Flair

Eskador [EVB|HANN]

Halbblut, Hengst, *2013, nicht zugelassen [5 Punkte]

Eskador [EVB|HANN]
Flair, 19 Dez. 2018
Cooper, Ravenna, Zaii und 4 anderen gefällt das.
    • Flair
      08.08.2018 | Verjährte Pflege

      Alte Pflegeberichte des Hengstes Eskador

      Pflegebericht | 01.03.16
      Eskador | Cryfirra

      Schon vor einiger Zeit erhielten wir einen neuen Halbblüter names Eskador. Ich war vorher seine Tunierreiterin sowie Reitbeteiligung und kannte ihn deshalb schon. Seine Besitzerin Flair, konnte mit dem jungen prachtvollen Hengst nicht viel Anfangen und hatte für ihn aber einen schönen Platz gesucht, wo er auch gefördert wird. Sie hatte sich kurzerhand entschlossen und mich sogar privat gefragt, bevor sie ihn in die Auktionen setzte. Voller Vorfreude stimmte ich sofort zu und ein paar Tage später kam er schon an. Es war wirklich ein sehr schöner Kerl, auch Simon hatte sich sofort in seinen Charakter verliebt. Er hatte was an sich, was ihn anders machte und sich ein wenig abhob. Allerdings bestand mein Stall aus vielen Pferde, die alle eine relativ un oder zu gewöhnliche Identität haben. Simon brachte den Hengst in seinen Stall und machte sich schon mal mit ihm bekannt. Es war schön zu sehen wie sehr er sich an Pferde gewöhnt hatte, vor allem weil er vorher noch nie was mit den Tieren am Hut hatte. Es war schon Abend geworden und wir fütterten die Pferde heute, mit den Mitarbeitern gemeinsam.
      Nachdem im Hengststall ruhe war schlotterte ich durch die kälte zum Stutenstall um dort nochmal nach Cryfirra zu sehen. Sie hatten wir in der letzten Woche vom Fohlen und Jährlingsstall in den Stutenstall gestellt. Firra schien sich in ihrer neuen Box aber sehr heimisch zu fühlen und tauchte munter den Kopf in ihr Futter. Ich lachte und schoss ein Foto. "Du bist mir eine!". Ich öffnete das obere Gitter um sie was am Kopf zu streicheln, bis Simon und die Mitarbeiter alles geregelt hatten. "Auf gehts, ab ins Bett" rief Simon. Ich schloss das obere Gitter wieder und schon war es dunkel. "Diese doofen automatischen Lichtregelungen" schmunzelte ich und lief mit Simon, der mein Kommentar sehr lustig fand, ins Haus.


      Trainingsbericht für Eskador und Losco
      Military E – A und Distanz E - A

      Vor kurzer Zeit hatte mich mein Weg in die Vereinigten Staaten von Amerika geführt, dieses Mal führte er mich noch ein Stück weiter und zwar nach Kanada. Eine gute Bekannte hatte mich wegen der Ausbildung zweier ihrer Pferde angefragt. Da ich gerade keinen anderweitigen Auftrag hatte sagte ich ihr sofort zu. Am Wochenende nachdem mich die Anfrage erreicht hatte flog ich nach Kanada. Cooper Chattahoocheeholte mich am Flughafen ab und brachte mich zu ihrem Hof. Dort angekommen bezog ich mein Zimmer und ging anschließend nach draußen. Cooper half mir dabei Eskador und Losco fertig zu machen. Ich übernahm zuerst Eskador, denn Military zu trainieren ist schwerer als Distanz. Für die Distanz würde ich Cooper einweihen und mit ihr zusammen trainieren, während ich Eskador im Gelände trainiere. Der hübsche Halbblutwallach ließ sich leicht reiten, bevor ich testete wie er sprang, ging ich mit ihm auf den Dressurplatz um zu sehen wie weit er ausgebildet ist und was ich weiter trainieren muss. Er war bereits A fertig, aber noch nicht gestartet. Da ich ihn nicht mehr in der Dressur fördern musste ging es weiter zu Springplatz, dort machte ich einige Sprünge und bemerkte welchen Spaß Eskador daran hat. Cooper ritt Losco locker vorwärts. Für die erste Einheit reichte das und wir beendeten das Training. Am Nachmittag des ersten Tages fand die nächste Einheit statt, Cooper ritt erneut Losco und ich Eskador. Dieses Mal ging es raus in das Gelände, dort machten wir etwas Ausdauertraining und sprangen über die Geländehindernisse die auf dem Geländeplatz standen. Cooper gab ich noch tipps wie sie Losco weiterhin trainiert, denn hier hatte ich nichts mehr zu tun. Losco war Top Fit und Eskador ebenso. Ich freute mich darauf von den beiden zu hören und auf einen weiteren Besuch bei ihnen.


      Pflegebericht 05.03.16
      London Grammar | Eskador | Aikon Aszu | Guinness

      Es war weiterhin in Kana ziemlich kalt. Ich schaute gegen Nachmittag auf das Thermometer, -7 Grad. Es lag immer noch Schnee, und es sollte wieder neuer kommen. Dennoch waren wir gut auf die weiteren Schneetage vorbereitet und glaubte das wir auch das noch überstehen. Grade erst waren wir von einem erfolgreichen Galopprennen nach Hause gekommen. London Grammar hatte dort den dritten Platz erzielt. Er war zwar nicht so gut, wie wir uns erhofft hatten, dennoch war der dritte Platz mehr als verdient. Im Lauf war er sogar kurz mal Erster, dennoch haperte es an seiner Ausdauer un fiel somit nach der Hälfte der Bahn wieder nach Hinten. Freudig und in Gedanken lief ich zu Hengststall. Zuerst begrüßte ich Grammy und öffnete seine Box, mit dem Putzkasten in der Hand. Unsere Stallboxen waren relativ geräumig, somit konnte ich die Pferde auch innerhalb putzen, was sehr praktisch war. Nach einer Weile stieß auch Simon dazu. "Was tust du?" frug er. "Ähm...ich putze, Grammy...und wollte den Hengsten heute mal was gutes tun". Wir beide Lachten. "Ja, das sehe ich. Ich helfe dir ok?. Ein Ausritt mit Aszu und Eskador wäre doch schön". Ich wusste nicht warum, aber Simon konnte seine Finger von Eskador nicht lassen, er liebte dieses Pferd, von Anfang an. "Klar. Ich putze und massiere aber noch Grammar und Aszu. Würdest du Eskador und Guinnessübernehmen?". "Sicher" lächelte er und gab mir einen Kuss. Es verging einige Zeit, da waren wir mit allen Hengsten fertig. Guinnes und Grammy stellte ich auf die Weide, damit die beiden auch etwas Auslauf hatten und sagte einem Mitarbeiter das er beide für eine halbe Stunde an den neuen Selbsttainer stellen sollte. Er nickte und schrieb es sich zu Sicherheit noch mal auf. "So wir können loslegen". Simon war so aufgeregt, dass er innerhalb ein paar Minuten mit Eskador schon fertig war. "Moment mal, ich muss auch noch" und holte den Sattel und die Trense von Aszu. Dann packte ich mich warm ein und steckte mit sogar noch ein paar Wärmekissen in die freien Zwischenräume. "Jetz können wir". Simon saß schon ein wenig genervt da. "Na endlich". Wir führten die Pferde hinaus, stiegen auf und verschwanden in den Wald. Aszu hüpfte hin und her und hin und her. "Er ist es absolut nicht mehr gewohnt". Da es sowieso schon dämmerte, viel ihm der Ausritt nicht leicht. Ich blieb souverän und konnte ihn somit seine Unsicherheit etwas nehmen und ansonsten war es ein relativ ruhiger und gemütlicher Spaziergang. Auf dem letztn Stück des Waldes testete ich den Boden. Er war gut von Blättern bedeckt und daher was weicher wie der Rest des Bodens. "Fertig?" rief ich und schon gings los. Eskador und Aszu galloppierten um die Wette. Aszu wurde erster, dennoch war Simon mit Eskador knapp hinter uns. Die zwei Hengste schnaubten und holten Luft. "Es macht zwar Spaß, dennoch weiß ich nicht, wie du das einfach so machst, ohne Angst zu haben. Vor allem, habe ich Angst um dich" er schaute mich liebevoll an. "Ich, mache das schon immer. Ich liebe es einfach. Es ist eine Sache die ich mit meinem Dad teile, nur er, konnte es nicht so ausleben, ich ja. Zwar darf ich nicht an offiziellen Rennen Teilnehmen, weil ich ja zu groß bin. Aber alleine mit den schönen Tieren zu arbeiten...du weißt du langsam selbst, was ich meine. Oder?". "Ja na klar" er lächelte ritt neben mich, versuchte mir einen Kuss zu geben, was nicht so klappte. Ich konnte nicht mehr vor Lachen, und er warf mir seinen bestimmten Blick zu und lachte dann auch.

      Zuhause angekommen versorgten wir die Pferde und gingen ins Haus und zu Abend zu Essen. "Heute war schön" sagte Simon und nahm mich an die Hand.


      Kurzer Besuch bei Coopers Pferden

      Heute hatte ich mir zur Aufgabe gemacht, einmal bei Coopers Pferden vorbei zu schauen. Ich hatte ihr versprochen, dass ich mich um die Tiere kümmern würde, während sie keine Zeit hatte, also tat ich das dann auch.
      Bei den Jungpferden waren es Sorayia, Cyoue, CHH' Elhae, Glamour of Death, Nour, Light up Hell, Aywy, Pantoffelchen, Taliah Cableah und Laarnié, die meiner Aufmerksamkeit bedurften. Ich schaute sie mir alle genau an, kontrollierte ihre Beine auf Verletzungen und ließ sie dann auf der Koppel in Ruhe. Als nächstes folgten jetzt die Stuten von Chattahoochee Hills. Cryfirra, Sajé, Deadly Ambition, Smelyalata, PFS' Phaela, Tabita, Felicita II und Sekuoia brachte ich alle zu erst auf die Koppel, ehe ich die Boxen ausmistete und nach dem Futter schaute. Als ich damit fertig war, folgten die Hengste. So brachte ich Aikon Aszu, Eskador, CHH' Guinness, London Grammar, Losco, Seattle Slew und Odyn ebenfalls auf die Koppel. Danach mistete ich die Boxen und kümmerte mich, genau wie bei den Stuten, um das Futter. Das waren jedoch noch nicht alle Pferde, ein paar fehlten noch. Aldaire, Siropòn, Quiet Giant, Vintage und Moment of Truth brachte ich zuletzt auf die Koppel, bevor ich auch ihre Boxen mistete und nach dem Futter schaute. Dann machte ich mich wieder auf den Heimweg, bis zu einem nächsten Besuch.


      Pflegebericht für die Hengste
      Aikon Aszu, Eskador, CHH' Guinness, London Grammar, Losco, Seattle Slew, Odyn

      Mittlerweile war ich drei Tage lang auf Coopers Hof unterwegs und die Ruhe hier ließ mich nun in eine tiefe Entspannung fallen. Die Zeit schien hier im Moment still zu stehen und dennoch schritt sie stetig voran. Heute kümmerte ich mich um die Hand voll Hengste des Gestüts. Aikon Aszu, Eskador, CHH' Guinness, London Grammar, Losco, Seattle Slew und Odyn warteten bereits freudig darauf beschäftigt zu werden. Die Vollblüter hatten mächtig Feuer und so stand für mich fest, dass ich sie rennen lassen würde. Mit Hilfe eines Mitarbeiters bereitete ich die Rennstrecke vor und hole dann nacheinander die Hengste. Der Mitarbeiter wusste was zu tun war. Als Rennbahn-Noob hatte ich keine Ahnung davon wie man die Zeit misst und vom Ablauf kannte ich ebenfalls nur Bruchteile. Mein Spezialgebiet war nach wie vor der Geländeritt. Nach ein paar Stunden hatten wir alle Hengste bewegt und die Zeiten im Logbuch eingetragen. Am schnellsten war heute übrigens Guiness. Der graue Schimmel lag mit seiner Zeit einige Millisekunden vor Eskador.


      Chattahoochee Hill‘s Stables
      03.April 2017 | 6459 Zeichen von sadasha
      Pflegebericht für alle Pferde

      Nein, es sieht im Moment noch immer unverändert stressig aus. Es wäre super, wenn du nochmal aushelfen könntest! Du bist der Beste! – Cooper

      Genau diese Antwort hatte ich bereits erwartet. Da für den eigenen Hof endlich eine Aushilfe (die sich gut einfügte und für nichts zu schade war) gefunden wurde, konnte ich mich ohne schlechtes Gewissen auf den Weg machen. Eine Aushilfe, damit man selber aushelfen konnte. Die Ironie wurde mir erst so richtig bewusst, als Isaac mich mit der Nase drauf stieß. Würde ich nicht nach Amerika fliegen und die Pferde von Cooper versorgen, wer tat es dann? Meine Vernunft sagte mir zwar, dass Cooper da schon jemanden finden würde, mein Gewissen redete mir ein, dass ich unabdingbar war um die Situation zu retten. Also packte ich meine Tasche. Eine Woche wollte ich in Amerika bleiben.
      Der Flug nach Georgia war unruhig und an Schlaf war die meiste Zeit nicht zu denken. Entsprechend fertig sah ich aus, als ich endlich auf dem Gestüt ankam. „Ach Hunter!“ seufzte Cooper und umarmte mich herzlich. „Du brauchst Kaffee, oder?“ mitleidig musterte sie mich.

