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Eowin

Falling in Love - Saddlebred - Stute

Punkte: Abstammung: 2

Falling in Love - Saddlebred - Stute
Eowin, 22 Juni 2016
Samanta und Veija gefällt das.
    • Eowin
      Eowin - 11. Juni 2014

      Ankunftsbericht
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    • Eowin
      Eowin - 04. August 2014

      Pflegebericht für die Weidepferde
      Fröhlich pfeifend öffnete ich das Tor zum Offenstall hin. Viele Augenpaare starrten mich an.
      „Ja, bis es was zu futtern gibt, müsst ihr noch etwas warten!“, lachte ich, denn zunächst musste ich die Pferdeäpfel vom Auslauf einsammeln und die Tränken kontrollieren und säubern.
      Ich begann rasch mit meiner Arbeit und schaute auch nach, ob die Zäune noch in Ordnung waren. Dann brachte ich den Mist auf den Misthaufen und fuhr einiges frisches Stroh in die verschiedenen Unterstände der Pferde, sodass sie immer weich liegen konnten.
      Anschließend wurden die Weiden geöffnet.
      Wir hatten mehrere, da auch mehrere Offenställe angelegt waren und unsere Pferde so in kleinen Gruppen gehalten werden konnten.
      Doch die Reaktion aller Pferde war – wie jeden Morgen – gleich. Obgleich sie sich stets bewegen konnten wie sie wollten, rief die Weide immer wieder ein hohes Maß an Freude hervor.
      Und so gallerten im Affenzahn alle Pferde auf die Weiden. Also Cheero, Black Eyed Smokey, Kätzchen, For an Angel, Rebia, Esmeraldas Topside, Prai, Lithium, Dauthdaert, Ahira, Saevitia, Havanna Club, Altair Ibn La-Ahad, Fly Through Jerusalem, Caipirinha, Eypor, Mellow Billow, Lunaris, Falling in Love, Sissi di Royal Peerage, Tilly, Moon’s Neala und Peeta.
      Auf die Entwicklung von letzterem war ich besonders stolz. So schlecht er aussah, als er bei uns ankam, umso besser sah er jetzt aus. Sein Fell begann zu glänzen und sein Allgemeinzustand war deutlich besser. Er liebte es über die Weiden zu galoppieren und mit den anderen Hengsten zu toben, obwohl er immer eher ein ruhiger Vertreter war.
      Nun, wo mir nicht mehr alle Pferde auf den Hacken hingen, konnte ich die Heubestände auffüllen. Es gab zahlreiche, weit auseinander platzierte überdachte Heuraufen, die garantieren sollten, dass auch rangniedrige Pferde stets einen Platz zum Fressen fanden.
      Ich war nach dieser Arbeit klatschnass, so sehr hatte ich geschwitzt. Es war wieder einmal brütend heiß heute.
      Die Pferde waren offenbar ähnlicher Ansicht, denn viele von ihnen trotteten nach und nach wieder in die Unterstände und stellten sich in den Schatten. Offenbar auch in der Hoffnung, sich vor den lästigen Insekten zu verstecken.
      Grinsend beobachtete ich sie – nur bei diesem Wetter kam es vor, dass die Pferde nicht wann immer sie konnten auf der Weide standen. Nun nagten sie hier und da sogar am Stroh.
      Es beruhigte mich immer sie so zu sehen. Dennoch wandte ich mich lächelnd ab – auf einem so großen Hof war noch viel zu tun.
    • Eowin
      Eowin - 18. Januar 2015

