Calypso

Fantasio - Hengst - 19 Punkte ○

Im Besitz seit März 2017

Fantasio - Hengst - 19 Punkte ○
Calypso, 17 März 2017
    • Calypso
      Alte Pflegeberichte

      Zitat von Saphira:

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      Heute fuhr ich zu dem Tierschutzhof Nasty Past, denn ich war auf zwei Pferde aufmerksam geworden, die einmal in meinem Besitz waren und welche ich dann weiter verkauft hatte. Diese beiden waren nun auf dem Verkaufshof gelandet da sie in schlechtem Zustand dorthin geliefert worden waren. Natürlich wollte ich meine beiden Lieblinge sofort von dem Verkaufshof holen und wieder bei mir aufnehmen. Bei den beiden Pferden handelte es sich um Come Whatever May und Fantasio.

      Als ich mit dem Hänger auf den Hof fuhr kam mir Edfriend bereits mit den Papieren entgegen. Ich freute mich echt das ich meine Lieblinge wieder mitnehmen konnte. Eddie erklärte mir die Zustände und Vergangenheit der beiden und half mir dann mit dem Verladen.

      Als erstes liefen wir zu May, meiner wunderschönen Stute. Ich trat zu ihr an die Box. „Maay, naa meine Süße, alles okay bei dir?“, sprach ich ihr ruhig zu und öffnete das Boxentor um die Stute zu streicheln. Diese Schnaubte kurz und blinzelte mir mit ihren Kulleraugen entgegen. Ich bekam ein richtig schlechtes Gewissen sie verkauft zu haben. Ich strich ihr sanft über die Nüstern und zog ihr dann ihr Halfter über. Mit Eddie im Schlepptau führte ich May zum Anhänger. Dort lief sie etwas zögerlich dann doch die Planke hinauf und lies sich drinnen brav anbinden.

      Als nächstes gingen wir zu unsrem kleinen Pünktchen Fantasio. Ich schob die Box zu dem kleinen Criollo Hengst auf und trat in das Innere. „Na mein kleiner Scheißer?“, grüßte ich ihn und fluffte ihm durch die Mähne. Seine kleinen Knopfaugen blitzen auf als er schließlich wieherte. Dann schob ich ihm sein Halfter über und Händigte ihm eine Karotte aus. Auch ihn verstaute ich im Anhänger und fuhr dann zu mir auf den Hof. Dort angekommen verstaute ich die beiden in der Stallgasse mit Paddock aufgang. Auch zur Abendfütterung hatte ich die beiden Schon eingeplant. Da mein Hof ziemlich übersichtlich war, da ich nur drei Pferde besaß, war es kein Problem alles zu managen. Ich fütterte die drei und schaltete dann spät am Abend das Licht in der Stallgasse aus und verabschiedete mich von meinen drei Schätzen für diesen Tag.

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      Zitat von Saphira:

      Endlich Ferien!

      Nun war der Schulstress endlich vorbei! Ich hatte nun zwei Wochen wieder nur für meine Lieblinge Zeit. Die Sonnenstrahlen schienen mir ins Gesicht als ich in dem Gelben Schulbus über die Felder zu unserem abgelegenen Hof fuhr. Der Bus stoppte mit einem Quietschen an der Haltestelle mitten auf dem Feld. Die Wiesen lagen Grün und weich in der Landschaft. Ich nahm meine Schultasche und stand auf. Schnell huschte ich durch die Tür und schulterte meine Tasche. Der Bus setzte sich hinter mir wieder in Bewegung und fuhr zum nächsten Dorf. Ich knöpfte meine Jacke zu und zog meinen Schaal enger. Draußen war es doch unerwartet kälter als es aussah, die warmen Sonnenstrahlen trügten das Bild. Ich verschränkte die Arme vor der Brust und lief über den Feldweg zu dem Abgelegenen Hof auf dem Ich in den Ferien immer wohnte. Wie ich dieses Internat hasste. Ich hatte gar keine Zeit für meine Lieblinge, wenigstens die Wochenenden konnte ich manchmal mit den Pferden und meiner Familie verbringen. Nach fünf Minuten Strammen Fußmarsches war ich endlich angekommen. Ich schloss die dunkle Türe auf und trat in das Wohnzimmer. „Ich bin daaa!“, trellerte ich in das Esszimmer. „Hallo mein Schatz!“, begrüßte mich meine Mutter mit einer Pfanne in der Hand. „Es gibt Pfannkuchen, die magst du doch so sehr.“, fügte sie hinzu. Ich schmunzelte und nickte energisch. Dann gab es erst einmal Pfannkuchen mit Marmelade und Nutella. Ich genoss die üppige Portion und schaufelte das Essen in mich hinein. „Willst du nicht schon mal zu deinen Pferdchen gehen?“, schlug sie mir vor als ich fertig mit essen war. Ich nickte mit vollem Mund und rannte die Treppe zu meinem Zimmer im Dachgeschoss hinauf. Dort angekommen schluckte ich erst mal den Letzten Bissen Pfannkuchen runter und nahm mir eine Reithose und ein Polo Shirt heraus. Schnell waren die Sachen angezogen und ich rannte die Treppe wieder runter. Dann schlüpfte ich in meine Schuhe und lief zu den Stallungen.

      Dort angekommen wieherte mir Madouche entgegen. Ich lief zu ihr und strich der Stute durch ihren wuscheligen Schopf. „Na mein Baby?“, quietschte ich und spielte an ihren Nüstern. Die Falbstute schnaubte und drückte ihren dicken Kopf gegen meine Jackentasche. Ich kramte ein Leckerli hervor und schob es ihr zwischen die Lippen. Schmatzend beobachtete die Stute mich und legte den Kopf schief. „Nein Mehr gibt’s nicht. Dafür musst du was tun.“, neckte ich sie und stupste ihr zwischen die Nüstern. Dann lief ich weiter zu dem nächsten Paddock. Dort stand May. Die Falbstute starrte mich an und quiekte dann kurz. Ich lief zu ihr hin, strich ihr durch die Mähne und klopfte ihren Hals. „Na meine Schöne?“, fragte ich und küsste ihre Stirn. „Wie ist es dir so ergangen in der Zeit wo ich in dem lausigen Internat war?“, flüsterte ich ihr zur und schmiegte mich an ihren warmen Hals. Die Stute brummelte beruhigend, als würde sie antworten. „Ich hoffe es ist dir nicht all zu langweilig gewesen ohne mich.“, grinste ich und fuhr mit der flachen Hand über ihren Rücken. Dann drückte ich ihr noch einen Kuss auf und lief in die Stallungen. Dort ging ich schnurstracks auf die Box von meinem kleinen Sorgenkind Fantasio zu. „Faaaaantaaaaaa.“, trellterte ich und schob die Boxentüre auf. Der kleine lag im Stroh und stand wiehrend auf. „Naaaa mein Bubele?“, neckte ich und knuddelte den kleinen Racker. Dieser fing an an meiner Jackentasche zu knabbern. „Du bist so verfressen ey.“, lachte ich und nahm ein Leckerli auf die Hand und hielt es ihm hin. Fanta schnappte das Leckerli aus der Hand, und meine Hand gleich mit. „Du lernst es nie.“, stellte ich fest und wischte mir den Sabber von der Hand. Dann kontrollierte ich die Hufe des kleinen Wirbelwinds. „Nun, ich glaube du musst mal zum Hufschmied, nicht wahr?“, Fanta schnaubte. „Das nehme ich mal als ‚Ja‘.“, stellte ich fest und nahm Stroh aus der elektrischen Tränke. „Du kleiner Spinner.“, lachte ich und schob die Türe der Box wieder zu. Dann lief ich zu Performance. Die Blue Roan Stute reckte ihren Kopf aus der Box und schnaubte tief. „Na meine schöne?“, flüsterte ich und schob die Türe auf. Dann strich ich ihr über die Stirn und spielte mit ihrem Schopf. Ich gab auch ihr ein Leckerli. Dann nahm ich mir einen Kamm und begann den Schweif der Stute zu verlesen. Nach etlichen Stunden Arbeit hatte ich es geschafft das kein Haar verknotet war. Dann flocht ich ihren Schweif ein und festigte ihn mit einem Haargummi. Das gleiche Spiel trieb ich bei der Mähne. „Die wird dann mal demnächst gewaschen und dann gehen wir wieder auf Turniere mein Schatz.“, meinte ich und drückte ihr einen Kuss auf. Dann halfterte ich Performance und Fantasio nacheinander auf und führte sie auf die Weide. Anschließend holte ich noch May und Madouche und stellte sie zu den anderen dazu. Nach dem Essen würden die Ställe sauber gemacht werden müssen und dann hieß es Performance noch eine Runde in der Halle bewegen.

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      Zitat von Saphira:

      Ausritt mit Lilly und Sara



      Heute hatte ich einen freien Tag und bechloss mit meinen Pferden einen Ausritt zu machen. Dann lief ich in den Stall und holte mir ein Paar Freundinnen zusammen. Dann nahm ich alle samt mit in die Sattelkammer um das Zaumzeug zu holen. Dann kehrten Lilly, Sara und ich kichernd mit dem Zaumzeg zurück. Lilly Sollte Madouche reiten und begann diese zu putzen. Sara würde May reiten. Ich würde auf Performance reiten und Fantasio als Handpferd mitnehmen. Nachdem wir alle Pferde geputzt hatten und sie aufgezäumt hatten, stiegen wir auf und ritten zusammen vom Hof. Ich ritt ganz vorne und lies Fanstasio neben Performance am Führstrick laufen, was der kleine quietschend genoss. „Alles klar bei euch da hinten?“, rief ich und grinste über die Schultern zu meinen Freundinnen. „Ja klar!“, antworteten Lilly und Sara im Chor. „Können wir mal ein bisschen Traben?“, fragte Lilly nach einer Weile. „Ja warte grad noch bis wir im Wald sind.“, schlug ich vor und bog in den Waldweg ein. „Fantasio ist sooooooo süüüüß!“, bemerkte dann Sara, die direkt hinter ihm ritt. „Ist ja auch meine kleine Pupsbacke.“, lachte ich und sah zu dem Jüngling hinunter. Dann kamen wir im Wald an und ich trabte mit Performance locker los. Die anderen hinter mir hielten das Tempo von Unwritten mit und wir trabten eine Runde auf unserer Lieblingsstrecke. Nachdem wir langsam auf die Galoppstrecke kamen, und unsere Pferde schon anfingen zu tänzeln, ließen wir alle unsere Pferde im Leichten Sitz galoppieren. „Unglaublich dass der kleine da einfach so mithalten kann!“, bemerkte Lilly und deutete auf Fantasio, der stramm neben Performance galoppierte. Dann fielen wir zurück in den Trab und trabten wieder zurück bis zum Waldrand, da es in der Mittagssonne ziemlich heiß war. „Wir können ja heute Abend noch mal raus“, beschloss ich und tätschelte Unwritten den Hals. „Ja klingt gut!“, bemerkte Sara. Als wir zurück am Putzplatz angekommen waren, banden wir die Pferde an und nahmen ihnen das Zaumzeug ab. Wir säuberten die Hufe und spritzen dann alle nach der Reihe mit Wasser ab, was vor allem Fantasio super fand. Danach brachten wir die Pferde zurück auf die Koppeln und sahen ihnen noch einige Zeit beim Grasen zu.

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      Alte Hufschmied- und Tierarztberichte

      Zitat von Helly25:

      Hufschmiedbericht für Fantasio

      Heute überprüfte ich Fantasio's Hufe. Ich war schon anwesend, denn ich hatte mich schon um die Hufe einiger anderer auf diesem Hof untergebrachter Pferde gekümmert. Ich streichelte ihn, bevor ich meine Werkzeuge holte. Zuerst machte ich einen Probeschnitt, bei dem ich feststellte, dass recht viel ausgeschnitten werden musste. Dann entfernte ich das lose Sohlenhorn von allen Hufen. Danach raspelte ich noch ein wenig an seinen Hufen herum, und schon waren wir auch damit fertig. Ich ließ ihn probeweise ein wenig traben und galoppieren. Die Hufe waren jetzt wieder völlig in Ordnung. Ich kraulte ihn noch einmal kurz hinter den Ohren und gab ihm ein Leckerli. Kurz darauf verabschiedete ich mich auch von ihm.

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      Zitat von Kiila:

      Tierarztbericht für Madouche, May, Unwritten und Fantasio: Ich fuhr mit meinem Jeep auf den Hof von Saphira. Sie stand schon mit der Stute Madouche auf dem Hof. Ich stieg aus und begrüßte die beiden. "Hallo" sagte ich fröhlich und sah mir dann Madouche an. Ich streichelte ihr über den Hals und schaute mir dann ihre Augen, Ohren und Nüstern an. Alles sah gut aus und ich hörte noch Herz und Lunge ab. Auch dort war alles super und ich prüfte noch ihre Beine. Die Stute war kern gesund und ich verabschiedete mich von ihr und wartete auf meinen nächsten Patienten. Saphira hatte Madouche weg gebracht und kam nun mit der schönen StuteMay aus dem Stall. Ich begrüßte die Stute und sah mir dann auch sofort ihre Augen, Ohren und Nüstern an die alle gut aussahen. Ich prüfte noch Herz, Lungen und Beine aber auch hier konnte ich keine Probleme erkennen. Ich streichelte die brave Stute und sah ihr hinterher als Saphira sie wegbrachte. Jetzt kam Saphira mit Unwritten aus dem Stall. Die hübsche, graue Stute schnaubte als sie mich sah und nachdem ich sie begrüßt hatte schaute ich nach ihren Ohren,Augen und Nüstern die aber alle einwandt frei waren. Ich prüfte ihr Herz und die Lunge die auch super funktionierten und dann noch ihre Beine. Alles war gut und ich streichelte die Stute die so schön still gehalten hatte. Saphira kam jetzt mit dem letztem Patienten aus dem Stall. Dem kleinen Fantasio. Der hübsche Hengst wiehrte mir entgegen und ich lächelte. "Hallo kleiner" begrüßte ich ihn und schaute dann nach seinen Ohren,Augen und Nüstern. Dann prüfte ich Herz, Lunge und Beine. Alles war perfekt. Der kleine war kern gesund und konnte wieder entlassen werden. Ich verabschiedete mich also von Saphira und Fantasio und stieg dann in meinen Jeep und fuhr vom Hof.

