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Eddi

Exciting Force

Englisches Vollblut ♂

Exciting Force
Eddi, 24 Feb. 2019
Cooper gefällt das.
    • Eddi
      miimichelle
      07.02.2011 - 14:00 Uhr
      Wintermonate

      Black Dragon, Golden Appel, Pharlaps Prinzessin, Shoo - In, Destiny, Zafir, Blue Moons Orkan, Rabenkönigin, Schnee II, Small Joker, Exciting Force, Zafir, Vai Alida, Entreaty

      Dissy, Black Stream, Bestla, Wunders stern, Storms Ranson, Minas Ithil, Minas morgul, Red Pepper Doom, Caramelbonbon, Carousel, Vento, Mystery xx, Lissy, Moulan, Morengo, Red Terror, Magic Imgae, Sterling DReam, Sebtembers Melody xx, Halil, Race is Hope, Cant hold me,

      Golden Diamond, Don Pedro, Far Cry, Shihan, Pharlap, Saphira

      Neu: Mirabell & Rapsoul


      Viel Arbeit erwartete mich als ich heute Morgen aufstand. Ich hatte vieles in der letzten Zeit stark vernachlässigt. Als erstes muss ich noch sehr viele Rennen auswerten. Dann müssen die Bescheinigungen von allen meinen Pferden aktualisiert werden. Dann müssen Trainingspläne erstellt werden und ich muss mit meinen Jockeys absprechen an welchen Rennen ich welches Pferd melde.
      Dann muss die Zucht wieder etwas aufgearbeitet werde. Erfolge editiert und die Zuchtpferdelisten überarbeitet werden.
      Während ich die Zeitung durchblätterte sah ich ein sehr interessantes Inserat: Bestandsauflösung. Pferde günstig ab zu geben!
      Das war der hof auf dem Rapsoul stand! Sofort schnappte ich das Telefon und rief dort an. Ich bot für Rapsoul und Mirabell ein Englisches Vollblutfohlen 23 000 Joellen. Mehr hatte ich nicht. Die Besitzerin war aber so freundlich und über liess mir die zwei Pferdchen für 16 000 Joellen. Ich war über glücklich und machte mich sofort uaf den Weg um die beiden ab zu holen.
      Später brachte ich Mirabell und Rapsoul in ihre neuen Boxen. Ich gab ihnen etwas Heu und ein paar Karotten dann ging ich zum Zuchtstall.
      Golden Diamond war ebenfalls erst seit kurzer Zeit hier. Ich hatte die Stute von Else geschenkt bekommen. Ich würde mich in nächster zeit nach einem passenden Hengst für sie um sehen, das Fohlen würde allerdings verkauft werden. Far CRy und Saphira befanden sich auf ihrem Winterfesten Paddock. Die zwei Stuten hatten momentan eine kleine Zuchtpause.
      Shihan war mit Pharlap ebenfalls draussen auf dem Paddock, mit Pharlap in der Nähe war Shihan ruhig und relativ entspannt, die freundliche, ruhige und vertrauensvolle Art des fuchsfarbenen Hengstes war nun mal ansteckend. Don Perdo wurde in der Halle geritten.
      Die Pferde die sich im Training befanden waren teilweise in St. Moritz und liefen doirt rEnnen auf dem Eis. Der Rest genoss hier die Winterpause auf den Schlamm und Eisfreien Paddocks und im warmen Stall, während der wintersaison war es hier ungewöhlich ruhig. Damit wir aber im Frühling mit den pferden nicht wieder von Null anfangen mussten. Wurden alle Pferde bei Spaziergängen, Paddockgängen, leichtem Training in der Halle (Longe oder etwas Dressurarbeit mit Reiter) oder auch beim Laufen in der Führanlage bei Laune gehalten.

      Die Fohlen mussten die Koppel im Wald nun verlassen und die Nacht nun in den Boxen verbringen. Den Tag verbrachten sie auf den Koppeln nahe bei den Ställen und auf den Paddocks.
      Rabenkönigin, Schnee II und Small Joker teilten sich ebenfalls einen Paddock. Schnee und Small Joker wurden ebenfalls geritten und longiert. Rabenkönigin geniesst ein Spezialprogramm um ihr vertrauen zu gewinnen.

      miimichelle
      04.06.2011 - 22:13 Uhr
      Eine böse Überraschung

      Es war gegen Abend, ich mistete gerade die boxen von Shihan, Pharlap, Spahira und fra Cry aus als ich mein Handy klingelte. Ich kannte die nimmer nicht und nahm aber trotzdem ab. Es war eine Frau am Telefon welche sich als Vorsitzende des Tierschutzverein vorstellte. Ich fragte mich wirklich wieso sie mich anrief schließlich ging es allen meinen Pferden gut. Sie erklärte mir dann, das sie wegen Erdbertortes Pferden anrufe und sie mich darüber informieren möchte (Da ich ja ihr Zuchtpartnerin war)das Erdbeertorte eines Tages einfach verschwunden war, das war ungefähr im Dezember gewesen. Die Pferde waren auf den Weiden gewesen, am Anfang hatte es noch genug zu fressen gehabt aber mit der zeit haben die Pferde alles abgegrast, die Nachbarn sind dann in die Scheune eingebrochen und haben die Pferde hin und wieder gefüttert. Doch da es nun bald sechs Monate her war das die Besitzerin zuletzt gesichtet wurde und die Polizei ratlos war habe man entschlossen die Pferde an Leute abzugeben die sich gut um die Pferde kümmern würden. Sie fragte mich ob ich die Pferde nehmen wolle, ich müsse zuerst einfach alle Züchter darüber informieren. Ich willigte ein das ich alle anrufen würde und das VKR klären würde und dann pro Pferd dem TSV 500 J spenden würde.

      Es war gar nicht so leicht alle Züchter zu erreichen. Denn manche hatten ihre Zucht aufgelöst, waren weggezogen oder hatten ihre Adresse geändert. Aber ich schaffte es fast alle zu erreichen.

      Am Samstagmorgen klingelte mein Wecker um halb fünf. Halbwach zog ich Jeans und ein altes T – Shirt an. Ich band mir meine Haare zu nem Pferdeschwanz zusammen. Dann ging ich in die Küche und ass schnell etwas. Dann zog ich meine Gummistiefel an und lief zu den Stallungen. Als erstes half ich den anderen die Rennpferde zu füttern. Den am Samstag und Sonntag wurden wie Pferde nicht morgens trainiert sondern erst am Nachmittag. Somebody mixed my Medicine hiess unser Neuzugang eine hübsche schwarze Stute. Sie und Mirabell, Septembers Melody, Race is Hope, Red Pepper Doom, Storms Ranson, Wunders Champion, Caramelbonbon, Carousel, Vento, Mystery, Pharlaps Prinzessin, Lissy, Moulan, Morengo, Red Terror, Wunders Stern, Magic Image, Blue Moons Orkan, Sterling Dream, Dissy, Black Stream warteten schon ungeduldig aufs Frühstück. Nachdem alle Pferde ihr Futter bekommen hatten machten wir uns zu 8 daran die Boxen aus zu misten. Wir kamen sehr schnell voran da jeder nur 4 Boxen machen musste.

      Danach gings zum Laufstall auch die sechs Fohlen konnten es kaum erwarten ihr Heu zu bekommen. Destyni, Shoo – In, Exciting Force, Vai Alida, Black Dragon, und Deadly Ambition drängten sich eng als Tor als ich mit dem Heu zu den zwei grossen Futterraufen lief. Dann währenddem die Fohlen fraßen misteten ich und mein Vater den Laufstall ab.

      Wosnotme, Secretariat, Moonkid und die drei Pferdepfleger hatten sich zum Verkaufs und Quarantänestall aufgemacht. Dort mussten als erstes Ginger, Step to Future, Entreaty, Magical Golden Dust, Soleil, Disturbia II, Lifestyle, Golden Apple, Black Fantasy, Caribics Love, Sahne Toffe, Rabenkönigin, Schnee II, Cant Hold Me, Halil, Small Joker und Herbstblüte gefüttert und umsorgt werden. Danach wurden wie boxen ausgemistet. Nun musste Box 18 – 33 vorbereitet werden. Die Boxen waren schon desinfiziert worden und nun musste man sie nur noch einstreuen und die Heunetze füllen sowie die Selbsttränken einschalten. Danach wurden Ginger, Step to Future, Entreaty, Magical Golden Dust, Soleil, Disturbia II, Lifestyle, Golden Apple, Black Fantasy, Caribics Love, Sahne Toffe, Rabenkönigin, Schnee II, Cant Hold Me, Halil, Small Joker und Herbstblüte auf die Weide gelassen. Damit der Stall mit seinen 50 Boxen leer war wenn die neuen Pferde ankamen.

      Währendessen hatten ich und meine Eltern die Zuchtpferde auf die Weide gebracht und sie dort gefüttert. Saphira und Far Cry teilten sich ihre kleine Weide. Shihan stand mit Pharlap auf der anderen Weide. Danach misteten wir die 4 Boxen aus und streuten noch 2 weitere ein, allerdings am anderen Ende des Stalles da die zwei neuen Pferde krank sein könnten und wir nicht wollten das sie die anderen ansteckten, denn schliesslich waren diese ein kleines Vermögen wert.

      Am Samstagmorgen um 8 Uhr kamen drei alte Pferdetransporter auf den Hof gerollt welche je platz für 8 Pferde boten. Die Transporter sahen alt und zerbeult aus, und kaum besser als die Pferde die darin waren. Wie ich feststellt nachdem ich einen Blick hinein geworfen hatte.
      Bevor wir die Pferde ausluden überreichte ich der Frau vom TSV 9500 Joellen. 500 pro Pferd und es waren 19 Pferde. Eigentlich ein Spottpreis, dachte ich als ich mir die Papiere der Pferde durchblätterte. Denn darunter waren Pferde mit Top Abstammung, Gekrönte, oder solche von sehr berühmten Züchtern. Aber ich hatte mich auch entschlossen die alten, oder weniger guten Pferde aufzunehmen. Jeddoch als wir anfingen die Pferde aquszuladen, war ich mehr als schockiert. Requiem stand zu vorderst im Anhänger, er war nur noch ein Schein von dem was er einmal gewesen war. Er war bis auf die Knochen abgemagert, sein ganzer Körper war eingefallen, von Bisswunden und Kratzern übersät, sein Fell glanzlos, der Blick in seinen Augen leer, es schien als würde ihn seine Umgebung gar nicht mehr interessieren, als hätte er schon aufgegeben und hoffe jetzt sterben zu können. Ich brachte ihn direkt in den Zuchtstall in seine Box. Dort wartete ein kleines Netz mit Heu auf ihn. ER durfte jetzt nur sehr langsam wieder anfangen zu essen sonst würde er eine Kolik bekommen. Rubina folgte danach sie sah genau so schrecklich aus wie der Hengst. Doch sie schien ncoh mitgenommener denn sie hatte schon vorher das alles schon einmal erlebt. Dann folgten die anderen Pferde, Fohlen und Ponys. Am meisten taten mir die fohlen leid, sie waren so jung und hatten schon am eigenen Liebe erfahren müssen, wie grausam Menschen sein können. Alle anderen Pferde kamen in den Quarantänestall. Da sie Krankheiten oder ähnliches haben könnten und ich nicht wollte das sie die anderen Pferde anstecken. Es wäre eine Katastrophe wenn Morengo oder ein anderes Rennpferd plötzlich erkranken würde. In die box 18 kam Blutsengel, dann folgten Germanys Pride, Landgraf, Samboca, Quintesse of Xaras, Tomorrow can wait, Efeu, Fada Fid, Leyla, Weihnachtsengel, Will to win, Yazinka, Bounty, Kantaro, Tapita, Fox Flex, und inder Box 33 Dustin.

