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Ivi.Kiwi

Donnerwetter │ Shire Horse

________________DonnerwetterSteckbriefPferdename: DonnerwetterRufname: Don_____________________Aus der: -M: -V: -Von: -M: -V: -_____________________Geburtstag: 2009Geburtsort: DeutschlandGeschlecht: HengstRasse: Shire HorseFellfarbe: Sabino OveroKopfabzeichen: -Beinabzeichen: -Charakter: Don ist ein wahrer Riese, innerlich wie auch äußerlich. Er hat die Ruhe weg und geht total entspannt durchs leben.Stockmaß: 1,82 mGesundheit: Sehr gut!Eingeritten: Ja_____________________Züchter: -Besitzer: Ivi.KiwiVorbesitzer: GaitanoPferd erstellt von: GaitanoUmgemalt von: -Vorkaufsrecht: Gaitano_____________________Reitbeteiligung: -Trainer: Cooper's & Mongofisch's Ausbildungszentrum │ Green Hill StabelsHufschmied: -Tierarzt: -_____________________QualifikationenGalopprennen Klasse: E - EinsteigerWestern Klasse: E - EinsteigerSpring Klasse: E - EinsteigerMilitary Klasse: E - EinsteigerDressur Klasse: A - AnfängerDistanz Klasse: E - EinsteigerFahren Klasse: E - Einsteiger_____________________BeschreibungDonnerwetter macht seinem Namen nur äußerlich alle Ehre. Sobald man den imposanten Hengst mit der auffäliigen Färbung sieht, ist das nähmlich der erste Gedanke den man hat. Charakterlich hingegen ist Donnerwetter die Ruhe selbst. Auch in unbekannten Situationen bleibt er gelassen und schaut sich die ganze Situation in Ruhe an. Unter dem sattel ist Donnerwetter noch etwas unerfahren, da er erst vor kurzem eingeritten wurde. Derzeit wird er im Bereich der Dressur gefördert, um seine Gänge zu verfeinern. Denn trotz seiner statlichen Größe und des stämmigen Körpers, steckt in Donnerwetter durchaus Potenzial. Ansonsten ist Donnerwetter ein zuverlässiger Freizeitpartner, mit dem man lange Ausritte durch die Natur genießen kann.TrainingEinreiten von Cooper's & Mongofisch's Ausbildungszentrum [22. Februar 2014]Dressurtraining E-A bei Green Hill Stabels von Jual [2. Mai 2014]Besondere Eignung/-en:Dressur │ FreizeitZubehör & Bilder:-_____________________Schleifen2. Platz 202. Fahrturnier_____________________ZuchtdatenIn der Zucht:-Decktaxe:0 JoellenNachkommen:-

Donnerwetter │ Shire Horse
Ivi.Kiwi, 20 Feb. 2014
    • Ivi.Kiwi
      Donnerwetters Ankunft
      by Ivi.Kiwi │ 22. Februar 2014

      Zufällig hatte ich gehört, dass Gaitano einen Kaltbluthengst zu verkaufen hatte, also rief ich direkt bei ihr an um festzustellen um wen es sich handelte. Sie begrüßte mich fröhlich und als ich sie auf Donnerwetter ansprach, begann sie direkt eine Menge über ihn zu erzählen. Es hörte sich so an, als wäre er ein toller Kerl, also machte ich direkt einen Besichtigungstermin aus.
      Wir verabredeten uns für den Nachmittag, also erledigte ich vorher noch ein paar Dinge auf meinem Hof, bevor ich mich auf den Weg zu Gaitano machte.
      Auf Gaitanos Hof angekommen erwartete sie mich schon am Parkplatz. Sie begrüßte mich herzlich und wir kamen direkt ins Gespräch. Sie erzählte mir noch mehr über Donnerwetter, wie sie ihn bekommen hatte und wie sein Ausbildungsstand war. Donnerwetter war praktisch noch roh, nicht eingeritten, kannte aber bereits alle Wichtigen Dinge wie Tierarzt, Hufschmied, Pferdehänger etc. Gaitano führte mich in einen hellen, schönen Stall, wo in einer geräumigen Box ein gewaltig großes Pferd stand - das musste Donnerwetter sein. Donnerwetter war auch das erste Wort was einem einfiel, wenn man den Hengst sah. Seine Größe war schlichtweg Imposant, zumal er einen tollen, kräftigen Körperbau hatte. Er blickte mich aus ruhigen blauen Augen an und streckte mir seine Nase entgegen, als ich die Hand nach ihm ausstreckte. Er schnupperte und stupste meine Hand sanft mit seiner weichen Nase an. Gaitano reichte mir ein Leckerchen, welches ich den Hengst gab. Ich war direkt verliebt. Er hatte seidig weiches Fell und eine wunderschöne, auffällige Farbe.
      Gaitano betrat die Box und Halfterte Donnerwetter auf. Sie führte den Hengst die Boxengasse hinab, raus aus dem Stall auf den Putzplatz. Dort band sie ihn an. Ich schaute mir Donnerwetter noch einmal in seiner vollen Pracht an. Dann bat ich Gaitano ihn putzen zu dürfen, um herauszufinden ob er sich alles gefallen ließ. Ich putze ihn sehr ausgiebig und kratzte ihm die Hufe aus. Er gab jeden Huf bereitwillig, kaum das ich sein Bein berührte. Währenddessen unterhielt ich mich weiter mit Gaitano über die verschiedensten Dinge rund um unsere Höfe und Pferde.
      Als ich Donnerwetter ausgiebig geputzt hatte führte Gaitano ihn mir auf dem Reitplatz ihn allen Gängen vor. Er ließ sich super longieren und arbeitete motiviert mit. Seine Gänge waren noch nicht ganz ausgereift, aber daran ließ sich ja arbeiten. Man konnte jedoch schon sehen, dass er sich trotz seiner enormen Größe, sehr beweglich war.
      Die Zeit verging wie im Flug. Als wir Donnerwetter zurück in seine Box brachten, kamen Gaitano und ich noch einmal auf Donnerwetter zu sprechen. Ich mochte den Hengst bereits sehr und wollte ihn gerne mit zu mir auf meinen Hof nehmen. Gaitano verkaufte ihn nur schweren Herzens, trotzdem einigten wir uns darauf, dass er zu mir kommen sollte. So besprachen wir noch alles geschäftliche und vereinbarten einen weiteren Termin, an dem ich Donnerwetter abholen wollte.

