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Arktiswolf

Exciting Force | ♂

englisches Vollblut

Exciting Force | ♂
Arktiswolf, 27 Jan. 2017
Cooper, Canyon, kira und 4 anderen gefällt das.
    • Arktiswolf
      Bracelet
      26.09.2014 - 18:19 Uhr
      Der Herbst kommt und damit ebenfalls einige Veränderungen

      Allmählich wurde es von Tag zu Tag kühler, was man auf dem gesamten Gestüt im eher nördlich, in Slowenien, gelegenen Gestüt immer mehr zu spüren bekam. Langsam begannen auch die Blätter sich rotbraun zu färben und Burning Spring wurde der ersten Silbe seines Namens immer gerechter.

      Der Herbst brachte allerdings mehr als bloß eine Jahreszeitenveränderung mit sich. Unter anderem verabschiedeten sich einige Trainer und Bereiter. An ihrer Stelle sollten bald einige andere nachrücken und auch das Gestüt sollte sich auf seine neuen Ziele vorbereiten. Abgesehen davon, das wir unsere hohen Standards beibehalten möchten, wollen wir uns immer mehr auf die Selektierung und Krönung von Pferden beschäftigen. Mir war bewusst, dass es mir nicht leicht fallen würde mich von Einigen zu trennen, dennoch sah ich ein, das dies die richtige Entscheidung wäre.

      Nun wollte ich mich aber einmal wieder vergewissern, dass es allen meinen Schützlingen gut ging. Also stand ich an jenem Tag ziemlich früh auf und ging nun, in einen warmen Mantel gehüllt, Richtung Stallungen.

      Als erstes ging ich in den Stall in dem meine dressurorientierten Pferdchen zu finden waren. Als ich hinein kam wurde gerade Sir Donnerhall in seiner Box geputzt. Der 1,73m große Hannoveraner stand wie immer ganz gelassen da und beäugte mich neugierig als ich den Stall betrat. Waldjunge stand in der Nebenbox und streckte seinen Kopf aus seiner Box. Ich schnalzte mit der Zunge und sagte liebevoll seinen Namen. Anschließend gab ich ihm ein Leckerli und streichelte ihn ein wenig. Es war gerade halb 7 Uhr morgens und sein Bereiter kam erst gegen 8, weshalb er noch Zeit zum Entspannen hatte. Zuletzt geritten hatte ich den Hübschen vor etwar zwei Wochen, was allerdings bei den meisten Pferden der Fall war. Der Grund dafür war, dass er gerade mitten in seiner Ausbildung steckte, die jedes Pferd auf dem Gestüt genoss. Außerdem hatte ich leider nicht allzuviel Zeit all meine Pferde zu reiten. Insgesamt waren dies nämlich 24, zusammen mit 3 Fohlen. Dies war mitunter ein Grund weshalb ich leider einige der Süßen in liebevolle neue Hände vermitteln wollte. In Gedanken versunken hatte ich nun begonnen Waldjunge zu striegeln. Ich ließ mir Zeit und kratzte ihm auch die Hufe aus und kämmte seine Mähne und seinen Schweif. Er schnaubte genießend. Als ich dann fertig war ging ich auch zu Costas Box. Der hübsche Trakehner stand mit dem Po zu mir in seiner Box und fraß etwas Heu aus seinem Heunetz. ,,Costa.'',rief ich ihn, aber er drehte bloß ein Ohr in meine Richtung und reagierte sonst nicht. Ich öffnete die Boxtüre und setzte mich ins Stroh. Nun blickte er auf und drehte sich langsam zu mir um. Er betrachtete mich neugierig und ließ sich nun auch streicheln. ,,Braver Bub.'',sagte ich und gab ihm einen Kuss. Costa war eines der Pferde, welche ich mindestens einmal in zwei Tagen ritt. Mit ihm ging ich auch auf Turniere und wünschte mir, mit allen meinen Pferden so eine gute Beziehung zu haben wie zu ihm. Auch wenn er, wenn er fraß, nicht unbedingt gerne gestört wurde. ,,Na dann bringen wir dich mal auf die Weide.'',meinte ich und holte sein Halfter. Anschließend brachte ich ihn auf seine eigene Koppel, so wie sie jeder Hengst auf meinem Gestüt hatte. Mit den Worten ,,Heute hast du einmal einen Tag für dich.'' verabschiedete ich mich bei ihm und er galoppierte auf die Weide.

      Nun ging ich zu meinen vielseitigorientierten Pferden und/oder Freizeitpferden. Da sie alle erst gegen 11 gingen um ihr ''tägliches Fitnessprogramm'' zu absolvieren putzte ich jedes einzelne von ihnen und nahm mir viel Zeit für Streicheleinheiten. Zuerst putzte ich Love me tender; Anschließend Donella, Angels Kiss, Herbstblüte, BS Je'taime, Black Pearl, Double Diamond, Deila, Golden Eye, Final Destination IV, Wastl, Touchable, Pearl, Scarlet Sun und Ungezähmt Snow. Als ich gerade meine hübsche Snow putzte, kam auch schon einer der Bereiter, der für Black Pearl und Double Diamonds zuständig war. Er grüßte freundlich und verschwand anschließend in der Sattelkammer um Sattel und Trense zu holen. Ich aber verabschiedete mich auch schon wieder bei meinen Pferden und verließ auch den 2. Stall.

      Im 3. standen nun meine springorientierten Pferden, welchen derzeit meine größte Aufmerksamkeit genossen. Deo Volente, HGT's Nightmare, Takada, Party Shaker und N'oubliez jamais ritt ich nämlich jeden Tag, wie auch meist Costa. Diese Pferde hatten heute einmal einen Ruhetag und durften den gesamten Tag auf der Koppel verbringen, wo ich sie auch gleich darauf hinbrachte. Diarado putzte ich daraufhin ganz in Ruhe und genoss die Zeit mit ihm. Anschließend holte ich Sattel und Zaumzeug sowie Gamaschen und Hufglocken. Danach ging ich ganz in Ruhe ausreiten.

