Elii

Falada* -- Knabstrupper

*1999, im Besitz seit 10. Februar 2014

Falada* -- Knabstrupper
Elii, 10 Feb. 2014
Samarti gefällt das.
    • Elii
      Pflegebericht 16. Februar 2014 - Ausritt
      2241 Zeichen

      Ich nahm das Halfter vom Haken und öffnete die Box von Undisclosed Desires, welche erst seit kurzem im Stall stand. Mit angelegten Ohren streckte sie mir ihre Nase entgegen und schnupperte misstrauisch an meiner Hand, bevor ich ihr über die Stirn streichelte. Kurz darauf streifte ich ihr schwarzes Halfter über den gleichfarbigen Kopf und schloss den Karabiner an der Ganasche.
      Unwillig folgte sie mir aus der Box zum Putzplatz. Dort band ich sie an und nahm ihr die dünne Winterdecke ab. Besonders dreckig war sie nicht, weshalb ich nur ihre Beine vom Matsch der Koppel entfernte und anschließend schnell mit einer weichen Bürste über ihren Körper fuhr. Als die Hufe ausgekratzt waren, ging ich schnell in die Sattelkammer und holte ihr Zubehör. Momentan besaß sie einen älteren Dressursattel, den ich aus meiner Sattlerei abzweigen konnte. Dies würde sich mit der Zeit noch ändern, da sie erst einmal genügend Muskeln aufbauen sollte und dafür auch ein älterer Sattel gut genug war. Der Lammfellkurzgurt war neu, ebenfalls die mintfarbene Schabracke, passend dazu Fesselgamaschen. Zwischen Schabracke und Sattel befand sich ein Lammfellpad, um kleine unpassende Stellen des Sattels auszugleichen. Auch die dunkelbraune hannoveransche Trense war neu, obgleich wir noch verschiedene Reithalfter für sie ausprobieren wollten. Die braunen Lammfellhufglocken, die Melanie gekauft hatte, bekam sie am Ende auch noch angezogen.
      Neben mir stand gerade eben diese mit Falada, einer wunderschönen Knabstrupperstute, die ich erst kürtzlich von Stelli erstanden hatte. Momentan schulten wir sie von Western auf Englisch-Barock um, wofür ich ihr extra einen gebrauchten Barocksattel gekauft hatte und diesen extra für die Stute anpasste. Die dunkelrote Schabracke die unter diesem lag, hatte ich gleich dazugekauft. Die schwarze, portugiesische Trense, die sie trug, gehörte ehemals Fekete, allerdings war sie diesem doch ein wenig zu klein und fand nun besseren Anklang.
      Zusammen saßen wir auf und ritten vom Hof, auf unserem Ausritt sollte Siri ein wenig von der Ruhe Faladas abbekommen. Diese war schließlich um einiges älter und dementsprechend auch ruhiger. Auch wenn der Ausritt nicht ohne Zwischenfälle verlief, war Siri um einiges ruhiger.
    • Elii
      Pflegebericht 01. Juni 2014 - Neuer Sattel
      2100 Zeichen

