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Samarti

English Love Affair, DRP

*2013, im Besitz seit dem 03. Dezember 2015

English Love Affair, DRP
Samarti, 3 Dez. 2015
Occulta und Ally gefällt das.
    • Samarti
      Whitmore Stud
      Ankunftsbericht Siberia, Bee & Love
      03. Februar 2015 - von Ally
      Heute stand die Ankunft von drei Fohlen an: Siberia, Never Be und English Love Affair. Alle drei kamen aus berühmten Zuchten, wobei Bee und Love sich schon länger kannten, da die beiden an dem gleichen Tag zur fast selben Uhrzeit geboren wurden. Sie sahen zwar nicht aus wie Zwillinge, da Love ein Fuchs und Bee ein Buckskinschecke war, aber sie verhielten sich so. Beide waren nämlich frech und stürmisch, so wurden sie mir zumindest von Elisa, der Züchterin, beschrieben. Siberia kam aus der Zucht von Kira, versprach aber auch eine Menge Temperament. Ihre Eltern waren gleichermaßen bekannt im Turniersport, wobei ihre Mutter auch sehr viele erfolgreiche Fohlen erzogen hatte.
      Die drei sollten heute früh ankommen und deswegen hatte ich gestern abend schon die Boxen vorbereitet. Um Punkt 9 Uhr rollte der große Hänger auf den Hof und der Stress fing an. Mit beiden Händen voller Stricke führte ich erst Bee und Love gleichzeitig raus, dann Siberia. Jetzt stand ich mit drei Fohlen ratlos auf dem Hof, aber nicht mehr lange, da Love kurz Bee anstupste und die beiden sich dann flink losrissen. Sofort steuerten sie den Hauptstall an, da dort eines meiner Pferde laut wieherte, und seufzend hielt ich Siberia zurück, die ich schnell am Zaun anband, ehe ich den beiden anderen hinterher rannte. Schnell waren sie gefangen und ich führte erst sie, dann Siberia in ihre Boxen. Abends kam ich nochmal zurück und ließ alle drei zusammen auf die Weide zu Jones, Pluie und Skyrim, mit denen sie sich sofort anfreundeten. Nach einiger Zeit ließ ich noch den Rest der Herde dazu und schnell ordneten sich die drei Fohlen ein. Bee schien großes Gefallen an Skyrim gefunden zu haben, da die beiden die ganze Zeit miteinander spielten, während Love noch dabei war, Smarty Jones zu beschnüffeln. Siberia hielt sich eher zurück, aber bald schon gesellte sich Pluie zu ihr. Ich beobachtete die Herde noch eine halbe Stunde lang, ehe ich mich seufzend auf meine Couch nieder ließ.
    • Samarti
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      Tierarztbesuch
      04. Februar 2015 - von Rhapsody
      Heute hatte ich meinen ersten Auftrag bei meiner guten Freundin Ally. Meine Praxis war zwar noch nicht geöffnet, doch das würde in den nächsten Tagen passieren.
      Ally hatte mich gebeten, alle ihre Ponys einmal durchzuchecken. Das sollte kein Problem werden.
      Nach einem warmen Begrüßungstee (Kanada im Winter war schrecklich) widmete ich mich zu aller erst Smarty Jones, einem wunderschönen Roanhengst. Neugierig beschnupperte er mich, doch als ich dann ans abtasten ging, wurde er unruhig und zappelte. Trotzdem spürte ich keine ungewöhnlichen Erhebungen und auch die Beine waren, wie man auf dem Röntgenbild gut erkennen konnte.
      Weiter ging es mit Marly’s Pluie, einer Painthorse Stute. Von Ally erfuhr ich, dass sie gern sprang, und untersuchte zuerst die Gelenke. Hier fand sich glücklicherweise nichts; auch beim Abtasten und Augencheck fiel mir nichts Ungewöhnliches auf.
      Der nächste Patient, Skyrim, war mir schon bekannt, denn ich hatte zusammen mit Ally und ihm für das Synchronspringen in ein paar Tagen trainiert. Auch ihn empfand ich als ziemlich neugierig und schlau, denn er fand sofort die Leckerlis in der Tasche meiner dicken Winterjacke. Auch bei ihm konnte ich keine Auffälligkeiten feststellen.