      Cooper gab mir gut drei Stunden Zeit mich zu sortierten, ehe sie mir zeigte, dass sich auf dem Gelände nichts Gravierendes verändert hatte. Sogar die Pferde belegten noch die gleichen Boxen, wenn ich mich recht erinnerte. Dieser Umstand machte es mir leichter mich wieder einzufinden. Für heute jedoch war nicht mehr viel mit mir anzufangen. Das Jetlag hing mir nach und zog mich wie ein schwerer Sack Kartoffeln nach unten. Im Vorbeigehen erhaschte ich aber schon einen Blick auf die Youngsterkoppel und erkannte sofort Glamour of Deathwieder. Das erste von mir gezogene Fohlen. Wie immer war ich stolz zu sehen wie gut sich mein Nachwuchs entwickelt hatte. Den Abend verbrachten wir damit die Woche zu planen. Wir waren zu zweit, also konnten wir uns aufteilen. Cooper würde sich jeden Tag um die Fohlen und Jährlinge kümmern, während ich die ausgewachsenen Pferde so gut es mir möglich war bewegte und bestenfalls etwas förderte.
      Nach einer durchgezechten Nacht wachte ich immer noch totmüde auf. Es hatte die Nacht lang heftig Gewittert und draußen war es nass, aber immerhin warm. Als ich das Haus verließ kam mir Cooper mit Sorayia und Cyoue entgegen. Sie waren auf dem Weg zur Weide. Wir brauchten nicht viele Worte um abzuklären, dass sie mit den Jungpferden weiter machen würde, während ich schon anfing die Boxen zu misten. Das Misten war mühselig, weckte meine müden Knochen. CHH‘ Elhae beobachtete mich neugierig von der Box gegenüber. Neben ihr drehte Nour schon Kreise, weil er endlich raus wollte. Doch Cooper holte vorher Light up Hell und Aywy ab. Mit dem Misten kam ich gar nicht hinterher so schnell fertigte sie ihre Jungpferde ab. Auch Taliah Cableahund Laarnié waren jetzt schon auf der Weide. Am Ende fehlte nur noch Pantoffelchen, die sogar fast vergessen wurde. „Man, immer wieder das Gleiche!“ beschwerte sich Cooper und beeilte sich etwas um vor 9am noch die Verkaufspferde rausbringen zu können. Mich hatte sie noch gut zwei Stunden beschäftigt bis ich mit dem Misten der Fohlen- und Verkaufspferdeboxen durch war.
      Die einzigen Pferde draußen, die wohl älter als ein Jahr waren, waren Morgaine, Sence of Humor und Neela. Die drei Pferde standen zum Verkauf und standen zusammen mit einem Knabstrupper Stutfohlen sowie einem Paint Horse Jährling auf der Weide direkt am Eingang des Gestüts. Schließlich sollte jeder, der her kam ein Auge auf diese Pferde werfen und vielleicht Gefallen an einem oder zwei finden. Für einen kurzen Moment blieb ich am Zaun stehen und sah den Pferden beim Herumtollen zu. Die nassen Wiesen boten viel Spaß und während ich mir die nach wenigen Minuten bis zum Scheitelverdreckten Tiere ansah überlegte ich mir die restlichen Pferde heute erst zu reiten und sie danach ins Paradies zu entlassen. Cooper hatte wohl den gleichen Gedanken, denn als ich mich wieder dem Stallzuwandte, sah ich wie sie zusammen mit der gesattelten Cryfirra in Richtung Reithalle verschwand. Im Stall hatte ich nun die Qual der Wahl. Ich entschied mich aber einfach der Reihe zu folgen und zuerst Sajé zu reiten. Mittlerweile war es nach 10am. In der Halle plauderte ich ein wenig mit Cooper, die mir erklärte, dass sie gleich bei den Jungpferden weiter machen würde. Den Ritt brauchte sie als kleinen Motivationskick. Eine Stunde später hatte ich Sajé am langen Zügel und ließ sie noch ein paar Runden abkühlen, bevor sie direkt von der Halle auf die Weide kam. Übrig blieb nur ihr Reitzubehör, dass ich zurück in die Sattelkammer brachte. Auf keinen Fall würde ich heute alle Pferde reiten. Das war leider nicht drin. Daher brachte ich eine Hand voll Stuten schon auf die Weide. Deadly Ambition, Smelyalata, PFS‘ Phaeleh, Tabita und Felicita IIwirkten soweit ganz zufrieden mit dieser Entscheidung. Sekuoia hingegen fand es nicht so prickelnd jetzt alleine auf der Stallgasse zu stehen und von mir geputzt und gesattelt zu werden. Die Zuchtstute schrie förmlich nach Bewegung und die Stunde in der Halle mit ihr bereitete mich nur schon darauf vor, was mich Nachmittags bei den Hengsten erwarten würde. Als ich die Reithalle verließ sah ich, dass Cooper Aikon Aszu und Eskador schon raus gelassen hatte. Auf dem Weg zur Sattelkammer kam sie mir entgegen. „Ich helfe doch noch kurz bei den Hengsten. Ich nehm CHH‘ Guinness und du London Grammar und danach nur noch die letzten beiden.“ Gesagt getan. Die Hengste waren anspruchsvoller und so beschäftigen wir uns jeweils zwei Stunden mit ihnen, ehe sie in ihre Offenställe entlassen wurden. Auch Losco und Odyn platzten fast vor überschüssiger Energie.

      Am Abend waren wir beide froh, dass alle Pferde soweit versorgt waren. Auch die nächsten Tage wurden nicht ruhiger und wir lernten uns die Zeit noch besser einzuteilen. Wir bauten hier und da kleine Verschnaufpausen ein und schafften es ein gutes Gleichgewicht zu finden, sodass jedes Pferd mindestens alle zwei Tage bewegt wurde. Vor allem die Jungpferde mussten täglich trainiert werden, damit sie nicht auf dumme Gedanken kamen. Nach der Woche war ich froh wieder nach Hause zu fliegen, wo der Alltag etwas ruhiger verlief. Cooper hatte nun wieder die Unterstützung ihres Personals und würde ebenfalls zurechtkommen. Vermutlich würde es nächstes Jahr wieder um exakt die gleiche Zeit eng werden. Sie wusste, dass sie sich auf mich verlassen könnte. Auch dann würde ich wieder zur Stelle sein und ihr über die harte Zeit helfen.


      Chattahooche Hill's Stables
      06. Oktober 2017 | 1512 Zeichen von sadasha


      Chattahooche Hills. Wiedermal. Ich musste mich beeilen nicht zu spät zu kommen, denn die Pferde von Cooper waren seit ein paar Tagen ohne Aufsicht. Als ich auf dem Hof ankam wirkte jedoch alles ruhig. Zuerst ging ich zu den Jährlingen und Fohlen. Aywy, CHH’ Elhae, Cyoue und Glamour of Death kamen mir gleich freudig entgegen getrabt, als ich an der Weide vorbeilief. Auch Laarnié, Light up Hell, Nour und Sorayia wirkten sehr fit auf mich. Doch das Futter war leer und so ging ich gleich durch zum Stall, wo Cryfirra und Deadly Ambition gierig aus ihren Boxen schauten. Vermutlich waren auch hier die Futterkrüge leer. Nachdem die Jungpferde versorgt waren ging ich also bei den Stuten die Boxen ab. Am Ende hatten auch Felicita II, PFS’ Phaeleh, Sajé, Sekuoia, Smelyalata und Tabita neues Futter. Nun waren noch die Hengste übrig. Ian, Losco, Aikon Aszu, CHH’ Guinness, Eskador, London Grammar und Odyn hatten nicht nur Hunger, sie waren außerdem maßlos unruhig. Auch die Showpferde Aldaire, Moment Of Truth, Quiet Giant und Siropòn liefen in ihren Boxen einen Hufschlag ins Stroh. Doch viel Zeit hatte ich dieses mal nicht. Auch die Verkaufspferde brauchten neues Futter und das war erstmal wichtiger als Bewegung. CHH’ Emanaé, Morgaine, Taliah Cableah und Vintage waren die letzten, die ich heute fütterte.
      Nachdem alle Pferde versorgt waren beeilte ich mich Cooper eine Nachricht zu hinterlassen. Ihre Mitarbeiter würden sich ab morgen wieder kümmern, sodass alle Pferde weiter bewegt und gefördert würden.


      Chattahooche Hill's Stables
      Zu Besuch bei Cooper - 26. April - 2141 Zeichen

      An diesem sonnigen Donnerstag im Spätapril, beschloss ich Coopers Vierbeiner auf dem CHH' Gestüt zu besuchen. Sie hatte aktuell nicht so viel Zeit, deswegen dachte ich mir, ein kurzer Besuch um ihr unter die Arme zu greifen, würde sie bestimmt freuen. Ich spazierte als erstes auf dem großen Gelände herum und kontrollierte Zäune und Zauntore. Alles stand wie es sollte - Coopers Abwesenheit war kaum zu bemerken. Zuerst kümmerte ich mich um alle Jungpferde, also Aywy, CHH' Elhae, Light up Hell, Cyoue, Laarnié, Glamour of Death, Nourund Sorayia. Anschließend kümmerte ich mich um die Stuten. Ich mistete die Boxen von Ian und Losco, als ich danach in den Ställen den Gang entlang lief, stellte ich fest, dass Aikon Aszu, London Grammar und Eskador's Futter sich dem Ende neigte. Nachdem alle gefüttert wurden, führte ich CHH' Guinness und Odyn zu den Jungpferden auf die Weide. Auf der Hengstweide galoppierten Cryfirra, Deadly Ambition und Felicita II entspannt umher. Sekuoia stand etwas abseits und graste ruhig vor sich hin. Gegen Vormittag kümmerte ich mich noch um die Boxen von Sajé und PFS' Phaeleh. Als Weidenwechsel anstand, führte ich auch noch Smelyalata, Aldaire, Moment Of Truth und Tabita auf die Weide. Anschließend füllte ich das Futter von Siropòn und Quiet Giant auf. Bei Coopers Verkaufspferden kontrollierte ich nur die Boxentüren und ob noch genug Futter da war. Vintage begrüßte mich freundlich mit einem wiehern und auch Morgaine schaute mich mit großen Augen an. Die Boxentür von Taliah Cableah war nicht gut verschloßen, also half ich nach. CHH' Emanaé ist so zuckersüß, am liebsten hätte ich den Kleinen mitgenommen, leider ging das nicht. Am Ende des Tages waren alle versorgt. Langsam brauch auch schon die Dunkelheit an, also beschloss ich mich auf den Heimweg zu machen. In den nächsten Tagen war Coopers Team wieder da und würde sich um ihre Pferde kümmern. Bevor ich ins Auto stieg, musterte ich den gesamten Hof noch einmal um mir zu versichern, dass ich nichts vergessen hatte. Auf dem Telefon teile ich Cooper mit, dass ich mich um alles gekümmert habe, ehe ich mit dem Auto davon fuhr.Pflegebericht | 01.03.16
      Eskador | Cryfirra

      Schon vor einiger Zeit erhielten wir einen neuen Halbblüter names Eskador. Ich war vorher seine Tunierreiterin sowie Reitbeteiligung und kannte ihn deshalb schon. Seine Besitzerin Flair, konnte mit dem jungen prachtvollen Hengst nicht viel Anfangen und hatte für ihn aber einen schönen Platz gesucht, wo er auch gefördert wird. Sie hatte sich kurzerhand entschlossen und mich sogar privat gefragt, bevor sie ihn in die Auktionen setzte. Voller Vorfreude stimmte ich sofort zu und ein paar Tage später kam er schon an. Es war wirklich ein sehr schöner Kerl, auch Simon hatte sich sofort in seinen Charakter verliebt. Er hatte was an sich, was ihn anders machte und sich ein wenig abhob. Allerdings bestand mein Stall aus vielen Pferde, die alle eine relativ un oder zu gewöhnliche Identität haben. Simon brachte den Hengst in seinen Stall und machte sich schon mal mit ihm bekannt. Es war schön zu sehen wie sehr er sich an Pferde gewöhnt hatte, vor allem weil er vorher noch nie was mit den Tieren am Hut hatte. Es war schon Abend geworden und wir fütterten die Pferde heute, mit den Mitarbeitern gemeinsam.
      Nachdem im Hengststall ruhe war schlotterte ich durch die kälte zum Stutenstall um dort nochmal nach Cryfirra zu sehen. Sie hatten wir in der letzten Woche vom Fohlen und Jährlingsstall in den Stutenstall gestellt. Firra schien sich in ihrer neuen Box aber sehr heimisch zu fühlen und tauchte munter den Kopf in ihr Futter. Ich lachte und schoss ein Foto. "Du bist mir eine!". Ich öffnete das obere Gitter um sie was am Kopf zu streicheln, bis Simon und die Mitarbeiter alles geregelt hatten. "Auf gehts, ab ins Bett" rief Simon. Ich schloss das obere Gitter wieder und schon war es dunkel. "Diese doofen automatischen Lichtregelungen" schmunzelte ich und lief mit Simon, der mein Kommentar sehr lustig fand, ins Haus.