      Ställe streichen
      Heute stand einiges an Arbeit vor mir: Ich wollte die Ställe der Pferde streichen, da die Farbe abbröckelte und das alles nicht mehr sonderlich gepflegt aussah.
      Als ersten Schritt mussten also alle Pferde nach draußen auf die Paddocks. Das hieß, dass ich nach und nach Cheero, Black Eyed Smokey, Rebia, Esmeraldas Topside, Prai, Lithium, Dauthdaert, Ahira, Havana Club, Altair Ibn La Ahad, Fly through Jerusalem, Caipirinha, Eypor, Lunaris, Falling in Love, Sissi di Royal Peerage, Tilly, Neala, Wivrojan, Arika, Django und Mila nach draußen brachte.
      Sofort begannen die Pferde wie irre zu toben. Es ging eine ganze Weile so, bis sie sich nach und nach endlich hinstellten und am Heu zu knabbern begannen.
      Dann konnte ich auch endlich wieder in den Stall gehen und mit der Arbeit anfangen.
      Zunächst mistete ich alle Boxen aus, was schon ziemlich lange dauerte. Dann begann ich zu pinseln.
      Der untere Teil der Boxen bekam einen Anstrich in schwarz, welcher abwaschbar und schmutzabweisend war, oben wurden die Boxen weiß. So waren sie hell und einladend, aber dennoch würde es lange schön aussehen.
      Als alles gestrichen war, richtete ich das Nachtlager der Pferde ein, da die Farbe ja erst trocknen musste, bevor sie wieder in ihre Boxen durften.
      Am nächsten morgen wurde dann eingestreut und die Pferde durften wieder in ihre Boxen, welche sie zunächst schnüffeln begutachteten wegen dem fremden Geruch.
    • Eowin
      Eowin - 12. April 2015

