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annette9774

Fairytale´s Fair Boy ♂ - Falabella

[b][i][i][font=comic sans ms, cursive]Name: [/font][b][font=comic sans ms, cursive]Fairytale´s Fair Boy[/font][/b][/i][/i][/b] [b][i][font=comic sans ms, cursive]Spitzname: Fairy[/font][/i][/b] [b][i][u][u][u][font=comic sans ms, cursive]Abstammung:[/font][/u][/u][/u] [font=comic sans ms, cursive]Mutter: [font=Arial]Fairytale’s Leele (100% Falabella)[/font][/font] [font=comic sans ms, cursive]Muttermutter: Fairytale´s Blue Love[/font][/i][/b] [i][b][font=comic sans ms, cursive]Muttervater: Fairytale´s Let´s Dance[/font][/b][/i] [i][b][font=comic sans ms, cursive]Vater: [font=Arial]Fairytale´s Freaky Fresh (100% Falabella)[/font][/font][/b][/i] [i][b][font=comic sans ms, cursive]Vatermutter: Firefull[/font][/b][/i] [i][b][font=comic sans ms, cursive]Vatervater: Fairytale´s Flash Backyards[/font] [font=comic sans ms, cursive]--------------------------------------------------[/font] [font=comic sans ms, cursive]Geburtsdatum: *2005[/font][/b][/i] [i][b][font=comic sans ms, cursive]Alter: 7[/font][/b][/i] [i][b]Geschlecht: Hengst[/b][/i] [i][b][font=comic sans ms, cursive]Rasse: Falabella (100%)[/font] [font=comic sans ms, cursive]Farbe: Tigerschecke[/font][/b][/i] [i][b][font=comic sans ms, cursive]Abzeichen: [font=Arial]--[/font][/font][/b][/i] [i][b][font=comic sans ms, cursive]Augenfarbe: [/font][b][font=comic sans ms, cursive]Schwarz[/font][/b][/b][/i] [i][b][font=comic sans ms, cursive]Stockmaß: [/font][b][font=comic sans ms, cursive]80cm.[/font][/b][/b][/i] [i][b]Gesundheit: 100% [font=comic sans ms, cursive]Charakter: [font=Arial]Fairytale's Fair Boy, genannt Fairy, ist ein frecher Hengst, dem man klar und deutlich seine Grenzen zeigen muss. Je nach Tageslaune kann er ein richtiger Stinkstiefel sein oder vor Arbeitslust nur so sprühen. Er kann von Kindern geritten werden, aber nur unter Aufsicht. Fairy liebt es zu galoppieren und lässt sich leicht ablenken.[/font][/font][/b][/i] [i][b][font=comic sans ms, cursive][font=Arial]Exeriteur & Richterbewertung: Schritt: 8.5 Trab: 9.0 Galopp: 9.0 Gesamt: 8.75 [/font][/font][/b][/i] [i][b][font=comic sans ms, cursive][font=Arial]Richterbewertung Fohlenschau:[/font] [font=Arial]„Vorwitziges, freches Fohlen mit trockenem Kopf und trockenen Beinen. Tolle Gänge und wunderschöne Fellfarbe“[/font][/font][/b][/i] [i][b][font=comic sans ms, cursive]------------------------------------------------------------------------------------[/font] [u][u][u][b][font=comic sans ms, cursive]Qualifikationen:[/font][/b][/u][/u][/u] [font=comic sans ms, cursive]Eignung: [/font][font=comic sans ms, cursive][b]Bodenarbeit, Zirkuslektionen, Beritt von kleinen Kindern[/b][/font] [b][font=comic sans ms, cursive]Galopprennen Klasse E[/font][/b] [b][font=comic sans ms, cursive]Hürdenrennen Klasse E[/font][/b] [b][font=comic sans ms, cursive]Military Klasse E[/font][/b] [b][font=comic sans ms, cursive]Springen Klasse E[/font][/b] [b][font=comic sans ms, cursive]Distanz Klasse E[/font][/b] [b][font=comic sans ms, cursive]Fahren Klasse E[/font][/b] [b][font=comic sans ms, cursive]Dressur Klasse E[/font][/b] [b][font=comic sans ms, cursive]Western Klasse E[/font][/b] [u][u][u][b][font=comic sans ms, cursive]Fohlentraining:[/font][/b][/u][/u][/u] [font=comic sans ms, cursive]Eingeritten: [/font][b][font=comic sans ms, cursive]Ja[/font][/b][/b][/i] [i][b][font=comic sans ms, cursive]Eingefahren: Nein[/font] [u][u][font=comic sans ms, cursive]Zucht:[/font][/u][/u] [font=comic sans ms, cursive]Züchter:[font=Arial] Falabellazucht ‚Fairytale’ (existiert NICHT auf Joelle.de!)[/font][/font] [font=comic sans ms, cursive]Zur Zucht vorgesehen: Ja[/font][/b][/i] [i][b][font=comic sans ms, cursive]Gekört/gekrönt: N[/font][b][font=comic sans ms, cursive]ein[/font][/b] [font=comic sans ms, cursive]Nachkommen: --[/font] [font=comic sans ms, cursive]Besitzer: annette9774[/font] [font=comic sans ms, cursive]Vorbesitzer: Keksi[/font][/b][/i] [i][b][font=comic sans ms, cursive]Ersteller: Toffifee[/font][/b][/i] [i][b][font=comic sans ms, cursive]VKR: Toffifee[/font][/b][/i] [i][b][u][u][u][b][font=comic sans ms, cursive]Erfolge:[/font][/b][/u][/u][/u] [font=comic sans ms, cursive]--[/font][/b][/i]

Fairytale´s Fair Boy ♂ - Falabella
annette9774, 12 März 2012
    • annette9774
      Es wird Frühling!

