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Sammy

Ehawee

Traber | Stute | gekrönt | F || GA: S (4) | DR: M (0) | DI: M (1) | FA: S (2)

Ehawee
Sammy, 24 Juli 2015
Veija und Occulta gefällt das.
    • Sammy
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      Berichte aus Ehawee`s Zeit bei Eddi
      Eddi Pflegebericht - Februar 2015
      Ankunft auf der Silver Creek Ranch


      Heute sollten zwei wundervolle Stuten bei uns ankommen, auf welche ich in den letzten paar Tagen zufällig gestoßen war. Gut, erstere war eigentlich ganz und gar nicht zufällig, sondern die stolze Nachzucht von unserer ersten gekrönten Lewitzerstute und unserem Deckhengst Piccolo. Sie hieß Talya und war eine atemberaubende Schönheit und inzwischen fast 6 Jahre alt. Wir hatten sie damals entwöhnt und dann auf ein kleines Gestüt nach Deutschland geschickt, wo sie ihre Jungpferdezeit unter Altersgenossen genießen konnte und dann schonend eingeritten wurde. Inzwischen war sie E-fertig und nun sollte sie wieder zu uns zurückkehren, um hier ihre Ausbildung fortzuführen.
      Die zweite Stute war wirklich Zufall gewesen, zumal ich mit Trabern eigentlich sonderlich wenig am Hut hatte, aber Ehawee hatte es mir einfach angetan. Zufällig war sie von Occulta auf einem Verkaufsrennen vorgestellt worden und ich hatte mich sofort in die hübsche Fuchsstute verliebt. Ihr Körperbau war exzellent und sie strotzte nur so vor Anmut und Eleganz, so dass ich sofort zugeschlagen hatte, denn das wollte ich mir doch nicht entgehen lassen! Es war mal wieder einer der typischen Spontankäufe, aber ich war äußerst zufrieden, nur allmählich würde ich mir ernsthaft Gedanken darüber machen müssen, ein wenig Personal anzustellen, denn auf Dauer würde ich die Ranch nicht alleine leiten können.
      Heute sollten aber erst einmal die beiden Stuten ankommen. Da Talya aus Deutschland kam und Ehawee aus England, hatten die beiden Stuten dementsprechend eine lange Reise hinter sich. Ich hatte bereits die beiden Ankunftsboxen vorbereitet, doch zuerst würden die Stuten auf die kleinen Stallweiden dürfen. Da es zwei Weiden waren, konnte jeder eine eigene beziehen.
      Kurz nach 12 Uhr kam dann auch der große Transportrailer, der nicht nur meine beiden Stute transportierte. Mit dem Helfer lud ich geschwind Talya und Ehawee aus und band sie erst einmal vor dem Stall an, denn ich musste noch schnell die Papiere unterschreiben, denn der Fahrer hatte es eilig. Als der abgezischt war, band ich Talya und Ehawee los und führte die beiden hinter zu den Weiden. Gemeinsam stapften wir durch den knirschenden Schnee. Ich ließ zuerst Talya auf die linke Weide und dann durfte Ehawee auf die rechte. Beide hatten sichtlich Bewegungsdrang und tobten sich erst einmal aus, ehe sie sich dann über den Zaun hinweg begrüßten. Sie schienen sich auf Anhieb zu verstehen, so würde die Nacht in der Box für die beiden auch angenehmer werden.
      Den Nachmittag würden sie draußen verbringen dürfen, doch ich deckte Ehawee vorher noch ein, nicht dass sie sich bei unserem anderen Klima doch noch erkältete. Am Abend wollte ich den beiden dann Begrüßungsmash zubereiten und dann würde eine warme Box auf sie warten.

      Eddi Pflegebericht - März 2015
      Training


      „Leute? Das Teil habe ich nicht umsonst „Trainingsstall“ getauft“, seufzte ich und schaute Kat und Ethan genervt an. Ich gebe ja zu, ein richtiger Stall war unsere Ranch nicht, aber trotzdem sollten die Stuten und Hengste auf die Leistungsprüfungen vorbereitet werden! Und was ich am wenigsten leiden konnte, waren Menschen, die sich mit mir um die Bedeutung eines blöden Wortes stritten, anstatt einfach ihre Arbeit zu machen.
      Ich beendete diese Diskussion einfach, indem ich ihnen wortlos den Rücken zukehrte, ein Halfter schnappte und nach draußen verschwand. Der Tag hatte eindeutig zu wenig Stunden ich und ich wollte diese zumindest ein wenig nutzen. Als erste sollte Animby an der Reihe sein. Die junge Stute hatte ich in letzter Zeit arg vernachlässigt, dementsprechend wurde es wieder Zeit, mit ihr zu arbeiten. Doch erst einmal putzte und sattelte ich sie ausgiebig.
      Dann gingen wir in die Halle, wo ich sie aufwärmte und mich dann in den Sattel schwang. Wir trainierten die Grundlagen, übten bessere Gangwechsel, das Anhalten und Antraben. Animby lernte schnell und gab sich alle Mühe und wenn sie mich nicht verstand, gab sie mir das vorsichtig zu verstehen und so konnte ich es ihr noch einmal in Ruhe erklären. Zufrieden beendete ich dann die Stunde und versorgte Animby.
      Nun holte ich erst Sir Benny Miles und dann Deadly Ambition von der Weide, um beide im Stall anzubinden. Kat sollte Miles ordentlich putzen, ihm dann die Transportdecke und die Gamaschen anlegen. Das Gleiche tat ich auch mit Ambition, während Ethan für uns den Hänger vorbereitete und vor den Stall fuhr. Dann lud ich die beiden Vollblüter ein und wir machten uns auf die fast einstündige Fahrt zur nächstgelegenen Rennbahn.
      Dort luden wir beide Pferde aus, gönnten ihnen eine kurze Pause, ehe sie auch schon vorbereitet wurden. Ich hatte nur einen Jockey engagiert, denn die Stute würde ich selbst reiten. Vorsichtig legte ich Deadly Ambition den Trainingssattel auf und machte sie fertig. Danach half Ethan mir hinauf und ich ritt sie auf der Ovalbahn warm. Der Jockey, Joe, ritt des Öfteren Pferde für mich und verstand sich sofort mit Miles.
      Nachdem wir uns aufgewärmt hatten, ritten wir die Pferde nebeneinander im leichten Galopp und als wir den 800er Pfosten erreichten, ließen wir ihnen mehr Freiraum. Deadly Ambition hatte schon die ganze Zeit widerwillig das Tempo zurückgehalten und stob nun sofort los. Miles ließ sich das aber nicht zweimal sagen und jagte direkt hinterher. Meine Stute konnte sehr gut beschleunigen, aber ihr fehlte es noch an Ausdauer und Erfahrung, die Miles hingegen in Massen besaß.
      Dementsprechend endete das Rennen äußerst interessant Kopf an Kopf und wir verloren nur knapp. Beide Zeiten waren aber ideal und so machten wir uns zufrieden auf den Heimweg. Dort wurden die Vollblüter von Kat versorgt, während ich mir bereits The Unwritten Performance fertig machte und mit der Stute in die Halle ging. Ich wärmte sie ausgiebig auf und dann widmeten wir uns der Stangenarbeit, damit ich ihre Hinterhand besser aktivieren konnte. Außerdem sollte Unwritten mehr auf ihre Beine achten und diese besser koordinieren, denn manchmal stolperte die Stute tatsächlich über ihre eigenen Hufe.
      Danach waren die beiden neuen Lewitzer an der Reihe, welche eigentlich wirklich noch aufgebaut werden mussten, Dementsprechend longierte ich Sikari ausgiebig und nahm auch die Stangen hinzu um die Stute aufzulockern. Danach schwang ich mich noch in Cheveyos Sattel und wärmte ihn erst einmal ausgiebig für unsere Dressurarbeit auf. Mit diesem Schecken zu arbeiten war ein Traum und ich war überglücklich, dass er in meinem Stall stand und ich mit ihm arbeiten durfte.
      Das Gleiche galt für den Oldenburger Café au Lait. Der heute allerdings für Ethans Reitunterricht herhalten musste. Ethan konnte reiten, aber nicht besonders gut. Aber Café war das perfekte Pferd für ihn und die beiden lernten gemeinsam ziemlich schnell, so dass auch die heutige Stunde schon wesentlich besser aussah als die letzten, dafür dann aber Pferd und Reiter auch echt k.o. waren. Während Ethan seinen geliebten Warmblüter versorgte, holte ich Talya aus der Box.
      Ich liebte diese kleine Lewitzerstute abgöttisch und hätte mir kein besseres Fohlen aus Fiorina vorstellen können als sie. Talya war aufmerksam, liebenswürdig und lernte dermaßen schnell, dass ich mich jetzt schon auf die Zeit freute, wenn sie selber als Zuchtstute agieren würde. Heute stand für meine Hübsche aber nur ein lockeres Longentraining an, da wir die letzten beiden Tage unter dem Sattel gearbeitet hatten und sich ihre Muskeln natürlich nicht überarbeiten sollten. Dennoch machte Talya wie immer motiviert mit und hatte sich so ihren morgigen freien Tag schnell verdient.
      Stirnrunzelnd holte ich Ehawee von der Weide und putzte die Traberstute in aller Ruhe. Dann massierte ich sie ausgiebig und löste die eine oder andere Verspannung der Stute, ehe ich sie seufzend betrachtete. Ich fand Ehawee wundervoll, aber ich konnte mich noch nicht so ganz entscheiden, in welche Richtung ich die Stute nun fördern wollte. Dementsprechend sattelte ich sie heute und arbeitete nur die Grundlagen heraus, um zu schauen, was Ehawee alles konnte und wo es noch fehlte. Tatsächlich schien die Stute eine große Begabung für die Dressur zu haben und das würde ich weiterhin im Auge behalten.
      Dressur war ein tolles Stichwort für Touchdown! Der siebenjährige Hengst hasste die Dressur, denn sie bedeutete Arbeit. Er war jetzt schon ein wahres Talent darin, sich jeglichen Mühen zu entziehen und momentan arbeitete ich daran, dass so gut wie möglich zu vermeiden, auch wenn das leider gar nicht so leicht war, wie gehofft. Ganz im Gegensatz dazu stand Heart of Ocean. Dieser Reitponyhengst war jedem Reiter eine pure Freude. Auch heute zeigte er sich wieder von der besten Seite und arbeitete motiviert mit, so dass ich ihn nach einer Stunde zufrieden auf die Weide entließ.
      Als letztes stattete ich den neusten Pferden einen kurzen Besuch ab. Die Criollostute Chepi nahm ich auf einen kleinen Spaziergang mit, um ihr die Ranch zu zeigen und ihr ein wenig Abwechslung zu verschaffen, ansonsten hatte sie aber ein wenig Ruhezeit. Danach holte ich mir Strigoi und putzte die Stute ausgiebig, ließ sie kurz in der Halle toben und brachte sie dann wieder zurück. Die Welshstute sollte mich erst einmal kennenlernen dürfen, ehe sie irgendwas machen musste. Und gleiches galt auch für Hugo Boss, auch wenn es mich schon jetzt in den Fingern juckte, mit dem Reitponyhengst zu arbeiten und am liebsten hätte ich ihn schon auf einer Körung vorgestellt, aber mein Herz sagte mir, dass das einfach noch zu früh war und so wollte ich noch ein wenig abwarten, ehe dann wirklich für ihn die Zeit kommen würde.
      Danach begrüßte ich meinen neugierige Rappstute Fariyah Amazir. Momentan stand die Stute sehr gut im Training und ich wartete schon ungeduldig auf die Gelegenheit, sie endlich auf eine Leistungsprüfung schicken zu dürfen, aber momentan gab es nichts für uns. Außerdem hatte ich bereits einen eventuell neuen Platz für die Stute gefunden und hoffte heimlich, dass sie es tatsächlich in die Furiosozucht des Gut Sanssouci schaffen würde...
      Die letzte die heute versorgte war Acacia. Ich hatte sie von Soso zurück gekauft und nun stand meine Schwere Warmblutstute wieder bei mir in den vier Wänden. Ich putzte sie ausgiebig und zeigte ihr während ein bisschen Bodenarbeit die neue Halle. Noch hatte Acacia sich noch nicht so wirklich eingelebt, aber es wurde langsam, natürlich wollte ich der Stute aber auch genügend Zeit lassen und so brachte ich sie danach wieder zurück in ihre Box. Alle Pferde bekamen noch ihr abendliches Futter, ehe auch ich müde in mein Haus verschwand, duschte und mich dann auf die Couch bequemte.
    • Sammy
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      Der ganze normale Wahnsinn & zwei Neue auf dem Hof!
      Sammelbericht für alle Pferde


