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Ivi.Kiwi

Evenfall │ Schweres Warmblut

Evenfall │ Schweres Warmblut
Ivi.Kiwi, 24 Apr. 2011
Jeanne gefällt das.
    • Ivi.Kiwi
      Besuch am 29. September 2010
      by Ente │ 29. September 2010

      Ich lief durch den Dauerregen über den Hof und leerte dort die Schubkarre mit dem Mist aus Evenfalls Box aus. Es war die letzte Box am heutigen Tag. Völlig fertig brachte ich die Schubkarre wieder zurück zum Stall. Durch den Dauerregen waren die Boxen verschlammt gewesen. Die Pferde brachten einfach zuviel Dreck mit hinein. Ich schnappte mir die Stricke der Halfter meiner Pferde und stapfte zur Hengstweide. Code und Raunchy standen dicht gedrängt am Zaun und konnten es offenbar kaum erwarten wieder in den warmen und trockenen Stall zu kommen. Ich hakte die Stricke ein und brachte sie erstmal nur bis zum Putzplatz. Die beiden Hengste standen nervös dort und warteten eher ungeduldig weiter im Regen. Ich kam zurück, bewaffnet mit dem Gartenschlauch. "Tut mir leid Jungs!" entschuldigte ich mich schon im Vorraus und begann dann die Beine der Pferde abzuspritzen. Nachdem der Schlamm heruntergewaschen war brachte ich beide Hengste in die Boxen undholte danach Darkness, den ich ebenfalls abspritzte und dann in die Box brachte. Danach ging ich zu meinen 4 Stuten auf der Weide. Ich holte zuerst Scream und Vicious in den Stall - nicht ohne sie vorher sauberzuspritzen - und dann kamen auch Skies und Evenfall dran. Weder ich noch meine Pferde waren besonders motiviert heute noch Training in der Halle zu machen. Der Regen prasselte aufs Dach des Stalls und ich beschloss das Sattelzeug zu reinigen, statt die Pferde noch mit Hallentraining zu triezen. Ich stapfte also hoch in die Sattelkammer, setzte mich mit einem Sattel und dem Putzzeug dazu auf das Sofa und begann ihn einzufetten. Nachdem ich mit raunchys Sattel gerade fertig war rief mich Igof an. Sie erzählte mir,dass Caliban von Clara arg vernachlässigt worden war und ich ihn nun zurückfordern durfte.
      Ich hatte den Hengst in meiner Anfangszeit im Joelle-Tal gekauft, trainiert, kören lassen und dann wieder verkauft. Ich überlegte kurz und entschied mich dann, den Hengst selber bei mir aufzunehmen. Das hatte er einfach verdient. Ich wusste, das Igof,Töff,Eddi und Crazy sicher auch einen tollen Besitzer gefunden hätten und ich überlies ihnen gerne Pferde. Bei Caliban jedoch wurde ich sentimental und wollte den Hengst unbedingt zurück. Ich dankte Igof dafür, dass sie Caliban aufgespührt hatte und verabschiedete mich dann von ihr. Ich räumte das Sattelzeug und Putzzeug weg. Nächste Woche würde ich den Rest fertig machen. Nun wollte ich erstmal alles Wichtige klären, das für Calibans Heimkehr zu planen war.
    • Ivi.Kiwi
      Besuch am 5. Oktober
      by Ente │ 5. Oktober 2010

      Vorsichtig parkte ich meinen Golf mit dem Hänger auf dem Hof. Raunchy und Code Of Honor rumorten darin herum, als sie ihre Artgenossen witterten. Ich ging um den Hänger herum und öffnete die Ladeklappe. Ich war mit den beiden Hengsten auf einem Turnier gewesen. Beide starteten in den selben Disziplinen, was sehr praktisch war, da ich dann nichtmal mehr ein Begleitpferd mitnehmen musste, welches sich dann am Hängerplatz langweilte.
      Nachdem ich die beiden ausgeladen hatte führte ich sie in den Stall, wo sie mit Wiehern und Brummen von ihren Stallkameraden begrüßt worden.
      Raunchys Box war weiter vorne als Code Of Honors Box deswegen stellte ich ihn zuerst hinein, löste den Strick vom Halfter und schloss die Tür. Dann brachte ich Code in seine Box. Ich klopfte ihm den Hals und fing an, ihm sein Transportset abzunehmen. Als ich alles abgemcht hatte schloss ich die Boxentür hinter mir und ging zu Raunchy, um ihn ebenfalls von seinen Transportsachen zu befreien. Nachdem ich alle in die Sattelkammer gebracht hatte holte ich den Futterwagen Vicious Circle und Scream From The Abyss waren wie immer als erse an der Reihe, danach kamen To Where The Skies Are Blue, Evenfall und Raunchy dran. Zum Schluß noch Code Of Honor und Darkness.
      In die Box neben Darkness würde vielleicht bald ein neues Pferd ziehen. Ich sah mich nun schon seit längerem nach einem englischen Vollblut um. Vicious Circle war mittlerweile schon fast 8 Jahre alt und würde sicher nichtmehr lange Rennen laufen und eher in der Zucht eingesetzt werden. Ich wollte das Rennreiten jedoch nicht aufgeben und hatte ehrgeizige Pläne entwickelt. Leider hatte sich bis jetzt noch nicht das richtige Pferd gefunden, doch Ivi.Kiwi hatte mir ein Angebot gemacht, dass ich mir demnächst mal angucken würde. Ich hatte schon drei Pferde von Ivi gekauft und keines davon hatte mich je enttäuscht. Alle waren schnell zur Zucht zugelassen worden und erfolgreich bei Turnieren. Ich schob den Futterwagen zurück unter die Treppe und ging dann gedankenverloren zu den hinteren Boxen. Ich plante im Kopf nochmal alle durch, was ich brauchen würde, um ein Vollblut in meinem Stall zu halten. Diese Rasse war ja doch etwas epmfindlicher und anspruchsvoller. Ich musste vorallem einen guten Trainer einstellen, da ich das Trainingspensum sicher nicht alleine sschaffen würde. Während ich die Stallgasse fegte überlegte ich noch weiter und beschloss, mich so bald wie möglich nach Trainern umzusehen.
      Als die Stallgasse sauber war brachte ich den Besen weg, verabschiedete mich von den Pferden und fuhr dann nach Hause.
    • Ivi.Kiwi
      Besuch am 7. Oktober
      by Ente │ 7. Oktober 2010