      Mehrere Sättel zierten die Stange am Putzplatz. Neben drei normalen Dressursätteln, waren auch zwei Sättel im iberischen Stil dort zu finden. Mel brachte zu dem noch einen weiteren Sattel, einen Omega, der sich irgendwo zwischen klassischem und barockem Sattel befand.
      Falada sollte nach ihrem Umstieg in die englische Reitweise einen passenderen Sattel bekommen. Die Stute wurde von Mel zum Putzpatz geführt. Dort wurde sie angebunden und ich legte ihr den ersten Sattel auf.
      Die zwei iberischen Sättel waren überhaupt nicht für den Rücken der Stute geschaffen und allesamt zu lang für sie. Die Dressursättel passten schon eher, doch der Omega Sattel von Mel toppte diese. Nur die Kammer müsste ich ein wenig breiter machen und sobald er neu aufgepolstert war, würde man ihn für Falada nutzen können.
      Um den Sattel Probe zu reiten, legte ich ein dickes Lammfellpad unter den Sattel und danach auf Faladas Rücken. Da ich noch kein Gurt für sie hatte, nahm ich den Gurt von Jewel’s Sattel, was auch recht gut passte. Schnell trenste ich die Scheckenstute und führte sie zum Reitplatz, auf Gamaschen verzichtete ich dieses Mal, da wir sowieso nicht lange reiten würden.
      Da Falada bereits ihr Training hinter sich hatte, war sie aufgewärmt, sodass wir nach kurzer Zeit schon Traben und Galoppieren konnten. Die Stute bewegte sich in allen Gangarten flüssig und war gut zu sitzen im neuen Sattel.
      „Ein Glück kann der Westernsattel endlich weg.“, sagte ich lachend zu Mel, die sich genauso sehr wie ich freute. Jack war der einzige von uns, der sich auch im Westernsattel wohl fühlte. „Naja.. Sobald ich eben den hier fertig habe.“ Ich grinste und parierte Falada zum Halten durch. Ich tätschelte ihren Hals und stieg dann ab, sie sollte endlich ihren Feierabend auf der Koppel genießen.
      Am Putzplatz angekommen nahm ich ihr den Sattel ab und trennte ihn wieder von Lammfellpad und Schabracke. Der Gurt kam wieder zurück zu Jewels Sattel und Falladas Sachen in deren Spind. Schnell zog ich der Knabstrupper Stute noch die Fliegenhaube auf und brachte sie dann zurück zu den anderen auf die Koppel.
    • Sammy
      Trainingsbericht 29. November 2014 - Dressur von E nach A
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      Bibbernd zog ich meine Jacke weiter zu, als ich auf Elii`s Stall zu lief. Sie hatte mich gebeten heute ihre Knabstrupper Stute Falada in der Dressur zu trainieren und ich freute mich, mal wieder auf ihrem Hof zu sein.
      Erleichtert schloss ich das Stalltor hinter mir und machte mich auf die Suche nach Elii. Während ich zu ihrem Büro ging, begrüßte ich die Pferde, die mir neugierig ihre Köpfe entgegen reckten.
      Wie erwartet, fand ich Elii in ihrem Büro und begrüßte sie freundlich. Außerdem fragte ich sie schon einmal ein wenig über mein Trainingspferd aus und Elii erzählte mir, dass Falada talentierte, lernwillige Stute war, die jedoch ab und an ein wenig aufgeweckt werden musste.
      Vor Falada`s Box blieben wir stehen und ich machte mich schon einmal mit der Stute bekannt. Nachdem Elii sich vergewissert hatte, dass ich zurecht kam, ließ sie uns alleine und ich ging in die Sattelkammer, um Falada`s Ausrüstung zu holen.
      Als ich alles in der Stallgasse bereitgelegt hatte, holte ich Falada aus ihrer Box und begann damit, ihr schwarzes Fell mit den weißen Punkten zu säubern. Anschließend kratzte ich der Stute die Hufe aus und verlas Mähne und Schweif. Im Anschluss daran bandagierte ich Falada`s Beine und sattelte sie dann auf. Nachdem auch ich meinen Helm und meine Handschuhe übergestreift hatte, ging es auf in die Halle.
