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Sosox3

Emilia| Knappstrupper x Berber

Name: EmiliaSpitzname: Emiliy, AmiGeschlecht: StuteSire: Thorondor Dam: EmbassyAlter: 07.12.2008Rasse: Berber-Knappstruper Mix Farbe: TigerscheckeAbzeichen: schwarze breite Blesse, 3x weiß gestiefeltGröße: 154cmDisziplinen:Dressur: ESpringen: EFahren: EMillitary: ADistanz: AWestern: ERennen: EShow's und Gewinne:1. Platz 167. MilitaryturnierBesitzer: Sosox3Pfleger: -Ersteller: AmiVKR:-Pferdewert: 4315Hufschmied: Baleaz - nächster Termin: Dezember 2013Ausbilder: IceLandGirlBeschreibung:Emilia ist eine ausdrucksstarke und dynamische Jungstute. Emilia steht noch in der Ausbildung und zeigt sich sowohl im Dressurviereck als auch am Sprung als gelehrige Schülerin. Ihre Stärke ist eindeutig die Springerei.Emilia besitzt ein zuckersüßes Wesen, ist sehr verschmust und Menschenbezogen. Sie versteht sich gut mit anderen Pferden und lebt im Sommer in Herdenhaltung.

Emilia| Knappstrupper x Berber
Sosox3, 26 März 2013
    • Sosox3
      !!!Ein großes Hallo für Emilia und Byjumi!!!

      Aufgeregt fuhr ich auf Flooohs Hof, wo sie schon mit der hübschen Islandstute bereit stand. Ich stieg aus und begrüßte beide herzlich. ich nahm Byjumi an den Strick und führte sie in den Transporter. Sie ging brav neben mir her und machte beim Verladen keinerlei Probleme. Stolz tätschelte ich sie, dann holte ich ihren alten Sattel und die Trense und besprach den bürokratischen Kram mit Floooh. Anschließend stieg ich in den Wagen und fuhr weiter zu Gypsie, denn dort wollte ich Emilia, eine weitere Zuchtstute abholen. Emilia war eine hübsche Tiegerscheckin, die die Scheckung weitervererbte. So konnten sosox3 und ich etwas Farbe in die Zucht bringen. Auch mit Gypsie sprach ich alles ab und führte Emilia die Rampe hoch, diese zuckte nicht mal mit den Ohren. Ich war sehr erfreut darüber. Im Transporter beschnüffelten sich milia und Byjumi ausgiebig. Byjumi legte die Ohren an und ich hoffte nur, dass während der Fahrt alles gut ging. Doch meine Bedenken waren umsonst, denn Emilia nd Byjumi verstanden sich recht gut.
      Zu Hause lud ich die beiden aus und brachte sie erst einmal zusammen auf die Weide. Beide tobten zusammen, als kannten sie sich schon ehwig. Dies war wohl der Anfang einer innigen Freunschaft.
    • Sosox3
      Sammelpflegebericht für alle Pferde


