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Wolfszeit

Elvish Beauty

a.d. Unbk v. Unbk || Hannoveraner

Elvish Beauty
Wolfszeit, 20 Juni 2021
    • Wolfszeit
      07.10.2013|Wolfszeit
      Als ich mit den Stuten fertig war, ging ich zu den Zuchtstuten. Als Erstes ging, ich zu Amelina die braune Stute stand schon am Koppelzaun da ich Scalina auch mitnehmen wollte, rief ich sie und Scalina kam angetrabt. Ich brachte beide in die Box und fütterte sie. Auch die beiden beschnupperten die Box bevor sie fraßen. Nun holte ich meine beiden Lieblinge Bleaze und Elvish Beuty. Auch die Schimmelstute wartete schon mit Bleaze. Ich nahm beide mit rein und brachte sie in die Box. Auch sie bekamen Futter. Als Elvish aufgefressen hatte, brachte ich sie zum Putzplatz. Ich putze sie und flocht ihr die Mähne ein. Heute war ein neues Set gekommen, dass ich gleich ausprobierte. Also ritt ich zum See. Als ich wieder da war, brachte ich Elvish zurück und holte Drive By Cloud und Santa von der Weide. Auch sie bekamen ihr Futter und ich ging aus dem Stall.
      05.12.2013|Wolfszeit
      Der erste Schnee
      Als ich heute aufstand, sah ich eine weiße Pracht draußen. Ich beschloss erst zu den Fohlen zu gehen, die noch auf der Offenstallweide standen. Als ich dort ankam, Stand Ice schon am Zaun der Schnee schien sie nicht zu stören. Ich nahm Darky und Zero mit da sie froren. Ich brachte sie in den Stall, wo sie sich gleich in Stroh kuschelten. Ich brachte allen Fohlen noch Futter und ging zu den Stuten. Amelina und Scalina warteten auf den Ausgang, sie liebten Schnee. Also legte ich ihnen Weidedecken mit Füllung auf und brachte sie Raus wo sie gleich tobten. Nun brachte ich auch Blaze und Drive By Cloud mit Decke raus. Als Nächstes nahm ich Alohmora und Siamo und brachte auch sie mit Decke Raus.Nun nahm ich Scottish und Floke legte auch ihnen eine Decke drauf und brachte sie Raus. Ich brachte den Stuten noch Heu auf die Weide.Da sah ich das sie tobten und einfach glücklich waren. Nun ging ich in den Stutenstall, wo Biest und Anke schon warteten. Den beiden hatte ich gestern schon Decken gegeben, sodass ich die beiden nur noch Raus bringen musste. Als Nächstes nahm ich Dear und Fatinah warf ihnen eine Decke rüber und brachte auch sie Raus.Amazir und Uschi warf ihnen ebenfalls Decken über und brachte sie raus. Auch den Stuten brachte ich Heu, bevor ich zu den Zuchthengsten ging. Als Erstes warf ich allen eine Decke über und brachte erst Mustang und Rondo raus.Daruf folgten Golden Silence und All Hope Is Gone. Als Letztes kam mein Zebrino Be Diffrent und mein liebling Lord of the Ring. Auch ihnen brachte ich Heu. Auch hier legte ich allen Decken auf bevor ich erst Carlo und Jack rausbrachte. Dann Hedrick und Europe´s und zu letz auch Paintless und Little Food.Nun holte ich die "Rentier Geschirre die Gestern angekommen waren.Als erstes putzte ich Avicii und sellte sie gleich richtig hin.Als nächstes wiederholte ich das bei Illiada.Die nächsten Rentiere waren Amirah und Santa.Als letztes Folgten Elvish Beauty und Zanda als Rudolf.Als alle fertig waren machte ich ein Bild. Auch diese brachte ich auf die Weide. Als ich gerade Elvish wegbrachte kam der Postbote mit einem Päckchen von Loi.Ich packte es aus.Es war Weihnachtliches Zubehör für Elvish.Ich probierte es gleich aus.Und mein Supermodel begann gleich schön zu traben dabei entstand ein schönes Foto.
    • Wolfszeit
      01.01.2014| Wolfszeit
      Ein Neues Jahr und eine Vorsorgeuntersuchung
      Als ich am Morgen auf stand ging ich erst zu den Fohlen.Alle 5 schauten neugierig aus ihrer Box.Gestern hatte ich alle Pferd rein geholt damit keines von herabfallenden Raketen teilen getroffen wurde.Ich streichelte Ice Rain kurz bevor ich in die Futterkammer ging.Ice Rain bekam eine Banane,zwei Schippen Hafer und Heu.Nun bekam Sinorabis sein Futter das aus zwei Schippen Hafer,einer halben Banane und Heu bestand.Als nächstes bekam Whats Happen seine zwei Schippen Hafer,die andere hälfte der Banane und ebenfalls Heu.Zero bekam auch zwei Schippen Hafer eine Banane und Heu.Da Steel Heart erst neu war bekam es das Fohlenmüsli was Savtur mir gegeben hatte.Davon bekam er zwei Schippen und eine virtel Schippe Hafer und narürlich Heu er möchte aber lieber Karotten weshalb ich die Banane durch eine Karotte ersetzte.Nun ging ich über die Weide um mich zu vergewissern das keine Raketenteile dort lagen.Bevor ich die Fohlen raus brachte,Checkte ich alle noch mal ab.Die Gänge waren gut,die Zähne waren schön abgenutzt und alles hörte sich prima an.Nun durften sie auf die Koppel.Alle trabten fröhlich durch den Schnee.Ich ging noch über die anderen Weiden,bevor ich zu den Zuchtstuten ging.Nun bekamen

      Amelina, Scalina,Bleaze und Drive by Cloud ihr Futter.Auch sie checkte ich ab und alles war so wie es sein sollte.Ich brachte Amelina,Blaeze und Drive auf die Koppel.Scalina wollte ich longieren.Also putze ich sie ausgiebig und legte ihr das longier Zeug auf.Ich longierte sie eine Stunde bevor auch sie auf die Weide durfte.
      Nun fütterte ich Elvish Beauty, Santa, Siamo solo, Alohmora, Floke und Scottish.Auch hier chekte ich alle ab und fand nicht was nicht stimmte.Elvish ritt ich kurz.Bevor ich alle auf die Weide ließ.Nun ging ich zu den anderen Stuten.Ich fütterte Dear lovley,Faitanah,Amazir,Iliada,Uschi,Amirah und Zander normal und Checkte auch sie ab und fand alles normal.Ich brachte alle außer Uschi auf die Weide.Uschi sollte später noch mit Hope den Schlitten ziehen.Nun fütterte ich Abandon all Hope mit ihrem Futter,Checklte sie ab und brachte auch sie Raus.Jetzt fütterte ich Mustang,Rondo,Golden Silence,All Hope,Be Different und Lord.Alle checkte ich auch ab und alles war OK.Ich bracht alle bis auf All Hope raus.Hope putzte ich ausgibig danach putzte ich auch Uschi.Ich spannte beide vor den Schlitten den sie auch brav durch den Wald zogen.Nach dem ich beide auf ihre Weiden gebracht hatte fütterte ich Lespoiere ,chekte ihn ab und brache ihn auf die Weide.Als letzte fütterte ich noch Cralo,Jack Daniels,Hedrick,Europe´s,Paintless und Littel Food.Auch sie chekte ich ab und leiß ich auf die Weide.
      22.02.2014| Wolfszeit
      Frühlingsgefühle
      Als ich heute erwachte hörte ich die Vögel zwitschern. Ich stand auf und sah aus dem Fenster. Der Schnee war geschmolzen und ich konnte die ersten Knospen erspähen. Ich zog mich an und ging runter um zu Frühstücken. Im Kopf ging ich durch was alles zu tun war:

      1. Die Fohlen versorgen
      2. Die Stuten und Hengste versorgen
      3. Die Zuchtpferde versorgen
      4. Das Zimmer für unsere neue Mitbowohnerin herrichten

      als ich fertig war ging ich hinsus und genoss die Sonne die langsam wieder wärmte. Als erstes wollte ich die Fohlen raus bringen. Also ging ich zum Fohlenstall um sie rauszubringen. Als erstes war Wo der Wolf heult dran. Ich begrüßte den kleinen außgibig und kraulte ihn an seiner lieblingsstelle. Da es draußen noch etwas frisch war holte ich seine schöne hellblaue Decke aus der Sattelkammer. Ich deckte ihn ein bevor ich sein gleichfarbiges Halfter nahm und es ihn anlegte. Ich befestigte den Stick und ging richtung Weide. Auf der Weide angekommen machte ich den Strick ab und er rannte auch gleich los. Ich ging zurück zum Stall. Nun war Steel Heart dran. Auch sie kraulte ich kurz, bevor ich in die Sattelkammer lief und ihre dunkelgrüne Decke holte. Auch sie Deckte ich ein, bevor ich sie Halfterte und zur Weide brachte.Wo sie auch gleich mit Wolf rumsprang. Die beiden hatten Frühlingsgefühle was man deutlich sah. Nun war der kleine braune Trakehner Hengst Zero Gravity dran. Ich holte seine Weinrote Decke aus der Sattelkammer damit auch er nicht frieren musste. Auch er lief auf der Weider erstmal springend und Bockend mit den anderen um die Wette. Jetzt holte ich What happends in the Dark den kleinen geschekten Hengst. Auch er bekam seine orangene Decke, die er auf der Weide gleich einsaute, drauf. Er wälzte sich nähmlich erstmal fröhlich im Schlamm. Als leztes fohlen war nun Ice Rain dran. Auch sie deckte ich mit ihrer türkiesen Decke ein. Sie begann gleich zu grasen. Ich schaute kurz den Fohlen zu bevor ich rüber in den Zuchtstutenstall ging. Als erstes wollte ich mit Maskotka und Scottish Whiskey ausreiten. Also holte ich die dunkle Stute aus ihrer Box um sie zu putzen. Ich band sie fest und holte ihr Putzzeug. Sie genoss es sichtlich. Als ich fertig war holte ich ihren Sattel und stattelte sie. Nun holte ich ihre Gamaschen und legte auch diese an. Nun holte ich Scottish Wishkey und band sie an Maskos Sattel fest. Ich holte ihre Trense, trenste sie auf und stieg auf. Al ich sie antrieb lief sie brav los. Ich steuerte die Strecke zu den Sümpfen an. Auf dem Waldweg treib ich die Stute an und sie begann auch gleich zu traben. Bei den sümpfen angekommen zügelte ich das tempo wieder. Masko und Scottsch stagsten hindurch. Nach einer Weile ritt ich zurück zum Hof. Ich band die Beiden am Putzplatz an sattelte Masko ab und deckte beide ein. Auch sie durfeten auf die Weide wo sie ihre Frühlingsgefühle auslebten. Cassini´s Girl stand schon auf ihrem Padock. Also deckte ich sie ein und brachte sie auch auf die Weide. Floke und Ahlomora deckte ich auch ein. Aber diese beiden brachte ich auf den Paddock damit sie sich nicht so vollfrasen. Siamo solo noi, Sanata, Scalina und Amelina bekamen auch ihre Decken. Auch sie brachte ich auf die Weide. Elvish Beauty longierte ich erst bevor ich auch sie eindeckte und auf die Weide stellte. Nun ging ich zu den anderen Stuten. Biest, Anke, Bella, Dear Lovley Thruth, Fatinah, Fariyah Amazir, Amirah, Zander, Abandon all Hope und Farytail Silvermoon. Stellte ich auf die Weide wo auch sie erstmal alle abspackten. Mit Iliada und Avicii trenirte ich bevor sie auf die Weide durfeten. Nun ging ich zu den Hengsten. Little Foot, Paintless, Hedrick, Jack, Carlo, Mustang, Rondo, Be Different, Lord, Lespoire und carry on brachte ich auch auf die Weide. Uschi und All Hope spannte ich vor die Kutsche um frisches Heu vom Bauern zuholen. Als ich wieder kam brachte ich auch sie auf die Weide.

      später...
      Es begann grade zu dämmer als Rose und ich beschlossen die pferde bis auf die Fohlen draußenzulassen da es eine zwar kühle aber klare Nacht war. Ich brachte grade die lezten Fohlen,Ice Rain und Wolf rein und schaute nochmal ob alle Pferde ihre Decken hatten. Rose und ich sezten uns in den Wintergarten von demaus wir die Pferde im Blick hatten. Um 11 Uhr gingen wir auf unsere Zimmer da wir morgen viel vorbereiten mussten. Ich las noch in meinem Buch aber schlief anscheinend irgenwann ein. Ich erwachte durch einen lauten knall. Ich schrack hoch und stürze zum Fenster. Ein Blitz zuckte über dem Himmel. In meinem Kopf raste es. Als erstes sollte ich Rose wecken und dann schnell die Pferde in den Stall bringen. Ich lief zu Rose ins Zimmer "Rose, wach auf". "Was ist los, Eileen" "Ein Gewitter,... die Pferde" samelte ich. Nun rante ich die Treppe runter schlüpfte in meine Gummiestiefel die Glücklicher weise da waren und schnappte mir im vorbeigehen meine Regenjacke. Ich rannte zu den Weiden und hörte das Rose mir folgte. ich rannte zuerst zu den Stuten und war in diesem moment froh das alle sogut gehorchten. Ich nahm Amelina, Scalina und Bleaze am Halfter. Ich rief nach Elvish Beauty die mir so folgte. Im Stall angekommen stellte ich alle schnell in ihre Boxen. Beim Rauslaufen kam mir Rose mit Bella Victoria und Stwaberry Kiss entgegen. Ich lief wieder zur Weide um Santa, Siamo, Alhomora und Floke zurück zulaufen. Die nervöse Schimmelstute Gallopierte mehr als das sie trabte. Beim reinlaufen merkte ich das die Fohlen verängstigt in den Ecken standen. Rose kam grad mit Heaven, De Luxe, Muffin und Rainbow zurück. Ich lief wieder in den Regen, pfützen begannen sich auf dem Hof zubilden und das Pflaster wurde rutschig. Maskotka, Cassini und Wishkey warteten schon am Tor. Al ich es öffnete trabten sie schon von ganz allein richtung Stall ich folgte den Pferden und schloss die Boxen. Rose holte nun Scotchbriede, Hell und Isara. Ich hingegen ratte schon wieder zur Weide nun aber zur andren Stutenweide. Hier musste ich nur Avicii und Anke zunehmen und schon trabten die restlichen 11 Stuten hinter mir her. Im Stall ssortierte ich nun die kleine Herde in ihre Boxen. Als ich nun wieder rauslief sprudelte der Bach der sonst ruhig über die Weiden gurgelte wie ein Fluss. Der Regen peischte mir ins Gesicht aber ich lief trozdem weiter. Rose hatte inzwischen schon Chrunchy, Seppel und Chacco reingebracht. Little Food, Paintless und Carlo wieherten angstlich, trozdem schaffte ich es die nervösen Hengste sicher in den Stall zu bringen. Hedrich und Jack gallopierten aus dem Tor als ich es öfftete. zumglück konnte Rose die grade aus dem Stall kam , da sie Paras, Legolas und Moon reingebracht hatte, die beiden abzufangen und stellte sie auch gleich in die Box. Als ich sah das Rose sie wegbrachte lief ich glei zur anderen Hengstweide alle Hengste standen unter der alten Eiche auf der Weide. Als erstes nahm ich Mustang und Rondo mit. Die beiden Hengste folgten mir hektisch. Im Stall schüttelten sie sich ersmal kräftig. Da kam grade Rose mit Minero und Potenko ich schloss die Boxen und lief wieder hinaus. Ich nahm Be different und Lord mit. Inzwischen stand das Wasser auf dem Hof ein halben centimerter hoch. Zum glpck hatten wir aller Gebäude auf erhöhungen gebaut. Rose lief mir entgegen um Second zuholen. Sie nahm auch gleich All Hope is Gone mit. Ich stellte Be und Lord in ihre Boxen um gleich wieder rauszulaufen. Als ich grade an der Weide ankam zuckte ein Blitz über den Himmel und die Eiche finf Feuer. Ich rannte zu Lespoiere um ihn zuholen ich führte ihn grade weg als ein Ast mit einem Krachen abfiel. Schnell brachte ich den Wallach in den Stall. Rose htte schon begonnen den Pferden die Nassen Decken abzunehmen sie trocken zurwiben und neu einzudecken. Ich half ihr dabei. Als wir fertig waren kümmerten wir uns um die verängstigten Fohlen. Irgendwann aber schliefn wir ein.

      Ich wachte davon auf das Ice Rain mir ihre Schnaze in Gesicht stupste "Guten morgen kleine" sagte ich zu ihr. Rose war schon wach und begann die Pferde zu füttern. Ich stand auf um die Weide anzuschauen. Ich lief durch das Knöcheltiefe Wasser. An der Weide bot sich ein unschöner anblick, die verkohlten Reste der Eiche lagen überall und der Zaun der die Hengste von den Stuten trente war zerstört.
      06.04.2014| Wolfszeit
      Als ich am Morgen auf stand ging ich erst zu den Fohlen.Alle 5 schauten neugierig aus ihrer Box.Ich streichelte Ice Rain kurz bevor ich in die Futterkammer ging.Ice Rain bekam eine Banane,zwei Schippen Hafer und Heu.Nun bekam Sinorabis sein Futter das aus zwei Schippen Hafer,einer halben Banane und Heu bestand.Als nächstes bekam Whats Happen seine zwei Schippen Hafer,die andere hälfte der Banane und ebenfalls Heu.Zero bekam auch zwei Schippen Hafer eine Banane und Heu.Da Steel Heart erst neu war bekam es das Fohlenmüsli was Savtur mir gegeben hatte.Davon bekam er zwei Schippen und eine virtel Schippe Hafer und narürlich Heu er möchte aber lieber Karotten weshalb ich die Banane durch eine Karotte ersetzte.Nun ging ich über die Weide um mich zu vergewissern das keine Eichenäste dort lagen.Nun durften sie auf die Koppel.Alle trabten fröhlich über die Wiese.Ich ging noch über die anderen Weiden,bevor ich zu den Zuchtstuten ging.Nun bekamen Amelina, Scalina,Bleaze und Drive by Cloud ihr Futter.Ich brachte Amelina,Blaeze und Drive auf die Koppel.Scalina wollte ich longieren.Also putze ich sie ausgiebig und legte ihr das longier Zeug auf.Ich longierte sie eine Stunde bevor auch sie auf die Weide durfte.
      Nun fütterte ich Elvish Beauty, Santa, Siamo solo, Alohmora, Floke und Scottish.Elvish ritt ich kurz.Bevor ich alle auf die Weide ließ.Nun ging ich zu den anderen Stuten.Ich fütterte Dear lovley,Faitanah,Amazir,Iliada,Uschi,Amirah und Zander normal. Ich brachte alle außer Uschi auf die Weide.Uschi sollte später noch mit Hope die Kutsche ziehen.Nun fütterte ich Abandon all Hope mit ihrem Futter und brachte auch sie Raus.Jetzt fütterte ich Mustang,Rondo,Golden Silence,All Hope,Be Different und Lord.Ich bracht alle bis auf All Hope raus.Hope putzte ich ausgibig danach putzte ich auch Uschi.Ich spannte beide vor die Kutsche die sie auch brav durch den Wald zogen.Nach dem ich beide auf ihre Weiden gebracht hatte fütterte ich Lespoiere und brache ihn auf die Weide.Als letzte fütterte ich noch Cralo,Jack Daniels,Hedrick,Europe´s,Paintless und Littel Food.Auch sie leiß ich auf die Weide.
      31.05.2014| Wolfszeit
      Sommer
      Als ich am Morgen aufwachte hörte ich das jemand den Tisch deckte. Komisch Rose und Helena waren doch immer nach mir wach. Ich zog mich an und schlich die Treppe runter in die Küche. "Morgen" sagte Colin. "Morgen" erwiderte ich "Wieso bist du schon so früh Wach?"fragte ich ihn. "Das ist normal für mich." anwortete er mir. Ich sezte mich an den Tisch. Er hatte Brötchen geholt und an alles Gedacht. Er sezte sich auch und wir unterhielten uns ein bisschen. "Kannst du dich um Maskota, Alohmora, Siamo, Santa, Blaze, Amelie, Dear, Fatinah, Amazir, Zander und Faritayle kümmern? Dann mach ich den Rest", sagte ich nach dem Frühstück und ging in den Stall. Girl wieherte mir schon entgegen und ich begrüßte sie mit einem stück Karotte. Ich ging ihn ihre Box und Kuschelt sie erst einmal. Dann nahm ich ihr Halfter und streife es ihr über. Ich hackte den Strick ein und führte sie zum Putzplatz. Ich holte ihren Putzkasten und fing an sie zu Striegeln da sie nicht sonderlich schmutzig war ging es sehr schnell. Girl stand währendessen ruhig und begann sogar in der Morgensonne zu dösen. Ich nahm nun die Wurzelbürste und putzte ihre Beine. Anschließend kratzte ich noch ihre Hufe aus und holte ihren Sattel. Ich sattelte sie und legte ihr noch Gamaschen an. Bevor ich sie Trenste holte ich noch Floke die ich als Handpferd mitnehmen wollte. Ich band sie neben Girl an und sie beschunupperten sich freundlich. Ich holte Girl Trense, trensete sie und führte beide aus dem Stall. Ich sah gerade Colin der Maskota auf dem Plaz Longierte. Ich stieg auf und ritt los. Als ich am Platz vorbei kam grüßte ich Colin. Ich ritt richtung Wald wo sich unsere Galoppstrecke befand. Da es jezt schon warm war beschloss ich zum Bach zureiten. Als wir zur Gallop strecke kamen Gallopierten Floke und Gir gleichzeitig an. Als wir zum Bach kamen Parrierte ich durch und ließ beide am Bach trinken. Danach ritt ich zurück zum Hof. Nach dem Ausritt sprizte ich beide Pferde ab und brachte sie auf die Weide wo sie mit Elvish und Scalina um die wette rannten. Elvisch und Scali hattewen heute ihren Ruhetag weshalb ich sie nur Fütter musste. Nun ging ich zu Iliada und Avicii wollte ich in der Halle freilaufen lassen. Also holte ich beide aus der Box und brachte sie in die Hallle. Kaum hatte ich Avicii freigelassen lifen beide mindestens 4 Runden im Gallopp durch die Halle anschließend wälzte sich Avicii glücklich im Sand. Nach einer Halben Stunde brachte ich beide auf die Weide. Inzwischen standen auch schon Masko, Alohomora, Siamo und Santa auf der Weide. Ich schnappte mir als nächstes Uschi und Amirah und stellte sie in die Führanlage wo schon Bleaze und Amelie waren und Rose grade eines ihrer Pferde rausholte. Während die beiden sich bewegten machte ich mit Biest und Anke Bodenarbeit. Ich brachte beide auf die Weide und holte danach die anderen beiden. Nun kümmerte ich noch um Abadon all Hope die ich Logierte und dann auf die Weide brachte. Nun verteilte ich noch das Futter auf den Weiden und in den Boxen, mistete aus und räumte auf.
      02.11.2014|Wolfszeit
      Als ich heute aufstsand sah ich aus dem Fenste und alles war vernebelt draußen. Ich zog mich an und ging runter in die Kuche wo Colin schon saß und Frühstückte. “Morgen” grüßte ich ihn. “Guten Morgen” kam es von ihm zurück. Er hatte Brötchen geholt und an alles Gedacht.Nach dem Frühstück machten wir es wie immer er machte. Maskota, Alohmora, Siamo, Santa, Blaze, Amelie, Floke, Fatinah, Zander,Iliada und Bella. Girl wieherte mir schon entgegen und ich begrüßte sie mit einem stück Karotte. Ich ging ihn ihre Box und Kuschelt sie erst einmal. Dann nahm ich ihr Halfter und streife es ihr über. Ich hackte den Strick ein und führte sie zum Putzplatz. Ich holte ihren Putzkasten und fing an sie zu Striegeln da sie nicht sonderlich schmutzig war ging es sehr schnell. Girl stand währendessen ruhig und begann sogar in der Morgensonne zu dösen. Ich nahm nun die Wurzelbürste und putzte ihre Beine. Anschließend kratzte ich noch ihre Hufe aus und holte ihren Sattel. Ich sattelte sie und legte ihr noch Gamaschen an. Bevor ich sie Trenste holte ich noch Floke die ich als Handpferd mitnehmen wollte. Ich band sie neben Girl an und sie beschunupperten sich freundlich. Ich holte Girl Trense, trensete sie und führte beide aus dem Stall. Ich sah gerade Colin der Maskota auf dem Plaz Longierte. Ich stieg auf und ritt los. Als ich am Platz vorbei kam grüßte ich Colin. Ich ritt richtung Wald wo sich unsere Galoppstrecke befand. Da es jezt schon warm war beschloss ich zum Bach zureiten. Als wir zur Gallop strecke kamen Gallopierten Floke und Gir gleichzeitig an. Als wir zum Bach kamen Parrierte ich durch und ließ beide am Bach trinken. Danach ritt ich zurück zum Hof. Nach dem Ausritt sprizte ich beide Pferde ab und brachte sie auf die Weide wo sie mit Elvish und Scalina um die wette rannten. Elvisch und Scali hattewen heute ihren Ruhetag weshalb ich sie nur Fütter musste. Nun ging ich zu Iliada und Avicii wollte ich in der Halle freilaufen lassen. Also holte ich beide aus der Box und brachte sie in die Hallle. Kaum hatte ich Avicii freigelassen lifen beide mindestens 4 Runden im Gallopp durch die Halle anschließend wälzte sich Avicii glücklich im Sand. Nach einer Halben Stunde brachte ich beide auf die Weide. Inzwischen standen auch schon Masko, Alohomora, Siamo und Santa auf der Weide. Ich schnappte mir als nächstes Uschi und Amirah und stellte sie in die Führanlage wo schon Bleaze und Amelie waren und Rose grade eines ihrer Pferde rausholte. Während die beiden sich bewegten machte ich mit Biest und Anke Bodenarbeit. Ich brachte beide auf die Weide und holte danach die anderen beiden. Nun kümmerte ich noch um Abadon all Hope die ich Logierte und dann auf die Weide brachte. Nun verteilte ich noch das Futter auf den Weiden und in den Boxen, mistete aus und räumte auf
    • Wolfszeit
      09.03.2015| Wolfszeit
      First Kiss
      Ich wachte auf und schaute mich um. Wo war ich? Mein Blick viel auf Colin der neben mir schlief,sofort meledeten sich Schmettelinge die im meinem Bauch rumflogen und mein ganzer Körper fing an zu kribbeln, dann fiel es mir wieder ein. Nach dem Ausritt hatte ich mir Sorgen um Buddy gemacht und gehofft das ich sie bei ihm vergaß. Als ich mich umdrehte um Colin anzuschaun merkte ich erst das er ein Arm um meine Hüfte gelegt hatte. Ich schaute ihn an, er war so süß wenn er schlief. Nach einer Weile schlug auch er die Augen auf. "Morgen mein Engel" murmelte er verschlafen. "Morgen" abnwortete ich ihm. "Sag mal wie spät ist es eigentlich?" fragte er. Ich drehte mich zur Uhr und schaute. "Scheiße, schon zehn vor elf. Um elf kommen die zwei neue Stuten." fluchte ich und sprag aus dem Bett."Luchy ganz ruhig, Ich mach die Boxen fertig und du ziehst dich" sagte Colin und legte mir eine Hand auf die Schulter. Ich ging in mein Zimmer und zog mich um. Kaum war ich fertig hörte ich auch schon den Kies des Parplatzes knirschen.Schnell rannte ich runter auf den Hof. Ich unterzeichet den Zettel das die Stuten bei mir angekommen waren und öffnete die Heckklappe. Im Hänger standen zwei Shetty ,ein normales und ein Amerecanisches. Ich nahm ich die beiden und führte sie auf die Koppel wo sie alles neugirig zu erkunden begannen. Ich nahm noh das Zubehör von Ardehel und Mäddi und brachte es in den Stall. Inzwischen war Colin fertig und er hatte begonnen Acerado fertig zu machen da er ihn Reiten wollte. AUch jezt wo Colin weg waren kribbelt noch alles in mir. Ich ging zu Keez und begrüßte sie, ich hoffte das sie mich etwas ablenkte. Anschließend halfterete ich sie und führte sie zum Putzplatz. Ich begann sie ordendlich zu Putzen und anschließend zu Satteln. Ich arbeitete mit ihr auf dem Platz da Colin die Halle belegte. Als ich fertig war ging ich ihn den Stall wo Ri gerade Littele Prince fertig machte. Ich sattelte Keez ab und ging zu Elvish Beauty. "Na, Süße was machen wir heute?" begrüßte ich sie. Ich führte sie in den Round pen und machte mir ihr ein bisschen Freiheitsdressur. Als ich fertig war ging ich zurück in den Stall und brachte Elvish weg. Da Buddy noch verlezt war beschloss ich mit Ash ein bisschen auszureiten. Ich ging in den Stall und putze den Hengst gründlich was er sehr genoss. Anschließend Sattelte ich ihn. ich führte ihn raus auf den Hof wo ich aufstieg. Auf dem weg traf ich Rinnaja mit Herkules auf de Springplatz. Ich ritt mit Ash durch den Wald bis zum See und zurück die Strecke an den Weiden lang. Es dämmerte schon als ich zurück ritt. Am Stall angekommen. Machte ich Ash fertig und ging in Haus. Dort unterhielt ich mich mit Colin über Ace fortschritte und das kribbel das den ganzen TAg über da gewesen war wurde stärker. Irgendwann fragte er mich ob wir noch einen Ausritt machen wollte "Jezt noch? Es wird doch schon Dunkel." fragte ich. "Ja, ich liebe die Nacht. Außerdem ist heute Vollmond." sagte er schmunzelnd. "OK" sagte ich lächelnd und wir gingen zusammen in den Stall. Ich sattelte den Wallach Lespoire. Ramazotti schaute neugierig aus seiner Box als wollte er auch mit. Colin machte während dessel Carry on fertig. Wir führten die Pferde auf den Hof. Colin half mir auf den großen Hengst aufzusteigen bevor er selbst aufstieg. "Und wo wollwn wir lang?" frgate ich ihn. "Folg mir" antwortete er mir gehiemnisvoll. Er ritt voraus in richtung Wald. Wir ritten ein stück den Weg entlang. doch dann bog Colin in den Wald ab. Ein stück vom Weg enfernt trafen wir auf einen Pfad, dem wir folgten. Plötzlich lichtete sich der Wald und wir kamen auf eine Lichtung. In der mitte der Lichtung schimmerte ein See, silbern vom Monschein. Wir stiegen ab und Banden die Pferde an. "Es ist so schön hier, woher kennst du diesen Ort?" fragte ich Colin während wir uns am Seeufer niederleißen. Er betrachte eine Weile den Mond der sich auf dem Wasser spiegelte bevor er mir antwortete. "Bei einem Ausritt habe ich ihn endeckt.Seit dem komm ich öfters hier her". Wir betrachteten eine Weile das Wasser. Icrgenwann ruschte ich näher an ihn raun und er legte einen Arm um mich."Dieser Ort hat etwas besonderes"flüsterte ich ehrfürchtvoll. Die Schetterlinge in meinem Bauch rebellierten nun immer stärker."Spürst du das?" fragte er und nahm meine Hand und legte sie auf seine Brust, ungefähr dahin wo sein Herz war. Nun wollten die Schmetterlinge aber Raus. Unsere Gesichter waren ganz nah aneiander. Unsere Lippen berührten sich, ich küsste ihn. Zart, vorsichtig und schüchter doch als er den Kuss erwiederete, mutiger. "Ich liebe dich " flüsterte ich. "Ich lieb dich auch" antwortete er.
      10.03.2015|Rinnaja
      Als ich mit den Fohlen Fertig war von Wolfzeit machte ich mich nach den Mittag Essen auf zum Stuten Stall. Auch die 21 Stuten Wollten Bewegt und Gefuttert werden. Zuerst brachte ich alle 21 Pferd Raus auf die Weide um damit anzufangen die Boxen aus zu misten. Manche waren sauber andere muss Richtig sauber gemacht werden. Als ich fertig war brachte ich erst mal die Ponys rein die hatten Pause Heute gehabt. Zuerst hole ich Alohomora,Scalina,Anke, und Biest und brachte sie in den Stall. Mir wurde gesagt das ich mich echt vor Biest in acht nehm muss aber sie war zum Glück ganz lieb. Danach ging es wieder auf die Weide die nasten 4 Ponystuten zu holen. Ich fing mit Vlilä an und holte den Ardehel und Mäddi von der Weide in den Stall. Die Pony waren Fertig als machte ich mich an die großen Pferd ran mit Bleaze,Elvish,Lliada und Avicii ging ich in die Halle und Trieb sie ein paar runden durch die Halle so das sie sich aus toben konnten. Danach brachte ich sie in den Stall und warf jeden eine Abschwitz decke drüber zur sichheit. danach Arbeite ich mit Uschi ,Siamo solo noi,Abandon all Hope und Cassini´s Gril an der Longe. Naturlich nicht alle auf ein mal nach und nach. Als das auch getahn war machte ich ne kleine Pause und versorge die Pferd im Stall. Ich wurde Leicht müde aber die Helfte hatte ich ja zum glück hin mir. Also Lief ich spitzieren zu erst mit Maskotka,Fnest Selection,Ice Rain und später mit Nathalie. Als das auch getahn war bracht eich einfach die beiden Letzten stuten British Gold und Keezheekoni in den Stall es war schon 19Uhr und ich echt Müde. Ich futte alle durch und ging ins haus kaum in Bett schlief ich auch gleich ein.
      13.04.2015| Waspt
      5:30 Uhr. Der Wecker klingelte. Verschlafen rieb ich mir die Augen und stand auf. Meine Hausschuhe standen neben dem Bett und ich stolperte in sie. Müde ging ich die Treppe hinunter und machte eine Tasse Kaffee. "Was steht denn heute an?", ließ ich mir durch den Kopf gehen. Nachdem ich gefrühstückt hatte lief ich in den Stall und öffnete die Stalltoren des Stutenstalls. "Guten Morgen.", meine ich zu den Pferden. Ich holte die bereits mit Heu gefüllte Schubkarre und fuhr sie an die Box von Scalina , die zuerst ihr Heu bekam. Anschließend bekamen Elvish Beauty , Avicii , Uschi und Siamo solo noi ihr Heu. Ich füllte die Schubkarr e nach und gab den restlichen Stuten auch ihr Heu.
      Bis die Pferde fertig gegessen hatten, bereitete ich alles für das Ausmisten vor, legte die Halfter für die Koppeln bereit und trank noch eine Tasse Kaffee. Ich halfterte Lamira und Mäddi auf, bra chte sie auf eine der Koppel, vorgesehen für Stuten und klipste den Strick ab. Ardehel , Keezheekoni u nd British Gold folgten. Die näc hsten Stuten sollten auf die Koppe l nebenan. Heute fielen besonders Alohomora und Anke auf, die sich fast immer gegenseitig aufst ichelten um schnell auf die Koppel zu kommen. Abandon verhielt sich überraschend ruhig und schmuste mit mir. Ich gab ihr einen Kuss auf die Stirn und musste ihr sogar einen Klaps auf den Hintern geben, dass sie auf die Koppel ging. Biest und Maskotka sollten in der Box bleiben, da ich sie später etwas bewegen wollte. Cassini´s Girl kam auf den Paddock, da sie heute besonders gut aussehen sollte, denn wir hatten ein Fotoshooting vor uns. Die restlichen Stuten kamen wieder auf eine andere Stutenkoppel, da ich es bevorzugte, nicht alle a uf eine zu stopfen.

      Mittags, 14:40 Uhr:

      Biest und Maskotka hatte ich bereits mit Longierhilfen longiert und auf den Paddock gestellt. Nun hatte ich vor die drei Stuten Finest Selection , Ice Rain und Voilá locker la ufen zu lassen. Eine Freundin sollte mir dabei helfen. Die Stuten benamen sich und ließen am Ende des Laufen lassens den Kop f auf Bookgelenk- Höhe hängen. "Peeeerfekt.", grinste ich zufrieden. Mit Nathalie wollte ich etwas ausreiten gehen. Der gescheckte Hannoveraner hatte es verdient, mal wieder rennen zu dürfen. Ich machte sie mir fertig und schwang mich elegant in den Sattel. Ich streichete ihren Hals bevor ich sie mit einem leichten Impuls anritt. "Braves Mädchen.", meine ich und trabte nach einiger Zeit an. Bei der Gloppstrecke angekommen nahm ich die Zügel auf, gab Galopphilfen und bewegte meinen Körper mit dem ersten Galoppsprung gelungen mit. Ich ging in den leichten Sitz und ritt einige Tempowechsel, bevor ich ihr die Zügel gab und Nathalie kaum zu halten war. Nach der angen Strecke parierte ich sie durch. "Brav Süße.", lobe ich die Stute,

      Abends, 20:00 Uhr:

      Der Ausritt war noch gut verlaufen und ich hatte mittlerweile alle Stuten reingeholt. Ich wolte eigentlich nurnoch das Kraftfutter verteilen und dann ins Haus gehen. Gesagt, getan. Jede Stute bekam ihre, auf sie angepasste Mischung und fraß sie genüsslich auf. Am meisten Leckeres bekam heute Nathalie, die sich beim Ausritt gut geschlagen hatte.
      Der Tag war vorbei und ich dachte im Bett darüber nach, wie perfekt alles war.

      © Wapst, 3205 Zeichen
      09.06.2015| Wolfszeit
      Ich wachte früh auf und zog mich um. Es war noch dunkel draußen. Leise um niemanden zu wecken sclich in in die Küche wo ich schnell Frühstückte bevor ich in den Stall ging und damit begann die Fohlen zu füttern. Während sie fraßen ging ich über die beiden Koppel um diese zu kontrolieren. Als ich zurück im Stall waren hatten die Fohlen aufgefressen und ich brachte sie nacheinander auf die Koppel. Ich nähm erst Worrior of Light und Coulore Splash. Die beiden Fohlen tollten gleich ausgelassen über die Koppel.Ich schaute ihnen noch etwas zu bevor ich begann die Stuten und Hengste zu fütter. Auch hier brachte ich anschließend alle nacheinader auf die Koppel. Ich begann bei Promise Of Sundance und Cassini´s Girl daruaf folgten Nathalie und Ice Rainaußerdem noch Lamira und Elvish Beauty.

      Die 6 Stuten begannen sich auzupower und rumzutoben. Als nächstes waren Maskotka, Keezheekoni, Finest Selection, Abadon all Hope,Uschi und Avicii dran. Auch diese Stuten begannen ordendlich zu toben und Spaß zuhaben. Zurück im Stall sah ich das Colin angefangen hatte die Boxen auszumisten. Nun folgtren nur noch die Lezten Biest,Violá,Anke und Ardehel.

      Nun folgten die Hengste Nabuko und Wo der Wolf heuelt waren zuerst darn. Darauf folgten Elf Dancer, Crystal Sky und Lespoire.Als nächstes folgten Slaughterhorse, Whats Happen In The Dark,All Hope Is Gone, Captain Morgan und Acerado. Als leztes waren nun Alvari, Djafur, Citzien Fang, Carryon my Wayward Son, Litte Buddy und Aschenflug. Als alle Pferde auf die Koppel gebracht hatte war es inzwischen Hell. Also ging ich in den Stall um Selections Haflfter zu holen. Als ich gerade zurückkam fuhr ein Auto fohr und ein junger Mann stieg aus. Er war groß, blond und ca. um die 20. ich ging auf ihn zu unb begrüßte ihn. „Hallo, sie sind warscheinlich Jayden Parker. Richtig?“fragte ich ihn. Der Junge Mann lachte und erwiederte:“Ja, genau der bin ich. Sie sind dann wohl Frau Montrose.“ „Sie können mich ruhig Luchy nennen.Sie kommen genau richtig ich wollte gerade Selection fertig machen. Wie wärs damit wenn sie erstmal ihr reitgeschick auf die Probe stellen bevor ich ihne den Hof zeige.“Er nickte und wir gingen zusammen zur Koppel. Ich rief die Stute und kraulte sie kurz.“Das ist Finest Selection, eine Hannoveraner Stute.“Ich halfterte die Stute und wir gingen zu putzplatz wo ich die Stute anband und Jayden zeigte wo die Satelkammer ist. Ich ließ ihn Selection fertig machen und begleitete ihn zu reitplatz wo ich ihm zuschaute. Ich sah grad das Colin mit Carry on ausritt.Als Jayden fertig war begleitete ich ihn zum Putzplatz und half ihm absatteln. Anschließend brachten wir Selection zurück auf die Koppel nun zeigete ich ihm den Hof und teilte ihm seine Pferde zu er würde sich nämlich um Alvari, Darky, Keez, Selection, Biest, Ardehel, Violá, Anke und Avicii kümmern. Als leztes zeigte ich ihm sein Zimmer. Als ich gerade fertig war fuhr erneut einAouto vor das war die zweite Stallhilfe. Eine junge Dame, ihr Name war Anuschka Fournier. Auch sie begrüßte ich und zeigte ihr ebenfalls den Hof bevor ich ihr ihre Pferde zuteilte. Anu würde sich nämlich um Elf Dancer, Djarfur, Aschenflug, Lespoire, Slaughter, Promise, Girly und Ice Rain kümmern.