      Quietschend schlug Alice aus. Light Dance konnte gerade noch ihren Kopf wegziehen. Weiter hinten auf der Weide biss Fairy frech in Suburbs Bein, der daraufhin zwar die Ohren anlegte, aber den Kleinen gewähren ließ. Sweet düste wie vom Teufel gehetzt über die Wiese und fiel fast hin, als sie eine scharfe Kurve galoppierte. Eve versteckte sich hinter Keksi. Ferkü stand als einziger noch bei mir und schaute sich das seltsame Treiben an. "Es wird Frühling" meinte ich seufzend und strich durch die schwarze Mähne des Wallachs. Dieser brummelte nur. Die Sonne schien heute warm und kräftig und die ersten Blumen fingen an zu blühen. Die Laune der Pferde war … seltsam. Die Stuten waren kitzelig und zappelig, die Hengste frech und angeberisch. Nur Ferkü, der einzige Wallach im Stall, behielt die Nerven und war so wie immer. Aber irgendwie waren sie allesamt fröhlicher und lebendiger.
      Nachdem sich die Pferde beruhigt hatten und grasten, sammelte ich Alice ein. Die junge Stute war angespannt und trabte mit hochgerissenem Kopf neben mir zum Stall. Na das konnte noch lustig werden! Ich wollte heute mit ihr auf den Platz, mal ein bisschen die Grundausbildung anfangen. Bis jetzt hatte ich sie nur longiert oder war mit ihr im Gelände. Alice war kitzelig am Bauch und blieb keine Sekunde lang ruhig stehen. Beim Hufe auskratzen zog sie die Hufe weg und trippelte auf der Stelle. Als ich mit dem Sattel kam, machte sie große Augen, sprang zur Seite und ließ sich dann doch den Sattel auflegen. Begleitet durch entsetztes Grunzen. Die Trense nahm sie nur widerwillig an. Aber dann hatte ich es endlich geschafft und ich zog Alice auf den Reitplatz. Lustlos schlurfte sie durch den Sand und ließ die Ohren hängen. Wo war nur das temperamentvolle Energiebündel von gerade eben geblieben? Als ich aufsteigen wollte, durchzuckte Alice ein Schauer und sie war wieder hellwach. Mit gebogenem Hals drehte sie sich um mich rum, damit ich bloß nicht auf ihren Rücken kam. 5 Minuten lang ließ ich sie um mich rumkreiseln, dann blieb sie endlich stehen und ich konnte aufsitzen. Im hektischen Schritt ging es los. Eine halbe Stunde ritt ich Zirkel, Volten, Handwechsel und Schulterherein. Dann endlich entspannte sich meine Stute etwas und ließ den Hals für ein paar Sekunden fallen. Beim Antraben war es mit der Lockerheit vorbei. Mit hohem Kopf und durchhängendem Rücken fegte Alice durch die Bahn und ignorierte alle Hilfen, die ich ihr gab. Es blieb mir nichts anderes übrig, als mich tief in den Sattel zu setzen und sie rennen zu lassen. Nach 2 Runden wurde Alice langsamer und ich konnte sie auf einen Zirkel lenken. Nach einigen Minuten lief sie im Arbeitstempo und ließ sich stellen und biegen. Den Galopp ließ ich bleiben. Alice war nass geschwitzt, ich war ebenfalls fertig. Am mehr oder weniger langen Zügel ritt ich die Stute ab, bis sie einigermaßen trocken war. Dann führte ich sie zurück zum Stall, legte ihr ihre Abschwitzdecke auf und brachte sie auf den Sandpaddock.
      Light Dance und Ferrero Küsschen folgten mir brav von der Weide zum Stall. Sie würden ein gutes Kutschpaar abgeben… Oder ein schönes Pas de Deux – Pärchen. Ferkü ließ sich von mir ordentlich mit dem Massagestriegel und den Handgriffen aus einem Buch durchkneten. Zufrieden grunzte er, ließ die Ohren hängen und döste vor sich hin. Lighti linste ein bisschen neidisch zu ihm rüber. Als ich mit dem Wallach fertig war, bekam auch die Rappstute eine Massage und schließlich hatte ich 2 entspannte, halb schlafende Pferde auf dem Hof stehen. Ich sattelte Light Dance und trenste sie. Ferkü bekam ein Bodenseil ins Halfter geschnallt, dann ritten wir los. Der 17-jährige Wallach hatte jetzt leichte Arthrose bekommen und ich wollte ihn nicht reiten, also kam er als Handpferd mit, was ihm sichtlich Spaß machte. Frisch trabte er neben Light Dance her, den Berg hinauf, durch den Wald. Auf einem langen Grasweg versuchte ich einen Galopp und strahlte aus jedem Knopfloch, als die Pferde locker und gesetzt ihre Hufe in das Gras drückten und sich ohne große Hilfen durchparieren ließen. "Ich liebe euch" sagte ich und wuschelte erst durch Lightis Mähne, dann durch Ferküs. Im lockeren Schritt ritten wir zurück zum Hof und genossen die Sonnenstrahlen. Dann kamen die Beiden ebenfalls auf den Paddock.
      Jetzt stand ein Stilwechsel an. Ich wollte Suburb Dressur reiten und Sweet Western. Der Hafihengst kannte den Englischsattel, schließlich waren wir schon auf einem kleinen Springturnier. Ich fand, dass ihm die mexikanische Trense und der Vielseitigkeitssattel ganz gut standen. Gewöhnungsbedürftig, aber schick. Suburb hatte kein Problem damit, in Anlehnung zu laufen und die Beine zu strecken. Wie ein alter Hase machte er Schulterherein im Trab, versammelten Galopp und Schrittpirouetten. Naja, ein Westernpferd machte zwar fast genau das gleiche, aber Suburb war erst 4 und hatte noch keine wirkliche Dressurerfahrung. Ich war stolz auf den Kleinen und ließ ihn am Ende am langen Zügel entspannen.
      Weniger begeistert war Sweet von dem Westernsattel, den ich anschleppte und auf ihren Rücken legte. Misstrauisch beäugte sie mich, als ich den Sattelgurt festzog. Sie war ein bisschen irritiert mit den Hilfen und den schlackernden Zügeln, aber sie ging brav, wenn auch zögernd, los und versuchte meine Schenkelhilfen umzusetzen. Ich ritt viel Schritt und kurze Reprisen Trab. Slalom, Zirkel, Übergänge. Mit jeder Lektion wurde Sweet sicherer und ließ sich am durchhängenden Zügel vom Trab zum Stand durchparieren. Das würde uns auch in der Dressur weiterhelfen, da war ich mir sicher. Glücklich und zufrieden ritt ich zurück zum Stall.
      Fairy, Keksi und Eve durften sich in der Halle austoben und über Cavalettis hüpfen. Sie wälzten sich ausgiebig, jagten sich durch die Halle und schmissen absichtlich die kleinen Sprünge um. Eve buckelte wie ein Rodeopferd und wirbelte ordentlich Sand auf. Als ich einen Gymnastikball in die Bahn schoss, erschreckten sich alle 3, blieben dann wir angewurzelt stehen und warteten, dass der böse Ball angriff. Fairy entschloss sich, das komische Ding näher zu untersuchen und ging zögernd auf den Ball zu. Dann trat er dagegen, erschreckte sich vor dem Geräusch, das daraufhin ertönte und biss dem bösen Ding in seine Gummihaut. Damit war das Abenteuer zu Ende. Keiner von den Ponys traute sich mehr in die Nähe des Balls. Keksi schaute zwar manchmal interessiert dahin, aber wenn Fairy schon Angst davor hatte … Der Hengst hielt seine kleine Familie zusammen und erlaubte es ihnen nicht, den Ball zu erkunden. "Ach Fairy" seufzte ich und wünschte mir, dass er weniger beschützerisch war. Aber das waren nun Mal Männer. Nach einer Stunde hatten die Ponys keine große Lust mehr, umherzutoben, also fing ich sie wieder ein und brachte auch sie auf den Paddock.

      vom 17.05.2011 geschrieben von Keksi
    • annette9774
      Gammeltag

      Halb 7. Ich war mal wieder viel zu früh wach. Aber noch mal einschlafen konnte ich eh nicht. Also schlug ich meine blaue Bettdecke zurück und "galoppierte" die Treppe runter. Mich wie ein Pferd fortzubewegen war vollkommen normal… Natürlich! Im gesetzten, versammelten Galopp ging es die Treppe runter. Im starken Trab wieder rauf (manchmal aber auch im schönen Bergaufgalopp) und auf dem Flur zeigte ich Fliegende Wechsel und Piaffen. War ich verrückt? Nein. Ganz bestimmt nicht.
      Ich schüttelte demonstrativ den Kopf, als ich über diese Frage nachdachte, während meine Toastbrote im Toaster braun wurden. Paranoid war ich auch noch.
      "Ach, was solls" seufzte ich und rettete meine Toasts ehe sie schwarz wurden.
      2 Nutellabrote(fett Nutella!!!) und einen Schluck laktosefreie Milch später, trabte ich die Treppe wieder hoch und schlüpfte in meine geliebten Stallsachen.