      Alte Pflegeberichte

      Zitat von Saphira:
      Heute fuhr ich nach der Schule direkt auf den Hof zu meinen fünf Pferdchen. Ich freute mich schon, da die Sonne strahlte und ich weit und breit keine Wolken entdecken konnte. Also nahm ich mir vor die Pferde heute ab zu duschen. Gesagt getan. Nachdem ich zuhause angekommen war, aß ich zu mittag und zog mir dann meine Reitsachen an. Ich stürmte hinaus auf den Hof und bog mit Halftern Bewaffnet auf die Weide ein. Dort fanden sich auch noch ein paar fleißige Führ Helfer, da ich ja nicht alle fünf auf einmal nach vorne bringen konnte. Ich öffnete das Gatter und verteilte die Halfter an drei Reitschülerinnen meines Vaters. Dann lief ich zu zweien meiner drei Lieblingen und halfterte diese auf. Mit Unwritten und Heavens Light im Schlepptau lief ich zurück zum Putzplatz. Dort banden wir alle an und begannen nacheinander die Pferdchen zu Putzen. Anschließend Sattelte ich Heaven, da ich mit ihr noch einen kleinen Ausritt machen wollte. „Hey mein Schatz.“, grüßte mich mein Vater. „können wir uns Madouche und May für eine Reitstunde ausleihen, unsre Schulpferde sind heute schon so oft mitgelaufen und bei dem Wetter wollte ich ihnen nicht noch eine Stunde zumuten.“, ergänzte er. „Ja kein Problem, sind ja beide zwei Engel. Geputzt sind sie übrigens schon, ihr könnt also gleich loslegen.“, antwortete ich als ich Heaven durch ihre Weiße Mähne strich. „Na super! Dankeschön, dann sag ich gleich mal den beiden Mädchen Bescheid dass sie schon Satteln können.“, grinste er und stürmte in die Stallgasse. Ich sah ihm noch kurz nach und vergrub dann mein Gesicht in Heaven’s Mähne. „Na dann meine Süße, bleiben nur noch wir zwei.“, grinste ich. Unwritten und Fantasio hatte ich auf eine kleinere Graskoppel gestellt, damit ich sie später noch abduschen konnte und nicht erst wieder einfangen musste.
      Dann nahm ich Heavens Trense von der Schulter und trenste sie auf. Ich verschloss die Riemen und zupfte noch ein Paar Haare unter der Trense hervor. „So mein Baby.“, grinste ich und gurtete ihren Sattel nochmals nach ehe ich mir meinen Reithelm aufsetzte. Dann nahm ich die Zügel vom Hals und führte sie an den Weiden vorbei auf den Reitplatz. Dort angekommen gurtete ich nochmals nach und strich ihr über ihre weichen Nüstern. Dann stieg ich auf und drehte meine Runden im Schritt. Nach zehn Minuten trabte ich die Stute an und ritt mit ihr ein paar Volten und Schlangenlinien um sie zu lockern. Natürlich hatte es auf dem Hof die Runde gemacht dass die Schöne Stute auf dem Platz geritten würde und so fanden sich nach einiger Zeit auch die ersten neugierigen Reitschülerinnen ein , welche immer auf Heavens Light als Pflegepferd spekulierten. Ich lies an meine Stute aber niemand anderen ran, auch wenn es nur um das von der Weide holen ging. Sie war sehr sensibel, vor allem Im Maul und am Kopf, deswegen wollte ich nicht dass jemand an ihr rumspielte. Die Stute lief brav am langen Zügel und schwebte förmlich über den Boden des Platzes. Auf die leichtesten Signale mit dem äußeren Schenkel reagierte sie. Deshalb übte ich mit ihr auf der Mittellinie das Schenkelweichen. Die Stute gab sich sichtlich Mühe und war selbst enttäuscht wenn es nicht so klappte wie sie wollte, und das merkte man auch. Nach einer Guten halben Stunde auf dem Platz galoppierte ich sie an und genoss den Wind der durch meine Haare flog. Heaven schnaubte ruhig und lief schön in ihrem leichten Schaukelpferdchengalopp weiter. Einige Minuten später kam auch mein Vater mit seinen Reitschülern auf den Platz. Er nickte mir kurz zu und lobte mal weder Heaven’s Gänge in höchstem Ton. Als die Reitschüler sich und die Pferde aufwärmten, blickte ich ab und zu zu Madouche und May hinüber, die brav die Anweisungen der Reitschüler befolgten. Ich grinste und trabte Heavens light ab. Dann begannen die Reitschüler mit ihren Bahnfiguren, weshalb ich mit Heaven auf dem zweiten Hufschlag ritt. Schließlich parierte ich durch und ritt mein Traumpferchen ab.
      „Tür frei?“, rief ich als ich mit der Schönen Stute zum Weidegang ritt. „Ist frei!“, rief mir mein Vater nach. Ich lockerte den Gurt der Stute als wir auf dem Weidegang angelangt waren und lies die Zügel auf ihrem Hals liegen. Heaven knabberte auf ihrem Mundstück herum und wandte ihren Blick gen Boden. Auf dem Putzplatz angekommen, wurden wir von dem wiehern von Performance und Fantasio begrüßt. Ich stieg ab und löste als erstes den Sattel und die Trense von Heaven ab. Die Stute blieb brav stehen und beobachtete mich wie ich die Sachen auf einen Bock legte. Dann putzte ich ihre Fesseln ab und zog ihr das Halfter auf. Danach führte ich die Stute zum Abspritzplatz. Dort drehte ich leicht das Wasser auf und beruhigte sie mit einem Leckerli. Genüsslich das Leckerli mampfend lies die Schöne Stute das duschen über sich ergehen und genoss die Abkühlung sichtlich. Anschließend gab es noch eine kurze Knuddeleinheit und danach brachte ich Heaven zurück auf die Weide. Danach war Unwritten Performance an der Reihe. Ich holte die Stute von der Graskoppel und führte sie zum Abspritzplatz. Mit ihren Fesseln fing ich an und duschte die Stute dann komplett ab. Auch sie brachte ich auf die Koppel. Fantasio war der letzte in der Reihe. Der kleine quirlige Hengst verbrachte mehr Zeit damit sich zu schütteln oder das Wasser zu treten oder trinken. Er plantschte eben gerne herum . Auch ihn brachte ich danach auf die Koppel zurück. Dann setzte ich mich auf eine Bank und beobachtete die Reitschüler wie sie May und Madouche putzen und sie anschließend auch abduschten. Ich lief zurück ins Haus, denn es war zeit meine Hunde zu füttern.
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      Zitat von Edfriend:
      Unerfreulicher Anblick

      Es war bereits Abend und ich wollte nur noch kurz einem unserer ehemaligen Nasty Past Schützlinge einen Besuch abstatten. Dabei handelte es sich um die schwere Warmblutstute Come Whatever May, welche ich persönlich sehr ins Herz geschlossen hatte. Umso wichtiger war mir auch ihr Wohlergehen, also stattete ich als Abschluss meines Tages noch Saphira einen kleinen Besuch ab. Als ich das Gestüt jedoch betrat, traf ich keine Menschenseele an. Runzelnd schaute ich mich um, klopfte an der Tür und rief in den Stall, bekam aber keine Antwort. Die Pferde standen alle in ihren Boxen, allerdings sahen weder Pferde noch Stall äußerst gepflegt aus. Ich runzelte verwundert die Stirn, denn das war ich von Saphira gar nicht gewöhnt. Doch rummeckern würde hier nichts bringen, stattdessen schaltete ich das Licht an und begann die Pferde auf ihre Paddocks zu stellen, um noch flott die Boxen allesamt auszumisten. Danach streute ich sie frisch ein und füllte die Heunetz neu. Dann konnten die Pferde wieder in den Stall und ich äppelte noch die Paddocks ab. Dadurch, dass sie einigermaßen Auslauf hatten ging es, aber dennoch sahen alle elend aus. Ich begann damit, die drei Fohlen Fantasio, Heaven's Darling und Chapeau Fitch zu putzen. Als sie sauber in ihren Boxen standen, schnappte ich mir Piccolos Blaze und putzte den Lewitzer gründlich. Danach war die wunderschöne Snowflakes Fairy an der Reihe und kurz darauf folgte Heavens Light. Danach hatte ich schon über die Hälfte des Stalles geschafft. Ich putzte noch Madouche und The Unwritten Performance, ehe ich zu meinem eigentlichen Ziel kam. Come Whatever May lief unruhig in ihrer Box umher, sie schien äußerst unglücklich zu sein. „Ach Maus, ich werde mit deiner Besitzerin sprechen.“ seufzte ich leise und tätschelte ihr den Hals. Die Stute ließ sich von nichts unterkriegen, aber das hieß nicht, dass ihre Besitzerin sich ewig nicht blicken ließ. Ich putzte auch May noch flott, ehe sie wieder in ihre Box durfte. In der Sattelkammer fand ich noch frisches Müsli vor, welches ich in den Trögen der Pferde verteilte. Danach musste ich auch schon nach Hause, denn inzwischen war es verdammt spät. „Ich werde jetzt öfter nach euch schauen.“ versprach ich und verließ den Stall.
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      Zitat von Edfriend:
      Sommerweiden

      "Das gibt es nicht." murmelte ich frustriert und drückte die Auflegetaste meines Handys. Schon seit langem versuchte ich verzweifelt Saphira endlich einmal zu erreichen, denn seit sechs Monaten hatte sich bei ihr nichts getan und ich hatte auch nicht immer die Lust, bei ihr vorbeizufahren und die Pferde zu versorgen. Einzig und allein Come Whatever May brachte mich jedes Mal dazu, mich aufzuraffen. Heute war es nicht anders, denn den Pferden musste mal wieder ein dringender Besuch abgestattet werden. Nach dem Frühstück packte ich meine Sachen zusammen und stieg in das Auto. Es war immer ziemlich umständlich hier einen Tag frei zu bekommen, denn immerhin war auch ich Leiterin eines großen Gestüts, doch ich konnte die Pferde nicht im Stich lassen. Kurz nach neun kam ich auf dem kleinen Wide Passion Gestüt an und sprang aus dem Auto. Ich schaute zwar öfters vorbei, aber das reichte nicht wirklich, um hier alles auf Vordermann zu bringen. Wenigstens waren die wichtigsten Sachen getan und auch heute würde ich mich nur im die grundlegenden Dinge kümmern. Zuerst bekamen die Pferde zum Frühstück ihr Müsli und alle warteten schon ungeduldig auf mich. Die Boxen mussten dringend wieder gemistet werden und so wie ich es ahnte, waren die Vierbeiner auch schon länger nicht mehr auf der Weide gewesen. Leider hatte das Wetter bisher noch nicht wirklich mitgespielt, so dass ich sie noch nicht für die Weidesaison hatte raubringen können. Doch seit einer Woche wurde es wärmer und meine Hoffnung stieg, dass ich sie heute schon einmal draußen lassen könnte. Nach dem Füttern halfterte ich zuerst die Fohlen Chapeau Fitch und Heaven's Darling auf, um die beiden auf ihre kleinere Weide zu bringen. Danach durften die Hengste Heaven's Light und Piccolo's Blaze auf ihre Weide und tobten vergnügt umher. Zufrieden beobachtete ich die beiden schönen Schecken und holte dann noch die beiden Stuten Come Whatever May und Unwritten Performance, damit auch sie die Sonne genießen konnten. Nachdem alle sechs Pferde auf den Weiden standen, machte ich mich an die Stallarbeit. Das Ausmisten beanspruchte mehr Zeit als gedacht und war verdammt anstrengend. Danach entfernte ich die Spinnweben und öffnete alle Fenster, um einmal komplett durchzulüften. In der Futterkammer sah es auch langsam mager aus, sodass ich mir aufschrieb, dass nächste Mal neues Müsli mitzubringen. Danach wurde frisch eingestreut und ich verteilte schon die Heuportionen für den Abend. Danach hatte ich das geschafft und begann die gesamten Weiden abzugehen, um nach eventuellen Löchern in den Zäunen zu schauen, auch dort war alles wunderbar. Nun säuberte ich die Tränken auf den Weiden und schrubbte diese gründlich, bis sie sauber waren. Als auch das geschafft war, waren die Pferde an der Reihe. Inzwischen zeigte das Thermometer 27°C an und es wurde immer wärmer, so dass ich mich dafür entschied, die Pferde zu waschen. Einen Grundputz brauchten sie sowieso und bei der Wärme war das genau das richtige. Die beiden Fohlen waren als erstes an der Reihe. Sowohl Fitch als auch Darling waren gar nicht von meiner Idee begeistert, ließen sich aber brav einshamponieren und auch wieder abspritzen. Danach glänzten beide dafür umso schöner. Dann holte ich mir Heaven's Light und putzte ihn kurz, ehe er Kappzaum und Longe bekam. Ich wollte ihn ein wenig longieren, damit seine Muskeln nicht vollkommen Tschüss sagten. Doch bei dem Wetter waren wir beide schon nach 20 Minuten kaputt und genossen die kühle Dusche. Mit dem kleinen Piccolo sprang ich ein wenig, denn der Lewitzer liebte es abgöttisch. Auch er war danach verschwitzt und ließ sich dafür umso lieber waschen. Nun holte ich meine liebe May von der Weide, putzte und sattelte sie und ritt mit ihr ein wenig Dressur. Sie war sehr erfreut, mal wieder arbeiten zu dürfen und voll bei der Sache. Auch sie wusch ich danach und brachte sie zurück auf die Weide. Mit Performance drehte ich eine kleine Runde im Gelände, da sie heute sowieso nicht so gut drauf war. Als dann auch sie geduscht war, dämmerte es allmählich und ich war todmüde. Ich verteilte die Heuportionen auf den Weiden und verabschiedete mich dann von den Pferden. Heute würden sie das erste Mal im Jahr 24 Stunden auf den Weiden stehen, so dass ich nicht mehr ganz so oft vorbeischauen musste.
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    • Calypso
      Alte Pflegeberichte

      Zitat von Edfriend:
      Der Herbst ist da

      Heute hatte ich nicht sonderlich viel Zeit für die Pferde des Wide Passions Gestüt. Früh Morgens machte ich mich direkt auf den Weg dorthin. Ich wurde von den beiden aufgeweckten Zwergen Rubin und Jacky begrüßt, welche mich aufgeregt mit in den Stall begleiteten. Dort schauten mich ein paar der Pferde noch ziemlich verschlafen an, während andere schon neugierig ihren Kopf über die Boxentür in meine Richtung drehten.
      Ich begrüßte sie herzlich und verschwand in der Futterkammer um das Frühstück herzurichten. Dann bekam jeder seinen Eimer mit Kraftfutter und ich warf derweil schon einmal neue Stroh- und Heubündel vom Boden, welche ich immer vor der jeweiligen Box stapelte. Als die Pferde dann mit ihrem Futter fertig waren, umsorgte ich sie noch, ehe es direkt auf die Weide ging.
      Zuerst war die große Stute Unwritten Performance an der Reihe. Ich begrüßte sie mit einigen Streicheleinheiten und begann dann sie gründlich zu putzen. „Du sollst doch hübsch aussehen, stimmts?“, meinte ich lächelnd, während ich ihr Fell mit langen Bürstenstrichen bearbeitete. Dann warf ich ihr einen Arm voll Heu in die Box, denn sie musste sich noch ein wenig gedulden.
      Nun begrüßte ich May – die hübsche Warmblutstute, welche von Nasty Past stammte. Auch sie putzte ich gründlich heraus und kontrollierte direkt, ob sie irgendwo Schrammen oder ähnliches besaß. Als ich auch mit der Falbin fertig war, halfterte ich sie und Performance auf und brachte die beiden auf ihre Weide hinaus. Sie verabschiedeten sich durch eine kleine Streicheleinheit und preschten dann davon. Einige Nebelschwaden zogen noch über die Weiden hinweg und es war ein frostiger Herbstmorgen, doch den Pferden in ihrem jetzt schon dicken Winterpelz schien das nichts auszumachen.
      Lächelnd lief ich den Kiesweg zurück zum Stall, um mich auch den anderen zu widmen. Zuerst begrüßte ich den Tennessee Heavens Light und versorgte ihn ausgiebig, bis auch er wieder schick geputzt war. Dann musste er noch etwas warten, damit ich bei dem kleinen Lewitzerpony Piccolo vorbeischauen konnte. „Na wie geht’s dir?“, fragte ich ihn sanft, denn der Kleine trauerte seiner Saphira sehr nach und es versetzte mir einen Stich, dass seine Besitzerin so lange nicht mehr da gewesen war. Leider konnte ich es nicht ändern. Vorsichtig halfterte ich ihn und Heaven auf und ide Hengste durften auch auf ihre große Weide.

      Zum Schluss waren die drei Fohlen an der Reihe. Zuerst kümmerte ich mich um Fantasio. Er war der älteste und bei ihm ging alles ganz fix, weil er das Fohlen ABC schon gut kannte. Bei Heavens Darling war das anders und sie zickte gerne herum, aber am schlimmsten war der jüngste: Chapeau Fitch. Er ärgerte einen gerne und ich war froh, als ich auch ihn endlich zu den anderen auf die Weide bringen konnte. „So, heute Abend komme ich wieder. Bis dahin macht ihr aber keinen Unsinn!“, warnte ich die Vierbeiner lachend und verschwand.

      Herzlich Willkommen!

      Mein Wecker klingelte heute schon kurz nach fünf und ich war sofort hellwach. Die letzte Woche war ich viel unterwegs gewesen und hatte mir allerhand hübsche Vierbeiner angeschaut und von vielen war ich begeistert gewesen! Deswegen erwartete mich heute allerhand Arbeit. Ich machte mich fertig und frühstückte geschwind, um so schnell wie möglich in den Stall zu kommen. Denn dort warteten die Pferde schon auf ihr Frühstück und danach wollten sie raus auf die Weide.
      Danach musste gemistet werden und dann waren auch schon die Boxen für die neuen Pferde an der Reihe. Versunken in meine Gedanken streute ich die Boxen mit frischem Stroh ein, füllte die Heunetze und kontrollierte die Tränken und dann rumpelte es auch schon auf dem Hof. Ich eilte aus dem Stall und gab dem Fahrer des Trailers kurz die Hand. Er hatte für mich vier Pferde dabei, welche allesamt eine lange Fahrt hinter sich hatten. Der Fahrer half mir beim Ausladen und nach einer Viertelstunde standen alle Pferde wohlbehalten in ihren Boxen. „Tschüss!“, rief ich dem Fahrer hinterher und betrat dann den Stall.
      Die Pferde stammten von einer guten alten Freundin, welche sich jedoch schweren Herzens von der Reiterei und so auch von ihren Vierbeinern verabschiedet hatte und da ich das ungern mit ansehen wollte, hatte ich sie bei mir aufgenommen. Deswegen entdeckte ich jetzt auch allerhand alte Gesichter! Die schwere Warmblutstute Come Whatever May stammte aus dem damaligen Nasty Past und hatte sich auf Wide Passion wunderbar erholt. Sie wirkte nun viel lockerer und glücklicher und auch heute schien sie sehr gut gelaunt zu sein. Auch der junge Criollo Fantasio stammte aus Nasty Past Zeiten und durfte nun bei uns leben und großwerden.
      Eine große Freude bereitete mit der Lewitzerhengst Piccolo's Blaze, welcher ideal für unsere aufbauende Zucht sein würde! Er war bereits gekört und würde sicherlich eine tolle Ergänzung zu Vertigo und Caillou sein. Auch er mümmelte zufrieden sein Heu. Zu den neuen Gesichtern gehörten die junge Stute Unwritten Performance, in welcher ich ein enormes Potenzial sah, besonders für das Gelände. Sie war unruhiger und musste erst einmal ihre neue Umgebung kennenlernen, doch das würde alles noch werden.
      Kurze Zeit später kam ein weiterer Hänger gefahren, diesmal nur ein kleiner, aber dafür mit einer großen Passagierin. Es handelte sich um die Warmblutstute von Janina, denn auch diese hatte sich allmählich zurückgezogen. Nun hatte ich Wita bei mir aufgenommen, weil ich wusste, wie wichtig diese Stute ihrer Besitzerin war. Ich führte die Stute erst einmal ein Weilchen herum, damit sie sich bewegen konnte, ehe auch sie in den Stall durfte.