      Neuankämmlinge mit bitterem Beigeschmack
      Als ich heute den großen Transporter fertig machte, indem ich ihn mit neuem Einstreu bestückte, machte sich ein schweres Gefühl um mein Herz breit.
      Heute sollte eine ganze „Ladung“ neuer Pferde ankommen, doch der Grund hierfür passte mir nicht wirklich.
      Galadriel würde wegziehen und hatte nicht die Gelegenheit, ihre Pferde mitzunehmen. Einige wenige hatte sie anderweitig verkauft, doch bei dem Großteil hatte ich mich (wie bereits schon einmal) dazu bereit erklärt, sie bei mir aufzunehmen und zu versorgen. Natürlich hatte ich auch etwas davon, denn es waren einige tolle Pferde dabei. Unter anderem käme mein absoluter Liebling wieder zu mir – die Stute Nalani, die ich ihr geschenkt hatte, als die Kleine noch ein Fohlen war. Sie begleitete mich also schon ein Leben lang.
      Auch zu Charly und Saturn hatte ich eine ganz besondere Bindung – auf Charly hatte ich teilweise reiten gelernt. Nur die Fohlen Mirella und Hamilton sowie die Isländerstute Pieaches kannte ich noch nicht sehr gut. Doch das würde sich geben.
      Aber so sehr ich mich freute, diese neuen Pferde auf dem Gestüt Federsee begrüßen zu dürfen – es bedeutete immerhin, dass zwischen mir und meiner besten Freundin fortan einige Kilometer liegen würden. Ich könnte nicht mehr einfach innerhalb von 10 Minuten zu Fuß zu ihr herüber gehen. Wir würden nicht mehr gemeinsam ausreiten können. Es gab keine Deals mehr, dass der eine die Pferde des anderen versorgen würde, wenn derjenige einen Termin hätte.
      Zugegeben – das war schon ein gewaltiger Einschnitt. Und ich musste mir selbst eingestehen, dass ich die Sache nicht ganz ohne Bitterkeit betrachtete.
      So machte ich mich seufzend und mit schwerem Gemüt an die Arbeit, bis der Transporter fertig war. Dann konnte es losgehen und die Pferde konnten umziehen.
      Zunächst holten wir die Pferde und integrierten sie dann nach Geschlecht in die Herden auf dem Hof. Wir hatten jeweils für die Neuankömmlinge ein Stück abgegrenzt. Zwar kannten die meisten meiner Pferde sie bereits, aber wir wollten Stress vermeiden und die Abgrenzung würde sicherstellen, dass sich die Pferde erst beschnuppern könnten.
      Als erster Wallach in der Herde kam Charly zu den Stuten. Dort mischte er prompt einiges auf, denn die Damen waren den Herrenbesuch nicht mehr gewohnt. Ich zog die Augenbrauen zusammen und hoffte, dass er nicht in diesem Weibernest anfangen würde, auf die Stuten aufzuspringen. Er hatte zwar schon immer mit Stuten zusammen gestanden, aber man weiß ja bekanntlich manchmal nicht, was in den Köpfen vorgeht.
      Mirella und Hamilton waren ziemlich durcheinander. Sie hatten lange zusammen gestanden, mussten aber nun nach Geschlecht getrennt werden, worauf sie reagierten, indem sie oftmals wieherten und nervös über ihre Paddocks liefen.
      Aber nach und nach wurde die Situation ruhiger, doch die Aufregung würde gleich nochmal hochkommen.
      Ich erwartete noch einige weitere Neuankömmlinge, nämlich Real Bad Alliance, die ich verkauft hatte, nun aber zurück gekommen war, Gwendhil Fareth, eine junge Traberstute, Adawiyah, welche die Vollschwester zu Antarktik war, Shining, eine bunte und vielversprechende Trakehnerdame, Cutie, ein Falabella-Mädchen, die bei der Vorbesitzerin ziemlich unter gegangen war und last but not least Omnia Lunara, eine Haflingerstute, die für mich eine ganz besondere Bedeutung hatte, da ich ihre Geburt begleiten durfte.
      Und als Allerletztes war da noch die Stute Little Grey, die ich just von Sarah gekauft hatte. Auch sie war ein vielversprechendes, junges Pferd, obgleich sie auch sicherlich eine kleine Herausforderung werden würde.
      Nach und nach kamen die Pferde also an und wurden in die Offenställe integriert. Alles war mit reichlich Heu vorbereitet worden, in sauberen Betonkübeln stand frisches Wasser bereit. Natürlich stünde auch den neuen Pferden nach erfolgter Integration eine Selbsttränke zur Verfügung, aber zunächst war dies der einfachste Weg.
      Auch die „alt eingesessenen“ Pferde kamen immer wieder heran, knabberten kurz am Heu oder beschnupperten die Neuankömmlinge. Zugegeben – wir hatten mittlerweile einen ziemlich großen Bestand.
      In diesem Bestand waren zu nennen: Cheero, Black eyed Smoky, Rebia, Esmeraldas Topside, Prai, Lithium, Dauthdaert, Ahira, Havana Club, Altair, Jerusalem, Caipirinha, Eypor, Lunaris, Falling in Love, Sissi, Tilly, Neala, Wivrojan, Arika, Mila, Kate, Coco, Wish, Bishr, Shena, Blue Moon, Halik, Dwynn, Power of Love, Helia, Nashita, Little Lady, September, Vintage Gold, Autumn Coldness, Simple Little Melody, Catching Fire, Walinka, Elysion sowie die Zuchtpferde Enya, Colombo, Tiva Wyanet, Linnea, Novalis, Lausejunge, Domina, La petite, A Tiny Pleasure, Apancho, Colonels Smokin Gun, Shining Sommerdream, Asis Bashir, For an Angel, Alvar, Sambertino, Cadoc's Rohdiamant, Ink and Feathers, Brooklyns Teardrop, Antarktik, Over the Bridge, Parlay, Katniss, Aloha from Hell, Shalom, Byjumi, Camas Little One, Muh, Freki, Peeta, Pfannkuchen, Pflaumenkuchen, Django, Maxi, Palimé, Silverlight und Little Jack.
      Am Ende des Tages stand nun eine bunte Truppe am Zaun und beobachtete die Pferde. Es war einiges an Arbeit mittlerweile und ich wusste, dass ich dringend gegen den Drang, alles retten zu wollen, angehen musste. Aber es machte mit Spaß und ich freute mich über die Vergrößerung der Zucht.
      Nach und nach verabschiedeten sich die meisten Leute. Bella, von der ich Cutie gekauft hatte, bat mich nochmals, mich gut um das kleine Stütchen zu kümmern, was ich ihr von Herzen versprach. Mit Sarah unterhielt ich mich noch lange, erkundigte mich nach Bucks und den sonstigen Neuigkeiten bei ihr auf dem Hof.
      Zuletzt verblieb ich mit Galadriel.
      Die Sonne berührte bereits den Horizont und eine milde Brise strich durch die Laubbäume, die überall auf dem Gelände standen. Zischend und raschelnd spielten einige Blätter auf dem Hof, aufgewirbelt durch den sachten Frühlingswind. Ansonsten war es vollkommen still.
      Einen Augenblick später hörte man leises Zwitschern. Die Pferde begannen, genüsslich ihr Heu zu mümmeln und immer mal wieder war das geruhsame Geräusch ihrer Hufe auf dem weichen Sandboden zu vernehmen.
      Die Stille wurde langsam unersträglich, bis ich endlich zu sprechen begann.
      „Ich werde dich vermissen.“
    • Eowin
      Eowin - 17. September 2015