      Ich beschloss mit Elvish ud Nathalie ausreiten zu gehen. Also machteIch Elvish fertig und nahm Nathlie als Handpferd mit. Da es sehr warm war ritt ich mit den beiden zum See wo beide prusten schwammen. Zurück auf dem Hof sattelete ich beide auf und brachte sie suf sie Koppel. Nun war Little Buddy darn. Da Anu grad Ash fertig machte fragte ich sie ob wir nicht ein Übungsrennen machen wollten. Sie stimte zu und 10 Minuten später ritten wir um die Wette. Da Buddy wergen seiner Lahmheit etwas außer formwar gewann Anu mit Ash. Ich spritze den geschwizten Buddy ab und brachte ihn auf die Koppel. Mit Crystal Sky machte ich etwas Dressur und Captain Longierte ich etwas. Am abend olten wir alles Pferde rein und fütterten sie ein leztes Mal. Müde fiel ich in mein Bett und schlief an Colin geschmiegt ein.
      16.07.2015| Wolfszeit
      Ich wachte auf und merkte das Colin schon weg war. Solang konnte er aber noch nicht weg sein, da sein Bett noch warm war. Also stand ich auf und zog mich an. In der Küche waren schon Colin und Juan am Frühstücken. Juan schien noch halb zu schlafen. Er würde sich schnell an die früher Uhrzeit gewöhnen. Anu und Jayden kamen gerade rein. „Morgen“ kam es von den beiden.“Die Boxen sind gemistet und die Pferde auf der Koppel“. „Gut ein ounkt weniger auf der Liste. Heute soll ein neues Foheln kommen sonst ist alles wie immer.“ antwortete ich den beiden. Nach dem Frühstück verschwanden alle bis Colin und Juan im Stall. Die beiden sollten das Fohlen abholen. Ich kümmmerte mich erst um Iliada die mit Avicci auf der Hauskoppel stand. Die Stute war seit einer Woche bei uns und ihr schien es von Tag zu Tag besser zugehn. Siewurde noch nicht tranier da sie sich ersteinmal erholen sollte. Also ging ich zur Fohlenkoppel und holte Coloure Splash. Die kleine Stute sollt heute ein bisschen Longiert werden also legte ich ihr den longiergurt an und es ging in den Raound Pen. Nach einer halben Stuned brachte ich sie zurück auf die Koppel. Als nächstes ging ich zu Nathalie, da sie heute Ruhetag hatte, schmuste ich nr mit ihr. Little Buddy war der nächste mit ihm trainierte ich etwas auf der Rennbahn. Als ich ihn gerade zurückgebracht hatte kamen Juna und Colin mit dem Fohlen zurück. Ich öffnete den Hänger und ein winzigkleines Fohlen stolperte mir entgegen und schaute sich ängtlich um. Ich brachte Delyx zu Ardehel auf den Paddock da sie seine Ziehmutter machen sollte. Der kleine suchte sofort Kontakt. Als leztes war nun Elvish Beauty dran mit ihr ging ich etwa ausreiten. Als ich mit allem fertig war machte ich mich fertig. Da Colin mich zum essen eigeladen hatte.
      08.08.2015|Wolfszeit
      Ich wachte früh auf wie sooft in lezter Zeit. Die Sonne kletterte gerad über die entfernten Bergrücken. Ich schaute auf die Uhr. Es war halb fünf. Ich musste zwar erst in einer Stunde aufstehn doch ich stieg vorsichtig aus dem Bett und bemühte mich Colin nicht zu wecken. Ich zog mich an und ging in den Stall. Ich schaute zuerst nach Illiada und Avicii. Der Braunenen Stute ging es allmählich besser auch wewnn sie noch einiges zunehmen müsste. Ich brahte die beiden Vollbluter auf die Koppel und schaute nach den Fohlen, auch sie durfen auf die Koppel. Ich begann nun mit dem Füttern und als ich die Stuten fertighatte kamen auch Anu,Jayden und Juan. Sie übernahmen das füttern und ich begann Elvish Beauty fertig zumachen. Ich puzte sie gründlich und Sattelte sie dann. Ich ging mit ihr auf den Platz da es in der Halle sehr Warm war. Ich machte etwas Dressur mit ihr. Als ich fertig war kam mir Colin mit Acerado entgegen. Jayden hingegen spannte grad Anke und Violá an. Juan puzte gerade Captain Morgan und Anu trainierte gerade Aschenflug. Ich sattelte Elvish ab um sie abzuspritzen. Danach urfte sie sich auf der Koppel austoben. Ich holte ich mir Blue Heart da er heute etwas Verladeform lernen sollte. Als ich mit ihm fertig war brachte ich ihn zurüück auf die Koppel wo er mit Delyx über die Koppel tobte. Coloure Splash longierte ich etwaas bevor ich auch sie zurück brachte. Ich schaute den Fohlen etwas zu. Anu war nun auch schon mit Elf Dancer, Lespoire und Slaughter fertig und war grad dabei Promise fertg zumachen. Colin brachte gerade Worrior Of Light zurück. Er hattte gerade Citzien Fang, Abadon All Hope und Lamira trainiert. Jayden war gerade mit Keezneekoni,Biest und Ardehel fertig und begann gerade Darky fertig zumachen. Juan Brachte gerade Selection auf die Koppel.. Davor hatte er scon Maskotka, Possybilyti und All hope Is Gone trainiert. Er bagann nun mit dem nachfüttern. Ich machete mich nun daran Litle Buddy fertig zumachen. Auf dem weg zur Gallopbahn kam mir Anu mit Cassini etngegen. Colin arbeitete gerade mit Wo der Wolf heukt auf dem Dressurplatz. Als ich mit Buddy fertig war sprizte ich auch ihn ab und brachte ihn auf die koppel. Da ich und Colinh audreiten wollten mahten wir nun Nathalie und Carry On fertig. Wir ritten zum See wo wir etwas plantschen. Auf dem Rückweg hatten wir außerdem ein außgiebiges Gespräxh üner das Kinder Tehma. Al ich im Stall fertig war ging ich rein und fie müe in mein Bett. Colin legte sich zu mir. Ich kuschelte mich n ihn und amnete seinen warmen Duft ein. Es war eine mischung auf Pferd, Schweiß und einfach Colin. Müde und von seinem Gerüch eingelllut schlief ich ein.
      05.10.2015|Wolfsziet
      Der Wecker schrilte duch die stille. Müde und mit geschlossenen Augen suchte ich ihn und schaltete ihn aus. Ich weckte Colin der neben mir schlief “Morgen Schlafmütze“. Als antwort bekam ich nur ein brummeln. Ich kletterte aus dem Bett und machte das Licht an. „Mach das Licht aus“ grummelte Colin. Doch ich ingnorierte es einfach und nahm mirmeine Klamoten aus dem Schrank. Ich zog mich an und lief in die küche. Jayden hatte schon Kafee gemacht und frrüstückte gerade. Ich nahm mir eine tasse Kaffee und begann ebenfalls zu Frühstücken. Colin kam runter und bald darauf folgten auch Anu und Juan. Ich frühstückte fertig und ging mit Colin in den Stall. Ich begrüßte Colore Splash die auf ihrer Box schaute und begann zu füttern. Als alle zufrieden mapften. Ging ich zu Splash die inzwischen fertig war und führte sie aif den putzplatz wo ich sie anban. Heute stand bodenabeit an. Also holte ich ihren Putzkasten und begann sie zu putzen. Colin puzte währen dessen Carry On my wayward Son. Als ich ferig war führte ich die junge Stute in die Halle, auf dem weg trafn wir Jayden,Anu und Juan die gerade in den Stall gingen. Ich arbeitete ca. eine halbe Stunde mit Splash bevor ich sie auf die Koppel führte wo auch gerade Jayden mit Keezheekoini und Juan mit Finest Selcetion. Anu war gerade auf dem Platz mit Elf Dancer beschäftigt. Ich lief zum Stall und begann nun All Hope Is Gone zu putzen. Da Anu auch gerade Uschi puzte beschloss ich ihr zuzeign wi man eine Kutsche lenkt. Als wir gerade die Pferde anschirrten kam Colin mit Citzien Fang vorbei. Als alles saß fuhren wir los. Auif dem Ausreit weg trafen wir Jayden der gerade mit Ardehel und Delyx einen Spatziergang machte. Zurück fuhren wir an den Fohlen koppel vobei wo Blue Heart und Worrior of Light schon fröhlich rumtollten. Außerdem ritt Colin gerade Rosi auf dem Platz. Langsam begann sie ein richtig gutes Pferd zuwerden. Zurück schirrten wir Uschi und Hope ab und brachten sie auf die Koppel. Auf meinem Plan standen zunächst Illiada und Avicii. Diebeiden sollten heute in der Halle frei laufen: Also holte ich sie aus dem Stall und ließ sie sich eine Stunde auspowern. Währen Juan mit British Gold arbeitete, machten Colin, Anu und Jayden mit Little Buddy,Aschenflug und Wo der Wolf heult ein trainigsrennen machten. Als ich die Stuten auf die Weide gebracht hatte nahm ich mir Dorn und machte einen Distanzritt. Ich ritt hoch an den Koppel und sah das auch Violá,Cassini´s Girl, Ice Rain und Acerado inzwischen auf der Koppel standen. Als auch Dorns training abgeschlossen ging ich in den Stall um ihn abzusattel. Colin war grad mit Griselda auf dem putzplatz und die Stute zickte mal wieder was das zeug hält. Plötzlich stieg die Stute und erwischte Coin mit dem huf im Gesicht. Eschrocken drückte ich Dorn gerade Anu in die Hand die gerade Miss Leika rausführet, und stürmte zu Colin rüber. Zum Glück gings ihm gut pis auf eine Platzwunde kanp unterm Auge. Ich Stellete Griselda schnell zurück in die Box, bevor ich mit Colin ins Haus ging um ihn ersteinmal zu verarzten. Ich erteilte Anu, Juan und Jayden noch lezte Aufgaben und dann fuhr ich mit Colin ins Krankenhaus. Nach 3 1/2 Stunden war die Wunde genäht und wir zurück auf dem Hof. Die 3 hatten sich inzwischen auch um Abadon All Hope, Lamira, Nabuko, Possybility, Whats Happen in the Dark, Elvish Beauty, Crystal Sky, Maskotka und Promise of Sundance gekümmert. Da es spät war und langsam kalt wurde holten wir alle Pferde rein. Nun bekamen alle ihr abendessen. Ich und Colin bliebn noch kurz im Stall, bevor auch wir reingingen.
      24.12.2015|Wolfszeit
      Weihnachten auf der Lake Mountain Ranch
      Ich wachte davon auf das Colin aus dem Bett steig. Normalerweise schlief er noch wenn ich aufstand. „Morgen Schatz“ sagte ich und stieg auch aus dem Bett. „Frohe Weihnachten, Luchy“ erwiederte er und gab mir einen Kuss. Ich zog mich an und ging in die Küche. Es roch nach Weihnachten. Auf dem Tisch stand ein Telle mit Sepkulatius und eine Kanne Kaffe. Sachscha, Jayden und Anu saßen bereits am Tisch und riefen“Föhliche Weihnachten, Luchy“. Ich liebe die drei dafür das sie immer an alles dachten. Colin und Rinnaja kamen auch runter und alle Frühstückten munter miteinander. Als alle fertig waren gingen Colin und ich zusammen in den Stall wo Fashion Girl uns zu wieherte. Ich kraulte die Stute kurz bevor ich mir Elvish´s und Abodon´s Halfter nahm. Ich holte erst Elvi aus ihrer Box und band sie, auf der Stallgasse an. Anschließend holte ich Abadon aus ihrer Box, band Elvi los und ging mit den beiden zur Koppel. Ich öffnete das Tor und warte kur bis Colin mit Miss Griselda Braun kam die in lezter Zeit immer schwerer zu händeln war. Als er da wr schloss ich das Tor hinter ihm und er ließ Griselda laufen, die auch gleich in den Tarb und dann in den Gallop fiel und durch den Schnee buckelte. Ich ließ nun auch Elvish und Abadon laufen. Colin und ich gingn auf die andere Seite des Zauns und schauten zu wie Abadon jetzt mit Grisi über die Koppel düste und Elvi sich glücklich wälzte.Während Grisi anfing zu grasen, begannen Abadon und Elvi sich zu bekannabern. Colin und ich gingn nun zurück in den Stall um British Gold, Rosedealer und Cassini´s Girl zu holen. Ich begüßt Rosi und kraulte sie kurz bevor ich sie zur Koppel führte. Sie war garnicht enfach zu händeln da sie übermütig war. Auf der Koppel angekommen ließich sie Laufen und sie buckelte fröhlich durch die Gegend. Colin kam gerade mit British und Girli als Rosi sich langsam beruhigte. Wir schauten den Pferden kurz zu und ich kaulte British ein bisschen die an den Zaun kam. Nachdem wir alle Pferde auf die verschneite Koppel gebracht hatten begannen Sascha und Colin auszumisten. Während ich mit Jayden das Heu auf den Koppeln verteilte und die Tränken enteiste. Die meisten Pferde sprangen immer noch fröhlich über die Koppeln. Als ich dann mit Anu noch das Kraftfutter in den Boxen verteilt hatte holte ich Uschi und Hope von der Koppel. Ich begann damit Hope zuputzen was nicht lange dauerte da alles unter der Decke schön sauber war.Bei Uschi dauerte es etwas länger da man auf dem Hellem Fell einige Flecken sah. Als beide Saber waren Schirrte ich sie an und fuhr mit dem Schlitten los. Ich fuhr begleitet von dem Glochengeklingel des Geschirrs die übelich Rute durch den Wald. Kur vor dem Hof begegnete ich Jayden der gerade mit Promise und Colore Spalsh einen Ausritt machte. Promise lief brav wie immer am Schlitten vorbei, doch Splash wollte unbedingt Hope abschnuffeln. Hope bleib ruhig während Jayden die junge Stute an uns vobeiführte. Als ich an der Rennbahn vorbei fuhr sah ich wie Colin und Sascha gerade Little und Ash trainierten. Beide Pferde schienen gut in form zusein und auch der Schnee schien für sie kein Hinderniss zusein. Ich spannte Uschi und Hope aus, deckte sie ein und brachte sie zurück auf die Koppel. Anu holte gerade Finest Selection von der Koppel um die Stute zu trainieren.Ich hingegen holte mir Captain um ihn zu longieren. Colin und Scascha brachten gerade Ash und Littel, die ziemlich verschwitz waren zurück und ließen sie abschwitzen. Ich puzte Captain und ging dann in die Hallle um ihn zu longiern. Als ich fertig war deckte ich ihn wieder ein und brachte ihn zurück auf die Koppel. Aus der ferne sah ich Anu und Jayden die gerade Darly und Wolf trainierten. Colin arbeitete gerade mit Keez und Sascha mit Legolas. Ich holte mir nun Dorn von der Koppel.Ihn ließ ich in der Halle laufen da für das Distanztraining zu viel Schnee lag. Als er sich ausgetobt hatte ließ ich Ice Rain und Maskotka in der Halle laufen und etwas frei Springen. Iliada und Avicii galleopierten gerade auf der Rennbahn, während Lamira ertwas Dressur machen musste. Colin übte mit Leika etwas Springen und ich brachte die Stuten zurück uaf die Koppel. Fashion Girl, Nathalie, Possibilety,Nabuko und Ace hatten heute Ruhetag. Ich holte mir Elf Dancer und machte erwas Dressur mit ihm. Er arbeitete gut mit und bekam dafür eine Karotte.Als ich gerade fertig war kam Colin mit jemandem um die Ecke. Sie stelllte sich als Samantha vor. Es war eine trainerin die Colin angheuert hatte um Crystal zu trainierne. Ich freute mich riesig da der Hengst es nötig hatte da die momentanen Lektionen ihn zu langweilen begannen. Ich zeigte ihr ihr Zimmer und ging in den Stall um die Schabracken zu übeprüfen und aus zu wecheseln damit ich die dreckigen Waschen konnte. Alsich fertig war kam Smantha und ich zeigte ihr Skys sattel zeug. Samantha begann sich mit dem Hengst anzufreunden und ich ging ins Haus um eine Pause einzulegen. Colin versuchte Citzien und Carry bei zubring stehenzubleiben auch wenn er wegging. Jayden und Sascha übetn mit Worrior und Happy das veralden und ich Schnappte mir Violá, Delyx und Ardehel und ging mit ihnen Spazieren. Als alles auf dem Hof getan war feierten wir Ausgiebig Weihnachten. Um Mitternacht fiel ich müde und erschöpft ins Bett, wo ich mich an Colin schmiegte und schnell Einschlief.
    • Wolfszeit
      21.02.2016|Wolfszeit
      3 NEUANKÖMLINGE
      Ich stand auch und schaute aus dem Fenster über Nacht hatte es kräftig geschneit, nachdem es im lenzten Jahr zwar kalt war ,aber nie geschneit hatte. Ich duschte und zog mich an. Zwischen drin weckte ich noch Colin der noch schlief. Nach dem Frühstück ging ich raus. Es war kalt und man konnte die Atemwölcken sehen. Ich ging zuerst zum „Shettyauslauf“ und schaute nach Ardehel, Violá und Delyx. Delyx tollte fröhlich im Schnee rum während Ardehel gemütlich im Offenstall ihr Heu knabberte. Viola, das Plüschtier unter den Drei, wälzte sich gerade glücklich im Schnee. Ich war froh das die kleinen sowieso ihre Weidedecken trugen sonst wären sie nämlich nass geworden. Als nächstes ging ich in den Zuchtstall der Stuten. Der warme Geruch von Pferden schlug mir entgegen. Nathalie erwartete mich schon und stecke mir ihren Kopf entgegen. Lächelt kraulte ich sie kurz bevor ich ihn der Futterkammer verschwand um das Futter vorzubereiten. Ich verteilte das Kraftfutter in den jeweiligen Eimer. Als in jedem Eimer die entsprechen Portion drin war verteilte ich erst alle Eimer vor den Boxen, bevor ich jedem Pferd sein Futter in den Trog kippte. Im Hengst- und Privatstall kümmerte Colin sich ums füttern. Als alle ihr Kraftfutter mapften verteilte ich noch das Heu. Kaum war ich damit fertig tauchte auch Jayden auf um die Boxen zu misten. Ich ging nun zu Nathalie nahm ihr Halfter vom Halter vor der Box und ging in die Box. Ich halfterte die Stute und kraulte sie noch kurz bevor ich sie zum Putzplatz führe. Dort angekommen band ich den Schecken an und holte ihre Putzbox aus der Sattelkammer. Ich deckte sie aus und begann die Braun-Weiße zu putzen. Die brave Stute stand gelassen da und genoss es. Als ich fertig war holte ich ihr Sattelzeug und eine Abschwitzdecke. Ich machte die Stute komplett fertig und führte sie dann in die Halle. Da es noch früh war war ich komplett alleine. Jayden und Colin waren mit dem misten beschäftigt und Anu ging Morgens am liebsten mit Flocke ausreiten. Ich ritt Nathalie war bevor ich die Abschwitzdecke über die Bande legte. Ich übte einige A Lektionen mit ihr da bald die Tuniersasoin wieder startete. Als ich fertig war legte ich ihr die decke auf und ritt noch etwas Schritt damit sie sich etwas abkühlen konnte. Ich brachte die braun-weiße Stute zurück in den Stall wo ich sie Absattelte und wieder Eindeckte. Da Colin, Anu und Jayden schon alle Pferde auf die Koppel gestellt hatten räumte ich auf und brachte auch Nathalie raus, wo wo Leika schon wartete, da Colin Fashion Girl schon zum tranig geholt hatte. Ich ging nun zum Shettyauslauf zurück um mit Ardehel zu arbeiten. Ich holte ihr Halfter aus der „Shettyhütte“ und holte sie aus dem kleinen Paddock. Da es draußen zu kalt war ging ich mit der kleinen Stute in den Stutenstall auf dem Putzplatz. Ich band sie an und holte ihr Putzzeug. Die kleine neugierige Stute fand alles interessanter als mich , dadurch dauerte das Putzen länger als geplant. Als ich fertig war sattelte ich die Stute was nicht gerade einfach war da sie immer in die Luft schnappte. Als ich sie auch getrenst hatte ging ich in die Halle wo Colin gerade Fashion Girl logierte. Die Stute machte sich schon sehr gut und würde bald schon geritten werden können. Ich machte mit Ardehel einige Western Übungen was heute gut klappte. Als ich fertig war sattelte ich sie ab und räumte alles auf. Gerade als ich sie gerade wegbrachte sah ich dass ein Auto vorfuhr.Das waren bestimmt Lina Valo und Samu Häkkinen,da Juan gegangen war und ein paar mehr Pferde eingezogen waren musste ich neue Stallkräfte einstellen. Die beiden Finnen waren vor kurzem hergezogen und hatte früher selbst eine Ranch die sie aus finanziellen gründen aufgeben mussten. Ich wartete bis sie ausgestiegen waren und begrüßte sie. Ich brachte Ardehel weg und zeigte ihnen erst die Ranch und dann ihre Zimmer. Als ich in den Stall kam sah ich das Anu gerade Ash geholt hatte und fragte sie ob wir ein Trainingsrennen machen sollten. Also holte ich Littel Buddy und stellte ihn neben Aschenflug. Wir putzen die beiden Hengste und sattelten sie. Als wir an den Koppel vorbei zur Rennbahn ritten sah ich wie Blue Heart und Royal Champion durch den Schnee sprangen. Auf der Rennbahn angekommen starteten wir unser Rennen und man sah das beide etwas außer Form waren da die Bahn in den letzten Wochen zugefroren waren. Ash war allerdings etwas besser in Form als Buddy. Ich beschloss noch etwas auszureiten um ihn etwas zu entspannen. Ich beschloss Blue Heart als Handpferd mitzunehmen. Also sattelte ich Buddy im Stall um und holte die kleine Quater Stute. Im Hof stieg ich auf und ritt los. Blue lief brav neben Buddy her. Ich nahm die stecke durch den Wald da diese am Kürzesten war. Als wir wieder kamen brachte ich erst Blue zurück auf die Koppel und dann sattelte ich Buddy ab und brachte auch ihn zurück. Als ich schon mal da war holte ich auch gleich Lady Swan von der Koppel. Im Stall warteten Lina und Samu. „Hi, Luchy wir wollten fragen ob wir helfen können.“. Während ich Lady anband antworte ich:“Klar gerne, ich zeig euch die Pferde für die ihr zuständig sein werdet. Lina du wirst Iliada in Galopp- und Distanzrennen trainieren, Ice Rain in Dressur, Darly Gone Mad in Galopprennen, Whats Happend in the Dark in Dressur, Colore Splash in Dressur, Dorn in Distanzrennen und Sisko in Trabrennen. Samu du wirst für Nathalie, British Gold, Promise Of Sundance, Keezenkoni, Legolas, Captain Morgan und Lady Swan in Dressur trainieren. Genaueres sage ich euch morgen oder gleich bei jedem Pferd. Heute müsst ihr euch nicht mehr um Lady Swan, Captain Morgan, Nathalie, Sisko, Dorn und Darly Gone Mad kümmern. Ich würde vorschlagen wir holen jetzt erstmal British Gold und Ice Rain.“ sagte ich zu den beiden. Ich ging zu den Boxen und zeigte Lina und Samu die Halfter die immer an den Boxen hingen da die Pferde bei uns ohne Halfter auf die Koppel kamen. Es gab zwar auch ein paar Ausnahme Pferde aber das waren wenige. Mit Halftern bewaffnet gingen wir hoch zu den Koppeln. Ich half den beiden British und Rain einzufangen bevor ich mit ihnen zurück zu Swan. Dort angekommen banden sie die Stuten an, bevor ich ihnen zeigte wo das Putz- und Sattelzeug hing. Wir putzen die Stuten und Als alle fertig waren zeigte ich ihnen die Halle damit sie dort trainieren konnten. Mit Swan ging ich etwas ausreiten da sie heute etwas angespannt war. Nach dem ausritt war die Stute deutlich entspannter und ich brachte sie zurück auf die Koppel, Wo sie sich mit Cassini´s Girl austobte. Als ich zurück zum Stall ging kam mir Jayden mit Leika entgegen. Gerade fuhr auch der Anhänger vor der ein neues Shetty brachte. Ich begrüßte Fiona, die den Hengst vorher besessen hatte. Wir luden den Hengst gemeinsam aus und ich zeigte Fiona wo der Hengst stehn würde. Ich ließ ihn erst von draußen gucken und Ardehel und Violá kamen neugierig an den Zaun. Die Ponys beschnupperten sich. Als Alle sich inspiziert hatten ließ ich den Hengst in den Paddock. Es gab ein kurzes Gerangel aber auch das legte sich schnell. Als Fiona sah das alles gut lief verabschiedeten wir uns und sie fuhr vom Hof. Ich blieb noch etwas am Shettypaddock und schaute aus der Ferne Colin zu der gerade mit Nabuko etwas Freispringen machte. Als ich sah das die Shettys ruhig waren, ging ich Uschi von der Koppel zu holen. Ich nahm auch All Hope mit da ich mit beiden ausfahren würde. Also machte ich die beiden am Putzplatz fertig und spannte sie draußen vor den Schlitten. Ich fuhr durch den verschneiten Wald. Die Pferde und ich genossen die Fahrt. Auf halbe Strecke begegnete ich Lina und Anu Die gerade mit Darky und Elf Dancer ausritten. Zurück am Hof kam gerade Samu mit Legolas aus dem Stall. Ich spannte die beiden Kaltblüter ab und brachte sie zurück auf die Koppel. Jayden holte gerade Elvish und Selection Zum Freilaufen von der Koppel. Ich holte mir Geiseldrama von der Koppel und ging mit ihr zum Roundpen, wo gerade Colin raus kam der mit Rosi trainiert hatte. Ich arbeite mit Rosi daran nicht alles zu beißen was ihr in die Nähe kam. Die Stute machte inzwischen Fortschritte da sie nicht mehr alles biss. Als ich fertig war beschloss ich sie noch eine Runde über den Hof zuführen. Colin trainiert gerade mit Sisko auf der Rennbahn und Anu ritt gerade Darly ab. Ich brachte nun Grisi auf die Koppel und holte mir Captain. Mit ihm arbeitete ich etwas an der Doppelloge da ich ihn auf die Kutscharbeit vorbereiten wollte. Als ich fertig war kam gerade Samu mit Keezenkohni um die Ecke. Ich sattelte Captain und brachte ihn zurück zur Koppel. Jayden war gerade mit Makotka auf dem Platz und trainierte sie und Colin holte Lamira von der Koppel. Lina, Smau, Anu und ich holten jetzt Illiada, Wo der Wolf heult, Worrior Of Light und Avicii von der Koppel. Als wir fertig waren gingen wir Auf die Rennbahn. Ich sah das Jayden gerade mit Crystal Sky auf dem Platz einige Lektionen machte. Als wir mit dem Training fertig waren brachten wir alle vier die Pferde zurück. Colin brachte gerade Citzien Fang zurück und die anderen drei holten Promise,Acerado, Colore und Dorn. Ich hingegen machte ein Pause und schaute nach Amigo und den anderen. Colin kam nach einer Weile zu mir und umarmte mich von hinten. „Na, Schatz wollen wir zusammen ausreiten?“ sagte er und gab mir einen Kuss. „ Ja, gerne.“ sagte ich und lächelte.“ Wie gefällt die eigentlich der keine Kerl hier?“ fragte ich ihn und Kraulte Amigo der gerade an den Zaun kam. Colin begann ihn auch zu kraulen und sagte, „Scheint ein netter kleiner Kerl zu sein“. Wir gingen nun Hand in Hand zurück zum Stall und machten Carry On und Abadon fertig. Wir ritten zu unserm Lieblings platz am See, wo wir uns auf den Steg setzen und den Sonnenuntergang genossen. Als wir dann schließlich am Stall zurück waren hatten sie anderen alle Pferde wieder rein geholt. Wir brachten auch die beide ihn ihre Box und gingen rein. Nach dem Abendessen fiel wir beide in Bett.“Der Ausritt heute war toll“ flüsterte Colin mir ins Ohr. „Ja, finde ich auch“ sagte ich, drehte mich um und lächelte ihn an. „Ich liebe dich“ flüsterte ich. „Ich liebe dich auch“ sagte er und gab mir einen Kuss. Wir kuschelten uns aneinander und schliefen ein.
      27.05.2016|Wolfszeit
      A NEW YEAR TOGETHER
      Heute stand ich besonders früh auf, da wir heute das erste Mal einen Teil des Reitschul Konzept testen. Heute war die Shettyschule dran. Um 10 Uhr würden die Ausritte starten. Also ging ich runter und fütterte erst alle Shettys und dann die Pferde. Da es erst 7 Uhr war beschloss ich mir Lady Swan zu nehmen und auszureiten. Ich ging in den Stall und kraulte die Weiße Stute, die mir ihren Kopf entgegen Streckte. Ich halfterte die Stute und brachte sie auf den Puztplatz, bevor ich ihre Putzbox holte. Ich putzte Swan und sie döste etwas vor sich hin. Als sie fertig gesattelt war begegnete ich auch Colin der gerade dran war die Pferde auf die Koppel zu führen. Im Hof stieg ich auf und ritt in den Wald. Da es heute Nacht geregnet hatte, roch es angenehm frisch und die Wassertropfen glitzerten an den Bäumen und Blätter. Swan genoss den gemütlichen Ausritt sehr und schnaubte ab und zu zufrieden. „Guten Morgen Jayden“ rief ich den jungen Mann zu als wir uns begegnet.
      Ich ritt gerade in den Wald, damit Selection sich noch etwas entspannte. Als wir ein Stück geritten waren traf ich Luchy, die gerade von ihrem Ausritt zurückkehrte. “Hi Luchy, auch schon auf“ rief ich ihr zu, bevor Ich l Selection ihren Weg selbst wählen ließ und zu meinem Erstaunen, wählte sie den Weg zum See. Dort angekommen ließ ich Stute trinken und auch bis zu den Fesseln hinein treten da es schon warm genug war.
      Um punkt halb 10 stand ich vor dem Shettyauslauf und wartete auf Luchy. Ich war sehr aufgeregt und war gespannt ob das klappen würde mit der „Shettyschule“. Als Luchy endlich kamen holten wir Amigo, Ardehel und Violá aus dem Paddock um sie zu putzen. „Lass Cremella l bei Delyx, sie ist noch nicht weit genug ausgebildet.“ Sagte Luchy. Außerdem sollte heute ein neues Fohlen aus England kommen. Luchy und ich deckten die Ponys aus, putzen sie und statteten sie mit Pad und Longiergurt aus. Die Kinder sollten erst einmal das Pony kennenlernen. Als wir gerade fertig waren kamen schon die Eltern mit ihren Kindern. Während Luchy mit den Eltern über das Konzept redete erklärte ich den Kinder Grundlagen zum Umgang mit dem Pony. Als alle Ponys nun auch mit Trense ausgestattet waren durften die Kinder auf die Ponys. Ein kleines Mädchen namens Ella ging auf die flauschige Violá, der kleine, blonde Ethan ging auf Ardehel und ein kleines braunhaariges Mädchen namens Cloe ging auf Amigo. Ich Erklärte den Eltern wie sie die Ponys führen müssen und dann ging es eine Runde ins Gelände.
      Als ich in den Stall ging kam mir Colin mit Rosedealer entgegen. „Hi Anu, wollen wir mit Avicii und Buddy ein trainigsrenne machen?“ fragte ich die junge Frau die gerade die braune Stute putze.“Ja, klar gerne“erwiederte sie und ich holte Ash aus der Box. Als wir zur Rennbahn rübergingen sah ich Samu mit British Gold auf dem Platz. Wir ritten die beiden Hengste warm bevor wir ein Trainigsrennen machte. Ich gewann mit Buddy mit knappen Vorsprung. Wir brachten die Hengste zurück und auf der Koppel begegnete mir Colin mit Nabuko. Er holte sie gerade von der Koppel. Ich holte mir Whats Happend in The Dark und ritt etwas mit ihr aus.
      Ich hatte gerade Uschi und Hope fertig geputzt. Ich spannte die beiden an und beschloss einen Runde durch den Wald zu fahren. Auf dem Weg begegnete ich Luchy die gerade mit Darky unterwegs war.
      Ich brachte Darky auf die Koppel und holte stattdessen Dorn und machte ich fertig fürs Distanz Training. Ich ging also mit ihm ins Gelände und er arbeite gut mit. Zurück am Hof begegnete Ich Colin der grade mit Lamira und Fashion Girl in die Halle ging. Ich brachte Dorn weg und holte Color Splash um sie zu longirern. Also ging ich mit ihr in die Halle und begann sie zu longieren damit sie die Gangarten besser lerne. Als ich sie zurück auf die Koppel führe begegnete ich Samu der gerade mit Nathalie und Promise Of Sundance in die Longierhalle ging. Ich hingegen holte Miss Griselda Braun und ging mit ihr auf den Platz. Momentan übte ich mit ihr noch vom Boden aus da wir festgestellt hatten das sie ihre Aggressionen durch einen eingeklemmte Nerv bekommen hatte. Das war zwar gelöst aber jetzt musste sie neues Vertauen gewinnen. Nachdem ich fertig war brachte ich die Stute auf die Koppel und holte den kleinen Neuzugang. Caillen ließ sich brav einfangen und ich nahm ihn mit zum Putzplatz wo ich den kleinen gründlich putze. Ich ging anschließend mit ihm in die Halle und longierte ihn ausgiebig. Anschließend brachte ich ihn zurück in den Paddock wo er fröhlich mit Delyx herrumsprang.
      Ich hatte gerade Citzien Fang gesattelt und ging mit ihm etwas auf dem Platz wo ich einen kleine Trail Parcours aufgestellt hatte. Citzien ging brav über jedes Hindernis drüber. Zum Abschluss machte ich etwas Bodenarbeit mit ihm. Auch hier arbeitete er brav mit und somit ließ ich am Ende zurück auf die Koppel. Da Lina heute viel zu tun hatte mit der Shetty Schule beschloss ich mir die kleine Quater Stute Blue Heart zu schnappen. Auch mit ihr ging ich auf den Platz ich wollte nämlich mit ihr üben über eine Plane zu laufen.
      Lina war gerade damit fertig geworden die Shettys aufzuräumen also fragte ich“ Wollen wir zusammen ausreiten gehen?“. „Gerne Jayden, ich hole nur schnell Illiada.“. Ich holte Cassini´s Girl und wir beide putzen die Stuten ausgiebig auf dem Putzplatz. Als wir beide fertig waren stiegen wir im Hof auf und ritten los. Wir ritten Richtung Feld damit die Stuten auch mal ordentlich Galoppieren konnten.
      Ich hatte gerade Wo der Wolf heult und Worrior fertig gemacht als Luchy mit Saturn in den Stall kam. „Uns wie liefs mit ihm?“ frage ich neugierig. “Es lief super Anu, er macht fortschritte“ Sie hatte gerade mit dem Hengst trainiert da er Schwierigkeiten mit der Koordination hatte. Ich schwang mich auf Wolf und nahm Worrior als Handpferd mit. Ich ritt durch den Wald da Wolf dort meistens entspannter war.
      Ich hatte Captain gerade von der Koppel geholt als mir einfiel das der Hengst heute frei hatte. Also brachte ich ihn zurück. Dafür holte ich Keez und Ice Rain. Ich ließ die beiden Stuten in der Großen Halle etwas laufen und beide wälzten sich erst einmal. Als beide sich etwas ausgepowert hatten ließ ich sie zurück auf die Koppel. Als letztes für heute war noch Legolas dran. Ich machte den Hengst fertig und ritt mit ihm ein paar Dressurübungen.
      Ich kam gerade mit Jayden vom Ausritt zurück als er mich fragte ob ich nicht Sisko mit Crystal in di Halle packen wollte. Also sattelte ich Illa ab und brachte sie auf die Koppel. Anschließend schnappte ich mir Sisko und Crystal und ließ sie laufen. Die Hengste powerten sich erst aus bevor sie sich wälzten und anschließend sich noch etwas kraulten. Das nenn man echte Männerfreundschaft.
      Ich hole gerade mein letztes Pferd für heute da Floke und Elf Dancer heute frei hatten. Also Sattete ich Ace und wollte mit ihm in die kleine Halle doch da ließ Lina gerade Sisko und Sky laufen. Also gesellte ich mich zu Jayden und Legolas in die Große Halle.
      Nach dem Ausritt war ich fertig das Leika, Beauty und Masko heut frei hatten. Also begann ich damit die Pferde von der Koppel in den Stall zu holen.
      Da vor ein paar Tagen unser Jahrestag gewesen war, aber Luchy an dem Tag auf Fortbildung war hatten wir beschlossen das heut Nachzuholen als holten wir Abadon und Carry raus und machten sie für den Ausritt fertig. Wir beschlossen zu dem See zu reiten wo alles Begonnen hatte.
      20.10.2016|Wolfszeit
      Heute war wieder viel los auf der Ranch. Ich kam gerade mit Cailean und Delyx vom Spaziergang zurück, als Samu mir gerade mit Swan entgegen kam. Swan lahmte. Samu erzählte das Miss Griselda Braun mal wieder gezickt hatte und dabei Swan erwischte. Das bedeutete wieder Einzelhaft für Grisi. Ich stellte die beiden kleinen AMH- Hengste zurück auf den Paddock und holte schnell einen Strick um Grisi von der Koppel zu holen. Damit sie trotzdem Auslauf hatte stellte ich sie auf den Paddock. Danach ging ich in den Stall um mir Swans Bein anzusehen. Ich weiß Samu an das Bein zu kühlen bis der TA kam. Also band er die Stute am Putzplatz an und holte einen Wassereimer, worein er Swans Bein stellte.
      Ich ging inzwischen zu Caruso um mit ihm zu trainieren. Eigentlich wollte ich mit ihm in die Halle allerdings waren dort gerade Anu und Jayden mit Selection und Flocke am Trainieren. In den Roundpen konnte ich auch nicht da dort gerade Colin ein Join Up mit Blue Heart machte. Also ging ich auf den Dressurplatz. Lina war gerade mit Ardehel, Violá, Cremella und Amigo und den Kindern auf einem Ausritt. Also begann ich mit etwas Bodenarbeit mit Caruso. Der New Forest Hengst reagiert schon gut auf Körpersprache sodass wir langsam beginnen konnten ihn auf den Sattel vorzubereiten. Als ich mit Caruso fertig war kam auch schon Anu mit Acerado auf den Platz. Ich stellte Caruso weg und holte Uschi und All Hope Is Gone. Ich putze beide gründlich und legte ihnen dann das Geschirr an. Ich wollte sie wieder an die Kutsche gewöhnen da ich sie im Winter gerne vor dem Schlitten hätte, außerdem sind sie trotz ihrem Größenunterschied ein super Gespann. Auf dem Weg durch den Wald begegnete ich Jayden der gerade mir Cassi und Ice unterwegs war. Zurück im Stall berichte Samu der gerade mit dem Tierarzt gesprochen hatte, berichtete das Swans wunde nur halb so schlimm war. Die Stute hatte nun ca. 1 Woche Boxenruhe und der Kühlverband sollte regelmäßig gewechselt werden. Samu holte nun Nathalie auf den Puztplatz und begann die Stute zu putzen, während ich die beiden Kaltblüter fertig machte und eindeckte um sie wieder auf die Koppel zu stellen. Ich brachte gerade Uschi auf die Koppel als Anu mit Aschenflug von der Ovalbahn kam. Als ich zurück im Stall war, um Hope zu holen hörte ich wie Lina, die gerade mit Snow fertig war, vorschlug mit Samu ausreiten zu gehen. Als Hope auf der Koppel war holte ich Elvish Beauty von der Koppel und stellte sie auf den Putzplatz wo schon Nathalie und Lilia standen. Währen ich die Stute putzte hörte ich wie Samu und Lina beschlossen Gold und Herkules als Handpferd mitzunehmen. Als ich beim Satteln war verließen sie gerade den Stall um die beiden von der Koppel zu holen. Ich hingegen sattelte meine Schimmelstute und ging mit ihr in die Halle um mit ihr zu arbeiten. Die Stute arbeitete gut mit und als ich sie trocken ritt kam Jayden mit Crystal auf den Platz. Ich ritt mit Elvish vom Platz und ritt mit ihr noch eine kleine Runde im Gelände, damit sie entspannen konnte. Zurück am Stall sattelte ich sie ab und brachte sie zurück auf die Koppel. Als nächstes holte ich Saturn von der Koppel. Mit ihm wollte ich nur Bodenarbeit machen da ihm seine Ataxie an den kälteren Tagen wie heute besonders zu schaffen machte. Ich holte Saturns Knotenhalfter und ging mit ihm in die Halle wo auch gerade Colin mit Nabuko übte. Ich machte mit Saturn nur leichte Arbeit und stellte ihn anschließend unter das Solarium. Ich stellte ihn gleich zurück in die Box da es inzwischen noch Windiger geworden war. Anu hatte Avicii nach dem Training auch in die Box gestellt damit die Stute trocknen konnte. Ich holte also nun noch Little Buddy von der Koppel und ließ ihn in der Halle die inzwischen leer war laufen. Danach stellte ich ihn noch etwas in die Führanlage in der auch schon Wolf, Darky und Dorn standen. Jayden kam gerade mit Masko und Sasancho vom Ausritt zurück. Ich hingegen holte Captain und longierte ich etwas bevor ich auch ihn in die Boxstellte. Da es nun langsam dunkel wurde war es Zeit die Pferde von der Koppel zu holen. Samu kam gerade von Sisko und Legolas zurück. Auf dem Weg zur Koppel begegnete ich auch noch Promise und Colore Splash entgegen. Als ich gerade Abandon gehalftert hatte sah ich auch Jayden der Elf Dancer und Sasancho holte. Als ich Abandon wegestellt hatte sah ich auch das Colin Citzien und Carry geholt hatte. Ich begann das Futter zu verteilen währenddessen die anderen die Pferde reinholte als alle Pferde zufrieden mümmelnd im Stall standen. Ging ich rein und aß gemütlich mit allen zu Abend. Nach und nach verzogen sich alle auf ihre Zimmer nur Colin und ich saßen noch zufrieden vor dem Kamin. Gemütlich an einander gekuschelt schliefen wir ein.
    • Wolfszeit
      17.02.2017|Wolfszeit
      Heute ging es nach dem füttern zuerst zu Cassini´s Girl. Die Braune Stute wartete schon in ihrer Box. Da es inzwischen warm genug das der Boden nicht mehr gefroren ist, wollte ich mit Girlie heute in den Springparcours draußen gehen. Also holte ich die Stute aus er Box und stellte sie auf den Putzplatz, wo bereits Anu dabei war Finest Selection zu putzen. Ich packte die Stute aus ihrer Decke aus und tauschte diese gegen ihre Rostfarbende Abschwitzdecke, bevor ich ihren Putzkasten holte. Ich begann die Stute zu Putzen und sie begann dabei etwas zu dösen. Beim Hufe auskratzen fiel mir auf das sie etwas steif war, aber sie ist ja schließlich auch schon 21. Als schließlich ihre farblich passenden Gamaschen wie auch Schabracke samt braunem Stattel und Vorzeug auf der Stute lagen, brachte ich ihren Putzkasten weg und holte ihre mexikanische Trense. Inzwischen Colin mit Miss Griselda Braun am Putzplatz. Die Scheckstute legte die Ohren an und zickte etwas als er sie neben Cassi „einparkte“. Ich trenste die braune Stute, die Grisi einfach ignorierte, also schnell und hängte ihr Halfter an die „Halftergaderobe“ damit es nicht im Weg rumlag. Ich führte die Stute vor den Stall wo ich aufstieg und zum Platz rüber ritt. Ich begann Girlie auf dem Platz erst einmal war zureiten bevor ich die Abschwitzdecke abnahm um noch etwas Trab und Galopp zu machen. Anfangs war sie etwas steif aber das legte sich schnell. Ich ritt mit ihr dann einige Male den Parcours, bevor wir Gesellschaft von Jayden und Maskotka bekamen. Während er sich mit der Fuchsstute aufwärmte ritt ich Masko ab und zurück zum Stall. Dort parkte ich sie wieder auf dem Putzplatz um sie abzusatteln. Als die Stute geputzt und wieder eingepackt war stellte ich erst sie und dann ihre Weidepartner Ice Rain und Miss Leika raus. Nun war Keks dran. Sie wieherte leise und schnaubte als ich zu ihr ging. Ich Halfterte sie und kraulte sie bevor wir uns auf den Weg zum Putzplatz machten. Dort war Lina mit Promise Of Sundance beschäftigt. Ich stellte Keks neben Promise und holte ihr Putzzeug. Als ich mit der Stute fertig war sattelte ich sie und führte sie fertig getrenst in die Reithalle, wo Samu gerade sein Training mit Nathalie beendete. Ich stieg auf und begann sie warmzureiten. Als sie warm war machte ich ein paar Dressur Lektionen in Trab und Galopp, bevor ich sie abritt und abstieg. Ich führte sie zurück zum Putzplatz und begann sie abzusatteln. Als sie abgesattelt war ließ ich sie etwas unter dem Solarium stehen da sie etwas zu sehr geschwitzt war. Als ich aus der Sattelkammer kam sah och gerade Anu und Lina mit Avicci und Liliada zur Ovablhan reiten. Als Keksi wieder trocken war deckte ich sie ein und stellte sie zu Cassi auf die Koppel. Im Round Pen zeigte Colin, Jayden an Blue Heart wie man ein Jungpferd trainierte. In der Halle machte Samu gerade einen Trailpacours mit Abadon All Hope. Ich holte mir nun noch Elvish Beauty aus dem Stall. Ich holte ihr Knotenhalfter aus der Sattelkamme und deckte sie in die Abschwitzdecke ein. Ich ging mit ihr in die Halle wo ich ihr versuchte Beizubringen ein Kompliment zu machen. Anschließen ließ ich sie noch etwas laufen bevor ich sie auf die Koppel zu Abadon und Blue brachte, die bereits dort standen.
      29.07.2017|Wolfszeit
      Als ich heute in den Stall kam hatte Colin schon alle Pferde gefüttert. Also ging ich direkt zu Keks. Die Stute hatte schon gefressen sodass sie aus der Box schaute. Ich strich der Stute die Stirn bevor ich ihr ein Leckerli zustecke. Heute war Bodenarbeitstag. Also holte ihr ihr Bodenarbeitshalfter aus dem Spind und ging zurück zu Keks. Ich halfterte sie und ging mit ihr zum Springplatz wo ich schon etwas vorbereitet hatte. Dort stand ein Kinderwagen. „Na Keksi, das wird uns in 4 Monaten wird uns das Ding da uns öfter begleiten.“ flüsterte ich der Stute ins Ohr. Mit Gespitzten Ohren ging Keks ein paar Schritte auf den Kinderwagen zu. Ich lobte die Stute und ging auf den Kinderwagen zu. Nun kam Keks direkt an den Kinderwagen ran. Vorsichtig schnüffelte sie daran. Als sie dieses Ding als ungefährlich identifiziert hatte stupste sie es an. Als der Wagen ein Stück rollte schrak sie zurück. Ich beruhigt die Stute und ermutigte sie wieder den Wagen anzustupsen. Langsam begann Keks Spaß daran zu bekommen und sie Schob den Wagen über den Platz . „Genug Keks“sagte ich und lobte die Stute ausgiebig. Ich brachte sie zurück in die Box und holte Miss Griselda Braun.“Morgen Jayden. Wie läuft es mit Leika?“fragte ich Jayden der mit Miss Leika vom Training kam.“Super, Sie ist in Top Form. Die Tuniersasion kann kommen“ bekam ich als Antwort. Mit Grisi machte ich dasselbe wie mit Keks und auch sie machte gut mit. Nachdem ich mit Grisi fertig war holte ich Lifesaver um ihn aufs Paddock zu stellen. Nachdem er gebuckelt ausgiebig gebuckelt hatte wälzte er sich sodass ich statt einem sauberem Pferdchen nun ein paniertes dort stehen hatte. Ich schnappte mir nun also Little Buddy putze den Braunen Hengst und schnappte mir den Halsring und ritt mit ihm eine gemütliche Runde durch den Wald. Am See machten wir eine pause ich legte mich in den Schatten und Buddy graste etwas. Ich musste wegedöst sein denn ich wachte davon auf das mich jemand umarmte. Ich schlug die Augen auf und blickte in die baluen Augen von Colin. „Ich liebe dich, mein Schatz „sagte er zu mir. Ich musste Grinsen „Woher wusstes du das ich hier bin?“. „Das ist dein Lieblingsplatz“. Wir plantschten noch etwas mit den Buddy und What's Happend In The Dark im See bevor wir zusammen zurück ritten. Als ich Buddy weggebracht hatte Sammelte ich mein paniertes Pferdchen vom Paddock ein und spitze ihn ersteinmal ab bevor ich ihn zu den anderen auf die Koppel ließ. Nun war Blue Heart dran ich schnappte mir ihr Knotenhalfter und machte ein kleines Join Up mit der Stute und ließ sie dann auch zurück auf die Koppel. Zufrieden sah ich den Pferden zu wie sie spielten und dann ging ich ins Haus um auf die neuen Mitarbeiter zu warten die sich angekündigt hatten. Als es klingelte öffnete ich die Tür. Vor mir stand ein großer, bolder Junger Mann. Das besondere an ihm war er hatte ein braunes Auge und eins das zu ¾ blau war. „Hallo ich suche Frau Montrose“ sagte er. „Ja, das bin ich und sie können ruhig Luchy sagen wir duzen uns hier. Und sie sind Jonathon Sherwood?“. „Sag doch Jace“. „ Wir warten noch kurz auf dn anderen neuen Mitarbeiter damit ich nicht alles zweimal erklären muss, aber komm rein „. Jace kam rein und ich zeigte ihm das Wohnzimmer. Kurz darauf kam Colin rein. „Das ist mein Verlobter, Colin und das ist Jace einer der neuen Mitarbeiter. „. Colin setzte sich dazu. Ich wollte gerade in die Küche gehen als es wieder klingelte ich ging zur Tür und ein dunkelhaariger junger Mann stand dort. „Sie müssen Alexander Lightwood sein. Ich bin Luchy die Cheffin hier“. Ich holte noch Jace dazu und schon begannan wir mit unserer Führung. Dort hinten in der Scheune wird die Einstreu und das Futter gelagert. Wir gingen rüber zu der großen Halle und den Privatställen und dann zeigen ich auch den Rest des Hofes am Ende gingen wir sind die Sattelkammer des Privatstalls. „Dieser Traingsplan hängt in allen Sattelkammer. Alec du bist für Cassini's Girl, Don Carlo, Elvish Beauty,Finest Selection, Legolas und Maskotka zuständig. Jace du kümmerst dich um All Hope Is Gone, Ardehel, PFS'Caillean, Captain Morgan, Delyx und BS'Little Snowwithe. Du findest deine Pferde in den Shettyoffenställen und im Privatstall und Alec deine Pferde stehen in den Zuchställen. Gearbeitet wurden die alle heute schon also wenn ihr noch etwas mit den Pferden machen wollt nur wenig außerdem müssen die heute noch gefüttert werden ich bereite euch das Fütter für heute vor.“ sagte ich zeigte ihnen noch einiges und brachte sie zum Schluss zu ihren Zimmen. Ich ging zurück zum Stall um das Futter zu machen wo ich auf Lina traf die das Futter für Cremella, Amigo, Lady Swan, Mini Cookie, Promise Of Sundance, Violá, Aschenflug, Avicii, Liliada,Wo der Wolf Heult und Mystic Fantasy Dahlia. Ich bereitet das Futter für meine Alecs und Jace Pferde vor. Das Futter für Darky, Rosendaler, Mas'uda, Citzien Fang, Carry On My Wayward Son, Anbadon All Hope, Acerado, British Gold, Leika, Nathalie und Saturn stand bereits auf den Wagen so das Elias das stpäter verteilen konnte.
      20.12.2017, Wolfszeit
      Ich fütterte erst alle Pferde ich fing an bei Promise of Sundance, Maskotka, Finest Selection, Colour Splash, Elvish Beauty und Mystic Fantasy Dahlia. Als alle Pferde gefressen hatten brachte ich die Pferde auf die Koppel. Zuerst Ice Rain, British Gold, Avicii, Dahlia und Liliada. Zufrieden begannen alle zu grasen. Als nächstes waren Don Carlo, Lifesaver, Herkules, Ace und Crystal Sky an der Reihe. Carlo und Sky wälzten sich erst einmal. Elf Dancer, Legolas, Little Buddy und Aschenflug ließ ich nacheinander in der Halle laufen. Wo der Wolf Heult und What's Happend In The Dark ließ ich auf dem Laufband laufen. Rosendaler, Blue Heart, Abadon All Hope und Lady Swan standen unter der alten Eiche auf der Koppel und beknaberten sich gegenseitig. Carry On My Wayward Son, Citizen Fang, Caruso und Nabuko wurden nur leicht bewegt bevor auch sie auf die Koppel durften.
    • Wolfszeit
      28.03.2018|Wolfszeit
      DER GROßE UMZUG TEIL 2
      Ich stand um 6 auf da heut der Rest der Pferde auf der neuen Ranch ankommen sollte. Als erstes ging ich in den kleine Stall. Den Pferden ging es gut und ich brachte ihnen ihr Frühstück. Jace, Lina und ich brachten dann alle auf die Koppel. Nur Rosi mit Masu brachten wir ersteinmal auf den Paddock. Um 8 kam dann schließlich auch der erste Transporter. Als erstes luden wir den kleinen Artic Tiger aus. Ihn ließen wir gleich zu Masu und ihrer Mama r tollte auch gleich mit Masu über den Paddock. Als nächstes folgte Miss Leika sie stellten wir erst einmal auf einen andern Paddock wo sie gleich begann alles zu erkunden. Finest Selection und Miss Griselda Braun ließen wir direkt auf die Koppel, damit sie sich möglichst aus dem Weg gehen konnten. Nathalie durfte direkt zu Sunny auf die Koppel. Die Stuten begrüßten sich freudig und beknabberten sich erst einmal. Colore Splash kam auf den Paddock neben Leika wo sie sich erst einmal austobte. Elvish Beauty durfte gleich auf die Koppel wo sie gleich zufrieden graste. Auch Mystic Fantasy Dahlia ließen wir direkt auf die Koppel wo sie dSchon von den anderen Stuten erwartet wurde. Anu die mitgefahren war erkundete erst einaml die Anlage nach einer halben Stunde Pferde an. British Gold und Ice rain durften auf den Paddock. Avicii und Liliada durften direkt auf die Koppel. Auch die Hengste Don Carlo, Lifesaver, Herkules und Acerado durfen auch auf ihre Koppeln. Nach einer weiteren halben Stunde kam die letzte Ladung Pferde mit Alec an . Crystal Sky Elf Dancer und Legolas durften auf die Koppel. Saturn ließen aufgrund seiner Ataxie erst einmal in der Halle alles erkunden bevor Alce ihm den Hof an der Hand zeigte. Little Buddy, Aschenflug, Wo der Wolf Heult und What's Happend In The Dark. Machten erstmals ein wettrennen auf den Koppeln. Die Pferde würden in den nächsten tagen nur leich beschäftigt werden um alles kennen zu lernen.
      30.09.2018|Wolfszeit
      Heute hatte alle Pferde ein wenig freier Amigo, Delyx und PFS Cailean kamen mit den beiden Eseln auf die Koppel. Amigo wälzte sich direkt so dass sein zuvor noch weißes Fell auf einmal braun war. Als nächstes durften Black Lady , die beiden Vollblutstuten Avicii und Liliada, Rosendaler mit Adoptivkind Mas’uda und Sunny Empire auf die Koppel. Wie immer machten die beiden Vollblüter ein kleines Wettrennen mit Rosi wer die schnellst ist. Masu und Sunny hingegen machten sich auf den Weg zum Apfelbaum. Als nächstes ließ ich die Stuten vom Auslauf Cassini's Girl, Violá, Cremella, Ursel und Baroness Of Guard mit der riesen Esel Dame Alicia auf die Koppel. Baroness, Cremella und Ursel verkrümelten sich an den Bach unter die große Eiche. Dort standen sie am liebsten. Cassi, Violá und Alicia hingegen gingen ans Heu und mapften zufrieden. Nun waren weitere Stuten an der Reihe. Miss Griselda Braun, Nathalie, British Gold, Keks, Finest Selection und Colour Splash machten sich auf dem Weg selbständig und gallopierten geschlossen auf die Koppel. Nach dem wir allen Pferden die Stricke noch abgemacht hatten ließen wir sie in Ruhe. Mystic Fantasy Dahlia, Promise Of Sundance, Maskotka, Walking Of Sunshine und Elvish Beauty freuten sich als sie in die Sonne durften und sammelt sich in der Mitte der Koppel um sich zu sonnen. LMR Ice Rain, Mini Cookie, Miss Leika und PFS Artic Tiger durften erst später auf die Koppel da der Tierarzt sie sich heute ansehen würde.
    • Wolfszeit
      02.02.2019|Wolfszeit
      DER NEUJAHRSRITT
      Luchy| Heute war ich schon früh wach, der Wecker zeigte 4:30 Uhr. Aleen und Colin schliefen noch. Also zog ich mich aus dem Haus. Draußen war es noch Dunkle. Im trüben Licht der Hausbeleuchtung konnte ich meine Atemwölkchen sehen. Ich stapfte durch den Frischgefallen Schnee vorbei an den Ausläufen der Stuten. Ein teil lag noch schlafend im Stroh ein paar dösten im stehen nur Miss Monty die erst seit Oktober bei uns wohne war schon wach. Die kleine eigenwillige Stute kam an den Zaun und ich hielt ihr ein Leckerli hin. Dies nahm sie bereitwillig an und ließ sich noch etwas kraulen, bevor sie wieder zu den anderen Pferden ging. Ich ging weiter durch den unberührten Schnee bis ich an den Außenboxen ankam. Auch hier schliefen noch alle Pferde ich öffnete die Tür von Little Buddys Box. Der Hengst hob den Kopf und weihte mich leise an. Ich schloss die Box und setzte mich zu dem Hengst. „Guten morgen mein großer“ flüsterte ich dem Hengst zu. Ich kuschelte mich an ihn und er legte seinen Kopf in meinen Schoß. So an meinen warmen Hengst geschmiegt schlief ich Nochmal ein.