      Am gestrigen Tag war ich von 99Cowgirly99 angerufen und gefragt worden, ob ich heute ihre Pferde pflegen könne. Natürlich sagte ich sofort zu und machte mich heute nun auf den Weg zu ihr. Der kleine Hof war etwas versteckt gelegen, daher fand ich ihn nicht so leicht. Doch dann war ich da und schaute mich zuerst einmal um. Mir fielen sofort die großen saftigen Weiden ins Auge und dann der schick aufgemachte Stall. Ich trat ein und mir stieg sofort der wohlvertraute Pferdegeruch in die Nase. "Ja dann wollen wir Mal" sagte ich in den Raum hinein und suchte das schwarze Brett, an dem mir 99Cowgily99 einen Fütterungsplan hinterlassen haben wollte. Das schwarze Brett fand sich dann in der Nähe des Halleneingangs und ich nahm den Fütterungsplan ab. "Hey, life! Schön, dass du den Zettel gefunden hast! Ich wollte dir erst einmal kurz etwas allgemeines sagen: Alle Pferde müssen heute gemistet werden. Wenn du zum reiten Sättel, Trensen etc. brauchst, findest du diese in der Sattelkammer mit Namensschilder an den Haltern befestigt. Die Sattelkammer liegt gleich, wenn du reinkamst die erste Tür links. Die Futterkammer ist die Tür, wenn du die ganze Stallgasse durchgehst hinten rechts. An den Ställen stehen überall die Namen der Pferde. Alle Pferde bekommen Heu. Ich verlass mich einfach mal auf dich und denke, dass du die Menge selbst einschätzen kannst. Sonst bekommen die Pferde(nicht die Ponys) alle eine Schippe Pellets und zwei Schippen Zuckerrübenschnitzel. Die Ponys bekommen nur Zuckerrübenschnitzel." Gut, damit würde ich fertig werden. Flott ging ich zur Futterkammer und fing an den Ballenheu zu zerlegen. Immer wenn ich einen Haufen fertig hatte, schob ich es dem Pferd zu in die Box, für das ich es gemacht hatte. Das Rupfen des Heus war eine Mühselige Angelegenheit, dich jedoch nur zu gut kannte. Bald war die Luft erfüllt vom Geräusch Mahlender Pferdekiefer und dem Geruch nach frischem Heu. So machte ich mich ans Füttern mit Kraftfutter. Ich öffnete die Futtertonnen und tat jedem Pferd und Pony das in den Trog, was mir 99Cowgirly99 gesagt hatte. Als alle Pferde gefüttert waren, füllte ich die Zeit, in der die Pferde fraßen damit, dass ich einen Schubkarren und eine Forke suchte. Beides fand ich draußen und nahm es mit auf die Stallgassen, wo ich es am Rand abstellte. Bevor ich die Pferde auf die Wieden lassen würde, kontrollierte ich dir Zäune. Dann ging ich in die Sattelkammer und holte die Halfter für die ersten beiden Pferde heraus. Es waren die für die beiden Quaterhorse- Stuten Mixxi und Little Star. Beide holte ich aus ihren Boxen und machte ihre Hufen sauber, damit sie den Dreck nicht über den ganzen Hof verteilten. Dann brachte ich sie zusammen auf die Stutenkoppel und lief zurück zum Stall, wo ich mir die nächsten beiden Halfter holte. Behind the Name und What a Feeling K beziehungsweise Donna sollten als nächstes auf die Weide zu Mixxi und Little Star kommen. Auch ihnen säuberte ich die Hufe vorher und brachte sie dann zu den anderen auf die Koppel. Nun warteten von den Stuten nur noch Emilia und Little Memories darauf endlich den morgendlichen Wind um den Nüstern spüren zu dürfen. Doch erst wurden auch bei diesen beiden die Hufe gründlichst ausgekratzt, bevor sie die Stutenherde aufmischen durften. Eine Weile lang beobachtete ich das Treiben der sechs Stuten. Die eine wälzte sich hier, die anderen beknabberten sich da, doch die meisten hatten schon die Nase am Boden und rupften das saftige Gras aus dem Boden.
      Mein Weg führte mich dann zurück zum Stall um auch die Hengste herauszulassen. Zuerst holte ich Liebeskummer und Brookton aus ihren Boxen. Brookton döste dabei weg, als er, während ich Liebeskummer die Hufe machte, selbst darauf wartete, die hufe gesäubert zu kriegen und endlich auf die Weide zu dürfen. Als beide sauber waren, durften sie als erste auf die Hengstkoppel, was sie ausnutzten um den Stuten ohne viel Konkurrenz zu imponieren. Kopfschüttelnd ging ich zurück zum Stall und holte vorerst die letzten zwei Hengste, die Jetzt auf die Weide kamen: Georgian Summer und Dondi. Auch sie mussten die Prozedur der Hufpflege erst über sich ergehen lassen, bevor ich sie zu Liebeskummer und Brookton auf die Koppel ließ.
      Nur The Big Geronimo stand jetzt noch im Stall. Aus dem einfachen Grund, weil ich mit ihm zuerst heute arbeiten wollte. Ein wenig Training an der Doppellonge sollte er heute bekommen. Geronimo schien verärgert darüber, noch allein im Stall zu stehen und scharrte ungeduldig mit den Hufen an der Tür im Stroh. Mit tiefer Stimmer redete ich auf den Shetlandponyhengst ein und streifte ihm dann sein Halfter über. Auf der Stallgasse angekommen, band ich den Zwerg an und begann ihn zu putzen. Trotz, dass er nicht der Größte war, brauchte ich bei ihm nicht weniger lange zu putzen, als bei einem Pferd, denn er hatte sich ordentlich dreckig gemacht. Auch auf der Stallgasse scharrt er weiter. Ich gab ihm immer dann, wenn er gerade wieder anfangen wollte einen sanften, aber bestimmten Klaps vorne auf die Brust. Am Anfang riss er dabei immer erst den Kopf hach und dann unterließ er das Scharren auch ganz, denn es nützte nichts, weder ihm, noch mir und außerdem litten seine Hufe darunter. Schließlich war Geronimo sauber und ich legte ihm einen Longiergurt an, holte eine Doppellonge und trenste ihn auf. Mit der Peitsche in der einen, Geronimo in der anderen Hand, gingen wir auf den Platz nach draußen. Das Gatter schloss ich hinter uns und legte die Peitsche zuerst in die Mitte des Zirkels, auf dem ich den kleinen Hengst dann anfing zu longieren. Schnell merkte ich jedoch, dass ich die Peitsche benötigte, weil Geronimo sonst fast einschlief und nahm sie wieder