      Pflegebericht für die Stall- und Weidepferde
      Nachdem ich die Zuchtpferde versorgt hatte, mache ich mich mit den Stall- und Weidepferden an die Arbeit. Alle standen im Offenstall, aber die Stallpferde durften nicht auf die Weide, hatten dafür aber einen großen, gut befestigten Auslauf.

      Zunächst mistete ich die Offenställe aus, dann äpfelte ich die Ausläufe gründlich ab. Nun kontrollierte ich Zäune und die Wasserversorgungen und befüllte die Heuraufen neu.

      Anschließend ließ ich die Weidepferde auf die große, weitläufige Wiese. Dies waren Hamilton Smith, Mirella, Omnia Lunara, Kate, Mila, Arika, Wivrojan, Neala, Tilly, Sissi, Falling in Love, Lunaris, Eypor, Caipirinha, Jerusalem, Altair, Havanna Club, Ahira, Dauthdaert, Lithium, Prai, Esmeraldas Topside, Rebia, Black Eyed Smokey und Cheero.

      Anschließend bestückte ich die Futterautomaten mit dem richtigen Kraftfutter, denn jedes Pferd hatte ein Halsband mit Chip, durch das es das entsprechende Fach zugeteilt bekam. So konnte sich jedes Pferd selbstständig sein Futter abholen und konnte ohne Futterneid durch eine spezielle Vorrichtung fressen. Das war schon ziemlich praktisch!

      Auch bei den Stallpferden gab es eine solche Vorrichtung, die ich anschließend befüllte. Hier war nur der Unterschied, dass mich sämtliche Pferdeaugen neugierig beäugten und ich bei jeder Bewegung eingehend beobachtet wurde. Da die Pferde im Winter nicht auf die Weide kamen, hatten sie sonst ja nicht so viel zu tun. Dafür hatte ich einiges an Spielzeug etc. verteilt, aufgehängt usw, damit die Pferde einen Job hatten. Außerdem holte ich heute aus dem Wald verschiedene Äste und Zweige, an denen die Pferde herumknabbern konnten. Dies war allgemein sehr beliebt.

      Zu den Weidepferden gehörten Cutie, Pieaches, Nalani, Saturn, Charly, Shining, Adawiyah, Gwendhil Fareth, Real Bad Alliance, Walinka, Catching Fire, Simple Little Melody, Autumn Coldness, Vintage Gold, September, Little Lady, Nahita, Helia, Power of Love, Dwynn, Halik, Blue Moon, Shes like the Wind, Bishr, Wish und Coco.

      Als die Pferde versorgt waren, begann ich den Hof zu fegen und anschließend das Sattelzeug zu putzen. So viele Pferde zu halten bedeutete einiges an Arbeit, aber man tat es ja gerne.
    • Eowin
      Eowin - 15. März 2016

