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Fionaa151195

Don't Replay the music

[color="#696969"][font="Book Antiqua"][center][img]http://img823.imageshack.us/img823/6353/abstammbung.png[/img] [size="2"]Vater:[/size] [url="http://www.joelle.de/gallery/image/76635-dont-touch-me-trakehner/"]Don't Touch Me[/url] [size="2"]Mutter:[/size] [url="http://www.joelle.de/gallery/image/102346-beauty-love/"]Beauty Love[/url] [img]http://img225.imageshack.us/img225/762/erscheinungsbild.png[/img] [size="1"]Rasse:[/size] Edeltrakehner [size="1"]Geburtsdatum:[/size] 2009 [size="1"]Geschlecht:[/size] Hengst [size="1"]Fellfarbe:[/size] Rappschecke [size="1"]Stockmaß:[/size] - [img]http://img233.imageshack.us/img233/598/besitzer.png[/img] [size="1"]Besitzer:[/size] fearless [size="1"]Ersteller/ Züchter:[/size] Fratzi [size="1"]Zucht:[/size] Anwärter für Golden Ace [size="1"]Kaufpreis:[/size] - // Nicht käuflich [size="1"]Dektaxe:[/size] // [img]http://img268.imageshack.us/img268/4585/charaker.png[/img] Don't Replay the Musik trabt stundenlang Imponierend am Weidenzaun entlang. Er versucht ein kleiner Macho zu sein und zeigt stehts sein bestes, was ihm bei Shows und Turnieren pluspunkte bringt. [img]http://img593.imageshack.us/img593/5656/ausbildung.png[/img] [size="1"]Eignung:[/size] Dressur, Springen, Fahren [size="1"]Galopprennen Klasse:[/size] - [size="1"] Western Klasse:[/size] - [size="1"] Spring Klasse: [/size] - [size="1"] Military Klasse: [/size]- [size="1"] Dressur Klasse: [/size]- [size="1"] Distanz Klasse: [/size]- [size="1"] Fahren Klasse:[/size] -[/center] [size="1"]Steckbrief (c) fearless[/size] [/font][/color]

Don't Replay the music
Fionaa151195, 8 Juli 2011
    • Fionaa151195
      [quote name='Dressage' date='03 September 2010 - 05:14 PM']
      [​IMG]

