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Eddi

Fariyah Amazir

Gegangen im Frühjahr 2016

Fariyah Amazir
Eddi, 16 Sep. 2014
Wolfszeit und Bracelet gefällt das.
    • Eddi
      Fariyah Amazir - September 2014
      Ankunft auf Hayes End
      Ich hatte nicht lange überlegt, bis mir eine zweite Geschäftsidee für das Gestüt eingefallen war, damit mir eine finanzielle Absicherung besaßen. Da die Zuchtpferde zwar auch trainiert und auf Wettbewerben vorgestellt wurden, aber letztendlich schon ihr Ziel im Leben erreicht hatten, wollte ich dies nun auch anderen Pferden ermöglichen. Diese sollten für ungewisse Zeit auf dem Gestüt Hayes End unterkommen, wurden dort ausgebildet, trainiert und auf Wettbewerben vorgestellt, bis wir ein klasse Zucht- und Sportpferd vor uns stehen hatten und dieses in gute Hände geben konnten. Viele Pferdebesitzer kamen mit dieser Arbeit kaum hinterher und anderen dauerte die Vorbereitung für eine Prämierung auch einfach viel zu lange, doch gerade mir machte genau das Spaß, also wollte ich es direkt zu meinem Nebenberuf machen. Natürlich war ich sofort voll bei der Sache und durchstöberte allerhand Verkaufsanzeigen. Ich wollte natürlich nicht jedes einigermaßen passendes Pferd nehmen, sondern wirklich die, wo ich mir auch vorstellen konnte, dass sie viel Potenzial in sich verbargen. Diesen Abend stieß ich auf jenes Pferd mit ungemein viel Talent: Schon seit längerer Zeit verkaufte Wolfszeit einige ihrer Pferde, da sie ihre Zucht grundlegend umstellen wollte. Darunter war auch eine junge Furioso North Star Stute, welche mich sofort in ihren Bann zog. Die Rasse war noch nicht sonderlich bekannt oder weit verbreitet, wenn ich also auch der Rappstute ein erfolgreiches Pferd machen würde, könnte sie gewiss einige Interessenten finden, außerdem überzeugte Fariyah Amazir mich auch schon auf den Bildern.
      Am nächsten Tag wollte ich mir die hübsche Stute einmal genauer ansehen und hatte Glück, denn am Morgen schrieb Wolfszeit mir auch zurück und wir vereinbarten einen Termin zum Besichtigen und zum Probereiten. Kurz nach zwölf kam ich auf dem Gestüt an und wurde herzlich begrüßt. Wolfszeit fackelte nicht lange und stellte mir Fariyah Amazir vor. Die schwarze Stute blickte mir neugierig entgegen und jetzt erst fiel mir auf, was ich an ihr so toll fand: Die eisblauen Augen. Lächelnd begrüßte ich sie und machte sie dann gemeinsam mit Wolfszeit fertig. Sie ließ sich wirklich problemlos putzen und war super lieb. Auch unter dem Sattel machte sie sich gut. Zuerst ließ ich sie von Wolfszeit reiten, ehe ich mich selbst in den Sattel schwang. Fariyah testete gerne einmal den Reiter auf ihrem Rücken aus und doch war sie stets aufmerksam und fleißig. Ich fackelte nicht lange, sondern besiegelte den Kauf direkt nach dem Absteigen mit einem Handschlag. Das Unterschreiben des richtigen Kaufvertrags folgte, als wir Fariyah an einen Stallburschen übergeben hatten und uns in Wolfszeits Büro verkrümmelten. Glücklich fuhr ich mit einer hübschen Stute im Hänger und deren Papieren im Handfach nach Hause. Fariyah würde auf Hayes End stehen, denn dort gab es mehr Möglichkeiten, sie perfekt auf alles vorzubereiten. Als ich sie auslud, wurden wir bereits laut wiehernd begrüßt und Fariyah war erst einmal etwas überrumpelt. Aus diesem Grund ließ ich sie nur kurz in die Halle, damit sie sich austoben konnte, ehe sie den Rest des Tages ihre neue große Box erkunden durfte. „Morgen darfst du dann auf die Weide.“, meinte ich lächelnd zu ihr und kraulte ihr ein wenig die Stirn. Am Abend würde ich sowieso noch einmal vorbeischauen und bis dahin konnte sich Fariyah erst einmal einleben und sich an ihr neues Zuhause gewöhnen.
    • Cascar
      Fariyah Amazir - Trainingsbericht
      Stufenerhöhung Springen (E/A)
      Der Tag war nebelig und ich zweifelte daran, dass sich die Sonne heute noch blicken lassen würde; mit anderen Worten: es war unglaublich dunkel und gerade als ich mit dem Rad auf den Hof bog, setzte ein leichter Nieselregen ein. Zuerst mal sortierte ich mich, aber es dauerte ehrlich nicht lange, bis Eddi mich fand. Nach einer herzlichen Begrüßung bot sie mir an, drinnen auf einen Tee das heutige Training zu besprechen.
      Ich willigte nur zu gern ein und meine Freundin führte mich ins Haus.
      Dort unterhielten wir uns dann im übrigen nicht nur über Fariyah (meine heutige Partnerin), sondern auch über meine beiden Stuten Spearmint und Frischkäse.
      Nur mit Mühe kamen wir schließlich zum Punkt und als es für uns Richtung Stall ging, beschrieb mir Eddi nur meinen Weg, denn sie musste jetzt in die Halle. Sprünge aufbauen.
      Es dauerte seine Zeit, bis ich die hübsche Rappstute erspähte. Fariyah also. Sie hob neugierig den Kopf und ließ sich ruhig von mir den Hals kraulen. Irgendwie konnte ich sie so direkt nicht einschätzen. Das war ungewohnt und ich dachte darüber nach, während ich Sattel- und Putzzeug herbeischleppte.
      Während der Säuberung von Fell und Hufen auf der Stallgasse, war mein Pferd nun doch lieb und zögerte kaum, mir in irgendeiner Weise entgegenzukommen. Sie scharrte nicht und ließ sich überaus geduldig satteln und trensen.