      "Hey Eddi, was gibts?", fragte ich ein wenig atemlos. Ich war immer noch in den USA, wo Kagami el Assuad, Backup und Success Story xx an Rennen teilnahmen. Vor einiger Zeit hatte ich Eddi auf ihrer Ranch besucht und ihr beim Training ihrer Stute Classic Gold geholfen.
      "Du bist doch noch in Kentucky, oder? Ich habe mich entschieden einige meiner Pferde abzugeben und wollte dich fragen, ob du Interesse an Napayné und Ehawee hättest?"
      Da musste ich nicht zweimal überlegen. Napayné hatte einmal meiner ehemaligen Zuchtpartnerin rawwrrr gehört und Ehawee war eine wunderschöne fuchsfarbene Traberstute. Da ich sowieso Traber in meine Zucht aufnehmen wollte und ich mit Kolibri und Hollywood Undead ja auch zwei wunderbare Welsh Bs hatte, sagte ich Eddi sofort zu.
      "Ich fliege nächste Woche wieder nach Hause. Am besten rufe ich gleich mal bei der Fluggesellschaft an und frage nach, ob sie die beiden mitnehmen können."

      ~*~

      Eine Woche später knetete ich nervös meine Hände, während ich darauf wartete, dass der Flieger endlich auf der Rollbahn aufsetzte. Der Flug war lang gewesen und ich konnte es kaum erwarten, nach meinen fünf Stuten zu sehen. Gott sei Dank war noch Platz gewesen und wir hatten Ehawee und Napayné gleich mitnehmen können.
      Als wir ausgestiegen waren, trat ich so ungeduldig von einem Bein aufs andere, dass Samuel schon genervt die Augen verdrehte.
      "Erde an Sammy, beruhig dich mal. Denen geht`s gut. Die haben den Hinflug immerhin alle fünf schon einmal hinter sich gebracht. Nach Amerika kann man nun mal nicht mit dem Hänger fahren! A propos Hänger , da kommt Donald!"
      Ich drehte mich um und winkte meinen Mitarbeiter zu uns. Donald war extra mit dem Hänger hergekommen, um uns abzuholen. Ich hatte natürlich schon Bescheid gegeben, dass die Box neben Kolibri und die große Eckbox eingestreut werden sollten, doch noch wusste die Daheimgebliebenen nicht, um was für Pferde es sich handelte.
      Endlich winkte uns der Flugsicherheitsbegleiter heran und wir durften die Pferde aus ihren Container-Boxen holen. Donald nahm Backup, Samuel Kagami und ich kümmerte mich um Succcess Story xx, da die braune Stute immer noch recht scheu war.
      Nachdem die drei verladen waren, begann Donald damit, die Sattelkisten im Transporter zu verstauen und Samuel und ich kümmerten uns um Napayné und Ehawee.
      Die beiden Stuten reckten die Hälse und blähten die Nüstern.
      Donald betrachtete den Schimmel und den Fuchs eingehend, dann strahlte er.
      "Wahnsinn, ich liebe die ganzen neuen Pferde, die du uns in letzter Zeit anschleppst! Ich weiß zwar nicht, wie du das machst, aber irgendwie schaffst du es immer, an absolute Diamanten zu kommen!", rief er aus, bevor er Napayné und Ehawee vorsichtig begrüßte.
      "Napayné ist ein bisschen zickig, aber Ehawee ist ganz lieb. Sie soll die Traberlinie bei uns begründen - fehlt nur noch der passende Hengst.", lachte ich.
      Wir verluden auch die beiden und machten uns dann auf die letzte Etappe unserer Reise. Ich freute mich schon unglaublich darauf, endlich meine ganzen Pferde wieder zu sehen.
      "Hat sich Amayyas eigentlich benommen?", fragte ich Donald nach meiner ehemals neuesten Errungenschaft, einem Berberhengst.
      "Es geht. Er testet uns an allen Ecken und Enden, aber wir haben es geschafft ihn von der Box auf die Weide zu bringen und umgekehrt. Außerdem hab ich mal ein bisschen Bodenarbeit mit ihm gemacht, aber da war ich wohl eher der Rangniedrigere. Er hat mich nämlich einfach stehen gelassen und ist über den Zaun gesprungen. Eigentlich wollte Brian sich ja um ihn kümmern, aber der lag mit einer ziemlich fiesen Grippe im Bett.", sagte Donald ein wenig betreten.
      Ich machte große Augen: "Über den Zaun gesprungen? Und dann?"
      "Ganz einfach. Erst ist er zu den Stutenkoppeln gelaufen, hat dann die Fohlen besucht und hat sich anschließend in seine Box gestellt, als wenn nichts gewesen wäre.", berichtete Donald weiter.
      Während Samuel sich vor Lachen ausschüttete, runzelte ich nachdenklich die Stirn. Amayyas war ein ausgesprochen vielversprechender Hengst, aber ich musste ihn endlich so erziehen, dass auch die anderen mit ihm arbeiten konnten.
      "Na gut, schauen wir erstmal, dass wir gut daheim ankommen, um unseren Geparden kümmere ich mich morgen!", entschied ich grinsend.

      ~*~

      Gähnend stieg ich aus und streckte mich genüsslich. Endlich wieder daheim! Sofort kam Meg angelaufen. Brian lag immer noch im Bett und Anna und Patrick waren bereits nach Hause gefahren, da sie ja nicht auf dem Gestüt lebten.
      "Ich möchte Backup nehmen! Darf ich?", fragte sie sofort. Seit Ravenback`s tragischem Tod kümmerte Meg sich lebevoll Backup und die Stute entwickelte sich unter ihrer Führsorge prächtig. Donald führte diesmal Kagami und ich nahm wieder Succes Story.
      "Samuel bleibt du kurz bei den anderen? Ich möchte keine von ihnen alleine lassen.", bat ich den jungen Mann, während wir die drei Stuten in den Stall brachten. Wie immer wurden wir von lautem Gewieher begrüßt und es juckte mich in den Fingern, jedes meiner geliebten Pferde in die Arme zu schließen.
      Stattdessen liefen wir sofort zurück zum Transporter.
      "Jungs kümmert ihr euch um die Sattelkisten und das Gepäck? Dann stelle ich Meg unsere beiden Neuzugänge vor.", sagte ich, während ich bereits in den Hänger ging und Napayné herausführte. Meg quietschte erfreut, als sie das Schimmel-Pony sah. "Die bekommt bestimmt süße Fohlen mit Holly!!", meinte sie strahelnd.
      "Oh ja, das denke ich auch. Und unsere zweite Hübsche hier wird irgendwann sicherlich auch einmal eine Bereicherung für unsere Zucht!", sagte ich, während ich Ehawee aus dem Hänger führte.
      "Oh wow! Was ist das für ne Rasse? Sieht ein bisschen nach Traber aus....", riet Meg.
      Ich nickte lächelnd und sofort meinte sie: "Trainierst du sie für Trabrennen? Ich weiß, ich will Jockey werden, aber Trabrennen sind ja schließlich auch Rennen...."
      "Halt, stopp! Ich weiß noch nicht genau wie ich sie fördern werde. Eddi hat sie für Dressur und Springen vorgemerkt, sollte sie Talent fürs Rennen und den Sulky haben, nehmen wir diese Disziplinen natürlich dazu. Aber jetzt darf unsere Süße sich erstmal eingewöhnen! Napayné steht natürlich in der Box neben Kolibri und Ehawee hier bekommt die Eckbox neben Napayné. Dort soll sie zwar nicht immer stehen bleiben, immerhin ist das der Ponytrakt, aber dann fühlen sich unsere beiden anfangs vielleicht nicht so einsam."
      Meg nickte zustimmend und gemeinsam führten wir die Stuten in den einladenden Stall. Als ich meinen Rundgang durch den Stall erledigt hatte, lud ich Donald, Samuel und Meg noch zu einem Feierabend -Bier in meinen Garten ein, wo wir einen anstrengenden Tag in der lauen Sommernacht ausklingen ließen.