      Ein paar tage später war es dann soweit. Ich fuhr mit meinem Pferdetransporter zu Gaitano. Ich parkte und machte mich auf die suche nach ihr. Ich fand Gaitano im Stall bei Donnerwetter. Sie hatte ihn auf der Stallgasse angebunden und putzte ihn. Wir begrüßten uns und plauderten noch einem Moment. Gaitano half mir Donnerwetter transportfertig zu machen. Ich führte ihn selbst hinaus aus dem Stall. Ich hatte den Transporter möglichst nahe geparkt, sodass wir keinen weiten Weg hatten. Gaitano hielt Donnerwetter fest, während ich den Transporter öffnete. Schließlich führte sie Donnerwetter in den Transporter und band ihn fest. Er beherrschte das Verladen wirklich gut. Gaitano brachte mir noch Donnerwetters Sachen und wir plauderten noch eine Weile, bevor ich mich ins Auto setzte. Der Heimweg verlief problemlos.
      Auf meinem Hof angekommen parkte ich ebenfalls nahe an der Weide. Wie für Nero, hatte ich auch für Donnerwetter zunächst ein Stück abgegrenzt, damit er die anderen in Ruhe kennenlernen konnte. Ich holte Don aus dem Transporter und er blickte sich neugierig um. Er zeigte jedoch keine Spur von Aufregung. Gelassen folgte er mir zu Weide, wo ich ihn dann auch schon entlies. Ich nahm ihm vorher noch das Halfter ab, stellte sicher, dass er etwas Futter und frisches Wasser zur Verfügung stehen hatte und ließ ihn erst einmal alleine.
      Als ich am Abend noch einmal wiederkam um nach Don zu sehen, stand er mit leicht gesenktem Kopf da und döste vor sich hin. Auch die anderen schienen kaum Notiz von ihm zu nehmen. Bestimmt würde Don sich gut mit den anderen verstehen. Als Don mich bemerkte öffnete er die Augen und blickte zu mir. Ich ging zu ihm und kraulte ihn noch einen Moment. Dann verabschiedete ich mich erst einmal von ihm. Morgen würde ich wieder nach ihm sehen.
    • Mongofisch
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      Einreiten von Donnerwetter