      Alle Pferde bekommen ab jetzt jede Stunde von 6 Uhr bis 18 Uhr ein halbes Kilo heu und alle 2 Stunden 100 Gramm Müsli. Damit sie sich dran gewöhnen das sie wieder regelmäßig Futter bekommen und damit sie nicht zu viel auf einmal fressen. In 2 Wochen dürfen die Pferde dann auch auf die Weide. Davor stehen sie unter strengster Beobachtung, da ich Tierärztin bin werden alle Pferde in den nächsten paar Tagen entwurmt und geimpft, sowie untersucht. Der Hufschmied wird auch vorbeischauen müssen.

      Danach werden den Pferden die zerzausten Mähnen und Schweife geschnitten, das verfilzte noch nicht ausgefallene Winterfell abrasiert und gewachen.

      Wir haben noch einen langen Weg vor uns bevor diese armen Pferde wieder einigermassen gesund sein werden und einsatzbereit sind. Jeddoch werden sie wohl nie mehr so werden wie sie früher waren.

      miimichelle
      24.07.2011 - 09:55 Uhr Umzug nach Deutschland is Gestüt Victoire

      Wow, ich onntes immer noch nihct fassen das ich meinen jetziges Gestüt verliess. Gestüt Galoppwunder stand nun zum verkauf. Es würde ziemlcih lnge dauern alle Pferde nach Deutschland zu Eisa zu bringen. Doch wir würden das schon irgendwie schaffen. Und wenn ich ehrlich sein sollte würde alles leichter werden. Die meisten Mitglieder des JoelleGalopps waren in Deutschland und auch die Joelle Galopp Rennbahn befand sich In der Nähe der Grenze Deutschland Schweiz.
      Als erstes würden die Rennpferde umziehen.
      Es war sechs Uhr früh als 4 grosse Pferdeanhänger auf den Hof fuhren. Ich ging in den Stall um mit mit zwei anderen Pflegern den Pfeden ihre Transportergamaschen anzuziehen und diese zu verladen. In den ersten anhänger kamen: Somebody mixed my Medicine, Septembers Melody, Mystery, Lissy, Moulan, Sterling Dream. In den zweiten luden wir: Dissy, Pharlaps Prinzessin, Mirabell, Destiny, Black Stream, Race is Hope und red Pepper Dom. in den dritten kamen: Storm`s Ranson. Wunders Champion, Caramelbonbon, Carousel, Vento, Morengo. In den letzten Transporter kamen: Red Terror, Wunders Stern, Magic Image, Blue Moons Orkan sowie zwei Fohlen: Destiny und Exciting Force.

      Nun luden wir auch noch das Zubehör der Pferde in die Transporter. Decken, Sättel, Zaumzeuge, putzzeug ect. Dann gingen wir ins Büro um einen Kaffe zu trinke. Danach misteten wir alle boxen komplett aus und räumten den Rennstall picobello aus.

      Später am Nachmittag kamen wieder vier transporter an. Wir wollten diesesmal die restlichen fohlen und die Zuchtpferde einladen. Wir zogen alen Transportergamaschen an, wegen der hitze liessen wir die decken weg. In den ersten Transporter wurden Shoo - In, Vai Alida, Black Dragon, Deadly Ambition, Rubina und Saphira verladen. Wir versorgten alle mit Wasser und heu und verstauten das Zubehör. Dann schickten wir die Pferde auf Reisen. In den zweiten luden wir: Requiem, Shihan, Pharlap, Far Cry und ein paar Verkaufspferde Entreaty und step to Future. In den dritten hänger kamen Ginger, Magical Golden Dust, Soleil, Disturbia II, Lifestyle und Golden Appel. In den dritten Hänger verluden wir weitere Verkaufspferde: Black Fantasy, Caribics Love, Sahne Toffe, Rabenkönigin, Cant Hold me, Halil und Herbstblüte. In den letzten Transporter kamen: Germanys Pride, Landgraf, Samboca, Quintesse of Xarax, Efeu, udn leyla. Als alles Zubehör veräumt war machten die Transporter sich uaf den Weg.

      Nun machten wir wieder eine kleine Pause dann musste der Laufstall, der Zuchtstall und teile des Verkaufsstalles ausgemistet und geputz werden. Am späten abend kam noch ein Hänger. Dieser wurde die restlichen verkaufspferde mit nehmen. Die Quarantänepferde würden moren mit uns fahren, wir wrden langsamer fahren und einige zwischen Stopps unternehmen.
      Wir machten die Verkaufspferde reise fertig udn luden sie dann ein: Wheinachtsengel, Will to win, Yazinka, Bounty, Kantaro und Tapita.
      Danch misteten wir diese Boxen auch ncoh aus und räumten den Stall leer. Es war noch ein Verkaufpferd da Fox Flex. Dieser brachten wir zu den Quaratäne pferden damit er nicht alleine war. Die Quarantäne pferde würden morgen ein Berhigungmittel bekommen und dann gege mittag mit mir und den nagestellten die mitkommen wollten fahren.

      Danach assen wir alle zusammen das Abendessen und gingen schlafen. Das Haus war praktisch leer und es war auch draussen ungewöhnlich still. Morgen würde ich dieses prachtvolle Gestüt für immer verlassen.

      Der nächste morgen kam. Wir standen sher früh auf udn assen gemeinsam das Frühstück. Dann fütterten wir die qurantäne Pferde. Nun räumten wir alles restliche zubehör in den grossen gestütstransporter. Danach gingen wir ins Haus und räumten noch die alles restliche aus. Gegen 11 Uhr gab ich den Quaratäne Pferde (Fox Flex ausgeschlossen) ein beuhigungsmittel. Dann legten wir ihnen Transporter Gamschen an und verluden sie in den grossen secher Transporter: Fox Flex, Herbstblume, Love me Tender und Fada Fid. Wir stiegen danach in den Fahrerraum nd verabschideten uns von unserer alten heimat, nun brach ein neues kapitel an.

      Friese
      Jan 23 2012 10:42 PM

      Kurzer Pflegebericht:

      Heute machte ich mich schon früh auf den Weg zu meinem jungen Vollbluthengst. Er stand noch nicht lang bei mir. Als ich im Stall ankam holte ich ihn ertmal raus und stellte ihn dann auf die Weide. Dann machte ich die Box sauber und füllte sein Futter auf. Ich holte ihn rein und putze ihn, dann longierte ich ihn ein bisschen und stellte ich ihn in seine Box. Ich verabschiedetete mich von ihm und ging dann wieder heim.

      Friese
      Mar 12 2012 09:42 PM

      Pflegebericht:

      Heute machte ich mich auf den Weg zu Hidden Flyer und Exciting Force. Die zwei sollte heute ein bisschen bewegt werde, ein kurzer Ausflug würde auch mir nicht schade. Ich war heute etwas früher aufgestanden und machte mich zusammen mit meinem Hund auf den Weg zum Reitstall, da der nicht so weit weg war und die Wege nicht mehr mit schnee voll waren fuhr ich wie immer Fahrrad. Ich kam am Stall an und aß kurz mein Frühstücksbrot, dann holte ich die Halfter der zwei Fohlen und holte beide aus ihren Boxen, dann band ich sie an und holte ihre Putzkästen. Ich putze beide schnell und zog ihnen ihre Decken wieder auf, weil es draußen immer noch kalt war. Ich ging insgesamt eine stunde mit ihnen raus und es war echt spannend zumal die zwei nur blödsinn im Kopf hatten. Wir kamen am Stall an und ich ließ die zwei in der Halle laufen, weil ich die Boxen ja noch ausmisten musste, als auch das erledigt war holte ich die beiden und gab ihnen was zu fressen, dann räumte ich alles auf und fuhr zusammen mit meinem Hund wieder heim, wo ich mich erstmal aufwärte mit einem heißen Tee, dann ging ich duschen und machte mir dannach was zu essen.

      TooLate', on 04 Aug 2012 - 11:23, said:

      Freak, Exciting Force & Hidden Flyer

      Almost Illegal war fertig. Jetzt kam ich zu Freak und den Fohlen Exciting Force und Hidden Flyer. Da ich mich zur gleichen Zeit höchstens um zwei Pferde kümmern konnte, begann ich mit dem Hengst Freak. Im Stall war er direkt der Erste, der mich freundlich begrüßte. Sanft streichelnd, zog ich ihm sein Halfter an, öffnete die Boxtür und führte ihn zur Rundhalle. Vorher putzte ich ihn und legte eine Decke und einen Longiergurt an. Ab in die Halle, dort lief er erst unmotiviert an der Longe herum, doch dann zupfte er an der langen blauen Leine, und startete direkt in den dritten Gang, d.h. Galopp durch. Etwas zu wild und toll jagte der durch die große runde Halle, mal mehr zum Hufschlag, mal zum Mittelpunkt. Endlich hatte er sich ausgelaufen, trabte stark an der Leine, zog etwas an ihr herum, und ließ sich zum Arbeitsgalopp verleiten, nachdem ich kurz die Peitsche geschwungen hatte. Frech wieherte er und zeigte mir, was man mit Staub alles schönes machen kann. Allmählich gab er Ruhe, und schritt gemächlich an der Leine. Ich holte die Longe ein, brachte ihn mir näher und wechselte die Seite, damit wir beide keinen Drehwurm bekamen. Jetzt geschah ein Wunder mit ihm. Er wurde wacher und aufmerksamer, zeigte seinen Willen zur Durchsetzung seiner Gedanken und bockte. Mit einem direkten und klaren "Hey!", wars auch schon geschehen, und ruhig trabte er wieder auf dem Hufschlag. Die Peitsche zirrte durch die Luft, verfehlte seinen Körper knapp und mit einem Schnauben galoppierte er los. Er hatte echt das Zeug zum Rennpferd. "Schluss, Süßer. Ich muss mich auch noch um andere kümmern.", sagte ich bedauerlich, klickte seinen Strick in das Halfter ein, legte Decke und Longiergurt ab, und putzte ihn. Zur Belohnung gabs noch zwei Lecker, und ab zu den Fohlen.

      Exciting Force und Hidden Flyer waren zwei kleine Frechdachse, die unbedingt herumtollen wollten. Also schnappte ich sie mir von der Weide, putzte sie abwechselnd damit ihnen nicht einfiel, etwas blödes zu tun, und brachte sie in die Halle. Sie war leer, also schloß ich die Tore hinter mir, damit die kleinen nicht abhauen konnten, und nahm ihnen die Stricke ab. Zisch- weg waren sie. Die Fohlen jagten sich ausgelassen, bissen sich in den Hintern und trennten sich und trafen aufeinander und trennten sich und ...
      Ein gellender Pfiff, und die beiden hörten sofort auf. Mit einer langen Gerte bewaffnet, raste ich nun hinter den beiden her, bis mir die Puste ausging und es mir zu blöd wurde, die Fohlen zu motivieren. Nun musste ich sie nur noch einfangen. Bei Hidden Flyer war das kein Problem. Nur eine Apfelschnitte zeigen und zack, stand er fest angebunden neben einer Tränke und soff.
      Bei Exciting Force erwies sich das als schwierig. Nach einigen Minuten war es geschafft, und ich konnte beide Hengste in der Putzgasse anbinden, putzen und verwöhnen und ihnen einen dicken Schmatzer aufdrücken.

