1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
Muemmi

Fürstentraum | Hengst | Trakehner

Fürstentraum | Hengst | Trakehner
Muemmi, 11 Feb. 2015
    • Muemmi
      Kapitel 5 - Gefühle und neues Personal (Ankommen)| 10.215 Zeichen | © Jackie




      Amy hatte nun beschlossen den Rat ihrer Schwester Lou zu befolgen. Es musste neues Personal her, denn so konnte die Heartlandfarm nicht überleben. Cayden und Ty als feste Angestellten reichten leider nicht aus. Beim Frühstück saßen alle beisammen um sich einen Plan zu überlegen. "Gut geschlafen?" fragte Großvater Jack, Amy. Amy schüttelte nur den Kopf. "Ganz und gar nicht, der gestrige Tag war grausam!" Jack seufzte und reichte Amy ein aufgeschnittenes Brötchen. "Ess erstmal meine Liebe." Amy nahm es dankend an. "Also Lou hast du dir schon etwas überlegt ?" Amy sah ihre Schwester nachdenklich an. Lou nickte. "Ich habe den restlichen Tag damit verbracht. Wir werden ein Halloweenfest in unserer Scheune organisieren, auf dem Flyer wird ebenfalls stehen das wir weitere Stallburschen und Praktikanten suchen. Außerdem habe ich schon eine Anzeige im Internet gestellt und in Zeitungen und Zeitschriften ebenfalls. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit wann wir einen Anruf bekommen." Ty blickte zu Amy. "Was hälst du davon ? Ich finde das Halloweenfest ist eigentlich eine schöne Idee, ich mein die letzten Scheunenfeste kamen immer super an!" Amy nickte. "Ty du wirst Recht haben! Sarah ?" - "Ich stimme euch einfach mal zu." Sarah war Amys Freundin die vor kurzem zugezogen war. "Sag mal Ty, wie geht es eigentlich deiner Mutter ?" Amy wusste das Tys Mutter öfters unter starken Depressionen litt und Tys Vater nicht mit Tys Beruf zufrieden war, deshalb gab es öfters mal Außereinandersetzungen. "Seit dem ich wieder aus meinem Koma vor einem Jahr erwacht war und du so tatkräftig für mich, als auch für meine Mum da warst, geht es meiner Mum wirklich hervorragend! Sie versteht sich besser mit Dad..." er hielt die Luft an, "...so wie Dad mit mir." Amys Augen leuchteten. "Aber Ty! Das ist doch fabelhaft!" Ty wurde rot. "Ja. Das ist es." Sarah war es die die beiden aus ihrem Gespräch riss. "SO, was steht denn heute an?". Amy wünschte sich insgeheim das Sarah dies nicht nachgefragt hätte. "Leider ziemlich viel!" sie seufzte und schaute Lou an. Diese hat wieder einmal die neusten Einträge in ihrem Notizbuch eingetragen. "Also, wir brauchen 3 freie Boxen für die neuen auszubildenen Pferde. Dann muss Talitha an der Longe gewöhnt werden, ich denke mal nach Halloween müsste sie auf jeden Fall soweit sein. Ich werde in der Zeit am Telefon lauern, Rechnungen schreiben, Futter bestellen und auf Bewerber warten. Und wenn die neuen Pferde kommen, bitte ich..." Lou sah Cayden an, "das du die Neukömmlinge annimmst und in die Boxen bringst. Vergiss nicht höflich zu sein." scherzte Lou. Amy rief schnell in die Runde "Dann werde ich gleich mit Ty die Pferde füttern und anschließend Lakritz gelassen spazieren führen, damit er endlich versteht ruhig neben einen her zu gehen. Sarah würdest du mit Cayden die Boxen frei machen ? Dann kann ich nachher noch mit Ty Findus an seine Fohlendecke gewöhnen. Und Lou du kannst ja an dem Flyer arbeiten." Jack meldete sich auch noch zu Wort. "Ich schau mal das ich die Zäune vom Unwetter noch etwas repariere, dann müsste ich noch den Garten mähen." die Mädchen schauten sich gegenseitig an, anschließend Jack. "Genau..." es war ein unsicheres genau. "Wenn du möchtest." sagte Lou zögernd.

      Im Stall mischten Ty und Amy bereits das Futter der Pferde, Ankömmlinge und der Zuchtpferde. "Amy, wieso hast du mich eigentlich nach meinen Eltern gefragt ?" Ty sah sie interessiert an. "Während es dir nicht gut ging, habe ich deine Mutter besser kennen lernen können. Sie liegt mir sehr am Herzen, sie hat etwas was dich wiederspiegelt." sie versuchte zu lächeln, auch wenn es ihr nicht ganz gelang. Tys Augen weiteten sich. "Heißt das ich liege dir auch sehr am Herzen?". Amys Herz schlug schneller. "Also..." sie stotterte, ihre Wangen glühten, "Ja, natürlich!" sagte sie eilig und dachte nach, doch ehe sie etwas sagen konnte fasste Ty ihre Wangen und küsste sie auf ihren Mund. Amy wäre fast urplötzlich rückwärts gefallen, konnte sich aber noch fangen. Ihr wurde heiß im Gesicht, als auch im Körper. "..." WAS WAR DAS !? Sie war sprachlos. Ty blickte ihr tief in ihre grau-blauen Augen. "Amy, ich weiß nicht ob du die letzte Zeit mitbekommen hast das ich etwas für dich empfinde." Sie schluckte und konnte sich Tys Blick nicht wiedersetzen. "I-Ich.. gl-glaube.. sch-schon." Ihr war es tot unangenehm. "Wi...Wir sollten weiter machen." sagte Amy schnell und griff nach der Futterschaufel. Ty verzog ein wenig den Mund, ließ sich seine Enttäuschung aber nicht anmerken. Das Füttern war schnell erledigt und Amy konnte sich nun zu Lakritz begeben um mit ihm spazieren zu gehen. "Ty möchtest du mit kommen?" Ty nickte und lächelte.

      Lakritz machte sich super. Erst letzte Woche haben sie mit dem Training begonnen. "Meinst du ich werde später genau so erfolgreich wie deine Mutter Marion ?" fragte Ty sie. "Natürlich!" Amy klang so selbstsicher wie noch nie. Dann dachte sie über den Kuss nach, und wurde langsamer. Sie wollte Ty eigentlich nicht darauf ansprechen, aber sie konnte sich auch nicht zurückhalten. Ty spürte ihre Unruhe. Er sah sie fragend an. "Weißt du Ty..." sie wusste nicht wie sie ihren Satz weiterführen konnte. "Du bist ein toller Freund..." natürlich wusste Ty das Freund so gut wie Kumpel hieß, er wartete jedoch nicht auf ein Satzende, sondern rettete Amy aus ihrer unangenehmen Situation. "Schon gut Amy." er nahm ihre Hand, lächelte und blickte gerade aus. Nun ging Amy Hand an Hand mit Ty und in ihrer rechten Lakritz. Plötzlich lächelte sie vor lauter Glücksgefühle. Sie hätte genügend Zeit sich einen Kopf über Ty zu zerbrechen und Ty würde sie immer noch verstehen. "Wir schaffen alles." sagte Amy überglücklich und verbrachte die restlichen 2 Stunden mit Ty und Lakritz.