      Die Ankunft
      Auf meinen nächsten Schützling freute ich mich ganz besonders. Ivi hatte einen neuen Shire Hengst, der noch nicht eingeritten war, was ich also übernehmen sollte.
      Voller Vorfreude bereitete ich die Box für den Neuankömmling vor, streute diese mit frischem Stroh ein, gab eine Portion Heu hinein und legte ein paar Leckerlis als kleine Begrüßung in den Trog. Zufrieden mit meiner Arbeit stand ich ein paar Augenblicke vor der Box und schaute das Ergebnis an. Draußen konnte ich ein Auto hören – vielleicht war das schon Ivi.
      Mit schnellen Schritten verließ ich das Stallgebäude und sah einen mir unbekannten Wagen mit Anhänger auf dem Parkplatz. Eine junge Frau stieg aus und schaute sich suchend um. Lächelnd winkte ich ihr zu, während ich mich ihr näherte. „Hallo, ich bin Lisa, du musst Ivi sein“, begrüßte ich meinen Gegenüber freundlich. Die junge Frau schien erleichtert und lachte mich an: „Hallo, ja ich bin Ivi, freut mich dich kennen zu lernen.“ Sie deutete auf den bedrohlich wackelnden Anhänger: „Ich glaube Donnerwetter möchte raus.“ Wir lachten, ich stimmte ihr jedoch zu, sodass wir rasch die Klappe öffneten und Ivi ihren mächtigen Hengst behutsam runter führte.
      Ich musste aufpassen, dass mir nicht der Mund offen stehen blieb: Geballte Muskelmasse verteilt auf einer Größe von 1,80m schauten mich mit freundlichen blauen Augen an und schienen sagen zu wollen 'Du brauchst keine Angst haben'.
      „Wow, na das nenne ich mal ein Pferd“, grinste ich und streckte dem Shire Horse meine Hand entgegen. Vorsichtig beschnupperte er diese und schnaubte gelassen. „Komm ich zeig dir seine Box“, lud ich Ivi ein mir zu folgen. Gemeinsam gingen wir in den Stall, in welchem ich zuvor die Box vorbereitete hatte.
      Donnerwetter machte sich direkt über das Heu her und ließ sich von der neuen Umgebung nicht beeindrucken. „Der ist ja wirklich ein Ruhiger“, stellte ich zufrieden fest. Ivi nickte zustimmend, dann gingen wir aber erst einmal ins Büro, um alles zu besprechen.
      Ivi erzählte mir, dass Donnerwetter bereits longiert wurde und das auch super machte. Außerdem war er insgesamt ein wirklich ruhiges Pferd, arbeitete immer fleißig mit und meisterte beinahe alle Situationen mit großer Gelassenheit.Ich freute ich über ein so braves Pferd und war zuversichtlich, dass das Einreiten ohne Probleme klappen würde.
      Ivi und ich gingen zurück in den Stall, wo sie sich von ihrem großen Knuddelbär verabschiedete.
      „Ich melde mich zwischendurch bei dir und erzähle dir wie es läuft“, versprach ich Ivi, ehe sie sich auf den Weg nach Hause machte.
      Das Einreiten
      Donnerwetter brauchte wirklich nur ein paar wenige Tage in denen wir uns anfreundeten. Es machte Spaß sich mit diesem mächtigen Tier zu beschäftigen, da er immer auf der Hut war, einem alles recht zu machen. Am Strand zog er alle Blicke auf sich, war aber trotzdem vollkommen auf mich fixiert, was wirklich erstaunlich war.
      Mehrere Male gingen wir spazieren, verbrachten auch viel Zeit einfach beim Putzen und kuschelten ein wenig. Ich hatte den mächtigen Hengst jetzt schon ins Herz geschlossen und schaute dem Tag seiner Abreise mit einem weinenden und einem lachenden Auge entgegen. Ich wollte mir jedoch auch nicht zu viel Zeit lassen, sodass ich schon bald mit dem eigentlichen Training begann.
      Fertig geputzt stand Donnerwetter auf der Stallgasse und blickte mich mit seinen treuen Augen an. „Na freust du dich schon?“ Liebevoll strich ich ihm über die weichen Nüstern und legte ihm dann vorsichtig den Longiergurt auf den Rücken. „So ist brav“, murmelte ich, während ich den Gurt schloss und den Kappzaum anlegte. Das Gebiss ließ ich heute Weg, erstmal wollte ich schauen, wie der Hengst sich longieren ließ.
      In der Halle wärmte ich Donnerwetter zunächst im Schritt auf, dabei konnte ich direkt sehen, dass er konzentriert und aufmerksam war. Er bemühte sich ungemein einen ordentlichen Zirkel zu laufen. Auch Übergänge zum Stand klappten ohne weitere Probleme. Er musste wirklich gut anlongiert worden sein.
      Immer wieder sprach ich mein Lob aus und begann mit der Arbeit im Trab. Auf beiden Händen zeigte der Hengst gute Ansätze für einen schwungvollen, raumgreifenden Trab, dieser musste jedoch noch etwas verfeinert werden. Das würde aber sicher später gar nicht so schwer werden.
      Auch im Galopp machte der Shire Hengst eine gute Figur, auch wenn er noch nicht ausbalanciert war, aber daran würden wir noch arbeiten. Insgesamt war ich sehr zufrieden mit dem Ausbildungsstand von Donnerwetter und war sehr zuversichtlich was das weitere Training an belang.
      Mehrere Tage longierte ich den Hengst, auch mit Gebiss, was für ihn überhaupt kein Problem darstellte. Er blieb trotzdem sehr aufmerksam und arbeitete ruhig mit. Ich war begeistert und beschloss den nächsten Schritt zu machen: Den Sattel.
      Wie jeden Tag holte ich Donnerwetter aus seiner Box und begann ihn zu putzen. Jedoch putzte ich nur die Sattellage, legte dann die Bürste weg und holte den Sattel des Hengstes. Behutsam legte ich diesen auf seinen Rücken und schloss den Gurt. Anschließend nahm ich mir die Bürste wieder und setzte das Putzen fort, als wäre es das Normalste auf der Welt, einen Sattel zu tragen. Der Hengst schien sich auch gar nicht dafür zu interessieren, was ich da veranstaltete, er genoss einfach nur das Putzen und schloss entspannt die Augen.
      „Aufwachen“, flüsterte ich dem dösenden Tier ins Ohr, als ich das Putzen beendet hatte. Mit plötzlich hellwachen Augen guckte Donnerwetter mich an und blinzelte einmal. Ich musste lachen und wuschelte ihm durch den Schopf, er war wirklich ein Süßer.
      Nun ging es aber mit dem Training weiter, also brachte ich den Hengst in die Halle und longierte ihn dort, wie auch die Tage zuvor. Die Stimmkommandos klappten wirklich gut und würden uns sicher später helfen, wenn es an die Zügel-, Gewichts- und Schenkelhilfen ging.
      Einige Tage longierte ich Donnerwetter noch, dann begann ich mit der Gewöhnung an das Reitergewicht. Lina half mir wie immer dabei und hielt den Hengst fest, während ich mich mehrere Male vorsichtig über den Rücken legte. Donnerwetter schien sich viel mehr für Lina zu interessieren, da sie die Leckerlis verteilte. Ich war nur nebensächlich und weniger Interessant.
      Nach einiger Zeit legte ich behutsam mein rechtes Bein über den Sattel und nahm vorsichtig dort Platz. Ich lobte den Hengst ausgiebig, dann drehten wir unsere erste Runde. Lina führte uns einmal durch die Halle, dann stieg ich auch schon wieder ab und Donnerwetter hatte seinen ersten Ritt geschafft.
      In den folgenden Tagen ließ ich mich immer wieder auf dem Shire Horse führen, jedes Mal ein bisschen länger, bis wir schließlich damit anfingen, dass ich den Hengst lenkte und Lina ihn vom Boden aus korrigierte. Es klappte von Anfang an erstaunlich gut, wir übten aber trotzdem weiter, um nichts zu überstürzen.
      Bald schon war Donnerwetter aber soweit, dass ich auch begann, im Trab und Galopp mit ihm zu arbeiten. Seine Gänge waren weich und sehr angenehm zu sitzen. Er verstand sehr schnell, was ich von ihm verlangte und wenn es mal etwas stockte, war Lina zur Stelle und zeigte Donnerwetter vom Boden aus, was er machen sollte.
      Donnerwetter darf nach Hause
      Nach vielen Stunden im Sattel des Hengstes war es endlich soweit und die Grundlage für eine erfolgreiche Ausbildung war geschaffen. Mit Ivi war schnell ein passender Tag zum Abholen gefunden und ich freute mich, dass ich wieder ein Pferd erfolgreich ausgebildet hatte. Es war immer wieder schön zu sehen, wie die Besitzer sich freuten, wenn sie ihre Pferde abholen konnten. So auch Ivi.
      Gegen Mittag traf sie auf dem Hof ein und nach einer herzlichen Begrüßung berichtete ich ihr zunächst, wie der Verlauf des Trainings war und wie toll Donnerwetter sich angestellt hatte. Ivi war erfreut eine so gute Rückmeldung zu bekommen und konnte es gar nicht erwarten, ihren Hengst wiederzusehen.
      Wir gingen also schnell in den Stall, wo der Hengst schon sehnsüchtig wartete. Einen Moment standen ich einfach nur da und schaute Ivi und Donnerwetter beim Kuscheln zu. Dann löste sich die junge Frau von ihrem Pferd und wir verstauten das Sattelzeug im Auto. Schließlich musste nur noch der Hengst verladen werden, dann verabschiedeten wir uns und Ivi machte sich auf den Weg nach Hause.
    • Ivi.Kiwi
      Rettung von Ivi's Pleasure Lady
      by Ivi.Kiwi │ 23. Februar 2014