      Pflegebericht - März 2015
      Fohlenspielstunde?

      Gähnend streckte ich mich, ehe ich mich noch einmal in das warme Bett einkuschelte. Inzwischen war ich dankbar, dass ich Kats Rat angenommen und die neuen Möbel gekauft hatte. Es war so schön, mal wieder in einem ordentlichen Bett zu schlafen! Und meine Rückenschmerzen verschwanden auch allmählich!
      Müde blinzelnd schaute ich aus dem Fenster und war sofort hellwach! Alle vier Quadrate des Fensters strahlten in einem tiefen morgendlichen Blau und das konnte nur eins heißen: heute war perfektes Wetter! Lächelnd verließ ich das Bett und huschte ins Bad, um mich kurz zu waschen und dann in meine Stallsachen zu schlüpfen.
      Unten in der Küche war Kat schon unterwegs und freundete sich bereits mit der neuen Küchenzeile an: es gab Pancakes. Zufrieden nahm ich mir drei und futterte sie in Windeseile weg. Kat bekam ein Lob für ihre Kochkünste, aber den Rest mit dem Bett verschwieg ich, immerhin sollte sie ja keine Höhenflüge bekommen. Kurz schaute ich mich um und runzelte die Stirn: „Wo ist Ethan?“, fragte ich knapp und schaute Kat an, die nur die Schulter zuckte. Seufzend stand ich auf und meinte nur noch: „Er ist heute für die Hengste und Stuten verantwortlich“, ehe ich das Haus verließ und mir nicht mehr Kats Luftsprünge ansehen musste.
      Denn Kat wusste, was diese Aussage bedeutete, dass hieß, das die Jungpferde unter unserer Obhut standen und ich glaube es wurde auch langsam Zeit, jetzt zum Frühlingsbeginn, wieder ein wenig mehr mit ihnen zu arbeiten. Den Winter über hatte ich sie aus reinen Zeitmangel größtenteils in Ruhe gelassen und maximal die Grundkenntnisse des Fohlen ABCs durchgenommen, so dass sie sich aufhalftern, führen und putzen ließen. Nun sollten sie aber auch die Halle kennenlernen und der ein oder andere auch den Hänger.
      Meine ersten Kandidaten für heute waren Hollybrook’s Fairy Bluebird und Joyce. Die beiden dreijährigen (fast vier) Stuten gehörten nicht mehr wirklich zu den Fohlen, aber sie waren beide noch für ihr Alter sehr jung im Kopf und ich wollte sie keinesfalls überfordern, denn beide waren etwas ganz besonderes. Ich begann heute mit meinem blauen Vögelchen. Die kleine Stute stammte aus der damals bekannten Hollybrook Zucht und machte sich ausgezeichnet, ich liebte sie abgöttisch und würde nie vergessen, wie glücklich ich an dem Tag gewesen war, als ich sie ihrem ersten Besitzer endlich abkaufen konnte.
      Inzwischen hatte sie ein ordentliches Stockmaß, doch ihr fehlte es noch eindeutig an der Breite, ich war mir aber sicher, dass die schon bald kommen würde. Fairy war mit am weitesten von allen Fohlen und immer sehr motiviert bei der Sache. Auch heute kam sie auf mein Rufen sofort brav angetrottet, ließ sich aufhalftern und anschließend ohne Probleme putzen.
      Danach gingen wir gemeinsam in den Round-Pen, wo ich sie heute longieren wollte, denn langsam sollte es an den aktiven Muskelaufbau gehen. Doch erst einmal sollte Fairy lernen, wie sie sich selbst tragen konnte, denn das würde die Grundlage für alle späteren Ausbildungsschritte sein. Wir arbeiteten nur zwanzig Minuten, machten in der Zeit aber enorme Fortschritte, weshalb ich das Training dann auch zufrieden beendete.
      In der Zeit hatte Kat mir schon Joyce geputzt und stand mit ihr bereits vor dem Round Pen. Darum gebeten hatte ich sie nicht, aber ich glaube Kat konnte Gedanken lesen… Etwas verdutzt, aber dankend nahm ich ihr Joyce ab und gab ihr Fairy. Mit Joyce machte ich das gleiche Spiel, auch wenn die kräftige Dreijährige schon wesentlich geschulter war als ihre Vorgängerin. Joyce lernte atemberaubend schnell und so war sie nach der halben Stunde zwar verschwitzt, hatte aber definitiv die richtigen Muskeln benutzt.
      Ich führte die Scheckstute in aller Ruhe trocken, ehe sie wieder auf die Weide durfte. Dort holte ich mir Raunchy’s Limited und Kat durfte die kleine Tiny Girl betüddeln. Während wir die beiden Stut“fohlen“ putzten, erklärte ich Kat bereits, worauf sie bei unserem Spaziergang achten sollte, damit auch Tiny Girl ordentlichen Unterricht bekam. Spielerisch übten wir während des Spaziergangs die korrekte Führposition und die Stimmsignale und die beiden Stuten machten echt toll mit. Bisher lief der Tag wirklich super und das bei herrlichem Wetter!
      Quintesse of Xaras war in der Ausbildung schon verdammt weit. Inzwischen ließ sie sich mit Sattel und Zaum longieren und lief selbst da in einer wunderbaren Selbsthaltung, mehr hatten wir die letzten zwei Jahre auch nicht trainiert. Bisher hatte sie aber immer nur den leichten Trainingssattel auf dem Rücken gehabt, da mir die meisten Westernsättel für den Anfang einfach viel zu schwer waren! Auch kannte sie zwar das Gebiss und hatte es ohne negative Erfahrungen kennenlernen dürfen, aber ich wollte die Stute bevorzugt gebisslos reiten. Dementsprechend würde sie heute die neuen Ausrüstungsgegenstände kennenlernen dürfen. Als erstes sattelte ich sie mit einem richtigen Westernsattel, nur locker und auch nur für einige Runden, denn ich wollte sie keinesfalls überfordern. Dann nahm ich ihr das schwere Teil wieder ab und machte sie mit dem Sidepull vertraut. Quintesse reagierte schon jetzt darauf wesentlich feinfühliger, als auf das Gebiss und ich wusste, dass es eine gute Entscheidung war, sie gebisslos zuzureiten.
      Doch für heute sollte es das erst einmal gewesen sein und die Stute durfte zurück auf die Weide, um die neuen Erfahrungen zu verdauen. Nun waren meine beiden ältesten Warmbluthengstfohlen an der Reihe. Die beiden hatten in letzter Zeit viel Freizeit gehabt, aber so allmählich sollten sie dann doch erwachsen werden. Prazzy durfte heute zum ersten Mal den leichten Trainingssattel auf seinem Rücken spüren. Vorsichtig machte ich ihn damit bekannt: er durfte ihn beschnuppern, ablecken und sogar einmal reinbeißen. Als er sah, dass das Teil ungefährlich war, berührte ich ihn am ganzen Körper damit und ließ ihn dann vorsichtig auf seinen Rücken gleiten. Alles lief problemlos ab, aber als der Gurt fest war, musste Prazzy doch erst einmal den einen oder anderen Bocksprung hinlegen, ehe er den Sattel wirklich vollkommen akzeptierte. Bei Painted Blur lief alles noch problemloser ab, der Rappe war einfach ein wahrer Sonnenschein!
      Nun kam mein kleines „Sorgenkind“ an die Reihe: Destinys Horror. Also inzwischen hatte sich die Stute echt gemacht und seitdem sie 24 Stunden am Tag draußen stand, hatte ihre Schreckhaftigkeit wirklich stark abgenommen, aber neuen Dingen gegenüber war sie stets immer noch misstrauisch und unruhig. Seit einigen Wochen versuchte ich bereits, sie mit dem Sattel vertraut zu machen, doch wir kamen nur mäßig voran. Heute wollte ich es gemeinsam mit Kat versuchen. Die Einheit endete damit, dass Destiny den Sattel zumindest endlich einigermaßen akzeptierte und er auf ihren Rücken liegen bleiben durfte und das war für mich schon ein voller Erfolg!
      Als nächstes war Altyn an der Reihe, der Nachkomme meiner Tekken, welche inzwischen in den Ruhestand eingekehrt waren. Anfangs hatte er seinen Eltern alle Ehre gemacht, aber dann war er in die Flegelzeit gekommen und hatte uns so sehr genervt, dass ich kurz davor gewesen war, ihn die verkaufen. Aber das sah ich nicht ein, denn aufgeben gehörte nicht zu meinem Wortschatz. Tagtäglich hatte ich mit dem jungen Hengst trainiert und ihn nicht in Ruhe gelassen und inzwischen war der Vierjährige so weit, dass er fleißig mitarbeitete und wir im aktiven Muskelaufbau an der Longe standen. Heute gingen wir dafür in die Halle, wo wir auf größerer Fläche arbeiteten und ich ihn mehr fördern konnte. Alles klappte wunderbar und so entließ ich ihn zufrieden wieder auf die Weide.
      „Oar schau mal!“, quietschte Kat aufgeregt, als sie Schneeglöckchen auf der Weide entdeckte, oh ja, es wurde langsam Frühling und ich freute mich tierisch auf diese Zeit! Lächelnd sammelten wir Shawanée und Mon petit écrou ein. Die beiden hatten noch einiges an Zeit, ehe es für sie Ernst werden würde. Stattdessen übten wir heute mit den beiden die Grundlagen des Fohlen ABCs und nach genügend Input, durften sie auch wieder auf die Weide.
      Jetzt waren Fantasio und Ironic an der Reihe. Fantasio hatte sich inzwischen von dem letzten Jahr erholt, als gar nichts mit ihm gemacht worden war. Sein Fell war inzwischen wieder viel glänzender und kräftiger geworden und der Junghengst sah allgemein viel besser aus. Ironic hatte kürzlich eine Fohlenschau hinter sich und das Ganze ganz gut gemeistert, aber wir wussten auch, woran wir arbeiten mussten. Deshalb ging es mit den beiden heute in die Halle, wo wir das Führen mithilfe einer kleinen „Kür“ übten, es ging uns tatsächlich besser von der Hand als gedacht und zufrieden beendeten Kat und ich das Training mit den Hengsten.
      Nun waren zwei aufgeweckte Stuten an der Reihe, wobei ich dabei Kat lieber die kleine Mellow Billow übergab. Sie war zwar aufgeweckt, aber keineswegs so temperamentvoll wie Ruffians Daughter. Denn die Jährlingstute hatte wirklich Feuer unter dem Hintern. Mit den beiden Stuten übten wir immer noch die Grundlagen, damit der spätere Umgang wie von selbstverständlich von Statten gehen würde. Bis wir aber dort angelangt waren, würde es noch ein Weilchen dauern… Stillstehen mochten die beiden gar nicht und ordentlich neben einem herlaufen auch nicht, es war manchmal echt ein Kampf, aber man sah die Fortschritte und so gab ich nicht auf, sondern machte immer weiter.
      Mit Occani und Nessaja hatten wir wesentlich leichteres Spiel, beide Stutfohlen waren von Grund auf einfach Sonnenscheine und benahmen sich dementsprechend auch so. Auch Never look back und Dead Memories benahmen sich wunderbar, auch wenn es uns bei Memos vollem Namen immer schauderte. „Wer nennt ein Fohlen so?“, fragte Kat verständnislos und schmuste mit dem Rotfalben, mir war es auch unklar, aber was wollte man dagegen tun, er war nunmal so eingetragen… Als letztes betüddelten wir noch Cruel Twist of Fate. Der kleine Painthengst war erst seit einem knappen Monat bei uns und sollte uns beim Spielen erst einmal kennenlernen, Kat hatte ihn natürlich sofort ins Herz geschlossen!
      Nachdem alle Fohlen gepflegt waren, machten wir uns an die Arbeit, die Unterstände auszumisten und frisch einzustreuen und die beliebten Toilettenecken auf der Weide abzuäppeln. Danach füllten wir die Heunetze und – raufen neu auf und dann war der Tag auch schon beinahe wieder rum. Ich schaute noch bei den Stuten und Hengsten nach dem Rechten, aber Ethan hatte seine Arbeit vorbildlich erledigt, so dass auch die Großen versorgt waren. Müde kehrten wir also ins Haus zurück, wo wir alle erst einmal duschten, ehe Kat uns zu einem Filmabend mit Popcorn überredete und wir doch tatsächlich Spirit und Bärenbrüder schauten!
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      Pflegebericht - Juli 2015