      Zum Schluss ging es noch zu meinen drei Fohlen in den Stall. Chestnut, Exciting Force und Hidden Flyer. Sie streichelte ich ausgiebig, putzte sie und spielte mit ihnen etwas auf der Koppel. Sie schienen sehr Spaß dabei zu haben, was mich sehr freute. Sie wurden allmälich zu wunderschönen, jungen Pferden.

      Nach einem schönen Tag auf meinem Gestüt ging ich nun am Abend ins Bett und freute mich schon auf die kommenden Tage.
    • Arktiswolf
      Bracelet
      26.02.2015 - 18:23 Uhr
      Stallrundgang: Ich sehe mir an, was unsere Pferdetrainer so machen [​IMG]

      Es war ein regnerischer Tag auf meinem Gestüt, als ich den monatlichen Stallrundgang machte. Leider hatte ich diesen schon im Vorhinein bekannt gegeben und konnte so den Tag nicht ändern, egal wie mies das Wetter heute zu scheinen schien.

      Ein Stallrundgang war immer viel Arbeit auf meinem Gestüt. Ich musste jeden einzelnen Trainer begutachten, wie er seine Arbeit machte und wie weit die Pferde beim jeweiligen Trainer bereits waren.

      Pünktlich um 7 Uhr morgens verließ ich mit einer vollen Thermoskanne, beziehungsweise diesen Coffee-to-Go Dingern, das Hauptgebäude. Es war relativ warm für Februar aber dennoch durchdrang die Nässe mich bis auf die Knochen und ich fror ein wenig. Dabei kramte ich, solange ich noch unter dem Dachvorsprung stand, nach meinem Plan.

      Der lautete für die Wintermonate wie folgend:

      6:30 Die Pferde bekommen ihre erste Futterration für den Tag

      7:00 Die ersten Trainer und Bereiter trafen am Gestüt ein, kontrollieren ihre Notizen und planen vorläufig das Training für den nächsten Tag, was sie später allerdings noch ändern können

      7:30 Die Stallburschen putzen die ersten Pferde

      8:15 Die ersten Pferde werden aufgesattelt

      8:30 Ab nun kommen die Pferde mit den späteren Trainingseinheiten nacheinander in die Schrittmaschine

      8:30 Die Bereiter bzw. Trainer übernehmen ihre Pferde und beginnen mit den vorgesehenen Trainigseinheiten.

      Okay, weiter las ich zugegeben erstmal nicht. ,,Hallo.'', grüße mich auch schon die bekannte Stimme einer meiner Trainer. Ich grüßte zurück und schlenderte dann gemütlich zum Fohlenstall.

      Dort kamen meine drei hübschen Hengstchen auch schon munter auf mich zugelaufen. Chestnut wieherte aufgeweckt, woraufhin Exciting Force und Hidden Flyer ebenfalls einstimmten. Ich streichelte sie liebevoll und verhätschelte sie. Als ich das nächste mal auf meine Armbanduhr sah, war es auch schon kurz vor halb 8, weshalb ich den Süßen eine letzte Streicheleinheit gab und dann auch schon wieder ging.

      Um exakt 7:29 kam ich bei den Springpferden an, beziehungsweise beim Springpferdestall. Ich ging hinein und sah meine süßen entspannt am Heu knabbern. Nur N'oubliez jamais stand mit gespitzten Öhrchen in seiner Box und beäugte mich. Seit er am 10. Juli zu mir gekommen war ritt ich den Hübschen jeden zweiten Tag selbst und beschäftigte mich intensiv mit ihm. Obwohl er ein Hengst mit großem Temperament war verhielt er sich mir gegenüber immer respektvoll und liebevoll. Erst neulich erzählte mir ein Stallbursche, dass er sich vom Strick gerissen hatte und weggelaufen war. Erst nach einer Stunde konnte man ihn wieder einfangen. Natürlich war dies nicht unbedingt was ich gerne hörte, aber er war, auch wenn man es ihm Äußerlich nicht anmerkte, gerade mal 4 Jahre alt und hatte einen riesigen Überschuss an Energie, was allerdings den Sport mit ihm, sollte es nicht gerade um Dressur gehen, sehr angenehm machte.

      Sein Wiehern riss mich aus den Gedanken, als der Stallbursche mit dem Putzzeug angerannt kam. Er grüßte mich freundlich und öffnete dann N'oubliez jamais Boxentüre. ,,Schnuller'', wie ich ihn liebevoll nannte, fand dies allerdings nicht so toll und hatte sich in die hinterste Ecke seiner Box gestellt. Er war nicht unbedingt ein Fand davon, dass er jeden 2. Tag zu den Pferden gehörte, die als erstes raus mussten.

      Er musste sich aber damit abfinden, da die Springpferde immer erst in die Halle mussten, um ihr tägliches Dressurtraining abzuschließen, ehe sie dann am Nachmittag Springtraining hatten und die Dressurpferde die Halle für sich hatten.

      Ehe ich mich versah hatte der Stallbursche Schnuller geschickt dessen Halfter angelegt und führte ihn nun zum Putzplatz. Er folgte nun brav und ich ging den beiden nach. Es hatte eben aufgehört zu regnen, also nutzten die Stallburschen den Putzplatz draußen, da der drinnen bloß 4-5 Plätze hatte. Draußen allerdings konnten Deo Volente, Diarado, Nightmare, Takada, Party Shaker und Schnuller nebeneinander stehen. Fleißig begannen meine 6 zuständigen Helfer die Pferde zu putzen. Gähnend sah ich dabei zu und plauderte ein wenig mit meinem Springtrainer, der früher als gedacht mit seinen Notizen fertig war. Wir verstanden uns sehr gut und auch er nützte jede freie Sekunde um bei den Pferden zu sein, welche auch eine sehr gute Bindung zu ihm hatten.

      Insgesamt hatte ich 2 Springtrainer. Einen, Georg Müller, für Deo, Takada und Diarado und einen, Ricardo Sanchez, mit dem ich gerade sprach, für Nighti, Schnuller und Party.