      'Helly25', on 12 May 2013 - 21:03, said:

      Hufschmiedbericht für Exciting Force

      Heute sah ich mir Exciting Force' Hufe an. Ich war schon auf dem Hof, denn ich hatte vorher schon einige andere Pferde überprüft. Ich klopfte ihm kurz auf den Hals, bevor ich meine Werkzeuge holte. Zuerst machte ich einen Probeschnitt, bei dem ich feststellte, dass ziemlich viel ausgeschnitten werden musste. Dann entfernte ich das viele lose Sohlenhorn von allen Hufen. Danach raspelte ich noch eine Weile an seinen Hufen herum, und schon war auch das abgeschlossen. Ich ließ ihn probeweise ein wenig herumlaufen. Die Hufe waren jetzt wieder normal. Ich streichelte ihn kurz und gab ihm eine Möhre. Kurz darauf verabschiedete ich mich auch von ihm.

      Bracelet
      24.05.2013 - 19:03 Uhr
      Wilkommen in Burning Spring

      Bericht für Freak, Hidden Flyer und Exciting Force

      Es war kein Tag wie jeder anderer. Heute würden meine beiden neuen Fohlen, Exciting Force und Hidden Flyer, auf dem Gestüt ankommen. Ich wartete auch nicht lange da fuhr auch schon ein Pferdeanhänger auf das Gestüt. Er hielt an und ein Mann brachte mir ein >Formular. Ich füllte es aus und daraufhin öffnete er den Hänger und zwei wundervolle Fohlen kamen heraus.

      Erfreut nahm ich die beiden an den Führstrick. Schnell verabschiedete ich mich beim Boten und führte die Hübschen in den Fohlenstall. Hier ließ ich sie vom Strick und sie begrüßten die Fohlenherde im Laufstall. Ich fand, sie würden super akzeptiert werden da sie sich beschnupperten und zusammen umhertollten. Ich sah ihnen eine Weile noch zu.

      Danach stieg ich in mein Auto und fuhr in Richtung Autobahn. Ich fuhr mithilfe meines Navigationsgerätes zu Friese's Gestüt. Hier wartete diese auch schon auf mich. Ich hielt und wir begrüßten uns freundlich. Da wir uns schon kannten sprachen wir erst ein wenig über das Gestütsleben, Tuniere und die Vortschritte der Zucht.

      Dann führte mich Friese in ihren Stall. Da stand er: Ein junger Rapphengst, gerademal drei Jahre alt. Er kaute gerade an seinem Stroh als wir kamen. Friese nahm seinen Halfter von der Halterung und schob die Boxtüre zur Seite. ,,Na komm'',sagte sie und halfterte ihn. Wie ein Fohlen schien er sich zu freuen. Total süß. Dann gab mir Friese den Führstrick und ihr führte ihn aus seiner Box. ,,Angeritten ist er wie ja schon besprochen noch nicht aber er hat wundervolle Grundgangarten.'' Ich nickte. ,,Ja, die Videos waren sehr vielversprechend. Wer weiß was man aus ihm noch alles machen kann'',sagte ich und führte den wunderschönen Hengst aus dem Stall. Hier blieb er stehen und ich musste mich ein wenig anstrengen ihn weiter zu führen. ,,Hengstmanieren entwickelt der Hübsche auch schon!?'',lachte ich und führte ihn in den Pferdeanhänger. Ich lobte ihn. ,,Braav''

      Dann verabschiedete ich mich auch schon bei Friese. Sie sagte noch, wenn ich Hilfe brauche solle ich mich melden, woraufhin ich einwilligte.

      Endlich, nach gefühlten 100 Stunden Fahrt, kam ich auf dem Gestüt an. Ich öffnete den Hänger und führte den hübschen Rappen heraus. Anfangs wirkte er etwas ängstlich, aber das wird schon werden. ,,Na komm.. Wenn du älter bist wirst du das hier alles super kennen'',lobte ich und führte ihn hinter mir her. ,,Ich habe auch schon eine Box für dich vorbereitet.'',sagte ich und führte ihn in den Jungpferdestall. Er war hier das einzige Pferd, aber er würde mehr als die Hälfte des Tages ohnehin auf der Weide toben dürfen und bald würde die Ausbildung ohnehin schon beginnen. ,,Hier hast du wenigstens deine Ruhe'',meinte ich als ich ihn in seine Box führte. Hier nahm ich ihm das Halfter herunter und streichelte ihn. Er war noch etwas benommen also setzte ich mich zu ihm ins Stroh und streichelte ihn. Er ließ den Kopf bei mir unten und so konnte ich ihn wunderbar kraulen.

      Nach ausgesprochen langen Streicheleinheiten und einigen Neckereien verabschiedete ich mich dann auch bei ihm damit der Hübsche ein wenig Zeit für sich hatte. Ich tätschelte ihn und gab ihm zum Abschied noch ein Leckerli. Dann ging ich.

      Bracelet
      27.10.2013 - 10:34 Uhr
      Ein kurzer Besuch

      An einem angenehmen Herbsttag stand die Sonne schon hell am Himmel als ich meine Nachwuchstalente Exciting Force, Hidden Flyer, Alina, Freak und Lusianna besuchen kam. Zuerst sah ich im Stall nach aber wie erwartet waren sie bereits weg. Die beiden jüngsten, die Fohlen, standen auf der Weide und tollten umher. Exciting Force sprang aufgeregt neben Hidden Flyer her und wieherte fröhlich. Als sie mich sahen kamen sie sofort angaloppiert und ließen sich streicheln.

      Nach einer langen Streicheleinheit ging ich weiter zu den Hengstweiden wo Freak in Ruhe graste. Da er noch nicht angeritten war, konnte er noch seine Freiheit genießen und beinahe den ganzen Tag auf der Weide sein. Er ignorierte mich also ging ich weiter.

      In der Halle wurde gerade mit Alina und Lusianna gearbeitet. Meistens nur kleine Lektionen die das anreiten unterstützten.

      Ich sah ihnen noch eine Weile zu, holte dann Freak von der Weide und putzte ihn.

      Bracelet
      29.03.2014 - 18:03 Uhr
      Frühlingsputzaktion

      Da nun der Frühling auf dem Gestüt einkehrt und alles rund um das Gestüt begann zu blühen, beschloßen ich und meine Mitarbeiter auf dem Gestüt eine Frühlingsputzaktion zu starten. So sollte auch das Gestüt wieder seinen alten Glanz finden und die Pferde für die kommende Tuniersaison besonders herausgeputzt werden. Alle Mitarbeiter versicherten mir mitzuhelfen und so kam dann auch der 29. März.

      Ich kam schon um 6 Uhr auf das Gestüt und begrüßte meine Mitarbeiter. Zusammen saßen wir in der großen Gemeinschaftshalle des Gestütshauses und tranken Kaffee. Ich redete mit dem Trainer einer meiner Pferde und schlürfte gelegentlich an meiner Tasse. So verging die Zeit bis um halb 7 alle da waren.

      Dann ging es daran die Pferde auf die Koppeln zu bringen, die mitlerweile wunderschön grün waren. Sie hätten heute einen Ruhetag damit das Gestüt geputzt werden konnte und wurden anschließend auch herausgeputzt. In einem großen Schwall ging es in den Stall. Jeder schnappte sich ein oder zwei Pferde und führt sie auf die Weiden. Ich nahm Touchable, meine hübsche Apfelschimmelstute, und Donella, ebenfalls Apfelschimmel. Brav folgten sie mir und liefen dann munter auf der Koppel umher.

      Für uns ging es dann daran aus allen Boxen Heu, Stroh und co heraus zu nehmen und die Boxen mit Wasser abzuspritzen und die Gitterstäbe zu putzen. Auch die Halterungen für die Halfter und Decken wurden geputzt und ebenso die Stallgasse. In der Sattelkammer wurden alle Halterungen geputzt und die Sättel und Trensen poliert. Die Decken wurden alle gewaschen und die Halfter und Führstricke ebenfalls abgespült. Auch die Bandagen und alles andere an Ausrüstung wurde perfekt geputzt. Auch die Futtertröge, Wassertröge, Heukippen und Salzsteinhalterungen wurden wieder auf Hochglanz gebracht. Ich packte fleißig mit an und half auch die Halle neu einzustreuen und die Boxen mit Stroh wieder zu erneuern.

      Als dies alles geschafft war war es 5 Uhr nachmittags. Somit mussten wir die Pferde nun im letzten Licht putzen, aber da alle mithalfen klappte es super. Jedes Pferd, Pony und Fohlen wurde mit Glanzschampoo gewaschen, die Hufe wurden gesäubert und eingewachst und der Nüstern und die Maul und Augenpartie wurde mit Schwämmchen gesäubert. Als dies gemacht war wurden die Pferde wieder in ihre Boxen gebracht und wir genossen noch einen netten Abend zusammen.

      An diesem Tag war ich wohl fertiger als je zuvor.

      Bracelet
      26.09.2014 - 18:19 Uhr
      Der Herbst kommt und damit ebenfalls einige Veränderungen

      Allmählich wurde es von Tag zu Tag kühler, was man auf dem gesamten Gestüt im eher nördlich, in Slowenien, gelegenen Gestüt immer mehr zu spüren bekam. Langsam begannen auch die Blätter sich rotbraun zu färben und Burning Spring wurde der ersten Silbe seines Namens immer gerechter.

      Der Herbst brachte allerdings mehr als bloß eine Jahreszeitenveränderung mit sich. Unter anderem verabschiedeten sich einige Trainer und Bereiter. An ihrer Stelle sollten bald einige andere nachrücken und auch das Gestüt sollte sich auf seine neuen Ziele vorbereiten. Abgesehen davon, das wir unsere hohen Standards beibehalten möchten, wollen wir uns immer mehr auf die Selektierung und Krönung von Pferden beschäftigen. Mir war bewusst, dass es mir nicht leicht fallen würde mich von Einigen zu trennen, dennoch sah ich ein, das dies die richtige Entscheidung wäre.

      Nun wollte ich mich aber einmal wieder vergewissern, dass es allen meinen Schützlingen gut ging. Also stand ich an jenem Tag ziemlich früh auf und ging nun, in einen warmen Mantel gehüllt, Richtung Stallungen.