      "Das Leben ist zu kurz, um Dressur zu reiten" sagte ich überzeugt, als ich die 2 Stricke zusammenknotete und Suburb über den Hals legte. Der apfelgrüne Strick war neu. Den blauen hatte ich aus irgendeiner Ecke gefischt. Passend dazu hatte ich Suburbs Beine apfelgrün und blau einbandagiert.
      Auf dem Reitplatz schaute mich Suburb etwas misstrauisch an, als ich einige Schritte zurück ging um Anlauf zu nehmen. Ich hatte keine Lust, die Aufstieghilfe aus der Ecke zu schleppen. "Steh!" warnte ich den Haflingerhengst, kurz bevor ich loslaufen wollte. 1,2,3,4 bäms. Meine Hände lagen über dem Pferderücken, mein Bauch lag an Suburbs Seite, meine Füße standen im Sand. Immerhin stand mein Pony noch wie festgewachsen an Ort und Stelle.
      "Sorry, Schatz" entschuldigte ich mich und ging wieder 4 Schritte zurück. Dieses Mal hievte ich mich mit aller Kraft auf den breiten Hafirücken.
      Nach ein paar Runden Schritt hatte ich mich an das "nackte" Gefühl gewöhnt. Ich hatte keine Lust auf dressurmäßige Arbeit, also ließ ich Suburb einfach so durch den Sand latschen. Das durfte er als fast 4-Jähriger auch mal.
      "Soooo, Pony" sagte ich. "Dann wollen wir mal traben" Suburbs Ohren zuckten nach hinten, dann trabte er los, als ich meine Schenkel an seinen Bauch drückte. Es war … erstaunlich angenehm. Der Haflinger trabte ganz leichfüßig und sanft, ich konnte ihn prima aussitzen und genoss es regelrecht. Sein Kopf streckte sich brav vorwärts-abwärts und die Hinterbeine traten unter, ohne, dass ich etwas tun musste. Suburb war eindeutig (m)ein Traumpferd! So jung, so viel Talent, so viel Spaß an der Arbeit, so motiviert. Das hatte ich bis jetzt noch bei keinem Pferd.
      Die Glückshormone, die beim Traben ausgeschüttet wurden, überrannten mich praktisch und zauberten mir ein breites Grinsen ins Gesicht. Jeder Außenstehende würde wohl denken, ich hab nicht mehr alle Nadeln an der Tanne. Ein bisschen traben auf einem Pony, das im Moment etwas dicklich war, konnte doch nicht soooooooo toll sein. Stimmt. Toll traf es nicht mal annähernd. Es war wonderful. Ich wollte mehr. Mein Schenkel rutschte einen Zentimeter nach hinten, Suburb sprang in den Galopp. Die lange Mähne wehte hoch und ich fühlte mich auf den Rücken des Hafis wie zu Hause. Eine Runde ließ ich ihn im langsamen Westerngalopp laufen, dann trieb ich ihn weiter an. Suburb streckte sich, die Vorderbeine griffen weiter vor. Klar, Rennpferde waren schneller aber, oha. So schnell war ich mit meinem Pony noch nie galoppiert. Es war ziemlich leichtsinnig auf dem Reitplatz so schnell zu reiten, also parierte ich schmollend durch. Suburb war sofort wieder an meiner Hand und verlangsamte das Tempo. Ohne Probleme konnte ich ihn mit den Stricken am Halfter, meinem Sitz und meiner Stimme zum Schritt durchparieren. Sein Hals färbte sich etwas dunkel, die Ohren zuckten aufmerksam hin und her.
      "Nein, Schatzi" flüsterte ich und strich durch die weiße Mähne. "Heute nicht mehr. Vielleicht können wir ja morgen ausreiten gehen" Suburb schnaufte. Ich legte meinen Oberkörper auf seinen Hals und ließ mich durchschaukeln. Als das ungemütlich wurde, legte ich mich zurück, Kopf auf den plüschigen Pferdehintern. Suburb ging unbeirrt weiter und reagierte sogar auf meine wirren Zügel- und Schenkelhilfen, die ich gab. Bevor ich einschlafen konnte, setzte ich mich wieder gerade hin.
      "Okay, genug geärgert für heute." beschloss ich und ritt Suburb zurück zum Stall. Dann entließ ich den jungen Hengst auf die Koppel und schnappte mir Ferrero Küsschen. Der bekam heute ein bisschen Rückentraining an der Longe. Der Rappe kam im gemächlichen Schritt auf mich zu, die leichte Arthrose bemerkte man schon irgendwie.
      "Hallo, meine alte Socke" säuselte ich und wuschelte dem Wallach durch den Schopf. Dann halfterte ich ihn auf und ging mit ihm zum Stall. Als erstes gab es eine Putzmassage und binnen weniger Sekunden flogen mir die restlichen Winterhaarbüschel um die Ohren. Nachdem Ferkü einigermaßen sauber war, legte ich ihm den gepolsterten Longiergurt mit hellblauer Unterlage auf den Rücken und trenste ihn mit der mexikanischen Trense. Er lief mit Gebiss einfach besser. Und außerdem wollte ich ihn mit Dreieckszügeln longieren, damit er sich schön dehnt und den Rücken wölbt. Das war ja Sinn der Sache.
      Ich führte den Rappen auf den Reitplatz und ging mit ihm einige Runden Schritt ganze Bahn, damit er sich einlaufen konnte. Dann stellte ich mich in die Mitte. Langsam ließ ich die Longe durch die Finger gleiten und Ferkü ging profihaft weiter nach außen, bis ich nur noch die Handschlaufe festhielt. Ich longierte ihn immer auf so großen Zirkeln, wegen der Arthrose. Oft longierte ich auch auf dem Hufschlag. Ferkü schlurfte ein bisschen, aber nach einem kleinen Anticken mit der Peitsche wurde er fleißiger. 10 Minuten lief er auf beiden Händen Schritt, dann trabte ich ihn an und schickte ihn auf den Hufschlag. Er bewegte sich noch genauso leichtfüßig wie vor ein paar Jahren und man sah ihm an, dass er Spaß an der Arbeit hatte. Nach ein paar Tritten senkte Ferkü den Kopf, kaute, trat noch weiter unter und wölbte den Rücken. Ich lächelte.
      "Feiiiner Junge" lobte ich. Auch auf der anderen Hand funktionierte das alles prima und nach 10 Minuten Trabarbeit hörte ich auf. Ich rollte die Longe ein und holte Ferkü zu mir. Dann hakte ich die Dreiecker aus und führte ihn zurück zum Stall.