      Alec| Ich wurde davon wach das mir ein Kissen ins Gesicht flog. Im Türrahmen stand ein frisch geduschter Jace mit einem Handtuch um die Hüfte. „Raus aus den Federn, heute gibt es noch viel zu tun“ sagte er. Ich schälte mich aus dem Bett woraufhin Jace in sein Zimmer verschwand. Ich hingegen begab mich in Bad um zu duschen und mich zu rasieren. Frisch gewaschen, zog ich mich also an und begab mich in die Küche. Dort saßen auch schon Jace, Elias, Mathew, Quinn, Lina, Jayden, Samu und Anu. Hazel hingegen stand am Kopfende des Tischs. Obwohl das zierliche Mädchen erst seit einem Monat auf der Ranch wohnte hatte sie sich als erste gemeldet um die Silvesterfeier zu organisieren. „Schön das du auch mal kommst Alec“ sagte sie als sie mich erblickte. „Also da ja jetzt alle da sind, werde ich euch den Plan für heute erklären. Also fangen wir an beim wichtigsten bei den Pferden. Ich habe gestern mit Luchy geredet, die Pferde die nicht am Neujahrsritt teilnehmen, haben heute frei. Wir sollen sie füttern wie immer und dann auf die Koppel stellen. Um 17 Uhr sollen sie dann wieder reingeholt werden damit kein Pferd Feuwekskörper abbekommt oder sich erschreckt und verletzt. Um die Pferde kümmern sich bitte Elias, Mathew, Quinn und Samu. Sheena meinte sie hilft euch dabei noch. Dann brauchen wir ein Dekoteam das besteht auch Alec, Jace, Jayden und mir. Alec du fährst bitte mit Jace zum Waldhaus dekorierst, und bereitest alles vor mit dem Punsch.“ Ich holte mir einen Kaffee und setzte mich zu ihm. „zu guter Letzt noch das zweite Pferdeteam. Das besteht aus Lina, Anu und Jamie hilft euch. Ich werde später auch noch helfen und Luchy und Colin wollten auch dazustossen sobald sie so weit sind. Die Pferde müssen geputzt und eingeflochten werden. Die mit kurzer Mähne bekommen Wickelzöpfe die anderen spanischen Zöpfe. Der Schweif wird französisch eingeflochten und bekommen Lichter in Mähne und Schweif. Dazu bitte alle Pferde bandagieren die Bandagen findet ihr in der Sattelkammer vom Tor Stall. Die Liste mit den Pferden die geritten werden hängt dort ebenfalls…“.

      Jamie| Heute waren alle in Aufruhe, weil heute der Neujahrsritt stattfinden sollte. Ich hatte die Gelegenheit früh morgens genutzt und hatte mir Baroness of the Guard geschnappt und war mit ihr Los geritten. Ich genoss den warmen Körper unter mir in der kalten Luft. Ich spürte die Bewegungen des kräftigen Ponys unter mir. Ich ritt auf das Bergplato. Ich schloss die Augen. Man hörte nichts mehr außer den Atem der Schimmelstute und das Knirschen des Schnees unter den Hufen der Stute.

      Luchy| Während alle daran waren den Hof zu schmücken die Pferde zu versorgen und zu putzen hatte ich Aleen Colin überlassen und half Lina dabei die Kutsche zu dekorieren. Nachdem die Kutsche leuchtete wie ein Tannenbaum, holten wir Nabuko um ihn zu putzen seine Mähne zu waschen und dann einzuflechten. Auf dem Weg zum Auslauf sah ich, das der Hof inzwischen glitzerte und leuchtete. Auf meinem Weg zur Koppel begegnete ich Lina, die gerade PFS‘ Caillean, Delyx und Amigo auf die Koppel brachte. Ich machte mich hingegen auf den Weg zu Keks. Die Stute stand noch auf der Koppel. Mas’uda, Sunny Empire, Keks und Walking On Sunshine rannten fröhlich durch den Schnee. Als ich nach Keks rief kamen gleich die ganze Herde angelaufen. Ich kraulte alle ein wenig bevor ich Keks einsammelte und sie zum Stall führte. Nathalie, British Gold und Crystal Sky standen bereits eingeflochten im Stall, legendlich die Lichterketten fehlten noch. Ich begann meine Stute zu putzen. Als ich damit fertig war, ölte ich ihre Hufe und Anu begann sie einzuflechten. Inzwischen waren auch die ersten Reitschüler eingetroffen um die sich Lina bereits kümmerte.

      Emily| Elena und ich waren schon ganz aufgeregt als wir ins Auto gestiegen waren. Heute war es soweit wir durften am Neujahrsritt teilnehmen. Auf dem Hof angekommen sprangen wir förmlich aus dem Auto. Lina, unsere Reitlehrerin wartete bereits vor dem Stall auf uns. „Hallo ihr zwei“ begrüßte sie uns. „HALLO, wen reiten wir ????“ fragte Elena aufgeregt. „Elena du hast Maskotka und Emily du reitest heute Promise Of Sundance. Zusammen mit Lina gingen wir nun in den Stall und jeder von uns holte sein Pferd. Wir begannen zu putzen und Lina half uns dabei. Und flocht Mähne und schweif der Stuten wunderschön ein. Die Schweife waren wunderschön bis zum Ende der Schweifrübe geflochten und darin war eine kleine Lichterkette eingeflochten. Maskotkas Mähne wurde von einem wunderschönen breiten Zopf geziert wo ebenfalls eine Lichterkette eingeflochten war. In Promise Mähne waren Mähnenclips in kleinen Zöpfchen eingearbeitet. Inzwischen hatten wir unsere Pferde gesattelt und getrenst und waren auf den Hof gegangen um die anderen zu Treffen. Wir waren die langsame Gruppe und würden deshalb zuerst losreiten. Auf dem Hof standen 9 Pferde. Darunter Keks. Sie war das Pferd der Chefin, aber jeder möchte sie da sie immer freundlich an den Zaun kam um ein Leckerli abzustauben. Neben Keks stand eins der niedlichsten Pony auf dem Hof. Minnie Maus war zwar noch nicht lange auf dem Hof aber jeder liebte sie. Finest Selection, die Stute die ich auch manchmal ritt stand auch auf dem Hof. Ein Pferd sah besonders hübsch aus. “Elena sachu mal das Fell von dem Pferd da glänz wie Gold“sagte ich zu meiner Freundlin. „Das ist Walking On Sunshine. Das ist auch eines der Pferde der Cheffin.“. Nathlie die Scheckstute mit dem dunkelbraunen Fell wieherte und British Gold stimmte ein. Crystal Sky, der weiße Hengst, sah aus wie ein Geist er leuchtete heller als die anderen Pferde, da sein weißes Fell alles zu reflektieren schien. Nabuko war vor eine Kutsche gespannt die wunderschön leuchtete. Ein großer junger Mann saß ohne Sattel auf Anbadon All Hope und hielt Nabuko fest. Lina half erst uns und dann den andren Reitschüler auf ihre Pferde. Danach setzte sie sich auf den Kuschbock. Neben ihr sahs Aleen die kleine Tochte von deinem Stallbesitzer. Lina fuhr los. Dahinter ritt der Mann auf der schönen goldenen Stute, danach sollten wir reiten. Hinter uns kamen British Gold und Crystal Sky. Selection lief neben Nathalie. Den Abschluss bildeten Keks, Anbadon und Minnie Maus.

      Jace| Wir ritten durch den Wald. Colin und Jayden bildeten die Spitze der Gruppe. Blue Heart und Color Splash waren die ruhigsten Pferde. Dahinter kamen die drei Reitschüler auf Black Lady, Elvish Beauty und Miss Leika. Anu und Sheena ritten Lifesaver und Mystic Fantasy Dahlia hinter ihen. Die beiden Apfelschimmel waren definitiv ein hübsches Pärchen. Alec auf Liliada, Jamie auf Ursel und ich auf Aviciii bildeten den Schluss um uns unauffällig absetzen zu können, damit wir schneller als die anderen an der Waldhütte sein konnten.

      Hazel| Ich hatte gerade die erstrahlte Hütte zwischen den Bäumen entdeckt als wir anhielten und Lina uns Anweisung gab abzusteigen und unsere Pferde, die Alle Halfter unter der Trense trugen an den Hochseilen anzubinden. Ich lobte meine Minnie Maus und stieg ab um sie anzubinden ich stellte sie neben Keks die von Luchy gerade angebunden worden war. Ich folgte dem schön erleuchteten Weg bis zu Waldhütte wo wir von Jamie, Jace und Alec schon mit Punsch und Würstchen empfangen wurden
      18.04.2019|Wolfszeit
      ZAUBERHAFTER BESUCH
      Alec| Ich wachte heute sehr früh auf. Es war noch dunkel draußen, nur die ersten hellen Streifen tauchten hinter den Bergen auf. Der Radiowecker auf dem Nachttisch zeigte 5:00 Uhr. Ich war aufgeregt, da heut ein besonderes Ereignis anstand. Magnus, mein Lebensgefährte, würde mich besuchen kommen. Er hatte erst in Kanada gelebt, wo wir uns noch regelmäßig gesehen hatten da ich ihn an den Wochenenden besucht, doch durch seine Arbeit bedingt musste er nun für ein halbes Jahr nach Europa gehen. Da ich die Ranch nicht aufgeben wollte, hatten wir beschlossen, dass wir es wohl auch ein halbes Jahr lang so aushalten würden. Sein Umzug war nun schon einen Monat her. Leise schlüpfte ich in eine Reithose und einen bequemen Pulli. Dann schlich ich zur Tür, wo meine Stiefel standen, zog diese über und verließ das Haus. Ich lief hinüber zum Hauptstall. Als ich diesen betrat, schnaubten ein paar Pferde, aber die meisten schliefen friedlich in ihren Boxen. Ich ließ das Licht aus, um die Pferde nicht zu stören, ließ ich das Licht aus. Das geringe Licht der Dämmerung reichte aus, damit ich meinen Weg fand. Ich ging zu Elvish Beauty. Die Stute lag in ihrer Box und hob nur kurz den Kopf, als ich die Box betrat. Ich setzte mich zu der Stute ins Stroh. Ich begann die Stute zu kraulen und erzählte ihr von Magnuns. „Er ist etwas kleiner als ich“, die Stute brummte zufrieden, als ich begann ihre Lieblingsstelle zu kraulen, „er ist gut gebaut und sportlich. Du musst wissen Beauty, er legt sehr viel Wert auf sein Äußeres, so wie du. Man könnte schon fast sagen er wäre eitel“, die Beschreibung schien der Stute zu gefallen, den sie schnaubte zustimmend, als hätte sie mich genau verstanden. „Sein Modestil ist etwas… sagen wir mal außergewöhnlich, aber das ist eine Eigenschaft, die ihn so auszeichnet. Allerdings kann man nicht sagen er hätte keinen Geschmack. Zu seinen Accessoires zählen zum Beispiel immer eine Menge Ringe, Ketten und Ohrmanschetten. Sein Haar schwarzes Haar trägt er stets perfekt nach oben gegelt und häufig betont er es mit einer bunten Strähne. Ich liebe es einfach durch seine Weichen Haare zu fahren, auch wenn er sich dann immer darüber aufregt, dass ich seine Frisur zerstört hab. Er trägt eigentlich immer schwarz lackierte Fingernägel und seine wunderschönen dunkelbraunen Augen betont er häufig mit einem schwarzen Lidstrich, der auch manchmal mit Glitzer noch mehr betont wird. Wie du bestimmst, schon gemerkt hast, ist er definitiv anders und außergewöhnlich dennoch schafft er es niemals dabei albern auszusehen. Weil er nun mal so ein gutes Auge für schöne Komposition hat, ist er wohl Designer geworden. Ihr würdet gut zusammenpassen meine hübsche“. Die Stute schnaubte zustimmen. Ich begann von ihm zu Schwärmen, wie ein frisch verliebtes Schulmädchen „Magnus ist sehr weise und intelligent und du musst wissen, ab und an ist er auch sehr sarkastisch. Er sorgt sich stets um seine Mitmenschen. Magnus beschützt die, die ihm nahestehen so gut es geht, da er sich für sie verantwortlich fühlt. Außer, dass er sehr intelligent und eitel ist, teilt er eine weitere Eigenschaft mit dir. Er ist sehr schnell eifersüchtig. Da wollen wir mal hoffen, dass er nicht zu eifersüchtig auf dich wird“. Ich hatte mich inzwischen an die Stute gelehnt und genoss die Wärme, die ihr flauschiges Fell ausstrahlte und döste noch ein wenig vor mich hin. Ich wachte auf, als mein Handywecker klingelte. Es war nun Zeit aufzustehen und zu Frühstücken. Die Stute wieherte leise, als ich die Box verließ. Vor der Box sah ich, wie viele weiße Haare nun auf meinem Pulli hingen und beschloss diese erst einmal zu entfernen, bevor ich zurück ins Haus ging. Im Haus angekommen begann ich erst einmal zu Frühstücken und es dauerte nicht lange bis Jace, der immer sehr früh aufstand, auftauchte und sich dazu gesellte. „Guten Morgen, du bist ja heute ein wahrer Sonnenschein Alec“, bekam ich als Begrüßung. „Dir auch einen wunderschönen guten Morgen Jace“ gemeinsam frühstückten wir und auch die anderen tauschen nach und nach auf. Nach dem Frühstück ging es an die Arbeit. Heute war zuerst Don Carlo dran. Ich holte den Hengst aus seiner Box und begann ihn zu putzen. Auch hierbei freute ich mich immer noch auf Magnus Ankunft. Ich träumte so vor mich hin weshalb das Putzen von Carlo heute besonders lange dauerte, obwohl er kaum dreckig war. Als ich es geschafft hatte den Hengst fertig zu satteln, ging ich mit ihm in die kleine Reithalle und begann unser Springtraining. Der Hengst war heute ein wenig unkonzentriert, weshalb er zwei Stangen schmiss, aber im Großen und Ganzen arbeitet er heute sehr gut mit. Ich ritt mit Carlo noch ein paar Runden um den Hof, bevor ich ihn absattelte und auf die Koppel brachte. Herkules wartete schon ungeduldig am Tor und ich holte den Hengst rein, um ihn zu putzen. Es war inzwischen 9 Uhr und überall auf dem Hof waren alle fleißig am Trainieren. Ich holte Herkules Knotenhalfter und ging mit ihm in die Longierhalle um mit ihm etwas Freiarbeit zu machen. Ich hatte erst vor ein paar Tagen mit dem Hengst angefangen das zu üben, weshalb es noch nicht gut funktionierte doch der Hengst lernt schnell. Nach einer halben Stunde ließ ich den Hengst auf die Koppel, da er sehr gut mitgearbeitet hatte. Nun brachte ich Maskotka und Elvish Beauty auf die Koppel. Die beiden Stuten würden heute Nachmittag beim Reitunterricht laufen, weshalb sie ihren Vormittag auf der Koppel genießen durften. Als letztes war nur noch Chessqueen heute dran. Die Stute hatte ich erst seit knapp einem Monat im Training, da sie gerade erst auf die Ranch gezogen war. Sie ist eine echte Schönheit. Ihr wunderschönes gepunktetes Fell glänze in der Sonne. Ich putzte die Stute also und beschloss mit ihr auf den Platz zu gehen, da wunderschönes Wetter draußen war. Dort ritt auch Lina gerade mit Walking On Sunshine. Ich begann Queeny aufzuwärmen, um danach mit dem Training zu beginnen. Nach einer Weile fragte Lina, ob wir nicht ein kleines Par de deux Reiten wollten. Ich stimmte zu und wir übten ein paar Bahnfiguren synchron zu reiten.

      Magnus| Nach einem langen Flug und einer recht langen Fahrt, kam mein Taxi endlich an. Schon von weitem sah man das geöffnete Hoftor mit einem Gebäude dahinter. Das Taxi hielt vor dem Gebäude. Ich bezahlte das Taxi und sah schon das ein junger Mann auf mich zu kam. „Hallo, ich bin Jace. Du musst Magnus sein. Alec hat schon viel erzählt“ begrüßte er mich. „Das ist richtig, ich bin Magnus Bane“. Jace schien Alec doch recht gut zu kennen. Und er sah definitiv nicht schlecht aus. Er war zwar etwas kleiner als Alec, aber trotzdem gut gebaut. Er war blond und definitiv ein wenig modebewusster als Alec. Doch eins fiel mir besonders an ihm auf. Seine Augen. Sein linkes Auge war blau und das rechte war zur Hälfte Braun und zur Hälfte Braun. Natürlich hatte Alec mir schon viel erzählt und auch von Jace hatte er erzählt, aber er hatte nie gesagt, wie gut er aussieht. Auch wenn Jace nicht meinem Geschmack entspricht, wurde ich ein wenig Eifersüchtig. „Alec ist noch am Trainieren, ich zeig dir schonmal, wo du deine Sachen abstellen kannst“. Ich folgte dem jungen Mann über den Hof. Wir gingen durch den Durchgang in dem hübschen Fachwerkgebäude und bogen dann nach links ab. Dort stand etwas wie eine Scheune. Wir gingen dort hinein, wo zu meinem erstaunen ein Wohnhaus drin war. „Du kannst deine Sachen erst einmal irgendwo hinstellen. Ich denke Alec wir dir das Haus und dein Zimmer zeigen“. Ich stellte meine Sachen also ab und folgte Jace wieder aus dem Haus. Wir gingen links am Haus vorbei und an zwei Ausläufen. In dem ersten standen kleine Pferde und im zweiten standen Pferde, die noch kleiner waren. Dann ging es auf einen weiteren Auslauf zu, auf dem großen und kleinen Pferde standen. Dann ging es auf einen Platz zu, wo zwei Pferde geritten wurden. Wir stellten uns an den Zaun und ich begann die Situation zu überblicken. Alec gut aussehend wie immer, ritt auf einem großen schwarzen Pferd. Es hatte große weiße Flecken auf denen Schwarze Punkte waren. Es bewegte sich sehr grazil. Ich bestaunte vor allem die hübschen Sachen die es trug. Unter dem Sattel trug es eine hübsche Korallfarbene Decke. Diese war von weiß und Navy eingerahmt. Im hinteren Drittel der Decke, befanden sich drei Steifen, Navy, Weiß und Korall. An den vorderen Beinen trug es farblich passend korallfarbene Stoffteile, die von einem flauschigen Fell eingerahmt wurden. Neben Alec ritt eine junge Dame. Ihr Pferd war noch größer als das von Alec. Das Fell des Pferdes glänzte golden in der Sonne und seine Weißen Haare schimmert wie Seide. Das Pferd hatte eine hübsche Flechtfrisur und trug eine hübsche Rosa Decke mit einem Weißen Krönchen darauf. Eingefasst wurde diese von Weiß und Blau. Beide Pferde liefen, als wären sie nur ein einziges. Es wirkte sehr harmonisch.

      Alec| Ich war so konzentriert, dass ich gar nicht merkte, das mein Besuch längst eingetroffen war, am Zaun stand und zuschaute. Als wir beschlossen, dass wir genug trainiert hatten wollte ich Chess noch ein paar Runden Schritt reiten: doch schon als ich gerade beginnen wollte viel mir Magnus endlich auf. Ich ließ Chess vor ihm anhalten, um ihn zu Begrüßen. „Wow … Alec, du scheinst ja doch Geschmack zu haben“, spottete er ein wenig und ich musste Grinsen, das war Magnus, wie ich ihn liebte. Doch hatte ich keineswegs das Korallfarbene Outfit der Stute ausgewählt. „Dir auch einen guten Tag Magnus, doch da muss ich dich leider enttäuschen, das Outfit habe nicht ich ausgewählt. Ich muss noch die Stute fertig abreiten in 5 min bin ich fertig. Aber wie ich sehe, hast du ja gute Gesellschaft“ sagte ich schmunzelnd. Ich ritt noch ein paar Runden Schritt, bevor ich abstieg und den Platz verließ. Bei Mangnus blieb ich stehen, um ihn anständig zu Begrüßen. Immerhin hatten wir und schon fast einen Monat nicht mehr gesehen. Ich küsste ihn zur Begrüßung und es war so schön ihn nach solch langer Zeit wieder zu spüren und bei mir zu haben. Während wir zum Stall gingen tauschen wir uns über die Ereignisse des letzten Monates aus. Ich sattelte Chess ab und brachte sie mit Magnus zusammen auf die Koppel. Danach begann ich ihn den Hof zu zeigen.

      1720 Wörter
      03.10.2019|Wolfszeit & Laraya
      Von Umzügen, unausprechlichen Namen und Märchenpferden
      Pflegebericht für: Little Buddy,PFS’ Artic Tiger,WHC’ Jaydeen, Black Lady, Elvish Beauty, Baroness Of The Guard, Nathalie, Finest Selection, Vakany, Amigo,BOS Cocobreeze, BOS Lavendeltanz, BOS Gacy, BOS Schneefürstin, BOS Ghost, BOS Nandor, Nurja, Balisto, Lilli vom Hirschberg,Torashko, Ases Maskwamozi, Mystic Fantasy Dahlia, Avicii, Liliada,Mini Cookie, BS’ Little Snowwhite, Ardehel, Osgiliath, ZM's Zanaro, Aschenflug, Wo der Wolf Heult, PFS'Caillean, Delyx

      Tag 1, Sonntag

      Luchy| Ich war gerade dabei für Jace die letzten Pferde auf die Koppel zu bringen, da er mit Alec und Anu die Sachen zusammen packte, die wir noch in der neuen Außenstelle benötigten. Ein älterer Herr war vor ein paar Monaten zu uns gekommen und hatte gefragt, ob wir noch einen kleinen Stall benötigen könnten, da er einen kleinen Hof, ca. eine halbe Stunde entfernt, hatte den er nicht mehr bewirtschaftete. Er hatte uns erzählt, dass er es schade fände, wenn der Hof ungenutzt sein würde und er wolle uns den Hof schenken unter der Bedingung das er noch dort Leben dürfe bis zu seinem Lebensende und wir uns um seine verblieben Pferde kümmerten, da er das selbst nicht mehr gut schaffen würde. Es waren drei Kaltblüter. Ein alter Wallach und eine 11-jährige Stute mit ihrem Jährling. Natürlich waren wir dort hingefahren und hatten uns den Hof angeschaut. Es war ein netter älterer Hof mit ca.20 Paddockboxen und einer menge Weideland. Der Hof war zwar schon älter, aber bis auf kleinere Baustellen war er in einem sehr guten Zustand. Nach einigem Überlegen, hatten Colin und ich beschlossen, dass das die Gelegenheit gäbe Anu und Alec mehr Verantwortung zu geben. Schließlich waren beide zur Ausbildung zu uns gekommen. Alec war auch fertig mit seiner Ausbildung und Anu immerhin im letzten Lehrjahr. Somit werden Anu und Alec jetzt die Juniorchefs für die Außenstelle. Natürlich werden ich und Colin regelmäßig nach den Rechten sehen und den beiden immer mit Rat und Tat zur Seite stehen. Auch Mr. Murray hatte gesagt, er würde gerne etwas Helfen, gerade wenn es um Finanzen und Verwaltung geht, würde er gerne helfen. Der Hof trägt den Namen Stàballan madadh-allaidh, was schottisch ist und soviel heißt wie Wolfcreek Stabels.


      In die Stàballan madadh-allaidh werden alle Vollblüter, AMHs und Mini Cookie ziehen. PFS‘ Arctic Tiger und Little Buddy werden allerdings bei uns bleiben. Zusätzlich dazu das ein paar Pferde umziehen werden, würden auch ein paar neue Pferde einziehen. Allerdings nicht für mich, sondern Pferde von Laraya Shizuka. Laraya ist eine Züchterin die nur ca. zwei Stunden entfernt einen Hof eröffnet hat. Ich habe ihr im Zuge einer Zusammenarbeit angeboten ein paar Pferde bei mir einzustellen, gleichzeitig würde auch einer ihrer Mitarbeiter mit den Pferden einziehen. Außerdem hat unser Jährling WHC‘ Jaydeen ein gutes Zuhause bei ihr gefunden.


      Ich brachte nun Black Lady auf die Koppel. Statt von einem weißen Pferd wurde sie allerdings von einem Braunem begrüßt. Elvish wurde gestern nach dem Training gewaschen und hatte sich gewälzt. Da heute alle Pferde frei haben wurde sie aber auch nicht geputzt. Auf der Koppel nebenan Wälzte sich gerade die Fellponystute Baroness Of the Guard, da Jamie gerade vom Ausritt wieder gekommen war. Nathalie, die Scheckstute die eine Koppel weiter stand, tobte gerade mit Grisi über die Koppel, während der Rest ihrer Herde unter dem Bäumen döste. Als letztes holte ich noch Finest Selection, die schon von Vakany erwartet wurde. Ich machte mich auf den Weg zu den anderen und ging dabei noch am Oberhausauslauf vorbei. Ich freute mich dass die einzigen Zwei kleinen Ponymännner Amigo und Tiger sich trotzdem in ihrer Herde wohl fühlten.


      Alec| Wir hatten geraden das Auto bzw. den Hänger fertig gepackt. Heu und Stroh ließen wir von einem örtlichen Bauern liefern. Das Kraftfutter und das Sattelzeug hatten wir, so weit wir es nicht brauchten, schon dorthin gebracht, genauso wie einen neuen Sattel für die Tinkerstute, da ihr alter Sattel leider in einem sehr schlechten Zustand war bzw. nicht mehr passte, da sie wohl stark abgebaut hatte, genauso wie der ein oder andere Ausrüstungsgegenstand der ausgetauscht werden musste. Jetzt brachten wir noch das restliche Sattelzeug hin. Luchy würde demnächst den Sattel der Stute anpassen wie auch das restliche Zubehör überprüfen und bei Bedarf aus ihrem Zubehörladen ersetzen. Der alte Wallach von Mr. Murray war ein wenig empfindlich auf Staub, deshalb brauchten wir noch ein paar Ballen Späne. Nachdem alles gepackt war. Machte Anu sich auf die Suche nach Luchy. Jace und ich wollten heute noch die restlichen Sachen rüber Fahren und die Boxen vorbereiten bzw. Mr. Murray mit seinen Pferden helfen. Ich freute mich regelrecht auf den Umzug, da Luchy erlaubt hatte, das Magnus auf den Hof ziehen dürfe. Und da der Hof näher an einer Stadt lag, hatte Magnus zugestimmt mit einzuziehen, allerdings würde er erst in ca. einem Monat einziehen, wenn sich der Alltag bei uns halbwegs eingespielt hatte.


      Anu| Ich fand Luchy schließlich bald bei den Ponys. „Luchy, die Jungs fahren jetzt rüber und wollen noch die Boxen fertig machen“. „Super, dann werden wir beide jetzt die Ausläufe abtrennen, das wir die Pferde von Laraya erst einmal eingewöhnen können. Ich und Luchy bereitet also die Ausläufe ab und widmeten uns dann noch anderen Dingen.


      Tag 2, Montag


      Luchy| „Guten Morgen“, rief ich schon, als ich in die Küche kam. „Guten Morgen Schatz“, sagte ich zu Colin und gab ihn einen Kuss. Sheena hatte schon Kaffee gemacht und hatte ein wunderschönes Frühstück angerichtet. Ich nahm mir einen Kaffee und setzte mich an den Tisch. „Colin kannst du heute zu Laraya fahren und die Pferde abholen? Und nimm bitte Quinn mit ich glaube die Esel, besonders Darragh, brauchen mal eine Trickpause“. Nach kurzer Zeit kam Jamie auch zum Frühstück. Er war wie so häufig schon vor dem Frühstück eine kurze Runde Ausreiten gewesen. „Gut das du kommst Jamie. Da ich heute Alec und Jace beim Umziehen der Pferde helfe und Colin die neuen Pferde holen geht, hast du heute mal die Aufsicht. Ich denke, du schaffst das, es weiß ja eigentlich jeder was er zu tun hat.“


      Colin| Nach dem Frühstück suchte ich Quinn und zusammen machten wir den Transporter fertig. Wir mussten insgesamt vier Pferde transportieren. Vier passen in den Transporter und für zwei wollte Laraya den Transport Organisieren. Wir checkten noch, ob die Hauskoppel so weit eingeteilt war das wir die Pferde eingewöhnen können und machten uns auf den Weg zu Laraya. Dort angekommen parkten wir erst einmal auf dem Parkplatz, da ich nicht wusste,, wo Laraya die Pferde gerne verladen wollte.


      Laraya| Als der Hänger von Colin auf dem Parkplatz zu stehen kam, ging ich schonmal hin während Liam und Catherine die Stuten holten. Ich begrüßte Colin mit einem freundlichem Händedruck und sah mir kurz den Hänger an. “Catherine und Liam holen schon mal die Stuten, die Hengste bringe ich mit Catherine hinterher. Sie wird dann bei euch bleiben für die Pferde, da Sie hier immer für 3 der Ponys zuständig war und euch über die 6 alles wichtige Erzählen und zeigen wird.”, erklärte ich kurz. “Coco wird etwas schwer beim Verladen sein aber die anderen sind alle sehr friedliche Mitfahrer.”


      Catherine| Ich nahm mir Gracy und Schneefürstin während Liam Lavendeltanz und Cocobreeze nahm und so liefen wir zum Hänger. “Bist du aufgeregt?”, fragte mich Liam und ich grinste. “Nein nein, nur sehr gespannt wie es dort wird.”


      Liam und ich verluden bis auf Cocobreeze alle Stuten problemlos, denn Cocobreeze mochte Hängerfahren nicht so gerne. Mit ein wenig Überzeugung gelang es uns jedoch. Ich sah zu Laraya, welche zu Colin sah. “Wir verladen nur noch die 2 Hengste am Stall und fahren dir dann hinterher.”, gab Sie nur bescheid und wir liefen beide zu den Hengstboxen. “Ich bin froh das Nandor und Ghost mitkommen.”, sagte ich nur erleichtert und führte den Schimmelhengst auf den Hänger. “Mir wird das Riesenbaby fehlen.”, erwiderte Laraya nur als sie Nandor im Hänger hatte und knuddelte beide kurz.


      Laraya| Wir fuhren den Hänger vor zum Parkplatz, Catherine hatte ihr Gepäck bereits verstaut. Als Colin Vorausfuhr, fuhr ich meinen Wagen und Hänger hinterher. Catherine winkte allen nochmal zum Schluss und hibbelte auf ihrem Sitz herum. “Okay, jetzt bin ich doch aufgeregt!”


      Colin| Quinn war ganz aufgeregt und schaute Neugierig zu wie Laraya und Catherine die Pferde verluden. Während wir warteten, dass sie die Hengste verluden, wartete ich bei den Stuten im Laderaum, da gerade die Schimmelstute Cocobreeze ein wenig nervös war. Als Laraya mit dem Hänger vorfuhr, schloss ich die Laderampe und stieg ein. Wir fuhren los und Quinn beobachte die Anhängerkamera aufmerksam, um ja nichts zu verpassen. Gacy, Schneefürstin und Lavendeltanz waren entspannt und auch Cocobreeze entspannte sich, sobald wir auf dem Highway waren.


      Luchy| Nach dem Frühstück schaute ich noch schnell nach Nurja. Die hübsche Freibergerstute hatte gestern ein wenig gelahmt. Ich ging zum Auslauf der Stute und sie kam mir schon entgegen. “Na hübsche”, sagte ich der Stute und kraulte sie. Ich ging zu ihr rein und fühlte ihr Bein. Es war kaum noch warm und schon deutlich abgeschwollen, dennoch musste sie wohl noch ein paar Tage von der Koppel fern bleiben. Nachdem Nurja kontrolliert war, stieg ich in Auto um zum Loch Madaah-allaiah Stud. Ich fuhr allein, einerseits wollte ich mir die Pferde von Mr. Murray ansehen, Alec hatte erzählt, sie seien zwar gut genährt ständen aber recht schlecht im Training. Andererseits, musste ich noch einen neue Stute aus Evansburg abholen. Ich war echt froh das wir zwei Hänger und den Transporter hatten, da wir doch teilweise auf verschiedene Turniere fahren mussten. So war es möglich, dass Colin Laraya beim Transport helfen konnte und Alec und Jace schonmal drei Pferde umziehen können. Während dessen kann ich mit dem kleinen Hänger die Stute abholen. Bei Mr. Murray angekommen wurde ich schon begrüßt. Ich war zwar schon mehrfach hier gewesen, doch die Pferde hatte ich noch nicht zu sehen bekommen, da sie auf eine der Koppeln gestanden hatten. Nun hatten Alec und Jace die Pferde in die geräumigen Paddockboxen gebracht. Das erste, was ich sah, war ein kleiner schwarzer Kopf mit einer breiten Blesse. Das musste der Jährling sein.” Das ist Balisto. Er ist 1 ½ Jahre alt und stammt von meiner guten alten Lili ab.” erklärte mit Mr. Murray. Ich hielt dem kleinen Tinker meine Hand hin und er schnupperte daran. Ich kraulte das kleine Fohlen ein wenig und steckte ihm ein Möhrchen zu. Wie als hätte das Möhrchen magische Kräfte schauten nun zwei weitere Köpfe über die Boxentüren. Direkt neben dem Baby kam nun ein Kopf hervor der genauso Aussah wie der kleine Kopf nur etwas größer und mit deutlich mehr Haare. “Wow, ich habe selten ein Pferd mit so viel Mähne gesehen“ staunte ich als die Stute sah. “Ja das hat sie viele Haare. Das ist Lilli. Meine Frau wollte sie damals genau wegen ihres Tollen Langhaares”. Auch Lilli bekam von mir ein Möhrchen. Die Stute nahm die Möhre etwas ungeschickt mit ihrer riesigen Schnauze “. Das ist also die Stute, die so lang auf der Koppel stand?”, fragte ich den alten Mann. “Ja genau, sie stand erst beim Hengst und dann als seitdem meine Frau letztes Jahr gestorben ist, steht sie auf der Koppel. Der kleine Stand erst mit ihr und später dann mit Torashko auf der Koppel.” erklärte er mir. “Und wie ist sein Trainingszustand?” fragte ich und ging auf den Großen fast komplett schwarzen Wallach zu. “Mit ihm fahre ich noch ab und zu, aber nicht wirklich regelmäßig”. Der große Wallach zog mir das Möhrchen aus der Hand und kaute krachend darauf rum. “Wäre das okay wenn ich mir die Pferde mal in der Halle laufen anschaue, Mr. Murray”. “Natürlich ist das okay, ich bin dankbar, dass sie wieder ein wenig Arbeit bekommen. Aber nennen sie mich doch bitte Alister”. “Ok Alister, dann würde ich mit Balisto beginnen.” Ich nahm das Halfter von der Box und streifte es dem kleinen Hengst über. Das ließ er schon einmal brav über sich ergehen. Auf dem Weg zu Halle stellte sich allerdings raus das er ein wenig frech und unerzogen. War, er drängelte öfters in eine Richtung versuchte am Wegesrand einen Snack mitzunehmen oder versuchte einfach mal, ob man den Strick essen könnte.”Du bist ja ganz schön frech kleiner Mann”, sagte ich zu dem Jährling. In der Halle angekommen ließ ich ihn frei und er lief gleich bockend durch die Halle, wobei sein für ein so junge Pferd doch schon üppiges Langhaar in voller Pacht bestaunen konnte. Alister beobachte das alles von der Bande aus. Ich schaute mir den kleinen Hengst an und bemerkte, nachdem er sich etwas ausgepowert hatte und einen gleichmäßigen Galopp lief, das er einen recht guten Galopp zeigte. Ich versuchte den kleinen Mann auszubremsen, was auch glückte, da er in einen flotten Trab fiel.”Ein hübsches Fohlen haben sie da gezogen, Allister”. “Ja, das ist er so hübsch wie seine Mutter”. Nachdem Balisto die meiste Energie losgeworden war, kam er zu mir und begann in meinen Taschen nach Futter zu suchen. “Du bist ja ein süßer”, sagte ich und steckte ihm ein Leckerli zu. Danach machten wir uns auf den Rückweg zum Stall. Als Nächstes nahm ich Torashko . Er folgte mir brav in die Halle. Er schien eher gemütlich zu sein, da er auch in der Halle geduldig wartete, dass ich ihn frei ließ. Danach beschloss er erst einmal die Halle gründlich ab zu schnüffel und einen geeigneten Platz zum Wälzen zu suchen. Als er diesen schließlich gefunden hatte ließ er sich nieder und kugelte sich umher. Als er fertig war, schüttelte er sich kurz und schaute ein wenig in der Gegend rum. Ich trieb ihn ein wenig und er bequemte sich mindesten mal im Schritt zu laufen. Für sein Alter lief er noch recht fleißig vorwärts. Nach ein paar Runden ließ ich ihn schließlich antraben. Schnauben wechselte er die Gangart. Auch sein Trab war recht fleißig und gleichmäßig. Schließlich ließ ich ihn auch noch ein paar Runden galoppieren bevor ich ihn langsamer werden ließ.” Da haben sie aber echt ein schönes Tier, Alister”. Der schwarze Wallach kam auf mich zu, um sich eine Streicheleinheit abzuholen. Er durfte auf die Koppel statt in den Stall und auch Balisto holte ich dazu. Nachdem die beiden Jung zufrieden schnaubend Ihr Gras fraßen, holte ich mir Lili. Die Stute war brav und folgte mir gemächlich. In der Halle angekommen, bleib sie lieber neben mir stehen und schupperte mich und meine Umgebung ausgiebig ab. Ich trieb die Stute ein wenig an und sie fiel direkt in einen fleißigen Trab. Die Stute hatte schöne weiche Gänge. Ich hatte von den Gängen genug gesehen und parierte sie wieder durch. Ich band die Stute in der Stallgasse an, um mir den Sattel anzuschauen. Ich schaute mir als erst die Statur der Stute an. Sie war recht breit, allerdings schlecht bemuskelt und hatte einen leicht durchhängen Rücken. Während ich Ihr den Sattel auflegte, um zu schauen was ich verändern müsste, damit er passt, döste die Stute mit lockerer entspannter Lippe vor sich hin. Durch die Hängelippe wirkte Ihre Schnauze noch größer als sie eh schon war. Nachdem ich mir notiert hatte was ich ändern musste durfte, auch Lilli auf die Koppel ich packte den Sattel schon mal ins Auto und verabschiedete mich vorübergehend von Alister. Ich machte mich auf den Weg nach Evansburg, um die neue Stute abzuholen. Ihr Name war mindestens so außergewöhnlich wie auch Ihr Fell. Ases Maskwamozi, war ein Mix aus Vollblut und Appaloosa. Wamzi, wie die Stute liebevoll von Ihren Vorbesitzern genannt wurde, hatte mich schon auf den Fotos verzaubert.