      Ich schubste Vicious Circle genervt weg, als sie mich schon wieder über ihre Boxentür hinweg schubste. Ich kniete vor der Tür und versuchte ihr neues Boxenschild anzubringen. Die Stute fand das wohl ziemlich nervig und viel zu laut, weshalb sie mich ständig schubste oder kniff. Endlich war die letzte Schraube hineingedreht und ich betrachtete mein Werk. Ich war heute bewaffnet mit Bohrmaschiene und Wasserwage in den Stall gekommen und hatte die Boxenschilder angebracht. Lediglich Scream From The Abyss´ Schild fehlte noch, weil ich von ihr noch kein geeignetes Bild gefunden hatte und noch eines machen musste. Bei Raunchy, Hode Of Honor und Darkness hatte ich die Schilder bereits angebracht. Nun fehlte noch Evenfalls und Skies schild. Evenfall nahm das Gebohre an ihrer Tür sehr gelassen hin. Skies antwortete auf ihre Art und trat gegen die Tür, als ich anfing zu bohren. "Pferd es reich tjetzt!" schrie ich sie wütend an. "Ich kann dich auch gerne auf die Weide stellen wo du bis zum Bauch im Schlamm versinken wirst!" drohte ich. Nachdem ich das Schild angebracht hatte schnappte ich mir einen Besen und fegte die Stallgasse. Ich hatte die Pferde zuvor nacheinander in die Halle gebracht und ein bisschen herumgescheucht, damit sie nicht allzu unausgelastet in den Boxen standen. Mit Raunchy hatte ich eine Stunde Longenarbeit gemacht und Code Of Honor musste mal wieder ein Dressurtraining über sich ergehen lassen. Scream From The Abyss und Evenfall hatten heute Pause gehabt, weil ich sie gestern schon bewegt hatte. Vicious Circle war gestern mit Nele unterwegs gewesen und Skies und Darkness waren mal wieder von Karo bewegt worden. Ich war froh über die Hilfe der beiden, alleine hätte ich das mit den vielen Pferden und ganz ohne Reitbeteiligungen niemals geschafft. Leider hatte sich bis jetzt immernoch niemand gefunden, der eines meiner Pferde regelmäßig bewegen wollte. Ich wusste nicht woran es lag. Vielleicht waren die meisten aus dem Joelle-Tal die vielen perfekten Pferde gewohnt und konnten mit meinen Pferden, die alle die eine oder andere Macke hatten nichts anfangen. Ich stellte den Besen wieder weg und machte dann meine Runde mit dem Futterwagen. Als alle Pferde schließlich zufrieden vor sich hinmampfend in ihren Boxen standen ging ich hoch in die Sattelkammer und machte das Sattelzeug sauber, das ich das letzte Mal nichtmehr geschafft hatte.
      Als auch das erledigt war machte ich mich, nachdem ich nochmal nach den Pferden gesehen hatte, auf den Weg nach Hause.​
    • Ivi.Kiwi
      Besuch am 18. Oktober
      by Ente │ 18. Oktober 2010

      Ich joggte neben Evenfall und Skies her, auf den Stall zu. Es regnete in Strömen und ich holte die Pferde gerade von der Weide. Im trockenen und warmen Stall angekommen brachte ich beide Stuten in ihre Boxen. Skies stellte sich heute ausnahmsweise mal nicht an. Vermutlich war sie einfach froh, wieder im Trockenen zu sein. Scream From The Abyss und Vicious Circle standen schon in ihren Boxen und sahen ziemlich mürrisch drein. Von ihren Mähnen tropfte noch das Wasser. Der Platzregen hatte ganz plötzlich eingesetzt und wenn es so weiterregnen würde würde wahrscheinlich der ganze Hof weggeschwemmt werden. Jiha! Fröhliches Aufräumen für mich! Als hätte ich nicht schon genug zu tun! dachte ich grummelig und stapfte wieder nach draußen in Richtung Hengstweide. Darkness wartete schon am Gatter seines Paddocks und zappelte so sher herum, dass ich fast 3 Minuten brauchte, um den Strick an seinem Halfter zu befestigen. Mittlerweile hatte auch noch ein echt heftiger Wind eingesetzt, der meine Regenjacke aufbauschte und Darkness wieder einen Anlass gab herumzuspacken. "Darkness reiß dich zusammen sonst bleibst du draußen!" drohte ich und bugsierte den Hengst Richtung Staltür. Nachdem auch Darkness in seiner Box stand lief ich erneut nach draußen um Code Of Honor und Raunchy zu holen. Als ich die Stalltür öffnete kam mir Code Of Honor schon entgegen. "Hey! Was zur Hölle -" ich stockte. Raunchy trabte gerade den Weg zur Straße entlang. Die Bänder des Weidezauns flatterten im Wind. "Verdammt! Ihr Trottel!" schimpfte ich und schob Code Of Honor in den Stall, drängte ihn in seine Box und knallte die Tür hinter ihm zu. Dann schnappte ich mir Vicious Circles Halfter und holte die Stute nochmal aus der Box. "Tut mir leid Süße! Die Kerle mussten mal wieder Mist bauen!". Vicious Circle war vond er Aussicht wieder in den Sturm draußen zu müssen alles andere als begeistert, lies mich aber aufsteigen und trabte mit mir auf den Hof hinaus. "Raunchy!!?" schrie ich gegen den Wind an. Ich trieb Vicious an und gallopierte mit ihr den Weg entlang. Die Stute lief auch auf dem rutschige und matschigen Boden sehr sicher. Die jahrelange Erfahrung als Rennpferd zahlten sich grad wirklich aus. Ich entdeckten den Hengst schließlich ziemlich aufgewühlt am Begrenzungszaun meines Grundstücks, der nichtnur aus abgestecktem Stromzaun bestand, sondern aus Holzlatten. Ich ritt im Schritt an den Hengst heran und schnappte ihn am Halfter. Im Trab ritt ich mit beiden Pferden zurück zum Stall und schimpfte dabei auf Raunchy ein. Vor dem Stall saß ich ab, brachte zuerst Vicious in die Box und dann Raunchy. Ich besah mir seine Beine und stellte erleichtert fest, dass er sich nichts getan hatte. Danach ging ich zu Vicious Circle und lobte sie ausgiebig. Ich holte Decken für alle Pferde aus der Sattelkammer und deckte sie ein. Danach versuchte ich die Schlammspuren in der Stallgasse wegzufegen, verteilte das Zeug dabei aber nur und lies es dann doch bleiben. Stattdessen holte ich den Futterwagen und verteilte Futter an alle Pferde. Vicious Circle bekam noch eine Extraportion Möhren dazu. Als der Wagen wieder unter der Treppe stand drehte ich noch eine Runde im Stall um zu gucken ob alles okay war, dann lief ich nach draußen und schloß die Fensterläden. Falls wieder Äste oder sonstwas gegen die Fenster krachen würden würden diese wenigstens nicht eingeschlagen werden. Nachdem der Stall sturmsicher war machte ich mich auf den Weg nach Hause.
    • Ivi.Kiwi
      Endlich geschafft! Wir haben einen neuen Stall!
      by Ente │ 27. Oktober 2010