      Trainingsbericht für Eskador und Losco
      Military E – A und Distanz E - A

      Vor kurzer Zeit hatte mich mein Weg in die Vereinigten Staaten von Amerika geführt, dieses Mal führte er mich noch ein Stück weiter und zwar nach Kanada. Eine gute Bekannte hatte mich wegen der Ausbildung zweier ihrer Pferde angefragt. Da ich gerade keinen anderweitigen Auftrag hatte sagte ich ihr sofort zu. Am Wochenende nachdem mich die Anfrage erreicht hatte flog ich nach Kanada. Cooper Chattahoocheeholte mich am Flughafen ab und brachte mich zu ihrem Hof. Dort angekommen bezog ich mein Zimmer und ging anschließend nach draußen. Cooper half mir dabei Eskador und Losco fertig zu machen. Ich übernahm zuerst Eskador, denn Military zu trainieren ist schwerer als Distanz. Für die Distanz würde ich Cooper einweihen und mit ihr zusammen trainieren, während ich Eskador im Gelände trainiere. Der hübsche Halbblutwallach ließ sich leicht reiten, bevor ich testete wie er sprang, ging ich mit ihm auf den Dressurplatz um zu sehen wie weit er ausgebildet ist und was ich weiter trainieren muss. Er war bereits A fertig, aber noch nicht gestartet. Da ich ihn nicht mehr in der Dressur fördern musste ging es weiter zu Springplatz, dort machte ich einige Sprünge und bemerkte welchen Spaß Eskador daran hat. Cooper ritt Losco locker vorwärts. Für die erste Einheit reichte das und wir beendeten das Training. Am Nachmittag des ersten Tages fand die nächste Einheit statt, Cooper ritt erneut Losco und ich Eskador. Dieses Mal ging es raus in das Gelände, dort machten wir etwas Ausdauertraining und sprangen über die Geländehindernisse die auf dem Geländeplatz standen. Cooper gab ich noch tipps wie sie Losco weiterhin trainiert, denn hier hatte ich nichts mehr zu tun. Losco war Top Fit und Eskador ebenso. Ich freute mich darauf von den beiden zu hören und auf einen weiteren Besuch bei ihnen.


      Pflegebericht 05.03.16
      London Grammar | Eskador | Aikon Aszu | Guinness

      Es war weiterhin in Kana ziemlich kalt. Ich schaute gegen Nachmittag auf das Thermometer, -7 Grad. Es lag immer noch Schnee, und es sollte wieder neuer kommen. Dennoch waren wir gut auf die weiteren Schneetage vorbereitet und glaubte das wir auch das noch überstehen. Grade erst waren wir von einem erfolgreichen Galopprennen nach Hause gekommen. London Grammar hatte dort den dritten Platz erzielt. Er war zwar nicht so gut, wie wir uns erhofft hatten, dennoch war der dritte Platz mehr als verdient. Im Lauf war er sogar kurz mal Erster, dennoch haperte es an seiner Ausdauer un fiel somit nach der Hälfte der Bahn wieder nach Hinten. Freudig und in Gedanken lief ich zu Hengststall. Zuerst begrüßte ich Grammy und öffnete seine Box, mit dem Putzkasten in der Hand. Unsere Stallboxen waren relativ geräumig, somit konnte ich die Pferde auch innerhalb putzen, was sehr praktisch war. Nach einer Weile stieß auch Simon dazu. "Was tust du?" frug er. "Ähm...ich putze, Grammy...und wollte den Hengsten heute mal was gutes tun". Wir beide Lachten. "Ja, das sehe ich. Ich helfe dir ok?. Ein Ausritt mit Aszu und Eskador wäre doch schön". Ich wusste nicht warum, aber Simon konnte seine Finger von Eskador nicht lassen, er liebte dieses Pferd, von Anfang an. "Klar. Ich putze und massiere aber noch Grammar und Aszu. Würdest du Eskador und Guinnessübernehmen?". "Sicher" lächelte er und gab mir einen Kuss. Es verging einige Zeit, da waren wir mit allen Hengsten fertig. Guinnes und Grammy stellte ich auf die Weide, damit die beiden auch etwas Auslauf hatten und sagte einem Mitarbeiter das er beide für eine halbe Stunde an den neuen Selbsttainer stellen sollte. Er nickte und schrieb es sich zu Sicherheit noch mal auf. "So wir können loslegen". Simon war so aufgeregt, dass er innerhalb ein paar Minuten mit Eskador schon fertig war. "Moment mal, ich muss auch noch" und holte den Sattel und die Trense von Aszu. Dann packte ich mich warm ein und steckte mit sogar noch ein paar Wärmekissen in die freien Zwischenräume. "Jetz können wir". Simon saß schon ein wenig genervt da. "Na endlich". Wir führten die Pferde hinaus, stiegen auf und verschwanden in den Wald. Aszu hüpfte hin und her und hin und her. "Er ist es absolut nicht mehr gewohnt". Da es sowieso schon dämmerte, viel ihm der Ausritt nicht leicht. Ich blieb souverän und konnte ihn somit seine Unsicherheit etwas nehmen und ansonsten war es ein relativ ruhiger und gemütlicher Spaziergang. Auf dem letztn Stück des Waldes testete ich den Boden. Er war gut von Blättern bedeckt und daher was weicher wie der Rest des Bodens. "Fertig?" rief ich und schon gings los. Eskador und Aszu galloppierten um die Wette. Aszu wurde erster, dennoch war Simon mit Eskador knapp hinter uns. Die zwei Hengste schnaubten und holten Luft. "Es macht zwar Spaß, dennoch weiß ich nicht, wie du das einfach so machst, ohne Angst zu haben. Vor allem, habe ich Angst um dich" er schaute mich liebevoll an. "Ich, mache das schon immer. Ich liebe es einfach. Es ist eine Sache die ich mit meinem Dad teile, nur er, konnte es nicht so ausleben, ich ja. Zwar darf ich nicht an offiziellen Rennen Teilnehmen, weil ich ja zu groß bin. Aber alleine mit den schönen Tieren zu arbeiten...du weißt du langsam selbst, was ich meine. Oder?". "Ja na klar" er lächelte ritt neben mich, versuchte mir einen Kuss zu geben, was nicht so klappte. Ich konnte nicht mehr vor Lachen, und er warf mir seinen bestimmten Blick zu und lachte dann auch.

      Zuhause angekommen versorgten wir die Pferde und gingen ins Haus und zu Abend zu Essen. "Heute war schön" sagte Simon und nahm mich an die Hand.


      Kurzer Besuch bei Coopers Pferden

      Heute hatte ich mir zur Aufgabe gemacht, einmal bei Coopers Pferden vorbei zu schauen. Ich hatte ihr versprochen, dass ich mich um die Tiere kümmern würde, während sie keine Zeit hatte, also tat ich das dann auch.
      Bei den Jungpferden waren es Sorayia, Cyoue, CHH' Elhae, Glamour of Death, Nour, Light up Hell, Aywy, Pantoffelchen, Taliah Cableah und Laarnié, die meiner Aufmerksamkeit bedurften. Ich schaute sie mir alle genau an, kontrollierte ihre Beine auf Verletzungen und ließ sie dann auf der Koppel in Ruhe. Als nächstes folgten jetzt die Stuten von Chattahoochee Hills. Cryfirra, Sajé, Deadly Ambition, Smelyalata, PFS' Phaela, Tabita, Felicita II und Sekuoia brachte ich alle zu erst auf die Koppel, ehe ich die Boxen ausmistete und nach dem Futter schaute. Als ich damit fertig war, folgten die Hengste. So brachte ich Aikon Aszu, Eskador, CHH' Guinness, London Grammar, Losco, Seattle Slew und Odyn ebenfalls auf die Koppel. Danach mistete ich die Boxen und kümmerte mich, genau wie bei den Stuten, um das Futter. Das waren jedoch noch nicht alle Pferde, ein paar fehlten noch. Aldaire, Siropòn, Quiet Giant, Vintage und Moment of Truth brachte ich zuletzt auf die Koppel, bevor ich auch ihre Boxen mistete und nach dem Futter schaute. Dann machte ich mich wieder auf den Heimweg, bis zu einem nächsten Besuch.


      Pflegebericht für die Hengste
      Aikon Aszu, Eskador, CHH' Guinness, London Grammar, Losco, Seattle Slew, Odyn

      Mittlerweile war ich drei Tage lang auf Coopers Hof unterwegs und die Ruhe hier ließ mich nun in eine tiefe Entspannung fallen. Die Zeit schien hier im Moment still zu stehen und dennoch schritt sie stetig voran. Heute kümmerte ich mich um die Hand voll Hengste des Gestüts. Aikon Aszu, Eskador, CHH' Guinness, London Grammar, Losco, Seattle Slew und Odyn warteten bereits freudig darauf beschäftigt zu werden. Die Vollblüter hatten mächtig Feuer und so stand für mich fest, dass ich sie rennen lassen würde. Mit Hilfe eines Mitarbeiters bereitete ich die Rennstrecke vor und hole dann nacheinander die Hengste. Der Mitarbeiter wusste was zu tun war. Als Rennbahn-Noob hatte ich keine Ahnung davon wie man die Zeit misst und vom Ablauf kannte ich ebenfalls nur Bruchteile. Mein Spezialgebiet war nach wie vor der Geländeritt. Nach ein paar Stunden hatten wir alle Hengste bewegt und die Zeiten im Logbuch eingetragen. Am schnellsten war heute übrigens Guiness. Der graue Schimmel lag mit seiner Zeit einige Millisekunden vor Eskador.


      Chattahoochee Hill‘s Stables
      03.April 2017 | 6459 Zeichen von sadasha
      Pflegebericht für alle Pferde

      Nein, es sieht im Moment noch immer unverändert stressig aus. Es wäre super, wenn du nochmal aushelfen könntest! Du bist der Beste! – Cooper

      Genau diese Antwort hatte ich bereits erwartet. Da für den eigenen Hof endlich eine Aushilfe (die sich gut einfügte und für nichts zu schade war) gefunden wurde, konnte ich mich ohne schlechtes Gewissen auf den Weg machen. Eine Aushilfe, damit man selber aushelfen konnte. Die Ironie wurde mir erst so richtig bewusst, als Isaac mich mit der Nase drauf stieß. Würde ich nicht nach Amerika fliegen und die Pferde von Cooper versorgen, wer tat es dann? Meine Vernunft sagte mir zwar, dass Cooper da schon jemanden finden würde, mein Gewissen redete mir ein, dass ich unabdingbar war um die Situation zu retten. Also packte ich meine Tasche. Eine Woche wollte ich in Amerika bleiben.
      Der Flug nach Georgia war unruhig und an Schlaf war die meiste Zeit nicht zu denken. Entsprechend fertig sah ich aus, als ich endlich auf dem Gestüt ankam. „Ach Hunter!“ seufzte Cooper und umarmte mich herzlich. „Du brauchst Kaffee, oder?“ mitleidig musterte sie mich.

      Cooper gab mir gut drei Stunden Zeit mich zu sortierten, ehe sie mir zeigte, dass sich auf dem Gelände nichts Gravierendes verändert hatte. Sogar die Pferde belegten noch die gleichen Boxen, wenn ich mich recht erinnerte. Dieser Umstand machte es mir leichter mich wieder einzufinden. Für heute jedoch war nicht mehr viel mit mir anzufangen. Das Jetlag hing mir nach und zog mich wie ein schwerer Sack Kartoffeln nach unten. Im Vorbeigehen erhaschte ich aber schon einen Blick auf die Youngsterkoppel und erkannte sofort Glamour of Deathwieder. Das erste von mir gezogene Fohlen. Wie immer war ich stolz zu sehen wie gut sich mein Nachwuchs entwickelt hatte. Den Abend verbrachten wir damit die Woche zu planen. Wir waren zu zweit, also konnten wir uns aufteilen. Cooper würde sich jeden Tag um die Fohlen und Jährlinge kümmern, während ich die ausgewachsenen Pferde so gut es mir möglich war bewegte und bestenfalls etwas förderte.
      Nach einer durchgezechten Nacht wachte ich immer noch totmüde auf. Es hatte die Nacht lang heftig Gewittert und draußen war es nass, aber immerhin warm. Als ich das Haus verließ kam mir Cooper mit Sorayia und Cyoue entgegen. Sie waren auf dem Weg zur Weide. Wir brauchten nicht viele Worte um abzuklären, dass sie mit den Jungpferden weiter machen würde, während ich schon anfing die Boxen zu misten. Das Misten war mühselig, weckte meine müden Knochen. CHH‘ Elhae beobachtete mich neugierig von der Box gegenüber. Neben ihr drehte Nour schon Kreise, weil er endlich raus wollte. Doch Cooper holte vorher Light up Hell und Aywy ab. Mit dem Misten kam ich gar nicht hinterher so schnell fertigte sie ihre Jungpferde ab. Auch Taliah Cableahund Laarnié waren jetzt schon auf der Weide. Am Ende fehlte nur noch Pantoffelchen, die sogar fast vergessen wurde. „Man, immer wieder das Gleiche!“ beschwerte sich Cooper und beeilte sich etwas um vor 9am noch die Verkaufspferde rausbringen zu können. Mich hatte sie noch gut zwei Stunden beschäftigt bis ich mit dem Misten der Fohlen- und Verkaufspferdeboxen durch war.
      Die einzigen Pferde draußen, die wohl älter als ein Jahr waren, waren Morgaine, Sence of Humor und Neela. Die drei Pferde standen zum Verkauf und standen zusammen mit einem Knabstrupper Stutfohlen sowie einem Paint Horse Jährling auf der Weide direkt am Eingang des Gestüts. Schließlich sollte jeder, der her kam ein Auge auf diese Pferde werfen und vielleicht Gefallen an einem oder zwei finden. Für einen kurzen Moment blieb ich am Zaun stehen und sah den Pferden beim Herumtollen zu. Die nassen Wiesen boten viel Spaß und während ich mir die nach wenigen Minuten bis zum Scheitelverdreckten Tiere ansah überlegte ich mir die restlichen Pferde heute erst zu reiten und sie danach ins Paradies zu entlassen. Cooper hatte wohl den gleichen Gedanken, denn als ich mich wieder dem Stallzuwandte, sah ich wie sie zusammen mit der gesattelten Cryfirra in Richtung Reithalle verschwand. Im Stall hatte ich nun die Qual der Wahl. Ich entschied mich aber einfach der Reihe zu folgen und zuerst Sajé zu reiten. Mittlerweile war es nach 10am. In der Halle plauderte ich ein wenig mit Cooper, die mir erklärte, dass sie gleich bei den Jungpferden weiter machen würde. Den Ritt brauchte sie als kleinen Motivationskick. Eine Stunde später hatte ich Sajé am langen Zügel und ließ sie noch ein paar Runden abkühlen, bevor sie direkt von der Halle auf die Weide kam. Übrig blieb nur ihr Reitzubehör, dass ich zurück in die Sattelkammer brachte. Auf keinen Fall würde ich heute alle Pferde reiten. Das war leider nicht drin. Daher brachte ich eine Hand voll Stuten schon auf die Weide. Deadly Ambition, Smelyalata, PFS‘ Phaeleh, Tabita und Felicita IIwirkten soweit ganz zufrieden mit dieser Entscheidung. Sekuoia hingegen fand es nicht so prickelnd jetzt alleine auf der Stallgasse zu stehen und von mir geputzt und gesattelt zu werden. Die Zuchtstute schrie förmlich nach Bewegung und die Stunde in der Halle mit ihr bereitete mich nur schon darauf vor, was mich Nachmittags bei den Hengsten erwarten würde. Als ich die Reithalle verließ sah ich, dass Cooper Aikon Aszu und Eskador schon raus gelassen hatte. Auf dem Weg zur Sattelkammer kam sie mir entgegen. „Ich helfe doch noch kurz bei den Hengsten. Ich nehm CHH‘ Guinness und du London Grammar und danach nur noch die letzten beiden.“ Gesagt getan. Die Hengste waren anspruchsvoller und so beschäftigen wir uns jeweils zwei Stunden mit ihnen, ehe sie in ihre Offenställe entlassen wurden. Auch Losco und Odyn platzten fast vor überschüssiger Energie.