      Siberia, English Love Affair, Never Be und Bacardi Mojito rutschten förmlich nur so durch. Alle drei hatten ihren ersten Tierarztbesuch und wurden sogar gleich noch mit einer Spritze gequält. Als Entschädigung für den kleinen Impfpiekser gab es jedoch selbstgebackene Kräuterleckerlis. Auch bei der hübschen Traberstute Bree war alles in Ordnung.
      Ein Friesenmix namens Classic Cinnamon war dann auch schon mein letzter Kunde. Da der Gute neu auf dem Whitmore Stud war, führte ich gleich eine kleine AKU durch. Seine Gelenke waren in Ordnung, genauso wie die Augen und Zähne. Ich fand außerdem keine besorgniserregenden Hubbel und konnte schließlich mein Zeug wieder ins Auto packen. Allys Angebot, eine Nacht bei ihr zu verbringen, musste ich leider ablehnen – ich musste so schnell wie möglich wieder nach Wales.
    • Samarti
      Whitmore Stud
      Hufkontrolle
      12. Februar 2015 - von Ally
      Heute standen ausnahmsweise mal meine eigenen Pferde an, also stand ich extra früh auf, um alle aus ihren Boxen zu holen und draußen aufzureihen. Als erstes kam Skyrim dran, mein Liebling aus dem Stall; Nicht, dass ich ihn dadurch irgendwie bevorzugen würde. Er bestach bloß durch seine freche Art und auch beim Reiten zeigte er sich bisher prächtig. Ich kontrollierte erst seine Hufe und korrigierte sie danach mit Feile und Messer. Beschlagen wollte ich ihn noch nicht, da er barhuf noch keine Probleme hatte. Nach Skyrim ging es zu Jones, meinem ersten Pferd. Bei ihm wechselte ich nur den Beschlag aus, da seine Hufform schon gut zugeschnitten war. Danach kam Pluie dran, die heute irgendwie hibbelig war, und ich beschloss, sie nach der Hufkontrolle in der Reithalle laufen zu lassen. Bree wartete auch schon ungeduldig auf mich, und nachdem ich auch ihre Hufe korrigiert hatte, führte ich Skyrim, Jones und Pluie schonmal zurück in ihre Boxen. Nach Bree kam Cinn dran, der neue Hengst im Stall. Er zeigte zwar große Hengstmanieren (erst recht, wenn er neben Bree stand), aber heute war er ziemlich ruhig. Nach Cinn kamen die Fohlen dran, die ihre Hufe nur kontrolliert und korrigiert bekamen. Bacardi verhielt sich sehr ruhig und vorbildlich, während Siberia immer wieder ihre Nase irgendwo hin schob und überall herum knabberte. Love war wie immer sehr stürmisch und zappelte die ganze Zeit herum und konnte es nicht erwarten, mit ihrer kleinen Fohlenherde zurück auf die Weide zu kommen. Bee war ähnlich wie ihre beste Freundin drauf, wenn nicht sogar noch schlimmer. Die beiden rasten sofort los, als ich sie zurück auf die Weide ließ, während Siberia und Bacardi zusammen nachtrödelten. Angestrengt ging es dann weiter zu den Zuchtpferden.
