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Mohikanerin

Eimyja | x Punkte

Stute | Isländer | Ungekört | (c) Mohikanerin

Eimyja | x Punkte
Mohikanerin, 26 Dez. 2017
    • Mohikanerin
      Fohlenzeit

      02. Mai 2014
      Eimyja's Ankunft | 6398 Zeichen | © Ivi. Kiwi
      Ich war auf der Suche nach einem neuen Isländerhengst für mein Gestüt. Ich hatte mich ein wenig umgehört und durch Zufall war ich mit Mohikanerin ins Gespräch gekommen. Sie selbst war auf einem Zuchtgestüt tätig, welches unter anderem Isländer züchtet. Sie erzählte mir von einer jungen Isländerstute namens Eimyrja. Eigentlich war ich auf der suche nach einem jungen Hengst, nicht nach einer Stute, trotzdem verabredete ich mich mit ihr auf dem Zuchtgestüt Bardagamaður, um mir die kleine einmal genauer anzusehen.
      Am nächsten Tag war es schon soweit. Ich fuhr auf das Gelände des Zuchtgestüts Bardagamaður, vorbei an weitläufigen Weiden mit wunderschönen Isländern. Ich konnte kaum meinen Blick von den schönen Tieren abwenden. Vor dem Hauptgebäude parkte ich meinen Wagen, stieg aus und machte mich auf die Suche nach Mohikanerin. Ich fand sie auf dem Putzplatz, wo sie den Hengst Branda Phönix putzte. Ich hatte bereits viel von dem Hengst und seinem Potenzial gehört. Bestimmt brachte er erstklassige Fohlen hervor. Ich begrüßte Mohikanerin und streichelte den Hengst am Hals. Er hatte seidig weiches Fell. Wir unterhielten uns einen Moment über Branda, dann kamen wir auch schon auf Eimyrija zu sprechen. Sie erzählte mir, das Branda der Vater der kleinen Stute war. Klingt vielversprechen, dachte ich mir und erkundigte mich nach der Mutter. "Die Mutter ist Elding, eine hübsche und talentierte Scheckenstute", sagte Mohikanerin. Wir waren schon auf dem Weg zur Weide um Branda wegzubringen. Sie hatte den Hengst zuvor geritten und nun sollte er zu seiner Herde zurück. Nicht weit weg von Brandas Weide, war die Jungpferdeweide. Schon von weitem sah man die Jungpferde des Zuchtgestüts Bardagamaður wild herumtollen. Mir viel ein gescheckte Fohlen ins Auge, welches in einem schön anzusehenden Trab zurück zu seinen Freunden lief. Als die jungen Pferde uns bemerkten, blieben sie abrupt stehen und schauten zu uns herüber. Nur das gescheckte Fohlen lief weiter und stupste einen kleinen Fuchs an, der sich prompt erschrack. Er hüpfte ein Stück zurück, schüttelte sich und galoppierte los, das gescheckte Fohlen hinterher. Die anderen waren nun ganz verwundert und konnten sich nicht entscheiden wo sie hinschauen sollten. "Die kleine Scheckenstute dor ist Eimyrja.",sagte Mohikanerin und zeigte auf das galoppierende Jungpferd. "Die ist mir direkt ins Auge gestochen.",sagte ich und schaute der Stute weiter zu. Sie zeigte jetzt schon schöne Gänge mit viel Aktion. Sicher würde sie sich im Gangpferdesport mit etwas training später sehr gut machen. Mohikanerin rief Eimyrja. Sie blieb stehen und schaute zu uns, rührte sich jedoch nicht vom Fleck. Wir gingen zu ihr hin und streichelten die Stute, doch schon nach kurzer Zeit waren wir umkreist von den anderen, welche sich ebenfalls eine Streicheleinheit abholen, oder einfach nur neugierig ihre Nasen in unsere Tasche stecken wollten. Mohikanerin halftere Eimyrja auf und gemeinsam gingen wir von der Weide herunter. Auf dem Putzplatz band sie Eimyrja an und holte etwas Putzzeug. Wir putzen die junge Stute, wobei sie sich ganz ausgezeichnet benahm. Nur zwischen durch zuckte sie zusammen und machte einen kleinen Hopser, wenn sie etwas kitzelte. Auch die Hufe ließ sie Problemlos anheben. "Na das kann sie ja echt alles schon richtig gut.",sagte ich. Nun gingen wir auf den Reitplatz um die Stute frei laufen zu lassen. Mohikanerin wollte mir ihre Gänge etwas näher zeigen, und auf welche Kommandos sie bereits hörte. Aber ich war eh schon hin und weg. Nach einer Weile entließen wir Eimyrja wieder auf die Weide und unterhielten uns in Ruhe weiter über die Isländerstute. Wir vereinbarten ein paar weitere Besuchstermine, damit ich die Stute noch besser kennenlernen konnte.
      In den folgenden Tagen besuchte ich Eimyrja häufig und arbeitete auch zwischendurch alleine mit ihr. Sie war einfach eine liebe kleine Stute, die genau das war, wonach ich gesucht hatte. Nur halt weiblich. An meinem letzten vereibarten Besuchstag, erzählte ich Mohikanerin, dass ich Eimyrja kaufen würde. Sie freute sich sehr und gleich vereinbarten wir den nächsten Termin zum abholen der kleinen.
      Ein paar Tage später war es dann auch soweit. Ich kam mit meinem Transporter auf den Hof gefahren. Ich stellte ihn ab und zusammen mit Mohikanerin holten wir Eimyrja von der Weide. Die anderen wieherten ihr aufgeregt hinterher, als wüssten sie, das heute etwas anders war als sonst. Eimyrja dagegen lief motiviert neben uns her und schaute wie immer neugierig zu allen Seiten, was dort passierte. Als sie den großen Transporter sah, blieb sie kurz stehen und drehte kurz die Ohren nach hinten. Das große Fahrzeug war ihr nicht geheuer. Doch mit viel Ruhe und Geduld kam Eimyrja immer näher, bis ihre neugier sie übermannte und sie den Transporter neugierig beschnupperte. Dabei ging sie von selbst immer weiter herein um sich umzusehen. Im Transporter hing ein Heuballen, an dem sie sogleich zu knabbern begann. Wir riegelten den Transporter ab, doch Eimyrja blieb ganz entspannt. Eigentlich kannte sie Autofahrten bereits, der Transporter war nur im Vergleich zu den Hängern etwas größer und deswegen ungewöhnlich für sie gewesen.
      Als alles fertig war verabschiedete ich mich von Mohikanerin und machte mich auf den langen Heimweg. Zuhause angekommen ging ich direkt zu Eimyrja und holte sie aus dem Transporter. Sie hüpfte fast heraus, blieb dann aber wieder abrupt stehen und sah sich um. Auf die neue Umgebung war sie nicht gefasst. Langsam führte ich sie über den Hof und ließ sie sich alles ansehen, was sie sich ansehen wollte. Als wir an meiner Weide angekommen waren, wieherte Nero uns freundlich zu. Dann erkannte er, das Eimyrja unbekannt war und trabte aufgeregt am Zaun herum. Zu Eimyrjas und meiner anderen Pferde Sicherheit, bekam Eimyrja die ersten Tage ein abgegrenztes Stück für sich. So konnten sich alle gegenseitig erst einmal kennenlernen und beschnuppern. Ich entließ Eimyrja und sie blieb unsicher zu den anderen schauend auf der Weide stehen. Die anderen kamen alle zu Zaun und blickten neugierig herüber. Eimyrja wieherte leise und bekam prompt eine antwort, trotzdem blieb sie stehen und schaute lieber erst einmal von weitem. Ich machte mich währenddessen auf den Weg zurück zum Transporter, um Eimyrjas Sachen auszuladen, ich würde später noch einmal schauen, wie es der kleinen so geht, auf ihrer neuen Weide.

      03. Mai 2014
      Eimyjas erste Teilnahme an einer Fohlenschau | 2999 Zeichen | © Ivi. Kiwi
      Also hatte ich Eimyja spontan zu einer Fohlenschau gemeldet, damit sie die neue und ungewohnte Situation kennenlernen konnte. Ich machte mir nicht besonders viel Hoffnung auf eine Platzierung, in erster Linie ging es um Eimyja Ausbildung.
      Leicht verunsichert stand Eimyja neben mir am Eingang der Halle. Nervös blickte sie in alle Richtungen, und sah sich die Menschen, Jungpferde und Fohlen an, die an uns vorbeigingen. Schließlich wurden wir aufgerufen und die Zuschauer in der Halle wurden gebeten etwas leiser zu sein. Ich ging zielstrebig in die Halle hinein. Zwar legte Eimyja die Ohren kurz nach hinten, doch sie weigerte sich nicht die Halle zu betreten. Sie ging in einem flotten Schritt neben mir her, wenn auch leicht nervös. Als das Tor der Bande hinter uns geschlossen wurde, machte Eimyja einen kurzen Satz nach vorne, da sich sich etwas erschrocken hatte. Ich redete beruhigend auf sie ein und ging in die Halle. Da Eimyja mit Abstand das älteste Jungpferd heute war, waren wir ohne die Mutterstute unterwegs. Nun wollte ich Eimyja den Richtern in allen Gangarten vorstellen, als erstes im Schritt zeigen. Das Highlight, ihren Trab, wollte ich mir für später aufbewahren. Ich ging mit Eimyja auf den Hufschlag und führte sie in einem zügigen Schritt an der Bande entlang. Die Richter machten sich bereits eifrig notizen. Eimyja enstpannte sich langsam und nahm den Kopf etwas tiefer. Ich ging eine enge Volte an der nächsten langen Seite um zu zeigen, das Eimyja gut reagierte und sich schön in der Kurve biegen konnte. Dann hielten wir an und ich begann rückwärts zu gehen. Eimyja reagierte sehr schön und tat es mir in einer schönen gerade Linie nach. Ich löste schon während des rückwärtsgehens den Strick vom Halfter, was Eimyja sofort bemerkte. Ich gab ihr das Kommando zum angaloppieren und Eimyja machte einen Satz nach vorne. Erst gab es etwas Beinsalat, doch nach kurzer Zeit hatte sie sich gerodnet und galoppierte an der Band entlang. Ich lief durch die Halle um sie in der Spur zu halten und Eimyja zeigte einen schönen raumgreifenden Galopp. Sie schien viel spaß zu haben und machte ein paar kleine Bocksprünge. Ich rief die Stute wieder zu mir, sie drehte den Kopf und bremste abrupt ab. Dabei wirbelte sie ziemlich viel Sand auf. Sie wendete sehr eng und trabte auf mich zu. Genau das war der Trab den ich zeigen wollte. Da Eimyja nach ihrem Galopp schön motiviert war, zeigte sie einen Trab mit atemberaubender Beinaktion. Wir hatten nicht mehr viel Zeit, also hakte ich den Führstrick wieder ein und zeigte ihren Trab noch einmal auf dem Zirkel. Dann gingen wir zu X, um uns zu verabschieden. Ich tippte Eimyjas linkes vorderbein leicht an. Während ich mich verabschiedte, nahm Eimyja den Kopf etwas runter und hob das linke Bein immer wieder kurz an. Diesen kleinen Trick hatten wir spontan in den letzten Tagen geübt. Eimyja zeigte keine Spur mehr von ihrer anfänglichen nervosität, was ein voller Erfolg für uns war. Im Schritt führte ich die Stute aus der Halle.

      05. Mai 2014
      Eimyja bekommt Gesellschaft | 3603 Zeichen | © Ivi.Kiwi
      Leider musste Svartur sich von einigen ihrer Pferde trennen. Da ich zur Zeit auf der Suche nach neuen Pferden zur Ausbildung auf meinem Hof war, dachte ich mir, ich schaue mal bei Svartur vorbei. Immerhin war meine neue junge Stute Eimyja, welche ich von Mohikanerin bekommen hatte, ebenfalls vom Zuchtgestüt Bardagamaður.
      Auf dem Gestüt angekommen grüßte ich Mohikanerin. Wir hatten uns ja erst vor ein paar Tagen gesehen. Ich fragte sie, wo ich Svartur finden konnte und plauderte ein wenig über meine Pläne. Wir waren uns sicher, dass ich einen neuen Freund für Eimyja finden würde.
      Ich fand Svartur. Sie begrüßte mich herzlich und wir kamen direkt ins Gespräch. Wir quatschten eine Weile, dann sprach ich sie auf die Verkaufspferde an. Sie freute sich sehr, dass ich mich für ein weiteres Pferd vom Zuchtgestüt Bardagamaður interessierte und führte mich direkt zu den weitläufigen Weiden. Sie zeigte mir viele hübsche Pferde, die zum Verkauf standen, unter anderem auch zuchtfähige Isländer, die gut in meine Zucht passen würden. Ich lehnte dankend ab, denn ich war ja auf der Suche nach Pferden, die ich noch großziehen und ausbilden konnte. "Ah, da habe ich natürlich auch etwas für dich", sagte Svartur und führte mich zur Jungpferde- und Fohlenweide. Dort standen noch einige junge Isländer und Aegidienberger. Ich sprach Svartur direkt auf dem Erdfarbfalbschimmel an, denn er stach mir direkt ins Auge. Sie sagte er würde Tvífari heißen, wäre allerdings ein Aegidienberger. Ich war leicht enttäuscht, denn ich suchte eigentlich nur reinrassige Islandpferde. Wir gingen die anderen Fohlen im einzelnen durch. Ich entschied mich, das Fohlen Hvítasunna näher kennen zu lernen. Wir machten genau wie mit Eimyja ein paar Besuchstermine aus, bevor ich mich entgültig zum kauf der hübschen kleinen Isländerstute entschied.
      In den nächsten Tagen lerne ich Hvítasunna kennen und beschäftigte mich etwas mit ihr. Da mir Tvífari so gut gefiel, verbrachte ich aber auch möglichst viel Zeit mit dem Hengstfohlen. Schließlich hatte ich mich so in die beiden verguckt, dass ich Svartur berichtete, den kleinen Hengst Tvífari ebenfalls mit auf mein Gestüt zu nehmen. Sie freute sich sehr und wir unterschrieben direkt den Vertrag. Wir verabredeten einen Termin direkt am nächsten Tag, um die beiden abzuholen.
      Am nächsten Morgen fuhr ich erneut auf das Gelände vom Zuchtgestüt Bardagamaður. Svartur erwartete mich bereits. Wir begrüßten uns und sie erzählte mir, dann bereits alles vorbereitet sei. Sie gab mir ein Paket mit dem Zubehör, welches sich bereits für die beiden angesammelt hatte. Ich verstaute alles im Transporter, dann gingen wir zu Tvífari und Hvítasunna. Die beiden standen bereits im Boxen, damit wir sie nicht erst von der Weide holen mussten. Das Gelände des Zuchtgestüt Bardagamaður war nämlich ziemlich weitläufig. Svartur nahm Hvítasunna und ich Tvífari. Wir führten beide gemeinsam zum Transporter. Gemeinsam würde es den beiden leichter fallen hineinzugehen. Hvítasunna war die entspanntere und ging vor, Tvífari zügig hinterher. Als alles fertig war, machte ich mich auf den Heimweg.
      Bei mir auf dem Hof lud ich beide aus und führte sie zu meiner Weide. Eimyja erkannte die beiden schon von Weidem und tänzelte aufgeregt am Zaun entlang. Auch Hvítasunna und Tvífari erkannten Eimyja wieder. Ich konnte die beiden kaum abhalftern, als sie sich vor lauter wiedersehensfreude auch schon verspielt knufften und anstupsten. Ich wollte die drei bei ihrer Begrüßung nicht stören und ließ sie erst einmal alleine. Später würde ich noch einmal nach den dreien sehen.

      24. November 2014
      Pflegebericht | 3230 Zeichen | © Snoopy
      Die Weidenpferde waren nun dran, also fing ich sofort an und holte mir Hvítasunna Van Frelsi aus der Box. Diese striegelte ich erstmal gründlich, bis das Scheckenfell glänzte. Dann kümmerte ich mich um das kurze, zweifarbige Langhaar bis es ordentlich aussah und kümmerte mich um die kleinen Hufe, die ich vorsichtig säuberte. Als die Kleine dann endlich strahlte, legte ich ihr ein Halfter an und führte sie ein wenig Spazieren. Als wir eine kleine aber herbstliche Runde hinter uns hatten, brachte ich sie auf die Weide und mistete ihre Box. Als diese sauber war, holte ich sie wieder und brachte sie hinein, ehe ich mit dem nächsten Fohlen weiter machte.
      Trífari Van Frelsi ein Falbhengst der Rasse Aegidienberger war dran. Also striegelte ich sein weiches Fell, kümmerte mich um das wilde Langhaar und säuberte vorsichtig seine kleinen Hufe. Dann führte ich ihn auch etwas herum und machte einen kleinen Spaziergang durch den Wald. Als wir zurück kamen, durfte er auf die Weide und ich kümmerte mich um seine dreckige Box. Als diese wieder gründlich sauber war, brachte ich ihn wieder zurück in seine Box.
      Das dritte Fohlen im Stall kam nun dran und ich holte Eimyja wieder ein Islandpony. Die kleine Scheckenstute war recht dreckig, also kümmerte ich mich gründlich um das Fell, sodass es in Kürze wieder glänzte und ich ihr helles Langhaar kämmte, die kleinen Hufe machte ich ebenfalls. Dann machte ich den gleichen kleinen Spaziergang mit ihr und kam in kürze wieder auf dem Hof an, wo ich sie auf die weide stellte und ihre kaum dreckige Box säuberte.
      Nun kam ein Pinto an die Reihe, dieser hieß Ivi's Pleasure Lady und war eine Stute. Also holte ich den Schecken aus der Box und begann das Fell zu striegeln, bis es sauber war und ich mich um ihr Langhaar kümmerte das in Kürze ebenfalls in sauber war. Also legte ich ihr nur noch die Ausrüstung an und ging zum Reitplatz, wo ich noch ein wenig mit ihr trainierte, ehe sie ausgepowert war und ich sie zurück zum Stall brachte. Dort legte ich ihre Ausrüstung ab, brachte sie auf die Weide, verstaute ihre Ausrüstung und begann mit dem Ausmisten der Box. Als diese sauber war, holte ich Lady wieder herein und stellte sie in ihre Box.
      Nun kam ein Shire Horse an die Reihe, er hieß Donnerwetter und hatte eine außergewöhnliche Farbe. Also holte ich den Hengst aus der Box, striegelte sein Fell bis es wieder sauber war, kämmte das dunkelbraune Langhaar und säuberte die schweren hufe des Hengstes, ehe ich den Großen Kerl zum Longieren in den Round Pen brachte. Als ich fertig war, brachte ich ihn auf die Weide und säuberte seine Box. Dann holte ich den Shirehengst wieder von der Weide und stellte ihn wieder in seine Box.
      Nun kam das letzte Pferd vom Stall und ich holte Roheryn heraus, begann den Holsteinerhengst zu striegeln, sein Langhaar zu kämmen und seine Hufe auszukratzen. Als er sauber war, legte ich ihn die Springausrüstung an und trainierte ihn etwas auf dem Platz. Nachdem er ausgepowert war, legte ich ihm wieder die Ausrüstung ab und brachte ihn auf die Weide. Dann mistete ich seine Box aus und holte ihn wieder von der Weide.
      Schon stand das letzte Pferd im Stall und ich fegte durch die Stallgasse, entfernte den ganzen dreck und füllte alle Tröge auf.

      23. März 2015
      Der Frühling beginnt | 7018 Zeichen | © Eddi
      Es war erst um fünf als mein Wecker schon klingelte und ich hätte mich tausendmal lieber umgedreht und einfach weiter geschlafen. Tja, aber das konnte ich nicht. Stattdessen stand für mich heute verdammt viel Arbeit an und vorher musste ich auch noch eine Stunde Auto fahren. Also hievte ich mich müde aus dem Bett und schleppte mich ins Bad. Nach einer Dusche fühlte ich mich dann etwas wacher und den Rest tat der Kaffee, den ich in der Küche aufsetzte und wovon ich mir auch direkt eine Thermoskanne mitnahm. "Auf auf...", murmelte ich leise und stieg ins Auto, um die einstündige Fahrt zu Ivis Gestüt hinter mich zu bringen.
      Pünktlich um sieben war ich dann auch dort und das definitiv nicht zu spät. Ich betrat den großen, schon von der Sonne erhellten Stall, und sofort richteten sich allerhand Pferdeköpfe auf mich. "Schon okay! Ich mach ja schon", beruhigte ich die hungrige Horde und begann direkt mit der morgendlichen Fütterung. Besonders Roheryn und Donnerwetter machten ein riesiges Theater und waren erst ruhig, als sie endlich fressen konnten. Der Rest benahm sich wenigstens, auch wenn alle schon wieder sehnsüchtig darauf warteten, bei dem herrlichen Wetter über die Weiden zu toben.
      Dabei fing ich mit den drei Isländerfohlen Hvítasunna, Trífari und Eimyja an. Ihre Namen versuchte ich gar nicht auszusprechen. Danach durfte Ivi's Pleasure Lady auf ihre kleinere Weide. Es versetzte mir immer einen leichten Stich, wenn ich die hübsche Scheckin sah, denn ich musste stets unwillkürlich an Ividi denken, eine wunderbare Zuchtstute, die uns aber schon lange verlassen hatten. Ihre Mutter Ivi und ihre Schwester standen noch bei Ivi.Kiwi und lebten hier sehr zufrieden.
      Nachdem der kleinere Teil des Stalles endlich auf der Weide stand (und die beiden Streithähne vom Morgen hatten es mir echt nicht leicht gemacht), ging es nun flugs weiter mit dem Rest der Herde. Die beiden Vollblutstuten Belinda und Delta Queen benahmen sich ausgesprochen gut und begannen direkt gelassen zu grasen. Hingegen waren die Ponys alle auf 180. Laudate konnte gar nicht darauf warten, endlich Unique Affair in die Flanke zu beißen und den anderen Hengst zum Spielen aufzufordern. "Kerle", seufzte ich nur und schüttelte den Kopf. Vor Lothlorien, Ellesméra, Figero und Todi hatte ich wegen ihrer Größe ein wenig Sorge, aber wie immer bewahrheitete sich dass alte Sprichwort, dass die Größten die Ruhigsten waren. Auch Vilnir und Hide and Seek gingen problemlos auf die Weide.
      Irgendwann standen dann alle draußen und der Stall war wie leergefegt. Perfekt für mich, denn jetzt hieß es ausmisten und das war bei der Anzahl von Boxen nicht ohne, aber mir blieb nicht anderes übrig, also legte ich mich ordentlich ins Zeug und kurz nach Mittag sah der Stall aus wie geleckt und ich war ernsthaft zufrieden mit meinem Werk. Das schreite nun förmlich nach einer kleinen Erholpause, ehe ich weiter machen würde.
      Nun wurden die Pferde bewegt, da hatte ich ja ein wenig Sorge, denn alle von Ivis Pferden waren top, da stellte man schnell seine Reitkünste in Frage. Aus dem Grund begann ich erst einmal locker vom Boden aus und da ich mit Fünfgängern nicht umgehen konnte, fing ich direkt mit den Isländern an. Und davon besaß Ivi nicht wenige: Es waren sieben Stück und ich hoffte niemanden vergessen zu haben. Mit Laufa und Glóblesi machte ich nacheinander lockere Bodenarbeit und ich war erstaunt, wie fit die beiden darin waren. Die hübsche Elfi (ich fand ihre Fellfarbe wirklich faszinierend!) wurde longiert und machte dabei eine super gute Figur. Mit Baldur und Baldrianus machte ich einen Spaziergang. Die beiden waren Vater und Sohn und irgendwie schienen sie das auch zu wissen. Und beide waren todschick! Nun standen nur noch Old God on New Streets und Amina auf dem Plan. Den Hengst longierte ich, während ich mich danach tatsächlich auf Amina traute und mit der Stute einen kleinen Ausritt machte. Dabei kam ich in den Genuss des weichen Tölts und war sofort total fasziniert! Ein Isländer musste auch unbedingt bei mir einziehen!
      Ich hatte ziemlich schnell entschieden, dass die Giganten in Ivis Stall heute frei hatten, denn an die traute ich mich nicht heran, außerdem gab es ohne die auch so noch genug Pferde die bewegt werden wollten. Zum Aufwärmen schnappte ich mir deshalb die liebe Ivi und machte mit ihr einen Ausritt. Danach wagte ich mich dann hoch motiviert in den Sattel von Necromancer und ich war fasziniert. Der Hengst lief einfach so hammer! Und ich hatte das Gefühl kaum was zu machen, da kam man sich als Reiter beinahe nutzlos vor, der Hengst wäre eine Kür auch ohne mich geritten. Die Stute Fight Back Tears strahlte eine enorme innere Ruhe aus, so dass ich auch sie ein wenig in der Dressur ritt und es letzten Endes auch keineswegs bereute.
      Mit Grey Storm machte ich nur lockere Gymnastizierung in Form von Longieren. Ich konnte es gar nicht glauben, dass dieser bekannte Zuchthengst inzwischen 15 Jahre alt war und hoffte inständig auf weitere 15 Jahre. Der Paso Fino Alejandro war ja ein Hengst der ganz besonderen Sorte und deswegen reizte es mich sehr, mit ihm Bodenarbeit zu machen. Und dabei war er sehr aufmerksam, schnell und gelehrig und es machte so viel Spaß wie schon lange nicht mehr. Im Übrigen stand in Ivis Stall der lebendige Gegenbeweis für alle Vorurteile gegenüber Haflingern (außer eventuell in Bezug auf den Namen...). Franzl von Falkenstein war einer der rittigsten und schönsten Haflingerhengste in meinem Leben, die ich je sehen und reiten durfte und das beweiste er mir auch heute wieder. Mit der Pintostute Mánadís kam ich hingegen eher weniger auf den gleichen Nenner, sie war mir zu schreckhaft und ich forderte sie manchmal zu sehr, aber irgendwie schafften wir es doch heil durchs Gelände.
      Danach longierte ich, langsam in Eile, Hopeless und den Hengst Warrenbri Warrego. Dann machte ich mit Paradise Snow ein wenig Bodenarbeit und das war mit einem Saddlebred wirklich interessant! Ich vergötterte die schneeweise Stute sowieso. Die Liste der restlichen Pferde war noch so lang und so strich ich Bleeding Blizzard, Flying Princess und Naminé herunter. Die drei hatten heute frei, Punkt. Dafür musste ich mich jetzt beeilen. Als erstes stand Longieren mit Another Way an. Danach kam mein Sorgenkind Cataract, ich kannte den Hengst noch aus Entes Zeiten und war ihn bereits dort das ein oder andere Mal geritten. Inzwischen hatte sich der Vollblüter wirklich gemacht, aber seine Charakterzüge waren einfach unverkennbar. Satchmo und Cinnemont Moon machten sich bei der Bodenarbeit wundervoll und als letztes machte ich noch einen abendlichen Ausritt mit Evenfall.
      Wieder im Stall versorgte ich schnell die Warmblutstute und dann hieß es auch schon wieder: Alle Pferde in den Stall bringen und füttern. Als das dann erledigt war, jeder seine abendliche Portion Futter und Heu hatte, konnte ich beruhigt das Licht löschen und müde nach Hause fahren. Ivi schrieb ich nur fix noch eine SMS mit: "Wie immer erfolgreich", und dann sehnte ich mich nur noch nach einem Bad.

      23. September 2015
      Pflegebericht | 1789 Zeichen | © Floooh
      Mein Wecker riss mich viel zu früh aus meinen Träumen, doch es musste sein - Schließlich lag einiges an heute. Ich kümmerte mich die nächsten Tage um die Pferde von Ivi.Kiwi. Da es sich um einige handelte, versorgte ich heute erst einmal die Weide. Als erstes schnappte ich mir, mit tatkräftiger Unterstützung einer Freundin, 2 Schubkarren und fing an die 6 Boxen zu misten. Anschließend putzte ich die 3 Fohlen Trífari Van Frelsi, Eimyja und Hvítasunna Van Frelsi und brachte sie wieder auf das abgesteckte Stück der großen Weide. Ich war noch nicht lange hier auf dem Gestüt und hatte bei weitem noch nicht alles gesehen, doch es war unglaublich idyllisch hier. Es war inzwischen gegen Vormittag, als ich das hübsche Shire Horse Donnerwetter von dem Paddock holte, putzte und anschließend aufsattelte. Ich war absolut vernahrt in diese Rasse, seitdem ich selbst einmal eins dieser sanften Riesen besaß. Der Ausritt began völlig entspannt und bei leicht bewölktem Wetter, was zu unserem Pech aber nicht bleiben sollte. Gerade als wir die Hälfte der großen Runde erreicht hatten, grollte es am Himmel. Kurz darauf landeten auch schon die ersten Regentropfen auf meine Arme. "Mensch... du scheinst deinem Namen auch alle Ehre zu machen" lächelte ich amüsiert und nahm den kürzesten Weg zurück zum Stall. Damit hatte es sich wohl erledigt, noch groß etwas mit den anderen Beiden zu machen, denn die Halle war nun belegt. Aber vielleicht gab es die Tage noch die Gelegenheit. Am Stall angekommen machte ich Donnerwetter fertig und sah auf der Weide nach dem Rechten. Ivi' s Pleasure Lady und Roheryn standen jeweils auf ihren Weiden unter dem Unterstand und zeigten kein großes Interesse an dem Wetter. Erst am Abend kamen schließlich alle Pferde zurück in die Box und bekamen ihr Abendessen.

      13. Oktober 2016
      Besuch | 1707 Zeichen | © Friese
      Heute machte ich mich wieder auf den Weg zu Ivi. Ich wollte mich um ihre Weidenpferde kümmern. Als ich angekommen war, holte ich mir erst mal die Schubkarre und ging zu den Weiden. Dort begann ich damit diese abzumisten. Nachdem ich damit fertig war bekamen die Pferde ein bisschen Heu in die Futterraufe. Wirklich viel machen wollte ich heute nicht mit ihnen, da mein eigener Zeitplan sehr straff war und ich noch meine Pferde trainieren wollte. Ich holte mir also nachdem sie gefressen hatten, Donnerwetter von der Weide und putzte ihn. Dann holte ich seine Longiersachen und ging mit ihm auf den Platz. Ich klopfte sanft seinen Hals und führte ihn erst warm, danach ließ ich ihn auf beiden Händen sowohl galoppieren als auch traben. Nachdem ich mit ihm fertig war, holte ich Ivi’s Pleasure Lady von der Weide und putzte sie auch. Dann ging ich eine kleine Runde mit ihr spazieren und brachte sie wieder auf die Weide. Der nächste war Rohery. Auch er wurde geputzt und durfte noch mit auf einen kleinen Spaziergang. Dann wandte ich mich den Fohlen zu. Sie würde ich heute nur kurz putzen. Für mehr reichte meine Zeit leider nicht. Ich holte als erstes Hvítasunna Van Frelsi von der Weide und putzte bis der Schecke glänzte. Dann folgte Tvifari Van Frelsi. Auch er wurde geputzt bis sein Fell glänzte und durfte dann wieder auf die Weide. Natürlich hielt dieser Glanz nicht lange, da er sich gleich wälzte. Aber wie sagt man so schön: Nur ein dreckiges Pferd ist auch ein glückliches Pferd. Eimyja war die letzte. Auch sie wurde noch ausgiebig geputzt und durfte schließlich zurück. Ich kontrollierte noch den Zaun und die Tränken, brachte dann die Schubkarre weg und fuhr zurück zu meinen eigenen Pferden.

      17. März 2017
      Tag der offenen Tür | 4607 Zeichen | © Canyon
      Ein Tag der offenen Tür auf dem berühmten Gestüt Burnin' Valentine! Das ließ ich mir doch nicht entgehen. Der Weg war nicht weit und schnell war mein kleiner Hund ins Auto gepackt und der Motor gestartet und nur eine Stunde später versuchte ich auf dem bereits überfüllten Parkplatz noch ein freies Stückchen für meinen Wagen zu finden.
      Etwas Leid taten mir die Pferde schon, als ich die Massen an Menschen sah, welche auf das Stallgebäude zuströmten. Dagegen hatte die Gestütsführung jedoch auch etwas unternommen. Ein fester Zeitplan sorgte dafür, dass alle Pferde genügend Verschnaufpausen hatten und nicht überfordert mit den Besuchern waren. Ich wollte mir jedoch das Gedrängel noch nicht antun, sondern schlug den Weg zu den Weiden ein, wo ich auch gleich meinem eigenen Hund den von ihm gewünschten Auslauf bieten konnte. Auf den Weiden standen vor allem die Stuten des Gestüts. Damit man diese jedoch auch bestaunen konnte, waren Informationszettel angebracht und mir machte es jede Menge Spaß, die Pferde auf den Bildern auch auf den Weiden wiederzufinden. Auf der ersten Weide sah ich einige Vollblüter. Delta Queen erkannte ich sofort, so eine markante Zeichnung war weithin zu sehen. Belinda und Flying Princess konnte ich aus der Ferne jedoch nicht auseinanderhalten, da beide einen hübschen, aber gleichen Braunton hatten. Friedlich, jedoch recht weit entfernt vom Weg, grasten die drei und ließen sich von uns nicht stören.
      Als nächstes waren die Warmblüter an der Reihe. Hier gab es einiges zu entdecken und da es ein paar mehr Pferde waren, durften diese auch einen etwas größeren Besucheransturm ertragen. Eine Stute, ich glaube sie war Evenfall, schien meinen kleinen Hund gar nicht zu mögen und zog mit angelegten Ohren ab, als ich näher kam. Ivi hingegen ließ sich über den Zaun hinweg sogar von mir streicheln und Mánadis blickte dabei neidisch zu. Eine Stute, welche laut Informationsblatt bestimmt Cinnemont Moon war, stand etwas abseits und ignorierte die Menschen. Ivi's Pleasure Lady und Roheryn konnte ich leider nicht ausfindig machen, da ein Teil der Weide von dichtstehenden Bäumen bedeckt war, wo sich die beiden Stuten bestimmt aufhielten.
      Ich rieb mir wenig später umgläubig die Augen, als ich eine riesen Weise mit noch mehr Pferden vor mir hatte. Sie erstreckte sich über ein gigantisches Areal und war von vielen Kleinpferden gepickt, welche vor allem friedlich grasten, oder das Treiben außerhalb des Zauns begutachteten. Es waren so viele Pferde, dass ich total durcheinander kam mit den Namen. Da gab es eine Amina, eine Old God On New Streets (was für ein Name), eine Fight Back Tears, eine Hopeless, eine Elfi, eine Naminé und eine Laufa und alle sahen anders aus und waren trotzdem mit bloßem Auge kaum zu unterscheiden.
      Auf einer etwas versteckten Weide standen noch einige der hübschen Tiere. Hier waren es vor allem Kaltblüter, wie Lothlorien und Ellesméra, aber ich konnte auch ein schneeweißes Saddlebred namens Paradise Snow ausfindig machen.
      Mittlerweile hatte sich vor die Sonne eine dicke Wolkenwand geschoben und leicht frierend machte ich mich zurück auf den Weg zum Gestüt. Mein Weg führte mich am Offenstall der Jungtiere vorbei und ich nutzte gleich die Chance, diese zu erkunden. Gerade standen hier drei kleine Gangponys mit unaussprechbaren Namen: Hvítasunna Van Frelsi, Tvívari Van Frelsi und Eimyja.
      Im Hauptstall warteten dann natürlich noch die Hengste darauf, bestaunt zu werden. Fast alle waren angesehene Deckhengste und natürlich waren deswegen auch einige hier, in der Hoffnung, ein Zuchtfohlen fürs nächste Jahr für sich ergattern zu können.
      Das war allerdings nicht mein Interesse und so laß ich nur kurz die Namen und warf einen Blick in das Innere der Box, um für einen kurzen Moment das hübsche Tier dahinter bestaunen zu können.
      Donnerwetter, Laudate, scs Hide an Seek, Cataract, Acapulcos Todi, Burnin' Baldrianus, Necromancer, Vilnir, Glóblesi, Alejandro, Baldur, Grey Storm, Another Way, Bleeding Blizzard, Warrenbri Warrengo, Figero, Unique Affair und Satchmo. Als ich durch war, hatte ich die Namen der ersten Pferde bereits wieder vergessen, ich wusste nur, dass alle eine tolle Ausstrahlung gehabt hatten und das ich ziemlich neidisch auf dessen Besitzer war.
      Den restlichen Tag verbrachte ich damit, mir einige tolle Shows anzusehen, bei welchen die Pferde des Gestüts ausreichend präsentiert wurden und erst am späten Abendstunden stieg ich wieder in meinen Wagen und verließ, den mittlerweile leer gewordenen, Parkplatz.
    • Mohikanerin
      Weihnachten auf Atomic Valley


      St.Pauli‘s Amnesia | Voodoozirkus | Ruvik | Willa | Aska | Kisshimbye | Milska | Gnani | Krít | Yuva | Atom Bomb | Blossi | Capital | Topa‘s Comtesse | Þögn | Songbird | Litfari | Nautilus | Mademoiselle | Ryuk | Hnakki van Ghosts | Snúra | Kempa | Skjanni vom Helstorf Moor | Kvest Halsnaes | Overo | Almost Illegal | Hvitasunna van Frelsi | Eimyja | Tvífarí van Frelsi | River‘s Fjörgyn | Wild Reflex | Layers of Fear



      Weihnachten, alle Kinder freuen sich auf diese Zeit. Es gibt Geschenke und der Kapitalismus schlägt mit allen Kapiteln zu. Bei uns in der Familie gibt es schon lange nicht mehr solche Dinge, höchstens eine Aufmerksamkeit. Dieses Jahr bin ich nach langer Zeit wieder zu Hause, da ich nun das Internat abgeschlossen habe und arbeite. Viel hat sich geändert, sowohl positiv als auch negativ. Trotzdem empfand ich das Jahr als sehr angenehm.
      Die komplette Familie packt heute mit an, denn wir haben viel vor. Mittlerweile sind es sehr viele Pferde geworden und wir haben uns vorgenommen alle etwas anders zu Weiden bzw unterzubringen. Über Nacht kommen nur noch die Hengste in die Boxen, aber auch nicht alle. Die Stuten stehen die meiste Zeit auf den Paddocks.
      Wir sitzen gemeinsam um 5:30 Uhr am Tisch und frühstücken, da um 6:10 Uhr der Stalldienst beginnt. Auch wenn wir ziemlich wohlhabend sind, beschäftigen wir nur einige Stallhilfen, zwischendurch hatten wir auch schon Praktikanten und Ferienjobber. Wir besprechen was heute auf dem Plan steht. Auf dem ersten Paddock stehen drei Isländer Stuten Sunna, Eimyja und Fjörgyn. Die Drei sind neu und passen vom Charakter gut zusammen. Die anderen Isi Stuten Kempa, Snúra, Willa, Aska und Krít stehen auf dem zweiten Paddock neben den drei Stuten. So haben sie Kontakt zueinander, aber können sich nicht in die Flicken bekommen. Auf Paddock drei stehen unsere Isländer Hengste, bei denen es bisher noch nie Probleme gab auch wenn eine Stute rossig war. Das sind Blossi, Hnakki, Tví, Lifarí und Voodoo. Der vierte Paddock ist leer. Unsere beiden Shetlandponys stehen normalerweise auf sechs und sieben, doch da sie nur zwei sind mit unterschiedlichen Geschlechtern, kommen sie mit den Isländern zusammen. Dann sind noch Paddock neun und zehn besetzt. Auf der Neuen stehen die anderen Hengste Kvest, unser Norweger für den wir noch ein Mädchen besorgen, Overo, ein Welsh B Mix, mit seinem besten Freund Illegal, ebenfalls ein Mix, und Gnani, der Marwari. Auf dem zehnten Paddock steht Comtesse, die Lewitzer, Yuva, die Marwari, und meine Sportstute Bomb. Ruvik, unserer gestörter Kladruber steht den ganzen Tag auf einer unseren kleineren Weiden, die wir in der Mitte nochmal geteilt haben. Zwischendurch stellen ihn um oder auf der anderen Zaunseite Gnani dazu, weil wir versuchen wollen ihn ganz langsam in die Herde einzugliedern, bisher ohne sichtlichen Erfolg. Dann haben wir noch unseren beiden Fohlenkoppeln, einmal Weide vier, auf der Amnesia, Songbird und Milska stehen, und Weide fünf, auf der Skjanni, Nautilus und dann auch Codsworth stehen. Der Vollblut Hengst kommt die Tage, sowie eine weitere Isländerstute, von der ich so gut wie nichts weiss. Auf der monatlichen Stallbesprechung wurde nur gesagt, dass eine dazu kommt. Wahrscheinlich ist das wieder ein Trick von meinem Vater. Zu dem haben wir noch eine Überraschung für Mama geplant, da unsere Paint Stute nun woanders steht.
      Tyrell hat sich schon lange einen Vollblut gewünscht und gefunden im Internet. Codsworth ist noch ziemlich Jung, doch normalerweise wird er in dem Alter bereits eingeritten, doch wir alle sind uns noch nicht sicher, ob das so gut wäre mit eineinhalb Jahren. Da ich ihn nur von Bildern kenne, kann ich es schlecht beurteilen, doch das wird besprochen, wenn er da ist. Zu dem haben wir noch eine Ältere Stute gefunden, von der nichts weiss. Wild Reflex ist bereits erfolgreich auf rennen gewesen. Er selbst, kann sie nur Minimal trainieren, weil er viel zu groß ist. Aber wir suchen jemanden, der dann sie auf Turnieren reitet.
      „Es soll heute schneien“, erzählt meine Mutter erfreut und wir rollen mit den Augen. Schnee sieht zwar schön aus, aber ist einfach nur lästig. Wir müssen alle Wege streuen und die Paddocks sind so eklig matschig sowie die Reitplätze. Somit geht nur die Halle. Da wir keine Einsteller haben, stellt es auch nur Minimal ein Problem dar, doch trotzdem reite ich lieber draußen.
      Nachdem wir die Boxen der Hengste sauber gemacht hatten, machte ich mich mit dem Fahrrad auf dem Weg zu Vriska, die heute noch mal Reitunterricht bekommt. Es war wohl nicht die beste Idee das Fahrrad zu nehmen. Doch ich kam heil an und sie wartete bereits auf mich. Der Hengst war bereits gesattelt und ich kontrollierte noch mal alles. Dann konnten wir loslegen. Zusammen gingen wir auf den matschigen Reitplatz und stellte mich an den Rand. Der Schnee stürmte und die Sicht war ziemlich eingeschränkt, weshalb wir nur im Schritt heute was machen. Ich zeigte ihr einiges, was man auch bei solchem Wetter machen kann zB. Stellungsübungen oder Aufmerksamkeit. Das Wetter wurde immer schlimmer und wir entschieden uns, einen anderen Tag nochmal zu Üben. Wir stellen den Hengst zurück und fahre wieder nach Hause.
      ___

      Eine Woche ist vergangen und das Land ist mit Schnee bedeckt. Heute habe ich keinen Stalldienst, weshalb ich mich vollkommen um die Pferde kümmern kann.
      Als erstes hole ich mir Aska von der Weide, Ilja Fjörgyn und Tyrell Kvest. Wir gehen ausreiten, da der Schnee sehr fest ist. Im Wald herrscht Ruhe und nur die Geräusche der Pferde sind zu hören.
      Wir kommen zurück und meine Brüder müssen zurück an die Arbeit. Ich hingegen mache weiter mit den Pferden. Krít, Willa, Litfari und Voodoo haben zur Zeit Winterpause, weshalb ich mir Snúra von der Weide hole. Wir gehen in die Reithalle und dort arbeite ich mit ihr an ihrer Konzentration und noch wichtiger an der Aufmerksamkeit. Wichtig ist, dass sie eine bessere Stellung bekommt und besser Mitarbeiter.
      Anschließend mache ich eine Kontrollrunde über den Hof zusammen mit Snúra. Die Fohlen toben zufrieden über die Weide.
      Während ich schon mit dem nächsten Pferd, Thögn, beschäftigt bin, macht Ilja etwas Bodenarbeit mit Comtesse und Tyrell ist Ausreiten mit Atom Bomb. Mein Mutti ist mit ausreiten auf Yuva.
      ___

      Morgen ist Silvester doch wir haben Glück, da unser Hof so gesehen völlig im Wald liegt, aber auch nur, weil mein Großvater damals das umliegende Land gekauft hat nach dem Krieg. Es war alles zerstört und er hat den Hof größer und besser aufgebaut. Doch es gibt immer etwas, dass erneuert werden muss.
      Ruvik, ein Pferd von Ilja, hat sich mittlerweile eingelebt und wir wollen heute das erste mal etwas mit ihm machen. Langsam betritt er die Weide und macht den Strick an sein Halfter. Etwas störrisch will er auf der Weide bleiben, doch nach ein paar Leckerlis folgt er. Wir gehen zu dritt in die Reithalle, in der wir bereits alles aufgestellt haben. Es liegen einige Standen da, Cavalettis und Pylonen. Ilja möchte mit Ruvik freiarbeiten, da er bereits Clickern kennt. Der Hengst kommt aus dem Zirkus und hat negative Erfahrungen gemacht, weshalb Ruvik erst das Vertrauen schaffen muss. Doch Ilja ist sehr geduldig und möchte den Hengst später mal reiten. Ich beobachte nur das Geschehen. Neugierig stupst Ruvik Ilja an und versucht Leckerlis zu bekommen, doch erst die Arbeit, dann das Vergnügen.
      Als sie fertig sind, verlasse ich die beiden und gehe zu unseren Zuchtisländern. Die Hengste stehen auf der Koppel und spielen miteinander im Schnee. Mutti ist auf Fear zusammen mit Vater auf Gnani ausreiten.
      Am Ende des Tages haben wir alle einige Pferde bewegt und alles nach Plan geschafft. Das neue Jahr kann kommen und die neuen Pferde!
    • Mohikanerin
      Viel zu Warm!


      Vinkona frá Sólin | Totbringer | River’s Fjörgyn | Aqua | Þögn | Yuva | Ylfa | Willa | Wild Reflex | Topa’s Comtesse | Snúra | Snuff | Saints Row | Mademoiselle | Layers of Fear | Krít | Kempa | Eimyja | Blávör | Atom Bomb | Aska | Maekja van Ghosts


      Kvest Halsnaes | Hnakki van Ghosts | Blossi | Voodoozirkus | Tesla | Skrýmir | Ryuk | Ruvik | Party in the Clouds | Overo | Litfari | Gnani | Glanni frá glæsileika eyjarinnar | Flic Flac’s Milano | Capital | Blaer frá glæsileika eyjarinnar | Almost Illegal


      Tvífarí van Frelsi | St. Pauli’s Amnesia | Songbird | Skjanni vom Helstorf Moor | Nautilus | Milska | Lu’lu’a | Hvítsunna van Frelsi | Feuergeist di Royal Peerage


      Erstes Semester geschafft, stelle ich erfolgreich fest. Endlich etwas Zeit für die Pferde. Nach dem Horror Winter und Frühling ist plötzlich dermaßen warm, das es auch kaum auszuhalten ist. Doch die Jungs brauchen meine Hilfe. Zuhause angekommen schnappe ich mir direkt das Fahrrad und los geht’s zum Hof.

      “Guten Morgen”, begrüße Familie Earle am Tisch im Wohnhaus.

      “So früh haben wir gar nicht mit dir gerechnet”, antwortet Karola überrascht.

      “Setz’ dich doch erst mal, der Kaffee ist noch warm”, fügt sie hinzu.

      Ich setze mich und alle zusammen besprechen wir den Tagesplan. Heute kommen die ersten Feriengäste mit insgesamt 5 Kindern, die wir heute bespaßen müssen. Aber zu erst gehe ich zu den Jungpferden auf der Weide gucken und anschließend zu den Zuchtstuten.


      Neugierig kommen Tví, Skjanni, Loui und Lu an den Zaun. Ich weiss gar nicht zu wem ich zuerst soll. Doch es gibt eine logische Reihenfolge - der Älteste zuerst. Allen vier Jungs geht es prächtig. Demnächst kommt auch Tví mit nach oben an den Hof und ich arbeite ihn gemeinsam mit Bruce an.


      Nun geht es zu den Stuten, auch sie gucken bereits sehnsüchtig zu mir: Amnesia, Bird, Milska, Sunna und Feuergeist. Ich war besonders aufgeregt Amnesia wieder zu sehen. Die kleine hatte es mir besonders angetan und jedes Wiedersehen sorgte für Freude. Auch Milska hat sich prächtig entwickelt. Sunna kommt demnächst zusammen mit Tví an den Hof. Feuergeist ist noch neu hier und lebt sich gerade in die Truppe ein.


      Die letzte Station waren die Zuchtstuten. Auf der Weide standen Aqua, Vinkona, Tot und Fjörgyn. Die vier Stuten verbrachten den ganzen Tag mit fressen und schlafen. Bald kommen die Fohlen und wir freuen uns schon sehr.


      “Ich hab mir schon überlegt wen für die Kinder nehmen. Es werden Comtesse, Kempa, Aska, Overo und Illegal. Während wir die Pferde fertig machen, fängst du schon mal mit den Paddocks an”, sagt Bruce und geht mit seinen Brüdern die Pferde holen.


      Also schnappe ich mir die Schubkarre und gehe auf die Stutenpaddocks. Gelangweilt stehen sie alle herum, da sie gerade von den Weiden kommen und sehr erschöpft sind. Zu allen gehe ich kurz hin streiche Ihnen über den Kopf oder Hals. Gerne würde ich mehr Zeit für sie mitbringen aber ich muss denen Jungs heute viel Arbeit abnehmen, da seine Eltern auch kaum Zeit haben.


      Dann geht es auch schon weiter bei den Hengsten. Dort ist es etwas komplizierter, weil es viel mehr Paddocks sind und Neugier oft alles übertrifft.

      Nach insgesamt sechs Stunden war ich auf dem Hof fertig und auch mit mir selbst.


      “Warum machen wir das alles eigentlich?”, fragte Tyrell rhetorisch. Wir alle zucken mit den Schultern. Gemeinsam lassen wir noch den Abend ausklingen mit ein paar Getränken und einem kleinen Feier am Häuschen. Mal sehen was der morgige Tag bringt.
    • Mohikanerin
      Gang E-A

      Blaer frá glæsileika eyjarinnar | Blávör | Glanni frá glæsileika eyjarinnar | Trú fra Frelsi | Skrýmir | Snotra | Eimyja | Maekja van Ghosts


      “Seid ihr soweit”, fragt Bruce, der Blaer am Zügel hält. Wir nickten und folgen ihm. Heute machen wir ein Gruppentraining auf der Ovalbahn. Max mit Blávör, Tyrell mit Glanni und ich mit Trú. Zuerst gurten wir nach und wärmen jeder allein die Pferde auf. Die Herausforderung ist, dass niemand den Anderen beim Reiten stört. Das ist der eigentliche Grund heute, zu dem möchte auch Tyrell sich etwas mehr mit dem Isländern befassen, da es immer mehr werden und wir gar nicht schaffen, alle regelmäßig zu beschäftigen.
      “Wie bereits gesprochen, einige von euch sitzen auf Isländern, die noch nicht richtig an den Tölt geführt wurden. Deshalb teilen wir uns in zwei Teams und machen einen kleinen Wettbewerb draus. Die Pferde sollten so schnell wie möglich Taktklar tölten, aber gleichzeitig nicht überfordert sein oder zu etwas gezwungen werden. Und vergesst nicht, jeder von uns hat zwei Pferde. Nun, viel Erfolg!”, erklärt Bruce noch einmal und wir finden uns zusammen. Ich arbeite mit Max und Bruce mit Tyrell. Wie auch sonst. Allerdings haben wir das Glück, dass Trú und Blávör und auch Snotra schon Tölt kennen, somit müssen wir nicht soviel vorarbeiten. Aber auch Bruce und Tyrell haben Glück mit Blaer und Glanni.
      Das heutige Training ist für beide Teams sehr erfolgreich. Der erste Ritt war kein Problem, doch mit Trú hatte ich schon ziemlich viel zu tun, da sie sich noch etwas schwer macht den Takt zuhalten und deshalb schneller wird. Maekja hingegen hat schon gute Ansätze gezeigt, obwohl sie die Einzige im Team ist, die nicht tölten kann bisher. Tyrell hat schon gute Ansätze mit Glanni gehabt aber mehr Probleme mit Eimyja gehabt, die erst seit einem halben Jahr unter dem Sattel ist. Bruce zeigte sich mit Skrý gar nicht so schlecht. Der große Hengst ist ziemlich motiviert und zeigte sich sehr schön unter dem Sattel.
      Die nächsten Tage arbeiten Max und ich mit Snotra, Blávör, Maekja und Trú vom Boden aus, um das Vertrauen noch etwas zu festigen und gehen am Abend mit den beiden schwierigeren Pferden (Snotra und Maekja) eine kleine Runde in den Wald.
      Bruce und Tyrell hingegen üben mehr auf der Ovalbahn und setzen viel auf das regelmäßige kurze Intensive Training mit Blaer, Glanni, Eimy und Skrý. Doch besonders Blaer scheint schon nach den paar Tagen überfordert zu sein. Also wir werden sehen wer besser durch kommt.
      Heute sind schon 10 Tage vorbei, seitdem wir angefangen haben mit den Pferden, deshalb haben wir entschieden die Pferde zu tauschen.Max arbeitet mit Maekja auf der Bahn und ich bin mit Snotra dort. Gegenseitig geben wir uns Tipps und versuchen unsere Techniken zu erweitern. Die beiden Pferde sind sehr unterschiedlich was sich auch im Training zeigt. Maekja reagiert besser und schneller, wenn man intensiv dran bleibt. Snotra hingegen braucht viele Ruhephasen und eine Art Abstand um mehr Potential zu zeigen. Auch wenn Trú sich anfang unter mir schwierig gezeigt hat, kommt Max mit ihr deutlich besser klar. Für mich sind die ständigen Diskussionen ein Problem und meine Konzentration schwindet. Da Blávör eine ganz tolle gehorsame Stute ist, muss ich nicht viel machen. Schon auf die kleinen Hilfen reagiert sie. Heute können die beiden “Neu” Tölter schon mehr als eine Runde den Tölt taktklar halten. Morgen haben alle Vier eine Pause, da wir auch für die Uni noch lernen müssen.
      Blaer hat heute Pause, da er nicht von der Weide wollte, als er Bruce sah. Deshalb gibt er Tyrell unterricht auf Eimy, die auch schon wunderbar töltet. Die junge Stute ist sehr motiviert und möchte dem Reiter gefallen. Zu dem scheint Tyrell auch die richtige Hand für sie zu haben.
      Die Tage verlaufen sogut wie immer gleich, nach der Schule arbeiten Max und ich mit den Pferden und immer mehr Talent zeigt sich in beiden. Bruce und Tyrell hingegen zeigen sich immer mehr Probleme. Blaer weigert sich die Ovalbahn zu betreten, Glanni ist lahm, Skrýmir beisst um sich nur Eimyja arbeit noch freundlich mit. Also versuchen sie mit denen Drei zu arbeiten, damit es besser wird, allerdings würde ihnen eine Pause gut tun.

      Prüfung. Aufgeregt stehen wir zu viert auf der Ovalbahn. Torsten kontrolliert heute wie weit die Pferde sind und ob sie in die nächste Leistungsklasse können. Es ist einfache Viergangprüfung auf der schlechten Hand. Bruce und Blaer sind heute besser drauf. Der junge Hengst zeigt eine keine starke Vorderhandbewegung, doch sein Takt ist umso besser. Tyrell mit Glanni sind mit auch viel Takt ausgestattet, aber auch eine sehr gute Vorderhand. Blávör ist motiviert und fröhlich wie immer. Von beiden ist was da, Bewegung und Takt. Die Stute läuft wie eine Nähmaschiene. Und dann noch ich mit Trú, die etwas holprig Unterwegs ist, aber das beste gibt.
      In der zweiten Runde sind Skrýmir, Snotra, Maekja und Eimyja dabei. Auch die Vier sind gut vorbereitet, auch wenn wir die Beiden von mir und Max besser drauf sind.

      “Super gemacht”, lobt Torsten uns.
      “Aber ich muss sagen, da ich auch den Verlauf beobachtet habe, dass Max und Vriska bessere Arbeit geleistet haben. Die vier Pferde sind motivierter und wirken somit viel befreiter als die anderen. Also Jungs, schneidet euch eine Scheibe von den beiden ab.”, fügt er hinzu und geht.
    • Mohikanerin
      Frühlingsbeginn

      Willa | Vinkona frá Sólin | Totbringer | River's Fjörgyn | Krít | Kempa | Aqua
      Kvest Halsnaes | Hnakki van Ghosts | Capital | Blossi | Alvari

      Þögn | Snúra | Saints Row | Aska | Ylfa | Trú fra Frelsi | Snotra | Maekja van Ghosts | Eimyja | Blávör
      Wild Reflex | Yuva | Topa’s Comtesse | Tamana | Snuff | Mademoiselle | Layers of Fear | Kisshimbye | Jule | Friede sei mit dir | Atom Bomb

      Voodoozirkus | Litfari | Blaer frá glæsileika eyjarinnar | Skrýmir | Glanni frá glæsileika eyjarinnar
      Tesla | Ryuk | Ruvik | Party in the Clouds | Overo | Gnani | Flic Flac’s Milano | Amjad Amir | Almost Illegal | Absolutely Right

      Tvífarí van Frelsi | Skjanni vom Helstorf Moor | Nautilus | Lu'lu'a | Hawking von Atomic
      St. Pauli’s Amnesia | Songbird | Milska | Feuergeist di Royal Peerage

      Der Frühling beginnt schon langsam und das Ende Februar. An den Bäumen sind die ersten Knospen und Krokusse habe ich auch schon am Weidezaun erblicken können.
      Die erste Kontrolle ist bei den Stuten draussen auf den Weiden: Willa, Vinkona, Tot, Fjörgyn, Krít, Kempa und Aqua. Die sieben Stuten haben schon kleine Frühlingsgefühle und freuen sich über meinen Besuch. Aufgeregt kommen sie angetrabt, teilweise auch im Galopp, und schnauben mich begrüßend an. Als sie merken, dass ich keine Leckerlis habe, rennen sie wieder weiter und scheinen alle sehr gesund. Ich werfe noch einige Möhren auf die Koppel und dann geht es weiter.
      Da die Paddocks gerade renoviert werde und die Hengste aktuell nicht auf die Weide können, stehen sie noch in der Box. Erst nach her ist der übergangs Paddock fertig. Kvest, Hnakki, Capital, Blossi und Alvari stehen im Stall und suchen im Stroh nach Ähren. Ich fülle bei allen das Heu noch mal auf und verlasse den Stall wieder. Nachher werde ich noch Helfen sie auf die Paddocks zu bringen.
      Der nächste Besuch ist auf dem ersten Stuten Paddock. Dort stehen Ylfa, Snotra, Eimyja, Blávör und Aska. Die fünf Stuten sind eher rangniedrig und konnten sich in der anderen Herde nicht durchsetzen. Jetzt zusammen vertragen sie sich prächtig. Ich hole eine Schubkarre Pferdeäppel und fülle das Heu auf. Im Anschluss öffne ich die Weide und die Stuten dürfen für einige Stunden raus. Die Männer haben die anderen Stute von der Weide geholt und gehe zu ihnen auf den Paddock.
      Thögn, Snúra, Saint, Maekja und Trú schlendern langsam zum Tor, als ich mit der Schubkarre komme. Natürlich wissen sie, was jetzt kommt. Auch hier hole ich eine Schubkarre herunter und fülle das Heu nach. Mit einigen Rangeleien werden sie sich der Reihenfolge an den Heuraufen klar und fangen an zu knabbern.
      Dann sind die Männer auch schon bei den Großen Pferden und machen ebenfalls sauber. Wie immer komme ich dazu und helfe. Als wir fertig sind gucken wir uns alle die Tiere noch einmal an. Reflex, Yuva, Comtesse, Tamana, Snuff, Mademoiselle, Fear, Kiss, Jule (die neu in der Truppe ist), Friede sei mit mir und Bomb. Natürlich stehen die beiden Shettys nicht bei den großen, aber trotzdem geniessen sie den Besuch! Allen geht es gut und wir gehen zu den Hengsten.
      Die Isländer Hengste sind alle soweit für die Körung und wir gehen mit den Pferden noch mal die Prüfung durch und stimmen die Kleinigkeiten ab. Voodoo, Litfari sind als erstes dran, danach folgen Blaer, Glanni und Skrýmir. Die drei sind nämlich noch nicht so weit. Besonders Glanni ist noch ziemlich vorsichtig und unsicher unter dem Sattel.
      Auch die Großen bekommen noch etwas Aufmerksamkeit. Ich hole Milano und Ryuk von dem Paddock und longiere sie im Round Pen. Tesla und Gnani sind im Moment erkältet und stehen deshalb in Quarantäne. Ruvik steht wie immer in der Box und möchte mit keinem Menschen etwas zu tun haben, obwohl ich mit ihm schon ein Stückchen weiter gekommen bin und die Box betreten kann, ohne das er mich angreift. Overo, Illegal, Right, Party und Amir stehen auf den Weiden. Die beiden Welsh Ponys spielen, hingegen die anderen den Kopf ins Gras stecken, auch wenn es nicht mehr viel gibt.
      Das gemeinsame Mittagessen haben wir beendet und es geht wieder an die Arbeit. Wir fahren noch zu den Jungpferden. Als erstes zu den Jungs. Tri und Nautilus sind mittlerweile ziemlich alt und könnten schon zum Hof, um ein Reitpferd zu werden. Leidere fehlt uns allen noch die Zeit, Jungpferde einzureiten. Deshalb dürfen sie noch weiter Pferd sein. Skjanni, Lu und Hawking sind noch nicht so weit, aber wachsen wohl auf. Allen Pferden geht es gut und wir fahren weiter zur Stutenweide.
      Schon als sie das Auto hören, kommen Amnesia, Bird, Milska und Feuergeist zum Zaun. Auch hier sind drei Pferde bei, die eigentlich unter den Sattel gehören. Ein weiterer wichtiger Grund ist, dass die Truppe so bleibt, ist Feuergeist. Sie hätte keinen Anschluss mehr und scheint sich auch nur mit den drei zu verstehen. Wir hatten sie bereits in einer Jungstutengruppe bei Freunden, aber dort fühlte sie sich nicht wohl und kam nicht ans Futter. Hoffentlich kommen bald neue Fohlen, damit die aktuelle Generation sich weiter entwickeln kann.
      Der Abend ist angerückt und nach einem derart erfolgreichen Tag fällt es mir nicht schwer schnell einzuschlafen.
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  • Album:
    Gnadenweide
    Hochgeladen von:
    Mohikanerin
    Datum:
    26 Dez. 2017
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  • __________
    Eimyja
    Steckbrief
    Pferdename: Eimyja
    Rufname: -
    _____________________
    Aus der: Elding
    M: -
    V: -
    Von: Branda Phönix
    M: -
    V: -
    _____________________
    Geburtstag: 13.4. 2009
    Geburtsort: Holland
    Geschlecht: Stute
    Rasse: Islandpferd
    Fellfarbe: Braunwindfarben mit Tobiano Scheckung [EeAanCrnTo]
    Kopfabzeichen: Schnippe
    Beinabzeichen: -
    Charakter: -
    Stockmaß: -
    Gesundheit: Sehr gut!
    Eingeritten: Ja
    _____________________
    Züchter: Zuchtgestüt Bardagamaður
    Besitzer: Ivi.Kiwi
    Vorbesitzer: Mohikanerin
    Pferd erstellt von: Mohikanerin
    Umgemalt von: -
    Vorkaufsrecht: Mohikanerin
    _____________________
    Reitbeteiligung: -
    Trainer: -
    Hufschmied: -
    Tierarzt: -
    _____________________
    Qualifikationen
    Galopprennen Klasse: Keine
    Western Klasse: Keine
    Spring Klasse: Keine
    Military Klasse: Keine
    Dressur Klasse: Keine
    Distanz Klasse: Keine
    Fahren Klasse: Keine
    Gangreiten Klasse: A
    _____________________
    Beschreibung
    Eimyrja war von Geburt an ein flinkes verspieltes Fohlen und wollte immer kuscheln. Sie liebt es, über die Koppel zu rennen und alle zu ärgern. Doch auch arbeiten macht mit ihr Spaß. Sie ist stehts aufmerksam und arbeitswillig. Schon von jung auf zeigt sie vier Gänge und die auch sehr raumgreifend. Sie wird ein tolles Sportpferd, besonderes Gangreiten und Dressur.
    Besondere Eignung/-en: Gangreiten │ Dressur
    Zubehör & Bilder:Eimyja im Trab auf dem Reitplatz
    _____________________
    Schleifen
    [​IMG]
    _____________________
    Zuchtdaten
    In der Zucht:-
    Decktaxe:0 Joellen
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