Zaii

Eisvogel

* 2001, im Besitz seit 2008

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Eisvogel
Zaii, 24 Okt. 2009
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      Pflegebericht 25. Oktober 2009 - Willkommen daheim!

      Eigentlich ohne Ziel surfte ich auf Joelle durch einige Kaufanzeigen. An Fratzi's blieb ich schließlich hängen und sah mir die Pferde an. "Hust.!", verschluckte ich mich an meiner Fanta. Wenn hatten wir denn da ? Das war doch Eisvogel! Schnell laß ich mir alles von ihm nochmals durch und dann stand es fest - Eisvogel sollte verkauft werden. "Wie kommt denn Eisvogel zu Fratzi?", fragte ich mich, denn eigentlich hatte ich ihn an maya verkauft. Da entdeckte ich es, Fratzi und maya hatten ja auch zusammen eine Zucht und so verkauften sie auch zusammen. Schnell machte ich mich daran, ein Gebot für Eisvogel zu geben.
      Nun hieß es warten..
      Schließlich kam Fratzi's Antwort. Und jaa! Ich sollte Eisvogel bekommen. Sobald ich das Ja von Fratzi bekommen hatte, gings raus in den Stall. Meine anderen vier standen gerade in ihren Boxen und kauten auf etwas Heu herum. "Meine Hübschen es gibt Zuwachs!", rief ich glücklich, als ich den Stall betrat und zielstrebig auf eine der noch freien Boxen zuhielt. Schnell richtete ich sie für Eisvogel her, das hieß, einstreuen, Tränke kontrollieren und etwas Heu herrichten. Dann war ich auch schon fertig und es konnte zu Fratzi gehen.

      Der Kies raschelte, als ich das Auto vor meiner Weide parkte. Eisvogel im Hänger wieherte und schlug gegen die Wände des Hängers. "Ist ja gut, Großer!", redete ich beruhigend auf den Hengst ein, während ich den Hänger öffnete und Eisvogel danach langsam heraus führte. Brav ging Eisvogel die Rampe hinunter, doch dann musste er sich erstmal umschauen. Seine Augen vermittelten den Ausdruck "Huch, wo bin ich den hier gelandet?!" Fragend sah er mich an. Ich musste lachen. "Schau mich doch nicht so an, Eisvogel!", meinte ich zu dem Hengst und streichelte sanft seinen Hals. Nach und nach nahm Eisvogel seine verspannte Haltung wieder ab und ließ sich schließlich von mir in den an der Weide angrenzenden Stall führen. Dort schossen sofort die Köpfe von Summer, Adrian und Carde hoch. Dami sah auch aus ihrer Box, doch bei ihr konnte man nur die Nasenspitze sehen ^^
      Eisvogel blieb relativ gelassen, als ich ihn auf der Stallgasse zwischen den Boxen der Anderen hindurchführte. Ich ließ ihn in seine Box und nahm ihm das Halfter ab. Nachdem die Box gründlichst unter die Lupe genommen worden war, widmete sich Eisvogel beruhigt dem Heu. Ich sah meinem Neuen noch etwas beim Fressen zu, dann verabschiedete ich mich und ging zurück ins Haus.
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      Pflegebericht 22. November 2009

      "Puuh", schnaufte ich, als ich im Stall war. Es war in letzter Zeit recht kompliziert Familie, Schule, Freunde, Weihnachten und die Pferde unter einen Hut zu bekommen. In letzter Zeit hatte ich die Pferde immer nur raus auf die Weide gelassen oder mal eben in der Halle laufen lassen.
      Doch heute wollte ich mal wieder richtig mit ihnen arbeiten und nicht nur so 0-8-15 mäßig. Im Kopf hatte ich mir schon überlegt, was ich mit jedem Pferd machen würde. Aber als Erstes kam erstmal das ganz alltägliche dran: Ich verteilte Futter an meine 5 Pferde, mistete die Boxen und striegelte sie dann alle. Nun begann das Training..

      .. nachdem alle Pferde versorgt waren, schrieb ich mir alles auf einer Liste zusammen:

      • Damiani und ich übten erste Dressurübungen an der Hand und anschließend durfte sie noch etwas auf die Koppel.
      • Adrian unternahm mit mir einen Ausritt in den Wald damit er sich an seine neue Westernausstattung gewöhnte.
      • Carde Noir bekam von mir eine Springstunde, Hindernisse hatten bei ihr nun M-Höhe.
      • Summerchild ließ ich in der Führmaschine laufen und danach durfte sie noch in der Halle Freilaufen.
      • Eisvogel und ich sprangen gemeinsam einen S-Parcour, danach folgte noch ein kleiner Spaziergang in den Wald.