    • Samarti
      Whitmore Stud
      Vollgestopfter Sonntag
      14. März 2015 - von Ally
      Es war Sonntag. Jeder andere würde ausschlafen und sich auf den nächsten Tag vorbereiten, denn Montag hieß entweder Schule oder wieder Arbeit. Für mich hieß Sonntag aber, so wie jeder andere Tag in der Woche, um 6 aufstehen und die Pferde füttern. 20 mal zwischen Box und Futterkammer hin und her rennen und das alles bis 7 fertig kriegen, denn um 8 sollten alle Pferde auf die zugehörigen Weiden. Grölend schleppte ich mich aus dem Haupthaus heraus am Büro entlang und begrüßte Colton, mein Mitbewohner und Stallbursche. Ich wunderte mich immer, wie er schon morgens um 6 so wach und fröhlich sein konnte, aber nachdem ich erfuhr, wie viel Kaffee er trank, wurde mir so einiges klar. Er begrüßte mich mit einem freundlichen "Hallo!" und schob mir eine Tasse Kaffee hin. Eigentlich hasste ich Kaffee, aber so oft wie ich früh aufstand, brauchte ich Koffein. Um fünf nach war die komplette Tasse leer und Colton machte sich auf den Weg in die Zuchtstallungen, während ich den langen Spaziergang bis zum großen Offenstall hinter mich brachte. Drei Eimer voller Futter schleppte ich schon hinter mir her und sobald ich die Stalltür öffnete und das Licht anmachte, riefen mir ein paar Pferde entgegen. "Ich hab Hunger!" "Ey S*hlampe, auch mal wieder da?" ... Nein, Scherz, sie wieherten nur, aber könnten sie reden, würden sie genau das sagen. Erst ging es zu Smarty Jones, der mich dankend anprustete, bevor er sein Müsli ins Maul stopfte, und danach zu Marly's Pluie, die neidisch zu Smarty herüber sah, bevor sie ihr eigenes Futter entdeckte. Dann bekam Skyrim seinen Müsli und ich musste neuen holen, bevor auch Bree und Cinn ihr Futter bekommen konnten. Dann stieg ich ins Auto und fuhr hinüber zur Fohlenweide, wo ich Bacardi, Siberia, Love, Bee, Badawi, Nanook und Unitato zusammen auf die große Weide ließ, nachdem sie ihr Futter bekommen hatten. Ich räumte dort im Stall ein wenig auf, bevor es zurück zum Hauptstall ging. Colton sattelte dort gerade Lucero und führte ihn zum Platz und ich entschied mich, Skyrim aus seinem Stall zu holen und ebenfalls zu satteln. Er war brav wie immer, nur ein wenig hibbelig, weil er bisher nur in der Box stand. Zusammen mit Colton ritt ich ihn ein paar Runden, und testete auch seine Dressurgrundlagen wieder aus. Zum Trocken reiten gingen wir eine kleine Runde um den Hof. Dann sattelte ich Marly's Pluie und Bree und ging mit den beiden Ausreiten. Erst auf Pluie und mit Bree als Handpferd, zurück ging es dann auf Bree und mit Pluie als Handpferd.
      Es war jetzt schon 14 Uhr und alle Pferde standen glücklich auf der Weide. Ich entschied mich, wieder zum Fohlenstall zu fahren, wo mich Nanook fröhlich begrüßte. Ich putzte ihn kurz und auch Siberia und Love durften eine kurze Striegelmassage bekommen. Colton kam um circa 15 Uhr herüber und wir nahmen Unitato und Bacardi auf einen kleinen Spaziergang zum See. Es war leider noch zu kalt, um die beiden ins Wasser zu lassen, sie tranken es aber fröhlich. Abends kam ich noch einmal wieder und putzte die Zuchtpferde mit Colton zusammen, dann kamen alle wieder in ihre Boxen mitsamt den Fohlen und ich konnte mich erschöpft in die Dusche stellen.
