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Arktiswolf

Fürst van Maximilian | ♂

Hannoraver x englisches Vollblut

Fürst van Maximilian | ♂
Arktiswolf, 27 Jan. 2017
Ofagwa und Snoopy gefällt das.
    • Arktiswolf
      Sammelpflegebericht - Hannoveraner



      Es war ein wunderschöner Januarmorgen. Die Sonne strahlte zum Fenster hinein und ließ mich direkt wesentlich motivierter aufstehen. Sofort sprang ich aus dem Bett und zog meine Reitsachen an. Danach gab es fix Frühstück und machte mich dann schon auf den Weg zum Auto. Ich übernahm heute bei Stefanie den Stalldienst, da sie den ganzen Tag unterwegs sein würde.
      Pünktlich kurz vor 8 Uhr stand ich auf ihrem Hof. Sie erklärte mich noch kurz das ein oder andere, drückte mir eine Liste in die Hand und musste dann schon los. Ich ging erst einmal in den Stall und studierte den Futterplan, immerhin wollten die lieben Vierbeiner ihr Futter haben. Nachdem alle ihr Futter hatten, legte ich schon die Halfter bereit und holte bereits Schubkarre und Mistgabel.
      Als dann alle fertig waren, halfterte ich sie nacheinander auf und brachte die Stuten und Hengste getrennt auf ihre Weiden. Die Pferde schienen sich auch sichtlich über den Weidegang zu freuen und tobten zufrieden über die Weide. Ich machte mich stattdessen an die Stallarbeit und begann die Boxen auszumisten. Als ich die letzte Schubkarre weg hatte, streute ich alle frisch ein, füllte die Heunetze wieder auf und kontrollierte die Tränken.
      Nun konnte ich mit den Pferden beginnen. Zuerst schnappte ich mir Code of Mystic Girl und begann sie gründlich zu putzen. Die hübsche Stute hatte die zwei Stunden Weide schon dafür genutzt, sich gründlich einzuschweinen. Doch nach einer halben Stunde war auch sie sauber. Ich schnappte mir Kappzaum und Longe und machte mich dann auf dem Weg zum Longierzirkel. Zuerst wärmte ich Code ein wenig im Schritt auf beiden Händen auf, ehe wir auch Trab und Galopp dazu nahmen. Ich wollte bei der jungen Stute die Muskeln aufbauen und an der konstanten Selbsthaltung arbeiten. Die Trainingseinheit verlief auch wirklich gut und nach 20 Minuten beendeten wir das Training zufrieden mit einem Spaziergang.
      Als Code wieder trocken war und zurück auf die Weide durfte, nahm ich von dort Oricono Flow mit. Es war schon lange her, aber die Stute war mal in meinem Besitz gewesen und ich war stolz, wie gut sie sich gemacht hatte. Ich holte die Stute von der Weide und putzte auch sie gründlich. Danach sattelte ich sie und machte mich auf den Weg in die Halle. Nachdem wir uns beide warm gelaufen hatten, schwang ich mich in den Sattel und wir trainierten einige Grundlagen. Besonderes Augenmerk legte ich auf die Seitengänge, welche besonders auf der rechten Hand noch ein wenig haperten. Nach der Stunde waren wir zwar beide k.o., aber glücklich.
      Danach war eines von Stefanies neueren Pferden an der Reihe: Fürst van Maximilan. Ich machte mich während des Putzens erst einmal in aller Ruhe mit dem Hengst bekannt und er schien die Aufmerksamkeit auch sichtlich zu genießen. Nachdem wir uns gegenseitig in Gegenwart des jeweils anderen wohlfühlten, trenste ich ihn auf und trat einen kleinen Spaziergang mit ihm an. Maxi war ein wirklich sympathischer Hengst und der Spaziergang war sehr entspannt.
      Kurz danach versorgte ich auch noch den zweiten Hengst. Ramires war Stefanies Liebling, weshalb ich ihm einen Ausritt gönnen wollte. Ich holte den Rappen von der Weide und putzte ihn erst einmal gründlich, dann sattelte ich ihn und eine halbe Stunde später saß ich im Sattel. Wir drehten nur eine kleinere Runde, aber es war dennoch schön. Auch wenn wir nur kurz galoppierten, schien Ramires ausgelastet genug zu sein.
      Nun waren nur noch die Jüngsten an der Reihe. Mit den vieren wollte ich nicht gar so viel machen, da ihre Konzentration noch begrenzt sein würde. Ich begann mit Ramazotti Amaro, holte ihn von der Weide und putzte den Hübschen gründlich. Dann gingen wir in die Halle, wo wir ein wenig das Fohlen ABC trainierten und Grundlagen festigten. Dann war Rando an der Reihe. Er war schon etwas weiter und hielt auch beim Putzen brav still. Für ihn baute ich in der Halle zwei Cavaletti auf und beschäftigte ihn mit Stangenarbeit.
      Kurz danach longierte ich auch Soulmate's Death und nutzte auch da Trabstangen für etwas Abwechslung. Zu guter Letzt stand noch ein Spaziergang mit der hübschen Saevitia an. Gemeinsam liefen wir in den Sonnenuntergang. Als wir wieder da waren, brachte ich alle Pferde in den Stall und machte die Abendrunde. Jedes Pferd bekam sein Futter und dann war ich für heute hier auch schon fertig.
      [4319.Zeichen] by Eddi
    • Arktiswolf
      Sammel - Pflegebericht Hannoveraner

      Ein schöner Sommertag begann und ich wusste sofort, heute wartete viel Arbeit auf mich.

