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Wolfszeit

Ein Rodeopferdchen

Rehlein by Canyon|Zubi, Bewegung & Reiter by Wolfszeit|HG by sadasha Die Körperhaltung von unseren ehernwerten Alec ignoririeren wir bitte einfach

Ein Rodeopferdchen
Wolfszeit, 20 Okt. 2019
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  • Album:
    Fotoalbum SMA
    Hochgeladen von:
    Wolfszeit
    Datum:
    20 Okt. 2019
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    Let´s get Wild, Wolfszeit
    Alec| Nun war Fanya schon fast anderthalb Wochen bei uns. Die kleine Stute hatte sich inzwischen super eingewöhnt und auch unser Training machte super Fortschritte. Fany ließ sich inzwischen fast überall problemlos berühren und auch Halfter anziehen klappte super. Auch führen ging inzwischen so weit, dass sie nicht stehen bleibt, wenn ein leichter Zug am Strick entsteht und auch konnte man sie inzwischen führen, ohne ein Pferd vorneweg laufen zu haben. Gamaschen kannte Fanya inzwischen auch. Das kleine Reh vertraute mir inzwischen so weit, dass die Fuchsstute zusammen mit dem Tinker morgens am Zaun standen und auf mich warteten. Da beide Pferde aktuell ein wenig zu dünn sind bekommen sie zweimal die Woche Mash. Also führte mich heute mein erster Weg in den Stall um das Futter für die beiden Vorzubereiten. Der Tierarzt war gestern vorbeigekommen und hatte uns eine Fütterungsempfehlung gegeben. Aktuell sah ihr Futterplan, ohne Heu und Stroh, wie folgt aus: Fanya
    Morgens: ca. ½ Schaufel(ca. 450 g) Strukturmüsli, 1 Becherchen(ca.50 g) Mineralfutter, 30 ml Leinöl, 2 Äpfel oder Möhren
    Mittags: ca. 1/3 Schaufeln Strukturmüsli, 2- 3 Äpfel oder Möhren
    oder
    2 x die Woche: 2 Schaufel Mash(trocken, ca. 900g) mit 2 – 3 Äpfeln oder Möhren
    Abends: ca.1/3 Schaufel Strukturmüsli, 1 Becherchen(ca.50 g) Mineralfutter 2 Äpfel oder Möhren
    Zwischendrin: ca 1 Apfel oder 5-6 Möhren und 1 Banane plus ein bisschen Brot.