      Glücklich trat ich in den frisch renovierten Stall. Gerade eben hatte ich die Bauarbeiter verabschiedet und nun konnten die Pferde endlich wieder in ihre Boxen. Es waren die gleichen Boxen wie früher, allerdings hatte der Stall nun seinen Eingang auf der langen Seite und die Stuten und Hengste standen weiter voneinander getrennt. Das obere Geschoss des Stalls erreichte man weiterhin über eine Treppe rechts neben der Tür, dort hatte sich auch nichts verändert. Unten gab es nun jedoch nur noch 7 Boxen statt der 12 Boxen davor. Die Boxen waren nun etwas größer und die Stallgasse war nichtmehr so eng, da sich die Pferde nun nichtmehr gegenüber standen. Auch draußen hatte sich einiges geändert. Ich hatte von dem Gewinnergeld, dass ich durch Turniere in letzter Zeit eingenommen hatte mein Grundstück etwas vergrößert und konnte deswegen neue Weiden abstecken. Die Stuten standen nun hinter dem Stall und konnten viel bequemer als früher, durch die Hintertür nach draußen gebracht werden. Jetzt musste man nichtmehr einmal komplett um den Stall laufen, um dorthin zu gelangen. Ich trat durch die Hintertür nach draußen und machte mich auf den Weg. Vic und Abyss waren die ersten, die den renovierten Stall betreten durften. Die Boxen hatte ich schon frisch eingestreut und zur Feier des Tages gabs auch für jedes Pferd einen neuen Salzleckstein. Vic und Abyss sogen den ungewohnten Geruch ein, waren aber mit ihrer neuen Umgebung anscheinend zufrieden. Beide testeten, ob sie sich so gut wie früher über den Boxenrand hinweg sehen und beknabbern konnten. Ich ließ die beiden alleine um Evenfall und Skies zu holen. Skies wurde sichtlich unruhig, als sie in den neuen Stall kam. Ich bugsierte sie schnell in ihre Box neben Vic. Evenfall war wie immer sehr ruhig. Sie sah sich neugierig um und machte sich dann über den neuen Salzleckstein her. Der musste ja schließlich erstmal ordentlich vollgesabbert werden. Um die Hengste zu holen ging ich durch den Vordereingang nach draußen. Ich lief einmal über den Hof und gelangte gleich dahinter zu Darkness Weide. Ich fragte mich, warum ich nicht schon früher kurze Wege zu den Weiden eingeplant hatte. Ich halfterte Darkness auf und führte den Schimmelhengst in seine neue Box. Er brummelte und scharrte, quietschte ab und zu zu den Stuten rüber und riss den Kopf hoch. Wie immer also. "Hey du Trottel! Schluß damit!" rief ich ihm zu, nachdem er sich den Kopf am Gitter gestoßen hatte. Dann lief ich wieder nach draußen, wo ich Code und Raunchy abholte. Code kam in die Box neben Darkness und Raunchy in die Box daneben. Die beiden Hengste brummelten den Stuten zu, widmeten sich dann aber doch lieber der Box und ihren Nachbarn.
      Zufrieden besah ich mir den Stall. Ich war wirklich erleichtert, dass die Umbaumaßnahme so schnell und reibungslos gelaufen war. Die Pferde hatten nur 3 Tage auf der Weide übernachten müssen. Ich pinnte den neuen Hofplan neben dem Stalltagebuch an die Wand, riss den alten Hof und Stallplan ab und schrieb noch schnell eine Nachricht. Im Moment kümmerte sich nur Angy um zwei meiner Pferde, den Rest machte ich selber, aber vielleicht kam ja irgendwann noch eine weitere Reitbeteiligung dazu und da waren solche Zettel hilfreich.