      Währenddessen hielt Lucia mit ihrem Transporter auf den Hof an. Sarah stürzte sich auf die freundliche Dame. "Willkommen auf Heartland! Sie sind bestimmt Lucia die Gammon in springen ausbilden möchte nicht wahr !?" Lu nickte und schüttelte Sarahs Hand. Cayden half ihr beim ausladen und führte Gammon in die schon fertige Box. Die restlichen Boxen waren auch schon für Fürstentraum und Soul Dance bereit gelegt. Gott sei Dank bot Heartland genügend Platz für die auszubildenen, als auch für die eigenen Pferde. Das Telefon klingelte und Lou stürzte sich zum Höhrer. "Heartland, wie kann ich ihnen helfen ?". An der Leitung meldete sich eine Frauenstimme. "Hallo, mein Name ist Kate. Ich habe in der Zeitung gelesen das sie noch einen Stallburschen suchen." Lous Augen leuchteten auf.
      "Ja natürlich Kate! Wir bieten auch eine Ausbildung als Stallbursche und Ausbilder auf Heartland an." die Stimme am anderen Ende atmete erleichtert. "Wie alt sind sie denn?" fragte Lou noch schnell - "Ich bin 18, noch etwas jung, aber er ich bin unglaublich interessiert an eine freie Stelle, ich habe schon viel von eurer Farm gehört."
      "Super! Das ist echt klasse! Wann hätten sie denn Zeit?"
      "Ich kann gerne heute kommen, momentan bin ich ja leider arbeitslos."
      Als Amy wieder kam, musste ihr Lou sofort die gute Nachricht überbringen. "Aber das ist doch klasse!" schrie Amy ihre Schwester förmlich an. "TY! Hast du das gehört ?! Wir bekommen eine Praktikantin auf Heartland!" Ty rieb sich die Ohren und lachte. "Amy das konnte man einfach nicht überhören !" Amy wurde rot und kicherte. "Lou wie sieht es mit den Flyern aus ?". Lou grinste und präsentierte einer ihrer Entwürfe. "Hier, passt es so ?" Amy nickte. "Es sieht klasse aus!".

      "Guten Tag, ich bin Kate, ich hatte zu vor angerufen." Lou erinnerte sich und schüttelte Kates Hand. "Freut mich sie kennen zu lernen! Wollen sie nicht reinkommen und erstmal einen Schluck trinken bevor ich sie rund führe ?" Kate folgte ihr. "Nehmen sie doch platz." Lou wies ihr einen freien Stuhl zu. "Danke sehr." Kate wirkte schüchtern. "Du kannst mich übrigens dutzen, auf solche Kleinigkeiten legen wir Wert." sagte Lou lachend während sie am Tisch stand und Teewasser aufsetzte. "Das freut mich, so fühle ich mich auch viel lebendiger." scherzte Kate. Lou brachte die Tassen am Tisch und wartete auf Amy, Ty, Großvater und Cayden. "Das ist meine kleinere Schwester." sie deutete auf Amy, diese grinste Kate breit an. "Hallo." Amy kann man doch garnicht ernst nehmen... dachte sich Lou und musste grinsen. "Ty, unser Freund und Stallbursche..., Großvater..." Jack sah zu Kate, "Gerne auch Jack."
      Lou fuhr fort, "Und Cayden unser Praktikant. Seine Mutter hat ihn hier her gebracht damit er von uns lernen kann und uns gleichzeitig unterstützen kann und das macht er wirklich fabelhaft!" Lou deutete auf Cayden. In dem Moment sah Kate, Cayden schmunzelnd an. Ihre Augen erinnerten einen an Tigeraugen, sie waren mehr als nur ausdrucksvoll.
      Den restlichen Tag wurde Kate mit Heartland vertraut gemacht und sollte beim putzen der Pferde helfen.

      Halloween - Die Party
      Aus der Scheune dröhnte vom weiten Musik. Es war nicht zu laut, immerhin sollten die Pferde nicht in Panik geraten. Ty stand neben Amy. Beide empfingen mit einem Lächeln im Gesicht die Gäste. Sarah lief mit einem Tablett voller Getränke an den Gästen vorbei und Lou unterhielt sich gerade mit Kate. Alle waren da, leider auch Ashley Grant mit ihrer Mutter Val Grant. Amys Gesicht versteinerte als sie die beiden sah. Aber auch Tys Lächeln verschwand aus seinem sonst so makellosen Gesicht. "Ach, hallo Amy. Ich habe von deiner kleinen netten Halloweenfeier gehört." Ashley hob die Brauen nach oben. "Na weißt du, zufälligerweise suchen wir auch noch weitere Stallburschen und Praktikanten und wir würden sogar das 5-fache eures doch relativ kleinen Verdienstes zahlen." Val grinste schief und Ashley lachte. Beide gingen an Amy vorbei, diese sah aus als hätte sie ein Gespenst gesehen... oder eine Ashley. "Was soll denn der Scheiß?!" Ty war sauer und starrte zu Boden. "Ty... nicht so obzön." Amy seufzte und blickte den zweien hinterher. Ashley und Val Grant gehörten ein großes und ziemlich reiches Gestüt. Sie bildeten ebenfalls Pferde aus, allerdings auf einer brutalen Art und Weise!. "Lass uns den Abend genießen, wie wäre es mit einer Kostümschau?" schlug Amy vor. Ty lächelte. "Das hört sich super an. Sagen wir es doch den anderen..."
    • Muemmi
      Heart on Fire oder auch Chaos im Leben | 16519 Zeichen | © Ravenna




      Ganz dem Motto des Liedes "Firemane" angepasst - tragen sowohl Moon als auch ich eine Kombination aus Rot und Schwarz. Der Anzug ist - wie im Voltegieren üblich eng am Körper anliegend - in einem schwarz, die Hose reicht bis hununter zu den Beinen während die Arme frei sind. Darauf habe ich mit Hilfe von Amy rot - orangene Flammen gemalt, meine Haare sind zu einem Zopf geflochten. Moon´s Haare sind ebenfalls geflochten - sein Schweif jedoch weht frei umher. Die Tunierzöpfe sind mit einem roten Zopfgummie gesichert. Sein Gurt ist schwarz, ebenso wie die passenden Ausbinder. Die geschmückte Trense aus roter Biothane passt zum rot der Voltegierdecke. Auch Amy - die Moon longiert- hat ein ähnliches Outfit an wie ich.