      So, nun ging es ans aufsatteln. Dabei sah ich wieder etwas genauer hin, da mir auffiel, dass Deo seine Trense in letzter Zeit so ungern annahm, wenn ich dies von ihm verlangte. Und da sah ich das Problem auch schon: Der Stallbursche zog erst ein Ohr hindurch, dann das andere und dabei riss er ihm kurzzeitig aber doch im Maul herum. Ich ging hinüber und erklärte ihm, dass es so viel besser funktionieren würde und nahm den Zaum wieder herunter. Einmal vorgezeigt, wieder herunter und von ihm nachgemacht und siehe da: Ging doch.

      Nachdem dies auch geschafft war kamen auch schon die 6 Bereiter, die ich für die 6 Pferde ausgesucht hatte.

      Chloé Perrez für Takada, Daniel Murphy für HGT's Nightmare, Lucia Sanchez, Ricardos Tochter, für Deo Volente, Tyler Woods für Party Shaker, Riley McCalley für Diarado und Franc Novak für N'oubliez jamais.

      Sie übernahmen die Pferde, grüßten freundlich und folgten mir und Ricardo in die größte Halle, auf dem Gestüt, die hauptsächlich für Dressur und Stangenarbeit genutzt wurde. Bei uns, ganz vorne ging Lucia. Sie redete etwas mit ihrem Vater, der allerdings nicht mehr ihr Trainer war, da sie beschlossen einmal andersherum zu trainieren. ,,Und wie läuft's so mit Deo?'', fragte ich schließlich. ,,Ganz gut.'', antwortete sie ,,Dressurtechnisch will er ja bekanntlich manchmal einfach nicht so ganz aber es wird besser. Im Springen ist er dann aber mit ganzem Herzen dabei und reagiert super auf meine Hilfen.'' Ich grinste: ,,Das freut mich'' und öffnete dann das Hallentor für meine Bereiter.

      Die beiden Trainer gingen hinein, ich blieb auf der Tribüne sitzen und verfolgte alles aus der ferne mit. Schnell waren sie alle zu Pferde und die Trainer legten brav zum Warmreiten die Decken auf. Es folgte eine Viertelstunde Schritt, was ich als sehr lange empfand, im Winter allerdings nicht schlecht. Die Pferde verhielten sich am langen Zügel sehr unauffällig. Dann nahmen sie langsam die Zügel auf und bald trabten die ersten drei Reiter, die bei Georg im Training waren an. Sie achteten dabei darauf, dass sie möglichst nicht in der Abteilung ritten sondern frei. Immer wieder ging ein Reiter auf den Zirkel und umrundete Georg, der Tipps gab. 5 Minuten später trabten auch die drei übrigen Reiter an. Ich sah amüsiert zu und beobachtete sie. Sie machten das toll und hatten die Pferde gut im Griff. Nur im Galopp gab es dann einmal eine etwas brenzliche Lage, als N'oubliez jamais und Deo Volente gleichzeitig an die lange Seite kamen und sich auf der anderen Hand begegneten. Irgendwie kam es dazu das das innere Pferd, Deo Volente, plötzlich nach innen ausweichen wollte und der trabenden Nightmare beinahe den Weg geschnitten hätte. Dies war allerdings nicht weiter schlimm und alle beruhigten sich wieder.

      Nach diesem Training besuchte ich auch die Dressurpferde Sir Donnerhall, Costa und Waldjunge.

      Sie freuten sich sehr mich zu sehen und ich half den Stallburschen etwas beim Putzen und sah mir anschließend auch ihr Training an, worüber ich sehr zufrieden war.

      Zu guter Letzt besuchte ich Love me Tender, Donella, Angels Kiss, Herbstblüte, BS' Je'taime, Black Pearl, Double Diamonds, Deila, Golden Eye, Final Destination, Wastl, Touchable, Pearl, Scarlet Sun und Ungezähmt Snow. Ich half, sie auf die Weide zu führen und sah bei einigen Trainingsdurchgängen im Geländeparcour und auf der Galoppstrecke an. Es war toll, zu sehen wie sie aufblühten, seit sie wieder mehr gefordert wurden, da sie eine Zeit lang ja ''nur'' meine Freizeitpferde waren, die fast den ganzen tag auf der Koppel standen und dann nur eine Stunde geritten wurden und dies meist nicht sehr kontrolliert, sondern auf ,,Ja, heute will ich das ernster nehmen, morgen nicht', wenn ich ehrlich war. Aber nun hatten sie wieder eine schöne Muskulatur aufgebaut und waren auch sonst top fit.

      Vor allem bei Donella merkte man, da sie nun viel mehr Spaß hatte, sie war immerhin ein Pferd das eine Herausforderung benötigte.

      Mit gutem Gewissen konnte ich Abends meinen monatlichen Stallrundgang beenden und war sehr zufrieden.
    • Arktiswolf
      Pharlap Schneller als der Wind

      Pflegebericht für alle Pferde des Rosenhofs

      Schon um fünf Uhr morgen herrschte auf dem Rosenhof reger Betrieb. In einem Rennstall wurden die Rennpferde noch vor dem Frühstück trainiert. Ich trug bereits meinen Helm und meine Schutzweste, als ich auf der grossen Tafel am Eingang des Stalls mit Kreide das heutige Training plante. Ausserdem durfte ich nicht vergessen, das drei neue Pferde heute ankamen. Ich hatte die drei von einer alten Freundin geschenkt bekommen. Hidden-Flyer und Exciting Force waren schon als Fohlen bei mir gewesen und ich freute mich riesig die beiden wieder zu sehen. Horror Destiny kannte ich noch nicht, aber ihr Vater war Pharlap und deswegen hatte ich sie, ohne mir sie vorher anzusehen, auch genommen.
      Nachdem ich mit der Planung fertig war und John mitgeteilt hatte, das er heute Black Dragon, Citation und Race is Hope reiten würde, ging ich zu Vai Alidas Box. Die kleine Stute war hier geboren und ich war mächtig stolz auf sie. Ich würde heute sie und Morengo auf der Bahn reiten. Ausserdem würde ich am Nachmittag noch mit meinen beiden Warmblütern Efeu und Opium trainieren. Nachdem ich Alida gesattelt hatte, half mir John in den Sattelt. "Du hast einen echten Knackarsch", neckte er mich und grinste. "John, ich bin dein Boss", sagte ich gespielt empört und lächelte. Ich musste mir allmählich eingestehen das ich John ziemlich gern hatte. Wir hatten letztes Wochenende ein Date gehabt und es war einfach richtig toll gewesen. Nachdem er auch auf sein Pferd gestiegen war, er ritt als erstes Black Dragon, ritten wir zur Bahn.

