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Fading Melodies | Welsh A | Hengst

Name: Fading Melody Bedeutung: die ausklingende Melodie Mutter: unbekannt M-V: unbekannt M-M: unbekannt Vater: unbekannt V-V: unbekannt V-M: unbekannt Geburtsdatum: 7.12.2008 Geschlecht: Hengst Rasse: Welsh A Fellfarbe: Braunschecke Abzeichen: Scheckung Charakter: graziler Hengst, wild, sehr eigen Stockmaß: 1.39 m Er ist ein wilder und eleganter Hengst. Fading hat seinen eigenen Kopf doch ist zugleich sehr stark mit seinem Besitzer gebunden. Andere Menschen haben sehr großen Respekt vor ihm denn noch er ist ein liebevoller Hengst. Er hat einen tollen Gang und einen perfekten Körperbau. Gesundheit: Allgemein: 100% Hufe: 100% Fell: 100% Impfungen: Tetanus: Influenza: Besitzer: moehrchen Vorbesitzer: Eowin Vor-Vorbesitzer: tears Pferd erstellt von: Fratzi (VKR!) RB: Jackyline [b]Bei Verkauf zurück an: Eowin!!![/b] Galopprennen Klasse: E Western Klasse: E Spring Klasse: E Military Klasse: E Dressur Klasse: E Distanz Klasse: E Fahrsport Klasse: E

Fading Melodies |  Welsh A | Hengst
moehrchen94, 5 Okt. 2012
    • moehrchen94
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      Alte Berichte:
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      [quote name='Eowin' timestamp='1276425970']
      Herzlich Willkommen!Heute stand wieder ein Tag an, an dem ich endlich drei neue Pferde abholen konnte. Zunächst stand der Mustanghengst Leviathan von Sweetvelvetrose an. So kuppelte ich den Pferdeanhänger an meinen margentafarbenen Wagen, überprüfte die Verbindung zwischem dem Auto und dem Hänger noch einmal und fuhr dann auf das Gestüt von Sweet, wo der Roan bereits auf mich wartete. Dort angekommen, standen Sweet und Levi bereits auf dem hof und warteten geduldig auf mich. Der Mustang war nicht wild und für seine Rasse wirklich außergewöhnlich zutraulich. Ich ging auf die Beiden zu und begrüßte sie, während der Hengst mich noch mit Misstrauen beäugte. Doch schon bald hatte er verstanden, dass ich nun die Hand war, die ihn fütterte und ich konnte ihn schon nach dem fünf Minuten der Begrüßung ohne Schwierigkeiten auf den Hänger führen. Ich war sicher, dass wir eine gute Zeit vor uns hatten.Ich fuhr zunächst Levi nach Hause und brachte ihn dort in einen Stall neben Blue Moon, der zwar sehr temperamentvoll war, aber das Talent hatte, auf neue Pferde einzugehen, sie in die Herde zu integrieren und sie etwas frischer zu machen – also genau das Richtige für den braven, etwas zurückhaltenden Hengst. Nun befüllte ich die Heunetze für Autumn Coldness und Faiding Melody neu. Denn die beiden musste ich nun von etwas weiter her als von Sweet's Gestüt holen. Denn sie wohnten bei tears. Ich freute mich sehr auf das Welsh A Pärchen, denn schon in dem ersten Moment, da ich sie unter den Verkaufspferden gefunden hatte, hatte ich mich in die beiden Pferde verliebt. Als ich nun erneut in den Wagen stieg und dessen pinke Tür hinter mir zu zog, war ich bereits tierisch nervös. Ich hatte sie nicht Probe geritten. Würden sie mich akzeptieren? Mögen? Was würde passieren, wenn sie mich nicht mögen, mich nur angiften? Ja, ich hatte Angst. Und in diesem Zustand war die Stunde, die ich etwa brauchte, um zu tears Hof zu gelangen, eine Qual.Doch dann ratterte endlich der tiefergelegte Wagen über die Hofeinfahrt. Nervös trat ich aus dem Auto und vor die weiße Haustür, klingelte. Maya begrüßte mich freundlich und herzlich und wir gingen gemeinsam in den Stall und holten die beiden Ponys. Als erstes holte ich Autumn aus ihrer Box. Sie sah mich zunächst sehr interessiert an, dann schnaubte sie und trottete neben mir her. Es war, als sei es Liebe auf den Ersten Blick, als seien wir auf einer Ebene, mit den gleichen Gedanken und Empfindungen. Sie sah mich an, als kenne sie mich schon ihr ganzes Leben lang und folgte mir so selbstverständlich auf den Anhänger, wie ich es noch nie zuvor bei einem neuen Pferd erlebt hatte.Als nächstes kam Melody an die Reihe. Der Hengst beäugte mich zunächst mit deutlich mehr Misstrauen. Als ich ihn aus der Box führen wollte, wollte er mich direkt austesten, indem er stumpf stehen blieb und zwar wie angewurzelt. Ich erhob die Stimme, gab erneut den Impuls auf das Halfter, zu folgen. Als er nicht parierte, trat ich näher neben den Hengst, fasste an das Halfter, gab meiner Stimme einen noch fordernderen Klang und gab einen heftigeren Impuls zu folgen auf das Halfter. Er folgte und ich lobte ihn, dann waren zwischen uns offenbar die ersten Dominanzfragen geklärt und er folgte, bis er den Hänger sah. Er stockte, ich gab den Impuls und in dem Moment wieherte Autumn, mit dem Resultat, dass der Hengst nun von alleine folgte. Ob auf das Wiehern „Seiner" Stute hin oder meinen Impuls, sei dahingestellt, dennoch war ich sicher, dass der Hengst zwar durchaus dominanter war als Autumn, ich aber sehr gut mit ihm zurech kommen würde. Wir verstanden uns. Er testete nur aus.Herzlich und dankend verabschiedete ich mich von Maya und fuhr dann vorsichtig mit dem beiden Ponys auf dem Hänger nach Hause.Ich konnte es kaum erwarten, zu Hause anzukommen, sodass die Fahrt entsprechend schnell zu Ende ging.Endlich eröffnete sich die Einfahrt des Gestüt Federsee vor uns, mit seinen weißen Zäunen und den Kirschbäumen, die die Einfahrt säumten. Die Sonne stand im Zenit und strahlte auf das Margentafarbene Auto hinab, sodass es mit seiner Metalliclackierung schimmerte wie pures Gold. Ich parkte den Wagen, ließ die Hängerklappe hinunter und holte nacheinander die beiden Pferde hinunter, um sie anschließend gemeinsam in Boxen direkt nebeneinander zu bringen. In den nächsten Tagen sollten sie mit Molly, Bishr und Inga auf die Weide – die einzigen Stuten, die durch die pure Anwesenheit eines Hengstes nicht unbedingt rossig wurden und sehr wählerisch waren, sodass sie auch mit einem Hengst gehalten werden konnten, denn ich wusste, dass man Autumn und Melody nicht trennen konnte, sie aber in die Hengstherde zu integrieren wäre unmöglich, da ich Pferde besaß, die sofort auf die kleine, zierliche Stute losgehen würden, um sie zu decken. Melody würde in dergleichen Situation auch nicht akzeptiert werden. Also blieb nur die Stutenherde. So sollten die Pferde erst in die kleine Gruppe und dann in die Herde integriert werden.Um diesen Prozess bereits anzuregen, stellte ich sie zwischen Inga und Bishr. Nun ließ ich sie erst einmal in Ruhe und hoffte, dass die beiden Ponys sich schnell einleben würden.