      Kür
      Auf dem Platz führten wir Moon hin und her - gingen nocheinmal unsere Kür - oder eher meine - durch um auch keinen Fehler zu machen. Ich hatte sechs Jahre lang geturnt, doch einen Handstand auf einem sich bewegenden Lebewesen war etwas vollkommen anderes. Es hatte einige Wochen gedauert bis alles so saß wie es uns gefiel - dabei hatten die Männer des Hofes einiges zu lachen gehabt. Als wir dann schließlich in der Vorhalle auf unseren Aufruf starteten, wünschten wir einander Glück. Mit den ersten Klängen der Musik betraten wir im zügigen Trab die Halle - Amy hielt Longe und Peitsch- ich führte Moon am Reithalfter auf den Zirkel. Dann begann er brav - in seinem typischen Galopp- dem Hufschlag zu folgen, leicht hüpfend folgte ich seinem Weg dabei, als die ersten Trommelschläge einsetzten ging meine Hände an den Gurt. Beidbeinig und mit einer kurzen Stemmphase gelang es mir mein rechtes Bein nach oben zu schwingen, um es weit über Moons Po zu schwingen und sacht auf dem Rücken meines Pferdes zu gelangen - direkt hinter den Griffen des Gurtes kam ich in die übliche Sitzposition.Mit den Beinen - gestreckten Zehen- schwang ich mich nach vorn, dann wieder kurz nach hinten um auf dem Pferd zu Knien - nach einigen Momenten des Gleichgewichts finden streckte die linke Hand nach vor, wobei das rechte Bein nach hinten oben gestreckt wurde, dabei entstand ein Hohlkreuz in meinem Rücken. Von dieser pose aus gelangte ich erneut in den Grundsitz, schwang das linke Bein über den Gurt um mich einer 360° Drehung einmal um meine eigene Achse einmal herum zu drehen. Erneut im Grundsitz nahm ich eine kniende Position ein, ließ die Füße langsam nach hinten gleiten - meine Hände stützten auf den beiden Griffen mit Schwung aus dem Bauch heraus und den Beinen gelang es mir im Handstand zu landen. Aufgrund meiner Turnerfahrung gelang es mir die Pose eine gesamte Galoppade zu halten, bis ich mich auf meine Füße senken ließ. Ein Seil befestigt an Gurt half mir mein Gleichgewicht zu halten, während ich mich langsam auf ein Bein stellte, das andere mit der rechten Hand griff und es in einer Art Spagat nach oben hielt. Von dort gelangte ich wieder in den Grundsitz - mit dem Unterschied das ich jetzt zu Moons Po schaute. Ich ließ meine Arme im Takt der Musik um meinen Kopf wirbeln, klopfte im Takt der Trommeln, die ähnlich dem Takt meines Ponys schlugen auf seinen Po. Mein gelassender Hengst ließ sich nicht beirren, als ich mich erneut aufrichtete - auf dem Balken hätte ich jetzt wohl eine ganze Drehung absolviert, doch hier nach ich die Hände hoch über den Kopf nahm einen kurzen Anlauf um im Überschlag von Moon abzusteigen. Mit einem leisen Geräusch und einem "Uff" das mir die für einen Moment die Luft raubte landete ich mit nackten Füßen im Hallenboden. Amy brachte Moon zum halten - alle drei verbeugten sich vor den Richtern, ehe wir - Moon und ich schwer atmend - die Halle verließen. Draußen angekommen wusste ich einen Moment nicht wie mir geschah als sich plötzlich kräftige Arme um meinen Oberkörper schlangen, mich einmal herum wirbelten und jemand beinahe brüllte "Für mich habt ihr schon gewonnen!" - Cayden, breit musste ich Grinsen.
      Nachdem wir am Vormittag an einem Voltigiertunier teilgenommen hatten, wollten Cayden und ich den versprochenen Ausritt unternehmen, gerade wärmten wir noch unsere Füße gemütlich am Kamin - etwas beklommen, denn uns gegenüber saßen Ty und Amy, die Hände ineinander verschlungen. Wir wechselten miteinander ein paar Worte - Amy wollte heute zusammen mit Ty Fürstentraum an den Hänger gewöhnen - zwar kannte dieser ihn schon,doch so richtig warm war er mit diesem "Ungeheuer" nicht. "Wir beide machen heute einen herbstlichen Ausritt" - gerade als Amy antworten wollte, klingelte das Telefon. Sie reichte es mir - am Telefon war Rajandra, sie und Stelli hatten auf ihrem Hof wieder einige Pferde für mich zu versorgen - zwar passte es mir gerade nicht in den Kragen, doch Aufträge bedeuteten Geld - also machte ich einen Termin für heute Nachmittag aus. Amy war während dem Gespräch aufgestanden, küsste mich auf die Wange - verabschiedete sich für heute von mir und Cayden und gefolgt von Ty verließ sie das Wohnzimmer. "Cayden - ich hab gerade noch einen Auftrag bekommen für das Gestüt Tannenheide, der Ausritt muss leider warten..." Dabei senkte ich etwas den Blick, wollte ihm nicht ins Gesicht blicken. "Naja, kann man eben nichts machen, dann nutzte ich die Zeit um mich etwas mit Call zu beschäftigen, den Hufschmied muss ich bald wieder holen."

      Also setzte ich mich etwa eine Stunde später in den Wagen um zum Gestüt zu fahren - innerhalb einer Stunde war ich bereits da. Um die ganzen Pferde heute noch "abspeisen" zu können hatte ich meinen Kollegen Scott angerufen. Die Arbeit mit Stelli udn Rajandra machte Spaß, doch um alle Pferde gerecht zu versorgen, brauchte ich auch einfach Hilfe. Von beiden Frauen wurde ich begrüßt, zuerst ging es in den Stall in dem die Pferde von Rajandra zu versorgen waren. Die ersten beiden Pferde die sie mir aus der Box führte waren zwei junge EV Blüter, einmal War Dream ein hübscher Rappe, den ich als erstes untersuchte. Zunächst machte ich mich mit dem "kleinen" Kerl vertraut - ehe ich seinen gesamten Körper untersuchte und alle Gliedmaßen nach irgendwelchen Verletztungen oder Auffälligkeiten absuchte. In meiner Tasche suchte ich nach dem Fiebertermometer , nahm seinen Schweif beiseite um die Temperatur zu messen - nach einem kurzen Moment ertönte das leise piepen, ein Blick darauf verriet mir, dass die Temperatur im normalen Bereich lag. War ließ diese Prozedur wie ein alter Hase über sich ergehen. Stelli hatte für mich bereits die Spritze aufgezogen, denn sie war seit neustem auch fertige Tierärztin so konnte sie mir ohne probleme unter die Arme greifen. Die Spritzte hatte War schnell intus - und schon waren wir fertig mit ihm. Seine Zähne würde Scott kontrollieren, denn ich war auf diesem Gebiet nicht unbedingt die beste. "Wie die letzten Male schonmal - die Wurmkuren drücke ich euch wieder in die Hand und ihr gebt sie den Pferden in etwa..zwei Wochen." Die nächste war Obscured Clouds eine hübsche Mausgraue Stute ebenfalls ein EVB, mit guten Anlagen. Während der Untersuchung schubberte sie immer wieder an mir, knabberte an meiner Tasche und meiner Jacke, was mich immer wieder zum Lachen brachte. Ihre Temperatur war etwas über dem normalen " Könnte vielleicht ihre Aufregung sein, wenn ihr einfach in ein paar Tagen nochmal nachschaut, wenn sie immernoch erhöht ist, dann ruft ruhig nochmal an." Rajandra nickte - Stelli hatte es noch gar nicht mitbekommen da sie erneut die Spritzte aufgezogen hatte und zuvor schonmal Naim´ durchgecheckt. Schließlich ging auch ich in die Box zu Naim´, der hübsche Araber stand gut im Typ - begutachtete mich erst skeptisch , ehe sich seine braunen Ohren nach vorn legten und er neugierig an meiner Hand schnubberte - die Spritzte bekam er unter den Streicheleinheiten von Raja beinahe nicht mit - Stelli derweil gab Clouds ihre bereitete Spritze. Brummelnd stand in der Nebenbox eine schöne Rappstute, die mir durch die Gitterstäbe ihre Nüstern entgegen hielt, denn ich gab Naim´ gerade ein Leckerlie als Belohnung. Also wechselte ich geschwindt die Box, legte der jungen Stute ein Halfter an um sie vor der Box festzubinden. Als ich die Tür schloss, riss sie einen Moment den Kopf hoch und tat einige Schritte zurück - sanft redete ich ihr zu, lockte sie näher zu mir zu kommen, schließlich nährte sie sich mir wieder Neugierig. Auch sie untersuchte ich wie die Pferde zuvor, sie wollte mir den Bewegungen beinahe folgten und drehte ihren Kopf um mich auch ja genau zu beobachten. Als ich ihre Beine anhob, sie etwas nach vorn und hinten bog um ihre Beingelenke zu testen schien sie etwas wackelig auf den Beinen, also stellte ich ihren Fuß wieder fix auf den Boden. Rabbani war der nächste im Bunde - er stand jedoch etwas weiter entfernt von Farasha, sonst würde ihm die Stute wohl den Verstand rauben. An dieser Stelle war Raja wieder zur Stelle um ihn zu beruhigen, am Kopf zu kraulen um ihn etwas von mir abzulenken. Der Hengst tippelte öfter von einer Seite zur nächsten, brummelte und stampfte etwas mit dem Huf, sodass seine Untersuchung länger dauerte als ich gedacht hätte, aber schlussendlich wurden wir fertig. Gerade als ich mit dem hübschen Fuchs fertig war, kam auch schon Scott in den Stall um die Zahnbehandlungen durchzuführen, also hab ich Rabbani noch fix seine Impfung. Scott bereitete seine Utensielien vor und ich gab dem Hengst gleich auch noch eine kleine Sedierung um ihn etwas "gefühgiger" zu machen. Die Dämmerung setzte langsam ein und meine Uhr zeigte etwa 16 Uhr - traurig dachte ich an den Ausritt den ich und Cayden eigendlich vorgehabt hatten. Dennoch fuhr ich mit meiner Arbeit fort - Fanja eine typvolle Holsteinerstute von besonderer Fuchsfarbe. Mit einer fabelhaften Geduld ließ sie alles über sich ergehen, dann folgte eine Spritze. Noch ein wenig beknuddelte ich die Stute ehe ich auch schon den nächsten Patienten "an die Brust" nahm. Der nächste im Bunde war wieder ein Holsteiner - diesmal jedoch ein Hengst und ein unglaublich riesiger Apfelschimmel - auch hier hatte mir Stelli wieder das durchchecken vorweg genommen. "Hat sich der kleine benommen?" "Ja - etwas schwierig, aber da er mich ja kennt war er weniger aufgeregt, zwar ein Riese, aber sensibel durch und durch - da muss man immer ganz vorsichtig sein." Ich nickte ihr zu, überreichte die Spritze die Stelli dem Schimmelchen verpasste. Als nächstes führte mich Rajandra nach draußen, denn dort wären die nächsten beiden Pferde die ich untersuchen sollte - in einem geräumigen Paddock mit Unterstand standen zwei weitere Ponys. Ein Rapppony und eine Fjordstute. "Die beiden sollen auch einmal durchgecheckt werden - der Rappwallach hat einen kleinen Husten, da wollte ich dich mal raufschauen lassen. Die Norwegerstute trug den Namen Svea - sie ließ sich während der Untersuchung nicht stören, ihr Kopf hing nur auf halber Höhe, die Ohren hingen beinahe und die Augen der Stute waren wohlig geschlossen - als ich ihren Rücken hinab bis zur Schweifrübe tastete ob sie im Rücken irgendwelche Schmerzanzeichen zeigte. Anhand ihrer Reaktion nahm ich an das ihr wohl nicht fehlte, als ich ihr das Fiebertermometer zwischen die "Pobacken" schob, drehte sie mir schon ihren Kopf zu und brummelte ein wenig. "Na - das fand sie wohl nicht so toll" feixte Stelli, die sich schon daran machte mir wieder die Spritze aufzuziehen. Svea bekam sie dann auch fix unter die Haut, was sich etwas schwer darstllte da die kleine eine Rollvene hatte, aber mit Geduld und Spucke hatte ich auch dies fix hinter mich gebracht. In diesem Moment war ich froh darüber, dass der Paddock hier beleuchtet war, denn die Dunkelheit hatte bereits eingesetzt. Zusammen mit Raja holten wir nun Pete zum Anbindeplatz, die Decke des Wallachs nahmen wir gemeinsam herrunter. Schon beim führen hatte der Kleine wieder gehustet. Zuerst kontrollierte ich seine Schleimhäute, diese waren rötlich, aber nicht gefährlich. Das Messen der Temperatur ergab - normale Temperatur. Ich schaute mir den kleinen an, seine Atmung schien normal, ebenfalls die Herfrequenz - ich begann auf meiner Unterlippe zu kauen, denn der kleine schien nicht wie zunächst vermutet eine kleine Erkältung zu haben. "In welchen Situationen fällt euch denn auf das er hustet? Beim reiten,oder? " Raja überlegte einen Moment lang..."Am meisten fällt es auf, wenn wir füttern oder er auf dem Platz läuft..in diesem Sommer war es teilweise recht schlimm." Das kauen auf der Unterlippe wurde nicht unbedingt besser - "Ich würde bei dem kleinen einfach mal pro forma einen Allergietest machen, denn ich glaube Pete könnte eine Heustauballergie haben." Raja nickte zustimmend, ich nahm einen Abstrich seiner Schleimhäute, eine Blutprobe und versetzte ihm noch seine Spritze. Für diesen Tag verabschiedete ich mich von den beiden "Morgen oder übermorgen komme ich dann vorbei für den Rest der Pferde, heute Abend kann ich euch noch sagen was der Test so sagt."