      Pflegebericht für die Weidepferde
      Nachdem ich mit den Zuchtpferden fertig war, waren die Weidepferde an der Reihe. Hier standen hauptsächlich Jungpferde, sodass ich nicht sehr viel Arbeit hatte.
      Auf verschiedenen Weiden standen in Kleingruppen Bacardi Oakheart, Hamilton Smith, Mirella, Kate, Mila, Sissi di Royal Peerage, Falling in Love, Eypor, Caipirinha, Fly through Jerusalem, Altair Ibn La-Ahad, Havana Club, Ahira, Dauthdaert, Prai und Black Eyed Smoky.
      Meine größte Arbeit bestand hier darin, die Weiden ein Stück weiter zu stecken. Außerdem legte ich Knabberholz hin – dieses Mal vom Apfelbaum – und füllte bei Bedarf Lecksteine wieder auf. Die Pferde waren glücklich auf ihren Wiesen und beachteten mich kaum. Die meisten lagen faul in der kräftiger werdenden Frühlingssonne, kraulten einander oder tobten gemeinsam über das Grün.
      Als die täglichen Arbeiten erledigt waren, düngte ich den abgetrennten Teil der Wiese. Per Hand, versteht sich, denn unsere Maschinen waren ja kaputt. Aber was tat man nicht alles?
      Geplant war eine völlige Umstrukturierung unseres Haltungssystems. Wir wollten statt des bisherigen Stall- und Weidepferdesystems zwei große Paddocktrails anlegen, die beide ständigen Zugang zu den Weiden hatten – einen für die Stuten, einen für die Hengste. Hier wollten wir neben weiten wegen auch Klettermöglichkeiten anbieten und eine Furt mit Wasser. Das war sicherlich schwerer sauber zu halten, wäre einer naturnahen Haltungsform aber zuträglich. Und da wir reduziert hatten, war das von der Pferdeanzahl her möglich.
      Doch das Ganze würde sich noch etwas hinauszögern, denn die Planung dauerte und wir fanden immer wieder etwas, was uns störte. Eine zu spitze Ecke, dann fehlte hier und dort eine Ausweichmöglichkeit, dann hatten wir zu wenig Futter- und Wasserplätze. Wir planten auch mehrere Hütte ein, da wir damit rechneten, dass sich Herden in der Herde und kleine Grüppchen bilden würden, vor allem bei den Hengsten. Um streitereien zu vermeiden, sollten also zahlreiche Möglichkeiten zur Auswahl stehen.
      Als ich fertig mit dem Düngen war, stellte ich die Wanne weg und beobachtete die Pferde noch eine weile. Es machte spaß, die Jungpferde beim Toben zu beobachten und es erfreute mich, dass alles so friedlich war.
    • Eowin
      Eowin - 22. Juni 2016

      Trensenübungen mit Lovely
      Heute war ein an sich großer Tag, denn Lovely sollte das erste Mal in ihrem Leben mit der Trense konfrontiert werden. Die Stute war inzwischen drei Jahre alt geworden und sollte bald gemeinsam mit ihrer Weidefreundin Caipirinha in Beritt gehen. Und dafür wollte ich schon jetzt die Grundlagen legen.
      Also schnappte ich mir eine Trense, von der ich ausging, dass sie Lovely passen müsste und schnallte eine Remontentrense ein. Ich ging davon aus, dass sie nicht besonders begeistert wäre, wenn die ersten Hilfen in ihrem Maul ankamen, also legte ich wert darauf, dass diese möglichst sanft waren. Also war für die Stute ein doppelt gebrochenes Gebiss die erste Wahl. Im Zweifelsfall könnte man immernoch ein anderes Gebiss testen - schließlich hatte sich bei mir inzwischen genug angesammelt, dass ich eine Auswahl zur Verfügung hatte.
      Ich stellte die Trense zunächst groß ein, wärmte das Metall des Gebisses an und träufelte Honig darüber, um es der Stute schmackhaft zu machen.
      Lovely stand bereits am Putzplatz und wartete auf ihre Aufgaben. Als ich ankam, streifte ich das Halfter über den Hals, um freien Zugriff auf ihren Kopf zu haben. Das kannte sie bereits und wusste, dass man auch so ruhig stehen bleiben musste. Ich bot ihr das Gebiss dar und wartete ab, was sie tat. Als sie am Gebiss zu lecken begann, schob ich es sachte in ihr Maul und ließ sie kauen. Dafür lobte ich sie. Ich wiederholte und streifte beim nächsten Mal auch das Genickstück über die Ohren. Lovely kaute etwas unwillig, schien sich aber nicht weiter am Gebiss zu stören. Also lobte ich, entfernte die Trense und ließ es für heute dabei bewenden. Schließlich sollte sie die Trense mit etwas positivem verbinden - in diesem Fall mit dem süßlichen Geschmack des Honigs.
    • Eowin
      Ich kam zu Falling in Love.
      Ich halfterte und putzte sie.
      Dann arbeiteten wir etwas in der Halle zusammen.
      Anschließend fütterte ich mein Pferd.
      dann mistete ich die Box.
      ich freute mich immer auf die Zeit, die ich mit meinem Pferd verbringen durfte.
    • Samanta
      Samanta - 16.01.2017