      Momentan standen auf der Ranch allerhand Umplanungen an, viele zu Gunsten der Pferde, aber manche auch nicht. So entschied ich mich, einen Teil meiner Vierbeiner abzugeben, ich brauchte wieder ein bisschen mehr Übersicht, so würde ich das Ganze einfach nicht mehr schaffen. Dementsprechend hatte ich direkt meine geliebte Freundin Elisa angerufen und gefragt, ob sie nicht zufällig Interesse an zwei wundervollen Reitponyfohlen hatte. Da sagte sie natürlich nicht nein und schon wusste ich zwei Jungpferde in guten Händen. Einige weitere sollten auch gehen, aber bis dahin musste der Alltag trotzdem weiterlaufen. Dementsprechend begann auch mein heutiger Tag wieder kurz nach um fünf.
      Gähnend stand ich auf, machte mich im Bad fertig, um mir dann unten in der Küche flott eine Tasse Cappuccino einzuwerfen, ehe es auch schon raus zu den Pferden ging. Alle mussten gefüttert werden, die Tränken mussten kontrolliert werden und die Unterstände gemistet. Erst wenn das alles geschafft war, konnte ich mich den Vierbeinern selbst widmen. Heute wollte ich mich da vor allem mit unseren Jungpferden beschäftigen. Für einige wurde es auch allmählich Zeit, dass sie aus den Kinderschuhen wuchsen und in die Fußstapfen ihrer Eltern traten, doch diesen Monat wollte ich ihnen noch Zeit lassen.
      Joyce war zum Beispiel bereits letztes Jahr eingeritten worden, hatte jetzt aber noch einmal eine lange Pause haben dürfen und war in dieser auch noch einmal ordentlich gewachsen. Heute wollte ich sie zumindest mit Sattel longieren, damit sie sich wieder daran gewöhnte. Für Hollybrook’s Fairy Bluebird würde es heute das allererste Mal sein, dass sie einen Sattel und eine gebisslose Zäumung trug. Dafür machte sie das aber wirklich traumhaft und wir konnten das Training mit einen super positiven Ergebnis beenden.
      Tiny Girl und Raunchy’s Limited waren eigentlich auch allmählich an der Reihe, also zumindest Limited. Tiny wollte ich eventuell bald einfahren lassen, sobald sie ihren letzten Wachstumsschub ein Weilchen hinter sich hatte. Sie würde sich sicherlich gut vor der Kutsche machen! Limited longierte ich heute ordentlich, denn die Reitponystute sollte allmählich Muskeln aufbauen, damit wir bald mit dem Einreiten beginnen konnten.
      Bei Quintesse of Xaras wagte ich heute den Schritt: Das erste Mal auf ihren Rücken. Ethan unterstützte mich dabei und führte Quinnie. Das lief besser als gedacht! Aber die Criollostute war eigentlich sowieso dafür bekannt, dass sie alles brav mitmachte. Was für ein Erfolg! Bei meinem Pajero-Nachkommen war ich da leider noch nicht so weit. Prazzy’s Goldbell war nicht so motiviert wie die anderen Jungpferde und deshalb hingen wir auch noch etwas hinterher. Momentan erarbeiteten wir uns das Longieren mit dem Sattel und das Kennenlernen des Gebisses.
      Da war er aber zumindest gleichauf mit seinem besten Kumpel Painted Blur, der sehr motiviert mitmachte, aber auch ein Weilchen brauchte. Die beiden Warmbluthengste würden sich schon noch machen und dann würden alle staunen! Destiny Horror hatte sich inzwischen auch gemacht. Aus dem ängstlichen Fohlen war inzwischen eine doch recht selbstbewusste Stute geworden, die motiviert mitmachte und bereits schon einmal einen Reiter auf ihrem Rücken gehabt hatte.
      Altyn war der letzte in der Gruppe der Großen. Er sah inzwischen immer mehr wie sein Papa aus und ich freute mich riesig darüber, denn während Alazar bereits seinen Ruhestand genoss, sollte Altyn allmählich in seine Fußstapfen treten und bisher machte er seinem Papa auch alle Ehre. Seine Halbschwester Nüsschen (Mon petit ecrou) hatte da noch wesentlich mehr Zeit und genoss ihre Fohlenzeit in der ich sie nur ab und an mit dem Fohlen-ABC nervte.
      Dafür ging ich Shawnée wesentlich mehr auf den Geist. Mein hübsches Welshfohlen war sehr selbstbewusst und testete nur zu gerne, dementsprechend hatte ich mit ihr alle Hände voll zu tun. Angenehme Abwechslung brachte dann immer Outlaw Torn, der Hübsche, welcher stets geduldig war und gerne mitarbeitete. Er würde dieses Jahr auch drei werden und so langsam wurde aus dem Fohlen ein junger Hengst.
      Fantasio, Ironic und Ruffian’s Daughter würden uns demnächst verlassen. Es fiel mir zwar schwer, aber für die ersten beiden hatte ich schon wundervolle Zuhause gefunden. Ironic würde zu seiner Züchterin zurückkehren und dort als stolzer Nachkomme seines Vaters leben. Fantasio würde wahrscheinlich auf eine Ranch in Kanada ziehen, da war ich bisher auch sehr gespannt. Für Ruffian suchte ich hingegen noch, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.
      Bei Mellow Billow hatte ich ein Weilchen überlegt, ob ich sie wirklich behalten wollte, aber auch heute, als ich die junge Stute von der Weide holte, wusste ich, dass ich mich von ihr nicht trennen könnte. Mellow war lieb, hübsch und immer motiviert, so etwas gab man einfach nicht gerne ab. Genauso wie Occani, die vergötterte ich auch und vielleicht wäre sie ja das passende Gegenstück für Heartbreaker.
      Sollte ich wiederum Never look back irgendwann abgeben wollen, hatte ich schon eine Interessentin die gefühlt auf heißen Kohlen saß: Elisa. Sie vergötterte die Buckskin-Stute schon jetzt und würde ich ihr auch nur annähernd die Chance geben, sie wäre sofort dabei. Aber bisher hatte ich mich selber in die Stute verguckt und wollte sie gerne als Gegenstück für Feuervogel. Stattdessen plante ich aber, Dead Memories wieder abzugeben. Der Rotfalbe hatte sich in der Zeit auf der Ranch echt gemacht, aber irgendwann trennten sich unsere Wege eben wieder.
      Wen ich niemals abgeben würde, war Paddington. Auch heute war der kleine Hengst wieder zauberhaft und es machte immer tierischen Spaß mit ihm spazieren zu gehen, zu spielen oder einfach nur Quatsch zu machen – herrlich! Sein bester Kumpel war übrigens Cruel Twist of Fate, hätte ja nicht gedacht, dass die beiden sich mal so gut verstehen würden, aber siehe da! Und der dritte im Bunde? Richtig: PFS‘ Caruso. Das NF machte sich wirklich gut und wir übten momentan fleißig das Fohlen-ABC. So war auch der heutige Tag wieder vollgepackt bis zum Geht nicht mehr und ich war echt froh, als ich es endlich geschafft hatte und mich in mein Bett fallen lassen konnte.

      Ankommensbericht bei Snoopy
      Ein Criollo kommt an, sein Name war Fantasio, er war schon ein Junghengst und ein ziemlich freundlicher Bursche. Man musste ihn einfach lieb haben, anders ging es nicht. Ich holte ihn deswegen her, weil mein Companero noch einen Freund brauchte. Und da war er, nur leider noch nicht eingeritten weil dann hätte ich mit beiden trainieren können. Aber nun ja so war das nun mal, es geht nicht alles sofort. Als ich endlich Eddi auf den Hof rollen sah, grüßte ich sie lächelnd, ehe wir schnell Fantasio ausluden, da sie nicht viel Zeit hatte. Als der junge Hengst endlich in seiner Box stand, brachte ich ihm noch ein Halfter, legte es ihm an und ging dann die Stallgassen fegen.

      Bericht September 2015
      Mein Weg führte mich total müde in den Stall zu meinen Nachwuchspferden. Noch komplett verschlafen streckte ich mich ein paar Mal und gähnte dann. Als erste holte ich Aurora aus ihrer Box und brachte sie auf die Weide. Ihr folgten Colonel’s Charity und Felisha. Die drei Fohlen begann sofort ausgelassen zu spielen und ich sah ihnen kurz zu. Dann ging ich wieder in den Stall und holte Laila NaharaundMaekja aus den Boxen. Entspannt lief ich neben ihnen her und stellte sie dann zu den anderen. Sie stiegen sofort in das Spiel der anderen Stuten ein und ich konnte ohne Bedenken die anderen beiden Stuten, Miss Roxana und Parwaaneh, holen. Nachdem die Stuten auf ihrer Koppel waren ging es an die heranwachsenden Hengste. Der erste von ihnen war Salvatore Casimiro. Er folgte brav zu den Weiden und ich konnte mich schnell daran machen die anderen beiden Hengste zu holen. Fantasio folgte mir auch lieb. Bei meinem letzten Weg mit Light up Hell hatte ich schon mehr zu tuen. Der Junghengst tänzelte immer wieder neben mir und versuchte seinen Kopf in die Luft zu werfen. Ich ging wieder in den Stall und machte dann die Boxen sauber. Als dies erledigt war streute ich sie wieder ein. Leider ließ es meine Zeit heute nicht zu mich mit allen einzeln und intensiv zu beschäftigen also musste ich mir jetzt nochmal einen groben Zeitplan machen. Ich wollte ein bisschen Bodenarbeit mit meinen Hengstenfohlen machen und Hängertraining mit ein paar der kleinen Stuten. Dafür musste ich den Hänger nur einmal aufbauen, was zwar auch schon lange dauern würde aber sein musste. Zudem war es von der Zeit am Besten machbar. Ich holte also Salvatore Casimiro von der Koppel und ging mit ihm in den Stall. In Ruhe putzte ich das Fell des Mischlings. Dann ging ich mit ihm auf den Platz und lief dort ein paar Runden mit ihm. Er folgte mir brav und ich lobte ihn ausgiebig. Ich trabte den Hengst an meiner Hand an und als er dies auch lieb mitmachte lobte ich ihn ausgiebig. Ich ging auf dem Zirkel mit ihm und blieb schließlich mit ihm stehen. Wir trainierten noch ein bisschen und dann brachte ich ihn wieder zu den anderen auf die Weide. Ich holte Light up Hell von der Weide und putzte den wiederwilligen Vollblüter dann. Mit ihm ging ich die gleichen Übungen durch wie auch bei Casimiro. Hierbei machte er nicht so gut mit wie der kleine Ponyhengst sondern warf immer wieder den Kopf nach oben, trat nach hinten aus und versuchte zu steigen. Ich beruhigte ihn und zog die Übungen trotzdem konsequent durch. Ich brachte ihn wieder auf die Weide und holte von dieser auch gleich Fantasio. Sein Fell machte mir bei sauber machen mehr Schwierigkeiten, da ich die gelben Flecken nicht aus seinem weißen Fell brachte. Ich lobte ihn danach und ging mit dem Hengst auf den Platz. Die Übungen gingen bei ihm auch wieder leichter und wir hatten sie schneller durch wie ich eigentlich geplant hatte. Ich brachte ihn wieder auf die Weide und ging zurück zum Stall. Ich stellte den Hänger auf den Platz und lief dann wieder zur Koppel. Von dieser holte ich als erste Miss Roxana. Ich putzte die Rappstute und ging dann mit ihr auf den Platz. Dort ließ ich sie zuerst den Hänger beschnuppern und ging dann ganz ruhig mit ihr auf diesen zu. Neugierig ging die Stute auf diesen zu und folgte mir auch brav in diesen. Ich wiederholte dies ein paar Mal und brachte sie dann wieder auf die Weide. Die gleiche Übung machte ich auch mit Maekja und Felisha. Die beiden Stuten machten auch brav mit und ich brachte sie wieder auf die Weide. Bevor ich wieder weiter machen wollte, ging ich in den Stall. Dort richtete ich das Heu und Kraftfutter für die Jungpferde. Ich überprüfte hier bei ob alle Tränken sauber waren und gingen. Nachdem dies der Fall war, ging ich wieder auf die Weide. Ich holte Aurora und ging mit ihr in den Stall. Ich putzte die Stute und ging dann mit ihr auf den Platz. Auch sie ließ ich zuerst den Hänger beschnuppern und führte sie dann ein paar Mal in diesen. Sie beäugte zwar die Umgebung und den Hänger immer wieder ein bisschen Misstrauisch. Ich ging mit ihr wieder in den Stall und brachte sie in die Box. Ruhig begann sie ihr Futter zu fressen und ich holte die restlichen Pferde von der Weide. Auch diese fraßen zügig ihr Futter auf. Immer wieder sah ich auf meine Uhr. Bald musste ich im Stall aufhören, da mir die Zeit sonst später wieder ausging. Ich holte die Hengstfohlen noch von der Weide und war somit eigentlich fertig. Ich kehrte nur noch schnell die Stallgasse und fuhr schließlich den Hänger wieder an seinen alten Platz. Ein letztes Mal ging ich in den Stall und schaute, ob bei den Fohlen alles in Ordnung war. Nachdem dies so war, räumte ich die Stallgasse noch fertig auf. Ich hatte ein paar Putzboxen vergessen aufzuräumen beim Kehren. Man merkte, dass ich gedanklich bereits bei meinem späteren Treffen war. Als ich damit fertig war verließ ich meine Stall und ging mich fertig machen.

      Pflegebericht vom Februar 2016
      Heute war ich wieder früh unterwegs, den es ging darum das die Verkaufspferde Pflege brauchten. Somit schnappte ich mir den Schimmelhengst Cedric und begann sein dreckiges Fell zu striegeln, langsam wurde es wieder weiß, oder wie man das weiß nennen könnte, ich müsste an einen wärmeren Tag nochmal drüber waschen, aber bei den Minusgraden hier in Kanada war daran gar nicht zu denken. Nun ja also musste, dies grobe Saubere reichen. Als nun sein Fell so sauber war das kein Dreck mehr oder Staub abfiel, schnappte ich mir den Kamm und kämmte seine Mähne zurecht. Dann kam der Schweif an die Reihe und ich fing von unten die Fitze raus zu kämmen und wagte mich langsam immer weiter vor. Als nun sein Schweif wieder schön im leichten Wind wehte, schnappte ich mir den Hufkratzer und säuberte seine Hufe und die Steine fielen herab, sowie fest getretener Dreck. Seine Hufe waren endlich gereinigt also brachte ich Cedric zur Halle, wo der Stallbursche ihn ein wenig longierte und ich weiter machen konnte mit dem nächsten Pferd. Nun kam der kleine Fantasio an die Reihe, der kleine Pünktchenhengst, wie ihn alle auf dem Hof nannten, auch er musste wegen Zeitmangel verkauft werden, dazu hätte er es sicher wo anders besser. Nun ja erst mal ging es darum das der Kleine sauber wird, also nahm ich mir den Striegel zur Hand und begann den jungen Hengst zu säubern, es dauerte ein wenig, bis er endlich mal wieder etwas weiß war. Der Junghengst war schon ziemlich groß geworden, weshalb er auch mehr Langhaar aufwies das gebändigt werden musste. Dies musste also erst mal getan werden, also kämmte ich sein Langhaar und machte dann weiter mit den Hufen, welche ich auch erst mal gründlich aussäubern musste, bis man wieder Huf erkennt. Nun war er endlich fertig und auch ihn gab ich zum Stallbursche, der mittlerweile Cedric weggebracht hat und nun Zeit für Fantasio hatte. Somit machte ich mit dem nächsten Pferd weiter, das war Compañero der Criollo-Roan, bei diesen viel es mir ziemlich schwer ihn verkaufen zu müssen, aber ich finde einfach nicht so richtig Bezug zu ihm. Nun ja, das war jetzt Nebensache, also kümmerte ich mich jetzt erst mal um sein Fell, den dieses musste sauber gestriegelt werden. Als es endlich sauber war, kümmerte ich mich um sein Langhaar, kämmte es gründlich, ehe ich seine Hufe säuberte. Als er sauber war, legte ich ihm Westernausrüstung an und brachte ihn zur Reithalle und übergab ihn Maximilian, den dieser war schon da. Mit einem Kuss verabschiedete ich mich von ihm und holte mir das nächste Pferd aus dem Verkaufsstall. Lady Felize war nun die nächste, also holte ich die junge Stute aus dem Stall und begann sie dann beim Putzplatz zu striegeln, ehe ich ihr langes Langhaar bändigte und dann ihre Hufe säuberte. Als der Dreck verschwunden war brachte ich die Stute zum Stallbursche, der sie longierte und ich in Ruhe weitermachen konnte. Nun kam das Fohlen Laila Nahara dran, welches ich aus der Box holte und striegelte, ehe ich ihr kurzes Langhaar kämmte und dann ihre Hufe säuberte, dann brachte ich die junge Stute ebenso zur Halle, wo der Stallbursche wieder übernahm und ein wenig mit ihr spielte, während ich mich weiter um meine Verkaufspferd kümmern musste. Nun kam der schicke prämierte Hengst aus dem Verkaufsstall, Ramires mein Hannoveranerhengst. Dieser wurde heute im Springen von Maxi trainiert, doch erstmal kümmerte ich mich um seine Pflege, also striegelte ich sein dunkles Fell bis es glänzte, säuberte seine dreckigen Hufe und brachte sein Langhaar in Ordnung, dann sattelte und trenste ich ihn auf, ehe der Gute zu Maxi in die Halle gebracht worden ist. Dann nahm ich mir Shahab Jamal vor und holte den Schecken aus dem Stall, dann striegelte ich sein Fell, säuberte seine Hufe und brachte ihn dann zum Stallbursche in den Stall, schon war meine Arbeit getan.

      Turniere und Neuankömmlinge – Was das Herz begehrt!