      Die Rückfahrt gelang es mir beinahe kaum die Augen aufzuhalten - erst das Tunier und dann dieser Pferdemarathon - dies lag mir ganz schön in den Knochen. Am Hof angekommen lief mir Amy über den Weg "Fürstentraum macht sich wirklich super - das Longiertraining zeigt bereits Wirkung bei ihm und der Hänger - langsam ist es kein böses Monster mehr. Vielleicht eine Woche noch und wir können ihn entlassen. Ach übrigens - ich habe vorhin nochmal Soul Dance bewegt - das haben du und Cayden so toll gemacht, sie reagiert weich wie Butter auf die Hilfen! Die Stute ist fertig für ihre Heimreise. Dankeschön - das du mir trotz deiner ebenso begrenzten Zeit so unter die Arme greifst." Damit umarmte Amy mich noch bevor ich richtig aus dem Auto ausgestiegen war, freudig nahm ich diese entgegen - freute mich wirklich darüber das es so gut klappte mit unserer "Partnerschaft". Aus dem Stall sah ich gerade Cayden treten und schnur stracks hinüber zum Haupthaus laufen - Ob er wohl noch immer enttäuscht war? Zusammen mit Amy betrat ich zwar das Haupthaus - verzog mich jedoch in den Keller in dem ich mir mein eigenes kleines Labor gebaut hatte. Mit den nötigen Handgriffen stand ich also gerade am Mirkroskop, lehnte mich dann im Stuhl zurück massierte mit der rechten meinen etwas steifen Nacken. Mit einem Seufzen nahm ich dann das Telefon in die Hand rief Rajandra an - "Hallo, Raja - also ich kann mit den wenigen Utensilien hier bei mir nicht richtig feststellen was dem kleinen fehlt. Scott macht ja sicher noch die Zähne eurer Pferde,oder?" *Ja, er ist gerade dabei Fanja zu machen, dann haben es auch bald alle geschafft, bei Rabbani musste er ein wenig vom Hengstzahn wegnehmen, aber ansonsten sind alle gut.* "Dann sag ihm doch bitte er soll sich seine Sachen nehmen die er braucht von Pete und die Ergebnisse einschicken lassen, am Monatg hab ich dann die Ergebnisse auf dem Tisch und kann dir mehr sagen. Aber, was du so erzählt hast - läuft es auf eine Endoskopie hinaus, denn ich glaube Pete hat eine Heuallergie, doch ich mal erstmal nicht den Teufel an die Wand - lassen wir die Fachmänner draufschauen." Dann unterhielten wir uns noch ein wenig, bis ich schließlich wieder auflegte. Wieder lehnte ich mich zurück in den Stuhl - "Weißt du das ich immer noch sauer auf dich bin?" Caydens Stimme erklang mit einem Mal in meinem Rücken, doch klang sie freundlich, ja beinahe lachhaft. Auf dem Drehstuhl drehte ich mich zu ihm um ein entschuldigendes Lächeln auf meinen Lippen. "Das Geld das ich mit der "Klinik" einnehme ist das von dem ich lebe, damit unterstützte ich auch Amy und ihren großen Traum - nenn es ruhig..Schwachsinn,aber es ist fast zu meinem eigenen Traum geworden" Cayden nickte bedächtig, setzte sich neben mich auf den Boden, reichte mir die Schale Obstsalat die er mitgenommen hatte.. "Trotzdem solltest du dich nicht so sehr in die Arbeit stürzen - nicht das du noch daran zu Grunde gehst." Cayden senkte seinen Blick auf seiner verschränkten Knie - "Das wäre mir nicht recht - ich habe mein Praktikum hier verlängert, eigendlich sollte ich nur den Sommer über hier bleiben. Amy ist am Überlegen mich zu übernehmen - als richtiges Mitglied der Heartland Crew. Ich genieße jeden Tag auf Heartland, doch..." Ich hielt mit dem Löffel inne, eine Falte bildete sich auf meiner Stirn und ich verstand nicht - was wollte er mir damit sagen. Mir wurde in diesem Moment irgendwie heiß und kalt gleichzeitig und bevor mir die Schale aus der hand fallen würde stellte ich sie lieber ab. Das hier..diese Jungssache war gar nicht mein Fall..ich fühlte mich immer so Hilflos - einem Fisch auf dem trockenen gleich." Cayden - nicht..bitte..das würde zu viel verändern" - doch hatte sich dies nicht schon längst?
    • Muemmi
      Pflegebericht
      von Waldvoegelchen