      Einreiten Lovely

      Ich hatte mich bereit erklärt mehrere Pferde von Eowin einzureiten und meine erste Partnerin war Falling in Love, eine sehr hübsche, aber wie ich gehört hatte, auch sehr eigenwillige junge Stute. Bereits beim ersten Kennenlernen zeigte sie mir gleich, dass sie ihren eigenen Kopf hatte und den streckte sie gerne auch mal in die Höhe. Bei kleineren Reitern wäre es sicherlich schwierig geworden, aber ich brauchte mich bloß ein wenig strecken und schon hatte ich den Kopf der Stute umfasst und zog sie wieder nach unten, um ihr das Halfter aufziehen zu können. Eowin hatte die Stute soweit vorbereitet, dass ich sie 'nur noch' einreiten musste. Longe sowie Sattel und Trense kannte die Stute bereits. Dennoch nahm ich mir heute nur vor, sie mit Sattel und Trense zu longieren, um mich vom Boden mit ihr vertraut zu machen. Ich hatte für diesen Auftrag meinen Hofbereiter Juan mitgebracht, der mich beim Einreiten unterstützen würde. Während ich also mit der eigensinnigen Stute in der Halle longierte - oder es zumindest versuchte - stand er am Rand und gab schlaue Kommentare von sich. "Wenn dus besser kannst, kannst du ja gerne..." Er lachte und sagte:"Ganz ruhig, mi amiga, du machst das schon, du musst dich nur ein bisschen durchsetzen." Das war leichter gesagt als getan, aber schließlich schaffte ich es, dass die Stute einigermaßen gesittet um mich herum spazierte und nach einer halben Stunde hatte ich sie sogar so weit, dass sie auf meine Kommandos mehr oder weniger aufmerksam reagierte. Sie hatte viel Go nach vorne und ich hatte alle Mühe sie an der Longe zu bremsen, aber mit der Zeit wurde sie ruhiger und so beendete ich das Training für heute und versorgte die Stute. Am nächsten Morgen machte ich mich früh auf den Weg in den Stall, um die Stute erst noch einmal zu longieren, schließlich sollte sie sich auch vom Boden an mich gewöhnen. Dieses Mal klappte es bedeutend besser. Die Stute war zwar immer noch sehr schnell, reagierte dafür aber sehr sensibel auf meine Hilfen und arbeitete anständig mit. "Hast du sie über Nacht irgendwie bestochen?" Ich schüttelte den Kopf und zuckte ratlos mit den Schultern. "Wagen wir einen ersten Ritt?" Ich nickte und Juan kam in die Halle. Er übernahm die Longe und hielt Lovely vorne mit der linken Hand fest, während er mich mit der rechten Hand auf den Rücken der Stute beförderte. Wie ein nasser Sack lag ich erstmal über dem Rücken der Stute, die leicht nervös auf dem Gebiss kaute, aber ansonsten artig blieb. Juan stützte mich derweil mit einer Hand, bis ich ihm zu verstehen gab, dass ich erstmal wieder runter wollte. Wir wiederholten die Übung noch vier Mal und beendeten das Training für heute. Die nächsten drei Tage verbrachten wir damit, mich immer wieder über ihren Rücken zu legen und auch schon die ersten Schritte anzugehen. Je nach tagesform blieb Lovely völlig entspannt oder machte Sätze und versuchte sich teilweise auch zu entziehen. Es war mühsam, aber mit der Zeit lernte die Stute sich darauf einzulassen und schließlich wagte ich es, ein Bein über den Rücken zu nehmen und kauernd auf ihrem Rücken zu sitzen. Angespannt stand die Stute da und machte plötzlich einen Satz nach rechts. Mir gelang es mich irgendwie oben zu halten und Juan beruhigte währenddessen die Stute. Nervös und angespannt stand sie da, sodass ich beschloss erstmal wieder runter zu kommen. Wir führten die Stute ein paar Runden durch die Halle, bevor wir es ein weiteres Mal versuchten. Dieses Mal blieb sie entspannt, sodass wir das Training für heute beendeten, um sie mit einem guten Gefühl zu entlassen. Jeden Tag wurde die Stute entspannter und irgendwann wagte ich es, mich aufzurichten und vorsichtig die Zügel in die Hand zu nehmen. Die ersten Schritte verliefen noch normal, dann machte sie einen Satz nach links und blieb zitternd stehen. Ich strich ihr beruhigend über den Hals und redete auf sie ein, während Juan von unten das Gleiche machte. Langsam entspannte sie sich und ließ sich wieder anführen. Die nächsten Tage verbrachten wir damit sie einfach nur daran zu gewöhnen neben