      Also holte ich mir meine erste Stute aus dem Stall. Code of Mystic Girl war die erste, die an der Reihe war und ich begann sie gründlich zu striegeln. Bis das schwarze Fell sauber strahlte und ich ihre Hufe hob und säuberte. Dann kämmte ich ihr Langhaar und legte ihre Springausrüstung an. Als alles befestigt war führte ich sie zur Halle und stieg auf, dort begann ich die junge Stute warm zu reiten. Dann machte ich die ersten Sprünge mit Code und übte eine ganze Weile, bis ich schließlich die Kleine trocken und nahm ihr dann die Ausrüstung ab und brachte sie auf die Weide, wo sie sich erstmal in der Sonne entspannen konnte.
      Dann ging es weiter mit dem großen Braunen namens Fürst van Maximilian, den ich auch erstmal gründlich striegelte und dann seine Hufe säuberte. Als diese sauber waren kämmte ich sein Langhaar und sattelte ihm auch seine Springausrüstung. und brachte ihn zur Halle, wo ich ebenfalls mit ihm erstmal warm ritt und dann die Hindernisse überwand, ehe ich ihn später trocken führte und mit abgelegter Ausrüstung und angelegter Decke auf die Weide brachte.
      Nummer Drei war an der Reihe, meine schöne Oricono Flow. Ich holte die Stute mit dem minimalen Sabino aus der Box und striegelte ihr dunkles Fell, sauber, bis es wieder gesund glänzte. Dann hob ich einen Huf nach den anderen hoch und säuberte diesen gründlich, ehe ich mit dem nächsten Teil weitermachte, der Langhaarpflege. Also kämmte ich ihr schwarzes Deckhaar und machte sie dann für die Halle bereit, heute stand Dressurtraining an. Somit ritt ich sie in der Halle erstmal warm, ehe ich mit den komplizierten Figuren begann. Wir übten knapp eine ganze Stunde und hatten vieles erreicht, weshalb ich sie kräftigt lobte und sie dann auf die Weide brachte.
      Schon war die nächste fertig und ich machte mit meinen Schleifenhengst Ramires weiter. Der große Rappe blickte mir schon freudig entgegen als ich ankam und ihn rausholte. Er war zwar ein arroganter Kerl, aber bei mir ein kleiner Schatz, da wir uns schon so gut verstanden. Also holte ich den Striegel aus seinen Putzkasten und reinigte sein Fell, von sämtlichen Dreck. Als dieser nun endlich der Vergangenheit gehörte, machte ich mich an das Langhaar des Hengstes und kämmte dieses solange, bis es ohne weitere Stops durchzukämmen ging. Nun waren die Hufe an der Reihe und ich hob eines nach den anderen hoch, säuberte es, putzte es aus und ließ es wieder zu Boden sinken. Dann legte ich ihm seine Dressurausrüstung an, er sollte ja mal hier drin gefördert werdeb, was dann auch in der großen Reithalle geschah. Er stellte sich gut an, zwar mit einpaar kleinen Fehlern, aber das war nicht weiter schlimm, es war ja eine große Abwechslung vom eigentlichen Springen. Ich überforderte ihn nun nicht weiter, brachte ihn zurück zum Stall, legte die Ausrüstung des Hengstes ab und ließ ihn auf die Weide, ehe ich alles restliche verstaute.
      Dann kam Soulmeath's Death an die Reihe und ich holte die junge Stute aus der Box, ehe ich sie gründlich striegelte. Dann säuberte ich ihre Hufe und kämmte das langhaar der Jungstute. Nun war es vollbracht und ich brachte sie nach ein wenig Longieren auf die Weide.