      Jace| Wir hatten noch die allerletzten Sachen zusammengesucht und dann auch schon begonnen die Pferde fertigzumachen. Als Erstes sollten Anus Stute Mystic Fantasy Dahila und die beiden Vollblut Stuten Avicii und Liliada mitkommen. Die drei Stuten kannten sich schon, da wir letzte Woche alle Herden zusammengestellt hatten so das die Eingewöhnung leichte werden wird. Während Anu ihre Stute selbst fertig machen wollte, kümmerten Alec und ich uns um Avicii und Lila. Ich holte mir die hübsche braune Stute mit den weißen Flecken und stellte sie ein letztes Mal auf die Stallgasse im Torstall. Alec stellte Lila ein Stück weiter ab. Ich steckte der Stute einen Apfel zu und während sie kaute ich ihre Transportgamaschen. Die Stute stand schön still. Sobald Lila und Vicii verpackt waren, ging es auch schon zum Hänger. Avicii lief wie immer brav auf den Hänger und Lilia folgte ihr prompt. Seit Luchy und Colin Lila zurückgeholt hatten, klebte sie an Vicii.Lila hatte leider ein trauriges Schicksal ereilt. Sie wurde an einen seriösen Pferdehalter verkauft, der sie leider verwahrlosen ließ. Auch Anu war inzwischen mit Dahlia angekommen. Dahlia ging auch brav auf den Hänger. Wir stiegen ein und fuhren los.


      Colin| Bald waren wir auch kurz vor dem Hof angekommen. Aus der Ferne waren schon die Rockys zusehen, zu dessen Füßen der Hof lag. Ein paar Minuten später passierten wir auch die Durchfahrt des Torstalls.


      Laraya| Wir staunten nicht schlecht, als wir hinter Colin die Durchfahrt passierten. Catherine sah sich um, während ich weiter dem vor uns fahrenden Hänger hinterherfuhr und auch neben ihm parkte. Beide von uns stiegen aus, ich streckte mich kurz und sah mich um. Dagegen war unsere Anlage wie gerade geboren und noch ganz klein aber es war auch sehr schön hier.

      Ich stellte mich zum Hänger, wo sich meine Stuten befanden und wartete auf Colin. Ebenso war ich sehr gespannt, wo meine Pferde hier wohnen würden.


      Colin| “Quinn holst du bitte Jayden und Matt? Die beiden sollen uns mal beim Ausladen helfen“. Quinn verschwand Richtung Hauptstall und kam kurz darauf mit beiden Männern wieder.”Ich würde sagen wir stellen erst die Pferde weg und dann zeige ich euch den Hof”, schlug ich Laraya und Catherine vor. “ Coco und Gracy kommen in den Unterhausauslauf, Schneefürstin und Lavendeltanz kommen zu den Eseln, Ghost kommt zu den Ponys und Nador ebenfalls zu den Eseln”. “So charmanten Damen helfe ich gerne”, sagte Jayden und war schon wieder im Flitmodus. Ich warf ihm einen Blick zu der für sich sprach und gleich riss er sich auch schon wieder zusammen. “Matt, kannst du vielleicht mit Catherine schonmal Cocobreez und Gacy wegbringen. Ich glaube, die Stute möchte nicht länger als nötig auf dem Hänger blieben”. Man könnte Jayden die Enttäuschung ein wenig ansehen das nicht er mit Cathrien gehen durfte. Dennoch machte sich Matt direkt daran mit Cathrine die Stuten auszuladen. “Ah, Jesse du kommst genau richtig, du könntest gerade mit Jayden und Quinn, Schneefürstin, Lavendeltanz und Nandor zu den Eseln bringen”. Der junge Mann kam zu uns rüber uund grüßte brav unsere Gäste und begann dann mit den anderen dreien die Pferd auszuladen. Ich hingegen beschloss mit Laraya Ghost in sein neues Zuhause zu bringen. Nach und nach luden wir die Pferde aus. Auf dem Weg zum Oberhausauslauf unterhielt ich mich mit Laraya und erklärte ihr auch noch manches zu unserem Konzept und dem Hof.


      “So, da wären wir”, sagte ich und öffnete das Tor zum Auslauf. “Die anderen Pferde stehen noch auf der Koppel, so können die neuen sich erst einmal Orientieren. Außerdem werden sie erstmal in abgetrennte Abteile ziehn damit sich die Herde nach und nach an die neuen Gewöhnen können”. Nachdem die neuen Pferde alle in ihren Eingewöhnungsabteilen standen. Zeigte ich Laraya und Cathrine noch dem Hof, bevor sich die beiden voneinander Verabschiedeten.


      Luchy| Inzwischen war ich in Evanburg angekommen und wurde auch schon zu Wamsi geführt worden. Ich steckte der Stute eine Möhre zu. Ich betrat die Box und wurde zugleich neugierig beschnüffelt. “Du bist also die kleine Ases Maskwamozi? Du bist ja in echt noch viel niedlicher als auf den Bildern”. Ich kraulte die Stute und sie begann gleich mich anzuknabbern. Ich halfterte sie und dann ging es auch schon auf den Hänger. Ich war ganz erstaunt, als sie von allein auf den Hänger lief. “Super Wamzi” lobte ich die Stute und verschloss den Hänger. Kaum ein paar Minuten später war ich mit Wamzi im Gepäck auf den Weg zu ihrem neuem Zuhause.


      Wir wurden von einem wiehern begrüßt und aus dem Hänger kam gleich eine Antwort. Allister kam aus dem Haus, um die neue Stute zu beschauen. Ich parkte den Wagen und lud die Stute langsam aus. Sie stand auf dem Hof und wieherte. Von der Koppel kam gleich eine Antwort. Auf dem Weg zur Koppel versuchte sie ich ständig den Hals zu verdrehen um sich alles gleichzeitig ansehen zu können. Das sah ziemlich lustig aus. an der Koppel angekommen durfte Ases erst einmal Lilli über den Zaun hinweg anschauen. Da Lili wie auch Wamzi im Umgang mit Pferden recht friedlich sein sollten, hatte ich beschlossen, das wir probieren würde sie gleich zusammenzustellen Die Tinkerstute schaute freundlich über den Zaun. Satt näher ran zugehen machte Wamzi lieber einen ganz langen Hals. “Ich glaube, ich hab eine Giraffe gekauft” scherzte ich. “Aber ein eich außergewöhnliche Giraffe” erwiderte Allister. Die Stute mit den hübschen braunen Flecken war nun näher an den Zaun getreten und beschnüffelte Lilli.Lilli interessierte sich eigentlich mehr für meine Leckerlis als für Wamsi, diese hatte nun begonne an einem von Lilis Zöpfen zu knabbern. “Ich glaube Wamzi hat Lili zum Fressen gerne”. Allister und ich lachten herzlich und ich ließ Ases auf die Koppel. Das Punktepferd stolzierte erst zu Lili, um sie sich noch einmal genau anzuschauen. Danach stiefelte sie mit der Nase am Boden über die Koppel und inspizierte jeden Zentimeter. Lili folgte der Stute neugierig. Als Ases beschlossen hatte, das jetzt alles angeschaut war, begann sie erst ein paar Meter zu traben und fiel dann auch in den Galopp. Lili folgte der Stute, wurde allerdings schnell abgehängt. Das war allerdings auch kein Wunder Wamzi demonstrierte eindrucksvoll ihre Vollblut Abstammung. Bei einem solchen Tempo hatte die fast 20 cm kleinere Scheckstute auch kaum eine Chance.


      Alec| Wir waren inzwischen auf unserem Hof angekommen und parkten neben Luchys Wagen. “Schaut Luchy muss wohl schon mit der neuen Stute da sein”, sage ich zu den anderen. “Ich bin mal gespannt wie sie so drauf ist, Luchy hat gemeint sie wäre wohl ein ziemlicher Clown”, erwiderte Anu. “Lass uns erst die Pferde ausladen”. Gehorsam folgten wir Jace zur Hängeklappen. Als Erstes durften Avicii und Lila aussteigen, danach durfte auch Dahlia raus. Dahlia wieherte zur Begrüßung und es kam auch gleich antworten von den Koppeln. Es fühlte sich wunderbar an endlich mit den ersten Pferden auf diesem Hof zustehen. Auch, wenn dieser Hof eine Menge Arbeit bedeuten würde, freute ich mich auf diese Aufgabe. Der Hof selber war eigentlich in einem gutem Zustand. Am meisten Arbeit wird der Aktivstall für die Ponys werden.“Lass uns die Pferde erst einen Moment führen bevor sie auf die Koppel kommen.”, schlug Jace vor und riss mich aus meinen Gedanken. Er hielt Lila und Vicci, sodass ich den Pferden die Gamaschen ausziehen konnte. Nach ein paar Runden um die Stallungen ging es zu den Koppeln. Auf der ersten Koppel stand Lili und graste, während ein großes weißes Pferd mit braunen Punkten zum Zaun kam. “Das ist also das Pferd mit dem unaussprechlichen Namen”, sagte ich zu Luchy. “Hübsch ist sie ja schon mal”. Avicii beäugte die Stute aufmerksam mit aufgestellten Ohren. Wir stellten Avicii, Lila und Dahlia auf die Nachtbarkoppel. Während die Stuten sich am Zaun begrüßten stand etwas weiter hinten der kleine Tinkerjährling Balisto am Zaun und beobachtete das Spektakel, während Torashko graste. Wir beobachteten noch ein wenig die neue Stute, bevor wir uns wieder auf den Weg machten um als nächstes Mini Cookie, Little Snowwhite und Ardehel zu holen.


      Luchy| Während Alec, Jace und Anu die nächsten Pferde holten ich einiges in der Sattelkammer aus. Für Lili gab es neben dem neuen Sattel noch eine neue Trense, eine Schabracke mit Fliegenmütze und ein neue Abschwitzdecke. Für Balisto gab es eine Trense, damit er daran gewöhnt werden kann und sonst gab es noch Dinge wie ein paar neue Halfter, Schabracken, Decken und sonst noch nützliches Zeug. Nachdem ich fertig war, mit der Sattelkammer kamen auch schon die anderen und brachten die drei Mini Ponys. Auch diese drei durften zu den Stuten auf die Koppel wo sie sich erst einmal austoben. Als dann schließlich auch die Hengste Osgilliath, Zanaro, Aschenflug, Wo der Wolf Heult, Caillean und Delyx standen wir alle auf der Koppel und wir freuten uns, dass alles so gut verlaufen war. Nun lag es an Alec und Anu noch einen weiteren Trainer zu finden genauso wie noch ein Stallburschen. Allister war anzusehen wie viel Freude er daran hatte, dass wieder mehr Leben auf seinen alten Hof kommt. Schließlich sammelte ich alle Sachen die ich zum Reparieren mitnehmen wollte zusammen, darunter auch ein wunderschönes altes Show Geschirr. Jace und ich machten uns dann auf den Nachhauseweg.
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      26.10.2019|Wolfszeit
      Hängertraining
      Inzwischen hatten wir echt viel erreicht. Fanya ließ sich anfassen, putzen, halftern und auch das anbinden klappte inzwischen ganz gut. Außerdem hatten wir auch schon bekanntschaft mit Longiergurt und Satteldecke gemacht. Fany war zwar nicht sonderlich begeistert von dem Ding akzeptierte es aber inzwischen. Außerdem konnten wir auch schon halbwegs vernünftig Longieren und auch als Handpferd machte sie eine ganz gute Figur. Außerdem machten wir inzwischen Spaziergänge über den Hof und auch den ersten Tierarzt- und Hufschmiedbesuch hatten wir hinter uns. Ich hatte Fany und Lili beide schon gefüttert. Heute wollte ich mit ihr ein wenig Hängertraining machen. Sie war zwar beim hertransport auch auf den Hänger gegangen, allerdings nur mit viel Überredungskunst und viel Zeit. Ich hatte den Hänger schon vor einigen Tagen auf Fanyas und Lillis Koppel geparkt mit offener Rampe, damit die Stute sich schonmal an den Hänger gewöhnen konnte und ihn bei Bedarf auch inspizieren konnte. Ich ging nun zu Fanya und Halfterte sie zuerst. Danach putzte ich sie gründlich. Die Fuchsstute genoss es inzwischen überall gekratzt zu werden und man sah wie sie sich dabei deutlich entspannte. “Na kleines Reh, du magst mich inzwischen, hab ich Recht”, die Stute schnaubte und ließ sich brav den Vordehuf auskratzen. Danach holte ich die dunkelblauen Gamaschen der Stute und legte ihr sie an. Magnus schlenderte gerade über den Hof. Langsam begann er echt Pferde zu mögen. Ich im muss mir mal Avicii oder Torashko schnappen und ihn draufsetzen. “Na ihr zwei hübschen? Was macht ihr heute so?”, fragte er mich. “Also ich und die hübsche Lady hier, werden heute ein Wenig Hängertraining machen?”Ich umarmte ihn” Hätte dieser unglaublich heiße Mann hier eigentlich Lust mal auf einem Pferd zu sitzen?”, fragte ich ihn.Magnus, den ich immer noch im Arm hielt, blicke zu mir hoch ”An welches Pferd hast du denn so gedacht?”. Also entweder, wir machen das ganze hier und nehmen Sasancho und Torashko oder wir gehen zu Luchy und nehmen eines der Schulpferde”. “Was ist denn das kleinste Pferd was du mir anbieten kannst ?”, fragte er. “Das wäre Elvish Beauty”, antworte ich ihm. “Ok, wir fahren heute Nachmittag zu Luchy”. Fanya begann ungeduldig mit den Huf über den Boden zu kratzen.Ich löste mich von ihm. “Nagut, das Rehlein wartet schon”. Ich band die Stute los und wir machten uns auf den Weg zur Koppel. Dort angekommen führte ich die Stute zum Hänger. Fany schien nicht besonders Beeindruckt davon. Ich machte den Strick ab, da ich wollte, dass sie freiwillig in den Hänger stieg. Ich setzte mich auf die Rampe und lockte die Stute mit einer Banane. Sie kam auch gleich ein Stück näher, aber ohne einen Fuß auf die Rampe zu setzen. Sie machte einen gaaaaanz langen Hals, das genügte allerdings nicht um an die Banane ranzukommen. “Na, komm Fanya”. Es dauerte einen Moment, aber dann setzte die Stute zögerlich einen Huf auf die Rampe. “Brav”, lobte ich sie. Die Stute kam noch ein Schritt näher und nun reichte der Hals das sie an die Banane kam. Ich ließ sie ein stück abbeißen und ging dann ein Stück nach hinten. Fanya folgte mir nach und nach und so ging es bis wir im Hänger standen. “Brav Fanya. Ich glaube das reicht für heute meine hübsche”. Langsam schickte ich die Stute rückwärts die Rampe hinunter. Sie ging brav hinunter und ich lobte sie. Da wir ja schon auf der Koppel waren durfte sie gleich hier bleiben. Ich holte noch Lilli auf die Koppel damit keine der Stuten alleine stand.
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      Nach dem Mittagessen ging es mit Magnus erst einmal zu Luchy ins Geschäft. Dort kauften wir erst einmal eine Reithose für Magnus. Danach ging es auf das Whitehorse Creek Stud. Ich hatte Luchy vorhin schon angerufen und gefragt ob wir Elvish ausleihen dürfen. Sie hatte zugestimmt. “So Magnus, gleich gehts los”. Wir stiegen aus dem Auto und gingen als erstes die Stute von der Koppel holen. Zurück am Stall erklärte ich Magnus wie er sein Pferd korrekt vorbereitet. “Also als erstes nimmst du dir den Striegel und gehst damit Kreisförmig über dein Pferd um grobe Verschmutzungen, wie hier zu reinigen” erklärte ich und zeigte dabei auf eine Matsch Verklebte Stelle. “Für solche Stellen funktioniert auch diese Magic Brush ganz gut. Wenn du den groben Schmutz von deinem Pferd entfernt hast, nimmst du dir eine Kardätsche, also hier diese Weiche Bürste hier und streichst damit in Fell Wuchsrichtung. Damit entfernst du Staub und Sand. Für das Finish benutze ich immer ganz gerne solch eine langborstige Staubbürste. Wenn der Körper deines Pferdes sauber ist nimmst du eine Wurzelbürste um die Beine zu säubern. Damit kannst du bei Bedarf auch die Hufe abbürsten. Als nächstes nimmt man den Hufkratzer um die Hufe auskratzen. Danach kannst du mit einer ganz weichen Bürste noch den Kopf putzen. Und bei Bedarf wird am Ende noch Mähne und Schweif gebürstet”. Zusammen machen wir die Stute sauber und ich erklärte Magnus wie ein Pferd gesattelt und getrenst wird. Danach gingen wir in die Halle. Ich ließ Magnus aufsteigen und nahm ihn dann an die Longe. Ich ließ ihn ein wenig Schritt und Trab reiten und am ende ließ ich ihn noch ein paar Runden alleine im Schritt reiten. Magnus war begeistert. Ich würde versuchen ihn jetzt mindestens einmal die Woche auf ein Pferd zu bekommen.
    • Wolfszeit
      16.03.2020|Wolfszeit
      Quinn| Ich stand am Fenster, welches mit wunderschön glitzernden Eiskristallen überzogen war. Es war noch dunkel draußen. Hier oben in den Bergen lag immer noch ein wenig Schnee und über Nacht wurde es frostig kalt. Ich konnte es immernoch nicht glauben, dass ich gestern auf meiner ersten Körung war und dann mein Herkules auch noch Erfolg hatte. Eigentlich wollte ich nicht hinaus in die Kälte, doch die Pferde warteten auf ihr Frühstück. Also packte ich mich warm ein und ging hinaus. An den Fußspuren im Schnee erkannte ich, dass Jesse schon unterwegs war. Ich ging zum Scheune hinüber und holte dort meine Schubkarre und belud sie mit einer Ladung Heu um sie zum Hallenauslauf hinüber zu fahren. Die meisten Pferde schliefen noch gemütlich im Stroh und nur Fraena von Hulshóf und Darragh standen am Tor und klauten sich das erste Heu noch bevor es in der Futterkrippe war. “Ihr zwei seid doch eigentlich schon rund genug”, sagte ich zu den beiden und streichelte dem Mini Muli über den Hals. Fraena steckte ihren Kopf so tief in das Heu das nur noch ihre Ohren herausschauen. Als das Heu in der Krippe war gesellte sich auch die kleine New Forest Stute Minnie Maus dazu und durchsuchte meine Taschen nach einem Leckerlie. “Heute hab ich nichts für dich Mäuschen”, sagte ich schmunzelnd zu der Stute und kraulte sie hinter den Ohren. “So, jetzt muss ich aber weiter die anderen haben auch noch hunger”, sagte ich zu den Ponys und ging zurück zur Scheune um eine neue Ladung Heu zu holen. Diesmal ginge es mit der beladenen Schubkarre zum Unterhausauslauf. Dort standen alle drei Stuten neugierig. Antigone, die noch nicht lange bei und war, stand mittendrin. Die Fellponystute hatte sich scheinbar sehr gut integriert. “Curly, du stehst im Weg”, sagte ich zu der Haflingerstute die gerade einen langen Hals machte um sich Heu aus der Schubkarre zu klauen. Curly Lure machte allerdings keine Anstalten sich vom Fleck zu bewegen. Erst als ich das Tor öffnete ließ sich die Stute samt Tor zur Seite schieben. Verfolgt von Doo Wop, Curly und Antigone fuhr ich meine Schubkarre zu Futterraufe um mein Heu dort abzuladen. Geduldig warteten die drei Ponydamen bis ich das Heu abgeladen hatte. Während die bunter Criollo Stute und die Palominostute ihr Heu fraßen, folgte mir Curly zurück zum Tor um nachzukontrollieren ob ich nicht vielleicht noch etwas besseres dabei hatte. “Ne Goldi, dein Müsli gibts nach der Arbeit”, sagte ich und strubbelte ihr durch den Schopf bevor ich zurück zu Scheune ging. Dort traf ich auf Matt. “Morgen Matt”, begrüßte ich den großen dunkelhaarigen Mann. “Morgen Quinni. Wollen wir die Offenställe gerade zusammen ausmisten? dann geht es schneller”.”Na klar”, erwiderte ich und sprang mit auf den Weidemann, wo Matt schon den Mistcontainer aufgeladen hatte. So ging die Fahrt als erstes zum Hallenauslauf. Bis auf Ursel - die Bäringöttin und Nurja standen alle schon am Heu. “Schau nur der Heuhaufen hat drei paar Ohren”, sagte Matt schmunzelnd. Hinter dem Heu schauten ein paar graue, ein paar blonde und ein paar rote Ohren hervor. “Scheint als wollten Voilá, Fraena und Cremella verstecken spielen”. Der letzte kleine Kandidat stand zufrieden Zwischen Baroness Of The Guard und Miss Monty und wedelte zufrieden mit seinem Eselschweif.”Warte ich mach das Tor auf”, sagte ich und hüpfte aus dem Traktor. Matt fuhr hinein und ich verschloss das Tor wieder hinter ihm. Am Unterstand angekommen erwartete mich ein sehr niedliches Bild. Nurja lag noch im Stroh und blickte mir entgegen. Ursel - die Bärengöttin stand ein wenig weiter vorne und bewachte sie. “Na Bärin, passt du brav auf?”, sagte ich und streichelte sie am Hals. Mit ihrem großen weichen Nüster beschnupperte sie mein Gesicht. “Ja, eine brave bist du” flüsterte ich und kraulte sie an ihrer Lieblingsstelle. “Du sollst nicht die Pferde kuscheln, du sollst misten”, neckte Matt mich der aufeinmal hinter mir stand. “Aber schau doch wie süß die beiden sind”, erwiderte ich während ich zu Nurja rüberging. “Gut geschlafen meine süße?”, sagte ich und zupfte der Stute einen Strohhalm aus dem Schopf. “Na gut meine hübsche ich fürchte du musst jetzt aufstehen, damit wir hier misten können”. Ich stand auf und scheuchte die Stute hoch. Die beiden braunen Stuten verkrümelten sich zum Heu und so konnten Matt und ich in Ruhe misten. Nachdem der Unterstand und der Paddock gemistet war ging es weiter zu den restlichen Ausläufen. Um halb sieben waren alle Pferde gefüttert und die Ausläufe sauber. Als nächstes galt es nun die Pferde auf die Koppel zu bringen. ich machte mich also auf den weg zum Hallenauslauf. Auf dem Weg kam mir Lina entgegen. “Morgen Lina”, begrüßte ich sie. “Morgen, bringst du gerade die Pferde raus?”. “Ja ich wollte gerade damit anfangen”, erwiderte ich. “Voilá brauchst du nicht rausbringen, die hol ich mir gleich. Ich muss noch noch schnell nach Peppermint schauen. Lancasters Peppermint hatte sein Futter gestern nicht komplett fressen wollen,weshalb Lina zuerst nach ihm sehen wollte. “Na klar ich lass die Maus stehen”, antwortete ich und ging weiter richtung Auslauf. Als erstes waren Ursel und Cremella dran. Die beiden Ponys waren ein Herz und eine Seele. Als die beiden auf der Koppel waren folgten auch die restlichen Ponys, Pferde und Esel aus den Ausläufen und Ställen. Als alle Pferde auf der Weide waren verweilte ich ein wenig am Koppelzaun und beobachte die Fohlen auf der Weide. WHC’ Candela und WHC’ Solist liefen ein wenig um die Wette, wobei man der kleinen Scheckstute ihre Vollblutabstammung anmerkte, da sie gut eine Länge vor dem hellbraunen Hengst lief. Trotz ihrer Geschwindigkeit war auch die Verwandtschaft zu Colour Splash nicht zu leugnen. Die großflächige Scheckung und das Fuchsfarbene Fell waren eindeutig. Bei Solist war das schon nicht mehr ganz so einfach. Er hatte zwar die hellbraune Farbe seiner Mutter Vakany geerbt, doch die Scheckung, war bei ihm nur sehr schwach ausgeprägt. Die langen Beine gaben auch einen Hinweis auf seine Springabstammung. Dennoch hatte er auch definitiv die Raumgreifenden, schwungvollen Gangarten seines Vaters geerbt. Wir alle waren gespannt wie der kleine Hengst sich entwickeln würde, da es ihm doch ein wenig an Geschick fehlt. Das dritte Fohlen im Bund war WHC’ Mitena. Währen ihre Mutte Maskotka mit den anderen beiden Stuten graste, probierte sie eine Portion Gras. Die kleine Stute war auch das älteste der drei Fohlen, sie war nun schon fast ein Jahr 11 Monate alt. Jetzt wo bald die nächsten Fohlen kommen würden wollen wir die drei auch bald Absetzen. Candy und Mitena würde zusammen ein kleine Herde mit Antigone, Doo Wop und Curly Lure bilden. Curly ist trotz ihrer 6 Jahre doch noch recht verspielt, weshalb sie eine gute Partnerin für die beiden Fohlen bietet. Doo Wop ist der Ruhepol der Gruppe, mit ihrer ausgeglichenen ruhigen Art. Antigone hatte ziemlich schnell die führung in der kleinen Gruppe übernommen. Sie ist zwar freundlich, lässt sich allerdings nicht gerne herumschubsen. Alles in allem denken wir das die drei Stuten genau richtig sind um zwei junge Pferde zu erziehen. Bei Solist wird das ganz ein wenig schwerer werden. Da er ein Hengst ist kann er nicht bei den Stuten stehen und leider haben wir keinen Spielkameraden für ihn. Entweder wir geben ihn zur Aufzucht auf einen anderen Hof oder wir bringen ihn zu Alec auf den Hof. Alec hatte einen anderthalbjährigen Tinkerhengst dort stehen. Balisto wäre ein gute Spielgefährte für unseren Solist und bei Alec wüssten wir auch das er gut aufgehoben ist. Ich schaute den Fohlen noch ein paar Minuten zu bevor ich mich wieder an die Arbeit machte. Antigone, die jetzt knapp eine Woche bei uns war, wartete schon auf dem Auflauf auf mich. Ich wollte sie heute das erste mal reiten. Die Palominostute wieherte mir leise entgegen. Ich ging in die Sattekammer um dort ihre Putzbox und ihr neues Halfter. Vor zwei Tagen waren nämlich die neuen Kollektionen in Luchys Shop eingetroffen und da Antigone noch kein Halfter etc. hatte durfte ich etwas für sie aussuchen. Dabei rausgekommen war ein hübsches Set mit Lila-Weiß-Goldenen Marbel Muster. Ich holte das Halfter der Stute und streife es ihr über. “Hübsch siehst du aus” sagte ich zu der Stute und führte sie zum Putzplatz. Nachdem ich die Stute angebunden gatte holte ihre ihre Abschwitzdecke um diese mit der Winterdecke zu tauschen. Bei einem Fellpony würde man zwar Plüschfell erwarten, doch einerseit kam Antigone aus Deutschland, wo der Winter deutlich milder war als bei uns und andererseits hatte der Händler sie geschoren. Da wir immer noch minusgrade hier oben haben muss sie dieses Jahr eine Decke tragen. Eigentlich versuchen wir die Pferde wenn möglich nicht einzudecken um ihre Körpereigene Thermoregulation nicht einzuschränken. Als die Decken getauscht waren putzte ich die Stute gründlich, bevor ich sie Sattelte und wir uns gemeinsam auf den Weg zur Reithalle machten. In der Reithalle war Jace gerade dabei, Sheena eine Reitstunde auf Ursel zu geben. Dafür dass Sheena erst seit 8 Monaten ritt, machte sie das schon super. Normalerweise würde Sheena Walking On Sunshine oder Black Lady reiten. Die beiden Stuten waren allerdings tragen, weshalb die beiden nicht einsatzfähig waren. Elvish Beauty sollte in der Reitstunde laufen, genauso wie El Pancho. Damit Sheena trotzdem ein Pferd zum reiten hatte, hatte Jamie ihr Ursel geliehen. Die Highlandstute war sehr brav nur ein wenig weniger schwungvoll als sonst. Ich begab mich mit Antigone zusammen in die Mitte der Halle, wo ich nachgurte und dann Aufstieg. Nachdem ich 15 min Schritt geritten war gurtete ich erneut nach und legte sie Abschwitzdecke auf die Bande. Jace hatte die Reitstunde inzwischen beendet und Sheena wollte die Bäringöttin drauße noch ein wenig trockenreiten. Bis jetzt war Antigone sehr brav gewesen. Nun wollte ich antraben und musste zugleich festellen, dass die Stute ein wenig treibig war. Schnell musste ich auch feststellen, dass ihr wohl schon länger kein anständiges training mehr zugekommen ist, denn ihre Ausdauer war doch recht kurz. Nach einer viertelstunde mit Trab und einem kurzen Galopp beendete ich das Training. Ich musste leider feststellen da neben ihrer Ausdauer auch ein paar andere Dinge zu wünschen übrig ließen. Auf der linken Hand ließ sie sich nur schwer abwenden und im Rücken war sie recht fest. Ich würde mit Luchy zusammen einen Trainingsplan ausarbeiten. Der schwerpunkt wird jetzt erst einmal auf dem Muskelaufbau liegen. Außerdem sollte sich ein Ostheopart sich einmal den Rückn anschauen um festzusellen ob sie Blockaden hatte. Ich ritt Antigone trocken bevor ich sie noch unters Solarium stellte. Nach dem Wärmebad durfte sie dann auch eingedeckt auf die Koppel.
      Luchy| Ich wollte heute zu erst nach den Tragenden Stuten sehen. Vakany und Minnie Maus ware hochtragen und es würde vermutlich nicht mehr lange dauern bis sie abfohlten. Sunny Empire und Black Lady waren vermutlich mitte des Monats dran. Chessqueen, Baroness Of The Guard, Antigone und Walking On Sunshine ließen sich noch nichts anmerken wann sie soweit waren, aber allzu lang konnte es bei ihnen nicht mehr dauern. Ich ging zu der Koppel wo die Stuten standen ,so wie die Fohlen vom letzten Jahr und Mas’uda. Den Stuten schien es gut zu gehen. Vakany hatte schon ein wenig Milch im Euter, was darauf hindeutet das das Fohlen innerhalb der nächsten zwei Wochen zur Welt kommen würde. Nachdem ich die Stuten und natürlich auch die Fohlen begutachtet, beschmust und mit einem Leckerlie versorgt hatte machte ich mich auf den Weg zu meiner Stute Keks. Keks kam mir schon entgegen galoppiert als sie mich kommen sah. “Na meine hübsche”, begrüßte ich die braune Stute. Sie grummelte mich freundlich an und ich stecke ihr ein Leckerlie zu bevor ich den Strick einklingte. Die braune Stute hatte immer noch ein dickes Fell, der Frühling ließ wohl noch auf sich warten. Nachts gingen die Temperaturen immernoch bis zu -18 Grad runter und auch Tagüber war es nur knapp über Nullgrad. Ich führte die Stute in den Stall, wo sie während ich sie putzte, schonmal unter dem Solarium ein wenig aufwärmen durfte. Sauber und mit Reitpad und Halsring ausgestattet machen wir uns auf den Weg in die Reithalle. Ich ritt sie erst warm und arbeitete sie dann ein wenig in Trab und Galopp bevor ich noch ein bisschen an den Seitengängen arbeitete. Als ich die Halle verließ betrat Jayden mit Crystal Sky die Halle. Auf dem Putzplatz traf ich Samu Promise Of Sundance. Ich brachte Keks zurück zur Koppel. Auf der Koppel nebenan spielten ein paar der Hengste miteinander. Amigo versuchte an PFS’ Caruso Kopf ranzukommen. Der Shetty Hengst hatte allerding recht wenig erfolg. Nabuko, Rumkugel und Abe’s Aelfric rannten ein wenig um die Wette. PFS’ Artic Tiger, der Miniature Horse Hengst grase friedlich unter El Pancho. Der Kleine Hengst hatte sich so einen mobilen Regenschutz gesucht. El Pancho schien das Pony unter seinem Bauch nicht zu stören, denn er döse ein wenig. Nun holte ich mir LMR Royal Champion. Der junge Hengst war nun seit ca. zwei Monaten angeritten und bei jetzt machte er sich super toll. Ich putzte den Schecken gründlich bevor es gesattelt Richtung Platz ging. Ich den jungen Hengst heute das erste mal draußen reiten. Gleich beim Warmreiten fiel mir auf das der junge Hengst sehr unkonzentriert war. Er schaute sich ständig um, blieb stehen und stolperte deshalb ein paar mal über seine Füße. Da ich den Hengst nicht überfordern wollte beließ ich es heute dabei, die Grundgangarten ab zu fragen. Für das erste Mal hatte der junge Hengst das sehr gut gemacht. Als Belohnung und da er momentan ein wenig dünn war gabs ein Portion Mash für Champ. Zufrieden verputzte er es, bevor er wieder auf die Koppel durfte.
      Quinn| Inzwischen war es Nachmittag geworden und somit an der Zeit die Schulpferde reinzuholen und auf die Paddocks zu stellen, damit die Reitschüler es einfacher hatten dies einzufangen. Als ich zu den Koppel kam stand Little Buddy am Tor wie bestellt und nicht Abgeholt. “Willst du schon wieder nach hause?”, sagte ich schmunzelnd zu dem Vollblut Hengst und kraulte ihn kurz, bevor ich weiter ging. Als erstes wollte ich die beiden Stuten Nathalie und Finest Selection holen. An der Koppel rief ich Nathi und die Scheckstute kam brav angetrabt. Die Fuchsstute stand glücklicherweise eh schon am Zaun, da sie genau wusste wann es zu Reitstunde rein ging. Mit beiden Stuten an der Hand ging es zum Stall, wo die beiden Stuten noch ein wenig die Sonne auf dem Paddock genießen durften bevor die Kinder kamen. Als nächstes wollte ich British Gold und Miss Leika holen. Gold spielte ein wenig fangen aber Leika ließ sich gleich brav halftern. Auch Elf Dancer, LMR Fashion Girl, LMR Ice Rain, Legolas und Capatin Morgen kamen nacheinander rein. Matt hatte heut viel zu tun, so dass er mich gebeten hatte ihm PFS’ Arctic Tiger abzunehmen. Ich holte mir den kleinen Hengst und wollte mit ihm auf dem Platz gehen. Auf dem Dressurplatz war allerdings gerade Jamie mit Lady Moon. Da ich Freiarbeit mit dem kleinen Silbernen Hengst machen wollte, musste ich wohl woanders hingehen. In die kleine Halle konnte ich auch nicht weil Colin dort ein Pferdespielplatz für Carry On My Wayward Son, Blue Heart und die Jungpferde aufgebaut hatte. In der kleinen Halle war Jesse mit Miss Griselda Braun. Zum Glück war die Longierhalle frei. Erst ließ ich den Hengst ein wenig laufen, damit er sich auspowern konnte, bevor ich ein paar Lektionen mit ihm übte. So hatten wir immerhin 20 min bis Samu mit Saturn in die Halle wollte. Der Braune Hengst war heute leider ein wenig eingeschränkt durch seine Ataxie, sodass er nicht immer Reitbar war. Da Tiger allerdings sehr brav mitgemacht hatte räumten wir also das Feld. Ich beschloss mit dem kleinen Mann noch eine runde um den Hof zu spazieren. So begegneten wir Jayden und Lina die gerade mit Lady Swan und Acerado von einem Ausritt wiederkamen. Auf der Koppel wurde er schon von seinen Freunden erwartet. Ich hatte ein wenig Zeit bevor ich wieder los musste. So beschloss ich Hazel noch ein wenig zu zu sehen. So langsam hatte sie es raus wie man mit dem kleinen wilden pony umgehen musste. Dennoch ließ es sich Miss Monty nicht nehmen ein zwei bocksprüngen ein zu bauen. Am Abend ging es dann daran alle Pferde wieder reinzuholen. Ich begann bei Jora. Danach folgten All Hope Is Gone, Vikar, Injaki, Look at my hair und Don Carlo. Als aller letztes kam heut What’s Happend In The Dark rein. Der Araberhengst bekam dafür als erstes sein Abendessen. Nachdem schließlich alle Pferde versorgt waren, lümmelte ich mich nach einer warmen Dusche mit einem Buch auf mein Bett.
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      24.06.2020| Wolfszeit
      Das Perfekte Quadrilliepferd
      Jace| Es war noch dunkel als ich aufwachte. Am Himmel war nur ein schmaler lila Streifen zu sehen und über den Wiesen am Bach hin noch Nebel. Ich duschte mich zog mich an und ging nach unten. Die Sonne tauchte alles in orangegelbes Licht und machte den Weg zu Fohlenkoppel zu einem wunderschönen Erlebnis. Friedlichen lag die Koppel vor mir. LMR Fashion Girl stand zusammen mit Vakany und ihrem Fohlen WHC’Venice nahe am Zaun und graste.Das kleine braune Fohlen mit den weißen Punkten lag ganz nah an seiner Mama und schlief. Die kleine Stute war kaum zu sehen im hohen Gras und dem Nebel. Man erkannte das Fohlen eigentlich nur daran, dass das Gras dort plattgedrückt war, denn Außer einem kleinen Ohr war nicht viel zusehen. Vakany und Girly hoben den Kopf als ich mich näherte. Die hellbraune Flecken der hellen Stute schimmerten golden in der aufgehenden Sonne. Als die Falbstute mich erkannte senkte sie wieder den Kopf und zupfte weiter Grashalme aus. Fashion Girl wieherte mir leise entgegen und streckte mir ihre hübsche rosa Nase entgegen um mich nach Möhren abzusuchen. In meiner hinteren Hosentasche wurde die hübsche Stute auch fündig, auch wenn sie eigentlich schon rund genug ist. Die braune Stute steht jetzt fast seit 9 Monaten auf der Fohlenkoppel und ihr Bauchumfang hatte nicht nur wegen dem guten Gras zugenommen. Ich bin mir sehr sicher, dass sie eine gute Mutter wird, da sie schon bei fremden Fohlen einen ausgeprägten Mutterinstinkt hat. Außerdem sind wir sicher, dass das Fohlen nicht nur die Springveranlagung seiner Eltern erben wird, sondern auch die hervorragenden Gänge von Herkules. Ich strich Girly über ihre hübsche Stirn. “Du wirst eine wundervolle Mutter”, sagte ich zu der Stute. Ich kraulte die braune noch ein wenig an ihrer Lieblingsstelle und wie immer begann Girly dabei Grimassen zu schneiden. Nachdem Girly ausreichend gekrault war ging ich hinüber zu der alten Eiche , wo die beiden Jungpferde mit einem Großteil der restlichen Stuten standen. Bis auf WHC’ Mimithe schliefen alle Fohlen noch. Mimi probierte gerade der grasenden Candela in Ohr zu beißen. WHC’ Candela bemerkte das Ponyfohlen allerding und nahm den Kopf hoch. Mimithe sah ein wenig verwundert aus als sie in die Luft biss. WHC’ Mitena sah mich über Candelas Rücken hinweg an. Die schüchterne Stute versteckte sich öfter hinter Candy.Der kleine Solist war definitiv der mutigste von den drei Jungpferden. WHC’ Solist würde heute zu Alec ziehen. Der kleine Balisto brauch noch einen Spielkameraden und Solist kommt nun in ein Alter, wo er nichtmehr mit den Stuten zusammen stehen kann.Candela hatte sich inzwischen sehr gut entwickelt und zeigte sich Selbstbewusst. Mitena war leider noch sehr zurückhaltend. Wir alle waren schon gespannt wie die Stute sich entwickeln würde, wenn Candela ausziehen würde. Ich persönlich hoffe ,dass Mitena etwas aus sich rauskommt. Wenn die kleine sich noch ein wenig Selbstbewusster präsentieren würde könnte sie ein wahrer Dressurstar werden. Minnie Maus rief ihr Fohlen wieder zu sich bevor es noch mehr quatsch anstellen konnte, was Mimi zum Anlass nahm und sich fröhlich schmatzend einen schluck an der Milchbar gönnte. Ihre Schwester WHC’ Minya lag im feuchten gras und richtete sich auf. Verschlafen schüttelte das kleine Fohlen den Kopf und blinzelte in die Morgensonne. Tautropfen hingen der kleinen Tigerscheckstute in der Mähne. Minnie Maus schnupperte an ihrem Baby und schleckte ihr liebevoll über das feuchte Fell. Hinter mir raschelte das Gras. Ich drehte mich um und dort lag der kleine Oshawa im Gras und träumte. Im Traum zuckte WHC’ Oshawa und bewegte die kleinen Hufe. Sunny Empire, die Mutter des kleinen Hengstes beknabberte Mas’uda. Masu und Empire waren unzertrennlich und ergaben ein wunderschönes Bild wie sie sich im Sonnenaufgang beknabberten. Ich nahm meine Handy raus, machte ein Foto und schickte es in die Gruppe. Sogleich kam ein ‘AWWWW’ mit einem Herzsmiley von Hazel. Für gewöhnlich steht sie immer um halb sechs auf, um joggen zu gehen. Es fehlten nur drei Stute und ich hatte auch schon eine Ahnung wo sie sich aufhielten. Gerade die Fellponystuten Anitgone und Baroness of the Guard hielten sich besonders gerne am Waldrand auf. Dort fand ich die beiden auch. Antigone schlief noch ,während Nessi sie bewachte. Da ich die Palominostute nicht wecken wollte blieb ich auf Abstand und fand ein paar Meter weiter auch die letzte Kandidatin. Black Lady stand etwas abseits. Seit ein paar Tagen hatte sie die ersten Geburtsanzeichen. Es konnte nicht mehr lange dauern bis sie ihr Fohlen bekommen würde. Es war wohl besser die Stute heute im Auge zu behalten. Auch dieser Kugelrunden Stute stecke ich eine Möhre zu bevor ich zurück zum Hof ging. Langsam lichtete sich der Nebel und auch die anderen Fohlen hüpften inzwischen fröhlich über die Koppel. Fashion Girl folgte mir noch bis zum Tor wo sie sich noch eine Möhre erbettelte. Ich strich der Stute noch einmal über ihre hübsche Blesse, bevor ich mich auf den Weg zu meinem nächsten Schützling machte. Inzwischen war es hell genug, sodass ich kein Licht im Stall machen musste. Da aktuell ein großer Teil der Stuten auf der Fohlenkoppel stand, war der Stall recht leer. Da die Pferde gerade erst gefüttert worden waren, kam mir kein Kopf entgegen. Ich ging zu Joras Box und sah hinein. Die dunkelbraune Stute war gerade dabei die letzten Reste ihres Müslis zu verspeisen. Neben ihr kam gerade ein weißer Kopf mit einer langen Mähne aus der Box. “Na Beauty, hast du schön geschlafen”, sagte ich zu der hübschen Stute und strich ihr durch die lange Mähen. Elvish Beauty gehört mit Lady Moon, Herkules und Look at my hair zu den Mähnenwunder auf diesem Hof. Was ich allerdings am meisten bewundere ist wie Sheena und Colin das immer schaffen diese Stute immer so sauber und ordentlich zu halten. Nun streckte auch Jora ihren Kopf raus und stupste mich an. “Ist ja gut meine hübsche”, sagte ich schmunzelnd zu der jungen Stute und nahm ihr Halfter von der Box. Die Stute pustete mir freundlich Luft ins Ohr ,während ich sie halfterete. Das dunkle Lila Halfter sah hervorragend auf der Stute aus. Ich ging mit der Stute zum Putzplatz und holte ihre Putzbox aus der Sattelkammer. Als ich vor Joras Schrank stand hörte ich Hufgeklapper auf der Stallgasse. Legolas, der große schwarze Hannoveraner stand jetzt neben Jora. Lina befestigte gerade die Stricke an seinem Halfter. Sie war so süß, gerade im Umgang mit Pferden. Das Gespräch zwischen mir und ihr hatte mir zwar geholfen zu verstehen weshalb sie so seltsam zu mir gewesen war, aber es hatte mich auch verwirrt. “Erde an Jace”, sagte Jayden der aufeinmal neben mir stand. “Oh, morgen Jay”, murmelte ich. “Na, was starrst du Lina so an”, stichelte er “Ist da jemand verliebt”, halt die Klappe Jay”, zischte ich als ich sah das Lina rüber kam. “Morgen Jungs”, sagte sie fröhlich. “Morgen “, erwiderte Jayden nur schelmisch grinsen. “Denkst du dran heute Farena und Voilá zu machen”, trällerte Lina und quetschte sich an mir vorbei in die Sattelkammer. “Wie kommt es denn dazu?”, fragte ich Jayden und sah ihn schief an. “Hab ne Wette verloren”, murmelte er. “Was für eine Wette?”. “Wer den cooleren Reitunterricht macht”, gab Jayden kleinlaut zu. Naja, es gibt definitiv schlimmeres als mit Farena van Hulshóf und Voilá zu arbeiten. Ich selbst möchte die kleinen Ponys sehr gerne. “Na, dann viel Spaß dabei”, sagte ich und ging wieder zu meiner Stute. “Wie läuft es mit Divine?”, fragte ich Lina, die gerade mit Legolas Putzbox wiederkam. Der weiße Freiberger war inzwischen fast 3 Monate bei uns. Was das reiten anging hatten wir noch keine großen Fortschritte mit HMJ Divine erreicht. “Ganz gut, wenn man vom reiten absieht?”, kam eine Stimme von der anderen Seite des Lackschwarzen Hengstes. Ich bürstete das dunkelbrauner Fell meiner Stute. “mmm, naja, zum Glück geht es ja nicht darum das am besten gerittene Pferd zu präsentieren”. “Ja”,sagte sie grinsend “allerdings hatte ich eine Idee. Dafür bräuchte ich dich und ein Pferd was brav Handpferde mitnimmt. Bist du dabei”. “Klar”, sagte ich etwas zu schnell. Jora war inzwischen sauber, sodass ich kurz in die Sattelkammer verschwand um Kappzaum und Longiergurt zu holen. “Dann also heute Nachmittag in der Halle?”, fragte ich Lina, während ich Jora anzog. Bevor der Kappzaum drauf kam holte ich noch Gamaschen, da ich der ungeschickten Stute zutraute einen Knoten in ihre Beine zu machen. “Dann bis später”, rief ich Lina noch zu, während ich mit der braunen Stute in Richtung Longierhalle ging. Zu meinem Glück lagen schon Stangen in der Halle sodass ich keine mehr holen musste. Ich begann damit Jora zum aufwärmen erst einmal fleißig im Schritt voran zu schreiten. Da Jora dieses Jahr langsam angeritten werden sollte, longierte ich mit Gurt, damit die junge Stute sich schon einmal daran gewöhnt etwas umgeschnallt zu haben. Da Jora auf Veränderung sehr empfindlich reagiert, wird das anreiten bei ihr besonders langsam ablaufen. Genau deshalb wird sie seit 3 Wochen mit Gurt longiert. Natürlich ist die Stute noch weit davon entfernt perfekt zu laufen, doch sie lernt erstaunlich schnell. Aktuell ist sie leider wieder ein wenig überbaut, was sie wieder ein wenig aus der Balance wirft. Weil die Stute noch im Wachstum ist soll sie nach dem anreiten nochmal eine Weile nur vom Boden aus gearbeitet werden, bis sie vollständig ausgewachsen ist. Inzwischen war sie warm und ich nahm auch den Trab und Galopp dazu. Nach einer halben Stunde beendete ich die Trainingseinheit. Ich lief noch 10 Minuten um den Hof bevor ich die Stute koppel fertig machte. Ihre Weidekameraden Miss Leika, Elvish und LMR Ice Rain waren bereits auf der Koppel und grasten zufrieden in der Morgensonne. Sobald ich Jora frei ließ trabte die junge Stute zu Ice Rain hinüber und begrüßte sie freundlich. Ich mochte Jora. Die braune Stute strahlte leichtigkeit aus und in ihrem Auftreten ließ sich ihre Abstammung nicht leugnen. Ihr Vater Red Diamond II ist ein erfolgreiches Springpferd und ihre Mutter Promise Of Sundance ist eine Prämienstute, die durchaus wusste weiß wie man sich bewegt. Die Sprungkraft ihres Vaters hatte sie definitiv geerbt. Gleich in der ersten Woch auf dem Hof war die Stute über den Paddockzaun gehüpft und ausgebüchst. Wo ich so an der Koppel stand überlegte ich welches Pferd für die Divineaktion geeignet ist. All Hope Is Gone ist definitiv zu launisch dafür, gerade jetzt wo viele der Stuten wieder rossig sind. Vikar fällt raus, weil er heute seine Westerneinheit hat. Sheena kam gerade zur Koppel um Elvish Beauty zu holen. Und da fiel es mir ein ich könnte mit El Pancho ausleihen. Der gutmütige Knabstrupperhengst war geradezu perfekt dafür, da er sogar mit Divine zusammen wohnte. “Hey, Sheena”, grüßte ich die junge Frau. “Hi, Jace”.
      “Dürfte ich mir El Pancho heute ausleihen?”, kam ich direkt zum Punkt, weil mir gerade einfiel, dass ich Gone und das Fohlen noch machen musste bevor die neue Stute ankam. “Oh ja, gerne, das passt mir heute ganz gut. Mein Bruder hat mir die kleine aufgedrückt, weil er und Luchy irgendetwas wichtiges in der Stadt machen müssen”. “ Danke. Viel Spaß mit der kleinen”. Nach Beendigung des Gesprächs machte ich mich auch gleich auf den Weg zu Fohlenkoppel um WHC’ Mitena zu holen. Die ganze Herde war inzwischen zum Waldrand gewandert, das es dort deutlich kühler war. Als ich mich der Herde näherte, sah ich dass alle Pferde da waren.