      Meine Pferde hatten sich bis jetzt alle eingelebt und gingen ihren Üblichen Aufgaben nach. Ich hatte gerade die Pferde gefüttert und mich dann ins Reitstübchen gesetzt um in Ruhe meinen Morgen zu beginnen. Der warme Latte Macchiato vor mir half mir gerade dabei, ebenso die Zeitung die ich gerade durchstöberte. Die letzten 3 Tage hatte es in der Hauptstadt mehrere Erdbeben der Richterskala 5 und weniger gegeben, was mich etwas beunruhigt hatte. Smetti war vor 2 Tagen wieder bei uns angekommen, nach seinem Auftrag in Kanada und schlief seitdem etwas länger. Je mehr ich die Zeitung durchstöberte, desto mehr kleinere und interessantere Artikel fand ich, bis ich auf ein kleines Ausschreiben vom Zuchtverband traf. Ein Dressurturnier der Klasse E mit tollen Gewinnen, wenn auch etwas mehr Startgeld, aber dafür waren die Gewinne interessant. Ich würde wohl sicher dran teilnehmen, wie es mit Abby, Val und Smetti stand, konnte ich nur erfragen und das stand auch gerade auf meiner Liste. Val war gerade bei Cleavant und Abby mistete gerade die Boxen der Schulpferde, also machte ich mich auch gleich auf den Weg dorthin. Die Kühle Morgenluft und dichter Nebel begrüßten mich gleich sobald ich die Tür aufmachte. Dafür würde der Tag heute wohl wieder etwas sonniger sein, als die letzten. Abby mistete gerade die Box von Magic Attack, der gleich etwas brummelte als ich durch die dichte Nebelschicht auf die 2 Mädchen zu kam. „Morgen ihr beiden. Habt ihr gut geschlafen?“, fragte ich und bekam ein Nicken entgegen. „Gut, ich hab da was für euch“, mit diesem Satz erkannte ich dann auch gleich die Neugierde in ihren Augen. „Was denn?“, fragte meine Cousine neugierig und legte den Kopf etwas schief. „Ein Dressurturnier der Klasse E mit tollen Gewinnen. Startgeld übernehme ich, sodass sich das für euch etwas mehr lohnt. Ihr könnt lernen und ich könnte mit meiner Erfahrung vielleicht was reißen“, erzählte ich ihnen und lächelte. „Joa, das wäre Mal was Anderes für uns. Und es wären Cleavants und mein erstes Turnier“, schwärmte sie schon. Nur Abby blieb etwas skeptisch. „Mit wem soll ich denn Teilnehmen?“, murmelte sie ziemlich leise. „Such dir eines aus, hast ja viel Auswahl“, lächelte ich wieder. „Dürfte ich mit Rising Star teilnehmen?“, fragte sie zögerlich und ich nickte. „Noch ist sie ja am Kondition aufbauen, verlernt hat sie aber nichts und da sie ja etwas mehr Erfahrung hat, kannst du sie gerne auf dem Turnier reiten“, ich seufzte kurz auf, „Dann fehlt nur noch mir das Pferd. Ich könnte eigentlich mit Balerine oder Arza dran teilnehmen um die Beiden langsam in den Turniersport reinzubringen“, sagte ich und drehte mich dann um. Erstmal musste ich mich jetzt um meine Aufgaben kümmern. Nämlich meine Pferde trainieren. Und die erste war Alinghi. Mit noch müden Augen sah sie mich an; Ihr Futter noch nicht leer und sie hatte die halbe Mahlzeit noch in ihrem Mund. „Friss ruhig weiter. Ich hol schon mal dein Zeug“, redete ich mehr mit mir selber als mit der Stute. Ich stolperte fast in die Sattelkammer als ich sie betrat und ging die Reihe der Spinde durch. Glücklicherweise stand ihr Spind relativ am Anfang und ich musste den Sattelwagen nicht so weit hin und her ziehen. Ich nahm ihren Dressursattel, ihre Trense, die hellblaue Schabracke samt passenden Bandagen und ihren Putzkasten, welcher ebenfalls hellblau war. Ich machte einen Schritt langsamer und gab mir mehr Zeit mit dem Transportieren der Sachen. Ich hatte wohl vergessen die Boxentür zu schließen und so schaute sie mich neugierig aus der offenen Tür an. „Um Gottes Willen“, fluchte ich und legte wohl doch wieder einen Schritt zu. Doch wie Alinghi nun mal war, blieb sie nur neugierig in ihrer Box stehen und ließ sich von mir das Halfter über den feinen Kopf ziehen. Ich schnappte mir den Hufkratzer vor ihrer Box und kratzte ihr die Hufe aus, damit sie die Stallgasse nicht so vollsaute und band sie dann an ihrer Box an um in der nächsten Sekunde ihr das Fell zu striegeln. Ihr Fell war noch dreckig von der Weide gestern Abend und ich hatte heute das Glück, dass der Dreck und der Matsch getrocknet waren und nun ganz einfach weg zu kriegen waren. Nur die weißen Abzeichen wurden nicht heller als ein graubraun. „Wirst du nach der Arbeit eben einfach abgespritzt“, zuckte ich mit den Schultern und sah mir ihre ungerade Mähne an. Ich grübelte einen Moment und nahm mir dann doch die Schere und begradigte dann die zu langen Strähnen. Dann nahm ich den Sattel samt Schabracke und sattelte sie auf. Die Bandagen folgten und zu guter Letzt trenste ich sie um kurz darauf auf zu steigen. Die beschlagenen Hufe klapperten nun in Herrgotts Frühe über den asphaltierten Hof und weckten die noch so kleinsten Tiere aus. Oder weckten ihre Neugier. In der Halle angekommen stieg ich wieder ab, gurtete erst nach und schloss dann hinter uns das Tor, ehe ich vor uns nochmal das Tor öffnete und schloss. Alinghi folgte mir brav, aber immer noch langsam in die Mitte der Halle, damit ich in aller Ruhe aufsteigen konnte und im Schritt ein wenig warm wurden. Ich ritt zwei Bahnen im Schritt ehe ich sie eine halbe Bahn im Trab ritt um dann wieder in den Schritt durchzuparieren. Ich merkte wie sie lockerer wurde und so trieb ich sie zunächst in den starken Schritt um dann Schritt – Trab-Übergange zu üben und es ein wenig flüssiger laufen zu lassen. Hauptbestandteil des heutigen Trainings waren also die Übergänge in jeder Gangart zu wiederholen und auch ein Auge auf die Traversalen zu werfen, die wir momentan festigten. Als wir dann zu guter Letzt ein Cool-Down vollzogen, schnaubte Alinghi gut und ordentlich ab bis ich sie zum Stall ritt und dort abstieg, damit ich ihr das Sattelzeug vom Körper nahm und sie dann mit ihrem Halfter als erste auf die Weide stellte. Abby nahm sich in der Zwischenzeit mal Meister Propper vor, der in der Weidezeit wie ein Hefekuchen aufgegangen ist um ihn Dressurmäßig etwas zu fördern. Ich machte mich dann von der Weide gleich zum Offenstall rüber und überprüfte ob meine Stuten genügend Wasser hatten. Glücklicherweise war dies der Fall und ich schaute rasch über das Heu, das fast leer war. Also ging ich rüber zu unserer Scheune und holte mit der Schubkarre zwei Heuquader mit zum Offenstall um diese dort zu verteilen. Die Pferde stürzten sich gleich auf mich und zu meinem Glück verstand Arza sich gut mit den anderen fünf. Sie drängte sich fast alle neben mich und stürzten sich regelrecht auf das Heu, was mich etwas stutzig machte. „Ihr seid mir welche. Noch genügend Heu in der Raufe, sich aber erst dann drauf stürzen, wenn neues kommt“, schmunzelte ich und äpfelte den Offenstall ab. Anfang nächsten Monats wollte ich die Reitschule eröffnen, damit ich einen Nebenverdienst hatte und mein Gestüt etwas bekannter wurde, in etwa wie meine Hufschmiede. Zudem würde ich mit dem Erlös der Reitstunden, den Pferden neue Ausrüstung und einen Trainer ermöglichen, welcher sie neben uns hier und da mal Korrektur ritt. Im Laufe des nächsten Monats würde es dann auch ein kleines Turnier geben und einen etwas größeren Ausritt wollte ich auch noch organisieren. Also stand noch so einiges auf dem Plan neben dem normalen Training. Ich sah auf den Plan auf meinem Handy. Balerinë stand für heute noch mit auf dem Plan, ebenso noch Rising Star. Doch sie schlummerte noch tief in ihrer neuen Box, die sie bewohnte seitdem ich Calorro abgesetzt hatte. Also schnappte ich mir Bali, die mir nur mürrisch folgte und führte sie zu einer der Freien Boxen um sie dort anzubinden. Wie immer genoss der Rappe meine massageartigen Bewegungen über ihr Fell und sattelte sie mit ihrer pinken Eskadron Schabracke. Ihre Beine bandagierte ich mit passenden Bandagen und legte ihr die Trense an. Die weißen Abzeichen waren auch bei ihr eher grau, denn die letzten Tage hatte es geregnet und der Boden der Weiden und auch in beiden Offenställen war weich und teilweise matschig geworden. In umliegenden Dörfern gab es Überschwemmungen und Erdrutsche. Mehrere Menschen waren als vermisst gemeldet worden und wahrscheinlich würden sie auch nie mehr gefunden, aber wir hatten Glück gehabt. Unsere Wege waren alle samt nur ein wenig matschig, mussten aber nicht geräumt werden. Bali ging artig unter mir und hatte sich in der Zeit bei uns echt gut gemacht. Ebenso Bonbone, die jetzt im Springsport auch S- Springen ging und Platziert wurde. Das hätten wir uns nie erträumen können mit ihr, ganz zu schweigen wie sie am Anfang war. Ich überlegte ob ich eines der Jungpferde mitnahm und nahm Bali die Trense wieder ab damit ich sie am Halfter anbinden konnte. Ich sputete mich etwas zur Weide meiner Stuten und nahm mir Maekja ans Halfter. May folgte mir artig und sah Bali nur neugierig an als wir die Stallgasse betraten, damit ich Maekja schnell säuberte, damit sie mitkam. Dann band ich sie am Sattel an und trenste Bali noch einmal auf. Der armen musste es wohl genauso komisch vorkommen, wie wenn ich mich zwei Mal umziehen würde. Ich stieg auf und ritt dann an unseren Weiden vorbei geradewegs in den Wald. Da es noch früh und dazu noch nebelig war, ritt ich nur im Schritt und achtete auf alles in meiner Umgebung. May begann hier und da mal zu trab, hielt sie mit meiner Gerte aber immer wieder zurück. Bali hatte ein aufmerksames Ohrenspiel aufgrund dessen und so trabten wir ein kleines Stück damit das Jungtier hinter uns auch auf ihre Kosten kam. Nach fast 200m parierte ich sie wieder durch in den Schritt und sah mir die Umgebung genauer an. Allmählich stieg der Nebel auf und man sah mehr als zu dem Moment, zu dem ich los ritt. Hier und da sah ich auf meine Uhr und trat gegen 10 Uhr den Rückweg mit den beiden an. Sie stichelten öfter einander als es mir lieb war und May erschrak viel öfter als ich vermutet hatte.

      Auf dem Hof angekommen lief mir mein Partner über den Weg und sah mich müde an. „Wo warst du?!“, fragte er mich wütend und verschlafen zugleich an. „Ich…ähm…war ausreiten?“, sagte ich zögerlich und deutete auf die beiden Pferde neben mir. Er kniff die Augen zusammen und äffte mich nach. „Das sehe ich.“ „Sei mal nicht so gereizt. Ich war eine Runde ausreiten und wollte dich sobald du wach bist fragen ob ich dich mit Dash auch an einem Dressurturnier einschreiben soll…“, sagte ich etwas mieser gelaunt und sah ihn fragend an. „Nein, ich komme mit zum Fotografieren.“ „Okey“, sagte ich kurz angebunden und führte die Isländerstute zur Weide und Bali im Anschluss in den Stall. Die Rappstute war nicht sonderlich geschwitzt und so durfte sie auch mit auf die Weide nachdem ich ihr Sattelzeug verstaut hatte. Ich brauchte eine Pause. Dringend und so setzte ich mich ins Reitstübchen und machte mir einen Tee. Ich schaute während ich die Zeitung durchblätterte zu Abby in die Halle, wie sie Acacia versuchte zu arbeiten, die sich aber ziemlich schwer tat unter der noch recht unerfahrenen Reiterin. Als ich sie im Schritt erwischte, rief ich sie kurz an. „Abby, nimm die Zügel etwas kürzer und gib ihr öfter Paraden. Beschäftige Acacia. Wenn du sie forderst, arbeitet sie brav wie ein Lamm mit“, gab ich ihr einen Rat und legte nach ihrem „Okey“ auf. Ich sah auf die Zeitschrift und sah auch gleich zwei Interessante Pferde. Einen siebenjährigen Criollohengst, der unterm Sattel noch nicht gearbeitet wurde und eine fünfjährige PRE-Stute, die den schönen Namen Arquera trug. Beide hatten eine interessante Fellfarbe und so würde ich später mit Smetti noch darüber reden ob wir die beiden nicht uns anschauen könnten. Ich blätterte weiter in der Zeitschrift und las mir einige Artikel durch, die meine Neugierde anzogen. Ein Artikel übers Longieren und einer über passende Ausrüstung ließen mich grübeln. Ich nahm den letzten Schluck meiner Teetasse und stellte diese dann in die Spüle und ging dann zu Deila. Mit ihr übte ich momentan die meiste Zeit am Longieren und sie zu lockern. Allerdings stieg die Gute immernoch nach mehreren Methoden ihr das ab zu gewöhnen. Der Tierarzt sollte da demnächst mal drüber schauen ob sie nicht was am Rücken hatte oder ob sie blockiert war. Sie stieg ja nur unterm Reiter. Ich stapfte zur Weide und sah mich nach der auffälligen Rappstute um und ehe ich mich versah trottete sie schon auf mich zu, genauso wie Rising Star, die nun wieder voll und ganz aufblühte. Ganz wie eine Blume, die ihre Kraft wiedergewann. Rasch war ich durch die Litzen geschlüpft und hängte den Strick am Halfter ein um sie rauszuführen, kam auch Bonbone zu uns gestapft und versuchte die anderen weg zu drängen. Da ich ihr dadurch keine Aufmerksamkeit schenkte hörte sie schneller auf als sie angefangen hatte und ich schloss hinter uns das Weidetor. Fleißig schritt sie neben mir in den Stall wo nun etwas mehr los war als heute Morgen. Abby sattelte gerade Arza und führte sie raus während ich mich in der Sattelkammer nach den Longiersachen und Deila’s Putzzeug umsah. Im Umgang war sie ja ein Schatz, aber Reiten konnte man sie nicht mehr unbedingt. Immerhin tat sie sich heute beim Longieren nicht schwer und arbeitete gut mit. „Gutes Mädchen“, lobte ich sie am Ende und klopfte ihr den Hals. Deila schnaubte Seelenruhig ab und sah sich um. Sie war momentan rossig und verdrehte jedem Hengst den Kopf. Genauso wie jetzt gerade als Smetti mit Dash zum Stall ritt. Er hatte ihn wohl eine ganze Weile in der Halle gearbeitet, denn er nassgeschwitzt. Ich sah nur kurz zu ihm auf und er warf mir einen verachtenden Blick zu. Doch er hatte gerade mit Sympathy For The Devil zu kämpfen, denn er wieherte Deila zu, die gerade jeden Hengst verrückt machte. Glücklicherweise konnte Smetti mit dem Hengst umgehen und trieb ihn weiter zum Stall, wenn auch tänzelnd. Der noch so ruhige Hengst konnte bei rossigen Stuten wohl nicht auf seine Manieren und Menschen achten. Ich führte sie gerade auf die Weide, als Samantha mit Alinghi an uns vorbeiritt und mich freundlich grüßte. Sie bildete Alinghi momentan weiter im Military aus, damit sie dort demnächst auch vielleicht hier und dort eine Schleife erzielen konnte. Es wurde allmählich wärmer, denn die Mittagssonne schien gerade so auf unser Gelände und ich hing meine Jacke in die Sattelkammer und trank einen Schluck Wasser. „Hey Schatz“, hörte ich Smetti an meinem Ohr flüstern und ich nahm die Flasche vom Mund. Ich drehte sie zu und nebenbei drehte ich meinen Kopf langsam zu der Stimme und setzte ein Grinsen auf. „Fertig mit der Arbeit?“, fragte er, so als wüsste er das die Antwort ein ‚Ja‘ werden würde, doch ich musste ihn wohl oder übel enttäuschen. „Nein, leider noch nicht. Wieso? Was hattest du vor?“, fragte ich und legte meine Arme um seinen Hals. „Eigentlich wollte ich dich zum Essen entführen und dann einen Film im Kino anschauen. Läuft endlich mal wieder etwas Gutes“, grinste er und gab mir einen Leidenschaftlichen Kuss, den ich mir auch ersehnt hatte. „Klingt echt toll, aber ich muss noch ein paar Pferde arbeiten…Aber ich muss sowieso noch mit dir sprechen“, sagte ich und erzählte ihm von dem PRE und dem Criollo und er sagte mir nur: „Das musst du selber wissen.“ „Hmm“, machte ich und nahm ihn bei der Hand um zu den Hengsten zu gehen die auf der Weide waren. „Ich muss noch Cherti und Achter Tag von denen hier machen und ich wollte noch Val und Abby eine Reitstunde geben.“ „Komm schon, Rae. Das kannst du nachher auch noch machen“, murmelte er und führte mich zu unserem Haus, das nahe des Reitschulplatzes stand. „Mach dich frisch und wir fahren in die Hauptstadt.“ Ich machte mich rasch fertig und so fuhren wir dann in die Hauptstadt Skopje. Abby ritt in der Zwischenzeit Born to Die im Dressursattel und Val saß heute zum ersten Mal auf Slaughterhorse unserem neuen Schulpferd um ihn zu testen. Wie es aber schien testete er sie eher als sie ihn und so gab Abby ihr mehrere Ratschläge, die sie versuchte umzusetzen. „Komm wir tauschen die Pferde“, schlug Abby vor und merkte nach fünf Minuten was für eine schlechte Idee das war. Gerade als sie die Pferde wegbrachten, rief ich Abby an und erzählte ihnen, dass ich wohl erst später kommen würde und sie deshalb zwei Fohlen empfangen müssten und ich den Fahrer bezahlt hatte, sodass sie nur die Pferde auf die entsprechenden Weiden bringen mussten. PFS‘ Sarabi war frisch abgesetzt und Fohlen eines bekannten Englischen Vollblüters, nämlich Stromer und das andere Fohlen ‚Devil’s Trap‘ hatte es faustdick hinter den Ohren und kam von unbekannten Eltern. Ich war mir sicher, dass Abby und Val ihre Sachen gut machten und so sah ich mir mit Smetti in Ruhe den Film an. Abby machte noch White Boy fertig, der sie hier und da neckte und Val saß schon fast fertig auf Cleavant und wartete auf mich als ich noch in meiner normalen Kleidung zu ihnen machte und fragte ob alles glatt lief. „Ich konnte froh sein, dass Bailey mich nicht runter geworfen hat“, blubberte es meiner Cousine nur so aus ihrem Mund und ich hielt meine Beiden Hände an meinen Kopf. „Um Gottes Willen. Du solltest Slaughterhorse reiten!“, schimpfte ich mit ihr und warf Abby einen wütenden Blick zu. „Ab in die Reithalle mit euch. Ich geb euch jetzt die Reitstunde und dann habt ihr beiden Feierabend. Ich füttere die Pferde heute Abend selbst…“ Was hatten sich die beiden Mädchen dabei gedacht. Born to Die würde in der Reitschule nur selten zu finden sein unter meinen Reitschülern, da sie etwas speziell war, im Gegensatz zu Croatoan. Abby und Val ritten gerade die beiden Hengste warm und redeten über belangloses. Hier und da versuchten sie ein paar Worte Albanisch zu sprechen, doch was ich hörte waren nur Bruchstücke. „Val du bleibst in der oberen Hallenhälfte und du Abby unten in der Halle. So hat jeder von euch genug Platz.“ Während sie sich aufteilten, ließ ich sie antraben. Sie würden nach heute Abend Muskelkater haben. Und was für einen. Sie sollten heute eine E-Dressur reiten, ganz ähnlich dem kommenden Turnier. Die Fehler bekamen sie am Ende gesagt und so würde das die nächsten Trainingstage gehen. Denn nur Übung machte den Meister. Als sie weg waren brachte ich meine Pferde rein bis auf Cherti, den ich mir gerade zurecht putzte. Cherti stand ganz ruhig da, bei der Arbeit blieb er lernwillig und ich wusste, dass ich mir da echt einen tollen Kerl gekauft hatte. Der Trab fiel noch etwas holprig aus, da er die Hilfen wohl nicht ganz verstand, sondern immer in den Revaal fiel. Also hatten wir eine kleine Baustelle, die wir versuchten zu meistern. Mit Achter Tag hatten ich weniger Probleme. Der Grullo nahm meine Hilfen gut und artig an und trat gut an den Zügel an. Die Bahnfiguren machten ihm noch was zu schaffen, denn er war ziemlich schlampig unterwegs heute. Aber ich war froh, als ich mit meinem Freund endlich relaxen konnte.
    • Calypso
      Alter Tierarzt- und Trainingsbericht