      Falada lief brav neben mir her und ließ sich auch artig auf der Mittellinie der Reithalle aufstellen. Ich gurtete nach, stellte die Steigbügel auf meine Länge ein und schwang mich dann in den Sattel.
      Die Lektionen für die A Dressur sollten wir innerhalb eines Tages hinbekommen, sodass Elii das Ganze dann nur noch festigen musste. Somit standen heute das korrekte Halten aus dem Trab, die Schritt-Galopp-Übergänge, das Rückwärtsrichten, Viereck verkleinern und vergrößern und die Vorhandwendung auf dem Programm.
      Doch zunächst ritt ich Falada am langen Zügel im Schritt um die Bahn. Tatsächlich musste ich sie bereits hier gut vorwärts treiben, damit die Gute nicht einfach stehen blieb.
      Also beschäftigte ich mich zunächst einmal damit, die Stute aufzuwecken, indem ich viele Schritt-Trab-Übergänge ritt, Zirkel, Volten, Schlangenlinien und Handwechsel von der Stute verlangte und sie die ganze Zeit gut vorwärts trieb. Nach und nach ließ Falada sich fallen und ging eifriger vorwärts. Ich kraulte ihren gefleckten Hals und beschloss, dass es nun an der Zeit war, mit den Lektionen der Klasse A zu beginnen.
      Zunächst wiederholte ich den Übergang vom Trab zum Halten, wobei ich besonders darauf achtete, dass Falada geschlossen zum Stehen kam. Als das gut klappte, widmete ich mich dem Übergang vom Schritt zum Galopp.
      Ich ritt im Schritt zur zweiten Ecke der langen Seite, stellte Falada nach innen und gab ihr die Hilfen zum Angaloppieren. Wie schon zuvor, musste ich Falada ein wenig motivieren, doch dann klappte die Lektion schnell. Sehr viel einfacher viel dennoch der Übergang vom Galopp in den Schritt aus, damit schien Falada einfach zufriedener zu sein.
      Unsere nächste Aufgabe war das Rückwärtsrichten. Dazu parierte ich Falada in der Mitte der kurzen Seite zum Halten durch, erhob mich ein wenig aus dem Sattel und ließ die Zügel anstehen. Dazu sagte ich "Back!" und erhielt diesen Druck aufrecht, bis ich spürte, dass Falada ihr Gewicht nach hinten verlagerte. Sofort stellte ich die Hilfen ein und lobte die Stute. Nach weiteren Anläufen trat Falada zuverlässig zurück und ich gönnte ihr im Anschluss eine kurze Verschnaufspause.
      Nun fehlten uns nur noch zwei Lektionen. Wir begannen mit dem Viereck verkleinern und vergrößern. Das Schenkelweichen hatte Falada bereits für die Klasse E benötigt, nun galt es, daraus eine neue Lektion zu machen.
      Ich ritt Falada im Schritt zur langen Seite, stellte sie bereits in der Ecke nach außen, gab mit dem äußeren Schenkel vorwärts-seitwärts treibende Hilfen und legte den inneren Schenkel verwahrend hinter den Gurt. So ließ ich sie bis zur Mittellinie schenkelweichen und ritt dann eine Pferdelänge geradeaus. Gleich darauf stellte ich Falada nach innen, gab diesmal mit dem inneren Schenkel die vorwärts-seitwärts treibenden Hilfen und fing Falada mit dem äußeren Bein ab, bis wir die Bande wieder erreichten. Das Ganze wiederholten wir zunächst auf der anderen Hand und schließlich auch im Trab.
      Ich parierte Falada erneut zum Schritt durch und lobte die brave Stute. Mittlerweile arbeitete sie recht gut mit und ich musste sie schon sehr viel weniger vorwärts treiben, als zu Beginn unserer Trainingseinheit.
      Nun konnten wir mit der letzten geforderten Lektion, der Vorhandwendung beginnen. Dazu ritt ich mit Falada auf den zweiten Hufschlag und parierte sie zum Halten durch.
      Dann stellte ich sie nach außen, drückte den äußeren Schenkel an und legte den inneren verwahrend zurück. So ließ ich Falada auf ihrer Vorhand wenden, wobei ich sehr darauf achtete, dass die Stute keinen einzigen Schritt nach vorn machte. Nachdem die Wendung auch auf der anderen Hand gut funktionierte, ließ ich die Zügel lang und ritt Falada noch eine Runde um die Bahn.