      Böser Blick hin oder her. Sweet musste was tun! Die Schimmelstute schaute mich giftig an, als ich sie beim Grasen störte und aufhalftern wollte. Ich ignorierte ihr Getue, mittlerweile hatte ich mich dran gewöhnt. Sie biss mich und nicht und trat auch nicht. Sie machte einfach nur Theater – ohne Grund. Widerwillig ließ sich die Stute mit dem neuen roten Halfter aufhalftern und zum Stall führen. Während ich putzte, schmollte sie. Nie hätte ich gedacht, dass Pferde so einen krass ausgeprägten Charakter haben und beleidigt sein können.
      Ich hatte heute was "besonderes" vor. Kandarenarbeit. Natürlich knallte ich ihr einfach nicht das scharfe Gebiss ins Maul und versuchte damit zu reiten, sondern ich holte mir kompetente Unterstützung. Jojo. Wer auch sonst?
      Als ich Sweet den Dressursattel auflegte, fuhr Jojo auf den Hof. Ein paar Sekunden später stand sie neben mir in der Stallgasse.
      "Sweet sieht gut aus." meinte sie und strich ihrem ehemaligen Pferd über die Schulter. Bandagiert, gesattelt und getrenst ging es zum Reitplatz.
      "Du wärmst sie erstmal ganz normal mit den Trensenzügeln auf. Der Kandarenzügel hängt da einfach nur" sagte Jojo.
      Ich steckte meinen Fuß in den Steigbügel und schwang mich auf den Rücken der DRP-Stute. Sweet trudelte ein bisschen herum und ignorierte meine treibenden Schenkel. Doch bald gab sie auf und ging ein flotteres Tempo. Während ich warm ritt, plauderten Jojo und ich über unsere Pferde.
      "Ich denke, ich kann langsam dressurmäßig mit Alice anfangen" überlegte ich.
      Jojo nickte. "Auf jeden Fall. Und dann geht auch der Winterspeck weg" Ich streckte meiner Freundin die Zunge raus.
      "Vanilla bekommt bald ein Fooooohlen" quietschte sie und machte einen Hopser. Ich strahlte sie an. Fohlen waren immer was Tolles. Wann wohl mein erstes selbstgezogenes Fohlen über die Wiese springt…?
      Bald war Sweet aufgewärmt und die Arbeit konnte beginnen.
      "Jetzt nimmst du den Kandarenzügel mit auf, reitest aber hauptsächlich mit Trense. Sie soll nur erstmal merken, dass da noch was ist" Jojo zuckte mit den Schultern, als sei es das einfachste von der Welt, 2 Zügel in der Hand zu haben aber nur mit einem zu reiten. Ich versuchte mein Glück, friemelte ein bisschen herum und bekam prompt eine Antwort von Sweet. Sie blockte ab, blieb stehen und reckte den Kopf hoch.
      "Da kannste mal sehen, wie fein die ist" grinste Jojo und kam mir zur Hilfe. Sie nahm mir die Zügel weg, gab mir in die linke Hand den Kandarenzügel und in die rechte den Trensenzügel. "Einhändig kannst du ja reiten."
      Ich nickte langsam und trieb Sweet wieder an.
      "Hör auf am Zügel zu ziehen!" tadelte Jojo, als ich eine Volte reiten wollte, Sweet aber nicht auf meinen Schenkel reagierte.
      "Mit der Kandare kannst du sie auch nicht ziehen. Dann liegst du gleich im Dreck, das schwör ich dir."
      Ich verzog das Gesicht. Auf Sand-Küssen hatte ich echt keine Lust.
      "Nur ein Pferd, das auf deinen Sitz reagiert, kannst du auch mit Kandare reiten. Eigentlich sollte man die Kandare nur benutzen, wenn man theoretisch gesehen kein Gebiss mehr braucht. Du musst zügelunabhängig sitzen und reiten können." erklärte Jojo. Zügelunabhängig sitzen? Ja. Zügelunabhängig reiten? Manchmal.
      "Lass die Zügel los und reite ohne" forderte Jojo. Seufzend ließ ich das Leder los und fühlte mich sofort ein bisschen unbeholfen. Sweet ignorierte mich. Dann drückte mir Jojo eine Gerte in die Hand, mit der ich meinen Schenkel unterstützen und Sweets Hinterhand aktivieren konnte. Nach einer halben Runde ging die Schimmelstute in Anlehnung, mit untergesetzter Hinterhand und perfekter Stellung und Biegung auf dem Zirkel.
      "Super!" Jojo lächelte. Ich auch. "Nimm die Zügel auf und mach das gleiche wie gerade eben" Ich gehorchte. Und es funktionierte. Sweet trat ans Gebiss und kaute. Auch im Trab blieb die Stute an meiner Hand und ging in Anlehnung. Galopp gab es heute nicht. Dafür war ich seelisch noch nicht bereit, weil ich Angst hatte, dass ich Sweet ausversehen im Maul ruckte.
      "Reit 3 Wochen ein paar Mal mit Kandare und du wirst merken, dass nicht nur Sweet anders zu reiten ist, sondern dass DU auch ganz anders reitest" glaubte Jojo. Sie sagte, meine Hand würde weicher werden und ich würde kaum noch was mit den Zügeln machen. Na dann will ich mich mal überraschen lassen.
      "Wo du schon mal hier bist… Hast du noch ein bisschen Zeit?" fragte ich vorsichtig.
      "Na klar, was gibt’s zu tun?" fragte Jojo eifrig.
      "Wir müssten mal Mähne und Schweif bei den Fallas schneiden, glaube ich."

      Mit 3 Halftern bewaffnet gingen wir zur Weide und suchten die kleinen Ponys. Sie standen mal wieder ganz hinten unter einem Baum und machten keine Anstalten, zu uns zu kommen.
      "Chrissiiiiiii" gluckste Jojo. "Bist du grooooooß geworden, meine Kleine" Christmas Eve schaute Jojo mit großen Augen an. Wer war dieses verrückte Mädchen…?
      "Ich glaub, sie kennt dich nicht mehr" lachte ich und halfterte Keksi auf, ehe sie weglaufen konnte. Im Moment hatte die Stute großen Spaß mit mir Fangen zu spielen. Grr. Fairy benahm sich auch nicht grade märchenhaft, aber das waren nun mal Ponys. Dickköpfe.
      Mit den 3 Ponys im Schlepptau gingen wir zum Stall und banden sie an. Das Langhaar schneiden gestaltete sich schwieriger als gedacht, weil die Tiere keine Lust hatten, rumzustehen. Und Fairy schlug ständig mit dem Schweif und Jojo so die ganzen Haare wieder aus der Hand. Immer dann, wenn ich grade die Schere schließen wollte.
      "Vielleicht will er seinen Schweif wachsen lassen" seufzte Jojo.
      "Ach komm schon, Fairy. Du selbstverliebtes Biest. Jetzt halt still" zischte ich und schnitt die zu langen Schweifhaare ab.
      Bei Keksi mussten wir erst einmal den eingeflochtenen Schweif öffnen, bürsten und verlesen. Nach ein paar Schnitten war ihr Langhaar wieder gerade und wir konnten von vorne einflechten. Eve war da pflegeleichter. Ihr buschiger Fohlenschweif wurde um 3 Haare reduziert, die abstanden. Die Mähnen der Ponys gingen ebenfalls schnell, bis auf Keksi, die wir wieder erst ausflechten und einflechten mussten.
      Zum Schluss putzten wir die Falabellas und kratzten ihnen die Hufe aus. Dann entließen wir sie wieder auf die Koppel.

