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Eowin

Eypor - Isländer - Hengst

Punkte: Abstammung: 2 Schleifen: 3

Eypor - Isländer - Hengst
Eowin, 11 Mai 2014
    • Eowin
      Alte Berichte:
      Heute fuhr ich ernuet zu Lena. Nach kurzer Fahrt kam ich auf ihrem Gestüt, wo ich bereits erwartet wurde, an. Wir winkten uns kurz zu, anschließend parkte ich mein Auto und Lena half mir, die Werkzeuge zum Putzplatz zu bringen. „Heute sind die Hengste dran“, sagte sie und fügte noch hinzu: „Ich hole schon mal den ersten Kandidaten.“ Ich nickte nur kurz und sortierte dann weiter meine Sachen, während Lena im Stall verschwand.
      Einen Augenblick später kam sie mit einem hübschen Kohlfuchs zurück. Sie band ihn an und erklärte mir kurz: „Das ist Baccardi, ein Deutsches Reitpony. Bei ihm müssen die alten Eisen ab und dann soll er barhuf laufen.“ Ich hörte aufmerksam zu und nickte dann zustimmend. Mit einem Leckerli stellte ich mich dem Hengst vor und hob dann den ersten Huf, um das Eisen abzunehmen. Das war zwar anstrengend, ging aber schnell über die Bühne, sodass ich auch bei den anderen Hufen schnell die Eisen abgenommen hatte. Der dunkle Hengst mit den blauen Augen blieb dabei brav stehen und ließ mich ungestört meine Arbeit machen. Ich legte die alten Eisen beiseite und fing nun damit an, die Hufe ordentlich auszuschneiden. Zuerst kürzte ich die Hufwände und die Trachten. Die Hufe hatten eine gute Form, sodass ich nicht viel schneiden musste. Mit der Raspel rundete ich die Hufwände ab, damit diese schön rund waren. Zum Schluss schnitt ich an jedem Huf den Strahl zurecht, dann war der erste Hengst fertig. Zur Belohnung bekam Baccardi ein Leckerli. Lena band ihn los und führte ihn zurück in den Stall.
      Draki, ein Isländerhengst, war der nächste auf unser langen Liste. Der Schimmel hatte die Ohren gespitzt und betrachtete mich genau, während Lena ihn am Putzplatz anband. Mit einem Leckerli begrüßte ich ihn und fing dann an, die Hufeisen abzunehmen. Der Hengst stand brav still, war aber immer aufmerksam. Ich fuhr damit fort, die Hufe auszuschneiden. Auch den Hufbock fand Draki weniger Interessant, sodass die Behandlung relativ schnell ging. Die Arbeitsschritte waren die gleichen wie bei Baccardi. Ich lobte Draki ausgiebig und Lena brachte ihn anschließend zurück in den Stall.
      Als nächstes war ein 2 Jähriger Hengst dran. Radioactive hatte eine außergwöhnliche Farbe und lief aufmerksam neben Lena her. Sie band ihn an und ich begrüßte ihn mit einem Leckerli. Der Kleine hatte selbstverständlich noch keine Hufeisen, weswegen ich direkt mir dem Ausschneiden anfing. Zuerst kürzte ich die Hufwände und Trachten. Bei den kleinen Hufen war das nicht viel, sodass ich dann die Hufwände abrundete. Zum Schluss schnitt ich an allen Hufen den Strahl zurecht. Der Hengst war dabei brav, dafür lobte ich ihn nun. Lena führte ihn in den Stall, während ich auf den nächsten Kandidaten wartete.
      Towelie war ebenfalls ein Isländer und 3 Jahre alt. Langsam trottete er Lena hinterher, die ihn am Putzplatz anband. Ich begrüßte den Hengst und fing dann direkt mit dem Ausschneiden an. Ich ging vor, wie bei den anderen Pferden, Towelie wirkte etwas abwesend, sodass ich ungestört arbeiten konnte. Erst als ich ihm ein Leckerli hinhielt, schien er aus seiner Traumwelt zurückzukommen. Zufrieden kaute er das Leckerli, dann brachte Lena ihn zurück in den Stall.
      Der letzte, der keine neuen Eisen bekam, war Novio, ein Lusitano Hengst. Mit einem Leckerli begrüßte ich ihn, nachdem Lena ihn angebunden hatte. Kurz ließ ich ihn die Werkzeuge beschnuppern, dann fing ich mit dem Ausschneiden an. Nachdem ich die Hufwände und die Trachten gekürzt hatte, rundete ich die Hufwände mit der Raspel ab und schnitt zum Schluss den Strahl zurecht. Der Hengst stand die ganze Zeit über ruhig da, weswegen er nun ein Leckerli bekam. Lena führte ihn in den Stall und brachte mir den nächsten.
      Eypor, ein gescheckter Isländerhengst, sollte heute für den Winter ausgerüstet werden. Ich begrüßte den Hengst und machte mich dann daran, die alten Hufeisen abzunehmen. Nach einiger Zeit hatte ich das geschafft und schnitt anschließend die Hufe zurecht. Nun suchte ich neue, passende Eisen raus und erhitzte das erste im Schmiedeofen. Neugierig beobachtete Eypor mich, während ich das Eisen mit einer Zange aus dem Feuer nahm. Zum Anpassen legte ich es auf den ersten Huf. Der Rauch störte den Hengst nicht. Mit einem Hammer formte ich das Eisen in die richtige Form, anschließend kühlte ich es in einem Eimer mit Wasser ab. Mit einer Schere schnitt ich den Schneegrip passend auf das Eisen und befestigte es mit zwei Nieten, so konnte es später nicht verrutschen. Zum Schluss nagelte ich das Eisen samt Grip an den Huf. Ich wiederholte alles bei den anderen drei Hufen. Lobend klopfte ich dem Hengst den Hals und gab ihm noch ein Leckerli. Lena band ihn ab und brachte ihn zurück in den Stall.
      Als letztes für heute war Ghosts an der Reihe. Der Hengst sollte ebenfalls neue Eisen mit Schneegrip und Stollen bekommen. Nachdem ich den Rappen kurz begrüßt hatte, fing ich damit an, die alten Eisen abzunehmen. Mit dem Unterhauer bog ich die Nägel grade und zog das Eisen dann mit einer Zange vom Huf. Das wiederholte ich bei den anderen drei Hufen und schnitt dann alle Hufe ordentlich zurecht. Die neuen Eisen legte ich neben den Schmiedeofen, das erste erhitzte ich darin. Auch Ghosts war vollkommen ruhig, während ich das heiße Eisen auf den Huf legte. Es passte von Anfang an super, sodass ich es direkt im Wasser abkühlte. Dann schnitt ich den Schneegrip zurecht und nagelte es zusammen mit dem Eisen auf den Huf. Auch den anderen Hufen verpasste ich neue Eisen, ebenfalls mit Schneegrip. Außerdem konnten Stollen an die Eisen angebracht werden. Ich kontrollierte alles nochmal, dann lobte ich den Hengst. Lena brachte ihn zurück in den Stall, während ich meine Sachen zusammenpackte und im Auto verstaute. Die junge Frau kam aus dem Stall wieder und wir verabschiedeten uns. Dann machte ich mich auf den Weg nach Hause.
      [5814 Zeichen | ohne Leerzeichen | © Mongofisch | 2013]