      Am Abend war ich ganz schön geschafft, doch nun waren alle Pferde versorgt und ich begab mich zufrieden zurück ins Gutshaus.
    • Zaii
      Pflegebericht 12. Februar 2010 - Schneeausritt
      Gut gelaunt lief ich vom Gutshaus rüber in den warmen Stall. Zielstrebig ging ich zu Eisvogels Box, wo mir der Hengst schon entgegen brummelte. "Hei Großer", begrüßte ich ihn und hielt ihm eine Möhre hin. Gierig nahm er sie entgegen und zerkaute sie genüsslich. Ich kraulte Eisvogel etwas zwischen den Ohren und halfterte ihn dann auf. Gelangweilt trat der Hengst auf die Stallgasse, als ich ihn aus seiner Box führte und vor dieser anband. Während ich aus der Sattelkammer sein Putzzeug holte, spielte Eisvogel draußen am Strick rum und als ich wieder kam, hatte sich der Knoten schon fast gelöst. "Eisvogel!Nein!", schimpfte ich ihn energisch und band ihn erneut an. Dann nahm ich dem Hübschen die Decke ab und begann, ihn zu striegeln. Nach der Zurechtweisung meinerseits ließ Eisvogel den Strick in Ruhe und scharrte stattdessen gelangweilt mit dem Huf, während ich ihn striegelte, danach sein Langhaar verlass und zum Schluss noch seine Hufe auskratzte. Ich brachte den Putzkasten zurück in die Sattelkammer und kam nun mit Eisvogels Sattel zurück. Eisvogel stand in entspannter Haltung da, während ich den Sattel auflegte und den Gurt festzog. Auch als ich ihn schließlich auftrenste machte er keine Probleme und so konnten wir auch schon loslegen.
      Ich holte mir noch eben Helm und Handschuhe, dann führte ich Eisvogel aus dem Stall und saß auf. Eisvogel hatte den Kopf erwartungsvoll erhoben und sein warmer Atem bildete weiße, kleine Wölkchen in der kalten Luft, die uns umgab. Der Hengst unter mir stieß ein schrilles Wiehern aus, ehe er mit hocherhobenem Kopf auf der Stelle tänzelte. Ich schmunzelte und meinte dann: "Ist ja schon gut Eisvogel, es geht ja sofort los!" Der Hengst schnaubte und schüttelte den Kopf, dann machte ich meine Beine etwas zu und Eisvogel lief willig los.
      Als wir den Hof verließen und uns auf einen verschneiten Feldweg wagten, war Eisvogel schon wieder entspannt und ließ gemütlich den Kopf hängen. Ich nahm die Zügel auf und schnalzte mit der Zunge, dass ich wieder die gesamte Aufmerksamkeit des Hengstes hatte. Nachdem ich mir sicher war, dass dies der Fall war, trabte ich an. Eisvogel hatte die Ohren neugierig gespitzt und flog nur so über die Zuckerwatte-Landschaft, die uns umgab. Links schneebedeckte Felder, rechts das gleiche.
      Nachdem wir etwas getrabt waren, dann eine Schritt pause hatten und nun wieder durch die Landschaft trabten, beschloss ich, zu galoppieren. Eisvogel nahm die Hilfen freudig an und verfiel sofort in eine stürmischen Galopp.Ich ging in leichten Sitz und der Hengst unter mir machte noch größere Sätze. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht trieb ich Eisvogel noch etwas an. Hinter uns spritze eine Schneewolke auf, die Eisvogel aufwirbelte. 'Wie ich dieses Gefühl doch liebe!', dachte ich mir und parierte Eisvogel langsam wieder durch. Als mein Hübscher schließlich wieder ruhiger trabte, gab ich ihm die Zügel frei und lobte ihn. Eisvogel gab ein zufrieden Schnauben von sich und ich lenkte ihn auf einen weiteren Feldweg, der von diesem hier abzweigte. Nachdem Eisvogel wieder ganz ruhig atmete, parierte ich ihn durch und es ging gemächlich zurück, Richtung Heimat.