      ~*~

      Am nächsten Morgen war ich bereits vor allen anderen auf den Beinen, da ich meine Pferde ganz in Ruhe noch einmal begrüßen wollte. Deshalb würde ich sie alle alleine auf die Koppeln bringen.
      Wie immer begann ich im Hengsttrakt, da meine Herren mir sonst einen rießen Radau veranstalten würden. Ich gab meinen Liebling Hollybrook`s Cheeky Jot einen dicken Kuss auf die Nase, zog ihm sein Halfter über und führte ihn aus der Box. Dann halfterte ich einhändig seinen Halbbruder Hollybrook`s Bloody Valentine auf und führte die beiden Ponyhengste nach draußen. Der schüchterne Bloody war der einzige Hengst, mit dem Cheeky sich verstand, deshalb kamen die beiden zusammen auf einen der zehn Hengstpaddocks. Auch Cheeky`s Sohn, Hollybrook`s Casanova, durfte auf einen Hengstpaddock, da er was das Verhalten anderen Hengsten gegebüber anging, genauso war wie sein Vater.
      "Nova, du bist wirklich schrecklich. Schau dir lieber Chex gute Seiten ab und nicht sein alberenes Getue!", ermahnte ich den jungen Silver Dapple, als ich ihn an dem giftenden Cheeky Jot vorbeiführte und der Junghengst sofort das Gehabe seines Vaters nachahmte.
      Der letzte New Foresthengst, der einen Paddock sein Eigen nennen durfte, war Cheeky`s Vater und damit Nova`s Großvater, BMs Caradoc. Der schöne Braunschecke tänzelte eifrig neben mir her und legte auf der Koppel erst einmal ein paar ausgelassene Bocksprünge hin.
      Früher hatte ich auch meinen Gründerhengst Caspar einzeln stellen müssen, doch der in die Jahre gekommene Hengst war ruhiger und umgänglicher geworden und ließ mittlerweile auch andere Hengste an sich heran, weshalb ich ihn zusammen mit dem Palominohengst Orfino auf die große Hengstkoppel brachte.
      Der nächste war mein Araberhengst Wüstentänzer. Der energiegeladene Fuchs schlug bereits mit dem Vorderbein gegen die Boxentür, weshalb ich meinen zweiten Araberhengst, Khamar al Sanaa erst einmal stehen ließ.
      "Keine Sorge mein Schöner, ich bring nur schnell deinen lärmenden Kollegen auf seine Koppel und dann bist du an der Reihe!", tröstete ich den wunderschönen Schimmel.
      Ich streifte Wüstentänzer das Halfter über und er bezog Paddock Nummer vier. Danach löste ich mein Versprechen ein und brachte Khamar al Sanaa auf die Koppel. Der Hengst hatte ein wenig Zeit gebraucht, doch mittlerweile mauserte er sich zu einem Top-Hengst. Erst kürzlich hatte er eine hart umkämpfte Hengst des Monatswahl für sich entscheiden können und ich war unglaublich stolz auf meinen Schönen.
      Weiter ging es mit meinen Warmbluthengsten. Wie immer begann ich mit dem Apfelschimmel Levistino, da er schon am längsten in meinem Besitz war. Der große Hengst vergrub sein Maul in meiner Hand und ich strich ihm liebevoll den weißen Schopf aus der Stirn, bevor ich ihn auf die nächste Hengstkoppel stellte. Auch Levistino verstand sich überhaupt nicht mit anderen Hengsten. Genauso lief es mit dem jungen Holsteiner Fantastic Fly. Er wölbte stolz den Hals, als ich ihn an den anderen Hengsten vorbei zu seiner Koppel führte und preschte dann erst einmal in gestrecktem Galopp über das grüne Gras. Ich schüttelte den Kopf und holte den nächsten im Bunde: Den Hannoveranerrappen Black Soul. Er war bei den Warmblütern immer noch ein wenig mein Sorgenkind, da er außer Brian und mir niemanden so wirklich an sich heran ließ. A propos - nach Brian musste ich heute unbedingt auch noch sehen, immerhin lag der arme Kerl krank im Bett.
      Meinen zweiten Hannoveranerhengst Branagorn führte ich zusammen mit dem Andalusier Ojos Azules auf die große Hengstkoppel, auf der ja schon Orfino und Caspar standen. Die beiden braven Hengst folgten mir wie Lämmchen und ich gab beiden einen Kuss auf die weichen Nüstern. Als nächstes waren dann Golden Indian Summer und Dream of Wyoming an der Reihe. Der Quarterhengst folgte mir brav am langen Strick, während Wyoming immer noch ein wenig zurückhaltend war. Aber gut, er hatte viel durchgemacht, da verzieh ich ihm das natürlich. Ich war unglaublich froh, dass er in Summer einen Freund zu haben schien, denn der Buckskin ließ keinen der anderen Hengste an den Appaloosa heran.
      Das nächste Paar, das auf die große Koppel durfte waren mein Achal Tekkiner Candle in the Wind und mein frisch gekörter American Saddlebred -Hengst GH`s Safriko. Beide gehörten mir noch nicht so lange, hatten sich jedoch hervorragend eingelebt und sich toll entwickelt.
      Als ich wiederkam, schaute mich mein zweiter Saddlebredhengst Someone bereits vorwurfsvoll an. Der elegante Cremello mochte es nicht, missachtet zu werden, schon gar nicht, wenn man ihm seine Boxnachbarn entführte.
      Ich lachte und strich Someone den langen Schopf aus der Stirn, bevor ich ihn auf den achten Hengstpaddock brachte.
      Mein Barockpintohengst Slaters Secret und mein Lusitanohengst Pierre dagegen durften zusammen mit dem Junghengst San Salvador ebenfalls auf die Gemeinschaftskoppel, da sie sich gut mit den anderen verstanden.
      Als nächstes waren dann meine edlen Englischen Vollblüter an der Reihe. El Racino, den pechschwarzen Sohn meiner Stute Black Pearl brachte ich auf Hengstpaddock Nummer neun, während die beiden älteren Hengste Ghostbuster und Tschiwabschischi auf die große Koppel durften. So langsam wurde der Hengststall merklich leerer. Es standen nun nur noch meine Ponyhengste, sowie die beiden ungekörten Amayyas und Classic Moment im Stall.
      Ich begann mit dem Welsh A Juego und dem Welsh B Hollywood Undead. Beide kamen auf die große Koppel, auf der sie sich sofort gemächlich zu den anderen gesellten.
      Auch die Isländer Fair Prince und Intolerable Life machten mir keine Probleme.
      Den Deutschen Reitponyrappen Daemon nahm ich wie üblich alleine, da der Hengst zwar mit anderen Hengsten klarkam, sie aber nicht in seiner unmittelbaren Nähe haben wollte. So stand er auch auf der Koppel immer ein wenig abseits und drohte den anderen, wenn sie ihm zu Nahe kamen.
      Da ich die beiden verbliebenen Ponies auch zusammen mitnehmen würde, beschloss ich zuerst meinen Neuzugang Amayyas, einen wunderschönen Red Roan Berber auf den letzten Hengstpaddock zu bringen. Er war der Grund, warum Daemon jetzt auf der großen Koppel stand. Im Gegensatz zu dem Rappen konnte der wilde Amayyas andere Hengste nämlich nicht ausstehen und ging wenn möglich auf sie los. Um solche Angriffe zu vermeiden, bezog er den letzten Hengstpadock, der durch einen noch höheren Zaun und eine Hecke von den anderen abgetrennt war. Hier war früher Cheeky Jot`s Reich gewesen, doch seit der Hengst mit Bloody Valentine zusammen stand, war er merklich ausgeglichener geworden.
      "So ihr zwei Schönen, ihr seid die letzten!", verkündete ich meinem New Forest Ponyhengst Hollybrook`s Classic Moment und meinem Reitponyhengst Eddi`s Dead Pop Romance. Letzteren hatte ich eigentlich nur kören und dann verkaufen wollen, doch der Hengst hatte solch ein ernormes Potential, dass ich es einfach nicht über mich brachte, ihn herzugeben.
      Classic dagegen würde nach seiner Körung defintiv ausziehen müssen, da ich nicht noch einen Hengst aus der Linie halten konnte. Auch diese beiden durften auf die große Hengstkoppel und nachdem ich ihnen ein paar Minuten beim Toben zugesehen hatte, widmete ich mich meinen Stuten...
      Hier waren wie immer zuerst meine Jüngsten an der Reihe. Mein Champagne farbenes Achal Tekkiner Stütchen Ivory führte ich zusammen mit dem Berbermädchen Cirilla aus dem Stall. Die beiden hatten sich einfach gesucht und gefunden. Anschließend waren die Welsh A Stute Mississle und mein American Saddlebred Shekitt Quinn an der Reihe. Letztere war immer noch sehr schüchtern und hatte auch noch keine wirkliche Freundin in den anderen Pferden gefunden, was ich sehr schade fand. Meine Hannoveranerstuten Unannounced Pleasure und Reminiscent Inspiration führte ich wie immer zusammen auf die mittlere Stutenweide, auf der meine Warmblüter und Westernpferde untergebracht waren. Die zwei waren immer noch unzertrennlich, auch wenn Reminiscent Inspiration mittlerweile schon fleißig im Turniersport unterwegs war, während ich bei Pleasure noch mit Einreiten beschäftigt war.
      Die Trakehnerstute und Tochter von meinem Levistino, Levistino`s Hope führte ich gemeinsam mit der braven Pintostute Glammy ebenfalls auf die mittlere Koppel. Als nächstes waren Backup und Success Story xx dran. Backup war zwar nervös und aufgedreht, ließ sich aber ganz gut händeln, sodass ich meine Konzentration auf die schwierigere Success Story richten konnte. Die beiden Damen bezogen die Koppel links der Warmblutkoppel.
      Nun waren von den ungekörten Stuten nur noch Kagami el Assuad und Ehawee im Stall. Da Ehawee und Napayné die Köfpe zusammen steckten, machte die aufgedrehte Kagami bereits Radau, weshalb ich die schöne Palominostute zuerst aus ihrer Box herausführte. Das aufmümpfige Jungpferd hatte mir bereits ganz schön viel Ärger bereitet, doch ich liebte die Stute trotzdem abgöttisch.
      Meine beiden Neuzugänge Ehawee und Napayné bezogen die dritte Stutenkoppel, allerdings nur einen kleinen abgetrennten Teil davon, damit sie sich an die anderen gewöhnen könnten. Anfangs würde ich die Welsh B Stute und die Traberstute noch zusammen stehen lassen, damit sie sich in Ruhe eingewöhnen konnten.
      Ich wischte mir den Schweiß von der Stirn. Es war ganz schön anstrengend, alle Pferde alleine raus zu bringen, doch ich wollte ja alle gebührend begrüßen.
      Weiter ging es mit meinen Araberstuten. Hier führte ich wie immer Sahira, Fallen Immortaliny und Sharley alleine auf die Koppel der Vollblüter. Sahira und Kagami hatten sich anfangs gehasst, doch mittlerweile hatte meine Araberfalbstute ihre Position als Leitstute wieder klar gemacht und Kagami hielt sich ihr gegenüber zurück.
      Die anderen Araber nahm ich in Dreier-Gruppen, um noch fertig zu werden, bevor meine Mitarbeiter aufkreuzten. Vor allem Meg kam öfter schon früher in den Stall. Ich schnappte mir Melody`s Girl, Adina de Ra`idah und Rose de Soleil und brachte die drei zur Koppel, um gleich darauf auch Hadeeh, Little Miss Sunshine und Bittersweet hinaus zu führen. Soweit so gut.
      Auch die drei verbliebenen englischen Vollblutdamen Ace of Spades, Pirate Island und Black Pearl beförderte ich im Dreierpack zu den anderen Vollblütern und sah ihnen dann lächelnd dabei zu, wie sie sich über die weitläufige Weide hinweg ein Wettrennen lieferten, solange, bis mich das ungeduldige Wiehern meiner Prinzessin Samiyah aus der Starre riss.
      Die Trakehnerstute forderte die nächsten zehn Minuten meine volle Aufmerskamkeit, da sie immer wieder den Kopf hochriss, nur um gleich darauf ihr rosanes Maul in meine Hände zu drücken. Ich kraulte sie an ihrer Lieblingsstelle am Hals und führte sie dann zusammen mit der zweiten Trakehnerstute, Mahira, auf die Koppel. Gleich darauf waren auch die Hannoveranerstute Angels Fall First und die Holsteinerstute Wild Lady Roxanne an der Reihe. Sie kamen alle auf die mittlere Koppel. Um eben jene voll zu machen, machte ich gleich mit den Warmblütern weiter. Da meine Westernpferde alle exzellent ausgebildet waren und aufs Wort hörten, nahm ich die Paint Horse Stuten My Golden Heart und The Morticains Daugther sowie die Quarter Horse Stuten BBs Harmony und American Baby einfach alle zusammen mit zur Koppel, liebkoste jede Einzelne von ihnen und entließ sie dann zu den anderen.
      Meine Andalusierstute Cuchara führte ich zusammen mit dem Lusitano Salwa und der Barockpintostute Benjilala hinaus und zum Schluss folgten noch meine American Saddlebreds Mizzi und Paradises Rafinesse. Seufzend verschloss ich das Gatter und machte mich auf, um auch meine geliebten Ponies hinaus zu lassen, damit Napayné und Ehawee endlich ihre Stallgenossen richtig kennen lernen konnten.
      Ich begann mit den Welsh Ponies Little Big Girl und Kolibri, dann kamen die Isländer Dark Misery und Fatimah und zum Schluss folgten die Reitponies Dorina und Cinnemont`s History.
      Alle sechs schenkten den beiden Neuen nur einen kurzen Blick und begannen dann zu grasen.
      Das würde bei meinen New Forest Ponies wohl anders laufen. Zumindest Naboo und Walk of Fame würden ihre Position schnell deutlich machen.
      Genau deshalb ließ ich die beiden auch erst einmal stehen und begann stattdessen mit der Palominostute Magical Moment und ihrer Freundin Thousand Sunny. Dann waren die Red Roan Stute Aimiliani und die Braune Fairylike Facility an der Reihe, bevor ich Golden Flair und Precious Scream holte. Die Buckskin Stute verstand sich gut mit der älteren Falbscheckin und Gründerstute meiner Zucht, weshalb ich die beiden problemlos zusammen führen konnte. Auch über das nächste Paar freute ich mich nach wie vor ungemein: Meine scheue Rappstute Isola della Pirateria hatte in dem Waisenfohlen Everybody`s Darling so etwas wie eine Tochter gefunden und obwohl Darling mitlerweile ausgewachsen, gekört und fast fertig ausgebildet waren, bemutterte Isola sie noch immer. Nun waren nur noch Walk of Fame und Naboo übrig. Ich beschloss mich mit Cheeky`s Mutter zu beginnen und führte die Apfelschimmelstute aus ihrer Box. Als wir an Naboo vorbeikamen und diese registrierte, dass sie nun alleine war, stieg sie in ihrer Box und begann laut zu wiehern. Ich verdrehte die Augen, band Walk of Fame neben Naboo`s Box an und holte auch die Rappscheckin aus der Box.
      "Na gut ihr beiden, ich nehme euch zusammen mit, aber wehe ihr macht mir Ärger!", warnte ich die zwei vorsichtshalber. Normalerweise nahm ich meine temperamentvollen Stuten nur einzeln mit nach draußen, aber ich wollte auch nicht, dass Naboo mir den Stall zerlegte oder sich gar verletzte.