      Am Abend waren wir beide froh, dass alle Pferde soweit versorgt waren. Auch die nächsten Tage wurden nicht ruhiger und wir lernten uns die Zeit noch besser einzuteilen. Wir bauten hier und da kleine Verschnaufpausen ein und schafften es ein gutes Gleichgewicht zu finden, sodass jedes Pferd mindestens alle zwei Tage bewegt wurde. Vor allem die Jungpferde mussten täglich trainiert werden, damit sie nicht auf dumme Gedanken kamen. Nach der Woche war ich froh wieder nach Hause zu fliegen, wo der Alltag etwas ruhiger verlief. Cooper hatte nun wieder die Unterstützung ihres Personals und würde ebenfalls zurechtkommen. Vermutlich würde es nächstes Jahr wieder um exakt die gleiche Zeit eng werden. Sie wusste, dass sie sich auf mich verlassen könnte. Auch dann würde ich wieder zur Stelle sein und ihr über die harte Zeit helfen.


      Chattahooche Hill's Stables
      06. Oktober 2017 | 1512 Zeichen von sadasha


      Chattahooche Hills. Wiedermal. Ich musste mich beeilen nicht zu spät zu kommen, denn die Pferde von Cooper waren seit ein paar Tagen ohne Aufsicht. Als ich auf dem Hof ankam wirkte jedoch alles ruhig. Zuerst ging ich zu den Jährlingen und Fohlen. Aywy, CHH’ Elhae, Cyoue und Glamour of Death kamen mir gleich freudig entgegen getrabt, als ich an der Weide vorbeilief. Auch Laarnié, Light up Hell, Nour und Sorayia wirkten sehr fit auf mich. Doch das Futter war leer und so ging ich gleich durch zum Stall, wo Cryfirra und Deadly Ambition gierig aus ihren Boxen schauten. Vermutlich waren auch hier die Futterkrüge leer. Nachdem die Jungpferde versorgt waren ging ich also bei den Stuten die Boxen ab. Am Ende hatten auch Felicita II, PFS’ Phaeleh, Sajé, Sekuoia, Smelyalata und Tabita neues Futter. Nun waren noch die Hengste übrig. Ian, Losco, Aikon Aszu, CHH’ Guinness, Eskador, London Grammar und Odyn hatten nicht nur Hunger, sie waren außerdem maßlos unruhig. Auch die Showpferde Aldaire, Moment Of Truth, Quiet Giant und Siropòn liefen in ihren Boxen einen Hufschlag ins Stroh. Doch viel Zeit hatte ich dieses mal nicht. Auch die Verkaufspferde brauchten neues Futter und das war erstmal wichtiger als Bewegung. CHH’ Emanaé, Morgaine, Taliah Cableah und Vintage waren die letzten, die ich heute fütterte.
      Nachdem alle Pferde versorgt waren beeilte ich mich Cooper eine Nachricht zu hinterlassen. Ihre Mitarbeiter würden sich ab morgen wieder kümmern, sodass alle Pferde weiter bewegt und gefördert würden.


      Chattahooche Hill's Stables
      Zu Besuch bei Cooper - 26. April - 2141 Zeichen

      An diesem sonnigen Donnerstag im Spätapril, beschloss ich Coopers Vierbeiner auf dem CHH' Gestüt zu besuchen. Sie hatte aktuell nicht so viel Zeit, deswegen dachte ich mir, ein kurzer Besuch um ihr unter die Arme zu greifen, würde sie bestimmt freuen. Ich spazierte als erstes auf dem großen Gelände herum und kontrollierte Zäune und Zauntore. Alles stand wie es sollte - Coopers Abwesenheit war kaum zu bemerken. Zuerst kümmerte ich mich um alle Jungpferde, also Aywy, CHH' Elhae, Light up Hell, Cyoue, Laarnié, Glamour of Death, Nourund Sorayia. Anschließend kümmerte ich mich um die Stuten. Ich mistete die Boxen von Ian und Losco, als ich danach in den Ställen den Gang entlang lief, stellte ich fest, dass Aikon Aszu, London Grammar und Eskador's Futter sich dem Ende neigte. Nachdem alle gefüttert wurden, führte ich CHH' Guinness und Odyn zu den Jungpferden auf die Weide. Auf der Hengstweide galoppierten Cryfirra, Deadly Ambition und Felicita II entspannt umher. Sekuoia stand etwas abseits und graste ruhig vor sich hin. Gegen Vormittag kümmerte ich mich noch um die Boxen von Sajé und PFS' Phaeleh. Als Weidenwechsel anstand, führte ich auch noch Smelyalata, Aldaire, Moment Of Truth und Tabita auf die Weide. Anschließend füllte ich das Futter von Siropòn und Quiet Giant auf. Bei Coopers Verkaufspferden kontrollierte ich nur die Boxentüren und ob noch genug Futter da war. Vintage begrüßte mich freundlich mit einem wiehern und auch Morgaine schaute mich mit großen Augen an. Die Boxentür von Taliah Cableah war nicht gut verschloßen, also half ich nach. CHH' Emanaé ist so zuckersüß, am liebsten hätte ich den Kleinen mitgenommen, leider ging das nicht. Am Ende des Tages waren alle versorgt. Langsam brauch auch schon die Dunkelheit an, also beschloss ich mich auf den Heimweg zu machen. In den nächsten Tagen war Coopers Team wieder da und würde sich um ihre Pferde kümmern. Bevor ich ins Auto stieg, musterte ich den gesamten Hof noch einmal um mir zu versichern, dass ich nichts vergessen hatte. Auf dem Telefon teile ich Cooper mit, dass ich mich um alles gekümmert habe, ehe ich mit dem Auto davon fuhr.Pflegebericht | 01.03.16
      Eskador | Cryfirra

      Schon vor einiger Zeit erhielten wir einen neuen Halbblüter names Eskador. Ich war vorher seine Tunierreiterin sowie Reitbeteiligung und kannte ihn deshalb schon. Seine Besitzerin Flair, konnte mit dem jungen prachtvollen Hengst nicht viel Anfangen und hatte für ihn aber einen schönen Platz gesucht, wo er auch gefördert wird. Sie hatte sich kurzerhand entschlossen und mich sogar privat gefragt, bevor sie ihn in die Auktionen setzte. Voller Vorfreude stimmte ich sofort zu und ein paar Tage später kam er schon an. Es war wirklich ein sehr schöner Kerl, auch Simon hatte sich sofort in seinen Charakter verliebt. Er hatte was an sich, was ihn anders machte und sich ein wenig abhob. Allerdings bestand mein Stall aus vielen Pferde, die alle eine relativ un oder zu gewöhnliche Identität haben. Simon brachte den Hengst in seinen Stall und machte sich schon mal mit ihm bekannt. Es war schön zu sehen wie sehr er sich an Pferde gewöhnt hatte, vor allem weil er vorher noch nie was mit den Tieren am Hut hatte. Es war schon Abend geworden und wir fütterten die Pferde heute, mit den Mitarbeitern gemeinsam.
      Nachdem im Hengststall ruhe war schlotterte ich durch die kälte zum Stutenstall um dort nochmal nach Cryfirra zu sehen. Sie hatten wir in der letzten Woche vom Fohlen und Jährlingsstall in den Stutenstall gestellt. Firra schien sich in ihrer neuen Box aber sehr heimisch zu fühlen und tauchte munter den Kopf in ihr Futter. Ich lachte und schoss ein Foto. "Du bist mir eine!". Ich öffnete das obere Gitter um sie was am Kopf zu streicheln, bis Simon und die Mitarbeiter alles geregelt hatten. "Auf gehts, ab ins Bett" rief Simon. Ich schloss das obere Gitter wieder und schon war es dunkel. "Diese doofen automatischen Lichtregelungen" schmunzelte ich und lief mit Simon, der mein Kommentar sehr lustig fand, ins Haus.


      Trainingsbericht für Eskador und Losco
      Military E – A und Distanz E - A

      Vor kurzer Zeit hatte mich mein Weg in die Vereinigten Staaten von Amerika geführt, dieses Mal führte er mich noch ein Stück weiter und zwar nach Kanada. Eine gute Bekannte hatte mich wegen der Ausbildung zweier ihrer Pferde angefragt. Da ich gerade keinen anderweitigen Auftrag hatte sagte ich ihr sofort zu. Am Wochenende nachdem mich die Anfrage erreicht hatte flog ich nach Kanada. Cooper Chattahoocheeholte mich am Flughafen ab und brachte mich zu ihrem Hof. Dort angekommen bezog ich mein Zimmer und ging anschließend nach draußen. Cooper half mir dabei Eskador und Losco fertig zu machen. Ich übernahm zuerst Eskador, denn Military zu trainieren ist schwerer als Distanz. Für die Distanz würde ich Cooper einweihen und mit ihr zusammen trainieren, während ich Eskador im Gelände trainiere. Der hübsche Halbblutwallach ließ sich leicht reiten, bevor ich testete wie er sprang, ging ich mit ihm auf den Dressurplatz um zu sehen wie weit er ausgebildet ist und was ich weiter trainieren muss. Er war bereits A fertig, aber noch nicht gestartet. Da ich ihn nicht mehr in der Dressur fördern musste ging es weiter zu Springplatz, dort machte ich einige Sprünge und bemerkte welchen Spaß Eskador daran hat. Cooper ritt Losco locker vorwärts. Für die erste Einheit reichte das und wir beendeten das Training. Am Nachmittag des ersten Tages fand die nächste Einheit statt, Cooper ritt erneut Losco und ich Eskador. Dieses Mal ging es raus in das Gelände, dort machten wir etwas Ausdauertraining und sprangen über die Geländehindernisse die auf dem Geländeplatz standen. Cooper gab ich noch tipps wie sie Losco weiterhin trainiert, denn hier hatte ich nichts mehr zu tun. Losco war Top Fit und Eskador ebenso. Ich freute mich darauf von den beiden zu hören und auf einen weiteren Besuch bei ihnen.