dazu. Ab da arbeitete er fleißig mit und versuchte immerzu das beste draus zu machen, egal, was ich ihm "sagte", was er zu tun und zu lassen hatte. Bald war er nach vielen Handwechseln und verschiedenen Übungen nass geschwitzt und schien etwas erschöpft. Da beendete ich für ihn das Training für heute. Er hatte es soweit eigentlich sehr gut gemacht. Mir waren seine für ein Shetlandpony sehr schönen Gangarten sehr ins Auge gestochen und hatten mich beeindruckt. So führte ich den kleinen trocken und wie verließen dann wieder den Reitplatz und kehrten auf die Stallgasse zurück, wo ich ihm das Longierzeug und die Trense abnahm, seine Hufen machte und mit einem Nassen Schwamm über die Schweißflecken ging. Die Abkühlung tat im mit Sicherheit gut. Er war als erster heute fertig mit dem Training und konnte den Rest seines Tages bei den anderen Hengsten auf der Koppel zubringen.
      Jetzt entschied ich mich dazu erst die Ställe zu misten, bevor ich mit dem nächsten Pferd arbeitete. Ich holte mit der Forke allen Mist und alles dreckige Stroh aus jeder Einzelnen Box und den Schubkarren, den ich immer wieder ausleeren musste, weil einfach nicht so viel hineinpasste. Es kam mir vor, als wäre eine Ewigkeit an Zeit verstrichen, ich alle Boxen "sauber" hatte und sie nur noch mit neuem, frischem Stroh aufzustreuen brauchte. Dann war auch das erledigt und ich machte mich daran alles gebrauchte wieder wegzuräumen und dann einmal die Stallgasse zu fegen.
      Ich hatte von 99Cowgirly99 gehört, dass viele von ihren Pferden das Springen liebten. So baute ich in der Halle einen Parcours zum Freispringen auf. Ein Steilsprung, dann ein flacher Ochser, wieder ein Steil und zum Krönenden Abschluss ein höherer Ochser. Natürlich baute ich erst einmal die Sprünge recht tief, um sie dann den verschiedenen Pferden im Niveau anpassen zu können. Ich entschied mich dazu, zuerst Behind the Name springen zu lassen. Dazu musste ich sie erst einmal von der Stutenkoppel pflücken. Als ich davor stand, war ich hilflos überfragt, wer denn jetzt Name war. Also lief ich noch einmal zurück zum Stall um auf ihr Boxenschild zu gucken, was mir dann Aufschluss darüber gab, wer Name war. Achja- die braune Welsh Stute" sagte ich zu mir selbst. Nun fand ich sie problemlos unter den Stuten heraus und brachte sie auf die Stallgasse, wo ich sie ordentlich putzte und mich auch Hufen und ihrem Langhaar widmete. Dann trenste ich sie auf und nahm die Kleine am Strick mit in die Reithalle. Ich hatte mich auch eine Gerte mitgenommen, falls sie nicht springen wollte, doch eigentlich hatte ich da wenig bedenken. Dann ließ ich sie laufen, als ich die Hallentür hinter uns geschlossen hatte und ließ sie erst einmal zum warm werden ein paar Runden innen vorbei an den Fangständern Schritt gehen, dann traben und schließlich galoppieren nach ein- zwei Handwechseln führte ich Name dann an die Sprünge heran, die sie sofort gerne sprang. Das wiederholten wir ein paar Mal, bis ich sie locker noch einmal Traben ließ und sie danach trocken führte. Sie hatte ihre Arbeit gut gemacht und verdiente dafür Lob. Auf der Stallgasse trenste ich sie wieder ab und machte nochmals ihre Hufen und ging auch ihr mit einem nassen Schwamm über die Schweißflecken. Draußen die Sonne hatte schon ordentlich an Kraft gewonnen, sodass Name schnell trockenen würde. Auch sie entließ ich dann auf die Koppel, auf die Stutenkoppel. Liebeskummers Halfter hatte ich schon in der anderen Hand und holten den Hengst dann von der Wiese. Er war unverwechselbar, wegen seiner Scheckung. Eine Ähnliche hatte ich noch bei keinem andere Pferd zu sehen bekommen. Ein schöner Winterrappe mit dem Splashed Gen gesegnet, einfach wunderbar. Das machte ihn fast nur noch größer, obwohl seine normale Größe auch schon bemerkenswert war. Er ließ sich gerne Putzen und fertig machen. Dann ging es in die Halle, wo ich auch ihn frei ließ. Der Große ließ erst einmal alle überschüssige Energie heraus und tobte durch die Halle. Einen Buckler hier, ein austreten da und wieder ein Bocksprung hier. Kopfschüttelnd fing ich an auf ihn einzureden um ihn ein bisschen ruhiger zu bekommen. Ich wollte ihn erst einmal warm werden lassen und innen an den Sprüngen vorbeitraben lassen, doch als ich ihn trieb nahm er sofort alle Sprünge gern. Sie waren für ihn natürlich ein Klacks, weil vorher hier Name am Sprung gewesen war und der etwa einen halben Meter kleiner war als Liebeskummer. Damit er nicht schon wieder die Sprünge nahm, sondern sich erst aufwärmte zog ich sofort die Sprünge hoch, sodass er unmöglich freiwillig diese Sprünge nehmen würde. Dann konnte ich ihn erst einmal aufwärmen und wieder ruhig bekommen.. Als ich beschloss, dass er warm genug war, führte ich ihn an die Sprünge heran, die er mit bester Manier nahm. Wir wiederholten es ein paar Male und immer ließ er die Stangen liegen und berührte sie auch nicht. Ich lobte ihn dafür und ließ ihn locker wieder Traben und führte schließlich auch diesen Hengst trocken. Er genoss es, als wir wieder auf der Stallgasse angekommen waren, ich ihm die Hufe ausgekratzt hatte und ihn nun mir einem nassen Schwamm die verschwitzten Stellen abrieb. Nun schnappte ich mir Dondis Halfter und hielt Ausschau nach dem Schecken, als ich Liebeskummer zu den anderen wieder auf die Wiese brachte. Dan hatte ich in am Strick und nahm den kleinen mit auf die Stallgasse, wo ich ihn gründlichst putzte und wienerte. Dann bekam auch er die Trense auf und wurde von mir in die Halle geführt. Dort wärmte ich ihn in allen Grundgangarten auf und baute dann die Sprünge wieder weiter runter, um ihn nicht gleich zu überfordern. Ich musste etwas nachtreiben, als ich Dondi das erste Mal an die Sprünge