      Die Sonne schien durch mein Fenster,genau in mein Gesicht. „Muss das sein?“,grummelte ich und drehte mich auf meinen Bauch,wo wieder Schatten war. Leider war ich nun wach,denn wen ich ein mal Licht gesehen hatte konnte ich meistens nicht wieder einschlafen.Ich ließ meine Augen zu und lauschte aufgeregt. Ich konnte die Vögel zwitschern hören.
      Ich drehte mich wieder auf meinen Rücken und wartete noch ein paar Minuten. Nach dem ich nun endgültig wach war,den ein Feuerwehrauto fuhr an meinem Zimmerfenster vorbei, setzte ich mich auf. Mein geflochtener Zopf,den ich für die Nacht gemacht hatte hing schief und war sehr locker. Ich streckte mich und gähnte herzhaft. Nun rieb ich mir den Schlaf aus den Augen und stand auf.
      Ich nahm meine Bettdecke und Faltete sie ordentlich. Nun nahm ich mir meine Reithose und ein Poloshirt. Auch neue Unterwäsche nahm ich mit und schlich ins Bad.
      Ich stellte die Dusche ein und ließ schönes warmes Wasser laufen.
      Nach dem ich mich erfrischt hatte zog ich mich schnell an und trug meine „Anti-Pickel und Mitesser-Salbe“ auf. Ich kämmte meine Haare durch und ließ sie an der Luft trocknen. Ich ging in die Küche,wo meine kleine Schwester und meine Mama schon herumwirbelten. Ich gab beiden einen Kuss und machte mir schnell Haferflocken mit Bananen. Ich aß mein Frühstück und sah meiner Schwester zu.
      „Mund zu Julia,sonst kommen Fliegen rein!“,sagte ich lachend und sie guckte mich entsetzt an.“Aber hier sind doch keine Fliegen.Oder?“,fragte sie schokierd. „Ich bring dir welche nachher mit.“,sagte ich lachend und wendete mich meinem Essen zu.
      Ich brachte die leere Müsli Schüssel in die Küche und ging in das Bad um mir die Zähne zu putzen.
      Nach dem sie sauber waren und nur so strahlten hörte ich,dass der Briefkasten klimperte.
      „Ich gehe die Post holen,ich gehe!“,schrie ich und rutschte durch das Haus. Ich kam grade noch rechtzeitig,denn meine Schwester wollte grade die Briefe nehmen.
      Es waren drei Briefe für mich und einen für meine Mum.
      Ich öffnete den ersten Brief.
      „Liebe Yesterday. Sie haben vor einer Woche auf das Pferd Donnerkeil´s Closer to Heaven geboten.Da kein anderer nach ihnen auf das Pferd geboten hat steht es nun in ihrem Besitz. Hier füge ich ihnen die Papiere und die Pässe mit,damit sie beider Ankunft vorzeigen können,dass es nun ihr Pferd ist!“
      Ich jubelte und kreischte. Der Wundervolle Criollo Hengst Donnerkeil´s Closer to Heaven war nun mein Pferd! Ich tanzte durch das Haus,wo ich noch mal auf den Brief schaute. „Wir bringen ihn am 29.08.2010!“ stand unten drunter und ich wusste,dass das heute war! Schnell lass ich noch mal nach und sah,dass er um 13 Uhr kommen sollte. In gute zwei Stunden! Ich nahm schnell die beiden anderen Briefe und bemerkte,dass sie genau so schwer waren,wie die anderen, außer einer. Der war ein bisschen leichter!
      Ich öffnete den zweiten Brief und sah,dass er von Zambi war.
      „Hallo liebe Yesterday. Ich habe gesehen,dass du dich für meine Quarter Horse Stute Witless Angel interessierst und ein sehr hohes Gebot dafür gegeben hast.Ich habe mich dafür entschieden bei dir Vorbei zu schauen und zu deine Stelle und wiesen anzuschauen!Mit Freundlichen Grüßen Zambie.“
      Ich machte ein paar Freudensprünge mehr.Zwei super tolle Pferde! Ich war so glücklich! Nun nahm ich den dritten Brief. Er war von papaya! Meiner Cousine!
      Ich öffnete ihn vorsichtig und mir flogen ein Pferdepass und ein Kaufvertrag durch den Flur.
      „Huch,was war den das?“
      Ich hob den Pass hoch und las ihn mir durch. Ich konnte es nicht fassen. Papaya wollte mir nun auch noch ein Pferd geben! Sie hatte leider zu wenig Zeit und wollte deswegen,dass Kheng See zu mir kam.
      Kheng See war ihre New Forest Stute. Sie war sehr lieb gewesen!
      Ich las mir den Kaufvertrag durch und unterschrieb ihn. Nun guckte ich und sah,dass sie sie auch heute bringen wollte.
      Ich las noch mal Zambi´s Brief durch und sah,dass auch sie heute kommen wollte. Mit Witless und sie sofort hier lassen, wenn es ihr gefiel.
      Ich rannte zu meiner Mum und erzählte ihr alles,natürlich in Schnellverlauf,da ich mir meine Haare föhnen musste. Ich föhnte sie so schnell ich konnte und kämmte sie zu einem geflochtenen Zopf zusammen.
      Schnell nahm ich mir meine Uhr und meine Schuhe. Da es mein Stall war hatte ich alles drüben. Ich schaute aus dem Fenster. Es waren graue Wolken am Himmel!
      Ich nahm meine Regenjacke und zog sie mir vorsichtshalber über. In meine linke Jackentasche steckte ich mein Handy und meinem MP-4 Player und in die rechte meinen Haustürschlüssel und Stallschlüssel.
      „Bis nachher ihr lieben!“,rief ich durch das Haus und sprang alle drei Haustürtreppen auf ein mal. Ich schaute über die kaum Befahrene Nebenstraße und rannte über die Straße. Auf der anderen Seite war mein Stall und ich öffnete das Tor. Hinter mir schloss ich es,aber schloss es nicht ab.
      Nun ging ich grade Wegs zu den Hengst stellen. Ich musste die Ställe säubern und Desinfizieren,was keine große Arbeit war,den meine Ställe wurden immer sauber gehalten! Ich nahm mir einen Besen und eine Schaufel und ging in die Box neben Bloody Spill. Er wieherte leise und schaute zu mir rüber. „Na mein süßer?Du bekommst Besuch heute Nachmittag!“
      Ich fegte ein paar Staubkörnchen auf die Schaufel und holte zwei Säcke Sägespäne. Ich öffnete die Säcke vorsichtig mit einem Messer und brachte den Müll sofort nach draußen in die große Mülltonne.
      Ich ging wieder zum Stall und in die zukünftige Box von Donnerkeil.
      Ich nahm die Sägespäne und breitete sie über die große Box sorgfältig aus. Ich richtete den Stall grade und kontrollierte die Trinke. Sie funktionierte.
      Ich schaute auf mein Werk und nahm ein bisschen Heu. Ich streute es unter die Tränke und bemerkte,dass es ein bisschen staubte. Schnell machte ich eine Gießkanne voller Wasser und goss es über das Heu,wobei ich das Heu die ganze zeit immer wieder neu ausschüttelte.
      Ich war zufrieden mit meinem Werk und ging aus dem Stall. Ich kontrollierte noch mal,ob ich etwas fand,was ihm wehtun konnte und fand, zum Glück, nichts.
      Nun ging ich in die Sattelkammer und nahm das Halfter von Blood Spill´s. Ich ging auf in seine Box und nahm meinen Hufkratzer,den ich komischer weise in der Tasche hatte. Sorgfältig kratzte ich ihm alle vier Hufe aus und Halfterte ihn auf. Ich steckte den Hufkratzer wieder in meine Tasche und nahm den Strick von Bloody.
      Ich führte ihn aus der Box und hinüber zu den Weiden. Ich hatte viele große Weiden,extra abgetrennt,damit es nicht „Unfälle“ gab und auf ein mal eine Stute trächtig war. Neben der Hengst Wiese war ein kleiner Grasstreifen,wo ich die Pferde ab und zu an der Hand grasen ließ. Er schaute sich um. Noch war kein Pferd draußen, er war diesmal das erste,was raus kam.
      Er wieherte. Wo waren seine Stuten?Denen er von der ferne zusah?
      „Alles gut mein großer! Deine Freundinnen kommen gleich!“
      Ich führte ihn auf die Weide und drehte ihn zu mir um,damit er mich nicht aus versehen beim Toben mit einem Huf traf.
      Ich schloss das Tor und sah zu,wie er zu einer sehr Sandigen Stelle auf der Weide ging. Ich seufzte,als er sich hinunter in den Dreck kniete.
      „Na ja,Hauptsache du hast deinen Spaß!“,sagte ich und sah,wie er sich grunzend von eine Seite auf die andere Schwung. Er schaute sich um und setzte sich auf. Er schüttelte den Staub ab und sprang mit einem Wilden Bocksprung auf. Er drehte sich um sich selbst und machte wilde Bocksprünge. Zum Glück saß keiner auf ihm.
      Ich sah ihm noch eine weile beim Toben zu,wie er imponierend am Zaun hin und her lief und ging dann in den Stall, um alle anderen auch raus zu lassen.Ich ging zuerst zu der Vollblutstute Chebell. Sie brummelte freudig,als sie mich sah und stupste mich an. Auch sie wollte raus. Ich holte schnell ihr Halfter aus der Sattelkammer,doch dafür musste ich über den Hof laufen. Der Stuten Stall lag genau gegenüber vom Hengst Stall,damit die Stuten die Hengste nicht verrückt machten.
      Der Fohlen Stall lag genau neben den beiden Stellen.
      Ich rannte wieder zurück,mit dem Halfter von Chebell. Die Stute trampelte schon ungeduldig in ihrer Box herum und trat ungeduldig gegen die Wände.
      „Chebell! Lass das sein! Du wirst dir noch weh tun!“, sagte ich laute rund die Stute trabte zur Tür und wieherte. Auch sie wollte raus.
      „Auch du bekommst nachher eine neue Freundin!“,sagte ich und streichelte beruhigend ihren Hals. Ich kratze ihr alle vier Hufe aus und bemerkte,dass sie bald zu einem Hufschmied musste. Ich steckte den Hufkratzer ein und nahm sie am Strick. „So meine süße! Und nun sei schön lieb!“
      Ich führte sie über den Hof. Die weiden waren genau so angelegt wie die Ställe,gegenüber der Hengst weide war die Stuten weide und links daneben war die Fohlen weide.
      Ich hatte kaum das Tor offen und den Strick ab,da schoss sie schon an mir vorbei. „Da hat es heute aber jemand eilig!“,lachte ich und sah,wie sie ihre Runden Galoppierte,bevor sie langsamer wurde und sich in die schöne grüne Wiese legte. Ich verschloss das Tor und ging zum Stall. Nun nahm ich das Halfter von Ice Lipton und Calvana. Ich ging in den großen Offenstall und rief die kleinen.
      Bei mir lernten die Fohlen schon früh,gute Manieren zu zeigen und zu kommen,wenn man sie ruft. „Feine Damen seit ihr,nicht?“
      Ich kratzte die Hufe aus und nahm die Beiden. Don´t Replay the Musik und Escape the Time rauften sich ein bisschen und merkten gar nicht,das ihre Mädchen nach draußen gebracht worden sind.
      Ich öffnete das Gatter und ließ die kleinen auf die Weide. Bevor ich sie los ließ drehte ich sie zum mir um und streichelte sie noch ein mal über die Stirn. Dann ließ ich sie los. Ich ging schnell zum Stall und holte die anderen beiden Rabauken auch.
      Sie konnten es gar nicht erwarten los gelassen zu werden und tänzelten ungeduldig vor mir hin und her. Ich streichelte sie ein paar mal und redete beruhigend auf sie ein und tatsächlich bleiben alle beide ruhig stehen.
      Nun ließ ich sie los und alle beide rasten im holprigen Galopp über die Weide. Sie spielten wieder und ärgerten die beide Stuten. Ich ging zurück in den Stall und nahm mir die Schubkarre. Ich hatte in jedem Stall einen eigenen Raum für Stall Geräte und einen für Einstreu und Futter.
      Ich holte die Schubkarre und eine Schaufel. Auch eine Mistgabel durfte nicht fehlen und so säuberte ich den großen Fohlen Stall. Zuerst nahm ich die einzelnen Pferdeäpfel vom Boden mit der Schaufel auf und tat sie in die Schubkarre.
      Da es sehr viel Mist war war die Schubkarre schon sehr bald voll und ich brachte sie zum Mistplatz. Ich entleerte die Karre und fuhr mit ihr wieder in den Stall.
      Nun holte ich die Nassen Sägespäne aus der Box und begutachtete mein Werk.
      Zwar war nun nicht mehr viel in der Box,doch dass,was in der Box war war sauber.
      Ich brachte die halbe Schubkarre auch zum Mistplatz und fuhr in den Fohlen Stall.
      Ich fuhr in den Lagerraum und legte einen Sack Sägespäne und einen Heu ballen auf die Karre.
      Nun fuhr ich in die Box und riss den Sack vorsichtig auf. Ich verteilte die Sägespäne über den ganzen Offenstall und klopfte mir ein paar Späne von der Hose.
      Nun nahm ich den Heu ballen und schüttelte ihn an einer langen Seite aus.
      So,dass auch jeder etwas zu fressen bekam!
      Nun nahm ich die Karre wieder mit und fuhr wieder in den Hengst Stall.
      Ich stellte die Karree in Bloody´s Spill´s Box und lief noch ein mal in die Fohlen Ställe.
      Ich kontrollierte noch ein mal,ob die Werkzeuge weg geräumt war,und nichts gefährliches für die kleinen herum Stand.
      Ich fegte noch ein paar kleine Späne zusammen und ging wieder in den Hengst Stall.
      Ich holte mir Forke und Schaufel und säuberte sorgfältig die Box. Ich achtete darauf,dass keine kleinen Pferde Äpfel noch herum lagen oder noch nasse Späne in der Box waren. Den Pferden war das ja auch unangenehm!
      Ich streute das übrig gebliebene vernünftig in der Box aus und holte einen Sack mit neuen Sägespänen. Nach dem ich die Packung aufgerissen hatte und eingestreut hatte nahm ich den Müll und steckte ihn in die Mülltonne.
      Ich fegte den Dreck zusammen und schmiss ihn noch auf die Schubkarre.
      Ich brachte die Schubkarre weg und fuhr in den Stuten Stall.
      Nun war der Stuten Stall dran,der meistens sehr dreckig war.
      Ich wusste,das Chebell ein richtig dreckiges Pferd sein konnte.
      Wie ich vermutet hatte war der ganze Stall von ihr dreckig und ich machte mich gleich an die Arbeit,denn gleich wollte ja schon Arija kommen und Donnerkeil herbringen!
      Ich nahm die Schubkarre und füllte sie. Schnell wie der Blitz fuhr ich über den Hof und leerte sie am Mistplatz aus.
      Ich brachte noch eine Schubkarre weg und war zufrieden. Die Ställe waren nun alle sauber und für die neu Ankömmlinge hergerichtet,ich musste nur noch den Stall neben Chebell einrichten.
      Ich streute Chebell ein,diesmal zwei Säcke und ging zu der zweiten Box. Sie war schon sauber,ich musste sie nur noch einstreuen. Ich holte einen Ballen Heu und zwei weitere Sägespäne Säcke.
      Ich streute sorgfältig die Box ein und schüttelte 2 lagen Heu unter der Tränke aus.
      Bei Chebell machte ich das gleiche.
      So,nun waren alle Ställe sauber und hatten schon Heu drin.
      Ich ging in Richtung Sattelkammer. In der Sattelkammer waren alle Sättel,Trensen, Putzsachen, Gamaschen,Glocken,Bandagen,Wasserkocher,und vieles mehr.Ich ging in den Hengst Stall und holte zwei Eimer.
      In den einen schüttelte ich eine Keller voller Mash herein,den ich noch aufquellen musste und in den anderen nur ein bisschen.
      Ich ging in die Sattelkammer und setzte in zwei Wasserkochern Wasser auf,in dem einem mehr,in dem anderem Weniger.
      Während das Wasser anfing zu kochen ging ich wieder in den Stall von den Hengsten und gab ihnen schon mal einen Schepper Pellets und ein bisschen Hafer.
      Auch Äpfel und Karotten tat ich ihnen herein,den das sollte meiner Meinung nach nicht fehlen!
      Ich ging zu den Stuten und legte ihnen auch Äpfel und Karotten in den Trog. Sie bekamen viel weniger Hafer,als die Hengste,aber dafür mehr Pellets. Ich nahm mir auch hier zwei Eimer und füllte ihm mit Mash,genau so wie vorhin. Ich nahm sie mit,zu den Fohlen Ställen,wo ich den Fohlen schnell ein paar kleine Leckerlis in den Trog warf, Saftfutter und ein paar Mineral Pellets.
      Ich ging wieder in die Sattelkammer und sah,dass das Wasser bereits gekocht hatte. Schnell schüttelte ich das Wasser in die Eimer und ließ neues Wasser,für die Stuten, kochen. Ich ging wieder in den Hengst Stall und stellte das Mash vor den jeweiligen Trog,wenn es gequollen hatte würde ich es über das Futter schütten.
      Ich ging wieder in die Sattelkammer,wo das andere Wasser schon fertig war.
      Schnell ging ich herüber zu den Stuten und stellte es dort ab,denn ich hörte,dass Bloody ein neues Pferd gehört hatte.
      Aufgeregt sah ich,wie er hin und her Trabte und immer wieder laut wieherte.
      Er wollte gerne wissen,wer der neu Ankömmling ist!
      Ein Transporter mit einem großem Pferd auf der Seite (ein Sticker) fuhr auf meinen Hof. Eine junge Frau kurbelte das Fenster herunter und guckte mich fragend an.
      „Hallo.Ich bin Arija. Ich suche eine Yesterday,der ich mein Pferd verkauft hatte.“
      „Da sind sie hier genau richtig!“,sagt ich lächelnd und zeigte auf mich.
      „Ich bin Yesterday.“
      Ich zeigte ihr,wo sie am besten parken konnte und ging ruhig hinter dem Wagen her.
      Arija parkte ohne Probleme und richtig gut! Ich ließ sie aussteigen und begrüßte sie.
      Meinen Hofhund hatte ich vorher an die Leine gemacht,nun kläffte er laut,denn sie war ihm fremd.
      Ich rief ihn zu Besinnung und er legte sich wieder hin,doch trotzdem konnte er seinen Blick nicht von ihr abwenden.
      „Sorry,das war Nosferatu.Mein kleiner Schatz.Er mag es nicht,wenn fremde hier sind.“
      Ich führte ein Gespräch mit Arija und entschied mich,ihr die Ställe zu zeigen. Sie folgte mir und ich fing am Fohlen Stall an.
      Ich zeigte ihr,wo die Fohlen im Offenstall zusammen standen und wo ich meine Lagerkammer hatte. Ich zeigte ihr auch noch die anderen Boxen,die im Fohlen Stall waren.
      Nach dem sie sich genau die Tränken angeguckt hat gingen wir zu Weide. Die vier kleinen waren eng zusammen. Sie standen auf der Mitte der Weide und graßten zufrieden. Leise Pfiff ich und alle vier Köpfe schossen in die Höhe. Mit spielenden Ohren kamen sie ein paar Schritte auf uns zu,und als der Wind ihnen meine Witterung vorantrug kamen sie an. Die beiden Hengste Galoppierten und lieferten sich ein eigenes Rennen und die Stuten kamen gemütlich her und ließen sich durch das wilde Temperament nicht beirren.
      „Bald werde ich sie trennen müssen und die beiden Hengste zusammen tun,und die beiden Stuten.“
      Ich zeigte ihr die Stute und meinen anderen Hengst, die sie beide mit großen Augen ansah.Sie machte mir und den beiden Komplimente und ich zeigte ihr noch die Stuten und Hengst Ställe.
      Sie folgte mir und schaute sich Donnerkeil´s Box genau an,ob auch nichts da war,was ihm weh tun könnte und ob sie vernünftig gereinigt wäre. Sie kontrollierte tränke und Futter,was aber alles in Ordnung war.Sie wendete sich zu mir.
      „Du hältst den Hof super! Ich glaube,nein ich weiß,dass Donnerkeil es hier toll haben wird.“
      Ich bedankte mich und wunderte mich. Wir hatten doch noch gar nicht zu ende geguckt! Ich wollte ihr noch den Longierzirkel mit und ohne Abbach zeigen und den Reitplatz und die Reithalle. Auch die Springhalle und den Springplatz hatte ich ihr noch nicht gezeigt. Und die wunderbare Geländestrecke,die wir hier auf dem Hof hatten. Ich wusste schon, wenn ich mit der Zucht anfangen würde würde ich die Ställe ausbauen und den schönen großen Hof als Gestüt benutzen.
      Eigentlich war es ja auch schon ein Gestüt,doch nun nicht mehr. Ich hatte es von meiner Oma geerbt,die eine sehr erfolgreiche Züchterin war.
      „Wollen wir ihn ausladen?“, hörte ich mich sagen.
      Arija bejahte dieses und wir beide schlenderten zum Anhänger herüber.Von drinnen hörte man die ruhigen Atemzüge des Hengstes und mir wurde warm ums Herz.
      Bald würde er einzig und allein mein sein!
      Ich legte die Rampe vorsichtig auf den Boden,so dass er sich nicht erschrak. Er wieherte und schaute mich komisch an.
      Donnerkeil war noch schöner als auf den Bildern,die bei seinem Verkauf gezeigt wurden! Sein Fell schimmerte wie eine Schwarze Perle in der Sonne und er spitze seine kleinen Ohren. „So du süßer,na dann führen wir dich mal runter.“
      Langsam und vorsichtig nahm ich den Führstrick und führte ihn herunter. Von der Weide ertönte ein freundliches und belustigtes Wiehern.
      Es war Bloody. Er wollte gucken,wer der neu Ankömmling war.
      „Bloody ruhig,du wirst ihn schon noch früh genug kennen lernen.“,rief ich ihm rüber und er ging am Zaun auf und ab. Er wollte nicht warten! Er wollte ihn sofort kennen lernen!
      Ich seufzte. Er war immer ungeduldig,doch unterm Sattel erwies er sich als wahrer Schatz. Ich führte Donnerkeil zu dem Putzplatz und Band ihn an. Nun nahm ich ihm die Transportgamaschen ab und auch die Decke.
      Er fühlte sich wesentlich wohler ohne diese Sachen und ich klopfte ihn auf den Hals.
      „Na Donnerkeil? Wie gefällt dir mein Hof?Magst du ihn?“
      Ich wusste,dass er nicht antworten konnte,doch trotzdem fand ich es schön,ihn zu fragen.
      Ich ging zu Arija und half ihr seine Sachen auszuladen. Die Putzbox ließ ich gleich draußen stehen. „Ich wollte ihn gleich noch ein mal über putzen.“ ,sagte ich,als Arija fragend guckte. Ich half ihr die Sachen in die Sattelkammer zu schleppen und zeigte ihr,wo alles hin sollte. Nach dem wir alles verstaut hatten ging ich noch mal zu Donnerkeil.
      Ich nahm mir einen weichen Lappen und ging über das Fell,das eh schon glänzte. Ich genoss es,mit dem Hengst zusammen zu sein und nach dem ich ihn ein mal über geputzt hatte brachte ich ihn in seine neue Box. Er schnupperte auf dem Boden herum und trank dan erst mal ein bisschen. Ich lehnte mich mit Arija gegen die Tür und schauten ihm noch ein bisschen zu,wie er sich dan umdrehte und zum Trog ging um etwas zu fressen.
      Nach dem wir ihn ein bisschen beobachtet hatten ging ich mit ihr nach draußen.
      „Nachher werde ich ihn wahrscheinlich longieren oder Reiten, aber nun soll er sich erst mal ein bisschen eingewöhnen.“,sagte ich und nickte zum Stall herüber.
      Arija sagte mir,dass sie nun leider weiter musste,denn sie musste ihre Pferde noch reiten und dass waren noch ein paar.
      Sie fuhr vom Hof und ich winkte ihr zu,bis sie auf der Ausfahrt verschwand.
      Ich wendete mich dem Hengst Stall zu.
      Ich ging wieder zu ihm und begutachtete ihn. So ein schönes Tier!
      Ich ließ es alleine,den grade hörte ich zwei andere Transporter auf den Hof kommen. Es war Papaya und Zambi.
      Ich begrüßte beide und hieß sie beide herzlich Willkommen.
      Zambi sagte sofort,dass sie schnell machen musste,denn sie hatte noch ein anderes Fohlen dabei,wo der Besitzer es auch noch haben wollte.
      Papaya,Zambi und ich gingen zum Anhänger.
      Ich lud das Fohlen aus und Papaya nahm schon mal die Sachen. Zambi entschuldigte sich immer wieder,doch mir machte das nichts aus.
      Ich führte das Fohlen in die Reithalle und ließ es dort ein bisschen herumalbern.
      Nun packte ich mit Papaya die Sachen von Kheng-See aus und auch die von Wingless Angel.
      Ich sortiere die Sachen ein und Half Papaya ihre Stute herunter zu laden,von dem Anhänger.
      Nach dem ich die Stute noch mal über gebürstet habe und sie in die Box gestellt hatte holte ich das kleine Fohlen und brachte das auch in die Fohlen Box.
      Ich fragte Papaya,ob sie mir helfen würde,die anderen alle herein zu holen,den langsam wurde es draußen dunkel.
      Ich ging zuerst mit ihr zu den kleinen Fohlen. Sie warteten schon gespannt auf mich und ich führte sie in den Offenstall. Sie erblickten ihr neues Mitglied und ich schaute mir gespannt an,wie sie es aufnahmen.
      Zuerst streckten alle die kleinen Fohlen Köpfe zusammen. Die Hengste drückten ihre beiden Stuten zurück und mussten zuerst gucken,ob die neue auch nicht gefährlich war.
      Sie machte die Fohlen gebärde,die anderen Pferden zeigte,dass sie noch ein Hilfloses Fohlen war und die anderen quietschten ein bisschen. Nun wandeten sich die beiden Hengste ab und ließen die Stuten sich bekannt machen. Auch die beiden quietschten ein bisschen doch ernsthafte Rangeleien machten sie nicht.
      Ich war froh darüber. Nun ging ich mit Papaya zu der Stuten weide. Auch Chebell wartete schon ungeduldig und trabte mit einem Triumphierendem Wiehern zu uns herüber.
      Ich nahm sie am Strick und führte sie mit Papaya zu den Stuten Ställen. Sie wieherte,als sie die andere Stute sah und guckte belustigt.
      Ich sah,dass sie sich über der Boxen Wand beschnupperten und sich bekannt machten. Nichts schlimmes. Die beiden Quietschten und wendeten sich dan ab. Natürlich hoben sie immer wieder den Kopf,um sich zu vergewissern,dass keiner von den beiden weggebracht wurde. Sie waren Freunde.
      Ich ließ sie alleine und ging zur Hengst weide,wo nun auch Bloody aufgeregt hin und her stampfte. Seine Stuten waren weg!
      Ich hatte ein ungutes Gefühl,ob die beiden Hengste sich vertragen würden.
      Ich nahm ihn am Halfter und sah das seine Augen blitzten und die Nüstern sich weit öffneten.
      „Alles gut Bloody! Benimm dich!“,sagte ich zu ihm,doch er zog mich tänzelnd über den Hof.
      Kaum hatte ich ihn in die Box von seinem Halfter befreit drehte es dich auch schon um und trat gegen die Boxen Wand. Da diese sehr Stabil war und auch einem kräftigem Pferd stand hielt blieb sie heile. Er drehte sich um und legte die Ohren an. Er zeigte dem anderem Hengst die Zähne,obwohl er gar nicht wusste,was los war.
      Donnerkeil wieherte leise und schaute ihn an.
      Er hatte keine angst vor Bloody und war auch nicht so aufgebracht. Er blieb ganz ruhig und wieherte noch ein mal leise.
      Bloody´s Stimmung wurde besser und die beiden vertrugen sich allmählich. Zwar hob Bloody ab und zu noch mal den Kopf hoch und versuchte den Hengst zu zwicken,doch langsam bemerkte ich,dass die beiden ruhiger wurden.
      Ich schaute das Mash an und gab allen Pferden ein bisschen,auch den beiden Stuten.
      Nun schloss ich den Stall. Meine Arbeit hier war getan. Ich verabschiede mich von Papaya,doch plötzlich viel mir etwas ein.
      Ich fragte sie. „Papaya?Ich habe eine frage an dich. Du bist ja eine Trainerin,könntest du Donnerkeil und mich Trainieren? Natürlich weiß ich,dass er nicht eine S*** laufen wird,doch ich möchte ihn ein bisschen arbeiten!Würdest du mir helfen?“
      Sie nickte und antwortete,dass es kein Problem wäre. Sie würde nächste Woche das erste mal kommen.
      Ich verabschiedete mich noch mal und ging mit guter Mine nach hause. Heute war ein sehr schöner Tag für mich gewesen!​

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      [quote name='Dressage' date='26 September 2010 - 10:59 AM']
      [quote name='papaya' date='28 April 2010 - 02:21 PM']
      Frühlingsuntersuchung Freak Bad Girl,Dont Replay the Musik und Freak Beauty Love
      Der Frühling Stand vor der Tür und papaya wollte sicher gehen das Freak auch Gesund ist und auch Gesund in den Frühling/Sommer Starten kann.Der Termin war länger ausgemacht und ich kam pünktlich vorbei.Ich redete etwas mit ihr und begrüsste das Stutfohlen.Inzwischen war es viel größer geworden und traute sich viel mehr zu.Sie kam mir ihrer schnaute an und beschnupperte mich."Na kleine?" ich streichelte sie.Jetzt gingen wir zum Putzplatz und Emotion bindete sie an.Zuerst sah ich mir den Körper an und tastete ein wenig herum.Doch da war nichts auffälliges.Ich schaute mir ihre Reflexe an und wir ließen
      sie ain wenig in der Halle spielen,um zu sehen wie hoch ihr moral ist und was sie gerne tut,
      natürlich auch um zu schauen das sie sich keine verletzungen zugezogen hatte."Okay,Papaya?,das war alles was ich sehen musste,sie hat keine auffälligen verletzungen und sie ist Kern gesund."Jetzt ging es weiter und wir standen vor Freak Beauty Love´s Paddock.Ich fing diesmal von hinten an und schaute wie sie lief,ihre beine waren kräftig und sie hatte echt viel Audauer.Jetzt testete ich ihre Reflexe."Ja,da ist auch alles in Ordung." sagte ich entpannt und streichelte ihr über den Kopf.Nun bindeten wir sie an und ich Untersuchte sie nach verletzungen Zecken u.s.w."Gut,hier ist auch nichts auffälliges.sagte ich beruhigent zu Papaya.Jetzt war Don´t Replay the Musik dran."Na keline."strreichelte ich ihr ohr.Ich leutete ihr ins auge und testete mal wieder die reflexe."Die Reflexe sind gut."sagte ich zu Papaya.Ich untersuchte sie nach Parasiten und ähnliches..nichts,auch Verletzungen sah ich nicht."Okay,bei alles ist die Gesundheut sehr Gut."sagte ich freundlich und machte mich von Acker.
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      [quote name='Dressage' date='26 September 2010 - 11:06 AM']
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      Donnerkeil´s Closer to Heaven

      Ich putzte ihn und stellte fest,dass er mal wieder super aussah.
      Er freute sich,als er heute in die Reithalle durfte und sich auspauern durfte.
      Ich baute für ihn ein paar kleine Hindernisse auf,die er mit Begeisterung übersprang.