      Jetzt waren nur noch Alice und Light Dance nicht bewegt worden. Perfekt. Ich nutzte die Zeit auf dem Reitplatz, um Alice ein bisschen dressurmäßig zu fördern und Jojo machte mit Lighti Cavalettitraining für den Rücken und die Konzentration. Die Hannoveranerstuten gingen gut und auch ich ließ Alice über ein paar Stangen traben. Mittlerweile konnte sie sich schon besser ausbalancieren und ging taktklar. Außerdem streckte sie sich jederzeit vorwärts-abwärts reiten, wenn man ihr den Zügel ließ. Light Dance hatte Spaß an den Gymnastiksprüngen und schnaubte zufrieden. Als ich gerade auf dem Zirkel galoppierte, klingelte mein Handy. Ich parierte Alice rasch, aber sanft, durch und ging ran. 30 Sekunden später war das Gespräch beendet.
      "Ich bin jetzt Mama einer Falabella-Oma" rief ich über den Platz. Jojo kam auf mich zugetrabt.
      "Falabella-Oma? Wo hast du die denn entdeckt?"
      Ich fing an zu erzählen, dass ich vor ein paar Tagen im Internet nach Ponys geschaut habe und schließlich auf Responsible stieß. Eine ehemalige Zuchtstute, die die letzten Jahre Kinderreitpony war und jetzt ihr "Altersheim" suchte. Ich wollte sie mit auf die Koppel stellen und falls ich mal Fohlen bekommen sollte, sollte sie das Kindermädchen werden. Die Besitzerin hatte einige Interessenten bei sich gehabt, die die alte Stute kaufen wollten, aber anscheinend hatte ich sie überzeugt. Bei mir würde es Responsible gut haben.
      Wir ritten die Pferde ab und brachten sie rasch auf die Weide. Dann fuhren wir zum Stall von meinem Pony und holten die Schimmelstute ab. Wir erledigten den Papierkram und führten sie auf den Hänger.
      Im neuen Zuhause angekommen, stelle ich Responsible in eine Paddockbox und ließ sie sich erstmal eingewöhnen. Morgen oder übermorgen dürfte sie mit zu den anderen.

      vom 28.05.2011 geschrieben von Keksi
    • annette9774
      Pflegebericht für alle Pferde


      Toller Sommer. Echt. Keine Sonne, dafür viele Wolken und Nieselregen. Völlig frustriert guckte ich aus dem Fenster. Eigentlich hatte ich gehofft, dass ich mal wieder zum See reiten könnte, aber das konnte ich jetzt knicken. Dafür war das Wetter einfach nicht gut genug. Es war heute zwar trocken, aber die Sonne hielt es nicht für nötig, mal vorbei zuschauen und frisch war es auch noch. Immerhin kam heute Jojo, wenigstens ein Lichtblick. Ein paar Minuten später klingelte sie schon an der Tür. Nachdem wir uns ordentlich durchgeknuddelt hatten, setzten wir uns aufs Sofa und überlegten, was wir tun wollten.
      "Wie wär’s, Geländesprünge mit Sweet und Light Dance?" Jojos braune Augen strahlten mich an. Vor einigen Tagen waren wir ausreiten und hatten eine Geländestrecke entdeckt, die durch Wald und Wiesen ging.
      Ich schluckte einmal. "Ich trau mich kaum über normale Steilsprünge und du willst mit mir feste Hindernisse springen?"
      "Ja, klar" Sie nickte unbekümmert. "Ich meine, Sweet ist wirklich top bei Geländesprüngen. Wir nehmen doch eh nur die kleinen und ungefährlichen. Och, bitte, das wird super!"
      "Na gut, aber nur, weil du es bist" seufzte ich.
      Es war ja nicht so, dass ich nicht gerne sprang, Cavalettis, Kreuze und kleine Oxer waren für mich kein großes Problem, aber diese massigen Geländepsrünge, die nicht umfielen, wenn das Pferd gegenkam, flößten mir ungeheuren Respekt ein.
      Sweet und Light Dance freuten sich, als wir sie aus den Boxen holten. Wir putzten sie, sattelten und trensten. Anschließend statteten wir sie mit einem Martingal, Gamaschen und Sprungglocken aus. Dann schlüpften wir in unsere Reithandschuhe, setzten unsere Helme auf und ritten los. Es dauerte, dank der Abkürzung durch den Wald, nicht lange bis wir an die Geländestrecke kamen.
      "Wie wollen wir’s anstellen?" fragte ich. "Hintereinander? Einzeln? Oder nur du?" Ich lächelte sie an.
      "Du kommst mit, Madame! Hintereinander. Ich vorneweg, dann klebt Sweet schön an Lighti und du hast keine andere Wahl. Los" Jojo galoppierte die Hannoveranerstute an, die sich sofort in Bewegung setzte. Sweet zog am Zügel, schmiss den Kopf hin und her, trippelte auf der Stelle. Langsam ließ ich das Leder durch meine Finger rutschen, mein Pony schoss los und war innerhalb weniger Sekunden dicht an Lightis Hinterteil. Meine Hände zitterten und meine Knie waren weich. In dem Zustand konnten weder mein Pferd noch ich springen. Schon gar nicht, wenn ich fast den Strohhalm aus Lightis Schweif zupfen konnte, der vor uns pendelte.
      "Jojo, warte mal" rief ich. Von hinten sah ich, wie sich meine Freundin im Sattel zurücksetzte und durchparierte. Ich lenkte Sweet rasch an Lightis Hintern vorbei, meine Chaps streiften Jojos Chaps.
      "Was ist?" fragte sie.
      "Wenn Sweet wie eine Irre hinter euch herhetzt, dann kleben wir gleich am nächsten Baum"
      "Lösung?"
      "Keine Ahnung!?" Ich zuckte mit den Schultern. Ich war noch nie gut darin, schnell eine Lösung zu finden. Jojo seufzte. Sweet zickte Lighti an.
      "Was dagegen, wenn ich vorne reite?" fragte ich.
      "Wenn du mir versprichst, dass du auch springst…" murmelte Jojo.
      "Jaaa, ich verspreche es dir."
      Ich trabte Sweet aus dem Stand an und sie war so überrumpelt, dass sie keine Dummheiten machen konnte. Ein niedriger Baumstamm lag in einiger Entfernung mitten auf dem Weg. Ich legte meinen Schenkel etwas zurück, Sweet galoppierte an und ihre Ohren zuckten unruhig hin und her. Das Hindernis kam schneller näher als mir lieb war und ich konzentrierte mich darauf, Sweet’s Galopp ruhig und kontrolliert zu halten. Sie zog zum Sprung hin etwas an, ihre Hufe schlugen noch kraftvoller in den Boden und dann setzte sie über den Stamm hinweg. Mit mächtig viel Luft. Danach galoppierte sie weiter, ich drehte mich rasch nach Jojo um, die gerade mit Light Dance auf der anderen Seite gelandet war. Sie strahlte und klopfte dem Pferd den Hals. Ich schaute wieder nach vorne und steuerte einen Strohballen an. Wir flogen über sämtliche Hindernisse, bis wir irgendwann völlig außer Atem anhielten. Das Fell unserer Pferde war mit einer leichten Schweißsschicht überzogen, was den Effekt hatte, dass Sweet grau war und Lightis Fell in der Sonne – die tatsächlich am Himmel war und schien! – glitzerte.
      "Wow, das war krass" keuchte ich. Jojo nickte. Wir ritten einige Zeit Schritt, damit sich die Pferde erholen konnten und schauten uns die massigen Hindernisse an, über die mich niemals jemand rüberkriegen würde.
      "Hey" rief Jojo und zeigte nach rechts. "Da sind diese irischen Wälle. Lass mal ausprobieren!" Sie lenkte ihre Stute nach rechts, ich folgte ihnen und schließlich standen wir vor dem "Berg".
      "Das dürfte nicht allzu kompliziert sein" meinte Jojo "das ist die Anfängerversion" Tatsächlich waren Auf- und Absprung nur knapp 60 Zentimeter hoch. Sie wendete die Stute, trabte an und kam auf den Wall zu. Light Dance stockte kurz, sprang dann aber den niedrigen Anstieg rauf und blieb oben stehen. Jojo trieb sie sanft zum Abhang, Lighti trippelte und sprang hinunter.
      "Coole Sache" lachte ihre Reiterin.
      Ich versuchte es ebenfalls mit Sweet und es klappte gut. Ich war zufrieden. Mit meinem Pferd, mit mir und dem Wetter, was jetzt schon eher Sommer entsprach.
      "Da hinten gibt’s noch irgendwo Wassersprünge, aber ich denke, das reicht für heute, oder?" überlegte Jojo. Ich wollte eigentlich gar nicht mehr nach Hause, aber ich nickte verantwortungsbewusst. Schließlich mussten die Pferde durch den Wald galoppieren und springen, nicht wir.
      "Dann die Wassersprünge beim nächsten Mal" meinte ich und erntete einen entsetzten Blick von meiner Freundin.
      "Wooouwh. Hast du gerade eine Gehirnwäsche durchgemacht, oder was ist los?" Sie grinste.
      "Och" entgegnete ich gelassen und schaute meine Fingernägel an. "Ich glaube du hattest Recht vorhin mit dem Das wird super"