heranführte, weil er langsamer wurde, als er auf den ersten Sprung zukam und bei diesem Tempo verweigert hätte. Die nächsten paar Male sprang er ohne "Wiederrede" und mit fantastischer Beinarbeit. Ich zog die Sprünge noch ein wenig höher, um noch mehr von seinem Talent aus ihm herauszukitzeln. Er sprang einfach nur fantastisch. Dann hatte er sich das Ende seines Trainings verdient und ich führte ich trocken, nachdem er locker war. Er schnaubte einige Male selbstzufrieden vor sich hin und dann brachte ich ihn wieder auf die Stallgasse, wo ich ihm die Trense abnahm. Noch bevor ich ihm das Halfter überstreifen konnte, scheuerte sich Dondi erst einmal. Ich legte ihm den Strick um den Hals, damit er nicht abhauen konnte und halfterte ihn dann auf, als er fertig war mit Scheuern. Nachdem ich seine Hufe gesäubert und die Schweißflecken weggewaschen hatte, tobte er sich auf der Koppel noch einmal so richtig aus und mischte dabei die Gaze Hengstherde auf. Zusammen galoppierten sie über die Weide und machten Bocksprüngen und schlugen spielerisch nacheinander aus.
      Ich wandte mich Mixxi zu, die heute als letzte Freispringen durfte. Sie hatte eine echt tolle Mähne, die mir sofort ins Auge stach, so schön dick und doch seidig, wunderbar. Ich führte die Quaterhorse- Stute in den Stall, um sie dort zu putzen. Dort nahm mir vor gleich, nachdem ich sie bewegt hatte, einmal die Stallgasse zu fegen, denn hier türmten sich schon fast die Haare und der Staub, der aus den Fellen der Pferde herausfiel. Auch bei Mixxi war das nicht anders. Si staubte ordentlich, doch bald hatte ich ein einigermaßenes Ergebnis erzielt. Auch ihre Trense holte ich, legte sie ihr an und brachte sie in die Halle zum Freispringen. Als sie warm wurde, betrachtete ich die Scheckung der Stute genauer. Interessant, wie sie noch am Hals Punkte hatte und dann zu einem Overo auslief. Noch dazu war sie Falbe und hatte einen Zweifarbigen Schweif. So etwas hatte ich selten gesehen. Im Trab schien Mixxi etwas träge und ich hoffte, das würde sich legen, sobald sie an den Sprung kam, doch schon im Galopp zeigte sie weitaus mehr Enthusiasmus. So ließ ich sie springen und da Quaterhorses nicht dazu gezüchtet waren machte sie ihre Sache wirklich gut. Ein- zweimal riss einen Sprung und der letzte Ochser machte ihr sehr zu schaffen. Daher beendete ich das Training frühzeitig und führte Mixxi mit Lobenden Worten trocken. Schnell hatte ich sie abgetrenst, die Hufe gesäubert und sie mit dem Schwamm abgerubbelt, da brachte ich sie auch schon wieder auf die Wiese, wo sie sich direkt an der sandigsten Stelle vorne im Eingang wälzte. Sie zauberte mir ein Lächeln auf die Lippen und verschmitzt dachte ich bei mir "Wie gut, dass ich sie nicht als nächste zu putzen habe. Doch bevor ich mit ihr gearbeitet hatte, hatte sie nicht ganz viel anders ausgesehen. Als nächstes baute ich rasch die Sprünge wieder weg und holte dann What a Feeling K beziehungsweise Donna und Little Memories von der Weide. Sie schienen sich recht gut zu vertragen. Deshalb wollte ich mit den beiden einen kleinen Ausritt wagen. Donna wollte ich als Handpferd mit nehmen. Es dauerte eine Weile bis ich endlich beide komplett sauber hatte und sie weiter fertig machen konnte, doch das ging dann recht Flott. Bald war Memories gesattelt und getrenst und auch Donna hatte eine Trense auf, in die ich eine Longierbrille eingehakt hatte und daran einen Strick befestigt hatte. Ich gurtete Memories nochmals nach bevor ich aufsteigen wollte, denn das Nachgurten mit Handpferd hatte sich bisher für nicht immer ganz leicht erwiesen. Dann gingen wir drei nach draußen, ich stieg auf und wir trotteten los. Zuerst einen Feldweg entland, der zu unserer linken von einem kleinen Bachlauf und zu unserer rechten von einem hoch in der Blüte stehendem Weizenfeld gesäumt war. Wir ritten weiter und bogen bald rechts, bald links ab und schließlich hatten wir vereinzelte Bäume, die uns Schatten spendeten. Plötzlich hüpfte ein Kaninchen unerwartet aus dem Graß und sprang vor die Pferde. Donna machte einen Satz zur Seite und Memories riss den Kopf nach oben. Ein wenig redete ich den beiden gut zu und schon waren beide wieder die ruhe selbst. Nun trabten wir ein Stückchen und gingen schließlich wieder Schritt. Ich wollte keine ganz große Runde reiten, trabte nochmals und schlug dann wieder im Schritt den Weg zum Hof zurück ein. Fast beim Hof angekommen, wieherte Memories leise. Es klang ähnlich wie dieser Ruf, mit denen Mutterstuten ihre Fohlen liebkosen. Als Antwort wieherten einige der anderen Stuten von der Weide aus zurück. Die Hengste hoben nur kurz den Kopf und auch der ein- oder andere Brummelte Memories entgegen. Sie schien recht hoch in der Rangordnung zu stehen, denn alle Pferde hatte reichlich Respekt vor ihr. Endlich waren wir wieder beim Stall und ich stellte die beiden Stuten wieder auf die Stallgasse um sie von Zaumzeugen und dem Sattel zu befreien. Während des Ausritts waren beide etwas dreckig geworden, sodass ich mich dazu entschloss sie abzuspritzen. Die Abkühlung schien beiden wohl zu bekommen und dann waren sie auch wieder sauber. Ich kratzte ihnen nur noch schnell die Hufe aus und stellte sie dann wieder zurück auf die Koppel.