      Anschließend ließ ich mich aus dem Sattel gleiten, führte die Stute zurück zum Stall, sattelte sie dort ab und führte sie dann im Hof, mit ihrer Abschwitzdecke auf dem Rücken- trocken.
      Dann suchte ich Elii, berichtete ihr von dem erfolgreichen Training und verabschiedete mich dann von ihr.
    • Elii
      Pflegebericht 29. November 2014 - Fütterung
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      Heute war es gefühlte zehn Grad kälter als sonst, weshalb ich das erste Mal meine dicken Winterjacke aus dem Schrank nahm, bevor ich in den Stall ging. Als ich die Stallgasse betrat, lugten schon einige der Pferdeköpfe aus den Boxen. Schnell sammelte ich die Eimer in der Futterkammer auf und stellte sie in eine Schubkarre. Langsam schob ich diese die Stallgasse entlang und hielt immer nach drei bis vier Boxen, um den Pferden das Frühsück zu servieren. Zuerst waren Unwritten, Jumina und Jewel an der Reihe, die beglückt brummelten als ich an das Tor kam. Danach waren Saphir und Falada an der Reihe. Beide waren zwei hübsche Knabstrupper, die ich erst vor eine Weile für meine Zucht erstanden hatte. Alors on Chante, Altbekannte und Neuzugang zugleich, bekam anschließend ihr Futter. Furmint und Ostara kamen erst von ihren Paddocks, als sie das Futter in den Trog rieseln hörten, während Pipcas und Ékes ungeduldig hin und her tippelten. Als die zehn Stuten versorgt waren, lief ich zu den Hengsten, die mir, wie gewohnt, kaum Beachtung schenkten, als ich die Stallgasse betrat. Zuerst kamen Dark Firestorm und Decission an die Reihe, die neben Tiny und Diome, unglaublich quengelig wurden, wenn ich nicht schnell genug war. Flavio bekümmerte es recht wenig, dass ich etwas länger brauchte und Story sich erst von seinem Paddock runter begab, als ich bereits an der nächsten Boxentür stand. Dann bekamen Fekete und Kalzifer ihr Futter, gefolgt von den Jungspunden Csiny, Cressi Patjás. Der Nachwuchs bekam morgens kein Futter, nur nach der Arbeit gab es ein paar Krümel als Belohnung. Fagy, Undisclosed Desires, Dajeen und Baila standen zusammen im groß geratenen Offenstall direkt am Hof. Kedves war momentan außerhalb in einer Hengstgruppe, bis er im Frühjahr zum Antrainieren zurück kommen sollte. Eine gute halbe Stunde später waren die Pferde fertig mit ihrem Frühstück und kamen auf die Koppeln. In ihren gefütterten Decken konnte ihnen trotz Schur die Kälte nichts anhaben und gegen den Regen gab es Unterstände. Die Stuten kamen in Gruppen auf die Koppel, während die Hengste einzeln standen. Da ich heute einiges außerhalb des Hofes zu tun hatte, gönnte ich den meisten Pferden eine Ruhetag. Nur wenig würden später noch von Jack und Mel bewegt werden.
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  • Album:
    2.0 Pferde im Ruhestand
    Hochgeladen von:
    Elii
    Datum:
    10 Feb. 2014
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  • Rufname: --
    geboren: 13.04.1999

    von: Fantasys Dramdancer – Knabstrupper
    aus: Falay -- Knabstrupper

    Rasse: Knabstrupper
    Geschlecht: Stute
    Farbe: Black Leopard
    Stockmaß: 158 cm

    Beschreibung:
    Liebenswert, etwas träge (wird erweitert)
    talentiert, gut zu reiten, lernwillig, lieb im Umgang.


    Ersteller: Stelli
    Besitzer: Elii
    Vorkaufsrecht: Stelli

    Western E -- Dressur A

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    [BSK 207] Schecken

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    Gewinnerin [BZSW 10] Barock


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    Decktaxe: 600 Joellen
    Zuchtverleih: //
    Nachkommen:
    Favorita / Knabstrupper -- von Pount / Knabstrupper