      Chebell

      Ich ging mit ihr heute auf die Geländesträcke und ließ sie mal richtig auspauern.
      Sie sprang über die Hindernisse wie ein kleiner Engel.
      nach dem wir hart gearbeitet hatten spritze ich sie ab und ließ sie noch auf die Weide.

      Kheng-See

      Heute wurde sie vorwärts-abwärts Longiert,damit sie etwas Muskelatur aufbaut und sich mal entspannen konnte.
      Sie tollte nach dem sie gearbeitet hatte noch zusammen mit Chebell auf der Weide rum.

      Calvana

      Nach dem ich Calvana ordentlich geputzt hatte und das schwarze Fell langsamm weiterhin weiß wurde habe ich in der Halle mit ihr ein bisschen Trainirt. Ich habe ihr beigebracht,dass man vor manchen gegenständn keine angst haben muss.

      Wingless

      Wurde heute von mir mit ins Gelände genommen.
      ich habe einen schönen langen und ausgdehnten spaiergang mit ihr gemacht.

      Don´t Replay the Musik

      Wurde heute an die Longe genommen und wir haben schon mal langsamm angefangen ihn zu Trainiren.
      Er kann nun schon an der Longe Galoppieren,Schritt und trab gehen.

      Lionello

      urde heute an´s Halfter und ans Führen gewöhnt. Er wurde ein mal ordendlich durchgebürstet und durfte nachher noch ein bisschen in der Hale herum tollen.

      Ice Lipton

      Wurde heute verwöhnt und lernte ein neues Kunststück kennen.
      Sie liebt es in der hallenmitte sich ein Sandbad zu nehmen.

      Escape the Time

      Habe ich heuteeinen Freien Tag gegönnt,da die Körung gestern sehr anstrengend war.
      Er war fantstisch und ich belohnt eihn mit Äpfel und Karotten.​

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      [quote name='Dressage' date='21 October 2010 - 02:03 PM']
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      Ich zog mir meine Handschuhe an und nahm meine Turnschuhe. Schnell band ich mir eine Schleife und zog meine Jacke an. Ich steckte mein Handy in die Tasche und legte mir eine Armbanduhr um. Ich nahm den Haustürschlüssel, wo auch mein Fahrradschlüssel dran war und verabschiedete mich von allen. Ich ging aus dem Haus und joggte die Straße entlang.
      „Brr ist das kalt.“, sagte ich zu Dancer, meinem Mischlingshund. Sie joggte mit mir zum Stall, wo sie meistens mit mir und den Pferden ins Gelände ritt, oder Spazieren ging. Ich kam schon bald am Stall an und ging in Richtung Hundeleine. Vorher leinte ich sie aber an, damit sie nie abhaute. Nachdem sie an der Leine war ging ich zu dem Fohlenstall, wo mich helles Wiehern begrüßte. Ich sagte laut „Hallo“, zu meinen kleinen Schützlingen und ging weiter in die Sattelkammer. Ich ging zu dem Haken wo Calvana stand und nahm das Halfter vom Haken. Es war ein Schwarzes Fohlenhalfter mit Lamm Fell am Genick und auf dem Nasenrücken. Ich nahm auch ein kleines Leckerli und ging in die große Box. Ich blieb in der Tür stehen und sah, dass die große Stute an. Bald könnte ich einen Ausbilder anrufen und sie ausbilden lassen, denn sie ist immerhin schon 2 ½ Jahre alt! Auch ihr Fell machte Veränderungen. Es wurde langsam heller und bekam kleine Äpfel Punkte im Fell. Wahrscheinlich wir sie Ausschimmeln und ein Apfelschimmel werden. Ich mochte Apfelschimmel. Das muster gefiel mir sehr. Als sie bei mir war kraulte ich sie hinter dem Ohr und gab ihr das Leckerli. Nun halftere ich sie auf und führte sie aus der Box. Ich band sie an einem Eisenring, der in der Stallwand eingemauert war, an. Ich ging wieder in die Sattelkammer und holte die Putzbox. Bei mir hatte jedes Pferd und Fohlen eine eigene Putzbox. Ich nahm sie mit und stellte sie ein bisschen weiter entfernt von Calvana auf den Boden. Nun fing ich an sie zu putzen. Zuerst waren die Hufe dran. Vorsichtig tastete ich mich an ihrem Vorderbein herunter und sagte liebevoll „Gib Huf.“ Sie wusste, was sie zu tun hatte und gab artig den Huf. Ich kratze ihn vorsichtig aus und machte das gleiche mit den anderen drei Hufen. Auch die anderen gab sie ganz lieb. Ich legte den Hufkratzer wieder in die Putzbox und nahm mir den Mähnenkamm aus der Box. Ich ging zum Kopf und zog vorsichtig einige Haare in die Richtige Position. Ich kämmte vorsichtig den Schopf durch und achtete darauf, dass ich nicht an den Haaren zog. Nach dem ich vorsichtig den Schopf durchkämmt hatte nahm ich mir die Mähne vor. Sie war dicht und sehr zottelig. Zuerst legte ich die Mähne vorsichtig auf eine Seite und fing an die Enden zu kämmen. Nun setzte ich oben an und kämmte vorsichtig runter. Ich achtete darauf, dass ich nicht an der Mähne zog, denn ich wollte ihr nicht weh tun! Nach dem nun auch die Mähne fertig war legte ich den Kamm zur Seite und nahm die Flasche Schweif und Mähnenspräy aus der Putzkiste. Vorsichtig und eben Sprühte ich den Schweif ein und legte dann die Flasche wieder in die Putzkiste. Nun verlass ich vorsichtig den Schweif und sah ihn zufrieden an, als ich jedes einzelne Haar verlesen hatte. Es war schon eine harte Arbeit gewesen, denn die hatte einen schönen dichten Schweif. Nun ging ich zur Putzkiste wo ich einen Lappen herauszog und zu Calvanas Kopf ging. Ich öffnete das Halfter und kraulte sie unter dem Schopf. Nun fing ich an, mit dem Lappen, den Kopf zu säubern. Nach dem ich ihn sauber gemacht hatte legte ich den Lappen wieder in die Box und nahm mir Striegel und Kardätsche. Ich ging zum Halsansatz und fing an mit kreisförmigen Bewegungen den groben Dreck zu entfernen.
      Nach dem ich von oben bis unten mit dem Strigel den groben Dreck entfernt hatte nahm ich mir die Kardätsche und ging noch mal über das Fell, um den feinen Dreck zu entfernen.
      Dasselbe tat ich auch auf der anderen Seite und nach dem ich sie begutachtete fiel mir ein, dass ich die Hufe noch nicht gemacht hatte. Ich nahm eine weiche und gleichzeitig harte Wurzelbürste und fuhr damit vorsichtig über die empfindlichen Beine. Nach dem sie fertig war ging ich in dien Sattelkamme rund holte eine Longe und eine Peitsche. Ich ging zu Calvana. Ich hatte auch ein Gummie Ausbinder mitgenommen und ging nun weiter. Ich löste Calvana vom Führstrick und schnallte die Longe ein. Als nächstes legte ich die Gummie Ausbinder auf den Rücken und schnallte sie ins Halfter rein, aber so, dass sie nicht zu stramm waren. Nun ging ich mit Calvana in die Longierhalle, die an der Fohlenscheune angebaut war. Ich verschloss die Tür hinter mir und nahm Calvana mit in die Hallenmitte. Als nächstes ließ ich die Longe etwas länger und trieb sie vorsichtig aus der Mitte raus.
      Artig ging sie im Schritt nach außen und als ich sie zum Traben antrieb machte sie einen freudigen Bocksprung. Ich ließ sie zuerst auf beide Seiten 10 Minuten Traben, bevor ich mir dem Galoppieren anfing. Ich ließ sie Galoppieren und sah zufrieden zu, wie sie sich machte.
      Nach dem ich sie auch auf beiden Seiten Galoppiert hatte ließ ich sie noch ein bisschen Traben und ein paar Minuten Schritt gehen, so dass sie nicht zu viel machen musste, denn sie war noch sehr jung. Ich nahm sie mit in den Stall und legte ihr eine Decke in den Rücken, damit ihr nicht zu kalt war. Ich brachte die Longe und die Peitsche, genauso wie die Ausbinder wieder in die Sattelkammer. Als ich wieder bei der jungen Stute war nahm ich mir eine einfache Bürste und ging damit über das Fell. Nach dem ich auch die Hufe noch einmal sauber gemacht hatte nahm ich mir das Huffett und fettete die Hufe ein. Ich gab ihr ein Leckerli und führte sie zurück in die Box.
      Nun ging ich zu Escape the Time. Er sah mich an und forderte sofort ein Leckerli, doch nachdem ich ihm leicht auf die Nüstern klopfte wusste er wieder, dass er dies nicht durfte. Ich Halfterte ihn vorsichtig auf und gab ihn ein Leckerli, weil er jetzt so brav war. Ich nahm ihn mit zu dem Anbindering und band ihn an. Ich ging in die Sattelkammer. Ich hatte Calvanas Putzbox schon weggebracht, jetzt musste ich Escapes Putzbox holen. Als ich wieder zu dem jungen Hengst kam sah ich, dass er sich am Führstrick zu schaffen machte. Er versuchte ihn zu lösen, doch bekam es nicht hin, zum Glück. Ich nahm mir einen Hufauskratzer und kratze vorsichtig alle vier Hufe aus. Es waren Sägespäne im Huf, aber sonst sahen sie sehr gesund aus. Ich würde bald den Hufschmied an rufen, um seine Hufe etwas auszuschneiden. Ich legte den Hufauskratzer in den Putzkoffer und nahm mir die Haar Bürste. Ich ging zum Schopf und sah, dass er wieder etwas zu lang war. Ich holte eine Schere und Bürstete den Schopf durch. Nun schnitt ich vorsichtig ein Stück ab. Nach dem ich ihn gekürzt hatte und auch der Schopf durchgekämmt war ging ich zu seiner Mähne und Bürstete auch sie etwas durch. Auch die Mähne schnitt ich ein kleines Bissen kürzer. Nun legte ich die Bürste zur Seite und ging zum Schweif. Ich schnitt auch ihn ein kleines Stück ab und verlas ihn dann. Escape hatte nicht viele Haare im Schweif. Nach dem ich den Schweif verlesen hatte ging ich zu der Putzbox und holte eine weiche Kopfbürste aus der Box.
      Ich ging zu dem Kopf und begann ihn ordentlich zu Bürsten. Nun nahm ich mir noch die Kardätsche und den Strigel und Bürstete sein Fell. Es war sehr sauber, denn Escape wälzte sich nicht gerne in der Box. Entweder legte er sich zum Schlafen hin oder er wälzte sich aus gieblig im Reitplatzsand oder auf der Weide, doch dafür war es nun zu kalt. Ich säuberte noch seine Beine und holte dann aus der Sattelkammer das Halfter von Dont Replay the Musik. Ich würde ihn zusammen mit Escape in die Reithalle stellen. Ich band Musik in der nähe von Escape an und fing sofort an, die Hufe auszukratzen. Er hob alle vier Hufen gekonnt. Er hatte eine super Ausbildung hinter sich und benahm sich nun im Stall wie ein Gentleman, nur auf der Weide fiel er oft in seine Macho Art zurück. Ich bürstete ihm den Schopf und auch die Mähne, doch der Schweif wurde verlesen, denn ich wollte, dass der Schweif schön dicht blieb. Ich ging mit einem weichen Lappen über seinen Kopf und putze mit der Kardätsche und dem Striegel das Fell. Nun kamen die Beine, die ich mit einer Wurzelbürste bearbeitete. Nach dem Musik sauber war nahm ich Escape und führte ihn auf den Hof. Die Reithalle war angegrenzt bei den Stutenställen und hatte zwei Eingänge, einmal den Hintereingang und den normalen, den ich für meine Stuten benutze.
      Ich führte ihn in die Halle und verschloss beide Türen. Nun ging ich wieder zum Fohlenstall und holte Musik ab. Auch ihn führte ich zu dem Hintereingang, damit er nicht durchdrehte. Ich ließ ihn in die Halle und verschloss die Tür ordentlich. Nun stellte ich mich in die Mitte und sah den beiden beim Tollen zu. Nach dem sie sich gewälzt und herumgealbert hatten und keine Lust mehr hatten pfiff ich Musik zu mir. Ihn konnte man nicht alleine Lassen, genau so wenig wie Escape, also nahm ich alle beide mit zum Fohlenstall. Ich führte Escape in seine Box und schmiss bei Musik den Strick über den Hals. Ich halfterte Escape ab und gab ihm ein Leckerli, nachdem ich nun seine Stalltür verschlossen hatte ging ich zu Musik und halfterte auch ihn ab. Nun hatte ich noch drei Fohlen, die ich bewegen sollte. Ich nahm mir Ice Lipton und band sie auch an einem Eisenring an. Ich hatte Musiks und Escapes Putzbox schon weggeräumt und holte nun aus der Sattelkammer die Putzbox von Ice. Ich stellte sie etwas weiter weg von ihr und holte die Bürste raus. Ich kämmte vorsichtig den Schopf und die Mähne. Sie war noch nicht gut kämbar und ich musste aufpassen, dass ich nicht die Haare rauszog. Nach dem ich auch aus dem Schweif einzelne Sägespäne raus gezupft hatte ging ich zu dem Kopf. Ich hatte mir einen weichen Lappen genommen und ging nun damit vorsichtig über den Kopf, doch sie hob trotzdem den Kopf so hoch, wie es nur ging. Sie mochte es überhaupt nicht am Kopf angefasst zu werden. Ich konnte mit großer Mühe trotzdem den Kopf putzen und legte den Lappen nun wieder in die Putzkiste. Ich nahm nun die Kardätsche und den Strigel und putze das Fell von ihr. Nach dem ich dass Fell fertig hatte machte ich mich an die Beine und holte Wingless Angel aus der Box. Sie war super sauber, also kratze ich schnell mit dem Hufauskratzer die Hufe aus und ging einmal mit einer groben Bürste über das Fell. Ich nahm die beiden und führte sie in die longier Halle, wo ich hinter ihnen das Tor zu machte und mich in die Mitte stellte. Ich nahm die Peitsche und ließ die beiden sich ein bisschen austoben. Nachdem sie sich ausgetobt hatten nahm ich sie wieder mit in den Stall und band sie beide an. Ich ging noch einmal mit der groben Bürste über das Fell von ihnen und säuberte die Hufe. Nachdem die Hufe sauber waren Fettete ich sie ein und brachte die beiden in ihre Box. Nun war nur noch Lionello da.
      Das kleine Fallabella Fohlen war noch nicht wirklich groß und noch sehr jung. Ich beschloss, gleich mit ihm und Dancer spazieren zu gehen. Dancer kannte er ja bereits. Ich nahm den Hufkratzer und kratze vorsichtig alle vier Hufe aus. Lionello hatte es immer noch schwer, auf drei Beinen zu stehen. Ich trainierte das Täglich mit ihm, in dem ich immer wieder den Huf hochhob. Nun ging ich zu dem Schopf und verlass ihn ein bisschen, denn er war noch dicht zusammen. Auch die Mähne und den Schweif konnte man noch nicht kämmen. Ich verlass sie vorsichtig, so gut es ging und ging dann zur Putzbox und nahm die Kardätsche heraus. Sein Fell war sehr sauber und glänzte schon, bevor ich ihn überhaupt geputzt hatte. Ich machte noch die Beine und nahm dann eine lange Longe. Ich schnallte sie ins Halfter und ging nach draußen, vor die Tür. Ich ging zu Dancer und löste sie von der Laufleine und nun ging ich in Richtung Wald.
      Eine Stunde ist vergangen, da kam ich wieder mit Lionello aus dem Wald, dicht gefolgt von Dancer. Dancer rannte schon mal vor und trank hastig Wasser, sie ist viel gelaufen und hatte nun viel Durst. Ich brachte meinen kleinen Hengst in den Stall und band ihn an. Wir hatten viel gesehen. Kaninchen, Fasahne und Vögel. Ich klopfte ihm auf die Schulter und brachte die Longe in die Sattelkammer. Nun ging ich zu der Putzkiste und holte eine grobe Bürste aus der Box. Ich ging über das Fell und strich noch einmal den groben Dreck aus dem Fell. Nun stellte ich ihn in die Box und verschloss ordentlich die Tür.
      Ich ging nun rüber zu den Stutenstall, wo meine einzige Stute stand. Zurzeit hatte ich leider nur eine Stute, doch das machte nichts. Ich betrat den Stall und schaute auf die schicke Apfelschimmelstute. Sie hieß Chebell. Ich ging in die kleine Sattelkammer, die ich in dem Stutenstall hatte und holte das dunkelblaue Halfter. Ich ging zu ihr und holte sie aus der Box. Ich band sie an einem Eisenring an und fing an sie zu putzen. Ich kratze die Hufen aus und säuberte mit der Wurzelbürste die Beine. Ich nahm die Kardätsche und den Strigel um den groben und feinen Dreck aus dem Fell zu bürsten. Nach dem ich das Fell gesäubert hatte säuberte ich noch den Kopf und holte dann aus der Sattelkammer den Longiergurt, die Ausbinder und das Kappzaum. Ich ging zu der jungen Stute und legte ihr gekonnt den Gurt auf den Rücken. Ich zog ihn leicht an und legte das Kappzaum an. Nun schnallte ich die Ausbinder ein und führte sie in die Halle. Ich nahm mir beim vorüberlaufen noch eine Peitsche mit und schloss das Hallentor hinter mir. Ich ließ sie nun herumgehen und rief sie einmal zu mir, damit ich den Gurt enger schnallen konnte und die Ausbinder einhaken konnte. Nach dem ich die Ausbinder eingehakt hatte und der Gurt vernünftig saß ließ ich sie im Schritt an der Bande langgehen. Nach ein paar Minuten ließ ich sie Traben. Ich bewegte sie eine halbe Stunde lang und nahm sie dann wieder mit in den Stall, wo ich ihr eine Decke in den Rücken legte und noch einmal über das Fell putze. Ich nahm alle Sachen ab und brachte sie wieder in die Sattelkammer. Nach dem ich auch ihre Hufe gesäubert hatte und eingefettet hatte brachte ich sie wieder in die Box und ging rüber zu den Hengsten. Ich nahm Conjo und Donnerkeil aus der Box und Putze beide ausgiebig. Nach dem sie beide nur so vor Sauberkeit strotzen, trenste ich Donnerkeil und holte eine lange Longe für Conjo. Ich führte die beiden zur Aufsteighilfe und stieg auf Donnerkeils bemuskelten Rücken. Ich schnalzte mit der Zunge und die Beiden Hengste folgten meinem Befehl. Heute ging es in den Wald und ich ritt eine Stunde im Gelände, Conjo als Handpferd. Als ich wiederkam waren beide etwas nass, da ich sie geschoren hatte. Ich brachte sie in den Stall und putze sie noch einmal über. Nach dem sie wieder sauber waren stellte ich die beiden wieder in ihre Boxen und holte Mirror aus der Box. Der kleine Falabella Hengst wurde von mir heute nur geputzt, denn ich wollte mich an ihn gewöhnen. Er ist erst heute gekommen. Ich kratze ihm die Hufe sorgfältig aus und verlass den Schweif. Die Mähne und der Schweif wurde mit einer Bürste durchgekämmt und das Fell säuberte ich mit einem Lappen. Zum Körper nahm ich aber dann doch einen Striegel und eine Kardätsche. Nachher war er wunderbar sauber und ich war erfreut, als er zufrieden schnaubte. Ich stellte ihn wieder in die Box. Nun ging ich nach draußen, schloss alles ab und nahm Dancer. Nun ging ich nach Hause.