      Dann kümmerte ich mich um die dreckigen Ställe, mistete sie gründlich und verteilte frisches Stroh in den Boxen. Dann füllte ich die Tröge auf und holte alle Pferde wieder rein, da sich ein ziemlicher Sturm entwickelte...
      [3452. Zeichen] by Snoopy
    • Arktiswolf
      Heute ging es für mich mal wieder zu den White Wolf Stables, wo ich die beiden Neulinge von Ailsa Johnson untersuchen sollte. Es handelte sich bei den beiden um zwei Warmbluthengste und sie waren erst seit knapp einem Monat auf dem neuen Gestüt. Doch Ailsa war vollkommen begeistert von ihnen, dass merkte man sofort, als ich ankam, sie mich begrüßte und dann zum ersten Patienten führte.
      Dieser hörte auf den Namen Phex und gefiel sogar mir wirklich gut. Er war ein schicker Blue Roan und an Eleganz nicht zu übertreffen. Jedoch hatte Phex es auch faustdick hinter den Ohren, weshalb Ailsa mich schon einmal vorwarnte, aber noch war ich guten Mutes. Das änderte sich schnell. Nachdem Phex im Schritt und Trab vorgeführt worden war, sollte er am Putzplatz ruhig stehen bleiben und sich untersuchen lassen. Das fand Phex jedoch gar nicht toll und zappelte unentwegt herum.
      Ich brauchte Ewigkeiten, ehe ich seine Augen hatte kontrollieren können und die Maulsperre einsetzen können. Dann kontrollierte ich nämlich erst einmal seine Zähne auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Aber alles war in Ordnung und so entließ ich ihn schnell wieder. Danach wurde der Jungspund erst einmal abgehört und dann auch noch von oben bis unten abgetastet. Wie erwartet war Phex rundum fit.
      Also konnte ich ihn nun guten Gewissens impfen. Er bekam insgesamt vier Impfungen: Influenza, Herpes, Tetanus und Tollwut. Spritzen gehörten definitiv nicht zu Phex Lieblingen und dementsprechend stellte er sich auch an. Mit der tatkräftigen Unterstützung von Ailsa schaffte ich es dann aber doch, den ungestümen Hengst zu impfen. Abschließend gab es für ihn nur noch die Wurmkur ins Maul und schon war er fertig.
      Der nächste Patient hieß Fürst van Maximilian. Von ihm hatte ich schon einiges gehört, aber persönlich hatte ich ihn noch nie gesehen. Er war ein schöner Brauner mit ruhigem Blick. Laut Ailsa würde seine Untersuchung auch wesentlich schneller von Statten gehen. Tatsächlich ließ sich der Fürst wunderbar vorführen und stand dann auch am Putzplatz wie eine Eins.
      Ich lobte ihn kurz, ehe ich den Pupillenreflex kontrollierte und danach seine Zähne. Auch bei ihm war alles in bester Ordnung, also hörte ich ihn nur noch fix ab und begann dann mit dem Abtasten. Dabei fing ich immer beim Genick an und ging dann die Wirbelsäule entlang bis zum Schweifansatz, ehe auch noch die Beine an der Reihe waren. Alles war in bester Ordnung und so konnte auch Fürst geimpft und entwurmt werden.
      Nachdem das alles geschafft war, erneuerte ich noch die Impfpässe und entließ dann auch Fürst wieder in seine Box. Ich verabschiedete mich noch von Ailsa und machte mich dann auf den Heimweg.
    • Arktiswolf
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      Ruhig und als wäre er nie woanders gewesen, stolzierte der braune Hengst auf der Weide herum. Kopf hoch erhoben und alles im Blick fassend.
      Fürst van Maximilian hieß der Neuankömmling und Ailsas neuer Schützling.
      Die rothaarige Frau stand alleine am Gatter und beobachtete den Hannoveranermix aus der Ferne. Der Hengst war am Morgen angekommen und durfte sich nun endlich die Beine vertreten. Lange würde sie den Fürst aber nicht draußen lassen. Es sah stark nach Regen aus und der Neue sollte nicht gleich am ersten Tag eine schottische Winterdusche abbekommen. Er sollte sich erst einmal langsm einleben.
      Der Braune trabte elegant am Zaun entlang und rief ab und an nach seines Gleichen. Zwischendurch bekam er sogar Antwort wo der Hengst dann ganz still stehen blieb und lauschte. Wenn er sich mit den anderen vertrug, würde er auch bald auf die große Koppel dürfen.
      Ailsa griff nach dem Strick und öffnete da Weidentor um den Großen zurück in den Stall zu bringen. Neugierig sah Maximilian der Fremden entgegen und schnobberte auch gleich an ihren Jackentaschen herum die himmlisch nach Leckereien dufteten. Nachdem er sich den Strick einharken lies, bekam er auch ein Leckerlie den er genüßlich zerkaute und am liebsten gleich ein weiteres haben wollte.
      Doch Ailsa blieb standhaft was ihr bei seinen süßen Annährungsversuchen recht schwer fiel.
      Der Hengst bezog seine neue Box und bekam dann auch erst einmal was vernünftiges zu Futtern, ehe sich Ailsa um den Rest ihrer Aufgaben kümmerte.
    • Arktiswolf
      „Cassandra?“, tönte eine neugierige Stimme durch den Stall. Es war erst kurz nach sieben, doch im Stall herrschte schon reger Betrieb, immerhin wollten unsere liebsten Vierbeiner versorgt werden. „Cassandra! Du solltest mich doch wachmachen, ich wollte dir so gerne helfen!“, jammerte Ailsa vorwurfsvoll. Das rothaarige Mädchen stand in der Tür der Futterkammer und hatte die Hände in die Hüfte gestemmt.
      „Ich dachte, wenigstens sonntags solltest du ausschlafen dürfen! Die morgendlichen Arbeiten schaffen Justin und ich auch alleine“, meinte ich lachend, reichte Ailsa aber bereits zwei Futtereimer, denn von der Arbeit würde ich sie sowieso nicht abhalten können. Insgeheim hoffte ich noch immer, dass sie sich für die Ausbildung zur Pferdewirtin entschied, denn sie war wie geschaffen dafür, doch bisher hatte sie uns noch keine Antwort gegeben, was ich auch durchaus verstehen konnte, denn es war eine schwerwiegende Entscheidung.
      Zusammen fütterten wir die Pferde und sammelten dann alle leeren Eimer wieder ein, um sie abzuwaschen und wieder in die Futterkammer zu bringen. Dann stand auch Justin schon im Stall, wenn auch sehr unausgeschlafen und gähnend. Zu dritt waren die Pferde dann auch schnell auf die Weiden gebracht und schon hatten wir gar nicht mehr viel zu tun, es mussten nur noch die Boxen gemistet werden.
      Auch das ging wirklich fix, wenn man so viele fleißige, helfende Hände hatte. Ich war Ailsas Großeltern dankbar darüber, dass sie ihre Enkelin nach Schottland gebracht hatten, es schien so, als gehöre sie schon immer mit zur Burg.
      Nachdem alle Stallarbeiten verrichtet waren, ging es erst einmal zum Frühstück. Es war immer schön, als kleine Runde am Tisch zu sitzen und während des Essens grob den Tag zu planen. Da Wochenende war, war Ailsa auch den kompletten Tag über da und würde überall helfen wollen. Ich sagte da natürlich nicht nein, sondern hatte sie auch schon eingeplant.
      Unser Tag begann deshalb mit einem Ausritt mit Phex und dem neusten Hengst Fürst van Maximilian. Da Ailsa und Phex wirklich toll harmonierten, stand es gar nicht zur Debatte, wen sie bekam. Ich hingegen würde mich unserem Neuzugang widmen. Maximilian war an sich ein freundlicher und ruhiger Hengst, deshalb machte ich mir gar nicht so viele Sorgen.
      Gemeinsam holten wir die Hengste von der Weide, um sie dann im Stall zu putzen. Gut eine halbe Stunde waren wir dann bereit. Ich hatte mir bereits gestern Abend eine neue Strecke zurechtgelegt, welche ich heute gerne probieren wollte, den Hengsten würde sie sicherlich Spaß machen.
      Doch des ab und an durchwachsenen Wetters gingen wir regelmäßig mit den Pferden ins Gelände. Es war wichtig für die Jungspunde, damit sie genügend Abwechslung und Bewegung erhielten. Das Resultat waren, selbst im Winter, arbeitswillige und ausgeglichene Pferde und das galt auch für Phex und Maximilian.
      Mit Ailsa konnte man schön ausreiten. Sie unterhielt sich gerne, hatte aber auch nichts gegen ein angenehmes Schweigen, während man die Natur genoss. Ab und an beobachtete ich das Pferdepaar neben mir und war mehr als zufrieden mit dem, was ich sah. Ailsa war eine kluge und einfühlsame Reiterin, genau richtig für Phex.
      Der Ausritt war dementsprechend sehr entspannt und lief nach Plan ab. Die Hengste hatten genügend Bewegung gehabt, aber durch unsere lange Schrittphase am Ende waren sie auch schon wieder so gut wie trocken, als wir die Burg erreichten. So mussten sie nur noch abgesattelt und abgebürstet werden, ehe sie zurück auf die Weide durften.
      „Wie kommst du eigentlich mit Grace voran?“, fragte ich Ailsa neugierig, während wir das Sattelzeug säuberten und es dann wieder ordnungsgemäß verstauten. Die junge Barockstute namens Graceful Eclipse gehörte seit Ende Dezember offiziell Ailsa und bisher machte sie ihre Arbeit mit der Dreijährigen mehr als gut.
      „Wir machen viel Bodenarbeit und Spaziergänge. Grace macht das Spaß und sie blüht richtig auf!“, erzählte sie begeistert. Ich bot ihr an, heute bei unserem Hängertraining teilzunehmen. Dies sollte vor allem für unsere kleine Pashmina sein, aber Grace würde eine kleine Auffrischung sicherlich auch nicht schaden und so verabredeten wir uns kurz nach Mittag in der Halle.
      Dort erwartete mich dann auch direkt eine etwas aufgeregte Ailsa. Man merkte, dass sie ab und an noch unsicher in dem war, was sie tat, doch ich versuchte sie bestmöglich zu motivieren und zu untersützen, denn sie machte alles richtig.
      Sie hatte Grace schon mit ein paar Bodenarbeitsübungen aufgeweckt, so dass wir direkt loslegen konnten. Justin hatte uns den Hänger in die Halle gefahren und die beiden jungen Stuten durften sich das seltsame Gefährt nun erst einmal in aller Ruhe von außen ansehen und es auch beschnuppern.
      Pashmina schien gar keine Angst vor dem großen Ungeheuer zu haben und auch Grace blieb vollkommen entspannt. „Oh, ich glaube das wird heute eine kurze Lehrstunde“, meinte ich lachend und reichte Ailsa meinen Führstrick, damit ich in Ruhe die Laderampe herunterlassen konnte.
      Anfangs waren die Stuten beim Anblick des großen schwarzen Lochs ein wenig unsicher, aber ein Justin mit Möhrchen in der Hand ermutigte sie schnell, die ersten Schritte in den Hänger zu machen. Grace machte dabei den Anfang und schneller als gedacht stand die Stute im Hänger und schien zufrieden. Auch das Ausladen klappte wunderbar.
      Nun war Pashmina an der Reihe und auch sie erledigte ihre Aufgabe wunderbar, lächelnd lobte ich sie ausgiebig. Jede Stute stieg noch dreimal ein und wieder aus und dann beendeten wir das Training auch schon. Beide bekamen zur Belohnung noch ein paar Möhren und dann ging es für sie zurück auf die Weiden.
      Da ich Ailsa vor einiger Zeit angeboten hatte, sie ab und an auch ein wenig zu trainieren, war sie kurz darauf damit beschäftigt, Leitz zu putzen und zu satteln, während ich in der Halle einen einfachen Springparcours aufbaute.
      Nachdem das Reiterpaar ordentlich aufgewärmt war, machten wir zuerst ein paar Koordinationsübungen mit Trabstangen und Cavaletti, ehe es wirklich an den Parcours ging. Heute arbeiteten wir vor allem an Ailsas Haltung und Einwirkung. Es waren vor allem Feinheiten, denn das rothaarige Mädchen machte sich mehr als gut.
      Das Training verlief einwandfrei und beide waren danach sichtlich verschwitzt und müde, also hatte ich meine Aufgabe als Trainerin gut erfüllt. Ailsa ritt Leitz noch trocken und ich musste ihre Großeltern für die Wahl des Pferdes loben, die beiden passten wie die Faust aufs Auge.
      „Ich wollte nachher noch einmal in die Stadt fahren, wenn du magst, nehme ich dich mit!“, bot ich Ailsa an, als ich sie im Stall noch einmal traf, nachdem sie Leitz zurück auf die Weide gebracht hatte. Begeistert stimmte sie zu, sie war genauso gerne in den Reiterläden unterwegs wie ich. „Gut, 16 Uhr mach ich los, sei dann einfach auf dem Hof“, gab ich ihr noch lächelnd Bescheid, ehe ich meinen Weg ins Büro antrat.
    • Arktiswolf
      Liebes Tagebuch
      Oftmals frage ich mich ja "Worauf hast du dich da nur eingelassen?"
      Jeden Morgen stehe ich schlaftrunken auf, wackel in das Badezimmer und mache mich Stallfertig. Denn vor der schule kommt das Füttern meiner fünf Pferde.
      Ja Fünf... Cassandra hat mir alle Vierbeiner um die ich mich erst einmel "kümmern" sollte, einfach so überschrieben. Nunja. Zwei davon gehörten eh schon mir und die Anderen konnte man fast genauso gut dazu zählen da ich die Einzige war die sich um sie kümmern durfte.
      Inzwischen habe ich auch meine Ausbildung zur Pferdefachwirtin begonnen. ich hätte nie gedacht das mein Hobby einmal zum Beruf wird. Jeden Tag Pferde. Von Morgends bis Abends. Die Tage werden dadurch zwar länger und die Nächte kürzer, mein Konto hungert oft an der grenze zur Leere, aber wenn ich in den Stall komme, ist es alles wie weggeblasen wenn ich in die Augen meiner Lieblinge schauen darf.