      Wieder auf dem Hof, saß ich ab und führte Eisvogel in den behaglichen Stall. Dort musste mein Hengst natürlich erstmal lautstark verkünden, dass er wieder da war und trat mir dabei auch noch fast auf den Fuß. Sobald er sich wieder beruhigt hatte, führte ich Eisvogel wieder vor seine Box, wo ich ihm Sattel und Trense abnahm und nochmal kurz über striegelte. Dann bekam er seine Decke wieder drauf und ich führte ihn noch schnell in den Paddock, so dass ich die Box ohne Probleme ausmisten konnte. Gesagt, getan machte ich mich danach daran, Eisvogels Box auszumisten.
      "Nur noch einstreuen", murmelte ich vor mich hin, während ich den Schubkarren zur Miste fuhr und leerte. Wieder im Stall, streute ich die Box frisch ein und mixte gleich noch Eisvogels Kraftfutter. Dann noch das Heunetz füllen und schon konnte ich Eisvogel wieder in den Stall holen. Dieser machte sich, wieder in der Box, sofort über das Futter her. 'Hätte mich auch gewundert, wenn nicht.', dachte ich mir, während ich dem Hengst beim Fressen zusah. Als Eisvogel sich schließlich doch nochmal kurz mir zuwandte, steckte ich ihm noch zusätzlich ein Leckerli zu, ehe ich seine Box schloss und mich daran machte, zurück ins Gutshaus zu gehen.
    • Zaii
      Pflegebericht 25. April 2010 - Endlich wieder Sommer!
      Fröhlich pfeifend lief ich zum Stall. Es war Sonntag, viertel nach Elf und es hatte angenehme 21°C. "Uff", ich schon das Stalltor auf und betrat den kühlen Stall, in dem ich gleich mal von meinen Lieblingen begrüßt wurde.
      Nachdem jedes Pferd und Fohlen ein Stückchen Möhre kaute, begann ich mit der üblichen Fellpflege. Zuerst war Damiani dran, meine kleinen Fallabella - Stute stand brav da, während ich sie geschwind überstriegelte, wirklich dreckig war sie schließlich nicht. Ich lobte meinen Zwerg, dann holte ich Carde aus ihrer Box. Mein temperamentvoller Mix schnaubte Dami herausfordernd an, sie war anscheinend gut drauf. Auch hier brauchte ich nicht lange, schließlich waren meine Pferde und Ponys alle geschoren, ausschließlich die Fohlen besaßen noch ihren Pelz. Nachdem ich auch meine große Stute fertig gestriegelt hatte und auch ihre Hufe ausgekratzt hatte, machte ich beide Pferde los und führte sie auf eine der näher am Stall liegenden Weiden. Dort machte ich die Beiden los und sah ihnen etwas beim herumtoben zu. Wie schon gedacht war Carde ausgespochen gut aufgelegt, buckelnd galoppierte sie über die Weide und jagte Damiani jedes Mal auf, wenn diese zu fressen begann. Ich lächelte und ging zurück in den Stall, dort warteten schließlich noch weitere Vierbeiner auf mich.
      Als nächstes kamen Eisvogel und Adrian dran, die zwei schwarzen Hengste brachte ich nach dem Striegeln auch zusammen auf eine Weide, sie verstanden sich ganz gut und so konnten auch die Stute ungestört die Sonne genießen. Nachdem ich Eisvogel und Adrian ausreichend zugeschaut hatte, wie sie über ihre Weide stolziert waren, um den gelangweilten Stuten auf der Weide neben ihnen zu imponieren, ging es erneut in den kühlen Stall. Dort wieherten und quickten mir nun nur noch meinen drei Stutfohlen entgegen. Nach einander band ich Imadama, Vatra und Marilyn an und striegelte sie. Bei den drei Kleinen hatte ich etwas länger zu tun, da sie noch ihren Fohlenpelz besaßen, doch zum Glück hielten alle drei verhältnismäßig gut hin, sodass ich mich auf ihr Fell konzentrieren konnte. Nachdem ich auch noch die 12 kleinen Hufen ausgekratzt - oder es zumindest bestmöglich versucht hatte - hatte, ging es auch für meinen drei Babys nach draußen. Marilyn links neben mir, Imadama und Vatra rechts haltend, gings auf die Weide, auf der auch schon Damiani und Carde grasten. Ich machte die drei Fohlen los und schon schossen sie wie verrückt davon, um sich ein wildes Wettrennen kreuz und quer über die Weide zu liefern.
      Ich schaute meinen Stuten, Hengsten und Fohlen noch lange zu, wie sie dort so standen und sich die Bäuche voll schlugen, doch schließlich wendete ich mich ab, es warteten noch 7 Boxen auf mich, die ausgemistet werden wollten. "Hurra", war mein motivierter Gedanke nur. Doch das gehörte eben auch dazu und so machte ich mich im Stall daran, die Boxen nach einander zu misten und wieder frisch einzustreuen.
      "Endlich fertig", meinte ich zu mir selbst, als ich sämtliche Boxen ausgemistet hatte und auch die Paddocks abgeäppelt hatte. Ich machte mich wieder daran, den Schubkarren zu leeren, dann ging ich in die Sattel - und Futterkammer, um gleich das Futter für heute Abend vorzubereiten. Damiani, Carde, Eisvogel und Adrian tat ich jeweils etwas Kraftfutter und eine Schaufel Mais in ihre Futtertröge, es folgten das Heu für alle vier. Nachdem das getan war, tat ich auch in Vatras und Marilyns Box ihre Ration Heu und auch Imadama bekam heute etwas Heu, schließlich konnte ich ihr nicht ewig die Flasche geben. Aber heute schon noch, also bereitete ich schon mal die Flache vor, ebenso das Milchersatzpulver. Nun war alles fertig und auch die Pferde grasten zufrieden. Also konnte ich mir auch wieder Ruhe gönnen und beschloss, einen ausgiebigen Spaziergang mit meinen zwei Haus - und Hofhunden, Calligraphy und Kambada, zu machen.
      Nach 3 1/ h kam ich wieder auf dem Hof an. Ich verschwand mit den zwei Hunden im Haus, wo noch bergeweise Büroarbeit wartete.