      Die letzten Tage hatte ich mal wieder Stress mit dem Amt. Dann musste ich mich auch wieder mit den Verträgen befasssen und vielem mehr. Thor ist ja für einige Tage im Urlaub, aber heute kommt er wieder. Ich laufe in den Stall um einen Strick zu holen, denn heute mach ich was mit den Eyþor. Mein Hengts, den ich schon mal hatte und dann wieder verkauft um ihn jetyt wieder yu haben. So bin ich halt. Pferdesammlerin. Mein nicht dressurliebender Hengst steht schon am Tor, dass ich nicht weit laufen muss. Gemeinsam gehen wir zum Hof und dort binde ich ihn in der Stallgasse an. Dann geht es recht schnell, da ich ihn schon rasiert habe, hat er kaum noch Haare und ich mach ihn rasch sauber. Weiter geht es mit satteln und auftrensen, anschließend geh ich mit ihm auf den Reitplatz. Als wir da sind, steige ich auf und pack mein Handy in den Kasten beim Eingang. Glücklicherweise kann ich auch hier Musik anmachen. Der ruhige Hengst steht nur locker da, während ich mein Handy anschliesse und Musik einschalte. Er spitzt kurz die Ohren.
      Dann reite ich im Schritt an. Am lockeren Zügel reite ich ihn warm. Eyþor macht weite Schritte und ist tiefenentspannt. Nach vier fünf Runden ganze Bahn, nehme ich die Zügel etwas auf und reite eine Volte und mache danach einen Handwechsel. Mit einer guten Anlehnung läuft der Hengst im Schritt den Zirkel. Dann halte ich ihn an und gurte noch mal nach. Nun kann er los gehen. Im Schritt reite ich an und trabe dann auch los. Wir gehen auf den Mittelzirkel und ich arbeite wieder an seiner Anlehnung. Ohne Probleme macht er es mit und ich wechsek aus dem Zirkel, deshalb sitze ich um und trabe leicht auf der rechten Hand. Leise lobe ich ihn und reite noch mal einen Zirkel. Eyþor schnaubt einmal und ich pariere ihn in den Schritt durch. Nicht mal er Zickt dabei rum. Ich bin so stolz auf ihn. Bald kann er dann auch in die Reitschule, dann wird er besser gefördert. Auch Thor hat eigentlich keine Zeit mehr für ihn. Doch bald ist wieder ein geregelter Ablauf auf dem Hof und dann geht es auch besser mit reiten und alles. Der Hof ist bald schon ein Jahr in Holland und dass wird dann auch gefeiert. Doch ich trabe den Hengst dann an und sitze aus. Weiter geht es mit einer einfachen Schlagenlinie und der Hengst macht mit seinen weiten Sprüngen besonders viel Spaß. Auch das Wetter ist heute schön, die Sonne scheint und ich kann im T-Shirt rum reiten. Weiter trabe ich durch die ganze Bahn und und galoppiere ihn in der nächsten Ecke an. Mit guten hochweiten Sprüngen galoppieren wir ganze Bahn und nach einer Runde pariere ich ihn durch in den Trab. Noch einmal wechsel ich durch die halbe Bahn und geh dann auf den Mittelzirkel, wo Eyþor angaloppiert. Noch mal lobe ich ihn und pariere dann durch. Ich reite ihn noch ab und nimm dann mein Handy mit. Rasch sattel ich ihn ab und bringe ihn auf die Koppel. Das wars für heute für ihn. In der Sattelkammer schreibe ich Eyþor zu den Reitschulis dazu und geh dann rein, essen machen. Seuftz.
      2995 Zeichen | © Vepr | 2014
    • Mongofisch
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      Dressur E-A
      „Hast du Miekes Sachen gepackt?“, rief ich die Treppe hoch. Keine Antwort. „Was macht der nur schon wieder“, verdrehte ich die Augen und grinste Lina an. Sie zuckte nur Ahnungslos mit den Schultern und ging in die Küche. Ich folgte ihr und setze mich auf einen Stuhl.​
      „Wann wolltet ihr hier los?“, fragte Lina, während sie noch die restlichen Verpflegungssachen für die Fahrt einpackte.​
      Ich guckte auf die große Uhr an der Wand: 11:30 Uhr. „Um zehn war eigentlich Abfahrt geplant“, antwortete ich. „Aber das war ja voraus zu sehen, dass das nichts wird.“​
      Man hörte jemanden die Treppen runter kommen. Lina und ich grinsten uns an. Völlig außer Atem betrat Kimi mit Mieke auf dem Arm und der gepackten Tasche die Küche.​
      „Wow“, schnaufte er. „Das wird immer anstrengender mit ihr.“ Ich stand auf, nahm ihm Mieke ab und gab ihm einen Kuss: „Natürlich. Meinst du sie wird ihr Leben lang nur in ihrem Bettchen liegen und nichts tun?“​
      Lina und ich konnten uns das Lachen nicht verkneifen. Es war immer wieder herrlich anzusehen, wie hilflos und erstaunt Kimi in manchen Situationen war. Mieke konnte mittlerweile recht gut sitzen und wenn sie einen guten Tag hatte, robbte sie sich auch schon auf dem Bauch durch die Gegend. Dabei musste sie natürlich alles in die Hände und den Mund nehmen, was sie so auf ihrem Weg fand. Auch für mich war es nicht immer leicht auf sie aufzupassen, aber es war auch wundervoll zu sehen, wie sie sich entwickelte.​
      „Haben wir denn jetzt alles zusammen?“ Fragend blickte ich die anderen Beiden an. Lina deutete auf das Essen: „Verhungern werdet ihr auf der Fahrt jedenfalls nicht.“ - „Miekes und deine Sachen haben wir auch“, fügte Kimi hinzu. Ich nickte: „Dann lass uns die Sachen doch mal ins Auto bringen. Gemeinsam war das schnell erledigt und es fehlte lediglich nur noch die Shetty-Stute Feather. Während Kimi den Anhänger ankoppelte und Lina die Stute von der Weide holte, passte ich auf Mieke auf.​
      „Gut“, sagte ich, als Feather sicher im Anhänger stand und alles gepackt war. „Dann wollen wir uns mal auf den Weg machen.“ Mieke bekam ihren gewohnten Platz im Baby-Safe und ich verabschiedete mich von Lina und Kimi.​
      „Passt gut auf meine Lieblinge auf“, lachte ich, als ich ins Auto gestiegen war und langsam los rollte. Die beiden Zurückgebliebenen winkten mir noch nach, bis ich vom Hof aus nicht mehr zu sehen war.​
      „Dann wollen wir mal“, sagte ich zu Mieke. „Für dich gehts jetzt in den Urlaub, während ich arbeiten darf.“ Als ob die Kleine mich verstanden hätte lachte sie. „Na du bist mir ja eine“, lachte ich.​
      Mieke und ich waren auf dem Weg zu Maren, da sie mich gebeten hatte, ihren Hengst Eypor zu trainieren. Ich hatte ihr daraufhin vorgeschlagen, dass ich ja einfach für ein paar Wochen zu ihr aufs Gestüt kommen könnte, da ein Urlaub bei ihr sowieso geplant war. Feather hatte ich dabei, damit Maren sie mal wieder sah und sich von davon überzeugen konnte, wie toll sie mittlerweile vor der Kutsche lief.​
      Gegen Nachmittag näherten wir uns dem Gestüt Federsee und ich war froh, als wir endlich dort ankamen. Mieke war auf der Fahrt eingeschlafen und ich war auch wirklich müde.​
      Grade als ich den Wagen geparkt hatte, kam Maren aus einem der Ställe gelaufen. Ich stieg rasch aus: „Hallo Maren!“ Wir umarmten uns, schließlich hatten wir uns lange nicht gesehen.​
      „Wie geht es dir? Hattet ihr eine angenehme Fahrt?“​
      Ich seufzte: „Wir sind gut durchgekommen, aber ich bin total kaputt.“ Maren nickte verständnisvoll: „Ihr könnt euch ja gleich erst mal hinlegen bis zum Abendessen.“ - „Das klingt nach einer guten Idee. Aber lass uns erst mal Feather ausladen“, stimmte ich zu.​
      Rasch war die kleine Stute ausgeladen und im Stall untergebracht. Sie war total ruhig, vielleicht erinnerte sie sich noch an das alles hier. So lange war es ja noch nicht her, dass ich sie zu mir geholt hatte.​
      Nachdem auch unsere Sachen ausgepackt waren und Mieke friedlich im Bett lag und schlief, legte ich mich dazu und machte bis zum Abendessen die Augen zu.​