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      Nachdem ich den Zettel unter die Stallpläne gepinnt hatte machte ich mich zufrieden auf den Weg zu den Gnadenbrotpferden, die ebenfalls auf neuen Weiden standen. Sephi, Heaven Shall Burn,Dwimor und Mop waren von ihrer neuen, größeren Weide sichtlich angetan gewesen und grasten nun das üppige Gras mit solcher Hingabe kahl, dass sie mich nichtmal richtig bemerkten. Auch Crucifere und Lie erging es ähnlich. Sie standen nun näher bei den anderen Stuten und auch sie standen teilweise bis zum Bauch im Gras. Ich kraulte Lie, die an den Zaun gekommen war und verabschiedete mich dann von meinen beiden ehemaligen Turnierstuten, um im Stall nochmal die letzten Reste der Umbauakton aufzuräumen.
    • Ivi.Kiwi
      5. November 2010
      by Ente │ 5. November 2010

      Ich stellte den Besen in die Ecke und ließ mich erstmal erschöpft auf der untersten Treppenstufe nieder. Gerade hatte ich alle Boxen ausgemistet und den Hof gefegt. Bei dem Gedanken daran, dass ich nun auch noch die Pferde bewegen musste überkam mich der starke Drang, mich einfach hinzulegen und einzuschlafen. Dennoch schaffte ich es mich aufzuraffen und schnappte mir eine Longe. Die Pferde waren alle mit Halfter auf der Weide, daher brauchte ich diese nicht auch noch mitzuschleppen. An der Hengstkoppel angelangt hängte ich die Longe in Darkness Halfter ein und führte ihn richtung Roundpen. Der Hengst tänzelte mal wieder vor sich hin und erschreckte sich vor kleinen Pfützen auf dem Weg und versuchte zu steigen, wenn Blätter über den Weg geweht wurden. Genervt zupfte ich an der Longe und öffnete das Gatter zu Roundpen. Dort fing ich an Darkness zu longieren. Am Anfang war er wie immer noch am schauspielern und machte einiges an Theater. Nachdem er jedoch gemerkt hatte, das mich seine dramatischen Blätteen-aus-dem-Weg-spring-Manöver nicht davon abhielten,weiter mit ihm zu arbeiten ergab er sich seinem Schicksal und arbeitete gut mit. Nach einer dreiviertelstunde brachte ich den Hengst zurück zum Hof, kratze ihm die Hufen aus und stellte ihn dann in seine Box. Danach holte ich Raunchy und brachte ihn ebenfalls in den Stall, damit Darkness dort nicht ganz alleine stehen musste. Code Of Honor brachte ich in die Reithalle, damit er sich dort ein bisschen austoben konnte, bevor wir anfangen würden zu arbeiten. Ich holte unterdessen Evenfall und Vicious Circle von der Weide. Ich führte sie zunächst auf den Hof, wo ich sie gründlich sauberputzte. Dann legte ich beiden das Kutschgeschirr an und führte sie zur Reithalle, wo Code Of Honor sich gerade ausgiebig wälzte. Die Kutsche stand vor dem Tor zur Bahn. Es war genug Platz um beide Pferde einzuspannen. Nachdem beide Stuten angespannt waren führte ich sie nach draußen, hielt sie wieder an und setzte mich auf den Kutschbock. Ich fuhr den Weg zwischen der Gnadenweide der Hengste und der nun leeren anderen Hengstweide hindurch richtung Straße. Die Stuten passten gut zusammen vor der Kutsche und Vicious reagierte noch genausogut wie früher auf sämtliche Hilfen. Sie war aus dem Fahrsport eigentlich ausgestiegen und ich hatte sie nurnoch im Rennsport angemeldet. Sie war aber fürher auch ein erfolgreiches Fahrpferd gewesen. Ich fuhr so eine halbe Stunde auf dem Radweg an der Straße entlang. Die Hufeisen klackerten auf dem Asphalt und die Stuten zogen die Kutsche schnaubend durch die herbstliche Landschaft. Als es schließlich anfing zu regnen bog ich rechts auf einen Feldweg ab, über den wir zurück zu meinem Grundstück gelangten. Wieder fuhr ich bis zur Reithalle und 'parkte' die Kutsche dort ein. Anschließend brachte ich die Stuten in den Stall, wo ich sie vor ihren Boxen putze und dann in den wohlverdienten Feierabend entließ. Draußen war es mittlerweile ziemlich stürmisch geworden, deshalb schnappte ich mir schnell zwei Stricke und holte Abyss und Skies von der Weide. Der Regen klatschte mir ins Gesicht und trotz des nur kurzen Weges von der Stutenweide bis zum Hintereingang des Stalls war ich drinnen angekommen völlig durchnässt. Als die beiden Stuten zufrieden in ihren Boxen standen joggte ich zur Reithalle. Mir war verdammt kalt und ich hatte absolut keine Lust mehr, heute noch zu reiten. Deshalb betrat ich die Halle und stellte einfach ein paar Hinderniss auf. Ich ließ Code Of Honor freispringen, bis ich schließlich kaum noch meine Finger bewegen konnte, weil mir so kalt war. Ich rief den Hengst zu mir und befestigte den Strick an seinem Halfter. Code Of Honor hatte sich in den letzten Wochen stark verbessert. Seine Leistungen waren für sein Alter wirklich erstaunlich und die Nachfrage nach Decksprüngen von ihm stieg. Ich klopfte ihm den Hals und joggte mit ihm den Weg zum Stall. Dort angekommen legte ich ihm seine Abschwitzdecke auf und brachte ihn in die Box, nachdem ich die Hufen ausgekratzt hatte. Zum Schluß fütterte ich die Pferde noch. Dann fuhr ich nach Hause.
    • Ivi.Kiwi
      14. November 2010
      by Ente │ 14. November 2010