      Nur eine Stute fehlte. Black Lady. Ich ging ein paar Meter von der Herde weg und entdecke die Rappstute etwas abseits im Gras liegen. Neben ihr lag ein kleines braunes Fellbündel. Das Fohlen war noch ganz nass und wusste noch nicht so recht wo es war. Der Kopf war geziert von einer großen weißen Blesse, die das Auge aus sparte. Das was man von dem Fohlen sah, ließ sofort den Vater erkennen. Da war es also WHC’ Secret Fashion. Black Lady rappelte sich auf und begann ihr Fohlen trocken zu lecken. Ich zog mein Handy aus der Tasche und machte ein Foto von den beiden.

      Schaut nur das Fohlen ist da, schrieb ich darunter als ich es in unseren Hofchat schickte. Blacky und dem Fohlen schien es soweit gut zu gehen, sodass ich mich zurück auf den Weg zu Mitena. Wie immer kam Candela mutig auf mich zu und das dunkle Palominofohlen hielt sich noch zurück. Ich streichelte Candela über den rot weißen Hals und steckte der jungen Stute ein Leckerlie zu. Das reichte aus, dass Mitena Eifersüchtig genug war um hinter Candy hervor zu kommen. Ich arbeite erst seit ein paar Tagen mit der schüchternen Stute. Hier auf dem WHC’ erzogen wir die Fohlen zu beginn nur soweit, dass sie sich brav führen lassen und auch Tierarzt und Hufschmied kein Problem ist. Alles weitere folgte nach und nach. Da die Jungpferde dann bis sie ca. Jahr sind kaum Menschenkontakt haben sind viele der Fohlen anfangs sehr zurückhaltend. Jetzt hieß es für Mitena, erst einmal die Grundkommandos zu wiederholen. Da die Stute sich allerdings extrem schüchtern zeigt, sind wir bisher noch nicht über das Halfter anlegen hinaus gekommen. Mitena war inzwischen bis auf eine Nasenlänge an mich rangekommen. Nun machte die junge Stute einen langen Hals um an das Leckerlie zu kommen, welches ich ihr hinhielt. “Braaav machst du das”, sprach ich ruhig mit der Stute. Vorsichtig angelte sich sich das Leckerlie aus meiner Hand und sie trat gleich einen Schritt vor um noch ein weiteres Leckerlie ab zu zocken. “Super Mausi.”, lobte ich Mitena und Candela bekam gleich einen Tadel .“Candy, dräng dich nicht in den Vordergrund”, sagte ich und schob den Kopf der Scheckstute zur Seite. Langsam streckte ich meine Hand nach Mitena aus und berührte die Stute an der Schnauze. “Super, kleine Maus”, lobte ich und strich ihr vorsichtig über den Kopf. Brav ließ sich die Stute streichen und genoss es als ich begann sie zu kraulen. “Baaaav Mitena”. Nach einer kleine kraul Runde zeigte ich der Stute das Halfter was ich mitgebracht hatte und ließ sie daran schnuppern bevor ich sie vorsichtig damit am Hals berührte. Brav machte die kleine Stute das mit und ließ sich halftern. Danach versucht ich die Stute ein paar Schritte zu führen brav folgte sie mir. Auch wenn sie Menschen gruselig fand hat sie das führen offenbar nicht vergessen. Mit einem Blick auf die Uhr beschloss ich, dass es nun genug für die junge Stute war, schließlich musste ich noch meinen Tinkerhengst reiten bevor die neue Stute ankam, damit ich den Nachmittag dann für die Stute und Divine nutzen konnte. Also gab ich Mitena noch ein Leckerlie und entließ sie wieder. Sobald sie merkte das es von mir nichts mehr gab trabte sie auch sogleich zurück zu Candela. Ich brachte das Halfter zurück und holte mir All Hope Is Gone von der Koppel. Der Tinker war heute aufgeweckt, weshalb das holen ein wenig schneller ging als sonst. Da seine Mähne eingefolchten war konnte ich mir das Mähnebürsten sparen, weshalb auch das putzen schneller ging als sonst. Danach sattelte ich den Rappen und ging mit ihm auf den Platz. Ich wärmte ihn auf und als es in die Arbeitsphase ging begann der launisch Hengst rum zu mäkeln, sich gegen meine Hilfen zu wehren und zu bocken. Der Hengst wollte wohl heute länger arbeiten. Nach 15 min hatte ich den Konflikt mit Gone geklärt und wir konnten ein paar Dressurlektionen reiten. auf dem Weg zu Stall sah ich dann auch schon den LKW vorfahren. Ich drückte Jesse den Tinker in die Hand. “Kannst du ihn wegbringen? Ich muss die Stute in Empfang nehmen”. Saget ich und verschwand in Richtung einfahrt.Der Fahrer stieg gerade aus und ließ die Klappe hinten runter. Briar war scheinbar das letzte Pferd welches ausgeliefert wurde, denn sie stand alleine hinten auf dem Hänger. Briari hieß die Stute, die nun aus dem Hänger geladen wurde. Die Schimmelstute war rein weiß bis auf einen braunen Fleck, ein sogenanntes Bloodmark, am Kopf. Ich nahm die Stute entgegen und Luchy übernahm den Papierkram. Die hübsche Stute wirkte freundlich und folgte mir Brav. Ich wollte sie erst ein wenig rumführen, damit sie sich die Beine vertreten konnte. Nachdem wir ein wenig gelaufen war, ließ ich sie noch einen Moment grasen. Doch davor begann die Stute sich erst einmal zu strecken. Das sah ziemlich lustig aus. Luchy hatte gesagt ich solle Briar zu Beastly Domina auf de Koppel stellen. Einerseits damit die braune Stute nicht länger alleine war, andererseit weil die beiden Stuten sich schon kannten, da sie zusammen auf dem Deer Forest EC lebten. Also ging ich mit der Schimmelstute im Schlepptau zur Hauskoppel. Mina wierthe uns entgegen ,sobald sie Briair erkannte. Ich ließ Briair zu Mina und die Stuten begrüßten sich freundlich und begannen dann auch gleich zu spielen. Ich beobachtete die beiden Stuten noch eine halbe Stunde und nachdem sie begonnen hatten zu grasen ließ ich sie allein. Wie Luchy bereits vermutet hatte, erkannten sich die Stuten.
      Mein Blick auf die Uhr bestätigte mich darin ,dass es nun Zeit für die Mittagspause war.

      Nach der Pause machte ich zusammen mit Lina auf den Weg zur Koppel um El Pancho und HMJ Divine zu holen.”Was genau hast du eigentlich vor?”, fragte ich Lina neugierig. Naja, ich habe überlegt, entweder liegt es an de Halle, dass Ivi nicht läuft oder es liegt daran, dass er nicht alleine laufen will. Ich habe nämlich inzwischen rausgefunden, dass er wohl nach dem Feldtest ausschließlich zweispännig gefahren wurde. Deshalb habe ich mir gedacht wir könnten das mal probieren ob er läuft wenn jemand neben ihm ist”, erklärte die Finnin. “Das klingt sehr logisch”,stimmte ich zu. Inzwischen waren wir auch an der Weide angekommen und Lina rief nach Divine. Der weiße Hengst kam nach einer halben Minute auch vom hintersten Ende angetrabt. El Pancho der meistens mit Divine irgendwo rumhing folgte ihm im Schritt um zu schauen ob es etwas spannendes gibt. “Du hast ihr ja schon gut erzogen”, meinte ich anerkennend. Lin Halfter den Freiberger und wir warteten bis Pancho angetrottet war . “Na Panch, heute musst du dich mit mir abgeben”, begrüßte ich den freundliche Knabstrupper. Mit den beiden Hengsten machten wir uns auf dem Weg zu Putzplatz um die beide zu Putzen und zu satteln. “Lass uns auf den Platz gehen, da haben wir auch gleich die Halle weg” schlug ich vor. “Das ist eine super Idee stimmte” Lina mir zu und wir machten uns auf den Weg zum Platz. Ich gurtete nach, stellte meine Steigbügel ein und stieg auf. Lina saß inzwischen schon auf dem weißen Freiberger und versuchte los zu reiten. Divine lief auch los, aber wie von einem Magneten angezogen lief er nicht außenrum sonder parkte zielsicher neben Pancho ein und war auch nicht in der absicht weiter du laufen. “Hast du einen Magneten an Pancho geklebt”, kommentierte Lina das ganz lachend. “Nagut, dann nochmal zusammen”. Ich trieb den grauen Knabstrupper an und wie durch ein Wunder lief Divine gleichzeitig los und wich El Pancho auch bei Wendungen nicht mehr von der Seite. “Also im Schritt funktioniert das ja ganz gut, wollen wir es im Trab probieren”, fragte ich Lina. “Na klar, ich glaub ich hab ein anderes Pferd unter mir”, sagte sie lachend. Ich trieb den Hengst in den Trab und Divine lief sogar im Gleichschritt. “Haha, ich glaube wir können einen super Par de deux mit den beiden Reiten”, sagte Lina lachend. Sogar gemeinsame Volten und das Rückwärtsrichten klappte synchron. Ich steuerte Pancho auf den Zirkel und ließ ihn angaloppieren. Auch das klappte Problemlos. Nach ein paar Runden parierte ich Pancho wieder zum Schritt durch. “Jetzt müssen wir nur noch herausfinden wie wir ihm beibringen auch alleine zu laufen”, sagte ich lachend. Wir probieren noch einige Bahnfiguren, bevor wir das training beendeten und die beiden Hengste wieder auf die Koppel durften. “MMM ich glaube ich sollte mir El Pancho öfters ausleihen, der ist ja echt klasse”, meinte ich zu Lina. Divine und El Pancho hatten sich inzwischen zu den anderen Hengsten Gesellt die am Waldrand grasten. Divine brauchte auch nicht lange bis er im Bach lag um sich abzukühlen. Typisch Pferd gab es danach ein Sandbad, sodass dort statt einem weißen nur noch ein hellbraunes Pferd. “Na viel Spaß beim putzen morgen”, sagte ich zu Lina bevor wir zurück zum Hof gingen.
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      09.10.2020|Wolfszeit
      36 Grad und es wird noch heißer
      Maskota, Don Carlo, Legolas, Flanell d’Egalité, Lancasters Peppermint, Cleavant ‘Mad Eyes’, El Pancho, PFS’ Artic Tiger,HMJ Divine, PFS’ Caruso, Vikar, Voilá, Abe’s Aelfric, Farena von Hulshóf, Black Lady, Chessqueen, Finest Selection, Colour Splash, British Gold, Nathalie, Promise Of Sundance, Jora, Keks, Elvish Beauty, Mas’uda, Sunny Empire, LMR Ice Rain, Miss Leika, Walking On Sunshine, Saturn, Lifesaver, Elf Dancer, Herkules, Acerado, Craystal Sky, Miss Griselda Braun, LMR Fashion Girl, Carry On My Wayward Son, Injaki, Look at my hair, All Hope is Gone, Beastly Domina, Briair, Lady Moon, Blue Heart, Lady Swan, Vakany, Little Buddy, What’s Happend In the Dark, LMR Royal Champion, Cremella, Miss Monty, Minnie, Nurja, Ursel, Antigone, Doo Wop, Curly, Baroness, Rum, Amigo, Nabuko, Fiama di Royal Peerage, WHC’ Delicious Donut, WHC’ Secrect Fashion, WHC’ Mimithe, WHC’ Minya, WHC’ Oshawa, WHC’ Venice, WHC’ Candela, WHC’ Mitena

      Lina| Mit einen schrillen klingeln weckte mich mein Handy. Noch ganz verschlafen tastete ich nach dem Gerät um es auszuschalten. Es war 4:30 Uhr. Da es heute extrem heiß werden sollte, wollte ich heute besonders früh anfangen.Gähnend, rollte ich mich aus dem Bett und tapste ins Bad. Ich duschte mich, putzte die Zähne und zog mich an.Nach der Dusche fühlte ich mich auch gleich lebendiger.
      Am Himmel war schon ein heller Streifen zu sehen und die Sonne kletterte langsam über den Bergrücken. Ein kleiner Vogel flog durch die Morgenluft und zwitscherte fröhlich ein Lied. Noch etwas verschlafen machte mich auf den Weg zum Hauptstall, weil ich heute mit Maskotka anfangen wollte. Als ich den Stall betrat,waren die meisten Pferde noch am schlafe und auch die Dunkelfuchsstute lag noch im Stroh. Masko hob verschlafen den Kopf als ich die Boxentür öffnete. “Guten Morgen hübsche”, sagte ich sanft zu der Stute und zupfte ihr einen Strohhalm aus dem Schopf. Ein wenig verwirrt über die frühe Störung blickte mir die Stute aus ihren braunen Augen entgegen. Langsam wanderten die Ohren, die anfangs noch entspannt herab hingen, nach vorne. Ich hielt der Stute eine Möhre vor die Nase, die sie auch sogleich fraß. “Na, komm süße, wollen wir noch etwas schaffen bevor es so richtig warm wird”, sagte ich zu ihr und stand auf. Noch waren angenehme 23 Grad. Masko war inzwischen aufgestanden und schüttelte sich. Ich holte die Fuchsstute aus ihrer Box und band sie am Putzplatz an. Ich begann damit das rötliche Fell der Stute zu striegeln. Ich liebe das neue Putzzeug was ich für sie hatte, denn es sammelte den Staub perfekt aus dem Fell raus. Jedes Pferd glänzt wunderschön wenn ich es mit diesen Bürsten geputzt wird. Nachdem ihr Fell sauber war, begann ich das Stroh aus ihren Langhaar zu sammeln, was bei ihrem voluminösen Schweif ein wenig dauerte. Fertig eingekleidet in dunkelblau ging es dann in die Reithalle. Dort angekommen ging es erst einmal ans aufwärmen, bevor es an die Dressurarbeit ging. Nach 20 Minuten beendete ich die Trainingseinheit und entließ die Stute, nach dem Abreiten zurück in ihre Box. Daniel und Elijah, begannen nun die Pferd zu füttern und wie jeden Morgen machte Don Carlo einen riesen Rabatz und trat gegen seine Boxentür, bis er sein Futter bekam. Der lackschwarze Hengst ein paar Boxen weiter schaute lieber noch gemütlich aus seinem Fenster und beobachtete die Ponys auf dem Unterhausauslauf. Legolas war allgemein ein eher unauffälliger Hengst, dennoch im Umgang ein wahrer Schatz. Masko futterte inzwischen ihr Frühstück. Ich gab ihr noch eine Möhre in den Trog und machte mich dann auf den Weg zu den Außenboxen, wo Lancasters Peppermint schon auf mich wartete. Pepper versuchte seinen Boxennachbarn Flanell d’Egalité zu ärgern, indem er versucht in seine Mähne rein zu beißen. Flanell seinerseits war auch nicht ganz untätig und versuchte ebenfalls in Pepper rein zu beißen. “Na ihr zwei Clowns”, sagte ich zu den beiden Hengsten und brachte sie auseinander. Doch als ich kurz nicht hinsah versuchte Pepper wieder den Hals lang zu machen um Flanell weiter zu ärgern.

      Für Pepper stand heute nur lockere Halfterlonge an, da er gestern ein anstrengendes Training hinter sich hatte. Also ging ich zuerst in die Sattelkammer um eine Möhre und eine Longe zu holen. Ich hielt dem schwarz-weißen Hengst die Möhre entgegen, die er genüsslich kaute, während ich ihm das Halfter anzog. Zusammen mit dem großen Hengst machte ich mich auf den Weg in die Logierhalle. Ich ließ ihn erst einmal im Schritt ein paar Runden laufen, bevor ich ihn in den Trab und anschließend im Galopp einige Runden flitzen ließ. Frisch bewegt durfte Pepper noch einmal in seine Box, da es erst in einer halben Stunde auf die Koppel ging.
      Am Oberhausauslauf angekommen kam mir als erstes Mad Eye und Panchy entgegen. Während Panch mir freundlich entgegen schaute und wartete bis ich ihm ein Leckerlie gab, machte sich Mad Eye lieber selbst auf dIe Suche nach etwas essbaren. “Ey du kleine Frechdachs”, schimpfte ich den Wallach und schubste seine Nase weg. Der Knabstrupperhengst, der brav wartete bekam ein Leckerlie, welches er auch zufrieden verspeiste. Cleavant begann nun mit den Huf zu scharren um so ein Leckerlie zu bekommen. “Maaadi so bekommst du nix”, sagte ich zu dem Schecken und stupste ihn an. Der Hengst schüttelte empört den Kopf, hörte aber tatsächlich auf zu betteln. “So bist du brav”, lobte ich den Hengst und gab ihm sein Leckerlie. Als nächstes sprang mir der kleinste Bewohner des Paddocks in den Weg, sodass ich fast über ihn fiel. Der Silberne Hengst sah mich frech an. “Na Tigerchen. Lach für mich”, raunte ich dem Miniature Horse zu und gab ihm ein Handzeichen. Daraufhin streckte er den Kopf und hob seine Oberlippe. “Braaaav”, lobte ich den kleinen Mann und gab ihm eine Belohnung. Verfolgt von dem kleinen Hengst, kam ich nun endlich zu dem Pferd, weswegen ich eigentlich hier war. Der weiße Hengst stand noch gemütlich mit Caruso im Schatten des Unterstandes. Die beiden Pferd beknabbern sich freundlich und ich sah den beiden eine Weile zu, bevor Caruso mich bemerkte und von Divine abließ. Beide Hengste kamen nun an getrottet. Ich steckte beiden ein Leckerlie zu, bevor ich den weißen Freiberger aufhalftete. Ich ging mit dem Hengst zum Putzplatz. “Morgen Jace”, rief ich dem jungen Mann entgegen der gerade mit Vikar vorbei lief. schaute ihn aber nur kurz an. Unsere Beziehung war immer noch seltsam. “Morgen”, murmelt er und ging ohne ein weiteres Wort an mir vorbei. Nachdem ich Divine ein wenig verwöhnt hatte ging es noch einmal das Aufstellen üben. Durch seine Rücksichtsvolle Art war das führen kein Problem. Bei Aufstellen neigte er dazu geschlossen zu stehen und ein wenig rum zu hampeln. Also ging ich mit ihm auf dem Platz. Zum Glück weht dort ein sanfter Wind, welcher die ansteigenden Temperaturen etwas erträglicher machte. Nach 20 min beendete ich die Übung. “So mein hübscher, jetzt gibt es noch eine Dusche für dich und dann darfst du zu den anderen auf die Koppel”, sagte ich zu meinem Hengst und klopfte ihm den Hals. Ich duschte den Freiberger ab und sprühte ihn dann mit Insektenspray ein. Mit Fliegenmaske ging es dann auf die Koppel. Divine war der erste, weshalb ich beschloss auch noch die anderen Hengste rauszustellen. El Pancho stand nicht im Auslauf, weil er gerade versorgt wurde. So schnappte ich mir als erstes Aelfric, Mad Eye und Tiger. Die drei ließen sich wie immer brav auf die Koppel bringen. Als ich zurück an den Auslauf kam wurde Nabuko gerade von seiner Reitbeteiligung geholt. Das Mädchen hatte aktuell Ferien, weshalb sie immer schon besonders früh auf dem Hof war. So blieben nur noch Amigo, Rumkugel und Caruso übrig, die ich auch auf die Koppel brachte. Meine beiden Shettys Voilá und und Farena hatten heute frei, sodass ich die beiden Stuten nur raustellen musste. Also holte ich die Stuten vom Auslauf und brachte auch sie auf die Koppel. Fehlte heute also nur noch ein Pferd. Meine schwarze Schönheit Black Lady. Ich betrat den Stall und die Stute grummelt mir schon freundlich entgegen. Für die Stute stand heute nur ein kleiner Spaziergang an. “Guten Morgen meine hübsche”, begrüßte ich sie und strich ihr liebevoll über die Strin. Für die Stute gab es dann noch ihr Lieblingsleckerli, eine halbe Banane, bevor ich ihr das Lilaflauschhalfter anzog und den Strick ein hakte. Ihre Boxennachbarin Chess streckte neugierig ihren Kopf aus der Box, als ich Lady hinaus brachte. Vor dem Stall kam mit Jace entgegen, der gerade Sally und Splash auf die Koppel gebracht hatte. British wieherte uns zu, als wir an den Koppel vorbei kamen. Promise, Nathy und Gold folgten und am Zaun entlang, bis die Koppel endete. Nach einer großen Runde um den Hof spritzte ich die Stute ab und brachte ich Lady auf die Koppel. Im Anschluss half ich die Pferde abzuspritzen und auf die Koppel zu bringen, denn die Temperaturen lagen inzwischen bei 38 Grad und sollten noch weiter Steigen. Als alle Pferde versorgt waren packte ich noch die letzten Sachen für den Flug zusammen, denn morgen ging es für Alec und mich mit Divine und Churro nach Italien.

      Zwei Tage später auf dem Sommertunier

      Ein kleines Mädchen| Neugierig blätterte ich im Programmheft.. “PAPA, es gibt weiße Freiberger?”, fragt ich meinen Vater. “Scheinbar schon”, antwortete er und schaute stirnrunzelnd in das Programmheft. “Scheint ne gute Abstammung zu haben”. “Den Hengst will ich unbedingt sehen”, quiekte ich und hüpfte aufgeregt auf und ab.”Der sieht aus wie ein Einhorn… da fehlt nur noch GANZ VIEL Glitzer”. Ein paar Minuten später folgte ich meinem Vater zu der Zuschauertribüne. Ich hibbelte ein wenig herum, bis das weiße Pferd den Platz betrat. Eine recht kleine Frau führte das Pferd bis zu einer Stange die auf dem Boden lag. Dort blieb die Frau stehen. “Der ist in echt noch vieeeel schöner”, sagte ich staunend zu meinem Vater. Nachdem das Pferd ein paar Minuten dort rum gestanden hatte, liefen sie im Schritt ein paar Runden links und dann rechts rum. Danach machten sie dasselbe noch einmal im Trab. Danach verließen sie den Platz leider schon. “Die sind ja gar nicht galoppiert”, sagte ich traurig. Ich sprang auf und lief Richtung Stallungen. Dort fand ich die Frau mit dem weißen Hengst. “Darf ich ihn mal streichen?”, fragte ich neugierig. “Na klar”, sagte die Frau freundlich. Ich hielt dem weißen Pferd meine Hand entgegen. Snaft pustete er die Luft aus seinen großen Nüstern. “Er hat ja ein gaaanz weiches Maul”, sagte ich und strich ihm über den Kopf. “Wie heißt er ?”. “Er heißt Divine”, antwortete die Frau. “Wow, ein voll schöner Name für ein schönes Pferd”.

      Am Nachmittag

      Alec| Ich hatte meinen braunen Hengst bereits aufgewärmt und ritt noch ein paar Runden Schritt um darauf zu warten bis wir aufgerufen wurden. “Nummer 401 bitte an den Start”, das war unser Signal. Ich strich meinem Hengst nochmal über sein Schokobraunes Fell und ritt zum Start. “Nun sehen wir Chocolate Churre vorgestellt von Alexander Lightwood”, ertönte es aus den Lautsprechern. Dort angekommen grüßte ich die Richter und dann ertönte auch schon gleich die Glocke. Ich galoppierte Chocolate Churro aus dem stand an. Ich versammelte meinen Hengst vor der ersten Station um mir den Becher von der Stange zu schnappen. Auf der Strecke zwischen den Stangen ließ ich ihn wieder etwas an Tempo zulegen, bevor ich ihm vor der zweiten Stangen wieder einfing. Ich schaffte es gerade so den Becher auf der Stange zu platzieren ohne die Stange dabei um zu reiten. Das nächste Hinderniss war ein leichtes für meinen Hengst, da wir die Brücke auch gerne in unsere Bodenarbeit einbauten. Brav überwand Churro das Hinderniss. Die nächste Aufgabe würde eine menge Konzentration brauchen, da ich genau wusste ,dass der Hengst sich mit den Galoppwechseln noch ein wenig schwer stand. Schon ein paar Meter vor dem Slalom holte ich den Hengst zu mir. “Jetzt schön aufpassen mein hübscher”, raunte ich ihm zu. Der erste Galoppwechsel war ein wenig holprig, aber der nächste klappte schon besser. Das letzte Fähnchen streiften wir ein wenig, aber dafür, dass Galoppwechsel nicht seine beste Lektion waren machte der Hengst das super. Die letzten beiden Aufgaben meisteren wir schließlich auch noch. Nach beendigung des Parcours Ritt ich den Hengst noch ein wenig im Schritt, damit er sich noch einmal ein wenig entspannen konnte.
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    • Wolfszeit
      Nationalteam VIII | 28. März 2021
      Maskotka//Elvish Beauty// Nathalie//Walking On Sunshine//Lifesaver// Don Carlo// Elf Dancer// Injaki// Carry On My Wayward Son// Blue Heart
      Satz des Pythagoras // HMJ Holy// Glymur // Northumbria


      Lina
      “Ob sie damit wohl ihr Kind meinte”, scherzte Samu, als ihm ihn erzählte, was Luchy gesagt hatte.
      “Sei nicht so fies”, antworte ich und wollte ihn gerade boxen, als jemand meine Hand festhielt.
      “Na, wollen wir doch schön freundlich bleiben”, hörte ich Alec Stimme belustigt sagen.
      “Alec, was machst du denn noch hier? Ich dachte, du seist schon nach Hause gefahren?”, fragte ich ein wenig erstaunt.
      “Na ich habe gehört hier gibt es heute leckeres Abendessen”, sagte er und setzte sich einfach zwischen mich und Samu. “Außerdem wollte ich deinen Kerl mal von nahem sehen”, flüsterte er mich noch feixend zu, wofür er einen knuff kassierte.
      “Übrigen herzlichen Glückwunsch, dein Post von eben geht jetzt schon durch die Decke, du scheinst inzwischen einen ganz schön großen Divine-Fanclub zu haben”, fügte er noch hinzu, während er sich etwas zu essen nahm. Etwas verwundert sah ich nun auf mein Handy. Tatsächlich Alec hatte recht, der Post, den ich vor ca. 20 Minuten hochgeladen hatte, hatte jetzt schon über 100 Likes.
      “Oh toll, die Fleischfresser übernehmen wieder den Grill”, kam Vriska leicht verärgert an und schien beim Buffet nichts gefunden zu haben. Dann setzte sie sich mit zu uns.
      “Wow, Vriska ich habe jetzt schon 100 Likes auf meinen Post”, sagte ich, ohne ihr Gemecker zu beachten und hielt ihr mein Handy vor die Nase. Darauf zusehen, war der Instagram mit einem kleinen Video was ich vorhin in der Halle aufgenommen hatte.
      “Herzlichen Glückwunsch”, sagte sie vorsichtig und schien etwas auf der Seele zu haben. “Also hast du es noch nicht mitbekommen?”, fügte Vriska hinzu. Währenddessen scrollte sie auf meinem Handy die Gallery weiter.
      “Was soll ich mitbekommen haben?”, fragte ich Vriska nun etwas verwirrt.
      “Das Makeover wurde plötzlich kommentarlos beendet. Hedda hat mich vorhin weinend angerufen, weil sie einen Brief bekommen hat, dass das Programm zu Ende ist und sie das Pferd behalten darf. Folke war dann schockiert und schlecht gelaunt. Sie hatte dann Angst, dass Holy wegmuss. Tyrell hat kein Problem damit, dass Holy bleibt, aber sie muss jetzt irgendwie am Hof eingebunden werden.”, erzählte sie.
      “Das ist ja Schade”, kommentierte ich Vriskas Nachricht.
      “Habt ihr mal überlegt Holy das Kutschefahren beizubringen. Vielleicht könnte man dann Kutschfahrten über den Hof oder so anbieten”, schlug ich dann vor.
      “Tatsächlich hat Folke das bereits geplant. Er macht das Training mit den Trabern und deswegen war Fahren eh ein wichtiger Punkt. Tyrell will ab der nächsten Saison auch Rundfahrten machen, also ich weiß auch nicht. Ich bin leider nicht da, um sie zu unterstützen.”, antwortete Vriska traurig. Man merkte ihr an, dass sie nicht mehr hier sein möchte.
      “So lange bist du doch nicht mehr hier. 5 Tage sind schnell rum als du denkst. Dann kannst du wieder alles volle unterstützen”, starte ich einen Versuch sie aufzuheitern.
      “Ja, das hast du recht. Aber ich habe Angst, dass ich Glymur wieder abgegeben wird. Tyrell kann da ziemlich Gefühlslos werden.”, sprach sie leise.
      “Ich glaube nicht, dass du Glymi wieder abgeben musst, immerhin hast du in 6 Monaten eine neue Chance ins Team zu kommen und ohne Pferd ist schließlich äußert schwierig”, sagte ich zuversichtlich zu Vriska. Leider konnte ich absolut nicht Einschätzen, ob meine Aussage tröstlich war, schließlich kannte ich Tyrell nicht und konnte somit auch seine Reaktion nicht einschätzen.
      “Mal sehen, ob ich überhaupt dann noch mal darf. Das ist nämlich davon abhängig, wie sehr ich am Hof gebraucht werde. Solang ich keine schwedische Staatsbürgerschaft habe, bin ich davon abhängig einen Arbeitsvertrag zu haben, sonst muss ich zurück nach England.”, spricht sie weiter.
      “Sie doch nicht immer alle so negativ, ich glaube kaum, dass du direkt vom Hof geworfen wirst. Aus welchem Grund denn”, versuchte ich zu argumentieren.
      “Das weiß man nicht. Du wirst ihn noch kennenlernen. Nimm es dann nicht persönlich”, erläuterte Vriska, stand auf und ging. Sie sagte nichts mehr und auch Ju guckte ihr etwas traurig nach.
      “Das war nicht besonders hilfreich, Lina”, merkte Samu an.
      “Ach, was du nicht sagst”, maulte ich ihn an. “Was hätte ich den bitte machen sollen? Ihr zustimmen wäre wohl kaum besser gewesen”.
      “Hat jemand ne Ahnung, was mit ihr schon wieder stimmt?”, rief Niklas in die Runde und versuchte lustig zu sein.
      “Ich denke, das geht dich nichts an”, mischte sich nun Ju auch noch ein.
      “Wenn ihr zwei euch jetzt streitet, ist ihr auch nicht geholfen. Lasst sie einfach in Ruhe oder redet selbst mit ihr, aber das ist kein Thema, was in der Öffentlichkeit diskutiert werden sollte”, warf ich genervt ein. Das hier nicht einmal einen Abend alle gut laufen konnte.
      “Na dann stell doch mal den netten Herren zwischen dir und Samu vor”, stichelte Niklas weiter.
      “Keine Sorge Niklas, er ist keine Konkurrenz für dich. Alec ist vom andern Ufer”, antworte ich. Ich wollte weiterreden, doch Alec unterbrach mich.
      “Vielen Dank Lina, aber ich kann selbst sprechen. Wie sie schon sagte, ich bin Alec. Ich leite einen Ableger des Hofes hier in der Nähe.”, stellte er sich freundlich vor.
      “Hallo Alec, schön dich kennenzulernen. Und Lina, vielleicht ist er ja eher Konkurrenz für dich.”, machte Niklas weiter aber setzte direkt fort: “Und was machst du so da?”
      “Blödmann”, knurrte ich leise, während Alec begann zu reden.
      “Na, das was man auf einem Pferdehof so macht. Unser Schwerpunkt liegt auf dem Vorstellen der Vollblüter auf Turnieren. Diese sollen dann hier zu Veredlung der Warmblüter dienen. Aber ich habe z.B. auch den Hof im Makeover 2019 vertreten”, erzählte Alec von seiner Arbeit.
      “Das klingt interessant. Wenn du Lust hast, kannst du sicher auch die Tage noch bei einem Training mit machen. Anders ist ein richtig guter Trainer.”, antwortete Niklas interessiert.
      “Da hat er recht, ich habe schon richtig viel gelernt”, stimmte ich Niklas Aussage zu.
      “Na, wenn das so ist, werde ich mir dein Angebot gerne überlegen”, antworte Alec freundlich.
      “Super, sag dann Bescheid. Ich regle das. Herr Holm hat noch was offen bei mir”, grinste er schelmisch und stand auf.
      “Was offen?”, fragte Samu neugierig.
      “Wo willst du denn auf einmal hin, sind wir dir zu langweilig?”, fügte ich noch zu Samus Frage hinzu.
      “Man kann zwar alles Essen, aber nicht alles Wissen. Und nein, aber ich habe noch Aufgaben zu erledigen, damit ich in wenigen Jahren den Sportrichterschein habe”, rief er uns zu und wedelte wild mit den Armen herum.
      “Liegt es an mir oder sind heute einfach alle übermotiviert zum Lernen?”, fragte ich Ju, der bisher noch nicht geflüchtet war.
      “Übermotiviert nur bedingt, eher das es langsam notwendig ist. In 2 Monaten haben wir alle
      Prüfungen. Niklas und ich haben dann die drei theoretischen Prüfungen vom Trainer C und Vriska macht ja gerade ihren Pferdewirt.”, erklärte er mir.
      “Ah, ok. Dan lass mich raten du verschwindest auch gleich?”. Natürlich war das ein vernünftiger Grund, dennoch wunderte es mich das sie erst jetzt anfingen zu lernen. Gleichzeitig fiel mir bei dem Thema dann auch wieder ein, dass ich so langsam auch mal überlegen müsste, wie es für mich beruflich weitergehen sollte. Seit meinem Abitur hatte ich mir nicht Gedanken darüber gemacht, weil ich damals einfach nur weg von Zuhause wollte und hier mitten im Nirgendwo hatte es niemanden wirklich interessiert, welchen Akademischen weg man bereits bestritten hatte. Hier hatte bisher nur das können gezählt.
      “Nö, ich bleib ihr. Ich habe den halben Tag schon gelernt und es muss auch mal gut sein.”, erwiderte er und nahm sich noch etwas zum Essen.
      “Wenigstens einer hier, der Versteht wie man Pause macht”, kommentierte Alec das ganze.
      “Niklas hat es gar nicht nötig zu lernen, der kann das alles schon auswendig. Trotzdem sitzt er sicher drei bis vier Stunden am Tag bis zur Prüfung, einfach damit er sicher sein kann, es zu schaffen. Als Bester.”, erklärte Ju weiter.
      “Ist ja klar, dass er der beste sein muss”, sagte ich schmunzelnd. Das war mir bereits am ersten Tag aufgefallen, das durchschnitt nichts für Niklas war. In der Schule war ich ähnlich gewesen. Allerdings hatte ich am liebsten allein gelernt, denn Bücher machen wenigstens keine dummen Kommentare so wie Mitschüler.
      „Allerdings ist er trotzdem Anspruchslos, also wenn ich nicht lernen würde, würde er mir keinen Vorwurf machen. Er macht das für sich, um sich selbst was zu beweisen“, sprach er weiter.
      “Das kommt mir nur zu bekannt vor”, sagte Samu und sah mich dabei grinsend an.
      “Was meinst du etwas mich?”, fragte ich unschuldig, natürlich wusste ich genau was er meinte.
      “Ja, genau dich meine ich, du Streber. Ich erinnere mich an Zeiten, da hast du mich sogar nach meinen Lehrbüchern gefragt, um schon mal den Stoff für die nächste Klassenstufe zu lernen”, erzählte er.
      „Da haben sich ja zwei gefunden. Nicht das ich
      jetzt aufpassen muss, dass ihr euch zu Tode lernt. Niklas vergisst schnell den Rest seines Lebens wie Essen oder trinken“, schmunzelt Ju.
      “Keine Sorge, ich habe bereits festgestellt, dass man sich leider nicht von Wissen ernähren kann. Nahrung zählt zu meinen Grundbedürfnissen”, beruhigte ich ihn. Eher würde ich vergessen zu schlafen, als dass ich das Essen vergessen würde.
      „Freut mich zu hören. Ich vermute aber, dass du nicht dein Leben lang den Dreck auf Höfen weg machen willst, oder?“, erkundigt Ju sich.
      “Nein, das ist eher nicht der Plan, wobei ich gerne bei der Arbeit mit Pferden bleiben würde. Aber so genau habe ich, das noch nicht überlegt, was ich machen möchte”, erklärte ich.
      „Wenn du in Schweden bist, kannst du einen Termin an der Schule machen, auf der Vriska ist. Die machen Beratungen und helfen dabei, was man machen könnte. Kostenlos.“, schlug er vor.
      “Das klingt nach einer guten Idee”, stimmte ich ihm zu.
      „Vielleicht sollte ich jetzt doch mal gucken gehen. Ich komme aber wieder, keine Sorge“, sagte Ju zu mir, eh er aufstand und verschwand.
      “Und da waren nur noch drei”, kommentierte ich.
      “Ach komm schon, ist doch auch nett”, sagte Samu.
      “Erzähl mal Lina, wie läuft es eigentlich mit den beiden Ponyfohlen, sind die beiden immer noch so frech?”, frage Alec nun. “Oh ja, und vor ein paar Tagen haben sie dank Baroness ein wenig Chaos auf den Reitplatz angerichtet”, sagte ich und begann davon zu erzählen.

      Juha
      Ich wusste nicht, was mich nun erwarten würde, doch ein übermüdeter Niklas lag schon ziemlich nach. So betrat ich langsam das Zimmer und sah ihn wirklich umringt mit Blättern und dem Pad am Tisch sitzend.
      “Brauchst du noch Bücher?”, scherzte ich. Hektisch nickte Niklas und schien die zwischenmenschliche Ebene verlassen zu haben. Da war wieder der Kerl, den ich aus der Schule kannte.
      “Also keine Bücher?”, fragte er etwas traurig und versuchte mich aus dem Zimmer zu schicken. Freundlich stellte ich ihm eine Flasche Wasser hin und wollte gerade noch das Zimmer verlassen.
      “Warte”, sagte Niklas und ich drehte mich um.
      “Ich werde gleich noch mit Vriska lernen. Sie kommt mit den Trainingsansätzen nicht klar.”, erklärte er mir.
      “Aber reiß dich zusammen”, fügte ich hin zu, eh ich wieder zurück zum Feuer ging.
      Lina, Alec und Sam saßen noch immer da und unterhielten sich über den Ausbruch der Ponys.
      “Wie versprochen. Wieder da! Ich musste dem Kerl nur vor dem Dehydrieren retten.”, scherzte ich und setzte mich wieder.
      “Sehr vorbildlich von dir”, lobte Lina mich.
      “Habt ihr morgen schon was geplant? Herr Holm hat nichts gesagt heute, ich weiß gar nicht wie es morgen weiter geht.”, sagte ich in die Runde.
      “Wir haben nichts Konkretes vor”, antwortete Samu.
      “Was würdet ihr denn von einem schönen langen Ausritt halten?”, schlug Alec vor.
      “Find ich gut, kamst du dann extra noch mal vorbei morgen?”, fragte sie bei Alec nach.
      “Theoretisch kannst du auch hierbleiben, das Gästezimmer ist frei”, merkte Samu an.
      “Mmm, bevor ich da entscheiden muss ich mit den anderen klären, ob sie es auch so packen. So ein Hof schmeißt sich nicht von allein”, erklärte Alec und verschwand, um zu telefonieren.