      Als ich aufwachte wurde es draußen bereits hell. Etwas verwundert schaute ich mich um, dann fiel es mir ein: Ich war wohl gestern zum Abendessen nicht mehr aufgestanden. Ich rieb mir die Augen und stand auf.​
      „Na, bist du schon lange wach“, grinste ich Mieke an, während ich sie hochnahm und anzog. „Ist ja nett, dass du mich nicht geweckt hast.“ Ich suchte eine Rassel aus Miekes Tasche und drückte ihr diese in die Hand. Munter begann sie Krach damit zu machen.​
      Ich ging die Treppe runter in die Küche, dort traf ich Maren, welche grade Frühstück machte. „Guten Morgen“, sagte sie fröhlich, als sie mich sah. „Habt ihr gut geschlafen?“​
      Ich nickte: „Guten Morgen. Ja, ich habe super ausgeschlafen! Kannst du vielleicht auf Mieke aufpassen, während ich duschen gehe?“​
      „Natürlich“, sagte Maren und nahm mir die Kleine ab. „Lass dir ruhig Zeit, du weißt ja wo alles ist.“​
      „Danke“, sagte ich und ging zurück nach oben.​
      Frisch geduscht und durch das leckere Frühstück gestärkt wollte ich mich nun mit Eypor beschäftigen. Maren passte in der Zeit auf Mieke auf, sodass ich mich voll und ganz auf das Training konzentrieren konnte.​
      „Guten Morgen, Hübscher“, begrüßte ich den Isländer-Hengst als ich an seiner Box ankam. Im Stall waren schon einige Arbeiter zugange, von denen ich mich aber nicht stören ließ. Ich schnappte mir das Halfter des kleinen Schecken und holte ihn aus seiner Box. Für einen Isländer war er zwar recht groß, aber klein war er dennoch mit seinen 1,40m.​
      Brav folgte Eypor mir nach draußen, wo ich ihn an einer der zahlreichen Anbindegelegenheiten festmachte und in den Stall zurückkehrte, um das Putzzeug zu holen.​
      Der junge Hengst guckte mich erwartungsvoll an, als ich zurück kam. „Was kann ich denn für dich tun“, lachte ich und klopfte ihm den Hals. Er schnaubte kurz, fand dann aber interessantere Sachen in der Umgebung und guckte sich neugierig um. Ich begann mit dem Hufeauskratzen und putzte Eypor dann ausgiebig.​
      Es war wirklich schön, dass ich mir Zeit lassen konnte, soviel ich wollte. Ich musste mich um nichts weiter kümmern, außer den Hengst und Mieke und die nahm Maren mir nur zu gerne ab.​
      Nach einer guten halben Stunde konnte ich kein weiteres schmutziges Fleckchen an Eypor finden und beschloss, dass ich genug geputzt hatte. Rasch brachte ich das Putzzeug zurück in die Sattelkammer und holte mir das Sattelzeug des Hengstes. Brav ließ er sich satteln und trensen und folgte mir dann artig zum Dressurplatz.​
      Ich prüfte noch einmal den Sattelgurt und stieg dann behutsam auf den Rücken des Hengstes. Die Sonne tauchte den Platz in ein warmes, gelbes Licht und es hatte den Anschein, dass heute ein wunderbarer Tag werden würde.​
      Eypor und ich begannen das Training mit lockerem Aufwärmen. Am langen Zügel ließ ich den Hengst einen fleißigen Schritt gehen und achtete darauf, gleichmäßig auf beiden Händen zu reiten. Viele Zirkel und große, gebogene Linien beschäftigten den Isländer, sodass ihm nicht langweilig wurde.​
      Bei A bog ich auf die Mittellinie ab und brachte das Pony bei X zum Stehen. Aufmerksam reagierte er auf meine Hilfen. Während ich den Sattelgurt noch einmal kontrollierte, blieb Eypor brav stehen und schaute sich neugierig um.​
      „So, weiter gehts“, sagte ich, als ich nachgegurtet hatte und gab dem Hengst einen leichten Impuls mit den Unterschenkeln. Sofort setzte dieser sich in Bewegung und wir ritten weiter im Schritt. Ich nahm die Zügel nun ein wenig auf, sodass ich eine leichte Verbindung zum Pferdemaul hatte.​
      Nach kurzer Zeit trabte ich an und lockerte Eypor auch hier erst mal, in dem ich ihn fleißig vorwärts traben ließ. Er hatte einen sehr angenehmen Trab, nicht hektisch oder schnell, sondern gleichmäßig und ruhig, aber dennoch fleißig und raumgreifend.​
      Viele Übergänge vom Trab zum Schritt und andersherum beschäftigten den Hengst und er arbeitete sehr aufmerksam mit. Zwischendurch ließ ich ihn noch einige Male stehen und auch das Halten aus dem Trab klappte hervorragend. Bevor ich die Galopparbeit mit hinzu nahm, ließ ich Eypor noch die Zügel aus der Hand kauen und wir machten eine Pause im Schritt. Er streckte sich wunderbar nach vorne ab und schnaubte ein paar Mal.​
      „So ist er ein Braver“, klopfte ich dem Hengst den Hals und strich ihm lobend über die Kruppe. Ein paar Minuten gingen wir am langen Zügel Schritt, dann nahm ich die Zügel wieder auf und trabte den Hengst an. Im Aussitzen wechselte ich die Hand und galoppierte Eypor dann auf dem Zirkel an. Er machte einen kleinen Freudenhüpfer, galoppierte dann aber ruhig weiter. Ein Lächeln lag mir auf den Lippen, dieser Hengst war wirklich was besonderes.​
      Im Galopp hatte Eypor noch die meisten Schwierigkeiten in einer konstanten Anlehnung zu laufen, aber daran würden wir die nächsten Wochen arbeiten können. Ich parierte zum Trab durch und wechselte durch die ganze Bahn, um auch auf der anderen Hand ein wenig zu galoppieren. Hier klappte die Anlehnung um einiges besser und ich lobte den Hengst immer wieder.​
      Langsam wurde es richtig heiß und die Sonne schien uns verbrennen zu wollen. Eypor schwitze schon ordentlich, sodass ich beschloss, das Training für heute zu beenden.​
      „Das ist ein Wetter, nicht wahr?“, lachte ich, als ich mich nach dem Trockenreiten aus dem Sattel gleiten ließ. „Hast du ganz toll gemacht!“ Ich klopfte dem Hengst den Hals und schob die Steigbügel hoch.​
      Zurück im Stall befreite ich Eypor von seinem Sattelzeug und putzte ihn noch einmal ordentlich sauber. Dann stellte ich ihn in seine Box und gab ihm ein paar Möhrchen.​
      Vor dem Haus traf ich Maren, die mit Mieke auf der schönen alten Holzbank saß. Ich setzte mich dazu. „Na, wie war es?“, fragte Maren gespannt. „Für die erste Stunde war es richtig toll“, antwortete ich. „Er arbeitet super mit und wir werden schon in den nächsten Tagen mit den A-Lektionen anfangen.“​
      Maren lächelte: „Wow, das freut mich. Er ist wirklich ein tolles Pferd!“​
      Wir unterhielten uns noch eine Weile und genossen die Sonne, dann musste Maren sich aber mal an ihre Arbeit machen und ich ging mit Mieke eine Runde spazieren.​
      Die nächsten Tage waren super entspannt: Jeden Tag ritt ich den Isländer Eypor und wir machten tolle Fortschritte, so auch in der Anlehnung im Galopp, die mittlerweile super klappte.​
      Mieke und ich genossen die Ruhe und machten viele Ausflüge in den nahe gelegenen Wald, wo es auch einen wunderschönen See gab.​
      Zwei Wochen waren nun schon vergangen, seit ich das erste Mal mit Eypor gearbeitet hatte.Die zusätzlichen Gangarten Mitteltrab und Mittelgalopp hatten wir bereits gut bearbeitet und heute ging es nun weiter.​
      „Na, kleiner Mann“, begrüßte ich Eypor, als ich auf der Weide bei ihm ankam. „Hast du Lust mitzukommen?“ Gierig fraß er das Leckerli, welches ich ihm gab, ließ sich dann aber brav aufhalftern und zum Stall bringen. Es war bereits spät am Nachmittag und immer noch recht heiß, sodass ich mich entschied, in die Halle zu gehen. Zuvor putzte ich Eypor aber ausgiebig und ordentlich und kraulte ihn eine Weile.​
      „Jetzt ist aber Schluss“, lachte ich und brachte rasch das Putzzeug in die Sattelkammer. Zurück kam ich mit Sattel und Trense und machte den Hengst fürs Reiten fertig. Gemeinsam gingen wir zur Halle, in welcher ich den Sattelgurt überprüfte und anschließend aufstieg.​