      Doch recht zufrieden ging es für uns in die Halle. Das Timing passte - Eddi ging eben den letzten Abstand des Gymnastikparcours, also zwischen zwei E-Sprüngen, ab. Ich winkte ihr zu und führte meine Stute dann lächelnd einige Runden auf dem Hufschlag.
      Indes begann der Regen auf das Dach zu trommeln und Fariyah schielte das ein oder andere Mal nach oben. Ich blieb ruhig und schwang mich kurz darauf auf ihren Rücken.
      So groß ist die Liebe gar nicht. Mit dem Gedanken ritt ich sie schonend erst am losen, dann am angenommenen Zügel warm. Bahnfiguren wie Volten und Wechsel klappten super, nur an einer Ecke in der Halle kam das sture Stütchen in ihr durch. Sie kürzte ab und wandte trotzig den Kopf nach außen. Ich grinste darüber nur und nach einer kleinen Innenstellung und einem warnenden "Ssst", tat die Schwarze, was ihr gesagt wurde.
      Meine Durchsetzung diesbezüglich war wohl nötig gewesen, denn auf einmal machte es ihr scheinbar deutlich mehr Spaß, mir ihren fließenden Trab und die weichen Galoppaden zu präsentieren. Es war eine Freude, sie zu reiten; wenn man auch viel arbeiten musste.
      Das änderte sich nicht, als wir mit dem Springen begannen. Die ersten E's waren noch etwas verkrampft, doch als wir den Gymnastikparcours probierten, klappte vorerst alles reibungslos. Ich lobte mein Pferd und ritt das erste kleine A-Kreuz an. Die Höhe machte meiner Stute nichts aus, kommentar- und reibungslos setzten wir auf der anderen Seite auf. Ich parierte durch und ritt im Schritt und Trab ganze Bahn, während Eddi zum Qualifikationsparcours umbaute. Es hatte übrigens aufgehört zu regnen und Fariyah und ich waren die Ruhe selbst.
      Als es dann ans Eingemachte ging, änderte sich das milde. Das Hüh besaß irgendwie nicht die rechte Sicherheit im Parcours. Also Selbstvertrauen ja, aber sie entschied ungern selbstständig über Galoppsprünge oder Höhe der Hindernisse. Auch meiner Auftraggeberin fiel das auf und ich war doch froh, sie beruhigen zu können. "Keine Sorge, mit der Erfahrung wird das schon. Man muss sie anfangs nur extrem kontrollieren und gleichzeitig viel loben." Das war also geklärt und noch während der Stufenerhöhung war eine zunehmende Freude am Springen zu spüren.
      Den Parcours mussten wir letztendlich übrigens ganze dreimal probieren, ehe uns beim vierten Mal ein fehlerfreier Durchlauf gelang. Ich lobte das Rapptier überschwänglich, parierte kurz darauf durch und ritt sie am langen Zügel trocken.

      Als wir die Halle verließen, schien tatsächlich die Sonne. Die schnaufende Rappstute tappte neben meiner Schulter und ließ sich nun etwas ungeduldiger absatteln. Eddi kontrollierte die Hufe, bevor es für meine vorbildliche Partnerin auf die Weide ging.
      Im Anschluss trug ich noch alles ein; dann verabschiedeten wir uns mit einer Umarmung und ich machte mich auf den Heimweg.
    • Cooper
      Fariyah Amazir - Ausbildungsbericht
      Hängergewöhnung & Schrecktraining
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      Heute war ich schon sehr früh unterwegs da ich wieder einmal auf Eddi Canary´s Hof musste. Heute ging es aber um die Furiosostute Fariyah Amazir. Sie sollte endlich ohne zu zögern in den Hänger einsteigen und zusätzlich ein Schrecktraining bekommen. Ich schrieb Eddi eine SMS das ich in fünf Minuten auf ihren Hof sei, in Wahrheit waren es wirklich nur 2 Minuten, was mir aber kaum bewusst war, ich hatte nicht so ein gutes Zeitgefühl mehr. "Ich glaube ich mache zuviel" sagte ich seufzend und schon kam Eddi auf mich zu. Wir begrüßten uns herzlichst und unterhielten und eine Weile nachdem ich meinen Wagen verschloss. Erneut erzählte Eddi mir erstmal wer die Rappstute überhaupt ist, wie sie tickt, was ich beachten muss und wie man mit ihr am besten umgeht. Zu meinen glück war die Stute sehr umgänglich und eigentlich kaum schreckhaft, jedoch war es Eddi wichtig das ihre Pferde sicher sind und sie wollte das es ihnen gut geht. Ich erklärte "So ein Schrecktraining ist ja nicht nur für Schreckhafte und krankhaft Praranoide Pferde gedacht, sondern auch für Pferde die nicht schnell erschrecken und ziemlich gelassen sind. Damit steigert man nochmals ihr Selbstvertrauen und sie werden noch ein stückchen 'robuster' was keinem Schadet, sondern dass auf Körungen und Tunieren sehr gut ankommt". Ich holte anschließen viel Luft und lächelte. Eddi gefiel meine Einstellung und führte mich sofort zu Fari. "Ich fang dann erst mit den Schrecktraining an" sagte ich gespannt und holte die Stute heraus. Eddi putze sie noch etwas ab während ich auf dem Reitplatz eine Plane und ein Tor mit Flatterbändern aufstellte. Da Fari lernen sollte Eddi zu vertrauen und nicht mir lief Eddi mit ihr selbstverständlich den Pacour. Erst war die schwarze Stute ein wenig abgeneigt und zeigte kein wirkliches Interesse an der Übung. Nach einem weilchen aber fing es ihr an Spaß zu machen über die Plane zu traben. "Na?, damit hast du ja wirklich garkein Problem" sagte ich und Eddi lobte ihre Stute. Durch das Tor mit den Flatterbändern hat es eine weile gedauert, denn Fari konnte auch sehr Stur sein. "Jetz mach schon kleine, das andere war ja deutlich schlimmer" sagte Eddi und versuchte sie durch das Tor zu führen. Aber für die Stute war das garnicht das gleiche, sie machte große Augen und wollte da beim besten Willen nicht durch. "Machen wir eine kleine Pause, das kann Wunder bewirken" sagte ich dann nach etlichen Versuchen und siehe da, die Rappstute schaffte es endlich durch die Flatterbänder und nach einigern malen war sie auch nicht mehr nervös.
