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Savo

Fast and Furious

Körungspunkte: 4

Tags:
Fast and Furious
Savo, 16 Aug. 2015
Occulta gefällt das.
    • Savo
      Ein Neuer!

      Tatsächlich sollte heute ein neues Pferd auf den Hof kommen. Ein heller Holsteiner-Fuchs mit dem fantastischen Namen "Fast and Furious".
      Da ist der Name bestimmt Programm, dachte ich lächelnd und horchte auf, als ein Wagen auf den Platz fuhr. Schnell sprang ich von meinem Schreibtisch auf und sah aus dem Fenster. Der Wagen meines Freundes samt Anhänger. Freudig rannte ich raus und fiel meinem Freund um den Hals, der so nett war und den Hengst abholte.
      "Ich musste zwischendurch Pause machen, der Dicke hat's wohl nicht so mit Hängern.", meinte er lächelnd und wir öffneten zusammen die Klappe.
      Der helle Schweif wischte durch die Luft und die braunen Augen blickten zu uns hinter, die Ohren aufmerksam gespitzt.
      Nervös tänzelte er, als ich ihn rückwärts aus dem Hänger schob.
      "Ruhig, mein Großer.", sprach ich und tätschelte seinen Hals, mein Freund hielt ihm einen halben Apfel hin, den der Holsteiner genüsslich fraß.
      Ich verabschiedete mich von meinem Freund, der den Hänger zurückbringen wollte. Wir sollten uns langsam mal einen eigenen zulegen..
      Ich führte ihn eine Runde über den Hof, dass er sich die Beine vertreten konnte. Dabei führte er eher mich, als ich ihn.
      Damit er sich noch etwas austoben konnte, brachte ich ihn auf die Weide, wo er wiehern über die Wiese donnerte.
      Ja, er ist schnell..
    • Bracelet
      Hufschmiedbesuch

      Gegen 6 Uhr kam ich auf Sandra Mays Gestüt an. Ich sollte mir heute zwei ihrer Pferde ansehen und mir einen eher späten Termin ausgesucht, da es um diese Uhrzeit endlich etwas kühler geworden war.
      Seufzend stieg ich also aus dem Auto und nahm mein Hufschmiedköfferchen heraus. Dieses nahm ich und wollte gerade in Richtung Stall aufbrechen - da kam aber schon Sandra auf mich zu und begrüßte mich herzlich. Sie war wirklich sehr sympathisch, was ich sehr begrüßte.
      Sie erzählte mir also auf dem Weg einige Dinge über ihre beiden Pferde. Als wir dann ankamen standen Magellan und Fast and Furious auch schon fertig geputzt in der Stallgasse.
      Zuerst war Megellan dran. Der hübsche Scheckhengst hatte mich bereits seit ich mit seiner Besitzerin hinein gekommen war interessiert beäugt. Woran dies genau lag wusste ich erst nicht. Dies konnte ich allerdings schon mal zu meinem Vorteil nutzen, da er von Anfang an freundlich gestimmt war und sich keineswegs abgeneigt verhielt. Im Gegenteil: Er war ein richtiger Gentleman. Gab brav jeden Fuß und blieb ganz brav und still stehen. Dies machte es mir leicht seine Hufe zu kontrollieren. Tatsächlich korrigiert musste eigentlich nichts werden. Dennoch beschlossen ich und Sandra etwas loses Horn zu entfernen und seinen Strahl etwas zurecht zu schneiden. So beugten wir schon mal vor und die nächste Kontrolle hatte mehr Zeit, da in näherer Zeit niemand kommen musste um ihn auszuschneiden. Danach ließ ich mir den Hengst noch in Schritt und Trab vorzuführen um mögliche Lahmheiten und Taktunreinheiten zu erkennen. Diese gab es aber nicht und der Hübsche konnte wieder zurück in seine Box.
      Nun ging es also zu Fast and Furious, liebevoll Furi genannt, wie mir Sandra erzählte. Er war wirklich ein Traum eines Hengstes: Seine Kopfhaltung allein schon - da sah man ihm das Temperament schon sehr deutlich an. ,,Na dann, Schöner'',sagte ich und näherte mich ihm vorsichtig. Er schien mich nicht nicht leiden zu können, also begannen wir auch schon mit der Kontrolle. Er gab zwar brav Fuß, wollte diesen aber öfters wegziehen und schnien nicht sonderlich gerne ruhig zu stehen, was aber bei einem fünfjährigen Hengst keine Seltenheit war. Im Endeffekt klappte es ja doch. Und das Resultat war auch sehr toll, da auch er 1A-Hufe hatte und nur etwas ausgeschnitten musste, damit man nicht bald eine größere Korrektur durchführen müsste. ,,Feeeiner Bub.'',lobte ich ihn nach der Prozedur und gab ihm ein Möhrchen, das er zufrieden annahm. Auch der nun noch folgende Vortrabtest viel positiv aus. Es war alles okay und Furi konnte gut in seine nächste Turniersaison starten, oder auch einfach nur sein Leben mit gesunden Hufen genießen.
      Dann verabschiedet ich mich aber auch schon wieder und fuhr, guten Gewissens, wieder nach Hause.
    • Savo
      Als nächstes war Fast and Furious an der Reihe. Der Hengst blickte mich neugierig an, als ich mit dem Halfter in der Hand vor seiner Box stand. Lächelnd öffnete ich die Tür und streichelte ihn etwas, bevor ich ihm das Halfter über den Kopf zog. Ich führte ihn an eine geeignete Stelle und putzte Fast ordentlich, bis er förmlich strahlte. Brav hob er die Hufe und wartete geduldig, bis ich alle Strohstückchen aus seinem Schweif gezogen hatte. Anschließend sattelte ich ihn und führte ihn auf den Reitplatz. Ich stieg auf und ließ ihn zum Aufwärmen eine Runde im Schritt laufen. Dann schnalzte ich leise mit der Zunge und Fast trabte an. Er besaß wirklich einen schönen Gang. Ich ritt einen Zirkel, wechselte durch die Länge der Bahn und ließ ihn angaloppieren. Sofort verfiel der schöne Hengst in einen schnellen Galopp und ich musste ihn etwas 'abbremsen', damit er mir nicht davonraste. Nach gut eineinhalb Stunden brachte ich ihn dann zu Magellan auf die Weide, wo er mit dem Schecken förmlich um die Wette rannte.
    • Eowin
      Tierarztbericht für Fast and Furious