      Für Februar war es ausgesprochen angenehm draußen und die Sonne schien sogar. Ich war gerade bei meinen Weidepferden. Heute wollte ich meine Pferde ausgiebig putzen. Ich begann mit meinem neuen Hengst Donnerwetter. Er stand zusammen mit Roheryn und graste friedlich vor sich hin. Seit ein paar Tagen war er wieder bei mir, denn ich hatte ihn in den Trainingstall von Cooper und Mongofish gegeben, damit er qualifiziert eingeritten wurde. Ich rief seinen Namen und er blickte auch direkt aufmerksam auf. Auch Roheryn hob den Kopf und brummelte. Ich begrüßte die beiden und steckte ihnen ein Leckerchen zu. Gleich kamen auch Nero, Lantinus, Grand Little und Mercudio dazu. Ich begrüßte alle, schickte sie jedoch dann auch gleich wieder weg, damit ich genug Platz hatte um Donnerwetter aufzuhalftern. Er folgte mir entspannt von der Weide herunter auf den Putzplatz, wo ich ihn anband. Er brummelte mir hinterher, als ich in die Sattelkammer lief, wo auch das ganze Putzzeug meiner Pferde gelagert war. Als ich zurückkam, hatte Donnerwetter sich soweit es ihm möglich war zu mir umgedreht und stupste mich sanft an. Ich klopfte ihm den Hals und drehte ihn wieder um, damit der Strick nicht die ganze Zeit so gespannt war. Ich begann damit den groben Schmutz aus seinem Fell zu entfernen, und ging dann noch einmal mit einer Kardätsche drüber. Sein Fell war so wunderbar weich. Donnerwetter stand einfach nur entspannt da, mit leicht geschlossenen Augen. Ich kratzte ich die Hufe aus, wusch sie und fettete sie ein. Dann entwirrte ich Mähne und Schweif. Dazu brauchte ich recht lange, denn er hatte sehr dickes Haar. Als ich fertig war, brachte ich Donnerwetter zurück auf die Weide und holte Grand Little. Ich war froh ihn zurückgekauft zu haben. Er stammte aus meiner allerersten Zucht zusammen mit Sydney. Die Zeit die er bis jetzt auf meinem Hof verbracht hatte tat ihm sichtlich gut. Er hatte sich positiv verändert, er sah wirklich super aus. Auch ihn putzte ich ausgiebig auf dem Putzplatz. Nach Grand Little war auch Mercudio an der Reihe. Der Araberhengst war heute etwas unruhig und tänzelte beim putzen aufgeregt herum. Die Sonner schien ihm Frühlingsgefühle zu bringen. Beim putzen war er heute ebenfalls ziemlich kitzelig und zuckte an bestimmten stellen. Jedesmal drehte er seinen Kopf um an der betroffenen stelle zu knabbern. Da machte die ganze Sache ziemlich langwierig. Als ich Nero von der Weide holen wollte, trabte Lantinus dicht neben ihm her. "Na wenn das so ist", sagte ich und halfterte Lantinus ebenfalls auf. Die beiden waren mittlerweile Dicke freunde geworden und spielten fast den ganzen Tag miteinander. Ich band die beiden nebeneinander an. Zum Glück verzichteten sie wenigstens hier darauf, sich die ganze Zeit zu ärgern. Nero genoss einfach nur die Sonnenstrahlen die ihm auf den Rücken vielen, Lantinus dagegen stand mit gespitzten Ohren da und beobachtete neugierig jeden Meiner Schritte und Handgriffe. Ich putzte beide und achtete darauf, beide überall anzufassen und abzutasten. Die beiden störten sich daran mittlerweile gar nicht mehr. Dann übten wir das Hufe geben. Für Lantinus war das gar kein Problem, Nero hatte manchmal noch seine Probleme damit das Gleichgewicht zu halten, doch ansonsten machte er seine Sache gut. Ich brachte auch die beiden zurück auf die Weide.
      Jetzt musste die Weide noch abgeäppelt werden. Ich trieb meine Pferde in eine Ecke die ich abtrennen konnte und holte eine Schubkarre. Ich äppelte die Weide ab, kontrollierte die Tränken und füllte den Trog mit frischem Heu auf. Dazu legte ich noch einige Stücke von frischen Äpfeln. Ich leerte gerade die Schubkarre, als mein Handy klingelte.
      Edfriend war am telefon. Sie begrüßte mich und kam auch direkt zur Sache. Sie berichtete mir, dass sie ein weiteres Pferd aus meiner alten Zucht gefunden hatte. Es war die Stute Ivi`s Pleasure Lady, ein Fohlen meiner Pintostute Ivi. Edfriend erzählte mir, dass sich die Stute in einem ausgesprochen schlechtem Zustand befindet und sie gerne aus ihrer derzeitigen Situation retten würde. Sie fragte mich, ob ich sie nicht bei mir aufnehmen könnte, da ich die Stute ja bereits gut kannte und auch aus meiner Zucht stammt. Ich erklärte mich bereit, mir die Sache einmal anzusehen, woraufhin Edfriend mir den Standort der Stute erklärte. Wir verabredeten uns für ein Treffen bei Pleasure Lady in etwa zwei Stunden. Ich verabschiedete mich von ihr und bereitete den Pferdetransporter vor. Je nachdem wie die Situation war und in welchen Zustand sich die Stute befand, wollte ich sie direkt mitnehmen. Der Weg zu dem Stall in dem Ivis Pleasure Lady war nicht schwer zu finden, trotzdem brauchte ich 1 1/2 Stunden bis ich da war. Auch Edfriend war bereits da. Wir begrüßten uns und direkt erzählte Edfriend in allen Einzelheiten wie es um die Stute bestellt war und was sie sonst über sie wusste.
      Bei dem Stall handelte es sich um einen Schlachthof. Wir gingen direkt in den Stall, denn Edfriend hatte uns bereits angemeldet und zeigte mir die Pintostute. Ich war erschrocken über das was ich sah. Die Stute war total zerzaust und abgemagert, überhaupt kein glanz mehr in den Augen. Ich ging nahe an die Box heran und sprach Pleasure Lady an. Die Stute reagierte gar nicht. Ich fragte ob ich die Box betreten durfte. Der Besitzer erlaubte es mir, also betrat ich die Box und sprach weiter auf die Stute ein. Wenigstens drehte sie die Ohren in meine Richtung. Sie ließ sich berühren, also streichelte ich die Stute einfach nur einen Moment lang und redete auf sie ein. Dann besprach ich mit dem Besitzer alles nötige um die Stute mitnehmen zu können. Wenig später hatte ich die Stute auch schon mit dem alten zefransten Halfter an ihrer Boxentür aufgehalftert und führte sie die Stallgasse herunter aus dem Stall heraus. Ich bemerkte, dass sie etwas lahmte, die Hufe waren nicht beschlagen und viel zu lang. Es stand uns eine Menge arbeit bevor.
      Ivi's Pleasure Lady ließ sich Problemlos verladen, generell zeigte sie auf nichts irgendeine große Reaktion. Ich verabschiedete mich von Edfriend und machte mich auf den Weg nach Hause. Die Fahrt verlief ruhig und Problemlos.
      Auf meinem Hof angekommen holte ich Ivi's Pleasure Lady aus dem Transporter und führte sie direkt in eine Box des Stalls der an meine Weide angrenzt. Ich hatte immer eine Box für solche Fälle vorbereitet, schön dicht ausgefüllt mit weichem Stroh. Ich führte die Stute hinein und nahm ihr direkt das Halfter ab. Dann lief ich direkt los um frisches Futter zu holen, füllte es in ihren Trog und kontrollierte die Funktion der Tränke. Alles war bestens. Ivi's Pleasure Lady drehte sich träge zum Trog um und knabberte etwas an dem Heu herum. Als erstes würde ich einen Tierarzt anrufen, damit er sie einmal genau unter die Lupe nahm. Wer weiß was der Stute so alles fehlte. Ich ließ die Stute ersteinmal in Ruhe, damit sie sich von der Fahrt erholen konnte, ging ins Haus und wählte die Nummer des Tierarztes.
    • Jual
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      Aubildungsbericht Donnerwetter
      Ein paar Tage nachdem Katniss Everdeen von Eowin die Green Hill Stables verlassen hat, kam der Riese Donnerwetter von Ivi.Kiwi auf mein Gestüt.
      Er schien schon auf den ersten Blick sehr viel ruhiger als Katniss und sah sich aufmerksam um.
      „Ich sage Bescheid, wenn das Training beendet ist.“, sagte ich zu Donnerwetters Besitzerin und schüttelte ihr die Hand, „Bis dann!“