      Am Abend gings wieder zur Weide. Alle Pferde grasten noch, auch die Fohlen hatten sich dem saftigen Grün gewidmet. Ich holte zuerst die zwei Hengste in den Stall, entließ sie in ihre Boxen und kratzte noch mal ihre Hufe aus, ehe ich wieder zur Weide ging und die zwei Stute holte. Auch hier das Gleiche, wie bei den Hengsten, dann kamen noch die Fohlen. Vatra und Marilyn ließ ich in ihre Boxen, auch Imadama, doch diese bekam nun noch ihre Flasche, dann begann auch sie, etwas am Heu herumzuknabbern. Ich gab meinen Flaschenfohlen noch einen Kuss auf die samtenen Nüstern, dann verabschiedete ich mich auch von den anderen Pferde und verließ dann den Stall wieder.
    • Zaii
      Pflegebericht 17. Mai 2010 - Springtraining

      Ich sah aus dem Fenster. Und nochmal. Seit gut 2 Wochen hatte es nur geregnet und - ja, wirklich - gerade war es trocken und es blitzte sogar die Sonne zwischen ein paar Wolken hindurch.
      Ich zog mich also schnell um, ehe ich das Haus verließ und rüber zum Stall lief. Dort wieherte mir Eisvogel schon zu, mit ihm wollte ich das gute Wetter ausnutzen und Springen. "Hallo, mein Hübscher!", begrüßte ich den Isländer und hob ihm eine Möhre hin. Diese nahm der Hengst sofort auf und ich kraulte den Hübschen zwischen den Ohren.
      Während Eisvogel noch fraß, nahm ich sein Halfter, welches an seiner Boxentür hing, und halfterte ihn auf. Brav trat Eisvogel auf die Stallgasse, wo ich ihn anband. Kurz Loben, dann ging ich den Putzkasten holen. Ich nahm mir alles, was ich brauchte heraus - also Kardätsche und Gummistriegel - und machte mich daran, meinen Liebling herauszuputzen. Lange hatte ich nicht zu tun, denn Eisvogel stand da, wie Kuh, außerdem war er geschoren und kaum schmutzig. Nach ein paar Minuten war ich fertig und es folgten die Hufe. Auch hier war Eisvogel brav, er gab den Huf ohne Probleme und zog ihn auch nicht weg, wofür ich ihm sehr dankbar war, ich kannte da ganz andere Typen! Als auch seine vier Hufe ausgekratzt und eingefettet waren, kämmte ich noch Mähne, Schweif und Schopf durch, dann legte ich ihm die Gamaschen an, es folgte der Sattel und zum Schluss die Trense. Eisvogel machte brav alles mit.
      Nachdem ich nachgegurtet hatte, führte ich Eisvogel aus dem Stall und auf den Reitplatz. Dort gurtete ich nochmals nach, dann saß ich auf. Reithandschuhe und Reithelm hatte ich davor natürlich noch angezogen. Da ich schon vor ein paar Wochen springen wollte, standen die Hindernisse auf dem Platz und so konnte ich gleich loslegen.
      Nachdem Eisvogel und ich einige Runden im Schritt gegangen waren, trabte ich den Hengst an und ließ ihn wieder und wieder über drei Stangen laufen. So löste sich mein Schwarzer und schnaubte vorbildlich ab. Ich lobte ihn, dann nahm ich die Zügel wieder auf und galoppierte ihn an. Es folgten 3 Runden ganze Bahn im Galopp, dann parierte ich wieder durch und ritt einige Trab - Galopp - und Schritt - Galopp - Übergänge. So konnte ich mir sicher sein, dass Eisvogel nun ganz bei der Sache war und sich auch richtig konzentrierte. Sobald ich das Gefühl hatte, dass dies der Fall war, galoppierte ich den Hengst erneut an und trieb ihn in einen schnellen Arbeitsgalopp. So ließ ich ihn ein paar Runden laufen, dann versammelte ich ihn wieder etwas und lenkte ihn dann auf den ersten Sprung zu. Ein Steilsprung mit A - Höhe. Kein Problem für meinen Schatz. Wir überwanden diesen Sprung noch weiter 2x, ehe ich Eisvogel auf eine Kombination ritt. Diese hatte L - Höhe. So arbeiteten wir uns langsam voran, zum Schluss sprangen wir den kompletten Parcours