      Als erstes ging ich in den Stall in dem meine dressurorientierten Pferdchen zu finden waren. Als ich hinein kam wurde gerade Sir Donnerhall in seiner Box geputzt. Der 1,73m große Hannoveraner stand wie immer ganz gelassen da und beäugte mich neugierig als ich den Stall betrat. Waldjunge stand in der Nebenbox und streckte seinen Kopf aus seiner Box. Ich schnalzte mit der Zunge und sagte liebevoll seinen Namen. Anschließend gab ich ihm ein Leckerli und streichelte ihn ein wenig. Es war gerade halb 7 Uhr morgens und sein Bereiter kam erst gegen 8, weshalb er noch Zeit zum Entspannen hatte. Zuletzt geritten hatte ich den Hübschen vor etwar zwei Wochen, was allerdings bei den meisten Pferden der Fall war. Der Grund dafür war, dass er gerade mitten in seiner Ausbildung steckte, die jedes Pferd auf dem Gestüt genoss. Außerdem hatte ich leider nicht allzuviel Zeit all meine Pferde zu reiten. Insgesamt waren dies nämlich 24, zusammen mit 3 Fohlen. Dies war mitunter ein Grund weshalb ich leider einige der Süßen in liebevolle neue Hände vermitteln wollte. In Gedanken versunken hatte ich nun begonnen Waldjunge zu striegeln. Ich ließ mir Zeit und kratzte ihm auch die Hufe aus und kämmte seine Mähne und seinen Schweif. Er schnaubte genießend. Als ich dann fertig war ging ich auch zu Costas Box. Der hübsche Trakehner stand mit dem Po zu mir in seiner Box und fraß etwas Heu aus seinem Heunetz. ,,Costa.'',rief ich ihn, aber er drehte bloß ein Ohr in meine Richtung und reagierte sonst nicht. Ich öffnete die Boxtüre und setzte mich ins Stroh. Nun blickte er auf und drehte sich langsam zu mir um. Er betrachtete mich neugierig und ließ sich nun auch streicheln. ,,Braver Bub.'',sagte ich und gab ihm einen Kuss. Costa war eines der Pferde, welche ich mindestens einmal in zwei Tagen ritt. Mit ihm ging ich auch auf Turniere und wünschte mir, mit allen meinen Pferden so eine gute Beziehung zu haben wie zu ihm. Auch wenn er, wenn er fraß, nicht unbedingt gerne gestört wurde. ,,Na dann bringen wir dich mal auf die Weide.'',meinte ich und holte sein Halfter. Anschließend brachte ich ihn auf seine eigene Koppel, so wie sie jeder Hengst auf meinem Gestüt hatte. Mit den Worten ,,Heute hast du einmal einen Tag für dich.'' verabschiedete ich mich bei ihm und er galoppierte auf die Weide.

      Nun ging ich zu meinen vielseitigorientierten Pferden und/oder Freizeitpferden. Da sie alle erst gegen 11 gingen um ihr ''tägliches Fitnessprogramm'' zu absolvieren putzte ich jedes einzelne von ihnen und nahm mir viel Zeit für Streicheleinheiten. Zuerst putzte ich Love me tender; Anschließend Donella, Angels Kiss, Herbstblüte, BS Je'taime, Black Pearl, Double Diamond, Deila, Golden Eye, Final Destination IV, Wastl, Touchable, Pearl, Scarlet Sun und Ungezähmt Snow. Als ich gerade meine hübsche Snow putzte, kam auch schon einer der Bereiter, der für Black Pearl und Double Diamonds zuständig war. Er grüßte freundlich und verschwand anschließend in der Sattelkammer um Sattel und Trense zu holen. Ich aber verabschiedete mich auch schon wieder bei meinen Pferden und verließ auch den 2. Stall.

      Im 3. standen nun meine springorientierten Pferden, welchen derzeit meine größte Aufmerksamkeit genossen. Deo Volente, HGT's Nightmare, Takada, Party Shaker und N'oubliez jamais ritt ich nämlich jeden Tag, wie auch meist Costa. Diese Pferde hatten heute einmal einen Ruhetag und durften den gesamten Tag auf der Koppel verbringen, wo ich sie auch gleich darauf hinbrachte. Diarado putzte ich daraufhin ganz in Ruhe und genoss die Zeit mit ihm. Anschließend holte ich Sattel und Zaumzeug sowie Gamaschen und Hufglocken. Danach ging ich ganz in Ruhe ausreiten.

      Zum Schluss ging es noch zu meinen drei Fohlen in den Stall. Chestnut, Exciting Force und Hidden Flyer. Sie streichelte ich ausgiebig, putzte sie und spielte mit ihnen etwas auf der Koppel. Sie schienen sehr Spaß dabei zu haben, was mich sehr freute. Sie wurden allmälich zu wunderschönen, jungen Pferden.

      Nach einem schönen Tag auf meinem Gestüt ging ich nun am Abend ins Bett und freute mich schon auf die kommenden Tage.

      Bracelet
      26.02.2015 - 18:23 Uhr
      Stallrundgang: Ich sehe mir an, was unsere Pferdetrainer so machen [​IMG]

      Es war ein regnerischer Tag auf meinem Gestüt, als ich den monatlichen Stallrundgang machte. Leider hatte ich diesen schon im Vorhinein bekannt gegeben und konnte so den Tag nicht ändern, egal wie mies das Wetter heute zu scheinen schien.

      Ein Stallrundgang war immer viel Arbeit auf meinem Gestüt. Ich musste jeden einzelnen Trainer begutachten, wie er seine Arbeit machte und wie weit die Pferde beim jeweiligen Trainer bereits waren.

      Pünktlich um 7 Uhr morgens verließ ich mit einer vollen Thermoskanne, beziehungsweise diesen Coffee-to-Go Dingern, das Hauptgebäude. Es war relativ warm für Februar aber dennoch durchdrang die Nässe mich bis auf die Knochen und ich fror ein wenig. Dabei kramte ich, solange ich noch unter dem Dachvorsprung stand, nach meinem Plan.

      Der lautete für die Wintermonate wie folgend:

      6:30 Die Pferde bekommen ihre erste Futterration für den Tag

      7:00 Die ersten Trainer und Bereiter trafen am Gestüt ein, kontrollieren ihre Notizen und planen vorläufig das Training für den nächsten Tag, was sie später allerdings noch ändern können

      7:30 Die Stallburschen putzen die ersten Pferde

      8:15 Die ersten Pferde werden aufgesattelt

      8:30 Ab nun kommen die Pferde mit den späteren Trainingseinheiten nacheinander in die Schrittmaschine

      8:30 Die Bereiter bzw. Trainer übernehmen ihre Pferde und beginnen mit den vorgesehenen Trainigseinheiten.

      Okay, weiter las ich zugegeben erstmal nicht. ,,Hallo.'', grüße mich auch schon die bekannte Stimme einer meiner Trainer. Ich grüßte zurück und schlenderte dann gemütlich zum Fohlenstall.

      Dort kamen meine drei hübschen Hengstchen auch schon munter auf mich zugelaufen. Chestnut wieherte aufgeweckt, woraufhin Exciting Force und Hidden Flyer ebenfalls einstimmten. Ich streichelte sie liebevoll und verhätschelte sie. Als ich das nächste mal auf meine Armbanduhr sah, war es auch schon kurz vor halb 8, weshalb ich den Süßen eine letzte Streicheleinheit gab und dann auch schon wieder ging.

      Um exakt 7:29 kam ich bei den Springpferden an, beziehungsweise beim Springpferdestall. Ich ging hinein und sah meine süßen entspannt am Heu knabbern. Nur N'oubliez jamais stand mit gespitzten Öhrchen in seiner Box und beäugte mich. Seit er am 10. Juli zu mir gekommen war ritt ich den Hübschen jeden zweiten Tag selbst und beschäftigte mich intensiv mit ihm. Obwohl er ein Hengst mit großem Temperament war verhielt er sich mir gegenüber immer respektvoll und liebevoll. Erst neulich erzählte mir ein Stallbursche, dass er sich vom Strick gerissen hatte und weggelaufen war. Erst nach einer Stunde konnte man ihn wieder einfangen. Natürlich war dies nicht unbedingt was ich gerne hörte, aber er war, auch wenn man es ihm Äußerlich nicht anmerkte, gerade mal 4 Jahre alt und hatte einen riesigen Überschuss an Energie, was allerdings den Sport mit ihm, sollte es nicht gerade um Dressur gehen, sehr angenehm machte.

      Sein Wiehern riss mich aus den Gedanken, als der Stallbursche mit dem Putzzeug angerannt kam. Er grüßte mich freundlich und öffnete dann N'oubliez jamais Boxentüre. ,,Schnuller'', wie ich ihn liebevoll nannte, fand dies allerdings nicht so toll und hatte sich in die hinterste Ecke seiner Box gestellt. Er war nicht unbedingt ein Fand davon, dass er jeden 2. Tag zu den Pferden gehörte, die als erstes raus mussten.

      Er musste sich aber damit abfinden, da die Springpferde immer erst in die Halle mussten, um ihr tägliches Dressurtraining abzuschließen, ehe sie dann am Nachmittag Springtraining hatten und die Dressurpferde die Halle für sich hatten.

      Ehe ich mich versah hatte der Stallbursche Schnuller geschickt dessen Halfter angelegt und führte ihn nun zum Putzplatz. Er folgte nun brav und ich ging den beiden nach. Es hatte eben aufgehört zu regnen, also nutzten die Stallburschen den Putzplatz draußen, da der drinnen bloß 4-5 Plätze hatte. Draußen allerdings konnten Deo Volente, Diarado, Nightmare, Takada, Party Shaker und Schnuller nebeneinander stehen. Fleißig begannen meine 6 zuständigen Helfer die Pferde zu putzen. Gähnend sah ich dabei zu und plauderte ein wenig mit meinem Springtrainer, der früher als gedacht mit seinen Notizen fertig war. Wir verstanden uns sehr gut und auch er nützte jede freie Sekunde um bei den Pferden zu sein, welche auch eine sehr gute Bindung zu ihm hatten.

      Insgesamt hatte ich 2 Springtrainer. Einen, Georg Müller, für Deo, Takada und Diarado und einen, Ricardo Sanchez, mit dem ich gerade sprach, für Nighti, Schnuller und Party.

      So, nun ging es ans aufsatteln. Dabei sah ich wieder etwas genauer hin, da mir auffiel, dass Deo seine Trense in letzter Zeit so ungern annahm, wenn ich dies von ihm verlangte. Und da sah ich das Problem auch schon: Der Stallbursche zog erst ein Ohr hindurch, dann das andere und dabei riss er ihm kurzzeitig aber doch im Maul herum. Ich ging hinüber und erklärte ihm, dass es so viel besser funktionieren würde und nahm den Zaum wieder herunter. Einmal vorgezeigt, wieder herunter und von ihm nachgemacht und siehe da: Ging doch.

      Nachdem dies auch geschafft war kamen auch schon die 6 Bereiter, die ich für die 6 Pferde ausgesucht hatte.

      Chloé Perrez für Takada, Daniel Murphy für HGT's Nightmare, Lucia Sanchez, Ricardos Tochter, für Deo Volente, Tyler Woods für Party Shaker, Riley McCalley für Diarado und Franc Novak für N'oubliez jamais.

      Sie übernahmen die Pferde, grüßten freundlich und folgten mir und Ricardo in die größte Halle, auf dem Gestüt, die hauptsächlich für Dressur und Stangenarbeit genutzt wurde. Bei uns, ganz vorne ging Lucia. Sie redete etwas mit ihrem Vater, der allerdings nicht mehr ihr Trainer war, da sie beschlossen einmal andersherum zu trainieren. ,,Und wie läuft's so mit Deo?'', fragte ich schließlich. ,,Ganz gut.'', antwortete sie ,,Dressurtechnisch will er ja bekanntlich manchmal einfach nicht so ganz aber es wird besser. Im Springen ist er dann aber mit ganzem Herzen dabei und reagiert super auf meine Hilfen.'' Ich grinste: ,,Das freut mich'' und öffnete dann das Hallentor für meine Bereiter.