      Alec
      Bevor ich Magnus anrufen würde, wollte ich noch einmal nach Jace sehen. Vorhin hatte er mich einfach irgendwann rausgeschmissen. Das Ganze ging ihm näher, als ich gedacht hatte. So niedergeschlagen hatte ich ihn noch nie erlebt.
      “Du vergisst aber nicht, dass sich die Welt nach weiterdreht”, sagte ich, während ich sein Zimmer betrat. Jace lag auf seinem Bett und starrte an die Decke.
      “Das überlege ich mir noch, ob die Welt sich noch dreht”, sagte er traurig und starrte weiter an die Decke.
      “Na gut, meinetwegen bleib hier und starre weiter Löcher in die Decke. Ich bin unten, wenn du mich suchst und ich werde wohl besser auch hierbleiben”, teilte ich ihm mit. Da ich keine weitere Reaktion von ihm kam, verließ ich das Zimmer wieder. Jace war einfach nicht zu helfen, wenn er nicht wollte, diese Erfahrungen hatte ich bereits gemacht. Besser sollte ich hierbleiben, nicht das Jace noch irgendetwas Dummes tut, dazu tendiert er leider in jeder emotionalen Verfassung. Also rief ich Magnus an.
      “Hey Babe, meinst du ihr kommt morgen allein zu Recht, Jace braucht mich”, erklärte ich ihm.
      “Klar, wir packen das schon. Mach dir keine Sorgen um uns Alexander”, antwortete er.
      “Super, ich denke auch ich bin morgen Abend wieder da”, damit beendete ich das Gespräch und Gesellte mich wieder zu den anderen.
      “Das war aber ein langes Telefongespräch”, bemerkte Lina.
      “Nein eigentlich nicht, aber ich habe noch mal geschaut ob Jace noch atmet”, antwortete ich ihr.
      “Und was ergab sich? Atmet er noch?”, fragte Ju nach.
      “Jap., atmet eindeutig noch”, bestätigte ich.

      Niklas
      “Also was für Trainingsansätze sind denn das Problem”, fragte ich Vriska, die verzweifelt am Tisch saß.
      “Trab Tölt”, antwortete sie kurz gebunden. Genervt rollte ich mit den Augen und zog ihr die Dokumente unter der Nase weg. “Ey”, regt sie sich auf.
      “Ich habe keine Ahnung von eurem Viertakt, also lass mich doch kurz mal lesen. Sonst erzähle ich dir gleich was zum Training in der Passage oder Zick-Zack-Traversalen.”, schlug ich ihr vor. Einsichtig schob sie mir alles zu und ich las mich in die Materie ein.
      “Also was ich erst mal lese, kommt der Trab Tölt durch eine schwache Hinterhand. Sprich alles was getan werden sollte, muss mit der Förderung der Kraft in der Hinterhand zu tun haben. Aus der Logik eines jeden Pferdes braucht es eine gleichmäßige Anlehnung und gedehnten starken Rücken. Dabei helfen normale Dressurübungen.”, erzählte ich ihr. Sie nahm mir wieder alles ab und las erneut.
      Wie oft ich ihr das noch erklären sollte, konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. „Können wir jetzt weiter machen, oder willst du noch Stunden über den Dokumenten hängen und hoffen, dass plötzlich alles in deinem Hirn ist?“, meckerte ich Vriska an, die sich seit Minuten nur mit dieser einer gleichen Seite beschäftigte. Sie sagte nichts. Genervt zog ich mein Handy aus der Tasche und scrollte durch eine WhatsApp Gruppe vom Verein. Überraschenderweise waren noch mehr Leute wach, als ich dachte. Vor einigen Minuten präsentierte Chris wieder mal Bilder einer Dame, die auf ihm Stockholm wartete. Je mehr ich die Bilder betrachtete, musste ich mir eingestehen, dass mein Verlangen zurzeit Teile meiner kognitiven Fähigkeiten ersetzte. Lina wollte sich noch Zeit lassen und gucken, wie es sich weiter mit uns entwickelt. Doch ich bin ein Mann und habe Bedürfnisse.
      „So ein letztes Mal, dann kannst du gehen“, sagte Vriska und legte das Pad in die Mitte des Tisches. Statt die Bilder durch zu swipen, die wir die ganze Zeit besprachen, wählte ich welche mit einer Paßverschiebung aus. In ihrem Gesicht machte sich Verzweiflung breit, hinterfrage dies jedoch nicht weiter. Stattdessen konnte sie mir genau erklären, welche Ursachen die Verschiebung hat, dass man auf keinen Fall Hufglocken oder ähnliche Gewichte anlegen sollte, da das Problem von einem steifen Rücken kommt. Die Folge davon wird eine Unbeweglichkeit sein, die dafür sorgt, dass es zu stark auf die Vorderhand kippt.
      „Vielleicht bist du doch gar nicht so dämlich, wie ich dachte“, provozierte ich etwas und spürte die Zeichen, die wir einander zu warfen. Sie hatte die letzten Tage viel gelernt und die Zeit zusammen schien noch ganz andere Dinge zu erwecken. Eh ich etwas dagegen tun konnte, setzte sie sich auf meinen Schoß und küsste sanft meinen Hals. Kurz dachte ich darüber nach, was nun passieren würde, doch lehnte diese Gelegenheit nicht. Entspannt stützte ich meinen Rücken hinten an der Lehne des Stuhls ab und legte meine Hände an ihren Po, der jedoch durch ihre zu große Jogginghose verdeckt wurde. Ungebremst steckte ich einer meiner Hände in ihre Hose. Sie trug nur wenig Stoff darunter, was mein Blut immer mehr in Wallung brachte. Für ihre Unwissenheit wusste Vriska jedoch ziemlich gut, was sie da tat. Provokant griff ich immer stärker in ihre Backen, worauf sie ungezügelter reagierte. Draußen war es bereits dunkel und ich konnte nicht riskieren mit ihr so gesehen zu werden. So schaltete ich das Licht aus und trug sie zum Bett. Eine kleine Nachttischlampe schaltete sie ein und ich schloss die Tür hinter mir. Durch das einzige Fenster im Raum war es nicht möglich hereinzuschauen, auch die Milchfolie verhinderte dies. Eh ich selbstständig mein Shirt über den Kopf ziehen konnte, übernahm sie das Ganze. Doch ich konnte es nicht zulassen, dass Vriska die treibende Kraft sein würde. So drückte ich bestimmend weiter nach hinten ins Bett, legte eine Hand an ihrem Hals worauf hin sie genießend die Augen schloss. Meine andere steckte ich in ihre Hose, was ihr zu gefallen schien. An ihrer Bauchmuskulatur spürte ich ein Zucken und nahm Hände wieder weg. Bevor ich mich meiner Hose entledigte, zog ich ihr ihre aus. Leicht verängstigt zog sie ihre Beine nach oben und dann sah ich, was sie versuchte zu verstecken. Gezeichnet von einem Krieg gegen sich selbst, schämte Vriska sich für ihre Narben. Unkommentiert zog ich Beine wieder zu mir und küsste die Innenseite. Langsam arbeitete ich mich über ihren Bauch nach oben zu ihrem Hals. Für einen Moment schauten wir uns tief in die Augen. Ohne weiter darüber nachzudenken, küsste ich sie auf den Mund und zog mich nah an sie heran.
      “Denkst du, das ist richtig?”, wendete ich ein und flüsterte ihr ins Ohr.
      “Ich will gerade nichts anderes”, antwortete Vriska und küsste meinen Hals wieder. Doch ich stütze mich mit meinen Armen etwas weiter von ihr entfernt ab, um sie besser angucken zu können. Vorsichtig drückt sie sich etwas nach aufrechter nach oben.
      “Ich möchte nur sicher gehen … w-weil das mit Ju wirkte, so ernst”, erklärte ich dann.
      „Willst du nicht? Dann kannst du auch gehen. E-Es tut mir leid“, antworte sie beschämt und wollte sich die Decke hochziehen, auf der wir lagen. Ich sagte nichts, zog ihr Shirt aus und drückte sie ins Kissen. Da es ihr erstes Mal war, ging ich so behutsam vor, wie es mir nur möglich war. Immer wieder bettelte sie nach mehr und konnte nicht genug von mir kriegen.
      Um nicht noch mehr Aufmerksamkeit zu erregen, stellte ich mich unter die Dusche. Das Wasser prasselte an mir herunter. Ich konnte förmlich spüren, wie meine Anspannung von mir floss. Als ich die Tür öffnete, rief Vriska noch aus dem Schlafzimmer: „Sehen wir uns nachher wieder zum Lernen oder Lernen?“ Dabei betonte sie das zweite Lernen deutlicher und es war eindeutig was sie meinte. Natürlich überlegte ich, dass Ganze zu wiederholen, doch fürs Erste war meine Lust gestillt. So antwortete ich mit einem normalen lernen und verließ den Raum. Am Feuer saßen noch immer die anderen, so entschied ich mir noch ein Bier zu nehmen, eh ich mich zu Ju setzte.

      Lina
      “Na, genug wissen angehäuft”, begrüßte ich Niklas der gerade wieder zu uns gekommen war.
      “Natürlich, in der Theorie kann ich nun perfekt Tölt reiten und sogar Fehler korrigieren. Vielleicht sollte ich das mit Smoothie morgen mal machen, schließlich ist Vriska sie vor ein paar Tagen bereits einige Schritte getöltet. Nur, weil sie keine hohen Lektionen mehr laufen sollte, kann sie ruhig noch neues Lernen”, erzählte er triumphierend und nahm einen kräftigen Schluck aus seiner Flasche.
      “Ich bin mir ziemlich sicher, sie kann auch so noch, dass ein oder andere lernen, schließlich ist sie ja nicht doof”, sagte ich lächelnd. Ich bin mir ziemlich sicher das Smooth zwar top erzogen ist, aber das ist sicherlich noch Potenzial für den ein oder anderen kleinen Trick. Ich schätzte Niklas nicht gerade als den Typ ein, der seinem Pferd kleine Spielereien beibrachte.
      “Nein, bis auf weitere Gänge kann sie alles. Sonst wären wir nie so weit gekommen”, prallte er ein wenig.
      “Ich meine auch weniger Sache, die sie unter dem Sattel lernen kann. Ich meine eher kleine Tricks, nicht nötig, aber gut fürs Köpfchen”, erklärte ich Niklas.
      “Was denkst du denn bitte? Das meine Pferde reine Sportgeräte sind? Smooth kann alles, wirklich alles. Ich würde es dir jetzt präsentieren, aber es ist schon ziemlich dunkel und vor allem auch spät”, antwortete Niklas und zog aus seiner Hosentasche die Packung Zigaretten, die er am Flughafen gekauft hatte. Er bot welche in der Gruppe an, aber lehnten höflich ab.
      “Nein, natürlich sind deine Pferde keine Sportgeräte, aber mir wird hier immer vorgehalten, dass das Mädchenkram sei”, sagte ich.
      Prüfend warf er einen Blick in seine Hose. “Nog … Nej. Ich denke, dass das auch Männerkram sein wird. Oder Ausnahmen bestätigen die Regel. Smooth kann sogar eine Kapriole als den höchstmöglichen und vollkommenen aller Sprünge. Mein Opa war immer der Meinung, dass das Pferd erst am Boden vollständig versammelt werden muss, eh Übungen im Sattel abgerufen werden können.”, klärte er uns alle auf.
      “Beeindruckend. Ich denke auch, dass die Bodenarbeit heutzutage sehr unterschätzt wird.”, stimmte ich zu.
      “Ich denke, wir sollten alle langsam ins Bett. Es ist gleich 2 Uhr”, merkte Ju an, während alle anderen bereits die Augen zu fielen.
      “Oh, schon so spät. Ja, dann sollten wir wirklich langsam ins Bett gehen”. Tatsächlich fiel mir erst jetzt auf wie müde ich eigentlich schon war. Müde stand ich von meinem Stuhl auf und streckte mich ausgiebig. Meine Knie waren steif vom Langen herumsitzen. Alec und Samu waren bereits vorgelaufen.
      “Gute Nacht”, murmelte ich mehr als, dass ich es aussprach und setzte mich auch in Bewegung. Mühsam folgte ich den beiden, denn meine Beine trugen mich nur noch mit Mühe ins Haus. In meinem Zimmer angekommen, tauschte ich noch schnell meine Klamotten gegen mein übergroßes Schlafshirt und ließ mich ins Bett fallen.

      Vriska
      Der Trubel draußen verstummte. Einerseits hätte ich mich noch dazugesetzt, andererseits wäre ich sicher nicht in der Lage gewesen mich normal zu verhalten. Vor allem, weil mein ganzer Körper schmerzte, auch am nächsten Morgen. Im Bett waren noch Spuren von gestern zu erkennen. Das dunkle Handtuch von mir konnte das nötigste aufhalten, doch einige Blutflecken übersäten die Bettdecke und das Bettlaken ebenfalls. Im Schrank fand ich keine neuen Bezüge. Nach einer Dusche waren die Schmerzen besser, aber ich war noch weit weg von einem normalen Gang. Im Saal, in dem wir die letzten Tage frühstückten, sah ich niemanden. Einige Stimmen vernahm ich von draußen. Heute saßen wir wohl wieder auf den Bänken auf der Wiese. Die Pfützen waren getrocknet und durch die Sonne strahlte eine angenehme Wärme aus. Der Tau auf den Gräsern ließ das Licht glitzern und genauso fühlte ich mich. Eine Energie floss durch meinen Körper, die nur schwer beschreiben konnte. Irgendwie war ich glücklich. Ju saß allein mit Samu am Tisch also schrieb ich Lina eine Nachricht, bevor ich mich dazu gesellte. “Guten Mooooorgen. Ich habe ein Problem, ein Mädchen Problem. Kannst du mir später einen neuen Bettdeckenbezug und ein neues Bettlaken geben? Bis gleich.”, tippte ich auf den Bildschirm meines Handys ein und drückte auf Senden. Mein verändertes Gangbild wurde natürlich direkt gemerkt.
      “Na, was den mit dir passiert?”, scherzte Ju. Wusste er es? Konnte Niklas seine Schnauze nicht halten? Aber würde er dann nicht anders reagieren?
      “Ich hatte in der Nacht einen Krampf und seitdem tut es immer noch weh”, erklärte ich nach einem Moment und setzte mich dazu.

      Niklas
      Bedenklich betrachtete ich die Spuren an meinem Rücken, die Vriska hinterlassen hatte. Am Feuer war es gestern Abend zu dunkel, um das jemand etwas mitbekommen haben könnte, doch jetzt bei Tageslicht waren die Kratzer wirklich stark zu sehen. Aus meiner Tasche holte ich das Teamshirt, dass in der ganzen Zeit nur einmal trug. Ju war schon vorgegangen zum Frühstück, sodass ich mich in Ruhe fertig machen konnte, ohne mich erklären zu müssen. Die Unordnung hatte sich wieder breitgemacht und begann in der kurzen Zeit etwas mehr Ordnung hereinzubringen. Den Tisch konnte man wieder als diesen erkennen, dass ich beruhigt zum Frühstück gehen konnte. Ju und Vriska saßen bereits da und unterhielten sich. Samu wirkte etwas abwesend und aß sein Essen.

      Lina
      Mit einem laute surren weckte mich mein Handy, welches noch zusammen mit meinen Klamotten von gestern auf dem Boden lag. Ein Blick auf meine Wecker verriet mir, dass ich wieder einmal verschlafen hatte. Die halbe Nacht wach zu bleiben war definitiv keine gute Angewohnheit, die sich hier einschlich, seit die Besucher auf dem Hof sind. Ich war zwar noch Ultra müde, aber wenn ich den Tag nicht schon wieder ohne Frühstück starten wollte, musste ich wohl jetzt aufstehen. Also rollte ich mich aus dem Bett und sammelt als Erstes mein Handy vom Boden auf. Ein Blick auf den Bildschirm verriet mir das Vriska mir geschrieben hatte.
      "Morgen. Regeln wir nach dem Frühstück" antwortete ich ihr knapp. Ein Blick in den Spiegel verriet mir, dass ich genauso aussah, wie ich mich fühlte. Da ich mir gestern nicht die Mühe gemacht hatte, mich abzuschminken, bevor ich ins Bett fiel, sah ich aus wie ein Panda auf Drogen. Um erstmal wach zu werden und wieder auszusehen wie ein Mensch, beschloss ich erst einmal unter die Dusche zu schlüpfen. Die Klamotten von gestern sammelte ich vom Boden und warf sie auf dem Weg in den Wäschekorb.
      20 Minuten später fühlte ich mich wieder wie ein Mensch und sah zum Glück auch wieder so aus. Da ich bereit genug Zeit vertrödelt hatte und es draußen eh warm genug war, übersprang ich einfach die Haare föhnen. Ich keine Ahnung was heute an Programm anstand, beschloss ich lieber gleich Reitklamotten anzuziehen. So griff ich zu einer schwarzen Reitleggins und einem Shirt.
      Als ich aus der Haustür trat, stellte ich fest das heute erstaunlich schönes Wetter war. Die Sonne schien an einem nahezu strahlend blauen Himmel. Scheinbar hatte nicht nur ich das schöne Wetter bemerkt, denn anhand der Stimmen stellte ich fest, dass heute scheinbar wieder draußen gefrühstückt wird.
      Wie ich es bereits erwartet hatte, war ich die letzte die auftauchte, nein nicht ganz Jace war auch nicht da und Alec sah so, als würde er gerade ein Frühstück für seine Kumpel fertig machen, um es ihm zu bringen.
      „Morgen“ begrüßte ich alle die schon am Tisch saßen.
      “Guten Morgen, ich würde fragen, ob du gut geschlafen hast, aber deine Körperhaltung sagt alles aus”, entgegnete Ju und biss vom Brötchen ab. Ich hätte jetzt gerne einen blöden Kommentar gemacht, doch im Gegensatz zu mir, sah er ziemlich wach aus.
      Also beließ ich es dabei und holte mir lieber erst einmal etwas zu essen. Meine Wahl fiel auf ein Brötchen mit Frischkäse und einen Obstsalat. Mit meinem Essen begab ich mich zurück zu den anderen und setzte mich hinzu.
      “Hat einer von euch schon die Trainer gesehen?”, fragte Ju dann.
      “Nein, aber ist schon komisch. Vielleicht sollte ich mal gucken gehen”, wand Niklas ein und stand auf.
      “Was denkt ihr, ist los? Wer am nächsten dran ist, hat einen Wunsch frei”, scherzte Vriska.
      “Wer weiß, vielleicht hatten die auch eine lange Nacht”, scherzte ich und erntete dafür gleich einen tadelten Blick von Samu.
      “Was denn sind auch nur Menschen”, sagte ich trotzig zu Samu.
      “Wir werden es sicher gleich erfahren”, kam es von Ju wenig später und zeigte auf Niklas, der auf dem Weg zu uns war.
      “Den beiden geht es nicht so gut, vermutlich ein Sonnenstich. Wir sollen heute an unserer Kür arbeiten. Bei Fragen sollen wir anrufen.”, erklärte er und setzte sich wieder. Auf seinem Handy tippte Niklas etwas und steckte es wieder weg.
      “Kling als würde das heute ein entspannter Tag werden”, stellte ich fest und begann meinen Obstsalat zu essen.
      “Deiner vielleicht Prinzessin. Ich muss zwei Pferde arbeiten, die beide nicht für eine gute Kür bereit sind.”, stichelte Niklas.
      “Du glaubst aber auch, dass ich hier zum Spaß bin, oder? Ich habe auch zu arbeiten. Nathalie und Masko werden sich wohl nicht von selbst bewegen”, protestierte ich. Gerade Masko wird eine Herausforderung werden, die Stute ist nicht besonders gut gelaunt, wenn man sie ein paar Tage nicht vernünftig arbeitet.
      “Dann wünsche ich dir viel Erfolg dabei”, grinste er mich an und verließ den Tisch. Ju folgte ihm.
      “Und du willst immer noch nach Schweden?”, flüsterte mir Samu unschuldig zu.
      “Ja”, motzte ich ihn an.
      “Vielleicht sollte ich einfach zu meinen Pferden gehen, die sind wenigstens still”, fügte ich noch hinzu und begann mein Brötchen zu essen, denn ohne Frühstück wollte ich dann doch nicht reiten.

      Niklas
      Mit dem Halfter bewaffnet, lief ich nach draußen, um meine Stute zu holen, die fröhlich auf der Weide graste. Als ich Smoothie rief, spitze sie die Ohren und kam freundlich zu mir. “Na meine Hübsche”; begrüßte ich sie, legte das Halfter um ihren Kopf und erzählte ihr leise von der vergangenen Nacht. Ich hoffte darauf, dass sie mir eine Antwort geben würde, wie es nun weiter gehen könnte. Doch sie sagte nichts. Natürlich. Was habe ich auch erwartet? Am Tisch fiel es mir schwer den Augenkontakt zu Vriska zu suchen, denn sie wirkte so glücklich. In mir machten sich jedoch einige Schuldgefühle breit. Sowas kannte ich vorher nicht. Das Bedürfnis mich bei Ju zu entschuldigen, kam auch immer wieder auf oder mit jemanden zu sprechen. Doch jeden denn davon erzählen würde, würde es schlecht machen. Aber es war gar nicht schlecht, ganz im Gegenteil. Am Hof sah ich sie dann, wie sie ihren Hengst fertig machte. Da aber Smoothie genauso viel Lust hatte wie ich in der Nacht, würde das nicht gut enden. Wortlos lief ich an den Beiden vorbei und band meine Stute vor dem Stall an. Ich holte den Putzkasten und reinigte ihr Fell ausgiebig. Dabei stellte ich fest, dass ihre Hüfte leicht nach rechts kippte, obwohl sie geschlossen stand.
      “Wieder zu viel getoppt auf der Weide?”, fragte ich sie.
      “Nö, heute nicht”, hörte ich Vriska aus dem Stall antworten.
      “Fan, jag menade min hästen (Man, ich meinte mein Pferd.)”, antwortete ich etwas genervt und wand mich wieder meiner Stute zu. Doch provokant stellte sie sich an das Tor des Stalls, das einige Meter links von mir war.
      “Något annat? (Noch was?)”, drehte ich mich zu ihr und zog die Brauen hoch.
      “Nein.”, antwortete sie und verschwand wieder. Smoothie schien genauso viele Fragezeichen im Kopf zu haben. Bevor ich mit ihr arbeiten werden, musste die Kruppe wieder gerichtet werden. Vorsichtig stellte ich mich hinter das Pferd, legte die Zeigefinger neben den ersten Kreuzbeinwirbel und drückte in die Haut. Langsam zog ich sie entlang der Wirbel bis zur Schweifrübe. Ich merkte wie ihre Muskulatur darauf reagierte. Einige Male wiederholte ich diese Übung. Dann streckte ich das rechte Hinterbein noch vorn und hinten. Smoothie arbeitete auch jetzt super mit. Noch einmal kontrollierte ich die Verschiebung und stellte eine deutliche Verbesserung fest. Damit konnte ich sie beruhigt satteln. Wie immer setzte ich keinen Helm auf, sondern stieg direkt am Anbinder auf. Heute hatte ich zur Abwechslung die Springkandare rumgemacht und ritt auf den Reitplatz. Das Tor war geschlossen, sodass ich vom Pferd aus, mich zu diesem lehnte, Smoothie über den Schenkel herantreten, ließ und ohne es loszulassen, durchritt. Aufmerksam wartete meine Stute jede Hilfe ab und tritt, ohne das Tor zu berühren hindurch. “Jättebra (super gemacht)”, lobte ich sie und strich über ihren Hals. Am langen Zügel ritt ich sie einige Runden im Schritt, damit sich vor allem ihr Sprunggelenk aufwärmen konnte.

      Lina
      Nach dem Frühstück hatte auch ich mich auf den Weg zum Stall gemacht. Ich hatte beschlossen mich, als Erstes mit Maskotka zu beschäftigen. Die Fuchsstute war die letzten Tage ein wenig kurz gekommen. Mit Halfter bewaffnet ging ich zur Koppel, wo die Stute bereits am Zaun stand. Unfreundlich sah sie mir entgegen. “Na, du scheinst ja gut drauf zu sein heute”, begrüßte ich sie. Unbeeindruckt von ihr gehabte streifte ich ihr das Halfter über und wollte mit ihr zum Putzplatz gehen. Die Pläne der Stute schienen allerdings anders zu sein, denn sie begann sich aufzuspielen, aufgeregt, um mich herumzuspringen, so war sie nun mal, die kleine Diva. Einen Tag keine Bewegung und das sonst so freundliche Verlasspferd wurde ein wenig verrückt. Wenn ich heut nicht im Sand landen wollte, war es wohl die klügste Entscheidung sie heute nicht zu reiten. Unser Weg zum Putzplatz dauerte heute ein wenig, da Madam ständig der Meinung war an mir vorbeirennen zu müssen und ich sie dann korrigieren musste. Da ich die Stute heute eh nur Longieren wollte, beschränkte ich das Putzen lediglich auf ihren Kopf, was schon genug Herausforderung war. Die große Stute hielt es für eine hervorragende Idee ihren Kopf einfach so hochzunehmen, dass ich nicht mehr drankam, was bei einem Zwerg wie mir nicht sonderlich schwierig war. Als ich dann endlich den Kappzaum auf der Giraffe hatte, wollte ich mich eigentlich in die Longierhalle bewegen, du musst allerdings feststellen, dass Matt sich bereits mit Elvish Beauty darin befand. Da in der kleinen Halle sicher auch irgendwer war und wir in der großen nicht Longieren dürfen, bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als mit Masko auf den Reitplatz zu gehen. Mit der Stute im Schlepptau machte ich mich also auf den Weg dorthin. Kaum hatte Masko Niklas entdeckt, der gerade Smoothie aufwärmte, begann sie wieder sich aufzuregen.
      Die Stute tat so als hätte sie noch nie ein anderes Pferd gesehen, begann zu schnaufen wie eine Lok und bewegte sich keinen Zentimeter Vorwärts, dafür aber etliche Schritte zur Seite und nach hinten.
      “Na gut, wenn du nicht vorwärts willst, dann halt Rückwerts”, sagte ich zu der Stute und begann sie Rückwärts zuschicken, bevor ich es erneut mit Vorwärts versuchte. Nach 4 Versuchen fand die Fuchsstute das ganze immerhin blöd genug, um mir dann doch auf den Platz zu folgen. Doch kaum hatte ich die Mitte des unteren Zirkels erreicht, schoss die Stute los und riss mir dabei die Longe aus der Hand.
      “Wie wäre es denn, wenn du sie erst mal einfach laufen lässt, statt sie in irgendeine Position zu zwingen?”, schlug Niklas vor und brachte mir die Stute an der Longe wieder. Entspannt lief sie neben Smoothie her. Es war doch einfach unfair, dass ihm jedes Pferd einfach so folgte.
      “Würde ich ja gerne, aber die Halle ist belegt”, murrte ich und nahm mein Pferd wieder entgegen. Masko stand auf einmal wieder da, als wäre nie was gewesen, ob das jetzt an dem kurzen Sprint über den Reitplatz lag oder an etwas anderem war mir allerdings nicht so ganz klar.
      “Hier ist doch sonst keiner, lass sie machen. Ich weiche dann einfach aus”, sagte er und trabte Smoothie am langen Zügel an.
      Einfach machen lassen, dass ließ sich die Stute natürlich nicht zweimal sagen. Kaum war sie frei, rannte sie bockend über den Platz. Es dauerte bestimmt 5 Minuten, bevor sie vom Galopp in einen flotten Trab fiel und begann, abzuschnauben. Allmählich schien sie sich auch daran zu erinnern, dass es da ja noch jemanden gab, denn sie wurde immer langsamer und begann sich mir wieder anzunähern.
      “So, hübsche genug getobt?”, fragte ich die Stute, als sie nun vor mir stehen blieb. Ein Schnauben war die einzige Antwort, die ich erhielt. Dennoch schien die Stute nun um einiges Kooperativer zu sein, denn diesmal hielt sie mir sogar ihre Nase entgegen, als ich die Longe wieder einhakte, sodass ich tatsächlich noch ein wenig mit ihr arbeiten konnte.

      Vriska
      Tatsächlich hätte ich von ihm wirklich mehr erwartet, vermutlich liegt es aber auch in meiner Natur mehr in etwas hineinzuinterpretieren. So schnappte ich mir meinen Hengst und suchte nach einem Ort zum Üben. Auf dem ganzen Hof waren Leute mit ihren Pferden beschäftigt. Lina war zusammen mit Niklas auf dem Reitplatz, was ich mir ersparen wollte. In der Halle hörte ich Linh, Milena und Max sprechen und in der kleinen Reithalle waren auch Leute. So guckte ich mich verzweifelt um und entschied mich für ein Training im Wald. Im Schritt ritt ich weiter und betrachtete noch mal den Himmel, eh ich mich darauf konzentrierte, meinen Hengst ordentlich vorwärtszureiten. In meiner Schulter kam wieder der Schmerz vom Unfall durch, sitzen auf dem Sattel schmerzte ebenfalls im Becken und meine Rippen taten auch weh. Ich fühlte mich in dem Moment überhaupt nicht wohl auf meinem Pferd, was auch Glymur spürte. Unruhig schlug er mit dem Kopf und tänzelte vorwärts. Seine Schritte waren verkürzt, wodurch er immer härter im Rücken wurde und auf der Vorderhand das Gewicht lagerte. Ich hatte Probleme damit ihn richtig zu reiten, so gab ich ihm die Zügel und ließ ihn einfach machen, ohne weiter darüber nachzudenken. Entspannt schnaubte Glymur ab und streckte seinen Kopf Richtung Boden. “Weißt du, vielleicht sollte ich es wie Milena machen. Mir jemanden vom anderen Ufer suchen, dann kann ich es nicht mehr darauf schieben, dass alle Männer Idioten sind”, schimpfte ich mit mir selbst. Glymur tippelte weiter fröhlich vor sich hin. Eh ich weiter sprach, schaute ich mich paranoid um. Ich hatte das Gefühl, dass wir beide nicht allein waren. Doch mein Pferd schien nichts zu sehen. Einem Fluchttier sollte man in solchen Fällen vertrauen, denn ich bin hier die Verrückte. Erleichtert tätschelte ich seinen Hals und sprach weiter: “Normalerweise würde ich meine Freude in die ganze Welt herausschreien, doch Milena kann ich es nicht erzählen, die rastet aus und wenn Anna das dann noch mitbekommt, bin ich Hack. So, Lina kann ich es auch nicht erzählen, da sich gerade was entwickelt und ich mich da nicht einmischen möchte. Schließlich hatte ich das in die Wege geleitet. Vielleicht sollte ich Jenni anrufen.” Ich merkte, dass sich meine Anspannung etwas legte und auch Glymur aktiver mit der Hinterhand wurde. Am langen Zügel trabte ich ihn an aber hatte Probleme damit im Sattel zu sitzen. So parierte ich ihn wieder durch und bereitete den Hengst auf das Tölten vor. Deutlich bequemer saß ich im Sattel und meine Schmerzen wurden erträglicher. Im Kopf schwirrte weiterhin die vergangene Nacht und die Gefühle, die sie mit sich brachte. Natürlich hatte ich mir mein erstes Mal anders vorgestellt, weniger spontan, mehr romantisch. Doch es war die richtige Entscheidung, redete ich mir ein.
      Als ich am Horizont wieder den Hof sah, überkam es mich. Diese Traurigkeit, die mich seit Tagen begleitete und gestern von einem auf den anderen Moment verließ. Es war ein schwarzes Loch in mir, dass mich verschlag und immer weiter machte. Ich fing an zu weinen. Während ich mit meinen Händen versuchte, die Tränen aus meinem Gesicht zu wischen, sah ich meinen Eyeliner an meinen Fingern, der sicher nun überall kleben wird. Eh ich die letzten Meter zum Stall auf mich nahm, atmete ich tief durch und stieg ab. Mit gesenktem Haupte lief ich vorwärts, stolperte über eine Wurzel und versuchte mich am Zügel zu halten, was Glymur für eine schlechte Idee hielt. Hektisch zog er seinen Kopf nach oben. Mit dem Rücken zum Boden lag ich da und schaute in den Himmel. Einige wenige Wolken zogen an mir vorbei und mein Hengst stupste mich freundlich im Gesicht an. Ich lachte und stand auf. Jetzt hätte ich wenigstens eine gute Ausrede für mein Make-up Unfall.

      Lina
      Nachdem Maskotka dann doch noch recht kooperativ mitgearbeitet hatte, beendete ich das Training. “Gut gemacht” lobte ich die Stute und steckte ihr ein Leckerli in die Schnauze, bevor ich mich auf dem Weg zum Tor begab. Verschwitzt und zufrieden folgte mir die Stute brav vom Platz und kaute auf ihrem Leckerli rum.
      “Was hältst du von einer Dusche Masko”, sagte ich zu der Stute und steuerte zielstrebig die Waschbox an, wo ich sie kurz alleinstehen ließ, um ihr Halfter zu holen. Entspannt stand sie dort und wartete, als ich zurückkam.
      Im Gegensatz zu vorhin streckte sie mir diesmal den Kopf entgegen, sodass es deutlich einfacher war ihr den Kappzaum ausziehen. Nur beim Abspritzen, hampelte sie so rum, dass ich anschließen nasser war als die Stute selbst.
      “Danke, aber eigentlich habe ich heute schon geduscht, Masko”, bedankte ich mich bei der Stute, die sich daraufhin nur schüttelte. Zum trocken stellte ich sie draußen in der Sonne ab und holte noch ihr Futter.
      “Mit wem hast du denn eine Wasserschlacht gemacht”, fragte Jayden amüsiert, der gerade mit Walking On Sunshine vorbeiritt.
      “Mit dem Pferd da, sieht man doch”, antworte ich und deutete auf die nass glänzende Maskotka.
      “Na, wer weiß schon mit wem du so deinen Spaß hast”, stichelte er.
      “Ach halt doch die Klappe”, murrte ich ihn an.
      “Was habe ich denn verpasst?”, scherzte Niklas, der nun auch mit Smoothie zurückkam und mich deutlich von oben bis unten musterte.
      “Eigentlich wollte ich mein Pferd duschen, aber es hat mich geduscht” antworte ich ihm.
      “Da werde ich glatt neidisch”, gab er zu und nahm den Sattel vom Rücken seiner Stute.
      “Ich hätte dich ja eingeladen, wenn Masko vorher gefragt hätte”, gab ich grinsend zurück. Masko legte kurz die Ohren an, als Smooth neugierig an ihrer Schüssel schnupperte.
      “Ey, benimm dich Masko”, tadelte ich die Stute und schon gingen die Ohren wieder in normal Stellung.
      “Ich schätze, das hätten die Beiden von selbst geklärt”, klärte Niklas mich auf und ging nun auch mit ihr zur Dusche. Da er sah, wie ich ihm nachschaute, zog er provokant sein Shirt auf und duschte sein Pferd. Als er sich umdrehte, sah man viele Kratzer auf seinem Rücken.
      “Sag mal in was für einen Busch bist du den Gefallen? Und vor allem wann, soweit ich weiß, haben wir kein Gebüsch auf dem Reitplatz”, fragte ich misstrauisch und betrachte seinen Rücken.
      “Ach das?”, fragte er etwas scheinheilig. “Das ist nichts, Mücken”, antwortete Niklas, ohne weiter etwas zu erklären, was gar nicht seine Art war.
      “Mücken?”, fragte ich wenig überzeugt, denn wie Mückenstiche sah das nicht aus.

      Vriska
      Bevor ich den Boden näher kennenlernen durfte, war es vor dem Stall ruhig. Nun schied es eine Großveranstaltung zu werden. Aufgeragt tänzelte Glymur neben mir her. Erst als ich fast neben Lina stand, sah ich Niklas der seine Stute abduschte, die Glymur schon auf einige Meter verrückt machte. Doch auch merkte, wie mein Verstand von mir floss. Anders als erwartet trug er Spuren von letzter Nacht auf sich, seinem Gesichtsausdruck zufolge, hatte Niklas es ebenfalls vergessen. Für einen Moment schien es, dass wir zusammen im Boden versinken wollten. Das einzige Wort, was ich hörte, war Mücken, was ich nutzen musste. Innerlich spürte ich wieder die letzte Nacht und musste mich wirklich zusammenreißen, dass mein Kopf nicht rot anlief.
      “Ach, bei dir waren sie auch heute Nacht?”, versuchte ich cool zu bleiben. Auch Glymur an Masko vorbeizuführen, wirkte sehr willkürlich und unkontrolliert.
      “Das müssen aber sehr hungrige Mücken gewesen sein!”, wirklich überzeugt klang Lina nicht. “Aber was ist dir denn passiert Vriska”, fügte sie dann bei einem Blick auf hinzu.
      Zum Glück wechselte sie das Thema auf mein Gesicht, was nicht besser aussah als sein Rücken. “Ich bin dahinten über eine Wurzel gestolpert und auf meine Schulter gefallen. Glymi war heute schrecklich, deswegen wollte ich absteigen und den Rest laufen”, erklärte ich Lina glaubwürdig. Im Augenwinkel sah ich, dass Niklas sein Shirt wieder anzog. Zum Glück. Den auf der Saubsaugerunfall auf seiner Brust war noch sichtbar.
      “Ja, die Erfahrung mit den seltsamen Pferden durfte ich heute auch schon machen”, sagte sie nur.
      “Aber du bist gleich wieder trocken, ich muss mich neu schminken”, maulte ich leicht herum, nahm den Sattel runter und warf in ins Gras. Dann führte ich den Hengst zurück auf seine Koppel. Beinah stolperte ich noch einmal über die Wurzel.

      Lina
      Irgendwie scheinen heute alle Lebewesen hier ein wenig seltsam zu sein. Aggressive Mücken, die scheinbar nur bestimmte Leute anfallen, Pferde, die ein wenig wild drauf sind und Vriska die scheinbar vergessen hatte, wie man läuft, bestätigten diese These. Während die Stute noch ihr Futter mampfte, setzte ich mich auf den Zaun. Erst beim Abstützen bemerkte ich, dass die Hand, aus der mir Masko die Longe gerissen hatte, von einem hübschen roten Streifen geziert wurde, den nun langsam begann weh zu tun und hier und da sogar Blasen zu werfen.
      “Wann lerne ich denn endlich mit Handschuhen zu longieren”, schimpfte ich vor mich hin. Gerade bei Maskotka hätte ich mir denken können, dass so etwas passiert, schließlich war es nicht das erste Mal, dass die Stute sich losriss.
      „Am besten Kühlen und Betaisodona drauf“, kommentierte Niklas, als er seine Stute zurückbrachte und an mir vorbeilief.
      “Na danke für den Tipp”, murmelte ich. Masko hatte endlich aufgefressen und somit brachte erst ihre Schüssel und dann auch die Stute weg. Natürlich fand sie sich viel zu sauber nach der Dusche und warf sich direkt wieder in den Sand auf der Koppel.
      Mit einem seufzen schloss ich das Tor hinter Masko. Eigentlich wollte ich jetzt direkt mit Nathalie weitermachen, doch jetzt musste erst mal meine Hand aufhören zu brennen. Also begab ich mich in die Küche, wo ich erst einmal einen gefühlten Liter Wasser über meine Hand laufen ließ.
      “Mal wieder ohne Handschuhe longiert?”, fragte Samu beiläufig, der sich gerade etwas zu trinken aus dem Kühlschrank holte.
      “Jap., sieht ganz danach aus”, antworte ich ihm leicht genervt, da ich mich auf eine Belehrung seinerseits bereit machte. Doch zu meiner Überraschung drückte er mir lediglich kommentarlos die Salbe in die Hand und verschwand wieder. Schon den ganzen Morgen lang hatte er kaum etwas zu mir gesagt, ob das mit dem Telefonat von gestern zusammenhing? Ich sollte ihn später noch mal ansprechen. Im Haus war es kühl. In Kombination mit meiner immer noch nassen Klamotte ein wenig zu kühl. Also beschloss ich, mein Zeichenzeug aus meinem Zimmer zu holen und mich zum trocken in die Sonne zusetzten.

      Niklas
      Dank Jayden fand ich Lina recht schnell. Sie saß im Gras mit ihrem Zeug. Vor einigen Tagen beobachte ich sie bereits dabei, was mir nun sehr gelegen kam. Auch wenn mir nach dem gestrigen Streit nicht ganz wohl bei der Sache war, musste ich das nun tun.
      “Lina?”, fragte ich vorsichtig, um sie nicht zu erschrecken.
      “Ja, anwesend”, antwortete sie und blicke von ihrer Zeichnung auf.
      “Ich habe morgen den Termin fürs neue Tattoo und wollte dich fragen, ob du Lust hast dir vielleicht was Kleines auszudenken? M-Musst du nicht machen, ich dachte nur … ich dachte, es sei eine schöne Idee.”, stammelte ich etwas herum und es fiel mir schwer den Blickkontakt zu halten.
      “Was hast du dir das Ungefähr vorgestellt?”, fragte sie. Erstaunlicherweise schien sie gerade recht gut gelaunt zu sein.
      “Was Cooles? Ich weiß es nicht. Nie gehe mit Plan irgendwo rein, aber immer mit einem Tattoo raus.”, erklärte ich und setzte mich dazu.
      “Was Cooles ist aber keine hilfreiche Angabe”, sagte sich schmunzelnd. “Aber mal sehen, was mir so einfällt. Fangen wir doch mal an mit der Frage: Wo soll es überhaupt hin?”, fragte sie mich nun.
      “Entweder auf die linke Schulter oder Nacken. Meine Arme sind schon voll”, sagte ich und gucke mich auf meinem Armen nach einer freien Stelle um. Viel Auswahl gab es da nicht, wenn ich meine anderen Motive nicht bedecken wollte.
      “Na, das ist ja schon mal ein Anfang und wie groß soll das ganze werden?”
      „Nicht größer als meine Handfläche“, überlegte ich und zeigte sie ihr.
      “Und verfolgst du auch noch ein genaueres Konzept als was Cooles? Einen bestimmten Stil, ein Thema oder so?”, fragte sie weiter und ließ ihren Blick über meine Arme schweifen.
      “Kleines, stell mir doch nicht so komplizierte Fragen.”, begann ich zu maulen. “Hauptsache Schwarz, leichte Schattierung. Bisher habe ich einen Kompass, Wolken, einige Spielkarten, die Rose auf der Hand, eine Waffe und der Rest sind Muster.”
      “Na gut, dann warte mal einen Moment”, sagte sich und begann zu zeichnen. Kurz guckte ich zu, doch meine Aufmerksamkeitsspanne ähnelt eher einer Fliege. Ich legte mich auf den Rücken, hielt mein Handy über den Kopf. Chris hatte wieder Bilder geschickt, diesmal war es eine blonde Dame mit großer Oberweite. Kurz warf ich einen Blick zu Lina, die konzentriert über ihrem Blatt hing. Ich swipte weiter und guckte mir die Errungenschaften der anderen weiter. Auch Bilder, die ich von Anna und Milena machte, sah ich. Da fiel mir auf, dass für meine Sammlung Vriska fehlte und ich irgendwie noch an Bilder rankommen musste. Dann tippte Lina mich an und steckte mein Handy schnell in die Hosentasche.
      “So, das ist natürlich noch nicht ganz fertig, aber das wäre meine Idee”, präsentierte sie mir ein paar Minuten später eine grobe Skizze.
      “Ja, sieht doch super aus.”, sagte ich und guckte mir ihre Kunst an. Auch blätterte ich unbedacht im Block, ohne weitere Zeichnungen zu finden und gab es ihr zurück.
      “Kommst du dann morgen mit?”, fragte ich sie, während ich aufstand.
      “Ja, ich würde gerne sehen wie dieses Kunstwerk auf deine Haut landet”, antwortet sie.
      “Schön, dann morgen um 11 Uhr geht es los. Danke für deine Hilfe”, erklärte ich ihr und ließ sie allein. Mein Weg führte mich wieder zu Ju, der im Zimmer saß und an der Kür arbeitete.

      Lina
      Relativ gut gelaunt zeichnete ich noch weiter an dem Entwurf für Niklas Tattoo. Es war angenehm in der Sonne und vor allem, was ich so langsam auch wieder trocken. In etwas Entfernung nah, ich Schritte wahr und blickte auf. Jace und Alec gingen über den Hof. Irgendwie sah Jace aus als hätte er nicht sonderlich gut geschlafen. Bisher hatte ich verdrängt was gestern zwischen mir und Jace passiert war, doch jetzt Tat er mir wieder ein wenig leid. Bei den Aktionen, die er gebracht hatte, hätte ich niemals gedacht das ich ihm so wichtig war.
      Einen Moment lang wollte ich die Zeit zurückdrehen und den gestrigen Abend ungeschehen machen, bis mir mein Gehirn wieder sagte, dass es besser so war. Lieber die harte Wahrheit als sich ein Konstrukt aus Versprechungen aufzubauen, die eh nie in Erfüllung gehen werden.
      Seufzend legte ich den Stift beiseite, die Lust am Zeichnen war mir vergangen. Jetzt brauchte ich irgendeine andere Ablenkung, am besten eine Vierbeinige.
      Kaum hatte ich den Gedanken fertig gedacht, tauchte die kleine graue Katze auf die seit ein paar Monaten immer mal wieder hier auftauchte. Anklagend setzte sie sich vor mich ins Gras und maunzte mich an.
      “Du hast bestimmt Hunger, oder?”, fragte ich die magere Katze. Seit ich die kleine Entdeckt hatte, stand immer eine Dose Futter in der Küche. Also sammelte ich mein Zeug an und stand auf. Maunzend strich mir die Katze um die Füße und ich musste mir Mühe geben nicht über sie drüber zu fallen, während ich ins Haus lief. Drinnen legte ich mein Zeichenkram auf den Tisch und nahm eine kleine Schüssel aus dem Schrank. Erwartungsvoll sprang die Katze auf die Anrichte und beobachte, wie ich das Futter in den Napf gab.
      “Bitte schön, kleine”, sagte ich und stellte die Schüssel vor die Katze. Misstrauisch schnupperte sie an dem Inhalt, bevor sie zögerlich begann zu fressen.
      Ziemlich schnell hatte sie alles aufgefressen. Sanft strich ich der Katze über ihr weiches Fell, bevor ich die leere Schüssel wegräumte.
      “So, jetzt musst du aber wieder raus hier, die anderen haben dich nicht gern im Haus”, sprach ich mit der kleinen Katze und hob sie von der Theke. Statt einfach in meinen Armen zu bleiben, wühlte sie sich raus und kletterte auf meine Schultern.
      Mit der Katze auf der Schulter verließ ich die Küche wieder und begab mich nach draußen.