      Pashmina ist eine richtig freche Göre. Aber ich kann ihr kaum böse sein. Sie ist noch die Kleinste in meiner kleinen Pferdefamilie. Das Nesthäckchen. Viel kann ich mit ihr noch nicht machen aber das was geht, da bin ich ganz zufrieden mit. Die hufe gibt sie schon ohne zu murren und putzen ist auch kein Problem. Nur was sie so irgendwie nicht leiden kann ist das Halfter und das Führen. aber auch da sind wir auf den guten Weg. Sie hat ja noch Zeit und bis es mehr Arbeit mit oihr wird, kuschel ich einfach so lange wir möglich mit ihr und genieße ihre Gesellschaft auf der Weide. naja. Eigendlich ist es umgekehrt. Sie ist auf der Weide und ich... ach egal. Ich liebe die kleine Diva.

      Craceful Eclipse macht sich hervorragend. Sie ist so süß und unheimlich anhänglich. Sie lernt schnell und doch muss ich aufpassen sie nicht zu überfordern. Ihre Grundausbildung ist so gut wie abgeschlossen und bald darf sie sich an die nächsten Schritte gewöhnen. Sattel und de Zaum. Ich kann es kaum erwarten und habe ein gutes Gefühl bei ihr.
      Wenn ich sie putze und danach bewege ist es fast das sie es kaum abwarten kann auf den Trainingsplatz zu kommen. aber sie hat auch ihre zickigen Tage. Aber wer hat es nicht? Dann wird einmal zurück gezickt und halt mal nicht so viel gemacht.
      Aber immer wenn ich sie sehe komme ich ins Schwärmen. aus ihr wird bestimmt ein tolles Stütchen. Aber auch das sagt wohl Jeder von seinem "Baby" oder?

      Phex mausert sich von Tag zu Tag. Ein Energiebündel ohne Gleichen. Das fängt schon beim herausholen aus der Box und beim holen zum Training an. er scheint es kaum erwarten zu können etwas zu machen und geht mir manchesmal doch ein wenig auf die Nerven. Aber er meint es nie böse und das bekommt man wohl auch nie weg. Dafür ist er sehr händelbar und wenn man weiß wie er tickt ist das Ganze gar nicht mehr so schlimm. Viele die uns nicht kennen schimpfen immer was für ein ungezogenes Pferd er doch ist. So hektisch, hibbelig und undiszipliniert. Aber wenn wir ihnen zeigen was wir auf dem Distanzfeld drauf haben, dann stehen die Münder offen: Denn da ist Phex ein wahrer Gott. Er weiß genau was ich von ihm will und macht fast alles schon alleine. danach ist er das braveste Pferd was man sich wünschen kann und die Leute halten sich mit ihren Äußerungen zurück. Tja. Nicht jeder ist perfekt aber solange man weiß wie es läuft ist alles gut. ich arbeite gerne mit meinem grauen Ungetüm. Wir haben und prima aneinander gewöhnt und wenn Phex ein Mensch äwre, wäre er wohl mein bester Freund. Vielleicht würde ich ihn sogar heiraten?.. nein das geht mir dann doch zu weit.. Komische Gedanken wenn man spät Abends in sein Tagebuch schreibt.

