wollte ich wissen, damit ich besser kalkulieren konnte. Er bejahte und so einigten wir uns darauf, dass ich morgens einfliegen würde und mittags sofort wieder nach England aufbrach. So musste ich kein Hotel mieten und verlor nur einen Tag.

      Gesagt getan. Samstags kam ich auf dem Phoenix Valley Gestüt an wo Kenneth bereits wie geplant auf mich wartete. Er hatte eine langbeinige, dunkle Stute mit vier weißen Füßen an der Hand. „Ist sie das?“ fragte ich noch vor dem Hallo. Stolz präsentierte mir Kenneth sein Goldstück. Er hörte kaum noch auf von ihr zu sprechen. Zwischendrin bat ich ihn um ein paar Hilfen wie zB dem Vorführen der Stute in Schritt und Trab oder dem Ablenken, damit sie mich nicht mehr beim Betrachten der Hufe ablutschte, als wäre ich ein Eis. Ich säuberte die Hufe und schnitt sie anschließend aus. Sie war noch nicht beschlagen. Doch so wie ich di Jenkins Brüder mittlerweile kannte, wusste ich, dass Corde de la cerise einen Teilbeschlag bekommen sollte. Natürlich fragte ich noch einmal nach, bevor ich mir alles für den Beschlag zurecht legte. Ich bereitete zuerst die Hufe auf den Beschlag vor, kürzte die Hufwand noch so weit, dass das Eisen die übrige Strecke bis zum Boden übernahm. Einige Minuten später trug die Trakehnerstute ihre ersten Eisen. „Lass sie noch einmal vorlaufen um zu sehen wie sie sich verhält.“ bat ich und beobachtete aufmerksam. Wie erwartet lief sie ein wenig unsicher. Doch sie fand sich schnell ein und hielt es schließlich nur bei einer etwas höheren Aktion. „Das legt sich auch noch. Sieht nur bescheuert aus.“ erklärte ich Kenneth, der nicht wusste ob er lachen sollte, da ihn der Anblick doch verwirrte.

      Planmäßig kam ich wieder in England an und freute mich wahnsinnig als mir Gine mit Slap Happy entgegen kam, als ich aus dem Wagen stieg. Was für eine tolle Begrüßung, nach so einem ermüdenden Tag! Die braune Stute war die letzte noch tragende Stute dieses Jahr. Sie war wirklich spät dran, sollte aber eigentlich jeden Moment abfohlen. „Wie ist ihr PH Wert heute?“ fragte ich und streichelte Scheppi liebevoll. Gine schüttelte den Kopf. „Da tut sich nichts.“ beteuerte sie. Ein paar Tage würden wir ihr noch geben, bis sie in die Klinik müsste. Aber wir hofften weiterhin nur das Beste.
    • AliciaFarina
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      25. Oktober 2017 | 13.287 Zeichen von sadasha

      „Jetzt bleib doch mal stehen!“ Kerry folgte mir schon den halben Tag und versuchte in ein Gespräch zu kommen. Aber ich hatte besseres zu tun, so besorgt sie auch wirkte. Ich war nun mehrere Monate in der Weltgeschichte unterwegs und hatte nun endlich Zeit für meine Pferde. Dass ich diese Zeit nicht für Kerry opfern würde, musste sie doch früher oder später begreifen. Verzweifelt seufzte sie, als ich die Boxentür zu Verdine aufschob. „Gut, dann halt so. Ich komme mit Braddock mit! Mir egal was du jetzt mit Verdine vor hattest!“ beschloss Kerry und wirkte stolz, endlich einen Weg gefunden zu haben mit mir zu sprechen. Schweigend machten wir die Pferde fertig und gingen dann in die Reithalle. Mirko war hier gerade dabei den Hufschlag wieder plan zu ziehen, also begnügten wir uns zum Warmreiten mit Zirkelreiterei. Braddock ‚The Parrot‘ schlurfte unter Kerry vor sich hin. Wenn Ruby das sehen würde, würde sie beide Hände über den Kopf schlagen. „Jetzt erzähl doch mal.“ forderte Kerry schließlich und sah mich erwartungsvoll an. „Du bist seit zwei Tagen wieder da und hast Nichts erzählt!“ beschwerte sie sich. „Was soll ich denn erzählen?“ brummte ich widerwillig und ging nun, da dieser gerade gezogen war, mit Verdine auf den Hufschlag. „Ich hab gearbeitet…“ antwortete ich schließlich und hörte wie Kerry abermals seufzte. „Und es ist nichts Spannendes passiert? Du warst doch auch bei deiner Freundin!“ fragte sie genervt. Ich lachte heiser. „Davon erzähle ich dir nicht.“ sagte ich bestimmt und galoppierte Verdine an, die sich freute endlich ans arbeiten zu kommen. Braddock und Kerry schlurften noch immer im Schritt und wenn Kerry es doch mal schaffte sich halbwegs durchzusetzen im langsamen Trab, vor sich hin. „Früher hast du mehr erzählt!“ sagte Kerry enttäuscht, als ich auf ihrer Höhe war. Für mich war das Gespräch beendet und so warf ich ihr nur einen flüchtigen Blick zu und widmete mich dann wieder Verdine. „Du siehst gestresst aus, deshalb hake ich nach.“ fing Kerry wieder an. „Wir machen uns alle Sorgen!“ Tief ausatmend parierte ich Verdine zum Schritt und sah rüber zu Kerry, die in der Mitte eines Zirkels stand und Braddock machen ließ, was er wollte. „Wenn du nicht willst dass er sich gleich mit dir wälzt, solltest du die Zügel aufnehmen.“ warnte ich sie die Stirn in Falten gelegt. Hektisch zog Kerry die Zügel zu sich, sodass Braddock den Kopf hob und seine Aufmerksamkeit wieder bei Kerry war. „Warum ich gestresst bin ist privat.“ sagte ich ruhig und versuchte den erstaunten Blick von Kerry zu ignorieren. „Auf einmal?“ flüsterte sie niedergeschlagen und ließ Braddocks Kopf abermals sinken. „Fängst du wieder an alles in dich hinein zu fressen, wie damals als wir uns kennenlernten?“ sagte sie noch immer leise, aber so laut, dass ich sie gut verstehen konnte. „Das war etwas anderes.“ meinte ich kühl und lobte Verdine, da sie heute trotz meiner gedanklichen Abwesenheit gut mitmachte. Kopfschüttelnd stieg Kerry ab. „Wenn du meinst.“ sagte sie abweisend und brachte Ruby’s Pony zurück in seine Box. Wirklich bewegt wurde Braddock nicht, aber das würde Ruby heute Abend schon merken. Ich arbeitete mit Verdine noch ein paar Minuten, ehe ich sie abritt und im Anschluss auf die Stutenweide brachte. Bis zum Abend beschäftigte ich noch Happy Fantasy und Felan. Mikro und Beth hatten sich ausgiebig mit den Fohlen befasst. Bear Brooks Denahi, What Rainbow, Fantastic Sonata, Rouge Trap, PFS Strolch, Golden Sugar,Little Miss Backyard, PFS‘ Storm Cat, Stars of Magic und CHH‘ Classic Spring standen in kleinen Gruppen aneinander gekuschelt auf den beiden Absetzerweiden. May und José hatten PFS‘ Savory Blossom, Raving Hope Slayer, Ehrengold,Moulan, Bear Totem’s Denali und Blütenzauber im Galopprennen trainiert. Gegen Abend kam Ruby um nach ihrem Pony zu sehen und beschäftigte dann auch noch Iseabail und Lady Lyneth Bowen.

      Am nächsten Tag war ich nach einer beinahe schlaflosen Nacht früh auf den Beinen und machte die beiden Junghengste Vikarund Mephisto soweit fertig. Die beiden waren noch nicht fertig eingeritten und so longierte ich sie vorbereitend. Der Beritt für die beiden würde außerhalb stattfinden. Anschließend machte ich mit Thomas, der ebenfalls noch nicht beritten war etwas Freidressur. Der große Hengst war nicht ganz so roh wie die beiden Tinker und würde unter meiner Hand fertig eingeritten. Ruby kam heute schon vormittags zum Stall. Nachdem sie mit ihrem Pony durch war schnappte sie sich Magical Touch von der Weide und putzte sie übergründlich, flechtete ihr Langhaar neu ein und begleitete mich dann auf einen Ausritt, bei dem ich Slap Happy ritt. „Wie kommt es, dass du so früh hier bist?“ wollte ich wissen und lächelte Ruby an, die sich in ihrer Zeit auf dem Hof verdammt gut gemacht hatte. Wenn sie so weiter macht, dann würde sie sicher eine gute Reiterkarriere hinlegen. „Ich hab heute keine Schule, weil zu viele Lehrer ausgefallen sind.“ erzählte sie mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Ich lachte kurz und trabte Scheppi dann an. Ruby folgte. „Aber nächste Woche hab ich ein paar Klausuren…“ fügte Ruby ernüchtert hinzu. „Ich bin froh, wenn ich endlich fertig bin.“ Schweigend schmunzelte ich. Alles was ich jetzt hätte sagen können, wird Ruby oft genug von Erwachsenen hören. Also beließ ich es dabei. Als wir wieder auf dem Hof waren kam uns Max mit Riven in a Dream undScarlet in Birth entgegen, die er wohl zur Ovalbahn brachte. Ich kümmerte mich den Rest des Tages um Mr. Raw Depressionund LMR Lady Luna. Kerry hielt sich heute fern von mir und versuchte Niffler und Benji in den Griff zu bekommen, die heute besonders aufmüpfig waren. Gegen Abend sah ich dass Abby sich mit Mister Blockhead beschäftigte. Der Tinkerhengst war noch recht neu auf dem Hof und zeigte durchaus Talent für die Dressur. Allerdings hätte ich nicht vermutet, dass Abby so viel aus ihm herausholen konnte wie ich da gerade sah. Da ich mit meinen Aufgaben für heute abgeschlossen hatte verweilte ich an der Bande und sah mir das Training an. Abby war ein Profi und ließ sich von Zuschauern nicht stören. Im Gegenteil, es schien sie anzufachen noch mehr Enthusiasmus reinzustecken. „Sieht gut aus, nicht wahr?!“ erschrocken fuhr ich herum und hätte Isaac beinahe eine Klatsche verpasst. Doch er hatte damit gerechnet und meinen Unterarm gepackt, bevor ich ihn erreichte. „Woah, ruhig Brauner!“ meinte er lachend und ließ mich los. „Du kommst spät.“ merkte ich an. „Ich komme immer spät, das ist eine Kunst für sich.“ meinte Isaac grinsend. Ich lachte und sah wieder zu Abby, die diese Anspielung wohl gehört hatte und angewidert den Kopf schüttelte. „Gehen dir die Witze aus?“ rief sie zu Isaac, doch Isaac fand sich immer noch äußert amüsant und ließ sich nichts anderes einreden. „Wie war deine Fortbildung?“ wollte ich wissen und ging mit Isaac ins Haus, wo wir ausgiebig über die Arbeit der letzten und der nächsten Tage sprachen. Kerry saß immer noch recht bockig daneben und schüttelte hie und da den Kopf. Als Isaac sich verabschiedete sah Kerry mich wieder mit diesem erwartungsvollen Blick an. „Was denn?“ fragte ich genervt. „Ihr habt euch mehrere Stunden nur über die Arbeit unterhalten? Im Ernst jetzt?“ sagte sie mit steinerner Miene. Ich zog den Kopf zwischen die Schultern. „Kann es sein, dass du das Problem hast, Kerry?“ fragte ich ein wenig forscher als gewollt. Ertappt sah sie mich an. „Ich bin nicht Gine!“ beteuerte sie empört und machte auf dem Absatz kehrt. „Dann mach nicht die gleichen Fehler wie sie.“ In Kerrys Gesicht mischte sich Traurigkeit. Für einen kurzen Moment sah es so aus, als würde sie noch etwas erwidern. Doch dann verabschiedete sie sich mit einer vollkommen deplatzierten Reserviertheit und verschwand. Was für eine scheußliche Lage…

      „Kerry hat sich heute und morgen krank gemeldet.“ meldete Mrs Clayton, als ich am nächsten Morgen zusammen mit Pitch im Halbschlaf die Treppe runterlief um mir den ersten Kaffee zu holen. „Was hat sie denn?“ fragte ich teilnahmslos, da ich noch nicht ganz begriffen hatte wer und was vor sich ging. „Hat sie nicht gesagt.“ Ich ließ ein Brummen vernehmen und nahm meine Tasse aus der Spülmaschine, trocknete sie kurz ab und nahm mir etwas frisch aufgebrühten Kaffee. „Soll ich hier bleiben?“ fragte ich den nächstbesten Mitarbeiter, der rein kam. Beth schüttelte eifrig den Kopf. „Fahr ruhig, wir kommen klar.“ sagte sie fröhlich und nahm sich ebenfalls eine Tasse Kaffee. Da meine nun leer war bedankte ich mich und schnappte mir Unterlagen, Leine, Jacke und Schlüssel, zog meine Schuhe an und ging mit Pitch raus. Regen. Immer noch regnete es und stürmisch war es noch dazu. Pitch, der mittlerweile kniehoch gewachsen war zog die Rute ein. Das war absolut nicht unser Wetter und die paar Meter bis zum Auto reichten aus um uns beide zu durchnässen. Der Weg führte uns heute zu einer Show für regionale Pferdezuchten. Zwar stellte ich selber nicht aus, aber es war immer gut zu wissen, mit wem man Kontakte schließen konnte.