      Die beiden Trainer gingen hinein, ich blieb auf der Tribüne sitzen und verfolgte alles aus der ferne mit. Schnell waren sie alle zu Pferde und die Trainer legten brav zum Warmreiten die Decken auf. Es folgte eine Viertelstunde Schritt, was ich als sehr lange empfand, im Winter allerdings nicht schlecht. Die Pferde verhielten sich am langen Zügel sehr unauffällig. Dann nahmen sie langsam die Zügel auf und bald trabten die ersten drei Reiter, die bei Georg im Training waren an. Sie achteten dabei darauf, dass sie möglichst nicht in der Abteilung ritten sondern frei. Immer wieder ging ein Reiter auf den Zirkel und umrundete Georg, der Tipps gab. 5 Minuten später trabten auch die drei übrigen Reiter an. Ich sah amüsiert zu und beobachtete sie. Sie machten das toll und hatten die Pferde gut im Griff. Nur im Galopp gab es dann einmal eine etwas brenzliche Lage, als N'oubliez jamais und Deo Volente gleichzeitig an die lange Seite kamen und sich auf der anderen Hand begegneten. Irgendwie kam es dazu das das innere Pferd, Deo Volente, plötzlich nach innen ausweichen wollte und der trabenden Nightmare beinahe den Weg geschnitten hätte. Dies war allerdings nicht weiter schlimm und alle beruhigten sich wieder.

      Nach diesem Training besuchte ich auch die Dressurpferde Sir Donnerhall, Costa und Waldjunge.

      Sie freuten sich sehr mich zu sehen und ich half den Stallburschen etwas beim Putzen und sah mir anschließend auch ihr Training an, worüber ich sehr zufrieden war.

      Zu guter Letzt besuchte ich Love me Tender, Donella, Angels Kiss, Herbstblüte, BS' Je'taime, Black Pearl, Double Diamonds, Deila, Golden Eye, Final Destination, Wastl, Touchable, Pearl, Scarlet Sun und Ungezähmt Snow. Ich half, sie auf die Weide zu führen und sah bei einigen Trainingsdurchgängen im Geländeparcour und auf der Galoppstrecke an. Es war toll, zu sehen wie sie aufblühten, seit sie wieder mehr gefordert wurden, da sie eine Zeit lang ja ''nur'' meine Freizeitpferde waren, die fast den ganzen tag auf der Koppel standen und dann nur eine Stunde geritten wurden und dies meist nicht sehr kontrolliert, sondern auf ,,Ja, heute will ich das ernster nehmen, morgen nicht', wenn ich ehrlich war. Aber nun hatten sie wieder eine schöne Muskulatur aufgebaut und waren auch sonst top fit.

      Vor allem bei Donella merkte man, da sie nun viel mehr Spaß hatte, sie war immerhin ein Pferd das eine Herausforderung benötigte.

      Mit gutem Gewissen konnte ich Abends meinen monatlichen Stallrundgang beenden und war sehr zufrieden.

      Pharlap Schneller als der Wind

      Pflegebericht für alle Pferde des Rosenhofs

      Schon um fünf Uhr morgen herrschte auf dem Rosenhof reger Betrieb. In einem Rennstall wurden die Rennpferde noch vor dem Frühstück trainiert. Ich trug bereits meinen Helm und meine Schutzweste, als ich auf der grossen Tafel am Eingang des Stalls mit Kreide das heutige Training plante. Ausserdem durfte ich nicht vergessen, das drei neue Pferde heute ankamen. Ich hatte die drei von einer alten Freundin geschenkt bekommen. Hidden-Flyer und Exciting Force waren schon als Fohlen bei mir gewesen und ich freute mich riesig die beiden wieder zu sehen. Horror Destiny kannte ich noch nicht, aber ihr Vater war Pharlap und deswegen hatte ich sie, ohne mir sie vorher anzusehen, auch genommen.
      Nachdem ich mit der Planung fertig war und John mitgeteilt hatte, das er heute Black Dragon, Citation und Race is Hope reiten würde, ging ich zu Vai Alidas Box. Die kleine Stute war hier geboren und ich war mächtig stolz auf sie. Ich würde heute sie und Morengo auf der Bahn reiten. Ausserdem würde ich am Nachmittag noch mit meinen beiden Warmblütern Efeu und Opium trainieren. Nachdem ich Alida gesattelt hatte, half mir John in den Sattelt. "Du hast einen echten Knackarsch", neckte er mich und grinste. "John, ich bin dein Boss", sagte ich gespielt empört und lächelte. Ich musste mir allmählich eingestehen das ich John ziemlich gern hatte. Wir hatten letztes Wochenende ein Date gehabt und es war einfach richtig toll gewesen. Nachdem er auch auf sein Pferd gestiegen war, er ritt als erstes Black Dragon, ritten wir zur Bahn.

      Beim heutigen Training war wirklich die Post abgegangen. Vai Alida und Dragon waren wahnsinnig schnell gewesen und beide hatten sich richtig angestrengt. Auch das Training mit Morengo und Race war super. Die zwei Hengste waren Schulter an Schulter über die Bahn geflogen. Beide waren zwar für den Rennsport nicht mehr die allerjüngsten, aber sie waren sehr erfahren und zeigten seit Jahren gute Leistungen. Ausserdem war Race noch im Deckeinsatz und Morengo wurde auf seine Körung vorbereitet.

      Zurück im Stall kriegten die vier Rennpferde von meinem Vater ihr Kraftfutter und Heu. Die Rennpferde wurden erst um elf Uhr auf ihre Paddocks und Weiden gebracht. Dafür durften sie aber dann länger draussen bleiben, als die Sport und Zuchtpferde die bereits um neun Uhr raus durften.

      Nachdem John mit Citation von der Rennbahn zurück waren. Frühstückten wir gemeinsam in der Sattelkammer. John war richtig gut drauf und erzählte mir von den grossen Galopprennbahnen dieser Welt. Er war schon überall Rennen geritten. In Dubai, Melbourne, Kentucky und noch an vielen anderen Orten war er Rennen geritten. Ich hörte ihm gerne zu und dachte mir wie glücklich wir uns schätzen konnten einen solchen brillianten Jockey zu haben.

      Nachdem Frühstück misteten wir zu dritt die Boxen aus und als wir um zehn Uhr fertig waren mit der Stallarbeit. Anschliessend erledigte den Bürokram. Nach dem Mittagessen ritt ich dann meine zwei Schätze Opium und Efeu. Die Zwei vielen auf zwischen all diesen Rennpferden, aber ich hatte nun mal eine Schwäche fürs Spring- und Dressurreiten.

      Um die Zuchtpferde Pharlap, Shihan, Saphira und Reqiuem kümmerte sich mein Vater. Nadeln in Dir hatte heute Frei und kam nur in die Führanlage.

      Am späten Abend als dann alle Pferde versorgt waren, fuhr endlich der LKW mit den Neuankömmlingen auf den Hof. Ich war so aufgeregt als die drei Prachtexemplare ausgeladen wurden und bedankte mich tausend mal bei Eddi. Diese drei Vollblüter waren Blitzschnell und würden mir viele Schleifen nach Hause bringen.

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      Es war schon Mittagszeit als Ailsa aus dem Stall kam wo sich sich gerade noch um die Fohlen gekümmert hatte. Ein Pferdetransporter war auf den Hof gefahren an dem bereits Dante und Cassandra standen und mit dem Fahrer zu reden schienen.
      Ailsa war schon immer sehr neugierig gewesen und ging langsam um den Transporter herum. Eine Aufschrift hatte das Fahrzeug nicht, aber dafür ein schönes Pferdemotiv von zwei Jungpferden auf einer Weide, auf der sie glücklich entlang galoppierten. Das Kennzeichen des Wagens sagte der jungen Frau auch nicht wirklich was als sie weiter ging und sich alles genau ansah.
      Wenn der Wagen gekommen wäre um ein Pferd abzuholen, wüßte sie das. Es standen derzeit keine Pferde aus der Burg zum verkauf. Also musste es bedeuten das eines gebracht wurde? Wie als Zustimmung erklang ein lautes Wiehern aus dem inneren des Transporters, welches auch kurz darauf aus dem Stall her beantwortet wurde.

      Ailsa hatte den Wagen nun komplett umrundet ohne einen Blick auf das Pferd im Inneren erhaschen zu können. Stattdessen sah sie Dante und den Fahrer miteinander diskutieren und so wie sich ihr Chef durch die Haare fuhr verlief das Gespräch nicht nach seinen Vorstellungen.
      "Was ist denn los?" fragte sie Cassandra leise, nachdem sie diese vorsichtig am Arm angetippt hatte. Die blonde Frau lächelte etwas zerknirscht und nahm Ailsa ein wenig beiseite.
      "So ganz verstehen tue ich das gerade auch nicht. An der Sprache hapert es gerade." Sie sah sich kurz zu den beiden Männern um und blickte dann zum Transporter.
      "Wie es aussieht ist da ein Pferd das laut Papiere uns gehören soll. Nur haben wir keine Ahnung wieso da es so garnicht unserer Rasseninteresse entspricht. Auch kann ich keine Papiere im Büro finden die darauf hinweisen das dieses Pferd jemals zu uns gehörte."
      Ailso legte den Kopf schief während sie zuhörte und schaute die Frau verständnisslos an. " Ähm...ok? Und was haben wir dann hier?"
      "Einen dreijährigen Vollbluthengst. Sollte laut den mitgegebenen Papieren wohl zum Rennpferd ausgebildet werden, konnte aber vom Vorbesitzer nicht gehalten werden. Und die Liste der Vorbesitzer ist lang. Wahrscheinlich wurde der arme Kerl immer weiter gereicht."
      "Das ist wirklich eigenartig." Zustimmend nickte die junge Frau und sah ebenfalls zum Transporter. Schon jetzt tat ihr der fremde Hengst leid. Ständig umhergereicht zu werden ohne wiklich Fuß zu fassen. Schlimm für ein so junges Tier. So konnte es ja nie wirklich einen Bezug zu Jemanden aufbauen.
      "Wenn es wirklich ein Vollblut ist wie ich sie kenne, Cassandra, dann kann er nicht hier bleiben. Unsere Umgebung ist die Falsche für so ein Tier."
      "Ich weiß was du meinst Ailsa. Aber wie es aussieht werden wir es erstmal probieren müssen." Cassandra deutete auf den Wagen wo der Fahrer nun die Rampe herunter gelassen hatte und zusammen mit Dante im Inneren verschwand. Gepolter von Hufen drang heraus und die beiden Frauen traten neugierig näher um mehr sehen zu können.