      Woche 1
      In den ersten zwei Tagen hatte Donnerwetter Zeit, sich einzugewöhnen. Er hatte Augenkontakt zu den Pferden meines Hofes und täglichen Weideauslauf auf den grünen, irischen Wiesen.
      Am dritten Tag, begann ich mit longieren und anschließendem, intensiven Kennenlernen. Ich machte ein paar Bodenarbeitsübungen mit dem Shire Horse Hengst und er bestätigte meinen ersten Eindruck von ihm – er hatte die Ruhe weg.
      Aus diesem Grund konnte ich bereits am vierten Tag mit dem Reiten anfangen.
      Zunächst fragte ich alle Übungen aus einer E-Dressur ab, ritt die Bahnfiguren und überprüfte den Hengst auf taktklarheit und wie stark oder sanft ich die Hilfen geben musste.
      Auch ich musste mich erstmal von den Pony Gängen auf die Gänge eines eins achtzig Riesen umstellen.
      Donnerwetter arbeitete gut mit, allerdings mangelte es dem Großen noch etwas an Kondition, dies nahm ich ihm nicht übel, dafür, dass er noch nicht lange unter dem Sattel war, lief er ansonsten besser, als so manche Pferde die schon mehrere Jahre unter dem Sattel waren.
      Am fünften Tag wollte ich anfangen, Donnerwetter an die fliegenden Galoppwechsel heranzuführen. Zunächst wechselte ich immer im Galopp den Zirkel, parierte ihn kurz durch und galoppierte auf der anderen Hand wieder an.
      Donnerwetter machte seine Arbeit gut und ich bemerkte seine Lernwilligkeit. Er versuchte es, richtig zu machen, allerdings endete dies bei manchen Versuchen in einem ziemlichen Beinsalat.
      Am Ende dieser Einheit benötigte Donnerwetter nur zwei Schritte im Trab zwischen den Galoppaden.
      Am nächsten Tag arbeitete ich weiter an den Galoppwechseln, forderte aber noch keine ohne Trabpause dazwischen. Dafür arbeitete ich allerdings schon an den Volten und verkleinerte diese schon ein bisschen.
      Am nächsten Tag hatte Donnerwetter Pause.

      Woche 2
      Am ersten Tag der zweiten Woche wagte ich es das erste Mal, einen richtigen Galoppwechsel durchzuführen. Nach einigen Versuchen hatte Donnerwetter scheinbar verstanden, was ich von ihm wollte. Er führte einen guten Galoppwechsel durch. Dieser war zwar noch ausbaufähig, dennoch konnte ich nicht meckern.
      Heute war ein wirklich guter Tag für Donnerwetter. Er konnte nun die fliegenden Galoppwechsel und auch zehn Meter Volten hatte er drauf.
      Am zweiten Tag der zweiten Woche übte ich mit ihm Mitteltrab und Mittelgalopp, was auf der Stelle sehr gut klappte.
      Die nächsten Tage befasste ich mich mit Viereck verkleinern und vergrößern. Da Donnerwetter bereits sehr gut Schenkelweichen kannte und konnte, hatte er das nach nur drei Tagen drauf.
      Fröhlich gestimmt rief ich Ivi.Kiwi an und überbrachte ihr die gute Nachricht.
      Zwei Tage später kam diese und holte ihr Pferd ab – nicht ohne sich einmal vorführen zu lassen, was er gelernt hatte. Begeistert lobte sie den jungen Hengst und lud ihn ein.
      Mir wird dieser lernwillige Hengst wohl lange im Gedächtnis bleiben, kaum ein Pferd lernt so schnell wie dieser.

