1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
Zion

ein wildes Kürbispony

Bericht folgt | Morian by Canyon, Knoti by Maleen, Hg by samarti (danke Veija fürs Nutzen :D), rest by me

Tags:
ein wildes Kürbispony
Zion, 13 Okt. 2019
Bracelet, Veija, Sammy und 3 anderen gefällt das.
    • Canyon
      Wow ich liebe die Bewegung! So genial, dass du mal wieder Bewegungen machst <3
      Zion gefällt das.
    • Zion
      @Canyon haha danke <3 deine Mähne ist super, hab sie einfach umgedreht und gespiegelt :D abgesehen davon habe ich echt Spaß am Makeover
    • Bracelet
      Sieht echt toll aus :D! & das Poney hat iwie so nen Niedlichkeitsfaktor *-*
      Zion gefällt das.
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Album:
    LDS - Sattelkammer
    Hochgeladen von:
    Zion
    Datum:
    13 Okt. 2019
    Klicks:
    266
    Kommentare:
    3

    EXIF Data

    File Size:
    282 KB
    Mime Type:
    image/jpeg
    Width:
    960px
    Height:
    640px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Guten Flug mit Air - Morian

    Es war einer der letzten Tage in Kanada für mich und Morian HMJ 6345, meine Aufregung stieg mit jedem Tag, denn ich befürchtete, dass er nach der Reise verändert sein würde. In den letzten paar Trainingseinheiten, hatten wir gelernt aufeinander zu achten und dass Mo Berührungen am ganzen Körper zulässt, dabei war noch lange nicht an Hufe geben zu denken. Wieder mit dem Strick ausgestattet wanderte ich zu den Boxen der Makeover Pferde und hatte diesmal auch wieder eine Möhre dabei. Das Kürbispony schien sogar zu grummeln, als es mich wahrnahm. ich brach ein Stück der Möhre ab und hielt es ihm auf der flachen Hand hin und er nahm es genüsslich an. Sein Fell war ziemlich struppig und dreckig, weshalb ich mich entschied ihn erstmals zu putzen. Ich hielt Mo eine Wurzelbürste hin und ließ sie ihn betrachten und beschnuppern. Als Ich langsam anfang zu bürsten verspannte er sich und schien äußerst misstrauisch und als ich schließlich an der Bauchgegend angekommen war, schnappte er nach mir und vor Schreck ließ ich die Bürste fallen. Damit hatte ich gar nicht gerechnet. “Was denn los Junge?”, fragte ich besorgt und wollte mir garnicht vorstellen, was die kranken Typen der Mafia mit den Pferden angestellt hatten. Es war nicht einfach ein Schnappen was ein Pferd zeigte, wenn ihm etwas nicht passte, es war ein verängstigtes Selbstschutz - Schnappen, was mich sehr stutzen ließ. Also anstatt weiter zu putzen strich ich stattdessen seinen kompletten Körper mit langen sanften Strichen ab, was ihm sichtlich zu gefallen schien, denn er entspannte sich erstmals richtig in meiner Gegenwart. Nach gut einer halben Stunde befestigte ich den Strick an seinem Halfter und führte ihn langsam aus seiner Box und ging diesmal nicht zur Weide, sondern zum Reitplatz. Seltsamerweise war Morian nicht so schreckhaft wie erwartet, denn er hielt zwar an und schaute sich glotzig um, aber er sprang mir nicht auf die Füßen oder ähnliches. Da er viel zu sehr mit der Umgebung beschäftigt war, stellte er sich diesmal beim Führen recht okay an, was meine wunden Hände ebenfalls freute, doch sobald wir auf dem Platz angekommen waren, drehte sich der Spieß um. Mir fiel der tiefe Sand des Platzes auf, denn wir zuHause hatten ganz normalen “Dressurboden” und keinen Reiningboden. Ich weiß nicht, ob Mo sich erschrocken hatte oder was auch immer, aber er riss sich los und galoppierte wie ein verrückter los und machte einen Bocksprung nach dem anderen. Zwar tat meine Hand wieder etwas weh, doch ich verstand warum er es tat. Er freute sich richtig laufen zu können, kein Wunder, denn während der Mafiazeit hatte er keine Gelegenheit. Nachdem er sich ausgepowert hatte, schaubte er tief und pumpte förmlich. Kurz darauf legte er sich hin und wälzte sich unbeschämt. “Morian, komm her!”, rief ich ihm zu und lockerte meine Körperhaltung, tatsächlich trabte er in meine Richtung, aber driftete kurz vor mir ab und stolzierte im schönsten Trab an der Bande lang. Erneut lachte ich auf und bewunderte dieses Pferd, welches zwar dünn und muskellos war und sich doch zu präsentieren wusste.