      Viel sah man zunächst nicht, erst als das Pferd aus dem Wagen geholt wurde konnte man einen Blick drauf werfen. Wobei Transportdecke und Gamaschen vieles von dem schlankem Körper verdeckten.
      "Also hübsch sieht er schonmal aus," bemerkte Ailsa als sie den Hengst genauer begutachtete. Hellbraunes Fell und ein schwarzes Langhaar. Schlanke Beine steckten in den dicken Gamschen und der Kopf war fein geschnitten. Mit gespitzten Ohren und einem wachsamen Blick sah der Hengst sich aufgeregt um und lies ab und an ein lautes Wiehern von sich das immer wieder beantwortet wurde. Nervös spielten die Ohren aber das Pferd blieb trotzdem bei dante stehen, der ihn nun am Strick hatte. Wahrscheinlich war es eine lange Fahrt und die Glieder waren steif von dem langem stehen.
      Ailsa sah wie Dante sich von dem Fahrer verabschiedete nachdem er einen ganzen Stapel Papiere in die Hand bekam und den Hengst ein wenig zur Seite führte damit dieser den Transporter vom Hof fahren konnte.
      Zusammen gingen die Frauen zu Dante rüber und Ailsa nährte sich vorsichtig dem hellen Hengst. Sofort ruckte der Kopf herum und ein tiefes Schnauben ertönte aus den Nüstern. Um nicht aufdringlich zu sein streckte Ailsa einfach nur ihre Hand aus und lies sich beschnuppern, ehe sie am Hals entang fuhr und das Tier streichelte.
      Aus dem folgenden Gespräch das Dante und Cassandra miteinander führten, entnahm die rothaarige den Namen des Tieres. Exciting Force. Ein passender Name wie sie fand. Sie wusste zwar nicht wie der Hengst sich allgemein gab, aber seine Ausstrahlung sagte ihr jetzt schon, das da eine Menge in ihm steckte.

      "Nun denn, Ailsa. Dann nimm ihn mal und stell ihn erst einmal in eine Box. Wenn er sich erholt hat dann kannst du mit ihm in die Freilaufhalle gehen. Ich denke er wird sich auch ein wenig die Beine vertreten wollen." Dante reichte der jungen Frau den Führstrick und Ailsa sah fragend zu dem Mann auf. "Was geschiet denn jetzt mit ihm? gehört er zu uns?"
      Dante zuckte mit den Schultern und seufzte leicht. "Wenn ich das wüsste. erst einmal behalten wir ihn hier und sorgen ganz normal für ihn. Alles weitere sehen wir dann." er nickte ihr zu und ging zusammen mit Cassandra in Richtung des Haupthauses.
      Ailsa sah ihnen nach und seufzte dann ebenfalls. "Na dann du Hübscher. Wollen wir dich von deiner Last befreien und die ein schönes Mittagsmahl bereiten. Willkommen auf Kilchurn Castle mein gestrandeter Freund."
      Der Hengst schnaubte leise und sah sie für einen Moment kurz an, dann stieß er sie mit dem Kopf an der Schulter und tänzelte ein wenig zur Seite weg. Ihm wurde es zu langweilig hier in einer fremden Umgebung herumzustehen und die neuen Gerüche auf sich einprasseln zu lassen. Also nahm Ailsa ihn wie zuvor gesagt mit sich in den Stall und stellte ihn in eine freie Box.
      Als sie ihm das ganze Transportzeug abnahm, kamen auch die weißen Beine zum Vorschein und was für ein hübscher Junge er wirklich war. Ein ganz graziler Kerl auf dürren langen Beinen. Zumindest sah es auf dem ersten Blick so aus und man merkte schon deutlich den Unterschied zu all den anderen Pferden auf dem Hof. Zudem war Exciting Force das erste Vollblut das Ailsa nun zu Gesicht bekam.
      Sie gab ihm etwas Heu in die Heuraufe und prüfte auch ob die Wassertränke funktionierte. Danach verließ sie die Box mit den Transportsachen um diese zu verstauen und gönnte dem Neuankömmling erst einmal seine Ruhe.

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      Heute sollte mir ein altbekanntes Gesicht über den Weg laufen. Im letzten Monat hatte ich ein besonderes Angebot für gerettete Pferde in meiner Pferdepraxis veröffentlicht und nun sollte ich Exciting Force wiedersehen. Der hübsche Vollbluthengst hatte eine ganze Zeit seiner Jugend bei mir verbringen dürfen, bis ich ihn an ein renommiertes Renngestüt abgegeben hatte, in der Hoffnung, er würde dort sein Potenzial ausschöpfen dürfen.
      Leider hatte ich mich geirrt. Das Gestüt ging Insolvenz und die Pferde wurden abgegeben, teilweise in schlechten Zuständen. Bei meiner guten Freundin Elisa Cranfield stand bereits so ein Fall, Hidden Flyer, welchen das gleiche Schicksal ereilte wie Exciting Force. Nun war der junge braune Vollblüter aber wieder da, wo er hingehörte: Bei seinen ursprünglichen Züchtern oder zumindest schien es so.
      Und deshalb führte mich mein Weg auf Kilchurn Castle und dort war man auch sichtlich überrascht, eine der vielen Vorbesitzer des Hengstes vor einem stehen zu haben, aber ich wurde herzlich aufgenommen. „Er hat sich schon gut eingelebt, mal sehen, was wir mit ihm anstellen“, meinte die junge Ailsa zu mir und lächelte. Ihr schien der Hengst auf jeden Fall zu gefallen und Exciting Force machte tatsächlich auch eine gute Figur!
      Er sah fit aus und hatte den typischen schlanken, drahtigen Körperbau eines Vollbluts, womit er unglaublich sportlich aussah. Ich warf einen kurzen Blick in Ohren, Augen und Maul, aber es war alles in Ordnung. Dann kontrollierte ich die Werte von Herz, Puls und Lunge, ehe der Hengst mir einige Runden vorgeführt wurde.
      Danach kontrollierte ich nochmals die Werte, aber sie blieben im grünen Bereich. Auch die Beugeprobe bestand der Hengst ohne Probleme. Da sein Bewegungsablauf fehlerfrei war und er auch sonst sehr gut aussah, verzichtete ich auf ein Blutbild und Röntgenaufnahmen. Stattdessen tastete ich noch Wirbelsäule und Beine ab, ehe ich noch die Körpertemperatur kontrollierte.
      Zufrieden nickte ich. Exciting Force war rundum fit und konnte nun geimpft werden. Er bekam einmal das Rundumpaket bestehend aus Influenza, Herpes, Tetanus und Tollwut. Es war viel auf einmal, aber dann waren er und sein Hof auch auf der sicheren Seite. Brav hielt der Hengst die vier Impfungen aus.
      Als nächstes wurde er auch noch gechippt. Der Chip war schneller unter Haut als man gucken konnte und das Vollblut bekam es gar nicht mit. Ich schnappte mir das Lesegerät und registrierte den Chip. Abschließend gab es für Exciting Force also nur noch die Wurmkur und dann war er schon komplett durch mit den Untersuchungen.
      Ich lobte ihn ausgiebig und Ailsa brachte ihn wieder zurück in seine Box. Lächelnd schaute ich mich um, bisher hatte ich mich voll auf meinen Patienten konzentriert, aber nun kam ich mir dazu, das Grundstück ein wenig anzuschauen und war begeistert.
      Als letztes galt es für mich nur noch, den Impfpass des Hengstes zu erneuern und seine Chipnummer in den Pferdepass einzutragen. Danach war alles auf den neusten Stand und ich verabschiedete mich von Ailsa und dem restlichen Team.

      Heute hatte ich nicht so viel Zeit um mich um meine Pflegekinder zu kümmern.
      Im Moment muss ich sehr viel lernen und habe schon ein schlechtes Gewissen das meine Lieblinge zu kurz kommen könnten. Aber die Leute um mich herum sind so nett und hilfbereit das ich mir keine Sorgen machen brauche.
      Heute am Sonntag habe ich mir mal von all der Arbeit um mich herum frei genommen um wenigstens ein wenig bei meinen Pferden sein zu können. zum glück sieht es bald wieder anders aus... Das hoffe ich zumindest.
      Leitz geht es nach seiner Erkältung einigermaßen besser. Aber immerhin ist er aus dem gröbstem schon raus. Aber ich habe denoch ein kritisches Auge auf den alten Mann. Er ist halt nicht mehr der Jüngste.
      Darum habe ich ihn heute nur auf der Weide besucht und ihn ausgiebig betütelt und ich denke es hat ihm sehr gefallen.
      Fürst van Maximilian kam ebenfalls gleich vorbei um mich zu begrüßen und durfte ein paar von den Möhren abbekommen die ich Leitz mitgebracht hatte. Und wo er schon einmal da war habe ich ihn auch gleich mit den mitgebrachten Bürsten gestriegelt und verhätschelt.

      Anschließend stattete ich meinem grauem Ungetüm Phex einen Besuch ab. Doch der Unhold hatte nur Augen für die neuen Stuten auf der gegenüberliegenden Weide. Also begnügte ich mich damit ihm eine Weile zu zusehen wie er sich da aufplusterte und auch mal seine eleganten Gänge vorführte... Angeber. Aber es war schön zu sehen das es ihm gut ging. Erst als ich ging hörte ich von hinten galoppierende Hufe die immer näher kamen. Der Herr hatte mich also doch wahrgenommen und fragte sich nun bestimmt wohin ich doch nun wieder gehen wollte. Es hatte den Anschein als wollte er dann doch mitgenommen werden um etwas zu unternehmen.
      nach einigem hin und her in meinem Kopf, entschied ich mich mit ihm wenigstens einen kleinen Ausritt zu unternehmen. Und diese Entscheidung bereute ich keinesfalls.

      Danach ging ich zu meinen beiden Mädels Pashmina und Graceful Eclipse die sich in letzter Zeit wahrlich gemacht hatten.
      Pashmina entwickelte sich zu einer wahren Augenweide, denn ihr Fell wurde langsam immer heller und zeigte schon deutlich was für ein prächtiger Schimmel das kleine Berberstütchen werden würde.
      Graceful war auch schon eine richtige Dame geworden und konnte es kaum abwarten sie bald selbst mal zu reiten. im Moment übernahm das noch ein Bereiter da ich keine Zeit hatte. wieder so ein Punkt der mich selbst nervte. Aber da konnte man jetzt auch nichts drann ändern.
      Ich nahm die Beiden gleich mit zusammen in die Halle und lies sie ein wenig laufen damit sie sich mal richtig bewegten und nicht nur steif auf der Weide standen. Danch durften die beiden Stuten sich bei einer ausgedehnten Pflegeeinheit meinerseits entspannen und verwöhnen lassen.

      Als letztes fuhr ich mit dem wagen zum benachbartem Ort der ein paar Kilometer weiter von der Burg entfernt lag um mir Exciting Force anzusehen. da wir ja schon seit seiner Ankunft festgestellt hatten das er nicht bleiben konnte da keine Möglichkeiten für ein Vollblut seiner Art gegeben waren, hatten wir ihn zu einem befreundeten Stall gestellt der über eine kleine Rennbahn verfügte. Dort konnte Exciting Force seine Bestimmung finden.
      Normalerweise fuhr ich immer hin um mit ihm zu trainieren aber mit der Zeit merkte ich das ich nicht für den Rennsport gemacht war. Also übernahm dies ein Profi und ich durfte mich anderweitig um den hübschen Hengst kümmern. Es machte auch einfach zu viel Spaß zu sehen wie der junge Kerl sich entwickelte und er schien Freude am laufen zu haben.
      Heute hatte auch er seinen freien Tag also begnügte ich mich damit mit ihm eine Runde spazieren zu gehen und mich so mit ihm zu beschäftigen. Auch wenn ich ihn nicht ritt so hatte ich doch das Bedürfniss mich wenigstens so um ihn zu kümmern. Ich fand ihn schon bei seiner Ankunft einfach toll. Aber ich wusste das es nicht immer so bleiben würde. Nur zum betüteln konnte ich nicht einfach raus fahren.
      als es langsam Abend wurde verabschiedete ich mich von ihm und fuhr dann auch nach Hause.