Juan herzugehen und erst als sie das ganz entspannt tat, begann ich damit vorsichtig Hilfen zu geben. Auf die Zügel reagierte sie sehr schnell, sodass ich schon bald ohne Probleme 'lenken' und anhalten konnte. Als ich jedoch die Beine dran nahm, schoss sie erstmal vorwärts, ließ sich aber relativ schnell von mir und Juan stoppen. Ich versuchte es ein weiteres Mal. Wieder versuchte sie loszustürmen, aber dieses Mal waren wir vorbereitet und stoppten sie, bevor es ihr gelang wirklich einzusetzen. Immer wieder versuchte ich es und schließlich hatte sie offenbar verstanden, dass das da an ihrem Bauch nichts schlimmes war. Sie orientierte sich noch sehr an Juan und klebte förmlich an ihm, folgte ihm auf Schritt und Tritt. Für den Anfang war das wirklich gut, aber irgendwann mussten wir uns von ihm lösen. Drei Wochen später war es soweit: meine erste Longestunde auf Lovely. Zu Anfang driftete sie immer wieder nach innen, aber schon bald hatte sie begriffen, dass sie im Schritt um ihn herum sollte. Kamen von außen Geräusche, war sie recht schreckhaft und ich hatte alle Mühe sie dann unter Kontrolle zu halten, aber auch das legte sich nach und nach. Sie würde wohl immer etwas schreckhaft bleiben, aber lange nicht so sensibel wie am Anfang. Die erste Longestunde verlief den Umständen entsprechend recht gut. Im Schritt war sie brav um Juan herumgelaufen. Am nächsten Tag klappte es sogar noch etwas besser. Offenbar gewöhnte sie sich langsam daran, dass ich hier das Sagen hatte. Zwischendurch testete sie immer mal wieder aus, was denn alles ging, aber ansonsten blieb sie kooperativ. Nach vier Tagen wagte ich meinen ersten Trab. Die Stute schwankte noch ziemlich, hielt sich aber wacker mit mir auf dem Rücken und war auch sonst relativ entspannt. Sie hatte einen sehr flotten Trab und war kaum zu bremsen. Müde wurde die Stute eigentlich nie, selbst wenn sie Stunden rennen würde, wäre sie vermutlich immer noch genauso frisch, wie zu Anfang. Eine Kämpferin war sie auf jeden Fall. Mittlerweile reagierte sie gut auf meine Hilfen, war auch nicht mehr so schreckhaft und konnte Schritt und Trab ohne Probleme mit Reiter an der Longe gehen. Fehlte nur noch der Galopp. "Traust du dich zu galoppieren?" Eigentlich hatte ich sagen wollen, dass ich noch einen Tag warten wollte, aber dann nickte ich. Wenn ich es jetzt hinauszögerte, dann würde ich es vielleicht noch weiter hinauszögern, obwohl sie und ich schon lange bereit waren. Sie schwankte im Trab kaum noch unter mir und als Juan ihr die Galopphilfe von unten und ich sie von oben gab, galoppierte sie an, machte kurz einen Satz nach vorne, galoppierte dann aber weiter und konnte sich recht gut halten. Ihr Galopp war noch schneller als der Trab und ich war mir sicher, dass man sie zwar irgendwann langsamer bekommen würde, aber eben nie wirklich 'langsam'. Das lag ihr einfach nicht im Blut. Eine weitere Woche trainierte ich mit ihr an der Longe, bevor Juan mich zum ersten Mal losließ. Zu Anfang ließ sie sich sehr von äußeren Einflüssen ablenken, aber mit der Zeit gewöhnte sie sich auch daran und nach drei weiteren Wochen konnte ich sagen, dass sie angeritten war. Den Rest würde Eowin auch ohne mich hinbekommen. Wir hatten sie, nachdem ich frei mit ihr in der Halle in allen drei Grundgangarten unterwegs gewesen war, mit eingebunden. Zunächst hatte ich sie ein paar Runden geführt und anschließend an der Longe im Schritt und Trab gehen lassen. Jeden Tag hatten wir etwas aufgebaut und schließlich konnte sie die Stute ohne Probleme alleine in der Halle reiten. "Ihr macht das echt gut. Sieht super aus. Du musst natürlich noch viel trainieren und auch das mit dem Schreckhaften noch etwas in den Griff bekommen, aber so wie sie jetzt ist, kannst du auf jeden Fall allein mit ihr weitermachen. Mein Job hier ist getan." Ich verabschiedete mich schließlich von ihr und gemeinsam mit Juan machte ich mich auf den Heimweg. "Wir kommen so in vier Wochen wieder und dann ist das nächste Pferd fällig."
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    • Eowin
      Pflegebericht für die Weidepferde