      Ich hatte noch nicht mit meiner Familie und meinen Freunden darüber gesprochen, doch ich stand in regelmäßigem Kontakt mit einem Gestüt in Kanada, der Lake Mountain Ranch. Ich liebäugelte schon seit einigen Wochen, dorthin zu ziehen. Immerhin suchten sie einen weiteren Partner und in eine schon bestehende Zucht einzusteigen, wäre wohl das einfachste. Sie waren momentan auch groß am umbauen und ich könnte gleich bei der Planung helfen, also ein Stück weit bei einem Neuaufbau helfen. Zwar wusste ich, wie das grobe Hofleben aussah, aber ganz genügte mir das nicht. Ich war nie für viele Pferde verantwortlich gewesen, deshalb entschied ich mich, ein Praktikum auf dem Gestüt Silbersee zu machen. Da ich für 2 Monate dort wohnen würde, durfte ich meine Pferde vorrübergehend dort unterbringen.
      Der Alltag war im Grunde ziemlich eintönig, aber die kleinen Veränderungen jeden Tag brachten die Würze ins Leben. Schließlich arbeitete ich mit Pferden, die machten nicht immer das gleiche, hatten auch mal schlechte Laune der brachten mich mit Faxen zum Lachen. Trotzdem folgte ich immer einem Tagesplan.
      Dieser fing damit an, alle Pferde um 6 Uhr morgens in ihren Paddockboxen zu füttern. Blondie war dabei immer besonders gierig. Es sah immer so aus, als würde sie sich gleich durch die Futterluke ihrer Box quetschen, nur damit sie 2 Sekunden früher etwas zwischen die Kiemen bekommt. Mit Chaiply hatte ich mich auch richtig gut angefreundet, auch wenn ich ihn nie geritten bin. Am Anfang war er immer sehr zögerlich und wartete, bis ich an der nächsten Box war, bis er anfing zu fressen. Später holte er sich seine tägliche Streicheleinheit von mir ab und war beleidigt, wenn diese zu kurz ausfiel.
      Nach der Fütterung überprüfte ich die Fohlenweide, dort war nie viel zu tun, ich ging nur einmal am Zaun entlang und schaute, ob etwas kaputt war. Außerdem säuberte ich die Tränke und warf noch ein wenig Heu in die Raufe. Meine beiden Fohlen Brött und Crimetime gingen hier voll und ganz auf, jetzt, wo sie so viele Spielgenossen hatten. Eine Herdenordnung machte sich schon hier bei den Kleinen deutlich. Dawn of Hope war erkennbar die Leitstute und keiner wagte es, sich ihr in den Weg zu stellen. Friðmundur zankte sich das ein oder andere mit ihr, aber nicht oft und er ließ sich dann auch sehr leicht von ihr unterbuttern. Harmony und Little Lioness spielten fast immer zusammen und wenn ich abends vorbeischaute, kuschelten die beiden miteinander. Daydream stand oft abseits, weil sie es nicht schaffte, Hope von ihrer Position zu verdrängen und dann anscheinend beleidigt war. Ab und an gesellte sie sich aber auch zu meinen Stütchen, die mochten sich ganz gern.
      Danach widmete ich mich dem Trainingsplan der Pferde. Der sah jeden Tag anders aus und ich kümmerte mich eigentlich nur um 4 Pferde. Davor stellte ich aber an einigen Tagen noch Santino und Nacorde in die Führanlage.
      An einem Tag ritt ich 2 Pferde, die Disziplin hing vom Plan ab aber ich war da auch sehr flexibel, Englisch ritt ich alles und Westernpferde gab es auf dem Hof außer dem mir zugeteilten Aztek nicht. Dieser wurde jedoch auch Englisch geritten und ich freute mich eigentlich immer auf ihn, da er durch seine zusätzliche Westernausbildung wirklich auf die feinsten Hilfen reagierte. Ich trainierte ihn immer im Springen, dort zeigte er sein volles Potential, nur ein einziges Mal ritt ich mit ihm aktiv Dressur. Jedoch wurde er nicht nur von mir trainiert, er war noch wo anders in Beritt, weshalb ich ihn eigentlich nur 1-2 Mal in einer Woche ritt.
      Auf Gregor konnte ich mich die ganze Zeit überhaupt nicht einlassen. Zwar war er ein tolles Pferd aber so unglaublich stur, wie ein Shetlandpony. Ich ritt ihn immer abwechselnd Springen und Dressur, aber jedes Mal war es ein Kampf. Er mochte mich sichtlich nicht, aber es passt nunmal nicht jeder Deckel auf jeden Topf.
      Auf die anderen beiden Pferde die ich regelmäßig ritt freute ich mich jedes Mal. Déjà Vu war unglaublich gut ausgebildet, ging in allen Klassen S und war das Verlasspferd schlechthin. Mit ihr konnte man echt alles machen, alles konnte sie und ich merkte sichtlich, wie sich meine Reitfähigkeiten auf ihr stetig verbesserten. Sie brachte mir mehr bei als ich ihr.
      Und dann war da noch Fürstentraum, sein Name machte ihm alle Ehre und am liebsten würde ich ihn mit nach Kanada nehmen. Am Anfang war er sehr distanziert. Nicht in dem Sinne, dass er nicht auf mich gehört hätte, aber er machte keine Anstalten, sich mit mir anzufreunden, als sei er etwas Besseres. Aber schon nach 2 Wochen hatte ich ihm bewiesen, dass ich ihm würdig bin. Er vertraute sich mir an und beim Training legte er sich extra ins Zeug, auch bei Dingen, die ihm unbekannt waren. Er war sich sicher, dass ich ihm nur Gutes will. Dieser Hengst wird wohl in Zukunft wahrhaftig ein Traum für mich sein.
    • Muemmi
      Pflegebericht für - Santino, Gregor, Nacorde, Hollywood, River, Fenris, Fürstentraum, Floriano und Cesar