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      [quote name='Eowin' timestamp='1288795600']
      Pflegebericht für alle PferdeHeute nahm ich mir mal einige zeit, um wieder mal nach meinen Pferden zu sehen.Ich begann damit, alle Pferde auf die Weide zu bringen, damit ich in aller Ruhe die Boxen ausmisten konnte.Als ich mit dieser Arbeit abgeschlossen hatte, holte ich mir ein Pferd nach dem anderen von der Weide, um mit ihm zu arbeiten.Ich begann direkt mit einem meiner temperamentvollsten Hengste – Lausejunge.Ich putzte den Norweger zunächst, dann sattelte ich ihn und ging auf den Außenreitplatz, der nicht allzu matschig war, obwohl es geregnet hatte, und arbeitete ihn westernmäßig. Er machte recht gut mit, neigte allerdings die ganze Zeit dazu, sehr schnell zu werden. Dennoch ließ ich ihn arbeiten, bis er sichtlich müde wurde. Als er dann wieder geputzt und trocken war, konnte er wieder in seine Box, wo er sich direkt auf sein Futter stürzte.Als nächstes folgte Novalis, die ebenfalls ein Norweger war, aber erheblich ruhiger. Deswegen konnte ich es mir mit ihr auch erlauben, einen Ausritt zu machen. Also putzte und sattelte ich sie. Dann ging es auf. Wir ritten an Feldern und Wäldern vorbei, was die Stute ziemlich gelassen alles an sich vorbeiziehen ließ. Auch sie durfte nach dem Ausritt in die Box und fressen.Nun war Linnea an der Reihe. Die Fjordpferdedame lag mir sehr am Herzen, sodass ich sie ausgiebig putzte und dann mit einem Englischsattel bestückte. Denn ich wollte ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen und ihre Dressurlektionen in der Reithalle etwas auffrischen. Sie arbeitete brav mit und ich stellte fest, dass sie noch nichts verlernt hatte.Mit Tiva Wyanet machte ich Bodenarbeit in der Halle, als sie geputzt war. Dies liebte sie. Vor allem die zirzensichen Lektionen machte sie mit offensichtlicher Freude. So auch heute. Alle Lektionen konnte ich abrufen und sie führte sie korrekt und gelassen aus. Bei Colombo ging ich anders vor und ließ den Hengst nach dem Putzen in den Roundpen. Er mochte dieses Ding erstaunlicherweise sehr und galoppierte gelassen seine Runden. Als er müde war, durfte auch er in die Box.Enya arbeitete ich anschließend im Barocksattel. Ich erprobte die wichtigsten Dressurlektionen und zirzenscihe Lektionen vom Sattel aus. Alles klappte sehr gut.Sammy Shaye benahm sich schon beim Putzen sehr merkwürdig. Er war – obwohl ich ihn angebunden hatte – nur am hin und her laufen und generell sehr aufgekratzt. Deswegen war es mir etwas gefährlich, ihn so heute zu reiten, sodass ich ihn nach dem Putzen wieder auf die Weide brachte.Chou hingegen war für ihr Alter heute wirklich sehr brav. Das Fohlen benahm sich sogar sehr gut, als ich eine kleine Runde spazieren mit ihr ging. Sehr stolz war ich, als ich sie wieder auf die Weide brachte.Farah hingegen zeigte ihr Arabertypisches Temperament und wieherte ständig, woran ich mich dennoch schon gewöhnt hatte. Ihren Schweif trug sie wie eine Fahne, die Nüstern waren gebläht. Ich putzte sie, dann durfte auch sie wieder auf die Weide, wo sie sich sogleich mit Chou austobte und die beiden im Galopp über das Gras fetzten.Auch Bailey's Candyman putzte ich zunächst. Dann baute ich in der Halle einige Sprünge auf und ging mit ihm freispringen. Alles lief gut und er war wenig verweigerungsanfällig.Back in Moment war ebenfalls ein eher ruhiger Hengst. Ich sattelte ihn auf und machte einen kurzen Ausritt mit ihm. Hier und da erschreckte er, aber das war nicht so schlimm.Bei Cheero hingegen musste ich mehr aufpassen. Denn der Mustanghengst hatte noch immer die Wildnis nicht vergessen und benahm sich entsprechend. Ich brauchte einiges an Geduld, bis ich ihn geputzt hatte und im Roundpen er sich austoben konnte. Anschließend durfte auch er wieder in die leicht eingegrenzte Freiheit der Weide. Nun holte ich Sembro. Auch ihn putzte ich zunächst. Und weil auch dieser Hengst mehr als Temperamentvoll drauf war, beschloss ich, ihn wieder auf die Weide zu bringen. Ähnlich war es mit Because, den ich deswegen aber trotzdem ritt. Allerdings zickte er schon beim Aufsattel extrem rum. Also führte ich ihn nur in die Halle, führte ihn ein paar Runden, bis er brav neben mir her ging und brachte ihn dann wieder weg.Autumn Coldness und Faidin Melody arbeitete ich zusammen. Zunächst putzte ich das unzertrennliche Pärchen fein Säuberlich, dann ging ich mit beiden zusammen Spazieren. Es klappte sehr gut. Schon bald konnten die beiden wieder zusammen auf die weide. Dort begannen sie sofort, sich zu kraulen.Nun putzte ich Bishr. Dann sattelte ich sie auf. Auf dem Platz ritt ich einige Runden Schritt. Es war alles noch ziemlich spannend für sie. Dennoch machte die Jungstute sich sehr gut.Als letztes putzte ich Wish. Anschließend ließ ich ihn im Roundpen laufen. Dann war ein anstrengender Tag endlich geschafft!