      Am Dienstag hatte Sandra mich angerufen, ob ich bei drei Pferden kurz nachschauen könnte, ob alles in Ordnung ist. Da es bei mir derzeit etwas stressig war, vereinbarten wir einen Termin für Donnerstag.

      Zu diesem war ich just auf dem Weg und rollte schon bald auf den Hof, wo Sandra mich bereits zu erwarten schien.
      „Hey, Maren! Schön, dass du kommen konntest!“, begrüßte sie mich und ich beteuerte, dass ich mein Bestes getan hatte, um so rasch wie möglich nach ihren Pferden zu sehen.

      Während ich meine Sachen zusammen raffte und wir uns auf den Weg in den Stall machten, erkundigte ich mich, ob bei den Pferden so weit alles in Ordnung sei oder ob es Auffälligkeiten gab, die ich beachten musste.

      Mein erster Patient – so wurde mir mitgeteilt – war Fast and Furious, ein sechsjähriger Holsteiner. Bei ihm war auffällig, dass er wirklich ziemlich kernig ist und bei ihm meistens die Bremse etwas kaputt ist. Ansonsten schien er aber fit zu sein.

      Der Hengst wartete im Stall bereits und brummelte, als er seine Besitzerin sah.

      Ich begrüßte den Hengst, ließ ihn schnuppern und tätschelte ihm sachte den Hals. Dann begann ich mit der Untersuchung.

      Ich tastete ihn ab, begutachte die Muskulatur und warf auch einen Blick auf die Hufe. Dann schaute ich mir die Schleimhäute, Nüstern, Augen und Ohren an, konnte so weit aber nichts Außergewöhnliches erkennen. Dann schaute ich in das Maul, um die Zähne zu begutachten.

      Da fiel mir schon etwas auf. „Die Zähne sind jetzt noch in Ordnung, sollten aber in nicht allzu langer Zeit mal geraspelt werden. Kann gut sein, dass er deswegen so unruhig und gnatzig ist“, erklärte ich.

      Anschließend hörte ich den Hengst ab und überprüfte den Puls.

      Zu guter Letzt ließ ich ihn mir noch einmal vortraben, aber auch das Gangbild deutete darauf hin, dass der Hengst in bester Verfassung ist.