      Zunächst brachte ich nach und nach Bacardi Oakheart, Hamilton Smith, Mirella, Kate, Mila, Sissi di Royal Peerage, Falling in Love, Eypor, Caipirinha, Fly through Jerusalem, Altair Ibn La-Ahad, Havana Club, Ahira, Dauthdaert, Prai und Black Eyed Smoky auf die Weide, dann bewaffnete ich mich mit Bollensammler, Schubkarre und Harke und machte mich auf den Weg, um die Weiden abzusammeln.

      Da die Pferde immernoch auf den Winterweiden standen, hatte ich nicht so unglaublich viel zu tun, aber es war eine lästige Arbeit, da ich ständig die Pferde dabei hatte, die mir neugierig in die Karre luscherten.

      Endlich war ich fertig und hatte sämtliche Pferdeäpfel abgesammelt. Dann tauschte ich Harke und Bollensammler gegen eine Forke ein und mistete die Unterstände – wieder in stetiger Gesellschaft – aus und streute mit Stroh nach.

      Dies wurde von so manchem Pferd erst einmal als Einladung zum Wälzen betrachtet.

      Anschließend machte ich meine alltägliche Runde und kontrollierte, ob die Tränken überall funktionierten. Danach brachte ich den Pferden noch neues Heu und verteilte Krauleinheiten.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
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    Eowin
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    22 Juni 2016
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    Falling in Love

    Von: Laurencio
    Aus der: Fine Frenzy

    Geburtsdatum: Mai 2013
    Stockmaß: wird ca. 1,58m
    Fellfarbe: Rapptigerschecke
    Gencode: folgt

    Besitzer: Eowin
    Ersteller: Elii (Fohlen), Kira (erwachsen)
    VKR: Kira

    Falling in Love ist ein eigener Charakter. Sie neigt etwas zur Hysterie und macht gerne aus einer Mücke einen Elefanten. Dabei geht es aber eher ums Prinzip. Sie ist insgesamt einfach aufbrausend und hat oft wenig Interesse, mitzumachen. Man braucht einiges an Überzeugungsarbeit, um sie wirklich zu motivieren. Hat man sie einmal richtig "gepackt" erhält man ein unglaublich intelligentes, gelehriges Pferd, das alles unter dem Sattel macht und kann. Sie hat eine unglaubliche Ausdauer und ist quasi nicht klein zu kriegen. Passt ihr jedoch etwas nicht, kann sie es im Zweifelsfall auch mit stoischer Ruhe einfach aussitzen. Bei ihr ist vieles Tagesformbedingt, normalerweise ist sie bei ihrem Menschen, der ihr einmal gezeigt hat, was Phase ist, aber einfach nur lieb und süß.