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      [quote name='Eowin' timestamp='1291552868']

      Tierisch aufregend - Neuankömmlinge auf dem Gestüt FederseeFür alle PferdeZiemlich aufgeregt ließ ich den Opel Astra die Auffahrt hinauf hoppeln. Der Wagen war nicht mehr der jüngste und ich war es gewohnt, VW zu fahren, nicht Opel. Aber mein Polo hatte keine Anhängerkupplung. Und hinter dem silbergrauen Auto hing der kleine, schwarzgraue Pferdeanhänger. Mit meinem neuen Pärchen – Colour of the Rainbow und What is it. Ich war wirklich aufgeregt, als ich die mit Kopfsteinpflaster gepflasterte Einfahrt hinauf fuhr und beobachtete, wie die Schneeflocken in Zeitlupe langsam auf die kahlen Kirschbäume niederfielen. Ich parkte nahe beim Stall und ließ dann sogleich die Klappe herunter und führte die beiden Pferde die kleine Rampe hinunter. Jenseits der weißen Holzzäune hatten sich bereits beinahe alle Pferde freudig versammelt und wieherten die Neuankömmlinge an. Von der Hengstweide her lugten uns Sammy Shaye, Bailey's Candyman und Colombo ruhig entgegen, während Cheero, Wish, Back in Moment und Sembro schon deutlich neugieriger waren und mit gespitzten Ohren über den Zaun blickten. Feuerspiel tänzelte ziemlich hin und her und wieherte beinahe unterbrochen, während Lausejunge schon prustend da stand und mit einem Huf scharrte. Einzig Because schien mehr als nervös bei der Ankunft des Neuankömmlings zu sein. Er lief mit hoch getragenem Schweif und geblähten Nüstern im Galopp immer wieder am Zaun entlang und wieherte den Hengst an.Ich wusste, dass ich zunächst diesem Stress Einhalt gebieten musste. Also band ich Rainbow erst vorsichtig am Hänger an und brachte What auf die Weide zu den anderen Hengsten. Nervös schloss ich das Tor hinter ihm wieder und stellte mich an den Zaun, um die Herde zu beobachten. Die ruhigeren Hengste hielten sich von Anfang an sehr bedeckt im Hintergrund. Sembro begehrte gewaltig auf und giftete What an, aber das Pony konnte sich durchsetzen. Erst, als Feuerspiel, Lausejunge und Because mit ihm abgerechnet waren, war die Rangfolge wieder geklärt. What ordnete sich hinter den Dreien ein und wurde, als er diese Stellung akzeptiert hatte, auch gut in der Herde aufgenommen. Sie hatten sich nicht ernsthaft bekämpft und keines der Pferde hatte nennenswerte Schrammen davon getragen.Ich war beruhigt und widmete mich Rainbow.Sie sollte auf die Stutenweide. Ich führte sie dort hin. Hier vertrug sich das Herdenverhalten anders. Die Stuten Bishr, Linnea, Novalis, Tiva Wyanet und Enya standen alle beisammen da, ganz friedlich, mit gespitzten Ohren und wieherten ihr ruhig entgegen. Ich ließ Rainbow auf die Weide und schloss wieder das Tor hinter mir. Sofort unterwarfen sich Novalis, Tiva und Enya. Linnea und Bishr begehrten sofort auf und wiesen ihr ihren Platz zu. Bishr war eine wirklich sehr gute Leitstute und sorgte so dafür, dass die Stute ohne irgendwelche Angriffe einen guten Platz in der Herde hatte. Schon wenige Augenblicke später fraßen sie friedlich nebeneinander.Gerade wollte ich aufatmen, weil alle Pferde ihren neuen Platz gefunden hatten, da hörte ich einen Wagen die Hofeinfahrt hoch rumpeln. Pepe war mit She's like the Wind angekommen!Wie sehr ich mich auf diese Stute gefreut hatte!Ich rannte auf den Wagen zu, begrüßte Pepe.Sofort führten wir gemeinsam die Stute vom Anhänger. Sie sollte zu den anderen Fohlen Pferden auf die kleine Weide und das Paddock. So führten wie sie direkt gemeinsam zu Faiding Melody, Autumns Coldness, Chou und Farah.Auch hier war die Rangfolge schnell geklärt: Wind legte sich kurz mit Farah um Platz zwei ein und ordnete sich dann bereitwillig unter dem Leithengst Melody ein.Ich freute mich sehr, dass es keine größeren Auseinandersetzungen gegeben hatte, denn Farah war wirklich eine kleine Zicke.Ich sah Pepe an. "Das hat toll geklappt!", stellte ich begeistert fest und grinste sie breit an. „Was hältst du von warmem Kakao?"​
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      [quote name='Eowin' timestamp='1298212296']
      Wieder Neulinge auf dem GFNeulinge: Larissa, Bluebayou, Easy SilenceRumpelnd folgte der Anhänger dem robusten Geländewagen die Einfahrt hinauf. Die Pferde darauf wurden unruhig, obwohl sie bisher immer ruhig geblieben waren. Sie schienen zu spüren, dass die Reise ein Ende nahm.Ich parkte so, dass ich keine Schwierigkeiten mit dem Ausladen haben würde und die Pferde entspannt auf die Weide bringen konnte.Wenn sie in die Herde integriert waren, waren sie aus dem gröbsten heraus und konnten sich gut einleben.Als erstes widmete ich mich den Hengsten, da ich nur einen Hengst, das Shetty Bluebayou, zu integrieren hatte.Ich führte ihn auf die Weide und sofort kam eine Horde neugieriger Hengste auf den Mini zu. Bailey's Candyman störte sich herzlichst wenig an dem Neuling, ähnlich wie Sammy Shaye, Colombo und Cheero, die sich ihm auch schnell unterwarfen, da sie kein Interesse daran hatten, in der Rangfolge aufzusteigen. Sie kannte es allesamt, unten zu stehen. Doch als Wish, Back in Moment und Sembro kamen, kamen die ersten Streitigkeiten auf. Schnell kamen auch die höher gestellten Hengste What is it und Feuerspiel hinzu, bis sich schließlich auch die Leithengste Lausejunge und Because unter die