      [Über 15 tsd Zeichen | © Yesterday ]​

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      [quote name='Dressage' date='03 May 2011 - 06:32 PM']
      Heute ging ich zu allen meinen Pferden. Nach dem langem Urlaub kam ich wieder. Als erstes gab ich Violetta, Love is on Fire, Lionello,Wingless Angel, Ice Lipton, Don't replay the Musik, Escape The Time, Calvana,Donnerkeil, Conjo,Mirror, Chebell und Chackmate etwas zu essen. Währendessen sie aßen säuberte ich die Ställe. Nachdem sie fertig waren putze ich sie alle schnell ein mal und ritt jeden eine halbe stunde, außer die Fohlen. Die wurden sofort wieder weggestellt. Ich gab ihnen wieder futter und fuhr nachhause.
      [/quote]


      [quote name='Dressage' date='30 May 2011 - 07:08 PM']
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      __________
      Ich war schon ganz früh am Stall, da ich heute alle meine Pferde versorgen und auch Pflegen wollte. Um 5 Uhr klingelte mein Wecker. Es war Samstagmorgen, doch dass machte mir nicht viel aus, denn für meine Lieblinge stand ich gerne mal früher auf. Ich zog mich an und wusch mich. In Windes Eile war ich fertig und schnappte mir meinen Hund, ebenso mein Fahrrad. Ich strampelte los und biss in einen grünen Apfel. Das Gehäuse würde dann meine Hündin bekommen.

      Nach einigen Minuten waren wir da. Die Sonne schimmerte am Horizont. Morgenstund hat Gold im Mund. Ein paar Pferdeköpfe schauten aus den Fenstern heraus und wieherten mir leise entgegen. Der neue Hengst, Escador schaute mich verschlafen an. Er wollte wahrscheinlich sagen, was machst du den hier ? „Guten morgen.“, sagte ich zu ihm und strich ihm über die Nüstern. Ich gab ihm den restlichen Apfel und ging in den Stall. Es raschelte und ich Pfiff nach meinem Hund, der sehr schnell angerannt kam und mit mir im Stall umher ging. Ich nahm mir eine große Schubkarre und ging zur Futterkammer. Ich nahm die Eimer, auf denen immer ein Name stand und stellte sie in die Schubkarre. Hafer, Pellets und Mais, gab es morgens. Abends gab es Mash oder Rübenschnitzel. Nachdem ich in jedem Eimer etwas hinein getan hatte fuhr ich los und gab jedem etwas. Natürlich gab es unterschiedliche Portionen. Für tragende Stuten mehr und für nicht Tragende Stuten weniger. Für Fohlen ganz wenig und für Hengste wieder mehr. Nachdem alle zufrieden mahlmten säuberte ich die Eimer und gab ihnen Gras. Nun ließ ich sie in ruhe und ging in die Sattelkammer. Zuerst waren die Fohlen dran. Ich wollte sie Putzen, ein bisschen in der Halle laufen lassen und dann auf den Padock lassen. Ich schnappte mir das Halfter von Ice Lipton. Nachdem ich ein paar Minuten gewartet hatte ging ich zu ihrem großen, geräumigen Stall und öffnete die Box. „Na meine kleine, süße?“, sprach ich sanft mit ihr, als ich die Box betrat. Ich ging zu ihr und kraulte ihr samtweiches Fohlen Fell. Langsam und achtsam striff ich ihr das Halfter über. Danach nahm ich den Führstrick in die Hand und schnalzte mit der Zunge. Die Junge Stute setzte sich sofort in Bewegung und ich brachte sie zum Putzplatz. Dort standen schon die Putzsachen von ihr bereit. Nachdem ich sie, mit dem Sicherheit knoten angebunden hatte, ging ich in die Sattelkammer und holte das Halfter von Wingless Angel. Auch sie besuchte ich kurz in der Box und nahm sie mit, zu Ice Lipton an die Putzstange. Ich hatte auch ihre Putzsachen schon bereitgestellt und so fing ich gleich an, die beiden zu Putzen. Als erstes waren die weichen Hufe dran. Ich nahm den Hufauskratzer und ging vorsichtig zu den Hufen. Sie waren noch nicht ganz Hart und so musste ich aufpassen, dass ich ihnen nicht wehtat. Ice Lipton und Wingless Angel konnten schon aus dem FF die Hufe heben und so hatte ich keine Probleme damit. Auch Striegel und Kämmen konnte man die beiden ohne Probleme. Nur das still bleiben war noch extrem anstrengend, doch das konnte ich de beiden nicht übel nehmen. Nachdem sie fertig waren ging ich zur Reithalle und öffnete die Türen. Ich ging wieder zu meinen kleinen und nahm die beiden mit, in die Halle. Die eine war Links und die andere Rechts. Es war sehr gut, dass die beiden sich verstanden und so konnte ich sie, ohne Probleme in die Halle führen und loslassen. Zuerst bleiben die beiden ganz ruhig, doch als sie merkten, dass sie los waren fegten sie durch die Halle und tobten rum. Da ich weiß, dass sie Halle keine Schlupflöcher hatte ließ ich die beiden alleine und ging zu den Boxen, die ich nun ausmisten wollte. Ich nahm die Schubkarre und setzte mich ans Werk. Mit der Mistforke bewaffnet ging ich in die Boxen, die gar nicht mal so dreckig waren. Ich nahm die Pferdeäpfel und die Pisse heraus und schmiss den Stall danach grade. Ich streute bei jeden einen halben Sack Späne drüber und gab ihnen jeweils eine Lage Stroh zum knabbern, falls sie Langeweile bekommen. Nachdem die Schubkarre ausgeleert war und ich sie wieder zurechtgestellt hatte nahm ich Lionellos Fohlenhalfter. Es war gerade mal so groß, wie meine Hand. Ich ging zu dem kleinem Hengst und holte ihn aus der Box. Er war relativ sauber, sowohl die Box, als auch das Fohlen und so ging ich ein mal mit der Bürste über sein Fell, damit er sauber wurde. Nachdem sein Fell gereinigt war, ließ ich ihn raus, auf den Hengst - Fohlen Padock. Dazu kamen, als ich die Fohlen fertig geputzt hatte Don´t replay the Musik, Love is on Fire und Escape the Time . Nun war nur noch Clvana im Stall, die schon Randale machte, da sie auch raus wollte. Mit beruhigenden Worten ging ich zu ihr. Sie war bereits so als, dass sie bald eingeritten werden konnte und so band ich sie zum Putzen an. Ein Fohlen Fell hatte sie schon sehr lange nicht mehr. Ihr Fell war schwarz – grau. Eindeutig würde sie ein Schimmel werden, das verriet mir die Farbe. Das war nicht selten, bei Lusitanos. Nachdem ich das Fell gesäubert hatte und auch die Hufe sauber waren holte ich die Ausbinder und eine Longe, sowie eine Longierpeitsche. Ich führte die Stute zu den Longierzirkeln und longierte sie dort eine halbe Stunde vorwärts- abwärts. Sie machte sich gut. Sie wurde immer besser. Da sie noch jung war macht eich nicht viel mit der Stute und ließ sie nun noch ein bisschen Traben und Schritt gehen. Danach nahm ich sie mit, zum Stall und brachte sie, nachdem sie noch mal gebürstet war, zu den anderen. Nachdem alle Fohlen auf der Weide waren nahm ich mir die Schubkarre und ging in die Boxen. Die musste ich jetzt erst einmal ausmisten. Da ich allerdings regelmäßig ausmistete ging das ganz schnell und ich konnte weiter zu den Stuten.

      Ich hatte wenig Stuten. Insgesamt waren es nur drei und ich wusste auch schon, was ich machen wollte. Meine neu Ankömmling Stute wollte ich mal freilaufen lassen, gucken was sie so drauf hat. Ich griff nach ihrem Halfter und ging in die Box. Mit Flaschenzieherin hatte ich bereits viel Zeit verbracht und nun war sie schon ziemlich Zahm. Ich nahm sie mit und stellte sie am Putzplatz ab. Ich würde sie Western mäßig und Englisch ausbilden, doch es würde nicht schaden sie etwas springen zu lassen. Ich holte die Putzsachen und putzte die Stute ordentlich. Nachdem ich fertig war griff ich nach den Gamaschen und den Hufglocken. Ich legte sie der Stute um und führte sie zu der Halle. Ich ließ sie vom Strick und sie trabte mit hoch erhobenen Kopf weg. Ich ließ sie und baute an der langen Seite ein Kreuzsprung und einen Steilsprung. Ich nahm mir eine Peitsche und ließ sie etwas traben. Auch Galopp fehlte nicht um ordentlich warm zu werden. Nachdem ich der Meinung war, dass sie nun warm war, ließ ich sie über den kleinen Kreuzsprung und den Steilsprung gehen. Sie zog die Hufe an und segelte über den Sprung. Ich freute mich und lobte sie, damit sie wusste, das sie dies brav gemacht hatte. Ich ließ sie noch ein paar mal über den Spring gehen und erhöhte dann die Stangen. Ich wiederholte dies noch ein paar mal und hörte dann auf, da es für heute genug war. Das gleiche machte ich mit Chackmate und Chebell . Sie hatten beide mehr Ausdauer, da sie schon länger bei mir waren. Nachdem die drei fertig waren spritze ich sie mit dem Wasserschlauch ab und stellte sie auf die Weide. Nun machte ich auch dort die Ställe und streute jeweils Stroh und Sägespäne ein.

      Nun ging ich noch zu den Hengsten. Hier, im Hengststall standen Donnerkeil, Conjo, Mirror und Escador . Nachdem ich die Hengste geputzt hatte überlegte ich. Ich nahm Donnerkeil und ließ ihn an der Longe ein paar Runden laufen. Danach war der kleine Mirror dran, der neben Conjo als Handpferd mitlaufen durfte. Ich ritt Conjo eine Stunde lang im Gelände. Alle beide stellten sich super gut an und ich ließ sie zusammen mit Donnerkeil auf die Hengstweide. Nun longierte ich Escador. Ich wollte sehen, was mein zweiter neu Ankömmling alles konnte. Er war wunderschön. Er reagierte auf die kleinste Hilfe und machte alles, was ich wollte. Ich überanstrengte ihn nicht und ließ ihn nach einer halben Stunde ab kauen. Nun brachte auch ich ihn zur Weide und machte die Ställe. Nachdem die Ställe fertig waren gab ich allen Futter.

      Als es später wurde ließ ich alle Pferde wieder in den Stall. Nun ließ ich sie in ruhe fressen und fuhr nach hause. ​

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      [quote name='Dressage' date='04 July 2011 - 06:38 PM']
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      (c) fearless

      Schon am frühen morgen betrat ich die Türschwelle. Der Hof lag im Nebel und auf den Wiesen ruhte der Tau. Die Pferde fraßen ruhig in den Ställen und der Stallbursche, Lukas, war schon schwer am schuften. Er fütterte die Pferde und säuberte die Boxen. Dies war auch sein Job. Dafür durfte er die Pferde mit reiten.