      Ich hetzte vom Stall durch die Hintertür zurück zur Stutenweide. Gerade hatte ich Show Me Your Real Darkness, Raunchy und Code Of Honor reingeholt und nun waren die Stuten dran. Es war eine Sturmwarnung herausgegeben worden und dieser Sturm war nun schon in vollem Gange. Die Stuten liefen panisch am Gatter hin und her und ich schnappte mir zuerst Skies und Evenfall und zerrte sie hinter mir her Richtung Stall. Nachdem beide Stuten in der Box verstaut waren hastete ich wieder nach draußen. Scream ließ sich sofort einfangen und drängte Richtung Stall, aber Vicious war zu aufgeregt und ich schaffte es nicht den Strick einzuhaken. Scream machte einen Satz und riss mich in den Schlamm. Fluchend sprang ich wieder hoch und versuchte Screams Strick in die Finger zu bekommen, doch die Stute lief an mir vorbei auf das Gatter zu. Hinter mir donnerten plötzlich Hufen heran und Vicious Circle stürmte an mir vorbei auf den Zaun zu. "Vicious! Halt!" rief ich noch, doch die Stute war bereits durch den Zaun gebrochen. Scream lief ihrer Weidekumpanin sofort hinterher. Die Stromdrähte flatterten im WInd und ich rannte klitschnass und schlammbespritzt hinter den Stuten her. Zu meiner Erleichterung waren sie nur bis zum Hintereingang des Stall gelaufen und tänzelten nun immernoch nervös davor herum. Ich trat an die Stuten heran, griff Vicious ins Halfter und schnappte mir Screams Strick. Während ich auf die beiden einmeckerte brachte ich sie in die Boxen. Ich lief nochmal nach draußen, um die Fensterläden zu schließen, bevor ich wieder hineinging und begann den Pferden ihr Futter zu bringen. Um den kaputten Zaun würde ich mich morgen kümmern müssen. Völlig geschafft lies ich mich auf einen Strohballen sinken. Das Wetter spielte total verrückt. Heute mittag hatte es noch 20 Grad gehabt und nun regnete es Bindfäden und der Wind fegte mit solcher Kraft über das Land, dass ich es sogar beim Autofahren gespürt hatte. Ich zog meine nasse und schlammbespritzte Jacke aus und warf sie über das Treppengeländer. Das Ding wollte ich nicht im Auto liegen haben, da würde es nur alles einsauen. Ich schnappte mir eine alte Abschwitzdecke, mit der ich meinen Autositz vor meiner Matschhose schützen wollte, sah nochmal kurz bei den Pferden nach dem Rechten und lief dann zum Auto nach draußen, um nach Hause zu fahren.
    • Ivi.Kiwi
      Endlich wieder bei Ente
      by Edfriend │ 20 November 2010