      © CatyCat
      Zeichen: 3465

      "Hallöchen meine Süßen!", begrüßte ich Florano und Cesar. Aufgeregt wieherten sie und drängten sich an die Boxentür. Ihre neugierigen Augen funkelten zu mir herauf und laut grummelten sie. "Jaaaaa, wir machen ja heute was schönes.", versicherte ich ihnen und führte sie in die Stallgasse, um sie zu putzen. Nachdem ich die beiden Frechdachse vom Dreck der Weide befreit hatte, holte ich für Cesar das Kutschgeschirr und für Floiano die Trense und Longe. Draußen befestigte ich Cesar vor dem kleinen Sulky und nahm Floriano als Handpferd mit. Gemeinsam verließen wir den Hof und machten eine gemütliche Schritt-trab Runde durch den Wald. Als wir zurück waren, entließ ich die beiden Raufbolde auf die Weide und schnappte mir Hollywood's Silver Dream. Der Hengst beobachtete mich aufmerksam und wich respektvoll zurück, als ich nach seinem Halfter griff. "Keine Angst Hollywood's Silver Dream, ich tu dir nichts. Du darfst jetzt ein bisschen laufen." Ich führte ihn zur Reithalle, ließ ihn dort etwas mit Gregor und River
      toben und brachte die Wildfänge schließlich wieder zurück. Als nächstes nahm ich mir Fenris, einen 7 Järhigen Norweger zur Brust und sattelte ihn. Fenris war wirklich tiefen entspannt. Gemütlich trotteten wir eine Runde durchs Dorf, vorbei an fahrenden Autos, LKWs und meckernden, nervenden Stadtmenschen, die aufs Land gezogen waren. Doch Fenris und ich ritten weiter und kamen nach 2 1/2 Stunden wieder am Stall an. Ich wusch ihm den Schweiß ab und entließ ihn in seine Box, zum Abendessen. Fürstentraum legte die Ohren an, als ich in seine Box trat und ihm sein Halfter überstreifte. Nach dem Putzen holte ich seinen Springsattel und ließ Nacorde schonmal in der Führmaschine laufen. Ich führte den sportlichen, jedoch recht kleinen Hengst in die Reithalle und stieg auf. Nach einigen Runden begann ich zu traben und galoppierte an. Als er weicher an der Hand wurde und begann sich zu lösen trabte ich über ein paar Trabstangen, nahm ein Cavaletti und überprang ein Kreuz. Fürstentraum blieb artig im Takt und schmiss die Beine bis zum Himmel. Im Galopp ritten wir eine Kombination als Steilsprüngen und Oxern an, setzten fehlerfrei hinüber hinweg und stellten höher. Nach 130cm machten wir Schluss für heute und ich tauschte die Pferde in der Führanlage. Fürstentraum durfte sich mit Abschwitzdecke trocken laufen, während ich Nacorde nur noch rasch in der Halle ausgebunden über Stangen und kleine Ricks longierte und dann schließlich in seine Box brachte. Zum Abschluss machte ich mir Santino fertig und ging aufs Dressurviereck. Es war inzwischen spät, die Sonne war untergegangen und ich schaltete die Strahler auf dem Viereck ein. Santino lief ruhig seine Runden im Schritt und ich spürte, wie er allmählich an Schwung und Schub gewann. Als es soweit war, begann ich mit einfachem Vorwärts-Abwärts, um ihn im nächsten Zug Aufzurichten und aufs Hinterbein zu bekommen. Kraftvoll schob der Hengst die Hinterhand unter den Schwerpunkt und trat aus der Schulter. Santino lief wirklich wie ein kleiner Gott. Seine Tritte waren gesetzt und sein Rücken aufgewölbt. Auf seinem Bauch war deutlich die Rinne erkennbar, die zeigte, dass er mit den Bauchmuskeln arbeitete. Wir ritten einige Lektionen, dann ließ ich die Zügel lang und Santino streckte sich abwärts. Ich klopfte ihm den muskulösen Hals und machte Schluss. Kurz bevor ich ging brachte ich noch Fürstentraum, den ich fast vergessen hatte wieder in seine Box und schaltete das Licht im Stall aus.
    • Muemmi
      Sammelpflegi für Santino,Gregor,Atztek,Nacorde,
      Fürstentraum,Fenris und Silver Dream.
      Ich telefonierte heute schon sehr früh mit Flooh um mich um ihre Pferde heute zu kümmern.Als wir dann auflegten und ich wusste was ich mit den 7 Wallachen/Hengsten machen durfte setzte ich mich in mein Auto und fuhr los.Nach einer Stunde kam ich dann auch endlich bei Flooh an da ich Stau hatte war ich nun voll im Zeitverzug.Nun parkte ich das Auto auf dem Parktplatz und ging in den Stall,Santino war der erste den ich heute auf meiner Liste stehen hatte,also holte ich ihn mit seinem Halfter aus der Box und band ihn dann davor an.Als er nun angebunden war holte ich sein Putzzeug,dann putzte ich ihn erstmal auf beiden Seiten Kräftig über und kratzte ihm die Hufe aus.Dan als das Fertig war holte ich seine Gamaschen,den Longiergurt den Kappzaum und die Ausbinder,er bekam alles drauf und wir gingen zum Platz.,ich ließ die Longe länger nach dem ich das Tor geschlossen hatte und fing an Santino zu Longieren.Santino lief auf jeder Seite eine Halbe Stunde alle drei Grundgangarten und durfte sich danach dann Wälzen.Ich brachte seine Sachen weg und nahm das Halfter und ging zum Platz,wo ich die Hufe auskratzte.Nun waren wir auf dem Weg in seine Box,ich putzte ihn nochmal schnell über und stellte ihn dann mit seinem Futter in seine Box und ging rüber zu Gregor der als nächstes eine Stunde Dressur mit mir gehen musste.Gregor wieherte,ich band ihn ebenso an der Box draußen an und holte danach wieder sein Putzzeug.Ich putzte ihn und kratzte die Hufe aus.Danach ging ich in die Sattelkammer und holte seinen Sattel und seine Trense.Ich machte beides auf Gregor drauf und zog den Sattel fest.Dann trenste ich ihn und ging mit ihm in die Halle.Gregor und ich übten eine Stunde Dressur und danach war ich mit meiner Kraft schon fast am Ende aber mir fehlten immer noch die 5 anderen Pferde also stieg ich ab und ging mit Gregor wieder zum Stall,ich trenste und Sattelte ihn ab und Halfterte ihn danach auf.Dann brachte ich den Sattel und die Trense weg,kratzte seine Hufe aus und brachte ihn mit seinem Futter in die Box.Dann nahm ich seinen Putzkasten und brachte ihn in die Sattelkammer auf dem Weg nahm ich Atztek's Putztasche mit und hängte sie vor seine Box.Atztek schaute mich brummelnd an,ich nahm sein Halfter und halfterte ihn auf.Als er mich anstupste weil ich ein Leckerlie in der Tasche hatte musste ich sehr Lachen.Ich band ihn draußen vor der Box an und gab ihm das Apfel Leckerlie.Dann fing ich an auch ihn zu Putzen,kratzte zum Schluss die Hufe aus und holte seine Gamaschen und Springglocken die ich ihm dann auch gleich ummachte.Dann holte ich den Springsattel und die Trense für Atztek und Sattelte ihn erstmal locker angezogen auf.Dann trenste ich ihn.Zum Schuss zog ich den Sattel an und ging mit ihm auch schon in die Halle wo ich die Hindernisse von Flooh's Stallknecht schon aufgebaut bekommen hatte.Nun ritt ich Atztek warm,er war so super artig,dann ritt ich nun noch einmal im Galopp um die Halle und wich den Hindernissen so aus das es Kopfsache für ihn war und machte mich dann bereit fürs Springen.Ich trainierte ihn eine Stunde im Springen,einmal den Oxer,dann den Steilsprung,die Kombination und auch normal hoch