      3.304 Zeichen, © by Jual
    • Snoopy
      Sammelpflegi Weidenpferde

      Die Weidenpferde waren nun dran, also fing ich sofort an und holte mir Hvítasunna Van Frelsi aus der Box. Diese striegelte ich erstmal gründlich, bis das Scheckenfell glänzte. Dann kümmerte ich mich um das kurze, zweifarbige Langhaar bis es ordentlich aussah und kümmerte mich um die kleinen Hufe, die ich vorsichtig säuberte. Als die Kleine dann endlich strahlte, legte ich ihr ein Halfter an und führte sie ein wenig Spazieren. Als wir eine kleine aber herbstliche Runde hinter uns hatten, brachte ich sie auf die Weide und mistete ihre Box. Als diese sauber war, holte ich sie wieder und brachte sie hinein, ehe ich mit dem nächsten Fohlen weiter machte.
      Trífari Van Frelsi ein Falbhengst der Rasse Aegidienberger war dran. Also striegelte ich sein weiches Fell, kümmerte mich um das wilde Langhaar und säuberte vorsichtig seine kleinen Hufe. Dann führte ich ihn auch etwas herum und machte einen kleinen Spaziergang durch den Wald. Als wir zurück kamen, durfte er auf die Weide und ich kümmerte mich um seine dreckige Box. Als diese wieder gründlich sauber war, brachte ich ihn wieder zurück in seine Box.
      Das dritte Fohlen im Stall kam nun dran und ich holte Eimyja wieder ein Islandpony. Die kleine Scheckenstute war recht dreckig, also kümmerte ich mich gründlich um das Fell, sodass es in Kürze wieder glänzte und ich ihr helles Langhaar kämmte, die kleinen Hufe machte ich ebenfalls. Dann machte ich den gleichen kleinen Spaziergang mit ihr und kam in kürze wieder auf dem Hof an, wo ich sie auf die weide stellte und ihre kaum dreckige Box säuberte.
      Nun kam ein Pinto an die Reihe, dieser hieß Ivi's Pleasure Lady und war eine Stute. Also holte ich den Schecken aus der Box und begann das Fell zu striegeln, bis es sauber war und ich mich um ihr Langhaar kümmerte das in Kürze ebenfalls in sauber war. Also legte ich ihr nur noch die Ausrüstung an und ging zum Reitplatz, wo ich noch ein wenig mit ihr trainierte, ehe sie ausgepowert war und ich sie zurück zum Stall brachte. Dort legte ich ihre Ausrüstung ab, brachte sie auf die Weide, verstaute ihre Ausrüstung und begann mit dem Ausmisten der Box. Als diese sauber war, holte ich Lady wieder herein und stellte sie in ihre Box.
      Nun kam ein Shire Horse an die Reihe, er hieß Donnerwetter und hatte eine außergewöhnliche Farbe. Also holte ich den Hengst aus der Box, striegelte sein Fell bis es wieder sauber war, kämmte das dunkelbraune Langhaar und säuberte die schweren hufe des Hengstes, ehe ich den Großen Kerl zum Longieren in den Round Pen brachte. Als ich fertig war, brachte ich ihn auf die Weide und säuberte seine Box. Dann holte ich den Shirehengst wieder von der Weide und stellte ihn wieder in seine Box.
      Nun kam das letzte Pferd vom Stall und ich holte Roheryn heraus, begann den Holsteinerhengst zu striegeln, sein Langhaar zu kämmen und seine Hufe auszukratzen. Als er sauber war, legte ich ihn die Springausrüstung an und trainierte ihn etwas auf dem Platz. Nachdem er ausgepowert war, legte ich ihm wieder die Ausrüstung ab und brachte ihn auf die Weide. Dann mistete ich seine Box aus und holte ihn wieder von der Weide.
      Schon stand das letzte Pferd im Stall und ich fegte durch die Stallgasse, entfernte den ganzen dreck und füllte alle Tröge auf.

      3230. Zeichen
    • Eddi
      Der Frühling beginnt
      by Eddi │ 23. März 2015

      Es war erst um fünf als mein Wecker schon klingelte und ich hätte mich tausendmal lieber umgedreht und einfach weiter geschlafen. Tja, aber das konnte ich nicht. Stattdessen stand für mich heute verdammt viel Arbeit an und vorher musste ich auch noch eine Stunde Auto fahren. Also hievte ich mich müde aus dem Bett und schleppte mich ins Bad. Nach einer Dusche fühlte ich mich dann etwas wacher und den Rest tat der Kaffee, den ich in der Küche aufsetzte und wovon ich mir auch direkt eine Thermoskanne mitnahm. "Auf auf...", murmelte ich leise und stieg ins Auto, um die einstündige Fahrt zu Ivis Gestüt hinter mich zu bringen.
      Pünktlich um sieben war ich dann auch dort und das definitiv nicht zu spät. Ich betrat den großen, schon von der Sonne erhellten Stall, und sofort richteten sich allerhand Pferdeköpfe auf mich. "Schon okay! Ich mach ja schon", beruhigte ich die hungrige Horde und begann direkt mit der morgendlichen Fütterung. Besonders Roheryn und Donnerwetter machten ein riesiges Theater und waren erst ruhig, als sie endlich fressen konnten. Der Rest benahm sich wenigstens, auch wenn alle schon wieder sehnsüchtig darauf warteten, bei dem herrlichen Wetter über die Weiden zu toben.
      Dabei fing ich mit den drei Isländerfohlen Hvítasunna, Trífari und Eimyja an. Ihre Namen versuchte ich gar nicht auszusprechen. Danach durfte Ivi's Pleasure Lady auf ihre kleinere Weide. Es versetzte mir immer einen leichten Stich, wenn ich die hübsche Scheckin sah, denn ich musste stets unwillkürlich an Ividi denken, eine wunderbare Zuchtstute, die uns aber schon lange verlassen hatten. Ihre Mutter Ivi und ihre Schwester standen noch bei Ivi.Kiwi und lebten hier sehr zufrieden.
      Nachdem der kleinere Teil des Stalles endlich auf der Weide stand (und die beiden Streithähne vom Morgen hatten es mir echt nicht leicht gemacht), ging es nun flugs weiter mit dem Rest der Herde. Die beiden Vollblutstuten Belinda und Delta Queen benahmen sich ausgesprochen gut und begannen direkt gelassen zu grasen. Hingegen waren die Ponys alle auf 180. Laudate konnte gar nicht darauf warten, endlich Unique Affair in die Flanke zu beißen und den anderen Hengst zum Spielen aufzufordern. "Kerle", seufzte ich nur und schüttelte den Kopf. Vor Lothlorien, Ellesméra, Figero und Todi hatte ich wegen ihrer Größe ein wenig Sorge, aber wie immer bewahrheitete sich dass alte Sprichwort, dass die Größten die Ruhigsten waren. Auch Vilnir und Hide and Seek gingen problemlos auf die Weide.
      Irgendwann standen dann alle draußen und der Stall war wie leergefegt. Perfekt für mich, denn jetzt hieß es ausmisten und das war bei der Anzahl von Boxen nicht ohne, aber mir blieb nicht anderes übrig, also legte ich mich ordentlich ins Zeug und kurz nach Mittag sah der Stall aus wie geleckt und ich war ernsthaft zufrieden mit meinem Werk. Das schreite nun förmlich nach einer kleinen Erholpause, ehe ich weiter machen würde.
      Nun wurden die Pferde bewegt, da hatte ich ja ein wenig Sorge, denn alle von Ivis Pferden waren top, da stellte man schnell seine Reitkünste in Frage. Aus dem Grund begann ich erst einmal locker vom Boden aus und da ich mit Fünfgängern nicht umgehen konnte, fing ich direkt mit den Isländern an. Und davon besaß Ivi nicht wenige: Es waren sieben Stück und ich hoffte niemanden vergessen zu haben. Mit Laufa und Glóblesi machte ich nacheinander lockere Bodenarbeit und ich war erstaunt, wie fit die beiden darin waren. Die hübsche Elfi (ich fand ihre Fellfarbe wirklich faszinierend!) wurde longiert und machte dabei eine super gute Figur. Mit Baldur und Baldrianus machte ich einen Spaziergang. Die beiden waren Vater und Sohn und irgendwie schienen sie das auch zu wissen. Und beide waren todschick! Nun standen nur noch Old God on New Streets und Amina auf dem Plan. Den Hengst longierte ich, während ich mich danach tatsächlich auf Amina traute und mit der Stute einen kleinen Ausritt machte. Dabei kam ich in den Genuss des weichen Tölts und war sofort total fasziniert! Ein Isländer musste auch unbedingt bei mir einziehen!
      Ich hatte ziemlich schnell entschieden, dass die Giganten in Ivis Stall heute frei hatten, denn an die traute ich mich nicht heran, außerdem gab es ohne die auch so noch genug Pferde die bewegt werden wollten. Zum Aufwärmen schnappte ich mir deshalb die liebe Ivi und machte mit ihr einen Ausritt. Danach wagte ich mich dann hoch motiviert in den Sattel von Necromancer und ich war fasziniert. Der Hengst lief einfach so hammer! Und ich hatte das Gefühl kaum was zu machen, da kam man sich als Reiter beinahe nutzlos vor, der Hengst wäre eine Kür auch ohne mich geritten. Die Stute Fight Back Tears strahlte eine enorme innere Ruhe aus, so dass ich auch sie ein wenig in der Dressur ritt und es letzten Endes auch keineswegs bereute.
      Mit Grey Storm machte ich nur lockere Gymnastizierung in Form von Longieren. Ich konnte es gar nicht glauben, dass dieser bekannte Zuchthengst inzwischen 15 Jahre alt war und hoffte inständig auf weitere 15 Jahre. Der Paso Fino Alejandro war ja ein Hengst der ganz besonderen Sorte und deswegen reizte es mich sehr, mit ihm Bodenarbeit zu machen. Und dabei war er sehr aufmerksam, schnell und gelehrig und es machte so viel Spaß wie schon lange nicht mehr. Im Übrigen stand in Ivis Stall der lebendige Gegenbeweis für alle Vorurteile gegenüber Haflingern (außer eventuell in Bezug auf den Namen...). Franzl von Falkenstein war einer der rittigsten und schönsten Haflingerhengste in meinem Leben, die ich je sehen und reiten durfte und das beweiste er mir auch heute wieder. Mit der Pintostute Mánadís kam ich hingegen eher weniger auf den gleichen Nenner, sie war mir zu schreckhaft und ich forderte sie manchmal zu sehr, aber irgendwie schafften wir es doch heil durchs Gelände.
      Danach longierte ich, langsam in Eile, Hopeless und den Hengst Warrenbri Warrego. Dann machte ich mit Paradise Snow ein wenig Bodenarbeit und das war mit einem Saddlebred wirklich interessant! Ich vergötterte die schneeweise Stute sowieso. Die Liste der restlichen Pferde war noch so lang und so strich ich Bleeding Blizzard, Flying Princess und Naminé herunter. Die drei hatten heute frei, Punkt. Dafür musste ich mich jetzt beeilen. Als erstes stand Longieren mit Another Way an. Danach kam mein Sorgenkind Cataract, ich kannte den Hengst noch aus Entes Zeiten und war ihn bereits dort das ein oder andere Mal geritten. Inzwischen hatte sich der Vollblüter wirklich gemacht, aber seine Charakterzüge waren einfach unverkennbar. Satchmo und Cinnemont Moon machten sich bei der Bodenarbeit wundervoll und als letztes machte ich noch einen abendlichen Ausritt mit Evenfall.
      Wieder im Stall versorgte ich schnell die Warmblutstute und dann hieß es auch schon wieder: Alle Pferde in den Stall bringen und füttern. Als das dann erledigt war, jeder seine abendliche Portion Futter und Heu hatte, konnte ich beruhigt das Licht löschen und müde nach Hause fahren. Ivi schrieb ich nur fix noch eine SMS mit: "Wie immer erfolgreich", und dann sehnte ich mich nur noch nach einem Bad.
    • Floooh
      Pflegebericht für Ivi.Kiwi
      by Floooh | 23.09.2015