      Während des Warmreitens im Schritt und Trab baute ich direkt die neuen Bahnfiguren, durch die Länge der Bahn wechseln und die Schlangenlinien durch die ganze Bahn mit 4 Bögen, mit ein. Auch die 10-Meter Volte war gar kein Problem für den kleinen, wendigen Isländer.​
      Maren kam nach einiger Zeit und schaute uns ein wenig zu. Ich lächelte kurz, konzentrierte mich dann aber wieder auf die Arbeit.​
      Wir übten nun das Angaloppieren aus dem Schritt. Ich gab Eypor eine halbe Parade, sodass er aufmerksam wurde, schob mein äußeres Bein ein Stück zurück und gab mit beiden Beinen einen kurzen, aber bestimmten Impuls. Zusätzlich nahm ich die Stimme als Hilfe dazu und der junge Hengst sprang freudig in den Galopp. „Ja“, rief ich aus. „So ist es gut!“​
      Ich wiederholte die Übung ein paar Mal, es klappte nicht immer, aber erstaunlich gut für die ersten Versuche. Damit Eypor jedoch nicht langweilig wurde, wandte ich mich der nächsten Aufgabe zu: Das Rückwärtsrichten. Maren hatte das mit ihm schon vom Boden aus geübt, sodass ich gar nicht mehr viel zu tun hatte, fast von alleine trat der Hengst einige Schritte zurück. Wieder lobte ich ihn ausgiebig und trabte dann an.​
      Auf dem Zirkel gab ich die Galopphilfe und übte nun das Überstreichen. Zunächst wurde Eypor einfach nur schneller, ich nahm ihn dann aber zurück und wiederholte das ganze, bis der Hengst einfach ruhig weiter galoppierte.​
      „Super“, sagte ich, als ich zum Schritt durchpariert war. „Das reicht für heute.“ Kurz trabte ich noch einige Runden locker vorwärts, dann ritt ich nur noch Schritt und Eypor streckte sich schön ab.​
      „Das sieht doch schon richtig gut aus“, stellte Maren zufrieden fest.​
      „Ja, ich finde auch. Er macht sich wirklich gut. Wir müssen das natürlich alles noch vertiefen, aber der Grundstein ist gelegt“, grinste ich glücklich.​
      Ich hielt Eypor an und rutschte vorsichtig aus dem Sattel. „Du bist ein richtig Braver“, lobte ich ihn nochmal, dann ging ich mit ihm, gefolgt von Maren und Mieke in den Stall.​
      Während ich Eypor absattelte und nochmal gründlich putzte, hatte Mieke ihre Begeisterung für die Mähne des Hengstes entdeckt. Auf Marens Arm griff sie immer wieder nach dem Langhaar des Pferdes und lachte dabei zuckersüß.​
      „Kinder sind so was wunderschönes“, stellte Maren lächelnd fest.​
      „Oh ja, das stimmt“, pflichtete ich ihr bei. „Aber sie werden auch leider viel zu schnell groß. Die Kleine ist jetzt auch bald schon 1 Jahr alt.“​
      Nachdem ich Eypor in die Box gestellt hatte, setzten wir drei uns noch ein wenig in die Abendsonne und redeten über Gott und die Welt.​
      Die letzte Woche, die ich bei Maren war, verbrachte ich hauptsächlich mit Eypor, denn wir musste noch einiges üben. Aber der junge Hengst lernte wirklich schnell, sodass er auch die Vorhandwendung und das Viereck verkleinern und vergrößern sehr schnell drauf hatte. Wir kamen wirklich gut miteinander aus und ich war jetzt schon ein wenig traurig, wenn ich daran dachte, dass es morgen zurück nach Hause ging.​
      „Es war wirklich schön hier zu sein“, seufzte ich, als Maren, Mieke und ich in der Küche saßen. Draußen wurde es bereits dunkel und der letzte Tag in Polen neigte sich dem Ende entgegen.​
      „Und es war noch schöner, dass du hier warst und die Kleine und Feather mitgebracht hast“, lächelte Maren.​
      „Ja, das stimmt“, sagte ich. „Feather hat sich ja auch sichtlich wohl gefühlt.“​
      Mieke schlief irgendwann ein, Maren und ich saßen noch bis tief in die Nacht und redeten über die Verschiedensten Sachen. Doch auch wir wurden irgendwann müde und gingen schlafen.​
      Am nächsten Morgen machten Maren und ich uns noch ein gemütliches Frühstück, anschließend packte ich Miekes und meine Sachen zusammen und verstaute sie schon mal im Auto.​
      „Dann wollen wir mal die kleine Feder holen“, lachte Maren. Wir hatten den Anhänger gestern schon angekoppelt und brauchten die Stute nur noch verladen.​
      „Wir sehen uns bald wieder“, winkte ich Maren aus dem Auto zu.​
      „Ja ganz bestimmt“, stimmte sie zu und winkte zum Abschied. Dann machten Mieke, Feather und ich uns auf den Weg nach Deutschland. Da wurden wir sicher auch schon sehnsüchtig erwartet.​
    • Eowin
      Pflegebericht für die Weidepferde
      Fröhlich pfeifend öffnete ich das Tor zum Offenstall hin. Viele Augenpaare starrten mich an.
      „Ja, bis es was zu futtern gibt, müsst ihr noch etwas warten!“, lachte ich, denn zunächst musste ich die Pferdeäpfel vom Auslauf einsammeln und die Tränken kontrollieren und säubern.
      Ich begann rasch mit meiner Arbeit und schaute auch nach, ob die Zäune noch in Ordnung waren. Dann brachte ich den Mist auf den Misthaufen und fuhr einiges frisches Stroh in die verschiedenen Unterstände der Pferde, sodass sie immer weich liegen konnten.
      Anschließend wurden die Weiden geöffnet.
      Wir hatten mehrere, da auch mehrere Offenställe angelegt waren und unsere Pferde so in kleinen Gruppen gehalten werden konnten.
      Doch die Reaktion aller Pferde war – wie jeden Morgen – gleich. Obgleich sie sich stets bewegen konnten wie sie wollten, rief die Weide immer wieder ein hohes Maß an Freude hervor.
      Und so gallerten im Affenzahn alle Pferde auf die Weiden. Also Cheero, Black Eyed Smokey, Kätzchen, For an Angel, Rebia, Esmeraldas Topside, Prai, Lithium, Dauthdaert, Ahira, Saevitia, Havanna Club, Altair Ibn La-Ahad, Fly Through Jerusalem, Caipirinha, Eypor, Mellow Billow, Lunaris, Falling in Love, Sissi di Royal Peerage, Tilly, Moon’s Neala und Peeta.
      Auf die Entwicklung von letzterem war ich besonders stolz. So schlecht er aussah, als er bei uns ankam, umso besser sah er jetzt aus. Sein Fell begann zu glänzen und sein Allgemeinzustand war deutlich besser. Er liebte es über die Weiden zu galoppieren und mit den anderen Hengsten zu toben, obwohl er immer eher ein ruhiger Vertreter war.
      Nun, wo mir nicht mehr alle Pferde auf den Hacken hingen, konnte ich die Heubestände auffüllen. Es gab zahlreiche, weit auseinander platzierte überdachte Heuraufen, die garantieren sollten, dass auch rangniedrige Pferde stets einen Platz zum Fressen fanden.
      Ich war nach dieser Arbeit klatschnass, so sehr hatte ich geschwitzt. Es war wieder einmal brütend heiß heute.
      Die Pferde waren offenbar ähnlicher Ansicht, denn viele von ihnen trotteten nach und nach wieder in die Unterstände und stellten sich in den Schatten. Offenbar auch in der Hoffnung, sich vor den lästigen Insekten zu verstecken.
      Grinsend beobachtete ich sie – nur bei diesem Wetter kam es vor, dass die Pferde nicht wann immer sie konnten auf der Weide standen. Nun nagten sie hier und da sogar am Stroh.
      Es beruhigte mich immer sie so zu sehen. Dennoch wandte ich mich lächelnd ab – auf einem so großen Hof war noch viel zu tun.
    • Rasha
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      Heute hatte ich einen Termin bei Maren und ihren Pferden. Maren hatte mich am Telefon schon darauf hingewiesen, dass die eine Stute Aluminiumeisen bekommen sollte. Daher kontrollierte ich noch einmal genauestens den Bestand in meinem Auto, bevor ich mich auf den Weg machte.