      Erstaunlicherweise waren die beiden recht brav, doch sobald sie frei waren, galoppierten sie zum Zaun, der sie von Ehawee und Napayné trennte und gifteten die neuen Stuten gemeinsam an.
      "Na sieh mal einer an, normalerweise könenn sich die beiden nicht leiden, aber bei dem Thema halten sie zusammen...", dachte ich kopfschüttelnd, während ich zurück zum Stall ging, wo mich meine Mitarbeiter ein wenig entgeistert ansahen.
      "Warum hast du die denn alle alleine rausgebracht? Das war doch ne wahnsinnige Arbeit!", meinte Samuel fassungslos.
      "Ja, aber ich war ja jetzt auch ewig weg, da musste das sein. Dafür dürft ihr jetzt Boxen ausmisten, während ich uns Kaffee koche und dann mal nach Brian sehe....", gab ich grinsend zurück.
      Die anderen lachten und machten sich an die Arbeit. Mit diesem tollen Team würde ich sicherlich noch viele schöne Stunden erleben...
    • Sammy
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      Trainingsbericht Dressur E-A
      "Eve!", rief ich über die weitläufige Stutenkoppel. Meine wunderschöne neue Traberstute Ehawee riss sofort den feinen Kopf hoch und kam zum Zaun getrabt. Die Fuchsdame hatte sich mittlerweile prächtig eingelebt und stand nun auch in ihrer endgültigen Gruppe aus Vollblütern, während ihre frühere Weidegenossin Napayné bei den Ponies eingezogen war. Ich hakte einen Führstrick in Ehawee`s Halfter ein und führte die Traberstute zum Putzplatz. Es war noch recht früh am morgen, da es um diese Jahreszeit selbst in England heiß wurde und ich wollte heute das erste Stufentraining mit Ehawee abhalten. Eddi hatte damals ebenfalls vorgehabt Eve in der Dressur zu fördern, also würde ich damit beginnen, auch wenn ich den Rest des Trainingsprogrammes über den Haufen geworfen hatte. Ich wollte meine Traber mehr auf Trabrennen und Gangreiten züchten, denn auf Springvermögen setzen. Selbstverständlich war ich auch schon auf der Suche nach einem passenden Hengst für die schöne Stute und ich hatte sogar einen in Aussicht, doch darauf wagte ich momentan noch nicht einmal mehr zu hoffen. Seit Eve hier angekommen war, hatte ich schon ein paar Mal in ihrem Sattel gesessen und war absolut hingerissen von ihrem Gehorsam und ihren wunderbaren Gängen. Auch dies war ein Grund, warum ich mich zuerst ihrer Dressurausbildung widmen wollte. Ich putzte Ehawee in aller Ruhe, bandagierte ihre schlanken Beine und sattelte sie anschließend auf. Ich hatte keinerlei Bedenken, dass das Training heute erfolgreich verlaufen würde und dachte schoneinmal über die bevorstehenden Lektionen nach, während ich Ehawee zum Reitplatz führte, der in den frühen Morgenstunden sehr angenehm zum Arbeiten war. Für den Aufstieg in Klasse A der Dressur wurden Schritt-Galopp-Übergänge, Viereck verkleinern und vergrößern, Rückwärtsrichten und die Vorhandwendung verlangt. Ich stellte Eve auf der Mittellinie auf, gurtete nach und schwang mich dann leichtfüßig in den Sattel. Wie ich es von den Pferden, die ich von Eddi bekam, gewohnt war, blieb die Fuchsstute geduldig stehen und wartete auf mein nächstes Kommando. Ich ließ sie mit einem leichten Schenkeldruck im Schritt losgehen und wärmte sie erst einmal in aller Ruhe auf. Nachdem ich Eve auf beiden Händen zwei Runden galoppiert hatte, begann ich mit dem Erarbeiten der neuen Lektionen. Wie üblich begann ich mit den Übergängen. Ich galoppierte die schöne Fuchsstute in einem ruhigen Tempo an und gab ihr Mitte der langen Seite die Hilfen zum Durchparieren in den Schritt. Ehawee fiel zwar für zwei Schritte in den Trab, gehorchte dann jedoch sofort. Nach zwei weiteren Anläufen hatte sie verstanden, was ich von ihr wollte. Dasselbe machten wir nun auch in die andere Richtung. Auch hier brauchte Eve nur eine kurze Zeit und der Übergang klappte perfekt. Ich lobte die Traberstute liebevoll und widmete mich sofort der nächsten Übung: dem Rückwärtsrichten. Dazu stellte ich Eve bei A auf. Wir hatten diese Lektion bereits vom Boden aus geübt. Ich hob mich leicht aus dem Sattel, ließ die Zügel anstehen und sagte deutlich: "Back!". Eve zögerte einen Moment und verlagerte dann ihr Gewicht zurück. Sofort nahm ich die Spannung von den Zügeln, sank in den Sattel zurück und kraulte der Stute den schlanken Hals. Das wiederholten wir solange, bis sie sicher eine Pferdelänge zurück gehen konnte. Nun stand die Vorhandwendung an. Für diese ritt ich mit Ehawee auf den zweiten Hufschlag und parierte die Stute dort durch. Anschließend stellte ich sie leicht in Richtung Bande, drückte das äußere Bein an und fing mit dem inneren die Bewegung ab. Dabei achtete ich vor allem darauf, Eve keinen einzigen Schritt nach vorn gehen zu lassen. Nachdem das Ganze auch auf der anderen Hand klappte, fehlte nur noch Viereck verkleinern und vergrößern. Eve beherrschte das Schenkelweichen bereits ausgesprochen gut, nun musste ich die Übungen nur noch zusammenfügen. Ich stellte die Fuchsstute bereits in der ersten Ecke der langen Seite leicht nach außen, trieb mit dem äußeren Schenkel vorwärts-seitwärts und legte den inneren verwahrend hinter den Gurt. Eine Pferdelänge vor B richtete ich Eve wieder geradeaus, ritt zwei Pferdelängen weiter und ließ sie anschließend wieder zurück zum Hufschlag weichen. Dann ließ ich die Zügel lang, trabte die Stute noch eine Runde und ritt sie anschließend gemütlich trocken. Unser erstes Stufentraining war wie erwartet ein voller Erfolg gewesen und ich konnte es jetzt schon kaum abwarten, mit der Dressurausbildung fortzufahren!
    • Sammy
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      Trainingsbericht Dressur A-L
      "Meine Güte, ist das heiß!", stöhnte ich, während ich meine hinreißende Traberstute Ehawee aus ihrer Box führte. Es war zwar bereits halb sechs Uhr Nachmittags, doch die Sonne knallte immer noch unbarmherzig vom stahlblauen Himmel herab. Trotzdem konnte ich das Training mit meiner Stute nicht mehr länger hinauszögern. Mittlerweile saßen alle Lektionen der Klasse A und es wurde Zeit weiterzumachen. Immerhin sollte Eve so schnell wie möglich zur Körung - das Zeug dazu besaß sie allemal. Vor wenigen Tagen war endlich mein wunderschöner Traberhengst Damon`s Dynamo auf meinem Gestüt angekommen und ich liebte den braunen charmanten Hengst bereits jetzt abgöttisch. Nun setzte ich natürlich alles daran, meine beiden Traber baldmöglichst zu kören, um am liebsten schon im nächsten Jahr ein wunderschönes Traberfohlen ziehen zu können. Traber waren hier noch nicht wirklich vertreten und ich hatte mit meinen beiden Großen wirklich zwei unglaubliche Pferde ergattern können. Ich führte Eve zum Putzplatz, säuberte ihr kupferfarbenes Fell und sattelte die Stute auf, nachdem ich auch die Hufe ausgekratzt und ihre Beine bandagiert hatte. Für den Aufstieg in Klasse L der Dressur mussten wir heute den einfachen Wechsel, den Außengalopp, die Kurzkehrt und die Hinterhandwendung erarbeiten, also schon sehr viel anspruchsvollere Lektionen als für Klasse A. Trotzdem war ich zuversichtlich. Ehawee gab sich immer wahnsinnig Mühe mir alles Recht zu machen und arbeitete stets eifrig mit. Ich hatte tatsächlich selten ein braveres und gelehrigeres Pferd unter mir gehabt, als diese Stute. Auf dem Platz angekommen, gurtete ich nach, zog die Steigbügel herunter und schwang mich in den bequemen Dressursattel. Dann wärmte ich Ehawee in aller Seelenruhe auf und genoss den Luftzug, der mir im Trab und im Galopp ins Gesicht wehte. Kurz darauf konnten wir auch schon mit der ersten Lektion - dem einfachen Wechsel beginnen. Dieser bestand lediglich aus einem Galopp-Schritt und einem Schritt-Galopp-Übergang, welche ich mit Ehawee ja bereits erarbeitet hatte. Fröhlich galoppierte ich an und wendete Eve auf den Zirkel ab. Kurz vor X parierte ich die Stute zum Schritt durch, ließ sie drei Tritte gehen, während ich sie umstellte und galoppierte dann auf der anderen Hand wieder an. Zur Sicherheit wiederholten wir die Übung zweimal auf jeder Hand, dann konnte es auch schon weitergehen. Wie gewöhnlich gab Ehawee sich sichtlich Mühe und wir kamen unglaublich schnell voran. "Süße, wenn du so weitermchast, wirst du noch ein richtiger Dressurcrack!", lachte ich, als ich Ehawee erneut angaloppierte. Nun würden wir uns nämlich dem Außengalopp widmen. Dafür ritt ich als erstes eine einfache Schlangenlinie, damit Eve im Bogen schonmal im Kontergalopp lief. Besagten Bogen zog ich dann mit jedem Durchgang weiter in die Länge, bevor ich schließlich durch die ganze Bahn wechselte und Ehawee zwei Runden im Außengalopp gehen ließ. Als das auf beiden Händen gut klappte, mussten wir noch üben, direkt im Außengalopp anzugaloppieren. Ich stellte Eve an der langen Seite leicht nach außen und gab ihr die Galopphilfen - nur eben falsch herum. Die Stute zögerte kurz, sprang dann jedoch wie gewünscht an und wurde von mir selbstverständlich postwendend gelobt. Ich konnte es wirklich kaum fassen, was für ein Talent die Fuchsstute in der Dressur zeigte. Wir wiederholten das angaloppieren im Außengalopp zwar noch einige Male, aber im Grunde war ich bereits so zufrieden, dass wir uns schnell der Kurzkehrt zuwenden konnten. Für diese schwierige Lektion ritt ich mit Ehawee im Schritt den Anfang einer Volte und führte die Stute dann immer mehr in die Biegung hinein, wobei ich die anfängliche Stellung beibehielt. Mein äußeres Bein trieb seitwärts, das innere lag verwahrend hinter dem Gurt. Anfangs ließ ich meine Traberstute immer nur ein paar Tritte wenden, damit sie sich nicht einfach herumwarf, doch schließlich hatten wir die geforderten 180° geschafft und konnten die Lektion nun auch ohne die einleitende Volte erarbeiten. Zu guter Letzt folgte die Hinterhandwendung - eigentlich diesselbe Übung wie die Kurzkehrt, nur dass erstere aus dem Halt heraus geritten wurde und auch im Halten endete. Eve verstand wieder sehr schnell und kurz darauf ritt ich mit der Stute am langen Zügel über eine große Wiese. Diese Erholung hatte sich mein fleißiges Pferdchen nun wirklich verdient, immerhin hatte sie den Aufstieg in die Klasse L der Dressur ohne Probleme gemeistert!
    • Sammy
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      Trainingsbericht Dressur L-M
      Gähnend streckte ich mich, bevor ich die Boxentür meiner wunderschönen Stute Ehawee öffnete. Das kluge Fuchsstütchen versenkte sofort sein Maul in meiner Hand und ich steckte ihr ein Stückchen Möhre zu, während ich ihr liebevoll den roten Schopf aus der Stirn strich. Heute stand unser Training für den Stufenaufstieg in Klasse M der Dressur an - vorerst unser letztes Dressurtraining. Danach wollte ich mich ersteinmal dem Fahren und der Distanz widmen - eventuell auch mit einem anderen Pferd zusammen. Ich führte Ehawee zum Putzplatz, säuberte sie in aller Ruhe und sattelte sie schlussendlich auf. Immerhin hatten wir heute einiges vor uns. Wenigstens machte uns heute die Hitze nicht so zu schaffen, langsam wurde das englische Wetter wieder erkennbarer. Es wehte ein angenehm frischer Wind und ich freute mich sehr auf unsere heutige Trainingseinheit. Für Klasse M waren neben dem Halt aus dem Galopp und dem fliegenden Wechsel in dieser Klasse die Seitengänge gefragt. Auf dem Programm standen Schulterherein, Travers, Renvers, Traversale und die halbe Pirouette im versammelten Schritt. Kurz um: Verdammt viel Arbeit. Ich kontrollierte ein letztes Mal die Ausrüstung und führte meine Stute dann zum Dressurplatz, wo wir unser Training abhalten würden. Dort angekommen, stellte ich sie auf der Mittellinie auf, gurtete nach und schwang mich leichtfüßig in den Sattel. Wie gewöhnlich blieb Ehawee brav stehen und wartete auf mein nächstes Kommando. Ich setzte mich im Sattel zurecht und ließ die Traberstute im Schritt antreten, um sie am langen Zügel ein paar Runden um die Bahn zu reiten. Gleich darauf begann ich mit dem Aufwärmen, wobei ich gleich auch noch ein paar Lektionen aus den niedrigeren Klassen wiederholte. Als ich schließlich zufrieden war, ließ ich Ehawee mit einer kaum sichtbaren Hilfe angaloppieren und übte zunächst den Halt aus dem Galopp. Dieser klappte recht schnell, da Ehawee was Versammlung und Feinfühligkeit anging schon sehr weit war. Nun widmeten wir uns erst einmal dem Schulterherein und anschließend auch dem Travers und dem Renvers. Ehawee arbeitete gewohnt fleißig mit und ich grinste wieder einmal darüber, wie viel Spaß das Training mit der Stute machte. Zusammen mit Damon`s Dynamo konnte ich da wirklich ein hervorragendes Traber-Pärchen mein Eigen nennen. Um der Fuchsstute eine Pause von den Seitengängen zu gönnen, waren nun die fliegenden Wechsel an der Reihe. Der Galopp war nicht Ehawee`s stärkste Gangart, da die Stute früher Trabrennen gegangen war, doch er konnte sich trotzdem sehen lassen. Für die Wechsel brauchten wir sehr viel länger, als für die Seitengänge, daher bekam mein Stütchen im Anschluss daran eine Schrittpause, bevor es mit Travers und schlussendlich mit der halben Pirouette im versammelten Schritt weiterging. Für Letztere waren Travers und Renvers die Vorbereitung gewesen und ich war begeistert davon, wie schnell Ehawee das eben Gelernte umsetzen konnte. Nachdem wir hinsichtlich der Traversale die einfache, doppelte und sogar die Zick-Zack-Traversale erarbeitet hatten, ritt ich meine Stute am langen Zügel trocken und lobte sie währenddessen ununterbrochen. Nun würden wir dem Dressurplatz in dieser Hinsicht erst einmal den Rücken kehren und uns dem Distanzsport widmen - das würden sicherlich aufregende Monate werden, doch nun war ich erst einmal froh, dass Ehawee den Aufstieg in Klasse M der Dressur mit Bravour gemeistert hatte!
    • Sammy
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      Trainingsbericht Distanz E-A
      (zusammen mit Middle Ages)