durch, die meisten Hindernisse hatten M - Höhe, ein Steilsprung mit S - Höhe war enthalten. Eisvogel stellte sich gut an und gab sich auch Mühe. So ließ ich es nach erfolgreichem Überwinden des Parcours gut sein und ritt den Hengst trocken. Nach einer halben Stunde trocken reiten saß ich ab und führte den Isländer zurück in den Stall. Dort nahm ich ihm Sattel und Trense ab, kratzte seine Hufe aus und striegelte ihn nochmals über. Dann kämmte ich noch sein Langhaar durch und schon durfte er wieder rein in seine Box. Dort bekam er dann auch noch eine Hand voll Heu, sodass er Ruhe gab, so lange ich seine Box noch mistete.
      Als auch dies erledigt war, verabschiedete ich mich mit einem Kuss auf die samtenen Nüstern und ging dann zurück ins Haus, denn - wer hätte es gedacht? - es fing gerade wieder an zu regnen.
    • Saphira
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      Hufschmiedbesuch

      Heute erreichte mich ein Anruf von Zaii, die einen Termin für ihr Pferd Eisvogel vereinbarte. Also Quetschte ich sie in den nächst frühsten Termin und war schon nach einer dreiviertelstunde nach der Vereinbarung vor Ort. Dort kam mir bereits Zaii entgegen und führte mich in den Stall zu ihrem Hengst. Eisvogel stand brav angebunden am Putzplatz und drehte sich neugierig nach mir um. Ich begrüßte den Hengst und stellte meinen Koffer neben ihm ab und zeigte dem Hengst Zange und Feile, damit er sich später nicht mehr erschrecken würde. Dann hob ich den linken Vorderhuf des Hengstes an und schnitt den Huf zurecht. Als er endlich die richtige Form erlangt hatte, steckte ich die Zange in die Ledertasche meiner Schürtze und zog die Feile hervor. Damit raspelte ich dann den Huf in Form und lies den Hengst den Huf wieder vorsichtig absetzen. Dann nahm ich seinen Hinterhuf in angriff. Diesen Legte ich mit über mein Knie und entfernte mit der Zange das Ausgebrochene Horn und kürtzte den Huf etwas. Damit fertig wurde auch er rund gefeilt. Anschließend kam ich zum rechten Vorderhuf und kürtzte ihn ein wenig ehe er rundgeschliffen wurde. Danach ging ich zu seinem Hinterhuf und schnitt auch diesen aus. Anschließend feilte ich auch diesen und verstaute dann mein Werkzeug in meiner Tasche. Ich nahm einen Eimer Wasser zur Hand und wusch alle vier Hufe gründlich ab. Danach bestrich ich jeden einzelnen mit einem Speziellen Hufbalsam und lies dieses Einziehen. Nach einer dreiviertelstunde war alles fertig und ich schlug Zaii vor des öfteren etwas Hufbalsam auf die Hufe ihres Hengstes zu streichen damit sie mehr Feuchtigkeit aufnehmen konnten und nicht zu trocken wurden. Danach lies ich Eisvogel von Zaii noch aufwärts und abwärts führen und stellte dann fest das er mit den Hufen jetzt gut laufen konnte. Dann verabschiedete ich mich von beiden und trat die Heimfahrt an.
      Lg,
      Schmiedin Saphira​
    • Zaii
      Pflegebericht 5. Juli 2010 - ein gemütlicher Ausritt
      Seit kurzem kam meine Schwester mehr und mehr auf den Geschmack der Pferde, was mich sehr freute. So war es kein Wunder, dass ich sie unterstützte und motivierte, wo ich nur konnte.
      Als sie mich danach fragte, ob sie 'nicht auch mal reiten könne', beschloss ich, sie auf Eisvogel zu setzen.
      Nun hatte meine Schwester schon einige Reitstunden hinter sich und auch Eisvogel gab sich größte Mühe, meiner 9-jährigen Schwester alles recht zu machen. Da Eisvogel aber sehr empfindlich war, musste meine Schwester ziemlich schnell lernen, ihre Hand ruhig zu halten, denn auf Adrian konnte ich sie nicht setzen, dieser war mir dazu noch zu jung und frech.