      Auf der Show gab es viele Züchter der typisch britischen Rassen. Darunter auch einige Clydesdale und Shire Horse Züchter und ich glaubte sogar zwei Drum Horse Hengste zu sehen. Shire und Clydesdale Züchter verpönten Drum Horses meistens, da sie noch nicht lange als eigenständige Rasse galten. Ich für meinen Teil fand sowohl die einen, als auch die anderen interessant. Allerdings gefielen mir die heute anwesenden Drum Horses nicht so gut. Sie war zu schlaksig und zudem hatten sie beide eine Tovero Scheckung, was ich mit allen Mitteln zu vermeiden suchte. Sehr schön waren jedoch einige Shires. Kräftig gebaut mit ordentlich Halsung und Fesselbehang. Vor einem Exemplar blieb ich stehen. Ein Brauner ohne Blesse, mit vier symmetrisch weißen Beinen. Ein bisschen Weiß hatte er an der Stirn. Das Langhaar war zu shiretypisch verflochten und ließ die eigentliche Länge nur erahnen. Eigentlich war an diesem Pferd nicht viel Besonderes. Den Braunton hatten 90% aller braunen Shires und auch das nur sehr kleine Kopfabzeichen war nicht allzu selten. Es war seine Ausstrahlung die mir gefiel. Acht Jahre alt, gefahren und geritten, mit überschaubarer Showkarriere. Wie ich so das Informationsblatt durchlas sah ich aus dem Augenwinkel, wie sich ein Mann näherte. Neugierig wie Pitch war zog er leicht in dessen Richtung. Als der Mann neben mir stehenblieb und mich freundlich anlächelte wandte ich mich zu ihm. „Sie sehen aus, als hätten sie Ahnung?“ begann der schmale Mann etwas unsicher und sah kurz zu Pitch, den ich daraufhin zu mir zog. „Ich bin Züchter. Hunter Crowley.“ stellte ich mich vor und lächelte den Mann aufmunternd an. „Was für Pferde züchten sie, Sir?“ fragte er übertrieben höflich. „Hauptsächlich Englische Vollblüter.“ Und sie Mr …?“ Ich hatte den Herrn kalt erwischt. Eilig stellte er sich als Jayden Buck vor. „Ich baue mir gerade eine Shire Zucht auf.“ erklärte er und zeigte mir stolz seinen Deckhengst Clairkson. Er sah dem Hengst hier vor uns sogar ein wenig ähnlich, war aber wesentlich dunkler in der Farbe und hatte unregelmäßigere Beinabzeichen. Wir unterhielten uns eine Weile über die Pferdezucht, worauf man zu achten hatte und was bei den Shires als Zuchtziel galt. „Woher kennt ihr euch bei den Shires aus?“ wollte Jayden wissen, der mich noch immer siezte. „Ich habe eine Shire Stute für die Drum Horse Zucht.“ erklärte ich und rechnete eigentlich schon mit einem abfälligen Kommentar. Doch Jayden war interessiert. Mitten im Gespräch darüber ob Drum Horse eine sinnvolle Zucht war oder nicht, brach ich ab. Im Gehen fiel mir eine schwarze Stute auf, die im miserablen Zustand war. „Wieso stellt man sie hier aus?“ fragte ich empört. Die Stute hieß Bad Medicine und war lackschwarz. Sähe sie nicht aus wie ein Flickenteppich durch die ganzen Narben, wäre sie sicher ein hübsches Exemplar ihrer Rasse. Nicht ganz typisch, da weiße Beine eigentlich höchst erwünscht waren, aber ein Hingucker alle male. Auch Jaydens Blick haftete auf der Stute. „Die werden doch untersucht, bevor sie herkommen. Wie kann sie dann hier stehen?“ fragte er und warf einen Blick auf das Informationsblatt. In großen Lettern stand dort „Rette mich“. Es handelte sich hier also um ein Rettungspferd, aus schlechten Verhältnissen. Man suchte über die Show jemanden, der sich der Stute annahm. „Was hältst du davon?“ fragte mich Jayden und versuchte die Stute anzulocken, die sich im hintersten Eck ihres begrenzten Platzes verkrochen hatte. „Nicht viel.“ meinte ich knapp und musste eiskalt auf Jayden wirken, der es tatsächlich geschafft hatte, dass Bad Medicine ein paar Schritte auf uns zu tat. „Wieso nicht?“ fragte er ebenso knapp ohne den Blick von der Stute abzuwenden. „Weil man nicht weiß ob man es je wieder gerade biegen kann, was da falsch gemacht wurde.“ erklärte ich stumpf. „Dafür hätte ich keine Zeit.“ Jayden hatte dafür wenig Verständnis, ließ mir aber meine Meinung. Wir beschlossen gemeinsam etwas zu Essen und verabschiedeten uns nach dem gegenseitigen Versprechen in Kontakt zu bleiben was die Zucht betrifft. Ich machte zusammen mit Pitch noch einen Abstecher zu den Englischen Vollblütern, bevor wir uns auf den Heimweg machten. Zu Hause schrieb ich Käthe von meinem Tag und fragte gleichzeitig wie es bei ihr aussieht. Wir hatten seit einer gefühlten Ewigkeit nicht gesprochen.


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      13. Februar 2018 | 14487 Zeichen von adoptedfox und sadasha

      Hunter | Mit Kopfzerbrechen lag ich wach. Käthe benahm sich wie ein Teenager, der nicht wusste ob er gute oder schlechte Laune hatte. Mit Sicherheit kam es mir auch nur so vor, aber es nervte mich. Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass es bereits 2 Uhr morgens war. Noch drei Stunden um Schlaf zu finden, bis der Arbeitstag beginnt. Eigentlich hatte Käthe nichts Schlimmes verbrochen. Wir hatten wenig Kontakt und als wir uns zufällig trafen war es komisch. Da kann Käthe auch nichts für, oder doch? Pitch riss mich aus meinen Gedanken. Er träumte und schlug dabei mit seinen Pfoten gegen das Bett, was mich richtig wach machte. Zwar kannte ich die Geräusche schon und sie versetzten mich nicht mehr in einen Schockzustand wie beim ersten Mal als ich sie hörte, aber dennoch saß ich jetzt kerzengerade im Bett und beobachtete den schwarzen Rüden. Punkt 5 Uhr sprang Pitch auf und lief im Zimmer auf und ab. Es dauerte nicht lange, bis mich das Geräusch der Krallen auf dem Parkett so nervte, dass ich aufstand um ihn rauszulassen. Bei der Gelegenheit machte ich mich gleich auch fertig für den Tag und bereitete im Anschluss Pitchs Frühstück vor. Mrs Clayton machte nebenbei Kaffee und warf ab und an einen argwöhnischen Blick auf das rohe Fleisch. „Das riecht fürchterlich.“ klagte sie und sog den Duft der ersten Tasse Kaffee ein um den Gestank loszuwerden. „Für Pitch duftet das gut.“ erwiderte ich und deutete zum Retriever, dem der Sabber schon aus den Lefzen hing. Da er dazu neigte sein Futter in einem Drei-Meter-Radius um sich herum zu verteilen wenn er fraß, fütterte ich ihn seit ein paar Monaten draußen. Auch heute stellte ich die Schüssel vor die Türe und Pitch trottete fröhlich hinterher um sein Frühstück auf dem überdachten Platz zu genießen.
      Ein paar Stunden später stand ich mit Kerry in der Reithalle und half ihr mit Vikar und Mephisto. Die beiden Junghengste waren zur Zeit im Beritt und bekamen daher besonders viel Aufmerksamkeit. Kerry hatte es mit Hilfe einer Trainerin bereits geschafft sie an das Zubehör und Reitergewicht zu gewöhnen, sodass nun die richtige Arbeit anfing. Nach gut zwei Stunden saßen wir wieder ab und brachten die zwei in ihre Boxen. “Ist bei Käthe und dir eigentlich alles in Ordnung?” fragte Kerry. “Wieso fragst du?” Wollte sie jetzt wirklich über meine Beziehung sprechen? “Weil sie lange nicht mehr hier war und du warst schon lange nicht mehr bei ihr. Am Hof gehen schon Gerüchte rund, dass es bei euch kriselt.” - “Gerüchte?” fragte ich lachend. “Jetzt lenk nicht ab! Ist alles in Ordnung?” - “Ich weiß es selbst nicht.” meinte ich schulterzuckend und machte mich auf die Suche nach Pitch. “Du solltest mit ihr sprechen, wenn du nichtmal selbst weißt was Sache ist. Das meine ich nicht nur als Psychologin, sondern auch Freundin.” Wahrscheinlich hatte sie damit recht. Sie hatte Recht. Ohne vorher anzurufen packte ich Pitch in den Wagen, den ich irgendwo bei den Weiden aufgegabelt hatte und fuhr los.

      Käthe | “Soll ich dir sicher keinen Helm bringen?” rief Erin mir über den Platz zu. Ich lachte gespielt und verneinte während ich damit beschäftigt war Smooth Gravity zu parieren. Die Stute machte es mir alles andere als einfach. Als ich sie endlich dort hatte wo ich sie wollte hielt ich neben Erin an und rieb mir mit dem Ärmel den Schweiß von der Stirn. “Du hättest sie Probe reiten sollen.” sagte sie vorwurfsvoll und reichte mir eine Flasche Wasser. “Sie muss sich erst einleben. Gib ihr etwas Zeit!” erwiderte ich und nahm einen kräftigen Schluck. “Einen Versuch noch!” motivierte ich mich selbst und nahm die Zügel auf. Konzentriert trabte ich die Stute an und wechselte durch die ganze Bahn um die Stute anzugaloppieren. Gravity kam mir jedoch einen Schritt zuvor und machte einen gewaltigen Satz nach vorn um mich abzusetzen. Was ihr gelang. “Du hättest dir einen Helm aufsetzen sollen.”