      Es verging eine halbe Stunde. Inzwischen waren einige Pferde fertig mit dem fressen. Ich ging in den Hengststall rüber. Dort wollte ich ein paar Junge Tiere longieren. Ich nahm mir das Halfter von Mirror und Donnerkeils Closer to Heaven. Die beide durften heute zusammen auf die Weide, da sie gestern viel getan hatten. Ich nahm das eine Pferd an die rechte Seite und den anderen an die linke. Die beiden kannten sich und waren deswegen auch ganz brav. Ich beobachtete die beiden beim spielen und ließ sie alleine, als ich in den Stall zurück ging nahm ich Escador und putzte ihn. Zuerst kratzte ich alle vier Hufe aus und fettete sie ein. Ebenso verlass ich den Schweif und kämmte die Mähne durch. Auch der Schopf wurde durchgekämmt. Mit einer Wurzelbürste säuberte ich die Beine. Mit einer Kardätsche und einem Striegel säuberte ich das Fell. Es war sehr schwer, die Mistflecken aus dem grau weißen Haaren heraus zu bekommen, doch nach einer weile war das wieder ok. Ich nahm die Gamaschen und legte sie ihm um die Vorderbeine. Nun nahm ich das Kappzaum und legte es ihm um. Nun nahm ich die Longe und die Peitsche. Ich führte ihn in die Longierhalle und ließ ihn auf dem äußersten Zirkel schritt gehen. Ich longierte ihn in allen drei Grundgangarten und das eine halbe Stunde lang. Danach brachte ich ihm zum Putzplatz und wusch die Schweißstellen ab. Ich säuberte die Hufe und brachte ihn auch auf die Weide. Nun nahm ich Conjo und putzte ihn. Er wurde genau so wie Escador geputzt und gepflegt. Conjo ritt ich eine ¾ Stunde auf dem Springplatz. Hin und wieder ritt ich mit ihm einen Sprung. Er war schön locker und ging artig vor ran. Ich schwammte auch ihn ab und stellte ihn zu den Hengsten auf die Weide. Auch Schattenspiel und Lugato wurden von mir longiert und geputzt. Sie waren nicht ganz so dreckig, wie die anderen. Nachdem auch sie fertig waren, brachte ich sie auf die Weide. Nun waren im Hengststall nur noch Breezy Bisquit. Ich wollte ihn später mit auf den Ausritt nehmen. Der Connemara Hengst stand ganz ruhig da. Ich nahm ihn aus dem Stall und putzte ihn mit dem Striegel und der Kardätsche. Die Wurzelbürste nahm ich für die Beine und den Mähnenkamm für die schwarze Mähne. Nachdem er auch sauber war brachte ich ihn wieder in den Stall und ging zu den Fohlen. Ich putzte einen nach dem anderem und brachte sie danach raus. Die kleinen waren ganz süß und spielten miteinander. Die acht Fohlen rannten erst ein paar Runden um die Weide und grasten dann zufrieden. Nun ging ich zu dem Stutenstall. Hier putzte ich alle außer Fionella und Runya. Die anderen wurden geputzt, longiert und auf die Stutenweide gestellt. Fionella und Runya wurden sowie Breezy, gesattelt. Ich würde mit den anderen heute ausreiten.
      Schon nach kurzer Zeit ritten wir los.

      Als wir wiederkamen war es schon dunkel. Der Ausritt war super gewesen. Ich spritzte mit den anderen die Pferde ab und brachte sie in die Box. Gemeinsam holten wir noch die anderen Pferde rein.​

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      [quote name='Dressage' date='05 July 2011 - 10:21 AM']
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      (c) ƒearless


      Ich rannte über die Straße. Ferien. Schon seit heute morgen freute ich mich auf den Tag. Ich wollte heute intensiv mit meinen Fohlen trainieren. Insbesondere wollte ich Heidekind Pflegen und auch Capris, da die beiden noch neu waren und schüchtern sind. Ich marschierte auf den Fohlenstall zu und ging sofort zu Capris. Der kleine Hengstfohlen. Er war zwar noch ein Rappe, jedoch merkte man schon, dass er grauer wurde. Er würde später irgendwann ein Schimmel sein. Ich ging zu ihm in die Box und schloss die Tür hinter mir. Nun nahm ich die Leckerlis und das Halfter. Ich strich ihm sanft über das puschelige Fell. Ich nahm das Halfter und strich ihm das über den kleinen Ponykopf. Danach machte ich das immer wieder.. Immer wen er brav stand, bekam er ein Leckerli von mir. So lernte er sehr schnell, dass er brav stehen bleiben sollte. Nun zupfte ich leicht am Strick und er folgte mir raus, aus der Box. Ich band ihn am Putzplatz an und freute mich, als er artig stehen blieb. Vorsichtig hob ich jeden Huf nach dem anderem Hoch. Dies war das Huftraining. Er und Heidekind konnten es noch nicht wirklich, jedoch jedes mal, wenn er brav stand, bekam er ein Leckerli und wurde gelobt. Nachdem ich einige weile geübt hatte, den Huf zu geben und wieder abzustellen griff ich nach einer weichen Bürste. Mit ihr fuhr ich ein paar mal über den kleinen Ponykörper. Das Fohlen wusste, was ich machte und vertraute mir langsam. Es stand ganz still und horchte mit den Ohren, was ich ihm erzählte. Nun war er sauber und ich nahm ihn mit. Ich führte ihn in die Longierhalle und führte ihn um die Stangen, die ich dort hingelegt hatte. Sie lagen, wie bei einer Fohlenshow. Ich ließ ihn um die Stangen traben und achtete, dass er einen guten Trab zeigte. An der kurzen Seite blieb ich stehen. Ich stellte ihn korrekt hin und ließ ihn ein paar Sekunden stehen. Erst hampelte er ungeduldig hin und her, doch nach einigen malen, die wir geübt hatten, wurde es immer besser. Nachher klappte es, ohne das er rum zickte. Ich gab ihn wieder ein Leckerli und brachte ihn in den Stall, den Lukas inzwischen ausgemistet hatte. Nun nahm ich mir Heidekind und band auch sie an. Sie war größer und ihr fiel es schwieriger, sich auf drei Beinen zu halten. Nach einer Zeit schaffte auch sie das und sie wurde dafür Eifrig belohnt. Es dauerte zwar eine weile, jedoch konnte sie danach wunderbar ihr Gleichgewicht halten. Nun nahm ich auch bei ihr eine weiche Bürste und ging ihr über das Fell. Sie kannte diese Bewegungen nicht und erschreckte sich. Nach einiger Zeit wurde es besser. Immer wieder beruhigte und lobte ich sie. Ich stellte fest, dass sie extrem Lernfähig war. Das war eine gute Voraussetzung für unsere Zuchtpferde.Ich übte mit ihr noch ein bisschen, dass Putzen und brachte auch sie dann in die Longierhalle. Dort zeigte ich ihr erst einmal die Stangen, da sie Misstrauisch darüber guckte. Sie machte einen Riesensatz, als ich sie hinüber führte. Dennoch blieb sie danach brav stehen. Ich führte sie im Trab an und war erstaunt über diese wunderschönen Gänge. Sie konnte Totilas fast Konkurrenz machen, dachte ich und Pfiff durch die Zähne, worauf hin sie leider erschrocken vorwärts sprang. „Ich muss schrecktrainig mit dir machen.“ sagte ich zu ihr. Ich führte sie noch ein paar mal um die Stangen und führte sie schritt, da sie sich erschrocken und Aufgeregt hatte. Nun brachte ich auch sie zum Stall und stellte sie in die saubere Box. Als nächstes war das Fallabela Fohlen Lionello dran. Das Paintaloosa Fohlen war schon viel älter als die anderen und wieherte, als ich kam. Natürlich freute ich mich darüber und gab ihn sofort ein Leckerli in der Box. Ich halfterte den kleinen frechen auf und brachte ihn auf die Stallgasse. Er war schon fast bereit zum Einreiten. Ich ließ mir Zeit beim anbinden und holte den Hufkratzer. Vorsichtig hob ich von dem kleinem Fohlen den ersten Huf hoch. Ich kratzte ihn schnell aus und stellte ihn ab. Das Baby war ganz lieb und ich gab ihm wieder ein Leckerli. Nachdem alle vier Hufe sauber waren machte ich mit dem Körper weiter. Ich nahm eine, etwas härtete, Bürste und säuberte das Fell. Es war nicht mehr so flauschig, wie bei den anderen. Das war noch ein Zeichen dafür, dass er bald erwachsen sein würde.Ich machte noch seine Beine sauber und nahm eine Longe. Langsam wollte ich ihn an longieren. Eine Peitsche war in der Longierhalle. Ich ging in die Mitte der Halle und trieb ihn sanft nach außen. Die Stangen hatte ich schon zur Seite geräumt. Er raste sofort los, doch reagierte auf meine Stimme, als ich ihn beruhigte. Er wurde immer langsamer und ich freute mich. Zuerst ließ ich ihn Schritt gehen. Immer wieder lobte ich ihn, da er einen schönen Schritt unternahm. Ebenso war der Trab schön. Nur der Galopp war noch etwas Holperig, doch das würden wir noch hinbekommen, das wusste ich. Nach zehn Minuten hörte ich auf, da dies erst ein mal genug für das kleine Fohlen war. Es hatte ja keine gute Ausdauer, wie die großen. Ich schwammte, seine nassen Stellen, mit einem Schwamm ab und brachte ihn in die Box. Nun war Wingless Angel, meine Quarter Pony Stute dran. Auch sie war schon fast Erwachsen. Ich band sie am Putzplatz an und fing an, sie zu putzen. Ihr rotes Fell war eigentlich ganz sauber, so dass ich nur mit einer normalen bürste über das Fell gehen musste und die Hufe machen musste. Die Stute war schon geübt darin, die Hufe zu geben. Ich freute mich und lobte sie, nachdem sie alle vier Beine nach einander hochhob. Auch sie wurde longiert. Allerdings, fünf Minuten länger. Die Stute war schon länger an der Longe und würde später ein super tolles Western Pferd abgeben. Ich spritzte sie a​
    • Fionaa151195
      Ankunft von Don't replay the music (Music)

      Endlich war es soweit: Music, ein wunderhübsches Hengstfohlen, würde ankommen! Er würde sogar bald einen Freund haben, denn noch heute würde ein weiteres Hengstfohlen ankommen. Ich stand extra früh auf und richtete eine box für den Kleinen her, da hörte ich auch schon, wie Dressage mit dem Hänger auf den Hof gefahren kam. Wir luden Music aus, ich bedankte mich und sie fuhr auch schon wieder. Music sah sich neugierig um und stolzierte auf der Stelle. "Jaja, du bist ein kleiner Macho", sagte ich und lachte. Ich brachte den Hengst in seine neue Box und gab ihm etwas Heu, was ihn jedoch nicht interessierte. Er stand neben Smokey Cream, mit dem er sich erstmal anfreunden musste. Dann sah er sich weiter um und war ziemlich aufgeregt, och das war verständlich. ICh blieb noch eine Weile bei ihm, bis er sich beruhigt hatte, dann ließ ich ihn allein.​
    • Fionaa151195
      Ankunft von Jumping+Pflegi für Java, Lysa, Flecki, Music, Smokey und Jay

      Heute sollte ich den kleinen Jumping abholen. Er war ein gekörter Shettyhengst und ich hatte ich von Gypsie gekauft. Früh morgens stand ich auf um eine Box neben Java für Jumping herzurichten, und ich hoffte, dass die 2 sich verstehen würden. "Na, Java", sagte ich zu dem "wilden" Hengst, der über die Boxenabtrennung zusah, wie ich die Box neben ihm mit Stroh einsträute. Er wieherte und schnaubte, er wollte raus, rennen. Ich beschloss, erst alle Pferde auf die Koppel zu bringen und dann Jumping zu holen.
      Die arme Lysa musste allein auf die Koppel, da sie meine einzige Stute war. Ich musste mich, sobald Smokey verkauft war, um eine Stute bemühen. Ja, der Lusitanohengst würde höchwahrscheinlich verkauft werden, wenn sich ein gutes Zuhause fand. Aber daran wollte ich heute nicht denken. Zuerst brachte ich Smokey und Jay raus, sie kamen auf eine schöne, große Koppel, wo sie zusammen laufen, grasen und schmusen konnten. Danach kam Lysa raus, ihre Koppel war nicht ganz so groß, da sie ja alleine stand. Die imposante Stute lief neben mir her und als ich sie auf der Koppel losließ, fing sie erstmal an zu grasen. Nun kamen die beiden Fohlen, Music und Colorado River alias Flecki, raus. Sie konnten auf ihrer Koppel rumspringen, sie war eher länglich, damit sie in einer Tour durchrennen oder -buckeln konnten, was sie auch taten, als ich die Stricke von den Halftern löste. So, jetzt nur noch Java-er stand auf der längsten Koppel, damit er ordentlich rennen konnte. Es war mir noch immer ein Rätsel, wie ein Pferd so lange und so viel rumrennen konnte, ohne wirklich zu ermüden. Nun standen alle Pferde auf der Koppel, ich konnte Jumping holen.
      Es dauerte nicht allzu lange, und ich kam bei Gypsie an. Sie hatte Jumping schon geholt und stand mit ihm auf dem Hof. "Hey, Gypsie", begrüßte ich sie. "Na, Fiii", grüßte sie mich. Ich nahm ihr Jumping ab und führte ihn in den Hänger. Erst wollte er nicht, aber mithilfe von Karotten klappte es dann doch. Ich bedankte mich nochmal bei Gypsie und fuhr wieder zu meinem Hof. Jumping kam rückwärts aus dem Hänger und sah sich mit aufgeblähten Nüstern um. Ich beschloss, ihn auf die Koppel von Java zu bringen. Die 2 verstanden sich auf Anhieb und trabten und galoppierten gemeinsam über die Weide. Da der halbe Tag schon rum war, musste ich mich beeilen und holte Lysa von der Koppel, um sie zu reiten.
      "Komm, Lysa", ermutigte ich die Stute und führte sie zum Putzplatz. Schnell hatte ich sie geputzt und gesattelt, dann musste ich überlegen. Sie mochte keine Gebisse, aber sollte ich es wirklich riskieren...? Ach, egal. Ich holte den LG-Zaum und zog ihn ihr über. Dann führte ich Lysa auf den Platz und stieg auf. Sie wurde noch nicht allzu lange geritten. In ruhigem Schritt lief sie los und drehte ihre Runden. Auf meine Hilfen reagierte sie ganz brav. Als sie warm war, ließ ich sie antraben und ganze Bahn gehen. Auch die Zirkel übte ich ein wenig, da haperte es noch. Der Rechtsgalopp klappte auch noch nicht, also ließ ich sie da nur ganze Bahn galoppieren und vor den Ecken immer durchparieren. Nach etwa einer Dreiviertelstunde waren wir fertig für heute, ich stieg ab und führte sie wieder zum Putzplatz, wo ich sie absattelte und abtrenste. "Hast du fein gemacht, meine Süße", sagte ich und lobte sie. Nun kam sie wieder auf die Koppel. Dafür nahm ich Music und Flecki mit.
      Die Beiden sprangen aufgeregt neben mir her, ließen sich aber unter Kontrolle halten. Flecki und Music wollten sich wohl nicht putzen lassen, also wollte ich gleich spazieren gehen. Ich zog beiden Fohlen ihre Knotenhalfter über und lief los. Die Zwei waren während des 30-minütigen Spaziergangs eigentlich brav, auch, wenn sie oft ihre Nase ins Gras stecken oder lostrabten. Also wir wieder am Hof ankamen, brachte ich Beide wieder auf die Koppel, wo sie rumbockten, aber nach kurzer Zeit grasten.
      Nun wollte ich was mit Jay machen, also holte ich ihn von der Koppel. Doch ich sah, dass er eine Verletzung am Bein hatte und lahmte. Na super. Es war nichts Schlimmes, aber mit Reiten würde das nichts werden. Ich cremte es schön ein, nachdem ich es abgespritzt hatte, und stellte ihn wieder auf die Koppel. Jetzt musste Smokey ans Werk.
      Ich holte den gutmütigen Hengst von der Weide und brachte ihn zum Putzplatz. Mir wurde schon schwer, wenn ich daran dachte, dass er bald weg sein würde... Ich putzte ihn schnell und wollte mit ihm ausreiten, was ich auch tat. Es war schon 5, also würde ich mich beeilen. Nach dem kurzen Aufwärmen ließ ich ihn antraben und galoppieren. Für einen Lusitano war er zierlich und konnte sehr schnell werden! "Komm schon, lauf!", feuerte ich ihn an. Er rannte und steigerte das Tempo immer weiter und es war ein tolles Gefühl, aber leider ging die Galoppstrecke zu Ende und ich parierte Smokey wieder durch und wir ritten im Schritt zurück zum Hof, wo ich Smokey absattelte, lobte und wieder auf die Koppel brachte.
      Java hatte heute seine "Ruhe", da ich mir erst überlegen musste, wie ich mit ihm arbeiten würde. Ich holte alle Pferde wieder rein und gab ihnen Futter, sowie Wasser und Heu. Es war ein anstrengender, aber schöner Tag mit meinen Pferden gewesen, und ich verließ sie für heute.
    • Fionaa151195
      Willkommen, Ramadi, willkommen zurück, Toastbrot und Kallista+Pflegi für alle Pferde

      Eine weitere Boxenumstellung folgte, sowie eine Weideumstellung. 3 "neue" Pferde würden ankommen, Kallista, eine Stute, die ich zum Verkauf freigegeben hatte, Toasti, ein Araberhengst, den ich auch verkaufen wollte und Ramadi, eine Araberstute aus Ägypten. Zuerst würde ich Toasti und Kallista holen, sie standen ja in 'meinem' Verkaufsstall und der war nicht weit weg. "Hey, Süßer", begrüßte ich zuerst Toasti. Ich hatte den Hengst ewig nicht gesehen und freute mich riesig, ihn wieder in die Arme schließen zu können! Ich lud ihn schnell in den Hänger und ging zur Box von Kallista und begrüßte auch sie. "Na, meine Kleine, wie geht es dir?" Die Stute schnaubte und ich führte auch sie in den Hänger. So, nun fuhr ich erstmal zurück zu meinem Hof, es war grade 8 Uhr morgens, und lud die Beiden wieder aus. Ich band sie am Putzplatz an, weil jetzt erstmal Pferde umgestellt wurden. Lysa und die beiden Fohlen blieben, doch neben Music kam Jumping, daneben Java und daneben Jay. Auf der anderen Seite kam neben Lysa Suflana, die nur vorübergehend bei mir stand, da sie schon verkauft war. Nun holte ich Kallista und stellte sie neben Suflana, die nächste Box blieb für Ramadi frei und in die Letzte kam Toasti. Er schien sich, genau wie Kallista, zu freuen, wieder Zuhause zu sein. Es gab noch Futter für alle, dann würde ich sie rausstellen und Ramadi holen. Es dauerte nicht lange, da hatten sie alle aufgefreesen und wollte nauf die Weide. zuerst nahm ich Toasti und Jay mit, die zusammen auf eine Weide kamen. Dann brachte ich Music und Flecki auf ihre Weide, darauf folgten Java und Jumping, die auf ihre "Rennbahn" kamen. Java zog wie immer am Strick und rannte sofort los, als ich ihn losmachte. Als Letztes kamen alle Stuten zusammen raus, Lysanne, Suflana und Kallista. Auch Ramadi würde bald mit ihnen auf der Weide stehen. Und genau sie würde ich nun abholen. Ich stieg in mein Auto, der Hänger war noch dran, und fuhr los. 2 Stunden dauerte die Fahrt zu dem Arabergestüt, wo Ramadi untergebracht war. Einer der Pfleger wartete schon mit ihr und lud sie ein, als ich angehalten hatte und die Laderampe runtergemacht hatte. Dann fuhr ich auch schon wieder, das Geld würde ich überweisen. Diesmal dauerte die Fahrt 3 Stunden, wegen Stau und ich musste ohnehin langsamer fahren, weil ich ja ein Pferd dabei hatte. Aber irgendwann kam ich endlich an, stoppte das Auto, ging zum Hänger, öffnete die Rampe und führte Ramadi raus. Als sie wieder an der Luft war, stand sie zum Zerreißen gespannt da, blähte die Nüstern auf und sah sich um. "Komm, ich bring dich auf die Koppel", sagte ich und führte die Stute zu den Anderen. Ramadi war wohl eine Einzelgängerin, sie machte keine Anstalten, zu den Anderen zu gehen. Lysa machte Annäherungsversuche, die Ramadi allerdings ablehnte, und so kehrte Lysa beleidigt zu Kallistsa zurück und sie beknabberten sich. Suflana interessierte sich eh nur für das Gras und so war Ramadi allein. Ich beschloss, schnell die Boxen zu misten, denn ich musste auch noch Anderes machen heute. Die Boxen waren schnell fertig und so holte ich die Fohlen, Flecki und Music, von der Koppel und führte sie zum Putzplatz. Schnell waren sie sauber und ih übte mit ihnen heute blos Hufe geben, weil ich nicht mehr viel Zeit hatte. Sie stellten sich gut an und so durften sie bald wieder raus. Jumping, den kleinen Racker, longierte ich nachdem ich ihn geputzt hatte. Beim Galoppieren ging er ziemlich ab, aber das war okay. Java blieb auf der Koppel, ich wollte mich heute nicht mit ihm beschäftigen. Er brauste eh hin und her, zusammen mit Jumping. Jays Verletzung war wieder einigermaßen verheilt, doch ich putzte ihn heute nur. Dann sah ich auf die Uhr. Schon 6! In spätestens anderthalb Stunden müsste ich Futter machen, deshalb beeilte ich mich. Jay kam wieder auf die Weide, Toasti, Kallista und Ramadi sowieso, da sie sich eingewöhnen durften, blieben noch Suflana und Lysa. Zuerst wollte ich Suflana freispringen lassen, was auch sehr gut klappte, und dann machte ich mit Lysa ein wenig Bodenarbeit. Nun war ich aber wirklich spät dran, machte schnell das Futter und holte alle Pferde wieder rein. Ramadi freundete sich sofort mit Toasti an, der neben ihr stand, ehe sie fraß. Ich verabschiedete mich noch von allen Pferden, dann verließ ich den Stall für heute.​
    • Fionaa151195
      Pflegi für Flecki und Music: Umzug in die Fohlenstallungen

      Heute würde ein großer Tag für meine beiden Fohlen sein: Sie würden umziehen. Und zwar in die Fohlenstallungen. "Guten Morgen, ihr 2", begrüßte ich sie. Zuerst zog ich Flecki sein Knotenhalfter über, dann Music seines, und ich führte Beide aus dem Stall raus.
      Wir mussten natürlich nicht weit laufen, die Stallungen waren auch auf meinem Hof. Sie waren ganz neu und beinhielten insgesamt 10 Boxen, genau wie der normale Stall. "So, ihr 2. Dass ist euer neues Heim", sagte ich, öffnete die Tür und machte die Halfter ab. Alle 10 Boxentüren waren offen, meine Fohlen sollten sich ihre Box selbst aussuchen.
      Flecki nahm die 2. auf der linken Seite, Music die 3. auf der linken Seite. Ich lächelte. War ja klar, dass die Beiden nebeneinander stehen wollten. Neugierig sahen sie sich um, besuchten die Sattelkammer, die hinten angeschlossen war-Sattelkammer konnte man es ja kaum nennen-und fanden ihr neues Zuhause toll. So konnte ich Beide guten Gewissens allein lassen, was ich auch tat.​
    • Fionaa151195
      Pflegi für alle Ponys+Pferde

      Ich wachte von prasselndem Regen auf und schaute auf die Uhr. Kurz vor 8. Na super, wieso regnete es denn jetzt? So ein Mist... Natürlich wollten meine Pferde trotz des Wetters versorgt worden und so quälte ich mich aus dem Bett, machte mich fertig, frühstückte und ging gegen 9 in den Stall. Ihr Frühstück hatten sie schon von den Stallhelfern bekommen. Zuerst war ich heute im Ponystall und würde mich dort um alle kümmern, ehe es in den Fohlenstall und in den Pferdestall ging.
      Als ich die Tür öffnete, wieherten mir einige der Ponys entgegen, Andere schnaubten oder scharrten mit den Hufen. Java wieherte und stieg sogar, er wollte Bewegung! Wie immer. Da es regnete wie verrückt, aber auch donnerte und blitzte, wollte ich die Ponys nicht auf die Koppel stellen, deshalb würden sie in die Reithalle kommen, in Gruppen wie auf der Koppel, während ich ihre Boxen misten würde. Zuerst kamen Java und Jumping in die Halle.
      Jumping war heute wohl ziemlich von Java angesteckt worden und zog entsprechend, während wir zu dritt über den Hof liefen, um zur Reithalle zu gelangen. Plötzlich stieg Java noch mal, der Panikhaken ging auf und Java galoppierte weg. Weg vom Hof, in den Wald. Erschrecken und Erleichterung machten sich gleichzeitig breit, Erleichterung nur, weil keine befahrenen Straßen in der Nähe waren.
      "Komm schon, Jumping!", rief ich und wollte ihn zurück in die Box bringen, doch er stemmte seine Hufe in den Boden. Mist, dachte ich mir, doch vielleicht konnte er mich zu Java bringen? Auf jeden Fall musste ich noch ein Pferd mitnehmen, um Java zu erwischen. Obwohl er noch nicht lange bei mir war, entschied ich mich für Fun. Schnell war er getrenst und galoppierte mit mir auf dem Rücken und Jumping nebenher in den Wald.
      Fun war schnell, schneller als ich es je erwartet hätte, und der kleine Jumping hatte große Mühe, vorne zu bleiben. Plötzlich blieben Jumping und Fun so abrupt ab, dass ich über den Hengst hinwegflog und vor ihm auf dem Boden landete. Ich fluchte, es hatte nicht weh getan, aber ich war voller Matsch und zu allem Überfluss wäre Fun beinahe auch abgehauen. Doch da sah ich einen kleinen Lichtblick: Java!
      Der Brindle graste auf einer Lichtung. Vorsichtig, beruhigend murmelnd ging ich auf ihn zu. Als ich ihn erreicht hatte und vorsichtig über seinen Hals strich, riss er den Kopf hoch und ich packte ihn am Halfter. Er pumpte und war klatschnass-doch das waren wir, Jumping, Fun und ich auch. Außerdem sah ich, dass er wohl irgendwo hängen geblieben war, denn an seiner Flanke klaffte eine Wunde. Ich machte den Strick an sein Halfter, nahm Jumping und ihn an die Hand und saß wieder auf Fun auf.
      Als wir am Hof angekommen waren, waren wir bis auf die Haut durchnässt. Doch ehe ich mich umziehen konnte, musste ich mich um die Pferde kümmern. Zuerst brachte ich alle in ihre Boxen und legte ihnen Abschwitzdecken über, die ein wenig das Regenwasser aufsogen. Dann fing ich bei Java an, versorgte seine Wunde, und rubbelte ihn mit Stroh trocken. Danach war Fun dran, den ich ordentlich lobte, er war so brav gewesen! Auch er wurde trockengerubbelt und als Letztes Jumping. Die Beiden Hengste würden natürlich nicht mehr in die Halle kommen, nicht heute. Ich halfterte Beide wieder und band sie vor ihren Boxen an. "Java, bleib ruhig!", sagte ich streng. Schnell holte ich den Schubkarren und mistete die Boxen der Zwei.
      Als Java und Jumping wieder in den Boxen standen, wollte ich die Boxen von Finessa, Little One und Mara machen. Die drei Stuten ließen sich ohne Probleme in die Halle führen. Ihnen ließ ich die Halfter drauf und kehrte zum Stall zurück, wo ich die Boxen machte. Da Fun heute auch nicht mehr in die Halle kommen würde, durften die 3 Stuten noch in Dieser bleiben, während ich auch Funs Box säuberte. Er wartete so lang in der Stallgasse.
      Nun waren alle Boxen im Ponystall gemistet, die Ponys wieder in Diesen und 3 von ihnen sogar schon "ordentlich" bewegt. Little One wollte ich ein wenig in der Halle reiten, also holte ich sie wieder aus der Box, band sie vor ihrer Box an und putzte sie. Schnell war die Stute sauber und gesattelt. Damit der Sattel nicht zu nass wurde, legte ich eine Decke drüber, ehe ich neben Little One her zur Halle lief. Dort angekommen, stieg ich auf und ließ die Stute im Schritt angehen.
      Nach wenigen Minuten ließ ich sie antraben und wollte sie versammeln, als plötzlich der Regen aufhörte! Ohne wirklich nachzudenken, ritt ich aus der Halle raus und rein in den Wald. Nach wenigen Minuten kamen wir auf einem Stoppelfeld raus und ich gab Little One die Zügel hin. Sie stürmte los und es schien, als sei all die Missmutigkeit die sie die letzten Tage bei mir gehegt hatte, verflogen. Pumpend kam sie am anderen Ende an und ich ließ sie am langen Zügel im Schritt zurückgehen. Am Stall, sattelte und trenste ich sie ab, lobte sie und brachte sie in die Box zurück.
      Ich sah auf die Uhr, und ich war spät dran. Mara durfte heute stehen bleiben, sie war ja eh noch nicht lange bei mir, und Finessa würde von einem Stallhelfer geritten werden. Also ging's jetzt zum Fohlenstall!

      Sowohl Flecki als auch Music wieherten mir zu. "Hey ihr Beiden", begrüßte ich sie. Natürlich kamen sie auch in die Halle, während ich ihre Boxen mistete und neu einstreute. Das ging relativ schnell und ich kehrte mit den Fohlen im strömenden Regen zum Stall zurück. Sie hatten sich in der Halle ordentlich ausgetobt und brauchten eigentlich keine Bewegung mehr, also würde ich sie nur noch putzen.
      Ich band einfach Beide in der Stallgasse an, fing jedoch mit Flecki an. Zuerst striegelte ich ihn, was er toll fand, bürstete ihn mit der Kardätsche und kratzte seine Hufe aus. Er gab mittlerweile ganz brav Hufe, aber er war ja auch schon etwas Älter. Als Flecki sauber war, stellte ich ihn in seine Box und machte mich an Music ran.
      Er zappelte ein wenig und kam heute gar nicht zum Stillstehen. Das Striegeln und Bürsten ging noch, aber beim Hufeauskratzen zog er sie mir dauernd aus der Hand, weil er ständig zappelte. "Och Music, jetzt halt doch mal still!", fuhr ich ihn an. Wütend packte ich seinen Huf und kratzte ihn gnadenlos aus. Mit dem Nächsten war es leichter, der 3. klappte gut und den 4. gab er freiwillig. "So ist's brav", lobte ich und ließ auch ihn in die Box zurück.

      Nun kamen die Pferde an die Reihe, dies waren Suflana, Jay, Lysa, Kallista, Toasti, Heaven und Echo. Ramadi war verkauft, und ich vermisste sie nur ein wenig, da ich sie ja selbst nicht lang gehabt hatte. Die 2 Stallhelfer, die heute ihren letzten Tag bei mir hatten, würden sich um Suflana, Toasti, Heaven und Echo kümmern, während ich selbst Jay, Lysa und Kallista versorgte. Zuerst jedoch brachten wir alle Stuten in die Halle, um ihre Boxen zu misten, und dann dasselbe mit den Hengsten. Nun konnte es losgehen.
      Zuerst nahm ich Jay. Ich halfterte den Hengst, führte ihn aus der Stallgasse zum Putzplatz und band ihn an. Der Hengst schnaubte, als einer der Pfleger Suflana vorbeiführte. "Na!", mahnte ich ihn grinsend und putzte ihn. Das ging schnell, er war nicht dreckig, und ich sattelte und trenste ihn. Gut, dass der Putzplatz überdacht war, es regnete nämlich schon wieder. Mir bliebt also nichts Anderes übrig, als in die Halle zu gehen. Nach kurzem Aufwärmen ließ ich den Hengst antraben und trieb ein wenig. Er ging schön v/a und ich ritt ihn die ganze Zeit bloß am langen Zügel, einige Übergänge, die ich bloß mit Sitz dirrigierte, und auch ein wenig Galopp im leichten Sitz. Als wir fertig waren, lobte ich ihn, stieg ab und führte ihn aus der Halle. Als wir am Putzplatz angekommen waren, sattelte ich Jay ab und brachte ihn in die Box zurück. Nun holte ich Lysa.
      Plötzlich kam die Sonne raus, doch es nieselte immernoch. Ein wunderschöner Regenbogen entstand und ich beschloss, einen kurzen Spaziergang mit Lysa zu machen. Etwa 20 Minuten waren wir unterwegs und Lysa war wirklich brav. Wieder am Hof lobte ich die Stute, nahm das Halfter runter und ließ sie zurück in die Box.
      Nun musste ich nur noch Kallista machen. Die Pfleger waren weg, sie würden nicht mehr wiederkommen, Doch das machte mir wenig, sie waren zwar immer gut zu den Pferden, doch ich mochte sie nicht besonders. Schnell putzte ich Kallista, trenste sie und saß auf. Es nieselte noch immer, doch das machte uns nichts. Als Kallista warm war, ließ ich ihr die Zügel lang und sie lospreschen. Schade, dass nun keiner ein Foto machen konnte, wir galoppierten über ein Feld im Regen, und im Hintergrund ein Regenbogen-wäre ein tolles Motiv geworden! Nach etwa einer halben Stunde kamen wir wieder am Hof an. Ich lobte Kallista und brachte sie in die Box zurück.
      Nun waren alle Pferde, Ponys und Fohlen versorgt. Ich machte einen letzten Kontrollrundgang und verabschiedete mich von allen.​
    • Fionaa151195
      Pflegi für alle Pferde, Ponys und Fohlen

      Um punkt 6 klingelte mein Wecker. Verschlafen schlug ich drauf und wälzte mich, ich wollte weiterschlafen. Doch nach 5 Minuten stand ich auf und sah aus dem Fenster. Strahlender Sonnenschein! Das Wetter hatte komische Launen im Moment... Im Schlafanzug ging ich zu den Ställen, zuerst zum Pferdestall, wo ich alle fütterte, dann zum Ponystall, wo ich dasselbe tat und letztendlich auch zum Fohlenstall, in dem sich nur Flecki und Music aufhielten. Als alle Pferde gefüttert waren, war es halb 7, und ich ging wieder ins Haus, um mich zu duschen und fertig zu machen.
      Gegen 8 standen dann auch alle Pferde auf den Koppeln, alle Stuten zusammen und alle Hengste. Da Flecki und Music auch Hengste waren, durften sie das erste mal mit ihnen auf die Koppel. Heaven, Mara und Echo blieben erstmal zusammen, doch dann entfernte sich Mara ein wenig und ging zu Finessa. Sie beschnupperten sich und fingen an, sich zu beknabbern. Auch Echo ging auf Freundesuche: Sie fand großen Gefallen an Kallista. Als Heaven dann allein dastand, gesellte sich Little One zu ihr. Und die ewig einsame Lysa fand auch endlich eine Freundin: Meli! Die neue Friesenstute war wirklich nicht schüchtern. Ich ging ein wenig weiter, zur Hengstkoppel.
      Java rannte rum, wie immer. Dadurch war seine Wunde an der Flanke, die ein wenig verheilt war, wieder offen. Mir blieb also nichts, als ihn mit Jumping, seinem Kumpel, in einen sehr kleinen Paddock zu stellen. Also nahm ich Halfter und Strick, zog es Java und Jumping über und band Beide an den Zaun, ehe ich schnell was einzäunte. Dort kamen sie rein. Java fand das gar nicht toll, aber es war nunmal nicht zu ändern. Ich sah auf die Uhr. Schon viertel vor 9! Auf dem schnellsten Weg ging ich ins Büro.
      Pünktlich um 9 klopfte es. "Herein!", sagte ich. Durch die Tür trat ein kräftiger, junger Mann, etwa 18 Jahre alt, und begrüßte mich mit:"Hi, ich bin Markus." Ich schüttelte ihm die Hand. Er war einer der Bewerber für den Job als Stallhelfer. "Hey Markus, ich bin Fii. Setz dich." Er setzte sich und erzählte ein wenig von sich. Dass er 18 war, wie ich geraten hatte, und sein ganzes Leben mit Pferden zu tun gehabt hatte. Die, die ich als Stallhelfer einstellen würden, würden auch auf dem Hof im Gasthaus wohnen. 12 Leute hatten sich beworben, 3 würden heute probearbeiten. "Okay Markus, dann kannst du dich mal kurz umsehen, ich warte noch auf die anderen 2." Er nickte und kaum war er draußen, klopfte es wieder.
      "Herein", sagte ich. Ein Mädchen mit langen, blonden Haaren kam herein. Sie war stark geschminkt und hatte lange, dünne Beine. "Hallo, ich bin Luisa. Sind sie Fii?", fragte sie ein wenig unsicher. "Ja, das bin ich. Vielleicht könnten wir uns duzen?" "Ähm... Gerne." sie lächelte und ich bot ihr den Stuhl an. "Erzähl doch mal ein wenig", bat ich. "Also, ich bin die Luisa und 16 Jahre alt. Seit 11 Jahren reite ich, mit 12 hatte ich ein eigenes Pferd, was meine Eltern allerdings letztes Jahr verkauft haben. Es war eine Reitponystute names Leila." Ich nickte. "Könntest du mir noch ein wenig über Leila erzählen?" Dies war mir wichtig, denn ich wollte wissen, wie sie mit Pferden klarkam. "Klar. Also, wie gesagt, ich war 12, als ich sie bekam. Zuerst war ich ein wenig ängstlich, aber das legte sich. Meist ritt ich sie im Gelände, und als ich 14 war, konnte ich mit ihr mit Halsring springen. Wir waren ein Herz und eine Seele. Und dann... Als ich 15 wurde, hatte ich noch ein halbes Jahr mit ihr, doch das wusste ich damals noch nicht. Eines Tages war sie weg-meine Eltern hatten sie an einen Zuchtstall verkauft, da der Inhaber viel Geld geboten hatte. Es geht ihr da gut, doch ich vermisse sie fürchterlich. Nächtelang habe ich geweint, und auch heute vermisse ich sie noch." Abermals nickte ich. "Ich verstehe dich. Wenn du möchtest, kannst du zu den Koppeln gehen oder dich umsehen, Markus ist auch schon da-er wird heute auch probearbeiten. Einer kommt noch." Sie nickte und ging raus.
      Wenig später klopfte es zum 3. Mal an diesem Tag an der Tür. "Hereihein", trötete ich. Durch die Tür kam ein nett aussehender Kerl, ziemlich schlank und klein. Zwar größer als ich, aber trotzdem klein. "Hi, du musst Finn sein. Ich bin Fii." Ich schüttelte ihm die Hand. "Ja, ich bin Linus." "Setz dich bitte", sagte ich und er tat es. "So Linus, erzähl doch mal was über dich." "Okay", antwortete er, "ich bin 17 Jahre alt und reite seit meinem 9. Lebensjahr. Ich hatte bis zum 12. durchgehend 2mal die Woche Reitstunde, mit 12 bekam ich meine erste Reitbeteiligung. Mit ihm konnte ich Springen, Dressur und ins Gelände-7 Tage die Woche durfte ich ihn reiten. Mit 16 arbeitete ich das erste Mal richtig auf einem Hof, nachdem meine Reitbeteiligung eingeschläfert werden musste. Leider wurde der Hof vor einigen Wochen geschlossen und jetzt-bin ich hier", endete er. "Okay. Gut, dann gehen wir mal zu den Koppeln, die andern Beiden zusammenkratzen und dann geht's los." Wir standen auf und gingen raus.
      Luisa stand bei der Hengstweide und starrte wie festgewachsen auf Fun. "Luisa?", rief ich. Keine Reaktion. "Luisa!" Endlich wendete sie den Kopf. "Ja?", fragte sie, leicht verwirrt. "Kommst du bitte mit in den Stall? Dort wird Markus sein und dann fangen wir an." sie nickte und kam zu uns. Tatsache, im Stall war Markus. "Markus? Wir fangen dann jetzt an. Zuerst misten wir alle Boxen. Kommt mit, ich gebe jedem eine Schubkarre."
      Zum Glück hatte ich genug Schubkarren für uns alle. "Dann fangen wir mal an. Misten könnt ihr wohl hoffentlich alle?", grinste ich. Die 3 nickten und fingen an. Nach kurzer Zeit hatten wir den Pferdestall gemistet, dann kam der Ponystall und der Fohlenstall. Als wir fertig waren, war es 12 Uhr. "Am Besten gehen wir jetzt was essen", schlug ich vor und wir gingen ins Haus. Dort setzten sich meine 3 Probearbeiter und schlugen sich die Bäuche voll. Es war lustig, wir unterhielten uns und es schien schon eine Familienspannung in der Luft zu hängen. Als alle gegessen hatten, räumten wir die Teller in die Spülmaschine und gingen wieder hinaus. "Wir reiten jetzt. Zuerst teilen wir die Pferde ein. Jemand irgendwelche Wünsche?", fragte ich. Luisa meldete sich sofort, sie wollte Fun reiten. "Geht klar. Ich nehme Meli, Markus, willst du vielleicht Echo nehmen?" "Die Andalusierstute? Gern." "Okay, und dann vielleicht noch Little One und Jumping? Den musst du nur ein bisschen longieren." Er nickte. Ich wandte mich an Finn. "Dir würde ich Mara, Heaven und Toasti vorschlagen." "Geht klar, Chefin", lachte er un salutierte. Der dünne Kerl war mir von Anfang an symphatisch gewesen. "Ich nehme noch Finessa und Lysa. Luisa, du könntest dich dann um Mockingjay und Kallista kümmern. Übrig bliebe Suflana, aber die wird heute Abend abgeholt. Also, los geht's."
      Ich hatte bewusst nicht gesagt, wer zuerst geritten werden sollte, das sollten sie sich selbst aussuchen. Natürlich holte sich Luisa sofort Fun, Markus entschied sich, erst ein wenig Jumping zu longieren und Finn holte sich Toasti. Ich selbst nahm mir dann Finessa, mit der ich ein wenig in den Roundpen gehen würde, denn von dort konnte ich wunderbar auf den Platz schauen, wo Luisa und Finn ritten, und auf den Longierpaddock, wo Markus war. Luisa kam wirklich ausgezeichnet mit Fun klar, und Finn und Toasti passten gut zusammen. Sie waren Beide ein wenig verrückt. Jumping machte so seine Zicken, aber Markus wies ihn gewaltlos zurecht. Bald waren also die ersten 4 Pferde versorgt, nun wollte ich mit den 3 Probearbeitern einen Ausritt machen. "Okay, zum Ausritt nehme ich Lysanne." Luisa meinte:"Ich reite auf Kallista aus. Sie macht einen ganz lieben Eindruck." Da hatte sie Recht. Markus entschied sich für Echo und Finn nahm Mara. Wir putzen und sattelten schnell die Pferde, und dann ging es los.
      Beim Ausreiten war es wie beim Mittagessen: Wir erzählten, lachten, hatten Spaß. "Hier ist eine Galoppstrecke", unterbrach ich das Gequassel. "Lasst die Pferde ruhig ordentlich ausgreifen, der Weg ist lang und breit." Luisa wurde ein wenig bleich, Finn trieb Mara sofort an, Markus mit Echo hinterher. Auch Lysa stürmte hinterher, da war auch Luisa mit Kallista überzeugt. Die Pferde rannten, die Hufe donnerten auf dem Boden und der Matsch flog. Immer weiter trieben wir die Pferde, bis wir am Ende des Weges durchparierten. Sie pumpten, und auch wir waren außer Atem, hatten aber unseren Spaß gehabt. Im Schritt ging es zum Hof zurück, wo wir die Tiere versorgten und wieder auf die Weide brachten. Nun hatte jeder noch 1 Pferd vor sich.
      Finn wollte Heaven ein wenig longieren, Markus Little One auf dem Dressurplatz reiten und Luisa wollte mit Jay Bodenarbeit machen. Ich würde dann mit Meli auch auf den Dressurplatz gehen. Mir fiel auf, dass Luisa sich sehr gut mit Bodenarbeit auskannte und Finn gut longieren konnte. Markus konnte sowieso toll reiten und Meli machte ein wenig Zicken. Ich ließ sie traben und versammtelte sie, galoppierte ein wenig und parierte sie nach 40 Minuten zum Schritt durch. Nach weiteren 10 Minuten im Schritt brachte ich sie auf die Koppel zurück, auch Luisa war schon fertig, Finn ebenso. Markus kam auch wenige Minuten später zurück, brachte Little One auf die Koppel und wir machten zu 4. Futter. Nun kamen alle Pferde, Ponys und die beiden Fohlen, die heute ihre Ruhe gemacht hatten, wieder in die Boxen.
      Es war ein anstrengender Tag gewesen, aber ganz zu Ende war er noch nicht. Ich musste nochmal mit jedem Bewerber einzeln reden. Ich persönlich hatte mich schon entschieden, ich wollte die 3! Zuerst rief ich Markus ein. "Wie war denn der 1. Eindruck?", fragte ich ihn. "Mir gefällt es hier super. Die Pferde sind gepflegt, der Hof ist schön... Ich wäre gern hier." Er lächelte freundlich. "Okay, ich melde mich bei dir. Danke, dass du heute kommen konntest", verabschiedete ich ihn. Er ging, und Luisa kam herein. Sie sagte Ähnliches wie Markus, und Finn ebenfalls. Als alle 3 wegwaren, machte ich mir nochmal meinen Kopf und entschiedet, sie noch heute anzurufen.
      Alle 3 freuten sich sehr und wollten so bald wie möglich anfangen und einziehen. Ich schlug ihnen schon morgen vor, und so kam es, dass ich ab morgen 3 nette Stallhelfer hatte, die auch noch bei mir wohnten. Endlich war der Tag vorbei und ich fiel todmüde ins Bett.​
    • Fionaa151195
      Pflegi für alle Pferde, Ponys und Fohlen