      (Mittagspause)
      "So, weiter geht´s" sagte ich und schaute auf die Uhr, die 16:20 angab. Fari hatte sich sichtlich auch genug ausgeruht und döste in der Herbstsonne auf der Weide als wie schrecklichen Menschen sie stören mussten. Eddi ging zu ihr hin und wir führten in ein einem Gespräch die Stute zum Hänger. Neugierig aber distanziert schaute sie den Hänger an. "War sie denn schonmal verladen worde?" frug ich. Eddi antwortete mit Ja, sie wollte aber das man ihr die restlich Angst nimmt, damit es für sie sicherer wird. Eddi brauchte ein paar male Anlauf bis die Stute mit ihr in den Hänger ging. Dann gingen wir weider raus und wieder rein, weider raus und wieder rein, natürlich hatten wir das Loben nicht vergessen. "So, jetz nurnoch die Verweilzeit" als wir sie dann probemäßig in den Hänger geladen haben und alles Sicherheitsgemäß kontrolliert war fuhren wir einfach hin und her mal dahin mal dahin, einfach um ihr das Gefühl zu geben wir fahren. Als die Stute unruhig wurde hielten wir an und Eddi beruhigte sie wieder, so setzten wir dies fort. Die Stute lernte sehr schnell und nach einigen Stunden war es dann geschafft, sie hatte eine Stunde lang vollkommen ruhig im Hänger gestanden, ohne eine Muks. "Na?, sei froh das du so eine tolle Stute hast. Meine Vollblüter kennen so eine Seelenruhe nicht" lachte ich und wir setzten alles an den Ursprünglichen Platz, auch Fairi. Zufrieden aber sichtlich erschöpft ging die Stute in ihre Box und fraß ihr wohl verdientes Abendessen. Eddi bedankte sich nochmal herzlich und wir quatschten noch ein wenig. "So, ich muss jetz los, ich bekomm heute Abend noch einen Neuankömmling" sagte ich voller Vorfreude. Eddie wünschte mir eine gute Heimfahrt und gutes gelingen mit meinem neuen Pferd.
    • Samanta
      Fariyah Amazir - Trainingsbericht (1/2)
      Dressur von E auf A
      Ich hatte von Eddy Canary einen weiteren Auftrag erhalten und freute mich schon sehr darauf.In den letzten Tagen und Wochen hatte ich viel zu tun gehabt,weshalb ich mich jetzt erst um ihre Stute Fariyah Amazir kümmern konnte.Als ich am Hof ankam,erwartete Eddi mich bereits und wir gingen gemeinsam zu ihrer Stute.Unterwegs erzählte sie mir,dass Fariyah Probleme mit der Balance hätte und bat mich darauf besonders zu achten.Ich versprach ihr,dass ich daran arbeiten würde.Als wir im Stall ankamen,zeigte mir Eddi eine hübsche Rappstute.Ich hielt der Stute meine Hand hin und sie schnupperte daran."Sie testet gerne",infomierte Eddi mich und ich schmunzelte."Schon gut",meinte ich dann,"das bin ich gewohnt."Es gab kaum ein Pferd,das neue Reiter oder allgemein seinen Reiter einmal testete.Ich wusste das nur zu gut.Nachdem wir noch etwas über das Training der Stute gesprochen hatten,reichte mir Eddi ein Halfter und ich halfterte die Stute an,band sie dann fest und gemeinsam putzten wir die Stute.Beim Putzen und Hufegeben war sie brav und auch aufsatteln und trensen stellte kein Problem dar.Ich führte die Stute in die Halle,gurtete nach und ließ mir von Eddi gegenhalten.Ich ritt die Stute zunächst einmal viel ganze Bahn,um sie aufzuwärmen und nachdem ich 10 Minuten auf beiden Händen ganze Bahn gegangen war,machte ich mich an die Zirkelarbeit.Hierbei merkte ich schnell,dass Fariyah wirklich noch etwas Probleme mit der Balance hatte.Auch wollte sie sich nicht wirklich stellen lassen,sodass ich sie viel auf gebogener Linie mit ihr arbeitete,sie aber auch immer wieder ganze Bahn ging,damit sie sich entspannen konnte.Auf den Zirkel abwenden war nicht immer ganz so leicht,denn sie testete viel aus,ob sie sich mir einfach entziehen konnte und am Anfang gelang ihr das auch,da ich zwar mit Tests gerechnet hatte,aber nicht auf diese Weise.Ich wendete sie jedoch immer ab,damit sie nicht das Gefühl bekam,dass sie machen konnte,was sie wollte.Man merkte mit der Zeit,dass sie sich leichter mit der Balance tat.Da sie sich auch einfacher stellen ließ,beschloss ich den Mitteltrab und den Mittelgalopp anzugehen.Hierbei war es wichtig,dass sich der Takt nicht veränderte,Fariyah ihren Rahmen jedoch erweiterte.Um das zu erreichen machte ich viele Tempounterschiede im Trab und merkte mit der Zeit,dass sie besser auf die Hilfen reagierte.Als sie schließlich die ersten Ansätze zum Mitteltrab machte,lobte ich sie ausgiebig und ritt sie erst einmal wieder im Arbeitstrab,bevor ich mich erneut an den Mitteltrab machte.Es klappte von Mal zu Mal besser.Auch,wenn sie mit der Balance noch etwas Probleme hatte,reagierte sie gut auf meine Hilfen und ließ sich auf gerader Linie auch gut an die Hand herantreiben.Ich machte mich nun noch an den Mittelgalopp,der erstaunlicherweise besser klappte,als beim Mitteltrab,vielleicht weil ihr die Hilfen vertrauter waren.Ich lobte sie ausgiebig und als letzte Lektion wollte ich mich noch an das Rückwärtsrichten machen.Da sie nicht verstand,was zu tun war,bat ich Eddi sie einfach rückwärtszurichten vom Boden aus,während ich ihr die Hilfen gab.Es klappte gut und mit der Zeit ging sie immer wieder kleine Schritte rückwärts ohne Eddis Hilfe.Ich lobte sie für jeden Schritt,den sie zurück machte und beschloss noch etwas an der Balance zu arbeiten.Wieder machte ich viel Zirkelarbeit,ritt aber auch schon einige größere Volten und andere Linien,auf die sie sich biegen musste.Fariyah wurde lockerer und tat sich mit der Balance nicht mehr ganz so schwer.Auch versuchte sie nicht die ganze Zeit sich gegen die gebogenen Linien zu wehren und wendete ab,wenn ich das wollte.Ich lobte sie und beendete das Training für heute und ritt sie im Schritt trocken.Gemeinsam mit Eddi versorgte ich die Stute und gab ihr dann ein Leckerli.Ich unterhielt mich noch eine Zeit lang mit Eddi,bevor ich mich auf den Nachhauseweg machte.