      Stöhnend rappelte ich mich auf und rieb mir die Schulter. “Was machst du denn hier?” fragte ich Hunter und lief zu Gravity die am Zaun stand und mich beobachtete. “Nach dir sehen.” gab er trocken zurück. “Jetzt hast du mich ja gesehen.” antwortete ich und öffnete das Tor um Gravity zurück in den Stall zu bringen. “Ich lass euch besser allein, ja?” flüsterte Erin und lächelte mir aufmunternd zu bevor sie ging. Ich zog der Stute die Zügel über den Hals, nahm die Trense ab und zog ihr ein Halfter an damit ich sie in der Stallgasse anbinden konnte. “Ich wollte nach dir sehen, weil wir sprechen müssen.” sagte er genervt. “Ich hör dir zu.” sagte ich ohne ihn anzusehen, nahm der Stute den Sattel ab und brachte ihn zusammen mit dem Zaum in die Sattelkammer. Mit schmerzverzerrtem Gesicht hob ich den Sattel auf seinen Platz und ging zurück zu Gravity und Hunter. Ich nahm den Hufkratzer aus der Putzbox und hob einen Huf der Stute an. “Du wolltest mit mir sprechen.” erinnerte ich Hunter und begann damit ihren Huf auszukratzen. “Hast du dich verletzt?” wollte er wissen und bemühte sich um eine nicht allzu besorgte Miene zu machen. “Natürlich habe ich mich verletzt, ich wurde gerade in hohem Bogen abgesetzt.” gab ich genervt zurück und drängte mich an ihm vorbei. “Dann fahre ich dich jetzt zum Krankenhaus.” - “Nein das wirst du nicht.” unterbrach ich ihn und sah auf. “Es geht mir gut. Zwei oder drei Tage, dann ist alles wieder in Ordnung.” - “Das.” Er packte mir forsch an die Schulter. “Ist nicht in zwei, drei Tagen wieder in Ordnung.” Ich stöhnte vor Schmerz auf und gab ihm aus Reflex eine Ohrfeige. “Was sollte das?” fragte ich und sah ihn vorwurfsvoll an. Er ignorierte meine Frage und bugsierte mich zu seinem Wagen. Pitch folgte uns fröhlich. “Ich bleibe hier!” fuhr ich ihn an und stemmte meine Hand gegen die Tür damit er sie nicht öffnen konnte. “Damit es schlimmer wird und du für Wochen ausgeknockt wirst, weil du nicht sofort zum Arzt gehen wolltest? Machst du das immer so? Sachen aufschieben?”- “Aufschieben?” fragte ich und wirbelte herum damit ich ihn ansehen konnte. “Du meinst also ich schiebe Sachen auf, ja?” - “Ja.” - “Zum Beispiel?” fragte ich und verschränkte die Arme. Er verdrehte genervt die Augen. “Jetzt gerade, zum Beispiel. Aber wenn du nicht willst. Dann geh halt und sitz es aus.” Er ließ mich los. “Ich bin auch der Meinung du solltest das abklären lassen…” warf Erin ein die, allem Anschein nach, schon eine Zeit lang in der Haustür stand und mitgehört hatte. Ich sah sie an und atmete hörbar aus. “Ich muss mich um…” begann ich, musste aber unterbrechen als Hunter die Wagentür öffnete und mich auf den Sitz schob. “Danke!” rief er Erin zu und ließ sich auf den Fahrersitz fallen. Er zog die Tür zu und verriegelte das Fahrzeug. “Hunter! Das ist Entführung!” rief ich und sah ihn an. “Sobald du aus dem Krankenhaus raus bist, fahre ich dich gerne zur Polizei, damit du mich anzeigen kannst.” meinte er spitz und fuhr los. Genervt schnallte ich mich an und sah aus dem Fenster. Die Fahrt über sprachen wir kein Wort miteinander. Auch im Krankenhaus schien es nicht besser zu werden. Die Notaufnahme war brechend voll und man teilte mir mit, dass es zirka 2 Stunden dauern würde bevor ich dran war. Nervös kaute ich auf meiner Unterlippe herum und ging nach draußen, wo ich mir von einem jungen Mann, der etwa mein Alter hatte, eine Zigarette lieh. Normalerweise rauchte ich nicht, aber manchmal war es eine Erfüllung.

      Hunter | Ich ging davon aus, dass Käthe frische Luft schnappen wollte, daher folgte ich ihr nicht sondern wartete geduldig. Als ich geistesabwesend aus dem Fenster sah konnte ich meinen Augen nicht glauben. Käthe mit einer Zigarette? Seit wann rauchte sie? Ohne nachzudenken ging ich raus und sah sie verwirrt an. “Was hab ich noch verpasst?” fragte ich fast schon enttäuscht, dass ich nichtmal davon etwas wusste. “Ich habe drei neue Pferde und habe die mobile Pferdepflege aufgegeben um meine Trainerlizenz zu erhalten und… sonst eigentlich nichts.” antwortete sie und blies mir den Rauch entgegen. Resigniert nickte ich und zog meine Schachtel Zigaretten aus der Tasche um mir eine anzumachen. “Wie sieht es bei dir aus?” fragte sie und sah mich an. “Wenn sich bei mir etwas Großes bewegt hätte, wüsstest du davon.” - “Das ist also der Grund weswegen du dich nicht mehr gemeldet hast.” - “Was?” verwirrt sah ich sie an. Ich hatte keine Lust wieder zu diskutieren. “Ach vergiss es!” sagte sie, warf ihre Zigarette auf den Boden und ging wieder hinein.

      Nach zwei Stunden wurde Käthe endlich aufgerufen. Die Schulter und der Ellenbogen waren geprellt und der Arzt riet ihr sich zu schonen. Dass sie das nicht tun würde stand außer Frage. “Wieso hast du dich nicht gemeldet?” fragte Käthe leise. “Weil ich nicht sicher war ob es richtig wäre. Deinem Vater ging es nicht gut und ich dachte du würdest dich lieber erstmal auf ihn konzentrieren. Ich wollte nicht stören. Ich war mir sicher, dass du dich gemeldet hättest, wenn es wieder passt.” - “Danke, jetzt fühle ich mich schlecht!” rief sie und rutschte tiefer in den Sitz hinein. Ich lachte leise. “Noch schlechter?” Doch anstatt zu antworten nickte sie nur. “Ich habe oft überlegt dir zu schreiben oder einfach vorbei zu fahren aber ich wollte dich nicht mit meinen Problemen belasten.” Seufzend stieg ich aus und ging um den Wagen herum um Käthe die Tür zu öffnen. “Also waren wir in etwa gleich blöd.” schloss ich und warf die Tür zu, nachdem Käthe ausgestiegen war. “Kann man so sagen, ja.” antwortete sie und lächelte. Wie sie da stand, noch immer an den Wagen gelehnt und lächelnd trotz ihrer Verletzung an der Schulter, war sie der schönste Mensch, den ich mir jetzt gerade vorstellen konnte. Es fühlte sich an als hätte jemand die Zeit angehalten, doch mein Herz raste dagegen an. Wie gerne würde ich sie jetzt... Doch ich hielt mich zurück. Wir hatten gerade erst unseren bisher größten Konflikt gelöst und da konnte ich jetzt nicht... oder doch? Unwillkürlich sah ich mich vor ihr, hatte meine Hände an ihre Hüfte gelegt und berührte sanft ihre Lippen mit meinen. Es war kein richtiger Kuss, es war mehr eine kaum spürbare Berührung. Doch sie weckte mich aus meiner Trance. Ein eiskalter Schauer durchlief meinen Körper und riss mich ein paar Schritte von ihr weg. Noch immer pochte mein Herz so stark, als wolle es mir aus der Brust springen. Ich atmete hörbar aus und fuhr mir durch die Haare, während ich mich langsam wieder beruhigte und zu ihr umdrehte. “Ist alles in Ordnung?” fragte Käthe besorgt und rieb sich die verletzte Schulter. “Alles Bestens.” gab ich verschmitzt lächelnd zurück. “Ich muss leider wieder fahren. Isaac ist heute quasi Alleine mit den Pferden und da muss ich mithelfen.” - “Schreiben wir heute Abend miteinander?” fragte sie, während sie auf mich zu kam und umarmte. “Ich habe dich wirklich vermisst.” flüsterte sie leise und lehnte ihren Kopf auf meine Brust. “Ich hab dich auch vermisst. Ich schreibe dir wenn wir mit den Pferden durch sind.” Ich konnte sie zwar nicht sehen, spürte aber dass sie zufrieden lächelte. “Dann schaue ich mal wie weit Erin mit den Pferden ist.” - “Melde dich, wenn du mich brauchst. Ich kann Isaac auch mal alleine lassen.” meinte ich schmunzelnd und öffnete die Fahrertür. “Mache ich, versprochen!” sagte sie lächelnd und entfernte sich ein paar Schritte vom Wagen damit ich fahren konnte.

      “Auch mal wieder da?” rief mi Isaac zu, der gerade mit Mr. Raw Depression von den Feldern zurück auf den Hof kam, als ich aus meinem Wagen stieg. Es war mittlerweile Spätnachmittag und eigentlich hätte ich ihm helfen müssen die Pferde zu versorgen, weil Kerry nur bis mittags da war. Entschuldigend hob ich die Hände und kam mit Pitch im Schlepptau zu ihm. “Es kam leider etwas dazwischen. Wer muss noch gemacht werden?” Isaac taxierte mich kritisch, während er Mr. Raw Depression auf eine unscheinbare, ruhige Art die Leviten las, da der Hengst versuchte einfach weiterzulaufen, obwohl Isaac stehen geblieben war. “Du kannst deine Vollblüter als abgehakt sehen. Ehrengold, Raving Hope Slayer und PFS Strolch hatte Kelly noch auf die Rennbahn gelassen und Slap Happy, Blütenzauber, Bear Totem’s Denali, Moulan, Riven in a Dream, Scarlet in Birth, LMR Lady Luna, PFS’ Savory Blossom, Happy Fantasy und CHH’ Classic Spring hab ich in der Führanlage laufen lassen. Golden Sugar, Stars of Magic, PFS’ Storm Cat, Little Miss Backyard, Fantastic Sonata, Rouge Trap, What Rainbow und Bear Brooks Denahi hat Kerry glaube ich zusammen von der einen zur anderen Weide geschickt. Keine Ahnung welcher Sinn dahinter stand, aber die Fohlen sind damit alle bedient gewesen, sodass ich sie zwischendurch nur zurück in die Boxen gebracht hatte. Immerhin soll es kommende Nacht wieder frieren. Achja, Benji und Niffler haben sich heute in den Haaren gehabt, die hab ich jetzt getrennt gestellt. Nicht dass du dich wunderst. Wir müssten jetzt noch die Großen machen und Verdine.” - “War Ruby da?” Isaac nickte. “Ja, war sie. Sie hat Braddock ‘The Parrot’ bewegt und ist dann wieder abgezischt. Die war wegen irgendwas verstört, schlechte Noten, Beziehungsdrama, weiß der Geier… Apropos Beziehungsdrama…” Wieder taxierte der Ire mich und wartete auf eine Antwort. Doch ich beschloss nicht auf diese Anspielung einzugehen. “Gut, dann schnappe ich mir als erstes Iseabail und Lady Lyneth Bowen. Du nimmst dir bitte Magical Touch und Felan vor.”
      Gesagt getan, beide machten wir uns an die Arbeit. Isaac ließ immer wieder Sticheleien vom Stapel und versuchte aus mir herauszuquetschen was denn jetzt mit Käthe und mir war, doch ich genoss es ihm den Gefallen nicht zu machen. Soll er ruhig ein bisschen grübeln, wenn es ihn so brennend interessierte. Nachdem die Stuten bewegt waren, blieben uns nur noch Mister Blockhead und Thomas. Als auch diese beiden Hengste zufrieden und müde in ihren Boxen standen war es schon längst Dunkel geworden. Die Uhr zeigte 11 Uhr abends. “Danke.” sagte ich knapp als Isaac sich in seinen Wagen schwang. “Du weißt, dass du dich immer auf mich verlassen kannst.” gab er zurück und knallt die Tür zu um loszufahren. Lachend wandte ich mich ab und ging noch einmal über den Hof um alle Tore und Türen zu kontrollieren. Nebenbei sammelte ich Pitch ein, der sich in einer leeren Box auf Mäusesuche begeben hatte. “Komm Junge.” rief ich und der schwarze Rüde folgte, wenn auch widerwillig. Als ich mir sicher war, dass der Hof gut abgeriegelt war ging ich ins Haus und sprang erstmal unter die Dusche, ehe ich mich aufs Bett warf und mein Telefon aus der Tasche kramte um mich bei Käthe dafür zu entschuldigen, dass es so spät geworden war.


