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Vhioti

Fahd

Vollblutaraber| Hengst| Distanzrenner

Fahd
Vhioti, 5 Feb. 2016
    • Vhioti
      Alte Berichte vom 09. 11. 2013 - 23. 09. 2015
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      Nachdem Right und Spencer fertig waren, fehlte jetzt nurnoch Fahd. Samsisam holte den Araber Hengst aus seiner Box und band in auf der Stallgasse an. Ich begrüßte den gescheckten Hengst und fing dann mit meiner Arbeit an.

      Sanft strich ich am rechten Vorderbein herunter und hob den Huf an. Mit dem Hufauskratzer entfernte ich den Schmutz und nahm mir dann das Hufmessern, mit welchem ich das Horn kürzte. Vorsichtig ließ ich den Huf runter und klopfte Fahd den Hals. Nun stellte ich mir den Hufbock zurecht und platzierte den rechten Vorderhuf darauf. Mit der Raspel formte ich diesen und beseitigte Unebenheiten. Nachdem dass erledigt war, machte ich mich an den nächsten Huf. Auch bei diesem fing ich damit an, den Huf zu säubern und ihn dann mit dem Hufmesser zu kürzen. Anschließend formte ich ihn mit der Raspel schön rund.

      Nachdem ich alle vier Hufe bearbeitet hatte, suchte ich die passenden Eisen raus. Eins nach dem anderen hielt ich probeweise an den Huf, bis ich das richtige gefunden hatte. Fahd bekam Kunststoffeisen, die ich nun an die Hufe nagelte. Der Hengst war auch dabei sehr ruhig und schaute sich nur ab und zu mal um.

      Als alle Hufe mit Eisen versehen waren, lobte ich den Hengst ausgiebig und steckte ihm noch ein Leckerli zu. Samsisam brachte ihn dann zurück in seine Box. Wir unterhielten uns noch eine Weile, dann verabschiedeten wir uns und ich machte mich auf den Weg nach Hause.
      © Mongofisch am 09.11.2013


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      Ich hatte vor einigen Wochen alle meine Pferde in Rente geschickt und wollte es eigentlich auch dabei belassen. Eigentlich....das Unwort des Tages.

      Ich saß total verpennt vor meinem Kaffee und meiner Zeitung als ich an einer Anzeige hängen blieb in der ein wunderschöner Araberscheckhengst angeboten wurde. Das Kerlchen gefiel mir auf Anhieb so gut, das ich der Besitzerin ein Angebot machte. Schon nachmittags meldete sie sich bei mir, ich könne den Hengst haben und auch sofort abholen. Also stieg ich gleich in mein Auto, der Hänger hing eh fast dauerhaft dran und machte noch einen Zwischenstop bei meiner Bank. Nach einstündiger Fahr erreichte ich den Hof wo mein neues Prachtstück bisher gelebt hat. In Natura gefiel er mir noch besser als auf dem Bild. Er kam gleich zutraulich an seine Boxentür und nahm freudig das Leckerlie von meiner Hand. Während ich mit der Vorbesitzerin das finanzielle regelte und die Papiere in Empfang nahm hatte ein netter Pfleger den Hengst schon verladen. Ich setzte mich hinters Steuer und fuhr freudestrahlend mit meiner kostbaren Fracht nach Hause. Eine Box hatte ich schon vorbereitet. Morgen sollte Fahd dann zu meinen Rentnerpferden auf die Weide um sich mit ihnen anzufreunden. Über kurz oder lang wollte ich allerdings einen weiteren Spielgefährten für ihn finden...womit ich schon beim nächsten Pferd wäre...


      Pflegebericht


      Gespannt wartete ich darauf, dass der Hänger mit unserem Neuankömmling endlich eintreffen würde. Sie waren bereits 10 Minuten überfällig... Dann endlich sah ich den Pickup mit dem großen Hänger in unsere Hofeinfahrt einbiegen.
      Ich konnte es kaum erwarten, bis der Spediteur ausstieg und die Hängerklappe öffnete. Dort stand er, mein heiß ersehnter Araberhengst.
      Fahd
      stand ruhig auf dem Hänger und wartete darauf, ausgeladen zu werden. Vorsichtig stieg ich zu ihm und begrüßte ihn erst einmal mit einem Leckerli. Sanft nahm er die Belohnung an und ging dann auch langsam, aber problemlos rückwärts über die Rampe. Ich dankte dem Fahrer, bevor ich den Hengst zum Putzplatz brachte. Dort angekommen nahm ich ihm die Transportgamaschen und die Decke ab und tauschte sie gegen eine Regendecke - denn leider sah der Himmel heute nicht so gut aus. Anschließend brachte ich ihn auf den Paddock, damit er in Ruhe ankommen konnte. Da die Fahrt recht lang gewesen war, preschte er auf dem Paddock sofort los, musste er doch einiges an Energie und Stress loswerden. Grinsend beobachtete ich ihn dabei. Dann kontrollierte ich noch schnell die Tränke, holte ein paar Arme voll Heu und füllte damit sein Heunetz. Ich ließ ihn erst mal in Ruhe und würde später noch einmal nach ihm sehen.