      Ich kannte den Weg zu Maren bereits, da ich schon öfter bei ihr gewesen war. Als ich aus dem Auto stieg, kam sie auch schon mit einem Fuchsschecken um die Ecke. „Huhu, schön, dass du da bist! Das hier ist Eypor. Er benötigt die Aluminiumeisen“, sagte Maren. „Hey, alles klar. Dann ziehe ich mich noch schnell an und bereite alles vor“, antwortete ich.

      Dann ging ich zu meinem Kofferraum, zog mir die schwere Lederschürze an und suchte die benötigten Arbeitsmaterialien zusammen.

      Der Hengst schnupperte interessiert an mir, als ich zu ihm trat. Das Begrüßungsleckerli nahm er sofort an. Zunächst kratzte ich die Hufe aus und verschaffte mir einen Überblick über seinen Hufzustand. Dann nahm ich die Abbrechzange zur Hand und entfernte die alten Eisen. Der Hengst war sehr brav und blieb die ganze Zeit stehen.

      Mithilfe des Hufmessers brachte ich den Strahl in Form und entfernte das lose Sohlenhorn. Dann holte ich den Hufbock dazu, um die Hufe mit der Raspel noch etwas feiner bearbeiten zu können. Da Eypor das Prozedere bereits kannte, zeigte er keine Scheu vor meinen Arbeitsgeräten.
      Jetzt konnte ich die Eisen aufbringen. Aus meinem Sortiment wählte ich die passende Eisengröße für den Hengst aus.

      „Aluminiumeisen gehören zu den Kaltbeschlägen, da dieses Material beim Erhitzen an Festigkeit verliert. Zudem müssen die Eisen alle 4 Wochen erneuert werden. Ein Aufbrennen in diesem kurzen Intervall würde den Huf schädigen“, erklärte ich Maren, während ich die Eisen mit dem Hammer in Form brachte. Nachdem die Eisen perfekt auf die Hufe passten, nagelte ich sie fest. Auch das war für Eypor kein Problem, sodass diese Arbeit zügig erledigt war.

      Dann bat ich Maren, mir den Hengst noch einmal in Schritt und Trab vorzuführen. „Eypor läuft super. Du kannst ihn jetzt zurück bringen“, sagte ich zu ihr.

      Nun holte Maren das nächste Pferd. „Das ist For An Angel. Sie ist schon mal etwas schüchtern und eher zurückhaltend. Bitte beachte, dass sie heute das erste Mal Eisen erhält. Bisher wurden ihre Hufe nur ausgeschnitten und geraspelt“, erklärte sie. Misstrauisch beäugte mich die junge Vollblutstute. Auch das Begrüßungsleckerli nahm sie mit einem langen Giraffenhals an. Vorsichtig näherte ich mich ihr und fuhr mit meiner Hand an ihrem linken Vorderbein entlang. Das kannte die Stute bereits und sie hob das Bein, sodass ich den Huf auskratzen konnte. Auch die anderen drei Hufe gab For An Angel an. Maren blieb die ganze Zeit an ihrem Kopf stehen und lobte die Stute.