      Mein Wecker riss mich viel zu früh aus meinen Träumen, doch es musste sein - Schließlich lag einiges an heute. Ich kümmerte mich die nächsten Tage um die Pferde von Ivi.Kiwi. Da es sich um einige handelte, versorgte ich heute erst einmal die Weide. Als erstes schnappte ich mir, mit tatkräftiger Unterstützung einer Freundin, 2 Schubkarren und fing an die 6 Boxen zu misten. Anschließend putzte ich die 3 Fohlen Trífari Van Frelsi, Eimyja und Hvítasunna Van Frelsi und brachte sie wieder auf das abgesteckte Stück der großen Weide. Ich war noch nicht lange hier auf dem Gestüt und hatte bei weitem noch nicht alles gesehen, doch es war unglaublich idyllisch hier. Es war inzwischen gegen Vormittag, als ich das hübsche Shire Horse Donnerwetter von dem Paddock holte, putzte und anschließend aufsattelte. Ich war absolut vernahrt in diese Rasse, seitdem ich selbst einmal eins dieser sanften Riesen besaß. Der Ausritt began völlig entspannt und bei leicht bewölktem Wetter, was zu unserem Pech aber nicht bleiben sollte. Gerade als wir die Hälfte der großen Runde erreicht hatten, grollte es am Himmel. Kurz darauf landeten auch schon die ersten Regentropfen auf meine Arme. "Mensch... du scheinst deinem Namen auch alle Ehre zu machen" lächelte ich amüsiert und nahm den kürzesten Weg zurück zum Stall. Damit hatte es sich wohl erledigt, noch groß etwas mit den anderen Beiden zu machen, denn die Halle war nun belegt. Aber vielleicht gab es die Tage noch die Gelegenheit. Am Stall angekommen machte ich Donnerwetter fertig und sah auf der Weide nach dem Rechten. Ivi' s Pleasure Lady und Roheryn standen jeweils auf ihren Weiden unter dem Unterstand und zeigten kein großes Interesse an dem Wetter. Erst am Abend kamen schließlich alle Pferde zurück in die Box und bekamen ihr Abendessen.
    • Ivi.Kiwi
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      Neujahrsbesuch


      1. Januar 2016 │ by Ivi.Kiwi

      Erster Tag des neuen Jahres. Ich kann Silvester überhaupt nicht leiden und somit hatte ich auch am ersten Tag des Jahres schlechte Laune, obwohl der Silvesterabend sogar ganz schön war. Nachdem ich eine Waschmaschine an gestellt hatte schlüpfte ich in meine Stallschuhe. Auch an Neujahr war alles wie immer. Also schloss ich den Reißverschluss meiner Jacke, zog den Schal schön hoch und ging in die Kälte. Zum Jahresende hin war es viel zu warm und pünktlich zu beginn des neuen Jahres wird es auf einmal kalt. Noch mehr Grund für schlechte Laune.