    • Samanta
      Fariyah Amazir - Trainingsbericht (2/2)
      Dressur von E auf A
      Der zweite Trainingstag mit Fariyah hatte sich leider immer weiter verzögert,aber heute hatte ich endlich wieder Zeit für sie gefunden.Ich hatte mich mit Eddi vorher telefonisch kurzgeschlossen und mich dann auf den Weg zu ihrem Hof gemacht.Dort angekommen fand ich Eddi bei Fariyah.Ich begrüßte beide fröhlich und nachdem Eddi die Stute aufgehalftert hatte,putzten wir sie gemeinsam.Ich wollte heute noch an der Balance üben und die letzten beiden Lektionen mit der Stute erarbeiten.Es würde heute ein intensives Training werden,aber ich war mir sicher,dass die Stute sich gut machen würde.Ich holte Sattel und Trense und führte die Stute dann in die Halle.Ich gurtete nach und ließ mir von Eddi gegenhalten,stieg dann auf.Ich ritt die Stute erst einmal wieder im Schritt warm.Es fiel ihr heute leichter auch auf den Zirkel zu gehen und sie versuchte sich auch nicht mehr so oft gegen meine Hilfen zu wehren.Ich lobte sie dafür und trabte sie dann an.Zunächst ging ich wieder ganze Bahn,um sie erst einmal zu lockern und nicht gleich wütend zu machen.Schließlich wendete ich auch auf den Zirkel ab und sie ging gut auf den Zirkel.Ich lobte sie sanft und ritt einige Runden auf dem Zirkel,bevor ich wieder ganze Bahn ging.Schließlich ging ich wieder auf den Zirkel und galoppierte Fariyah zur geschlossenen Zirkelseite hin an.Ich versuchte sie auch im Galopp auf den Zirkel wieder abzuwenden,machte den Zirkel zu Anfang etwas größer,damit sie es sich einfacher tun konnte.Es klappte ganz gut,sodass ich nach und nach den Zirkel verkleinerte.Schließlich wollte sie nicht abbiegen und ich vergrößerte den Zirkel wieder etwas,ritt sie dann erst einmal ganze Bahn und parierte durch.Nach einigen Runden im Schritt,trabte ich wieder an und galoppierte wieder an.Ich musste noch eine ganze Zeit Galopp auf dem Zirkel üben,aber es klappte immer besser und schließlich bog sie brav ab.Ich lobte sie ausgiebig und machte mich nun an Viereck verkleinern und vergrößern.Diese Aufgabe verlangte große Sensibilität des Pferdes.Ich übte eine ganze Weile daran,bis es schließlich klappte.Als letzte Lektion musste Fariyah noch den einfachen Galoppwechsel beherrschen.Ich galoppierte sie erst einmal auf der ganzen Bahn an und lenkte sie dann auf den Zirkel.Es dauerte eine Weile,bis sie sich aus dem Galopp in den Schritt und vom Schritt wieder in den Galopp bringen ließ,aber schließlich klappte auch das.Ich lobte die Stute und beendete das Training von meiner Seite aus.Dann wandte ich mich an Eddi und fragte dann:"Möchtest du sie auch mal reiten?Dann kann ich dir auch noch ein paar Tipps geben."Eddi nickte und wir tauschten.Sie ritt die Stute und ich gab ihr einige Tipps und riet ihr die Stute oft auf dem Zirkel zu reiten,immer wieder Verkleinerungen und Vergrößerungen reiten,damit die Balance sich festigte.Nachdem Eddi die Stute trocken geritten hatte,versorgten wir sie gemeinsam.Ich gab der Stute ein Leckerli und sagte dann zu Eddi:"Sie ist ziemlich eigenwillig,aber hat auf jeden Fall Talent."Ich redete noch etwas mit ihr,bevor ich mich auf den Nachhauseweg machte.