      Beim heutigen Training war wirklich die Post abgegangen. Vai Alida und Dragon waren wahnsinnig schnell gewesen und beide hatten sich richtig angestrengt. Auch das Training mit Morengo und Race war super. Die zwei Hengste waren Schulter an Schulter über die Bahn geflogen. Beide waren zwar für den Rennsport nicht mehr die allerjüngsten, aber sie waren sehr erfahren und zeigten seit Jahren gute Leistungen. Ausserdem war Race noch im Deckeinsatz und Morengo wurde auf seine Körung vorbereitet.

      Zurück im Stall kriegten die vier Rennpferde von meinem Vater ihr Kraftfutter und Heu. Die Rennpferde wurden erst um elf Uhr auf ihre Paddocks und Weiden gebracht. Dafür durften sie aber dann länger draussen bleiben, als die Sport und Zuchtpferde die bereits um neun Uhr raus durften.

      Nachdem John mit Citation von der Rennbahn zurück waren. Frühstückten wir gemeinsam in der Sattelkammer. John war richtig gut drauf und erzählte mir von den grossen Galopprennbahnen dieser Welt. Er war schon überall Rennen geritten. In Dubai, Melbourne, Kentucky und noch an vielen anderen Orten war er Rennen geritten. Ich hörte ihm gerne zu und dachte mir wie glücklich wir uns schätzen konnten einen solchen brillianten Jockey zu haben.

      Nachdem Frühstück misteten wir zu dritt die Boxen aus und als wir um zehn Uhr fertig waren mit der Stallarbeit. Anschliessend erledigte den Bürokram. Nach dem Mittagessen ritt ich dann meine zwei Schätze Opium und Efeu. Die Zwei vielen auf zwischen all diesen Rennpferden, aber ich hatte nun mal eine Schwäche fürs Spring- und Dressurreiten.

      Um die Zuchtpferde Pharlap, Shihan, Saphira und Reqiuem kümmerte sich mein Vater. Nadeln in Dir hatte heute Frei und kam nur in die Führanlage.

      Am späten Abend als dann alle Pferde versorgt waren, fuhr endlich der LKW mit den Neuankömmlingen auf den Hof. Ich war so aufgeregt als die drei Prachtexemplare ausgeladen wurden und bedankte mich tausend mal bei Eddi. Diese drei Vollblüter waren Blitzschnell und würden mir viele Schleifen nach Hause bringen.
    • Arktiswolf
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      Es war schon Mittagszeit als Ailsa aus dem Stall kam wo sich sich gerade noch um die Fohlen gekümmert hatte. Ein Pferdetransporter war auf den Hof gefahren an dem bereits Dante und Cassandra standen und mit dem Fahrer zu reden schienen.
      Ailsa war schon immer sehr neugierig gewesen und ging langsam um den Transporter herum. Eine Aufschrift hatte das Fahrzeug nicht, aber dafür ein schönes Pferdemotiv von zwei Jungpferden auf einer Weide, auf der sie glücklich entlang galoppierten. Das Kennzeichen des Wagens sagte der jungen Frau auch nicht wirklich was als sie weiter ging und sich alles genau ansah.
      Wenn der Wagen gekommen wäre um ein Pferd abzuholen, wüßte sie das. Es standen derzeit keine Pferde aus der Burg zum verkauf. Also musste es bedeuten das eines gebracht wurde? Wie als Zustimmung erklang ein lautes Wiehern aus dem inneren des Transporters, welches auch kurz darauf aus dem Stall her beantwortet wurde.

      Ailsa hatte den Wagen nun komplett umrundet ohne einen Blick auf das Pferd im Inneren erhaschen zu können. Stattdessen sah sie Dante und den Fahrer miteinander diskutieren und so wie sich ihr Chef durch die Haare fuhr verlief das Gespräch nicht nach seinen Vorstellungen.
      "Was ist denn los?" fragte sie Cassandra leise, nachdem sie diese vorsichtig am Arm angetippt hatte. Die blonde Frau lächelte etwas zerknirscht und nahm Ailsa ein wenig beiseite.
      "So ganz verstehen tue ich das gerade auch nicht. An der Sprache hapert es gerade." Sie sah sich kurz zu den beiden Männern um und blickte dann zum Transporter.
      "Wie es aussieht ist da ein Pferd das laut Papiere uns gehören soll. Nur haben wir keine Ahnung wieso da es so garnicht unserer Rasseninteresse entspricht. Auch kann ich keine Papiere im Büro finden die darauf hinweisen das dieses Pferd jemals zu uns gehörte."
      Ailso legte den Kopf schief während sie zuhörte und schaute die Frau verständnisslos an. " Ähm...ok? Und was haben wir dann hier?"
      "Einen dreijährigen Vollbluthengst. Sollte laut den mitgegebenen Papieren wohl zum Rennpferd ausgebildet werden, konnte aber vom Vorbesitzer nicht gehalten werden. Und die Liste der Vorbesitzer ist lang. Wahrscheinlich wurde der arme Kerl immer weiter gereicht."
      "Das ist wirklich eigenartig." Zustimmend nickte die junge Frau und sah ebenfalls zum Transporter. Schon jetzt tat ihr der fremde Hengst leid. Ständig umhergereicht zu werden ohne wiklich Fuß zu fassen. Schlimm für ein so junges Tier. So konnte es ja nie wirklich einen Bezug zu Jemanden aufbauen.
      "Wenn es wirklich ein Vollblut ist wie ich sie kenne, Cassandra, dann kann er nicht hier bleiben. Unsere Umgebung ist die Falsche für so ein Tier."
      "Ich weiß was du meinst Ailsa. Aber wie es aussieht werden wir es erstmal probieren müssen." Cassandra deutete auf den Wagen wo der Fahrer nun die Rampe herunter gelassen hatte und zusammen mit Dante im Inneren verschwand. Gepolter von Hufen drang heraus und die beiden Frauen traten neugierig näher um mehr sehen zu können.