      Alec
      Mit viel Mühe und Einfühlungsvermögen hatte ich Jace endlich dazu bekommen aus seinem Zimmer zu kommen. Er hatte einfach die halbe Nacht in seinem Bett gelegen und bewegungslos die Decke angestarrt. Zum Frühstücken hatte ich ihn auch nur bekommen, weil ich es ihm auf Zimmer gebracht habe. Unglaublich so fertig hatte ich meinem besten Freund tatsächlich noch nie erlebt.
      “Und du möchtest immer noch nicht sprechen?”, fragte ich ihn während ich meine braune Stute trenste. Wortlos führte Jace seine Scheckstute zur Aufstiegshilfe.
      “Dann halt nicht”, sagte ich zu mir selbst und folgte ihm nach draußen. Jace stieg bereits auf und machte sich nicht mal die Mühe auf mich zu warten. Schnell stieg ich auf und ließ Keks neben Jace Stute traben. Wenn er nicht reden möchte, werde ich ihn so lange nerven, bis er es doch tun würde.
      Eine ganze Weile ritten wir schweigend nebeneinanderher, bis Jace auf einmal seine Stute auf einer kleinen Sonnenbeschienen Lichtung anhielt. Auch ich hielt meine Stute an und warte einfach was weiter passieren würde.
      “Alec…”, begann er nach einer Weile mit rauer Stimme. “... ich glaube, ich habe mich noch nie so… So leer gefühlt”, setzte er fort und starrte in den Wald vor uns. Ich sagte erst einmal nichts, sondern hörte ihm nur zu.
      “Ich dachte wirklich sie sei die eine”, erzählte er weiter und ich schwieg noch einen Moment, um ihm den Raum zu lassen, noch mehr zu sagen. Außerdem kamen nun auch in mir alte Gefühle hoch. Damals, noch bevor ich mich geoutet hatte, war ich in Jace verliebt gewesen, hatte es ihm allerdings nicht gesagt.
      “Weißt du Jace, manchmal hat das Schicksal andere Dinge für Menschen vorgesehen, die uns sehr am Herzen liegen. Dann muss man selbst stark sein und die Menschen ziehen lassen, auch wenn es noch so sehr schmerzt”, sagte ich mitfühlend. Ich konnte Jace Gefühle nur zu gut nachvollziehen, aber gleichzeitig wusste ich auch, dass es für mich damals gut gewesen war, Jace loszulassen. Wäre ich ewig dem unmöglichen nachgejagt hätte ich niemals Magnus kennengelernt und wäre vermutlich auch nicht geoutet.
      “Irgendwann wird auch dein großer Tag kommen”, fügte ich noch aufmunternd hinzu.
      Jace sah mich nur mit einem Blick an, in dem so viele Gefühle lagen, wie ich es bei Jace noch nie erlebt hatte.
      “Soll ich wieder meine Klappe halten?”, fragte ich. Jace antworte damit, dass er sein Pferd wieder antrieb, und ich folgte ihm still.

      Vriska
      Die Wärme wurde immer unerträglicher, weswegen ich den Entschluss fasste mich im Shirt an den Tisch im Wohnzimmer zu setzten. Immer wieder blickte ich verzweifelt auf meine Uhr, auf der die Zeit nicht verging. Vor mir langen die Unterlagen über die Führung eines landwirtschaftlichen Betriebs und ich konnte nicht von mir behaupten, wirklich motiviert zu sein. So blätterte ich also in den Seiten der zusammengehefteten Blätter hin und her, in der Hoffnung mir etwas zu merken. Doch die Worte schwirrten nur vor meinen Augen, ohne dass etwas davon verstand. Das lag jedoch nicht an den Unterlagen an sich, sondern meiner Lustlosigkeit. So beschloss ich es, fürs Erste sein zulassen. Unmotiviert schmiss ich mich mit dem Kopf voran in das frisch bezogene Bett und schrie ins Kissen, bis ich Schritte hinter mir vernahm. Panisch drehte ich mich um. Ju stand im Raum, betrachtete die Unterlagen. Mit seinen großen Augen blickte er mich an.
      “Klarar du dig? (Kommst du klar?”, fragte er mit einem ironischen Unterton.
      “Jovisst … (Ja, natürlich)”, murmelte ich leise und drehte mich zurück ins Kissen. Wortlos setzte er sich zu mir und legte seine Hand auf meinen Rücken. Schmerzerfüllt drehte ich mich wieder um.
      “Was willst du denn?”, fragte ich ihn gestresst.
      “Jetzt entspann dich doch mal. Ich wollte nur gucken, ob alles okay ist, seit ein paar Tagen bist du so komisch.”, antwortete Ju und wirkte besorgt.
      “Ach, kennen wir uns schon so lange, dass du das beurteilen kannst?”, regte ich mich auf. In mir stieg grundlos die Wut auf.
      “Es nervt mich, dass du immer so schlechte Laune hast, es an mir auslässt, obwohl ich nicht Ansatzweise für deine Unzufriedenheit kann. Wenn’s dir passt, kannst du dich gern wieder melden.”, sagte er nun deutlich angespannt und verschwand wieder. In mir zog sich alles zusammen und ich schrie wieder ins Kissen. Warum bin ich so? Kann ich mich nicht normal verhalten wie alle anderen? Ich stellte fest, dass Kanada noch immer um mich herum war und ich nicht einfach in Wald zu meinem Hochstand gehen konnte. Vermutlich würde es hier auch so etwas geben, doch mit hoher Wahrscheinlichkeit würde ich nie wieder zurückfinden. Mein Handy half dabei auch nicht. So kramte ich wieder nach meinem Pulli, zog die Kapuze über den Kopf und lief raus zur Weide zu meinem Hengst. Auf dem Weg sah ich Linh bei Ju sitzen. Genervt wendete ich den Kopf wieder nach vorn und blickte zu Boden. Diesmal achtete ich mehr auf den Untergrund, um nicht erneut zu stürzen. Glymur graste fröhlich mit seiner Decke und hatte in dem Moment rein optisch einige Übereinstimmungen mit mir.

      Lina
      “Und was machen wir zwei jetzt?”, fragte ich die kleine Katze. Natürlich bekam ich keine Antwort.
      “Na gut, wenn das so ist, müssen wir wohl mal schauen, ob uns was über den Weg läuft”, meinte ich zu der Katze und begann über den Hof zu schlendern. Irgendwie war nichts los auf dem Hof. Auf einmal sprang mein kleiner Passagier von meiner Schulter und lief zielstrebig auf die Reithalle zu und verschwand aus meinem Blickfeld.
      “Na, wo willst du denn auf einmal hin”, murmelte ich und folgte der Katze. Samu ritt gerade Lifesaver. Die kleine Katze ließ sich gerade auf der Bande nieder und ich gesellte mich dazu, was dazu führte, dass der Schimmelhengst seine Konzentration verlor und ausfiel.
      “Na, wen hast du denn da mitgebracht”, fragte nun Samu, der seinen Hengst zu uns rüber trotten ließ.
      “Na sieht man doch, eine Katze. Die kleine taucht immer mal wieder hier auf”, erklärt ich und beobachtete Lifesaver wie er neugierig die Katze beäugte. Vorsichtig streckte Lifey die Nase nach dem grauen Fellbündel aus. Die Katze schien recht wenig an dem Pferd interessiert, denn sie schmiegte sich lieber an mich und begann zufrieden zu schnurren.
      “Scheint ganz so als fände dein Pferd die kleine deutlich interessanter als sie ihn”, sagte ich lachend zu Samu, denn der Schimmel beschnupperte neugierig den zuckenden Schwanz der Katze.
      “Sieht ganz so aus” erwiderte Samu lachend. “Aber eigentlich wollte ich heute reiten und nicht hier herumstehen”, fügte er dann noch hinzu und versuchte seinen Hengst wieder in Bewegung zu setzen, der die Katze allerdings deutlich spannender fand
      “Na, wenn der Herr nicht gestört werden möchte, gehen wir dann wohl”, erwiderte ich und hob die Katze von der Bande, um sie nach draußen zu tragen. Draußen sprang sie auf den Boden und verschwand hinter der Halle.
      Gut, ich hatte bis jetzt auch schon genug Zeit vertrödelt, ich sollte nun wirklich Nathalie holen. Kurz darauf stand ich mit der Scheckstute am Anbinder und putzte sie. Für heute hatte ich mir vorgenommen zu testen wie die Stute mit festen Hindernissen und Wasser zurechtkommen würde, da sie dabei ohnehin wieder dreckig werden wird, beschränkte ich das Putzen auf die notwendigen Stellen. Somit hatte ich die Stute recht schnell gesattelt und war bereit zum Losreiten. Doch halt, während ich an den Schutz meines Pferdes gedacht hatte, hatte ich meinen fast vergessen.
      “Warte süße”, sagte ich zu Nathalie und parkte sie vor der Sattelkammer, um Weste und Helm zu holen. Als ich wieder auf die Stallgasse trat, musste ich leider feststellen, dass Nathalie nicht brav gewartet hatte, sondern geradewegs auf der Stallgasse herumspazierte.
      “Heute hast du es aber eilig”, rief ich meinem Pferd hinterher. Die Stute dachte nicht daran mich zu beachten, sondern spazierte lieber in die geöffnete Box neben ihr, um den Futtertrog auszukundschaften.
      “Na, erst die Arbeit”, sagte ich zu der Stute, als ich sie in der Box einsammelte und zum Aufsteigeblock führte. Immerhin blieb die Stute bei Aufsteigen artig stehen. Zum Aufwärmen beschloss ich erst einmal eine kurze Runde, um den Hof zu drehen und im flotten Schritt lief die Stute los.

      Vriska
      Während ich jeden Biss ins Gras meines Hengstes betrachtete, kam mir eine Idee für einige Stunden nicht von mir zu weisen und weiter das Gespött vom Hof zu sein. In der Hütte hatte ich in meiner Tasche noch Stuff übrig von Ambrose. Auf dem Weg dorthin meldete sich mein Schrittzähler, der sich darüber freute, dass ich das heutige Ziel erreicht hatte. Genervt entfernte ich die Meldung. Länger als ich dachte, kramte ich in meiner Tasche, bis ich fündig wurde. “Komm’ Vriska”, sagte ich zu mir selbst und baute mir Tütchen, nahm meine Schachtel und Feuerzeug nach draußen. Direkt auf dem Hof wollte ich niemanden belästigen, lief also durch den großen Toreingang weg. Ein prüfender Blick verriet mir, dass ich allein war und zündete ihn an. Entspannt setzte ich mich ins Gras und rauchte die viel zu große Tüte auf. Die Zeit schien an mir vorbeirennen und lehnte mich nach hinten ins Grüne. Wenige kleine Wolken huschten am Himmel vorbei und ich spürte einen Windzug in meinen Pulli ziehen. Ich merkte, dass sie Hitze immer unerträglicher wurde, so zog ich das zu große schwarze Ding aus und legte mich zurück. Vielleicht sollte ich doch mit Lina drüber sprechen, überlegte ich. Doch auch in diesem Zustand fand ich es keine gute Idee. Stattdessen griff ich nach meinem Handy und suchte nach Jenni als Erstes auf Instagram. Bevor ich mich bei ihr meldete, musste ich wissen, was sie überhaupt machte. Den Vorteil hatte meine Mädchen schon immer, sie posten jeden Nonsens. Natürlich tat ich das damals auch. So entdeckte ich, dass auf meinem Profil noch mehr Bilder von damals waren, als ich dachte. Kurz musste ich darüber nachdenken, ob ich das noch bin. Ja. Das bin ich noch. Schnell kam ich auf den Beschluss, dass diese Fahrt viele Dinge von mir wieder hervorbrachte, die ich in Deutschland innerhalb weniger Wochen ablegen konnte. Nun festigte sich das alles wieder. Jenni schien zu Hause zu sein, natürlich. Es müsste in England 21 Uhr sein. Ich fand auch heraus, dass sie noch immer mit den anderen um die Häuser zog. In meinen Nachrichten suchte ich nach ihr und schrieb: “Hej Jenni. Es tut mir leid, dass ich mich nie gemeldet hatte, seitdem ich nicht mehr zu Hause bin. Seit dem Vorfall bei meinem Vater musste ich viel verarbeiten und war nicht bereit dazu mich bei alten Freunden zu melden. Falls du Zeit hast, ich brauche deine Hilfe. Dringend. In Liebe, Vriska”. Dann steckte ich mein Handy weg, stand auf und lief wieder zum Hof. Nach dem Durchqueren des großen Tors vibrierte mein Telefon bereits. Zittern nahm ich es aus der Hosentasche. Ich las: “Hey Vriska. Du weißt doch, ich bin immer da, wenn du mich brauchst. Freud mich von dir zu hören, auch wenn es nach einem unschönen Anlass klingt.” In meinem Kopf drehte es sich. Jeder Schritt, den ich lief, fühlte sich an, als würde ich schweben. Das Zeug kickt. So musste ich erst einmal stehen bleiben im Schatten, um ihr Antworten zu können. “Ich habe mit einem Typen geschlafen. Das erste Mal. Und es ist der zukünftige Freund von einer neuen Freundin.”, versuchte ich mich kurzzufassen. Im Kopf flogen wieder die Momente der letzten Nacht herum und ich spürte ein Kribbeln in meinem Bauch. Es fiel mir schwer daran zu glauben, was passierte. “Klingt doch nach keinem großen Drama, klar ist nicht cool von dir, aber es gehören immer Zwei dazu und solang es noch nichts Ernstes mit den Beiden ist, mach dir nicht weiter Gedanken. Irgendwann kannst du es ihr erzählen, aber auf keinen Fall jetzt. Das geht dich nichts an. Aber ich muss dann auch ins Bett. Lass uns morgen doch mal morgen telefonieren”, hatte sie schon geantwortet und ich hielt mich kurz mit “Okay”, bevor ich es wieder in meine Tasche steckte. Jenni fand immer die richtigen Worte, die jemand hören wollte. Zufriedener lief ich weiter und sah Samu einen Schimmelhengst zum Stall führen. Da ich immer noch den Schmerz im ganzen Körper hatte, gab ich mein Bestes in dem Zustand zu ihm zu laufen. Mein Mitteilungsbedürfnis war noch immer groß, so suchte ich noch Rat bei ihm. Zumindest versuchte ich es. Den Beiden nachzukommen stellte sich eine große Schwierigkeit heraus.

      Samu
      Nach der kurzen Unterbrechung von Lina und der Katze, hatte Lifey noch hervorragend mitgearbeitet, sodass ich das Training relativ bald beendete. Zufrieden sabbernd lief er neben mir her. Auf dem Putzplatz nahm ich ihm die Trense ab und erst durch den aufmerksamen Blick des Schimmels die Stallgasse hinunter bemerkte ich Vriska, die sich näherte.
      “Kann ich dir irgendwie helfen?”, fragte ich die junge Frau hilfsbereit.
      Es dauerte einen Moment, bis sie antwortete: “Weiß auch nicht so richtig. Irgendwie zerfrisst es mich von innen.”
      Irgendetwas schien ihr auf dem Herzen zu liegen.
      “Möchtest du darüber reden?”, fragte ich freundlich, während ich meinem Hengst das Halfter überstreifte und ihn anband.
      “Ich habe was getan, worauf ich nicht stolz bin, aber ich bereue es nicht, empfinde es nicht als Fehler. Es war nur falsch und nicht nett gegenüber Anderen.”, murmelte sie, ohne den Blickkontakt zu suchen, stattdessen guckte sie zum Boden.
      Sie antworte überaus rätselhaft, weshalb es gar nicht so einfach ist eine Antwort auf ihre Frage zu finden. Doch es war offensichtlich das, was auch immer es ist, ihr das ganz schön zu schaffen macht.
      “Wer sagt denn, dass es falsch ist? Nur weil etwas nicht nett ist, muss es nicht gleich falsch sein”, antworte ich ein wenig nachdenklich, während ich Lifesaver absattelte.
      “Weil ich damit die Gefühle von anderen verletzt habe oder noch könnte. Das ist doof, aber ich weiß auch nicht. Mir hat’s Spaß gemacht und ich würde es jederzeit wieder tun.”, erklärte sie.
      “Schwierig… Die Frage ist die, ob dir deine oder die Gefühle der anderen wichtiger sind und bei der Entscheidung kann dir eigentlich nur dein Gewissen helfen”. Ihre Lage schien nicht ganz einfach zu sein und ich würde ihr gerne hilfreicher Ratschläge geben, doch sobald es um die Gefühle von außenstehenden geht, muss jeder persönlich abwägen.
      “Okay … Danke für deine Zeit. Ich geh’ dann lieber”, verabschiedete Vriska sich und schien nicht ganz anwesend zu sein.
      “Kein Problem, ich helfe gerne, wo ich helfen kann”, sagte ich noch, während Vriska sich schon entfernte. Ich fühlte mich leicht unwohl, dass ich ihr nicht wirklich helfen konnte, doch bei der Sache kann sie sich leider nur selbst helfen.
      “Na, komm kleiner, dann bring ich dich mal auf die Koppel”, sagte ich seufzend zu meinem Pferd und löste die Anbinder von seinem Halfter.

      Niklas
      Zusammen mit Ju erarbeiteten wir die Kür weiter, bis er nach einem Blick auf sein Handy, ohne etwas zu sagen das Zimmer verließ. Versunken über meinem Plan für Humbi, verblieb ich im Zimmer, bis ich seltsame Geräusche wahrnahm. Vriska irrte Gedanken verloren umher und führte Selbstgespräche.
      “Kann man dir helfen?”, fragte ich höflich und lehnte mich aus dem Fenster des Zimmers mit den Unterarmen gestützt auf dem Fensterbrett.
      “Ich habe Hunger”, flüsterte Vriska und kam näher.
      “Dann komm’ rein, wir haben noch was”, bat ich sie rein und half ihr durchs Fenster. Ungeschickt blieb Vriska mit ihrem Fuß hängen, stolperte und fiel geradewegs in meine Arme.
      “Nog? Du bist heute stürmischer als sonst … obwohl, wenn an letzte Nacht denke”, begann ich.
      “Lass mich los”, nörgelte Vriska und blickte hoch zu mir. Ihre Augen waren feuerrot, was viel darüber aussagte, wieso sie so drauf war. Ich ließ sie los und ging zum Kühlschrank, um ihr das Mittagessen aufzuwärmen.
      “Nee, lass das Schnitzel darauf”, meckerte sie, als ich begann zu sortieren. Ohne zu antworten, legte ich alles zurück auf den Teller und erwärmte alles in der Mikrowelle. Konzentriert blickte sie zu dem Essen, das sich drehte. Das Piepen des Gerätes erschreckte sie auf. Freundlicherweise holte ich den Teller aus der Mikrowelle und stellte ihn auf den Tisch. Dann setzte ich mich dazu. Genüsslich begann sie zu Essen und ich scrollte mich durch endlose Bilder auf meiner Timeline. Immer wieder bekam ich die Benachrichtigung über neue Likes und auch Follower. Es schien, als würden die Leute nie schlafen. Vermutlich wird die Zeitverschiebung auch sein Teil dazu betragen.
      “Wie schaffst du das eigentlich?”, unterbrach Vriska die Ruhe.
      “Mhm?”, guckte ich von meinem Telefon auf und legte es Beiseite.
      “Du bist so … normal. Als wäre gestern nichts passiert”, murmelte sie vor sich hin und schob den leeren Teller von sich. Dann sprach sie weiter: “Du gibst mir etwas zum Essen, sitzt hier einfach so. Als hätte nichts eine Bedeutung.” In meinem Kopf spielten sich wieder die Szenen vom Abend ab. Es war nicht das erste Mal heute, natürlich dachte ich daran und fühlte mich schlecht dabei, dass sie behauptet, dass es mir nichts bedeuten würde. Als hätte nichts eine Bedeutung für mich.
      “Das stimmt so nicht”, begann ich mich zu verteidigen und versuchte sie etwas aufzumuntern: “Wir hatten einen schwachen Moment, wir brauchten einander. Und jetzt geht es weiter, wie vorher. Es ist alles cool.”
      Ihre Blicke sagten alles. Für sie konnte es nicht einfach weitergehen wie immer. Am liebsten hätte ich mich selbst geohrfeigt für diese Worte, denn damit traf ich einen Nerv bei ihr. Einen, der offensichtlich gut geschützt wurde von einer Mauer aus Erinnerungen. Tränen liefen ihre Wangen herunter.
      „Kann ich dir jetzt irgendwie helfen? Meine Wortwahl war …“, ich pausierte, um das richtige Wort zu finden. So merkte ich, dass es nicht nur Buchstaben aufgereiht an anderen Buchstaben. Sie bedeuten mehr und viel mehr. „klumpig“ fiel es mir nur auf Schwedisch ein. Das zauberte ihr ein Lächeln auf die Lippen. „Unbeholfen? Ungeschickt?“, half Vriska mir. Ich nickte zustimmend.
      „Und nein, du kannst mir nicht helfen. Alles was ich nun sagen würde, wären Wünsche und keine wirkliche Hilfe“, fügte sie noch hinzu. Ich bemerkte ihre Blicke. Es waren die von letzter Nacht. In mir kribbelte es und mein Körper schien sich auf mehr vorzubereiten. Kurz schloss ich die Augen, denn es sollte nicht wahr sein. Tief atmete ich durch, eh ich wieder die Augen öffnete.
      „Das geht Vriska. Auf keinen Fall“, flüsterte ich.
      „Was geht auf keinen Fall?“, wiederholte Ju interessiert meine Worte, als er in das Zimmer hereinkam.
      „, Dass ich mich mal auf Humbi setze, ich wollte sie so gern mal näher kennenlernen aber weder sie noch ich sind schon so weit“, log sie fast fröhlich. Ihre Augen waren noch immer rot und auch ihre Wagen waren verschmiert mit schwarzer Farbe ihrer Augen. Es schien jedoch schon etwas länger so auszusehen.
      „Ach Mensch. Ich hab’s auch schon versucht“, stieg er mit ein und setzte sich dazu. Ihm fiel auf das etwas anderes war. Doch er fragte nicht.

      Lina
      Auf dem Weg zum Geländeplatz hatte ich Jace und Alec am Waldrand entdeckt, was meiner inzwischen doch recht guten Laune einen kleinen Dämpfer versetzte. Die beiden waren zwar zu weit weg, als dass ich eine Laune oder Ähnliches hätte deuten können, dennoch sagte mir mein Bauchgefühl, das Jace das ganz nicht so gut verkraftete wie Alec behauptete und mein schlechtes Gewissen meldete sich wieder. War es denn wirklich das richtige gewesen es ihm so direkt zusagen? Hätte ich es überhaupt sagen sollen? Zu diesen Zweifeln gesellte sich nun auch noch der Gedanke an Samus seltsames Verhalten vorhin im Haus. Normalerweise hätte er mir einen stundenlangen Vortrag gehalten, warum man nicht ohne Handschuhe longiert, dass ich meine Pferde gefälligst regelmäßig Bewegen soll und dass es reichlich dämlich ist mit einem unausgelasteten Pferd gleich auf den Platz gehen zu wollen. Doch, das hatte er nicht getan, aber in der Halle war er dann wieder so normal. Wie schaffen das alle immer so normal zu bleiben? Wobei was heißt, normal… Was ist denn normal überhaupt?
      Mein Gedanken wurde abrupt beendet, als Nathalie fast über ihre eigenen Füße fiel und ein wenig unsanft mit der Nase bremste. So viel zum Thema auf sein Pferd konzentrieren also. Scheinbar ist heute nicht der Tag, wo ich einem Pferd gegenübertreten sollte. Als Nathy sich wieder aufgerappelt hatte, stieg ich ab, um mir die Knie der Stute anzusehen, auf die sie gefallen war. Zum Glück war, außer ein paar Grasflecken dort nichts zu entdecken.
      Jetzt stellte sich nur die Farge wie ich wieder auf mein Pferd kommen sollte. Nathalie war mit ihren 170 für einen Zwerg wie mich ganz schön riesig und natürlich hatten wir keine Aufstiegshilfe auf dem Geländeplatz, da wir hier für gewöhnlich nicht zu Fuß unterwegs sind.
      “Vielleicht sollten wir einfach umkehren”, sagte ich ratlos zu meiner Stute. Diese schüttelte sich nur und sah nicht aus als wäre sie bereit mir zurück zum Hof zu folgen.
      “Na gut, du hast ja recht, du musst dich ja schließlich bewegen”. Einen Moment lang stand ich einfach nur dämlich in der Gegend herum.
      Freundlich stupste die Scheckstute mich an und erst da fiel mir auf, dass man Hindernisse wie Baumstämme auch als Aufstiegshilfe nutzen konnte.
      “Mensch Nathalie, ich glaube ich bin heute einfach nur dämlich”, sagte und schüttelte den Kopf über mich selbst. Mit der zugegebenermaßen recht späten Erkenntnis führte ich die Stute also zu einem der Baustämme, die auf dem Boden lagen und parkte sie dort so, dass ich Aufsteigen konnte. Natürlich kam jetzt Jayden um die Ecke, scheinbar nicht auf dem Weg zum Geländetraining, denn er saß ohne Sattel auf seinem Schimmel.
      “Vom Pferd gefallen?”, rief er mir belustigt zu.
      “Nein”, motze ich ihn an. “Bist du eigentlich nur hier, um mir auf die Nerven zu gehen?”
      “Also eigentlich, wollte ich dir nur behilflich sein, aber du scheinst ja wunderbar allein zurechtzukommen”, antwortete er und drehte seinen Hengst wieder um.
      Während Jayden wieder verschwand, kletterte ich alles andere als elegant auf mein Pferd, da ich die Höhe des Baumstamms wohl ein wenig überschätzt habe.
      Zum locker werden begann ich nun Nathalie ein wenig über ein paar kleiner Hügel zu traben und anschließend das Ganze auch noch im Galopp. Die braun Weiße Stute arbeitet fleißig mir und galoppierte schön ruhig über die großen Flächen und auch die Wechsel sprang sie schön sauber.
      Als erstes Element wollte ich eine kleine Stufe mit der Stute testen. Dafür ritt ich erst einmal im Trab die Stufe hinunter. Die ersten Male fand die Stute es noch ein wenig gruselig und machte einen riesigen Satz, statt sich einfach fallen zu lassen, doch das legte sich recht schnell, sodass wir das Ganze auch recht schnell andersherum probierten.
      Nach der Stufe nahm ich ein paar kleine Sprünge im leichten Galopp die Nathalie, dank ihrer Springerfahrung problemlos meisterte. Natürlich schaute sie hier und da mal ein wenig komisch, doch sie sprang immer zuverlässig. Neben den Stufen und kleinen Hindernissen machte ich sie auch noch mit Wällen, kleinen Gräben und Untergrundwechseln vertraut.
      Wie ich es von der Stute kannte, arbeitete, sie steht bemüht mit und ließ sich auch nicht auf der Konzentration bringen. Jetzt stand also nur noch der Endgegner auf dem Plan. Das Wasser. Im Schritt ritt ich an das Wasserloch ran und ließ sie das ganze erst einmal in Ruhe beäugen. Es dauerte nicht lange, das steckte die Stute ihre Nase hinein und begann erst einmal zu trinken.
      “Prima”, lobte ich die Stute als sie dann auch von ganz allein die ersten Schritte in das nass wagte. Einen Moment lang ließ ich die Stute noch das Wasser allein erkunden bevor ich begann, erst im Schritt und anschließend auch im Trab und Galopp ein wenig durch das Wasser zu reiten. Offensichtlich machte Nathalie das Wasser sehr viel Spaß, denn als ich ca. 20 Minuten später unser Training beendete, hatte das Pferd und ich ein stylishes neues Punktemuster.

      Vriska
      Schneller als mir lieb war, ließ die Wirkung nach. Es fühlte sich an, würde mir jemand den Boden unter den Füßen wegziehen. Erschöpft stellte ich den Teller weg und wollte mich auf den Rückweg zum Zimmer machen, um weiter zu büffeln. Doch mein Plan ging nicht auf, den Niklas hielt mich auf.
      “Wir können für eine praktische Prüfung mit Humbi arbeiten, dann ist es wie reiten.”, schlug er vor. In der Tür drehte ich mich um, nickte und wir verabredeten uns bei ihm vor dem Zimmer. In mir machte mein Herz Luftsprünge und aufgeregt, zog ich mir meine Reithose an und ein langärmliges dünnes Shirt drüber.
      “Ich bin so weit”, sagte ich, als wieder am Zimmer von ihm stand.
      “Denkst du nicht, dass Humbi sollte sich erst mal an das alles gewöhnen?”, merkt Ju skeptisch an.
      “Ach, sie kann sich ruhig etwas mehr bewegen. Aus Informationen des Züchters weiß ich, dass sie täglich zwei Stunden trainiert wurde, so konnte die Bodenarbeit kaum etwas verschlimmern oder verbessern.”, verteidigte Niklas die Idee.
      Zusammen liefen wir zur Weide, auf der Northumbria genüsslich graste. Sie freute sich genauso sehr wie ich ihn zu sehen und kam zur Begrüßung an den Zaun. Mein Blick schweifte immer wieder zu Niklas, der konzentriert wirkte. Als er es bemerkte, drehte ich mich schnell zu seiner Stute.
      “Nun, dann fangen wir direkt hier an. Welche Verhaltensweise zeigt Humbi in Bezug auf ihre Umwelt? Was lässt sich dabei für die nachfolgende Arbeit ableiten?”, fragte er mich und setzte sich auf den Zaun. Neugierig stupste sein Pferd ihn in die Seite. Ich ging einige Schritte zurück, um das Pferd besser im Auge zu haben. Die Wärme der Sommer erhitzte mein dunkles Oberteil, ein wenig Schweiß lief meinem Rücken herunter.
      “Auf den Blick wirkt Humbi gelassen und aufmerksam. Doch ihr schlagender Schweif und den Rückzug zu dir zeigt, dass sie kein Vertrauen zum Menschen generell hat und nervös ist. Ihr Ohrenspiel ist zurückhaltend und sie hat die Umwelt ständig im Auge. Bei der Arbeit mit ihr sollte man immer darauf gefasst sein, dass ihr Verhalten umspringt oder die Signale anders deutet. Grundsätzlich vermute ich, dass Humbi motiviert ist und beim Vertrauen sich auf den Menschen verlässt.”, versuchte ich die Stute zu analysieren. Niklas sprang vom Zaun und Humbi ging einige Schritte mit angelegten Ohren zurück.
      “Ist doch schon mal ein Anfang. Dann hol sie mal raus und wir gehen auf den Platz”, erklärte er mir und reichte mir den Strick des Pferdes. Vorsichtig betrat ich die Weide. Die Stute stellte sich vor mir und hob den Kopf. Sie wirkte verunsichert und wollte mich versuchte mich zu verscheuchen. Freundlich streckte ich meine Hand vor ihren Kopf. Dieser senkte sich und mit ihren großen Nüstern beschnuppert sie mich. Ihre Körperhaltung verändert sich und macht mir den Weg frei. Einige Schritte ging ich auf sie zu und befestigte den Stick am Halfter. Ich streiche mit meiner Hand über den Hals der Stute, die deutlich größer war. Niklas hielt mir das Tor auf und zusammen verließen wir die Weide. Der Weg zum Stall verlief ohne Vorkommnisse und Humbi merkte, dass ich ihr nichts Böses wollte. So senkte sie immer, wenn nötig den Kopf, dass ich die Möglichkeit hatte sie vollständig zu Putzen. Bei dem Rücken half Niklas, da ich nicht viel sehen von diesem sehen konnte. Ich genoss den Moment der Zweisamkeit und wünschte, die Zeit würde stillstehen. Auch Humbria war sehr gelassen und döste in der Mittagssonne.

      Samu
      Nachdem ich den jungen Schimmelhengst auf die Koppel gebracht hatte, war nun der nächste Kandidat dran. Dieser wartete auch schon am Koppelzaun.
      Neugierig hatte Elf Dancer mich schon beobachtet, wie ich seinen Kumpel zurückbrachte.
      Wie immer ließ der braune Hengst sich brav einsammeln und folgte mir zum Putzplatz.
      Am Stall musste ich leider feststellen, dass mein Lieblingsplatz leider schon besetzt war.
      Niklas und Vriska, standen dort mit der neuen Stute, die nun neugierig den Kopf hob, als sie mein Pferd und mich bemerkte. Neugierig wie Elf nun mal war, blieb er natürlich stehen, um sich die Stute näher anzuschauen.
      “Hübsches Pferd hast du da”, sagte ich an Niklas gerichtet, während ich auch ein Blick auf die Stute warf.
      “Das weiß sie zu schätzen”, scherzte er und legte die Bürste zur Seite. Vriska wirkte etwas teilnahmslos da und verschwand, um das Kappzaum zu holen, dass Jayden ihnen zur Verfügung gestellt hatte.
      “Ich glaube bei dir weiß jedes Pferd zu schätzen, was es hat”. Auch wenn ich ihm immer noch ein wenig misstrauisch gegenüber war, das musste ich ihm dennoch zugestehen. Mit Pferden konnte er wirklich gut. Dancer begann nun am Strick zu ziehen und mit den Hufen zu scharen, weil er unbedingt näher an die Stute wollte.
      “Ist es ok für dich, wenn er mal schnuppert?”, fragte ich Niklas freundlich als mein Hengst den Hals immer länger machte. Auch wenn ich mir nicht die Gedanken machte, dass Elf Blödsinn im Kopf hat, mag es doch nicht jeder, wenn Hengste ihren Stuten zu nahekommen, zumal ich ja auch nicht weiß, wie die braune Stute reagieren wird.
      “Klar, sofern er nicht den nächsten Moment nutzt, ein Fohlen zu zeugen, ist doch in Ordnung”, schmunzelte er und ging einige Schritte zur Seite.
      “Keine Sorge, der ist sehr wohlerzogen”, sagte ich und gab Elf den Raum, um sich der Stute zu nähern. Mit freundlich aufgestellten Ohren näherte er sich einige Schritte und schnupperte neugierig an der Stute. Kurz quietschte sie und trat mit dem Vorderbein nach ihm. Dancer trat daraufhin zwar ein paar Schritte zurück, ließ sich aber nicht beirren und wollte die Stute weiterhin kennenlernen. Sie schien allerdings anderer Meinung zu sein, wenn man ihre Ohren so sah.
      “Das scheint mir so als fände die Dame dich nicht so interessant, Ruskea”, sagte ich dann zu meinem Hengst und strich ihm über den Hals.
      “Ich glaube, wir gehen dann mal, der große soll sich schließlich noch ein wenig bewegen” fügte ich dann an Niklas gewandt hinzu und führte den braunen Hengst in die Stallgasse.

      Vriska
      “Alles klar, sie muss sich noch daran gewöhnen mit anderen Pferden Kontakt zu haben. Wir werden gleich auf den Platz gehen. Vriska möchte noch Unterstützung haben für ihre Abschlussprüfung im Longieren und ich kann auch noch meine Übungen fürs Training für den Schein wiederholen.”, hörte ich Niklas zu Samu sagen, während ich mich noch in der Sattelkammer versteckte.
      “Sie ist nicht das erste Pferd, welches so auf anderes Pferd reagiert, wir haben hier auch den ein oder andern Kandidaten, der das erst lernen musste. Naja, und der Dicke hier ist ihr vielleicht auch einfach zu aufdringlich”, kam von Samu eine freundliche Antwort.
      Ich hörte, dass er sein Hengst weiterführte und verließ die Kammer.
      „Na, hattest du dich verlaufen?“, konnte Niklas sich nicht verkneifen.
      „Ich wollte nicht …“, wollte ich mich rechtfertigen, doch er unterbrach meine Worte: „Versteh‘ schon. Jetzt mach‘ sie fertig für die Doppellonge.“
      So stellte ich mich vor das Pferd und löste den Haken des Halfters ab der Ganasche. Nervös richtete sie ihren Kopf auf. Unbeholfen blickte ich Niklas an, der mit verschränkten angelehnt an der Wand stand.
      “Vielleicht solltest du erst mal lernen, wie man ein Pferd abhalftert, besonders bei deiner Größe”, scherzte er und kam näher. Er verschloss das Halfter erneut und ging zur Seite. Fragend beobachtete ich was Niklas tat. Mir war nicht klar, wovon er sprach, doch stellte ich mich wieder zu ihr, hielt ihr ein Leckerchen hin und wiederholte es. Humbi hingegen nahm das Leckerli und streckte wieder den Hals samt Kopf nach oben, als wüsste sie ganz genau, dass ich da nicht herankommen würde.
      “Offenbar ist sie dir nicht nur in der Größe überlegen”, lachte er.
      “Was soll das denn heißen?”, protestierte ich und verschränkte eingeschnappt die Arme.
      “Stell dich mit deiner rechten Schulter an ihren Hals, sodass du jeder Zeit mit deinem rechten Arm unter sie hindurch zu der anderen Seite des Kopfes greifen kannst. Dann senkt Humbria automatisch den Kopf und du kannst ohne Probleme alles machen”, erklärte er mir mahnend. Wieder mal blickte nur unbeholfen zu ihm aber versuchte es direkt. Die Art der Stute war direkt verändert. Sie legte entspannt den Kopf auf meine Schulter, so konnte ich das Halfter öffnen und über ihren Hals ziehen. Dann nahm ich den Kappzaum und legte es ihr an. Mit meinen Fingern kontrollierte ich, wie es saß. Passt, dachte ich. Einwände von dem Oberlehrer kamen keine, so konnte ich fortfahren und ihr den Gurt umlegen. Da ich ungern ihn ihr über den Rücken schmeißen wollte, fragte ich Niklas nach Hilfe. Statt mir den Gurt abzunehmen und der Stute diesen draufzulegen, hob er mich hoch.
      Auf dem Platz stand die Sonne und so gut wie kein Schatten legte sich über den Sand. Ein Blick in den Himmel verriet mir, dass sich das auch so schnell nicht ändern würde. Niklas setzte sich auf den Zaun des Platzes und legte sein T-Shirt neben sich. Abgelenkt guckte ich ihn an und Humbi machte sich selbstständig. Neugierig lief sie los zurück zum Tor.
      “Statt mich zu bewundern, solltest du dich auf das Pferd konzentrieren. Sie geht gerade”, mahnte er und ich guckte mich um. Fröhlich graste sie am Rand. Mit ihrem Hinterhuf stand sie auf der Longe, so musste ich langsam vorgehen, damit sie sich erschreckte. Ich sprach Humbria an, damit sie hörte, dass ich kam. Mit gespitzten Ohren drehte sie sich zu mir und die Longe zog fest am Kappzaum. Ich hob ihr mein Bein hoch und befreite sie. Sie streckte aufgeregt den Kopf nach oben, aber folgte mich im Anschluss. Zunächst liefen wir gemeinsam einige Runden im Schritt über den Platz. Mehr als dachte, schwitzte ich zu Tode und würde gern mich meines Shirts entledigen, doch ich wollte nicht meinen Rücken zeigen oder einen Sonnenbrand bekommen. Gelassen folgte sie mir, so beschloss ich die Doppellonge vollständig zu befestigen.

      Lina
      Nathalie hatte ich inzwischen abgesattelt und auf die Weide gebracht. Ich war gerade dabei das Tor zu schließen, als mich eine Nachricht erreichte.
      “Mach bitte heute noch Carry und Injaki, ich komme heute nicht dazu”. Die Nachricht kam von Hazel, eigentlich hätte sie heute die Pferde vom Chef übernehmen sollen, da er irgendetwas Wichtiges zu erledigen hatte, doch schien bar hatte sie kein gutes Zeitmanagement. Grundsätzlich hätte ich auch nichts dagegen die beiden zu übernehmen, doch da gab es ein kleines Problem.
      “Du weißt aber schon das ich von Western keine Ahnung hab”, antwortete ich ihr.
      “Aber du weißt, wie ein Pferd funktioniert, also geh mit denen Ausreiten oder was weiß ich”, bekam ich als Antwort. Na toll, sieht so aus als hätte ich jetzt zwei Westernpferde an der Backe. “Ok” tippe ich seufzend in mein Handy. Na toll, da ist heute schon eh nicht mein Tag Pferde mäßig und dann soll ich mich auch noch um zwei kümmern, dessen Sprache ich nicht sprach, Danke Hazel. Dann werde ich wohl einen Ausritt unternehmen und hoffen wieder mit Pferd auf dem Hof anzukommen, denn die Führanlage hatte heute Morgen leider ihren Geist aufgegeben und Daniel, der sich sonst um so etwas kümmerte, war leider im Urlaub. Vielleicht würde ich irgendwen finden, der mich auf einem Ausritt begleiten möchte, nur die Frage war wer.
      Samu war sicherlich noch mit seinen eigenen Pferden beschäftigt, Jayden hatte ich noch nicht wieder gesehen, Hazel hatte mir die beiden ja erst abgedrückt und der Rest hatte sicherlich auch zu tun. Naja, vielleicht hatte ich ja Glück und würde trotzdem jemanden finden. So lief ich also zurück zum Hof in der Hoffnung irgendwen zu finden, der so aussah, als sei ihm langweilig.
      Schon von Weitem konnte ich erkennen, dass Niklas neue Stute auf dem Platz war. Doch mit ein wenig Verwunderung stellte ich fest, dass nicht er mit der Stute arbeitete, sondern Vriska. Niklas saß entspannt auf dem Zaun und sah dabei zu, ohne Shirt wohlgemerkt, was bei der Hitze durchaus nachvollziehbar war. Ich selbst hatte mein Shirt, nachdem ich von Nathalie abgestiegen war, zusammengeknotet, um wenigstens nicht ganz zu schmelzen.
      Wie ich Niklas da so sitzen sah, fiel mir wieder ein, dass es eventuell doch noch eine Möglichkeit geben könnte, wie ich die beiden Hengste nicht reiten musste.
      “Eigentlich war ich auf der Suche nach jemandem, der mit mir Ausreiten geht, aber du kennst dich nicht zufällig mit Führanlagen aus?”, fragte ich Niklas und stellte mich neben ihn an den Zaun. Natürlich entgingen mir auch diesmal nicht die Kratzer auf seinem Rücken, doch ich beschloss lieber nicht weiter nachzuforschen. Ich würde eh nur wieder zu hören bekommen, dass es hier sehr aggressive Stechmücken gibt.
      “Vriska. Wärst du so freundlich die Frage zu beantworten?”, scherzte er und wandte sich seinem Sprössling zu. Etwas verwunderte ich zu ihr.
      “Wartung, Pflege, Reinigung und Prüfung von Maschinen sowie Geräten, Betriebsanlagen und elektrischen Anlagen gehört mit zur Prüfung zum Pferdewirt”, antwortete sie sichtlich genervt.
      “Also ja, kann ich. Können wir uns gern nach dem Unterricht mal anschauen”, grinste Niklas mich an.
      “Gott sei Dank, du bewahrst mich gerade davor mich auf zwei wahnsinnige Pferde zu setzen. Ich hatte heute genug Wahnsinn für einen Tag”. Ein Pulsieren in meiner Handfläche bestätigte mich darin. Zumindest für den Rest der Woche würde ich wohl an meine Handschuhe denken.
      “Wieso was ist, den so wahnsinnig an denen?”, fragte er freundlich und blickte zu mir.
      “Naja, mein Chef steht scheinbar auf bekloppte Pferde. Injaki, ist noch harmlos. Er ist halt eine kleine Diva. Aber Carry wollte, glaub ich, eigentlich beim Rodeo anfangen. Er lässt sich nur sehr widerwillig auf neue Reiter ein. Aber das viel größere Problem an den beiden ist wohl nicht ihr Charakter, sondern die Tatsache, dass es Westernpferde sind”, erklärte ich Niklas ein wenig erleichtert mich vor allem nicht auf den Paint Horse Hengst einlassen zu müssen. Der Hengst war bekannt dafür, schon so manchen guten Reiter auf den Boden geschickt zu haben.
      “Das kann ich nachvollziehen, aber ein Westernsattel kann schon ziemlich bequem sein, zumindest für Mann”, erklärte er und ein breites Grinsen erhellte sein Gesicht.
      “Na, das glaub ich dir, aber zumindest ich möchte heute keine nähere Bekanntschaft mit dem Boden machen”, erklärte ich, während ich Vriska und Humbi beobachtet. “Das hat Hazel schon ganz clever gemacht mir die beiden Wildfänge aufzudrücken. Hätte sie mir Blue oder so hingestellt hätte ich mich eindeutig mehr gefreut”, fügte ich noch hinzu.
      “Vielleicht hat sie ja irgendwas im Schilde oder will dafür sorgen, dass du bleibst”, vermutete er.
      “Das wäre aber ein ziemlich fieser Plan, das zu erreichen, indem ich vom Pferd falle, da würden mir bessere Pläne einfallen. Sie sollte sich lieber freuen, dass sie die Reitschule übernehmen darf.”, sagte ich und begann Gleichzeit darüber nachzudenken, ob er recht haben könnte. Aber auf welchem Grund könnte Hazel den wollen, dass ich hierbleibe?
      “Manche Menschen tun alles, um an ihr Ziel zu kommen”, erklärte Niklas. In dem Moment blickte auch Vriska zu uns. “Du konzentrierst dich mal mehr auf Humbi. Versuche sie etwas mehr zu Biegen, sie fällt immer wieder auf die Vorderhand und die Handwechsel müssen sauberer werden. Bevor du sie das alles im Trab machen lässt, übe erst mal weiter im Schritt. Sie sagt dir dann schon, wenn du etwas richtig oder falsch machst”, tadelte er sie. Vriska antwortete nicht, sondern bremste die Stute zurück in den Schritt und fasste die Longe neu.
      “Mag ja sein, aber man kann erst mit mir reden, bevor man versucht mich umzubringen. Ist nicht so als würde es mir nicht schon schwer genug fallen, dass alles hier verlassen. Immerhin ist das hier so was wie meine zweite Heimat”, murmelte ich. Schon waren sie wieder da, die Zweifel, ob die Entscheidung richtig gewesen war oder vielleicht viel zu spontan. Unbewusst begann ich an meinen Finger zu spielen.
      “Ach Kleines, entspann dich. Wird schon alles werden”, versuchte Niklas mich nun aufzumuntern und strich mir mit seiner Hand über die Wange.
      Augenblicklich hörten meine Finger auf sich zu bewegen. Dafür bohrten sich meine Fingernägel nun tief in meine Haut. Das wird schon, ein Satz, den ich bereits so oft gehört hatte, dass ich ihn normalerweise keinerlei Bedeutung gab. Doch heute war es anders, heute wollte ich es zumindest Glauben. Das wird schon wiederholte ich in meinem Kopf. Es wird alles gut werden. Die Entscheidung ist kein Fehler. All diese Sätze wiederholte ich in meinem Kopf und tatsächlich funktionierte es. Die negativen Gedanken verloren an Bedeutung, rückten in den Hintergrund und meine Finger verloren an Kraft.
      “Das wird schon”, flüsterte ich mehr für mich selbst und ein schwaches Lächeln stahl sich auf meine Lippen, als ich zu Niklas hochsah. Alles wird gut werden, wenn ich mir nicht selbst im Weg stehe.
      “Lina, hör mir zu. Im Leben gibt es Veränderungen, die sowohl positiv als auch negativ ausfallen können. Aber man muss manches erst einmal probieren und nicht davor wegrennen. Dein oder unser neues Leben in Schweden kann vieles mit sich bringen. Du kannst dich weiter entwickeln, zu einem noch besseren Menschen”, erklärte Niklas mir. Offenbar hatte er mehr mitbekommen als ich dachte. In mir regten sich direkt Gefühle von Hoffnung, dennoch dauerte es noch ein paar Sekunden bis auch mein Gehirn ansatzweise davon überzeugt war.
      “Du hast recht, ich muss mich das Unbekannte einlassen”, antwortete ich und war gleichzeitig ein wenig von mir selbst überrascht. Auch damals, als ich mit Samu ausgewandert war, hatte ich Angst vor der Zukunft gehabt, aber damals hatte ich meine Vergangenheit mit Freude hinter mir gelassen und nicht weitergedacht als bis zum nächsten Tag. Doch das hier war etwas anderes. Das hier könnte der Anfang von einem neuen Ich würde gut sein, auch wenn es bedeutete alles was ich in den letzten zwei Jahren erlebt, hatte hinter mir zu lassen.
      “Ich denke…”, setzte ich zögerlich an “ich bin bereit für etwas neues”, fügte ich halbwegs überzeugt hinzu und auch die letzte Anspannung verließ meinen Körper.