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      12. März 2018 | 6955 Zeichen von sadasha
      Zweispänner

      Zwar kehrte so langsam der Frühling wieder ein, aber angenehm war das Wetter dadurch trotzdem noch nicht. Es war Grau und nass und an manchen Tagen wehte ein eiskalter Wind, der einen dazu zwang sich dick einzupacken. Heute blieb dieser aber aus und so konnte man mit einer leichten Jacke, ohne Schal und Mütze an die Arbeit gehen. Mit Kerry hatte ich gestern ein Gespräch über die Tinker, die sie größtenteils als Therapiepferde nutzen konnte. Felan langweilte sich und Kerry gingen die Ideen aus sie zu beschäftigen. Etwas Neues würde ihr gut tun und Kerry hatte außerdem Spaß am Fahrsport gefunden. Natürlich freute ich mich, dass sie damit einen Bereich gefunden hatte indem sie talentiert war, doch ich konnte nicht hexen und mit einen Fingerschnips die Veranlagung der anderen Tinker verändern, sodass sie ebenso engagiert im Fahrsport waren wie Felan. „Felan war so ausgeglichen, als sie regelmäßig im Zweispänner gefahren wurde.“ kam es da von Kerry. Die beiden anderen Stuten hingegen konnten mit dem Fahrsport nicht allzu viel anfangen und die Hengste würde ich um Nichts in aller Welt neben eine Stute spannen.
      Während ich Bear Brooks Denahi aufhalfterte und aus der geräumigen Fohlenbox holte dachte ich noch immer über dieses Gespräch nach. Doch es kam mir keine Lösung in den Kopf, die Kerry gefallen würde. „Hunter, ich habe nachgedacht.“ riss mich die zarte Frauenstimme aus meinen Gedanken. Ich klinkte den Strick ins Halfter und schob die Boxentüre hinter mit und Denahi zu. Kerry sprach weiter: „Ich darf deine Pferde zu meinen Zwecken nutzen, ohne dass ich dafür etwas zahlen müsste, im Gegenteil. Und da dachte ich, weil ich sowieso ein eigenes Pferd haben möchte, dass ich eines hole... in Absprache mit dir... das zu Felan passt.“ Ein wenig irritiert, fast schon misstrauisch sah ich sie an. „Möchtest du dich abkapseln?“ fragte ich und zog eine ernste Miene. Kerry lächelte. „Ein wenig, wäre das denn schlimm?“ Nun lächelte auch ich. Kerry war mir den ganzen Weg zur Reithalle gefolgt und hatte mir und dem Stutfohlen das Tor geöffnet, sodass wir nun im Sand standen. „Das weiß ich noch nicht. Aber solange du dir nur ein Pferd anschaffst sehe ich meine Existenz noch nicht in Gefahr.“ scherzte ich und klinkte den Strick aus Denahis Halfter aus. Kerry nickte glücklich und versprach nochmal auf mich zurückzukommen, sobald sie ein wenig recherchiert hatte.

      Gegen Mittag fand sich das halbe Team in der Küche ein. Mrs Clayton hatte für Alle gekocht. Obwohl aktuell keine Gäste auf dem Hof waren, stürzte sie sich tagein tagaus in Arbeit und behandelte das Team wie ihre Gäste. Ihr Mann erledigte indes den Papierkram und kümmerte sich um das Marketing. Beim Essen gesellte sich Kerry abermals an meine Seite. „Es gibt da eine Tinkerstute. Von einer sehr freundlichen Frau, die mehr für die Stute möchte, aber selbst keine Zeit mehr hat. Xana heißt die Stute und sie ist wohl super talentiert im Fahren. Da gab es auch ein Video und ich hab schon ein wenig mit ihrer jetzigen Besitzerin geschrieben. Bisher wurde sie nicht zweispännig gefahren, aber solange sie sich mit Felan versteht, kann man ihr den Rest beibringen. Bzw. du könntest das. Nicht wahr?“ Mit großen Augen voller Hoffnung suchte sie meinen Blick. Ich legte mein Essen kurz auf dem Tisch ab und bat sie mir das besagte Video und die Verkaufsanzeige zu zeigen. Xana war ein Fuchsschecke wie er im Buche stand und war soweit ich das sah typisch Tinker. Sie lief gut im Einspänner und schien dort eine solide Grundausbildung erhalten zu haben. Auf ein paar Bildern konnte man sehen, dass sie auch geritten wurde. „Wir können sie ja mal ansehen.“ schlug ich vor und aß weiter ohne auf eine Antwort zu warten. Natürlich stimmte Kerry ein.
      Zwei Wochen später standen wir auf einem Hof in Deutschland. Pferde verschiedenster Rassen wurden hier gehalten und Xana mischte sich gut unter die bunte Herde. Kerry unterhielt sich angeregt mit Xanas Besitzerin, während wir die Fuchsstute von der Weide holten. Ich fühlte mich absolut überflüssig, war aber neugierig wie sich der Schecke unterm Sattel machte. Die jetzige Besitzerin ritt die Stute vor und ließ anschließend Kerry Probereiten. Xana wirkte sehr kooperativ und Kerry hatte keine Probleme sie ordentlich zu reiten. Wir schlugen Kerry dann gemeinsam vor, Xana auch ein paar Minuten ins Gelände zu führen. Rein zur Sicherheit. Ich vermutete bereits, dass Xana ein absolutes Verlasspferd war, aber manche Pferde wussten sich außerhalb ihres geschützten Bereiches komplett anders zu verhalten. Wir begleiteten die beiden auf eine kurze Runde im Schritt rund um den Hof und meine Vermutung bewahrheitete sich. Kerry sprudelte vor Glück und lief rot an, bei dem Versuch ihre Begeisterung im Zaum zu halten, nachdem sie aus dem Sattel gestiegen war. Da auch ich keinen Einwand hatte beschlossen wir in Kontakt zu bleiben. Es gab noch andere Bewerber auf den Tinker und so musste sich Kerry noch ein wenig gedulden. Doch die Zusage, dass sie Xana kaufen konnte, kam schon bald.

      Es vergingen weitere, schier endlose Tage an denen Kerry vollkommen unkonzentriert bei der Arbeit war. Gerade für Mephistound Vikar war das nicht gut, sodass ich die Arbeit mit den beiden frisch eingerittenen Hengsten übernahm. Kerry sollte sie nicht gleich nach dem Beritt verreiten. Ich war heilfroh, als endlich der Tag kam, an dem ein kleiner Pferdehänger auf den Hof fuhr und Xanas Besitzerin aus dem Wagen stieg. Ihre Miene war nicht ganz eindeutig, doch glücklich war sie nicht. Vielleicht erleichtert, aber sie war auch verbissen, traurig. Immerhin hatte sie die Tinkerstute jahrelang aufgepäppelt und umsorgt. Ich konnte verstehen, dass bei einem solchen Verkauf viel Wehmut mitschwang. Kerry hingegen stand die Euphorie ins Gesicht geschrieben. Sie kaufte ein gutes Pferd und konnte es kaum erwarten Xana mit Felan zusammen zu bringen. Doch erstmal wurde der Papierkram erledigt. Ich bat Beth darum sich um den Neuzugang zu kümmern, ehe Kerry Zeit hatte konnte es noch ein paar Minuten dauern.
      Der Pferdehänger war schon lange vom Hof gefahren und mit ihm Xanas nun ehemalige Besitzerin. Trotzdem saß Kerry noch mit mir am Tisch und starrte Löcher in die Luft. „Geht es dir gut?“ fragte ich vorsichtig wurde von Kerrys durchbohrenden Blick getroffen. Sie nickte ruhig. „Es ging mir schon lange nicht mehr so gut wie heute.“ Sie wirkte trotzdem wie betäubt und so ergriff ich die Initiative und stand auf um in den Stall zu gehen und zu sehen wie es Xana dort erging.
      Kerry setzte in den nächsten Wochen alles daran Felan und Xana einander näher zu bringen und ihr Plan ging auf. Die beiden Stuten duldeten einander und das war erstmal eine gute Basis. Das wöchentliche Training würde sie Stück für Stück zusammenschweißen. Es machte Spaß Kerry bei der Arbeit mit den Stuten zu beobachten. Zwar hatte ich nun wieder etwas mehr zu tun, musste ein paar der Arbeiten, die sonst Kerry erledigt hatte übernehmen, aber es war die Sache wert.


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      11. Juni 2018 | 13.173 Zeichen von sadasha
      Neuzugänge

      Als mitten in der Nacht das Telefon klingelte drehte ich mich zuerst noch einmal auf die andere Seite, in der Hoffnung den schrillen Ton ignorieren zu können. Doch sobald ich mich umgedreht hatte leckte mit Pitch hektisch über das Gesicht. Genervt schob ich ihn von mir weg und richtete mich ächzend mit einem Blick auf die Uhr auf. Wer zur Hölle ruft um 2:37am an? Die Vorwahl sagte mir nichts und das konnte nur bedeuten, dass der Anrufer von weit weg kam. Wenigstens erklärte das auch die irre Zeit. Verschlafen nahm ich das Gespräch an und brummte ins Telefon. "Ehm… Hunter?" Ich brummte erneut. Eine Frau war am anderen Ende der Leitung und die Verbindung stand eher schlecht als recht, sodass der Ton knisternd und rauschen bei mir ankam. "Hey! Wir hatten uns doch über deine Tinker unterhalten! Und was du suchst und ja… Ich hab eine tolle gefunden, Pearl carrier und… du wolltest keine Fohlen oder?" Nachdenklich schwieg ich. Cooper aus Kanada war am Telefon, doch auch bei ihr musste es jetzt schon spät sein. "Schläfst du auch mal?" brummte ich ohne ihre Frage zu beantworten. Sie lachte. "Ist doch noch früh hier! Oh, hab ich dich geweckt? -" sie brabbelte eine Entschuldigung und redete dann über ein Fohlen, das sie ebenfalls entdeckt hatte. "Double Dilute! Du suchtest doch sowas oder nicht? Und eine Stute! Warte, ich schicke dir Fotos. Und… Hunter ich hab die zwei gekauft, du kannst also nicht Nein sagen. Im Zweifelsfall werden die sicher auch klasse Therapiepferde für deine… Freun-, Kollegin?" Ich hatte nach Fotos mein Gehör eingestellt und kramte nach meinem Laptop. Pitch hatte seinen Kopf auf dem Bett abgelegt und sah mir schwanzwedelnd dabei zu wie ich versuchte klar zu werden. "Warte kurz, der Laptop braucht Strom…" unterbrach ich Cooper. "...und ich brauche Kaffee."