      Heute gibt es kaum etwas zu berichten.
      Die letzten Monate sind wie im Fluge vergangen und das neue Jahr hat angefangen.
      Die Fohlen Pashmina und Graceful Eclipse sind längst keine mehr und werden weiter darauf vorbereitet einen Reiter zu tragen.
      Wir lassen uns mit ihnen ganz besonders viel Zeit.
      Leitz ist mittlerweile im Ruhestand und darf sich auf der Koppel wohl fühlen. Ich mache nur noch gemütliche Ausritte mit dem altem Herren.
      Dafür dürfen Phex und Fürst van Maximilian sich unterm Sattel "austoben". Auch da gehen wir das Ganze mit den Tunieren ruhig an und haben einfach nur Spaß daran teilzunehmen.
      Exiting Force macht sich auch prächtig. In dem Galoppstall in dem er ja nun steht blüht er richtig auf. Ich fahre fast jeden Tag mal rüber um nach ihm zu sehen. Er ist ein schöner, kräftiger Hengst geworden und es geht im gut. Das ist die Hauptsache.

      Die letzten Tage waren wirklich sehr verregnet und an Ausritte oder ähnliches draußen war nicht zu denken. Man hat den Pferden angemerkt das ihnen das Wetter auch langsam auf´s Gemüt schlug.
      Umso mehr haben sich Pferd und Reiter heute gefreut, das endlich mal die Sonne heraus kam und ein wenig Farbe in den tristen Altag brachte.
      Ich habe mir jedes meiner Schützlinge geschnappt und erst einmal das Geläde unsicher gemacht. Eine schöne Abwechslung zu den letzten Tagen in der Halle.

      Dennoch wurden sie wieder eingedeckt auf die Weide geschickt nachdem wir fertig waren. Die undankbaren Temperaturen in diesem Monat waren kaum einzuschätzen.
      Ich hoffe es wird bald wieder besser werden.

      Wieder ist ein halbes Jahr um und es ist so viel passiert.
      Pashmina und Gracefill Eclipse haben sich prächtig entwickelt.
      Beide laufen nun unterm Sattel und werden zwischendurch noch von einer Bereiterin gearbeitet. Als Korrektur nebenher, damit auch mal ein Anderer einen Blick auf die Zwei Jungpferde hat.
      Man selbst versteift mit der Zeit doch ein wenig. Auch reite ich zwischendurch andere Pferde um eben dies zu verhindern.
      Auf dem Hof haben wir ja genügend Tiere die Bewegung brauchen.
      An Pashmina kann ich mich garnicht genug satt sehen. Ihr Fell wird immer heller und ich bin sicher in ein paar Jahren ist es richtig schön schneeweiß.
      Auch hat sich ihr Körper gut entwickelt und wird bestimmt irgendwann einmal genauso hübsche Fohlen zur Welt bringen, sollte ich jemals ein Fohlen aus ihr ziehen.
      Neulich haben wir eine Pause von etwa einen monat gemacht. Und statt dem täglichem Training gab es viel öfters mal Ausritte ins Gelände oder Bodenarbeit. Wie ich das sehe, hat die junge Stute daran unheimlich viel Spaß.
      Gracefull ist da allerdings anders. Sie ist unheimlich ergeizig geworden und hat eher an Dressurlektionen ihren Spaß. Je mehr desto besser. So ein arbeitswilliges Tier habe ich noch nie gesehen.
      Dennoch gehe ich oft mit ihr spazieren. Das mag sie am liebsten. Wenn ich sie ausreite dann steht sie immer unter Strom und will etwas machen. Verrückte Nudel.

      Neulich war ich auf der Rennbahn und habe Exciting Force besucht. Mein kleiner Renner hat sich ebenfalls gut entwickelt.
      Er ist sogar schon seine ersten Rennen gelaufen, aber für einen Sieg hatte es noch nicht gereicht. Aber mich stört das nicht.
      Da ich ihn nicht reiten kann weil ich mit einem Vollblut wie ihn nicht umgehen kann, begnüge ich mich damit, mich mit ihm anderweitig zu beschäftigen. Zum Beispiel haben wir die Bodenarbeit für uns entdeckt. Eine schöne Abwechslung für ihn neben dem Rennen.
      Auch mag er sehr sehr gerne geputzt und geschmust werden: Spaziergänge liebt er auch. Vor allem wenn es an den See geht. Davon kann er gar nicht genug bekommen.

      Mit Phex und Fürst van Maximilian gibt es zur Zeit auch keine Klagen. Vor ein paar Monaten hatte Phex eine Kolik und musste eine Zeitlang Ruhe haben. Aber nun geht es ihm wieder besser und wir haben langsam wieder mit dem Training begonnen.
      Damit ich mehr Zeit habe, gehe ich solange auch auf keine Tuniere mehr und der Maximilian wird nur noch Freizeitmäßig geritten. Mit kleinen Trainingseinlagen damit er nichts verlernt.
      Aber der gutmütige Herr verlernt so schnell nichst.
      Allgemein mache ich im Moment besonders viel mit meinen Pferden in der Freizeit. Trotzdem achte ich darauf das sie ihr Ruhepausen bekommen. Die brauche ich nämlich auch, ansonsten brauche ich gar nicht mehr schlafen gehen.

      Einzig Leitz darf nun seine Ruheabend genießen.
      Der alte Herr hat es sich verdient und verbringt seine Tage auf der Offenstallweide. Ab und an beschäftige ich mich mit ihm damit auch er mal Abwechslung hat. Viele Spaziergänge an den See oder durch die Highlands. Kleine Spielchen damit er sein Köpfchen auch mal anstrengen muss. Aber keine körperlichen und schweren Dinge. Er soll nun seinen Frieden haben und einfach Alt werden.
      Und ich bin für jeden Tag dankbar den ich noch mit ihm erleben darf.

      Wieder ist ein halbes Jahr vergangen und Weihnachten sowie Neujahr liegen hinter uns.
      Es war sehr stressig gewesen in der letzten Zeit: Neue Pferde kamen, Alte, fertig ausgebildete wurden verkauft, das Weihnachsturntier musste ausgerichtet werden und die Ausbildung der Jungpferde war fast jedenTag an erster Stelle.
      Und ich? Ich mittendrinn.

      Ich kann mir keinen Tag mehr ohne all das hier vorstellen. Ich liebe dieses Leben: Auch wenn es sehr oft sehr anstrengend sein kann.
      Leitz darf nun seinen Lebendsabend auf der Koppel verbringen.
      Vor ein paar Monaten kam er als Deckhengst zum einsatz. Ein hübsches Stütchen, welches auf den Namen Balboa getauft wurde.
      Wenn es Leitz interessieren würde, wäre er bestimmt sehr stolz auf seinen Sprössling.

      Ab und an nehme ich den alten Herren an die Leine und gehe mit ihm lange spazieren. Ihm gefältt das und er genießt unsere Ausflüge sehr. Das merkt man.

      Fürst van Maxililian
      sowie Phex sind richtige Sportskanonen geworden.
      Immernoch mit Feuereifer dabei.
      Wir gewinnen natürlich nicht jedes Mal, aber sind auch nicht immer die Letzten.
      Ich für meinen Teil bin mit unseren Erfolgen durchaus zufrieden. Immerhin repräsentieren wir auch den ganzen Hof und locken neue Interessenten an. Denn auch andere Pferde werden auf Turnieren vorgestellt, wo sie wesentlich mehr abräumen als meine 2 Pappenheimer.

      Phex selbst ist im Moment noch außer Gefecht. Er hatte sich beim letzten Turnier zwar nur leicht verletzt, aber das sollte er erst einmal auskurieren.
      Langsam ist wieder alles verheilt und wir haben das Training nach und nach wieder aufgenommen. Blöd eigentlich. Dabei hatte er erst vor kurzem eine Zwangspause wegen einer Kolik und nun das. Aber was will man machen...

      Maxilimian hingehend ist mitten drinn und ich behaupte mal das er immer noch Spaß am Training und an den Turnieren hat. Aber auch an langen, entspannende Ausflüge.
      Neulich erst waren wir mit vielen Anderen von unserem Gestüt ganze drei TAge unterwegs. Das hat einen riesen Spaß gemacht. Es kamen auch alle wieder gesund und munter zu Hause an.

      Exciting Force Läuft derzeit ein Rennen nach dem anderen: Allerdings unter kritischem Auge des Rennstallbesitzers.
      Und unter meinen natürlich: Immerhin soll er nicht verheitzt werden.
      Aber hier habe ich nicht so die Angst davor. Sie gehen gut mit ihm um und er hat tatsächlich Spaß an der Sache. Ich war mir ja nicht so sicher ob es gut für ihn ist. Aber er macht es soweit tatsächlich freiwillig. Er kennt es zwar auch nicht anders, aber wenn er keinen Bock darauf hätte, würde man ihm das anmerken.
      Neulich hat er sogar gewonnen. Ein kleines Rennen nur, aber immerhin. Das war toll mit anzusehen: Und als Besitzerin fühlt man sich dann schon sehr besonders.
      Bodenarbeit findet er übrigends immer noch sehr klasse.