      Im Stall spritzten wir die Pferde ab, rieben und führten sie trocken und kratzten die Hufe aus. Dann entließen wir sie auf die Weide, wo sie sich genüsslich wälzten und anschließend grasten.
      "Jetzt könnte ich aber ein bisschen Entspannung gebrauchen" meinte ich. "Hey, wollen wir Ferkü und Resi massieren? Ich hab zu Hause irgendwo ein Buch, wo Massagen für alte Pferde drin stehen"
      Gemeinsam gingen wir ins Haus und machten uns auf die Suche nach dem mysteriösen Buch, das irgendwie nicht mehr da war.
      "Das gibt’s doch nicht" jammerte ich. "Das muss hier irgendwo sein." Eine Viertelstunde später hatten wir es gefunden. Es lag in der einzigen Schublade, die ich nicht geöffnet hatte, weil ich eigentlich dachte, dass es da erst recht nicht drin liegt. Tja. Bewaffnet mit dem Buch holten wir zu Ferkü und banden ihn draußen an. Zuerst putzten wir ihn, jeder jeweils eine Seite. Dann las ich die Erklärungen im Buch laut vor und wir fingen an, den Rappwallach zu massieren. Bald schloss er die Augen und döste entspannt vor sich hin. Ich strich über seinen Hals, die Schulter, den Rücken, die Kruppe.
      Wir machten alle beschriebenen Massagen, die Ferkü sichtlich genoss. Zum Schluss massierten wir ihm sanft die Ohren. Dann schlichen wir uns weg, um Responsible zu holen. Als wir wieder kamen, zuckte der Wallach nur müde mit dem Ohr und blinzelte uns kurz an. Die gleiche Prozedur wiederholten wir mit Resi, wobei wir uns hinknien mussten. Es war ungemütlich und anstrengend, die ganze Zeit zu hocken und gleichzeitig das Pony zu bearbeiten. Irgendwann stand ich auf, ging in die Sattelkammer und holte zwei niedrige Hocker. Jetzt ging es einfacher und Resi entspannte sich ebenfalls. Es schien ihr richtig gut zu tun, denn wie viele alte Pferde hatte auch sie ein paar Wehwehchen, die durch die Massage gelöst wurden. Als wir fertig waren, ließen wir die beiden noch einen Moment stehen. Resi streckte sich genüsslich und schaute uns aus wachen Augen an. Auch Ferkü war wieder ganz da. Jojo nahm den Wallach, ich die Stute und wir brachten sie auf die Koppel.