      Ich hatte beschlossen, Raunchy wieder als Reitbeteiligung anzunehmen und heute war es so weit: Ich fuhr wieder auf Entes Hof. Gegen 15 Uhr kam ich auch endlich auf dem Hof an. Dort hatte sich in der Zeit in der ich weg gewesen war, viel getan. Der Stall war renoviert worden und das Gelände beziehungsweise die Weiden waren nun doppelt so groß. Dennoch lag alles noch an seinem Platz, die Halle, der Reitplatz, der Stall und der Round-Pen. Es war ein gutes Gefühl wieder hier zu sein und ich schaute mich zufrieden um. Für einen Moment schien sogar einmal kurz die Sonne, aber ansonsten musste ich mich damit zufrieden geben, dass es heute nicht regnen würde. Deshalb standen auch alle Pferde auf ihren Weiden, soweit ich das zumindest sehen konnte. Doch erstmal wollte ich mir den Stall von innen anschauen. “Wow.” war das einzige was ich herausbekam. Er sah ja nun total anders aus. Nun standen die drei Hengste rechts und die vier Stuten links. Crucifere und Lie standen inzwischen auf der Gnadenweide für Stuten, denn nachdem sie so erfolgreich im Turniersport gewesen waren, hatten sie jetzt ihren Ruhestand verdient. Von Ente war keine Spur. Wahrscheinlich hatte sie heute Morgen schnell alle Pferde auf die Weiden gebracht und es dann dabei belassen. Ich fand es besser mal im Büro vorbei zu schauen. Und tatsächlich lag auf dem Stalltagebuch ein Zettel: ”Hey Eddi! Könntest du eventuell nach den Tränken auf allen Weiden schauen und dann auch Abyss und Even reinholen? Die sollen Morgen auf ein Turnier. Danke, Ente” Also wusste ich, was ich als Erstes tun würde. Ich schnappte mir eine der älteren Wurzelbürsten und machte mich auf den Weg. Zuerst ging ich zur Stutenweide. Dort schauten mir Evenfall und Abyss entgegen. Skies und Vic nahmen mich dagegen nicht zur Kenntnis. Ich machte mich auf zu der Tränke und begann zu Schrubben. Das schien Skies zu interessieren. Zumindest stand sie nach einigen Minuten neben mir und beobachtete mich. Es dauerte nicht lange und sie roch die Leckerlies in meiner Jackentasche und dann begann ich die Stute nicht wieder los. Die Tränken waren nun sauber und ich lief zum Gatter, Skies mir dicht auf den Fersen. Seufzend ließ ich nach und gab ihr ein Leckerli. Das hatte zur Folge, das zumindest auch Abyss eins wollte. Even und Vic schien nicht aufzufallen was dort vorne am Gatter los war. Ich schloss dieses und machte mich auf zur ersten Gnadenweide. Dort standen Crucifere und Lie. Die Schimmelstute sah ein wenig wie ein Wildschwein aus, aber wie ein zufriedenes Wildschwein. Crucifere kam gleich angelaufen und beschnupperte mich. Seufzend gab ich auch den beiden Stuten ein Leckerli, eh ich begann die Tränken zu schrubben. Wenn das so weiter ging, hätte ich für Raunchy keine Leckerlies mehr oder nur noch genau eins. Aber wenn es den Stuten eine Freude machte, warum nicht. Auch bei den beiden Stuten fertig lief ich schnell zu den Hengsten. Der kleine Mop wuchs auch immer mehr. Dwimor und Sephi zankten sich gerade und merkten mich gar nicht. Nur Heaven Shall Burn kam an und beobachtete mich bei meiner Tätigkeit. Ich weiß nicht was die Hengste gemacht hatten, aber die Tränke sah wirklich aus wie unter aller Sau. “Ihr Ferkel.” lachte ich und knuddelte, bevor ich ging, noch mal den kleinen Mop. Danach kam ich zu Darkness Weide. Der beobachtete mich misstrauisch, was ich den auf seinem Revier wollte. Seufzend ging ich die Tränke putzen, bekam dabei aber auch sehr schnell einen Zuschauer. “Was ist denn daran so besonders? Ihr könnt eure Tränken auch selber bürsten.” sagte ich sarkastisch und hielt Darkness die Bürste hin. Der trabte einige Meter davon, drehte mir sein Hinterteil zu und zog die Oberlippe hoch. “Fieses Pferd.” murmelte ich und ging auf die letzte Weide, die von Raunchy und Code. Beide Hengste begrüßten mich, beachteten mich aber nicht weiter. Als auch die letzte Tränke sauber war. Brachte ich die Wurzelbürste weg und schnappte mir die Halfter von Evenfall und Abyss. Gut ausgestattet lief ich wieder zu der Stutenweide und fing die beiden ein. Brav liefen sie neben mir her in den Stall. Ich musterte Evenfall, sie sah wirklich grausam aus, das wollte ich Ente nicht antun. Also holte ich mir Striegel und Kardätsche und ging schnell über ihr Fell, bis sie wieder einigermaßen aussah. Das Gleiche tat ich auch bei Abyss, sie sah zwar nicht ganz so dreckig aus, schien aber eifersüchtig auf Even zu sein und wollte auch gebürstet werden. Dann schloss ich auch ihre Boxentür und räumte das Putzzeug weg. Nun holte ich mir eine Schubkarre und eine Mistgabel um Raunchys Box auszumisten. Die Box des Hengstes war einigermaßen sauber, so hatte ich nicht viel zu tun. Nachdem der Mist draußen auf dem Haufen lag, streute ich die Box noch frisch ein und füllte das Heunetz. Nun schnappte ich mir Raunchys Halfter und holte den Hengst von der Weide. Code wieherte ihm frustriert nach. “Man…” murmelte ich und holte schnell auch noch das Halfter von Code. Alleine wollte ich ihn dort nun auch nicht stehen lassen und so brachte ich das große Warmblut in den Stall, während ich Raunchy am Putzplatz angebunden hatte. “Zufrieden?” fragte ich Code, der gleich am Heu zu knabbern begann. Ich holte aus der Sattelkammer Raunchys Putzbox und begrüßte den Hengst am Putzplatz erstmal richtig. Danach schnappte ich mir einen Striegel und bearbeitete in kreisenden Bewegungen sein Fell. Auch Raunchy bekam langsam Winterfell. Nachdem der gröbste Schmutz raus war, schnappte ich mir erstmal eine Wurzelbürste und bearbeitete die Beine. Danach ging ich noch mal mit der Kardätsche über Fell und Beine. Zum Schluss säuberte ich noch den Kopf mit einem Lappen und mit dem kleinen Schwamm säuberte ich die Augen und Nüstern. Nun verlas ich Mähne und Schweif, kratzte die Hufen aus und fettete diese noch ein und schon war ich fertig. Ich räumte die Putzsachen wieder weg und kehrte kurz den Putzplatz. Dann band ich Raunchy los und ging mit ihm um den Stall zu Round-Pen. Dort schloss ich das Gatter hinter uns und ließ Raunchy los. Zu Beginn ließ ich ihn toben. Dann scheuchte ich ihn vor mir her bis er im Kreis um mich lief. Nach einigen Minuten drehte ich mich um und wartete. Es dauerte tatsächlich nicht lange und schon stupste mich eine weiche Nase in den Rücken. Ich belohnte Raunchy mit einem Leckerli und begann ihn frei zu longieren. Das ging ohne Probleme. Raunchy hörte auf meine Stimme und schnell verstand er auch, dass “Zurück!” rückwärts gehen bedeutete. Der Hengst konzentrierte sich ganz genau auf mich und durfte auch ich keine Fehler machen. Nach zwanzig Minuten hörte ich dann aber auf. Ich fing Raunchy wieder ein und brachte ihn zum Putzplatz, dort kratzte ich noch mal die Hufen aus. Dann durfte der Hengst in seine Box und bekam von mir eine handvoll Hafer. Ich kraulte ihn noch ein wenig und machte mich dann wieder auf den Heimweg.​
    • Ivi.Kiwi
      Ekliges Regenwetter
      by Edfriend │ 23. November 2010