      "Meg? Kommst du mal bitte?", rief ich gut gelaunt durch den Stall, bevor ich mich wieder in mein Büro zurückzog. Die letzten Stunden hatte ich wiedereinmal meine Trainingspläne überarbeitet, verworfen und neu erstellt und nun wollte ich einige der Ergebnisse mit meiner Lieblings-Mitarbeiterin besprechen, da sie sie genauso betrafen wie mich. Es dauerte keine Minute, da kam die junge Frau auch schon um die Ecke gefegt: "Sie haben gerufen Euer Gnaden?", witzelte Meg. Ich lachte nur und bedeutete ihr, sich kurz zu setzen. "Ich habe heute die Trainingsplänge für Ehawee und Middle Ages fertig gestellt und ich möchte bei den beiden gerne im Distanzbereich weitermachen. Ich denke, wir können die zwei ohne Probleme gemeinsam trainieren, deshalb wollte ich dich fragen, ob du Ehawee übernehmen würdest?", erklärte ich ihr mein Anliegen. Megs Augen begannen zu leuchten und sie meinte strahlend: "Nichts lieber als das! Ich liebe Ehawee! Heißt das, ich werde ihr komplettes Distanztraining übernehmen? Nicht nur einzelne Ritte?" Als ich nickte, quietschte Meg erfreut und warf mir die Arme um den Hals. Der Wunsch der jungen Frau war es, einmal eine erfolgreiche Rennreiterin zu werden - je mehr sie im Sattel saß, desto früher konnte dieser Traum wahr werden. Sie verließ hüpfend mein Büro, wahrscheinlich um den anderen die frohe Kunde mitzuteilen. "Morgen fangen wir an!", rief ich ihr noch hinterher, bevor ich mich wieder meinen Plänen widmete. Immerhin mussten außer Ehawee und Midde Ages auch noch andere Pferde trainiert werden.

      ~*~

      Am nächsten Tag standen wir bereits um acht Uhr draußen auf dem Hof. Ehawee und Middle Ages glänzten und waren mit ihrer Distanzausrüstung ausgestattet. Zudem trug Ehawee Satteltaschen, in denen sich Wasser und ein paar Müsliriegel, sowie eine Karte und ein Pulsmessgerät befanden. Meg holte noch schnell unsere Regenjacken aus dem Stall, sowie zwei Nierendecken für die anfälligen Traberstuten Ehawee und Middle Ages. Es war Ende Oktober und wir hatten momentan wirklich schönes Wetter, aber das konnte sich hier im Sekundenbruchteil ändern. Als Meg wiederkam, schwang sie sich sofort in Ehawee`s Sattel. Die Fuchsstute ging in der Dressur bereits auf M-Niveau und wartete geduldig, bis Meg sich zurechtgesetzt hatte. Middle Ages dagegen drehte sich zweimal im Kreis bevor ich aufsteigen konnte. Die Stute war im Umgang grundsätzlich recht brav, war aber doch sehr viel mehr aufs Rennen gezüchtet worden, als Damon`s Dynamo und Ehawee. Als ich es auf ihren Rücken geschafft hatten, verließen wir im Schritt das Gestüt. Der heutige 15 Kilometer-Ritt diente uns als Einstieg - nicht zuletzt um zu sehen, wie die Pferde sich im Gelände benahmen. Natürlich waren wir schon öfter ausreiten gewesen, doch immer nur in größeren Gruppen und meist auf ähnlichen Strecken. Heute wollten wir mal einen völlig unbekannten Weg einschlagen, immerhin mussten wir für den Aufstieg in Klasse A des Distanzreitens einen 40 Kilometer langen Ritt bewältigen können. Meg ritt mit Ehawee voraus und wiedereinmal freute ich mich darüber, was für ein zuverlässiges Stütchen der Fuchs doch war. Allerdings war das auch nicht weiter verwunderlich, immerhin hatte Ehawee eine Zeit lang bei Eddy in Wyoming auf einer Ranch gelebt und dort sicherlich viele längere Touren in unbekanntem Gelände mitgemacht. Middle Ages dagegen blieb ruhig, solange wir auf dem bekannten, festgestretenen Reitweg waren. Als wir jedoch auf einen Pfad in den New Forest Nationalpark abbogen, wurde die Scheckstute nervös und sprang bei jedem noch so kleinen Geräusch zur Seite. "Ohoh, ich sehe schon, mit Middle Ages muss ich viel Schrecktraining machen und am besten auch ein paar ausgedehnte Spaziergänge. Ehawee scheint das nicht zu brauchen, also kannst du dir überlegen, ob du dabei mitmachen möchtest, oder nicht.", sagte ich zu Meg, als meine Stute gerade wieder einen besonders großen Satz gemacht hatte. Meg nickte und meinte, dass sie auf jeden Fall mitmachen würde, wenn auch nur, um selbst noch etwas dazu zu lernen. Auf Hälfte der Strecke machten wir eine kurze Pause und ich nahm bei beiden Pferden den Puls. Als Meg mich fragend ansah, meinte ich lächelnd : "Alles im grünen Bereich. Sogar bei unserer Hampelliese." Wir beendeten unserern Ritt und versorgten die Pferde, bevor wir uns mit den anderen an die allabendliche Stallarbeit machten.

      ~*~

      Die nächsten Wochen vergingen wie im Fluge. Wir verlängerten erst einmal unsere Strecken und bauten zwischendurch natürlich immer wieder Ruhetage ein, aber auch Trainingseinheiten in denen wir Bodenarbeit zur Gymnastizierung, Schrecktraining und lange Spaziergänge machten. Ich konnte zwar nicht behaupten, dass das Training mit Middle Ages nicht anstrengend war ,doch die Stute machte Fortschritte und war auch schon im Gelände sehr viel angenehmer zu reiten. Als wir schließlich erstmalig die 40 Kilometer Distanz schafften, gingen wir wieder zurück auf 15 Kilometer und nahmen von nun an den Trab mit dazu. Auch Steigungen und Abhänge bauten wir in unser Training ein und die beiden Traberstuten wurden mit jedem Tag fitter. Als wir schließlich unserern Abschlussritt absolviert hatten, lobten wir Ehawee und Middle Ages überschwänglich. Sie beide hatten den Aufstieg in die Klasse A im Distanzreiten sehr gut gemeistert und zeigten definitiv Potential für mehr!
    • Sammy
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      Trainingsbericht Distanz A-L
      (zusammen mit Middle Ages)