      Nachdem ich mir einen Kaffee gemacht und Pitch auf den Hof gelassen hatte, setzte ich mich mit dem Laptop ins Wohnzimmer wo auch das Ladekabel lag. Die Stute war bereits eingeritten und gefahren und komplett durchgetestet was Erbkrankheiten und Farben betraf. Für mich also perfekt und dass sie Pearl Trägerin war würde später noch mit Mephisto interessant werden. Das Tinkerfohlen war sehr kompakt gebaut trotz der Größe und sie sah auch ansonsten korrekt aus. Hier wurde nicht nur wegen der Farbe gezüchtet. Trotzdem sah ich mir auch die Linien der kleinen Stute ausgiebig an, ehe ich mich bei Cooper bedankte. Gemeinsam planten wir die Überfahrt nach England und klärten das Finanzielle. Als ich auflegte wurde es schon hell und auch Cooper war jetzt müde. Wir wünschten uns also noch eine gute Nacht und legten dann auf. Ich jedoch blieb jetzt wach. Ich ging ins Bad um zu Duschen und mich für den Tag fertig zu machen. Noch bevor einer der Angestellten eintrudelte hatte ich die Fütterung fertig, die ersten Pferde auf die Weiden gebracht und mistete die ersten paar Boxen, bis Beth zum Arbeitstag kam und mir das Werkzeug aus der Hand schnappte. "Guten Morgen!" meinte sie fröhlich und lächelte mich an. "Du hast wohl nichts Besseres zu tun, hm?" Ich verneinte grinsend und streckte mich ausgiebig, ehe ich aus Benjis Box ging. Der kleine Hengst stand zusammen mit seinem Shettykumpel Niffler auf einer doppelt gesicherten Weide aus denen sie nicht mehr ausbüchsen konnten. Zu meiner Überraschung kam mir Ruby entgegen, als ich Thomas von der Weide holen wollte um mit ihm zu arbeiten. Sie hatte ihren Ponyhengst Braddock 'The Parrot' an der Hand. "Mit dir habe ich erst am Nachmittag gerechnet. Keine Schule heute?" Sie grinste über beide Ohren und nickte. "Richtig. Es sind viele Lehrer krank und deshalb dürfen heute zwei Klassen zu Hause bleiben. Ich bin unter den Glücklichen." - "Na dann viel Spaß." meinte ich und ging weiter zu meinem Drum Horse Hengst. "Achja Hunter?!" rief Ruby noch und ich blieb kurz stehen. "Später kommen noch ein paar Freundinnen, können wir uns die Shettys dann leihen? Nur auf dem Hofplatz etwas Spielen mit den Ponys?" Ich nickte und gab ihr einen Daumen hoch, ehe ich wieder kehrt machte. Thomas stand zusammen mit Tank am Rand der Weide, wo das höchste Gras wuchs. Doch im Gegensatz zum Rappen graste er nicht, sondern beobachtete aufmerksam mein Verhalten. Vielleicht erkannte er, dass ich sein Halfter mitschleppte. Jedenfalls trabte er ein paar Schritte auf mich zu, sodass auch Tank kurz aufsah um zu überprüfen was seinen Kumpel aufmischte. "Guter Junge." lobte ich den Schecken und streichelte den kräftigen Hals, als er bei mir stand und sich das Halfter überziehen ließ. Den fast vierjährigen Hengst hatte ich seit Kurzem unterm Sattel und er machte sich soweit ganz gut. Die langen Beine bekam er noch nicht immer richtig geordnet, doch dafür übten wir das ja. Auch heute sattelte und zäumte ich ihn. In der noch recht kühlen Reithalle longierte ich Thomas zuerst ab und schwang mich dann in den Sattel. Im Moment arbeiteten wir an seinem Trab und den Übergängen zum Schritt. Hier und da, wenn die Motivation stimmte versuchten wir es auch schon mit kurzen Galoppphasen. Doch die waren kaum nennenswert und wirklich schlacksig in der Ausführung. In Trab und Schrott kam Thomas aber schon gut runter, lernte sich zu entspannen und versuchte es mir Recht zu machen.
      Nach der Session mit dem Drum Horse Hengst rief ich bei Käthe an. Sie erzählte mir vom ein oder anderen Neuzugang und dass sie nun aufpassen müsse nicht noch mehr Pferde ins Boot zu holen. Ich erklärte ihr, dass es mir da im Moment nicht viel anders ging. Die beiden Neuzugänge Stonery und Hester würden wohl nächste Woche eintreffen. "Achja und wenn du ja jetzt eine Rappstute hast verlange ich ein Shooting zusammen mit Moulan und als Kontrast vielleicht Smooth Gravity, sollten die sich verstehen." meinte ich und lächelte bei dem Bild, das ich mir da zusammenstellte. Echo's Maiden sollte die Rappstute heißen. "Mit blauen Augen!" Ich war sehr gespannt sie kennenzulernen. "Und wenn du so denkst, kannst du Sympathy of the Devil auch gleich mit einplanen. Die ist auch schwarz-weiß." Ich brummte wohlwollend. "Und wen hat dir Occulta noch verkauft?" fragte ich neugierg. "Einen Hengst." sagte sie aufgeregt. "Valentine's Cantastor heißt er. Ein Brauner." Da ging mir sofort ein Licht auf. "Den habe ich gesehen, als ich sie mal besucht habe. Holst du die zwei ab oder werden sie dir gebracht?" Käthe schwieg. "Ich sehe dich nicht, das ist dir aber klar oder?" fragte ich vorsichtig. "Ja klar… Keine Ahnung, das haben wir noch nicht geklärt." Ich lachte leise. "Gut, ich komme später vorbei. Bearing Spots und Compliment erkennen mich vielleicht schon nicht mehr, so lange war ich nicht mehr da." Wir legten auf. Kerry hatte mittlerweile Vikar und Mister Blockhead für heute fertig, sodass sie nur noch die Stuten übrig hatte. "Venetia und Magical Touch spanne ich mir an und bin für etwa eine Stunde im Gelände." erklärte ich und ging mit den Halftern der beiden Stuten auf die Weide. Erleichtert dankte sie mir und schnappte sich das Halfter von Felan. Max und José sind fleißig mit CHH' Classic Spring und PFS Strolch. Die beiden Vollblüter räumten auf den Rennen aktuell viele Schleifen ab. Bald würde ich Bear Brooks Denahi ebenfalls auf die Rennbahn schicken, doch ihr fehlte es noch an Ausbildung.
      Während ich mit den beiden Tinkerstuten unterwegs war überlegte ich was ich am nächsten Tag unternehmen wollte. Die beiden benahmen sich vorbildlich und wir hatten eine sehr entspannte Runde um das Gestüt herum. Die Schatten der Bäume ließen die brennende Sonne nicht zu uns durchdringen, sodass wir immer noch fit waren als wir auf den Hof zurück kehrten. "Crowley, sie sollten was essen!" rief mir Mrs. Clayton von der Türe zu. Ich brachte zuerst die beiden Stuten zurück auf die Weiden und schob die Kutsche die letzten paar Zentimeter in die Scheune, ehe ich zum Essen kam. Danach setzte ich mich mit Pitch ins Auto und fuhr nach Nottingham um Käthe zu besuchen.

      "Erin ist mit Hibana unterwegs." erklärte Käthe und küsste mich sanft zur Begrüßung. "Wir haben den Hof für uns!" Hinter ihr stand Amistad und stupste sie ungeduldig an. "Wir bringen den kurz weg ja? Dann zeig ich dir auf dem Rückweg Echo's Maiden und dann gehen wir rein. Die beiden anderen sind ja noch nicht hier. Aber ich hab Fotos!" erzählte sie stolz. Dass ich auch nach den beiden Fohlen gucken würde war selbstverständlich. For an Angel streckte neugierig den Kopf aus der Box, als wir an ihr vorbeigingen. Amistad war auch nicht abgeneigt gegenüber der hübschen Stute, doch Käthe kannte keine Gnade und zog den Scheckhengst weiter bis zu seiner Box. "Wo sind denn die Kleinen?" wollte ich wissen. Käthe zeigte nach draußen und ich beschleunigte meinen Schritt. Bearing Spots und Compliment standen gleich draußen, wenn man aus dem Stall kam und warteten darauf reingeholt zu werden. "Die sollen noch draußen bleiben, Hunter!" rief Käthe, als ich das Tor öffnete um mich auf die Weide zu mogeln. Sofort kamen die beiden zu mir und taxierten mich neugierig. Doch Leckerchen hatte ich heute nicht dabei. Besonders Compliment hatte nochmal einen ordentlichen Wachstumsschub. Ich ließ meinen Blick über die anderen Weiden schweifen. Grenzfee stand auch noch draußen zusammen mit der neuen Rappstute. Smarty Jones war der einzige, den ich noch nicht gesehen hatte. Aber er würde dann wohl in seiner Box stehen. Pitch fing an zu quängeln, weil ich ihn nicht mit auf die Weide gelassen hatte und bevor er richtig laut wurde kam ich lieber wieder raus und ging mit ihm Käthe hinterher ins Haus. Hier tauschten wir uns über unser beider Neuzugänge aus. "Ach, ich hab ganz vergessen dir Echo's Maiden zu zeigen." sagte Käthe schockiert. Doch ich unterbrach sie, ehe sie weitersprechen konnte. "Ich hab sie eben schon gesehen. Sie sieht toll aus. Wunderbar groß!" - "Und ihr Fell ist total samtig!" fügte Käthe hinzu woraufhin ich schmunzelte.

      Wir waren erst spät wieder heim gefahren und so schaffte ich es in dieser Nacht wieder nicht den verlorenen Schlaf nachzuholen. Doch es half nichts. Wenigstens war Kerry früher da und hatte sich schon Iseabail und Lady Lyneth Bowen gewidmet. Ich ging daher sofort über zu meinen Vollblütern. Kerry würde später noch Xana bespaßen. Ich begann mit Happy Fantasy. Die Stute kam grundsätzlich etwas zu kurz und deshalb gehörte mein Vormittag heute gänzlich ihr. Ich putzte sie ausgiebig, sattelte sie dann und ging mit ihr auf die Militarystrecke in Mitten der Rennbahn. Von hier aus konnte ich meinen Jockey bei der Arbeit zusehen. Sie hatten heute die Oldies Ehrengold und Mikado aus dem Stall geholt. In der Mittagspause erklärte ich den beiden dass ich mir als nächstes Mr. Raw Depression rausnahm. Die beiden nickten und sagten dann dass sie PFS' Savory Blossom und Raving Hope Slayer rennen wollten.
      Ich freute mich sehr, als am Nachmittag Isaac aus dem Urlaub kam. Übersäht mit noch mehr Sommersprossen als üblich und mit heller Fläche rund um die Augen, weil er wohl die Sonnebrille nicht abgenommen hatte bevor er sich an den Strand gelegt hatte. Freundschaftlich begrüßten wir uns und gingen zusammen in den Stall. Blütenzauber und Riven in a Dream waren die nächsten, die wir uns vornahmen. So heiß wie es war zogen wir uns in die Reithalle zurück, wo auch Abby schon den ganzen Tag war. Sie hatte sich mit Moulan beschäftigt und jetzt gerade ritt sie Scarlet in Birth warm. "Beth macht das mit den Fohlen gut oder?" fragte Isaac, der unsere Stallhilfe vor seinem Urlaub auserkoren hatte die Fohlenarbeit zu übernehmen. Sie hatte damit zu Beginn sehr zu kämpfen. "Sie hat sich gut mit ihnen eingespielt, ja." gab ich zurück. Besonders das Hengstfohlen Golden Sugar hatte sie ganz gut im Griff. Die Flausen von PFS' Storm Cat oder Stars of Magic waren dagegen ein Witz. Als wir mit den beiden Stuten fertig waren hatte Beth gerade Little Miss Backyard an der linken und Fantastic Sonata an der rechten Hand. "Könnt ihr nicht noch die letzten beiden übernehmen?" flehte sie und Isaac und ich tauschten vielsagende Blicke aus. Wir stimmten aber zu. So konnte Beth mit der Stallarbeit weiter machen und Isaac und ich schnappten uns What Rainbow und Rouge Trap. Die beiden Stuten brannten schon darauf die Welt zu erkunden. Als wir jedoch mit ihnen nach draußen gehen wollten um eine Runde um den Hof herum zu machen scheuten sie und wollten lieber wieder zurückgehen. Wir tasteten uns also eine Ecke vorsichtiger heran und ließen die beiden Stutfohlen in Ruhe gucken und das Tempo selbst bestimmen. Weit kamen wir so zwar nicht, aber wir konnten das Führtraining mit einem positiven Gefühl abschließen, als wir nach einer halben Stunde auf den Hof zurück kehrten um die Fohlen in ihre Boxen zu bringen wo sie übernachten würden.
      Am nächsten Tag hatten die meisten Pferde frei und so konzentrierte ich mich auf Slap Happy. Isaac hatte sich Bear Totem's Denali fertig gemacht und Kerry nahm LMR Lady Luna mit auf einen gemeinsamen morgendlichen Ausritt. Am Nachmittag kümmerten sich die beiden um Verdine und Tainted Whiz Gun, sodass ich frei hatte. Ich nutzte die Zeit um mit Pitch zum See zu gehen und die Woche ruhig ausklingen zu lassen. Nächste Woche würden die beiden Neuzugänge eintreffen und die Stallordnung wieder mal aufmischen.