      Pflegebericht 05.03.16
      London Grammar | Eskador | Aikon Aszu | Guinness

      Es war weiterhin in Kana ziemlich kalt. Ich schaute gegen Nachmittag auf das Thermometer, -7 Grad. Es lag immer noch Schnee, und es sollte wieder neuer kommen. Dennoch waren wir gut auf die weiteren Schneetage vorbereitet und glaubte das wir auch das noch überstehen. Grade erst waren wir von einem erfolgreichen Galopprennen nach Hause gekommen. London Grammar hatte dort den dritten Platz erzielt. Er war zwar nicht so gut, wie wir uns erhofft hatten, dennoch war der dritte Platz mehr als verdient. Im Lauf war er sogar kurz mal Erster, dennoch haperte es an seiner Ausdauer un fiel somit nach der Hälfte der Bahn wieder nach Hinten. Freudig und in Gedanken lief ich zu Hengststall. Zuerst begrüßte ich Grammy und öffnete seine Box, mit dem Putzkasten in der Hand. Unsere Stallboxen waren relativ geräumig, somit konnte ich die Pferde auch innerhalb putzen, was sehr praktisch war. Nach einer Weile stieß auch Simon dazu. "Was tust du?" frug er. "Ähm...ich putze, Grammy...und wollte den Hengsten heute mal was gutes tun". Wir beide Lachten. "Ja, das sehe ich. Ich helfe dir ok?. Ein Ausritt mit Aszu und Eskador wäre doch schön". Ich wusste nicht warum, aber Simon konnte seine Finger von Eskador nicht lassen, er liebte dieses Pferd, von Anfang an. "Klar. Ich putze und massiere aber noch Grammar und Aszu. Würdest du Eskador und Guinnessübernehmen?". "Sicher" lächelte er und gab mir einen Kuss. Es verging einige Zeit, da waren wir mit allen Hengsten fertig. Guinnes und Grammy stellte ich auf die Weide, damit die beiden auch etwas Auslauf hatten und sagte einem Mitarbeiter das er beide für eine halbe Stunde an den neuen Selbsttainer stellen sollte. Er nickte und schrieb es sich zu Sicherheit noch mal auf. "So wir können loslegen". Simon war so aufgeregt, dass er innerhalb ein paar Minuten mit Eskador schon fertig war. "Moment mal, ich muss auch noch" und holte den Sattel und die Trense von Aszu. Dann packte ich mich warm ein und steckte mit sogar noch ein paar Wärmekissen in die freien Zwischenräume. "Jetz können wir". Simon saß schon ein wenig genervt da. "Na endlich". Wir führten die Pferde hinaus, stiegen auf und verschwanden in den Wald. Aszu hüpfte hin und her und hin und her. "Er ist es absolut nicht mehr gewohnt". Da es sowieso schon dämmerte, viel ihm der Ausritt nicht leicht. Ich blieb souverän und konnte ihn somit seine Unsicherheit etwas nehmen und ansonsten war es ein relativ ruhiger und gemütlicher Spaziergang. Auf dem letztn Stück des Waldes testete ich den Boden. Er war gut von Blättern bedeckt und daher was weicher wie der Rest des Bodens. "Fertig?" rief ich und schon gings los. Eskador und Aszu galloppierten um die Wette. Aszu wurde erster, dennoch war Simon mit Eskador knapp hinter uns. Die zwei Hengste schnaubten und holten Luft. "Es macht zwar Spaß, dennoch weiß ich nicht, wie du das einfach so machst, ohne Angst zu haben. Vor allem, habe ich Angst um dich" er schaute mich liebevoll an. "Ich, mache das schon immer. Ich liebe es einfach. Es ist eine Sache die ich mit meinem Dad teile, nur er, konnte es nicht so ausleben, ich ja. Zwar darf ich nicht an offiziellen Rennen Teilnehmen, weil ich ja zu groß bin. Aber alleine mit den schönen Tieren zu arbeiten...du weißt du langsam selbst, was ich meine. Oder?". "Ja na klar" er lächelte ritt neben mich, versuchte mir einen Kuss zu geben, was nicht so klappte. Ich konnte nicht mehr vor Lachen, und er warf mir seinen bestimmten Blick zu und lachte dann auch.

      Zuhause angekommen versorgten wir die Pferde und gingen ins Haus und zu Abend zu Essen. "Heute war schön" sagte Simon und nahm mich an die Hand.


      Kurzer Besuch bei Coopers Pferden

      Heute hatte ich mir zur Aufgabe gemacht, einmal bei Coopers Pferden vorbei zu schauen. Ich hatte ihr versprochen, dass ich mich um die Tiere kümmern würde, während sie keine Zeit hatte, also tat ich das dann auch.
      Bei den Jungpferden waren es Sorayia, Cyoue, CHH' Elhae, Glamour of Death, Nour, Light up Hell, Aywy, Pantoffelchen, Taliah Cableah und Laarnié, die meiner Aufmerksamkeit bedurften. Ich schaute sie mir alle genau an, kontrollierte ihre Beine auf Verletzungen und ließ sie dann auf der Koppel in Ruhe. Als nächstes folgten jetzt die Stuten von Chattahoochee Hills. Cryfirra, Sajé, Deadly Ambition, Smelyalata, PFS' Phaela, Tabita, Felicita II und Sekuoia brachte ich alle zu erst auf die Koppel, ehe ich die Boxen ausmistete und nach dem Futter schaute. Als ich damit fertig war, folgten die Hengste. So brachte ich Aikon Aszu, Eskador, CHH' Guinness, London Grammar, Losco, Seattle Slew und Odyn ebenfalls auf die Koppel. Danach mistete ich die Boxen und kümmerte mich, genau wie bei den Stuten, um das Futter. Das waren jedoch noch nicht alle Pferde, ein paar fehlten noch. Aldaire, Siropòn, Quiet Giant, Vintage und Moment of Truth brachte ich zuletzt auf die Koppel, bevor ich auch ihre Boxen mistete und nach dem Futter schaute. Dann machte ich mich wieder auf den Heimweg, bis zu einem nächsten Besuch.


      Pflegebericht für die Hengste
      Aikon Aszu, Eskador, CHH' Guinness, London Grammar, Losco, Seattle Slew, Odyn

      Mittlerweile war ich drei Tage lang auf Coopers Hof unterwegs und die Ruhe hier ließ mich nun in eine tiefe Entspannung fallen. Die Zeit schien hier im Moment still zu stehen und dennoch schritt sie stetig voran. Heute kümmerte ich mich um die Hand voll Hengste des Gestüts. Aikon Aszu, Eskador, CHH' Guinness, London Grammar, Losco, Seattle Slew und Odyn warteten bereits freudig darauf beschäftigt zu werden. Die Vollblüter hatten mächtig Feuer und so stand für mich fest, dass ich sie rennen lassen würde. Mit Hilfe eines Mitarbeiters bereitete ich die Rennstrecke vor und hole dann nacheinander die Hengste. Der Mitarbeiter wusste was zu tun war. Als Rennbahn-Noob hatte ich keine Ahnung davon wie man die Zeit misst und vom Ablauf kannte ich ebenfalls nur Bruchteile. Mein Spezialgebiet war nach wie vor der Geländeritt. Nach ein paar Stunden hatten wir alle Hengste bewegt und die Zeiten im Logbuch eingetragen. Am schnellsten war heute übrigens Guiness. Der graue Schimmel lag mit seiner Zeit einige Millisekunden vor Eskador.


      Chattahoochee Hill‘s Stables
      03.April 2017 | 6459 Zeichen von sadasha
      Pflegebericht für alle Pferde

      Nein, es sieht im Moment noch immer unverändert stressig aus. Es wäre super, wenn du nochmal aushelfen könntest! Du bist der Beste! – Cooper

      Genau diese Antwort hatte ich bereits erwartet. Da für den eigenen Hof endlich eine Aushilfe (die sich gut einfügte und für nichts zu schade war) gefunden wurde, konnte ich mich ohne schlechtes Gewissen auf den Weg machen. Eine Aushilfe, damit man selber aushelfen konnte. Die Ironie wurde mir erst so richtig bewusst, als Isaac mich mit der Nase drauf stieß. Würde ich nicht nach Amerika fliegen und die Pferde von Cooper versorgen, wer tat es dann? Meine Vernunft sagte mir zwar, dass Cooper da schon jemanden finden würde, mein Gewissen redete mir ein, dass ich unabdingbar war um die Situation zu retten. Also packte ich meine Tasche. Eine Woche wollte ich in Amerika bleiben.
      Der Flug nach Georgia war unruhig und an Schlaf war die meiste Zeit nicht zu denken. Entsprechend fertig sah ich aus, als ich endlich auf dem Gestüt ankam. „Ach Hunter!“ seufzte Cooper und umarmte mich herzlich. „Du brauchst Kaffee, oder?“ mitleidig musterte sie mich.

      Cooper gab mir gut drei Stunden Zeit mich zu sortierten, ehe sie mir zeigte, dass sich auf dem Gelände nichts Gravierendes verändert hatte. Sogar die Pferde belegten noch die gleichen Boxen, wenn ich mich recht erinnerte. Dieser Umstand machte es mir leichter mich wieder einzufinden. Für heute jedoch war nicht mehr viel mit mir anzufangen. Das Jetlag hing mir nach und zog mich wie ein schwerer Sack Kartoffeln nach unten. Im Vorbeigehen erhaschte ich aber schon einen Blick auf die Youngsterkoppel und erkannte sofort Glamour of Deathwieder. Das erste von mir gezogene Fohlen. Wie immer war ich stolz zu sehen wie gut sich mein Nachwuchs entwickelt hatte. Den Abend verbrachten wir damit die Woche zu planen. Wir waren zu zweit, also konnten wir uns aufteilen. Cooper würde sich jeden Tag um die Fohlen und Jährlinge kümmern, während ich die ausgewachsenen Pferde so gut es mir möglich war bewegte und bestenfalls etwas förderte.
      Nach einer durchgezechten Nacht wachte ich immer noch totmüde auf. Es hatte die Nacht lang heftig Gewittert und draußen war es nass, aber immerhin warm. Als ich das Haus verließ kam mir Cooper mit Sorayia und Cyoue entgegen. Sie waren auf dem Weg zur Weide. Wir brauchten nicht viele Worte um abzuklären, dass sie mit den Jungpferden weiter machen würde, während ich schon anfing die Boxen zu misten. Das Misten war mühselig, weckte meine müden Knochen. CHH‘ Elhae beobachtete mich neugierig von der Box gegenüber. Neben ihr drehte Nour schon Kreise, weil er endlich raus wollte. Doch Cooper holte vorher Light up Hell und Aywy ab. Mit dem Misten kam ich gar nicht hinterher so schnell fertigte sie ihre Jungpferde ab. Auch Taliah Cableahund Laarnié waren jetzt schon auf der Weide. Am Ende fehlte nur noch Pantoffelchen, die sogar fast vergessen wurde. „Man, immer wieder das Gleiche!“ beschwerte sich Cooper und beeilte sich etwas um vor 9am noch die Verkaufspferde rausbringen zu können. Mich hatte sie noch gut zwei Stunden beschäftigt bis ich mit dem Misten der Fohlen- und Verkaufspferdeboxen durch war.
      Die einzigen Pferde draußen, die wohl älter als ein Jahr waren, waren Morgaine, Sence of Humor und Neela. Die drei Pferde standen zum Verkauf und standen zusammen mit einem Knabstrupper Stutfohlen sowie einem Paint Horse Jährling auf der Weide direkt am Eingang des Gestüts. Schließlich sollte jeder, der her kam ein Auge auf diese Pferde werfen und vielleicht Gefallen an einem oder zwei finden. Für einen kurzen Moment blieb ich am Zaun stehen und sah den Pferden beim Herumtollen zu. Die nassen Wiesen boten viel Spaß und während ich mir die nach wenigen Minuten bis zum Scheitelverdreckten Tiere ansah überlegte ich mir die restlichen Pferde heute erst zu reiten und sie danach ins Paradies zu entlassen. Cooper hatte wohl den gleichen Gedanken, denn als ich mich wieder dem Stallzuwandte, sah ich wie sie zusammen mit der gesattelten Cryfirra in Richtung Reithalle verschwand. Im Stall hatte ich nun die Qual der Wahl. Ich entschied mich aber einfach der Reihe zu folgen und zuerst Sajé zu reiten. Mittlerweile war es nach 10am. In der Halle plauderte ich ein wenig mit Cooper, die mir erklärte, dass sie gleich bei den Jungpferden weiter machen würde. Den Ritt brauchte sie als kleinen Motivationskick. Eine Stunde später hatte ich Sajé am langen Zügel und ließ sie noch ein paar Runden abkühlen, bevor sie direkt von der Halle auf die Weide kam. Übrig blieb nur ihr Reitzubehör, dass ich zurück in die Sattelkammer brachte. Auf keinen Fall würde ich heute alle Pferde reiten. Das war leider nicht drin. Daher brachte ich eine Hand voll Stuten schon auf die Weide. Deadly Ambition, Smelyalata, PFS‘ Phaeleh, Tabita und Felicita IIwirkten soweit ganz zufrieden mit dieser Entscheidung. Sekuoia hingegen fand es nicht so prickelnd jetzt alleine auf der Stallgasse zu stehen und von mir geputzt und gesattelt zu werden. Die Zuchtstute schrie förmlich nach Bewegung und die Stunde in der Halle mit ihr bereitete mich nur schon darauf vor, was mich Nachmittags bei den Hengsten erwarten würde. Als ich die Reithalle verließ sah ich, dass Cooper Aikon Aszu und Eskador schon raus gelassen hatte. Auf dem Weg zur Sattelkammer kam sie mir entgegen. „Ich helfe doch noch kurz bei den Hengsten. Ich nehm CHH‘ Guinness und du London Grammar und danach nur noch die letzten beiden.“ Gesagt getan. Die Hengste waren anspruchsvoller und so beschäftigen wir uns jeweils zwei Stunden mit ihnen, ehe sie in ihre Offenställe entlassen wurden. Auch Losco und Odyn platzten fast vor überschüssiger Energie.