    • Samarti
      Whitmore Stud
      Ein langer Tag
      25. Mai 2015 - von Ally
      Das Gestüt lag keinen einzigen Tag still. Immer gab es etwas neues zu tun und jeden Tag stand ich mit einer neuen To-Do-Liste auf. Heute war auch keine Ausnahme: Die Boxen des Privatstalls mussten gemistet und der kleine Fohlenoffenstall ebenfalls abgeäppelt werden. Seufzend rollte ich mich aus dem Bett und machte mich an die Arbeit. Im Privatstall waren es nur zwei Boxen, da Nick schon ein paar gemistet hatte, um 8 Uhr ging es dann rüber zum kleinen Fohlenoffenstall. Um 9 fuhr ich dann zurück auf das Hauptgründstück, wo ich die Boxen der Saddlebreds im Zuchtstall mistete. Skyrim freute sich, mich wieder zu sehen, und ich bereitete im Zuchtstall kurz das Futter vor, schüttete es jedem in den Trog und ging dann in den Privatstall, wo alle auch ihr Futter bekamen. Dann ging es zurück zu den Fohlen - zum Glück war der Weg mit dem Auto sehr kurz - und auch die Jungpferde bekamen ihr Futter. Ich und Nick tauschten die Heuballen bei den beiden Fohlenoffenställen aus und Cadence holte Classic Cinnamon aus seiner Box. Um 11 war Hochbetrieb im Stall und langsam trudelten alle Reiter ein. Badawi wurde aus der Box geholt und longiert, Cadence ritt mit Classic Cinnamon auf dem Dressurplatz und Hayley ließ Bree erst laufen, sattelte sie dann und ritt zusammen mit Cadence auf dem Platz. Janina und Anne kümmerten sich um Bacardi und Nanook, die sich um ein wenig Zuwendung freuten, und ich holte mir Never Be und English Love Affair und ließ sie erst etwas laufen, ehe ich mit beiden eine kurze Runde um den Hof drehte. Wir besuchten ebenfalls das Hauptgrundstück und Never Be fand Gefallen an Bree, die am Putzplatz abgesattelt wurde. Dann ging es wieder zurück in den Offenstall und Siberia wurde etwas beschäftigt. Anne longierte dann Unitato und dann ging es im Zuchtstall auch langsam zu. Silenc Dream und Casablanca gingen auf den Platz, Season's Princess wurde longiert und ich schnappte mir Draugsa und drehte mit ihr draußen eine kleine Runde. Während Yanetha, Fine Frenzy und Laurencio ebenfalls bewegt wurden, holte ich Skyrim aus seiner Box und putzte ihn gründlich, ehe ich auch mit ihm nach draußen ging. Ich drehte allerdings eine etwas größere Runde mit ihm und wir gingen auch kurz am See vorbei. Um 16 Uhr wurde es etwas stiller im Stall und ich stellte alle Pferde auf die Weide.
      Um 22 Uhr wurde es sehr langsam dunkel und ich holte alle Pferde wieder rein. Ein paar der Privatpferde durften in den Offenstall, die meisten blieben allerdings in ihren Boxen. Schnaufend ließ ich mir um 23 Uhr ein Bad ein und um 24 Uhr lag ich schnarchend im Bett.
    • Samarti
      Whitmore Stud
      Kurzer Besuch
      03. Dezember 2015 - von Ally
      Heute ging ich zu Ela. Elisa hatte ihr diesen Spitznamen gegeben, weil es kurz für English Love Affair war. Sie war etwas herangewachsen. Ich band sie an, putzte sie und führte sie dann in die Halle, weil es zu kalt draußen war. Ich machte etwas Schrecktraining mit ihr, mit einer raschelnden Plastiktüte. Ich warf Plastikflaschen umher und in genau diesem Moment kam Elisa rein. Sie beobachtete kurz, wie ich eine Flasche warf, und rief dann: "Was zum Teufel machst du da?" Ela erschrak und wich zurück, riss mir den Strick aus dem Arm und fetzte weg. "Na toll." Ich und Elisa redeten kurz, dann holte ich Ela wieder rein und gab ihr zwei Karotten als Belohnung.
      Danach fegte ich die Stallgasse, füllte überall Wasser nach und äppelte die Paddocks ab.
      Nach einer Zeit war ich fertig und fuhr nach Hause.
      Ich duschte.
    • Samarti
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      Neues Jahr, neues Glück
      15. Februar 2016
      Mit Sicherheit hatte ich schon wieder über die Hälfte meiner Pferde aussortiert. Was am Anfang ziemlich gemein klang, war allerdings gar nicht so gemeint.
      Viele geblieben waren allerdings nicht. Von Ace of Clubs hatte ich mich nicht trennen können, genauso wie von Audio Delite at Low Fidelity, Romantica, Trés Jolie und auch Ocean Water. Die Damen würden auf jeden Fall erst einmal bleiben, ebenso wie Liluye und Hall of Fame CU.