      Pashmina und Gracefill Eclipse. Meine beiden Gracien entwickeln sich weiterhin sehr gut.
      Wir sind nun gut im Training und es macht immer noch viel Spaß. Auch wenn es anstrengend ist. Aber ich mag die Abwechslung.
      Im Grunde fehlt nur noch Western in meinem Berreich... Spaß. Das wird sonst wirklich viel zu viel. Ich bin zufrieden mit dem was ich habe.
      Pashmina ist jetzt im Winter zwar wieder dunkler geworden, aber ich wette wenn das Winterfell abgeworfen ist, dann ist sie wieder ein ticken heller. Ich bin sehr gespant wie weiß sie werden wird.
      Die beiden Damen machen sich prächtig in der Dressur. Noch gehen wir die kleinen Aufgaben durch. Aber ich kann sie mir auch sehr gut im Barock vorstellen.
      aber as hat natürlich noch Zeit. Und die geht bekanntlich wie im Fuge vorbei.
    • Eddi
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      Neue und alte Gesichter
      19.06.2019
      Seit Anfang des Jahres hatte sich wieder ein wenig in unseren Stallungen verändert. Drei neue Hengste waren hinzugekommen. Exciting Force und Leitz waren altbekannte Gesichter und stets willkommen und neu mitgebracht hatten sie ihren Weidegenossen Phex. Leider waren die drei aus einem nicht so schönen Grund zu uns gezogen. Ihre Besitzerin und eine sehr enge Freundin meinerseits hatte einen schweren Unfall gehabt und hatte vorerst die Pferde und ihr Gehöft aufgeben müssen. Ich drückte die Daumen, dass es irgendwann wieder besser werden würde, aber bisher stand die Zukunft noch in den Sternen.
      Die drei Hengste hatten sich zumindest sehr schnell eingelebt. Oft standen sie mit bei Altyn, Pajero und Cover the Sun, aber auch mit dem Rest der Herde verstanden sie sich prima. Fiebertraum und Nochnoi Dozor hatten sich auch gemacht und waren nun offiziell nicht mehr die Neuen. Heute würde ich noch die neuen Turniernennungen abschicken müssen. Das betraf vor allem Catani, Dr. Insektor, Calimero II und He's called Trüffel. Der Rest hatte momentan mehr oder weniger Ruhe. Feuervogel und Varulv fuhren ab und an mit, wenn es sich anbot, aber wir machten uns keinen Stress.
      Vor kurzem hatten wir mit unseren Westernpferden an einer kleiner Westernshow in der näheren Umgebung teilgenommen. Dissident Aggressor war sowieso bekannt wie ein bunter Hund und auch Call me a Twist brauchte sich nicht zu verstecken. HGT's Unitato und Outlaw Torn hatten wir tatsächlich auch mitgehabt. Es wurde Zeit, dass sich die Jüngsten daran gewöhnten.
      Aristo und Thorondor fristeten ihr friedliches Dasein. Aktuell wurden die beiden nur von mir trainiert, aber es ging super voran und gerade das Training mit Thorondor machte unglaublich Spaß. Auftakt, BonnyBoy, Fürst der Finsternis und Single Malt waren nun langsam wieder auf ihrem alten Trainingsstand und liefen hier und da im Reitunterricht mit und machten ihre Sache auch gut. Abschließend gab es noch Erutan Wishes und What does the Fox say. Das Ponyduo war vor der Kutsche unschlagbar und dort wurden sie auch immer bewegt.
    • Eddi
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      Neujahr
      03. Januar 2020
      Mississle, Teasie, Sarabi, Possy Pleasure Mainstream, Razita, Walking In The Air, Like Honey and Milk, Shattered Glass, Raunchy's Limited, Naimibia, Das Kürbisvieh, Amadahy, Lila Wolken, Herbsttraum, Alice von Landwein, Nandalee, Nesquik, Sally, Batida de Coco, Polka Dot, My Hope Nymeria
      Panta Rhei, Phex, Leitz, Exciting Force, Altyn, Fiebertraum, Nochnoi Dozor, Catani, Cover the Sun, Pajero, Dr. Insektor, Aristo, Thorondor, Call me a Twist, Dissident Aggressor, HGT's Unitato, Outlaw Torn, Feuervogel, Varulv, Calimero II, Vertigo, Auftakt, BonnyBoy, Fürst der Finsternis, He's called Trüffel, Single Malt, Erutan Wishes, What does the Fox say
      Graceful Eclipse, Merida, Maelis, Lady Fox, Korah, Nabiri, Acariya, Herbstmond, Cover the Moon, Paddington, Feuerdrache, Applaus


      Das neue Jahr war angebrochen und mit ihm auch ein neues Jahrzehnt. 2020 hatten wir erreicht und ich war stolz auf das, was das Gestüt Sapala darstellte. Wir hatten ein funktionierendes, tolles Team, welches sich mit ganzem Herzblut um die Pferde kümmerte und die konnten sich auch wirklich nicht beklagen.
      Das vergangene Jahr hatten wir ruhig und entspannt enden lassen. Wie immer schickte ich meine Mitarbeiter über die Feiertage zu ihren Familien in ihren wohlverdienten Urlaub. Zu den Tagen schafften wir es auch mit wenigen, den Stall in Stand zu halten und die Pferde hatten zum Großteil frei.
      Natürlich waren wir alle Pferdemenschen und die ließen es sich nicht nehmen, auch ihre freie Zeit im Stall zu verbringen. Es war immerhin unsere Leidenschaft. So hatten wir zum 23.12. einen großen gemeinsamen Weihnachtsritt mit gemeinsamen Mittagessen gemacht und am 01.01. hatten wir uns alle zum Neujahrsritt versammelt.
      Mein Team hatte die vergangenen Tage damit verbracht, ihre kleinen Reitschülergrüppchen auch an so etwas wie einem Neujahrsritt teilhaben zu lassen. Natürlich ging das nicht alles an einem Tag, aber so waren die ersten Tage des neuen Jahres direkt gut gefüllt gewesen.
      Ende Januar würde unser jährliches Neujahrsturnier anstehen und die jungen Reiter trainierten jetzt schon fleißig und waren sehr ehrgeizig. Auch für meine Mitarbeiter gab es eine eigene Abteilung, auch sie sollten sich messen dürfen und ihren Spaß haben.
      Ich war schon voll in den Vorbereitungen hierfür, bereitete die Schleifen und Gewinne vor und plante das Event und schrieb Listen. Draußen war es heute diesig und nass, so dass ich gerne mal den Tag zum Großteil im Büro verbracht. Den Morgen über hatte ich bereits auf mehreren Pferden gesessen, denn nun ging das Antrainieren wieder los, wenn wir dann im März in die diesjährige Turniersaison starten wollten.
      Die ersten Tage des Jahres würde ich noch viel für Organisatorisches gebrauchen, aber dann sollte alles wieder seinen gewohnten Gang gehen.
    • Eddi
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      Sommergewitter
      14. Juni 2020
      Mississle, Teasie, Sarabi, Possy Pleasure Mainstream, Razita, Walking In The Air, Like Honey and Milk, Shattered Glass, Raunchy's Limited, Naimibia, Das Kürbisvieh, Amadahy, Lila Wolken, Herbsttraum, Alice von Landwein, Nandalee, Nesquik, Sally, Batida de Coco, Polka Dot, My Hope Nymeria
      Panta Rhei, Phex, Leitz, Exciting Force, Altyn, Fiebertraum, Nochnoi Dozor, Catani, Cover the Sun, Pajero, Dr. Insektor, Aristo, Thorondor, Call me a Twist, Dissident Aggressor, HGT's Unitato, Outlaw Torn, Feuervogel, Varulv, Calimero II, Vertigo, Auftakt, BonnyBoy, Fürst der Finsternis, He's called Trüffel, Single Malt, Erutan Wishes, What does the Fox say
      Graceful Eclipse, Merida, Maelis, Lady Fox, Korah, Nabiri, Acariya, Herbstmond, Cover the Moon, Paddington, Feuerdrache, Applaus


      Das Gewitter überraschte uns unwillkürlich. Die vergangenen drei Tage hatten wir schönstes Wetter gehabt und die Temperaturen waren bis zu den 30 Grad hochgeklettert, und dann brach es herein. Ein richtiges Sommergewitter und zwar eins von der fiesen Sorte. Und hier oben an der Küste erwischte es uns mehr, als es lieb war. Innerhalb einer Stunde schlug das komplette Wetter um. Im Himmel brauten sich die dunklen Wolken zusammen und man hörte bereits den ersten Donner, während die Blitze bisher kaum sichtbar war.
      Ich war gerade mit Leitz ausreiten und wir machten uns, so schnell es ging, auf dem Heimweg. Während Leitz leicht flockig vorwärts trabte, rief ich bereits zu Hause an, damit dort alles sturmsicher gemacht wurde. Außerdem mussten die Pferde in den Stall. Natürlich hatten wir alle Herden inzwischen auf den großen Sommerweiden. Aber die meisten davon waren nicht unbedingt für solche Gewitter geeignet und ich wusste meine wertvollen Tiere lieber in Sicherheit.
      Als ich mit Leitz am Stall ankam, sprang ich aus dem Sattel und drückte den schönen Palomino einen meiner Stallburschen in die Hand. Eigentlich war das nicht meine Art, aber ich schnappte mir vier Stricke und eilte zu den Jungpferden, um dort zu helfen. Gerade die Jungspunde hatten nicht so viel mit Menschen zu tun und würden es nur bedingt einsehen, jetzt unbedingt mitkommen zu müssen. Doch sie benahmen sich alle einwandfrei und eine halbe Stunde später standen alle im Stall.
      In der Zwischenzeit hatte es bereits begonnen zu nieseln. Inzwischen schüttete es aus Eimern. Ich rannte mit Batida und Polka Dot an meiner Seite noch schnell in den Stall und schon waren alle Pferde drin. Die beiden Ponys packte ich in ihre Box, wo sie sich direkt zufrieden aufs Futter stürzten. Alle Pferde standen drin, während der Regen auf das Dach einprasselte. Auch mein Team fand sich komplett im Stall ein, manche noch trocken, manche ganz schön durchnässt - doch alle gut gelaunt.
      Gemeinsam verzogen wir uns in unser Reiterstübchen wo ich Tee aufsetzte und Alexa Sandwiches verteilte. So verbrachten wir gemeinsam den Abend, ehe ich alle früher als sonst nach Hause schickte, denn es regnete und stürmte immer noch und ich wollte gerne, dass alle heil zu Hause ankamen. Vermutlich würde es die ganze Nacht über weiter so gewittern.
    • Eddi
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      Vorbereitungen für den Umzug
      08. Dezember 2020
      Exciting Force, Razita, Vertigo, Fiebertraum, Possy Pleasure Mainstream, Nandalee, Sally, Nesquik, Alice von Landwein, BonnyBoy, Auftakt, Single Malt, Fürst der Finsternis, Lady Fox, Calimero II, Acariya, Herbsttraum

      Allerhand meiner Pferde zogen zu guten alten Bekannten und würden dort einen neuen Platz finden. Doch vorher stand das übliche Prozedere an: AKU, Auffrischung der Impfungen, letzter Hufschmiedbesuch und Vorbereitung auf den Umzug. Das stand allen Beteiligten vor und so war ich die kommenden Tage gut damit beschäftigt, Pferde vorzuführen oder Hufe zu halten. Ebenso war ich viel im Büro und bereitete alles Nötige vor, damit der Rest dann so reibungslos verlaufen würde, wie gedacht. Außerdem schenkte ich jedem Vierbeiner in unserer letzten gemeinsamen Zeit noch einmal etwas mehr Aufmerksamkeit. Beziehungsweise, so viel, wie eben möglich war.
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  • Album:
    Habt Spaß <3
    Hochgeladen von:
    Eddi
    Datum:
    24 Feb. 2019
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    EXIF Data

    File Size:
    281,4 KB
    Mime Type:
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    Width:
    960px
    Height:
    640px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Name: Exciting Force
    Geboren: 2010
    __________________


    Von: Ehrengold (Link folgt)
    Aus der: Saphira (Link folgt)
    __________________


    Rasse: Englisches Vollblut
    Geschlecht: Hengst
    Farbe:
    Brauner
    Stockmaß: 165cm


    Beschreibung:
    Der Hengst ist pfiffig und gewitzt. Keine Dummheit lässt er aus um ein wenig zu stänkern. Dies beweist allerdings nur seine Lebensfreude und Klugheit. Denn er ist Aufmerksam und will immer mittendrinn sein.

    Exciting Force hat super Eltern und verspricht durch seine Veranlagung ein großartiges Galoppwunder zu werden. Aufgrund dessen sind hohe Erwartungen in ihn gesetzt das er erfolgreich und einmal ein guter Zuchthengst sein wird.

    Ersteller: Arktiswolf
    Besitzer: Eddi
    Vorkaufsrecht: Arktiswolf


    Galopp E -- Millitary E --Distanz E

    __________________

    Gekört: nein

    Nachkommen:
    --

    Offizieller Hintergrund