      Dann nahm ich das Hufmesser und hob erneut die Hufe, um sie auszuschneiden und den Strahl in Form zu bringen. Da die Stute dies bereits kannte, konnte ich auch hier recht zügig arbeiten. Doch dabei ließ sie mich die ganze Zeit nicht aus den Augen.

      Den Hufbock fand sie allerdings ziemlich unheimlich und sie wollte zunächst nicht daneben stehen bleiben. Erst nach einiger Zeit und mit viel Überzeugungskraft von Maren konnte ich ihre Hufe auf den Bock stellen und mit der Raspel in Form bringen.

      „Puh, jetzt kommt das Schlimmste“, meinte Maren kritisch. „Ach was, so darfst du nicht denken! Sei ganz entspannt. Du kennst es doch! Zeige ihr, dass sie keine Angst haben braucht. Ich arbeite langsam und behutsam und lasse sie alles anschauen. Das schaffen wir schon“, sagte ich zu ihr. Dann suchte ich in meinem Kofferraum die passende Eisengröße heraus und erhitzte diese im Ofen. Als die Eisen rot glühten, nahm ich das erste Eisen mit der Zange heraus und brachte es auf meinem Amboss in Form. Bei den ersten Hammerschlägen zuckte die junge Stute nervös zusammen, doch dann merkte sie schnell, dass ihr nichts geschah. Das Aufbrennen der Eisen und der aufsteigende Rauch ließ sie etwas unruhig werden. Als die Eisen zischend im Wassereimer abkühlten, guckte die Stute nur noch skeptisch, regte sich aber nicht weiter auf. Daher konnte ich die anderen drei Eisen auch ohne Probleme in Form hämmern, aufbrennen und abkühlen.

      Da die Stute an den Eisen noch Stollenlöcher erhalten sollte, bat ich Maren, die entsprechenden Stollen aus meinem Sortiment herauszusuchen. „Dann kann ich das Stolloch direkt an das Gewinde anpassen“, meinte ich.

      „So, jetzt müssen wir sie nur noch aufnageln und fertig!“, meinte ich zu Maren, als Stollen und Löcher gut ineinander passten. Ich nahm das erste Eisen und setzte mit schnellen Schlägen die Nägel ein. Zügig waren auch die anderen drei Eisen angebracht. Zum Test schraubte ich die Stollen hinein und bat Maren, mir die Stute einmal vorzuführen. „Es ist klar, dass sie jetzt noch unsicher läuft. Du musst bedenken, dass sie zum ersten Mal Eisen drauf hat und dann auch noch auf Stollen läuft. Am besten übst du das Laufen mit Stollen in den nächsten Tagen ein wenig, damit sie sicherer wird“, erklärte ich.

      Als Maren zurückkehrte, erledigten wir das Geschäftliche. Ich bedankte mich für den Auftrag und machte mich auf den Weg zum nächsten Kunden.