      „So, der Gute ist Top Fit. Er darf wieder in seine Box und der nächste Patient kann kommen!“
    • Savo
      Bracelets Hufschmiedbesuch am 12.07.2016

      Es war ein regnerischer, aber absolut schwüler Tag als ich mit meinem Wagen auf den Huf einer Freundin kam um meine Tätigkeit als Hufschmied auszuüben. Sandra May wartete bereits auf mich, als ich, beladen mit meinem Hufschmiedskoffer und meinem tragbaren Ofen, zum Stallgebäude kam. Sie begrüßte mich gewohnt freundlich und führte mich nun zu ihren vier Pferden, um welche ich mich heute kümmern sollte. Zwei Pferde kannte ich bereits, bei den anderen beiden war es mein erster Besuch.
      Mein erster Patient stand schon fertig geputzt in der Stallgasse. Es handelte sich dabei um Neela, eine wirklich schöne, braune Holsteinerstute. Laut Sandra mochte sie Fremde nicht sonderlich, was sich im Laufe des Prozederes bestätigte. Zuerst wollte sie mir ihre Hufe nicht geben und machte einmal sogar den Anschein nach mir zu treten, ließ es dann aber. Es gelang mir dennoch mich durchzusetzen und die Hufkontrolle gründlich zu vollenden. Ihre Hufe sahen sehr gut, bedurften keiner Korrektur. Nur Ausschneiden war nötig. Dabei zog sie immer wieder das Bein weg. Sandra streichelte ihr Pferd dabei allerdings immer wieder und sie wurde sofort ruhiger und kooperativer. Nachdem das Ausschneiden vorbei war bekam die Braune eine Möhre zur Belohnung, was sie ebenfalls freundlicher stimmte. Sie schnaubte sogar kurz und stellte ihre Öhrchen auf. Nach der Wahl der passenden Aluminiumhufeisen wanderten diese allerdings wieder nach hinten. Sie mussten nämlich aufgebrannt werden, wobei ein ungewohntes Geräusch entstand, welches Neela nicht so ganz gefiel. Trotzdem war dies bald erledigt und Neela durfte zurück in ihre Box, wo sie eine Extraportion Heu bekam.
      Der nächste Kandidat war mir ein vertrautes Pferdegesicht. Fast and Furious, Furi. Er schien sich ebenfalls an mich zu erinnern - ob dies positiv war wusste ich allerdings nicht so ganz. Auch er zeigte sich erst zickig und veräppelte mich ein wenig. Was sein musste musste aber sein. Deswegen wurde auch er ganz ausführlich untersucht. Seine Hufqualität war super und auch Winkel und Stellung sah ausgezeichnet aus. Nach der Kontrolle ging es ans Ausschneiden. Dabei nahm ich wie gewohnt mein Hufrinnenmesser und machte einen Probeschnitt in die weiße Substanz seines Hufes. Daran erkannte ich anschließend wieviel Horn ich wegnehmen konnte, ohne dass der Hengst anschließend Probleme hatte. Als dies fertig war suchte ich auch für ihn eine passende Eisengröße aus. Beim Beschlagen gab er sich dann wirklich vorbildlich brav. ,,Guter Junge.''
      ,,Und das hier ist Phantom Hourglass. Wir nennen sie alle Phantom.'',erklärte Sandra mir und zeigte auf einen wunderschönen Schecken. Eine prächtige Stute. Sie zeigte sich mir gegenüber erfrischend neugierig. Sobald sie mich sah kam sie mit gespitzten Öhrchen und großen, braunen Kulleraugen herbei und beäugte mich von oben bis unten. ,,Haallo.'',sagte ich daraufhin in liebevoller Tonlage und streichelte sie. Anschließend kontrollierte ich ihre Hufe. Alles in bester Ordnung. Danach wurde routinemäßig ausgeschnitten, wobei sie brav stehen blieb und nicht einmal das Bein wegziehen wollte oder herumtänzelte. ,,Gutes Mädchen.'',lobte ihre Besitzerin sie stolz lächelnd. Sie konnte auch wirklich stolz auf die Erziehung Phantoms sein. Sie zeigte sich von allem unbeeindruckt. Dem Aufbrennen der Eisen und dem lästigem Aufnageln. ,,Brav.'',war mein Resümee und Phantom offiziell fertig.
      Last but not Least wieder ein vertrautes Gesicht. Magellan, ein bildschöner Scheckhengst, ebenfalls einer Sandras Holsteiner. Er erkannte mich auf den ersten Blick wieder. Zumindest dachte ich das, als er vertraut zu mir trottete und mich neugierig mit dem Nüstern da anstuppste, wo ich früher immer meine Leckerli hatte. Ich grinste. Und tatsächlich: Er bekam eine Möhre dafür, dass er so süß war. Wer hätte diesen Augen etwas verwehren können? Danach kontrollierte auch ich seine Hufe. Es sah gut aus. Sandra schien mit ihrer Pflege also ganze Arbeit zu leisten. Das Ausschneiden verlief ebenso gut und wirklich rasch, da der Hengst so kooperativ war. Ich entfernte also das Horn von der Sohle und brachte auch seinen Strahl wieder in Form. Dann suchte ich passende Hufeisen aus und beschlug den Schecken. Als die Aluminiumeisen aufgenagelt warn, war meine Arbeit auf dem Hof auch schon wieder vorbei.
      Ich verabschiedete mich also bei meiner Freundin und ihren Pferden und verließ dann mit meinem Wagen wieder den Hof.
    • Bracelet
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      Trainingsbericht Springen E -> A