      "Morgen!", sagte ich gähnend, als ich den Stall betrat. Meg wirbelte schon in Ehawee`s Box, um die schöne Fuchsstute für unser Abschlusstraining heute auf Hochglanz zu bringen. Es war erst kurz nach fünf am Morgen, doch wir hatten heute eine Distanz von 60 Kilometern zurückzulegen, also keine Zeit zum Ausschlafen. Ich schlüpfte sofort in die Box von Middle Ages, um auch die Rappscheckin fürs Training fertig zu machen. Wir hatten in den letzten Wochen sehr hart trainiert und beide Stuten waren in absoluter Topfform. Vor allem Age hatte einen rießigen Sprung nach vorn gemacht, was ihre Schreckhaftigkeit im Gelände betraf. Bei Ehawee merkte man das Training hauptsächlich in der Kondition, welche wiederum bei Age von Anfang an aufgrund des Renntrainings schon sehr gut gewesen war. Nachdem Age und Ehawee sauber waren, die Hufe ausgekratzt und Mähnen und Schweife verlesen, ging ich mit großen Schritten in die Sattelkammer und packte unsere Satteltaschen. Wie immer begleiteten uns die Landkarte, ein Pulsmessgerät, zwei große Thermoskannen Tee, Leckerchen, Halfter und Stricke für die Pferde und ein paar belegte Brote. Zusätzlich nahmen wir heute auch ein paar wärmere Decken, sowie Handschuhe und Stirnbänder mit. Es war Ende November und Gott sei Dank heute laut Wetterbericht trocken, doch trotzdem furchtbar kalt. Als ich alles beisammen hatte, kehrte ich zu den Boxen der Traberstuten zurück, sattelte Middle Ages auf, befestigte die Tasche und führte die Stute hinter Meg aus dem Stall. Die schüttelte sich, als wir in die beisende Kälte traten und zog sich gleich Handschuhe und Stirnband über. Wir legten den Pferden die warmen Ausreitdecken über die Rücken und befestigten sie über unseren Beinen am Sattel, sodass sie nicht verrutschen konnten. Dann verließen wir wie immer im Schritt den Hof und machten uns auf zu unserem letzten Training für den Aufstieg in Klasse L des Distanzreitens.
      Die beiden Stuten schritten eifrig aus und bließen kleine Wölkchen in die klare Luft. Wir machten oft Pause, kontrollierten den Puls der Pferde und legten vermehrt Trab- und sogar Galoppphasen ein, wobei diese Gangart beiden Stuten am Wenigsten lag. Da kamen wir im Trab wahrlich besser voran. Nach der Hälfte der Strecke machten wir eine Stunde lang Mittagspause - die Pferde durften am Knotenhalfter und vier Meter Seil grasen, während Meg und ich zu Mittag aßen. Danach ging es mit etlichen An- und Abstiegen weiter, die wir größtenteils im Schritt zurücklegen mussten. Erst gegen Abend erreichten wir das Gestüt wieder und glitten fix und fertig aus den bequemen Distanzsätteln. Bevor wir uns jedoch ausruhen konnten, wurde ein letztes Mal der Puls der Pferde gemessen und wir versorgten die beiden fleißigen Stuten selbstverständlich liebevoll. Ihr Abendessen hatten die beiden sich mehr als verdient. Samuel, Donald und Brian kamen an die Boxen und wollten hören, wie es gelaufen war. Trotz unserer Müdigkeit berichteten wir ihnen noch in aller Ausführlichkeit und machten keinen Hehl daraus, wie stolz wir auf den Aufstieg von Middle Ages und Ehawee in die Klasse L des Distanzreitens waren!
    • Sammy
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      Trainingsbericht Fahren E-A
      (zusammen mit Middle Ages)

      Liebevoll streichelte ich meiner Traberstute Ehawee über die samtweiche Nase. Es war zwei Tage nach Weihnachten und ich wollte heute das Training wieder aufnehmen und auch gleich mit Ehawee und ihrer Stallgefährtin Middle Ages, einer gescheckten Traberstute, anfangen. Die beiden sollten im Fahren auf A-Niveau trainiert werden, weshalb ich gerade meinen Angestellten Donald von der morgendlichen Stallarbeit befreit hatte. Während ich die Stuten fertig machte, würde er den leichten Zweispänner bereitmachen, mit dem wir dann hinüber zur Reithalle fahren würden. Die war Gott sei Dank groß genug, dass wir dort auch unser Fahrtraining abhalten konnten, denn draußen lag der Schnee gute 30cm hoch. Ehawee versenkte ihr Maul in meinen Händen und ich schmuste noch kurz mit der süßen Maus, bevor ich damit begann, ihr seidiges fuchsfarbenes Fell auf Hochglanz zu bringen. Gleich im Anschluss war Middle Ages an der Reihe. Die zum Trabrennen trainierte Stute war seit ihrer Ankunft hier schon merklich ruhiger geworden und ich war gespannt, wie sie sich im Dressurfahren machen würde. Als das Fell beider Stuten glänzte, die Hufe ausgekratzt und Mähne sowie Schweife verlesen waren, legte ich ihnen Gamschen an und führte sie auf die Stallgasse hinaus. Dort rüstete ich beide mit dem Fahrgeschirr aus und knotete die Enden hoch, damit die Stuten nicht darauf treten konnten, wenn ich sie aus dem Stall führte. Donald erwartete mich bereits vor dem Stall und nahm mir sofort Ehawee ab, um die ruhigere Stute zuerst anzuspannen. Kurz darauf stand auch Ehawee vor dem Zweispänner und wir führten die Stuten zur Halle. Der Boden war recht rutschig und ich lief wie auf Eiern, was Donald unglaublich witzig fand. Schließlich hatte ich genug von seinem Spott und schwang mich auf den Kutschbock. Ehawee brauchte sowieso niemanden, der sie am Kopfstück führte. In der Halle angelangt, schlossen wir die großen Türen und Donald nahm neben mir Platz. Wie immer in den niederen Klassen stand zuerst das Dressur- und anschließend das Hindernisfahren auf unserem Programm. Ins Gelände ging es erst beim Aufstieg zu Klasse M - also hatten wir bis dahin noch reichlich Zeit. Ich wärmte Ehawee und Middle Ages zunächst in aller Ruhe auf, was bei dieser eisigen Kälte noch wichtiger war, als sonst. Nach dem Schritt nahmen wir ihnen die Fleecedecken ab und platzierten sie hinter uns in der Kutsche, dann ließ ich die Stuten antraben. Wir wiederholten zum Einstieg die Lektionen der Klasse E, die beide Stuten vor dem Einspänner und vor dem Zweispänner perfekt beherrschten. Das waren der Zirkel im Gebrauchstrab, der Wechsel durch die ganze Bahn, Schritt-Trab-Übergänge, Tritte verlängern und absolutes Stillstehen. Mit Letzterem hatte meine geliebte Middle Ages ab und an noch so ihre Problemchen, doch im großen und Ganzen saßen die Lektionen einwandfrei. Für den Aufstieg in Klasse A mussten wir nun die Kehrtvolte, die Kehrtwendung, die halbe Volte, das Rückwärtsrichten, den halben Mittelzirkel und die einfache Schlangenlinie erlernen. Im Normalfall Lektionen, die beide Stuten aus ihrem Dressurtraining kannten, doch mit einer Kutsche war es doch nocheinmal eine ganz andere Sache. Wie immer fing ich mit den Bahnfiguren im Schritt an, wechselte die Hand, wiederholte das Ganze und ging dann zum Trab über. Den Galopp - den beide Traber nicht so gern mochten, würden wir erst für Klasse L kurz hinzunehmen, doch er wurde in Fahr-Dressurprüfungen sowieso kaum verlangt. Anschließend begannen wir mit der Kehrtwendung. Dazu fuhr ich bis zur Mittellinie und wendete dann in einem Bogen zurück zum Hufschlag, sodass wir auf der anderen Hand weiter fuhren. Der geforderte Winkel für Klasse A lag bei 45°, aber natürlich wählte ich für den Anfang einen deutlich Größeren, sodass wir uns nach und nach an das geforderte Maß herantasten konnten. Als die Übung gut saß, lobte ich die Stuten und parierte sie auf der Mittellinie zum Halten durch. Nun stand das Rückwärtsrichten an. Ich bat Donald abzusteigen und sich vor die Stuten zu stellen. Beide kannten das Kommando von der Bodenarbeit und auch vom Dressurtraining, doch ich wollte es ihnen so leicht wie möglich machen. Während ich die Fahrleinen anstehen ließ und "Back",sagte, stand Donald mit erhobenem Zeigefinger vor den beiden und wackelte leicht damit. Ehawee lehnte sich sofort zurück und auch Middle Ages tat es ihr nach kurzem Zögern gleich, doch als die Stuten das Gewicht der Kutsche hinter sich spürten, blieben sie verunsichert stehen. Ich ließ die Zügel weiter anstehen und nickte Donald zu, der nun beiden Stuten auf die Brust tippte. Wieder lehnten sie sich nach hinten und diesmal schoben sie die Kutsche mit sich. Sobald das Gefährt einmal in Bewegung war, wurden meine beiden Traberdamen auch wieder sicherer und schon bald konnten wir die Übung erfolgreich beenden.
      Nun überließ ich Donald den Kutschbock und baute flott ein paar Kegel in der Halle auf, die wir für das Hindernisfahren benötigten. Sie mussten 40-50 cm weiter auseinanderstehen, als die Kutsche breit war - dieses Maß würde sich mit jeder Klasse verringern. Ich stellte nur einzelne Kegelpaare auf und zudem Schlangenlinien durch die Bahn mit drei Bögen. Dann nahm ich wieder auf dem Kutschbock Platz und durchfuhr zunächst die einzelnen Paare, erst im Schritt, dann im Trab. Beide Stuten liefen sehr umsichtig und ließen sich hervorragend lenken, sodass nicht einmal die Schlangenlinien ein Problem darstellten. Fröhlich klatschte ich Donald ab, bevor wir Ehawee und Middle Ages versorgten. Beide hatten den Aufstieg in die Klasse A des Fahrens mit Bravour gemeistert!
    • Sammy
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      Trainingsbericht Fahren A-L
      (zusammen mit Middle Ages)