    • Ally
      Fariyah Amazir - Hufschmiedbericht
      Hufkontrolle, Stolleneisen
      Grinsend tippte ich im Takt des Liedes gegen das Lenkrad von meinem BMW. Ich arbeitete mich immer mehr auf den Traum vom eigenen Gestüt hin - Erst das Studium zur Pferdewirtschaft, jetzt eine eigene Hufschmiede. Ich hatte ein kleines Haus neben meinem gepachtet und es ein wenig umgebaut, sodass es jetzt eher aussah wie eine Hufschmiede, und innen war mein kleines, gemütliches Büro. Und heute morgen hatte ich den ersten Auftrag bekommen, das erste mal hatte mein orangenes Telefon geklingelt. Dran war Eddi Canary, die ein kleines Hufproblem bei ihrer Furioso North Star Stute hatte, denn sie brauchte eine komplette Hufkontrolle, ich sollte ihre Hufe ausschneiden und sie einölen sowie ihr Stolleneisen verpassen; Anscheinend hatte sich da über die Jahre etwas angebaut und ich war schon gespannt darauf, wie die - angeblich sehr liebe - Stute aussah. Ich brauchte nicht lange, um den Hof zu finden, denn er lag weit außerhalb und der Sandweg, der ins Innere des Gestüts führte, war nicht zu übersehen. Nach einiger Zeit kam sogar ein schönes Schild mit der Aufschrift Silver Creek Ranch, und lächelnd parkte ich den BMW. Ich stieg gerade aus, als eine junge Frau mich freundlich begrüßte. "Du musst Allycia sein!", begrüßte sie mich und ich nickte. Wir schüttelten Hände und sie führte mich auf den Hof, und ich bewunderte, wie klein und übersichtlich er war. Sie hatte Fariyah, ihre Stute, schon angebunden und die Hufe sauber gemacht, damit ich nicht mehr viel machen musste. Ich holte meinen kleinen Koffer heraus und begrüßte dann die Rappstute mit einem Leckerli und einem Tätscheln auf den Hals. Sie schien wirklich sehr lieb zu sein und ich kniete mich hin, um ihre Hufe anzusehen. Sie sahen eigentlich nicht allzu schlimm aus, nur ein bisschen uneben, und ich machte mich mit der Raspel und dem Hufmesser sofort an die Arbeit. Ich schnitt die Oberfläche erst gerade, raspelte die Ecken dann ab und schnitt die Hufe aus, vorsichtig, nicht zu tief zu schneiden. Nachdem ich mit dem Huf zufrieden war wiederholte ich das alles und sah dann noch einmal nach, ob sie gleich auf allen vier Hufen stand, und lobte die Stute dann, die während der ganzen Prozedur ruhig da stand. "Sieht schon besser aus, was?", sagte ich zu Eddi, die nickend grinste. "Hufkrankheiten oder Entzündungen hat sie auf jeden Fall keine. Beim Ausschneiden hab ich ein paar Steine weggeschnitten, aber die haben sich wahrscheinlich nur beim Ausritten irgendwie verfangen.", erklärte ich ihr und sie nickte wieder. "Okay, da achte ich beim Hufe auskratzen drauf." Ich lächelte und holte dann die Stolleneisen, die ich in meiner kleinen Hufschmiede schon bereit gemacht hatte. Ich packte meine kleine mobile Hufschmiede aus dem zum Glück sehr großen Kofferraum und erhitzte den Ofen, und als er warm genug war, ebenfalls das Eisen. Ich klemmte mir ihren ersten Huf zwischen die Beine und passte dann mit dem Hammer das Eisen an ihren Huf an. Zum Glück musste ich nicht viel verändern und ich wiederholte das mit ihren restlichen Hufen, dann fing ich an, das erste Stolleneisen zu befestigen. Eigentlich unterschied sich das nicht großartig vom normalen Eisen, nur, dass es hinten geschlossen war, und so brauchte ich nicht lange, um alle vier zu befestigen und die Nägel am Ende des Hufes abzuknipsen. "So, das wars mit dem Unangenehmsten - jetzt kommt das Öl und dann sind wir fertig." Ich war erstaunt, wie schnell ich das ganze machte; Die Anpassung von den Eisen hatte nicht einmal eine halbe Stunde gedauert. Ich holte das pflegende Öl aus meinem Koffer, nachdem ich die mobile Hufschmiede ausschaltete und wieder in den BMW packte, und strich ihre Hufe damit. Fariyah erschrak ein wenig und ging einen Schritt zurück, als ich mit dem unangenehm kühlen Öl an ihre Krone kam, und ich flüsterte eine kurze Entschuldigung, bevor ich weitermachte. Es dauerte nicht lang, bis alle ihre Hufe am glänzen waren und stolz betrachtete ich meine Arbeit. "So, das wars!", sagte ich grinsend und packte alles ein. "So schnell?", fragte Eddi und ich nickte. "Ist ja keine große Magie.", lachte ich und gab ihr meine - natürlich orangene, welche Farbe sonst - Visitenkarte, die ich extra designt hatte. "Falls du noch irgendeinen Auftrag hast, einfach anrufen.", sagte ich und wir verabschiedeten uns, Fariyah bekam ein Leckerli und ich stieg in meinen BMW. Erster Auftrag abgeschlossen!
    • Eddi
      Fariyah Amazir - Dezember 2014
      Weihnachten
      Es war kurz nach dem Mittag, als ich mich erneut auf den Weg in den Stall machte. Zu Weihnachten konnte ich mich nie zwischen meiner Familie und den Pferden entscheiden. Beide waren mir wichtig und das wussten beide Teile auch nur zu gut. Außerdem wollte ich das schöne Wetter nutzen, um noch einen kleinen Ausritt zu machen. Meine Wahl fiel dabei auf die junge Stute Fariyah Amazir. Brummelnd kam sie mir entgegen, als ich an ihre Boxentür trat. „Na meine Schöne?“, begrüßte ich sie lächelnd und reichte ihr die sehnsüchtig erwartete Möhre. Fariyah war seit September Mitglied meines Gestüts und sie machte sich einfach nur traumhaft! So schnelle Fortschritte hatte ich selten bei einem Pferd erlebt. Sie war vom Herzen auf gut und dazu noch talentiert, eine wunderbare Mischung für ein wunderbares Pferd. Lächelnd streifte ich ihr das Halfter über und nahm mir dann eine der weichen Bürsten, um ihr glänzendes tiefschwarzes Fell zu bearbeiten. „Ich weiß, dass du es noch weit bringen wirst!“, murmelte ich lächelnd, während ich mit der Bürste über ihr Fell fuhr. Fariyah schien die Massage sichtlich zu genießen und schnaubte zufrieden. Als sie sauber war, holte ich ihr Sattelzeug und legte vorsichtig den Sattel auf ihren Rücken. Nachdem der Gurt verschnallt war, trenste ich die Rappstute noch auf. Willig nahm sie das Gebiss entgegen, anscheinend schien sie sich schon auf den kommenden Ritt zu freuen. Ich setzte meine Reitkappe auf und führte Fariyah aus dem Stall. Dort begrüßten uns warme Sonnenstrahlen und motiviert schwang ich mich in den Sattel. Die Stute unter mir tänzelte aufgeregt, als ich mich zurecht setzte und die Zügel aufnahm. „Auf geht’s!“, lachte ich und trieb Fariyah vorsichtig an. Mit großen, geschmeidigen Schritten bewegte sich die Stute vorwärts und wir ritten lange Zeit zwischen den hügeligen Weiden entlang. Nachdem wir beide aufgewärmt waren, trieb ich Fariyah in einen lockeren Arbeitsgalopp. Als wir auf der großen ebenen Strecke ankamen, ließ ich der Stute mehr Zügel und sofort schoss sie los. Wenn wir etwas liebten, dann gemeinsam durch die Wiesen zu jagen und Fariyah tat das mit einer besonderen Vorliebe. Es war herrlich den Wind in den Haaren zu spüren und am liebsten hätte ich laut aufgejauchzt. Als bald musste ich Fariyah wieder zu einer langsameren Gangart durch parieren und auch wenn der Stute das nicht sonderlich gefiel, gehorchte sie sofort auf meine Hilfen. Ich lobte sie kurz und blieb oben auf dem Hügel stehen, um einen Blick über das verschneite Gestüt zu werfen. Ich war froh, hier wohnen zu dürfen und ich genoss auch jede freie Minute mit den Pferden. Lächelnd trieb ich Fariyah wieder an und machte mich auf den Heimweg. Immerhin war heute Heiligabend und eine saftige Gans würde schon darauf warten, verspeist zu werden!