      Am Abend waren wir beide froh, dass alle Pferde soweit versorgt waren. Auch die nächsten Tage wurden nicht ruhiger und wir lernten uns die Zeit noch besser einzuteilen. Wir bauten hier und da kleine Verschnaufpausen ein und schafften es ein gutes Gleichgewicht zu finden, sodass jedes Pferd mindestens alle zwei Tage bewegt wurde. Vor allem die Jungpferde mussten täglich trainiert werden, damit sie nicht auf dumme Gedanken kamen. Nach der Woche war ich froh wieder nach Hause zu fliegen, wo der Alltag etwas ruhiger verlief. Cooper hatte nun wieder die Unterstützung ihres Personals und würde ebenfalls zurechtkommen. Vermutlich würde es nächstes Jahr wieder um exakt die gleiche Zeit eng werden. Sie wusste, dass sie sich auf mich verlassen könnte. Auch dann würde ich wieder zur Stelle sein und ihr über die harte Zeit helfen.


      Chattahooche Hill's Stables
      06. Oktober 2017 | 1512 Zeichen von sadasha


      Chattahooche Hills. Wiedermal. Ich musste mich beeilen nicht zu spät zu kommen, denn die Pferde von Cooper waren seit ein paar Tagen ohne Aufsicht. Als ich auf dem Hof ankam wirkte jedoch alles ruhig. Zuerst ging ich zu den Jährlingen und Fohlen. Aywy, CHH’ Elhae, Cyoue und Glamour of Death kamen mir gleich freudig entgegen getrabt, als ich an der Weide vorbeilief. Auch Laarnié, Light up Hell, Nour und Sorayia wirkten sehr fit auf mich. Doch das Futter war leer und so ging ich gleich durch zum Stall, wo Cryfirra und Deadly Ambition gierig aus ihren Boxen schauten. Vermutlich waren auch hier die Futterkrüge leer. Nachdem die Jungpferde versorgt waren ging ich also bei den Stuten die Boxen ab. Am Ende hatten auch Felicita II, PFS’ Phaeleh, Sajé, Sekuoia, Smelyalata und Tabita neues Futter. Nun waren noch die Hengste übrig. Ian, Losco, Aikon Aszu, CHH’ Guinness, Eskador, London Grammar und Odyn hatten nicht nur Hunger, sie waren außerdem maßlos unruhig. Auch die Showpferde Aldaire, Moment Of Truth, Quiet Giant und Siropòn liefen in ihren Boxen einen Hufschlag ins Stroh. Doch viel Zeit hatte ich dieses mal nicht. Auch die Verkaufspferde brauchten neues Futter und das war erstmal wichtiger als Bewegung. CHH’ Emanaé, Morgaine, Taliah Cableah und Vintage waren die letzten, die ich heute fütterte.
      Nachdem alle Pferde versorgt waren beeilte ich mich Cooper eine Nachricht zu hinterlassen. Ihre Mitarbeiter würden sich ab morgen wieder kümmern, sodass alle Pferde weiter bewegt und gefördert würden.


      Chattahooche Hill's Stables
      Zu Besuch bei Cooper - 26. April - 2141 Zeichen

      An diesem sonnigen Donnerstag im Spätapril, beschloss ich Coopers Vierbeiner auf dem CHH' Gestüt zu besuchen. Sie hatte aktuell nicht so viel Zeit, deswegen dachte ich mir, ein kurzer Besuch um ihr unter die Arme zu greifen, würde sie bestimmt freuen. Ich spazierte als erstes auf dem großen Gelände herum und kontrollierte Zäune und Zauntore. Alles stand wie es sollte - Coopers Abwesenheit war kaum zu bemerken. Zuerst kümmerte ich mich um alle Jungpferde, also Aywy, CHH' Elhae, Light up Hell, Cyoue, Laarnié, Glamour of Death, Nourund Sorayia. Anschließend kümmerte ich mich um die Stuten. Ich mistete die Boxen von Ian und Losco, als ich danach in den Ställen den Gang entlang lief, stellte ich fest, dass Aikon Aszu, London Grammar und Eskador's Futter sich dem Ende neigte. Nachdem alle gefüttert wurden, führte ich CHH' Guinness und Odyn zu den Jungpferden auf die Weide. Auf der Hengstweide galoppierten Cryfirra, Deadly Ambition und Felicita II entspannt umher. Sekuoia stand etwas abseits und graste ruhig vor sich hin. Gegen Vormittag kümmerte ich mich noch um die Boxen von Sajé und PFS' Phaeleh. Als Weidenwechsel anstand, führte ich auch noch Smelyalata, Aldaire, Moment Of Truth und Tabita auf die Weide. Anschließend füllte ich das Futter von Siropòn und Quiet Giant auf. Bei Coopers Verkaufspferden kontrollierte ich nur die Boxentüren und ob noch genug Futter da war. Vintage begrüßte mich freundlich mit einem wiehern und auch Morgaine schaute mich mit großen Augen an. Die Boxentür von Taliah Cableah war nicht gut verschloßen, also half ich nach. CHH' Emanaé ist so zuckersüß, am liebsten hätte ich den Kleinen mitgenommen, leider ging das nicht. Am Ende des Tages waren alle versorgt. Langsam brauch auch schon die Dunkelheit an, also beschloss ich mich auf den Heimweg zu machen. In den nächsten Tagen war Coopers Team wieder da und würde sich um ihre Pferde kümmern. Bevor ich ins Auto stieg, musterte ich den gesamten Hof noch einmal um mir zu versichern, dass ich nichts vergessen hatte. Auf dem Telefon teile ich Cooper mit, dass ich mich um alles gekümmert habe, ehe ich mit dem Auto davon fuhr.Pflegebericht | 01.03.16
      Eskador | Cryfirra

      Schon vor einiger Zeit erhielten wir einen neuen Halbblüter names Eskador. Ich war vorher seine Tunierreiterin sowie Reitbeteiligung und kannte ihn deshalb schon. Seine Besitzerin Flair, konnte mit dem jungen prachtvollen Hengst nicht viel Anfangen und hatte für ihn aber einen schönen Platz gesucht, wo er auch gefördert wird. Sie hatte sich kurzerhand entschlossen und mich sogar privat gefragt, bevor sie ihn in die Auktionen setzte. Voller Vorfreude stimmte ich sofort zu und ein paar Tage später kam er schon an. Es war wirklich ein sehr schöner Kerl, auch Simon hatte sich sofort in seinen Charakter verliebt. Er hatte was an sich, was ihn anders machte und sich ein wenig abhob. Allerdings bestand mein Stall aus vielen Pferde, die alle eine relativ un oder zu gewöhnliche Identität haben. Simon brachte den Hengst in seinen Stall und machte sich schon mal mit ihm bekannt. Es war schön zu sehen wie sehr er sich an Pferde gewöhnt hatte, vor allem weil er vorher noch nie was mit den Tieren am Hut hatte. Es war schon Abend geworden und wir fütterten die Pferde heute, mit den Mitarbeitern gemeinsam.
      Nachdem im Hengststall ruhe war schlotterte ich durch die kälte zum Stutenstall um dort nochmal nach Cryfirra zu sehen. Sie hatten wir in der letzten Woche vom Fohlen und Jährlingsstall in den Stutenstall gestellt. Firra schien sich in ihrer neuen Box aber sehr heimisch zu fühlen und tauchte munter den Kopf in ihr Futter. Ich lachte und schoss ein Foto. "Du bist mir eine!". Ich öffnete das obere Gitter um sie was am Kopf zu streicheln, bis Simon und die Mitarbeiter alles geregelt hatten. "Auf gehts, ab ins Bett" rief Simon. Ich schloss das obere Gitter wieder und schon war es dunkel. "Diese doofen automatischen Lichtregelungen" schmunzelte ich und lief mit Simon, der mein Kommentar sehr lustig fand, ins Haus.


      Trainingsbericht für Eskador und Losco
      Military E – A und Distanz E - A

      Vor kurzer Zeit hatte mich mein Weg in die Vereinigten Staaten von Amerika geführt, dieses Mal führte er mich noch ein Stück weiter und zwar nach Kanada. Eine gute Bekannte hatte mich wegen der Ausbildung zweier ihrer Pferde angefragt. Da ich gerade keinen anderweitigen Auftrag hatte sagte ich ihr sofort zu. Am Wochenende nachdem mich die Anfrage erreicht hatte flog ich nach Kanada. Cooper Chattahoocheeholte mich am Flughafen ab und brachte mich zu ihrem Hof. Dort angekommen bezog ich mein Zimmer und ging anschließend nach draußen. Cooper half mir dabei Eskador und Losco fertig zu machen. Ich übernahm zuerst Eskador, denn Military zu trainieren ist schwerer als Distanz. Für die Distanz würde ich Cooper einweihen und mit ihr zusammen trainieren, während ich Eskador im Gelände trainiere. Der hübsche Halbblutwallach ließ sich leicht reiten, bevor ich testete wie er sprang, ging ich mit ihm auf den Dressurplatz um zu sehen wie weit er ausgebildet ist und was ich weiter trainieren muss. Er war bereits A fertig, aber noch nicht gestartet. Da ich ihn nicht mehr in der Dressur fördern musste ging es weiter zu Springplatz, dort machte ich einige Sprünge und bemerkte welchen Spaß Eskador daran hat. Cooper ritt Losco locker vorwärts. Für die erste Einheit reichte das und wir beendeten das Training. Am Nachmittag des ersten Tages fand die nächste Einheit statt, Cooper ritt erneut Losco und ich Eskador. Dieses Mal ging es raus in das Gelände, dort machten wir etwas Ausdauertraining und sprangen über die Geländehindernisse die auf dem Geländeplatz standen. Cooper gab ich noch tipps wie sie Losco weiterhin trainiert, denn hier hatte ich nichts mehr zu tun. Losco war Top Fit und Eskador ebenso. Ich freute mich darauf von den beiden zu hören und auf einen weiteren Besuch bei ihnen.


      Pflegebericht 05.03.16
      London Grammar | Eskador | Aikon Aszu | Guinness

      Es war weiterhin in Kana ziemlich kalt. Ich schaute gegen Nachmittag auf das Thermometer, -7 Grad. Es lag immer noch Schnee, und es sollte wieder neuer kommen. Dennoch waren wir gut auf die weiteren Schneetage vorbereitet und glaubte das wir auch das noch überstehen. Grade erst waren wir von einem erfolgreichen Galopprennen nach Hause gekommen. London Grammar hatte dort den dritten Platz erzielt. Er war zwar nicht so gut, wie wir uns erhofft hatten, dennoch war der dritte Platz mehr als verdient. Im Lauf war er sogar kurz mal Erster, dennoch haperte es an seiner Ausdauer un fiel somit nach der Hälfte der Bahn wieder nach Hinten. Freudig und in Gedanken lief ich zu Hengststall. Zuerst begrüßte ich Grammy und öffnete seine Box, mit dem Putzkasten in der Hand. Unsere Stallboxen waren relativ geräumig, somit konnte ich die Pferde auch innerhalb putzen, was sehr praktisch war. Nach einer Weile stieß auch Simon dazu. "Was tust du?" frug er. "Ähm...ich putze, Grammy...und wollte den Hengsten heute mal was gutes tun". Wir beide Lachten. "Ja, das sehe ich. Ich helfe dir ok?. Ein Ausritt mit Aszu und Eskador wäre doch schön". Ich wusste nicht warum, aber Simon konnte seine Finger von Eskador nicht lassen, er liebte dieses Pferd, von Anfang an. "Klar. Ich putze und massiere aber noch Grammar und Aszu. Würdest du Eskador und Guinnessübernehmen?". "Sicher" lächelte er und gab mir einen Kuss. Es verging einige Zeit, da waren wir mit allen Hengsten fertig. Guinnes und Grammy stellte ich auf die Weide, damit die beiden auch etwas Auslauf hatten und sagte einem Mitarbeiter das er beide für eine halbe Stunde an den neuen Selbsttainer stellen sollte. Er nickte und schrieb es sich zu Sicherheit noch mal auf. "So wir können loslegen". Simon war so aufgeregt, dass er innerhalb ein paar Minuten mit Eskador schon fertig war. "Moment mal, ich muss auch noch" und holte den Sattel und die Trense von Aszu. Dann packte ich mich warm ein und steckte mit sogar noch ein paar Wärmekissen in die freien Zwischenräume. "Jetz können wir". Simon saß schon ein wenig genervt da. "Na endlich". Wir führten die Pferde hinaus, stiegen auf und verschwanden in den Wald. Aszu hüpfte hin und her und hin und her. "Er ist es absolut nicht mehr gewohnt". Da es sowieso schon dämmerte, viel ihm der Ausritt nicht leicht. Ich blieb souverän und konnte ihn somit seine Unsicherheit etwas nehmen und ansonsten war es ein relativ ruhiger und gemütlicher Spaziergang. Auf dem letztn Stück des Waldes testete ich den Boden. Er war gut von Blättern bedeckt und daher was weicher wie der Rest des Bodens. "Fertig?" rief ich und schon gings los. Eskador und Aszu galloppierten um die Wette. Aszu wurde erster, dennoch war Simon mit Eskador knapp hinter uns. Die zwei Hengste schnaubten und holten Luft. "Es macht zwar Spaß, dennoch weiß ich nicht, wie du das einfach so machst, ohne Angst zu haben. Vor allem, habe ich Angst um dich" er schaute mich liebevoll an. "Ich, mache das schon immer. Ich liebe es einfach. Es ist eine Sache die ich mit meinem Dad teile, nur er, konnte es nicht so ausleben, ich ja. Zwar darf ich nicht an offiziellen Rennen Teilnehmen, weil ich ja zu groß bin. Aber alleine mit den schönen Tieren zu arbeiten...du weißt du langsam selbst, was ich meine. Oder?". "Ja na klar" er lächelte ritt neben mich, versuchte mir einen Kuss zu geben, was nicht so klappte. Ich konnte nicht mehr vor Lachen, und er warf mir seinen bestimmten Blick zu und lachte dann auch.