      Das Halfter von Georgian Summer in der Hand schritt ich über die Wiese um ihn zu holen. Doch er ließ sich zuerst gar nicht, dann nur ungern einfangen. Ich auch er musste heute seine Bewegung kriegen und trainiert werden. Ich würde ihn erst etwas frei longieren und dann etwas Führtraining mit dem Hengst machen. Wir schlenderten zur Stallgasse und ich säuberte Summer. Dann betraten wir beide die halle. Er trug noch das Halfter und ich hatte mir eine Dressurgerte mitgenommen. Ich fing an frei mit ihm zu arbeiten und er arbeitete willig mit. Dann fing ich ihn ein und begann mit dem Führtraining. Erst neben mir auf Schulterhöhe herlaufen. Dann gemeinsam stehen bleiben, Rückwärtsrichten, Seitwärtsgänge. All das schien er bereits zu kennen und war ziemlich unbeeindruckt. Er hatte sein Training für heute überstanden. ER war nicht nass sondern eher mental erschöpft, als ich ihn, nachdem ich ihm die hufe gesäubert hatte zurück zu den anderen Hengsten stellte. Auch Little Star, die andere Quaterhorse- Stute musste ein ähnliches Führtraining über sich ergehen lassen, dem das Freilongieren vorherging. Sie tat sich jedoch weitaus schwerer damit, als der kleine Hengst Summer. Star klebte wie eine Klette an mir und fand einfach nicht die Distanz zu mir, die für die Übungen nötig waren. Als sie ihr bestes gegeben hatte, schloss ich das Training für heute und brachte sie wieder heraus, kratzte ihr Hufe aus und plapperte sie zu, dass ich Verständnis für sie hätte in Hinsicht auf ihre Leistung und so weiter und so fort. Doch dann musste ich sie wieder wegstellen, schließlich warteten noch zwei Pferde darauf bewegt zu werden. Erst holte ich Emilia, die Knappstruppermixstute und putzte sie grünlich. Einige dieser hässlichen gelben Flecken, die man bei Schimmeln oft sah, hatte sie am Bauchfell und an den Beinen. Wie immer, obwohl ich mir Mühe gab, gingen sie nicht weg. Dann holte ich Trense und legte ihr den Sattel auf. Etwas Dressurarbeit würde ihr gut tun. Als wir in der Halle waren, und ich aufgestiegen war, begann ich mit lösenden Übungen im Schritt, dann gurtete ich nach und trabte leicht. Sie hatte federnde Gänge und einen guten Schwung. Wir ritten viele Handwechsel und gebogene Linien, damit sie locker wurde. Bald nahm ich sie auf und saß erst aus, dann galoppierte ich sie an. Ich kombinierte die verschiedenen Gangarten und Übungen miteinander, um sie bestmöglichst zu beschäftigen und zu fordern. Wir probierten den Außengalopp, Vor- und Hinterhandwendungen und Seitwärtsgänge im Schritt und Trab. Einiges verstand und kannte sie, anderes nicht. Mit den Vorhandwendungen tat sie sich etwas schwer, doch nach ein paar mal Üben war sie sich sicherer in dem, was sie tat. Dann beendete ich das Training, um den Erfolg etwas verstanden zu haben an das Ende einer Trainingseinheit zu setzen. Emilia schnaubte ab und ich ließ die Zügel mir aus der Hand kauen. Wir parierten durch zum Schritt und ich lobte die Stute ausgiebig. Auch sie spritzte ich ganz ab, weil sie Schweißnass war und machte ihr die Hufen. Sie döste während dessen weg und war dann dankbar, wieder bei den anderen auf der Weide zu stehen. Der letzte für heute war Brookton ein Vollblüter, der englisch geritten war. Ich hatte bisher noch nie einen Vollblüter in der Dressur unter mir gehabt und hatte mir ihn deshalb für ganz zum Schluss "aufgehoben". Er folgte mir gerne auf die Stallgasse und ließ sie vorm reiten putzen und satteln. Dann waren wir in der Halle und auch ihn begann ich erst im Schritt zu lösen und gurtete dann nach. Im Trab merkte ich schon seinen immensen Vorwärtsdrang. Er brauchte Beschäftigung und wollte gefordert werden. Ich versuchte ihn mit allen mitteln der Kunst zu Beschäftigen durch Handwechsel, viele verschiedene Bahnfiguren, Wechseln der Gangart, Tempiwechsel in einer Gangart und vieles mehr, als ich aussaß, merkte ich schon, wie kribbelig er wurde, weil er ahnte, dass ich gleich den Galopp dazunehmen würde. Deshalb arbeitete ich ihn auch erst einmal noch, während ich aussaß ordentlich und galoppierte dann, wann er es nicht erwartet hätte an. Zuerst galoppierte er nur etwas zu schnell und zog den Kopf etwas hoch. Als ich ihm die Zügel etwas vorgab, um den Kopf weiter herunter zu bekommen, fing der kleine Witzbold an zu buckeln. Ich setzte mich direkt hin, sorgte dafür, dass er den Kopf herunternahm und arbeitete weiter. Ich wusste genau, dass Schimpfen oder Ausrasten nichts brachte, sondern nur Geduld und Wiederholung bei so etwas half. Also saß ich es jedes Mal wieder aus, wenn er zu buckeln oder Boken anfing und dann unterließ er es auch. Damit beendete ich das Training und ritt ihn trocken. Nachdem er wieder auf der Stallgase stand und ich ihn Abgespritzt hatte, war er der erste, den ich wieder in die Box stellte. Verärgert darüber, allein im Stall stehen zu müssen, trat er gegen die Boxentür. Ich beeilte mich Liebeskummer und Dondi von der Wiese in den Stall zu bringen und damit Brookton zu beruhigen. Auch The Big Geronimo und Georgian Summer standen im Nu im Stall. Schon waren alle Hengste drinnen und ich machte mich daran auch die Stuten reinzuholen. Als erstes Mixxi und Little Star, dann What a Feeling K und Behind the Name und zuletzt Little Memories und Emilia.
      Nun waren alle Pferde im Stall und ich fütterte zuerst wieder allen Heu. Als das erledigt war, schnappte ich mir den Apple Boy und einen Schubkarren und Äppelte die Weiden ab. Es dauerte eine Weile, sodass, als ich in den Stall kam, die Pferde schon ordentlich viel Heu aufgefressen hatten und auf ihr Kraftfutter warteten. Auch das war im Nu gefüttert und alle Pferde zufriedengestellt. Nun fegte ich nur noch flott die Stallgasse, schaute bei jedem Pferd nach, ob alles OK war und löschte das Licht. Grade, als ich die Türen schloss, rollte 99Cowgily99 auf den Hof und fragte, ob alles gut gelaufen sei und alle Pferde Bewegung hatten. Lächeln bejahte ich beides und fuhr dann schließlich nach hause.
      Es war ein langer, aber auch erlebnisreicher und schöner Tag gewesen, den ich heute verbracht hatte. Vielleicht würde ich ja irgendwann noch einmal die Möglichkeit bekommen, mit Pferden von 99Cowgily99 zu arbeiten.