    • Samarti
      Fariyah Amazir - Trainingsbericht
      Springen von Klasse M auf S

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      Noch Ende Januar erhielt ich von Eddi die Bitte, ihre Furioso North-Star Stute Fariyah Amazir – schrecklicher Name, ich hatte ihn mir anfangs nie merken können – im Springen doch bitte auf S-Niveau vorzubereiten, sodass sie dort bald Turniere laufen könnte.
      Schon bei der Ankunft hatte mich die Stute fasziniert: nicht nur wegen ihrer tiefschwarzen Fellfarbe und des neugierigen Blicks, auch das aufmerksame, außergewöhnliche eisblaue Auge hatte mich zugleich in seinen Bann gezogen. Bereits jetzt merkte ich Fariyah Amazir, bei der ich mich dazu entschieden hatte, sie einfach „Fari“ zu nennen, da dieser Name wesentlich einfacher zu merken war, an, dass sie ziemlich ruhig war; die neue Umgebung fasste sie gelassen und neugierig, aber niemals nervös auf.
      „Na, meine Kleine?“, begrüßte ich die Rappstute an diesem Tag, was glatt gelogen war, denn mit ihrem Stockmaß von 165 Zentimetern war sie nur knappe fünf Zentimeter kleiner als ich, sodass sie mich, wenn sie ihren Kopf aufrecht hielt, definitiv überragen konnte. Dennoch ließ ich mich davon nicht beirren und wollte mir auch meinen Respekt deswegen nicht nehmen lassen, auch, wenn dies bei dem Pferd, das dort so ruhig vor mir in der Box an seinem Heu knabberte, wohl kaum der Fall sein würde.
      Nachdem ich sie auf das Training vorbereitet hatte, begaben wir uns auf den Weg in die Reithalle, wo die Hindernisse bereits auf M-Niveau aufgestellt worden waren (an dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an Sophia, die zwar anfangs nicht so begeistert davon war, die Hindernisse aufzubauen, es dann aber doch noch getan hatte), damit wir uns damit am Anfang nicht mehr herumschlagen mussten und direkt ins Training einsteigen konnten.
      Bereits beim Aufwärmen, welches zwingend nötig war, um genügend Gelenkschmiere zu bilden und keine Folgeschäden hervorzurufen, spürte ich die fließenden, raumgreifenden Gänge des Rappens, die wahnsinnig weich zu sitzen waren. Und je lockerer Fari beim Aufwärmen wurde, desto angenehmer wurden auch ihre Gänge, auch, wenn ich diese Steigerung anfangs für schwierig gehalten hatte.
      Als das Aufwärmen soweit abgeschlossen war, machten wir uns an die ersten Sprünge auf dem M-Niveau, um Fari noch einmal einen kleinen Einstieg zu bieten, ehe wir die Hindernisse auf das nächste Niveau erhöhen würden. Auch, wenn sie bereits auf M**-Niveau war, so begannen wir nochmal auf dem M*-Niveau, welches mit einer maximalen Höhe von 130 Zentimetern und einer Höchstweite von 145 Zentimetern doch schon ausgesprochen anspruchsvoll war.
      Irgendwann konnten wir die Hindernisse höher stellen, sodass wir uns langsam, aber sicher dem gewünschten Niveau näherten und sogar schon einen kleinen Vorgriff auf S* nahmen, damit Fari schön gefördert werden konnte. Hierbei betrug die Höhe nun bis zu 145 Zentimeter und die Weitsprünge konnten beliebig weit sein, was teilweise schon einige Schwierigkeiten hervorrufen würde, dennoch wollte ich den Furioso North-Star bestmöglich auf das S-Niveau vorbereiten.
      Die Parcours, die wir bestritten, fanden immer in der Halle statt, weswegen die maximale Hinderniszahl auf acht beziehungsweise neun Hindernisse festgelegt war. Dennoch gingen wir mehrere Hindernisse öfter an, falls Fari falsch absprang oder aufkam, die Geschwindigkeit nicht passend kontrollierte oder eine Stange von ihrem Platz riss. So hatten wir zum Ende einer jeden Trainingseinheit jedes einzelne Hindernis stets mindestens einmal erfolgreich absolviert, was natürlich auch für eine gute Erfahrung sprach, womit wir dann das Training auch immer beenden konnten. Ich legte großen Wert darauf, auch kleinere Einheiten immer mit einem Erfolg zu beenden, damit es auch für das Pferd eine positive Erinnerung darstellte.
      Auch, wenn der Furioso sehr ruhig und gelassen war, so hatte sie doch ab und zu ihren eigenen Kopf und versuchte dann auch, diesen durchzusetzen. Nachdem sie allerdings gemerkt hatte, dass dies bei mir nicht ziehen würde und ich sie dazu gebracht hatte, dies während des Trainings in Grenzen zu halten, arbeitete sie beinahe durchgehend konzentriert mit, war lernwillig und folgsam, aufmerksam und vorbildlich. Ebenso stark wie ihre Kondition war, war auch ihr eigener Wille, den sie zu Anfang nur zu gerne offen darlegte, doch wir hatten uns schnell aneinander gewöhnt und arbeiteten nun nicht mehr gegen-, sondern miteinander.