gebaute Sprünge in seiner Klasse.Danach ritt ich ihn noch Trocken und stieg dann auch ab.Trotz das er einmal einen Steilsprung gerissen hatte war alles wunderbar verlaufen.Dann am Halleneingang kratzte ich gleich seine Hufe aus und sagte ihrem Stallknecht das er die Hindernisse umbauen könnte,dann ging ich mit Atztek auch schon wieder zum Stall hoch.Ich Sattelte und Trenste ihn danach ab und brachte alles in die Sattelkammer zurück auch darunter die Gamaschen,Hufglocken und die Putztasche die ich benutzt hatte.Dann durfte Atztek auch endlich mit seinem Futter in die Box.Nun holte ich Nacorde's Putztasche und holte seine Sachen soweit schonmal in den Stall um nicht nochmal laufen zu müssen.Dann holte ich Nacorde aus seiner Box und band ihn davor an.In der Zeit wo er ruhig stand holte ich die Futterschalen aus den drei Boxen raus.Dann ging ich wieder zu Nacorde um ihn zu Putzen.Zum Schluss kratzte ich die Hufe aus und machte seine Gamaschen und Hufglocken um.Dann Sattelte und Trenste ich Nacorde.Als alles Fertig war zog ich den Sattel nochmal an und ging dann zur Halle.Dort wartete schon der Stallknecht auf mich.Ich ritt Nacorde dann auch erst zwanzig minuten warm und Trainierte ihn dann ebenfalls mit Steilsprung,Kreuzsprung,eine einfache Kombination und auch normal aufgebaute Hindernisse mit vier Stangen.Mit Nacorde war ich auch eine Stunde im Parcour beschäftigt da er auch fünf mal die Hindernisse gerissen hatte.Nun ritt ich ihn trocken bis ich dann irgendwann abstieg zum Halleneingang ging und ihm die Hufe auskratzte.Dann sagte ich dem Stallknecht bescheit das ich die Halle heute nicht mehr brauchen würde.Da ich ja nur noch drei Pferde machen müsste und mit zweien davon ins Gelände wollte und eines davon aufm Platz longieren wollte.Nun ging ich mit Nacorde zum Stall,nahm ihm die Trense ab und machte sein Halfter drauf,dann nahm ich den Sattel runter und brachte dieses in die Sattelkammer.Danach machte ich ihm die Gamaschen und Hufglocken ab und brachte diese Weg und im Gegenzug brachte ich dann schon Fürstentraum's Putztasche mit.Ich nahm Nacorde und ging mit ihm und seinem Futter in die Box und hing dann nach dem ich die Box zugeschoben hatte das Halfter an die Box.Dann ging ich rüber zu Fürstentraum.Ich nahm sein Halfter,halfterte ihn auf und führte ihn dann raus,an der Box band ich ihn dann an und begann zu Putzen.Zum Schluss brauchte ich auch wieder nur die Hufe auskratzen und holte dann gleich den Longiergurt und den Kappzaum.Als er Fertig war ging ich mit ihm zum Platz.Wie mit Santino longierte ich ihn auf beiden Seiten eine Halbe Stunde in allen drei Grundgangarten,ich brachte seine Longiersachen weg und dann durfte er sich noch Wälzen und ich kratzte am ende seine Hufe gleich am Platz aus.Dann ging ich mit ihm am Halfter den Hof hoch in die Stallgasse rein,ich band ihn nochmal kurz vor der Box an,machte ihm sein Futter fertig und brachte die Putztasche von Fürstentraum weg und brachte die Putztasche von Fenris mit und hing sie zuerst an seine Box der kleine Norweger wieherte mir schon entgegen.Nun nahm ich Fürstentraum und sein Futter und brachte ihn ebenfalls in seine Box.Dann schob ich die Box zu und ging nochmal zu Nacorde um seine Schüssel aus der Box zu holen.Dann machte ich mich auf um Fenris und Silver Dream rauszuholen.Ich putzte beide schnell über und Sattelte dann Fenris.Ich hatte mir überlegt das ich Silver Dream als Handpferd mitnahm.Also Trenste ich Fenris auf und hatte an Silver Dream einen Langen Strick dran gemacht nun ging ich mit beiden auf den Hof wo ich dann auf Fenris stieg und Silver Dream an die rechte Hand nahm.Ich war grade losgeritten da war alles ganz ruhig,nach einer gewissen Zeit war immer noch alles Ok,dann trabten wir ein Stück und Galoppierten sogar ein längeres Stück was auch Super klappte,nun war ich mit Fenris und Silver Dream auf dem Rückweg und dann waren wir auch schon wieder auf dem Hof angekommen wir waren eine ganze Stunde unterwegs gewesen und dann Stieg ich von Fenris ab und band erst wieder Silver Dream im Stall an und Sattelte und Trenste dann Fenris ab und brachte beide mit Futter in die Box dann nahm ich die Futterschale bei Fürstentraum raus und packte in der Zeit die Sachen von Fenris und Silver Dream weg und Fegte dann die Stallgasse.Danach hatten die beiden Aufgefressen und ich konnte die Futterschalen auch rauusnehmen.Dann wusch ich sie alle noch ab und ging dann wieder zu meinem Auto nach dem ich mich von allen Pferden verabschiedet hatte und machte mich auf den Nachhause weg.
    • Muemmi
      Sammelbericht
      Heut war es kalt als ich das Haus verließ weshalb ich mir eine Mütze angezogen hatte. Ich stieg ins Auto und fuhr zu Floooh da ich ihr versprochen hatte heute zu Helfen. "Morgen" begrüßte sie mich schon als ich austieg. "Morgen was soll ich tun?" fragte ich sie. "Kannst du dich um die Pferde kümmern ich muss noch etwas organisiren ". "Klar mach ich, meinst du nicht das du dir mal einen Stallburschen anschaffen solltes?" sagte ich noch bevor ich im Stall verschwand. DéjàVuschnaubte mir auch schon entgegen. Ich bergüßste sie kurz und ging dann in die Futter kammer wo ich das Futter von DéjàVu und Blondi holte. Kaum stand ich mit DéjáVus Futter in der Box stecke auch schon eine Schnute im Eimer.Ich machte trozdem weiter und schüttete das Futter in den Trog. Die Stute grumelte zufrieden. Nun bekam auch Blondie ihr Futter und sie mampfte auch zufrieden ihr Futter. Ich gab allen nacheinander ihr Futter bis alle Gefüttert waren. Anschleißen bekamen auch noch Adina, Royal Daydream, Santino, Gregor, Fürstentraum,Fenris, Floriano, Cesar und Woezel ihr Futter. Ich deckt Woezel, Cesar und Florianoein und brachte sie auf die Weide. Dann deckte ich auch die anderen Stuten ein und brachte sie bis auf Adina und Daydream auf die Weide. Ich begann Daydream zu putzen und und legte ihr das Longierzeug an. Ich führte sie auf den Platz wo ich sie longierte. Anschleißend machte ich sie Weidefertig und brachte sie zu den anderen Stuten auf die Weide. Ich puzte auch Adina und ritt sie auf dem Platz. Als ich fertig war machte ich auch sie Weidefertig und brachte sie auf die Weide. Fürstentraumund Fenris brache ich ebenfalls auf die Weide. Santiano putzte ich und sattelte ihn. Mit ihm ritt ich in der Halle da es begonnen hatte zu regnen. Als ich fertig war ritt ich ihn trocken und führte ihn zurück. Auch ihn machte ich Weidefertig und brachte ihn dann zu seinen Kumpanen auf die Weide. Als letztes war Gregor dran mir ihm machte ich etwas Bodenarbeit. Auch er kam danach auf die Weide. Nun begann ich die Boxen auszumisten als ich fertig war holte ch die Pferde und Ponys rein da esw mitlerweile schüttete. Zufriden grumelten alle Pferde als sie wieder im Stall standen. Ich verabschiedete mich von Floooh und fuhr nach Hause.


      © Wolfszeit/2252 Zeichen
    • Muemmi
      [​IMG]

      Pflegebericht Gestüt Naundorf private Zuchtpferde

      Butch, Little Sweetness, Trink auf´s Leben, Rasputin, Polarfuchs, Lacura, Weyganda, Red Diamond, Seana, Perfect Image, Ravallo, Fürstentraum und Tigra

      Ich war lange nicht mehr im Stall gewesen. Die Prüfungen standen bald an und ich kam trotz strahlendem Sonnenschein kaum mehr zum Reiten. Auch heute wollte ich meine Lieblinge nur auf die Koppeln entlassen, die Weiden kontrollieren, Heu auffüllen und die Boxen misten. Idefix hingegen legte sich bei der erstbesten Gelegenheit faul in die Sonne. „Dein Leben hätte ich manchmal gerne...“ murmelte ich, packte mir vier Stricke und führte die Stuten Sweetness, Lacura, Seana und Perfect Image auf ihre Weide. Brav standen sie alle zu mir gewandt, als ich nach und nach die Stricke auf der Weide ausklingte, bevor sie davontrabten und ihre Nüsten über das langsam spriesende Gras wandern ließen. Dann ging ich zu Tigra, die weiße Shire Horse Stute hatte ich vor kurzem bei mir aufgenommen und führte sie jetzt auf ein etwas kleineres, abgetrenntes Stück neben der Stutenweide. Sweetness und Lacura kannten Tigra schon von früher, als sie noch Fohlen waren und zusammenstanden. Ich wollte aber kein Risiko eingehen und sie erstmal aneinander gewöhnen, bevor ich sie direkt zusammen stellte. Dann kamen die Männer an die Reihe. Buch gierte schon über die Türe, seit ich mit Tigra vorbei gekommen war, ich glaube, dass sich da wohl noch eine Romanze entwickelt. Er schob mich regelrecht aus der Tür, woraufhin ich ihn erst einmal ordentlich schimpfen musste. Daraufhin kam Idefix um die Ecke und bellte wie verrückt. Eines wussten meine Lieblinge – wenn Idefix bellte, dann war es ernst! Also beruhigte sich der Riese wieder und ließ sich dann auf die Hengstweide führen. Danach folgten immer im Zweierpack Säufer und Rasputin, Polarfuchs und Ravallo, Weyganda und Diamond und zum Schluss der ebenfalls neu eingegliederte Fürstentraum. Sie tobten sich auf der noch spärlich begrasten Wiese aus, wobei Butch nur zwei Sprünge machte und dann wieder nach Nahrung suchte oder zu Tigra hinüber wieherte, die sich davon nicht im geringsten beeindrucken ließ. Ich lief am Zaun entlang und kontrollierte die Trinkbecken. Dann karrte ich etwas Heu auf die Wiese, was heute gut möglich war, da kein Wind ging und lief zurück zum Stall. Dort machte ich mich ans Misten, putzte die Tränken und Futtertröge, füllte letztere für den Abend und mistete die Boxen. Zusätzlich füllte ich die Heunetze und kontrollierte die in den Boxen festgeschraubten Bürsten und Lecksteine. Nachdem ich mit meiner Arbeit zufrieden war und alles passte, kehrte ich die Stallgasse und die Sattelkammer, die ich nach meinen Prüfungen einmal komplett aussortieren und putzen wollte. Ich freute mich schon tierisch auf die freie Zeit nach dem Abitur... Dann konnte ich mich endlich wieder auf den Rücken eines meiner Pferde schwingen und über die Hindernisse springen, die auf dem Sandplatz vor sich hinstaubten. Ich pfiff nach Idefix, der irgendetwas zu erschnüffeln versucht hatte und jetzt auf mich zufetzte. „Hast du Hunger? Komm, lass uns Mittagessen machen!“ meinte ich und streichelte ihn liebevoll, bevor ich mit ihm zurück zum Haupthaus lief.
    • Muemmi
      [​IMG]
      Pflegebericht für alle privaten Zuchtpferde


      Walking to the Moonlight, Maifee, Season´s Princess, Tigra, Fürstentraum, Ravallo, Perfect Image, Seana, Red Diamond II,
      Weyganda, Lacura, Polarfuchs, Rasputin, Trink auf´s Leben, Little Sweetness, Butch, Tainted Love Toffifee​


      Es fing langsam an kalt zu werden und die Blätter färbten sich immer mehr gelb, rot und orange. Ich lief in dicker Jacke und Schal rüber in den Hauptstall und lächelte, als ich den Gang entlang sah. Die Pferde waren noch draußen auf der großen Koppel, standen unter den Tannen und grasten die letzten Reste ab. Ich schob die großen Heurationen über die Stallgasse und füllte die Raufen. Dann schob ich den Mistkarren vor mir her und mistete die Boxen. Idefix war im Haus geblieben und kaute weiter auf seinem Kauknochen herum, den er am Nachmittag von einem der Einsteller geschenkt bekommen hatte. Der kleine Jack Russel war ein richter Rabauke und gab immer höflich Pfötchen, was ihm viele Herzen zukommen ließ. Also arbeitete ich alleine, kehrte die Stallgasse ungestört sauber und warf eine Portion Hafer und Müsli nach der anderen in die Tröge. Als es anfing zu dämmern, lief ich mit den ganzen Stricken über der Schulter zur Koppel und pfiff. So langsam gewöhnten sich die Jungs an die Routine und kamen jetzt langsam in einem Pulk auf mich zu. Zuerst holte ich Butch, Polarfuchs und Toffifee zusammen ab, dann Säufer, Rasputin, Ravallo und Red. Die vier waren langsam erwachsen geworden im Kopf und ließen sich jetzt auf einmal an den Stricken führen, zwei auf jeder Seite. Fürstentraum war anständig und passte auf Maifee auf, die kleinste Stute auf dem Gestüt. Er guckte sogar sorgfältig über die Türe, ob alles in Ordnung war, als ich erst sie und dann ihn in seine Box brachte. Fast so, als wäre sie ein kleines Fohlen. Zuletzt lief ich hinter zu den Stuten, es war schon deutlich dunkler geworden, den Weg zwischen den weißen Zäunen konnte man aber noch gut genug erkennen. Walking und Tigra strahlten ebenso hell mit ihrem Fell, daneben lief Seana, nicht minder hübsch leuchtend in der Abenddämmerung. Es wurde jetzt schnell deutlich kühler. Ich zog die Jacke und den Schal enger und brachte auch Image und Sweety, Princess und Lacura von der Koppel in den warmen Stall. Ich hörte sie alle mampfen und kauen, schloß das Tor auf der Rückseite und löschte dann das Licht. Dann huschte ich über den Hof, beleuchtet von der Wandleuchte am Haupthaus, die ich ausgelöst hatte. „Ja, ich bin wieder da Kleiner, schon fertig mit dem Knochen?“ fragte ich Idefix, der natürlich den Schlüssel gehört hatte und aufgesprungen war. „Komm, wir hauen uns jetzt auf die Couch zusammen und schauen einen Film!“ meinte ich, wuschelte ihm durchs Fell und ging in die Küche, einen heißen Tee machen.

      (c) Muemmi
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Album:
    Sportzentrum Naundorf - Gnadenweide
    Hochgeladen von:
    Muemmi
    Datum:
    11 Feb. 2015
    Klicks:
    910
    Kommentare:
    8
  • Fürstentraum

    unbekannt x unbekannt
    unbekannt x unbekannt| unbekannt x unbekannt
    Geburtsdatum: 06.11.2004
    Zucht: Privatzucht Fratzi

    Gekört/Gekrönt: Ja
    Geschlecht: Hengst
    Rasse: Trakehner
    Stockmaß: 1,62 m
    Fellfarbe: Dunkelfuchs
    Abzeichen: keine

    Besitzer: Muemmi
    Ersteller: Delilah
    VKR: verfallen

    Charakter: energiegeladen, lernfähig, unbestechlich, lieb
    Gesundheit: Sehr gut

    Eignung: Springen, Military, Dressur
    Ausbildung: Bodenarbeit, Eingeritten
    Galopp: E
    Dressur: E
    Springen: S
    Military: E
    Western: E
    Distanz: E
    Fahren: E

    Erfolge:
    2. Platz 262. Springturnier
    1. Platz 263. Springturnier
    2. Platz 279. Springturnier
    1. Platz 67. Synchronspringen

    Nachkommen:
    Donnergroll, Black Amore, Caravelle, Mahira

    Bilder:​