    Lilli
    Morgens: ca. ½ Schaufel Strukturmüsli, 1 Becherchen Mineralfutter, 40 ml Leinenöl, 2 Möhren oder Äpfel
    Mittags: ca. ½ Schaufel Strukturmüsli, 2–3 Äpfeln oder Möhren
    oder
    2x die Woche Mash(trocken, 1,1 Kg) mit 2–3 Äpfeln oder Möhren
    Abends: ca. ½ Schaufeln Strukturmüsli, 1 Becherchen Mineralfutter, 2 Möhren oder Äpfel
    Zwischendrin: ca. 1 Apfel oder 8–9 Möhren und 1 Banane
    Als Erstes setzte ich den Mash für die beiden Pferde an. Danach bereitete ich ihr Frühstück vor und ging damit zum Offenstall. Beide Pferde standen schon am Zaun und warteten auf ihr Frühstück. Lilli ließ sogar ein kleines Wiehern hören. Ich stellte die Schüssel mit dem Futter in sicherer Entfernung ab. Damit beide Pferde in Ruhe fressen können, wollte ich Lilli rausholen. Als nahm ich Lillis Halfter und betrat den Paddock. Ich holte die liebevolle Tinkerstute und stellte sie draußen ab. Sie bekam ihr Futter und dann brachte ich Fanya ihr Futter. Während die Fuchsstute fraß versorgte ich die Wunde am Widerrist mit der Salbe, die ich vom Tierarzt bekommen hatte. Nachdem die Pferde gefressen hatten, stellte ich Lilli zurück und brachte die Schüsseln zurück in die Futterkammer. Da die Pferde im Stall schon vor einer dreiviertel Stunde ihr Futter bekommen hatten, wollte ich heute mit ZM's Zanaro anfangen. Ich ging in den Stall und der braune EVB Hengst schaute schon aus der Box. Ich streichelte den Hengst über seine hübsche Blesse und steckte ihm eine Möhre zu, bevor ich sein Halfter von der Boxentür nahm. Ich streifte dem Hengst sein Türkises Halfter über und band ihn dann auf der Stallgasse an. Ich deckte ihn aus und begann ihn zu putzen. Da er eine Decke getragen hatte, dauerte das Putzen nicht allzu lang. Danach sattelte ich den Hengst. Ich wollte heute mit ihm ausreiten gehen, also führte ich den Hengst vor den Stall und stieg auf. Zany war heute sehr gut gelaunt. Kaum war ich aufgestiegen, lief er auch schon los. Ich lenkte den Hengst Richtung Wald. Heute war es recht kühl, weshalb wir zum beginn besonders lange Schritt ritten, bevor wir den Trab dazu nahmen. Auch, wenn wir noch nicht lange hier waren, kannte ich inzwischen die ersten Galoppstrecken. An einer meiner Lieblingsstrecken angekommen, ließ ich Zany einfach laufen. Der Hengst startete direkt durch und gab Vollgas. Er war sehr gut, dass es eine der längeren Strecken war denn Zany war kaum zu bremsen. So bemühte ich mich das wir so viele Galoppstrecken wie möglich mitnehmen damit. Zany sich auspowern konnte. Zurück am Hof ritt ich noch eine Runde Schritt um den Stall, bevor ich abstieg und den Hengst absattelte. Auf dem Weg begegneten wir Anu. “Morgen, Anu. Was hältst, du eigentlich davon, wenn wir heute mal probieren ob Fanya sich als Handpferd eignet?”. “Das ist eine super Idee Alec. Wann soll ich da sein?”, fragte Anu gleich begeistert. “Ich denke mal heute Nachmittag. Ich wollte Fany gleich erst einmal mit Peitsche und Longiergurt vertraut machen. Nachdem ich Zanaro abgesattelt hatte, brachte ich ihn zusammen mit Osgiliath auf die Koppel. Danach brachte ich auch noch die beiden grauen Hengste Aschenflug und Wo der Wolf Heult auf die Koppel. Als Nächstes ging ich in die Sattelkammer und suchte dort alles zusammen, was ich für das Training mit Fany brauchte. Das waren eine Gerte bzw. Peitsche, ein Kappzaum, ein Longiergurt, eine Schabracke und natürlich eine ganz menge Leckerlies. Das alle trug ich dann auch so gleich
    zu unserem improvisierten Round Pen. Da ich nicht wusste, wie Fanya auf das ganze reagieren würde und Anu beschäftigt war, suchte ich Magnus. Ich fand ihn schließlich im Stall, wo er gerade die neuen Boxenschilder anbrachte.“ Alexander, was hältst du von den neuen Schildern”. Ich betrachtete das Schild. Ich hatte das Schild von Aschenflug in der Hand. Das Schild war bordeauxrot und mit Gold umrandet. Oben links war ein goldenes Herz. Darauf stand der Name und das Geburtsdatum. Darunter das XX. Da Englische Vollblüter keinen Brand haben, aber häufig mit XX gekennzeichnet werden, stand bei hm da darauf. Am rechten oberen Rand des Herzens waren ein paar Glitzersteine angebracht. Unter dem Herz war ein Bild, was Ash im Renngalopp zeigte. Rechts daneben war ein Portrait von Aschenflug. Darunter stand der Besitzername was in Ashs Fall Luchy Montrose ist. Über dem Portrait waren zwei Kreise. eines Zeigte ein weiteres Bild von dem Windfarben Hengst. Auf einem weiteren Kreis stand bitte nicht füttern. Magnus kam zu mir und zog auf einmal einen der Kreise vom Schild. “Schau Alec, das sind Magneten. Ich habe auch noch welche mit: Achtung Kolikgefahr, Boxenruhe und Achtung Pferd beißt.”