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    • Sosox3
      Sammelpflegi für alle


      Ich sah aus dem fenster. Schönes Wetter. Gut. Ich ging in den Stall, es war noch früh, es war halb sieben. Dondi und Emilia begrüßten mich mit einem grummeln, die anderen streckten mir ihre Köpfe entgegen. "Guten Morgen" trällerte ich und sreichelte Little Star und Mixxi über die Nase, dann ging ich in die Futterkammer und holte das bereitgestellte Futter. Einige bekamen nur Mineralien, andere Kraftfutter. Dann setzte ich mich auf einen Hocker und sah den Pferden beim Fressen zu. Als die ersten fertig waren brachte ich sie auf die Koppel. Die Stuten und die hengste kamen jeweils auf eine. Ich merkte wie dieser teil schon gewohnheit war. Ich sah den Pferden ein wenig beim Toben zu und merkte, dass mit Ronny, mein ehemaliges Shetty fehlte, doch ich hatte nicht mehr genug Zeit für alle pferd. Leider. Ivch sah auf die Uhr. Sieben Uhr. ich machte mich daran die Boxen zu säubern und nach einer guten Stunde war ich mit all dem fertig. Die Boxen waren frisvch eingestreut und frisches heu war in den Raufen.
      Nun fing ich an, die Pferde zu bewegen. Als erstes schnappte ich mir Liebeskummer, der ja auch schon halbwechs verkauft war. Um ihn durfte sich nun LaScala, eine gute Freundin von mir, kümmern. Es tat mir weh ihn wegzugeben, doch es musste sein. Liebeskummer ließ sich gut von der Koppel holen und zappelte nur ein wenig beim putzen. Beim Hufe auskratzen versuchte er mich in den Hintern zu zwicken, schaffte es aber nicht. Fertig geputz und gesattelt ging ich mit ihm in die Halle. Ich longierte ihn ab, dort tobte er sich ordentlich aus, dann stieg ich auf. ich ritt viele wendungen und beschäftigte Liebeskummer so, auch im Trab. Im Galopp machte ich Zirkel. Liebeskummer sprang mir Bocken an, ließ sich aber leicht wieder beruhgen, als wir am tor vorbeikamen drehte er leicht die Ohren nach hinten, ich wusste war jetzt passieren würde und nah,m die Zügel kürzer, da sprintete Liebeskummer auch schon los, doch er kam nicht weit, denn ich trieb ihn in die Enge, so dass er weiterarbeiten musste. Zufrieden mit ihm durfte er dann wieder auf sdeine Einzelkoppel.
      Als Nächstes holte ich Brookton, den ich heute nur lonngierte. Ich band ihn aus, als er geputz war und ließ ihn Runde um Runde traben, immerwieder wechselte ich die Hand. irgendwann fing Liebeskummer an zu kauen und ging von alleine mit dem Kopf runter. Ich lobte ihn und ging noch mit ihm spatzieren. Brookton war aufmerksam, aber mir gegenüber konsentriert. Er lief brav neben mir her und machte keine Spacken. Er machte zwar einen kleinen satz, als ein motorad aus dem Feldweg geschossen kam, aber der Satz war nicht der Rede wert. ich war zufrieden mit Bruki. Wieder am Hof ließ ich ihn wieder auf die Koppel, dort trabte er gleich zum wassertrog und trank.
      Ich guckte in den Trog, es war nicht mehr viel drinne, also füllte ich ihn und die anderen auf. Bald waren sie voll und ich zog die Schläuche heraus.
      Dann schnappte ich mir Mixxi von der Koppel und ritt mit ihr aus. Das Wetter war schön und sonnig. ich ritt mit ihr an einem kleinen Bach entlang und als ich eine kleine Einlaufstelle fand, beschloss ich mit Mixxi planschen zu gehen. Ich stieg ab und führte sie ans Wasser. Glücklicherweise hatte ich heute morgen meine Stioefeletten nicht gefunden und trug Gummireitstiefel. Mixxi beschnupperte das Wasser. Und prustete hinein, dann ging sie immerweiter bis sie mit den fesseln im Wasser stand. Der Bach war sehr klein und flach, aber es reichte um Mixxi anzuregen wie wild im Wasser zu planschen. Sie klatschte mehrmals ihren Huf hinein, bis ich ganz nass war. Dann schrarrte sie und wollte sich hinlegen, da sie aber noch ihren sattel trug scheuchte ich sie wieder hoch. Unwillig schüttelte sie den Kopf. Ich zupfte am Strick und holte sie wieder aus dem wasser. Wir ritten noch über ein paar Felder und kehrten dann um. Auf der Koppel lief Mixxi gleich zu ihrer besten Freundin Little Star. Spielerisch zwickte Mixxi Little in den Hals, die sich sofort aufbäumte. ich lächelte und holte mir Don Dijon von der Koppel.
      Dondi wurde geputz und gesattelt. Ich ging mit ihm auf den Reitplatz und sprang mit ihm. Er verbesserte sich immermehr. Inzwischen raste er nicht gleich los, sobald er einen Sprung sah, er ließ sich gut kontroluieren, sodass wir immer den richtigen Absprung fanden. Selbst über einen Oxer, der die größe eines schweren A Sprunges hatten, meuisterten wir mit Leichtigkeit. Als Belohnung machte ich dann Schluss und ritt ihn im Gelände trocken.
      Als Nächstes ließ ich Behind the name und Georgian Summer auf dem Springplatz rennen. ich stellte ein Cavaletti auf und scheuchte sie einige Male darüber. Georgi wich oft aus, doch Name sprang fast jedes Mal. Ich lächelte, die zwei waren so ein tolles team geworden.
      Little Memorise longierte ich im Round pen, denn sie hatte nicht so viel Kondition, diese Wollte ich an der Longe lagsam aufbauen. Memo trabte und galoppierte flüssig, machte aber bald schlapp. Ich wollte sie nicht überansträngen, deshalb ließ ich sie wieder auf die Kopple, und nahm mir vor sie jetzt öfter zu longieren.
      Mit Donna sprang ich auch, machte aber ein wenig locker. Sie nahm jedes Hinderniss einwandfrei und blieb nur einmal stehen. Das lag aber an mir, denn ich hatte mich zu sehr auf die Zuschauer am Rand gekümmert. Im Großen und ganzen hat sie ihre Sache aber gut gemacht.
      Mit Little machte ich heute spielerisches Schrecktraining. Über eine Plane laufen, durch ein altes, ausrangiertes Planschbecken, ohne Wasser. Sie war bei allem zögerlich, machte es aber doch und wurde dafür auch groß belohnt.
      Nun kam Emilia an die Reihe. Mit ihr ging ich in die Halle und übte uns an der Dressur. Schenkelweichen waren ihre Spezialität. Stolz ging sie seitwärts, aber beim Rückwärts treten, war sie nicht so bei der sache, immerwieder brach sie seitlich aus.
      Als alle Pferde bewegt waren, fiel mir auf, wie hunrig ich war. ich hatte zu Mittag nur einen Sandwich gegessen und jetzt war es schon vier Uhr. Ich beschloss mir etwas zu kochen.
      So gegen sieben Uhr holte ich die Pferde dann alle wieder vrein und fütterte sie mit Heu und Kraftfutter.
      [6109 zeichen by Cowii, mit Lehrzeichen]
    • Sosox3
      Kurzer Besuch