      "Brr. Warum muss das nur immer noch so kalt sein?", sagte ich mit klappernden Zähnen zu Meg, die mir gerade dabei behilflich war, meine beiden Traberstuten Ehawee und Middle Ages fürs Training fertig zu machen. Ich wollte die beiden heute im Fahren auf Klasse L trainieren und würde dafür wohl wieder mit meiner Reithalle Vorlieb nehmen müssen, da draußen immer noch Schnee lag. Und nebenbei war es wie erwähnt eisig kalt. Während ich mich liebevoll um die Fuchsstute Ehawee kümmerte, machte Meg die Rappscheckin Middle Ages fertig. Sie beide sollten zusammen mit meinem wunderschönen Traberhengst Damon`s Dynamo später einmal die Traberlinie meiner Zucht begründen und ich konnte es kaum erwarten, alle drei Pferde gekört zu sehen. Als beide Stuten blitzblank geputzt waren, führten wir sie auf die Stallgasse und legten ihnen dort das Fahrgeschirr an. Von draußen hörten wir Donald maulen, warum Frauen immer solange brauchen mussten, um sich fertig zu machen. Ich unterdrückte ein Grinsen, während ich Ehawee nach draußen führte und zupfte ihre Fleecedecke nochmals zurecht, bevor wir sie anschirrten. Keine fünf Minuten später stand auch Middle Ages vor der Kutsche und Donald und ich machten uns auf zur Reithalle. Dort angekommen wärmte ich die Stuten im Schritt auf, dann nahmen wir ihnen die Decken ab und ich wiederholte ein paar Lektionen aus den Klassen E und A. Zufrieden lächelnd beendete ich die Wiederholung und erklärte Donald, was heute hinsichtlich des Dressurfahrens auf dem Programm stand. Das waren Schlangenlinien durch die Bahn mit drei Bögen und Tempiwechseln bei Überqueren der Mittellinie, die 20-Meter-Volte, der Mittelzirkel mit Zügel aus der Hand kauen lassen, der versammelte Trab und das Anfahren im Trab aus dem Rückwärtsrichten heraus. Wie immer war ich zuversichtlich, dass beide Stuten den Anforderungen bestens gewachsen waren. Ich begann mit ein paar Figuren im versammelten Trab, schloss dann die 20-Meter-Volte und den Mittelzirkel an und ging gleich darauf zu den Schlangenlinien durch die Bahn über. Ich begann im Gebrauchstrab, parierte vor dem zweiten Bogen zum Schritt durch und durchquerte den Dritten im versammelten Trab. Zum Schluss war das Anfahren im Trab aus dem Rückwärtsrichten heraus an der Reihe. Das Rückwärtsrichten beherrschten Middle Ages und Ehawee beide perfekt, doch nun schnalzte ich bereits beim letzten Tritt zurück schon mit der Zunge und gab den Stuten das Signal zum Antraben. Anfangs fiel dieser Übergang noch sehr holprig aus, doch mit jeder Wiederholung wurde er weicher. Nun bat ich Donald, sich hinten auf die Kutsche zu stellen und ließ die Stuten angaloppieren. Wir drehten auf jeder Hand zwei Runden.Als die Lektion saß, wiederholten wir alle Lektionen nochmals, bevor ich vom Kutschbock sprang und Donald die Zügel in die Hand drückte: "Fahr noch ein paar Bahnfiguren mit den beiden, damit sie nicht auskühlen, ja? Ich baue schnell die Kegel fürs Hindernisfahren auf." Donald strahlte über die Verantwortung, die ich ihm damit übertrug und fuhr mit einem leisen Schnalzen wieder an. Fürs Kegelfahren baute ich drei Volten mit unterschiedlichen Durchmessern auf, ein U-, ein Eck- und ein Boxhindernis. Nachdem ich wieder auf dem Kutschbock saß, begannen wir mit den einzelnen Kegelpaaren, bevor wir zu den schwierigeren Anforderungen übergingen. Anschließend waren die Volten an der Reihe, von denen die Kleinste einen Durchmesser von 15 Metern hatte. Ehawee und Middle Ages arbeiteten hervorragend mit und ich genoss das Training in vollen Zügen. Die drei Hindernisse durchfuhren wir wie immer zuerst im Schritt, bis wir schließlich zum Trab übergehen konnten.
      "Okay, das wars für heute! Ich würde sagen den Aufstieg in Klasse L haben Middle Ages und Ehawee beide meisterlich bewältigt!", sagte ich strahlend zu Donald, während wir die Stuten trocken fuhren und anschließend umsichtig versorgten.
    • Sammy
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      Ein neues Jahr beginnt!
      „Guten Morgen meine Lieben!“, begrüßte ich Meg, Brian, Donald und Samuel fröhlich. Die vier hatten Weihnachten mit mir zusammen verbracht und heute wollten wir auch gemeinsam Silvester feiern. Anna und Patrick waren dagegen zu Hause bei ihren Familien geblieben. Während meine Angestellten die morgendliche Stallarbeit erledigt und die Pferde auf die Paddocks gelassen hatten, hatte ich ein bombastisches Frühstück zubereitet. Von einem rießigen Berg Pancakes tropfte der Sirup, eine gigantische Pfanne mit Rührei stand auf dem Tisch und soeben trug ich gefühlt Kiloweise gebratenen Speck zum Tisch. Samuel und Donald sahen den Teller mit leuchtenden Augen an und ich war schon fast ein wenig verwundert, dass sie nicht mit Sabbern anfingen. Meg verdrehte nur die Augen und setzte sich an ihren Platz, während ich den Speckteller wohlweislich vor ihr abstellte und nocheinmal in der Küche verschwand, um meinen Obstsalat zu holen. Dazu gab es frische Brötchen, frisch gepressten Orangensaft und Latte Macchiato. Für das Abendessen hatte ich Gott sei Danke Hilfe von Meg, denn das Frühstück alleine zuzubereiten war schon ein Haufen Arbeit gewesen und ich wollte heut schließlich wenigstens ein bisschen Zeit mit meinen vierbeinigen Lieblingen verbringen. Meine beiden Katzen strichen schnurrend um die Beine meiner Gäste und sogar Brian ließ sich zu einem Lächelnd herab, während er sich den ersten Bissen Rührei auf der Zunge zergehen ließ. Wir hatten ein wundervolles Frühstück, unterhielten und lachend und brachen schließlich gemeinsam zum Stall auf, um die Pferde für einen kleinen Silvester-Ausritt zu satteln. Allerdings würden wir dafür nur die bravsten meiner Pferde nehmen, da viele Leute ja bereits viel zu früh mit der Knallerei begannen. Als Donald und Samuel ein wenig murrten, sie hätten das sonst auch immer getan grinste ich sie nur an und meinte: „Männer, die an Silvester zu früh schießen, kommen auch sonst immer zu früh!“. Meg und Brian brachen in schallendes Gelächter aus, während die anderen beiden bis über die Ohren rot wurden und sich schnell in den Hengststall verdrückten.
      Donald hatte ich American Baby zugeteilt, Samuel Branagorn, Meg Dorina und Brian Melody`s Girl. Ich selbst würde mich in den Sattel meiner Lebensversicherung Ojos Azules schwingen, sodass wir eine nette kleine Truppe zusammen hatten. Jeder von uns holte sein Pferd vom Paddock und ich unterhielt mich ein wenig mit Samuel, während wir die beiden Hengste fertig machten. Der Schnee lag recht hoch und wir befestigten Nierendecken für die Pferde an den Sätteln. Außerdem packten wir auch uns selbst dick ein. Ich kontrollierte ein letztes Mal den Sitz von Jojo`s Gamaschen, dann führte ich den imposanten Rappen nach draußen auf den Hof, wo ich mich nach dem Nachgurten behände in den Sattel schwang. Die anderen taten es mir nach und schon kurz darauf ritten wir an den unzähligen Paddocks meines Stalls vorbei. Manche der Stuten kamen neugierig ans Gatter, andere blieben in ihren Boxen und sahen aus als wären sie glücklich darüber, im trockenen Stall bleiben zu dürfen. Unsere vier Pferde dagegen schritten flott aus und vor allem Dorina lief mit ihren kurzen Beinchen fast doppelt so schnell wie die Großen. Als wir an einer schier unendlichen schneebedeckten Wiese ankamen, ließ ich die anderen zu mir aufschließen und forderte sie zu einem kleinen Galopp auf. „Aber langsam und ordentlich! Ich will hier auf dem Schnee kein hitziges Wettrennen, auf den Tierarzt kann ich dieses Jahr wirklich gut verzichten!“, mahnte ich die vier, bevor ich Jojo eine leichte Galopphilfe gab. Sofort sprang der schicke Hengst in den Galopp und wir flogen über die dicke Schneedecke. Neben mir konnte ich den strahlenden Samuel auf Branagorn sehen, die anderen liefen ein wenig hinter uns. Am Ende der Wiese parierten wir die Pferde zum Schritt durch und ritten dann in einem großen Bogen zum Gestüt zurück. Es war erst zwei Uhr Nachmittags und somit hatte ich noch ein wenig Zeit für meine Lieblinge. Ich übergab Jojo an Samuel und holte sofort meine geliebte Hannoveranerstute Unannounced Pleasure aus ihrer Box. Die große Falbscheckin wurde gerade auf ihre bald anstehende Krönung vorbereitet und machte sich einfach hervorragend. Trotzdem konnte ein letztes Training in diesem Jahr nicht schaden. Ich führte die schöne Stute zur Reithalle, gurtete nach und schwang mich in den Sattel. Pleasure lief eifrig vorwärts und arbeitete wie gewöhnlich hervorragend mit. Als ich mit der schönen Stute zum Stall zurückkehrte, nahm Meg sie mir sofort ab und Samuel brachte Pride and Prejudice hinaus. Der rießige Rappschecke sollte später einmal Glammy`s Partner für meine Sportpintolinie werden, doch bis dahin war es noch ein weiter Weg, da ich den Hengst erst vor kurzem bei mir aufgenommen hatte und er noch nicht viel beherrschte. Auch mit Pride trainierte ich Dressur, nur um mir gleich darauf meine drei jüngsten zu holen: Ivory, Cirilla und Mississle. Mississle und Ivory waren zwar bereits ausgewachsen und auch schon eine ganze Weile im Training, doch sie waren neben Missy eben die Jüngsten und hatten außerdem viel Zeit zusammen auf der Koppel verbracht. Da ich die aufgedrehten Stuten nicht alleine führen wollte, begleitete Meg mich. Sie führte Ivory, ich Cissy und Missy. Gerade das Achal Tekkiner und das Berbermädchen verstanden sich ausgezeichnet. Ivy war sehr lange recht allein gewesen, da sie für die anderen jungen Stuten zu dominant war. In Cissy hatte sie dagegen endlich jemanden gefunden, der ihr ebenbürtig war. Wir lösten die Stricke von den Halftern der Stuten und ließen sie in der Halle freilaufen. Ab und an rief ich eine von ihnen zu mir, schickte sie ein paar Tritte rückwärts und seitwärts oder forderte sie auf, mir ohne Führstrick zu folgen. Das trainierte ich ein paar Mal mit jedem Stütchen und schon durften sie zurück in ihren warmen Stall. Die drei Jungs hatten mittlerweile die entsprechenden Boxen ausgemistet und Brian brachte mir Hollybrook`s Cheeky Jot nach draußen – das letzte Pferd, das ich heute trainieren würde. Ich liebte all meine Pferde, doch Chexx würde für immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen behalten. Ganz abgesehen von seinem unglaublichen Charakter war er immerhin das erste erfolgreiche Fohlen aus Rawrs und meiner damaligen New Forest Pony Zucht. Ich strich dem Pony den langen schwarzen Schopf aus der Stirn und führte es dann zur Halle. Cheeky folgte mir wie ein Hund und blieb geduldig stehen, bis ich es mir im Sattel bequem gemacht hatte. Der einst so aufgedrehte ungeduldige Hengst war besonnener geworden. Er hatte immer noch ein gehöriges Maß an Temperament, doch inzwischen konnte er dieses in sinnvolle Bahnen lenken, was früher eher gescheitert war. Ich wärmte Cheeky Jot in aller Ruhe auf und fragte dann ein paar schwierige Dressurlektionen ab. Der Hengst ging völlig in seiner Aufgabe auf und wieder einmal nagte das schlechte Gewissen an mir. Sicherlich, Cheeky wurde umsorgt wie ein Gott und bekam auch genug Bewegung, doch ich selbst hatte meines Erachtens nach viel zu wenig Zeit für meinen Lieblingshengst. Leider war es auch nicht möglich, daran etwas zu ändern. Ich war zwar händeringend auf der Suche nach gutem Personal – bei 91 Pferden brauchten wir einfach noch Unterstützung – doch selbst dann würde ich nicht mehr Zeit zur Verfügung haben. Allein die Leitung des Gestüts fraß unglaublich viel von diesem kostbaren Gut und dabei hatte ich den Zuchtbetrieb noch nicht einmal aufgenommen. Ich seufzte und galoppierte Cheeky an, um auf andere Gedanken zu kommen. Der Hengst schüttelte unwillig den Kopf, er schätzte es überhaupt nicht, wenn ich mich nicht auf ihn konzentrierte. „Du hast ja Recht mein Guter, wenn ich schonmal Zeit für dich ganz alleine habe, sollst du auch meine volle Aufmerksamkeit bekommen!“, sagte ich liebevoll zu ihm. Kurz darauf zerriss ein lautes Knallen die nachmittägliche Stille und Cheeky machte einen erschrockenen Satz nach vorn. Er spielte unruhig mit den Ohren und ich wusste genau, dass nur meine vertraute Stimme den schönen Hengst davon abhielt, in gestrecktem Galopp durch die Halle zu rasen. Flott glitt ich aus dem Sattel und griff fest in Cheeky`s Zügel. „Na komm mein Schatz, dann bringen wir dich mal zurück, die anderen brauchen sicherlich auch Hilfe.“ Tatsächlich dauerte es keine zwei Minuten, bis mir Meg entgegengerannt kam. Es knallte mittlerweile alle paar Minuten und die junge Frau war völlig aufgelöst. „Du musst und helfen, die Pferde drehen ja völlig durch!“, sagte sie hektisch. Ich schnalzte mit der Zunge und Cheeky trabte mit flotten Schritten neben mir her. Tatsächlich wieherten meine Pferde panisch, während die Pfleger versuchten, sie in ihre Boxen zu bekommen. Ich schüttelte den Kopf und übergab Cheeky an Meg, die erst einmal die Tür zu seinem Paddock schloss, bevor sie den Hengst in seine Box entließ.
      Ich eilte in die Futterkammer und kam gleich darauf mit der Schubkarre voller Kraftfutter wieder. Ein paar mal geschüttelt und schon kamen Khamar al Sanaa, Ojos Azules, Cazador, Golden Indian Summer, Ghostbuster, Tschiwabschischi, Juego, Hollywood Undead, Fair Prince, Intolerable Life, Eddi`s Dead Pop Romance, Branagorn, Wannabe, GH`s Safriko, Slaters Secret, Pierre, Hollybrook`s Classic Moment und Orfino in den Stall. Während ich das Kraftfutter in ihre Tröge schüttete, liefen die anderen vier nach draußen, kletterten durch die Zäune und schlossen die Außentüren. „Na also, zusammen mit Pride and Prejudice und Cheeky sind nun von 35 Hengsten schon 20 im Stall. Meg, Brian und Donald geht ihr mal in den Stutentrakt und macht es dort genauso, Samuel und ich kommen dann gleich nach.“, wies ich meine Mitarbeiter an, bevor ich zu meinem Araberhengst Wüstentänzer trat und ihn energisch in seine Box schickte. Der schöne Fuchs sah mich argwöhnisch an, entschied dann jedoch, dass seine Box der sicherste Ort war. Ich schloss die Tür und ging sofort in die Box nebenan zu Candle in the Wind. Genau wie dieser brauchten auch mein Neuzugang Dissident Hawk, Damon`s Dynamo, Levistino, Fantastic Fly, Someone, El Racino, Daemon, San Salvador, Caradoc und Hollybrook`s Casanova nur ein paar aufmunternde Worte, bis sie ruhig in ihren Boxen standen. Als nächstes war mein Berberhengst Amayyas an der Reihe. Mit ihm kam außer Brian und mir noch immer niemand klar, doch mittlerweile war der wunderschöne Red Roan sogar gekört. Amayyas war jedoch nicht nervös, er sah eher wütend aus. Ich strich ihm besänftigend über das weiche Maul und dirigierte ihn allein mithilfe meiner Körpersprache in seine Box, gleich darauf schloss Samuel die Tür. Amayyas ließ sich nicht gern herumkommandieren, daher wendete ich bei ihm ausschließlich diese Methode an. Nun fehlten nur noch Black Soul und Hollybrook`s Bloody Valentine. Zuerst widmete ich mich dem Pünktchen-Hengst. Seit ich den schönen Halbbruder von Cheeky vor der völligen Verwahrlosung gerettet hatte, hatte er schon eine unglaubliche Wandlung hinter sich. Menschenansammlungen machten ihm keine Angst mehr und er hatte sogar schon vor geraumer Zeit seine Körung bestanden. An Silvester war es jedoch jedes Jahr, als würde der junge Hengst in eine Art Schockstarre verfallen und es war pures Glück, wenn er mich an sich heran ließ. Ich sprach Valentine leise an, doch der Hengst nahm überhaupt keine Notiz von mir. Also nahm ich ihn kurzerhand am Halfter und zog ihn halb hinter mir her, bis Samuel die Tür geschlossen hatte. Er würde später ein von den Beruhigungsspritzen bekommen, die Eddi mir für den Notfall dagelassen hatte. Zuerst einmal musste ich nun jedoch die anderen Pferde reinholen. Mein nachtschwarzer Hannoveranerhengst Black Soul stand mit flach angelegten Ohren in der hintersten Ecke seines Paddocks und giftete mich an, als ich mich auf ihn zubewegte. Ich sah das weiße in seinen Augen schimmern und beim nächsten Knall sprang der große Hengst mit allen Vieren in die Luft. Ich schüttelte den Kopf und bat Samuel die Longe zu holen. Diese spannten wir über den Paddock und trieben Black Soul so in seine Box, da der Hengst sich nicht einmal mit der Longe berühren lassen wollte.
      Erleichtert wischte ich mir über die Stirn. „So, das wäre geschafft. Dann lass uns mal schauen, wie weit die anderen inzwischen sind!“, sagte ich zu Samuel, während wir mit großen Schritten in den Stutenstall liefen. Dort sah es schon recht gut aus. Die Anwärter Ehawee, Middle Ages, Unannounced Pleasure, Shekitt Quinn, Ivory, Mississle und Cirilla starrten uns mit großen Augen aus ihren Boxen heraus an, doch immerhin waren sie alle sicher im Stall. Auch mein Berber-Neuzugang Pangäa, sowie die Araberstuten Hadeeh, Little Miss Sunshine, Bittersweet, Sharley, Fallen Immortaliny und Melody`s Girl waren drinnen. Dass hier Sahira und Adina de Ra`idah fehlten, wunderte mich nicht. Ich verbrachte einiges an Zeit damit, die beiden ängstlichen Stuten in den Stall zu bekommen, doch dann konnten wir unseren Rundgang fortsetzen. Chaira, The Morticains Daugther, BBs Harmony, My Golden Heart und American Baby hatten sich anstandslos hereinholen lassen, genauso Backup, Ace of Spades, Pirate Island und Far Cry. Kagami el Assuad kam nach einem scharfen Piff meinerseits in die Box getrabt und Success Story xx benötigte Zuspruch und ein paar Streicheleinheiten, bevor sie mir folgte. Die Ponies Little Big Girl, Napayné, Kolibri, Fatimah, Dark Misery, Dorina und Cinnemont`s History kauten alle zufrieden an ihrem Heu und schienen sich überhaupt nicht an dem Trubel um sie herum zu stören. Auch Glammy, Levistino`s Hope, Wild Lady Roxanne, Mahira und Angels Falls First standen einigermaßen ruhig da. Reminiscent Inspiration war tatsächlich neugierig und starrte mit hoch erhobenem Kopf zum Himmel hoch. Trotzdem holte ich die junge Stute schnell herein, man konnte ja nie wissen, wie schnell ihre Faszination in Angst umschlug. Bei meiner Trakehner-Prinzessin Samiyah brauchte ich ein wenig mehr Überredungskunst. Die wunderschöne Cremellostute rannte in ihrem Paddock herum, machte bei jeder Ecke Kehrt und wirbelte wieder herum. Ihre schönen blauen Augen weit aufgerissen, hätte sie mich beinahe sogar über den Haufen gerannt. Nach einem scharfen: „Samiyah!“, sah die Stute mich jedoch wenigstens kurz an. Das reichte mir , um ihr Halfter zu packen und sie in den sicheren Stall zu verfrachten. Zu meiner Erleichterung war meine recht nervöse Andalusierstute Cuchara bereits im Stall und auch Paradises Rafinesse, Mizzi, Benjilala und Salwa reckten mir über den Rand ihrer Boxen ihre weichen Nasen entgegen. Ich kraulte jede Stute kurz und straffte dann die Schultern. Mit meinen New Forests würde es sicherlich die meisten Probleme geben. Und so war es auch. Lediglich Magical Moment, Thousand Sunny, Aimiliani, Fairylike Facility und Golden Flair Standen in ihren Boxen. Brian, Donald und Meg bemühten sich um die anderen, waren aber nicht schnell genug oder kamen gar nicht erst an die nervösen Stuten heran. Bei Everybody`s Darling, meiner erklärten Lieblings-Ponystute war es ganz einfach. Ich rief leise ihren Namen und schon kam die Fuchsstute in ihre Box. Ich hatte Darling mit der Flasche aufgezogen und seitdem hatten wir beide eine ganz besondere Verbindung. Precious Scream, Walk of Fame und Naboo waren zwar nervös, ließen sich jedoch mit Hängen und Würgen in den Stall verfrachten, als sie mitbekamen, dass die meisten anderen Stuten nicht mehr draußen waren. Fehlte nur noch mein Sorgenkind Isola della Pirateria. Die gekörte Rappstute war zwar mittlerweile sehr gut ausgebildet und hatte auch Vertrauen in die Menschen gefasst, doch in außergewöhnlichen Situationen wie dieser, drehte sie zuweilen völlig ab. Ich verfluchte im Stillen die Vollidioten, die mal wieder zwölf Uhr nicht abwarten konnten und näherte mich dann langsam meiner verängstigten Stute. Ich brauchte schließlich die Hilfe von Everybody`s Darling, um Isola in den Stall zu bekommen. Die Rappstute hatte das Waisenfohlen unter ihre Fittiche genommen und anscheinend half Darling`s Ruhe ihr auch. „Die Box ist groß genug, wir lassen die beiden heute Nacht zusammen stehen.“, sagte ich, als Isola`s Tür sicher verschlossen war. Die anderen waren genauso erschöpft wie ich, deshalb lud ich sie auf ein Stück Linzertorte und einen Tee zu mir ins Haus ein, bevor wir uns alle zusammen an die Stallarbeit machen würden.
      Ein paar Stunden später stieg ich aus der dampfenden Dusche, legte ein wenig Make up auf und flog dann in die Küche hinunter, wo ich schoneinmal anfing, das Gemüse vorzubereiten. Kurz darauf erschien Meg und wir schnippelten einträchtig nebeneinander. Als später die Jungs dazukamen, hatten wir lauter Schüsseln mit Fleisch, Gemüse, Käse und Wurst, sowie ein paar leckere Dips auf den reich geschmückten Tisch gestellt. Die Raclettes liefen auch schon auf Hochtouren und alle machten sich gut gelaunt über das Essen her. Um zwölf gingen wir dann hinaus auf ein Feld, sahen und das Feuerwerk an und schauten den Jungs zu, wie sie selbst ein paar Raketen zündeten. Als ich ins Bett fiel war bereits vier Uhr morgens und es schüttelte mich, als ich daran dachte, in zwei Stunden schon wieder aufstehen zu müssen. Wenigstens hatten sich die Pferde nach der Knallerei wieder beruhigt und wir konnten zufrieden ins neue Jahr 2016 starten!
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  • Album:
    Showpferde
    Hochgeladen von:
    Sammy
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    24 Juli 2015
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  • Ehawee
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    [indianisch: lachendes Mädchen]
    Spitzname: Eve