      Vriska
      Als ich beobachte und teilweise mithörte, wie Lina und Niklas sich unterhielten, spürte ich den Schmerz in mir. Den Schmerz, den ich in der Stallgasse gelassen hatte und nun hatte er den Weg zurück zu mir gefunden. Das wirkte sich auch auf Humbi aus. Immer wieder legte sie die Ohren und biss drohend nach mir. Niklas war noch immer mit Lina beschäftigt, so konnte ich ihn nicht nach Rat fragen. Stattdessen holte ich sie mir in die Mitte und lief im Schritt einfach nur herum. Auf eine gewisse Art beruhigte Humbria mich, denn sie reagierte sensibel auf alles, was ich tat. So musste ich genau aufpassen, was ich dachte und fühlte. Die Uhr verriet mir, dass schon 40 Minuten vergangen sind, so brauchte das Training mit ihr gar nicht mehr weiterzugehen. Wortlos verließ ich den Reitplatz, doch im Stall begannen wieder die Probleme, die wir beim fertig machen hatten. Frustriert, warf ich Gurt zur Seite.
      “Man”, beschwerte ich mich bei ihr. Plötzlich schien die Stute mir wirklich zuzuhören. Neugierig spitzte sie die Ohren und nahm ihren Kopf herunter. Schnell zog ich das Halfter über ihren Hals und nahm den Kappzaum ab. Niklas war noch immer nicht da, so brachte ich die Stute allein zurück. Im Stall brachte ich alles wieder in Ordnung und verschwand in meinem Zimmer.
      So wie der Gurt flog nun auch die Reithose in die Ecke, auch mein Shirt durfte sich dazu gesellen. Es war mir klar, dass es so nicht weiter gehen konnte. Kurzerhand schnappte ich mir mein Handy und schrieb Niklas eine Nachricht: “Jävat skit. Din jävla idiot. Berätta för henne eller gör det. Jag står inte ut med det längre. (Schei*e. Du bist so ein verdammter Idiot. Du sagst es ihr oder ich tue es. Ich halte das nicht mehr länger aus.)”
      Etwas erleichtert, legte ich es auf den Tisch und ließ mir im Badezimmer Wasser in Wanne ein. Meine Schmerzen im Unterleib wurden immer schlimmer und ich hoffte, dass es nach dem Bad besser werden würde. Nach einem Blick auf mein Telefon, auf dem noch immer keine Antwort war, legte ich es zurück und ging ins Badezimmer.

      Niklas
      “Also dann gleich wegen der Führanlage gucken?”, sprach ich das ursprüngliche Thema wieder an. Da fielen mir auch meine Worte wieder ein und bemerkte, dass Vriska nicht mehr da war. Eh eine Antwort von Lina kam, fragte ich sie: “Hast du mitbekommen, wo Vriska hin ist?”
      “Ähh Nein. Aber sie wird sich sicherlich nicht in Luft aufgelöst haben?”, antwortete sie mir irritiert.
      “Wäre nichts Neues, wenn sie auf einmal noch Superkräfte hätte”, scherzte ich. Dann vibrierte mein Handy und bekam eine Nachricht von ihr. Langsam wurde sie wirklich verrückt und das in weniger als 24h. Worauf hatte ich mich da nur eingelassen? Auf keinen Fall durfte Lina das erfahren, ich wollte das mit ihr nicht verlieren. Also musste ich eine Lösung finden, kurz überlegte ich, ob Mord eine Lösung wäre, doch das bringt auch nichts. Wie sollte man das Verschwinden begründen?
      “Möglich, dass sie auf einmal zaubern kann, aber ich vermute einfach mal sie ist in Richtung Stall gegangen, wie ein normaler Mensch”, lenkte Lina meine Aufmerksamkeit auf das Gespräch.
      “Ich schätze Vriska ist alles, außer normal”, murmelte ich und warf einen erneuten Blick auf mein Handy.
      “Wer ist denn schon normal”, antworte sie.
      “Ich denke schon, dass Ju und Samu deutlich näher an Normal dran ist als Vriska”, lachte ich.
      “Das mag sein, aber aus Erfahrung kann ich Dir sagen, nicht mal Samu ist normal. Wäre er das hätte er mich vermutlich schon damals für komplett bescheuert gehalten”, stimmte sie mir fröhlich zu.
      “Sie hat mir geschrieben und ist ziemlich sauer, vielleicht sollte ich mal gucken gehen”, log ich teilweise und verabschiedete mich. Da ich nicht genau wusste, was nun auf mich zukommen würde, bereitete ich mich auf alles vor.
      Vorsichtig klopfte ich an ihre Tür, keine Reaktion. Ich fühlte mich nicht wohl mit Gedanken ihr Zimmer zu betreten ohne Erlaubnis, doch ich ignorierte es. Aus dem Bad hörte ich sie fragen, wer da sei. Vorsichtig schob ich die Tür einen Spalt auf.
      “Was willst du? War meine Nachricht nicht eindeutig genug?”, fragte Vriska ziemlich genervt.
      “Doch, aber es geht nicht. Auf keinen Fall wird ihr das jemand sagen”, versuchte ich den Ernst der Lage zu schildern.
      “Und was habe ich davon, außer Schmerzen?”, fragte sie wieder und dachte wirklich etwas gegen mich in der Hand zu haben.
      “Das kannst du dir aussuchen”, schlug ich vor. Der Blick in ihrem Gesicht sagt vieles aus. Die Sache schien mir jedoch nicht so sicher zu sein, wie ich hoffte. Auch ihre Antwort dauerte mir persönlich etwas zu lange, um das es gut für mich verlaufen würde.
      “Wir lernen nachher”, sagte sie dann trocken. Unsicher nickte ich und schloss die Tür. Mehr oder weniger gut verlaufen. Worauf hinauswollte, lag in den Sternen. Diese Andeutung hatte sie gestern schon gemacht. Aber mir gefiel der Gedanke und erleichtert ging ich zurück.
      “Wollen wir dann jetzt mal gucken wegen der Anlage?”, schrieb ich Lina, während ich zum Zimmer lief.


      © Mohikanerin, Wolfszeit | 98.471 Zeichen

    • Wolfszeit
      [​IMG]
      13.09.2021|Wolfszeit
      Abe’s Aelfric| Acerado| All Hope Is Gone| Amigo| Baroness Of The Guard| Cremella| Elvish Beauty| Fraena van Húlshof| Jora| Little Buddy| LMR Ice Rain| Look At My Hair| Mas’uda| Miss Leika| Nurja| PFS’ Artic Tiger| PFS’ Caruso| Promise Of Sundance| Saturn| Songbird| Sunny Empire| Ursel-die Bäringöttin| Vakany| Vikar | HMJ Divine| Lifesaver| Don Carlo| Herkules| WHC’Solist| Lancasters Peppermit| LMR Royal Champion| Flanell d’Egalité| Walking On Sunshine| Elf Dancer| HMJ Divine
      Aschenflug| Darly Gone Mad| Fanya| Mystic Fantasy Dahlia| Osgiliath| Sasancho| Wo der Wolf Heult| Zephyr| ZM’Zanaro| Fanya| Morian

      Jace| Ich wischte über den beschlagenen Spiegel. Mein eigenes, müdes Gesicht starrte mir entgegen. Dunkle Schatten zeichneten sich unter den Augen ab und mein Hals und meine trug noch Spuren von Sonntagnacht. Die junge Dame hatte sich wirklich alle Mühe gegeben, dass ich sie nicht ganz so schnell vergaß. Dennoch war es nur eine von vielen und sobald die Spuren auf meinem Körper verblassten würde ich auch sie vergessen haben, ihren Namen wusste ich jetzt schon nicht mehr. An diesem Abend hätte ich viel lieber jemand anderen bei mir gehabt. Jemand, der mir mein Herz gestohlen hatte und sich nun auf dem langen beschwerlichen Weg nach Europa befand. Es tat weh zu sehen, wie sie sich in jemand anderen verliebte und noch mehr schmerzte es, als sie mir den Rücken kehrte.
      Es war endgültig, Lina ging mit diesem dämlichen Typen nach Schweden. So richtig realisierte ich die Situation erst, als gestern eine Benachrichtigung auf meinem Handy aufpoppte: “10:00 Instagram: Linas_horseworld hat vor Kurzem etwas gepostet”. In dem Post zu sehen, war sie wie sie ihren Hengst umarmte, im orangeroten Licht der Abendsonne. Ein harmonisches Bild, auf dem sich die innige Verbindung spüren ließ, die Lina und den weißen Freiberger verband. Darunter nur ein kurzes Zitat: “There are no goodbyes for us. Wherever you are, you will always be in my heart ❤️” Die Worte unter dem Bild prägten sich mir ein, besser hätte ich sie nicht wählen können. Lina wird immer in meinem Herzen blieben und früher oder später wird sie schon noch erkennen, dass sie hierhergehörte. An meine Seite und nicht an die von einem so dahergelaufenen Schönling. Allgemein wunderte es mich, dass Lina offenbar seit neustem so leicht herumzukriegen war. Seit Mai gab ich mein Bestes, um Lina bei ihrer Entscheidung bezüglich ihrer Gefühle mir gegenüber zu unterstützen. Und was bekam ich dafür? Richtig, absolut nichts. Fest umgriffen mein Finger, das Waschbecken, sodass die Fingerknöchel weiß hervortraten. Nur meine Selbstbeherrschung hielt mich davon ab einfach in den Spiegel zu schlagen. Für diesen dämlichen Niklas stelle Lina auf einmal ihr ganzes Leben auf den Kopf und das, obwohl er sie mit seinen komischen Liebeleien zu Vriska kompromittierte. Für Lina wünschte ich mir, dass dieser Affe seine Triebe in Zukunft besser unter Kontrolle hatte. Wenn es eins gab, was ich weniger leiden konnte als Typen, die mir die Mädchen ausspannten, waren es Typen, die dem Mädchen meiner Träume das Herz brachen. Schon beim bloßen Gedanken daran bekam ich das dringende Bedürfnis ihm gleich noch einmal die Nase zu brechen.
      Heute Morgen hatte sich alles so surreal angefühlt, aufzuwachen und zu wissen, Lina war nicht mehr da, dass sie kein Teil des Teams mehr war. Seitdem sie gestern losgeflogen war, hatte ich nichts mehr von ihr gehört, was vermutlich vor allem der Tatsache geschuldet war, dass sie noch im Flugzeug mitten über dem Atlantik saß. Auch gehörte ich vermutlich nicht zu den Top 10, denen Lina unmittelbar mitteilen würde, dass sie gut gelandet war, dafür hatte ich mit meiner Dummheit selbst gesorgt. Aber ich musste irgendwie weitermachen, hatte keine Zeit zum um zu warten. Am Freitag würde das Vorreiten für den kanadischen Kader sein, also hieß es neben der Arbeit fleißig zu trainieren. Seufzend griff ich nach dem hellblauen Hof Shirt, welches an der Tür hing und warf es mir über, schlüpfte in die schwarze Reithose und die Strümpfe. Im Hinausgehen schnappte ich mir noch einen Apfel, den ich auf dem Weg nach unten verspeiste. In der unteren Etage war es still, denn die waren vermutlich noch auf ihren Zimmern, ich war heute ziemlich früh dran. An der Tür nahm ich mein Sneaker aus dem Regal. Neben den Schuhen von Samu, war nun eine Lücke. Dort hatten immer Lina, niedliche kleine Schühchen, mit dem Sternenhimmel auf dem Swoosh gestanden. Bis heute frage ich mich, warum sie sich sogar für ihre Stallschuhe die Mühe gemacht hatte, diese liebevoll zu bemalen.
      Gedankenverloren lief ich über den Hof. Der Wind musste gedreht haben in trug nun die kühle Bergluft zu uns rüber. So warm wie der Sommer hier auch war, die Jahreszeiten wechseln recht schnell. In den Höhenlagen hier konnte man selbst nach einem so heißen Sommer wie diesem, Mitte September den ersten Schnee erwarten. Noch war der Stall nahezu leer, aber nicht mehr lang und dann würden wir die Pferde von den Sommerkoppeln herunterholen. Dann würden die meisten von ihnen nicht mehr die Nacht auf den Koppeln verbringen, sondern im warmen Stall. Nichtsdestotrotz war es unruhig im Stall. Ungeduldig trat Acerado gegen die Boxenwand. Matt hatte gerade mit dem Füttern begannen und dem braunen passte es nicht so ganz, dass Saturn, Carlo und Lifesaver ihr Futter bereits hatten. Herkules schien das Ganze auch zu langsam zu gehen, denn er reckte den Hals lang in der Hoffnung sich einfach selbst bedienen zu können.
      “Morgen”, grüßte ich meinen Kollegen freundlich, bevor ich den Stall wieder verließ, beim Füttern würde ich nur stören. Somit schlenderte ich zu der Koppel hinüber, um nach Solisten zu sehen. Der Falbe hatte die Nacht zusammen mit den anderen Junghengsten auf der Koppel verbracht. Obwohl er erst seit 4 Tagen in der kleinen Herde stand, schien er sich schon relativ gut integriert zu haben. Hier und da hatte er ein wenig einstecken müssen, besonders von Camp, der seinen Chefstatus verteidigte, doch der junge Hengst war klug genug, sich bei den Älteren unterzuordnen.
      “Solo, komm”, rief ich über die Koppel. Flanell der verschmustes aus der Truppe kam sofort an getrottet. Buddy und Champ zuckten nicht einmal mit den Ohren, sondern grasten friedlich weiter. Solist mit Peppermint im Schlepptau folgten dem graunen Hengst mit etwas Abstand. Spielerisch schnappte mein Babypferd nach dem älteren Tigerschecken, was dieser allerdings mit einem Warnenden quietschen quittierte. Sofort begann der Falbe ihn zu beschwichtigen in dem, er unterwürfig kaute. Flany ließ derweil ein wenig verwöhnen und streckte genüsslich den Kopf in die Höhe.

      Samu| “När kommer du äntligen hit till mig? Sängen är alldeles för stor för mig ensam”, klagte Enya und machte einen leidenden Gesichtsausdruck. Wie aufs Stichwort kam Findus an getapst. Freundlich reib die Tigerkatze ihr Köpfchen an ihrem Arm, bevor sie sie sich schnurrend neben ihr bequem machte und mit ihren Pfoten die Decke unter ihr knetete.
      “Är Pettson och Findus inget bra sällskap?”, schmunzelte ich. Natürlich fehlte sie mir auch. Wir telefonierten zwar jeden Tag, aber es war doch etwas ganz anderes sie bei mir zu haben. “Jag kommer att vara med dig nästa torsdag, men för nu bara i två veckor. Jag har några saker att klargöra innan jag kan få visumet”, fügte ich sanft hinzu.
      “Åhh, vad skönt, då kan vi fira din födelsedag här”, strahlte meine Freundin.
      “Ja, det är min gåva till mig själv, så att säga, att ha dig med mig”, lächelte ich liebevoll.
      “Och du är säker på att det inte är en gåva för mig?”, fragte meine Freundin reizvoll und begann gedankenverloren an einer Haarsträhne zu drehen.
      “En present till oss båda. En gästpresent till dig och en födelsedagspresent till mig”, erwiderte ich sanft. Ich wurde ganz wuschig dabei, wenn ich ihre Finger sah, die immer noch die Strähne zwirbelten. Mein Handy erinnerte mich daran, dass es nun Zeit war, das Gespräch zu beenden, denn die Arbeit wartete.
      “Jag måste bryta upp, Makea. Hästarna väntar”, lenkte ich das Telefonat auf das Ende zu.
      “Det var för kort igen. Jag saknar dig redan, Samu”, seufzte die blonde Schönheit.
      “Ja, det var det, men du borde fortsätta studera nu”, stimmte ich ihr zu. Die Zeit verfolgt immer so wahnsinnig schnell.
      “Du har rätt. Vi ses imorgon jag älskar dig”, verabschiedete sie sich und warf mir einen Luftkuss zu.
      “Jag älskar dig också. Vi ses imorgon”, beendete ich das Gespräch nun endgültig.

      Nach einer wohltuenden Dusche schlenderte ich energiegeladen zur Hauskoppel hinüber. Als allererstes wollte ich bei Sunny Empire und Mas’uda vorbeisehen. Auch wenn die blinde Stute gut mit ihrer Situation zurechtkam, überzeugte ich mich lieber morgens als Erstes von ihrer Gesundheit.
      Ein leichter Nebel waberte über dem kleinen Bachlauf, der am Rande der Koppel entlangführte und ließ einzelne Sonnenstrahlen sichtbar werden. Die beiden Stuten grasten friedlich nebeneinander in der morgendlichen Sonne. Sunny stellte neugierig ihre Ohren auf, als ich mich näherte und wieherte mich freundlich an. Immer wieder faszinierend, wie sie die Menschen sogar an den Schritten auseinanderhalten konnte.
      “Guten Morgen, Empire”, begrüßte ich die Stute und strich ihr sanft über das helle Fell. Die kleine Araberstute neben ihr hatte nur kurz den Kopf gehoben. Masu war ein wenig zurückhalten und gab sich lieber mit ihresgleichen ab, als mit dem Menschen. Einen Moment genoss ich die Stille auf dem Hof, denn so wirklich still war es hier die letzten zwei Wochen nicht gewesen. Die beiden Nationalteams hatten das Leben hier ganz schön aufgemischt. Ich hatte erwartet, dass es gut für Lina sein, würde mal wieder unter Leute zu kommen, denn für gewöhnlich musste man schon kreativ werden, sie irgendwo hinzubekommen. Dass meine beste Freundin allerdings nun mit ihrem FREUND auf dem Weg nach Schweden war, kam aber sogar für mich überraschend. Zugegeben, nach Europa zog es sie bereits wieder, nachdem sie Divine in Schweden abgeholt hatte. Wochenlang kam sie aus dem schwärmen nicht heraus und sie hatte ohnehin schon große Sehnsucht nach unserer Heimat gehabt.
      Aber dass Lina jetzt nach knappen zwei Wochen einen festen Freund hatte, so richtig offiziell war schon verrückt. 3 Jahre war die Trennung von Flinn nun her. Seitdem hatte sie so wenig romantische Interessen gezeigt, dass ich schon daran zu zweifeln begann, ob die den Schritt jemals gehen, wird wieder eine Beziehung einzugehen. Umso mehr freute ich mich für sie, dass sie den Schritt doch gewagt hatte.
      “Na Empire, dann hoffen wir mal, dass Lina so glücklich mit Niklas bleibt”, sagte ich zu der jungen Stute und tätschelte ihren Hals. Was ich definitiv jetzt schon sagen konnte, war das Linas neuer Freund etwas ganz Besonderes an sich haben musste. So schnell hatte sie sich bisher niemandem geöffnet, na ja außer ihrem Pferd.
      “Guten Morgen Samu”, grüßte mich Jamie, der Highlandponystute Ursel am Zaun entlanglief. Ich grüßte freundlich zurück, bevor ich auf die Uhr blickte. So langsam sollte ich wirklich mal mit dem Training meiner Pferde beginnen.
      Im Stall herrschte eine entspannte Atmosphäre. Die meisten Pferde hatten ihr Kraftfutter bereits aufgefressen, mümmelten an ihrem Heu oder sahen aus ihren Fenstern.
      Auf dem Putzplatz stand bereits Miss Leika. Ein großer brauner Mistfleck zierte ihre Flanke, den Jayden auch schon intensiv bearbeitet. Jora, die sie Nebenbox von der Stute wohnte, zu der ich jetzt wollte, streckte freundlich ihren Kopf aus der Box. Kurz streichelte ich sie über, bevor ich Elvishs Box betrat. Die Schimmelstute mümmelte an ihrem Heu, wobei die lange Mähne ihr immer wieder in die Augen rutsche. Genervt schüttelte Elvish ihren Kopf. So langsam war echt an der Zeit, die Mähen abzuschneiden. Die Stute störte sich daran und bei ihrem schmächtigen Hals, sah es außerdem auch nicht sonderlich gut aus. Vor der Box griff ich nach dem beerenfarben Halfter der Stute, eine Sache die ich Luchys Tochter zu verdanken hatte, und holte sie aus ihrer Box. Als ich die Schimmelstute an Ice Rain vorbeiführte, schnappte die Scheckstute nach ihr. Konsequent wies ich sie zurecht. Beauty blieb davon recht unbeeindruckt, sondern trotte nur brav neben mir bis zum Putzplatz.
      Noch bevor ich begann die Stute zu putzen, holte ich die Schere aus der Sattelkammer.
      “Ahh, kommt die Mähnen nun endlich ab?”, frage Jayden, der immer noch das Fell der Cremellostute reinigte, die mittlerweile vor sich hindöste.
      “Jap, wird ja auch mal Zeit, ich glaube das arme Pferd ist auch schon ganz genervt davon”, erklärte ich. Als wenn Beauty zustimmen wollte, nickte sie mit ihrem Kopf.
      “Lina würde dir jetzt sicher einen Vortrag halten, warum du das nicht tun solltest. Aber ich stimme dir zu, besonders hübsch sieht das nicht an ihr aus”, grinste mein Kollege.
      “Richtig, aber Lina ist nicht hier, also kommt die Mähne ab”, lachte ich und wand mich der Mähne der Stute zu. Strähne für Strähne fiel die Mähne zu Boden, bis nur noch knapp eine Handbreit an dem Pferd verblieb.

      Jace| Buckelt und quietschend schoss der Tinker Hengst los als ich ihn antraben wollte. Na gut, wenn er laufen wollte, dann sollte er. Energisch trieb ich den Hengst an, sodass er in einen flotten Galopp fiel. Der Rappe versucht noch ein paar weitere Male zu buckeln, was immer dazu führte, dass ich ihn an Tempo zulegen ließ. Vikar hatte sich vorhin deutlich netter benommen. Im Galopp ritt ich einige Handwechsel, verkleinerte und vergrößerte den Zirkel, ließ sich den Hengst richtig auspowern.
      Verschwitzt und müde trotte der Hope am Ende des Trainings unter mir her. Nachdem er seine Energie herausgelassen hatte, konnte ich tatsächlich noch vernünftig mit ihm arbeiten. Mit Looki an der Longe, betrat Quinn den Reitplatz, als mein Handy klingelte.
      “Hallo Alec, hast du schon wieder Sehnsucht nach mir”, begrüßte ich meinen Kumpel.
      “Noch nicht, ich glaube, ich war in den letzten zwei Wochen oft genug bei euch drüben”, lachte Alec am anderen Ende. “Der Grund warum ich eigentlich anrufe, ist dein Vorreiten am Freitag. Ich dachte, wenn du morgen oder vielleicht auch noch heute Zeit hast könntest du rumkommen und ich gebe dir noch ein paar Tipps und vielleicht lasse ich dich ja auch Mo reiten. Auf den bist du schon lange scharf”, bot Alec an.
      “Das klingt hervorragend, danke. Ich denke, ich würde dann gleich morgen früh vorbeikommen”, antworte ich. Nochmal ein paar Tipps von Alec zu bekommen war sicher hilfreich, auf dem Gebiet der Dressur war ein wenig bewanderte als ich.
      “Perfekt, aber eine Frage habe ich noch: Hast du dich eigentlich schon entschieden mit welchem Pferd du reitest?”, fragte mein Kumpel.
      “Nein, noch nicht endgültig. Eigentlich würde ich gerne mit Sunny reiten, aber die ist ja gedeckt, also könnte ich, falls sie mich nehmen, eh nicht mit im Team reiten. Also wird es vermutlich Herkules, auch wenn er schlechter ausgebildet ist”, äußerte ich meine Bedenken.
      “Was ist mit Promise die ist doch gut Ausgebildet?”, schlug mein Kumpel vor.
      “Die ist seit ihrem Fohlen in Rente, sie ist ja bereits 18 Jahre alt”, erklärte ich.
      “Na dann, ist die Entscheidung wohl offensichtlich”, erwiderte Alec im Hintergrund war, ein Wiehern zu vernehmen.
      “Ist zwar nett mit dir zu quatschen, aber ich muss jetzt Schluss machen, ich habe die Ehre Quinn und Hazel gleich beim Kindergeburtstag zu unterstützen und vorher muss ich noch den dicken Tinker aufräumen”, verabschiedete ich mich.
      “Phyri wird auch langsam ungeduldig. Also dann bis morgen”, beendete Alec das Gespräch und legte auf. Hope war mittlerweile halbwegs trocken, für den Rest würde ich ihn gleich noch einmal unters Solarium stellen. Also ritt ich ihm zum Stall und sattelte ihn dort ab.
      Kaum hatte ich den Tinker zurück auf die Koppel gebracht, drückte Hazel mir auch schon Amigos Halfter in die Hand: “Hier, die Kinder kommen in 10 Minuten. Wir putzen zwar gleich mit den Kindern, aber besten putzt du schon mal vor.” Sie selbst verschwand zu den Stuten, um die anderen Ponys zu holen. Der kleine gepunktete Shettywallach, stand mit Rici, Caruso und Tiger am Heu und mampfte gelassen.
      “Na komm kleiner, lass uns ein paar Kinder bespaßen”, sagte ich ironisch zu dem Shetty und wuschelte ihm durch die Mähne. Eigentlich hätte Lina den Geburtstag machen sollen, immerhin hatte sie das ganze Konzept mit der Shettyschule auch ins Leben gerufen, aber sie verbrachte ihre Zeit ja lieber mit Niklas am anderen Ende der Welt anstatt hier.
      Amigo versenkte seinen Kopf noch tiefer im Heu und ließ sich nur wieder willig davon überzeugen mit mir mitzukommen. Vor dem Stall standen bereits Fraena, Cremella und Songbird angebunden. Die beiden Mädels waren bereits dabei die Ponys zu putzen.
      “Ist die überhaupt geritten?”, fragte ich Hazel stirnrunzelnd und betrachtete die kleine Scheckstute. Sie war noch nicht wirklich lange bei uns und obwohl sie bereits 7 Jahre alt war noch nahezu Roh, meines Wissensstandes nach.
      “Geht so, aber für heute reicht es. Aber du solltest dich mal beeilen, in 5 Minuten sind die Kinderchen da”, antwortete sie und kratzte dem Pony den Vorderhuf aus. Kaum hatte sie zu ende gesprochen kam auch schon ein Vater angelaufen und fragte, wo er parken konnte. Freundlich erklärte Quinn dem Mann den Weg zum Besucherparkplatz. Ein paar Minuten später wurde ich von 7 paar Kinderaugen angestarrt, die in einem Halbkreis vor uns standen.
      “Herzlich willkommen hier auf dem Whitehorse Creek. Ich bin Hazel und die beiden neben mir sind Quinn und Jace. Wir werden die nächsten Stunden mit euch verbringen. Wer von euch ist denn das Geburtstagskind?”, begrüßte Hazel die Kinder. Ein kleines blondes Mädchen, mit blau pinker Reithose und pinkem Reithelm meldete sich. Sie hieß Lilly und es war heute ihr 5ter Geburstag.
      “Also bevor wir anfangen können stell ich euch mal die Ponys vor. Die kleine helle da ist Cremella, der kleine Plüschball daneben ist Fraena, die Schecke ist Songbird und der kleine Kerl mit den Punkten dort ist Amigo. Bevor wir jetzt gleich reiten, werden wir die Ponys erst einmal hübsch machen”, setzte Hazel fort und begann den Kindern zu erklären, wie die Ponys geputzt werden. Anschließend durfte sich das Geburtstagskind ein Pony aussuchen. Die kleine wählte Cremella, weil sie ihrer Aussage nach aussah wie das Pony einer Prinzessin.

      Samu| Große Kinderaugen starrten mich an, als ich mit Vakany aus dem Stall ritt, wo sich ein lustiges Bild bot. Jace, der so etwas wie Kriegsbemalung im Gesicht hatte, schmierte mit zwei kleinen Jungs Fingerfarben auf Amgio. Ein blauer Kreis mit gelben Punkten umrahmte das Auge des Shettys, auf seinem Hintern war ein Handabdruck und eines der Kinder verzierte sein Vorderbein gerade mit grünen Streifen. Die anderen Ponys sahen ähnlich aus.
      “Du hast voll das schöne Pferd! Wie heißt es?”, fragte mich ein kleines Mädchen, das vor meinem Pferd stand und fasziniert den glitzernden Stirnriemen anstarrte. Freundlich lächelnd antwortete ich ihr: “Das ist Vakany. Wenn du möchtest, darfst du sie streicheln” Die bunte Stute hatte den Kopf zu dem Kind heruntergesenkt und beschnupperte es neugierig. Vorsichtig streckte das Mädchen seine kleine Hand nach ihr aus und strich ihr über die rosa Schnauze. Ganz still stand die Scheckstute da und ließ das über sich ergehen.
      “Was machst du jetzt mit ihr? Bist du ein Prinz? Reitest du jetzt zu deiner Prinzessin?”, fragte das Mädchen weiter. Ich musste schmunzeln, wie niedlich Kinder doch sein konnten.
      “Nein, wir gehen auf den Reitplatz, springen”, erklärte ich dem Mädchen.
      “Aber du hast doch sicher eine Prinzessin, oder? Jeder Prinz hat eine! Und wenn du ein Pferd hast, musst du ein Prinz sein!”, beharrt die Kleine weiterhin auf ihrer Meinung.
      “Ja, ich habe eine Prinzessin, allerdings in einem weit entfernten Königreich”, lächelte ich freundlich. Quinn kam hinzu um das Mädchen wieder zurück zu den anderen zu holen: “Na komm Lilly, wir lassen Prinz Samu und Vakany mal springen, gehen und du möchtest doch jetzt sicher auch reiten.” Begeistert ließ sich die Kleine von Quinn zurück zu Melly bringen. Froh gesinnt ritt ich mit der Trakehnerstute in Richtung Koppeln. Ich hatte spontan überlegt, dass ich zum aufzuwärmen eine kleine Schrittrunde im Gelände machen wollte. Als ich an den Fohlenkoppeln entlangritt, wurden wir von Nessy verfolgt, die am Zaun neben uns her trabte. Ihr kleines braunes Fohlen ganz dicht an ihrer Seite.
      Bis auf Jayden der mit Elf im Dressurviereck herum zirkelte, war der Platz leer. Auf dem Springplatz hatte ich vorhin bereits eine kleine Gymnastikreihe aufgebaut, bestehend aus Cavaletti und Steilsprüngen. Nach den zwei Wochen Bootcamap hatte Kany sich heute mal ein lockeres Training verdient. Entspannt ritt ich die Stute erst im Trab und Galopp, bevor ich zum Ende noch ein paar Mal die In-Out Reihe ritt. Wie immer war die Stute konzentriert dabei und alle Stangen blieben liegen. Nach dem Trainer kam Luchy auf mich zu.
      ”Samu, ich hatte gedacht, du könntest das Training von Legolas übernehmen, zumindest so lange du noch hier bist. Er ist nämlich der einzige, den ich noch nicht verteilt habe”, erklärte sie ihr Anliegen. Vakany steckte sie ein Leckerli zu, welches sie genüsslich sabbern fraß.
      “Klar, das mach ich doch gerne. Wie ist das jetzt eigentlich mit Nurja und Fanya sollen die immer noch von Divine gedeckt werden?”, diese Frage geisterte mir durch den Kopf, seitdem ich mit Ivy vorhin ein wenig Bodenarbeit gemacht hatte. Eigentlich hatte ich den Hengst reiten wollen, doch dabei wirkte er so irritiert davon, dass ich nicht Lina war und sie, dass ich es lieber ließ. Nach ein paar Tagen Bodenarbeit würde er sich vielleicht an mich gewöhnt haben.
      “Das ist eine Frage, die ich dir noch nicht beantworten kann. Ich werde demnächst mal mit Lina sprechen, sicher wird das trotzdem irgendwie machbar sein. Hast du eigentlich schon was von ihr gehört?”, frage meine Chefin beiläufig nach. Ich verneinte, die letzte Nachricht von ihr kam als sie ins Flugzeug steig und mir unbedingt mitteilen wollte, wie cool die Businessclass war. Spätestens heute Abend würde sie schon noch ein Lebenszeichen von sich geben. Luchy brachte mich noch auf den aktuellen Stand, wie es mit den Verkaufsfohlen aussah, tatsächlich hatten alle mittlerweile einen Käufer gefunden.
      Vakany war das letzte Pferd für heute gewesen, weshalb ich auf dem Rückweg von den Koppeln noch einmal bei Divine anhielt. Menschenbezogen wie der Hengst war, kam er direkt an getrottet und durchsuchte mich sofort nach Leckerlis.
      “Na großer, ich bin wohl immer noch nicht der auf den du wartest, aber auf Lina wirst du heute vergeblich warten”, sprach ich zu ihm und gab ihm die halbe Möhre, die ich noch dabeihatte. Zufrieden nahm der Hengst das Gemüse entgegen und verlangte danach gestreichelt zu werden. Der Freiberger war etwas ganz Besonderes, das merkte man auch ohne eine solch innige Beziehung zu dem Pferd zu haben wie Lina. Obwohl es gerade einmal halb fünf war, stand die Sonne schon recht tief am Himmel. Hier in den Bergen merkte man recht schnell, wen der Sommer vorbeiging. Mit dem kürzer Werden der Tage, sinken auch die Temperaturen über Nacht rapide, ein Grund warum die Pferde schon ziemlich schnell das erste Winterfell haben werden.
      “Genieße die letzten Sommertage hier, Hübscher. Schweden wartet auf uns”, flüsterte ich dem Hengst zu. Gedankenverloren kraulte ich den Hengst weiter. Dort, wo er und auch ich in Zukunft hinziehen würden, waren die Sommertage lang, dafür war der Winter umso dunkler.

      Am nächsten Morgen war Jace etwas verspätet mit Herkules im Hänger auf dem zu Alec. Beim Einladen hatte der Hengst ein wenig herumgezickt, es schien heute nicht so ganz sein Tag zu sein. Hoffentlich würde das sich nicht negativ auf das Training auswirken.

      Alec| “Prima, Darly”, lobte ich das Pferd. Der misstrauische Vollblüter begann mir allmählich zu vertrauen und mauserte sich zu einem hervorragenden Pferd. Gerade als ich mit dem dunklen Vollbluthengst den Reitplatz verließ, rollte Jace auf den Hof. Aus dem Hänger wieherte es laut und aus dem Stall kam direkt eine Antwort.
      “Perfektes Timing, Jace”, begrüßte ich den blonden Mann, der gerade aus dem Rage Rover stieg. Gut gelaunt kam er auf mein Pferd und mich zu.
      “Ich habe immer ein perfektes Timing”, antworte er ein wenig überheblich. Mein Kumpel wollte dem Pferd über den schlanken Hals streichen, doch Darly legte die Ohren eng an und versuchte nach ihm zu schnappen.
      “Nimms nicht persönlich, er hat ein grundsätzliches Problem mit Menschen”, erklärte ich und ließ mich aus dem Sattel gleiten. Ich wollte gerade fragen, ob es schon was von Lina gehört hatten, als mir gerade noch einfiel, dass es kein gutes Thema war. “Lade du schonmal dein Pferd aus, ich bringe den hier noch zurück auf die Koppel”, fügte ich noch hinzu und führte das Vollblut in den Stall. Anu stand mit Wolf mitten auf der Stallgasse und unterhielt sich mit Silvia die offenbar gerade Zany in seine Box gebracht hatte.
      “Mädels ihr muss mal Platz machen, und am besten geht ihr ganz aus dem Weg, Jace kommt auch gleich noch” Kaum hatte ich Jace, gesagt war Anu auch schon mit dem Schimmel verschwunden. Natürlich war sie das, schließlich konnte sie sich ihrer Meinung nach nicht so vor ihrem Angebeteten blicken lassen.
      “Ist Jace irgendwie ein Zauberwort?”, scherzte Silvia und blickte Anu amüsiert hinterher.
      “Ja, sowas in der Art. Aber jetzt mach mal weiter, Sasancho wartet auch noch auf dich und denke dran um zwei möchte ich dich mit Fanya auf dem Platz sehen, dann gehen wir noch einmal die Aufgabe für die Körung durch”, sagte ich noch zu ihr, bevor ich Darly auf dem Putzplatz führte, um ihn abzusatteln.
      Während Jace seinen Buckskin Hengst putzte, brachte ich den dunklen Vollblüter zurück auf die Koppel. Osgiliath, der auf der Nachbarkoppel stand, versuchte über den Zaun hinweg nach Darly zu beißen. Dieser schlug einmal ärgerlich aus und trabte dann zu Aschenflug, der am anderen Ende der Koppel stand und graste.

      “Anu, willst du jetzt auf den Platz kommen oder nur da herumstehen?”, rief ich der Blonden zu, die seit 2 Minuten wie festgewachsen mit ihrer Schimmelstute am Platz Eingang stand. Sofort trat eine Röte auf ihre Wagen, sie murmelte etwas und führte ihre Stute dann in die Mitte des hinteren Zirkels.
      “Okay, Jace dann noch einmal angaloppieren und die Wechsel. Konzentriere dich und achte darauf, dass er auch wirklich sauber durchspringt”, wies ich Jace an. Daraufhin galoppierte er seinen Hengst an. Die Anwesenheit der Stute schien dem Hengst gutzutun, denn sogleich
      Präsentierte er sich schöner und auch Jace schien von den Zuschauern angespornt. Diesmal sprang der Hannoveraner den Wechsel auch sauber und galoppierte anschließen fleißig weiter.
      “Hervorragend, noch einmal genauso schön und dann kannst du arbeiten”, lobte ich meinen Kumpel. Auch der darauffolgende Wechsel gelang Jace und seinem Pferd fehlerlos, würden sie auch Freitag so reiten, stand dem Vorreiten nichts mehr im Wege.




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      zeitliche Einordnung Ende August 2020
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  • Album:
    WHC - Hauptstall
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    Wolfszeit
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    20 Juni 2021
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  • Elvish Beauty

    Rufname: Beauty

    Aktueller Standort: Whitehorse Creek Stud, Cadomin [CAN]
    Unterbringung: Hauptstall; Box [9h], Weide [15h]


    __________ p e d i g r e e

    Aus: Unbekannt [Hannoveraner]
    MMM: Unbekannt _____ MM: Unbekannt _____ MMV: Unbekannt
    MVM: Unbekannt _____ MV: Unbekannt _____ MVV: Unbekannt


    Von: Unbekannt [Hannoveraner]
    VMM: Unbekannt _____ VM: Unbekannt _____ VMV: Unbekannt
    VVM: Unbekannt _____ VV: Unbekannt _____ VVV: Unbekannt


    __________ i n f o r m a t i o n

    Rasse: Hannoveraner [HANN]
    HANN [37,5 %], HOL [31,25 %], SF [12,5 %], OLD [6,25 %]

    Geschlecht: Stute
    Geburtsdatum: 06. Oktober 2009
    Stockmaß: 169 cm
    Farbe: Schimmel
    [Ee AA nG nW20]

    Charakter
    ruhig, schrecklos, neugierig, arbeitswillig, rücksichtsvoll

    Elvish Beauty ist ein Mauerblümchen: Sie mag es einfach hübsch zu sein und gibt ihr Bestes. Sie ist eine kleine Prinzessin. Beauty sieht (fast) immer sehr grazil aus. Du könntest ihre Haare flechten und ihre Karotten hat sie am liebsten in Scheiben. Sie liebt es geputzt zu werden, am liebsten möchte sie hinter den Ohren gekrault werden. Dennoch sollte man nicht mit weißen Klamotten zu ihr gehen, denn sie schlabbert gerne dich oder auch die Wand oder sonstiges in ihrer Nähe an. Beauty kümmert sich um den Reiter: Wenn du fällst, wird sie ihr Bestes geben, dich nicht zu zerquetschen! Ihre rücksichtsvolle Art macht sie auch für Anfänger perfekt geeignet.


    __________ p e r f o r m a n c e
    [​IMG]
    Dressur S [M] – Springen E [L]

    Niveau: National

    April 2015
    3. Platz, 204. Militaryturnier

    Februar 2022
    Dressur E zu A

    März 2022
    Dressur A zu L

    August 2022
    1. Platz, 561. Fahrturnier

    Juni 2022
    Dressur L zu M

    September 2022
    Dressur M zu S
    1. Platz, 563. Fahrturnier
    1. Platz, 663. Dressurturnier
    2. Platz, 665. Dressurturnier
    1. Platz, 666. Dressurturnier
    3. Platz, 568. Fahrturnier

    Oktober 2022
    TB
    1. Platz, 407. Synchronspringen
    3. Platz, 694. Springturnier
    2. Platz, 570. Fahrturnier
    2. Platz, 571. Fahrturnier


    __________ b r e e d i n g
    [​IMG]
    Stand: 01.09.2022


    xXx wurde im Monat 20xx durch SK XXX zur Zucht zugelassen.

    Zugelassen für: HANN, CSH, BRP, [Anfrage]
    Bedingungen: Keine Inzucht
    Decktaxe: x Joellen, [Verleih auf Anfrage]

    Fohlenschau: -
    Materialprüfung: -

    Exterieurnote: -
    Gesamtnote: -

    __________ o f f s p r i n g

    Beauty hat 0 Nachkommen.

    NAME v. Hengst *20xx


    __________ h e a l t h

    Gesamteindruck: Gesund; gut in Training
    Krankheiten: -
    Beschlag: Barhuf


    __________ a d d i t i o n a l

    Pfleger: xXx
    Reiter: Reitschule
    Eigentümer: Luchy Blackburn [100%]
    Züchter: k.A.
    Ersteller: Wolfszeit

    Beauty steht aktuell nicht zu Verkauf.
    Wert: 400 Joellen

    Punkte: 21

    Abstammung [0] – Trainingsberichte [4] – Schleifen [11] – RS-Schleifen [0] – TA [2] – HS [2] – Zubehör [2]
    _____

    Spind – Exterieur – PNG
    Elvish Beauty existiert seit dem 2012