      Fürst van Maximilian ist da doch ganz anders. Das krasse Gegenteil vom feurigem Phex. Aber das finde ich das Gute fdaran. Wenn man seine Pferde kennt dann kann man die Reihenfolge in der man sich um sie kümmert so einteilen, das man zum einen etwas hat um sich aus zu Powern aber es danach doch ganz gemütlich angehen kann. Max ist so ein Kandidat. Er kann zwar auch anderes aber er hält dann doch eher die Waage.
      Auch mit ihm arbeite ich sehr gerne. Hier kann ich meine kreative Ader ausleben und mich selbst auch besser kennen lernen. Im Dressurviereck ist es dann doch mal wieder ganz was Anderes als auf dem Feld. Diszipiln und Ordnung in ganz anderen Maßstäben.
      wenn ich mir mAx vornehme ist es wie eine andere Welt. Vorallem wenn es nach Phex passiert. Alles wirkt ein wenig langsamer. Ich kann es schwer in Worte fassen aber es ist komischerweise ein gutes aber auch ein lustiges Gefühl und machnmal gar nicht so leich selbst herunter zu kommen.
      Soll aber nicht heißen das Max zum einschlafen ist. Denn er kann auch anderes und ist nicht ganz ohne wenn er seine fünf Minuten hat. Also ist trotzallem immer Vorsicht geboten und ich kleines Mädchen muss stehts wachsam sein. Aber das muss man ja eh.

      Leitz ist dahingegen wirklich mein Ruhepol. Mit ihm gehe ich nur noch kleine Tuniere und ansonsten dümpeln wir als Freizeitreiter durch das Gelände. Wenn ich merke das ihm etwas zu fehlen scheint, dann gehe ich mit dem altem Herren wirklich auch mal auf den Platz aber ansonsten halte ich es für besser ihm langsam seinen Lebendsabend zu gönnen. Er ist das erste Pferd das ich bekommen habe und ich liebe ihn. Dennoch muss ich mir immer wieder vor Augen halten das er nicht mehr der Jüngste ist und es bald heißt Abschied zu nehmen. Er ist ein wundervoller Kamerad und so lieb. Ich werde ihn vermissen wenn er eines Tages über die Regenbogenbrücke geht.
      Aber im Moment ist er noch weit davon entfernt. Er genießt seine Tage als Opa und ist immernoch fit wie ein junges Fohlen. Ziemlich lustig wenn er das dann auch mal zeigt und versucht mit den Jungspunden auf der Wiese mit zu halten. Aber er schaffte es auch denen zu zeigen was ein alter Mann noch so drauf hat.
      Ich habe ihn gerne um mic und tütel mit ihm rum.

      Im großen und Ganzen kann ich sagen, dass ich für mich das große Los gezogen habe. Ich bin von meinen Großeltern in die Burg zu Dante, Cassandra und ihren Leuten gezogen und lebe nun dort. Oft reite ich rüber zumeinen Großeltern und gehe sie natürlich besuchen. ich hab sie unheimlich lieb und ich verdanke ihnen so viel. Manchmal vermisse ich meine Eltern ganz schön, aber ich sage mir immer das sie dennoch bei mir sind. Das hilft dann ein wenig. Und ich strenge mich an damit sie stolz auf mich sein können wenn sie noch hier wären.
      Das Leben auf der Burg ist was schönes und etwas was ich mir nie ertäumt hätte. Ich möchte das auch nicht mehr missen. Schottland ist ein so schönes Land. Die Leute sind unheimlich nett. Die Landschaft ist traumhaft auf jede erdenkliche Weise. Und was kann es schöneres geben als das alles direkt vor dem Fenster zu haben?

      Nun mein Tagebuch wird es aber höchste Zeit für mich. der Wecker klingelt früh und ein weiterer aufregender Tag erwartet mich.
      Bis zum nächsten Mal....
    • Arktiswolf
      Tagebucheintrag
      Warme Schockolade, eine dicke Decke und ein Kamin in dem ein gemütliches, warmes Feuer knistert. Was will man an einem Winterabend in den Highlands mehr.
      Meine Arbeit auf dem Hof ist beendet und ich bin frisch geduscht und sitze nun hier in menem großem Sessel und lasse den Tag Revue passieren.
      Es ist schon wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht. Knapp über einem Jahr lebe ich schon in meiner neuen Heimat und bin umgeben von dem was mir am Herzen liegt.
      Oftmals muss ich noch an Ma und Pa denken. Aber es ist schon gar nicht mehr so schlimm wie vor einem Jahr. Ich vermisse sie oft, aber ich tue es nun mit einem weniger schmerzhaftem Gefühl. Das Leben geht weiter und sie hätten nicht gewollt das ich mich daran zugrunde gehen lasse.
      Viel haben mir Casandra und ihre Leute hier geholfen. Sie sind wirklich nett und ich denke ich kann sagen, dass sie soetwas wie meine Familie sind. Genau wie meine vierbeinigen Schätze unten im Stall.

      Pashmina
      hat sich richtig gemausert. Zwischendurch ist sie zwar immernoch etwas frech aber mit Begeisterung wächst sie an den kleinen Aufgaben die ich mit ihr mache.
      Sogar das Führen klappt nun sehr gut. Wenn man bedenkt wie sie sich vor einiger Zeit noch dagegen gewehrt hat, hat sie sich ganz schön gemacht. Sogar spazieren gehen wir mittlerweile. Oftmals nehme ich mir die Zeit und gehe mit ihr runter an das Ufer des Loch Awe. Von da aus hat man einen wunderschönen Anblick auf Kilchurn Castle wo ich leben darf. Ich liebe den Anblick der alten Burgmauern und am See ist es so wunderbar ruhig. Ich glaube auch das Pashmina es in vollen Zügen genießt. Ich habe statt einem Führstrick immer eine Longe dabei an der ich sie grasen lasse. So wie sie sich dort benimmt, glaube ich das der Strick gar nicht nötig ist. Sie macht nie Anstalten davon zu laufen. Bleibt immer in meiner Nähe und erschrickt auch kaum wenn mal ein Wasservogel auffliegt. Gerade in den Morgenstunden wenn der Nebel über das Wasser zieht hat das Ganze etwas magisches. Ich bin nicht wirklich Abergläubisch wie meine Großeltern oder Vorfahren, aber manchmal kommt es mir vor als wäre an den Erzählungen in den schottischen Legenden was wahres drann.