    --------------------------------------------------

    ~ Abstammung ~
    Von:
    Delsy
    V: ?
    M: ?

    Aus der: Eyota
    V: ?
    M: ?


    --------------------------------------------------

    Rasse: Traber
    Geschlecht: Stute
    Geburtsdatum: 02. August 2008
    Stockmaß: 1,64m
    Fellfarbe: Fuchs
    Kopfabzeichen: Blesse
    Beinabzeichen: v.l.: weißer Fuß, h.l + h.r. weißer Kronrand

    --------------------------------------------------

    ~ Beschreibung & Charakter ~
    Ehawee ist eine ausgeglichene und ruhige Stute. Sie verfügt über eine große Nervenstärke, welche sie auch sehr oft im Training und auf Turnieren unter Beweis stellt. Zudem ist sie recht menschenbezogen. Ehawee liebt Kuscheleinheiten und ist deshalb oft der Liebling vieler Reiter, da sie eine Lebensversicherung auf vier Hufen ist, unter anderem aber über genauso viel Potential verfügt.
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    Besitzer: Sammy
    Vorbesitzer: Eddi
    Ersteller: Occulta
    Vkr: Eddi

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    ~ Qualifikationen ~
    Dressur:
    M
    Distanz: S
    Fahren: S
    Gangreiten: S

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    ~ Schleifen ~
    Gewinnerin der SK[437] Westerngerittene- und Gangpferde
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    3. Platz beim 37. Gangturnier
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    3. Platz beim 44. Gangturnier
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    3. Platz beim 48. Gangturnier
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    2. Platz beim 50. Gangturnier
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    3. Platz beim 260. Fahrturnier
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    3. Platz beim 6. Synchronfahren
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    2. Platz beim 259. Distanzturnier
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    2. Platz beim 281. Distanzturnier
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    ~ Sonstiges ~
    Zuchtfähig: Ja
    Nachkommen: ///
    Vollgeeschwister: ///