      Manchmal ließ man sich doch zu gerne breitschlagen und als Samanta mit ihrer bittenden Stimme am Telefon erklang, übernahm ich doch noch den zweiten Fall des Projekts Second Chance. Momentan hatten sie keinen Tierarzt mehr im Team und dennoch mussten die Pferde untersucht werden. Also suchte Samanta momentan händeringend nach Ersatz und so war ich nun auf den Weg zum Briar Cliff Stable. Dort wurde ich von Rachel Wincox in Empfang genommen, welche mich herzlich begrüßte und mir dann Fantasio, einen schicken Criollo vorstellte.
      Fantasio war sieben Jahre alt und sehr aufgeweckt. Rachel führte mir den Hengst einmal im Schritt und einmal im Trab die Stallgasse entlang, damit ich mir ein Bild von seinem Bewegungsablauf machen konnte. Alles war in bester Ordnung und seine Gangarten waren taktklar. Also gingen wir zum Putzplatz, wo wir mit der eigentlichen Untersuchung begannen. Zuerst warf ich einen Blick in Ohren, Augen und Maul, um den Gesamtzustand von Fantasio beurteilen zu können.
      Alles schien in bester Ordnung, so dass ich damit weitermachte, Herz und Lunge abzuhören und danach auch gleich nochmal nach der Darmgegend zu schauen. "Wunderbar", meinte ich zufrieden zu Rachel. Nun wurde nur noch die Körpertemperatur gemessen und dann tastete ich noch die Lymphknoten ab und schon war Fantasio schon fast fertig.
      Nun erwarteten ihn nur noch die Impfungen für Herpes, Tetanus, Influenza und Tollwut, ebenso wie die Wurmkur, welche er nach den vier Pieksern noch bekam. Brav hielt er allem stand und war damit dann auch schon fertig. Ich wünschte Rachel noch einen schönen Tag und verabschiedete mich dann von ihr und ihrem Pferd.

      Mein Weg führte mich dieses Mal nach Mazedonien zu Rachel Wincox, um mich meines ehemaligen Pferdes Fantasio anzunehmen. Im Rahmen des Projekt Second Chance hatte ich ihn gekauft und ziemlich bald festgestellt, dass wir keinen Draht zueinander fanden und es ihm gegenüber unfair wäre, wenn er nur auf der Weide stehen würde, also hatte ich ihn in Rachels Obhut übergeben und der Zufall wollte es, dass sie das Angebot, das ich nicht in Anspruch genommen hatte, nun für sie in Anspruch zu nehmen, sodass ich den Criollo-Hengst schon kurz nach seinem Umzug wieder zu Gesicht bekam. Sie wünschte sich, dass er in Western eingeritten werden sollte. Nicht gerade mein Spezialgebiet, aber auch das konnte ich. Ein Trainer musste schließlich vielseitig sein und sich auch auf alles vorbereiten, also machte ich mich auf den Weg, um vier Stunden später auf Briar Cliff Stables anzukommen. Rachel selbst fand ich im Haus. Sie hatte gerade nach den Pferden sehen wollen und freute sich, dass ich es so bald nach dem letzten Besuch geschafft hatte zurückzukommen, um mich Fantasio anzunehmen. "Western also", sagte ich und lachte, als sie nickte. "Na das bekommen wir schon hin.Ich richte mich kurz ein und dann mache ich mich gleich ans Training mit dem Süßen." Das Gute war, dass er mich ja bereits kannte, so konnten wir uns das Kennenlernen heute sparen. Ich schaffte meine Klamotten aufs Zimmer und machte mich dann auf den Weg in den Stall. "Hallo Süßer", sagte ich, als er neugierig den Kopf aus der Box streckte. "Hier hast du hoffentlich deinen Platz gefunden." Er brummelte und ließ sich streicheln. Als er bei mir war, hatte er zwar wenig gemacht, aber die Longe kannte er schon. Fehlten nur noch Sattel und Trense, aber das würde vermutlich auch kein Problem werden. "Na, freut ihr beiden euch?" Ich drehte mich strahlend zu Rachel um und nickte. "Ja, ist schön ihn so glücklich zu sehen." Sanft strich ich dem Hengst über die Schnauze und streifte ihm dann sein Halfter über. Nachdem ich ihn festgebunden hatte, begann ich ihn gründlich zu putzen. Er genoss das sehr und versuchte immer wieder mit mir zu schmusen. "Du bist echt ein Schatz." Lächelnd beobachtete ich, wie Rachel ihm sanft über den Kopf strich. Man merkte, dass er ihr wirklich etwas bedeutete. Es war schön zu sehen. An diesem Tag longierte ich ihn lediglich, um zu schauen, ob er es denn schon verlernt hatte, aber das war nicht der Fall. Er lief brav um mich herum und machte auf beiden Händen keine Probleme. "Wie siehts denn mit Ausrüstung aus?" Rachel erklärte mir, dass sie bisher keine Zeit gefunden habe, Ausrüstung für ihn zu besorgen. Ich sei einfach zu schnell dagewesen. Ich lachte und sagte:"Kein Problem. Ich hab ein paar Sättel und Trensen mitgebracht. Einer davon müsste passen." Fürs Einreiten war es wichtig, dass die Ausrüstung passte, aber es musste noch keine Ausrüstung für die Ewigkeit sein. Wir beschlossen die Ausrüstung gleich heute anzupassen und auszuwählen. Nach einer Stunde hatten wir passende Sachen für ihn zusammengestellt und ich beendete zufrieden das Training für heute. Er hatte Sattel und Trense wie selbstverständlich angenommen und war entspannt stehen geblieben. Es würde vermutlich auch weiterhin keine Probleme geben. Die nächsten zwei Wochen übte ich mit Fantasio an der Longe mit Sattel und später auch mit Trense, führte ihn auch zwischendurch über den Hof oder ging mit ihm spazieren, damit er sich an Sattel und Trense gewöhnte. Das Einreiten im Western unterschied sich nicht großartig vom Einreiten in der Dressur, nur die späteren Lektionen waren dann andere. Dennoch fanden sich in beiden Disziplinen immer wieder Entsprechungen, sodass man mit ein bisschen Übung beides lernen und lehren konnte. Ein paar Tage später, wagte ich es, mich das erste Mal auf Fantasio zu setzen. Ich flexte seinen Kopf so zur Seite, dass er kaum Möglichkeit hatte zu buckeln, zu steigen oder plötzlich loszurennen und es klappte gut. Rachel stand an seinem Kopf und strich ihm beruhigend über den Kopf. Der Hengst war kurz irritiert, entspannte sich dann aber und blieb ruhig stehen. Ich stieg noch mehrmals auf und ab und beendete dann das Training für heute. In den nächsten Tagen gewöhnte ich ihn immer länger an mein Gewicht und schließlich machte ich die ersten Schritte mit ihm. Zunächst war der Hengst etwas unsicher auf den Beinen und tänzelte zur Seite, aber nach ein paar beruhigenden Worten, entspannte er sich wieder und lief langsam weiter. Zwei Wochen später lief er brav seine Runden im Schritt und auch die ersten Trabversuche waren eindeutig von Erfolg gekrönt. Der Hengst war ein gelehriges und sehr ruhiges Pferd, der gerne arbeitete und es seinem Reiter relativ einfach machte. Er hatte weiche Gänge und eine für das Westernreiten vorteilhafte Haltung. Immer wieder machte ich Pause zwischen den Trainingstagen und ließ ihn einfach mal Pferd sein, bevor ich mich wieder mit ihm beschäftigte, denn jeder gute Trainer wusste, dass sich Muskeln nur in den Ruhephasen wirklich bilden konnten. Unser erster Galopp war ziemlich abenteuerlich, denn er verstand zunächst nicht, was er sollte und nachdem er angaloppiert war, machte er einen übermütigen Buckler, der mich so überrascht, dass ich beinahe vom Sattel gerutscht wäre, aber ich hielt mich und parierte durch, trabte dann wieder an und versuchte es ein weiteres Mal mit Galopp. Diesmal erwartete ich den Buckler und er kam auch, aber als ich ihn weiter trieb, galoppierte er entspannt ganze Bahn. "So ists brav", lobte ich ihn. Für heute ließ ich es gut gehen und übte die nächsten Tage Galopp auf beiden Händen. Der Hengst wurde immer sicherer und lernte sich langsam ins vorwärts-abwärts zu dehnen. Es war noch nicht perfekt, aber für die ersten Schritte reichte es schon fast. Das Galoppieren auf dem Zirkel lernte er auch, allerdings fiel es ihm zu Anfang noch relativ schwer mit dem Reitergewicht obenauf, denn er hatte noch leichte Gleichgewichtsschwierigkeiten, die sich aber gegen Ende des Trainings fast verflüchtigt hatte. Nach zweieinhalb Monaten konnte ich Rachel und ihren Fantasio zufrieden zurücklassen. Die beiden hatten sich zusammen entwickelt und nachdem Fantasio das Reitergewicht akzeptiert hatte und die drei Grundgangarten sicher beherrschte, hatte Rachel ihn auch immer wieder mitgeritten. "Wir sehen uns spätestens, wenn ich nochmal zu euch komme." Rachel hatte mich gebeten, an das Einreiten noch die Weiterbildung in die nächsthöhere Klasse zu hängen und das würde ich in ein paar Monaten in Angriff nehmen. Erstmal sollte der Hengst sich schonend an Reiter gewöhnen, bevor wir weitertrainierten, denn er war noch jung und wir wollten das junge Pferd nicht gleich überfordern. "Melde dich doch bei mir, wenn du meinst, dass er soweit ist", sagte ich zu Rachel,"ich würde mich wirklich freuen, denn du kennst ihn dann am besten und weißt, was ihm gut tun wird." Sie versprach anzurufen, sobald der Hengst soweit war und wir verabschiedeten uns. "Bis bald." Vier Stunden später war ich zu Hause. Ich freute mich wirklich, dass ich wieder einmal eine Trainingseinheit erfolgreich hinter mich gebracht und eine Besitzerin glücklich gemacht hatte.
      © Samanta | 7144 Zeichen
    • Calypso
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      April 2017 - 2647 Zeichen - Ein ganz normaler Tag
      Nachdem ich mich um meinen kleinsten Schützling gekümmert hatte, stand nun Kantarro auf dem Plan. Ich hatte den Criollo Hengst noch nicht lange, aber ich sah sehr viel Potenzial in ihm. Sein Charakter war ein Traum und auch reiterlich konnte man sicherlich viel mit ihm machen. Heute beschränkte ich das "Training" nur auf putzen und spazieren gehen. Kantarro war als Schecke nicht mehr identifizierbar. Die weißen Stellen waren über und über mit getrocknetem Schlamm versehen und sogar am Kopf hatte er keine Stelle sauber gelassen. Ich musste unwillkürlich seufzen als ich ihn auf dem Paddock stehen sah. Mit seinem Blick der sagen wollte - Was hast du denn? Ich sehe doch toll aus! Zuerst rückte ich mit dem Gummistriegel an, es staubte auf dem Putzplatz wie noch nie, und als man wieder etwas von dem eigentlichen Schecken erkennen konnte, bearbeitete ich das Fell mit der Kardätsche weiter. Zwischendrin benutzte ich dann auch mal den Federstriegel um überschüssiges Winterfell noch loszuwerden. Es dauerte eine Ewigkeit bis dieses Pferd wieder nach Pferd aussah, aber Kantarro ließ alles über sich ergehen und machte während des putzens kaum einen Mucks. Schließlich konnten wir uns auf den Weg machen zu unserem Spaziergang. Ich hatte eine kleine Runde ausgewählt, vorbei an einem anderen Hof, querfeldein über eine Weide und zurück zum Hof. Der Criollo Hengst war während des ganzen Spaziergangs die Ruhe selbst aber trotzdem sehr interessiert an seiner Umgebung. Als wir wieder Zuhause ankamen entließ ich ihn wieder in die Freiheit. Danach machte ich eine kurze Kaffee Pause mit Emilia und wir plauderten über Gott und die Welt. Jetzt wollte ich noch ein Stündchen mit Fantasio ausreiten. Der gepunktete Hengst war schnell geputzt und gesattelt und schon ritten wir vom Hof. Er war heute sehr aufgeweckt und motiviert, hatte ich das Gefühl. Anfangs musste ich ihn sogar etwas bremsen, was ich gar nicht von ihm gewohnt war. Auf dem Schotterweg ließ ich ihn antraben. Wie ich schon geahnt hatte, hatte Fantasio heute einen starken Vorwärtsdrang. Ich summte sachte um den Hengst etwas runter zu bremsen und nach ein paar Metern gelang mir das auch. Am langen Zügel konnten wir nun ein ganzes Stück traben, vorbei an Weiden und einzelnen Höfen. Wir kamen der Küste immer näher, man konnte den Wind immer mehr spüren. Als eine freie Weidefläche kam ließ ich den Criollo angaloppieren. Auch hier war er wieder sehr flott aber gut händelbar. Wahrscheinlich hatte ihn jetzt auch die Frühlingsgefühle gepackt. Nach einer knappen Stunde kamen wir vom Ausritt zurück. Fantasio schnaubte zufrieden und machte sich dann sogleich über sein Heu her.
    • Calypso
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      Dressur E-A
      Dressur Stufenerhöhung von E auf A
      16.04.2017 von Rinnaja
      Es war mal wieder soweit: Es stand Arbeit für mich an. Ich hatte einen Anruf von einer jungen Frau namens Veronika Steglmeier bekommen, die mich bat ihren Hengst in der Dressur zu fördern; also machte ich mich auf den Weg zum Hof. Auf dem Hof angekommen suchte ich Veronika und bat sie mir alles zu zeigen damit ich mit der Arbeit anfangen konnte. Sie hatte mir alles schon zurecht gelegt und sagte mir nur kurz wo ich den Hengst finden konnte und wie er hieß. Den Rest hatten wir am Telefon schon besprochen. Fantasio habe ich schnell gefunden, da er sich von den anderen Pferden abhob mit seiner Tigerscheckung. Ich holte ihn von der Hengstweide und brachte ihn zum Putzplatz um ihn für die Dressurarbeit fertig zu machen. Zusammen gingen wir in die große Reithalle. Ich musste alleine mit Fantasio trainieren, da Veronika noch einiges auf dem Hof zu erledigen hatte. Ich machte mir am Sattel alles zurecht und stieg geschickt, schwungvoll in den Sattel und sortierte mir die Zügel bevor ich Fantasio losschickte. Ich hatte vor mit ihm ein wenig leichte Bodenarbeit zu machen. Natürlich zuerst im Schritt, dann Trab und Galopp. Ich musste den Hengst klarerweise aufwärmen, was ich am langen Zügel tat. Wir liefen ein paar Runden. Fantasio war sehr entspannt und schnaubte ab, bevor ich die Zügel aufnahm und ihn antrieb, um ihn ein bisschen zügiger laufen zu lassen. Ich ließ ihn noch ein wenig im starken Schritt laufen bevor ich ihn in den Trab brachte und ein paar Bahnfiguren mit ihm übte. Er war zum Glück ein pflegeleichter Kandidat und ich hatte keine Probleme ihn den Trab oder Galopp zu bringen. Er hörte immer sofort. Nach ein paar Stunden Arbeit mit ihm und ein paar Bahnfiguren später hörte ich für diesen Tag auf und ließ ihn sich trocken laufen. Als er dann einigermaßen trocken und entspannt war, gingen wir zusammen zurück in die Stallgasse, wo ich hin absattelte und Fantasio seine Abschwitzdecke überwarf. Ich gab ihm noch sein Futter, das mir Veronika hingestellt hatte, und brachte sein Sattelzeug und Zaumzeug weg. Ich brachte ihn anschließend natürlich in seinen Box, wo er etwas arm guckte, doch absolut okay war. Zu guter Letzt schrieb ich einen Zettel um ihn Veronika zu hinterlegen. Darauf stand, dass alles gut geklappt hatte und er die Prüfung von E nach A bestanden hatte.
      Dresur von E auf A | © Rinnaja| 2303 Zeichen​
    • FrauHolle
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      Dressur A -> L

