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Mongofisch

Feather

[b]Feather[/b] Rasse: Shetlandpony Alter: 7 Jahre Geburtstag: 2007 Geschlecht: Stute Stockmaß: 0,87m Fellfarbe: Lichtfuchs Abzeichen: / Vater: / Mutter: / Feather ist in vielerlei Hinsicht ein typisches Shetlandpony. Sie neigt dazu, zu dick zu werden, sie kann richtig frech werden und hat oft Flausen im Kopf. Doch andererseits ist sie etwas ganz Besonderes. Die Stute hat einen tollen Charakter, ist sehr lernbegeistert und könnte den ganzen Tag die Kutsche hinter sich herziehen. Sie wird nicht eingeritten werden, sondern intensiv im Fahren ausgebildet werden. Unser Ziel ist es, die hübsche Stute irgendwann auf einer Stutenkrönung vorzustellen, damit sie ihren tollen Charakter und die wunderschöne Farbe an ein paar Fohlen weitergeben kann. Eingeritten: Nein Eingefahren: Ja Eignung: Fahren Galopprennen: / Western: / Springen: / Military: / Dressur: / Distanz: / Fahren: A Hufe: Sehr gut Gesundheit: Sehr gut Gekört/Gekrönt: Nein Nachkommen: Keine Besitzer: Mongofisch Vorbesitzer: Eowin Vkr/Ersteller: Laura999 Offizieller Hintergrund [img]http://abload.de/img/offiziellerhgips00.jpg[/img]

Feather
Mongofisch, 26 Juli 2014
    • Mongofisch
      Pflegebericht 1 - 20.02.02014
      Seit einigen Tagen waren wir nun schon bei Lina auf dem Hof und trotz der schrecklichen Nacht, die uns alle etwas aus der Bahn geworfen hatte, musste das Leben weiter gehen. Kimi und ich hatten schnell entschieden, nicht nach Finnland zurück zu kehren, zu viele unschöne Dinge waren uns dort widerfahren und es fühlte sich einfach falsch an. Wie der Plan für die Zukunft schlussendlich aussehen würde, stand allerdings noch nicht fest. Zunächst würden wir bei Lina bleiben, auch wenn wir uns alle etwas aneinander kuscheln mussten, da für die vielen Pferde hier eigentlich kein Platz war.
      Trotz der trüben Stimmung gab es aber einen kleinen, flauschigen Lichtblick. Die Shettystute Feather hatte uns allen gezeigt, dass man vor allem die schönen Augenblicke im Leben genießen sollte.
      Ich hatte erfahren, dass Maren einige Pferde verkaufen wollte und da musste ich natürlich sofort schauen, ob auch für uns etwas Interessantes dabei war. Zunächst hatten Maren und ich telefoniert, sie hatte mir erzählt, was für Pferde sie noch da hat und wir hatten ein wenig hin und her überlegt. Schließlich blieben wir an Feather hängen, die eine perfekte Partnerin für Dave darstellte.
      Maren schickte mir sofort eine Mail mit Fotos und einem Video, wo der kleine Lichtfuchs vor der Kutsche lief. Eingeritten war die Stute nicht, aber das war überhaupt kein Problem, mit ihren 87cm Stockmaß würde sie sowieso nicht das perfekte Reitpferd abgeben. Schnell war der Kauf beschlossene Sache und ich machte mich sofort auf den Weg nach Polen.
      Gute 4 Stunden war ich unterwegs, während Kimi mit Mieke auf dem Hof blieb. Maren freute sich wahnsinnig und wir mussten natürlich zuerst bei Kaffee und Kuchen die neusten Ereignisse besprechen. Sie war wirklich betroffen über das schreckliche Feuer in Finnland und wünschte uns allen für die Zukunft nur das Beste.
      Ich musste mich jedoch zeitig wieder auf den Rückweg machen, sodass wir uns rasch ans Verladen machten und Maren sich von der kleinen Feather verabschiedete. Ich versprach, irgendwann einmal mit Caletta Urlaub bei meiner Freundin zu machen und verließ mit diesem Versprechen Marens Hof.
      Alle freuten sich, als ich mit dem Shetty im Gepäck wieder in Deutschland ankam. Lina konnte es gar nicht erwarten, die kleine Dame zu sehen, sodass wir zuerst Feather ausluden. Sie war ganz aufgeregt und sichtlich gestresst von der Fahrt, also brachte ich sie erstmal auf einen freien Paddock. Mit ihren kurzen Beinchen flitzte sie über den matschigen Boden und hätte sich dabei nicht nur einmal fast hingelegt.