      Zuhause angekommen versorgten wir die Pferde und gingen ins Haus und zu Abend zu Essen. "Heute war schön" sagte Simon und nahm mich an die Hand.


      Kurzer Besuch bei Coopers Pferden

      Heute hatte ich mir zur Aufgabe gemacht, einmal bei Coopers Pferden vorbei zu schauen. Ich hatte ihr versprochen, dass ich mich um die Tiere kümmern würde, während sie keine Zeit hatte, also tat ich das dann auch.
      Bei den Jungpferden waren es Sorayia, Cyoue, CHH' Elhae, Glamour of Death, Nour, Light up Hell, Aywy, Pantoffelchen, Taliah Cableah und Laarnié, die meiner Aufmerksamkeit bedurften. Ich schaute sie mir alle genau an, kontrollierte ihre Beine auf Verletzungen und ließ sie dann auf der Koppel in Ruhe. Als nächstes folgten jetzt die Stuten von Chattahoochee Hills. Cryfirra, Sajé, Deadly Ambition, Smelyalata, PFS' Phaela, Tabita, Felicita II und Sekuoia brachte ich alle zu erst auf die Koppel, ehe ich die Boxen ausmistete und nach dem Futter schaute. Als ich damit fertig war, folgten die Hengste. So brachte ich Aikon Aszu, Eskador, CHH' Guinness, London Grammar, Losco, Seattle Slew und Odyn ebenfalls auf die Koppel. Danach mistete ich die Boxen und kümmerte mich, genau wie bei den Stuten, um das Futter. Das waren jedoch noch nicht alle Pferde, ein paar fehlten noch. Aldaire, Siropòn, Quiet Giant, Vintage und Moment of Truth brachte ich zuletzt auf die Koppel, bevor ich auch ihre Boxen mistete und nach dem Futter schaute. Dann machte ich mich wieder auf den Heimweg, bis zu einem nächsten Besuch.


      Pflegebericht für die Hengste
      Aikon Aszu, Eskador, CHH' Guinness, London Grammar, Losco, Seattle Slew, Odyn

      Mittlerweile war ich drei Tage lang auf Coopers Hof unterwegs und die Ruhe hier ließ mich nun in eine tiefe Entspannung fallen. Die Zeit schien hier im Moment still zu stehen und dennoch schritt sie stetig voran. Heute kümmerte ich mich um die Hand voll Hengste des Gestüts. Aikon Aszu, Eskador, CHH' Guinness, London Grammar, Losco, Seattle Slew und Odyn warteten bereits freudig darauf beschäftigt zu werden. Die Vollblüter hatten mächtig Feuer und so stand für mich fest, dass ich sie rennen lassen würde. Mit Hilfe eines Mitarbeiters bereitete ich die Rennstrecke vor und hole dann nacheinander die Hengste. Der Mitarbeiter wusste was zu tun war. Als Rennbahn-Noob hatte ich keine Ahnung davon wie man die Zeit misst und vom Ablauf kannte ich ebenfalls nur Bruchteile. Mein Spezialgebiet war nach wie vor der Geländeritt. Nach ein paar Stunden hatten wir alle Hengste bewegt und die Zeiten im Logbuch eingetragen. Am schnellsten war heute übrigens Guiness. Der graue Schimmel lag mit seiner Zeit einige Millisekunden vor Eskador.


      Chattahoochee Hill‘s Stables
      03.April 2017 | 6459 Zeichen von sadasha
      Pflegebericht für alle Pferde

      Nein, es sieht im Moment noch immer unverändert stressig aus. Es wäre super, wenn du nochmal aushelfen könntest! Du bist der Beste! – Cooper

      Genau diese Antwort hatte ich bereits erwartet. Da für den eigenen Hof endlich eine Aushilfe (die sich gut einfügte und für nichts zu schade war) gefunden wurde, konnte ich mich ohne schlechtes Gewissen auf den Weg machen. Eine Aushilfe, damit man selber aushelfen konnte. Die Ironie wurde mir erst so richtig bewusst, als Isaac mich mit der Nase drauf stieß. Würde ich nicht nach Amerika fliegen und die Pferde von Cooper versorgen, wer tat es dann? Meine Vernunft sagte mir zwar, dass Cooper da schon jemanden finden würde, mein Gewissen redete mir ein, dass ich unabdingbar war um die Situation zu retten. Also packte ich meine Tasche. Eine Woche wollte ich in Amerika bleiben.
      Der Flug nach Georgia war unruhig und an Schlaf war die meiste Zeit nicht zu denken. Entsprechend fertig sah ich aus, als ich endlich auf dem Gestüt ankam. „Ach Hunter!“ seufzte Cooper und umarmte mich herzlich. „Du brauchst Kaffee, oder?“ mitleidig musterte sie mich.

      Cooper gab mir gut drei Stunden Zeit mich zu sortierten, ehe sie mir zeigte, dass sich auf dem Gelände nichts Gravierendes verändert hatte. Sogar die Pferde belegten noch die gleichen Boxen, wenn ich mich recht erinnerte. Dieser Umstand machte es mir leichter mich wieder einzufinden. Für heute jedoch war nicht mehr viel mit mir anzufangen. Das Jetlag hing mir nach und zog mich wie ein schwerer Sack Kartoffeln nach unten. Im Vorbeigehen erhaschte ich aber schon einen Blick auf die Youngsterkoppel und erkannte sofort Glamour of Deathwieder. Das erste von mir gezogene Fohlen. Wie immer war ich stolz zu sehen wie gut sich mein Nachwuchs entwickelt hatte. Den Abend verbrachten wir damit die Woche zu planen. Wir waren zu zweit, also konnten wir uns aufteilen. Cooper würde sich jeden Tag um die Fohlen und Jährlinge kümmern, während ich die ausgewachsenen Pferde so gut es mir möglich war bewegte und bestenfalls etwas förderte.
      Nach einer durchgezechten Nacht wachte ich immer noch totmüde auf. Es hatte die Nacht lang heftig Gewittert und draußen war es nass, aber immerhin warm. Als ich das Haus verließ kam mir Cooper mit Sorayia und Cyoue entgegen. Sie waren auf dem Weg zur Weide. Wir brauchten nicht viele Worte um abzuklären, dass sie mit den Jungpferden weiter machen würde, während ich schon anfing die Boxen zu misten. Das Misten war mühselig, weckte meine müden Knochen. CHH‘ Elhae beobachtete mich neugierig von der Box gegenüber. Neben ihr drehte Nour schon Kreise, weil er endlich raus wollte. Doch Cooper holte vorher Light up Hell und Aywy ab. Mit dem Misten kam ich gar nicht hinterher so schnell fertigte sie ihre Jungpferde ab. Auch Taliah Cableahund Laarnié waren jetzt schon auf der Weide. Am Ende fehlte nur noch Pantoffelchen, die sogar fast vergessen wurde. „Man, immer wieder das Gleiche!“ beschwerte sich Cooper und beeilte sich etwas um vor 9am noch die Verkaufspferde rausbringen zu können. Mich hatte sie noch gut zwei Stunden beschäftigt bis ich mit dem Misten der Fohlen- und Verkaufspferdeboxen durch war.
      Die einzigen Pferde draußen, die wohl älter als ein Jahr waren, waren Morgaine, Sence of Humor und Neela. Die drei Pferde standen zum Verkauf und standen zusammen mit einem Knabstrupper Stutfohlen sowie einem Paint Horse Jährling auf der Weide direkt am Eingang des Gestüts. Schließlich sollte jeder, der her kam ein Auge auf diese Pferde werfen und vielleicht Gefallen an einem oder zwei finden. Für einen kurzen Moment blieb ich am Zaun stehen und sah den Pferden beim Herumtollen zu. Die nassen Wiesen boten viel Spaß und während ich mir die nach wenigen Minuten bis zum Scheitelverdreckten Tiere ansah überlegte ich mir die restlichen Pferde heute erst zu reiten und sie danach ins Paradies zu entlassen. Cooper hatte wohl den gleichen Gedanken, denn als ich mich wieder dem Stallzuwandte, sah ich wie sie zusammen mit der gesattelten Cryfirra in Richtung Reithalle verschwand. Im Stall hatte ich nun die Qual der Wahl. Ich entschied mich aber einfach der Reihe zu folgen und zuerst Sajé zu reiten. Mittlerweile war es nach 10am. In der Halle plauderte ich ein wenig mit Cooper, die mir erklärte, dass sie gleich bei den Jungpferden weiter machen würde. Den Ritt brauchte sie als kleinen Motivationskick. Eine Stunde später hatte ich Sajé am langen Zügel und ließ sie noch ein paar Runden abkühlen, bevor sie direkt von der Halle auf die Weide kam. Übrig blieb nur ihr Reitzubehör, dass ich zurück in die Sattelkammer brachte. Auf keinen Fall würde ich heute alle Pferde reiten. Das war leider nicht drin. Daher brachte ich eine Hand voll Stuten schon auf die Weide. Deadly Ambition, Smelyalata, PFS‘ Phaeleh, Tabita und Felicita IIwirkten soweit ganz zufrieden mit dieser Entscheidung. Sekuoia hingegen fand es nicht so prickelnd jetzt alleine auf der Stallgasse zu stehen und von mir geputzt und gesattelt zu werden. Die Zuchtstute schrie förmlich nach Bewegung und die Stunde in der Halle mit ihr bereitete mich nur schon darauf vor, was mich Nachmittags bei den Hengsten erwarten würde. Als ich die Reithalle verließ sah ich, dass Cooper Aikon Aszu und Eskador schon raus gelassen hatte. Auf dem Weg zur Sattelkammer kam sie mir entgegen. „Ich helfe doch noch kurz bei den Hengsten. Ich nehm CHH‘ Guinness und du London Grammar und danach nur noch die letzten beiden.“ Gesagt getan. Die Hengste waren anspruchsvoller und so beschäftigen wir uns jeweils zwei Stunden mit ihnen, ehe sie in ihre Offenställe entlassen wurden. Auch Losco und Odyn platzten fast vor überschüssiger Energie.

      Am Abend waren wir beide froh, dass alle Pferde soweit versorgt waren. Auch die nächsten Tage wurden nicht ruhiger und wir lernten uns die Zeit noch besser einzuteilen. Wir bauten hier und da kleine Verschnaufpausen ein und schafften es ein gutes Gleichgewicht zu finden, sodass jedes Pferd mindestens alle zwei Tage bewegt wurde. Vor allem die Jungpferde mussten täglich trainiert werden, damit sie nicht auf dumme Gedanken kamen. Nach der Woche war ich froh wieder nach Hause zu fliegen, wo der Alltag etwas ruhiger verlief. Cooper hatte nun wieder die Unterstützung ihres Personals und würde ebenfalls zurechtkommen. Vermutlich würde es nächstes Jahr wieder um exakt die gleiche Zeit eng werden. Sie wusste, dass sie sich auf mich verlassen könnte. Auch dann würde ich wieder zur Stelle sein und ihr über die harte Zeit helfen.


      Chattahooche Hill's Stables
      06. Oktober 2017 | 1512 Zeichen von sadasha


      Chattahooche Hills. Wiedermal. Ich musste mich beeilen nicht zu spät zu kommen, denn die Pferde von Cooper waren seit ein paar Tagen ohne Aufsicht. Als ich auf dem Hof ankam wirkte jedoch alles ruhig. Zuerst ging ich zu den Jährlingen und Fohlen. Aywy, CHH’ Elhae, Cyoue und Glamour of Death kamen mir gleich freudig entgegen getrabt, als ich an der Weide vorbeilief. Auch Laarnié, Light up Hell, Nour und Sorayia wirkten sehr fit auf mich. Doch das Futter war leer und so ging ich gleich durch zum Stall, wo Cryfirra und Deadly Ambition gierig aus ihren Boxen schauten. Vermutlich waren auch hier die Futterkrüge leer. Nachdem die Jungpferde versorgt waren ging ich also bei den Stuten die Boxen ab. Am Ende hatten auch Felicita II, PFS’ Phaeleh, Sajé, Sekuoia, Smelyalata und Tabita neues Futter. Nun waren noch die Hengste übrig. Ian, Losco, Aikon Aszu, CHH’ Guinness, Eskador, London Grammar und Odyn hatten nicht nur Hunger, sie waren außerdem maßlos unruhig. Auch die Showpferde Aldaire, Moment Of Truth, Quiet Giant und Siropòn liefen in ihren Boxen einen Hufschlag ins Stroh. Doch viel Zeit hatte ich dieses mal nicht. Auch die Verkaufspferde brauchten neues Futter und das war erstmal wichtiger als Bewegung. CHH’ Emanaé, Morgaine, Taliah Cableah und Vintage waren die letzten, die ich heute fütterte.
      Nachdem alle Pferde versorgt waren beeilte ich mich Cooper eine Nachricht zu hinterlassen. Ihre Mitarbeiter würden sich ab morgen wieder kümmern, sodass alle Pferde weiter bewegt und gefördert würden.