      Heute brachte ich erst morgens alle Pferde auf die Koppel, wo sie sich im Matsch ordentlich dreckig machten, dann mistete ich alle Boxen und holte dann Nick und Nelli rein. ich ging ausreiten. nelli ging als Handpferd mit. Wieder zu Hause kamen beide wieder auf die Koppel und ich trainierte mit Brookton und Donna, beide sprangen heute sehr gut. Am Schluss longierte ich Dondi noch und brachte Abends alle wieder rein.

      [by 99Cowgirly99]
    • Sosox3
      Pflegebericht von Emilia-18.02.13

      An einem schönen, aber frostigen Tag für mich meine noch erkältete Mum in unseren Pferdestall. Auf dem Weg dorthin sah ich aus der getönten Scheibe des schwarzen Jeeps.
      Am Hof angekommen, wurde ich auch schon begrüßt. Sowohl von unseren Mitarbeitern als auch von dem warmen und freudigen Wiehern meiner Vierbeinigen Freunden. Als ich in den kühlen Stall ging, lief mir ein kalter Schauer über meinen Rücken. Das kühle Nass ging mir so langsam auf die Nerven. Ständig war es nass und kalt und überall war es matschig. Was war ich froh wenn endlich wieder der Sommer anbrach und es wieder wärmer wurde.
      Aber heute kam ein Neues Pferd zu der Last Base Ranch. Eine freundliche und liebenswerte Stute in gefleckter Jacke und gutem Potential im Barockreiten und der Dressur. Sie ist eine Berber-Knappstrupper Stute und hat ein Schwarzes Abzeichen auf dem feinen Nasenrücken.
      Gegen 11-12 Uhr sollte sie bei mir auf dem Hof ankommen, aber bis dahin hatte es noch Zeit. Schließlich hatten wir gerade mal 10 Uhr. Also noch ganze 2 Stunden Zeit bis der Hänger auf dem Hof ankommen sollte. Langsam schlenderte ich durch die Frisch gefegte Stallgasse direkt in die Einstreukammer, dort nahm ich mir den goldgelben Strohballen und trug diesen zur leeren Box, welche für Emilia reserviert war. Dann nahm ich mir die Mistgabel und streute diese so schnell es ging ein. Füllte gleich im Anschluss ein Heunetz auf und hing dieses in der Box auf.
      Schon ratterte ein Hänger auf den Hof und Mum begann die Stute auszuladen. Gleich darauf führte ich die Stute auf die etwas beschneite Weide und ließ sie erst einmal für 3 Stunden auf der Weide. Dort beobachtete ich sie und sah ihr zu wie sie über die Weide galoppierte, gar jagte. Schöne Grundgarten besaß sie auf jeden Fall und hübsch war sie auch. Gegen Abend brachte ich sie dann in ihre Box, wo sie sich freudig umsah. "Gute Nacht, hübsche", verabschiedete ich mich bei ihr und strich ihr über den gut geformten Kopf des Mixpferdes. Dann wurde ich abgeholt.
    • Sosox3
      Umzug ins Neue Heim – März 2013



      Heute war es soweit. Der Umzug in einen Neuen Stall stand an und ich freute mich so richtig drauf. Alle meine Pferde würden mitkommen in die neue Heimat und ich würde mit dem Bus in die Schule fahren müssen. Ich war zwar noch nicht daran gewöhnt, doch das würde ich müssen. Unsere Möbel und unser Gepäck lag alles geordnet und ordnungsgemäß in den Zimmern verstaut und wartete nur noch darauf ausgepackt zu werden. Diesmal durfte ich mein Zimmer selbst einrichten. Es war so wie ich es immer haben wollte.

      Nun waren die Pferde an der Reihe. 5 Pferde hatten in einem unserer Beiden Großen Hänger Platz und Mum und Dad transportierten sie von dem Alten Stall in den Neuen. Ich fuhr bei Mum im Auto mit um am Ende die Pferde auszuladen und in die Boxen zu stellen um sich einzugewöhnen. Die Boxen waren gut mit Stroh ausgelegt. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Unser neues Anwesen war riesig. Das erste was man sehen konnte von den Parkplätzen aus waren die großen Stallungen und der kleine Innenhof des Stalles. Der Springplatz war auch gut sichtbar, ebenso die große Halle. Die Weiden waren soweit ich wusste hinter den Ställen und sollten fruchtbar sein. Ich freute mich schon auf die Sonne, doch das konnte man bei dieser Wetterlage knicken. Schnee war angesagt, und das für die nächste Woche mit Gradzahlen bis in den zweistelligen Minusbereich.

      Schneeüberdeckt sah der Hof schon toll aus. Doch wie würde es im Sommer sein? Ich war begeistert von dem Stall. Ganze 90 Pferde konnten wir beherbergen, jedoch wollte ich nicht so viele wegen der ganzen Pflege. Da würden ein paar sicherlich untergehen.

      Das erste Pferd welches ich auslud war Zafinaah, meine Vollblut Stute. Mit geweiteten Augen und geblähten Nüstern sah sie sich aufgeregt um. Ein schrilles Wiehern, welches aus der Kehle des Pferdes kam durchbrach die Stille. "Ist ja gut, kleine", redete ich auf die Stute beruhigend ein. "Warum erschreckst du uns alle so?", grinste ich und sah sie an. Nach ein paar Minuten legte sich ihre Aufregung und ich führte sie in die Erste der leeren Boxen, welche für die Pferde bestimmt waren. Mit einem schwarzen Edding schrieb ich an das Boxenschild in großen Druckbuchstaben ‚ Zafinaah‘ und schloss die Box hinter der Stute wieder. "Ich lad noch die anderen aus, okey. Dann holen wir die Restlichen und die Herde ist komplett", erklärte ich der Stute lächelnd und als hätte sie es verstanden brummelte sie tief, so wie ein Hengst.