      Nachdem wir mit dem S-Niveau fertig waren, griffen wir sogar schon etwas auf das S*-Niveau vor, um Fari darauf vorzubereiten – es war wohl kein Geheimnis, dass sie noch viel mehr Potential hatte und dies auch ausgeschöpft werden sollte. Dennoch beließen wir es nach gut zwei Trainingseinheiten á 30 Minuten dabei und so tätschelte ich zufrieden den schlanken, aber dennoch muskulösen Hals der Rappstute, der man die Erschöpfung doch deutlich ansah. Auch ein Training, das nur eine halbe Stunde andauerte, konnte anstrengend sein, wofür sie das beste Beispiel darstellte. „So ist’s brav“, sprach ich Fari lobend zu und kraulte sie dann am Mähnenkamm und schlussendlich hinter den Ohren, als ich abgestiegen war. Schnaubend nickte das Pferd mit dem Kopf, zeigte doch auch, dass sie wesentlich beser war als zu Anfang und schüttelte dann den Kopf, als ich ihre Stirn streichelte, wohl, um mir zu zeigen, dass ihr das Kraulen hinter den Ohren lieber war.
      „Dann wollen wir deiner Besitzerin mal die gute Nachricht mitteilen, was?“, sprach ich viel mehr zu mir selbst als zu Fari, doch diese wippte beim Laufen dennoch mit dem Kopf, was beinahe wie ein zustimmendes Nicken aussah. Mit dem himmelblauen Auge beobachtete sie meine Bewegungen aufmerksam und schenkte mir diesen Blick, der so voller Zufriedenheit steckte. Genau der Anblick erwärmte mir mein Herz und während wir so auf das Stallgebäude zuliefen, hatte ich meine Hand ständig hinter Faris Ohren, um sie dort zu kraulen.
    • jojomaus
      Fariyah Amazir - Trainingsbericht
      Dressur von Klasse L auf M
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      Eddi fragte bei mir an ob ich nicht Zeit hätte ihre Furioso North-Star Stute in der Dressur weiter auszubilden. Natürlich sagte ich ihr zu. Der Weg zu Eddi war mir wohl bekannt und ich hatte auch heute keine Probleme zu ihr zu finden. Erwartungsgemäß begrüßte sie mich gleich nach meiner Ankunft und da wir uns schon einige Zeit nicht gesehen hatten plauderten wir miteinander bis alle neuen Informationen ausgetauscht waren. Voll freudiger Erwartung ging es anschließend zusammen in den Stall. „Hier ist meine süße, darf ich vorstellen Fariyah Amazir.“ Eddi strahlte als sie ihre Stute graulte. „Sie ist eine Talentierte Schönheit, aber ab und an macht sie einem das Training etwas schwer. Ich hoffe du schaffst es mit ihren Flausen auszukommen.“ Ich sicherte ihr zu das wir uns schon zusammen raufen werden und machte mich selbst mit Fariyah Amazir bekannt. Recht aufgeschlossen ließ die Stute sich von mir graulen und nahm auch ein Leckerchen gerne an. Ich übernahm das Aufhalftern und Hinausführen zum Putzplatz. Dort ließ mich Eddi allein die Stute zurecht machen. Bisher verlief alles entspannt und ich sprach die ganze Zeit über mit der Stute, damit diese sich an meine Stimme gewöhnte. Nachdem Fariyah gesattelt und getrenst war ging es zur Reithalle. Mein übliches Führtrainig durfte dabei natürlich nicht fehlen und wie erwartet war die Rappstute äußerst Umgänglich und Folgsam. Nachdem wir in der Halle waren und ich im Sattel saß um mit dem Aufwärmen zu beginnen, fing Fariyah an mich auszutesten. Doch große Chance hatte sie bei mir nicht, sicher im Sattel sitzend gab ich ihr eine Menge tun indem wir Volten, Zirkel und viele Übergänge ritten. Immer durchlässiger wurde die Stute und ihre Rebellische Seite ließ nach, brav suchte Fariyah die Anlehnung und arbeitete motiviert mit. Nachdem wir so die Hinterhand aktiviert hatten ging es an die schwierigeren Lektionen, angefangen mit den Versammlungen. Diese kannte Fariyah schon und führte sie auch sauber aus, mir half diese Aufgabe mich noch besser auf die Stute einzustimmen und die Hilfen ihr gegenüber anzupassen. Danach stimmte ich die Hübsche auf das Schulterherein ein und machte ihr Schritt für Schritt klar was ich von ihr wollte. Sobald die Stute über die Schulter oder ins Vorwärts ausweichen wollte korrigierte ich sie und lobte entsprechend wenn sie im Schulterherein lief. Danach gönnte ich ihr erst einmal eine Pause und ließ sie entspannend im Schritt gehen. Mit Kurzkehrtwendung und das Zirkelverkleinern stimmte ich uns danach auf die nächste Lektion ein, dem Travers. Weiter ging es dann wieder mit Schulterherein und ich machte Fariyah mit den Travershilfen vertraut, lobte wenn wir sauber im Travers gingen und hielt diesen nur wenige Tritte um dann wieder ins Schulterherein zu wechseln. Das wiederholten wir, unterbrochen von einer kurzen Spinnerei der Rappstute. Sie wollte wieder einmal testen wie weit sie bei mir gehen konnte. Soweit so gut, die nächste Lektion war der Renvers. Diesen übte ich von der einfachen Schlangenlinie aus. Fariyah war wieder voll bei der Sache und freute sich auf die nächste Aufgabe. Sobald ich sie auf den Bogen der Schlangenlinie umgestellt hatte, ritt ich seitwärts am Hufschlag im Renvers weiter. Lobte die Stute bei sauberer Ausführung und korrigierte sie wenn dem nicht so war. Auch diesen Seitwärtsgang hielt ich jeweils nur wenige Tritte lang, um Fehler und Überanstrengung zu vermeiden. „Feines Mädchen, jetzt kannst du wieder ein wenig entspannen.“ Ich ließ der Rappstute die Zügel lang damit sie den Hals strecken konnte und ritt ein-zwei Runden im Schritt. Danach war auch der Traversal schnell gelernt, ein allzu großer Unterschied zu den anderen Seitengängen gab es ja nicht. Die Furioso North-Star Stute hatte sich heute wacker geschlagen, doch die getane Arbeit sah man ihr an. Gründlich ritt ich sie trocken und bereitete sie anschließend nach und Eddi gesellte sich wieder zu uns und fragte mich nach dem Training aus. Ich konnte ihr getrost mitteilen das Fariyah die M-Dressur erreicht hatte.