      Bei den Hengsten sah das da schon anders aus: Hier hatte ich nur noch sechs, und bei zweien war ich mir nicht einmal mehr ganz sicher. Momentan bestand der Hengststall allerdings nur noch aus Avanti, Azrael, Intoxicated, Tenacious, Levi und Cardillac. Besonders letzterer würde es mir wahrscheinlich nicht wirklich verzeihen, würde ich ihm Umzugsstress antun.
      Die Kleinen fielen mir besonders schwer. Aponi und Pamuya blieben auf jeden Fall, genau wie Nessaja. Von Beverly und Pina könnte ich mich auch nicht trennen, Chesmu würde auch dort bleiben, wo er hin gehörte. English Love Affair war zwar noch nicht so lange hier, aber bei ihr war ich mir schon wieder nicht mehr so sicher. Auch Vendetta müsste ich mir noch einmal durch den Kopf gehen lassen.
      Alles in allem war es schon wieder eine ziemliche Bestandsverkleinerung gewesen, die ich hier hatte über mich ergehen lassen. Aber hey, anscheinend brauchte ich das einmal im Jahr.
    • Gwen
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      Frühlingsgefühle
      22. März 2016
      Ich war nicht die einzige, die sich über die ersten Frühjahrsblüher und den Sonnenschein freute. Auch meine Pferde genossen es sichtlich und mit ihnen gingen an solchen Tagen auch mal die Gefühle durch. Die Stuten waren da meist noch ganz akzeptabel, aber die Hengste und ihre Frühlingsgefühle… Da konnte man nur den Kopf schütteln. Avenger war da besonders einer der Kandidaten, welcher mich auf die Palme brachte.
      Schon heute beim von der Weide holen und beim Putzen war er ätzend gewesen. Er war nur am Zappeln gewesen, unruhig und nervig. Ich hatte gar nicht gewusst, dass der sonst so stille Hengst so eine ohrenbetäubende Stimme haben konnte, aber ja, die konnte er haben. Nun hatte ich ihn aber schon einmal geputzt, da wollte ich auch etwas mit ihm machen.
      Aus den Frühlingsgründen ging es aber direkt in die Halle, auch wenn ich den Sonnenschein echt lieber auf dem Platz genossen hätte, aber da wäre er mir am Ende auch noch abgehauen. Schon in der Halle war es schwer genug, die Aufmerksamkeit von Avenger zu erhaschen. Deshalb übte ich viel das Führen von beiden Seiten, das Rückwärtsrichten und das Halten. So bekam ich den Hengst langsam auf meine Seite, so dass wir auch an unseren Seitengängen weiterüben konnten.
      Ebenso machte ich noch ein wenig bei der Stellung und Biegung weiter, welche Avenger besonders auf der rechten Hand schwer fiel, schrecklich, wenn alle deine Pferde Linkshänder waren, ob sie sich da an mich anpassten? Na hoffentlich nicht. Zum Ende hin machte Avenger jedenfalls für seine Verhältnisse ganz akzeptabel mit, so dass es für ihn zur Belohnung wieder auf die Weide ging.
      Ich war aber auch ehrlich gesagt ganz froh, den Clown nun wieder los zu haben und ich fragte mich immer noch, was mich geritten hatte, diesen Kerl in meinen Stall zu lassen. Hätte ich ihn damals nur einer Rettungsorganisation überlassen, das wäre einfacher gewesen. Genauso kompliziert war mein erstes eigens gezüchtetes Fohlen:
      So langsam entwöhnte ich Nuriya erfolgreich, aber sie war manchmal wirklich noch wortwörtlich am Schreien, so dass ich spontan einen Entschluss gefasst hatte, Nuriya würde den Sommer auf Townsend Acres verbringen. Fehlen würde es ihr dort an nichts. Ich würde sie auch regelmäßig besuchen, aber sie würde einmal komplett weg von ihrer Mama sein und ich konnte endlich mal wieder meine Ruhe haben.