      Heute wollte ich mich wieder auf den Weg zu Ente machen. Da ich nun auch Darkness als Reitbeteiligung besaß, wollte ich ein wenig aktiver werden. Doch es würde schwer werden, die beiden jungen Hengste wirklich viermal im Monat zu besuchen. Den ganzen Tag über war es schon bewölkt und betete, dass es nicht regnen würde. Drei Tage Regen und ich starb. Ich fand so etwas grauenvoll und ich war auch kein Fan vom Winter. Wenn wenigstens die Blätter gelb, orange und rot bleiben würden, aber nein. Aus unserer grünen, bunten Welt würde eine grau-weiße karge Landschaft werden, kalt und nass. Pfui! Ganz und gar nicht in meinem Sinne. Seufzend stieg ich ins Auto und beeilte mich. Bei Ente angekommen goss es plötzlich wie aus Eimern. “Och ne.” knurrte ich und zog mir die Kapuze über den Kopf. “Eddi!” schrie es regelrecht aus dem Hof, als ich gerade geparkt hatte und ausstieg. Ente kam mit vier Halftern angelaufen und drückte mir zwei in die Hand. “Die Stuten müssen rein! Besonders Skies wird bei diesem Wetter verrückt!” Ich folgte Ente ohne ein Wort. So viel ich sah, hatte ich die Halfter von Even und Skies. Naja wenigstens nur eine Zicke. Aber diese einzufangen war eine Lebensaufgabe. Die Gnadenweidenpferde standen in ihrem trockenen Unterstand und beobachteten uns mit diesem “Ihr-seid-doch-bescheuert”-Blick. Ich seufzte und halfterte erstmal Even auf. Zusammen mit der rannte ich über die halbe Wiese hinter Skies her, bis ich sie durch einen Hinterhalt einfing. Dann führte ich sie schnell zum Stall. Ente hatte Abyss und Vic schon in ihre Boxen gepackt und holte nun Code und Raunchy. Da blieb für mich nur noch Darkness. Aber mit dem wollte ich mich heute sowieso befassen. Ich schnappte mir das Halfter des Schimmels und rannte durch den dunklen Regen zur Weide. Man sah die hand vor Augen nicht. Doch schließlich schafften auch der Hengst und ich es in den Stall. Dort begrüßte ich erstmal die patschnasse Ente. Zusammen mit ihr lief ich hoch in die Sattelkammer. Dort setzte sie schon mal Tee auf und holte dann zusammen mit mir die sieben Decken. Alle Pferde waren ziemlich nass und wegen der momentanen Turniersaison sehr anfällig was Krankheiten betraf. Ich rubbelte zuerst Darkness und Raunchy einigermaßen trocken und legte ihnen ihre Stalldecken über. Ente machte parallel erst Code und dann Vic. Ich dagegen verzichtete lieber auf die zickige Skies und machte noch Abyss und Even. Als ich auch mit den beiden Stuten fertig war, kam auch Ente aus Skies Box. “Erst einmal einen Tee?” fragte Ente lachend und ich nickte nur grinsend. Die Pferde waren nun trocken verpackt und fraßen ihr Heu. Wir dagegen froren wie eh und je. Nach unserer Teepause half ich Ente noch bei der Fütterung von allen Pferden. Ich halfterte Darkness auf und da er noch fraß und es draußen regnete, band ich ihn in der Box an. Dann holte ich schnell eine Putzbox und begann ihn gründlich mit Striegel und Kardätsche zu bearbeiten. Er war nicht nur nass, sondern auch dreckig. Nachdem ich auch seine Beine mit einer Wurzelbürste bearbeitet hatte, holte ich Mähnenspray. Somit konnte ich danach Mähne und Schweif viel besser kämmen. Zum Schluss kratzte ich noch die Hufen aus und fettete diese ein. Zufrieden musterte ich nun den glänzenden Schimmel und holte Longiergurt, Kappzaum, Ausbinder, Longe und Longenpeitsche. Darkness schaute mich frustriert an, während ich ihn fertig machte. “Ja wir müssen mal kurz durch den Regen.” sagte ich lachend und belohnte den Hengst mit einem Leckerli. Bis jetzt hatte er erst einmal versucht nach mir zu zwicken, hatte jedoch auch gleich eine draufbekommen. Nun rannte ich regelrecht mit dem Hengst durch den Regen, um möglichst trocken zu bleiben. In der Halle schüttelten wir beiden uns erst einmal und dann brachte ich Darkness auf den Zirkel, ich versuchte es. Der Hengst war ziemlich stur und sprang einmal von da nach da. Außerdem wollte er statt Schritt gehen lieber bocken und versuchte auszubrechen. Ich holte ihn näher zu mir heran, so das er nur noch im fünf Meter Abstand von mir lief. Nichts mehr mit Ausbrechen oder Buckeln und wenn, gab es ein warnendes “Nein!” und die Peitsche knallte kurz drohend auf den Boden. Darkness verstand schnell, dass ich es ernst meinte und benahm sich zumindest schon im Schritt auf dem großen Zirkel. Zum Traben holte ich ihn immer wieder rein, bis auch das klappte. Dann versuchte ich das galoppieren. Ich wollte Darkness nicht auf diesem kleinen Kreis galoppieren lassen, also vertraute ich dem Warmblut zum ersten Mal und schnalzte, als er gerade auf dem großen Zirkel trabte. Mit anfänglichen Buckeln schoss der Schimmel hoch, ließ sich aber schnell beruhigen bis er fein galoppierte. Nun konnte ich die Ausbinder hinein machen und Trabstangen und Cavaletti aufbauen. Darkness schien Gefallen an der Arbeit zu finden und lief fleißig über die Stangen. Ich lobte ihn oft und nach 30 Minuten nahm ich ihn all seine Ausrüstung ab und ließ ihn laufen. Er tobte sich noch mal richtig aus und wälzte sich. Einfangen ließ er sich sogar richtig gut und wurde mit einer Karotte belohnt. Gemeinsam mit dem Hengst flitzte ich durch den Regen zurück in den Stall und putzte Darkness noch einmal kurz. Dann bekam er wieder seine Decke über und durfte in seine Box. Ich half Ente noch bei der letzten Stallfütterung, für jedes Pferd eine Portion Heu und dann fuhren wir beide nach Hause.​
    • Ivi.Kiwi
      30. November 2010
      by Ente │ 30. November 2010