Masse tummelten. Durch ihr Erscheinen legte sich der Streit. Sie stellten die Rangordnung der Herde wieder her, schlichteten den Streit und brachten die Streithähne auseinander. Blue musste sich nun also unter Wish einordnen und blieb im unteren Drittel. Er schien allerdings nicht allzu unglücklich damit zu sein und begann bald friedlich zu grasen, wobei er sich mit Wish und Cheero bereits herzlichst anfreundete. Nun holte ich die DRP-Stute Larissa und die Warmblutstute Easy Silence vom Hänger. Sie in die Herde zu integrieren, würde vermutlich schwieriger werden, da meine Stuten allesamt aggressiver und verbissener waren – zumindest, wenn es um neue Mitglieder ging. Ansonsten hielten sie mehr als gut zusammen und verteidigten einander. Wenn die Rangordnung geklärt war, waren sie auch äußerst fair – doch dieses Klären ging oftmals nicht ohne Blutvergießen von sich. Daher hatte ich etwas Angst, als ich das Tor öffnete und die Stuten auf die Weide ließ. Wie ich erwartet hatte, kam die gesamte Herde in eisernem Zusammenhalt vom letzten Ende der Weide im vollen Galopp auf die Stuten zu. Larissa und Easy schienen sich schon zu verbrüdern, erste Freundschaftsbande gegen den „Feind Herde" zu knüpfen. Dann kamen sie, unter donnerndem Hufgetrappel: Vorne weg die Leitstute Bishr, dann Linnea, dann Colour of the Rainbow, gefolgt von Novalis, Tiva Wyanet und Enya.Sofort ging Bishr voran und beäugte die Neulinge. Erstaunlicherweise unterwarfen sich Larissa und Easy direkt Bishr und Linnea, sodass es zu keinen ernsthafteren Auseinandersetzungen kam. Mit den anderen Stuten kam nun ein allgemeines Giften, Ohren Anlegen, umherwandern und Andeutungen zum Treten auf, dann waren schnell die Fronten geklärt. Larissa und Easy behaupteten sich den anderen Stuten gegenüber und erlangten die Plätze Drei und Vier in der Rangordnung. Ich war sehr erleichtert und ließ die Stuten erst einmal alleine, aber ohne meine Neulinge aus den Augen zu lassen.Ich ging rasch in die Scheune und holte Heu, mit dem ich zunächst die Raufen unter den Unterständen auf der Hengst- und Stutenweide auffüllte. Auch hier herrschte bereits ein ruhiges Klima und kein Gerangel um die besten Plätze.So ging ich beruhigst in Richtung Paddock und fütterte hier auch für Faiding Melody, Autumn Coldness, She's like the Wind, Chou und Farah Heu.Am Abend holte ich alle Pferde hinein, brachte sie in ihre Boxen und fütterte das Kraftfutter für die, die welches bekamen – Bluebayou gehörte nicht dazu. So klingte ein aufregender Tag auf dem Gestüt Federsee mit ausgeglichenem Schnauben und das Klirren von Pferdenasen in Futtertrögen für mich aus.
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      [quote name='Eowin' timestamp='1303843329']
      Eine bunte Mischung NeuankömmlingeEs war anders.In der Hitze auf der Bank zu sitzen, ungetrübter blauer Himmel über mir, Vögel in den Bäumen, meine Pferde hinter den weißen Holzzäunen in Sichtweite. Der Schweiß rann mir von der Stirn, als ich in einer jähen Bewegung meine Bluse abstreifte und fortan nur noch mit Top auf der Bank vor dem Wohnhaus saß.Doch an nichts konnte ich mich erfreuen. Nicht an der Wärme, der Sonne. Nicht an dem rosafarbenen Blütenmeer, das meine Einfahrt säumte und so dicht war, dass man hier und da kaum das Kopfsteinpflster unter ihm erkennen konnte. Und auch nicht der Gedanke an die vielen Kirschen, die aus diesen Blüten heranwachsen konnte.Nein.Denn ich saß da und wartete auf meine neuen Pferde, die ich mir gekauft hatte.Normalerweise holte ich sie immer selbst ab, aber da meine Nase gebrochen war und ich keine Brille tragen konnte, war ich diesmal gezwungen gewesen, die Vorbesitzer darum zu bitten, mir meine neuen Lieblinge zu bringen.Ich seufzte tief. Welch mühseliges Warten! Ja, ich bekam beinahe eine Krise und stellte wie so oft schon fest, dass ich viel zu wenig Geduld hatte.Endlich hörte ich ein lautes Rattern.Ja, es war so weit! Das erste Pferd fuhr im Pferdewagen hinter einem kantigen Transporter die lange, von Kirschbäumen umsäumte Einfahrt hinauf!In einer raschen Bewegung stand ich auf, spurtete zur Auffahrt. Es war Stef mit dem Araber Black Smokey Dreamer, kurz Blacky. „Hallo!", begrüßte ich Stef herzlich, als sie geparkt und ausgestiegen war. „Schön, dass du da bist. Noch einen Moment länger und ich wäre geplatzt vor Vorfreude!"Wir lachten gemeinsam, dann holten wir Blacky vom Anhänger. Der Kleine war klatschnass geschwitzt.„Auf den Hänger gehen ist kein Problem, aber mit ihm fahren findet er ziemlich grausam", stellte Stef fest.