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      01. November 2018 | von sadasha
      Schnelle Pflege für alle Pferde

      Nachdem ich endlich vom Arzt das Go bekommen habe meine Pferde wieder zum teil selbst zu versorgen, machte ich mich heute früh gleich auf in den Stall um bei der Fütterung auszuhelfen. Ich fing bei meinen Zuchtstuten an um sie als erste auf ihre Weide bringen zu können. LMR Lady Luna, PFS' Savory Blossom und Scarlet in Birth streckten schon neugierig die Köpfe aus der Box, als sie den Fuggerwagen hörte. Slap Happy kam erst zur Tür, als ich bereits vor ihr stand. Als Boxennachbarin wurde dann auch Mikado neugierig. Riven in a Dream war noch im Halbschlaf und musste erstmal aufstehen, als sie das Futter hörte. Ich versuchte noch ein Foto davon zu machen, wie sie in ihrer Box lag, doch ich war zu langsam und erwischte sie mitten in der Bewegung. Die Dunkelheit gab dann den Rest dazu, das Bild war komplett verschwommen. Als nächstes waren Moulan, Blütenzauber und Bear Totem's Denali an der Reihe. Die Vollblut Zuchtstuten waren damit fertig. Nach der Fütterung kamen sie auf ihre Weide. Jetzt waren Tainted Whiz Gun, Verdine und Happy Fantasy bereit für ihr Frühstück. Die bunte Truppe stand nicht mit den Zuchtstuten auf einer Weide. Sie hatte ein eigenes Weideplätzchen und war so harmonisch, dass ich sie gar nicht in die große Herde werfen wollte. Die "Youngsters" hingegen schon. CHH' Classic Spring, PFS' Storm Cat, Rouge Trap, Fantastic Sonata und Essence of Life konnten sich schonmal daran gewöhnen mit tragenden Stuten und Fohlen umzugehen. Sie waren meine Anwärter. Die Jährlingsstuten Little Miss Backyard, Stars of Magic und What Rainbow standen zusammen mit Hester auf einer Weide weiter weg von ihren Mutterstuten. Das Absetzen hatten sie bereits hinter sich, doch ehe sie wieder zu den Großen kommen, würde noch etwas Zeit versteichen. Framed in Fantasy, mein neuster Zuwachs stand zusammen mit Braddock 'The Parrot', Niffler und Benji auf einer Weide, da ich aktuell keine Hengstfohlen außer ihm auf dem Hof hatte. Als die Fütterung der Stuten durch war öffnete ich die Paddockboxen der Hengste. Dabei ließ ich zuerst die älteren Hengste raus. Ehrengold und Mr. Raw Depression und danach Reverence. Zuletzt kamen Raving Hope Slayer und PFS Strolch auf ihre Paddocks.
      Mirko hatte sich in der Zwischenzeit um den zweiten Stalltrakt gekümmert und Xana, Stonery, Venetia, Felan, Magical Touch, Delmara, Iseabail, Lady Lyneth Bowen und Uschi komplett versorgt. Beth war noch dabei die Kaltbluthengste raus zu bringen. Maeyr, Schneemann und Mister Blockhead hatte ich schon draußen gesehen. Tank, Buck or Two, Thomas, Vikar und Mephisto standen noch in ihren Boxen. Ich hatte noch zwanzig Minuten Zeit um eine Box fertig zu machen für den heutigen Neuankömmling. Ramira, eine Tinkerstute, die auch Kerry gut gefallen wird. Sie war charakterlich einwandfrei und genoß bislang ein sehr liebevolles zu Hause in dem sie ordentlich in der Freiarbeit gefördert wurde. Für ein Therapiepferd exzellente Voraussetzungen. Nach der langen Reise aus Deutschland würde sie erstmal Ruhe brauchen. Ich streute deshalb so ein, dass sie es gemütlich hatte. Futter würde sie Portionsweise mitbringen, sodass ich mir darum vorerst keine Gedanken machen musste. Futterumstellungen hatte ich nun schon zu genüge umgesetzt und auch Ramira wird damit sicher gut zurecht kommen, sobald ich damit beginne. Ich legte ein paar saftige Möhren in den Futterkrug und öffnete das Fenster zum Innenhof. Damit war ich mit meinem Tagesplan fertig.


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      1. April 2019 | von sadasha
      Frühlingseinbruch
      Den Kopf auf eine Hand gestützt, saß ich auf dem Hocker in der Sattelkammer. Ich starrte die offene Dose Lederfett an, die vor mir auf dem Boden stand, sah sie jedoch nicht. Ich war mit meinen Gedanken bei meinen Eltern, suchte Lösungen für das Dilemma, das sich um sie wob, wie ein giftiges Netz. Die Nachricht vom Schlaganfall meines Vaters hatte mich vor zwei Tagen aus der Bahn geworfen. Meine Mutter war vollkommen aufgelöst und lief herum wie ein aufgescheuchtes Huhn, wenn man sie besuchte. Sie fand sich alleine nur schwer zurecht. Jahrzehnte lang hatte sie meinen Vater an ihrer Seite, ihr Ruhepol, ihr Anker. Jetzt war er im Krankenhaus und kämpfte mit den Folgen des Schlaganfalls. Die Ärzte wollten uns nicht zu viel versprechen, er würde vielleicht wieder gehen lernen, vielleicht wieder sprechen können, aber sein Geist war sehr mitgenommen. Ich hatte meine Mutter wegen ihrer ebenfalls schlechten Verfassung nach Hause geholt. Hier konnte ich immer ein Auge auf sie werfen, sie ablenken. Mein Team half mir dabei und es zeigte bereits Wirkung. Aber war das die Lösung? Sicher nicht. Ich musste mir für die Zukunft etwas anderes überlegen.
      Ich seufzte und riss mich aus meinem Gedankenkarussell. Jemand hatte die Tür hinter mir geöffnet. Als ich mich umwandte sah ich, dass es Kerry war. Sie brachte Sattel und Trense von Vikar nach ihrem Training zurück. „Vikar kam heute aus dem Schwitzen kaum noch raus. Auch die anderen Kaltblüter tun sich schwer mit dem plötzlichen Frühlingseinbruch. Kannst du mir helfen sie zu scheren? Ich bin mit der Maschine so unsicher.“, fragte sie, als sie das Zubehör fertig verstaut hatte und sich zum Gehen wandte. Ich nickte zum Sattel auf dem Bock vor mir. „Ich mach den noch fertig, dann komme ich.“
      Kerry hatte Tank auf die Stallgasse geholt und ihn gründlich geputzt. Der Shirehengst sah mich aufmerksam an, als ich mich mit der Schermaschine näherte. Er war meistens entspannt. Das Scheren kannte er und gerade ihm mit seinem schwarzen Fell, war es immer eine große Erleichterung, wenn wir ihm beim Fellwechsel halfen. „Ich hol schon mal den nächsten Kandidaten, dann kann ich Putzen, solange du Tank scherst.“ Abermals nickte ich und schloss die Maschine am Strom an. Ich stellte eine recht kurze Haarlänge ein und begann am Hals gegen den Strich zu scheren. Kerry hatte die Mähne fest eingeflochten, sodass sie mich jetzt nicht störte, selbst wenn sich Tank einmal schüttelte. Ich nahm mir die Zeit um langsam die Bahnen zu ziehen und auf Unebenheiten zu achten. Schließlich wollte ich den Hengst nicht verletzen. Immer wenn ich absetzte prüfte ich die Temperatur der Schermaschine. Wurde sie zu heiß, setzte ich für ein paar Minuten aus, damit sie sich abkühlen konnte. Nach Tank war Felan an der Reihe. Kerry brachte den Hengst weg und ich ging eine Stallgasse weiter um die Schimmelstute zu scheren. Felan war auch sehr ausgeglichen und ruhig. Der Krach der Schermaschine machte ihr nichts. Ihre dunkle Haut ließ das Fell grau erscheinen. Kerry half mir beim Po und hob den Schweif an, da Felan ihn nicht von selbst hochnahm, wenn ich in die Gegend kam. Dadurch dass die Stute deutlich kleiner war, als Tank war ich auch viel schneller mit dem Scheren fertig. Kerry hatte dennoch schon das nächste Pferd fertig geputzt. Schneemann war zwar auch weiß, hatte aber eine helle Haut, da er kein Schimmel war. Er bekam eher einen rosa Touch, wo die Haut durchschimmerte. Während ich ihn scherte, putzte Kerry Uschi, deren Dapples beim Schervorgang deutlicher zum Vorschein kamen. Eine Herausforderung stellte Maeyr dar. Der Hengst war mal wieder in Höchstform und schnappte immer wieder nach mir, wenn ihm eine Stelle nicht passte. Als ich seine Spinnereien satt hatte bat ich Kerry ihn abzulenken, damit ich den Schervogang in Ruhe abschließen konnte. Auch Mister Blockhead war nicht begeistert vom heutigen Tagesprogramm. Nach ihm legten wir erstmal eine Pause ein und aßen zu Mittag.
      „Holt ihr die anderen? Wir haben für Alle gekocht.“, bat meine Mutter, als wir die Küche betraten. Sie sah glücklich aus. Mrs. Clayton deckte im Hintergrund den Tisch. Es roch köstlich nach gebratenem Fleisch und Rosmarin. Kerry und ich teilten uns auf und holten den Rest des Teams. Ein so üppiges Essen hatten wir selten. Meistens gab es Eintöpfe, Suppen, irgendwas, das sich schnell für eine große Truppe anrichten ließ. Jetzt wo Mrs. Clayton jedoch die Hilfe von meiner Mutter hatte tischten sie gemeinsam auf. Sie waren ein ausgezeichnetes Team. „Als nächstes scheren wir Mephisto und Buck or Two. Dann sind es nur noch die übrigen Stuten.“, erklärte Kerry. Liz sah auf. „Das macht ihr also den ganzen Tag! Vielleicht könnte man bei der Gelegenheit die Fohlen an das Geräusch gewöhnen?“, schlug sie vor. Ein zustimmendes Murren ging durch die Reihe, da niemand den Mund leer hatte um in Worten zu antworten. Den Rest des Essens diskutierten wir aus wie dir das Fohlentraining am besten einbringen konnten ohne die Kleinen komplett zu verschrecken. Am besten ging das mit den sehr routinierten Stuten. Xana, Venetia, Ramira und Sovereign boten sich an.
      Nach dem Essen ging es dann an die Umsetzung. Ich begann damit die Stuten zu scheren und Kerry sah immer mal wieder mit einem der Fohlen vorbei. Zuerst mit Hester, die das Alles recht wenig interessierte. Gut für sie, denn als Tinker würde die später öfter in den Genuss kommen zum Fellwechsel geschoren zu werden. Aber auch die Vollblutfohlen Little Miss Backyard, What Rainbow und Framed in Fantasy konnten sich mit dem Geräusch und dem Vorgang etwas vertraut machen. Als die vier Stuten unseres Vertrauens durch waren mit Scheren, fehlte nur noch Stonery. Auch sie wurde heute von überschüssigem Winterfell befreit und anschließend mit einer leichten Decke eingedeckt.
      Der nächste Tag begann ganz standardmäßig. Es war für mich schon so normal, meine Mutter im Haus zu haben, dass es sich unnatürlich anfühlte, sie demnächst wieder wegzuschicken, damit sie weiter mit meinem Vater leben konnte. Doch für den Moment genoss ich ihre Anwesenheit und ihre Hilfsbereitschaft im Haushalt. Sie hatte sogar Pitch raus gelassen, sodass ich sofort an die Arbeit mit den Pferden gehen konnte. Ich schnappte mir zuerst Ehrengold und Sunday Morning und steckte sie in die Führanlage, die beiden braunen Hengste verstanden sich erstaunlich gut und so konnte man sie halbwegs unbeaufsichtigt ihre Runden drehen lassen. Von der Reithalle aus konnte ich sie beobachten. Ich machte mir Riven in a Dream fertig und wärmte sie zuerst einmal gründlich auf. Als ich damit fertig war betrat Isaac mit Mikado in die Halle. „Keine Stangen aufgebaut? Bist du krank?“ Ich lachte. „Kein Bedarf. Aber nur zu, wenn du Stangenarbeit machen möchtest: Fühl dich frei.“, gab ich zurück und trabte Riven an. Isaac beließ es für seine erste Trainingseinheit des Tages dabei und baute erst nachdem er Mikado weggebracht hatte ein paar Stangenlektionen auf. Ich hatte nun PFS Strolch unter mir und nutzte die Stangen ebenfalls. Da Isaac jetzt den Halbbruder PFS' Straight Alignment ritt kamen wir mit den Abständen in etwa hin, wenngleich Ally ein Stückchen kleiner war. Die Schrittlänge war erstaunlicher Weise recht ähnlich. Nach dem Mittag schnappte ich mir zuerst Golden Sugar und später Reverence und machte ihn für den Geländeparcours fertig, der sich endlich wieder bereiten ließ, nach all den nassen Tagen. Die Hofeigene Strecke hatte ich für mich alleine, da heute nur Isaac als Trainer auf dem Hof war. Er blieb jedoch den Tag über in der Halle. Die Stuten PFS' Savory Blossom und Essence of Life würde das freuen, da sie sonst gleich gewaschen werden müssten, was keine von ihnen sonderlich mochte. In der Führanlage liefen, als ich von meiner Geländesession zurück kam, Rouge Trap, PFS' Storm Cat, Tainted Whiz Gun und CHH' Classic Spring. Damit waren die Vollblüter für heute bewegt. Frei war mein Nachmittag jedoch trotzdem nicht, da ich noch ein paar Besorgungen für die Schmiede machen musste. Erst als ich spät Abends wieder nach Hause kam, hatte ich endlich frei und konnte mit Pitch die Ruhe genießen.
    • AliciaFarina
      Pflegebericht für alle meine Pferde