      Chattahooche Hill's Stables
      Zu Besuch bei Cooper - 26. April - 2141 Zeichen

      An diesem sonnigen Donnerstag im Spätapril, beschloss ich Coopers Vierbeiner auf dem CHH' Gestüt zu besuchen. Sie hatte aktuell nicht so viel Zeit, deswegen dachte ich mir, ein kurzer Besuch um ihr unter die Arme zu greifen, würde sie bestimmt freuen. Ich spazierte als erstes auf dem großen Gelände herum und kontrollierte Zäune und Zauntore. Alles stand wie es sollte - Coopers Abwesenheit war kaum zu bemerken. Zuerst kümmerte ich mich um alle Jungpferde, also Aywy, CHH' Elhae, Light up Hell, Cyoue, Laarnié, Glamour of Death, Nourund Sorayia. Anschließend kümmerte ich mich um die Stuten. Ich mistete die Boxen von Ian und Losco, als ich danach in den Ställen den Gang entlang lief, stellte ich fest, dass Aikon Aszu, London Grammar und Eskador's Futter sich dem Ende neigte. Nachdem alle gefüttert wurden, führte ich CHH' Guinness und Odyn zu den Jungpferden auf die Weide. Auf der Hengstweide galoppierten Cryfirra, Deadly Ambition und Felicita II entspannt umher. Sekuoia stand etwas abseits und graste ruhig vor sich hin. Gegen Vormittag kümmerte ich mich noch um die Boxen von Sajé und PFS' Phaeleh. Als Weidenwechsel anstand, führte ich auch noch Smelyalata, Aldaire, Moment Of Truth und Tabita auf die Weide. Anschließend füllte ich das Futter von Siropòn und Quiet Giant auf. Bei Coopers Verkaufspferden kontrollierte ich nur die Boxentüren und ob noch genug Futter da war. Vintage begrüßte mich freundlich mit einem wiehern und auch Morgaine schaute mich mit großen Augen an. Die Boxentür von Taliah Cableah war nicht gut verschloßen, also half ich nach. CHH' Emanaé ist so zuckersüß, am liebsten hätte ich den Kleinen mitgenommen, leider ging das nicht. Am Ende des Tages waren alle versorgt. Langsam brauch auch schon die Dunkelheit an, also beschloss ich mich auf den Heimweg zu machen. In den nächsten Tagen war Coopers Team wieder da und würde sich um ihre Pferde kümmern. Bevor ich ins Auto stieg, musterte ich den gesamten Hof noch einmal um mir zu versichern, dass ich nichts vergessen hatte. Auf dem Telefon teile ich Cooper mit, dass ich mich um alles gekümmert habe, ehe ich mit dem Auto davon fuhr.
    • Flair
      [​IMG]
      20.12.2018 | Weihnachtszeit

      Valerian, Golden Ebano, PFS'Catching Fire, Eskador, Daitona, Mimi Magical, Jonquil, Shiryō, Cosmic Dawn, Bijou, Cherrypie und Shyvana.

      Bibbernd saß ich an der Bande und sah dem regen Treiben in der kleinen Halle am Haupthaus zu. Langsam aber sicher haben sich auch die wetterfestesten unserer Bereiter in die überdachte Reithalle zurückgezogen um dem kalten und nassen Wetter zu entkommen. Aufgrund der Wetterverhältnisse musste der Geländeplatz gesperrt werden - noch in der letzten Woche hat sich Daitona beinahe mit Marie hingelegt. Die beiden tasten sich langsam aber sicher an die ersten Sprünge, und Marie kommt mit der wilden Stute immer besser zurecht. Nicht ganz unschuldig daran ist womöglich ihr kleiner Rapphengst Ravenclaw. Dank seiner gelassenen Art hat sie einiges an Selbstvertrauen gewinnen können. Bei seiner Ausbildung lief alles ohne Vorfälle einwandfrei. Er ließ sich mittlerweile in allen Grundgangarten reiten und arbeitete stets aufmerksam mit.
      "Soll ich euch mal den Spiegel aufschieben?", fragte ich Philipp, der gerade dabei war die ersten Runden auf Catchy zu zu reiten, und Marie, die gerade mit Ravenclaw an den Seitengängen arbeitete. Ein wildes "Ja!" kam allerdings von Janina aus der hintersten Ecke. Sie bereitete aktuell Galantis für die Krönung vor, und war äußerst gut mit der Entwicklung der Stute zufrieden. Mittlerweile war sie auf einem sicheren A-Niveau und Janina arbeitete auf die ersten L-Lektionen hin. Die fliegenden Galoppwechsel werden zwar erst in der M abgefragt, jedoch beherrschte Galantis diese jetzt schon. Zwar nicht schön, aber das Prinzip saß! Lachend schob ich die Hallentür auf, machte mich zum Spiegel und schon dann auch diesen auf. Catchy fand das alles äußerst spannend, was selbst den griesgrämigen Philipp amüsierte. Er stellte den jungen Hengst vor den Spiegel, und ließ ihn sich bestaunen. Der kleine gepunktete Vollbluthengst war von sich sehr begeistert und prustete, sodass der Spiegel an seinen Nüstern beschlug. "Soll ich euch im Stübchen schon einmal den Kamin anfeuern und Kaffee bereitstellen?", fragte ich Philipp, während ich Catchys sehnigen Hals tätschelte. Er hatte sich wirklich zu einem Prachtkerl entwickelt. "Was für eine Frage!", entgegnete Philipp. Und so machte ich mich auf den Weg zum Stübchen, wo ich das kleingehackte Feuerholz vom Stapel nahm und in den Ofen legte. Danach machte ich mich daran, in der Futterkammer das Abendessen für die Pferde vorzubereiten. Mittlerweile ist der Bestand zu groß geworden, dass ich und Jodie noch zwei weitere Stallungen anbauten. Ich war wirklich stolz auf das, was wir mittlerweile geschaffen hatten und vor allem war ich auf unsere wunderschöne Nachzucht stolz. La Cadence, unser erstes Stutfohlen hat ihre beiden Fohlenschauen als Gewinnerin verlassen dürfen. Mit diesem Erfolg hat niemand von uns gerechnet. Die Konkurrenz war nämlich in beiden Fällen wirklich sehr stark, und dennoch haben wir uns so gut mit der Kleinen präsentiert, dass wir eine Schleife mit nach Hause nehmen konnten. Das Jahr 2018 können wir in jeder Hinsicht wirklich positiv beenden.
    • Flair
      [​IMG]
      30.04.2019 | Tanz in den Mai

      Nemax, Cosmic Dawn, Bijou, For Pleasure, Valerian, Golden Ebano, Fix the Flame, Yuno, Daitona, Macaruja, Jonquil, Millenium GC, Galantis, Flashlight, Shyvana, Devil May Cry, PFS' Catching Fire, Eskador, Weltfriede, Waikiki, NWS Noblesse, NWS Checkmate, Bluegrass, Marvel, Ciri Riannon, Flavor's Feverdream, La Cadence, Civil War, Shotgun, Mimi Magical, Belle Fleur, Shiryō, Ravenclaw, NWS No Mercy, Cherrypie und NWS Dreamcatcher

      Unser Pferdebestand wuchs und wuchs. Der Nachwuchs war mehr als zufriedenstellend und Jodie und ich waren wirklich glücklich in unserem kleinen Paradies. Heute war ein warmer, sommerlicher Tag. Die Sonne schien und es herrschten Temperaturen von 20-22°. Das beste Wetter um den tag draussen zu verbringen. Das galt ebenfalls für die Pferde: Ich hatte sie schon gegen 5 Uhr in der Früh auf die Weiden verteilt, wo sie sich eifrig über das Gras hermachten. Insgesamt sahen alle Pferde gut aus, und hatten die Wurmkuren, die sie zum Anweiden bekommen hatten, gut weggesteckt. Am schönsten war der Anblick auf der Hausweide, wo die Stuten mit ihren Fohlen standen. Die kleinen strotzen nur so vor Lebensenergie und galoppierten wie die Weltmeister von morgen über die Weide. Besonders auf La Cadence war ich persönlich so stolz: Die kleine konnte in den beiden ersten Fohlenschauen überzeugen und räumte gleich zwei mal als Gewinnerin ab. Das war einfach die schönste Bestätigung, die man sich als Züchter wünschen kann. Nun wuchs sie langsam aber sicher zu einer selbstbewussten Jungstute heran. Ihr hübsches zierliches Köpfchen war das markanteste an ihr, in edler dunkler Jacke wird sie auf jeden Fall einiges her machen. Während ich am Zaun stand und die wilden Halbstarken begutachtete stellte Philipp sich neben mich und fragte: "Und? von welchen wirst du dich in den kommenden jahren trennen?" Dabei konnte er sich ein Grinsen nicht verkneifen, er wusste ganz genau, dass sie alle bleiben würden. "Pff...", machte ich nur. "Ich denke an Flavor's Feverdream." Ich versuchte wirklich überzeugend zu klingen, doch er durchschaute mich sofort "Das beste Springblut?", er tat geschockt, musste gleichzeitig allerdings wieder grinsen. Ich gab mich geschlagen. "Quatsch, sowas würde ich doch nicht machen", sagte ich und musste auch ein wenig grinsen. "Mit dem wirst du alles springen können, da bin ich mir sicher. Selbst wenn er klein bleibt - Du bist ja auch nicht der Größte unter den Springreitern!" Ich lachte und klopfte ihm die Schulter, er jedoch machte das betroffenste Gesicht auf Erden. Diesmal fiel ihm nichts ein, zumindest nicht schnell genug. "Falls er klein bleibt, bleibe ich eben bei Pleasure und Yuno, die beiden reichen mir völlig aus!" "Soso", ich zog die eine Augenbraue hoch "Und was ist wenn die beiden in dieser Saison Dressur laufen sollen?" Er sah mich erschüttert an: "Nicht dein Ernst!" Diesmal kaufte er es mir ab. Ich lachte und er grinste wieder. Wir standen zusammen da und schauten uns die Fohlen gemeinsam an. Heute war ein anstrengender Tag. Gemeinsam mit Jodie, Marie und Janina haben wir den Größten Teil der Pferde bewegt bekommen, die anderen hatten heute einen Koppeltag. Das würde sicher auch nicht schaden. Doch bei der Masse an Tieren musste das individuelle Training sehr gut organisiert werden. Mittlerweile hatte jedes Pferd seinen Trainingsplan, den Jodie während ihrer Krankheit für jedes einzelne ausgeklügelt hatte. Das war wirklich hilfreich, und vor allem half es dabei, die Pausen besser zu timen. Der Abend verlief locker und entspannt. Wir grillten zusammen, lachten, tranken etwas (die Minderjährigen Reitbeteiligungen, die ebenfalls eingeladen warn, zu kommen, bekamen selbstverständliche nur alkoholfreie Getränke) und feierten unsere gemeinsamen Erfolge.
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Album:
    Gestüt von der Nordwacht
    Hochgeladen von:
    Flair
    Datum:
    19 Dez. 2018
    Klicks:
    234
    Kommentare:
    3

    EXIF Data

    File Size:
    304,7 KB
    Mime Type:
    image/jpeg
    Width:
    960px
    Height:
    640px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • [​IMG]
    _________________________________________
    ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾
    ESKADOR
    _________________________________________
    ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾
    Grunddaten:

    Name: Eskador
    Rasse: Halbblut (HANN x EVB)
    Geburtsjahr: 2013
    Geschlecht: Hengst
    Stockmaß: 1,70
    Farbe: Sabino Chestnut
    Abzeichen: breite Blesse, 3x gestiefelt


    Besitzdaten:


    Besitzer: Flair

    Vorbesitzer: Snoopy, Cooper
    Ersteller: Flair
    VKR: Flair

    _________________________________________
    ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾
    Abstammung:

    von: El Davino

    von: unbekannt
    [von: Chewing aus der: unbekannt]

    aus der: unbekannt
    [von: unbekannt aus der: unbekannt]


    aus der: Oricono Flow

    von: Black Soul
    [von: unbekannt aus der: unbekannt]

    aus der: Tears in Heaven
    [von: unbekannt aus der: unbekannt]

    _________________________________________
    ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾
    Körung:

    Zur Zucht zugelassen: nein
    [Gewinnerthema]
    [Schleife]


    Richtspruch Exterieur:
    [folgt]


    Richtspruch Interieur:
    [folgt]



    weitere Zuchterfolge

    keine

    Zuchtdaten

    Stammt aus der Zucht: Green Hills

    Eingetragene Zucht: Gestüt von der Nordwacht

    Nachkommen:
    keine

    _________________________________________
    ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾
    Charakter:

    Eskador hat nur das Beste von seinen Eltern geerbt, vorallem die ruhige Ader im Reitsport. Wenn Konkurrenz ansteht, dann ist er ebenso ruhig aber beweist ebenso viel Ehrgeiz, er weiß wie er sich präsentieren soll und wie er am besten seine Konkurrenz austricksen kann. Ebenso wie seine Eltern hat er ein gutes Manier in Dressur, ebenso im Galopprennen und Distanz kann er sich beweisen. Springen ist eher weniger sein Talent, er kann es zwar nur nich so extrem hoch, weswegen man ihm in Military eher bewundern kann.

    _________________________________________
    ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾
    Ausbildungstand:

    Dressur: E
    Springen: E

    Gelände: A
    Distanz: E
    Rennen:

    Western: E
    Fahren: E


    Schwerpunktdisziplinen: Gelände
    Eignung: Gelände, Distanz, Galopprennen, Springen

    _________________________________________
    ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾
    Turnier- und Zuchterfolge:

    keine
    _________________________________________
    ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾​