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Muemmi

Drunken Huntsman | Hengst | Schweres Warmblut

Drunken Huntsman | Hengst | Schweres Warmblut
Muemmi, 11 Sep. 2014
    • Muemmi
      Pflegebericht für alle Weidepferde

      Windrose Romerico Risandro Taciturn Drunken Huntsman Warcraft Awolnation Perfect Sweetness East Wolfshain´s Alex Shining Tainted Love Toffifee Armani Efeumond Acerado Perfect Image Grand Little Aquentino Coda

      Lange hatte ich nicht mehr vorbei geschaut. Und dann hatte ich auch noch wirklich wenig Zeit für meine Lieblinge. Die Pferdchen standen schon in ihren Boxen, es war mittlerweile kalt nass und dunkel draußen geworden und ich war gerade dabei die Boxen zu misten. Meine Pferde hatten Zugang zu ihren Paddockaußenplätzen, standen jetzt aber lieber im Warmen. Ich fing in diesen Tagen auch wieder an, Mash zu kochen und gab einigen davon in ihr Müsli bzw. Hafer. Reiten konnte ich derzeit kaum, die Schule vereinnahmte mich zusehens. Ich bürstete grob die Felle und kratzte die Hufe aus, bevor jeder eine leichte Decke aufbekam und noch ein paar Leckerchen und Möhrchen bekam. Dann kehrte ich die Stallgasse und räumte die Sattelkammer etwas auf, bevor ich wieder nach Hause ging.
    • Muemmi
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      Pflegebericht für alle Zuchtanwärter-Hengste des Gestüts Naundorf

      Skyful of Stars, Risandro (Wallach), Drunken Huntsman, Warcraft, East, Wolfshains Alex, Tainted Love Toffifee, Armani, Grand Little, Aquentino

      Es war kühl, aber sehr sonnig an diesem Sonntag im Mai. Es war nicht mehr lange hin bis zu meinen Prüfungen und ich freute mich riesig auf die Zeit danach, wenn ich wieder vermehrt zu meinen Lieblingen gehen konnte. Ich kam grade von einem ausgiebigen Ausritt auf Socke mit Idefix im Schlepptau zurück, schwang mich im Hof aus dem Sattel und band Aquentino an der Putzstange an. Er hatte doch geschwitzt, nach einer langen Galoppstrecke und einigen Sprüngen, also nahm ich ihm den Sattel ab, führte ihn zum Waschplatz und spritzte ihn ab. Mit dem Schweißmesser trocknete ich ihn ab und ließ ihn dann auf der Wiese laufen. Er schüttelte sich nochmal und fing dann in der Sonne an zu grasen, in der er ziemlich schnell trocken wurde. Dazu ließ ich Grand Little, Drunken, Warcraft und East, die erstmal vergnügt buckelten und sich dann zu Socke gesellten. Auf die andere Weide kamen Alex, Risandro, Armani, Toffifee und Star, der der neueste Zugang in der Hengstgruppe war. Alle kamen gut miteinander aus und grasten entweder genüsslich vor sich hin oder wälzten sich genauso genüsslich im jetzt schon wieder auf dem trockenen Boden. Gestern hatte es ordentlich geregnet, wir hatten viele Gewitter in letzter Zeit, weswegen die Wiesen und Bäume ordentlich wuchsen. Ich lief um die Weide und fing an, einen guten Meter mehr dazu zu stecken, damit die Jungs nicht zu viel Weide auf einmal abbekamen und die Gefahr von zu viel Eiweiß und damit Hufrehe ausgeschlossen war. Gierig rupften sie die neuen, satten Halme ab, während ich den Rest der Koppel abmistete. Nur Alex, der immer mal wieder nach Leckerchen gierte, störte mich kurz, ansonsten wurde ich kaum beachtet. Die Wassertröge der Weiden liefen auch noch ordentlich, das Bachwasser plätscherte durch einen Zulauf hinein und der Überschuss in ein angelegtes Kiesbach über den Überlauf wieder hinaus. So war immer klares, frisches Wasser im Trog. Ich hatte den Jungs auch noch neue Salzlecksteine mitgebracht, die sie im Sommer zwar nur selten anrührten, aber ich wollte sie ihnen trotzdem anbieten. Sie waren in der Nähe der Tränken, geschützt vor Regen, aufgebaut. Als ich fertig war, sah ich nochmal zufrieden nach allen, folgte dem Stromzaun mit den Augen, ob auch dort alles passte und pfiff dann nach Idefix. Der hatte bis jetzt unweit von meinem Standpunkt vergeblich versucht, eine arme Feldmaus auszugraben. Zusammen gingen wir zurück zum Stall, in dem ich den täglich anfallenden Dienst verrichtete.

      (c) Muemmi | 10.05.2015 ​
    • Ranjit
      Mein Besuch bei Muemmi

      Als ich auf Muemmi´s Hof angekommen war, suchte ich mir einen freien Parkplatz. Nachdem ich einen gefunden und geparkt hatte, stieg ich aus dem Auto aus und streckte mich erst mal. Ich schaute mich auf dem Hof um, bis ich mich auf den Weg machte, um den Hengststall zu finden. Als ich diesen gefunden hatte, suchte ich die Sattelkammer und holte dort Halfter, Führstrick und Putzbox von Sabri Said und machte mich auf den Weg zu seiner Box. Dort angekommen, stellte ich die Putzbox ab und öffnete die Boxentür. Nun betrat ich die Box und begrüßte den Hengst, ehe ich ihm sein Halfter anlegte und den Führstrick daran befestigte. Nachdem ich ihn aus der Box geführt und angebunden hatte, öffnete ich die Putzbox, nahm Striegel und Kardätsche heraus und fing an, ihn zu putzen. Als sein Fell nur so glänzte, legte ich die beiden Bürsten wieder zurück und nahm die Mähnenbürste heraus, mit der ich seinen Schopf und seine Mähne bürstete. Den Schweiß verlaß ich erst per Hand und fuhr dann noch mals mit der Mähnenbürste hindurch. Zum Schluss kratze ich noch seine Hufe aus. Ich band den Hengst nun los und brachte ihn auf die Weide. Dann räumte ich seine Putzbox auf und mistete seine Box. Nun holte ich Glove Lover´s Sachen aus der Sattelkammer und suchte seine Box. Die Box gefunden, stellte ich die Putzbox davor ab, öffnete die Boxentür und betrat die Box. Ich legte dem Ponyhengst sein Halfter an, befestigte den Führstrick daran und führte ihn aus seiner Box heraus. Nun band ich ihn an und putzte ihn. Zum Schluss kratzte ich ihm noch seine Hufe aus, brachte ihn auf die Weide und mistete seine Box aus. Als ich seine Sachen aufgeräumt hatte, nahm ich direkt die Sachen vonSkyful of Stars mit und ging zu seiner Box. Der Hengst schaute mir schon neugierig aus seiner Box entgegen. Ich schmunzelte kurz und begrüßte den Hengst, ehe ich die Putzbox abstellte und den Hengst aus der Box holte. Nachdem ich ihn angebunden hatte, öffnete ich die Putzbox und fing an ihn zu putzen. Als sein Fell sauber war, kämmte ich sein Langhaar und kratzte anschließend seine Hufe aus. Nun band ich ihn los und brachte ihn zu den anderen auf die Weide. Ich räumte noch seine Putzbox auf und mistete seine Box. Nun war Drunken Huntsman an der Reihe. Nachdem ich seine Sachen geholt hatte, hatte ich mich auf den Weg zu seiner Box gemacht. Dort angekommen, stellte ich die Putzbox ab und öffnete die Boxentür. Als ich ihn begrüßt hatte, hatte ich ihm sein Halfter angelegt, den Führstrick daran befestigt und ihn aus der Box geholt und dort angebunden. Nun öffnete ich die Putzbox, nahm Striegel und Kardätsche heraus und fing an, sein Fell zu putzen. Als dieses sauber war, kämmte ich sein Langhaar und kratzte ihm die Hufe aus. Anschließend brachte ich ihn auf die Weide, räumte sein Putzzeug auf und mistete seine Box aus. Nun kam Warcraft dran. Nachdem ich den Hengst aus seiner Box geholt hatte, band ich ihn an und öffnete die Putzbox. Ich nahm Striegel und Kardätsche heraus und fing an, sein Fell zu putzen. Als dieses sauber war, kämmte ich sein Langhaar und kratzte seine Hufe aus. Anschließend band ich ihn los und brachte ihn auf die Weide. Ich räumte noch seine Sachen auf und mistete seine Box. Nun war kurz Zeit für eine kleine Pause. Ich holte aus dem Auto meine Trinkflasche, die ich eingepackt hatte und setzte mich auf eine Bank. Seufzend schaute ich mich um und genoss die Sonne, die schien, trotz das wir November hatten. Als ich mich ausgeruht hatte, ging ich wieder in die Sattelkammer und holte dort die Sachen von East. An seiner Box angekommen, stellte ich die Putzbox ab, öffnete die Boxentür und betrat die Box. Ich begrüßte den Hengst und legte ihm sein Halfter an, befestigte den Führstrick daran und führte ihn aus seiner Box heraus. Als ich ihn angebunden hatte, holte ich Striegel und Kardätsche aus der Putzbox und putzte ihn. Danach kämmte ich das Langhaar und kratzte seine Hufe aus. Anschließend brachte ich ihn auf die Weide, räumte seine Sachen weg und mistete seine Box. Jetzt war nur noch Wolfshains Alex zu versorgen. Nachdem ich seine Sachen aus der Sattelkammer geholt hatte, ging ich zu seiner Box, stellte die Putzbox ab und öffnete die Boxentür. Als ich die Box betreten hatte, legte ich ihm sein Halfter an, befestigte den Führstrick am Halfter und führte ihn aus der Box heraus. Nachdem ich sein Fell sauber hatte, kämmte ich sein Langhaar und kratzte seine Hufe aus. Nun brachte ich ihn auf die Weide, räumte seine Sachen auf und mistete noch seine Box. Zum Schluss fegte ich noch die Stallgasse und machte mich müde auf den Heimweg.

      (C) Ranjit
    • Muemmi
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      Großer Pflegebericht für alle Pferde des Gestütes Naundorf


      © Muemmi | 11. März 2016 | 13662 Zeichen



      Miniweide unter den Kiefern
      Narnia, Darkwood´s Storm Dancing Feather, Taciturn

      Außenbox der Wallache
      Small Joker likes Dun, Firewalker

      Stuten- & Hengstweide der Dänen
      Caja, Oline, Aquentino, Inka, Amber, Dakaprio, Reykja

      Stutenpaddock auf dem Hauptplatz
      Cara Mia, Perfect Sweetness

      Fohlenkoppel am Bootsfluss
      Awolnation, Efeumond, Reebook, Coda

      Hauptstall der Zucht
      Ravallo, Seana, Red Diamond II, Weyganda, Lacura, Polarfuchs, Rasputin II, Trink auf´s Leben, Little Sweetness, Butch, Tainted Love Toffifee

      Nebenstallungen für die Hengste
      Polarnacht, East, Drunken Huntsman, Warcraft, Wolfshain´s Alex

      Westflügel der Naundorfer Welshzucht

      Admiral´s Valentin, Seidenfell, Armani, Orchidee´s Nikita, Prima Teutonia, Miami´s Blue Boy,
      Zimtmond´s Haselnuss, Leona, Primadonna, Apfelblüte, Love me Lara, Tringle, Miro, Landwein´s Erdbeerpflücker, Take a Bow, La Luna, Sweet Poison



      Ich atmete tief durch und schüttelte die Kälte ein wenig von mir ab. Ich hatte meine dicke, dunkelgraue Reitjacke und die etwas dunklere Reithose, meine Stiefel, Handschuhe, einen hellbraunen Schal und ein dunkelgrünes Stirnband an. Die jetzt nur noch knapp bis zur Achsel reichenden Haare hatte ich mir zu einem lockeren Franzosen geflochten, einige Strähnen hatten sich gelöst. Neben mir lief mein Jack Russel Idefix, sein Fell war bis zum Bauch mit Schlamm bespritzt und auch seine Schnauze war nicht mehr weiß, sondern schlammig. Er trabte neben mir her, als ich hinüber über den Platz lief und mir Cara und Perfect einen kurzen Moment hinterher trotteten. Cara war jetzt um einiges größer geworden und ich hatte angefangen mit ihr zu arbeiten, sie wurde immer trittsicherer und sprang auch in ihren Freiübungen wunderbar über die Stangen. Bald würde ich anfangen, sie unter den Sattel zu nehmen. Ich ließ beide Karabiner klicken und führte die Hellbraune und die Gescheckte in den warmen Stall hinüber, gerade, als es anfing leicht zu nieseln. Ich kratzte beiden die Hufe aus, spritze den Schlamm von ihren Beinen und nahm ihnen die Weidedecken ab. Es war früher Vormittag, doch wegen dem schlechten Wetter konnte ich die beiden nicht länger auf dem versumpfenden Sandplatz stehen lassen. „Ich muss da echt mal Platten legen lassen...“ dachte ich mir, warf beiden je zwei Apfelschnitzen in den Trog und machte mich dann weiter zur Fohlenkoppel. Eigentlich müsste ich die schon Jugendkoppel nennen, denn Coda, Efeumond, Reebook und Coda waren jetzt richtige Halbstarke. Die Vier würden bald vertraglich vermittelt werden, damit sie eine solide Grundausbildung erhalten. Vor allem Efeumond gehörte werden seiner Vollblutabstammung in spezielle Hände, ich hatte schon lange nicht mehr in Joelle Galopp eine Fortbildung besucht und war auch sonst weg vom Renngeschäft. Er würde nur 2 Jahre laufen und dann als Deckhengst meine Privatzucht etwas bereichern. Die Rabauken freuten sich mich zu sehen, jeder hatte jetzt in dem neu renovierten und ausgebauten Trakt mit insgesamt 6 Boxen seine eigene, sowie einen Paddock. Im Sommer würden sie allerdings wieder zusammen auf die Weiden kommen, dann aber schon getrennt und mit den erwachsenen Pferden zusammen. Ich mistete die vier hellen Behausungen, streute neu ein, wechselte bei Awolnation den Leckstein und schraubte bei Coda die Bürste auf einer Seite wieder fest an. Der Schecke war ganz nach seinem Vater, hatte aber auch ordentlich Kraft und demolierte im Schalk auch schon gerne mal etwas. „Dich muss ich ganz besonders im Auge behalten, hab ich die Befürchtung.“ meine ich, kniff ihm ganz leicht in die Nüstern und strubbelte ihm dann über die Stirn. Er schüttelte sich und schnaubte, dann schlug er mit einem Vorderbein gegen die Tür und glotzte nach Idefix. Der saß direkt unter ihm, wedelte mit dem Schwanz und bellte zweimal. „Das ist nicht Cadoc, das weißt du?“ fragte ich ihn und lachte. Direkt neben dem renovierten Stall, über einen alten, gepflasterten Weg, der im Sommer leicht von Moos überwuchtert wurde, lag der Offenstall. Dort hatte ich die drei Minis Taciturn, Narnia und Feather unter gebracht sowie die beiden Hengste Joker und Firewalker. Letztere hatten bald den Termin zum Legen, sie sollten als Aklimatisierer in meiner doch recht aufmüpfigen Stutenweide Abhilfe schaffen, sowie natürlich einige Preise in den Schauen einheimsen und als Schulungspferde eingesetzt werden. Beide waren ausgesprochen ruhig, ich trainierte viel mit ihnen und ließ oft ein Schrecktraining miteinfließen. Die Ponys hatten für meine kleinen Feriengäste die Aufgabe, ihnen die ganze Reiterhofwelt zu eröffnen. Auf den Minis ritten die Kinder nicht, durften aber den Umgang mit ihnen und ihrer Pflege lernen. Taciturn wurde als Führpony neben den Welshis öfter eingesetzt oder zog auch mal zum Spaß eine kleine Kutsche. Ich hatte mir überlegt, sie eventuell einmal decken zu lassen, damit diese kleine Familie etwas Zuwachs bekommen könnte. Aber das würde sich wohl erst im nächsten Jahr ergeben, jetzt kümmerte ich mich erstmal um die fünf, die in einem der schönsten Ecken des Gestüts zu Hause waren. Unter den Kiefern hatte man auch im Winter und im noch kargen März das Gefühl, es wäre immer grün und sommerlich, auch wenn die Temperaturen und das nieselig, schlammige Wetter dies gerade kaum aufkommen ließen. Auch hier hatte ich die Weide aus Grasnarbenschutz sperren müssen und sorgte im Auslauf für Abwechslung. Ein Ball hing an der Wand zum Spielen, zwei Bürsten waren angebracht, der Salzleckstein vor Wind und Wetter geschützt und genügend Heu zum Fressen vorhanden. Ich schüttete den Ponys nur ein wenig Müsli und Gemüse in die Tröge, den großen gab ich etwas Hafer und Mash. Nach der Hufkontrolle war ich auch hier fertig und lief am kleinen Bach zurück zur Weststallung. Die Welshis standen getrennt auf den großen Paddocks, immer in kleineren Gruppen zusammen. Die Hengste waren auf der anderen Seite, getrennt von den Stuten. Valtentin und Armani kraulten sich gerade gegenseitig, Miro knabberte am letzten Rest seines Heuhaufens, Blue döste in einer Ecke, Bow, Landwein und Poison streckten ihre schmalen Köpfchen durch das Gitter. Landwein wieherte dann sogar aus vollem Rohr. „Na? Alles klar bei euch?“ Ich schaute nur kurz in die Boxen und sah, dass sich meine Stallkraft schon um die Lausbuben gekümmert hatte. Als ich hinüber zu den Stuten ging, sah ich gerade, dass sie Teutonia das Fell bürstete, ihre kleine Schwester dabei, die Nikita gerade sattelte. „Hi, reitet ihr aus?“ fragte ich und kraulte Haselnuss, die mich gerade anstupste. „Ja, hoffentlich hält das Wetter. Wir nehmen den Kiespass und werden mal die hinteren Waldsprünge abreiten. Willi hat darum gebeten, er möchte nicht extra mit dem Jeep rausfahren müssen und wir kommen eh vorbei. Dann weiß er, ob er sie ebenfalls auf die Liste setzen muss.“ „Ok gut, ich werde mit Weyganda und East später wohl auch noch raus gehen, aber dann kann ich eventuell noch eine andere Route nehmen. Passt sonst alles?“ Ich lächtelte, beide nickten und meinten, sie würden sich beim Zurückkehren um Leona, Primadonna, Nüsschen, Seidenfell, Apfelblüte, Luna, Lara und Tringle kümmern. Also war auch hier alles getan. Als nächstes standen die Dänen an, auch hier war schon gefüttert worden, Socke und Kaprio standen auf dem Paddock, Caja fraß Heu in ihrer Box, Reki, Oline, Amber und Inka sahen auf den Gang und drehten mir ihre Köpfe zu, als sie mich sahen. Idefix kam jetzt wieder über die Weide angefetzt und sprang zwischen meinen Beinen hindurch in den warmen Stall. Er hatte keine Maus ausgebuddelt, wusste aber um die Decke in der Sattelkammer und um das angekaute Kuhohr, das ich ihm letztens mitgebracht hatte. Genüsslich sabberte er in seiner Ecke alles voll und nagte an dem braunen Fetzen, während ich die Sattelkammer kontrollierte, die Gasse kehrte und den Putzplatz abspritzte. Ich hatte zwar keinen Dienst diese Woche in diesem Trakt, aber hatte versprochen für Amy einzuspringen, die in der Halle schon ihr eigenes Pferd nach langer Stehzeit wieder aufbaute. Dafür war der Physio extra angereist und arbeitete nun mit den beiden zusammen. Es ging jetzt langsam auf Mittag zu. Wir trafen uns alle im Stüberl und aßen zusammen. Willi berichtete mir, als er 10 Minuten später eintraf, dass im Waldsprungplatz wohl eine alte Kiefer umgestürzt sein musste. Glücklicherweise hatte sie keinen der Holzsprünge getroffen, allerdings musste der mittelgroße Stamm zum späteren Frühjahr entsorgt werden. „Es hat einen Abschnitt des Zaunes getroffen, aber das sind nur zwei Bretter die ich wechseln und ein Pfosten, den ich neu setzen muss.“ „Ach das geht ja noch. Ich werd´s mir später doch mal selber ansehen, ich gehe noch mit Weyganda raus. Aber erst nach dem Zuchtstall.“ „Ok, ich fahr in die Stadt und hol die Wurmkuren für Welshis und die Ponys. Tom sollte soweit ich weiß morgen kommen wegen Alex.“ „Ja, er braucht dringend den neuen Beschlag. Ich werd vor dem Ausreiten nochmal seine Box auflockern und neu einstreuen, oder warst du da heute morgen schon drin?“ „Ja, aber neu getreut ist nicht, das Mehl hab ich dir in die Karre geladen, steht im Zuchtstall.“ „Danke.“ Ich nickte, zog den Topf dampfender Kartoffelsuppe zu mir her und schnitt mir eine Scheibe von dem selbstgebackenen Bauernbrot ab. Wir wärmten uns gut eine Stunde auf, dann ging es wieder an die Arbeit. Willi fuhr nach einigen wenigen Erledigungen in die Stadt, ich lief hinüber in den Zuchtstall. Ravallo wieherte, drehte sich einmal in seiner Box und reckte seinen Hals über die Box. Dann lief er hinaus auf den Paddock und kabbelte sich mit Rasputin, der in der Nebenbox stand. Diamond, Säufer und Polarfuchs lugten jetzt auch aus der Box, ebenso Toffifee, Weyganda und der dicke Butch. „Ihr hattet schon zu fressen meine Herren! Ravi, jetzt reiß dich mal zusammen....“ Ich konnte meine Jungs verstehen. Es war ziemlich ätzend, in den Stallungen gefangen zu sein, solange die Wiesen noch so durchtränkt waren, konnte ich sie nicht hinaus lassen. Meine Pferde wären danach nicht mehr zu unterscheiden, da alle schlammfarben. Die Reitschülerinnen und Beteiligungen hatten in letzter Zeit schon so manchen Buckler in der Halle aussitzen müssen. Ich entschied mich also daher, die unruhigsten einfach in die Führmaschine zu stecken. So waren die Boxen frei, ich konnte in Ruhe misten und die Gasse kehren, bevor ich rüber zu den Stuten lief und auch dort Sweetness, Seana und Lacura liebevoll umsorgte. Die drei bürstete ich sogar ab und kämmte ihnen kurz durch die Mähnen, kuschelte ein wenig und machte mich dann an die Versorgung meines Sorgenkindes. Alex, mein großer Fuchs, lahmte seit vielen Wochen durch einen Abszess am Hinterhuf. Es war bereits gut abgeheilt, allerdings war er noch auf speziell entlastende Beschläge und einige Spülungen die Woche angewiesen. Auch musste er so gut es ging ruhig stehen und das fand er nicht wirklich amüsant, auch wenn er es ansonsten gut ertrug. Er bekam von jedem Kuscheleinheiten, Leckerchen, liebe Worte und wurde auch sonst wie der König des Hofes behandelt. Die Kinder hatten arges Mitleid mit ihm und streichelten seine Nüstern, die er über die hohe Boxentür streckte. Eigentlich war ihm nie langweilig und so fing er nicht wieder an zu weben. Ich lobte ihn, als ich heute zu ihm kam, wechselte den Verband ein letztes Mal vor dem Hufschmiedtermin und striegelte ihn ein wenig. Er ließ sich auch kraulen und kräuselte die Oberlippe dabei, machte den Hals lang und stupste mich an, als ich aufhörte. Die anderen vier Jungs fanden diese Behandlung alles andere als lustig. Sie wurden zunehmend eifersüchtig und bekamen deswegen von mir viele Leckerchen in Form von Apfelschnitzen, Möhren, etwas Mash und Leinöl. Zufrieden schlabberten Warcraft, Drunken, Polarnacht und East ihre Tröge leer und waren danach zufrieden. Während sie gefressen hatten, hatte ich Alex Box zusätzlich gestreut, damit er weich stand und auch ihm eine Portion zu fressen gegeben. „So, endlich fertig mit der Arbeit...“ seufzte ich, es war jetzt kurz nach 15:00 Uhr und ich spurtete mich, damit ich mit Weyganda noch eine größere Runde drehen konnte. Vorher brachte ich Idefix ins Haupthaus. Er hatte angefangen zu frieren und ich sperrte ihn in meinem Büro ein, unter dessen Tisch eine zweite Decke mit Spielzeug lag. „Bleib schön hier, wärm dich auf, da, jetzt gibt’s was zu fressen und frisches Wasser.“ Idefix war es gewöhnt, über zwei Stunden alleine zu bleiben, war aber doch lieber an meiner Seite. Doch noch lieber hatte er sein Fresschen und so konnte ich zurück in den Stall, den kräftigen Rappen putzen und satteln und mich wohlverdient endlich in den lammfellbesetzten Westernsattel ziehen. Nach 15min Aufwärmen fing ich an, ihn durch den Kiefernwald traben zu lassen und ließ ihn dann die letzten hundert Meter bis zum Springplatz raumgreifend galoppieren. Im Sommer würden wir höchstwahrscheinlich ein kleines Wikingerlager veranstalten und Weyganda wäre das perfekte Showpferd dafür. Generell freute ich mich auf den Sommer, er war einfach deutlich angenehmer. Vom Weg aus sah ich die umgestürzte Kiefer, sie war direkt in die Distanz zwischen zwei Oxern gekracht und hatte in der Mitte einen Zaunabschnitt unter sich begraben. Die grünlichen Holzplanken waren geborsten und ein Pfosten war nach vorne gedrückt worden, aber ansonsten sah alles soweit gut aus. Alle Bäume waren letzten Herbst kontrolliert worden und genau diese Kiefer sollte im Frühjahr gefällt werden, bevor der Platz wieder in Benutzung genommen werden würde. Der letzte Sturm hatte aber seines natürlichen Amtes gewaltet und uns die Fällarbeiten abgenommen. Ich schnalzte mit der Zuge, zog meinen Schal enger und ritt über den breiten Waldweg zurück zum Hof. Gerade als ich Weyganda versorgt hatte und über den Platz lief, sah ich Willi auf den Hof fahren. Ich ging auf ihn zu und nahm ihm die Wurmkuren ab. „Da haben wir morgen was zu tun...“ meinte er, lachte, holte zwei Eimer Zusatzfutter von der Ladefläche und stellte sie im Hausflur ab. „Ich verräum die Kuren. Morgen um 10 ist Tom da, fährt danach weiter nach Cottbus zu nem anderen Fall.“ „Passt. Dann kuren wir danach, dann sollten wir mir dem Stalldienst fertig sein. Ich mach jetzt noch ein paar Abrechnungen und editier die Liste. Ich hab die Kiefer übrigens gesehen! Perfekt getroffen!“ Ich lachte, winkte Willi und verschwand zurück zu Idefix ins Büro. Der sprang von der Decke, begrüßte mich kurz und ließ sich am Bauch streicheln. „Ruh dich noch etwas aus, war ein langer Tag wie immer, ich werd noch etwas Bürokram machen.“ Ich seufzte, fuhr den Rechner hoch und fing an zu tippen...​
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  • Album:
    Sportzentrum Naundorf - Gnadenweide
    Hochgeladen von:
    Muemmi
    Datum:
    11 Sep. 2014
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  • Drunken Huntsman


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    Hide and Seek x Bannered Mare

    Code of Honor x Pauline | unbekannt x unbekannt

    Geburtsdatum: 03.03.2006

    Zucht: Privatzucht Vampyrin


    Gekört/Gekrönt: Nein

    Geschlecht: Hengst

    Rasse: Schweres Warmblut

    Stockmaß: 1,63 m

    Fellfarbe: Grauschecke

    Abzeichen: keine


    Besitzer: Muemmi

    Ersteller: vampyrin

    VKR: vampyrin


    Charakter: verschmust, tollpatschig, etwas schwer von Begriff, hat nur Unsinn im Kopf


    Eignung: Distanz, Dressur, Western

    Ausbildung: Bodenarbeit, Eingeritten

    Galopp: E

    Dressur: E

    Springen: E

    Military: E

    Western: E

    Distanz: E

    Fahren: E


    Gesundheit: Sehr gut

    Sonstiges:

    Bilder:​