. “Wow, die sind echt schön”, sagte ich zu ihm. “Aber ich hab noch etwas anderes”, sagte er und holte etwas aus einem Karton. Er drückte es mir in die Hand. Es war ein Hufeisen mit einem Schild und einem Haken daran. Darauf der Name von Ases Maskwamozi. Das, was darunter stand ließ mich schmunzeln. “#Punktepferdchen, das passt zu ihr”, sagte ich lachend. Darunter stand I didn't know that it was right to love her. I just loved her. Auf der linken Seite war ein Bild von der Stute aufgedruckt “. Die sind wundervoll Magnus, aber eigentlich wollte ich dich fragen, ob du mir beim Training mit Fanya hilfst”. “Bei dem Rehe? Ja, da helfe, ich dir gerne du siehst immer so glücklich auf wen du mit ihr arbeitest. “Ok ich gehe mit dem Rehlein schon mal zur vorderen Koppel. Da wir aktuell weder einen Round Pen noch eine Longierhalle hatten, hatten wir auf der vordersten Koppel ein Quadrat abgesteckt. Ich ging also zum Auslauf. “Hallo Fanya”, sagte ich zu der kleinen Fuchsstute, als sie mit gespitzten Ohren zum Tor getrottet kam. “Wollen wir heute etwas Neues lernen Mäuschen?”, sagte ich zu ihr und steckte ihr ein Leckerli zu. Danach öffnete ich das Tor, streifte ihr das Halfter über und legte ihr noch die Gamaschen an. Die Gamaschen trug sie da sie ab und zu dazu neigte zu explodieren und sich dabei mit den Hinterfüßen die Fesseln anzuschlagen. Danach machten wir uns auf den Weg zur Koppel. Dort angekommen, nahm ich mir erst die Gerte und zeigte sie der Stute. Mit der Gerte hatten wir schon fleißig geübt und so ließ sich die Stute brav mit der Gerte überall berühren. Als Nächstes war die Peitsche dran. Diese kannten auch wir schon. Auch hier blieb die sie ruhig stehen. Nun wollte ich ihr den Kappzaum anlegen. Also holte ich zusammen mit Fany den Kappzaum vom Zaun. “So meine süße, das ist fast genauso wie mit dem Halfter”. Ich löste das Halfter und legte es weg. Danach streifte ich ihr vorsichtig das Nasenstück über die Schnauze. Ich streifte ihr das Genickstück über und schloss den Zaum. Die Stute blieb ruhig und stand nur ein wenig verwirrt da, von dem erhöhten Gewicht auf ihrer Nase. Ich hakte die Longe ein und führte sich ein paar Runden. Nach zwei Runden hatte die sich entspannt und hielt auch den Kopf wieder normal. Magnus beobachtet mich seit einiger Zeit. “Magnus kommst du mal hier her?” rief ich ihm zu. Magnus kam zu uns rüber und hielt der Stute direkt ein Stück Apfel hin. “Na, du süßes Reh”, sagte er und strich der Stute vorsichtig über die Schnauze. “Seit Wann kannst du eigentlich so gut mit Pferden? Hast du heimlich geübt?”, fragte ich Magnus. “Naja, wenn man auf einem Pferdehof wohn muss man sich mit den wohl anfreunden”, sagte er schmunzelnd.”OK was soll ich tun”, fragte er nun hilfsbereit. “Also eigentlich solltest du sie nur festhalten. Das wichtigste ist, dass du loslässt, bevor sie dich umreißt. Wenn sie brav bleibst du einfach ganz viele Möhren in sie rein.”, erklärte ich ihm. Danach holte ich die Schabracke, die über dem Zaun hing. Langsam ging ich mit der Schabracke auf Fany zu und ließ sie daran schnuppern. “Brav, machst du das kleine Maus”, lobte ich sie. Als sie die Schabracke in Ruhe inspiziert hatte, berührte ich sie damit vorsichtig am Hals. Sie war zwar sehr gespannt, aber ließ es zu ,dass ich damit auch über ihren rücken und die Beine strich. Danach legte ich sie vorsichtig auf ihren Rücken, während Magnus ihr ganz viele Leckerlies gab. Sie ließ sie die Schabracke auflegen ohne sich zu Bewegen. “Brav”. “Magnus lauf mal ein paar Schritte mit ihr”. Zögerlich folgte Fanya Magnus. Er sah dabei aus, als hätte er schon sein ganzes Leben lang Pferde geführt. Sie liefen eine halbe Runde. “Ok , das reicht erst einmal”, sagte ich und die beiden hielten an. Nun nahm ich mir den Longiergurt und ging genauso vor wie, bei der Schabracke vorhin. Fany blieb auch stehen. Als ich den Gurt schloss, schoss die kleine Stute auf einmal los und bockte. Ich sprang ihr aus dem Weg und redete beruhigen auf sie ein und hielt sie an. Ich löste die Longe vom Kappzaum und ließ sie wieder loslaufen sie bockte noch ein paar mal, aber nach ca. 3 Minuten hatte sie damit aufgehört. Ich hielt die Stute wieder an und erlöste sie von dem Longiergurt. Danach ging es für sie zurück in den Stall. Als Belohnung gab es noch eine ganz Menge Möhren. Ich räumte alles wieder auf und widmete mich den anderen Pferden, die ich noch zu versorgen hatte.
    Nachdem auch Wamzi ihr Dressurtraining hinter sich gebracht hatte, ging es zu Ardehel. Die kleine Stute wurde heute nur longiert und sie arbeitet wie immer brav mit. Balisto bekam heute einen kleinen Spaziergang. Da der kleine Tinker alle paar Meter stehen blieb, um sich die Gegend anzuschauen, dauerte es eine Weile, bis wir wieder am Hof waren. Al letztes ging es zu Torashko. Mit dem Shirehorse Mix ging ich gemütlich ausreiten und er schien recht zufrieden als er dann wieder auf seiner Koppel Stand.Als alle versorgt waren ging ich zur Koppel, um Fanya noch einmal zu holen. Anu hatte gerade Lilli fertig gearbeitet und wir wollten also noch testen ob Fanya sich als Handpferd eignete. Also legte ich der Stute den Kappzaum an und nahm sie mit in die Halle. Damit sich Fany daran gewöhnte, dass ein Pferd neben ihr herlief, lief ich mit ihr neben Lilli her. Fany bleib so brav, dass ich schließlich Anu den Strick reichte. Sie ritten erst einmal nur ein paar wenige Runden. Da Fanya das wundervoll machte, war das heute genug Training für heute. Die Fuchsstute bekam noch ihr Abendbrot und durfte dann den restlichen Abend auf der Koppel genießen.

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