      Ein wunderbarer Tag. Strahlend blauer Himmel, Sonnenschein, Stille und der typische Pferdegeruch in der Luft. Lächelnd stieg ich aus meinem Mietwagen in Garmisch-Partenkirchen und atmete tief ein und aus. ,,Ach wie schön.'',stellte ich nun fest und schlenderte hinüber zum Hauptgebäude des wunderschönen Hofes. Hier erwartete mich auch schon meine heutige Kundin: Sandra May. Ich kannte sie bereits sehr gut, da ich, als ich noch Hufschmied war, bei ihren Pferden schon oft den regelmäßigen Routinebesuch abgestattet hatte.
      Nachdem Sandra mich liebevoll begrüßt hatte, wir ein wenig geplaudertund sie mir mein Zimmer für die nächste Woche gezeigt hatte zeigte sie mir ihr Anwesen; Sattelkammer, Stallungen, die Halle und alles was dazugehörte. Dann ging sie selbst an die Arbiet und ließ mich mit ihrem Pferd Magellan allein. ,,Na Hübscher?'',sagte ich zu dem Schecken und streichelte ihm vorsichtig am Hals. Er spitzte neugierig seine Ohren und wartete wohl, was passierte. Er schien sich wohl noch an mich und meine nervigen 'Hufschmiedaktivitäten' erinnern.
      Ich halfterte ihn auf und führte ihn in die Stallgasse. Dort band ich ihn an und holte seine Putzbox aus der Sattelkammer. Anschließend begann ich ihn mit dem Gummistriegel in kreisförmigen Bewegungen zu massieren und den gröbsten Staub und Dreck aus seinem wunderschönen, seidigen Fell zu holen. Anschließend kam die Wurzelbürste zum Einsatz. Dabei kaute Magellan zufrieden und ich musste lächeln als er plötzlich entzückt seinen Kopf nach oben streckte und die Oberlippe kräuselte. Ja, es schien dem Hengst zu gefallen, was ich tat. Als sein Fell absolut sauber war kratzte ich ihm die Hufe aus und kämmte Mähne und Schweif gut durch. Er war dabei absolut brav und zeigte sich von seiner besten Seite. ,,Guter Junge.''
      ,,Hmmh.'',stieß ich etwas später aus während ich seinen Sattel auf seinen Rücken hievte. Dabei schlug er mit dem Schweif nach mir und gab ein genervtes Schauben von sich. ,,Ist ja schon vorbei.'',entgegnete ich und machte den Sattelgurt zu. Nun wurde bandagiert und getrenst. Dann führte ich den Schecken in die Halle, wo ich bereits im Vorfeld mit Sandra einen kleinen L-Parcours aufgebaut hatte. Mit dieser Klasse war der Hengst wohl vertraut.
      Bevor ich mir dies aber ansehen konnte musste ich Magellan aufwärmen. Dies tat ich mit circa acht Minuten Schritt und anschließender leichter Trabarbeit. Der Hengst arbeitete gut mit und gab mir ein gutes Gefühl. Er war sehr kraftvoll und willig sein bestes zu geben. Deswegen galoppierte ich dann einmal ganze Bahn und schon auf ein kleines Kreuz zu. Dieses nahm er mir locker und zeigte anschließend sogleich ein paar Freudenssprünge, die ich allerdings gut sitzen konnte. Ich machte einen Handwechsel und ritt den Sprung von der anderen Seite an. ,,Seehr gut.'',lobte ich anschließend. Er ließ sich ausgezeichnet taxieren, zurücknehmen und vorwärts reiten.
      ,,Na dann zeig mir mal was zu kannst.'',murmelte ich und ritt auf den ersten L-Sprung zu. 1,10m maß der Oxer. Für den Schecken kein Problem. Da ich die Distanz diesmal nicht absolut optimal erwischte übersprang er sich leicht. Luft nach Oben also. Nicht schlecht für unser Vorhaben den Hengst auf M auszubilden. Der Rest des Parcours klappte ausgezeichnet. Deswegen stieg ich schnell ab und erhöhte drei der insgesamt 6 Sprünge auf 1,30m, was mittlere M-Höhe war. Die Weite ließ ich noch wie gehabt. Beim Springen mit der neuen Höhe fiel mir eigentlich kein großer Unterschied auf. Der Hengst zeigte sich gewohnt mutig und freute sich über die ihm gestellte Aufgabe.