    • Eddi
      Fariyah Amazir - Februar 2015
      Dressurtraining
      Seit fünf Monaten war die Stute Fariyah Amazir nun schon in meinem Besitz und heute wollte ich doch mal Bilanz ziehen. Dementsprechend hatte ich mich mit einer Tasse Tee ins Reiterstübchen verzogen und mir ihren Ordner gepackt. In dem hatte sich inzwischen mehr angesammelt als gedacht, doch das war auch gewollt, denn Fariyah stand aktiv im Training, um demnächst an einer Körung teilzunehmen. Entscheidend waren dort ihre Turniererfolge, ihre allgemeine Ausbildung und ihr gesundheitlicher Zustand, dementsprechend führte ich über all dies Buch. Seitdem Fariyah bei uns war, hatte sie auf den letzten Turnieren ganz schön abgeräumt, immerhin hatte sie bereits vier erste Plätze und zwei zweite nach Hause gebracht. Und das, obwohl sie in drei unterschiedlichen Disziplinen antrat: Dressur, Springen und Distanz. Die drei hatten nicht einmal wirklich was miteinander zu tun, aber Fariyah ging bei allen Wettbewerben so auf, dass ich ihre Kreativität nicht einschränken wollte. Erst vor einer Woche hatte ich sie nach Wolkenhof geschickt, wo sie von einer Trainerin in der Dressur gefördert wurde. Nun stand auch den M-Turnieren nichts mehr im Wege. Zuvor hatte sie bereits auch eine Förderung im Springen erhalten. Der Hufschmied war vor zwei Monaten da gewesen und ein Tierarzt sollte auch bald wieder kommen. Ich schnappte mir direkt einen Klebezettel und vermerkte darauf in Großbuchstaben "TIERARZT!", welche ich auf das Deckblatt ihres Ordners klebte. Lächelnd schlug ich ihn zu, um dann in den Stall zu gehen, denn schließlich wollte Fariyah auch bewegt werden. Die schwarze Stute brummelte mir entgegen, als sie mich kommen sah und lächelnd reichte ich ihr eine Karotte. Dann halfterte ich sie auf und führte sie aus der Box zum Putzplatz. Fariyah musterte mich neugierig mit ihren eisblauen Augen, während ich die Putzkiste holte und sie dann gründlich putzte. Fariyah war geschoren und trug deshalb die meiste Zeit über eine Decke und so war sie wunderbar sauber, also war ich schnell fertig. Zufrieden sattelte und trenste ich die Stute und holte dann noch schnell meinen Helm, ehe wir uns auch schon auf den Weg in die Halle machten. Dort wärmten wir uns mit einigen Runden zu Fuß auf, ehe ich mich in den Sattel schwang. Ich wollte gerne die frischen Übungen trainieren, dementsprechend wärmte ich Fariyah auch ausgiebig mit Handwechseln und Wendungen auf. Dann machten wir uns direkt an die Seitengänge und ich muss sagen, dass unsere Trainerin gute Arbeit leistete. Fariyah war sehr durchlässig und feinfühlig, so dass ich mit leichtesten Gewichts- und Schenkelhilfen arbeiten konnte, um die Stute um die Aufgaben zu bitten, welche sie auch mit großem Vergnügen erledigte. Dem Abschluss krönte die Travers, welche Fariyah immer ein Dorn im Auge gewesen war, doch heute zeigte sie sich einfach wunderbar! Ich war so zufrieden, dass ich die Stunde etwas eher beendete und Fariyah Amazir die Decke überwarf, ehe ich sie trockenritt. Wir drehten auch noch eine kleine Runde über den Hof, ehe ich Fariyah in den Stall brachte, absattelte und direkt unters Solarium stellte. Das genoss die Stute sichtlich und freute sich noch mehr, als es auch eine kleine Portion Mash gab. Danach deckte ich sie wieder ein und brachte sie hinaus auf die Weide, wo sie den Rest des Tages ihre Freiheit genießen durfte, während ich Boxen misten würde.
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  • Album:
    Pferde im Ruhestand
    Hochgeladen von:
    Eddi
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    16 Sep. 2014
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  • Name: Fariyah Amazir
    Geboren: 2009
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    Von: Kadesh
    Aus der: Faida
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    Rasse: Furioso North-Star
    Geschlecht: Stute
    Farbe: Rappe
    Stockmaß: 1.65m

    Beschreibung:
    Fariyah Amazir - eine Stute mit wunderschönen, fließenden Gängen und viel Vermögen. Trotz ihrer normalerweise ruhigen Art, versucht sie ab und zu ihren Kopf durchsetzen und macht es ihrem Reiter so gerne einmal etwas schwerer. Wer den Kniff heraus hat, hat jedoch eine sehr gelassene und folgsame Stute unter den Sattel, welche sich nur schwer aus der Ruhe bringen lässt und stets konzentriert mitarbeitet.

    Ersteller: Bracelet
    Besitzer: Edfriend
    Vorkaufsrecht: erloschen


    Springen S -- Dressur S -- Distanz M

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    2. Platz 151. Distanzturnier
    1. Platz 63. Synchronspringen
    1. Platz 193. Distanzturnier
    2. Platz 194. Distanzturnier
    1. Platz 295. Dressurturnier
    1. Platz 288. Springturnier
    2. Platz 74. Synchronspringen
    2. Platz 303. Dressurturnier
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    Gekört: ja, [SK 428] Schimmel/Rappen/Rappschecken
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    Nachkommen:
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