      Ich parkte mein Auto mit dem Hänger nahe an der Stalltür. Gerade war ich von Lisas Hof zurückgekommen und hatte dort meinen Hengst zurückgeholt. Ich hatte ein schlechtes Gewissen und kam mir nicht besonders gut dabei vor, aber Lisa hatte gegen die Kaufbedingungen verstoßen und war auch nichtmehr auffindbar. Ihr Hof war total verwahrlost und die Pferde hatten Glück, dass sie auf großen Wiesen untergebracht waren, die ihnen mit Holzschuppen auch Schutz vor Wind und Kälte dienten. Lisa war meine beste Freundin, aber ich konnte auch nicht einfach zusehen, wie die Pferde bei ihr vergammelten. Deswegen hatte ich heute als erster den DRP-Hengst Like A Thousand Suns zurückgeholt. Er war leider der einzige, auf den ich im Moment Anspruch hatte, da ich eindeutige Kaufbedingungen festgelegt hatte.Ich führte den Henst aus dem Hänger. Er sog neugierig alle unbekannten Gerüche ein. Es war lange her, dass er hier gewesen war und seitdem hatte sich vieles verändert. Ich führte ihn in den Stall, wo er von den anderen Pferden mit Gebrummelt und Gewieher empfangen wurde. Ich hatte eine neue Box einbauen lassen. Suns würde direkt neben Raunchy stehen. Die beiden neuen Stallnachbarn beschnupperten sich durch das Gitter zwischen den Boxen und quietschten sich dabei an. Ich drehte eine Runde durch den Stall und holte dann den Futterwagen. Zuerst kamen Scream, Vicious, Evenall und Skies dran, danach ging ich zu den Hengsten. Code Of Honor und Show Me Your Real Darkness waren jedoch so abgelenkt von dem neuen Konkurrenten im Stall, dass sie mich garnicht bemerkten. Erst als ich Raunchy sein Futter in den Trog warf und dieser anfing zu fressen widmeten sich auch die anderen Pferde dem Futter. Suns bekam mehr Futter als die anderen Hengste. Er war ziemlich dünn und total unterbemuskelt. Morgen würde ich ihn mit den anderen Hengsten auf die Weide lassen und übermorgen würde er wieder trainiert werden. In dem Hengst steckte viel Potential, welches bei Lisa leider komplett verschenkt worden war. Ich klopfte Suns nochmal den Hals, fegte die Stallgasse sauber und fuhr dann nach Hause.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
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    Ivi.Kiwi
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    24 Apr. 2011
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  • Steckbrief

    Pferdename: Evenfall
    Rufname:
    _____________________

    Aus der: Tremolia
    M: Carat
    V: Tango
    Von: Eventim
    M: Mia Donna
    V: Everest
    _____________________

    Geburtstag: 2005
    Geburtsort: Deutschland
    Geschlecht: Stute
    Rasse: Schweres Warmblut (Alt-Oldenburger)
    Fellfarbe: Cremello
    Kopfabzeichen: Blesse
    Beinabzeichen: v.l., v.r. und h.r. halbweißer Fuß, h.l. weißer Fuß
    Charakter: ruhig, ehrgeizig,aufmerksam, eher zurückhaltend
    Stockmaß: 165 cm
    Gesundheit: Sehr gut!
    Eingeritten: ja
    _____________________

    Züchter: -
    Besitzer: Ivi.Kiwi
    Vorbesitzer: Bacci ; Ente
    Pferd erstellt von: Ente
    Umgemalt von: Ivi.Kiwi
    Vorkaufsrecht: Ivi.Kiwi
    _____________________

    Reitbeteiligung: -
    Trainer: -
    Hufschmied: Hufschmiede Snoopeisen │ Letzer Besuch 22.03.2014
    Tierarzt: Clinic Caen│ letzter Besuch: 6.02.2014
    _____________________

    Qualifikationen
    Galopprennen Klasse: E - Einsteiger
    Western Klasse: E - Einsteiger
    Spring Klasse: E - Einsteiger
    Military Klasse: A - Anfänger
    Dressur Klasse: A - Anfänger
    Distanz Klasse: A - Anfänger
    Fahren Klasse: M - Mittel
    _____________________

    Beschreibung
    Evenfall ist die kleine Schwester von Tristania und sie sind so verschieden wie sie aussehen. Evenfall ist eine ruhige, zuverlässige stute mit tollen Gängen und einer hohen Knieaktion, was sie zu einem talentierten Dressurpferd macht. Ihre Stärke ist eindeutig die Dressur und Show, wo sie durch ihre Gelassenheit und Gelehrigkeit nur positiv auffällt. Springen ist nicht wirklich ihr Ding. Im Gelände zeigt sich ihre Ausdauer un ihr Ehrgeiz. Sie verweigert nur, wenn ihr der Sprung unmöglich ist oder sie sich erschreckt, niemals, weils sie einfach keine Lust hat zu springen. In der Herde verhält sie sich ruhig und ist eher unscheinbar. Sie ist auch im sonstigem umgang sehr gelassen, geht ruhig in den Hänger, hat keine anst vorm schmied tierarzt etc. Ihre einzige wirklich große Angst sind Hunde. Ist ein bellender Hund in der Nähe ist sie nurnoch schwer zu halten, daher sollte man sich mit ihr von hunden fernhalten. Es wird vermutet das sie als Fohlen eine schlechte Erfahrung mit einem Hund hatte.

    Besondere Eignung/-en
    Fahren │ Military│ Distanz

    Zubehör und Bilder:
    -
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    Schleifen
    Gewinner [SK 162]
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    1. Platz bei der 20. SdM-Wahl
    1. Platz bei der 22. SdM-Wahl
    3. Platz bei der 24. SdM-Wahl
    1. Platz bei der 25. SdM-Wahl
    1. Platz bei der 27. SdM-Wahl
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    [SW 301] Pferde mit Blesse
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    2. Platz 113. Fahrturnier
    3. Platz 118. Fahrturnier
    2. Platz 121. Fahrturnier
    2. Platz 133. Militaryturnier
    1. Platz 123. Distanzturnier
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    Zuchtdaten
    In der Zucht:Zuchtgestüt Burnin' Valentine
    Decktaxe: -
    Nachkommen:
    Burnin' Hamilton Smith
    Release Me
    Dailight Dancer

    Gencode:eeAaCrCr