      "EVE!" schrie ich und schaute dem weißen Fohlen nach, das munter durch die Hecke schlüpfte. Verdattert stand ich da, schaute Jojo an, dann Keksi, dann Fairy und dann wieder Eve, von der man nur noch den buschigen Schweif sah.
      "So langsam macht sie echt was sie will. Und sie klebt auch gar nicht mehr so an Keksi" jammerte ich. Vor einigen Monaten noch waren die Falabellastute und das Fohlen unzertrennlich. Aber Eve wurde jetzt langsam älter, mutiger und selbstbewusster. Es war zwar nicht das erste Mal, dass sie abhaute, aber irgendwie schockierte es mich immer wieder, wie naiv und kopflos dieses junge Tierchen einfach durch sämtliche Spalten schlüpfte.
      Ich zog Keksi hinter mir her, bis zur Hecke. Dahinter fing das Gelände an.
      "Eve, komm da bitte wieder raus" flehte ich. Ich behandelte sie immer wie ein kleines Kind und ich hatte das Gefühl, dass sie immer alles genau verstand, wenn ich ihr was sagte. Ob sie es befolgte war eine andere Sache.
      Eve’s Schweif wackelte, verschwand dann und ich bekam schon Panik, dass das Fohlen jetzt auf der anderen Seite der Hecke stand. Doch da lugte ihr Kopf aus den Blättern und fröhlich tapste die kleine Stute wieder auf den Hof. Entweder steckte in ihr ein Welpe oder ein Baby. So ganz pferdig war sie irgendwie nicht …
      Konsequent halfterte ich das Stütchen nun auf. Ich war nicht scharf darauf, dass sie mir im Gelände wegbritzte und ich hinterher jagen musste. Ich nahm Eve nach links, Keksi nach rechts und Jojo hatte Fairy. Dann marschierten wir los, auf den Grasweg, zwischen Wiesen und Feldern, bis zum Waldrand. Dort machten wir kurz Pause und ließen die Ponys grasen. Wir genossen einfach die Stille, die nur durch die typischen Waldgeräusche und das Rupfen der Ponys unterbrochen wurde. Nach knapp 10 Minuten gingen wir weiter, bis wir auf eine große, abgemähte Wiese kamen und beschlossen, dass wir mal ein bisschen rennen könnten. Keksi trabte erst neben mir her, dann galoppierte sie an. Eve vollführte Bocksprünge und zog mich hinterher. Fairy galoppierte brav neben Jojo. Die Wiese wollte einfach kein Ende nehmen. Langsam bekam ich Seitenstiche, aber einfach stehen bleiben konnte ich nicht.
      "Keksi, laaaaaangsam." Erst ignorierte mich die Stute, doch dann drehte sie ein Ohr zu mir und wurde langsamer. Bald trabte sie wieder und ließ sich schließlich in den Schritt fallen. Eve fand das doof, aber es blieb ihr nichts anderes übrig, als ebenfalls die Gangart zu wechseln.
      "Ich dachte schon, du willst gar nicht mehr aufhören zu rennen" japste Jojo und lachte.
      Im entspannten Tempo gingen wir zurück zum Stall, kontrollierten die Hufe und ließen die Ponys auf die Koppel.
      Jojo musste dann nach Hause, bei ihr warteten schließlich auch Pferde. So konnte ich mit Alice Dressurarbeit machen und mit Suburb ein paar Trailübungen. Ich schnappte mir zuerst die Stute, die ein bisschen kribbelig war, als ich sie fertig machte. Kurzerhand beschloss ich, sie vor dem Reiten abzulongieren. Sicher ist sicher.
      Bald darauf stand ich auf dem Reitplatz und Alice trabte um mich herum. Sie war weder locker noch angespannt, irgendwie so ein Mittelding. Etliche Runden später ließ sie dann den Hals etwas fallen und schnaubte. Genug. Schließlich wollte ich sie noch arbeiten unter dem Sattel. Ich hakte die Longe aus und stieg auf. Die nächste halbe Stunde verbrachte ich damit, Alice vorwärts-abwärts in allen Gangarten und auf gebogenen Linien zu reiten. Ich fand, sie machte sich gut. Es dauerte bei uns alles etwas länger, weil ich nicht die Zeit hatte, sie jeden Tag zu reiten, aber es wurde deutlich besser.
      Nachdem ich sie auf die Koppel gebracht hatte, nahm ich Suburb, machte ihn fertig und ging mit ihm ebenfalls auf den Reitplatz. Er blieb wir angewurzelt stehen, als ich Stangen, Tonnen und Pylonen verteilte und so einen mehr oder weniger kreativen Parcours erstellte. Ich stieg in den Westernsattel und baute in die Aufwärmphase Volten um die Tonnen und Slalom durch die Pylonen ein. Danach übten wir Vor- und Hinterhandwendungen und Seitengänge mit den Stangen. Anschließend ritt ich von Hufschlag zu Hufschlag, in der Mitte hielt ich zwischen den Pylonen und ritt wieder an. Das machte ich in allen Gangarten und ich streichelte zufrieden Suburbs Hals. Langsam gingen mir die Ideen aus, deswegen galoppierte ich am langen Zügel noch ein paar Runden auf jeder Hand und ritt ihn dann im Schritt ab. Dann ging es zurück zum Stall, ich putzte Suburb und brachte ihn auf die Koppel.
      Geschafft für heute!


      vom 03.08.2011 geschrieben von Keksi
    • annette9774
      Pflegebericht

      Es war ja fast schon normal, dass ich wieder Pferde von Jojo bekam. Sie musste sich von ein paar ihrer Schützlinge trennen, und weil ich ja sooooo verliebt in Chalil und Prejudice, sollten die beiden nun bei mir einziehen. Vanilla sollte ebenfalls ihr zuhause wechseln. Grund genug, mal wieder meine Weidepläne zu überdenken. Wer sollte am besten mit wem auf welcher Koppel stehen?
      Ich stand mit der Sonne auf, die grell durch das Küchenfenster schien, als ich frühstückte. Danach zog ich mich an und ging zum Stall. 9 neugierige Pferde und Ponys brummelten mir zu, als ich die Stallgasse entlanging. In meinem Kopf ratterten alle Namen durcheinander und ich überlegte, wer nun mit wem raus sollte.
      Die Falabellas – Keksi, Fairy, Eve und Resi – kamen auf die Südweide. Das war sozusagen der Hochsicherheitstrakt. Die Litzen waren extra eng und ausnahmsweise in 4 Reihen gespannt. Damit bloß kein Pony abhaute, so wie Eve, die grundsätzlich durch jeden Zaun ging, egal ob Elektro oder Holz. Seitdem ich aber eine Litze zusätzlich gespannt und ein paar Volt mehr durchgeschickt hatte, blieb Eve, wo sie hingehörte. Responsible blühte bei mir richtig auf. Die alte Dame genoss es richtig, auf der Wiese rumzudaddeln und sich die Sonne auf den Pelz scheinen zu lassen. Manchmal spielte sie etwas mit Eve. Keksi und Fairy waren immer noch ein Herz und eine Seele, eineinhalb Jahre waren sie nun schon zusammen.
      Alice, Ferkü, Lighti, Sweet und Suburb kamen auf die größte Weide. Sweet und Ferkü durften aber nur so lange mit ihren Freunden raus, bis die neuen Pferde kamen.
      Als alle Vierbeiner über das Gras tollten, mistete ich die Boxen komplett aus und streute sie neu ein. Auch 3 neue Schlafzimmer richtete ich ein und hängte in jedes ein Heunetz und legte eine Möhre in den Trog - als "Begrüßungsgeschenk".
      Die Vorfreude erleichterte es mir, die Schubkarre immer wieder zum Misthaufen zu fahren und sie auszukippen. Endlich kam Pedi wieder nach Hause. Und Chalil, mein Gott, CHALIL! Ich hatte mich so in den lockigen Fuchshengst verschossen. Gedankenverloren schmiss ich eine weitere Mistgabel voll dreckigem Stroh in die Schubkarre.
      Die Umzugsaktion war heute mal etwas … anders. Zuerst würde Jojo Vanilla und Pedi mit dem Anhänger bringen. Wenn wir die beiden versorgt hatten, wollten wir mit Alice wieder zurückfahren. Von Jojos Stall ritten wir dann mit der Stute und Chalil wieder zu mir. Gerade als ich die Mistgabel an ihren Platz stellte, rumpelte ein Auto mit Anhänger auf meinen Hof. Jojo stieg freudestrahlend aus, begrüßte mich und hüpfte gleich weiter zum Hänger um die Pferde rauszuholen. Zuerst kam Vanilla langsam und vorsichtig die Rampe hinunter. Aufmerksam erkundete die Fuchsstute die neue Umgebung und schnaubte aufgeregt. Jojo übergab mir den Strick.
      "Na, dann komm mal mit, meine Schöne" sagte ich und führte die Stute in den Stall. Sie hatte den Kopf zwar immer noch erhoben und zackelte etwas, trotzdem ging sie brav am lockeren Strick neben mir her. Ich entließ sie in ihre neue Box und ging zurück zu Jojo, die mir dann schon gleich Pedis Strick in die Hand drückte.
      "Pedischatz" säuselte ich. "Du bist wieder da" Ich knuddelte ihn einmal, dann kam auch er in seine neue alte Box. Er war sichtlich weniger angespannt als Vanilla, er kannte das hier alles und ich fand, dass man sehen konnte, dass er sich daran erinnerte. Seine Anwesenheit beruhigte Vanilla etwas und als beide entspannt ihr Heu knabberten, holte ich Alice von der Weide. Ich putzte sie, während mir Jojo das neuste vom Tage und von ihrem Hof berichtete. Kurze Zeit später legten wir Sattel und Trense in den Kofferraum und wollten Alice verladen. Ängstlich schaute sie mich an. Sollte sie jetzt wirklich in diesen Hänger und irgendwohin fahren? Kam ich mit? Wohin würde sie wohl kommen?
      "Ist gut, Süße. Du bist gleich wieder draußen und du kommst auch wieder zurück" meinte ich und führte sie die Rampe hoch.