      [5137 Zeichen, lettercount.com, Text: Rasha]
    • Eowin
      Ställe streichen

      Heute stand einiges an Arbeit vor mir: Ich wollte die Ställe der Pferde streichen, da die Farbe abbröckelte und das alles nicht mehr sonderlich gepflegt aussah.
      Als ersten Schritt mussten also alle Pferde nach draußen auf die Paddocks. Das hieß, dass ich nach und nach Cheero, Black Eyed Smokey, Rebia, Esmeraldas Topside, Prai, Lithium, Dauthdaert, Ahira, Havana Club, Altair Ibn La Ahad, Fly through Jerusalem, Caipirinha, Eypor, Lunaris, Falling in Love, Sissi di Royal Peerage, Tilly, Neala, Wivrojan, Arika, Django und Mila nach draußen brachte.
      Sofort begannen die Pferde wie irre zu toben. Es ging eine ganze Weile so, bis sie sich nach und nach endlich hinstellten und am Heu zu knabbern begannen.
      Dann konnte ich auch endlich wieder in den Stall gehen und mit der Arbeit anfangen.
      Zunächst mistete ich alle Boxen aus, was schon ziemlich lange dauerte. Dann begann ich zu pinseln.
      Der untere Teil der Boxen bekam einen Anstrich in schwarz, welcher abwaschbar und schmutzabweisend war, oben wurden die Boxen weiß. So waren sie hell und einladend, aber dennoch würde es lange schön aussehen.
      Als alles gestrichen war, richtete ich das Nachtlager der Pferde ein, da die Farbe ja erst trocknen musste, bevor sie wieder in ihre Boxen durften.
      Am nächsten morgen wurde dann eingestreut und die Pferde durften wieder in ihre Boxen, welche sie zunächst schnüffeln begutachteten wegen dem fremden Geruch.
    • Eowin
      Neuankömmlinge mit bitterem Beigeschmack
      Als ich heute den großen Transporter fertig machte, indem ich ihn mit neuem Einstreu bestückte, machte sich ein schweres Gefühl um mein Herz breit.
      Heute sollte eine ganze „Ladung“ neuer Pferde ankommen, doch der Grund hierfür passte mir nicht wirklich.
      Galadriel würde wegziehen und hatte nicht die Gelegenheit, ihre Pferde mitzunehmen. Einige wenige hatte sie anderweitig verkauft, doch bei dem Großteil hatte ich mich (wie bereits schon einmal) dazu bereit erklärt, sie bei mir aufzunehmen und zu versorgen. Natürlich hatte ich auch etwas davon, denn es waren einige tolle Pferde dabei. Unter anderem käme mein absoluter Liebling wieder zu mir – die Stute Nalani, die ich ihr geschenkt hatte, als die Kleine noch ein Fohlen war. Sie begleitete mich also schon ein Leben lang.
      Auch zu Charly und Saturn hatte ich eine ganz besondere Bindung – auf Charly hatte ich teilweise reiten gelernt. Nur die Fohlen Mirella und Hamilton sowie die Isländerstute Pieaches kannte ich noch nicht sehr gut. Doch das würde sich geben.
      Aber so sehr ich mich freute, diese neuen Pferde auf dem Gestüt Federsee begrüßen zu dürfen – es bedeutete immerhin, dass zwischen mir und meiner besten Freundin fortan einige Kilometer liegen würden. Ich könnte nicht mehr einfach innerhalb von 10 Minuten zu Fuß zu ihr herüber gehen. Wir würden nicht mehr gemeinsam ausreiten können. Es gab keine Deals mehr, dass der eine die Pferde des anderen versorgen würde, wenn derjenige einen Termin hätte.
      Zugegeben – das war schon ein gewaltiger Einschnitt. Und ich musste mir selbst eingestehen, dass ich die Sache nicht ganz ohne Bitterkeit betrachtete.
      So machte ich mich seufzend und mit schwerem Gemüt an die Arbeit, bis der Transporter fertig war. Dann konnte es losgehen und die Pferde konnten umziehen.
      Zunächst holten wir die Pferde und integrierten sie dann nach Geschlecht in die Herden auf dem Hof. Wir hatten jeweils für die Neuankömmlinge ein Stück abgegrenzt. Zwar kannten die meisten meiner Pferde sie bereits, aber wir wollten Stress vermeiden und die Abgrenzung würde sicherstellen, dass sich die Pferde erst beschnuppern könnten.
      Als erster Wallach in der Herde kam Charly zu den Stuten. Dort mischte er prompt einiges auf, denn die Damen waren den Herrenbesuch nicht mehr gewohnt. Ich zog die Augenbrauen zusammen und hoffte, dass er nicht in diesem Weibernest anfangen würde, auf die Stuten aufzuspringen. Er hatte zwar schon immer mit Stuten zusammen gestanden, aber man weiß ja bekanntlich manchmal nicht, was in den Köpfen vorgeht.
      Mirella und Hamilton waren ziemlich durcheinander. Sie hatten lange zusammen gestanden, mussten aber nun nach Geschlecht getrennt werden, worauf sie reagierten, indem sie oftmals wieherten und nervös über ihre Paddocks liefen.
      Aber nach und nach wurde die Situation ruhiger, doch die Aufregung würde gleich nochmal hochkommen.
      Ich erwartete noch einige weitere Neuankömmlinge, nämlich Real Bad Alliance, die ich verkauft hatte, nun aber zurück gekommen war, Gwendhil Fareth, eine junge Traberstute, Adawiyah, welche die Vollschwester zu Antarktik war, Shining, eine bunte und vielversprechende Trakehnerdame, Cutie, ein Falabella-Mädchen, die bei der Vorbesitzerin ziemlich unter gegangen war und last but not least Omnia Lunara, eine Haflingerstute, die für mich eine ganz besondere Bedeutung hatte, da ich ihre Geburt begleiten durfte.
      Und als Allerletztes war da noch die Stute Little Grey, die ich just von Sarah gekauft hatte. Auch sie war ein vielversprechendes, junges Pferd, obgleich sie auch sicherlich eine kleine Herausforderung werden würde.
      Nach und nach kamen die Pferde also an und wurden in die Offenställe integriert. Alles war mit reichlich Heu vorbereitet worden, in sauberen Betonkübeln stand frisches Wasser bereit. Natürlich stünde auch den neuen Pferden nach erfolgter Integration eine Selbsttränke zur Verfügung, aber zunächst war dies der einfachste Weg.
      Auch die „alt eingesessenen“ Pferde kamen immer wieder heran, knabberten kurz am Heu oder beschnupperten die Neuankömmlinge. Zugegeben – wir hatten mittlerweile einen ziemlich großen Bestand.
      In diesem Bestand waren zu nennen: Cheero, Black eyed Smoky, Rebia, Esmeraldas Topside, Prai, Lithium, Dauthdaert, Ahira, Havana Club, Altair, Jerusalem, Caipirinha, Eypor, Lunaris, Falling in Love, Sissi, Tilly, Neala, Wivrojan, Arika, Mila, Kate, Coco, Wish, Bishr, Shena, Blue Moon, Halik, Dwynn, Power of Love, Helia, Nashita, Little Lady, September, Vintage Gold, Autumn Coldness, Simple Little Melody, Catching Fire, Walinka, Elysion sowie die Zuchtpferde Enya, Colombo, Tiva Wyanet, Linnea, Novalis, Lausejunge, Domina, La petite, A Tiny Pleasure, Apancho, Colonels Smokin Gun, Shining Sommerdream, Asis Bashir, For an Angel, Alvar, Sambertino, Cadoc's Rohdiamant, Ink and Feathers, Brooklyns Teardrop, Antarktik, Over the Bridge, Parlay, Katniss, Aloha from Hell, Shalom, Byjumi, Camas Little One, Muh, Freki, Peeta, Pfannkuchen, Pflaumenkuchen, Django, Maxi, Palimé, Silverlight und Little Jack.
      Am Ende des Tages stand nun eine bunte Truppe am Zaun und beobachtete die Pferde. Es war einiges an Arbeit mittlerweile und ich wusste, dass ich dringend gegen den Drang, alles retten zu wollen, angehen musste. Aber es machte mit Spaß und ich freute mich über die Vergrößerung der Zucht.
      Nach und nach verabschiedeten sich die meisten Leute. Bella, von der ich Cutie gekauft hatte, bat mich nochmals, mich gut um das kleine Stütchen zu kümmern, was ich ihr von Herzen versprach. Mit Sarah unterhielt ich mich noch lange, erkundigte mich nach Bucks und den sonstigen Neuigkeiten bei ihr auf dem Hof.
      Zuletzt verblieb ich mit Galadriel.
      Die Sonne berührte bereits den Horizont und eine milde Brise strich durch die Laubbäume, die überall auf dem Gelände standen. Zischend und raschelnd spielten einige Blätter auf dem Hof, aufgewirbelt durch den sachten Frühlingswind. Ansonsten war es vollkommen still.
      Einen Augenblick später hörte man leises Zwitschern. Die Pferde begannen, genüsslich ihr Heu zu mümmeln und immer mal wieder war das geruhsame Geräusch ihrer Hufe auf dem weichen Sandboden zu vernehmen.
      Die Stille wurde langsam unersträglich, bis ich endlich zu sprechen begann.
      „Ich werde dich vermissen.“
    • Eowin
      Pflegebericht für die Stall- und Weidepferde



      Nachdem ich die Zuchtpferde versorgt hatte, mache ich mich mit den Stall- und Weidepferden an die Arbeit. Alle standen im Offenstall, aber die Stallpferde durften nicht auf die Weide, hatten dafür aber einen großen, gut befestigten Auslauf.

      Zunächst mistete ich die Offenställe aus, dann äpfelte ich die Ausläufe gründlich ab. Nun kontrollierte ich Zäune und die Wasserversorgungen und befüllte die Heuraufen neu.

      Anschließend ließ ich die Weidepferde auf die große, weitläufige Wiese. Dies waren Hamilton Smith, Mirella, Omnia Lunara, Kate, Mila, Arika, Wivrojan, Neala, Tilly, Sissi, Falling in Love, Lunaris, Eypor, Caipirinha, Jerusalem, Altair, Havanna Club, Ahira, Dauthdaert, Lithium, Prai, Esmeraldas Topside, Rebia, Black Eyed Smokey und Cheero.

      Anschließend bestückte ich die Futterautomaten mit dem richtigen Kraftfutter, denn jedes Pferd hatte ein Halsband mit Chip, durch das es das entsprechende Fach zugeteilt bekam. So konnte sich jedes Pferd selbstständig sein Futter abholen und konnte ohne Futterneid durch eine spezielle Vorrichtung fressen. Das war schon ziemlich praktisch!