      Dies reichte für heute. Ich nahm noch einmal das kleine Kreuz. Dann parierte ich zum Trab durch und ließ mir die Zügel aus der Hand kauen. ,,Braaaver Junge!'',lobte ich ihn und strich ihm liebevoll über den Hals.
      Mag, wie er genannt wurde, wurde nun von mir versorgt und gefüttert. Dann ließ ich ihn in seiner Box alleine und ging zu Fast and Furious, ein ebenso bekanntes Gesicht.
      Für den blonden Fuchs stand ebenfalls Springen auf dem heutigen Programm. Zuerst wurde aber auch geputzt. Das schien auch ihm zu gefallen, denn er schloss leicht seine Augen und schnaubte öfter genüsslich.
      Was seine heutige Ausrüstung betraf musste ich schmunzeln. Eine hellrosa Schabracke unter dem Springsattel, ein glänzender Stirnriemen und ebenso pastellrosa Gamaschen zierten den Hengst bevor ich aufstieg. Auch er wurde zuerst im Schritt und anschließend im Trab locker warm gemacht. Dann ging es an ein paar Kreuze. 80cm hoch. Für den Fuchs kein Problem. Er sprang sogar immer weitaus höher darüber hinweg. Dennoch war ich nicht ganz zufrieden mit dem Ganzen. Er stürmte einfach zu sehr auf die Hindernisse los und ließ sich nur schwer zurück nehmen. Einmal ging dies sogar soweit, dass er auf meine annehmende Zügelhilfe den Kopf in die Höhe riss, die Vorderbeine ebenfalls hoch zog und dann so absprang, wo kein Hindernis war. Dies behob ich in der heutigen Stunde Großteils.
      Die darauffolgenden Tage vertiefte ich dies mit Fast and Furious und nahm auch höhere Hindernisse hinzu. Am Ende der Woche hatte das Stürmen gänzlich aufgehört und die A-Höhe und Breite war erreicht. Er war nun ein sichereres Springpferd geworden und hatte sich wirklich gemausert.
      Was Magellan betraf hatte ich die Woche hindurch eher wenig Arbeit. Er hatte absolut keine Probleme in seiner Technik und auch an Potential fehlte es dem Schecken kein bisschen für die nächsthöhere Klasse, welche er, wenn wir ehrlich waren, schon am zweiten Trainingstag erreicht hatten.
      Zum Abschluss ließ ich Sandra ihre beiden Pferde vor mir reiten und ich gab ihr eine kleine Reitstunde. Sie machte alles richtig und hatte deutlich Freude daran ihre Hengste zu springen.
      Meine Arbeit war hiermit getan und ich konnte guten Gewissens abreisen.
    • Occulta
      Verschoben am 26.11.2016
      Grund: 6 Monate lang keine Pflege (TA/HS/Trainingsberichte zählen nicht!)
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Savo
    Datum:
    16 Aug. 2015
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  • Fast and Furious

    Rufname: Fast, Furi
    Aus der: unbekannt
    Von: unbekannt
    Rasse: Holsteiner
    Geburtsdatum: 14.08.2010
    Geschlecht: Hengst
    Stockmaß: 1,64 m

    Besitzer:
    Savo
    Vorbesitzer: /
    Ersteller: Savo (Feuerschweif)
    VKR: Savo

    Fellfarbe: heller Fuchs
    Abzeichen:
    Kopf: /
    Beine:
    v.l. /
    v.r. /
    h.l. /
    h.r. halbweiße Fessel

    Gesundheit: *****
    Hufzustand: *****

    Qualifikationen:
    Military E
    Dressur E
    Springen E
    Distanz E
    Fahren E
    Galloprennen E

    Eingeritten: ja
    Gekört: nein
    Turniersieger: nein
    Nachzucht: /

    Charakter:
    Fast and Furious ist schnell und ebenso schnell für eine Sache zu begeistern. Vor allem für das Springen. Er ist ein kleiner Wildfang, gibt alles, was er kann und lässt sich nicht gern bremsen.
    Beim Springen wächst er gern über seine Grenzen und springt meist nur zum Spaß höher, als er eigentlich muss.

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    offizieller HG
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