      Während der Umstrukturierungen des Gutes hatte ich leider zu wenig Zeit gehabt um mich um alle Pferde zu kümmen, aber heute hatte ich mir Zeit freigeschaufelt und schaute nach dem Rechten. Im mittlerweile nicht mehr neuen Aktivstall standen seit einiger Zeit alle meine Stuten: Lady Lu, Silfra, Shakira, Willow Maiden, Gisela, River's Drafna, Mina, RiverDance, Tiva, Parwaneeh, Gaitano`s Little Girl, Fina, Stássa, Moon`s Pumpkin, Baldintáta, Greta, Riverdale, VK Yolie Whisp, Blue Spirit, Time to Dance, Artemis Zara, Smokin Jackie Joe, Menetetty, Rivervixen, Walla Walla Starshine, I'm simply extraordinary, Wild Strawberry, PFS Diadora, Little Lioness, Watschelente, Lotteliese, Felan, Dóttla von der Schildburg und The Devil wears a suit and tie. Alle Stuten waren zufrieden und standen in Gruppen an den Heuraufen oder auf dem Trail. Mittlerweile war der Offenstall der Hengste fertig: Giacomo Casanova, Kangee, Big John, Give me everything tonight, Dark Choc' O'Lena, Rudsmo Remi, River's Uprising, L'ombre de la Mikasi, Vipke van de Zandhoeve, Lettenhof's Nanuk, Nils Sverre, Townsend Cosmopolitan, BR Alan's Steamin Dinner, Excelsior, Loki, Svadilfari, Black Moonlight Shadow, Nandengo, Maeyr, Tank, Mister Blockhead, Dynur fra Frelsi, Civil War und der Hengst vom Joelle Makeover Narvik HMJ 1005, der sich mittlerweile sehr gut eingewöhnt hatte, liefen glücklich über das Gelände ihres Offenstalles.
      In der nächsten Zeit würde sich einiges ändern, ich war auf der Suche nach einem Nachfolger für mein Gestüt, damit ich mich vollkommen auf meinen Therapiestall konzentrieren kann. Da alles gut war ging ich zurück ins Büro und arbeitete weiter an meinen Plänen.

      1704 Zeichen by AliciaFarina
    • AliciaFarina
      19.03.2020
      Pflegebericht für:
      Silfra, Gaitano's Little Girl, Give me everything tonight, Big John, Mina, Giacomo Casanova, Lady Lu, Rudsmo Remi, Tiva, Gisela, Willow Maiden, RiverDance, Dark Choc' O'Lena, Fina, Parwaneeh, River's Uprising, Shakira IV, Kangee, Stássa, Moon's Pumpkin, River's Drafna, Maeyr, Felan, Tank, Mister Blockhead, Hnakki van Ghosts, Vin, GRH Princess Peppy Ann, Náttdis van Ghosts, Àrtali van Ghosts

      L'ombre de la Mikasi, Greta, Nils Sverre, Riverdale, Time to Dance, Smokin' Jackie Joe, Menetetty, Rivervixen, Townsend Cosmopolitan, Walla Walla Starshine, BR Alan's Steamin Dinner, Svaðilfari, PFS Diadora, My Holly, Civil War

      Nandengo, Baldintáta, Lettenhof's Nanuk, Vipke van de Zandhoeve, Lotteliese, VK Yolie Whisp, Blue Spirit, Watschelente, Loki, Excelsior, I'm simply extraordinary, Wild Strawberry, Little Lioness, Dynur fra Frelsi, Black Moonlight Shadow, Dóttla von der Schildburg, The devil wears a suit and tie, Narvik HMJ 1005, Angus, Artemis' Zara, Just a simple Dude, Væna fra glæsileika eyjarinar, Stiffler, MW's Amelie, MW's Soraya, BR Princess Peppy Gaia, Flapa, Yasmin di Royal Peerage, Fire is catching


      Mitten im Umbau machte ich mich auf den Weg um nach dem Rechten bei meinen Pferden zu kucken. Zuerst ging es auf das neue Gelände unseres Therapiestalles, dort standen Nandengo, Lettenhof's Nanuk, Vipke van de Zandhoeve, Loki, Excelsior, Dynur fra Frelsi, Black Moonlight Shadow, Narvik HMJ 1005, Angus, Just a simple Dude, Stiffler und Fire is catching bereits in einen Offenstall. Bei den Hengsten und Wallachen war alles gut und der Baulärm störte sie nicht im geringsten.
      Baldintáta, Lotteliese, VK Yolie Whisp, Blue Spirit, Watschelente, I'm simply extraordinary, Wild Strawberry, Little Lioness, Dóttla von der Schildburg, The devil wears a suit and tie, Artemis' Zara, Væna fra glæsileika eyjarinar, MW's Amelie, MW's Soraya, BR Princess Peppy Gaia, Flapa, Yasmin di Royal Peerage stehen noch am Gestüt, da die neuen Offenställe noch nicht fertig gebaut sind. Auch bei den Stuten, die demnächst noch umziehen sollen, war alles in Ordnung, also schaute ich nach den restlichen Pferden. Silfra, Gaitano's Little Girl, Give me everything tonight, Big John, Mina, Giacomo Casanova, Lady Lu, Rudsmo Remi, Tiva, Gisela, Willow Maiden, RiverDance, Dark Choc' O'Lena, Fina, Parwaneeh, River's Uprising, Shakira IV, Kangee, Stássa, Moon's Pumpkin, River's Drafna, Maeyr, Felan, Tank, Mister Blockhead, Hnakki van Ghosts, Vin, GRH Princess Peppy Ann, Náttdis van Ghosts, Àrtali van Ghosts,L'ombre de la Mikasi, Greta, Nils Sverre, Riverdale, Time to Dance, Smokin' Jackie Joe, Menetetty, Rivervixen, Townsend Cosmopolitan, Walla Walla Starshine, BR Alan's Steamin Dinner, Svaðilfari, PFS Diadora, My Holly, Civil War, Silfra, Gaitano's Little Girl, Give me everything tonight, Big John, Mina, Giacomo Casanova, Lady Lu, Rudsmo Remi, Tiva, Gisela, Willow Maiden, RiverDance, Dark Choc' O'Lena, Fina, Parwaneeh, River's Uprising, Shakira IV, Kangee, Stássa, Moon's Pumpkin, River's Drafna, Maeyr, Felan, Tank, Mister Blockhead, Hnakki van Ghosts, Vin, GRH Princess Peppy Ann, Náttdis van Ghosts und Àrtali van Ghosts diese standen entspannt in ihren Gruppen auf den Paddocks oder in ihren Offenställen.
      Nachdem ich alles kontrolliert hatte ging es wieder ins Büro, denn ein großer Umbau und Umzug muss gut geplant werden.

      3352 Zeichen
    • AliciaFarina
      Pflegebericht für:
      Silfra, Gaitano's Little Girl, Give me everything tonight, Big John, Mina, Giacomo Casanova, Lady Lu, Rudsmo Remi, Tiva, Gisela, Willow Maiden, RiverDance, Dark Choc' O'Lena, Fina, Parwaneeh, River's Uprising, Shakira IV, Kangee, Stássa, Moon's Pumpkin, River's Drafna, Maeyr, Felan, Tank, Mister Blockhead, Hnakki van Ghosts, Vin, GRH Princess Peppy Ann, Náttdis van Ghosts, Àrtali van Ghosts
      L'ombre de la Mikasi, Greta, Nils Sverre, Riverdale, Time to Dance, Smokin' Jackie Joe, Menetetty, Rivervixen, Townsend Cosmopolitan, Walla Walla Starshine, BR Alan's Steamin Dinner, Svaðilfari, PFS Diadora, My Holly, Civil War

      Nandengo, Baldintáta, Lettenhof's Nanuk, Vipke van de Zandhoeve, Lotteliese, VK Yolie Whisp, Blue Spirit, Watschelente, Loki, Excelsior, I'm simply extraordinary, Wild Strawberry, Little Lioness, Dynur fra Frelsi, Black Moonlight Shadow, Dóttla von der Schildburg, The devil wears a suit and tie, Narvik HMJ 1005, Angus, Artemis' Zara, Just a simple Dude, Væna fra glæsileika eyjarinar, Stiffler, MW's Amelie, MW's Soraya, BR Princess Peppy Gaia, Flapa, Yasmin di Royal Peerage, Fire is catching, Fönn​


      Durch Corona verzögerte sich der Umbau etwas, das war aber sehr gut für die Ausbildung der Pferde. Fönn, welche erst wenige Monate bei uns war hatte richtig aufgeblüht. Sie hatte sich mit den anderen Pferden angefreundet und war mittlerweile gut in die Herde integriert. Einige Jungpferde waren mittlerweile unter dem Sattel und die Fohlen werden immer größer. Auf dem Gelände des Therapiestalles stehen Nandengo, Lettenhof's Nanuk, Vipke van de Zandhoeve, Loki, Excelsior, Dynur fra Frelsi, Black Moonlight Shadow, Narvik HMJ 1005, Angus, Just a simple Dude, Stiffler und Fire is catching bereits in einen Offenstall. Bei den Hengsten und Wallachen war alles gut , sie haben sich sehr gut an den Baulärm und die großen lauten Geräte gewöhnt.
      Baldintáta, Lotteliese, VK Yolie Whisp, Blue Spirit, Watschelente, I'm simply extraordinary, Wild Strawberry, Little Lioness, Dóttla von der Schildburg, The devil wears a suit and tie, Artemis' Zara, Væna fra glæsileika eyjarinar, MW's Amelie, MW's Soraya, BR Princess Peppy Gaia, Flapa, Yasmin di Royal Peerage stehen noch am Gestüt, da die neuen Offenställe noch nicht fertig gebaut sind. Auch bei den Stuten, die demnächst noch umziehen sollen, war alles in Ordnung, also schaute ich nach den restlichen Pferden. Silfra, Gaitano's Little Girl, Give me everything tonight, Big John, Mina, Giacomo Casanova, Lady Lu, Rudsmo Remi, Tiva, Gisela, Willow Maiden, RiverDance, Dark Choc' O'Lena, Fina, Parwaneeh, River's Uprising, Shakira IV, Kangee, Stássa, Moon's Pumpkin, River's Drafna, Maeyr, Felan, Tank, Mister Blockhead, Hnakki van Ghosts, Vin, GRH Princess Peppy Ann, Náttdis van Ghosts, Àrtali van Ghosts,L'ombre de la Mikasi, Greta, Nils Sverre, Riverdale, Time to Dance, Smokin' Jackie Joe, Menetetty, Rivervixen, Townsend Cosmopolitan, Walla Walla Starshine, BR Alan's Steamin Dinner, Svaðilfari, PFS Diadora, My Holly, Civil War, Silfra, Gaitano's Little Girl, Give me everything tonight, Big John, Mina, Giacomo Casanova, Lady Lu, Rudsmo Remi, Tiva, Gisela, Willow Maiden, RiverDance, Dark Choc' O'Lena, Fina, Parwaneeh, River's Uprising, Shakira IV, Kangee, Stássa, Moon's Pumpkin, River's Drafna, Maeyr, Felan, Tank, Mister Blockhead, Hnakki van Ghosts, Vin, GRH Princess Peppy Ann, Náttdis van Ghosts, Fönn und Àrtali van Ghosts diese standen entspannt in ihren Gruppen auf den Paddocks oder in ihren Offenställen.