      Auch bei den Stallpferden gab es eine solche Vorrichtung, die ich anschließend befüllte. Hier war nur der Unterschied, dass mich sämtliche Pferdeaugen neugierig beäugten und ich bei jeder Bewegung eingehend beobachtet wurde. Da die Pferde im Winter nicht auf die Weide kamen, hatten sie sonst ja nicht so viel zu tun. Dafür hatte ich einiges an Spielzeug etc. verteilt, aufgehängt usw, damit die Pferde einen Job hatten. Außerdem holte ich heute aus dem Wald verschiedene Äste und Zweige, an denen die Pferde herumknabbern konnten. Dies war allgemein sehr beliebt.

      Zu den Weidepferden gehörten Cutie, Pieaches, Nalani, Saturn, Charly, Shining, Adawiyah, Gwendhil Fareth, Real Bad Alliance, Walinka, Catching Fire, Simple Little Melody, Autumn Coldness, Vintage Gold, September, Little Lady, Nahita, Helia, Power of Love, Dwynn, Halik, Blue Moon, Shes like the Wind, Bishr, Wish und Coco.

      Als die Pferde versorgt waren, begann ich den Hof zu fegen und anschließend das Sattelzeug zu putzen. So viele Pferde zu halten bedeutete einiges an Arbeit, aber man tat es ja gerne.
    • Eowin
      Pflegebericht für die Weidepferde

      Nachdem ich mit den Zuchtpferden fertig war, waren die Weidepferde an der Reihe. Hier standen hauptsächlich Jungpferde, sodass ich nicht sehr viel Arbeit hatte.
      Auf verschiedenen Weiden standen in Kleingruppen Bacardi Oakheart, Hamilton Smith, Mirella, Kate, Mila, Sissi di Royal Peerage, Falling in Love, Eypor, Caipirinha, Fly through Jerusalem, Altair Ibn La-Ahad, Havana Club, Ahira, Dauthdaert, Prai und Black Eyed Smoky.
      Meine größte Arbeit bestand hier darin, die Weiden ein Stück weiter zu stecken. Außerdem legte ich Knabberholz hin – dieses Mal vom Apfelbaum – und füllte bei Bedarf Lecksteine wieder auf. Die Pferde waren glücklich auf ihren Wiesen und beachteten mich kaum. Die meisten lagen faul in der kräftiger werdenden Frühlingssonne, kraulten einander oder tobten gemeinsam über das Grün.
      Als die täglichen Arbeiten erledigt waren, düngte ich den abgetrennten Teil der Wiese. Per Hand, versteht sich, denn unsere Maschinen waren ja kaputt. Aber was tat man nicht alles?
      Geplant war eine völlige Umstrukturierung unseres Haltungssystems. Wir wollten statt des bisherigen Stall- und Weidepferdesystems zwei große Paddocktrails anlegen, die beide ständigen Zugang zu den Weiden hatten – einen für die Stuten, einen für die Hengste. Hier wollten wir neben weiten wegen auch Klettermöglichkeiten anbieten und eine Furt mit Wasser. Das war sicherlich schwerer sauber zu halten, wäre einer naturnahen Haltungsform aber zuträglich. Und da wir reduziert hatten, war das von der Pferdeanzahl her möglich.
      Doch das Ganze würde sich noch etwas hinauszögern, denn die Planung dauerte und wir fanden immer wieder etwas, was uns störte. Eine zu spitze Ecke, dann fehlte hier und dort eine Ausweichmöglichkeit, dann hatten wir zu wenig Futter- und Wasserplätze. Wir planten auch mehrere Hütte ein, da wir damit rechneten, dass sich Herden in der Herde und kleine Grüppchen bilden würden, vor allem bei den Hengsten. Um streitereien zu vermeiden, sollten also zahlreiche Möglichkeiten zur Auswahl stehen.
      Als ich fertig mit dem Düngen war, stellte ich die Wanne weg und beobachtete die Pferde noch eine weile. Es machte spaß, die Jungpferde beim Toben zu beobachten und es erfreute mich, dass alles so friedlich war.
    • Eowin
      Ich kam zu Eypor.
      Ich halfterte und putzte ihn.
      Dann arbeiteten wir etwas in der Halle zusammen.
      Anschließend fütterte ich mein Pferd.
      dann mistete ich die Box.
      ich freute mich immer auf die Zeit, die ich mit meinem Pferd verbringen durfte.
    • Eowin
      Pflegebericht für die Weidepferde



      Zunächst brachte ich nach und nach Bacardi Oakheart, Hamilton Smith, Mirella, Kate, Mila, Sissi di Royal Peerage, Falling in Love, Eypor, Caipirinha, Fly through Jerusalem, Altair Ibn La-Ahad, Havana Club, Ahira, Dauthdaert, Prai und Black Eyed Smoky auf die Weide, dann bewaffnete ich mich mit Bollensammler, Schubkarre und Harke und machte mich auf den Weg, um die Weiden abzusammeln.

      Da die Pferde immernoch auf den Winterweiden standen, hatte ich nicht so unglaublich viel zu tun, aber es war eine lästige Arbeit, da ich ständig die Pferde dabei hatte, die mir neugierig in die Karre luscherten.

      Endlich war ich fertig und hatte sämtliche Pferdeäpfel abgesammelt. Dann tauschte ich Harke und Bollensammler gegen eine Forke ein und mistete die Unterstände – wieder in stetiger Gesellschaft – aus und streute mit Stroh nach.

      Dies wurde von so manchem Pferd erst einmal als Einladung zum Wälzen betrachtet.

      Anschließend machte ich meine alltägliche Runde und kontrollierte, ob die Tränken überall funktionierten. Danach brachte ich den Pferden noch neues Heu und verteilte Krauleinheiten.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
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    Eowin
    Datum:
    11 Mai 2014
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  • Name: Eyþor

    Byjumi x Mellamo

    Geburtsdatum: 12.04.2008
    Rasse: Isländer
    Geschlecht: Hengst
    Fellfarbe: Fuchsschecke
    Gencode: eeAAToTo
    Abzeichen: schmale Blesse
    Augenfarbe: braun
    Stockmaß: 1,40m

    Charakter:
    Eyþor ist ein ausgelassener Hengst mit einer positiven, attraktiven Ausstrahlung. Er hat ein neugieriges keckes Wesen und ist unerschrocken im Gelände sowie auch in der Halle. Sein ruhiges und doch keckes Wesen machen ihn immer wieder zu einer Augenweide. Er geht brav an der Hand und lässt sich aber nicht von jedem Reiten. Wer im Maul zieht- fliegt runter.

    Beschreibung:
    Dieser kleine Kerl ist ein ziemlich großgewachsener Isländerhengst. Doch in ihm steckt ein wahres Traumpferd. Er ist total unerschrocken und erforscht seine Welt gerne genauer. Egal ob in der Halle, auf dem Platz oder im Gelände. Überall kann man super mit ihm arbeiten. Auch Kinder kommen super mit ihm klar, da er unterm Sattel einfach ein wahrer Schatz ist

    Besitzer: Eowin
    Ersteller: Fratzi

    Springen: E
    Dressur: A
    Westernreiten: E
    Galopprennen: E
    Distanzreiten: L
    Fahren: E
    Military: E
    Gangreiten: A

    Schleifen:
    [109.Distanz]
    [110.Distanz]
    [7. Gangturnier]
    [2. Platz Gangreiten Sommerturnier the Ghosts]