„Das sieht man", meinte ich nüchtern. Auch diese Macke würde ich in den Griff bekommen. Gemeinsam brachten wir den Hengst auf die Weide und beobachteten, wie er sich langsam an die anderen Pferde annäherte, als bereits der nächste Wagen auf die Einfahrt geschlittert kam. Lost la Hija del Viva wurde gebracht.Ich freute mich sehr und nahm die Stute herzlich in Empfang, während Stef sich verabschieden musste, da sie noch weitere Termine hatte.Schnell war auch Hija in der Herde integriert. Als nächstes kamen Norwi und La Petite auf den Hof. Ich freute mich ganz arg, nicht nur, weil ich die Stute schon sehr, sehr lange kannte und schon einmal besessen hatte, sondern weil Norwi meine beste Freundin war, aber nur recht selten zugegen sein konnte. Wir brachten nun also auch die Araberstute Petite auf die Weide und beschlossen, nachher gemeinsam ein Eis zu essen, bevor Norwi wieder abreisen musste.Bis dahin war aber noch etwas Zeit und ich berichtete ihr, dass noch zwei weitere Pferde ankommen sollten, woraufhin sie mir versprach, mir zu helfen.Als nächstes kam Love Sux an. Die Carmaguestute stieg unerschrocken und gähnend vom Pferdeanhänger und nahm genau so ruhig, ja beinahe gelangweilt, die Annäherungsversuche der anderen Stuten in der Herde hin.Als letztes ratterte Headless' Wagen die Einfahrt hinauf. „Das ist Tiny", sagte ich leise und trocken, während ich spürte, wie sich ein Kloß in meinem Hals verfestigte. Wie sehr hatte ich mich auf das Ministütchen gefreut!Head stieg aus, ein fröhliches Lächeln auf den Lippen, und begrüßte uns trällernd. An ihrem breiter werdenden Grinsen ließ sich erkennen, dass man mir meine Nervosität offenbar am Gesicht ablesen konnte. Aber das machte nichts.Wir begrüßen uns, dann holten wir das Stütchen vom Anhänger und ich begrüßte die Kleine kniend. Ja, sie war wirklich klein. Und zuckersüß!Sie war fleißig dabei, mein Herz im Sturme zu erobern.Und als sie auf die Weide zu den anderen Stuten kam, legte sie eine Lebensfreude an den Tag, die mein Herz erweichen ließ. Ja, ich war schon jetzt hoffnungslos vernarrt in das Stürchen!Als auch Head sich verabschiedet und Ruhe in den Herden eingekehrt war, konnten wir rundgehen und füttern. Wish, Bishr, Fading Melody, Autumn Coldness, Because, Feuerspiel, Colour of the Rainbow, She's like the Wind und Domina führte ich zuallererst in ihre Boxen. Dort bekam jades einzelne Pferd eine gute Portion Heu, Müsli und Möhre und Apfel.Als der Teil der Pferde fleißig am Fressen war, holte ich den nächsten Teil, der aus Larissa, Bluebayou, Easy Silence, Sammy Shaye, Chou, Farah und Cheero bestand.Auch diese bekamen ihre Futterrationen, und diese musste ich noch neu nachstreuen, da ich das heute Morgen nicht mehr geschafft hatte.Als letztes holte ich die Zuchtpferde Lausejunge, Linnea, Novalis, Tiva Wyanet, Enya und Colombo rein. Diese bekamen ebenfalls ihre Futterration.Nun gingen Norwi und ich erschöpft aber froh durch den Stall, wo man überall zufriedenes Schnauben und Mampfen vernehmen konnte, und setzten uns in den Wagen, um unser versprochenes Eis zu genießen.
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      [quote name='Eowin' timestamp='1307891290']
      Ankunftsbericht für:Halik, Hektor, Blue Moon, Black eyed Smokey, Bestla, Leviathan, Love Sux, La PetiteHeute kamen mal wieder einige Pferde auf meinem Hof an.Ich war bestens vorbereitet: Die Weiden waren abgeäppelt, die Tränken gesäubert, die Raufen mit Heu befüllt, die Ställe waren ausgemistet.Jetzt musste nur noch ein Pferd nach dem anderen eintreffen.Ich hatte die Ankunftszeiten absichtlich so geplant, dass erst die Hengste und dann die Stuten ankommen sollten.Ich war schon sehr gespannt als der erste Anhänger ankam.Die Hengste, die kommen sollten, waren Halik Ibn Hawar, Hektor, Blue Moon und Leviathan. Sie kamen in geringen Abständen an. Ich holte mir einige Helfer hinzu und stellte sie zu den anderen Hengsten What is it, Feuerspiel, Because, Fading Melody, Wish, Sembro, Bailey's Candyman, Sir William, Galoppwunders Stern, Exotic Energy, Hollywoods Silver Dream, Goldnight, Offspring, Bullet form y Valentine, Lanzelot, Merry, Back in Moment, Majestro II, Coco, Black Smokey Dreamer, Bluebayou, Sammy Shaye, Cheero, Colomco und Lausejunge.Es war ein eigenartiger Anblick, sie Herde war in größer Aufruhr. Es wurde imponiert, getreten, gestiegen, gebuckelt, gegiftet und gebissen. Es dauerte eine lange Weile, bis sich die Herde ordnete, Ruhe einkehrte. Doch es schien noch um einiges länger zu dauern, bis die Rangordnung vollends geklärt war, denn immer wieder quiekte ein Pferd, dann trat eines aus oder brach vollends aus der Herde aus. Manche Hengste wurden verdrängt und man erkannte sehr genau, wer eher ruhig und wer ein Draufgänger war.Ich beobachtete das Spiel voller Genuss.Anschließend kamen die Stuten Black eyed Smokey, Bestla, Love Sux und La Petite an.Wieder bat ich meine Helfer, die Pferde mit mir auf die Weide zu bringen. Hier hatte ich bereits erheblich mehr Angst, da ich nicht nur harmlose Stuten hatte.Dennoch stellte ich sie zu den anderen Stuten A Tiny Pleasure, Domina, Novalis, Linnea, Tiva Wyanet, Enya, Lost la Hija del Viva, Larissa, Easy Silence, Chou, Farah, Rainy, Saphir, Wusel, Tarifa, Jumping Flea, She's like the Wind, Colour of the Rainbow, Autumn Coldness und Bishr.Und wie erwartet entbrannte ein ziemlich harter Kampf. Sehr stutentypisch wurde enorm viel gequiekt und so viel gebissen, getreten und was weiß ich, dass ich mir sicher war, dass ich morgen wieder Wunden zu versorgen hatte. Aber das war nicht schlimm. Diese Rangkämpfe waren notwendig. Und zudem natürlich. Also ließ ich sie machen.Bald verteilten sich jedoch auch die Stuten wieder in der Weide und gingen sich bis zum nächsten Kampf aus dem Weg oder rotteten sich in kleinen Gruppen zusammen. In drei Wochen werden alle sich aneinander gewöhnt haben und die Herde wäre wieder eins.Darauf freute ich mich schon.Und bis dahin ließ ich die Pferde allein und hoffte, dass alle sich gut einlebten.