      Da es heute mal wieder etwas kühler war - es hatte nur +/- 20°C anstelle von 30 - hatte ich beschlossen, mit meiner Schwester ihren ersten Ausritt zu machen.
      Schon um 6.00 Uhr stand ich also auf und mein erster Weg führte mich in den Stall. Meine zwei Hengste bekamen ihr Frühstück, dann aß auch ich eine Kleinigkeit, begab mich ins Bad und stand um 6.40 Uhr wieder im Stall. Weder Eisvogel noch Adrian waren schon ganz fertig mit Fressen, doch ich striegelte trotzdem beide über und ließ sie dann zusammen auf eine der Weiden.
      Der Tau glitzerte noch auf dem Grün, als die beiden Hengste über die Weide galoppierten und sich gegenseitig anstachelten. Wann immer einer der beiden langsamer werden wollte schnalzte ich mit der Zunge und ließ sie noch ein paar Runden drehen. Dadurch verloren sie ihren meisten Übermut und ich hatte ein sichereres Gefühl, wenn ich meine Schwester auf Eisvogel ins Gelände ließ.
      Nach 15 Minuten waren beide Pferde ausgepowert und ich fing sie wieder ein. Jeder durfte wieder in seine Box und zu Ende fressen, während ich beide Hengste nochmals striegelte und dann sattelte und trenste.
      Ich war gerade dabei, Eisvogel aufzutrensen, als meine Schwester den Stall betrat. Wie schon am Abend davor ausgemacht hatte sie ihre Sicherheitsweste an und den Helm dabei. "Guten Morgen", begrüßten wir uns und meine Schwester betrat die Box ihres neuen Lieblings.
      Ich ließ sie die Riemen verschließen und trenste Adrian auf. Dann sprühte ich beide Rappen noch mit Fliegenschutz ein ( Was sie im Übrigen seeehr toll fanden. ) und es konnte losgehen. Ich half meiner Schwester auf den Isi, befestigte den Strick an Eisvogels Trense und stieg dann ebenfalls auf Adrian auf. Mit Eisvogel und meiner Schwester rechts neben uns ritten Adrian und ich nun also gemütlich vom Hof.
      .. "Gefällts dir?", fragte ich meine kleine Schwester, als wir gerade auf eine schmalen Waldweg entlang ritten. Wir waren seit gefühlten 20 Minuten unterwegs und meine Schwester nickte begeistert. Noch waren wir nur Schritt geritten und so fragte ich, ob sie Lust hätte, zu traben. Natürlich hatte sie, was war das für eine Frage? Meine Schwester liebt es schnell und rasant, doch trotzdem würden wir heute nur eine gerade Strecke traben und dann wieder gemütlich Heim reiten. Ich gab das OK und meine Schwester trabte Eisvogel neben mir an. Zufrieden trabten die beiden Hengste nebeneinander her und auch meine Schwester schien glücklich.
      Schließlich kamen wir zu einer Kreuzung der Waldwege, wo wir wieder durchparierten und den Weg nach Hause einschlugen.
      "Das war toll!", schwärmte meine Schwester meiner Mutter vor, als wir wieder im Stall standen und die Pferde versorgten. Meine Schwester verräumte ( mit etwas Hilfe, aber die zählt ja nicht ^^ ) Eisvogels Sachen ganz allein, während ich das Gleiche mit Adrians machte. Danach bekamen beide Hengste noch jeweils ein Leckerli und durften dann auf die Weide. Es war jetzt 9 Uhr und noch war es einigermaßen kühl, sodass meine beiden Lieblinge auch noch nicht von den Insekten zerfressen wurden, doch spätestens um 12 Uhr musste ich die beiden Schwarzen wieder reinholen, da es sonst wirklich wieder zu heiß für sie werden würde.
      Doch noch konnten sie sich die Bäuche voll schlagen und auch meine Schwester und ich machten uns nun zurück ins Haus, um richtig zu Frühstücken.
    • Zaii
      Pflegebericht 4. November 2010 - Mistwetter & Frühlingsgefühle