      Ich ging wieder in Richtung Pferdehänger aus dem ich Zafinaah ausgeladen hatte und sah mich kurz um. Ich ging zu Rabiosa und band sie ab. Führte sie dann langsam rückwärts und wendete in einer engen Wendung im Hänger so, dass sie mit dem Kopf nach vorne neben mir rausgehen konnte. Etwas zügiger als ich es gewohnt war, führte sie eher mich in den Stall. "Langsam", sagte ich bestimmend und die Stute hörte hervorragend auf das Kommando. In einem Gemütlichen Schritt schlenderte sie neben mir in den Stall und sah sich um. Als sie Zafinaah bemerkte begrüßten sie sich wiehernd, als hätten die zwei Trantüten sich Tagelang, gar Monatelang nicht gesehen. Das sind mir zwei, dachte ich und ein Grinsen huschte über mein blasses Gesicht. Das kühle Nass durchströmte das Gemäuer des Stalles und der Schnee überdeckte das gesamt Anwesen. Und das ist mein Hof, schwärmte ich in Gedanken und lächelte. "Ich geh mal die anderen Holen", sagte ich zu den zwei Stuten und machte mich erneut auf den Weg zum Hänger und nahm mir die zwei Hengste aus dem Hänger. Mit einem an jeder Hand ging ich ein paar Boxen weiter Rein. Ich halfterte sie ab und brachte auch meine Restlichen Pferde in die Jeweiligen Boxen und gab ihnen allen Futter.

      Mom und ich fuhren nach Hause. Sie hatte die Neue Sattelkammer eingeweiht und all das Zubehör geordnet. Es war ein anstrengender Tag gewesen. Erst hatten wir die Möbel und die ganzen Kisten zu uns nach Hause gefahren und den LKW entladen. Dann haben wir die Pferde transportiert. Wir legten uns auf unsere Matratzen und schliefen. Nix war ausgepackt. Alles noch in den Kartons. Weder mein Bett noch die Möbel meiner Eltern waren aufgestellt. Und da es in der Nacht geschneit hat und circa 18 cm Neuschnee runterkamen wurde alles ein wenig schwerer. Die Nacht schlief ich unruhig. Es war noch ungewohnt in dem Neuen Haus. An den Gedanken von fast allen Abschied genommen zu haben, kränkte mich. Vielleicht ein wenig zu tief.
    • Sosox3
      Heute hatte ich meinen ersten Auftrag als Hufschmied entgegen genommen. Ich sollte bei vier Pferden von Sosox3 korrigieren und ausschneiden. Es würde nicht lange dauern, ungefähr eine Stunde, aber ich packte meine Sachen schon früh und kam um 10 Uhr bei ihrem Hof an. Sosox3 hatte ihre Pferde bereits am Putzplatz angebunden und wartete auf mich. Ich begrüßte sie und holte meine Box aus dem Kofferraum. Ich öffnete sie und holte eine Feile, einen Hufkratzer und ein Messer heraus.
      Als erstes sollte ich Elenja, eine Reitpony-Stute, fertig machen. Ich hob ihren Huf und schnitt mit dem Messer das überflüssige Horn weg. Mit der Feile machte ich ihren Huf rund und mit dem Hufkratzer kratzte ich ihren Huf sehr sauber aus. Ich wiederholte das bei allen restlichen Hufen und lobte die Stute danach.
      Dann ging ich zu Emilia, ein Knabstrupper-Mix, und machte mich mit ihr bekannt. Ich streichelte sie kurz, dann machte ich auch bei ihr die Hufe. Erst schnitt ich mit dem Messer das überflüssige Horn weg, machte den Huf mit der Feile rund und kratzte ihre Hufe aus. Ich klopfte der Stute lobend auf den Hals und ging dann zu Facebook, ein junges Paint Horse Mix-Fohlen. Bei Fohlen war ich immer aufmerksam und vorsichtig, da es wahrscheinlich ihr erster Hufschmiedbesuch war. Ich streichelte das Fohlen und hob dann seinen Huf. Es zupfte ein wenig an meiner Jacke und beobachtete mich neugierig, machte weiterhin aber nichts. Vorsichtig schnitt ich das überschüssige Horn weg und feilte seine Hufe mit der Feile. Dies wiederholte ich auch bei allen anderen Hufen.
      Nachdem ich fertig war, lobte ich das Fohlen sehr und ging dann zu Mysery, ebenfalls ein Fohlen. Ich streichelte über ihren Hals und machte mich mit ihr bekannt, dann hob ich ihren Huf. Erst war Mysery misstrauisch, dann aber ließ sie willig ihren Huf heben. Ich lobte sie und schnitt vorsichtig mit dem Messer wieder das überflüssige Horn weg, raspelte mit der Feile die Hufe rund und kratzte ihre Hufe anschließend ordentlich aus. Das wiederholte ich bei allen anderen Hufen genau so und als ich ihre letzte Hufe auf den Boden setzte, packte ich die Sachen wieder in meine Box. Ich verabschiedete mich bei Sosox3 und legte die Box wieder in mein Auto und fuhr wieder zu mir nach Hause.
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    • Sosox3
      [SIZE=26pt]Emilia[/SIZE]

      Nachdem ich mit Rabiosa von der Stutkörung wieder zum Hof fuhr brachte ich sie weg und ging zu Emilia. Die Box der Stute stand leer, nur Ty stand in der Box und mistete sie gerade aus, ließ sich dabei von mir auch nicht stören.
      „Hey Ty, wo ist Emilia?“, fragte ich ihn verwundert und ging näher an die Box. „Sim..., ich meine, dein Bruder hat sie auf die Weide gestellt“, sagte er mir und widmete sich seiner Arbeit wieder zu.
      „Wenn du magst, mach eine Pause... Geh ins Stübchen und mach Pause“, sagte ich und warf ihm ein Lächeln zu. Er nickte nur und machte seine Arbeit weiter. Ich zuckte mit den Schultern und ging zur Weide.
      Brav graste die Stute und ich beließ es dabei . Heute war sie nochmal davon gekommen, das nächste mal wollte ich sie sehen. Und das unterm Sattel.
    • Jackie
      ​Verschoben am 14.02.2014
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Sosox3
    Datum:
    26 März 2013
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