      Lachend schauten wir dem süßen Pony zu. Ihr Körperbau hatte zwar nicht viel von ihrem Namen, Feder, aber ihr Charakter dafür umso mehr. Mit leuchtenden Augen guckte sie immer wieder zu uns rüber und zauberte uns ein so wichtiges Lächeln ins Gesicht.
    • Mongofisch
      Ausbildungsbericht 1 - Fahren E-A - 22.02.2014
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      Heute war es so weit, meine ersten Ausbildungspferde sollten ankommen. Ich hatte mich vor kurzem dazu entschieden mich nicht nur meinen Pferden zu widmen sondern auch den Pferden anderer. So kam es dazu das ich zusammen mit einer guten Freundin, namens Alice Moseby, einen Ausbildungsstall eröffnete. Welcher an zwei verschiedenen Standorten sein sollte, mein Stall war in Deutschland genauer gesagt in Nord-Rhein Westfalen im Schönen Paderborn und Alice in Neuseeland. Es war kurz vor Zehn als der Anhänger mit den beiden Shetlandponys auf meinen Hof rollte. Ich hatte vorher bereits zwei nebeneinander liegende Paddockboxen Bezugsfertig gemacht und lief nun zum Anhänger. Im Auto welches vor dem Anhänger gespannt war erkannte ich Lisa die am Steuer saß. Sie hatte ihre Tochter Mieke nicht mit gebracht denn Zuhause, bei ihrem Vater war sie besser aufgehoben als den ganzen Tag auf der Autobahn. Lisa und ich begrüßten uns freundlich, denn wir kannten uns bereits da sie eine meiner Stuten eingeritten hatte bevor ich ebenfalls einen Ausbildungsstall eröffnet hatte. Wir luden die beiden aus und ich merkte sofort, das Feather vom Wesen her eine sehr angenehme Stute ist und der Kleine Hengst Dave etwas kecker. Wir brachten die beiden in ihre Boxen, holten die Geschirre und das Putzzeug aus dem Anhänger, verstauten es in der Sattelkammer und zogen uns in mein Büro zurück. Im Büro erfuhr ich das Feather, ebenso Dave, von mir vor der Kutsche Ein-und Zweispännig auf das A-Niveau gebracht werden sollen, das war kein Problem, da ich durch meinen Hengst Big John bereits sehr Gute Fahrkenntnisse auf diesem Gebiet hatte. Nachdem wir alles geklärt hatten verabschiedeten wir uns von einander und Lisa fuhr wieder nach Hause zu ihrer Familie. Ich ließ den beiden Shettys noch etwas Eingewöhnungszeit bevor ich sie für das erste Training am Nachmittag holen wollte.
      Das erste Training
      Am Nachmittag ging ich in den Stall und holte als erstes Dave aus der Box. Der kleine Shetlandpony Hengst kam brav mit mir mit und blieb auch am Anbinder brav stehen Ich putzte ihn gründlich und holte anschließend sein Geschirr aus der Sattelkammer. Ich schirrte ihn an und führte ihn nachdem ich mir noch eine kurze Bogenpeitsche und meinen Helm geschnappt hatte aus dem Stall in Richtung Wiese. Auf der Wiese stand bereits mein Sulky und ich stellte ihn zwischen die Deichsel. Dave kannte es daher machte er keine Probleme. Meinem Mann hatte ich vorher Bescheid gegeben und er kam mir zu Hilfe. Während ich Dave vorne fest hielt pannte er den kleinen Racker an den Sulky. Nun tauschten wir die Rollen. Ich setzte meinen Helm auf, denn Sicherheit geht auch beim Kutsche fahren vor und ich setzte mich langsam in den Sulky. Die Leinen hielt ich locker in der Hand und gab meinem Mann das Zeichen das er gleich anführen kann. Dave nahm meine Los-Geh-Hilfe sofort an und schritt in Shetty typischen Schritt voran. Nach einer Runde ließ mein Mann sich zurück fallen und beobachtete uns von der Mitte der Wiese aus. Dave reagierte hervorragend auf meine Lenkhilfen und auch als ich eine Halbe Parade zur Vorbereitung zum Halt gab reagierte er fein und hielt an. Ich fing nun an damit ihn viele Hufschlagfiguren gehen zu lassen und auch den Trab bezog ich mit ein. Dave reagierte sehr Fein und ich beschloss nun in die Halle zu fahren. Mein Mann verfolgte uns und öffnete mir die Hallen Tür. Auch in der Halle reagierte Dave brav und ich ließ ihn nach einer halben Stunde durchgehend Trab und Schritt Hufschlagfiguren an langen Leinen verschnaufen. Als er nicht mehr pumpte stieg ich vom Sulky ab, spannte Dave aus und führte ihn in den Stall zurück. Dort angekommen schirrte ich ihn ab und er durfte in seine Box zurück. Nun kümmerte ich mich um Feather. Die 6 Jährige Stute war wie ich vorher mir bereits gedacht hatte eine sehr angenehme Zeitgenossin. Beim Putzen gab sie auf Fingerzeig die Hufe. Schnell war sie sauber und auch sie schirrte ich an. Mit ihr wollte ich aber nicht auf der Wiese anfangen sondern in der Halle. Ich führte sie dort hin und spannte sie an. Mein Mann führte uns wieder an aber nach wenigen Schritten durfte er sich in die Mitte zurück ziehen. Auch bei Feather fing ich mit Adam und Eva an sprich mit dem Anhalten, losgehen und dem abbiegen. Feather bewies das sie eine sehr gute Ausbildung hatte und sie bereitete mir wie Dave keine Probleme. Im Trab erarbeitete ich mit ihr das Zirkel vergrößern und verkleinern welches bereits sehr gut klappte. Nach einer guten dreiviertel Stunde hörte ich auf und spannte Feather vor dem Stall aus und ließ den Sulky von meinem Mann in den Schuppen zurück rollen. Ich ging mit Feather in den Stall und schirrte sie ab, danach putzte ich sie über und entließ sie in den Feierabend. Dave und Feather bekamen ihr Abendbrot und ich freute mich schon auf den nächsten Tag mit den beiden.
      Der nächste Tag
      Am Morgen des nächsten Tages holte ich zuerst den kleinen Hengst Dave aus seiner Box. Denn heute wollte ich ihn zum ersten Mal zweispännig fahren. Da ich nicht wusste ob die beiden das schon kannten hatte ich mich dazu entschieden Dave zuerst mit meinem Hengst Vipke van de Zandhoven zu fahren. Vorm anschirren ließ ich die beiden sich in der Reithalle beschnuppern und zusammen laufen. Die beiden verstanden sich auf Anhieb und ich hatte keine Bedenken das es nicht klappen würde. Mein Mann putzte Vipke über und ich Dave. Als sie sauber waren schirrten wir sie an und führten sie zur Kutsche vor der eine Deichsel für Zwei Pferde war. Vipke kannte die Prozedur bereits und wir spannten ihn als erstes an. Dann spannten wir Dave neben ihn, ich setzte mich wieder mir langen Leinen in den Kutschbock und mein Mann führte auf Dave's Seite an. Ich lenkte in Richtung Wiese, da wir dort mehr Platz als in der Halle hatte. Ich beschäftigte die beiden mit Handwechseln und dem Durchparieren und wieder antreten. Als Dave es verstanden hatte gab ich die Trabhilfe und ließ die beiden neben einander her traben. Auf beiden Händen klappte es ohne Probleme. Als ich einen kurzen Galopp wagte hatte ich ganz gut zu tun, da die beiden sich ein Wettrennen liefern wollten. Da wir es aber doch schafften einen anständigen Galopp zu fahren hörte ich für diesen Tag auf. Ich fuhr noch ein Mal kurz mit dem Gespann um den Hof. Dave zeigte sich ziemlich beeindruckt neben den vielen Großen Pferden die an den Zaun kamen aber Vipke's Ruhige Art half ihm ruhig zu bleiben. Nach dieser Runde fuhr ich vor den Stall. Dort hielt ich an und mein Mann hielt die beiden von vorne fest. Ich stieg ab und wir spannten die beiden ab. Im Stall schirrten wir sie ab und entließen sie in ihre Boxen. Nun war die schöne Stute Feather an der Reihe. Sie durfte als erstes Shakira meine Shetlandpony Stute kennen lernen. Die beiden Stuten zickten sich etwas an aber nachdem Shakira Feather zurecht wies verstanden sie sich. Wieder half mein Mann mir beim Putzen und auch beim anschirren. Wir führten sie nun vor die Kutsche und Shakira spannten wir als erstes an. Feather schien das zweispännig fahren zu kennen, daher stellte ich sie neben Shakira und spannte auch Feather an. Dann setzte ich mich auf den Kutschbock und ließ die beiden los gehen. Da ich merkte das Feather sehr sicher lief fuhr ich von Anfang an viele Hufschlagfiguren. Feather zeigte sich als unerschrocken und so fing ich an neue Übungen ein zu bauen wie Kehrtvolten und Schlangenlinien in 4 Bögen. Shakira und Feather liefen perfekt nebeneinander her so dass man denken könnte das sie schon immer zusammen laufen würden. 'Hoffentlich laufen Feather und Dave heute Nachmittag genauso gut zusammen.' dachte ich mir als ich eine viertel Stunde später das Training beendete und wir dabei waren die beiden auszuschirren. Ich entließ sie in ihre Boxen und sie durften sich ausruhen.
      Am frühen Nachmittag war es soweit: Feather und Dave wurden das erste Mal zusammen angespannt. Finn und ich machten gemeinsam die beiden fertig und spannten sie an. Die beiden kannten sich bereits daher war es kein Problem sie nebeneinander zu stellen. Auch das anschirren war kein Problem. Nun war es so weit, ich setzte mich auf den Kutschbock und ließ Finn anführen. Es klappte tadellos! Im Schritt und Trab ließ ich die beiden laufen und auch die neuen Übungen beherrschten die beiden nach kurzer Zeit und ich konnte beruhigt an die Prüfung denken.
      Die nächsten Tage
      In den nächsten Tagen wiederholten Finn und ich das Prozedere. Abwechselnd liefen Feather und Dave mal links mal rechts von der Deichsel und liefen immer sicherer auf beiden Seiten. Wir fuhren immer mal wieder Ausschnitte aus der A1 Dressur und die beiden wurden immer sicherer und beim Schritte verlängern schmissen die beiden ihre Beine nach vorne wie die Großen. Um den beiden Abwechslung zu bieten wurden sie ab und an auch im Tausch mit Vipke und Shakira gefahren und im Gelände übten wir auch viel.
      Der entscheidende Tag
      Heute war es so weit Feather und Dave mussten sich mit mir zusammen der Prüfung stellen ob sie genug gelernt hatten um aufgestuft zu werden. Am frühen Morgen waren wir zum Prüfungsort gefahren, nachdem wir dort angekommen waren luden wir die beiden aus und machten sie für die Prüfung fertig. Wir hatten die beiden am vorigen Tag eingeflochten und richteten ihre Frisuren. Dann schirrten wir an und spannten die beiden vor den Wagen. Ich fuhr auf den Vorbereitungsplatz und sah das nur wenige Gespanne dort waren, das hieß das wir schnell an der Reihe sein würden. Während ich die beiden warmlaufen ließ beobachtete ich die anderen Gespanne. Alle fuhren auf Kandarre, dies hatten wir nicht nötig denn die beiden Shettys reagierten auf die kleinsten Hilfen. „Und nun Alicia mit Dave und Feather bitte an den Start“, schallte es über den Platz und ich lenkte die beiden in Richtung Halle. Vor der Halle atmete ich einmal tief durch und ließ die beiden im Arbeitstrab hinein laufen. Beim X hielt ich an und grüßte. Nun hieß es wieder antraben, die taten die beiden Shettys nur zu gerne. Sie sprangen flott an und ich hatte Mühe die beiden im Arbeitstrab zu halten. Beim C fuhren wir auf die Rechte Hand. Nach einer Runde fuhren wir einen Zirkel an der offenen Seite ließ ich die Zügel aus der Hand kauen. Dave und Feather zeigten dies vorbildlich und ich nahm zur geschlossenen Seite die Zügel wieder auf. Von H nach K durften die beiden die Schritte verlängern und sie flogen nur so vor der Kutsche her. Vor der kurzen Seite fing ich das Tempo wieder ein und wir trabten im Arbeitstrab weiter. Beim K fuhren wir eine Kehrtvolte sodass wir nun auf der anderen Hand weiter fuhren. Vom M zum F war nun wieder das Tritte verlängern angesagt. Die beiden kleinen zeigten sich von ihrer besten Seite und reagierten sofort auf meine Hilfe, vor der kurzen Seite fing ich das Tempo wieder ein und parierte beim K in den Schritt durch. Bei E hielt ich an, während ich leise bis 10 zählte merkte ich das die beiden Ponys auf ihren Gebissen kauten und nur auf die nächste Hilfe warteten. Als die 10 Sekunden um waren fuhr ich wieder im Schritt an und trabte bei C an. Beim A bog ich auf die Mittellinie und beim imaginären Punkt G hielt cih an. Ich grüßte zum Abschied und ließ die beiden im Arbeitstrab aus der Halle laufen. Draußen angekommen knuddelte ich die beiden durch und schirrte sie zusammen mit Finn ab. Nun hieß es warten. Eine Stunde später waren alle Gespanne fertig und die Ergebnisse wurden ausgehangen. Ich lief schnell zum Schwarzen Brett und kuckte. Wir hatten bestanden und waren sogar auf dem Zweiten Platz neben den ganzen Warmblütern und großen Ponys. Ich wollte die beiden nicht noch extra anschirren daher nahm ich die beiden am Halfter mit zur Siegerehrung. Man sah den beiden an das sie selbst Stolz auf sich waren. Nachdem wir alles verstaut hatten fuhren wir nach Hause. Dort angekommen luden wir als erstes die beiden aus, dann rief ich Lisa an und erzählte ihr das wir es geschafft hatten und klärte mit ihr ab wann sie die beiden holen würde. Da sie am nächsten Tag bereits Zeit hatte einigten wir uns darauf das sie Feather und Dave bereits dann abholen würde.
      Der letzte Tag
      An dem letzten Tag den Feather und Dave bei mir verbringen würden durften sie sich auf getrennten Paddocks von dem ganzen Training entspannen. Am späten Vormittag kam Lisa auf den Hof gefahren und sie hatte dieses Mal ihre Tochter Mieke mit. Die kleine war noch sehr klein aber schaute sich bereits in der Gegend um während ihre Mutter sie auf dem Arm hielt. Lisa bedankte sich bei mir und ich half ihr Dave und Feather zu verladen. Ich würde die beiden Sicherlich vermissen aber so weit wohnen sie ja auch nicht weg das ich sie nicht besuchen können würde. Als wir die beiden verladen hatten Zahlte mir Lisa den Betrag für die Ausblildung und die Unterkunft. Wir würden uns sicherlich erneut sehen. Ich blickte ihr hinterher und war glücklich meinen ersten Auftrag so gut erledigt zu haben.
      12893 Zeichen by AliciaFarina
    • Mongofisch
      Hufschmiedbericht 1 - 26.02.2014
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      Da Lisa ein neues Pony bekommen hatte und dies dringend eine Hufbehandlung brauchte war ich auf dem Weg zu ihr. Als ich auf dem Hof ankam führte sie das Fuchsfarbene Pony bereits über den Hof und band es an. nachdem ich meine mobile Schmiede geparkt hatte begrüßte sie mich und stellte mir das Shetlandpony vor. Feather hieß die kleine Stute und ich schnappte mir gleich mein Werkzeug. Ersteinmal kontrollierte ich beim Hufeauskratzen den Hufzustand, der erstaunlich gut war. Das Horn war fest und nicht ausgebrochen, es musste lediglich gekürzt werden. Ich fing also am ersten Huf an mit dem Hufrinnmesser den Strahl sowie die Strahlfurchen auszuschneiden. Danach kürzte ich mit der Hauklinge und der Hufzange das Horn und nahm mir dann die Hufraspel dazu. Da Feather so klein war machte es keinen Sinn den großen Hufbock zu benutzen und so raspelte ich ihren Huf so. Dies ließ sie sich auch sehr gut gefallen, jedoch knabberte sie ab und an an meiner Schürze, was sie nach kurzer Aufforderung auch gleich wieder sein ließ. Der erste Huf war schnell erledigt und genauso lieb ließ sie mich auch die anderen drei bearbeiten. Nachdem alle Füße ausgeschnitten waren lobte ich die kleine und pinselete die Hufe noch mit Lorbeerbalsam ein. Nachdem ich der Fuchstute ein Leckerlie gegeben hatte führte Lisa sie wieder in ihre Box zurück und wir kehrten gemeinsam. Dann räumte ich mein Werkzeug zurück in die Schmiede und verabschiedete mich von ihr, da ich zum nächsten Kunde musste.
      Rajandra
    • Mongofisch
      Tierarztbericht 1 - 26.02.2014


      Als letztes war Feather an der Reihe. Auf sie war ich besonders gespannt – sie war mein Pferd gewesen und ich wollte unbedingt wissen, wie sie sich eingelebt hatte.
      Sobald Lisa mit dem Fuchs um die Ecke kam, wieherte sie mir entgegen. Es freute mich sehr, dass sie mich wiedererkannte.
      Ich begrüßte sie lange und ausgelassen, knuddelte sie, strich ihr die Mähne zurecht.
      Es ging ihr absolut prächtig hier, ich war mir sicher, dass ich absolut nichts falsch gemacht hatte, als ich sie verkauft hatte. Sie hatte so ein super tolles Zuhause gefunden.
      Lisa erzählte mir rasch, dass sie bereits im Fahren weitergebildet worden war und nun mit Dave zusammen vor der Kutsche lief. Dies bestätigte mich, denn ich wusste, dass sie gerade in diesem Bereich sehr talentiert war.
      Wir plauderten uns ein wenig fest, lachten gemeinsam und das Federchen stand zwischen uns, beobachtete uns und schaute stetig von einem zum anderen.
      Dann riss ich mich aus meinem Redeschwall und impfte die kleine Stute nach. Sie kannte dies bereits und hielt wie immer still.
      Genau so war die Wurmkur wie immer ein Grund für sie, den kleinen Kopf abnorm hoch zu reißen, sie schluckte jedoch artig.
      Nun konnte sie schon wieder in ihre Box. Ich verabschiedete mich herzlich von ihr, wartete dann, bis Lisa wieder kam, um mich auch von ihr zu verabschieden. Dann machte ich mich auf den Weg nach Hause.
      Eowin
    • Mongofisch
      Pflegebericht 2 - 26.03.2014
      In den letzten Tagen war das Wetter wieder etwas besser geworden und ich entschied mich beim Frühstück spontan, mit Dave und Feather eine kleine Tour zu machen.
      "Guten Morgen ihr Lieben", begrüßte ich die Pferde im Stall.
      Lina war derweil im Stutenstall und kontrollierte, ob dort alles in Ordnung war. Ich tat das Gleiche bei den Hengsten und war zufrieden: Alle Pferde sahen ordentlich und gesund aus.
      Dave streckte mir seinen Kopf schon entgegen: "Na, kannst du schon riechen, dass es gleich los geht?" Grinsend wuschelte ich dem kleinen Shetty durch den Schopf und steckte ihm eine Karotte zu. Schmatzend zerkaute der Hengst diese und blickte zufrieden drein. Ich machte mich auf in die Sattelkammer und holte dort das Halfter des knapp einen Meter großen Ponys und brachte ihn damit raus auf den Hof. Angebunden wartete er artig, bis ich seine Putzsachen geholt hatte und begann, sein flauschiges Fell zu bürsten.
      "Du hast dich ja mal wieder schmutzig gemacht", lachte ich, als ich an den Beinen angekommen war und die Matschklumpen in seinem Fell entdeckte. Mit einer Wurzelbürste und viel Geduld, gelang es mir, den Fuchs ordentlich sauber zu machen, sodass ich dann die junge Feather holte.
      "Ich glaube", betrachtete ich das Shetty. "Du musst mal wieder etwas weniger zu fressen bekommen." Die Stute war tatsächlich etwas rundlich am Bauch geworden. Nun putzte ich aber auch sie und spannte die beiden kleinen Ponys dann vor die Kutsche. Lina passte auf Mieke auf, sodass Kimi und ich endlich mal wieder Zeit zu zweit verbringen konnten. Diese Gelegenheit bot sich nicht oft, sodass wir es wirklich genossen.
      Feather und Dave liefen hervorragend vor der Kutsche und ich war wirklich stolz auf die beiden, wie gut sie sich doch machten.
      Nach einer wunderschönen Kutschfahrt durch die Schleswig-Holsteinische Landschaft kamen wir glücklich wieder am Hof an. Kimi half mir, die beiden Ponys auszuspannen und auf die Weide zu bringen. Dort stürzten sich beide sofort auf das saftige Gras, welches in den letzten Tagen gesprießt war. Eine Weile beobachtete ich die Pferde auf der Koppel, dann machte ich mich wieder an die Arbeit.
    • Mongofisch
      Pflegebericht 3 - 23.05.2014
      „Morgen Loi!“ rief ich fröhlich und stieg aus dem Auto. „Danke, dass du mir hilfst! Ich glaube sonst schaffe ich heute nicht alle Pferde.“ stöhnte sie und sah jetzt schon ganz gestresst aus. Ich bot ihr erst einmal einen Thermosbecher Kaffee an und nickte ihr aufmunternd zu. „Zu zweit wird das doch kein Problem.“ grinste ich und wir machten uns gemeinsam auf den Weg in den Stall. Lisa war momentan nicht in der Lage, sich um ihre Pferde zu kümmern, da dass Kind mehr Aufmerksamkeit als gedacht benötigte und Loi hatte die Fürsorge für ihre Pferde übernommen. Doch im Moment war viel los, so dass auch Loi mit ihrer Zeit zu tun hatte, weshalb ich ihr heute unter die Arme griff.
      Erst einmal fütterten wir alle Vierbeiner, ehe es dann auch schon auf die saftigen Weiden ging. Schon jetzt Ende Mai waren die Temperaturen um die 25°C angestiegen und die Pferde genossen einfach nur das Wetter auf der saftigen Wiese. Während die Pferde ihre Pause genossen, machten Loi und ich uns an die Stallarbeit, denn es hieß Boxen ausmisten und wieder herrichten. Danach kehrten wir die Stallgasse und entfernten noch hier und da Spinnenweben.
      Als das geschafft war, beschäftigten wir uns auch schon mit den Pferden und begannen bei den jüngsten. Alle drei Jungstuten forderten unsere gesamte Aufmerksamkeit. Lisas Schützling Calette überließ ich lieber Loi, da sie die kleine Dame schon länger kannte. Ich nahm stattdessen Maira, sie war genauso aufgeweckt wie ihre Freundinnen. Wir putzten die beiden gründlich und gingen dann mit ihnen ein wenig in der Halle Fange spielen, um die Bindung zu den Menschen zu fördern. Während Loi die beiden Fohlen bespaßte, holte ich noch Luisa dazu, damit auch sie gleich beschäftigt wurde. Danach durften die drei Schecken wieder auf ihre Weide und der Ernst begann.
      Wir nahmen uns zuerst die Hengste vor, denn bei ihnen würden wir wohl mehr Kraft brauchen – außer bei Dave. Das Pony wollten wir später mit zu einem Ausritt mitnehmen, stattdessen waren jetzt Angus the Brave und Monster Energy an der Reihe. Ich putzte und sattelte Brave, während Loi sich Monster fertig machte. Dann marschierten wir auf den Reitplatz und begannen ein wenig Dressurarbeit. Brave besaß zwar nur ein Stockmaß von 1.49m, aber dennoch hatte er raumgreifende und schwungvolle Gänge. Auch Loi musste sich zu Anfang erst einmal an das kräftige Pferd unter ihr gewöhnen. Ich hatte kaum Probleme mit Brave, er machte seinen Namen eben alle Ehre, aber Monster schien das Gleiche zu tun. Anfangs testete er nur zu gerne aus und Loi musste ihn sehr beschäftigen, damit er keinen Blödsinn machte.
      Umso froher war sie, als wir endlich fertig waren, die beiden Hengste absattelten und wieder auf die Weide brachten. „Wollen wir erst einmal eine Pause machen?“ fragte Loi und lud mich zu einem Ausritt zum See ein. Ich sagte begeistert zu und holte HeadHunter, den hübschen Wallach von der Weide. Loi schnappte sich Grey Love, außerdem nahmen wir Dave und Feather, die beiden Shettys, als Handpferde mit. Flott waren wir sechs fertig und konnten los. Mit den Tinkern war der Ritt richtig entspannt und sie planschten auch gerne im Wasser umher, so dass wir sie anscheinend richtig beschäftigt hatten.
      Wieder auf dem Hof standen noch drei Pferde an und dann hätten wir es auch schon geschafft. Ich kümmerte mich um die Trakehnerstute Calista und machte sie für ein wenig Springen fertig. Loi holte Summer Holiday, sie wollte lieber noch ein wenig Dressur reiten. Ich nickte ihr zu und dann machten wir uns an die Arbeit. Beide Stuten arbeiteten wunderbar mit und zufrieden kamen wir auch nach der Stunde wieder zurück in den Stall. Loi wollte schon den Stall für den Abend fertig machen, so dass ich mich noch um Calacirya kümmern würde.
      Ich putzte die Stute gründlich und ging dann mit ihr auf den Platz, um sie noch ein wenig zu longieren, denn das würde ihr sicherlich gut tun. Und tatsächlich machte ihr es einen riesigen Spaß und sie war danach richtig zufrieden. Ich ließ sie noch kurz laufen, ehe es auch für sie zurück in den Stall ging. Loi hatte schon alle Pferde reingeholt und wir fütterten nur noch schnell, ehe wir uns wieder auf den Heimweg machten. „Noch einmal Danke für deine Hilfe!“ meinte Loi lächelnd und winkte mir noch einmal.
      Edfriend
    • Mongofisch
      Pflegebericht 4 - 22.08.14
      Nachdem wir Smeara in ihren abgetrenten Teil vom Offenstall gebracht hatten, kümmerten wir uns nun noch um die anderen Pferde.
      Lina holte sich Feather und Dave, um mit den beiden vor der Kutsche eine Runde zu drehen. Wir waren mittlerweile ein gut eingespieltes Team und es gab selten Probleme in der Aufteilung der Arbeiten.
      Laura, unsere neue Babysitterin, passte derweilen auf Mieke auf, sodass Kimi und ich zum Stutenstall gingen.
      "Hunter und Grey?", fragte ich grinsend.
      Kimi guckte mich schief an: "Wenn du den Hunter nimmst, dann ja." Er wollte mit dem Wallach einfach nicht warm werden, aber ich hatte keine Probleme mit ihm, also machten wir uns mit den beiden auf den Weg zum Putzplatz um dann zu einem Ausritt zu starten. Wir trafen Lina mit den beiden Shettys und beschlossen zusammen weiter zu reiten. Dave und Feather machten sich hervorragend vor der Kutsche und harmonierten wunderbar miteinander. Keine Sekunde bereute ich es, die beiden zu besitzen. Während wir so durch die Wälder zogen, beschlossen wir im Anschluss mit Brave, Cala und Summer in der Halle zu arbeiten. Kimi sicherte sich natürlich sofort einen Platz auf Cala, Lina schnackte mir Summer ab, sodass ich es mit Brave zu tun bekommen würde.
      Eine gute Stunde später waren wir zurück auf dem Hof und hatten die Pferde warm geritten. Brave machte sich gut unter dem Sattel und lernte jeden Tag etwas neues. Ihm schien die Arbeit sichtlich Spaß zu machen und auch ich hatte Spaß und mochte den kleinen, kompakten Hengst sehr.
      Cala und Summer waren heute weniger motiviert bei der Arbeit, aber damit musste ich mich ja nun zum Glück nicht beschäftigen.
      Nach dem Reiten versorgten wir alle Pferde, kontrollieren die Tränken, fütterten Heu und anschließend Kraftfutter.
      Auch nach Smeara schaute ich noch einmal. Sie war aufgestanden und erkundete neugierig ihr neues Zuhause. Beruhigt konnten wir überall das Licht ausschalten und den Tag in Ruhe ausklingen lassen.
    • Mongofisch
      Tierarztbericht 2 - 08.11.2014
      Als letztes standen die Stuten und Wallache auf dem Plan.
      Auch sie waren schnell herbeigeholt, sodass ich mit meiner Arbeit beginnen konnte.
      Die erste war Grey Love. Insgesamt schien sie ziemlich fit, aber ein Umstand fiel mir direkt ins Auge. „Ich würde mal beobachten, ob ihr Langhaar über den Winter her deutlich mehr wird. Ich würde so vom ersten Eindruck vermuten, dass sie ein Ekzem hat.“
      Lisa bedachte mich mit einem nachdenklichen Blick.
      Nun untersuchte ich Summer Holiday. Hier war recht schnell klar, dass sie sich perfekter Gesundheit erfreute, sodass ich mich der nächsten Stute zuwenden konnte. Dies war Calacirya. Auch sie war top in Form.
      Nun folgte Feather, die ich schon einmal besessen hatte. Auch sie sah sehr gut aus und schien mich auch noch wieder zu erkennen.
      Head Hunter, ein Wallach, der oft auf Schauen unterwegs war, war ebenfalls sehr gesund und ich konnte nichts finden, was ich beanstanden könnte.
      Als letztes war Walking to the Moonlight an der Reihe. Auch sie war vollkommen gesund, sodass ich beginnen konnte zu impfen.
      Ich impfte alle Pferde gegen Tetanus und Influenza und verabreichte anschließend jedem Pferd eine Wurmkur.
      „So, dann seid ihr mich auch schon wieder los!“, lachte ich und machte mich dann auf den Heimweg, nachdem ich meine Sachen zusammengepackt hatte.
      Eowin
    • Eddi
      Pflegebericht 5 - 22.01.2015
      Es war nur ein kurzer Besuch bei Mongofisch, weil ich heute kaum Zeit hatte. Dennoch hatte ich ihr versprochen, mich um ihre vierbeinigen Lieblinge zu kümmern. Es war kurz nach 8 Uhr, als ich auf dem Hof ankam. Im Stall war es noch relativ ruhig, doch als ich das Futter verteilte, waren sofort alle hellwach. Ich wartete geduldig, bis alle fertig waren, ehe ich die Stuten als erste auf die Weide brachte. Ich nahm immer zwei Stuten, eine rechts, eine links. Zuerst durften Grey Love und Summer Holiday auf ihre Weide. Danach kamen Calacirya und Feather raus und zu guter Letzt noch Walking to the Moonlight und der Wallach HeadHunter. Die würden heute auf jeden Fall frei haben, denn eigentlich wollte ich nur die Hengste etwas beschäftigen, ehe ich fuhr. Dementsprechend brachte ich als nächstes die Fohlen raus. Auch wieder als erstes Caletta und Luisa (Gott waren die gewachsen!) und dann Maira und Smeara. Die vier Ladys jagte überglücklich über die großen Weiden und schienen nichts dagegen zu haben, heute frei zu haben. Nun standen nur noch die drei Hengste im Stall. Als erstes schnappte ich mir Dave. Den Shettyhengst longierte ich ausgiebig, führte ihn dann trocken und brachte ihn auf die Weide. Danach sattelte ich mir Angus the Brave und trainierte ein wenig Dressur. Zum Abschluss gönnte ich mir noch einen Ausritt mit Monster Energy. Als dann alle Hengste auf der Weide standen, machte ich mich auf den Heimweg.
    • Sevannie
      Verschoben am 27.08.2015
      Grund: 6 Monate lang keine Pflege
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Mongofisch
    Datum:
    26 Juli 2014
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