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      [quote name='Eowin' timestamp='1335364249']
      Pflege für die StallpferdeHeute wollte ich mich um meine Stallpferde kümmern.Der Frühjahrsputz stand an und ich musste zunächst alle Pferde auf die Weide bringen.So brachte ich nach und nach Coco, Wish, Bishr, faiding Melody, Autumn Coldness, Because, Feuerspiel, Colour of the Rainbow, What is it, She’s like the Wind, Blue Moon, Hektor, Dwynn, Stay with Me, Over the Bridge, Antarktik und Zuma, Power of Love und Illusion nach draußen.Selbstverständlich freuten sich alle Pferde gewaltig und spielten ausgelassen miteinander.Währenddessen begann ich, die Boxen auszumisten. Es war eine ganze Menge Arbeit, weil ich über den Winter eine Matratze in die Stallungen hatte kommen lassen.Doch bald war ich damit endlich fertig und konnte einstreuen.Weil ich schon einmal dabei war, fütterte ich auch direkt alle Pferde und reinigte penibel die Tränken.Nun wurde die Stallgasse und der Putzplatz gefegt, die Reithalle geschleppt und das gesamte Sattel- und Zaumzeug geputzt.So weit so gut.Nun konnte ich also alle Pferde wieder rein holen.Ich putzte sie kurz über und scherte die Sportpferde unter ihnen.Auch dies war bald geschafft und ich konnte die Pferde wieder in ihre Boxen bringen. Sie freuten sich ersichtlich über ihr Futter und die frischen Boxen.Der erste Teil war also geschafft. Ich strich mir mit dem Handrücken über die Stirn. Pferde halten war halt doch anstrengend!
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    • Sunnyyy
      Erste Begegnung
      Heute war ein blöder Tag gewesen. In meinem Leben ging es zur Zeit sehr auf und ab und ich stand schon kurz davor einfach alles aufzugeben. Eigentlich wollte ich einfach nur weg. Am liebsten in ein anderes Land. Am allerliebsten eigentlich nach America, kalifornien, das Land der Träume, der Träume die wahr werden. Und mein Traum war es meine eigene Quarter Horse und Shagya-Araber Zucht zu gründen. Aber eine mit Klasse. Vielleicht würde dieser Traum ja auch irgendwann wahr werden, aber dafür bräuchte ich erstmal das Geld, was ich mir ja auch durch die Reitbeteiligung auf Fading Melodies verdiente. Jetzt ging´s mir aber vielmehr darum, mal einen freien Kopf zu kriegen. Als ich auf den Hof fuhr, stellte ich leicht erfreut fest, dass ich wohl alleine da war. Ich ging zu Fading und holte ihn von der Koppel. Erstmal wollte ich ihn einfach nur putzen. Ich holte seine Putzbox, nahm mir den Striegel und wirbelte sein Fell kräftig auf. Er genoss diese Massage sichtlich und ich musste lächeln. An seinem weißen Schulterfleck war ein Abdruck von einem Pferdehaufen, in den er sich wohl reingelegt hatte. Ich musste ganzschön schrubben, damit das einigermaßen wegging. Als ich ihn mit der Kardäsche putzte flog der Staub nur in alle Richtungen und ich musste wegen meiner Stab-Allergie undwillkürlich niesen. Fading zuckte mit den Muskeln und schaute sich zu mir um. Ich lächelte und sagte: "Alles gut." Doch sein Blick schien zu fragen: "Wirkllich?" Und so kamen mir fast die Tränen. "Ich glaube sowas versteht ein Pferd nicht. Lass uns einfach ein bisschen Spaß haben." Als wollte er antworten, schnaubte er mit leicht angelehnten Ohren. Also putzte ich ihn weiter. Als wir fertig waren, musste ich kurz überlegen, was wir machen sollten. Mir wurde gesagt, dass er nicht so einfach zu handhaben war, aber ich hatte eigentlich Lust zu Reiten. Als holte ich Sattel, Trense und Martingal und machte ihn fertig für´s Springen. Wärend er da angebunden stand ging ich auf den überdachten Reitplatz und baute uns Hindernisse auf. Als ich zurück zum Putzplatz kam, war Fading nicht mehr da. Ich lief sofort panisch los, konnte ihn aber bald mit erhobenem Schweif am Stutenoffenstall auf und ab traben sehen. Er ließ sich zum Glück leicht wieder einfangen und ich stellte fest, dass er wohl irgendwie den Knoten aufgekriegt haben musste. Nachdem ich einmal tief ein und aus geatmet hatte, ging ich mit ihm in die Halle. Die Hindernisse bekamen sofort seine volle Aufmerksamkeit. In der Mitte der Halle saß ich auf und ritt ihn erstmal ein paar Runden im Schritt. Da war er ja eigentlich ganz artig. Doch als es in den Trab ging, war er ganzschön flott und es war für mich ungewohnt auf so einem kleinen Pferd zu reiten. Machte aber nichts, da ich ja nicht sonderlich viel wog und recht gut reiten konnte. Volte für Volte versuchte ich Fading ruhiger zu kriegen und nach einiger Zeit klappte das auch. Er fing an zu kauen und gab seinen Rücken her. Zufrieden ritt ich mit ihm auf den Zirkel und gab ihm die Galopphilfe. Mit einem Auskeiler schoss er los, aber da er nicht das erste Pferd war, das unter mir bockte, war das für mich sehr unspektakulär. Die einzige Reaktion die ich darauf hatte, war ein herausforderndes Lachen. Ich zog ihn in eine Volte, um sein Tempo etwas zu drosseln und ritt dann gleich den ersten Sprung an. Fading setzte nochmal etwas mehr Druck an und Sprang nicht, über den Oxer. Nein, er Sprang nicht, er flog. Auch die Landung war derart sanft, dass ich schon garkeine Probleme mehr mit seinem schnellen Tempo hatte. Auch die anderen Sprünge gingen wie Butter. Als wir durch den Parcours durch waren, ritt ich ihn wieder auf den Zirkel und brachte ihn durch Paraden in den versammelten Galopp. Ich spürte, wie er die Hinterhand perfekt aktivierte und Spannung aufbaute. Zur Belohnung gingen wir in den Trab und ich ließ ihn die Zügel aus der Hand kauen. Am Ende konnte er mit der Nase schon fast den Boden berühren. Man hörte ihn immer wieder zufrieden schnauben und ich klopfte ihn am Hals und an der Kruppe. Als er sich genug gestreckt hatte, parierte ich in den Schritt und ritt ihn noch einige Runden am langen Zügel trocken. Ich war zufrieden und glücklich. Doch jetzt stand noch die Arbeit bevor. Nachdem ich ihm Sattel, Trense und Martingal abgenommen hatte, ließ ich ihn noch in der Halle, weil ich ja noch den Auslauf ein bisschen abäppeln und den Offenstall ein bisschen säubern musste. Zuerst hatte ich da nur das Problem, dass ich keine Schubkarre und weder nen Mistboy noch ne Forke fand, doch nach ca. 10 Minuten suchen, hatte ich dann alles beisammen. Ich sammelte eine Schubkarre voll Pferdeäpfel auf, brachte sie auf den Misthaufen und mistete dann noch fix den Offenstall ein bisschen aus. Nur ganz grob, weil sonst hätte ich stunden gebraucht. NAch getaner Arbeit holte ich Fading aus der Halle, kratze ihm noch einmal die Hufe aus und ließ ihn dann wieder zu den anderen Hengsten. Ich räumte noch schnell all seine Sachen weg und fuhr dann zufrieden, aber schöpft nach Hause.