      Das Stalltor quietschte leise, als ich es hinter mir zu zog. Man, es musste wirklich mal wieder geölt werden!
      Ich rieb mir die klammen Hände aneinander, während ich auf die Boxen von Eisvogel und Adrian zuhielt.
      Die beiden Hengste sahen mir schon mit großen Augen aus ihren Boxen entgegen und Eisvogel brummelte leise, als ich mir sein Halfter nahm und seine Box betrat. Ich zog ein Pfefferminz-Leckerli aus meiner Jackentasche und hob es dem Rappen hin, ehe ich ihn aufhalfterte und vor seiner Box anband.
      Nachdem sein Putzkasten neben mir stand und ich Eisvogel auch seine Decke abgenommen hatte, begann ich, dem Isländer sein schwarzes, seidiges Fell zu striegeln. Dank der Decke hatte er noch keinen Winterpelz, doch hatte dies auch zur Folge, dass er ohne Decke nicht mehr aus dem Stall konnte. Nach seinem Fell folgten die Hufe und zu guter Letzt das Langhaar, dann gab ich Eisvogel einen sachten Klaps auf die Schulter und verstaute seinen Putzkasten wieder in der Sattelkammer.
      Von dort kam ich mit der Longierpeitsche und seiner türkisen Decke wieder, befestigte sämtliche Schnallen und machte den Hengst dann los.
      Geduldig folgte er mir durch die Stallgasse und wartete, bis ich das Tor aufgeschoben hatte.
      Doch nach draußen folgte mir Eisvogel dann doch nur widerwillig, dämpften der Regen und der pfeifende Wind doch seine Stimmung. Nach zwei, drei Anläufen folgte mir mein Hengst aber schließlich doch über den Hof und in Richtung Reithalle.
      Nach etwa 3 Minuten laufen hatten wir die Halle erreicht. Sie gehörte nicht mir, wo sollte ich mir sowas auch hinstellen und überhaupt hatte ich 'nur' 2 Pferde und die Halle des örtlichen Vereins tat es für mich voll und ganz.
      Auf mein "Tür frei?" bekam ich keine Antwort, worauf hin ich die Tür öffnete und mit Eisvogel die leere Halle betrat. Türe zu, Decke runter, Pferd frei und ab ging die Post. Nach ersten schüchternen Trabversuchen durch die Halle, schnalzte ich mit der Zunge und trieb Eisvogel kurz mit der Peitsche an, worauf hin dieser seine Scheu vor der bösen, bösen Halle überwand und in wilden Sätzen durch die Halle buckelte. Nun brauchte ich nichts mehr zu tun, den Eisvogel jagte Runde um Runde, Minute um Minute an mir vorbei und schien gar nicht mehr aufhören zu wollen. Mit gespitzten Ohren, wehendem Schweif und großen Schritten galoppierte Eisvogel immer weiter, bis er schließlich nach über 10 Minuten langsamer wurde und schließlich im Schritt zu mir trottete. Ich streichelte meinen Isi, nahm ihn wieder an den Strick und legte ihm die Decke auf, um ihn trocken zu führen, schließlich sollte er sich nicht erkälten.
      "Brav", lobte ich den Hengst, nachdem ich ihm alle vier Hufe ausgekratzt hatte und er mich mit Engelsaugen ansah. Ja ja, Eisvogel wusste, wie er mich rumbekam. Mit einem Lächeln zog ich ein Leckerli aus meiner Tasche und öffnete danach die Tür der Halle. Mit der Peitsche in der einen und Eisvogel am Strick in der anderen Hand verließ ich die Halle wieder und machte mich auf den Weg zurück nach Hause.
      Dort angekommen betraten wir sofort den Stall, schließlich hatte es die ganze Zeit über nicht aufgehört, wie aus Eimer zu schütten und so war ich gottfroh, als ich in dem warmen Stall meine nasse Jacke ausziehen konnte und Eisvogel die ebenfalls nasse Decke abnehmen konnte. Lammfromm ließ sich der Hengst nochmal drüber striegeln und das Langhaar kämmen - ja, ich liebte sein Langhaar über alles.
      Soweit so gut, Eisvogel stand wieder in seiner Box neben Adrian und kaute genüsslich auf einer Handvoll Heu herum, die Ohren interessiert in meine Richtung gespitzt und sah mir zu, wie ich seine Box mistete.
      Nachdem auch dies erledigt war, fegte ich noch die Stallgasse und gab den zwei Hengsten ihr Kraftfutter, dann schnappte ich mir die noch immer regennasse Jacke und machte mich auf den Weg rüber ins Haus, da wars doch noch einen Tick gemütlicher.
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  • Album:
    Hengste
    Hochgeladen von:
    Zaii
    Datum:
    24 Okt. 2009
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  • Pferdename Eisvogel
    Rufname ---
    Von Engel
    Aus der Djunjá
    Rasse Isländer
    Geschlecht Hengst
    Geburtsdatum 21. Juli 2001
    Farbe Rappe
    Stockmaß 145cm