      07. Mai 2017 |©FrauHolle | 1.087 Wörter (6.773 Zeichen)
      Voller Vorfreude machte ich mich auf den Weg nach Wales, wo mich ein Ponyhengst erwartete. Seit Tagen hatte ich mich auf den Besuch auf Veronikas Hof gefreut, denn seit dem Zirzensikkurs auf meinem Hof hatten wir uns nicht mehr gesehen. Nach einer langen Anreise war ich endlich auf dem Hof angekommen. Während ich Richtung Stall schlenderte, schaute ich mich zu allen Seiten nach Veronika um. Es war noch recht früh am Morgen und die Pferde standen alle friedlich auf ihren Weiden. Hinter der Ecke erkannte ich Veronika, die gerade dabei war, einen gescheckten Criollohengst zu putzen. Nachdem ich sie mit einer herzlichen Umarmung begrüßt hatte, strich ich Kantarro, wie ich später erfuhr, sanft über die Nüstern. Während Veronika Kantarro die Hufe auskratzte, unterhielten wir uns über die letzte Zeit, in der wir uns nicht gesehen hatten. Nicht nur auf ihrem Hof hatte sich so einiges getan, sondern auch bei mir waren einige Pferde dazugekommen. Bevor Veronika mir mein Trainingspferd für die nächsten Tage zeigen wollte, brachten wir gemeinsam Kantarro zurück auf die Weide.
      Eine knappe halbe Stunde später machten wir uns auf den Weg zum Platz. Nachdem wir Fantasio zusammen geputzt hatten, machten wir uns an die erste Runde Dressurarbeit. Veronika hatte mir noch einiges über Fantasio erzählt und ich war sehr gespannt, wie ich mit ihm zurechtkommen würde. Ich parkte den Hengst neben der Auftiegshilfe, die in der Ecke des Reitplatzes stand. Fantasio blieb artig stehen, als ich den linken Fuß in den Steigbügel stellte und mich mit Schwung in den Sattel setzte. Ich sortierte meine Zügel und ließ Fantasio losgehen. Er war bereits auf einem guten Dressur-Niveau und ich war sehr gespannt, was noch in ihm steckte. Veronika hatte sich währenddessen wieder an die Arbeit gemacht, denn sie wollte mich alleine trainieren lassen. Nachdem ich gute zehn Minuten locker am langen Zügel geritten war, nahm ich die Zügel etwas auf und fing an, den Criollo Hengst mit vielen Bahnfiguren und Wendungen zu stellen und zu biegen. Fantasio reagierte sehr fein auf meine Hilfen und nur eine kleine Zügelbewegung reichte, um ihm zu signalisieren, wo ich gerne langreiten wollte. Aus einer Volte heraus trabte ich an und ging ins Leichttraben. Um mich an ihn zu gewöhnen, ritt ich viele Bahnfiguren und Übergänge und ich wurde von Minute zu Minute sicherer. Zwischendurch baute ich immer mal wieder das Rückwärtsrichten oder eine Kehrtwendung ein, bevor ich mich an die Galopparbeit machte. Zur geschlossenen Zirkelseite gab ich die Galopphilfe. Fantasio viel in einen schwungvollen und gleichmäßigen Galopp und ich ließ ihn ganze Bahn laufen. An der langen Seite verlängerte ich die Schritte, vor der kurzen Seite nahm ich ihn wieder etwas zurück. Nach einigen Volten im Galopp, parierte ich ihn wieder durch und ließ mir die Zügel aus der Hand kauen. Zufrieden streckte Fantasio den Hals nach unten und schnaubte ab, woraufhin ich ihm den Hals klopfte und ihm eine kurze Schrittpause gönnte. Die Nachmittagssonne schien in mein Gesicht und erst jetzt merkte ich, wie warm es eigentlich war. Auch ich hatte die Schrittpause genutzt, um neue Energie zu sammeln und so starteten wir eine zweite Runde. Aus dem Schritt gab ich die Galopphilfe und ritt im versammelten Galopp die lange Seite herunter. Bei C ging ich auf den Zirkel, während ich einen Übergang zum Trab ritt. Kurz vorm Zirkelpunkt galoppierte ich wieder an und probierte den ersten einfachen Galoppwechsel. Bei X stelle ich Fantasio um und wechselte auf den Zirkel bei A. Etwas unkoordiniert sprang er in den Kreuzgalopp und ich musste ich kurz durchparieren, um ihn zu korrigieren. Wir versuchten es ein zweites Mal und gab ich meine Hilfen etwas deutlicher. Zwar sprang er diesmal richtig um, doch ich verlor die Anlehnung und brauchte einen kleinen Moment, bis ich ihn wieder bei mir hatte. Wieder hatte es nicht geklappt, sodass ich mich ein drittes Mal am fliegenden Galoppwechsel versuchen musste. Erleichtert gab ich Fantasio den Zügel, als wir es endlich nahezu perfekt hinbekommen hatten. Fantasio war völlig nass geschwitzt und auch ich brauchte dringend eine Pause, um durchzuatmen. Nach zwei lockeren Trabrunden am langen Zügel, parierte ich ihn durch zum Schritt und ging zum Trockenreiten über. „Na, wie liefs?“, Veronika stand am Zaun vom Reitplatz und schaute mich erwartungsvoll an. „Wirklich sehr gut. Aber wir werden den morgigen Tag wohl noch brauchen“, rief ich zu ihr rüber. Für Veronika war dies kein Problem: Nach dem Abendbrot breitete sie eine Klappmatratze im Wohnzimmer aus und legte mir einen Schlafsack bereit. „Ich hoffe das reicht dir so“, fragte sie etwas unsicher. „Das reicht total! Vielen Dank!“, beruhigte ich sie. Wir schnappten uns eine Tüte Chips, eine Cola und den schnulzigsten Film, den wir in Veronikas Regal finden konnten und quetschten uns zusammen aufs Sofa.
      „Guten Morgen!“, Veronika war unglaublich gut gelaunt so früh am Morgen. „Morgen“, murmelte ich in mein Kissen, ich war definitiv kein Morgenmensch! Ziemlich spät waren wir gestern im Bett gewesen, denn nach dem ersten Film mussten wir natürlich noch den zweiten Teil gucken. Nach dem Frühstück zog ich mir meine Reithose an und machte mich zusammen mit Veronika auf den Weg zum Stall. Gegen Nachmittag wollte ich mich heute auf den Weg nach Hause machen, aber vorher stand natürlich noch das Training mit Fantasio an. Ich half Veronika, alle Pferde zu füttern und auf die Weiden zu bringen. Während sie die dreckigen Boxen ausmistete, putze ich in der Stallgasse Fantasio. Ich holte seine Trense und seinen Sattel aus der Sattelkammer und setzte meinen Helm auf. Schon kurze Zeit später schlenderten wir Richtung Reitplatz. Nach dem Warmreiten übte ich Schritt-Trab Übergänge, Vor- und Hinterhandwendungen, das Überstreichen und das Halten aus dem Trab. Nach einer kurzen Verschnaufpause machten wir uns an den Außengalopp. Hier uns da hatten wir noch unsere Schwierigkeiten, doch wir wurden bei jedem Schritt besser. Selbst der einfache Galoppwechsel klappte heute auf Anhieb. Zufrieden kraulte ich Fantasio den Hals. Bevor ich mich mit eine guten Gewissen auf den Heimweg machen konnte, ritt ich zum Abschluss eine komplette L-Dressur Kür durch, die Veronika aus der Mitte des Platzes vorlas. „Ich glaube, Fantasio ist bereit für eine L-Dressur“, sagte ich stolz, während ich zum Abgrüßen auf die Mittellinie ritt. Veronika half mir, Fantasio abzusatteln und zurück auf die Weide zu bringen. „Es war wirklich schön bei dir“, ich fiel Veronika um den Hals. „Ich hoffe wie sehen uns bald wieder. Sag Bescheid, wenn du mal wieder etwas Zeit hast“, sagte sie zu mir. Ich versprach ihr, dass wir uns bald wiedersehen werden und machte mich daraufhin auf den Heimweg, denn Zuhause wartete genug Arbeit auf mich.
    • FrauHolle
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      Springen E -> A
      04. Juni 2017 |©FrauHolle | 1.026 Wörter (6.103 Zeichen)
      Ich setzte mir meine Sonnenbrille auf die Nase. „Hier ist eindeutig besseres Wetter als in Deutschland“, murmelte ich vor mir her. Ich knallte die Autotür hinter mir zu uns machte mich auf die Suche nach Veronika. Ich freute mich total darauf, wieder mit ihrem Hengst Fantasio zu arbeiten und war nach dem Dressurtraining mit ihm im letzten Monat sehr gespannt darauf, wie er sich beim Springen anstellte. Im Stallgebäude fand ich Veronika, die freundlich lächelte, als sie mich um die Ecke kommen sah. Wir begrüßen uns mit einer herzlichen Umarmung und tauschten uns darüber aus, was es seit unserem letzten Treffen so Neues gab. Kurz darauf waren wir gemeinsam auf dem Weg zur Weide, um Fantasio zu holen. Ich halfterte ihn auf, führte ihn bis zum Tor und schließlich durchs Tor hindurch bis zum Putzplatz. „Ich mache mich dann mal wieder an die Arbeit“, sagte Veronika zu mir, „du kennst dich ja aus. Wenn was ist: Ich bin im Stall“. Mit diesen Worten verschwand sie hinter der Ecke und ich machte mir daran, Fantasio zu striegeln. Nachdem ich die Mähne und den Schweif gekämmt, sowie die Hufe von Steinen und Dreck befreit hatte, klappte ich den Putzkasten zu und holte den Sattel und die Trense aus der Sattelkammer. Als Fantasio bereit fürs Training war, schnappte ich mir meine Reitkappe und führte den Ponyhengst Richtung Reitplatz. Ich führte ihn zwei Runden über den Platz und parkte ihn schließlich neben der Aufstiegshilfe ein. Artig wartete er, bis ich mich in den Sattel geschwungen hatte. Veronika hatte mir netterweise schon die Sprünge aufgebaut, weshalb ich mich darum nicht mehr kümmern musste. An der langen Seite bei B standen zwei Cavalettis, die sich prima als In-Out Sprung eigneten. Direkt gegenüber bei E neben dem Hufschlag hatte Veronika mir einen Oxer aufgebaut, den man direkt nach dem Steilsprung zwischen F und X nehmen konnte. Mit dem Kreuz auf der Mittellinie zwischen A und X und dem Steilsprung zwischen M und bei M hatten wir jede Art von Sprüngen abgedeckt und ich hatte jetzt schon einen Parcours im Kopf, den ich später mit Fantasio durchreiten konnte. Ich ließ ihn am langen Zügel einige Runden im Schritt gehen, bevor ich die Zügel aufnahm und antrabte. Im Trab machte ich ihn mit vielen Wendungen locker, indem ich im Slalom um die Sprünge ritt. Fantasio war flott unterwegs und reagierte gut auf meine Hilfen. Nach einer kleinen Pause im Schritt begann ich mit der Galopparbeit. Nachdem ich ihn einige Runden auf dem Zirkel galoppiert war, begann ich mit den ersten lockeren Sprüngen über die Cavalettis. Zufrieden schnaubte Fantasio ab, als ich ihm im Trab die Zügel aus der Hand kauen ließ. Nach einer kurzen Dehnungspause nahm ich die Zügel wieder auf und galoppierte erneut an. Bei A bog ich auf die Mittellinie ab und ritt auf das Kreuz zu. Zwar verschätzte ich mich etwas mit dem Abstand und Fantasio sprang viel zu früh ab, aber er rettete die Situation und wir kamen heil auf der anderen Seite des Sprungs an. Kurz vor C ritt ich auf die rechte Hand, wechselte durch die ganze Bahn, nahm dabei den Steilsprung zwischen M und X, wechselte auf die linke Hand und ritt über den zweiten Steilsprung. Ich parierte durch zum Schritt, lobte Fantasio und gönnte uns beiden eine kleine Schrittpause. Fantasio streckte zufrieden den Hals nach unten, als ich ihn den Hals kraulte. Wir drehten einige Runden im Schritt um die Sprünge herum, bevor ich wieder antrabte und schließlich angaloppierte. Ich steuerte auf den Oxer zu, trieb mein Pferd vorwärts und fixierte den Sprung. Viel zu nah kamen wir an den Sprung ran und Fantasio blieb mit seinen Hinterbeinen an der Stange hängen. Zum Glück konnte er sich retten, kam ziemlich ungünstig auf, galoppierte aber heil die lange Seite zu Ende. Die Stange hingegen war mit einem Knall auf den Boden gefallen und hatte dabei eine weitere Stange mit runter gerissen. Ich parierte Fantasio durch, hielt in der Mitte an und stieg vom Pferd. Während er mich etwas skeptisch anguckte, legte ich die Stangen zurück auf die Sprungständer und stieg wieder auf. Fantasio hatte sich bei der ganzen Sache zum Glück nichts getan, also konnte ich es direkt noch einmal versuchen. Ich galoppierte eine Runde auf dem Zirkel und steuerte daraufhin wieder auf den Oxer zu. Diesmal nahm ich Fantasio vor dem Sprung etwas zurück und blieb im Sattel sitzen. Erst kurz vorm Sprung lehnte ich mich nach vorne und trieb mit meinen Beinen nach. Mit einem großen Satz sprang Fantasio über den Oxer. Zufrieden klopfte ich ihn am Hals. Nun hatten wir es fast geschafft, doch bevor ich ihn mit einem guten Gewissen aufs A-Turnier schicken konnte, wollte ich noch einmal einen kompletten Parcours durchreiten. Wir starteten bei A und ritten an der langen Seite über die Cavalettis bis zu H, wo ich abbog und direkt zu F über den Steilsprung ritt. In einer engen Kurve lenkte ich Fantasio zum zweiten Steilsprung hin, wechselte wieder auf die linke Hand und bog auf die Mittellinie ab, wo ich das Kreuz ansteuerte. Übers Kreuz herüber ging es wieder auf die rechte Hand und schließlich über den Oxer, der mir in diesem Parcours am meisten zu schaffen machte. Doch der Absprung war perfekt und wir kamen heil über den Sprung. Auch die letzten beiden Sprünge des Parcours meisterten wir ohne Probleme und ich parierte Fantasio schließlich völlig zufrieden durch zum Trab. Der Hengst war ordentlich am Schnaufen und ich ging zum Trockenreiten über. Am langen Zügel trottete Fantasio über den Platz und kaute zufrieden auf seinem Gebiss herum. Nach guten 15 Minuten hielt ich auf der Mittellinie an und stieg vom Pferd. Nachdem ich den Sattelgurt gelockert und die Steigbügel hochgemacht hatte führte ich Fantasio zurück zum Putzplatz, wo ich ihm den Sattel und die Trense abnahm. Ich kratzte noch schnell die Hufe aus, bevor ich ihn zurück auf die Weide brachte. Kurz darauf erzählte ich Veronika, wie das Training verlaufen war und erklärte ihr, wie sie mit Fantasio weiter üben konnte. „Ich glaube er ist definitiv bereit für ein A-Springturnier“, sagte ich abschließend zu ihr, bevor ich in mein Auto stieg und mich auf den Weg nach Hause machte.
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    • Calypso
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      Juli 2017 - 5137 Zeichen - Ein arbeitsreicher Tag
      Es war noch früh, der Hof langsam am erwachen. Die Pferdepfleger, Emilia und ich hatten unsere Arbeit bereits aufgenommen und waren mit ausmisten und Pferde auf die Weiden bringen beschäftigt. Ich brachte gerade meine Criollo Hengste auf ihre Weide. Die Hengste durften bei uns im Herdenverband leben, praktisch wie in einer Männer WG. Ich war froh das sich dieses Konzept so gut bei uns bewährt hatte, denn ich hatte das große Glück das meine Hengste nicht besonders hengstig bzw. aggressiv zu ihren Artgenossen waren. Chulo, Companero, und Kantarro waren bereits draußen, jetzt kam ich noch mit Fantasio und El Alba Ardiente und entließ sie zu ihren Kumpels. Alba galoppierte sogleich los und ließ seine ganze Energie raus. Die anderen suchten sich eher Plätzchen zum grasen. Ich musste jetzt erstmal meiner Arbeit weiter nachgehen, es gab noch viele Boxen zum ausmisten. Gegen 10 Uhr waren wir mit misten, einstreuen und Heu auffüllen. Ich machte mir einen Plan im Kopf zurecht wie ich heute den restlichen Tag vorgehen würde. El Alba Ardiente und Kantarro durften heute ihren freien Tag genießen, mit den anderen würde ich etwas arbeiten. Fantasio und Companero reiten und Chulo longieren. Vielleicht würden sich ja dann noch freiwillige finden die vielleicht die anderen beiden putzen oder spazieren führen.