    Nachdem Mo sich etwas beruhigt hatte, pfiff ich bis er mir seine Aufmerksamkeit schenkte und langsam auf mich zu trottete. “Soo ist’s gut Großer”, lobte ich ihn mit tiefer, sanfter Stimme. Ich richtete mich langsam auf und ging seitlich auf ihn zu, um ihn zu streicheln. Einen Moment später griff ich nach dem Strick und forderte Morian auf, mir zu folgen und ging einfach voraus. Eigentlich hatte ich mit Trotz oder lospreschen gerechnet, aber stattdessen folgte er mir willig und schien sich ausnahmsweise einmal zu benehmen. Wir gingen wahllos über den Platz und mit einem tiefen Ausatmen leitete ich einen Halt ein und streckte meinen Arm seitlich aus, um dem Kürbis zu zeigen, dass er anhalten solle. “Gut gemacht!”, lobte ich ihn freudig und streichelte über seine Nüstern. Diese Übung wiederholten wir noch ein paar mal, bis ich mich entschlossen hatte diese Lektion zu beenden. Tatsächlich glaubte ich, dass wir mit dieser Lektion einen kleinen Durchbruch geschafft hatten und freute mich riesig über Mos Bereitschaft mit mir zu arbeiten. Auch der Weg zurück zur Box lief deutlich besser. In der Box verabschiedete ich mich mit ein paar Streichlern und begab mich zufrieden und erschöpft zum Haus zurück. “Na aber putzen müssen wir bald mal Dicker”, sagte ich zum Abschluss.

    Im Haus unterhielt ich mich noch mit ein paar anderen Teilnehmern des Makeovers und es war äußerst interessant zu erfahren, was die anderen Pferde für Persönlichkeiten hatten. Die Rassenvielfalt reichte von Highland Pony, über einen Vollblutaraber bis hin zum Kabardiner. Tatsächlich erkannte ich auch ein paar bekannte Gesichter: Cooper Chattahoochee, Caleb o’Dell natürlich und Fay Temiz.

    Eigentlich würde ich hier gern noch die Zeit mit Morian verbringen, aber die eine Woche ist nun vorbei. Meine Hoffnung lag darin, dass Mo sich in Deutschland schnell einleben wird und sein bisher aufgebautes Vertrauen zu mir beibehalten wird. “ Es hat mich gefreut euch alle kennenzulernen und wünsche euch viel Erfolg und natürlich Spaß bei der weiteren Arbeit mit den Pferden!”, verkündigte ich zum Abschied von allen und zog mich schließlich in mein Zimmer zurück. Plötzlich vibrierte mein Handy in der Hosentasche und ich fischte es hektisch heraus. Der Name “Valeria” erschien auf dem Display. “Ähh hey?”, fragte ich schüchtern. “Du ähm ich naja...Ich vermisse dich und freue mich auf deine Rückkehr.”, entgegnete sie hastig. Mir wurde seltsam warm ums Herz, was für ein seltsames Gefühl, aber es freute mich sehr ihre Stimme zu hören. “...ja ich vermisse dich auch. Auf dem Hof alles klar?”, setzte ich das Gespräch fort. Im selben Moment schlug ich meine Hand gegen die Stirn, du Idiot! Das Einzige was mir bei einem intimen Gespräch mit der wundervollsten Frau einfällt, ist die Frage wie es auf dem Hof läuft. Val schien genauso verwirrt und faselte irgendwas von den Pferden. “Sorry Val, ich bin… ach keine Ahnung ich wusste nicht was ich sagen sollte und ja.”, versuchte ich die Situation zu retten. Aus dem Hörer ertönte die schönste Lache, die ich je von Val gehört hatte. “Schon okay Collin, ich wollte eigentlich auch nur deine Stimme hören, egal was du gesagt hättest.”, beendete sie die peinliche Situation. Nach einer halben Stunden beendeten wir unser gespräch und sie wünschte mir eine gute Nacht.

    6400 Zeichen