      2370 Zeichen by AliciaFarina
    • AliciaFarina
      07.11.2020
      Silfra, Gaitano's Little Girl, Give me everything tonight, Big John, Mina, Giacomo Casanova, Lady Lu, Rudsmo Remi, Tiva, Gisela, Willow Maiden, RiverDance, Dark Choc' O'Lena, Fina, Parwaneeh, River's Uprising, Shakira IV, Kangee, Stássa, Moon's Pumpkin, River's Drafna, Maeyr, Felan, Tank, Mister Blockhead, Hnakki van Ghosts, Vin, GRH Princess Peppy Ann, Náttdis van Ghosts, Àrtali van Ghosts

      L'ombre de la Mikasi, Greta, Nils Sverre, Riverdale, Time to Dance, Smokin' Jackie Joe, Menetetty, Rivervixen, Townsend Cosmopolitan, Walla Walla Starshine, BR Alan's Steamin Dinner, Svaðilfari, PFS Diadora, My Holly, Civil War

      Nandengo, Baldintáta, Lettenhof's Nanuk, Vipke van de Zandhoeve, Lotteliese, VK Yolie Whisp, Blue Spirit, Watschelente, Loki, Excelsior, I'm simply extraordinary, Wild Strawberry, Little Lioness, Dynur fra Frelsi, Black Moonlight Shadow, Dóttla von der Schildburg, The devil wears a suit and tie, Narvik HMJ 1005, Angus, Artemis' Zara, Just a simple Dude, Væna fra glæsileika eyjarinar, Stiffler, MW's Amelie, MW's Soraya, BR Princess Peppy Gaia, Flapa, Yasmin di Royal Peerage, Fire is catching, Fönn


      „Dieser nervige Matsch!“, meckerte ich vor mich hin als ich die Fohlen MW's Amelie und MW'S Soraya von der Wiese holte. Die beiden standen momentan mit den anderen Jungstuten, Watschelente, BR Princess Peppy Gaia, Yasmin di Royal Peerage, FPS Diadiora und Rivervixen, von mir zusammen. Sie waren mittlerweile schon 4 Jahre alt und ich bereitete sie derzeit zusammen mit Niklas auf das Einreiten vor. Townsend Cosmopolitan, der auch schon 4 Jahre alt war, wurde schon regelmäßig unter dem Sattel mit ins Gelände genommen um ihn die Balance finden zu lassen. Nach der Einheit mit Amelie und Soraya brachte ich sie wieder zurück, ich schaute nach der Heuraufe, ob noch genug Heu drin war und ging zurück zum Stall. Im Stall ging ich an den Boxen meiner Deckhengste vorbei, Give me everything tonight, Big John, Giacomo Casanova, Rudsmo Remi, Dark Choc' O'Lena, River's Uprising, Kangee, Maeyr, Tank, Mister Blockhead, Hnakki van Ghosts und Àrtali van Ghosts standen zufrieden in ihren Boxen. Manche von ihnen standen auf ihrem großen Paddock, andere mümmelten entspannt an ihrem Heu. Meine Zuchtstuten standen alle im Herdenverband in einem Laufstall mit einem großen angrenzendem Paddock. Auch hier kontrollierte ich das Heu. Mina, Fina, Lady Lu, Shakira und Felan standen verteilt an den Heuraufen. Parwaneeh und Tiva kraulten sich gegenseitig. Der Rest der Stuten, Gaitano's Little Girl, Silfra, Gisela, Willow Maiden, RiverDance, Stássa, Moon's Pumpkin, River's Drafna, Vín, GRH's Princess Peppy Ann und Náttdís van Ghosts standen dösend in kleinen Grüppchen auf dem Paddock und im Laufstall verteilt. Zum Glück liegt unser Therapiestall nur wenige Auto Minuten entfernt, sodass ich schnell zwischen beiden Ställen wechseln kann. Im Paddocktrail der Stuten, standen Baldintáta, VK Yolie Whisp, Blue Spirit, I'm simply extraordinary, Wild Strawberry, Little Lioness, Dóttla von der Schildburg, Artemis' Zara, Væna fra glaesileika eyjarinar, Flapa und Fönn. Lotteliese und The devil wears a suit and tie wurden von unseren zwei Praktikanten für eine Therapieeinheit vorbereitet. Bei den Hengsten und Wallachen im Paddocktrail am anderen Ende des Hofes standen Nandengo, Lettenhof's Nanuk, Vipke van de Zandhoeve, Loki, Excelsior, Dynur fra Frelsi, Black Moonlight Shadow, Narvik HMJ1005, Angus, Just a simple dude, Stiffler und Fire is catching. Bei den Kerlen war mehr Action als bei den Stuten, da sie mehr am spielen sind. Als ich gerade an der Heuraufe war, kamen Vipke und Loki angerast und schlugen Haken bei denen Hasen neidisch werden würden. Nachdem ich am Therapiestall mit allem fertig war, ging es zurück zum Gestüt, heute wollte ich noch etwas reiten, dafür hatte ich mir Riverdale ausgesucht, die hübsche Palomino Stute stand mit Greta, Time to Dance, Smokin Jackie Joe, Menetetty, Walla Walla Starshine und My Holly auf einem großen Paddock. Zum Glück war dieser befestigt, sodass ich trockenen Fußes Riverdale rausholen konnte. Niklas wollte ebenfalls noch reiten und holte sich vom Hengstpaddock Nils Sverre, L'ombre de la Mikasi, BR Alan's Steamin Dinner, Svaðilfari und Civil War wollten ebenfalls mitkommen, aber Niklas scheuchte sie mit Hilfe des Strickes weg. Gemeinsam machten wir unsere Pferde fertig und gingen eine Runde ausreiten, glücklicherweise kamen wir trocken wieder an. Denn kaum dass wir die Pferde weggebracht hatten und ins Auto gestiegen waren öffnete sich der Himmel und es schüttete wie aus Eimern.

      4562 Zeichen by AliciaFarina​
    • AliciaFarina
      Silfra, Gaitano's Little Girl, Give me everything tonight, Big John, Mina, Giacomo Casanova, Lady Lu, Rudsmo Remi, Tiva, Gisela, Willow Maiden, RiverDance, Dark Choc' O'Lena, Fina, Parwaneeh, River's Uprising, Shakira IV, Kangee, Stássa, Moon's Pumpkin, River's Drafna, Maeyr, Felan, Tank, Mister Blockhead, Hnakki van Ghosts, Vin, GRH Princess Peppy Ann, Náttdis van Ghosts, Àrtali van Ghosts

      L'ombre de la Mikasi, Greta, Nils Sverre, Riverdale, Time to Dance, Smokin' Jackie Joe, Menetetty, Rivervixen, Townsend Cosmopolitan, Walla Walla Starshine, BR Alan's Steamin Dinner, Svaðilfari, PFS Diadora, My Holly, Civil War

      Nandengo, Baldintáta, Lettenhof's Nanuk, Vipke van de Zandhoeve, Lotteliese, VK Yolie Whisp, Blue Spirit, Watschelente, Loki, Excelsior, I'm simply extraordinary, Wild Strawberry, Little Lioness, Dynur fra Frelsi, Black Moonlight Shadow, Dóttla von der Schildburg, The devil wears a suit and tie, Narvik HMJ 1005, Angus, Artemis' Zara, Just a simple Dude, Væna fra glæsileika eyjarinar, Stiffler, MW's Amelie, MW's Soraya, BR Princess Peppy Gaia, Flapa, Yasmin di Royal Peerage, Fire is catching, Fönn, Nautilus, Wynja von Atomic, Vösk von Atomic, Genie in a Bottle, Menina


      Heute schaute ich schnell bei allen Pferden nach dem rechten. Meine Zuchtpferde Silfra, Gaitano's Little Girl, Give me everything tonight, Big John, Mina, Giacomo Casanova, Lady Lu, Rudsmo Remi, Tiva, Gisela, Willow Maiden, RiverDance, Dark Choc' O'Lena, Fina, Parwaneeh, River's Uprising, Shakira IV, Kangee, Stássa, Moon's Pumpkin, River's Drafna, Maeyr, Felan, Tank, Mister Blockhead, Hnakki van Ghosts, Vin, GRH Princess Peppy Ann, Náttdis van Ghosts und Àrtali van Ghosts standen verteilt in kleinen Gruppen auf Paddocks oder in ihren Boxen. Meine Sportpferde L'ombre de la Mikasi, Greta, Nils Sverre, Riverdale, Time to Dance, Smokin' Jackie Joe, Menetetty, Rivervixen, Townsend Cosmopolitan, Walla Walla Starshine, BR Alan's Steamin Dinner, Svaðilfari, PFS Diadora, My Holly und Civil War standen teilweise auf ihren Paddocks, manche waren gerade mit meinen Mitarbeitern im Gelände oder beim Training.

      Am Therapiestall standen Nandengo, Baldintáta, Lettenhof's Nanuk, Vipke van de Zandhoeve, Lotteliese, VK Yolie Whisp, Blue Spirit, Watschelente, Loki, Excelsior, I'm simply extraordinary, Wild Strawberry, Little Lioness, Dynur fra Frelsi, Black Moonlight Shadow, Dóttla von der Schildburg, The devil wears a suit and tie, Narvik HMJ 1005, Angus, Artemis' Zara, Just a simple Dude, Væna fra glæsileika eyjarinar, Stiffler, MW's Amelie, MW's Soraya, BR Princess Peppy Gaia, Flapa, Yasmin di Royal Peerage, Fire is catching, Fönn, Nautilus, Wynja von Atomic, Vösk von Atomic und Genie in a Bottle in den Laufställen mit angeschlossenem Trails. Menina kam mir mit ihrer Pflegebeteiligung entgegen, Mara wollte mit ihr spazieren gehen.
      Da alles in Ordnung war ging es für mich zurück ins Büro um Rechnungen zu schreiben.

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  • Album:
    1. Zuchtpferde von der Schildburg
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    AliciaFarina
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    20 Mai 2019
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    Stute
    23. Januar | 7 Jahre
    Rasse Irish Cob
    Stockmaß/Endmaß 154cm
    Fellfarbe Schimmel
    Geno unbekannt

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    Charaktereigenschaften
    Ausgeglichen, Aufmerksam, Nervenstark

    Beschreibung
    Felan ist eine außerordentlich ruhige und ausgeglichene Stute die nicht nur bei den kleinen Besuchern sehr beliebt ist. Seit die Stute eingefahren ist nimmt sie erfolgreich an Fahrturnieren teil, beweist sich aber auch in der Dressur unter dem Sattel. Felan ist eine menschenbezogene Stute die stets konzentriert und aufmerksam mitarbeitet.

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    Trainingsplan
    Eingeritten ✔ | Eingefahren ✔

    Schleifenaufstieg | Trainingsaufstieg | Potential
    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Variationen

    Dressur E A L M S
    Lektionen der Dressur: E A L LM LP M S
    Doma Classica: WE WA WL WM WS
    Alta Escuela: WE WA WL WM WS
    Doma Vaquera: WE WA WL WM WS

    Western E A L M
    Western Pleasure: LK5 LK4 LK3
    Reining: LK5 LK4
    Trail: LK5 LK4 LK3 LK2
    Barrel Racing: LK5 LK4

    Fahren E A L M S
    Dressurprüfung: CAI-A1 CAI-A2 CAI-A4
    Ausdauerprüfung: CAI-M-A1 CAI-M-A2 CAI-M-A4
    Hindernisfahren: CAI-C-A1 CAI-C-A2 CAI-CA4

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    Offiziell
    307. Fahrturnier | 309. Fahrturnier | 406. Springturnier | 316. Fahrturnier | 317. Fahrturnier
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    309. Militaryturnier | 320. Fahrturnier
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    Inoffiziell
    keine

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    Von Finigan
    Von Fleck Aus der Walking to the Moonlight
    Von Asiro Aus der Lizzy | Von Gypsy Tiger Aus der Dreambox

    Aus der Lady Lu
    Von Lucky Diamond Aus der Lady Ann

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    SK 451

    Eingetragene Zucht Bear Brook EC
    Besitzer sadasha (Hunter Crowley)
    VKR/Ersteller sadasha

    Nachkommen
    keine

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    Letzter Tierarztbesuch 18. Mai 2017
    Gesamteindruck gut

    Letzte Zahnpflege überfällig
    Letzte Wurmkur 18. Mai 2017
    Letzte Impfung 18. Mai 2017

    Letzter Hufschmiedbesuch unbekannt
    Ausgeschnitten/Korrigiert nein

    Beschlag vorne keiner
    Beschlag hinten keiner

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