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    • Sunnyyy
      Heute wollte ich wieder nach dem hübschen Hengst gucken. Er schaute mich schon auf geregt mit seinen eisblauen Augen an, als ich in die Stallgasse kam. Ich zog ihm sein Halfter über und nahm ihn aus der Box. Man merkte, dass er sich über meine Anwesenheit freute, so wie er mit den Ohren zuckte. Ich streichelte ihm über seine weiche Nase und erzählte ihm von den Ereignissen der letzten Tage. Es war als würde er mich verstehen. Er wiffelte und stubste mich an. Lachend fing ich an ihn zu putzen und zu Satteln. Dann ließ ich ihn noch ein bisschen angebuden und baute in der Halle etwas auf. Ich wollte ihr ein bisschen gymnastizieren, so dass ich Trabstangen hinlegte, ein Stangen L und ein paar kniehohe Sprünge aufbaute. Dann holte ich den kleinen und saß auf. Zuerst ritt ich ihn im Schritt ein paar Runden warm und lockerte ihn dann im Trab. Er streckte sich schön und kaute auf dem Gebiss rum. Als ich zufrieden war, nahm ich die Zügel auf und trabte ihn über die Trabstangen. Er hebte seine Füße fein hoch, sodass er keine Stange berührte. Ich lobte ihn überschwenglich und ritt mit ihm auf einen Zirkel, um anzugaloppieren. Zuerst hielt ich ihn versammelt, trieb ihn dann etwas an und bevor ich auf den ersten Sprung zuritt, versammelte ich ihn wieder. Nach dem letzten Galoppsprung vor dem Sprung, gab ich die Zügel vor, trieb ihn noch einmal kräftig und ging in den leichten Sitz. Fadin kahm super rüber und bekam dafür ein großes Lob. Die anderen Sprünge waren nicht anders. Als letztes wollte ich noch das Stangen L reiten. Ich stellte ihn rückwärts davor und gab ihm vorsichtig die Hilfe zum Rückwärtsrichten. Hochkonzentriert ging er rückwärts und als ich das eine bein nach hinten nahm, um ihn um die Ecke zu kriegen reagierte er super. Wir schafften es ohne Probleme und ich ließ ihn noch ein wenig traben und die Zügel aus der Hand kauen. Dann ritt ich ihn trocken, machte ihn fertig und brachte ihn auf die Koppel zu den anderen Hengsten.
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    • Jumpinghigh
      Hufschmied Bericht Forever Young Ranch
      Sammelbericht

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      Wir gingen nun also zum Hengststall, nachdem ich moehrchens Stuten behandelt hatte. Ich sollte heute noch 5 Hengste behandeln und einige Fohlen.
      Der erste Hengst hieß Seth und war ein Welsh A Hengst. Moehrchen holte ihn heraus und ich begrüßte den kleinen Kerl. Ich kratzte zuerst seine Hufe aus und fing dann mit dem Ausschneiden an. Die Hufe waren gut gepflegt sodass ich nicht viel Arbeit mit dem Hengst hatte. Außerdem benahm er sich wirklich gut. Ich feilte noch schnell die restlichen abstehenden Hornteile vom Ausschneiden glatt und Seth konnte auch schon wieder zurück in seine Box. Wir gingen weiter zum nächsten Hengst.
      Dieser hieß Turn The Page und war ein gekörter Falabella Hengst. Moehrchen holte den kleinen Hengst aus der Box und ich streichelte zuerst sein flauschiges Fell. Darauf hin kratzte ich seine winzigen Hufe aus und redete ein wenig mit moehrchen über ihre Fohlen bzw. über ihre Zucht. Zuletzt feilte ich die Hufe noch schön glatt, damit der 80cm große Hengst wieder über die Weisen flitzen konnte. Er benahm sich während der Behandlung sehr gut und moehrchen erzählte, dass er ein total lieber Hengst sei und sich super schnell an fremde Leute gewöhnte. Das freute mich zu hören und klopfte dem Hengst die Kruppe, worauf hin moehrchen ihn zurück in seine Box brachte.
      Wir gingen weiter zum nächsten Hengst, es war der englische Vollblut Hengst Shine A Light. Er wieherte moehrchen schon entgegen als wir in die Nähe seiner Box kamen. Moehrchen holte ihn heraus und hielt ihn in der Stallgasse fest. Sie hielt ihn mit einer Hengstkette, weshalb man darauf schließen konnte, dass er den Hufschmied vielleicht nicht ganz so mochte. Ich lies ihn zuerst meine Hand beschnuppern. Darauf hob ich seinen ersten Huf hoch. Er schmiss sofort den Kopf hoch und wieherte aufgeregt und nervös. Moehrchen beruhigte ihn wieder während ich seine Hufe einfach ganz normal als wenn nichts wäre auskratzte. Durch diese Routine entspannte sich der Hengst und fasste Vertrauen zu mir. Er lies mich sogar seine Hufe ausschneiden und feilen ohne dass er sich wieder aufregte. Da ich ihn nicht zu sehr anspannen wollte, beeilte ich mich, sodass Shine schnell wieder in seine Box zurück kam und wir zu meinem nächsten Patienten gingen.
      Er hieß Fading Melodies und war ebenfalls ein Welsh A Hengst. Er wurde heraus geholt und ich kratzte zuerst seine Hufe aus. Danach schnitt ich diese aus und feilte sie zuletzt glatt. Er benahm sich wie jedes Pferd von moehrchen sehr gut und diszipliniert. Er war sehr hufschmiedefromm, was meine Arbeit erleichtete. Mit einem Pferd was nur rumzappelte und rumlief konnte man nicht gut arbeiten. Ich war froh darüber solch tolle Patienten zu haben. Nachdem ich mit Fading fertig war gingen zum heute letzten Hengst namens Ybo, auch ein Welsh A Hengst.
      Er hatte glänzendes braunes Fell und eine süße Laterne als Blesse. Moehrchen holte ihn heraus und hielt ihn auf der Stallgasse fest. Er schaute sich zwar ab und zu nach anderen Stuten um aber er drehte nicht völlig ab. Ich kratzte seine Hufe aus, kontrollierte sie und schnitt dann störende Teile des Hufes heraus. Zuletzt feilte ich noch ein kleines Restteil ab und Ybo konnte wieder zurück in seine Box.