      Viel sah man zunächst nicht, erst als das Pferd aus dem Wagen geholt wurde konnte man einen Blick drauf werfen. Wobei Transportdecke und Gamaschen vieles von dem schlankem Körper verdeckten.
      "Also hübsch sieht er schonmal aus," bemerkte Ailsa als sie den Hengst genauer begutachtete. Hellbraunes Fell und ein schwarzes Langhaar. Schlanke Beine steckten in den dicken Gamschen und der Kopf war fein geschnitten. Mit gespitzten Ohren und einem wachsamen Blick sah der Hengst sich aufgeregt um und lies ab und an ein lautes Wiehern von sich das immer wieder beantwortet wurde. Nervös spielten die Ohren aber das Pferd blieb trotzdem bei dante stehen, der ihn nun am Strick hatte. Wahrscheinlich war es eine lange Fahrt und die Glieder waren steif von dem langem stehen.
      Ailsa sah wie Dante sich von dem Fahrer verabschiedete nachdem er einen ganzen Stapel Papiere in die Hand bekam und den Hengst ein wenig zur Seite führte damit dieser den Transporter vom Hof fahren konnte.
      Zusammen gingen die Frauen zu Dante rüber und Ailsa nährte sich vorsichtig dem hellen Hengst. Sofort ruckte der Kopf herum und ein tiefes Schnauben ertönte aus den Nüstern. Um nicht aufdringlich zu sein streckte Ailsa einfach nur ihre Hand aus und lies sich beschnuppern, ehe sie am Hals entang fuhr und das Tier streichelte.
      Aus dem folgenden Gespräch das Dante und Cassandra miteinander führten, entnahm die rothaarige den Namen des Tieres. Exciting Force. Ein passender Name wie sie fand. Sie wusste zwar nicht wie der Hengst sich allgemein gab, aber seine Ausstrahlung sagte ihr jetzt schon, das da eine Menge in ihm steckte.

      "Nun denn, Ailsa. Dann nimm ihn mal und stell ihn erst einmal in eine Box. Wenn er sich erholt hat dann kannst du mit ihm in die Freilaufhalle gehen. Ich denke er wird sich auch ein wenig die Beine vertreten wollen." Dante reichte der jungen Frau den Führstrick und Ailsa sah fragend zu dem Mann auf. "Was geschiet denn jetzt mit ihm? gehört er zu uns?"
      Dante zuckte mit den Schultern und seufzte leicht. "Wenn ich das wüsste. erst einmal behalten wir ihn hier und sorgen ganz normal für ihn. Alles weitere sehen wir dann." er nickte ihr zu und ging zusammen mit Cassandra in Richtung des Haupthauses.
      Ailsa sah ihnen nach und seufzte dann ebenfalls. "Na dann du Hübscher. Wollen wir dich von deiner Last befreien und die ein schönes Mittagsmahl bereiten. Willkommen auf Kilchurn Castle mein gestrandeter Freund."
      Der Hengst schnaubte leise und sah sie für einen Moment kurz an, dann stieß er sie mit dem Kopf an der Schulter und tänzelte ein wenig zur Seite weg. Ihm wurde es zu langweilig hier in einer fremden Umgebung herumzustehen und die neuen Gerüche auf sich einprasseln zu lassen. Also nahm Ailsa ihn wie zuvor gesagt mit sich in den Stall und stellte ihn in eine freie Box.
      Als sie ihm das ganze Transportzeug abnahm, kamen auch die weißen Beine zum Vorschein und was für ein hübscher Junge er wirklich war. Ein ganz graziler Kerl auf dürren langen Beinen. Zumindest sah es auf dem ersten Blick so aus und man merkte schon deutlich den Unterschied zu all den anderen Pferden auf dem Hof. Zudem war Exciting Force das erste Vollblut das Ailsa nun zu Gesicht bekam.
      Sie gab ihm etwas Heu in die Heuraufe und prüfte auch ob die Wassertränke funktionierte. Danach verließ sie die Box mit den Transportsachen um diese zu verstauen und gönnte dem Neuankömmling erst einmal seine Ruhe.
    • Eddi
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      Heute sollte mir ein altbekanntes Gesicht über den Weg laufen. Im letzten Monat hatte ich ein besonderes Angebot für gerettete Pferde in meiner Pferdepraxis veröffentlicht und nun sollte ich Exciting Force wiedersehen. Der hübsche Vollbluthengst hatte eine ganze Zeit seiner Jugend bei mir verbringen dürfen, bis ich ihn an ein renommiertes Renngestüt abgegeben hatte, in der Hoffnung, er würde dort sein Potenzial ausschöpfen dürfen.
      Leider hatte ich mich geirrt. Das Gestüt ging Insolvenz und die Pferde wurden abgegeben, teilweise in schlechten Zuständen. Bei meiner guten Freundin Elisa Cranfield stand bereits so ein Fall, Hidden Flyer, welchen das gleiche Schicksal ereilte wie Exciting Force. Nun war der junge braune Vollblüter aber wieder da, wo er hingehörte: Bei seinen ursprünglichen Züchtern oder zumindest schien es so.
      Und deshalb führte mich mein Weg auf Kilchurn Castle und dort war man auch sichtlich überrascht, eine der vielen Vorbesitzer des Hengstes vor einem stehen zu haben, aber ich wurde herzlich aufgenommen. „Er hat sich schon gut eingelebt, mal sehen, was wir mit ihm anstellen“, meinte die junge Ailsa zu mir und lächelte. Ihr schien der Hengst auf jeden Fall zu gefallen und Exciting Force machte tatsächlich auch eine gute Figur!
      Er sah fit aus und hatte den typischen schlanken, drahtigen Körperbau eines Vollbluts, womit er unglaublich sportlich aussah. Ich warf einen kurzen Blick in Ohren, Augen und Maul, aber es war alles in Ordnung. Dann kontrollierte ich die Werte von Herz, Puls und Lunge, ehe der Hengst mir einige Runden vorgeführt wurde.
      Danach kontrollierte ich nochmals die Werte, aber sie blieben im grünen Bereich. Auch die Beugeprobe bestand der Hengst ohne Probleme. Da sein Bewegungsablauf fehlerfrei war und er auch sonst sehr gut aussah, verzichtete ich auf ein Blutbild und Röntgenaufnahmen. Stattdessen tastete ich noch Wirbelsäule und Beine ab, ehe ich noch die Körpertemperatur kontrollierte.
      Zufrieden nickte ich. Exciting Force war rundum fit und konnte nun geimpft werden. Er bekam einmal das Rundumpaket bestehend aus Influenza, Herpes, Tetanus und Tollwut. Es war viel auf einmal, aber dann waren er und sein Hof auch auf der sicheren Seite. Brav hielt der Hengst die vier Impfungen aus.
      Als nächstes wurde er auch noch gechippt. Der Chip war schneller unter Haut als man gucken konnte und das Vollblut bekam es gar nicht mit. Ich schnappte mir das Lesegerät und registrierte den Chip. Abschließend gab es für Exciting Force also nur noch die Wurmkur und dann war er schon komplett durch mit den Untersuchungen.
      Ich lobte ihn ausgiebig und Ailsa brachte ihn wieder zurück in seine Box. Lächelnd schaute ich mich um, bisher hatte ich mich voll auf meinen Patienten konzentriert, aber nun kam ich mir dazu, das Grundstück ein wenig anzuschauen und war begeistert.
      Als letztes galt es für mich nur noch, den Impfpass des Hengstes zu erneuern und seine Chipnummer in den Pferdepass einzutragen. Danach war alles auf den neusten Stand und ich verabschiedete mich von Ailsa und dem restlichen Team.
      Arktiswolf gefällt das.
    • Arktiswolf
      Heute hatte ich nicht so viel Zeit um mich um meine Pflegekinder zu kümmern.
      Im Moment muss ich sehr viel lernen und habe schon ein schlechtes Gewissen das meine Lieblinge zu kurz kommen könnten. Aber die Leute um mich herum sind so nett und hilfbereit das ich mir keine Sorgen machen brauche.
      Heute am Sonntag habe ich mir mal von all der Arbeit um mich herum frei genommen um wenigstens ein wenig bei meinen Pferden sein zu können. zum glück sieht es bald wieder anders aus... Das hoffe ich zumindest.
      Leitz geht es nach seiner Erkältung einigermaßen besser. Aber immerhin ist er aus dem gröbstem schon raus. Aber ich habe denoch ein kritisches Auge auf den alten Mann. Er ist halt nicht mehr der Jüngste.
      Darum habe ich ihn heute nur auf der Weide besucht und ihn ausgiebig betütelt und ich denke es hat ihm sehr gefallen.
      Fürst van Maximilian kam ebenfalls gleich vorbei um mich zu begrüßen und durfte ein paar von den Möhren abbekommen die ich Leitz mitgebracht hatte. Und wo er schon einmal da war habe ich ihn auch gleich mit den mitgebrachten Bürsten gestriegelt und verhätschelt.

      Anschließend stattete ich meinem grauem Ungetüm Phex einen Besuch ab. Doch der Unhold hatte nur Augen für die neuen Stuten auf der gegenüberliegenden Weide. Also begnügte ich mich damit ihm eine Weile zu zusehen wie er sich da aufplusterte und auch mal seine eleganten Gänge vorführte... Angeber. Aber es war schön zu sehen das es ihm gut ging. Erst als ich ging hörte ich von hinten galoppierende Hufe die immer näher kamen. Der Herr hatte mich also doch wahrgenommen und fragte sich nun bestimmt wohin ich doch nun wieder gehen wollte. Es hatte den Anschein als wollte er dann doch mitgenommen werden um etwas zu unternehmen.
      nach einigem hin und her in meinem Kopf, entschied ich mich mit ihm wenigstens einen kleinen Ausritt zu unternehmen. Und diese Entscheidung bereute ich keinesfalls.

      Danach ging ich zu meinen beiden Mädels Pashmina und Graceful Eclipse die sich in letzter Zeit wahrlich gemacht hatten.
      Pashmina entwickelte sich zu einer wahren Augenweide, denn ihr Fell wurde langsam immer heller und zeigte schon deutlich was für ein prächtiger Schimmel das kleine Berberstütchen werden würde.
      Graceful war auch schon eine richtige Dame geworden und konnte es kaum abwarten sie bald selbst mal zu reiten. im Moment übernahm das noch ein Bereiter da ich keine Zeit hatte. wieder so ein Punkt der mich selbst nervte. Aber da konnte man jetzt auch nichts drann ändern.
      Ich nahm die Beiden gleich mit zusammen in die Halle und lies sie ein wenig laufen damit sie sich mal richtig bewegten und nicht nur steif auf der Weide standen. Danch durften die beiden Stuten sich bei einer ausgedehnten Pflegeeinheit meinerseits entspannen und verwöhnen lassen.

      Als letztes fuhr ich mit dem wagen zum benachbartem Ort der ein paar Kilometer weiter von der Burg entfernt lag um mir Exciting Force anzusehen. da wir ja schon seit seiner Ankunft festgestellt hatten das er nicht bleiben konnte da keine Möglichkeiten für ein Vollblut seiner Art gegeben waren, hatten wir ihn zu einem befreundeten Stall gestellt der über eine kleine Rennbahn verfügte. Dort konnte Exciting Force seine Bestimmung finden.
      Normalerweise fuhr ich immer hin um mit ihm zu trainieren aber mit der Zeit merkte ich das ich nicht für den Rennsport gemacht war. Also übernahm dies ein Profi und ich durfte mich anderweitig um den hübschen Hengst kümmern. Es machte auch einfach zu viel Spaß zu sehen wie der junge Kerl sich entwickelte und er schien Freude am laufen zu haben.
      Heute hatte auch er seinen freien Tag also begnügte ich mich damit mit ihm eine Runde spazieren zu gehen und mich so mit ihm zu beschäftigen. Auch wenn ich ihn nicht ritt so hatte ich doch das Bedürfniss mich wenigstens so um ihn zu kümmern. Ich fand ihn schon bei seiner Ankunft einfach toll. Aber ich wusste das es nicht immer so bleiben würde. Nur zum betüteln konnte ich nicht einfach raus fahren.
      als es langsam Abend wurde verabschiedete ich mich von ihm und fuhr dann auch nach Hause.
    • Arktiswolf
      Heute gibt es kaum etwas zu berichten.
      Die letzten Monate sind wie im Fluge vergangen und das neue Jahr hat angefangen.
      Die Fohlen Pashmina und Graceful Eclipse sind längst keine mehr und werden weiter darauf vorbereitet einen Reiter zu tragen.
      Wir lassen uns mit ihnen ganz besonders viel Zeit.
      Leitz ist mittlerweile im Ruhestand und darf sich auf der Koppel wohl fühlen. Ich mache nur noch gemütliche Ausritte mit dem altem Herren.
      Dafür dürfen Phex und Fürst van Maximilian sich unterm Sattel "austoben". Auch da gehen wir das Ganze mit den Tunieren ruhig an und haben einfach nur Spaß daran teilzunehmen.
      Exiting Force macht sich auch prächtig. In dem Galoppstall in dem er ja nun steht blüht er richtig auf. Ich fahre fast jeden Tag mal rüber um nach ihm zu sehen. Er ist ein schöner, kräftiger Hengst geworden und es geht im gut. Das ist die Hauptsache.

      Die letzten Tage waren wirklich sehr verregnet und an Ausritte oder ähnliches draußen war nicht zu denken. Man hat den Pferden angemerkt das ihnen das Wetter auch langsam auf´s Gemüt schlug.
      Umso mehr haben sich Pferd und Reiter heute gefreut, das endlich mal die Sonne heraus kam und ein wenig Farbe in den tristen Altag brachte.
      Ich habe mir jedes meiner Schützlinge geschnappt und erst einmal das Geläde unsicher gemacht. Eine schöne Abwechslung zu den letzten Tagen in der Halle.

      Dennoch wurden sie wieder eingedeckt auf die Weide geschickt nachdem wir fertig waren. Die undankbaren Temperaturen in diesem Monat waren kaum einzuschätzen.
      Ich hoffe es wird bald wieder besser werden.
    • Arktiswolf
      Wieder ist ein halbes Jahr um und es ist so viel passiert.
      Pashmina und Gracefill Eclipse haben sich prächtig entwickelt.
      Beide laufen nun unterm Sattel und werden zwischendurch noch von einer Bereiterin gearbeitet. Als Korrektur nebenher, damit auch mal ein Anderer einen Blick auf die Zwei Jungpferde hat.
      Man selbst versteift mit der Zeit doch ein wenig. Auch reite ich zwischendurch andere Pferde um eben dies zu verhindern.
      Auf dem Hof haben wir ja genügend Tiere die Bewegung brauchen.
      An Pashmina kann ich mich garnicht genug satt sehen. Ihr Fell wird immer heller und ich bin sicher in ein paar Jahren ist es richtig schön schneeweiß.
      Auch hat sich ihr Körper gut entwickelt und wird bestimmt irgendwann einmal genauso hübsche Fohlen zur Welt bringen, sollte ich jemals ein Fohlen aus ihr ziehen.
      Neulich haben wir eine Pause von etwa einen monat gemacht. Und statt dem täglichem Training gab es viel öfters mal Ausritte ins Gelände oder Bodenarbeit. Wie ich das sehe, hat die junge Stute daran unheimlich viel Spaß.
      Gracefull ist da allerdings anders. Sie ist unheimlich ergeizig geworden und hat eher an Dressurlektionen ihren Spaß. Je mehr desto besser. So ein arbeitswilliges Tier habe ich noch nie gesehen.
      Dennoch gehe ich oft mit ihr spazieren. Das mag sie am liebsten. Wenn ich sie ausreite dann steht sie immer unter Strom und will etwas machen. Verrückte Nudel.

      Neulich war ich auf der Rennbahn und habe Exciting Force besucht. Mein kleiner Renner hat sich ebenfalls gut entwickelt.
      Er ist sogar schon seine ersten Rennen gelaufen, aber für einen Sieg hatte es noch nicht gereicht. Aber mich stört das nicht.
      Da ich ihn nicht reiten kann weil ich mit einem Vollblut wie ihn nicht umgehen kann, begnüge ich mich damit, mich mit ihm anderweitig zu beschäftigen. Zum Beispiel haben wir die Bodenarbeit für uns entdeckt. Eine schöne Abwechslung für ihn neben dem Rennen.
      Auch mag er sehr sehr gerne geputzt und geschmust werden: Spaziergänge liebt er auch. Vor allem wenn es an den See geht. Davon kann er gar nicht genug bekommen.

      Mit Phex und Fürst van Maximilian gibt es zur Zeit auch keine Klagen. Vor ein paar Monaten hatte Phex eine Kolik und musste eine Zeitlang Ruhe haben. Aber nun geht es ihm wieder besser und wir haben langsam wieder mit dem Training begonnen.
      Damit ich mehr Zeit habe, gehe ich solange auch auf keine Tuniere mehr und der Maximilian wird nur noch Freizeitmäßig geritten. Mit kleinen Trainingseinlagen damit er nichts verlernt.
      Aber der gutmütige Herr verlernt so schnell nichst.
      Allgemein mache ich im Moment besonders viel mit meinen Pferden in der Freizeit. Trotzdem achte ich darauf das sie ihr Ruhepausen bekommen. Die brauche ich nämlich auch, ansonsten brauche ich gar nicht mehr schlafen gehen.