      Um halb 7 klingelte der Wecker. Gähnend strecke ich mich und stand auf. Verschlafen schlurfte ich ins Bad und machte mich langsam fertig. Wieso hatte ich heute Futterdienst und nicht Markus, Luisa oder Finn? Seufzend und gähnend tapste ich in den Stall, wo mir die Pferde entgegenwieherten. Zuerst gab ich allen Ponys, dann den Pferden und zum Schluss den Fohlen Flecki und Music ihr Futter. Als dies erledigt war, ging ich wieder ins Haus, um mir mein Frühstück und einen Kaffee zu machen.
      Um 8 standen meine 3 Mitarbeiter, die ich aber eher als Freunde ansah, auf meiner Matte. "Guten Morgen", begrüßte ich sie. "Moin, Fii", gab Finn, aufgeweckt wie immer, zurück. Markus grummelte verschlafen "Guten Morgen" und Luisa lächelte unsicher und meinte bloß "Morgen". Wir gingen zu den Ställen, zuerst zum Pferdestall, und stellten die Pferde raus. Zuerst wollten wir die Stuten auf eine große Koppel, etwas abseits vom Hof, bringen. Es waren 4 Stuten, dass hieß, wir konnten noch die aus dem Ponystall mitnehmen. Meine Mitarbeiter schauten etwas verdutzt, als ich ihnen sagte, welche Stuten sie mit Halfter reiten konnten und welche nebenher gehen sollten. "Und wir sollen sie wirklich mit Halfter reiten? Nicht, dass was passiert", meinte Luisa unsicher. "Ach was, das geht schon", gab Finn übermütig zurück. Markus sagte dazu nichts und so kam es, dass wir kurze Zeit später zu Pferd unterwegs zur Weide waren.
      Ich saß auf Echo und hatte Mara und Heaven dabei, Finn ritt Melisande, was ich ihm nur widerwillig erlaubt hatte, und hatte dafür kein Führpony, Luisa ritt Kallista mit Lysa am Strick und Markus saß auf Little One, neben ihm liefen Finessa und Milwaki. Nach etwa 5 Minütigem Schrittreiten kamen wir an der Koppel an, stiegen ab und ließen die Pferde laufen. Sofort stieben die Stuten über die Weide, bockten, tobten. Zu Fuß ging es zurück, um auch die Hengste auf die Weide zu bringen.
      Auch sie sollten zur Koppel geritten werden. Ihre Koppel war fast direkt neben der der Stuten, allerdings war zwischen den Koppeln 5 Meter abstand. Eigentlich waren es ja 8 Hengste, doch 2, Akim und Sam, standen im Offenstall, wo sie bleiben würden. Luisa ritt Fun zur Koppel, ohne Handpferd, Finn Jay mit Java nebendran-eigentlich wollte er Java reiten, doch ich hatte die Befürchtung, Java könnte abhauen-und Markus ritt Smokey und nahm Jumping nebendran. Ich ritt, ebenfalls ohne Handpferd, Satan, der göttliche Toaster. 5 Minuten später kamen wir wieder bei den Koppeln an und ließen auch die Hengste laufen. Und wieder ging es zu Fuß zurück zum Hof.
      "Also, dann stellen wir noch die Fohlen raus und machen uns an's Misten", meinte ich. Die Fohlen, Flecki und Music, kamen auf eine Koppel am Hof. Als wir mit Misten fertig waren, war es 10. Vor dem Mittagessen wollten wir uns noch um die Fohlen und Problempferde kümmern. Luisa und Markus machten die Fohlen, Finn und ich gingen zu den Problempferden. Sam trabte so weit weg wie er konnte, als er uns sah, Akim machte sich zum Angriff bereit. "Meine Güte, was hast du dir da angelacht?", scherzte Finn. Ich lächelte. "Nur das Beste. Schau, Sam hat Potenzial. Der kommt noch ganz groß raus, sobald er wieder normal ist. Und das wird er werden. Akim ist verdammt hübsch und hat mega gute Körungschancen-aber eigentlich habe ich sie genommen, weil ich mich gerne mit solchen Pferden beschäftige." Wir gingen zum Tor und ich öffnete es. Vorsichtig betraten wir den Offenstall-und direkt kam Akim angerauscht. Er war wirklich aggressiv! Vor uns stoppte er, streckte den Hals, legte die Ohren an und schnaubte wütend.
      "Vielleicht sollten wir erstmal..." fing ich an, doch Finn unterbrach mich:"Iwo. Der macht doch nix!" Er ging zu Akim, hielt ihn an der Nase und klopfte ihm den Hals. Wiehernd auf den Hinterbeinen drehte sich der Hengst und wollte Finn treten, der zwar auswich, aber hinfiel. Akim versuchte, auf ihn draufzutreten, doch Finn rollte sich weg. Zufrieden trabte der Araber-Pinotmix wieder ab. "Man, der ist ja gemeingefährlich", meinte Finn geschockt. "Naja, es muss langsam gehen", gab ich zurück. Wir wuselten im Offenstall rum, als wären die Pferde nicht da. Misteten hier, füllten Wasser da, füllten Tröge dort... Und nach einer Stunde reichte es. Auch Markus und Luisa waren mit den Fohlen fertig, also blieben uns 2 Möglichkeiten: Eine Stunde nichts tun, oder jeweils noch 1 Pferd reiten und das Mittagessen um halb 1 machen. Wir entschieden uns für Letzteres und waren wieder auf dem Weg zu den Koppeln.
      Wir ritten die 4 Pferde wieder zurück. Ich auf Jay, Markus auf Lysa, Luisa auf Kallista und Finn auf Echo.
      Als wir wieder auf dem Hof ankamen, putzte jeder sein Pferd und machte es reitbereit. Ich würde mit Jay einen ausritt machen, allein. Luisa wollte mit Kallista Dressur reiten und Finn auf Echo wollte ebenfalls ins Gelände, Markus wollte longieren. "Na gut", meinte ich widerwillig, als Finn mit mir reiten wollte. "Ausnahmsweise." Wir sattelten die Pferde und ritten los. Nach etwa 20 Minuten kam ein tolles Feld, wo wir die Pferde richtig ausholen ließen. Jay war ein wenig schneller als Echo, und als wir wieder durchparierten, pumpten die Pferde. "Puh." Auch wir keuchten und kamen einige Minuten später wieder am Hof an. Auch Luisa und Markus waren fertig.
      Wir versorgten die Pferde, brachten sie zur Koppel und saßen um halb 1 beim Mittagessen. Als wir um 1 fertig waren, schickte ich die 3 nochmal weg, um sich auszuruhen. Gegen halb 2 ging ich zum Haus, in dem 5 Apartments waren. Luisa, Finn und Markus kamen heraus. "So, wen wollt ihr noch reiten?", fragte ich die 3. "Ich möchte Meli reiten", gab Finn sofort bekannt. "Heaven Melody?", fragte Markus und Luisa entschied sich für Smokey. Ich stimmte zu, selber würde ich Milwaki reiten, und wir gingen wieder zu den Koppeln.
      Mit Halfter ritten wir die 4 Pferde zurück, doch kurz vor'm Hof ging Milwaki durch, denn sie erschrak sich vor einem Ast, der sich in ihrem Schweif verfangen hatte! Ängstlich galoppierte sie durch den Wald, den Stock noch immer im Schweif, rasselnd hinter sich herziehend. "Ruhig, Milwaki, ruhig!", rief ich, doch keine Chance. Zu allem Überfluss war auch noch der Strick vom Halfter abgegangen und ich hatte keine Chance, mein panisches Pferd anzuhalten. Plötzlich stand Finn mit Melisande an der Hand vor mir, und Milwaki stieg, ich konnte mich nicht halten und fiel.
      Sekundenlang wartete ich auf den Aufprall, bis ich die Augen öffnete und merkte, dass ich in Finns Armen lag. Er hatte mich aufgefangen! "Oh... danke!", stammelte ich und wand mich aus seinen Armen. "Äh... reiten wir zum Hof zurück", schlug ich vor und stieg wieder auf Milwakis Rücken. "Gerne", grinste Finn und schwang sich auf Melisande. Ohne weitere Vorfälle ging es im Schritt zum Hof zurück, wo Markus und Luisa hatten Heaven und Smokey bereits gesattelt. "Na, alles gut? Hat dich unser Held des Tages gerettet?", scherzte Markus, während er den Sattelgurt nachzog. "Ja", gab ich knapp zurück. Markus und Luisa gingen ausreiten, ich wollte mit Milwaki auf den Reitplatz. Finn wollte eigentlich auch ins Gelände, aber das wollte ich nicht-nicht mit Melisande. So gingen wir Beide auf den Platz und waren auch gerade wieder fertig, als Markus und Luisa gut gelaunt wiederkamen. Es war wohl alles gut gegangen. Schnell waren die Pferde abgesattelt und wieder auf der Koppel.
      "Ich nehme Satan, der göttliche Toaster, Luisa Fun?" Sie nickte glücklich. "Gut. Markus-Little One und Finn Finessa?" Auch die Beiden stimmten zu, und so ritten wir auch diese Pferde mit Halfter zurück. Diesmal klappte alles. Auf dem Hof angekommen, machten wir schnell die Pferde fertig und ritten sie. Finn ging ins Gelände, Markus ebenso und Luisa mit mir auf den Platz. Ich war sehr gespannt auf das Herrscherpferd, wie er sich wohl reiten ließ... Nach kurzem Aufwärmen ließ ich ihn antraben-er hatte einen wunderbaren, mächtigen Trab! Es war, als würde er meine Gedanken lesen und führte alles aus, bevor ich überhaupt passende Hilfen gab! So toll wie der Trab war, besser war der Galopp! Satan, der göttliche Toaster machte mächtige Sprünge, warf seine Beine und flog fast über den Platz! Ich musste mich selbst zügeln, um auch pünktlich aufzuhören! Finn und Markus kamen ebenfalls pünktlich zurück, und wir brachten die Pferde zurück auf die Koppel.
      Nun waren nur noch Jumping, Java und Mara übrig. Ich bat Luisa und Markus, die restlichen Pferde reinzuholen und gab ihnen den Rest des Tages frei. Während Finn auf Mara zurück ritt, führte ich Java und Jumping. Java war kurz davor, abzuhauen, doch ich konnte den Hengst gerade so halten. Auf dem Hof angekommen, kam Jumping in die Box und ich sattelte Java. Er war eingeritten, das wusste ich, doch ich hatte erst einmal auf seinem Rücken gesessen, und das auch nur kurz. Dennoch führte ich ihn auf den Springplatz, wo Finn auch mit Mara war. Java tänzelte, bockte, stieg und rannte, doch als ich das erste Hindernis ansteuerte, wurde er plötzlich ruhiger. Ich merkte richtig, wie er seine eigenen Galoppsprünge zählte und genau richtig absprang. Er nahm den Sprung mit Bravour und landete perfekt auf der anderen Seite. Ich nahm noch einen Oxer, no risk no fun, und auch dieser klappte perfekt. Finn klatschte und ich lobte Java, doch er wollte wieder rennen. Noch 3 Sprünge ließ ich ihn gehen, dann ließ ich ihn mühsam noch 10 Minuten Schritt gehen. "wow, das war toll!", rief Finn und auch ich war begeistert. DAS hätte ich von Java nicht erwartet!
      Wir versorgten Mara und Java, brachten Beide in die Boxen und gaben noch einmal Futter. Endlich war der Tag vorbei, Finn verabschiedete sich und ich fiel auch bald todmüde ins Bett.​
    • 99Cowgirly99
      Pflegebericht für Don´t replay the music
      Heute hatte ich die Pflege für Don´t replay the music übernommen. Ich fuhr mit dem Fahrad auf den Hof von Flaffy. Ich sah im Stall nach ob Music vielleicht dort war, aber ich fand ihn dort nicht. Also ging ich auf die Koppel und sah gleich von weitem das gescheckte Fohlen am Zaun stehen. Dieses kleine quirrlige Fohlen wiehrte als ich an den Zaun trat. Stolz wölbte Music den Hals und steckte seine Nase in meine Jackentasche. So wie es aussah untersuchte er mich nach Leckereien, doch er fand nichts. Beleidigt widmete er sich dem Gras. Ich streifte dem kleinen Hengst sein Halfter über. Ihm schien sehr gut zu gefallen, dass er nun raus durfte. Freudig schnaubend ließ er neben mir her. Ich führte Music auf den Hof und holte aus der Sattelkammer seinen Putzkoffer. Neugierig beäugte Music mich, als ich aus seinem Putzkoffer den Dreckstrigel nahm. Doch den brauchte ich eigentlich gar nicht, denn Music war so gut wie sauber. Als ich seine kleinen Hüfchen auskratzen wollte zog er ihn immer wieder weg und versuchte mich auszuweichen. Also stellte ich Music an die Wand, so dass er nicht mehr ausweichen konnte. Ich hob seinen Hinterhuf hoch und wickelt ein paar Schweifhaare darum, als Music dann seinen Huf wieder wegziehen wollte tat er sich somit selbst weh und ließ es bleiben.
      Ich führte Music auf den Platz lief ein wenig mit ihm außenrum. Es schien Music sehr zu gefallen, denn er schnaubte immer wieder. Als er ein wenig warm war lief ich schneller, dass Music traben musste. Er lief mit großen, schwingenden Schritten und wölbte leicht den Hals. Schließlich schnallte ich an Musik´s Halfter eine Longe und ließ den kleinen Hengst im Galopp laufen. Erst rannte Music los, doch dann beruhigte er sich ein wenig. Er lief nun schwungvoll. Ich parrierte ich durch und nahm ihn wieder an die Hand. An der Hand übte ich mit ihm stehenbleiben und rückwärts gehen. Nach den Aufgaben gab ich ihm ain Apfelschnitz. Er verspieß es mit großer Begier.
      Nach dem Training brachte ich Music noch auf der Weide wo er mit großen Bocksprüngen davon jagte. Ich ging zu meinem Fahrrad und fuhr nach Hause.
    • Fionaa151195
      Pflegi für alle Pferde

      Es war ein regnerischer und kalter Morgen, wie ich feststellen musste. Es war nunmehr 7 Uhr und ich machte mich fertig, um die Pferde füttern zu gehen. Sie würden heute nicht auf die Koppeln kommen. Wenig später kamen auch Finn, Markus und Luisa in den Stall, um mir beim Misten zu helfen. Da mein Gestüt mittlerweile recht viele Pferde hatte, dauerte dies seine Zeit.
      Als alle Boxen sauber waren, beschlossen wir, den Tieren heut einen Ruhetag zu gönnen, da keiner von uns heute wirklich Lust auf irgendwas hatte. Nur die Neuesten wollte ich reiten, um zu schauen, ob sie sich eingewöhnt hatten, das waren No Name, der noch keinen neuen Namen hatte, Ride the Lightning, Fiorinn und Kätzchen. Ich beschloss, mit Kätzchen anzufangen. Schnell war die Stute geputzt und gesattelt. Ich führte sie in die Halle und stieg auf.
      Kätzchen war ziemlich hibbelig und sofort auf Galopp bedacht. "Ist ja gut, Kleine", meinte ich und ließ sie nach kurzem Aufwärmen antraben und versuchte, sie zu versammeln. Kätzchen jedoch wollte einfach nur weiter vorwärts, also setzte ich mich tief in den Sattel und nahm die Zügel etwas auf. Kätzchen reagierte mehr oder weniger brav und ließ sich versammeln. Nach kurzer Zeit ließ ich sie auch galoppieren und an der langen Seite zulegen. Kätzchen legte zu-und zwar gewaltig! Nach etwa einer halben Stunde bat ich Luisa, sie trocken zu reiten. Diese stimmte zu und so machte ich Ride the Lightning fertig.
      Ihn würde Finn auf der Rennstrecke reiten. Schnell war der quirlige Hengst aufgewärmt und stand in der Startbox. Als der Gong ertönte und die Tür aufsprang, stürmte der Hengst so schnell los, dass es Finn beinahe aus dem Sattel gehauen hätte.Im letzten Moment fing er sich und beugte sich über den Hals. Nur sehr selten hatte ich ein Pferd so rennen sehen, und er tat es, weil es ihm Spaß machte. Eine Runde hatte er sehr schnell geschafft, jedoch war er ziemlich außer Atem, hieß, wir mussten an seiner Kondition feilen. Wir brachten ihn zurück in den Stall und sattelten ihn ab. Luisa wartete schon auf uns.
      No Name sah ich nur genau an, er war ja immer noch sehr misstrauisch, weswegen ich ihm bloß ein paar Leckerlies gab und ihn ein wenig streichelte. Er hatte keine Verletzungen. Mit dieser Erkenntnis ließ ich auch ihn in Ruhe.
      Nun kam Fiorinn. Die Stute galt als sehr brav und dies erwies sich schon beim Putzen und Satteln. In der Halle ging sie einen ruhigen, gelassenen Schritt und ihr Trab war richtig bequem und sehr gut auszusitzen. Auch der Galopp war ein Traum und so war auch Fiorinn schon nach einer halben Stunde fertig. Ich brachte sie in die Box zurück und sattelte sie ab.
      Die letzte Aktion für heute war, alle Pferde zu kontrollieren, ob sie Verletzungen hatten oder krank waren. Ich sah bei Jay vorbei, bei dem alles in Ordnung war, Markus gab mir für Lysa das Okay, Luisa sagte, dass es Heaven gut ging und Finn meinte, dass Satan, der göttliche Toaster nur so blühte. Milwaki und Dashing Blade waren auch okay, Smokey ebenso. Nun ging es zum Zuchtstall.
      Pichon war vollkommen in Ordnung, genauso Suger und Melisande, Mara und Echo, sowie Litle One und Jumping. Den Ponys, Java, Finessa und Fun ging es ebenfalls gut, genauso den Fohlen Vrenissa, Flecki und Music. Als letztes waren die 'anderen' Pferde, also die Problempferde, dran. San Miguel, Donata, Akim und Sam ging es körperlich vollkommen gut und so waren wir alle für heute fertig. Es war schon abends und wir fütterten alle Pferde nochmal, ehe wir den Stall für heute verließen.​
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Fionaa151195
    Datum:
    8 Juli 2011
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