      An Jojos Hof angekommen luden wir Alice aus, sie schnaubte einmal erleichtert, aber spannte sich sofort wieder an, als sie die Pferde weit hinten auf der Koppel erblickte. Sie wieherte einmal schrill und tänzelte herum. Ich brachte sie schnell zum Putzplatz, band sie an und machte sie für den Rückritt bereit, während Jojo Chalil holte. 5 Minuten später waren beide Pferde fertig, ich stieg auf Chalil, Jojo auf Alice. Im gemütlichen Schritt ritten wir zurück zu meinem Hof. Dort angekommen, stellten wir Chalil und Alice in den Stall. Weil jetzt die Neuankömmlinge alle da waren, holten Jojo und ich die anderen Pferde rein, um die Weiden neu aufzuteilen und unsere nächsten Reitpferde rauszusuchen. Keksi, Fairy, Responsible und Eve waren die Einzigen, die erstmal weiter auf der Wiese rumstehen durften. Vanilla und Pedi kamen mit Sweet auf eine Koppel, die drei kannten sich ja. Dann stellten wir Chalil und Ferkü zusammen, die sich sofort neugierig beschnupperten. Light Dance und Suburb blieben im Stall und wurden von uns zum Reiten fertig gemacht. Jojo ritt auf der Hannoveranerstute, ich auf dem Haflingerhengst. Wir gingen auf den Platz, machten dort etwas Dressur, Westernübungen und hüpften über Cavalettis. Also ein Mischmasch aus allem. Nachdem wir Lighti und Suburb zurück auf die Wiese gebracht hatten, holten wir die Falabellas und machten einen Spaziergang. Jojo nahm Keksi und Fairy, ich Resi und Eve. Wir gingen an den letzten nicht abgeernteten Feldern vorbei und ließen die Ponys auf einer Wiese grasen.
      Dann führten wir sie zurück zum Stall, brachten sie auf die Koppel und wir setzten uns an den Weidezaun und schauten den Pferden beim Fressen zu.

      vom 11.10.2011 geschrieben von Keksi
    • annette9774
      Sammelpflegi
      • Quit Capitol
      • Beautiful Love
      • Christmas Eve
      • Fair Boy
      • Responsible
      • Cheveyo
      • Alice
      • Window
      • Wishful
      • Panthero
      • Baceno
      • Windsor
      • Flying Star Sex on the Beach
      "Pipp,Pipp" Mein Wecker klingelte und ich musste aufstehen, ob ich wollte oder nicht. Ich zog mich an, trank einen Kaffee und ging dann Raus zu den Pferden. Erst brachte ich Christmal Eve, Cheveyo, Wishful, Panthero undSex on the Beach auf die Fohlen Koppel. Dann brachte ich Baceno, Fair Boy, Window und Windsor auf die Hengstkoppel. Als letztes brachte ich noc Quit Capitol, Flying Star, Alice, Responsible und Beautiful Love auf die Stuten Koppel. Anschließend mistete ich die Ställe aus, harkte die Reithalle und den Reitplatz und zum Schluss ging ich noch eine Runde mit Grisou spazieren.
    • Varien
      Pflegi am 07.06.2012

      Heute würde ich mich um Fairytale's Fair Boy kümmern.
      Ansonsten kümmerte sich meine Freundin regelmäßig um den kleinen Hengst.
      Aber heute musste sie lernen und hatte mich um Aushilfe gebeten.
      Natürlich sagte ich zu.
      Ich fuhr gegen Mittag los und kam nach einer halben Stunde Fahrradfahrt an.
      Ich wurde kurz herum geführt und dann ging ich in den Stall.
      Da es schon beinahe Nachmittag war, war Fair Boy auf der Koppel.
      Ich mistete also seine Box aus, bevor ich sie wieder einstreute, ein prall gefülltes Heunetz aufhing, Trog und Tränke auswischte und Futter einfüllte.
      Dann schnappte ich mir sein Halfter und ging zur Weide.
      Ich rief seinen Namen und er kam direkt angerannt.
      Ich zog ihm das Halfter an und führte ihn zum Stall.
      Ich band ihn draußen an, da das Wetter so gut war und holte den Putzkasten aus der Sattelkammer.
      Ich kratzte die Hufe aus und striegelte ihn.
      Nun richtete ich das Fell mit der Kardätsche und bürstete die Beine anschließend mit der Wurzelbürste.
      Ich kämmte noch Mähne und Schweif.
      Dann fegte ich und beschloss, da ich ihn ja noch nicht richtig kannte, einen Spaziergang zu machen.
      Zur Sicherheit longierte ich ihn aber vorher noch auf dem Platz ab.
      Er lief brav und wirkte eher, als wäre er kurz vorm Einschlafen, als hätte er vor, im Gelände los zu rasen und mich hinterher zu schleifen.
      Also lies ich die Gerte auf dem Platz liegen und tauschte die Longe gegen den Strick aus.
      Ich führte ihn vom Platz aufs Feld.
      Nachdem wir ohne Probleme ein Viereck umrundet hatten, und ich ihn insgesamt noch 10 Minuten habe grasen lassen, kamen wir ausgelastet und am frühen Abend wieder am Hof an.
      Ich brachte ihn in die Box und verabschiedete mich.
      Dann fuhr ich mit dem Fahrrad wieder heim.

      1710 Zeichen, copyright by Varien
    • annette9774
      Fairytale´s Fair Boy - Pflegebericht 7

      Der letzte der auf meiner Liste, für die Pferde die heute aufjedenfall gepflegt werden müssen, stand war Fairytale´s Fair Boy, genannt Fairy. Ich holte den Falabella Hengst von der Koppel und putzte ihn. Anschließend ging ich mit ihm eine Runde spazieren, bis mir ein Mädchen vom Nachbarhof entgegenkam und fragte ob sie ihn mal reiten dürfte. Da Fairy ein sehr gut gerittenes und braves Pony ist erlaubte ich es ihr und half ihr hoch. Ich hatte sie schon öfter auf kleinen Ponys reiten sehen, und sie war auch schon ein paar mal bei mir auf dem Hof. Ich führte Fairy mit dem Mädchen bis zu dessen Hof und setzte sie dort ab. Anschließend führte ich ihn wieder zurück zu meinem Hof, wo ich nochmal seine Hufe auskratzte und ihn dann wieder auf die Koppel stellte.

      803 Zeichen @Beere
    • Jackie
      ​Verschoben am 22.08.2013
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    annette9774
    Datum:
    12 März 2012
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