      Einzig Leitz darf nun seine Ruheabend genießen.
      Der alte Herr hat es sich verdient und verbringt seine Tage auf der Offenstallweide. Ab und an beschäftige ich mich mit ihm damit auch er mal Abwechslung hat. Viele Spaziergänge an den See oder durch die Highlands. Kleine Spielchen damit er sein Köpfchen auch mal anstrengen muss. Aber keine körperlichen und schweren Dinge. Er soll nun seinen Frieden haben und einfach Alt werden.
      Und ich bin für jeden Tag dankbar den ich noch mit ihm erleben darf.
    • Arktiswolf
      Wieder ist ein halbes Jahr vergangen und Weihnachten sowie Neujahr liegen hinter uns.
      Es war sehr stressig gewesen in der letzten Zeit: Neue Pferde kamen, Alte, fertig ausgebildete wurden verkauft, das Weihnachsturntier musste ausgerichtet werden und die Ausbildung der Jungpferde war fast jedenTag an erster Stelle.
      Und ich? Ich mittendrinn.

      Ich kann mir keinen Tag mehr ohne all das hier vorstellen. Ich liebe dieses Leben: Auch wenn es sehr oft sehr anstrengend sein kann.
      Leitz darf nun seinen Lebendsabend auf der Koppel verbringen.
      Vor ein paar Monaten kam er als Deckhengst zum einsatz. Ein hübsches Stütchen, welches auf den Namen Balboa getauft wurde.
      Wenn es Leitz interessieren würde, wäre er bestimmt sehr stolz auf seinen Sprössling.

      Ab und an nehme ich den alten Herren an die Leine und gehe mit ihm lange spazieren. Ihm gefältt das und er genießt unsere Ausflüge sehr. Das merkt man.

      Fürst van Maxililian
      sowie Phex sind richtige Sportskanonen geworden.
      Immernoch mit Feuereifer dabei.
      Wir gewinnen natürlich nicht jedes Mal, aber sind auch nicht immer die Letzten.
      Ich für meinen Teil bin mit unseren Erfolgen durchaus zufrieden. Immerhin repräsentieren wir auch den ganzen Hof und locken neue Interessenten an. Denn auch andere Pferde werden auf Turnieren vorgestellt, wo sie wesentlich mehr abräumen als meine 2 Pappenheimer.

      Phex selbst ist im Moment noch außer Gefecht. Er hatte sich beim letzten Turnier zwar nur leicht verletzt, aber das sollte er erst einmal auskurieren.
      Langsam ist wieder alles verheilt und wir haben das Training nach und nach wieder aufgenommen. Blöd eigentlich. Dabei hatte er erst vor kurzem eine Zwangspause wegen einer Kolik und nun das. Aber was will man machen...

      Maxilimian hingehend ist mitten drinn und ich behaupte mal das er immer noch Spaß am Training und an den Turnieren hat. Aber auch an langen, entspannende Ausflüge.
      Neulich erst waren wir mit vielen Anderen von unserem Gestüt ganze drei TAge unterwegs. Das hat einen riesen Spaß gemacht. Es kamen auch alle wieder gesund und munter zu Hause an.

      Exciting Force Läuft derzeit ein Rennen nach dem anderen: Allerdings unter kritischem Auge des Rennstallbesitzers.
      Und unter meinen natürlich: Immerhin soll er nicht verheitzt werden.
      Aber hier habe ich nicht so die Angst davor. Sie gehen gut mit ihm um und er hat tatsächlich Spaß an der Sache. Ich war mir ja nicht so sicher ob es gut für ihn ist. Aber er macht es soweit tatsächlich freiwillig. Er kennt es zwar auch nicht anders, aber wenn er keinen Bock darauf hätte, würde man ihm das anmerken.
      Neulich hat er sogar gewonnen. Ein kleines Rennen nur, aber immerhin. Das war toll mit anzusehen: Und als Besitzerin fühlt man sich dann schon sehr besonders.
      Bodenarbeit findet er übrigends immer noch sehr klasse.

      Pashmina und Gracefill Eclipse. Meine beiden Gracien entwickeln sich weiterhin sehr gut.
      Wir sind nun gut im Training und es macht immer noch viel Spaß. Auch wenn es anstrengend ist. Aber ich mag die Abwechslung.
      Im Grunde fehlt nur noch Western in meinem Berreich... Spaß. Das wird sonst wirklich viel zu viel. Ich bin zufrieden mit dem was ich habe.
      Pashmina ist jetzt im Winter zwar wieder dunkler geworden, aber ich wette wenn das Winterfell abgeworfen ist, dann ist sie wieder ein ticken heller. Ich bin sehr gespant wie weiß sie werden wird.
      Die beiden Damen machen sich prächtig in der Dressur. Noch gehen wir die kleinen Aufgaben durch. Aber ich kann sie mir auch sehr gut im Barock vorstellen.
      aber as hat natürlich noch Zeit. Und die geht bekanntlich wie im Fuge vorbei.
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  • Album:
    Pferde Archiv - KEINE Weide!
    Hochgeladen von:
    Arktiswolf
    Datum:
    27 Jan. 2017
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  • Name: Exciting Force
    Geboren: 2010
    (3 Joelle Jahre)
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    Von [​IMG]Ehrengold
    Von: Solo
    Aus der: Shew O' Gold



    Aus der [​IMG]Saphira
    Von: Saphir
    Aus der: Day and Night
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    Rasse: englisches Vollblut
    Geschlecht: Hengst
    Farbe: Hellbrauner
    Stockmaß: 165 cm

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    Beschreibung:
    Charakter: intelligent, vorwitzig, ehrgeizig, impulsiv

    Der Hengst ist pfiffig und gewitzt. Keine Dummheit lässt er aus um ein wenig zu stänkern. Dies beweist allerdings nur seine Lebensfreude und Klugheit. Denn er ist Aufmerksam und will immer mittendrinn sein.

    Exciting Force hat super Eltern und verspricht durch seine Veranlagung ein großartiges Galoppwunder zu werden. Aufgrund dessen sind hohe Erwartungen in ihn gesetzt das er erfolgreich und einmal ein guter Zuchthengst sein wird.


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    Ersteller: Arktiswolf
    Besitzer: Arktiswolf
    Vorbesitzer: -?-( Pharlap)
    Vorkaufsrecht: Arktiswolf

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    (E,A,L,M,S,S*,S**,S***)
    Galopp E -- Millitary E --DistanzE

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    Tuniere
    -

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    Schleifen
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    Gekört: nein

    Nachkommen
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    Zubehör:
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