    Der lackschwarze Hengst strotzt nur so vor Energie. Seine Mähne glitzert wie das Wasser im Gefieder eines Eisvogels, auch seine Bewegungen erinnern an den Flügelschlag des blauen Vogels, sind sie doch genau so elegant. Eisvogel kann mit fast jedem gut Freund sein, versteht sich mit allen Tieren - außer anderen Hengsten - und ist im Umgang sehr unproblematisch. Beim Reiten braucht sein Reiter einen guten Sitz und eine weiche Hand, da Eisvogel überaus empfindlich auf die Hilfen des Reiters hört und dazu sofort auf jeden Reiz in seiner Umgebung reagiert. Mit der nötigen Feinheit eröffnet Eisvogel seinem Reiter so fünf schwungvollen Gänge.
    Eisvogel vererbt vor allem seine schönen, klaren Gänge. Seine Nachkommen sind außerdem empfindlich im Maul und benötigen somit eine feine, einfühlsame Reiterhand. Im Umgang sind sie meist gelassen, doch ähnlich dem Vater kommt auch bei ihnen manchmal das Fluchttier durch, sodass es durchaus möglich ist, dass einmal gescheut oder umgedreht wird, wenn etwas nicht geheuer ist. Die lernwilligen Pferde fixieren sich aber oft - und am liebsten - auf eine Person, anstatt herumgereicht zu werden. Hat man einmal das Vertrauen, so hat man einen wahren Freund gefunden.

    Genetik Ee aa gg cc dd zz ww oo toto Ss soso rnrn rbrb FF prlprl chch lplp splspl pgpg
    Eisvogel trägt versteckt eine Sabino-Scheckung, welche sich lediglich in seinen vier hochweißen Beinen ausdrückt. Diese wird er zu 50% an seine Nachkommen vererben.

    Nachkommen

    Totengräber (*2004 ✝2015)
    Kjarkur (*2006)
    Wolkenvogel (*2013) aus der Lila Wolken

    Besitzer Zaii
    -- maya -- Zaii
    Ersteller Yashafreak -- umgemalt Lizzy02
    Vorkaufsrecht verfallen

    Eingeritten Ja
    Gangreiten S** -- Dressur M -- Springen A -- Military A -- Distanz A

    HK 452
    17. Gangturnier | 110. Gangturnier | 119. Gangturnier | 123. Gangturnier | 124. Gangturnier | 126. Gangturnier | 128. Gangturnier | 129. Gangturnier | 133. Gangturnier | 135. Gangturnier | 140. Gangturnier | 152. Gangturnier | 168. Gangturnier
    200. Dressurturnier | 245. Dressurturnier | 197. Galopprennen | 165. Westernturnier | 166. Westernturnier | 160. Springturnier | 164. Springturnier | 165. Springturnier


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