      Ich war nun fertig mit den Hengsten und es ging weiter zu den Fohlen.
      [© Jumpinghigh | Zeichen: 3265 mit Leerzeichen, ohne Überschrift; gezählt mit zeichenzähler.de]
    • Sunnyyy
      Völlig entspannt stieg ich aus meinem kleinen roten Auto und streckte mich erstmal genüsslich. Dann ging ich in die Sattelkammer, holte Fadings Putzkasten und Halfter und stellte den Putzkasten am Anbinder ab. Dann ging ich zur Weide. Mitlerweile war ja fast der ganze Schnee wieder weggetaut und es wurd braun und grün. Ich würde wohl auch bald wieder beginnen meine Pferde für die Turniersaison bereit zu machen. Schließlich konnte man nie früh genug anfangen. Heute stand aber nur ein Ausritt zum Seele baumeln lassen an. Das würde Fading bestimmt auch freuen. Der kleine Hengst stand am Ende der Weide, doch als er mich sah, wieherte er und machte sich auf den Weg zu mir. Ich freute mich riesig. Zum Glück hatte ich noch ein paar Leckerlies bei mir, die ich ihm zustecken konnte. Als er fast da war, ging ich ihm entgegen, halfterte ihn auf und gab ihm ne Hand voll Leckerlies, über die er sich riesig freute und gleich nach mehr bettelte. Ich lachte und ging mit ihm zum Anbinder. Dort putzte ich ihn gleich erstmal ordentlich durch. Er genoss es richtig, ließ den Kopf hängen und entspannte sich. Danach holte ich Sattel und Trense und sattelte und trenste ihn auf. Als ich mich auf den Sattel schwang lief er gleich euphorisch los und ich hatte keine Zeit mehr mir die Steigbügel kürzer zu machen. Aber egal, ich würde schon nicht runterfliegen. Wir ritten auf einen Feldweg und ich trabte ihn auch gleich an, damit er sich etwas lockern konnte. Zuerst war er ganz das Dressurpferd und lief wie versammelt, aber nach kurzer Zeit ging es dann und er gab Gummi. Ich wollte nur ne kleine Runde reiten, also galoppierte ich ihn an. Er düste sofort los und ließ sich kaum noch bremsen, aber das machte mir eher Spaß als Angst. Wir preschten über die Feldwege wie die irren und der süße fing trotzdem es recht mild war, an zu schwitzen. Nach einiger Zeit parrierte ich ihn wieder durch und ließ ihn am langen Zügel traben. Er genoss es den Hals richtig strecken zu können und os trabten wir zurück zum Hof. Bevor ich ihn auf die Koppel brachte, legte ich ihm eine Abschwitzdecke auf und gab ihm Futter. Als er den Eimer anfing durch die Gegend zu schmeißen, stellte ich diesen weg und nahm ihm die Decke wieder runter. Jetzt brachte ich ihn noch schnell auf die Wide, ich musste mich nämlich auch noch um die Pferde zuhause kümmern.
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      (c) by Jackyline ( 2334 Zeichen)
    • Sunnyyy
      Mal wieder war ich auf dem Weg zu Fading. Ich war zwar etwas erschöpft von der Osterfeier, aber ich freute mich trotzdem. Dennoch wollte ich ihm heute auch eigentlich nur eine Osterbescherung machen und nicht großartig mit ihm arbeiten. Als ich in die Stallgasse kam brummelte er schon. Ich nahm ihn aus der Box und brachte ihn in die Halle. Da düste er auch gleich los. Mit erhobenem Schweif und Kopf wie ein Araber. Lachend ging ich zurück in den Stall. Unterwegs schnappte ich mir noch Schubkarre und Mistforke. Dann mistete ich den Stall aus. Zuerst schob ich das saubere Stroh an die Seite und schmiss die Äpfel in die Karre. Danach holte ich das ganze nasse Stroh aus der Box. Zum Abschluss verteilte ich das alte Stroh und noch einen frichen Ballen in der Box. Es sah richtig gemütlich aus. Ich probierte die Selbsttränke aus und legte einen großen Heuhaufen in die Ecke unter dem Futtertrog. Dann holte ich den kleinen, der sich nun ausreichend ausgetobt hatte, wieder in den Stall. Dort band ich ihn an und putze ihn noch einmal ein wenig über so dass er richtig schick aussah. Als krönender Abschluss gab´s eine schöne Portion Futter mit ganz vielen frischen Möhren. Ich gab ihm noch einen Knutscher auf die Nase und entließ ihn in seine Box. Während er genüsslich kaute, kraule ich ihm noch ein wenig dir Stirn. Dann verabschiedete ich mich von ihm und fuhr wieder heim.
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      (c) Jackyline (1381 Zeichen)
    • moehrchen94
      Kurzer Pflegebericht für alle Pferde

      Da ich im Moment wirklich wenig Zeit hatte, beschränkte ich mich bei der Pferdepflege auf das nötigste. In meinem Leben ging momentan alles drunter und drüber, aber meine Pferde sollten nicht so sehr darunter leiden. Also schnappte ich mir eine Schubkarre und sammelte die Äppel von allen Offenställen auf. Es dauerte fast drei Stunden und eine weiter, die Unterstände neu mit Stroh einzustreuen.

      Ich reinigte die Tränken, füllte alle Heunetze und Raufen mit Heu und fegte die asphaltierten Wege. Dann nahm ich mir ein Pferd nach dem anderen vom Paddock, putzte sie und kontrollierte sie auf Verletzungen oder Auffälligkeiten. Aber ich konnte nichts feststellen, alle waren gesund und munter, auch, wenn momentan keines von ihnen im Training war. Wie so oft war ich froh, dass sie so große Offenställe mit so viel Platz zum toben bewohnten. Würden sie in Boxen leben, könnte ich den momentanen Zustand nicht verantworten.



      Als ich alle Pferde geputzt hatte, ging schon die Sonne unter. Ich öffnete für jede Offenstallkoppel eine Koppel und beobachtete kurz die Pferde, wie sie sich auf das lange Gras stürzten. Über Nacht durften sie sich dort austoben und an dem Gras satt fressen. Sie hatten es sich verdient. Als ich zurück ins Haus ging, um wieder um andere wichtige Dinge zu kümmern, hoffte ich nur, dass sich bald wieder alles zum Guten wenden und ich bald mehr Zeit für meine Süßen haben würde.
    • Jackie
      Verschoben am 20.10.2013
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    moehrchen94
    Datum:
    5 Okt. 2012
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