      Dann ging ich zu
      Louis
      , der mir schon freudig entgegenblubberte. „Hallo mein Großer“, sagte ich, während ich das Halfter von der Boxentüre nahm. Ich halfterte ihn auf und band ihn am Putzplatz an. Dann holte ich aus der Sattelkammer seinen Putzkasten, wobei ich schon über einige Umzugskisten klettern musste. Mit sanftem Druck strich ich den Staub aus seinem Fell. Der Hengst genoss die Massage sehr und sah fast ein wenig enttäuscht aus, als ich fertig war. Schnell brachte ich das Putzzeug zurück und nahm die Trense aus dem Spind. Eigentlich wollte ich Louis longieren, doch fast alle Pferdesachen waren bereits eingepackt. „Na gut“, dachte ich, „dann lasse ich ihn ein wenig am Halfter laufen“. Ich hängte die Trense zurück an ihren Platz und schnappte mir den Schecken. Auf dem Platz angekommen löste ich den Strick und Louis lief freudig los. Nachdem er ein paar Runden gedreht hatte, forderte ich mithilfe der Stimme und des Stricks ein paar Tempo- und Richtungswechsel. Louis war gut bei der Sache und so beließ ich es nach ein paar Minuten dabei und brachte ihn auf die Weide.
      Gegen Abend holte ich Louis von der Weide, kratzte ihm schnell die Hufe aus und stellte ihn zurück in die Box. Gierig stürzte er sich auf das Kraftfutter, welches ich bereits in seinen Trog gefüllt hatte. Dann nahm ich einen Strick und ging zu Fahd. Der Araberhengst wirkte nun wesentlich ruhiger und kam mir direkt neugierig entgegen. Daher war es kein Problem, den Strick einzuhaken und ihn zum Putzplatz zu bringen. Ich nahm ihm die Regendecke ab, welche er dann doch nicht benötigt hätte, und kratzte seine Hufe aus. Dann brachte ich ihn in die für ihn frisch vorbereitete Box. Auch er erhielt ein klein wenig Kraftfutter und eine große Portion Heu.

      [3016 Zeichen, lettercount.com, Text: Rasha]

      “Hufschmiede „Kaltes Eisen“
      Heute bin ich unterwegs zu meinem zweiten Kunden,diesmal ohne meinen Praktikanten.
      Es ist ein Araber in seltener Farbe und er heißt Fahd. Als ich auf dem Hof ankam begrüßte mich ein Hund,der mit dem Schwanz wild wedelte. Ich guckte mich um und holte dann Fahd aus der Box. Er ist ganz ruhig und sensibel,das gefällt mir an ihm.
      Ich band ihn an und holte mein Zeug aus dem Auto.
      Heute musste ich die Hufe kürzen, ausschneiden und korrigieren. Dann holte ich noch meine selbst gebackenen leckerlis und gab ihm eins davon, es schmeckte ihm offensichtlich. Ich bekann mit dem kürzen und korigieren der Hufe. Zwei Hufe sahen schlimm aus und waren leicht gerissen. Also nahm ich meine Feile und leckte los zu feilen. Nach dem ich alle Hufe gekürzt und korrigiert hatte, bekam er noch ein Leckerli weil er fein mitgemacht hat. Dann schnitt ich die Hufe vorsichtig aus. Dann trug ich auch noch eine Strahlpflege auf und auch Huffett auf die Hufe,damit sie nicht einreißen. Bei dem linken Hinterhuf nusste ich so etwas wie ein künstliches Horn auftragen, weil ich die Hufe stark kürzen musste. Dieses Produkt ist mit Silikonen versetzt und ist so was wie eine Hufverlängerung. Ich bin begeistert von diesem Produkt und es hilft gut. Weil er nur ein wenig getänzelt hatte bekam er diesmal eine halbe Möhre als Belohnung. „Fein machst du das,ganz fein!“,sagte ich. Plötzlich galoppiere ein Pferd auf den Hof es war ein Welsh B Pony und ich rief Elena Delgardo.
      „Ach du meine Güte!“ sagte sie. Und ich erfuhr das ein Mädchen mit diesem Pony unterwegs war. Elena machte sich auf die Suche und nahm sich ihr Fahrrad und raddelte los. Ich brachte das Pony auf die Koppel und wandte mich wieder zu Fahd. Der ganz ruhig da stand und warscheinlich von hübschen Stuten träumte. Dann gingen wir in die Reithalle um einen Probelauf zu machen. Er lief wieder eins A. Ich sattelte und zäumte ihn. Danach stieg ich auf um zu sehen wie er unterm Sattel läuft. Er war Spitze in allen Gangarten. Als ich ihn boxenfertig gemacht hatte bekam er noch ein Leckerli. Fahd stand jetzt in der Box, jetzt kam Elena zurück mit einem kleinen Mädchen im Schlepptau. Dem Mädchen ging es gut,es war nur verschreckt. Da jetzt alles im Lot war fuhr ich nachhause.

      (2267 Zeichen) - Disneyhorse, 31.10.2014

      Pflegebericht:

      Heute machte ich mich auf den Weg zu Fahd. Ich wollte mich mal wieder ein bisschen mit dem Hengst beschäftigen, da er in letzter Zeit einfach zu kurz gekommen war. Ich holte ihn aus seiner Box und lobte ihn dann kräftig. Der kleine streckte sich kurz und stand dann wieder aufrecht. Ich brachte ihn auf die Weide und mistete dann seine Box aus. Ich richtete sein Futter her und holte ihn dann wieder von der Weide. Ich band ihn vor seiner Box an und holte dann seine Putzkiste. Ich putze ihn bis sein Fell glänzte und holte dann seinen Sattel und die Trense. Ich sattelte und trenste ihn und ging dann mit ihm aus dem Stall. Ich lobte ihn nochmal und stieg dann auf seinen Rücken. Ich ritt mit ihm vom Hof und war dann ca eine Stunde mit ihm im Gelände unterwegs. Am Stall wieder angekommen stieg ich ab und lobte ihn. Dann ging ich mit ihm in den Stall und trenste ihn ab. Ich brachte ihn in seine Box und gab ihm sein Futter. Dann verstaute ich seine Sachen wieder in der Sattelkammer und verabschiedete mich von ihm.

      Friese, 10.01.2015

      "Hey Elena!", rief ich fröhlich über den ganzen Hof und folgte ihr direkt in den Stall. Elena hatte momentan allerhand zu tun und deshalb mich gebeten, heute mal Stallbursche zu spielen. Sie musste zu einer Familienfeier und hatte gerade niemand anderen, der sich um ihre Vierbeiner kümmern konnte, da sprang ich doch gerne ein. Die Morgenfütterung machten wir noch zusammen und währenddessen erklärte mir Elena fix, was ich wie und wann zu machen hatte. Elena verabschiedete sich dann auch schon, während ich begann, die Pferde auf die Weide zu schaffen, um danach die Boxen zu misten. Das dauerte gut bis kurz vor Mittag und dann gönnte ich mir auch erst einmal eine kleine Pause, ehe ich weitermachte. Ich wollte heute mit den Zwergen anfangen. Deshalb holte ich mir als erstes Batida de Coco und Baghira von der Weide, putzte die beiden Reitponys gründlich und ging dann ein Ründchen mit beiden spazieren. Zufrieden standen sie wieder auf der Weide, während ich Paluche holte und putzte. Ein wenig Betüddeln und der durfte zurück. Mit Bottle of Jack frischte ich ein wenig das Fohlen-ABC auf. Nach den vier Jungpferden gönnte ich mir einen entspannten Ausritt mit Pusteblume, die das sichtlich genauso genoss wie ich. So hatte ich den Tag schon fast geschafft, noch drei Pferde standen auf dem Plan. Zuerst longierte ich Fallen Godness, der hübsche Welshhengst machte fleißig mit und hatte sich danach seine kühle Dusche sichtlich verdient. Danach arbeitete ich mit General Jack noch ein wenig vom Boden aus, ehe ich die Hengste Gigolo und Fahd kurz putzte und dann wurde es auch schon Zeit für Abendroutine: Das hieß alle Pferde wieder in den Stall und füttern. Danach noch die Weiden und Tränken kontrollieren und die Abendportionen Heu verteilen und dann hatte ich es auch schon geschafft und konnte guten Gewissens nach Hause fahren.

      Eddi, 10.07.2015
      Friese - 23. September 2015
      Umweiden oder auch: Wer keine Arbeit hat macht sich eben welche!

      Ich führte The Circle of Unbroken neben Hall of Fame über die Stallgasse. Ich hatte die Lichter schon sehr früh heute angemacht und war nun schon mit meiner Arbeit in vollem Gange. Verschlafen schlürfte Rachel neben der fitten Joyce zu mir in den Stall. Beide sahen mich sahen mich total geschockt an. „Guten Morgen“ meinte ich dann fröhlich zu den zweien. „ Du meintest ja gestern du willst die Pferde umstellen, aber wir haben jetzt acht. Warum bist DU da schon wach?“ fragte mich Joyce lachend. Die zwei sahen sich um und staunten dann noch mehr. Ich hatte alle Boxenschilder bereits an die neue Box gehängt und den Großteil von unseren Pferden auf die Weide gebracht. Sie sahen sich weiter um. „ Wo sind denn die anderen Pferde?“ Ich ging an ihnen vorbei und meinte dann „ Draußen auf den Koppeln. Simon hat mir geholfen“ Dieser war mittlerweile jedoch duschen, weil er zu seiner Freundin fahren wollte. Meine zwei Freundinnen folgten mir nach draußen. Gemeinsam standen wir an der Weide der Hengste und sprachen weiter drüber ab, welches Pferd wo stehen würde. „ Wir sollten uns auch nochmal über die nächsten Turniere und die weitere Planung der Zucht unterhalten“ sagte ich mit ein bisschen Nachdruck in der Stimme. Wir kamen mit allem sehr gut voran seitdem wir auf dem neuen Hof waren. In kurzer Zeit hatten wir viele Zuchtpferde begrüßen dürfen und auch selbst ein paar gekört bekommen. „ Was muss heute noch alles gemacht werden?“ fragte Joyce und riss mich mal wieder aus meinen Gedanken. Rachel erklärte, dass sie mit ein paar ihrer Pferde für das nächste Turnier trainieren wollte. Ich stimmte ihr zu und gemeinsam gingen wir wieder in den Stall. Das Ausmisten war schnell erledigt, da wir drei gut zusammen halfen und schon ein eingespieltes Team waren was die Aufgaben anging. Joyce mistete, ich fuhr den Mist weg und brachte dann neues Heu und Rachel verteilte es in den Boxen. So waren bei uns immer mindestens zwei Schubkarren in Gebrauch und man hörte zwischen durch ein Knallen oder Knarren. „ Wir sollten die letzten schönen Tage eigentlich noch nutzen bevor es dann Winter wird. Das Sattelzeug einiger Pferde müsste nämlich auch mal gefettet werden“ meinte sie dann und ich nickte kurz. Ich stand auf dem Gang und bohrte die letzten Namensschilder an die Boxen während die anderen das Futter richteten. „Mal schauen wie die Hengste ihre neue Boxenordnung so finden. Auf den Koppeln stelle ich sie auch gleich noch in andere Gruppen. Ich wollte nur, dass sie erstmal noch ein bisschen entspannen können.“ Mit diesen Worten ging ich aus dem Stall und zu meinen Hengsten. Ich hatte bereits eine der leeren großen Koppel in kleinere unterteilt, da die Gruppen nun überschaubarer werden sollten und nicht mehr alle 18 Hengste zusammen stehen sollten. Als erstes holte ich Circle und Hall von der großen Weide und ging mit ihnen zu den vier abgegrenzten Stücken. Gemeinsam stellte ich sie auf die erste, welche auf der linken Seite lag. Zwischen den vier Stücken hatte ich ein Stück frei gelassen, damit ich sie zwischen durch führen konnte. Ich lobte die zwei und ging dann wieder zur Weide. Von dieser holte ich San Diago und Coming Home. Sie stellte ich zu den anderen zweien. Ich musste nicht damit rechnen, dass es zu arge Kämpfe gab, da sie ihre Rangfolge untereinander schon ausgemacht hatten. Der ein oder andere würde die Rangfolge durch die neuen Gruppen vielleicht in Frage stellen, aber auch dies würde sich bald geregelt haben. Im Gedanken holte ich Hrafn von der großen Weide. Ihn brachte ich auf die kleinste der vier Weiden. Fahd und Mökkur folgten Hengst und irgendwie tat der Araber mir schon leid, dass er mit zwei Fohlen auf einer Weide stand. Ich hatte es mir auch lange überlegt, dennoch war ich zum Entschluss gekommen, dass es für ihn so am besten war. Er hatte sich in der Gruppe zwischen den anderen Hengsten nicht sonderlich wohl gefühlt, da er doch wahnsinnig sensibel war. Ich war der Meinung, dass deswegen der schüchterne Mökkur zu ihm passte. Als nächstes holte ich meinen schwarzen Berber. Ich brachte ihn auf seine neue Weide, welche neben der meiner anderen vier Hengste lag. „ Brav Ameer“ meinte ich zu ihm und ging dann wieder auf die große Weide zurück. Riverside und Rosenprinz holte ich zu ihm auf die Weide und ging ein weiteres Mal zurück. Müde streckte ich mich. Auf der Weide angekommen, klinkte ich den Strick in das Halfter meines Hengstes. Ich führte Lambardo zu den dreien auf die Weide. Bis jetzt waren alle noch ruhig und ich musste mir noch keine Sorgen machen, dass etwas passiert. Die letzte Weide war am schwierigsten. Sie war auch die größte mit 5 Pferden. Ich holt Flopp oder Hopp wieder von der Weide und stellte ihn dann auf die große abgetrennte Weide. Nun waren es nicht mehr viele Pferde, welche auf die Weide mussten. Während ich wieder an der alten Weide ankam, hörte ich schon ein paar laute Wieherer. Mit Dashing Blade an der Hand ging ich wieder zu den neuen abgetrennten Stücken. Dort sah ich wie sich Circle und Sanny stritten. Die beiden machten anscheinend gerade ihre neue Rangfolge aus. Ich war mir ganz sicher, dass Circle sich nicht einfach so von ihm unterdrücken lassen würde. Ich brachte Dashing auf die Weide zu Flopp oder Hopp. Dann sah ich kurz nach den zwei Streithähnen und den anderen Koppeln. Ich ließ die zwei einfach ihren Kampf selbst austragen und ging dann wieder zu der großen Weide. Von dort holte ich Magic Attack und Ice Black. Auch sie kamen auf die größte der vier Weiden. Bei ihnen blieb ich kurz stehen. Ice Black legte seine Ohren tief in den Nacken und ging so auf die anderen zu. Er wollte anscheinend seine Position in der Herde klar stellen und nicht wieder im Mittelfeld der Herde sein. Bis jetzt war aber der eigentliche Chef der Herde auf der Weide. Ich holte Brookton von der Koppel. Er war der vorletzte der Gruppe und bei ihm hatte ich mir eigentlich keine Sorgen. Zwei Hengste fehlten insgesamt noch. Diese holte ich auch zusammen. Walking the Damon stellte ich zu der einen Gruppe und Galawayn zu der ersten Gruppe. Zwischen Circle und Sanny wurde es nun auch schon ruhiger und ich machte mir keine Sorgen, dass es zwischen den beiden nicht klappte. Als ich mich umdrehte sah ich wie Damon auf Ice Black zuging. Er schnappte nach ihm und beide galoppierten über die Weide. Immer wieder buckelte Ice Black nach ihm. Ich seufzte kurz und ging dann in das Haupthaus. Die anderen zweien saßen dort bereits auch schon. „ Ich war gerade mit Café Latte beim trainieren. Er hat so toll mitgemacht“ erzählte uns Joyce und Rachel fügte hinzu, dass sie es gesehen hatte, als sie mit Zot auf dem Platz war. Die zwei hatten anscheinend schon mehr erledigt wie heute. „ Ich muss morgen die Hengst dann genauer anschauen und die Wunden versorgen. Soll ich mich um eines eurer Pferde dann auch noch kümmern und untersuchen?“ sagte ich zu den zweien. Rachel antwortete mir, dass sie ihre selbst erst ein bisschen angeschaut hatte und keiner was hatte. Joyce fügte hinzu, dass sie morgen mithelfen würde und ihre Pferde auch gleich anschauen würde. Ich lächelte und nickte dann. „Ich schau mal schnell nach den Stuten und hol sie dann auch schon rein“ meinte ich und stand dann auf. Bei den Stuten war alles in Ordnung. Mein erster Weg wieder in den Stall war mit Face Down und Gabi, welche nebeneinander in den ersten zwei Boxen standen. Ich ging wieder raus und holte Cup Cake und Easy Going. Ich ging mit ihnen rein und stellte sie gegenüber den anderen zwei Westernpferden. Ihnen folgten Spotted Face, Luna, Hollywood Undead und Kristy Killings. Ich ging ein weiteres Mal auf die Weide und holte meine Englische Vollblutdame Coulee. Die Stute folgte mir lieb und schnaubte auch lieb ab. Die nächsten waren Shay Petit und Lysanne. Sie folgten auch lieb und ich brachte sie in ihre neuen Boxen. Ich empfand die neue Stallordnung und Boxenordnung als viel besser. Die letzten zwei die noch in ihre Boxen mussten waren Prides Heart and Perfektion und Northern Dancer. Sie kamen in die letzten zwei Boxen auf der rechten Seite. Bis die zwei dann verstaut waren hatte der Großteil meiner Stuten schon gefressen. Ruhig kehrte ich den Gang draußen. Nun waren die Hengste an der Reihe. Bei ihnen war es die ganze Zeit ruhig gewesen während ich die Stuten in den Stall gebracht hatte. Als erstes brachte ich Mökkur und Hrafn in ihre Boxen. Ihnen folgte in die dritte Box des Hengstkomplexes mein Araber Fahd. Somit war die erste Koppel schon leer. Die zweite Koppel war auch mit zwei Gängen leer, da ich beim ersten Mal Riverside und Rosenprinz in ihre Boxen führen konnte und dann Lambardo und Ameer. Sie standen den anderen drei Hengsten gegenüber. Die nächste Weide war nun die schwierigste. Ich holte als erstes die zwei Kämpfer rein. Walking the Damon und Ice Black hatten beide ihre Ohren tief in den Nacken gelegt und ich führte den einen auf die rechte Seite und schließlich den anderen auf die linke. Schnell ging ich wieder nach draußen, da es langsam dunkel wurde. Ich holte Dashing Blade und Magic Attack rein und stellte sie beide auf die linke Seite. Brookton und Flopp oder Hopp nahmen den Platz ihnen gegenüber an. Müde gähnte ich und war froh, dass es jetzt nur noch 5 Hengste waren. Als erstes holte ich Galawayn und San Diago herein. Der eine kam auf die rechte Seite und der andere auf die linke. Die zwei fraßen wie die anderen und ich holte meine letzten drei Hengste rein. Diese drei nahm ich auf einmal mit rein. Circle und Coming Home kamen auf die linke Seite. Der letzte war dann Hall of Fame, welcher auf die rechte Seite kam. Auch die Hengste hatten schon gefressen und so fegte ich nur noch schnell. Dann ging ich ins Haus und duschte.
    • Vhioti
      Die Sonne weigerte sich aus dem Wolkenberg herauszukommen. Wie seine Freundin in der High School beim gemeinsamen Shoppen traute sie sich nicht heraus. Es war vier Uhr und um diese Uhrzeit saß David immer vor der Haustür auf der teilweise nassen Verandatreppe und rauchte. Das Kratzen in seinem Hals war ihm egal; er brauchte Nikotin wie ein Normaler Luft zum Atmen. Deshalb lebte er auf der großen Ranch in Südalabama alleine. Viel Hilfe brauchte David nicht. Nur zwei Pferde bewohnten einen der drei Ställe, und dank seiner Schroffheit und Aggressivität hat er so manch einen Helfer vergrault.
      "Hrmpf.", die Augen zu Schlitzen verengt, drückte er den Zigarettenstumpf aus, stand auf und streckte sich. Widerwillig stieß er den Zigarettenqualm aus und ging zurück in das Wohnhaus. Auf der Kommode in der Eingangshalle lagen Prospekte und Briefe. Gelangweilt holte er sein Taschenmesser aus der Hose, und schlitzte die Briefe auf. Rechnungen, Verträge, Werbungen, Post aus der Heimat und eine Urlaubskarte. Diese warf er direkt in den Papiermüll. Ohne auf den Absender zu gucken wusste er, dass sie aus Japan kam. Aus irgendeinem Grund hatte David das Gefühl, als würde Geena ihm damit unter die Nase reiben wollen, was er an ihrer Seite geschafft hätte. Am liebsten hätte er sich nun eine weitere Zigarette angesteckt, aber er musste jetzt die Weiden ablaufen und dann den neu gebauten Stall begutachten. Obwohl er nur zwei Pferde besaß, kamen nächste Woche gleich fünf Vollblüter aus England, zwei der Schönheiten waren sogar Halbgeschwister und unterschiedlich wie Mond und Sonne. Trotz der Tatsache, dass sein 'Heimstall' 10 Boxen besaß, von denen rechnerisch gesehen drei besetzt waren, war der Rennstall mit dem anschließenden Paddocks zum Auslaufen für die Neuankömmlinge wohl besser geeignet.

      ♪ [FONT=Times New Roman, serif]Sweet Home Alabama
      Where the skies are blue
      Sweet Home Alabama
      Lord, I'm coming Home to you ♪[/FONT]

      [FONT=Times New Roman, serif]Vor sich hinsummend pflückte er Unkraut von der Tagesweide, und kippte das schon länger stehende Wasser aus der Tränke auf den Boden. Die Zeit arbeitete gegen ihn. Mühsam richtete er sich nun auf, und drückte den Rücken durch. Der Gestank von Kuhmist, gemischt mit Abgasen kitzelte seine Nase und angewidert stapfte er zum Rennstall.
      Das Tannengrün der Boxtüren schmeichelte dem hellen Sandbraun, und die dezente Beleuchtung wäre ein Gaumenschmaus für jede Frau gewesen, würde eine Frau nun hier sein. Schmunzelnd lehnte er sich an die Futterkammertür, und dachte an seine letzte Liebschaft vom Lande. Für den ehemaligen Feuerwehrmann waren die Frauen hier einfach zu langweilig. Stattdessen nahm er lieber an den Turnieren hier teil, die noch genug Action für den Mann hatten, außerdem brachten sie genug Geld ein. Und von seiner Frührente konnte er auch so leben. Ein Klingeln riss ihn aus seinen Gedanken. Wer konnte um diese unchristliche Zeit stören?, dachte er und holte sein Handy aus der Hosentasche. Sogleich beruhigten sich seine verhärteten Gesichtszüge und mit einem wissenden Grinsen beantwortete er die Guten-Morgen-Nachricht seiner jüngsten Bekanntschaft Annie. Die junge Reiterin mochte es eigentlich überhaupt nicht, Annie genannt zu werden, aber David hatte es einfach beibehalten und so musste sich die Kleine halt dem fügen. [/FONT]

      [FONT=Times New Roman, serif]"Ich bin gerade in Kanada, bei einer guten Trainerin für meine Schätze und brauche dringend jemanden zum Reden. Ich weiß dass wir uns erst seit einigen Monaten kennen, aber ich halte es nicht mehr aus!"[/FONT]

      [FONT=Times New Roman, serif]Eilig tippte David eine Antwort, versendete sie und ging dann in den etwas belebteren Heimstall. Die erste Box war für die Heurationen reserviert, denn solange er es nicht geschafft hatte, den Heuboden trockenzulegen, lagerte er es in der Box. Der dunkelbraune Hengst in der Box daneben schien sich gar nicht für das Futter zu interessieren, und bearbeitete beständig den Gymnastikball, der in einer Ecke hing. Auch Fahd trat schon auf heiße Kohlen, und David musste nicht lange überlegen. In der Sattelkammer holte er das Westernset samt Putzkasten, und bereitete das Arabische Vollblut für einen morgendlichen Distanzritt vor. Das Gute an der Ranch in Südalabama war, dass er sich keinen Dreck darum scheren musste, ob er Anwohner störte oder nicht. Es gab schlichtweg keine, die sich von ihm gestört fühlen könnten. Fahd tänzelte nervös unter dem Gewicht des Mannes, und er musste zugeben, dass er über Weihnachten und Neujahr wohl einiges zugenommen hatte. Das hinderte ihn aber nicht, den Routineweg zu wählen, der einmal komplett um das Gestüt ging und dann hinein in die Pampa zum Olivetree Stud. Dass dort auch ein Weinladen war, löschte er kurzzeitig aus seinem Gedächtnis. Fahd galoppierte gemächlich – untypisch für die schnelle Rasse – unter seinen Anweisungen; die Strecke kannte er bereits in- und auswendig. Wie oft waren sie die knapp 12 Kilometer schon in kompletter Stille geritten, vor einem gemeinsamen Turnier? Der Araber parierte durch, und süppelte aus einem Fluss. Das Wasser sah recht klar aus, also gewährte David dem Hengst das Durstbedürfnis, ehe es dann zum Stud ging. Bis dahin hielt er es aber nicht aus, und hopste kurzerhand vom Pferd, um in einer halb eingefallenen Holzhütte zu pinkeln. Als er alles soweit richtete, stöhnte eine Masse kurz vor seinen Füßen, setzte sich auf und rieb mit der Hand über seinen Kopf. "Hey Sheriff, regnet es draußen?", lispelte der Kerl und begutachtete fasziniert seine nasse Hand. Kopfschüttelnd stürmte David nach draußen. Fahd scheute kurz, aber nach einer Streicheleinheit beruhigte sich das Tier wieder. Das war zu viel des Guten, und David fing plötzlich an, laut zu lachen, und hörte auf, sobald er auf dem Stud angekommen war. Das Gestüt war leergefegt, und ohne zu fragen ließ er Fahd noch ein wenig aus der Tränke trinken, kratzte seine Hufe aus und kontrollierte den allgemeinen Zustand seines vierbeinigen Gefährten. [/FONT]

      [FONT=Times New Roman, serif]Als er zu Hause angekommen war, musste er noch ein zweistündiges Gespräch mit seiner Mutter überstehen, um sich dann mit Romulus in die Halle zu wagen. Der Wirbelwind hatte heute definitiv einen Schaden. David schüttelte den Kopf, als der Viergänger sich genüsslich an der Bande rieb und dann wie ein junger Hund durch die Halle buckelte. Für seine Annie machte er ein Video, das hauptsächlich aus Buckeln, Bocken und Wälzen bestand. Die letzte Sequenz war besonders beschämend für den stolzen Mann. Romulus trabte ein wenig auf dem unteren Zirkel, wieherte und blieb stocksteif stehen, um seine Blase zu entleeren, nur um sich genau auf dem Fleck zu wälzen. "Gott, Romulus! Du bist nach dem Erbauer und Namensvetter der italienischen Hauptstadt benannt, nicht nach irgendeinem irischen Vollproll!", stöhnte er auf und brummte, als er bemerkte, dass genau dieser Satz auch auf dem Video war. Er brauchte nicht lange auf eine Antwort zu warten, denn kurz darauf kam eine Sprachnotiz, die nur aus Lachen und Kichern bestand. David fand, dass Annie sehr hübsch klang. "Wie lange brauchst du bis nach Alabama?", schrieb er dann, und schnalzte, um den nun eingesandeten Hengst herbeizulocken, der sich dafür aber nicht interessierte und durch die Halle galoppierte. Der Wirbelwind pinkelte erneut, und kam dann auf David zu, der sein Handy wegsteckte und mit einer Hand in seiner Mähne ihn auf den Vorplatz führte, um ihn zu putzen. Der noch feuchte Fleck auf seinem Bauch nahe seines Schlauches konnte ausgerieben und getrocknet werden, aber es stank immer noch nach Urin. Trotzdem ritt er ihn eine Weile sattellos in der Halle, bis er auf der Weide seine unschöne Seite zeigen durfte. Fahd trabte sofort weg, als der Paso auf ihn zu kam wie ein Irrsinniger. Die Hände abklopfend fegte David den Stall durch, und beschäftigte sich mit dem Heuboden. [/FONT]

      [FONT=Times New Roman, serif]Allmählich bekam David Hunger. Die Pferde waren versorgt, und nach einer kurzen Dusche stand er am Herd und briet Eier. Für mehr reichte sein Kühlschrank heute nicht aus. Der Heuboden war fertig, nur das Heu musste er umlagern. Gekonnt klatschte er das braungebrannte Ei auf eine Scheibe Brot, und lief dann kauend in sein Schlafzimmer. Nun kam eine Nachricht von dem Gestüt aus England. Durch einen Umstand würden nur Scarlet in Birth und Washed Out in The Dark kommen, die Halbgeschwister und Coconut mussten noch einmal zum Tierarzt. Unbekümmert schrieb der Mann seine Antwort, und ließ sich dann langsam auf das Bett sinken. Genüsslich schloss er die Augen und begann, eine Melodie zu summen. Irgendwie war doch alles gleich. [/FONT]​
    • Occulta
      Verschoben am 26.11.2016
      Grund: 6 Monate lang keine Pflege
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Vhioti
    Datum:
    5 Feb. 2016
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    Kommentare:
    3

    EXIF Data

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    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Allgemeine Daten

    Name: Fahd
    Alter: 5 Jahre (13.09)
    Geschlecht: Hengst

    Daten zum Pferd

    Eltern: Unbekannt
    Rasse: Arabisches Vollblut
    Fellzeichnung: Bay Varnish Roan (frosted blanket)
    Abzeichen: Abzeichen sind scheckungsbedingt
    Größe: 164 cm

    Charakter und Beschreibung

    Charakter: übereifrig|sensibel
    Beschreibung: Fahd ist ein übereifriger Hengst, der dennoch auch sanft und sensibel ist.

    Gesundheitliche Daten:

    Letzter Hufschmiedbesuch: Unbekannt
    Letzter Tierarztbesuch: Unbekannt
    Allgemeine Gesundheit: Sehr gut
    Beschwerden: Keine

    Zuchtdaten

    Zur Zucht zugelassen: [x]
    Für Zucht vorgesehen: [o]

    Nachkommen: -
    Decktaxe: -


    Trainingstagebuch

    Eingeritten: ja
    Eingefahren: nein

    Spezialisierung: Distanzreiten|Rennsport|Dressur

    Dressurreiten: -
    Springreiten: -
    Vielseitigkeitsreiten: -
    Distanzreiten: -
    [Fahrtraining: ]
    Rennsport: -
    [Gangreiten: ]
    Westernreiten:


    Besitzerdaten:

    Besitzer: David Clarke(Catalina)
    Vorbesitzer: Friese
    VKR: verfallen
    Ersteller: sweetvelvetrose​