      Ich verschwand, bevor es los ging, nochmal schnell im Haupthaus und zog mich um. Dann holte ich Fantasio´s Dressurausrüstung, legte mir alles zurecht und holte schließlich den Hengst. Der Tigerschecke kam mir sogar entgegen und schien sich auf die bevorstehende Arbeit zu freuen, aber Fantasio war sowieso immer sehr motiviert. Das putzen verlief im Eilverfahren und schnell war er gesattelt und getrenst. Da das Wetter sich bis jetzt gut hielt, beschloss ich auf den Reitplatz zu gehen. Nach einigen Runden Schritt nahm ich die Zügel auf und fing mit einfachen Seitengängen an. Wir ritten viele Volten und Schlangenlinien und Fantasio wurde zunehmend lockerer. Er arbeitete sehr willig und fleißig mit und wurde immer mal wieder mit Schritt- oder Stehpausen von mir belohnt. Mir war es nämlich auch sehr wichtig das die Pferde das stehen bleiben als positiv wahrnahmen und zur Ruhe kommen. Ein Pferd das nur Vorwärtsdrang hat und man mit Zügel ziehen beschäftigt ist das es stehen bleibt, konnte ich nicht gebrauchen. Und meine Pferde genossen diese Pausen beim reiten auch. Nach 40 Minuten ließ ich es gut sein und stieg ab. Der Hengst wurde von mir schnell abgesattelt und dann wieder auf die Weide gebracht.





      Nach der ersten Reiteinheit war ich noch so voller Tatendrang das ich das Longieren mit Chulo vorzog und ihn als nächstes holte. Bei ihm ließ ich mir viel Zeit beim putzen. Wir mussten uns auch noch ein bisschen kennenlernen da Chulo noch nicht so lange bei uns auf dem Hof war. Er war wirklich ein Herzenspferd, man brauchte keine Bedenken bei ihm haben. Mit seiner Arbeitseinstellung allerdings hatten wir noch ein wenig zu kämpfen. Der Hengst wusste ganz genau wenn es raus ins Gelände ging dann war Spaß vorprogrammiert und er machte alles mit was man sich erträumen konnte. Merkte er aber das es in Richtung Halle oder Reitplatz ging, dann ging auch seine Motivation flöten. Er ließ sich schon oft gerne bitten oder verweigerte komplett die Arbeit mit stehen bleiben. Dieses Verhaltensmuster konnte ich zum Glück schon etwas eindämmen mit viel Bodenarbeit und so langsam schien er auch zu kapieren das niemand ihm was böses wollte oder ihn mit der Arbeit ärgern will. Heute also wollte ich ihn longieren und ein paar Stangen mit einbauen. Vielleicht weckte das Chulo´s Interesse. Nach dem putzen holte ich die Longe und hakte sie in sein Halfter ein, ich longierte immer mit Halfter. Auf dem Platz angekommen sah ich ihm sofort an was er dachte. Wenn er könnte, hätte er jetzt vermutlich mit den Augen gerollt. Ich trieb ihn von vornherein an und ließ ihn nichts durchgehen. Nach ein paar Trabrunden, die eher wie ein schleichen über den Boden waren, holte ich eine Stange dazu und siehe da, das Pony konnte ja doch die Füße heben. Ich war wirklich zufrieden mit ihm und hörte nach einer halben Stunde intensiven Training auch auf. Ich lobte ihn und streichelte ihm über den Kopf.





      Den restlichen Tag machte ich ein wenig Bürokram und führte unzählige Telefonate. Zu einem Tierarztbesuch musste ich schließlich auch noch im Nachbarort. Gegen späten Nachmittag, schon eher Abend, hatte ich dann endlich wieder Zeit und wollte mich jetzt Companero widmen. Der Hengst war mein stärkster Anwärter für die Zucht und ich steckte viel Zeit in ihn. Heute wollte ich allerdings nichts spezielles trainieren. Ich legte ihm seine Westernausrüstung an und ging, zum dritten mal für heute, auf den Reitplatz. Nach dem warmreiten trabten wir an, liefen über Stangen, machten Tempowechsel, Seitengänge,...das ganze Programm was Companero aus dem FF beherrschte. Ich fragte alles ab. Im Galopp genau das gleiche Spiel. Wobei ich hier vermehrt darauf achtete das er wirklich punktgenau ansprang oder durchparierte. Zum Abschluss legten wir noch einen guten Sliding Stop hin und ich ritt ihn am langen Zügel, tätschelnd ab.
    • Calypso
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      November 2017 - 3763 Zeichen

      Bei uns in Wales zog langsam der Winter ein. Jetzt Ende November wurde es immer kühler und feuchter. Schnee gab es noch keinen, aber das war in unserer Region an der Küste eher selten der Fall das wirklich eine weiße Schneedecke zum Schneemann bauen einlud. Es war 7.30 Uhr und heute war ich mit dran zum ausmisten, da ein Pfleger aus gesundheitlichen Gründen ausfiel. Ich begann mit Mit meinen Hengsten und brachte sie auf ihre Winterkoppel. Die große Sommerkoppel war jetzt geschlossen und damit meine Jungs natürlich viel Bewegungsdrang hatten, bekamen sie eine extra Winterkoppel und den großen „Matsch“ Paddock gab es ja auch noch. Ich holte mir zuerst Companero und Fantasio und brachte die beiden nach draußen. Danach noch Kantarro, Fame, Chulo, Kajano und el Alba Ardiente. Ich war stolz darauf das ich meine Hengste zusammen in einer Junggesellen Herde halten konnte. Das Thema Hengsthaltung war immer noch sehr umstritten und ich hielt absolut nichts von Einzelhaft. Getrennt von den Stuten klappte das sehr gut und die Hengste hatten sowieso alle ein wunderbares Sozialverhalten, wie ich fand. Mein jüngster und neuester Hengst, PFS Dreaming of Revenge, wurde noch langsam an die anderen gewöhnt. Er stand im Nachbarpaddock während die anderen auf der Koppel waren und so konnten sie sich mit Sicherheitsabstand beschnuppern und kennenlernen. Aber auch das lief bis jetzt so gut das ich ihn wohl bald in die Herde lassen würde.

      Nach den Hengsten waren die Criollo Stuten an der Reihe. Auch sie hatten ein Winterdomizil bekommen und liefen zu viert brav am Strick neben mir her. Ashitaka, Caresse, Fermina und Sabandija warteten geduldig bis ich alle Stricke entfernt hatte und trotteten los um sich ein schönes Plätzchen zu suchen. Ashitaka fing gleich an sich zu wälzen und in kürzester Zeit war nicht mehr viel von der Rappstute zu erkennen. Ich hätte ihnen gerne länger zugesehen, aber die Arbeit machte sich nicht von alleine. Um kurz vor 10 Uhr war ich fertig mit ausmisten und neu einstreuen und musste jetzt nur noch zu meinen Offenstallpferden. Als ich an den Zaun heran trat und nach den Pferden pfiff, kam der kleine Maverick sofort angetrabt und reckte mir seinen Kopf entgegen. „Na du kleine Maus!“ ich kraulte ihn hinter den Ohren und da kam auch schon seine Mama Argo mit an den Zaun. Ich holte dann die Schubkarre und begann auch den Offenstall abzumisten. Löwenherz, auch ein Neuankömmling bei uns, stand etwas abseits und beobachtete mich interessiert. Er wurde gut aufgenommen in der kleinen Herde und machte sich gut. Aber trotzdem blieb er noch auf sicheren Abstand, er hatte schon viel mitgemacht in seinem Leben. Die Noriker Stute Rhoda lag im Unterstand im Stroh und machte keinerlei Anstalten sich zu bewegen, sodass ich misten konnte. „Auf geht’s Fräulein, hoch mit dir!“ spornte ich sie an und tippte sie etwas energischer am Po an. Irgendwann stand sie dann auch auf, schüttelte sich und lief von Dannen. Als ich auch hier endlich fertig war und noch eine ordentliche Portion Heu verteilt hatte, versuchte ich mich ein wenig Löwenherz zu nähern. Ich bedrängte ihn nicht, hielt meine Hand ihm entgegen und wartete darauf das er einen Schritt auf mich zu machte. Er war schon sehr interessiert und ließ sich dann auch von mir streicheln, aber auf schnellere unbedachte Bewegungen meinerseits reagierte er schreckhaft und ergriff die Flucht. Ich ließ es für heute sein und war sowieso schon sehr stolz das er sich in der kurzen Zeit doch sichtlich wohl hier fühlte, in seiner neuen Herde. Bevor ich ging kuschelte ich noch ein wenig mit Norisk, der es sichtlich genoss! Im Kopf ging ich schon wieder ein paar Termine durch und plante den Tag. Vielleicht hätte ich heute auch endlich mal wieder Zeit für einen Ausritt. Mal sehen.
    • Calypso
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      Januar 2018 - 2080 Zeichen
      Der Vorteil eines jeden Tierarztes? Man kann seine Tiere stets selbst behandeln. Das kam mir sehr zu gute, es war schwierig einen guten und erreichbaren Tierarzt zu finden und ich musste mich so langsam für die Körungen meiner beiden Hengste Companero und Fantasio vorbereiten. Die beiden sollten bald vorgestellt werden und ich hatte all meine Hoffnungen in die beiden gesteckt. Schließlich sollte die Criollo Zucht langsam in Gang kommen. Ich hatte mir die zwei schon von der Koppel geholt, Fantasio wartete in seiner Box und Companero war als erstes dran. Genauso wie bei meinen anderen Patienten fing ich mit abtasten der Gliedmaßen und Rücken an. Dann wurde er komplett abgehört und Herz-, und Lungenfunktion kontrolliert. Bewegungsapparat musste ich mir nicht genauer anschauen, ich sah meine Hengste jeden Tag und wusste wenn etwas im argen war. "So mein Freund, jetzt muss ich dich noch ein wenig ärgern." Companero spitzte die Ohren und wusste glaub ich sofort was ich meinte. Ich holte den Impfstoff aus meiner Tasche und zog die Spritze auf. "Gleich vorbei...." stammelte ich konzentriert vor mich hin und und verpasste ihm schnell die Spritze. Companero war da zum Glück unkompliziert und zuckte nur ein wenig. Tätschelnd lobte ich ihn und gab ihm zum Schluss noch die Wurmkur die fällig war. "Der erste fertig und der zweite folgt zugleich" gut gelaunt nahm ich Fantasios Halfter und holte ihn aus seiner Box. Companero hatte ich in der Stallgasse stehen gelassen, ich würde die beiden nach der Prozedur wieder nach draußen bringen. Fantasio wusste was auf ihn zukam und beobachtete mich genau. Wie zuvor bei Companero wurde auch Fantasio abgetastet und mit dem Stethoskop abgehört. Ich schaute mir nochmal seine Zähne an, womit er neulich Probleme hatte, aber da war alles in Ordnung. Dann wurde auch er geimpft und bekam seine Wurmkur. Mein gepunkteter Hengst schnaubte etwas angestrengt und fing dann an seinen Freund zu ärgern. "Schluss ihr zwei, macht das draußen." ich nahm sie beide an den Stricken und führte sie wieder auf die Koppel zu den anderen Hengsten.
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  • Album:
    Rook´s Bay Stable - Criollozucht
    Hochgeladen von:
    Calypso
    Datum:
    17 März 2017
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    Fantasio

    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯

    Rufname: Fanta
    Geburtsdatum/Alter: 07.05.2009, 9 Jahre
    Geschlecht: Hengst


    Stammbaum
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    aus der: Caresse ~ von: Fire of Xaras
    aus der: Celeste ~ von: Cyclon | aus der: ✗ ~ von: ✗


    Exterieur
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯


    Größe: 140 cm
    Rasse: Criollo
    Fellfarbe: Tigerschecke
    Gencode: Lplp
    Abzeichen:



    Interieur
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    Charakter
    Gutmütig | Verschmust | Freundlich|

    Fantasio ist ein gutmütiger Hengst, der gerne schmust und sich in der Herde am wohlsten fühlt.




    Beschreibung
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    Fantasio ist ein solide ausgebildeter, junger Hengst der in fast allen Sparten der Reiterei zu finden ist. Er ist sehr begabt in der Dressur und auch im Springsport macht er keine schlechte Figur. Als Criollo ist er natürlich auch in der Western Reitweise Zuhause und wird auch hier gefördert. Ein richtiges Allround Pferd mit viel Potenzial und einem tollen Exterieur.



    Vorgeschichte



    Zuchtinfos
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    Gekört/Gekrönt:
    Vorgesehen für die Zucht:
    Leihmutterschaft/Deckaxe:

    Abstammung: 2
    Schleifen: 6
    HS: 2
    TA: 2
    Trainer: 5
    Zubehör: 2
    Gesamt: 19

    Nachkommen


    ///

    Besitzer: Calypso
    Vorbesitzer: Sosox3
    VKR/Ersteller: kira (verfallen)
    Aktueller Wert: 600 Joellen

    Trainingsstände
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯

    Fohlen ABC ✓ | Eingeritten ✓ | Eingefahren ✗


    Bodenarbeit
    Treiben + Bremsen ✗ | Rückwärtsrichten ✗ | Durchparieren, Antraben/Galoppieren, Halten ✗
    Abstand halten ✓ | Wenden + Handwechsel ✗ | Abruf ✓

    Freiheitsdressur/Zirzensik
    Kompliment ✗ | Knien ✗ | Spanischer Schritt ✗| Piaffe ✗
    Passage ✗ | Steigen ✗ | Sitzen ✗ | Liegen ✗


    Reitpferde-Ausbildung
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Dressur: E A L M
    Galopprennen: E
    Springen: E A L M S
    Military: E A L
    Fahren: E
    Distanz: E A
    Western: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Hunter under Saddle

    PotentialAufstieg durch Turnier | Training • nicht weiter gefördert


    Erfolge
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    2. Platz 388. Westernturnier, 1. Platz 452. Springturnier, 2. Platz 454. Springturnier, 2. Platz 463. Dressurturnier, 2. Platz 463. Springturnier, 1. Platz 372. Distanzturnier


    Gesundheit
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    Gesundheitszustand

    Letzter Tierarztbesuch: 27.01.2019
    Letzter Hufschmiedbesuch: 26.06.2019
    Gesamteindruck: gesund
    Akute Krankheit/en: ✗
    Chronische Krankheit/en: ✗
    Erbkrankheit/en: ✗



    Hufe/Beschlag

    Beschlag Vorne: barhuf
    Beschlag Hinten: barhuf

    Hufbeschaffenheit:
    Hufkrankheit/en: ✗