      Die letzten Monate hatten wir schon fleißig das Fohlen-ABC geübt, damit mein Fohlen Elisa nicht auf den Keks gehen würde, sondern sich ganz unauffällig in den Alltag miteinbrachte und der würde ab heute losgehen, denn heute war der Umzug! Nuriya wusste noch nichts von ihrem Glück und schien auch nichts zu ahnen, als ich sie von der Weide holte und dann in aller Ruhe putzte und fertig machte.
      Ich verpackte den Umzug als Spaziergang und so marschierte das Fohlen neugierig neben mir her durch den Wald, bis wir vor den Toren von Townsend Acres standen. Elisa erwartete uns bereits, ich hatte ihr vorhin schon Bescheid gegeben, wann wir da sein würden. Da wir es einfach halten wollten, würde Nuriya ins kalte Wasser geworfen werden.
      Für die kommenden Monate hatte sie drei andere Stutfohlen an ihrer Seite und die standen schon auf ihrer schönen großen Weide und tobten gerade über das grüne Gras. Nuriya beobachtete sie aufmerksam, wirkte aber doch sehr schüchtern. Es dauerte nicht lange, bis die anderen sie entdeckten und an den Zaun getrabt kamen, um den Neuling anzuglotzen und anzuschnuppern.
      Das kalte Wasser kam für Nuriya dann in dem Moment, als ich sie auf die Weide ließ und hinter ihr das Gatter schloss. Natürlich befand ich mich auf der anderen Seite ohne Fohlen, so dass mich keine umrempeln konnte. Nuriya stand wie angewurzelt da, während die anderen neugierig näher kamen und sie beschnupperten.
      Pamuya, Elisas charakterlich unscheinbares Reitponyfohlen, war die Chefin der Herde und dementsprechend kontrollierte sie auch als erstes den Neuankömmling. Witzigerweise verstanden sie sich auf Anhieb und so war Nuriyas Aufenthaltserlaubnis schon so gut wie gesichert. Als nächstes durften dann auch Aponi und English Love Affair einmal Hallo sagen, ehe die vier urplötzlich im Galopp losschossen und über die Weide jagten.
      „Perfekt, problemloser hätte es nicht werden können“, meinte Elisa zufrieden und musterte ihre Fohlen. „Ausländern stets aufgeschlossen“, fügte sie grinsend hinzu. Die „Ein New Forest unter DRPs“-Witze hatte ich mir jetzt schon zur Genüge einverleiben dürfen, so dass ich nur genervt mit den Augen rollte und Elisa nur keinen Knuff in die Seite gab, weil ich zu einem kostenlosen (und späten) Frühstück eingeladen wurde, was ich mir natürlich nicht verspielen wollte.
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  • Album:
    3 - Pferde im Ruhestand
    Hochgeladen von:
    Samarti
    Datum:
    3 Dez. 2015
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    Kommentare:
    8

    EXIF Data

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  • Von: Unbekannt
    Aus der: Unbekannt
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    Rasse: Deutsches Reitpony
    Geschlecht: Stute
    Alter: 2 Jahre
    Farbe: Fuchs mit Splash
    Stockmaß: wird ca. 1,44 m
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    Beschreibung:
    Love stiftet immer Unsinn an und viele würde es nicht wundern, wenn wegen ihr irgendwann mal alle Pferde auf dem Hof herumstehen und nicht mehr in den ursprünglichen Boxen. Sie ist nämlich sehr schlau und sobald Siberia einmal das Schloss der Weide öffnete, kopierte sie sofort ihr Vorgehen und konnte nach ein paar Minuten schon jedes einzelne Tor öffnen. Außerdem ist sie extrem frech und hinterhältig - Hat man ein paar Leckerlis in den Taschen, werden die einem sofort gestohlen. Denn auch Reißverschlüsse kann sie gut aufmachen. Sie ist die beste Freundin von Bee und die beiden sind unzertrennlich: Sobald eine mehr als zehn Meter entfernt ist, kommt die andere nach oder sie wiehern sich gegenseitig zu. Deswegen ist es unmöglich, eine von den beiden auf der Weide und die andere in der Box zu halten.
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    Ersteller: Samarti
    Besitzer: Samarti
    Vorkaufsrecht: Samarti
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    Springen E - Dressur E
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