      Craceful Eclipse
      ist ein Engel. mein Herz schmilzt jedesmal dahin wen ich mit ihr arbeite. Ich muss sagen das ich mir wirklich viel Zeit nehme wenn ich mich mit ihr beschäftige. Sie arbeitet wunderbar mit und saugt alles Neue förmlich in sich auf. Ich hatte es sogar mal gewagt ihr probehalber einen Sattel aufzulegen. Einen leichten den wir immer zum anreiten von Jungpferden nehmen damit sie sich an das Gefühl gewöhnen da da etwas auf ihrem Rücken liegt. Zunächst blieb sie stocksteif stehen und ich werde ihren Blick nie vergessen. Man sah ihr deutlich an das sie in dem Augenblick schlichtweg überfordert war. Ich hatte sie dann gelobt und das fremde Ding von ihrem Rücken genommen.
      beim zweiten Mal an einem anderem Tag, zeigte sie zu Beginn genau die selbe Reaktion. Doch das legte sich langsam und ist sogar ein paar Schritte mit mir gegangen. So ganz geheuer war es ihr aber doch nicht, da sie versucht hat sich irgendwie unter dem Gewicht wegzuducken. Das sah schon ein wenig komisch aus. Wir lassen ihr immer etwas Zeit zwischen den Tagen. Demnächst probieren wir es noch einmal um sie nach und nach daran zu gewöhnen. Einreiten wird sie dann aber wohl Jemand anderes, hatte Casandra gesagt. Nicht das sie es mir nicht zutrauen würde, aber sie haben das schon immer von Anderen machen lassen. Ich werde aber auf jeden Fall dabei sein. Das lasse ich mir nicht nehmen.

      Phex
      ist eine wahre Sportskanone und kaum klein zu kriegen. Ich weiß nicht wo er die Energie hernimmt. Ich glaube die schottische Luft tut ihm nicht gut oder seine Vorfahren stammen von Kobolden ab. Aber ich bin sehr stolz auf ihn. Bzw uns. In der letzten Zeit hat er sich wirklich gut gemacht und man merkt das er richtig viel Spaß an seinem Leben hat. wir haben zwar auch mal unsere Tage wo wir uns nicht einig werden, aber ich vergleiche das oft mit kleinen Streitigkeiten unter Freunden. Sie halten nie lange an und man vergibt einander. Einmal ist er wirklich krank geworden. Hatte auf der Weide etwas gefressen was ihm nicht wirklich bekommen ist. Dabei gehen wir regelmäßig die Weiden ab um etwaige giftige Pflanzen auszureißen. Keinen blassen Schimmer wie das passiert ist. ich weiß nur noch wie krank vor Sorge ich war. Auch wenn es nur eine leichte Kolik war die er gut weg gesteckt hatte. Ich habe auf jeden Fall bei ihm in der Box übernachtet bis er wieder auf den Beinen war und gesund.
      Cassandra und Dante meinten das ich mir viel zu viele Sorgen mache. Aber ich glaube ich kann nicht anders. Ich habe inzwischen Erfahrung wie es ist etwas zu verlieren was einem wichtig ist. Ich glaube ich werde immer etwas überempfindlich sein was das angeht. Aber zum Glück ist nix weiter passiert und es ist ja nun auch schon etwas länger her.
      Inzwischen ist Phex wieder ganz der Alte und ein Energiebündel nach wie vor.

      Fürst van Maximilian
      hat nach wie vor die Ruhe weg abgesehen von den kleineren Spinnereien zwischendurch. Aber die bekomme ich mitlerweile gut in den Griff. Ab und an gehen wir kleine Tuniere mit. Weniger mit Erfolg aber das macht mir nichts. Ich kann zwar auch sehr ergeizig sein und habe auch Kampfgeist aber nein... Wenn ich mich von vornherein darauf einstelle es einfach ruhig anzugehen dann macht mir ein letzter Platz auch nichts. Und trotzallem macht es Max sogar Spaß. Ich glaube er liebt es all die anderen, fremden Pferde um sich zu haben. Die fremde Umgebung sich anzusehen oder die andere Luft einzuatmen. Ich weiß nicht genau was ich davon halten soll aber es ist so. Auf auswärtigen Plätzen ist er so anders das ich es nicht genau erklären kann. Auch als würde er das Puplikum lieben. Auch wenn es sich nicht wirklich für ihn interessiert.
      Max kann zwischendurch recht hibbelig sein. Vorallem dann wenn er eigendlich gerade was ganz anderes tun will als ich. Wenn ich nach links will und er aber lieber nach rechts, kommt es schon mal vor das wir den einen oder anderen K(r)ampf miteinander haben. Scherzeshalber wird schon gemunkelt das er in Wahrheit eine zickige Stute ist die wiedermal ihre Rosse hat. Manchmal könnte ich dem zustimmen. Er kann wirklich sehr zickig sein wenn er seinen Sturkopf durchsetzen will. Keine Ahnung was ihn dann dazu treibt aber es sieht nie bösartig aus. eher wie ein kleines Kind das seinen willen nicht bekommt. Im Nachhinein schon ein wenig zum schmunzeln.

      Leitz
      ist nahezu im Ruhestand. Tuniere läuft er noch wie ein Profi aber ich mache es auch nur der Abwechslung wegen und auch nur soweit wie ich es ihm zumuten kann. Und er macht es gerne. Ein Profi halt der es genießt auch mal rauszukommen unter andere Pferde.
      Ansonsten unternehmen wir ausgedehnte Auflüge in die weiten Schottlands. Die liebt er genau wie ich. Wenn es passt dann machen wir sogar zwei bis drei Tagesausflüge. zwar nicht immer alleine aber wenn genieße ich die Ruhe. Nur das Pferd und ich und die wunderschöne Natur. Es gibt soviel ws ich über Schottland noch nicht weiß, aber wenn ich draußen bin fühle ich mich so als wäre es nie anders gewesen das ich hier hin gehöre. Es mag kitschig klingen. Aber ich glaube daran das an den ganzen Legenden was wahres drann ist. Wenn man da draußen unterwegs ist kann man nicht anders als so zu denken. Es ist einfach überall um einen herum.
      Ich bin mir auch sicher das die Pferde das spüren.
      Nicht nur Leitz ist draußen irgendwie anders. es ist, als ob die Tiere von einer tiefen Ruhe erfüllt werden. Zumindest kommt es mir oft so vor.
      Meine Großeltern würden da sofort zustimmen. Aber ich behalte das lieber für mich. Andere leute könnten vielleicht denken ich wäre nicht ganz richtig im Oberstübchen.
      Mit Opa Leitz kann ich darüber reden. Er schnaubt dann nur und wirkt zufrieden. Das ist mir das wichtigste und ich liebe es.
      Der Holsteiner war das erste Pferd was ich bekommen habe. Und ich liebe ihn und seine Art. Er ist irgendwie, wie wirklich so ein alter Mann der einem lächelnd zu hört und zwischendurch verständnissvoll mit dem Kopf nickt während man ihm etwas erzählt. Und das kann noch so ein Blödsinn sein, es interessiert ihn nicht sondern hört einfach nur zu und man fühlt sich auf Anhieb geborgen.

      Wenn ich das hier so lese merke ich wie ich wieder ganz sentimental werde. Und was ich noch im Ganzem sehe ist, das ich meine Pferde liebe und alle auf dem Hof hier. ich bin zufrieden mit dem was ich habe. Und ich bin gespannt was auf mich zukommen wird.
    • Arktiswolf
      Heute hatte ich nicht so viel Zeit um mich um meine Pflegekinder zu kümmern.
      Im Moment muss ich sehr viel lernen und habe schon ein schlechtes Gewissen das meine Lieblinge zu kurz kommen könnten. Aber die Leute um mich herum sind so nett und hilfbereit das ich mir keine Sorgen machen brauche.
      Heute am Sonntag habe ich mir mal von all der Arbeit um mich herum frei genommen um wenigstens ein wenig bei meinen Pferden sein zu können. zum glück sieht es bald wieder anders aus... Das hoffe ich zumindest.
      Leitz geht es nach seiner Erkältung einigermaßen besser. Aber immerhin ist er aus dem gröbstem schon raus. Aber ich habe denoch ein kritisches Auge auf den alten Mann. Er ist halt nicht mehr der Jüngste.
      Darum habe ich ihn heute nur auf der Weide besucht und ihn ausgiebig betütelt und ich denke es hat ihm sehr gefallen.
      Fürst van Maximilian kam ebenfalls gleich vorbei um mich zu begrüßen und durfte ein paar von den Möhren abbekommen die ich Leitz mitgebracht hatte. Und wo er schon einmal da war habe ich ihn auch gleich mit den mitgebrachten Bürsten gestriegelt und verhätschelt.

      Anschließend stattete ich meinem grauem Ungetüm Phex einen Besuch ab. Doch der Unhold hatte nur Augen für die neuen Stuten auf der gegenüberliegenden Weide. Also begnügte ich mich damit ihm eine Weile zu zusehen wie er sich da aufplusterte und auch mal seine eleganten Gänge vorführte... Angeber. Aber es war schön zu sehen das es ihm gut ging. Erst als ich ging hörte ich von hinten galoppierende Hufe die immer näher kamen. Der Herr hatte mich also doch wahrgenommen und fragte sich nun bestimmt wohin ich doch nun wieder gehen wollte. Es hatte den Anschein als wollte er dann doch mitgenommen werden um etwas zu unternehmen.
      nach einigem hin und her in meinem Kopf, entschied ich mich mit ihm wenigstens einen kleinen Ausritt zu unternehmen. Und diese Entscheidung bereute ich keinesfalls.

      Danach ging ich zu meinen beiden Mädels Pashmina und Graceful Eclipse die sich in letzter Zeit wahrlich gemacht hatten.
      Pashmina entwickelte sich zu einer wahren Augenweide, denn ihr Fell wurde langsam immer heller und zeigte schon deutlich was für ein prächtiger Schimmel das kleine Berberstütchen werden würde.
      Graceful war auch schon eine richtige Dame geworden und konnte es kaum abwarten sie bald selbst mal zu reiten. im Moment übernahm das noch ein Bereiter da ich keine Zeit hatte. wieder so ein Punkt der mich selbst nervte. Aber da konnte man jetzt auch nichts drann ändern.
      Ich nahm die Beiden gleich mit zusammen in die Halle und lies sie ein wenig laufen damit sie sich mal richtig bewegten und nicht nur steif auf der Weide standen. Danch durften die beiden Stuten sich bei einer ausgedehnten Pflegeeinheit meinerseits entspannen und verwöhnen lassen.

      Als letztes fuhr ich mit dem wagen zum benachbartem Ort der ein paar Kilometer weiter von der Burg entfernt lag um mir Exciting Force anzusehen. da wir ja schon seit seiner Ankunft festgestellt hatten das er nicht bleiben konnte da keine Möglichkeiten für ein Vollblut seiner Art gegeben waren, hatten wir ihn zu einem befreundeten Stall gestellt der über eine kleine Rennbahn verfügte. Dort konnte Exciting Force seine Bestimmung finden.
      Normalerweise fuhr ich immer hin um mit ihm zu trainieren aber mit der Zeit merkte ich das ich nicht für den Rennsport gemacht war. Also übernahm dies ein Profi und ich durfte mich anderweitig um den hübschen Hengst kümmern. Es machte auch einfach zu viel Spaß zu sehen wie der junge Kerl sich entwickelte und er schien Freude am laufen zu haben.
      Heute hatte auch er seinen freien Tag also begnügte ich mich damit mit ihm eine Runde spazieren zu gehen und mich so mit ihm zu beschäftigen. Auch wenn ich ihn nicht ritt so hatte ich doch das Bedürfniss mich wenigstens so um ihn zu kümmern. Ich fand ihn schon bei seiner Ankunft einfach toll. Aber ich wusste das es nicht immer so bleiben würde. Nur zum betüteln konnte ich nicht einfach raus fahren.
      als es langsam Abend wurde verabschiedete ich mich von ihm und fuhr dann auch nach Hause.
    • Arktiswolf
      Heute gibt es kaum etwas zu berichten.
      Die letzten Monate sind wie im Fluge vergangen und das neue Jahr hat angefangen.
      Die Fohlen Pashmina und Graceful Eclipse sind längst keine mehr und werden weiter darauf vorbereitet einen Reiter zu tragen.
      Wir lassen uns mit ihnen ganz besonders viel Zeit.
      Leitz ist mittlerweile im Ruhestand und darf sich auf der Koppel wohl fühlen. Ich mache nur noch gemütliche Ausritte mit dem altem Herren.
      Dafür dürfen Phex und Fürst van Maximilian sich unterm Sattel "austoben". Auch da gehen wir das Ganze mit den Tunieren ruhig an und haben einfach nur Spaß daran teilzunehmen.
      Exiting Force macht sich auch prächtig. In dem Galoppstall in dem er ja nun steht blüht er richtig auf. Ich fahre fast jeden Tag mal rüber um nach ihm zu sehen. Er ist ein schöner, kräftiger Hengst geworden und es geht im gut. Das ist die Hauptsache.

      Die letzten Tage waren wirklich sehr verregnet und an Ausritte oder ähnliches draußen war nicht zu denken. Man hat den Pferden angemerkt das ihnen das Wetter auch langsam auf´s Gemüt schlug.
      Umso mehr haben sich Pferd und Reiter heute gefreut, das endlich mal die Sonne heraus kam und ein wenig Farbe in den tristen Altag brachte.
      Ich habe mir jedes meiner Schützlinge geschnappt und erst einmal das Geläde unsicher gemacht. Eine schöne Abwechslung zu den letzten Tagen in der Halle.

      Dennoch wurden sie wieder eingedeckt auf die Weide geschickt nachdem wir fertig waren. Die undankbaren Temperaturen in diesem Monat waren kaum einzuschätzen.
      Ich hoffe es wird bald wieder besser werden.
    • Arktiswolf
      Wieder ist ein halbes Jahr um und es ist so viel passiert.
      Pashmina und Gracefill Eclipse haben sich prächtig entwickelt.
      Beide laufen nun unterm Sattel und werden zwischendurch noch von einer Bereiterin gearbeitet. Als Korrektur nebenher, damit auch mal ein Anderer einen Blick auf die Zwei Jungpferde hat.
      Man selbst versteift mit der Zeit doch ein wenig. Auch reite ich zwischendurch andere Pferde um eben dies zu verhindern.
      Auf dem Hof haben wir ja genügend Tiere die Bewegung brauchen.
      An Pashmina kann ich mich garnicht genug satt sehen. Ihr Fell wird immer heller und ich bin sicher in ein paar Jahren ist es richtig schön schneeweiß.
      Auch hat sich ihr Körper gut entwickelt und wird bestimmt irgendwann einmal genauso hübsche Fohlen zur Welt bringen, sollte ich jemals ein Fohlen aus ihr ziehen.
      Neulich haben wir eine Pause von etwa einen monat gemacht. Und statt dem täglichem Training gab es viel öfters mal Ausritte ins Gelände oder Bodenarbeit. Wie ich das sehe, hat die junge Stute daran unheimlich viel Spaß.
      Gracefull ist da allerdings anders. Sie ist unheimlich ergeizig geworden und hat eher an Dressurlektionen ihren Spaß. Je mehr desto besser. So ein arbeitswilliges Tier habe ich noch nie gesehen.
      Dennoch gehe ich oft mit ihr spazieren. Das mag sie am liebsten. Wenn ich sie ausreite dann steht sie immer unter Strom und will etwas machen. Verrückte Nudel.

      Neulich war ich auf der Rennbahn und habe Exciting Force besucht. Mein kleiner Renner hat sich ebenfalls gut entwickelt.
      Er ist sogar schon seine ersten Rennen gelaufen, aber für einen Sieg hatte es noch nicht gereicht. Aber mich stört das nicht.
      Da ich ihn nicht reiten kann weil ich mit einem Vollblut wie ihn nicht umgehen kann, begnüge ich mich damit, mich mit ihm anderweitig zu beschäftigen. Zum Beispiel haben wir die Bodenarbeit für uns entdeckt. Eine schöne Abwechslung für ihn neben dem Rennen.
      Auch mag er sehr sehr gerne geputzt und geschmust werden: Spaziergänge liebt er auch. Vor allem wenn es an den See geht. Davon kann er gar nicht genug bekommen.

      Mit Phex und Fürst van Maximilian gibt es zur Zeit auch keine Klagen. Vor ein paar Monaten hatte Phex eine Kolik und musste eine Zeitlang Ruhe haben. Aber nun geht es ihm wieder besser und wir haben langsam wieder mit dem Training begonnen.
      Damit ich mehr Zeit habe, gehe ich solange auch auf keine Tuniere mehr und der Maximilian wird nur noch Freizeitmäßig geritten. Mit kleinen Trainingseinlagen damit er nichts verlernt.
      Aber der gutmütige Herr verlernt so schnell nichst.
      Allgemein mache ich im Moment besonders viel mit meinen Pferden in der Freizeit. Trotzdem achte ich darauf das sie ihr Ruhepausen bekommen. Die brauche ich nämlich auch, ansonsten brauche ich gar nicht mehr schlafen gehen.

      Einzig Leitz darf nun seine Ruheabend genießen.
      Der alte Herr hat es sich verdient und verbringt seine Tage auf der Offenstallweide. Ab und an beschäftige ich mich mit ihm damit auch er mal Abwechslung hat. Viele Spaziergänge an den See oder durch die Highlands. Kleine Spielchen damit er sein Köpfchen auch mal anstrengen muss. Aber keine körperlichen und schweren Dinge. Er soll nun seinen Frieden haben und einfach Alt werden.
      Und ich bin für jeden Tag dankbar den ich noch mit ihm erleben darf.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Arktiswolf
    Datum:
    27 Jan. 2017
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  • Name: Fürst van Maximilian
    Geboren: 20.01.2008
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    Von: [​IMG]Ramires
    VM: Ramona
    VV: Rambo

    Aus der: [​IMG]Kleopatra
    MM: Paradonia
    MV: Kill Them

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    Rasse: Hannoveraner x englisches Vollblut
    Warmblut (veredelt)
    Geschlecht: Hengst
    Farbe: Seal Brown
    Stockmaß: 165cm

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    Charakter:
    freundlich, eigensinnig, gehorsam, trittsicher, mutig, selbstbewusst
    Beschreibung:
    Der Mixhengst ist ein freundlicher Kerl, den man gerne an seiner Seite sieht. Er ist sehr gehorsam, doch manchmal hat er so seine Spinnerreien und ist dann gerne mal ziemlich eigensinnig- Dies kommt von seinen Vater, denn dieser ist recht stur, nur ist es ist durch die Mutter etwas abgeflaut. Aufgrund guter Erziehung hat man es geschafft ihn so dann hin zu bekommen, denn als Fohlen hatte er einige Sachen von seiner Vater geerbt, was das Sture angeht. Ansonsten ist er sehr trittsicher und hat eine sehr interessante GGA, dadurch das er mit einem Vollblut gekreuzt wurde, hat er einen schnelleren Galopp als normale Hannoveraner. Dies kann bei Springturnieren nicht gut enden, wenn man unerfahren ist. Deshalb brauch er einen erfahrenen Reiter, der sich auskennt mit etwas vollblütigerne Tieren.

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    Ersteller: Snoopy
    Besitzer: Arktiswolf
    Vorkaufsrecht: Snoopy

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    (E,A,L,M,S,S*)
    Dressur A -- Springen A -- Military E -- Distanz A -- Galopp E

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    Tuniere:
    2.Platz 338 Springtunier
    1.Platz 343 Dressurtunier

    2. Platz 233 Distanzturnier
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    Schleifen:

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    Gekört: nein

    Nachkommen:
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    --
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    Zubehör:

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    Decke ©by Jackie

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    in klein:
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