      Als ich den Stall betrat in dem meine Pferde standen, wurde meine Laune jedoch Schlagartig etwas besser. Wie kann man beim Anblick seiner geliebten Pferde noch miesepetrig dreinschauen? Lothlorien war heute sie erste, die mich freudig anbrummelte. Ich strich ihr sanft über den Nasenrücken und ging die Stallgasse entlang zur Futterkammer. Stumpfes arbeiten war genau das, was ich an einem Tag wie heute tun wollte. Also machte ich nacheinander die Futtereimer für Belinda, Lothlorien, Delta Queen, Laudate, Amina, Hide an Seek, Evenfall, Cataract, Acapulcos Todi, Baldrianus, Old God on New Streets, Necromancer,Vilnir, Glóblesi, Alejandro, Fight Back On Tears, Hopeless, Baldur, Elfi, Ivi, Manádis, Grey Storm, Franzl von Falkenstein, Paradise Snow, Naminé, Another Way, Bleeding Blizzard, Warrenbi Warrego, Flying Princess, Cinnemont Moon, Figero, Unique Affair, Satchmo, Laufa und Ellesméra fertig. Nebenbei kontrollierte und reinigte ich die Tränken. Die Boxen würde ich später misten, ersteinmal sollten meine Pferde in Ruhe fressen.

      Also zog ich weiter zu meinen Weiden. Auf der Jungpferdeweide kamen Hvítasunna, Tvífari und Eimyja freudig angaloppiert. Ich wusste gar nicht wo ich anfangen sollte zu begrüßen, da alle drei versuchten als erste an die Reihe zu kommen und evtl. noch etwas leckeres dabei abzustauben. Es dauerte eine kleine Weile, bis ich mich frei gekuschelt hatte und meinen Weg zum Heu fortsetzen konnte. Ich füllte eine Ordentliche Protion Heu in den Trog bei den drei kleinen und ging weiter zu den anderen. Auch Ivi's Pleasure Lady, Donenrwetter und Roheryn bekamen ihr Futter. Da nun alle beschäftigt waren, konnte ich ganz in Ruhe die Weiden abäppeln. Dabei verging einige Zeit und mit einem Blick auf die Uhr stellte ich fest, das es schon fast mittag war.

      Ich ging zurück zum Stall und genehmigte mir einen Schluck Wasser. Heute hatten alle Pfleger frei bekommen, daher war das Misten der Boxen heute ebenfalls meine Aufgabe. Aber ich wollte die Ablenkung ja. Ich holte mir Schubkarre, Mistgabel, Schaufel und Besen und begann der Reihe nach die Boxen zu misten. Die Pferde stellte ich jeweils auf den Paddock ihrer Box, damit ich ín Ruhe misten konnnte. Unique Affair machte sich jedoch einen Spaß darauf mich immer von hinten zu beknabbern, sobald er die Gelegenheit dazu hatte und ich nahe genug an seinem Fenster stand. Als ich schließlich alle Boxen fertig gemistet hatte, war es schon später nachmittag. Zum Reiten war ich heute gar nicht in Stimmung, also machte ich noch ein paar Kleinigkeiten, wie Stallgasse und Putzplatz fegen und die Sattelkammer etwas aufräumen.

      Am Abend verteilte ich nochmal etwas Heu für meine Stallpferde, dann ging ich erschöpft nach Hause. Nach einer schönen heißen Dusche, kuschelte ich mich mit einem Buch auf die Couch. Besonders konzentrieren konnte ich mich jedoch nicht, viel mehr machte ich mir Gedanken über die kommenden Monate und welche Pläne ich für meine Pferde und mich hatte.
    • Canyon
      Besuch von Canyon
      by Canyon | 10. August 2016

      Ein kleiner nachmittäglicher Besuch auf dem berühmten Gestüt Burnin' Valentine konnte nicht schaden, hatte ich mir so gedacht, als meine gute Bekannte Ivi bei mir angerufen hatte und mir die Frage stellte, ob ich ihr nicht etwas unter die Arme greifen wollte. Natürlich hatte ich ja gesagt, immerhin waren gerade Ferien und ich hatte genügend Zeit für eine kleine Aushilfe.
      Kurz nachdem ich auf dem Gestüt angekommen war, zeigte mir Ivi auch schon die Pferde, um die ich mich kümmern sollte. Nur alle einmal überputzen, dann auf die Weiden bringen und zum Schluss noch die Boxen ausmisten. Das würde nicht lange dauern, sodass ich zum Abendessen wieder zu Hause sein würde.
      Ich widmete mich als Erstes ihren Englischen Vollblütern. Damit ich nicht in den dunklen Boxen die Pferde putzen musste, halfterte ich sie auf und brachte sie hinaus auf den Hof. Dazu fing ich mit Flying Princess an, einer hübschen und vor allem ruhigen Stute. Gründlich putzte ich sie, kämmte auch ihre Mähne und den Schweif und kratzte zum Schluss noch die Hufe aus, bevor ich sie erstmal wieder zurück in die Box brachte. Mein nächster Kandidat war Belinda. Sie ähnelte Flying Princess sehr, vom äußerlichen, hatte aber einen komplett anderen Charakter. Bei ihr brauchte ich etwas länger, da sie unruhiger stand und noch nicht so viel Vertrauen zu mir hatte. Aber ich behielt die Ruhe, immerhin hatte ich noch genügend Zeit.
      Nach Belinda folgte Delta Queen und ich muss echt sagen, dass ich selten so hübsch gescheckte Stuten gesehen hatte. Scheu war sie nicht, im Gegenteil, sie benahm sich mir gegenüber wirklich wie eine "Queen". Selbstsicher, zickig und kämpferisch, genau mein Stil.
      Das letzte Vollblut war ein verdammt hübscher Hengst, welcher mir nicht nur durch seine dunkle Farbe gefiel sondern auch sein Charakter mir zusagte. Er wusste genau, wo er gerne geputzt wurde und von wo ich lieber meine Finger lassen sollte und das zeigte er mir auch mit allen Mitteln. Trotzdem war er nicht bösartig, nur etwas – eigenwillig.
      Nachdem die Vollblüter ihre Putzaktion alle überstanden hatten, brachte ich die drei Stuten auf ihre gemeinsame Weide und den Hengst Cataract noch auf ein Paddock, damit auch er sich seine Füße etwas vertreten konnte.
      Zurück im Stall drückte mir Ivi noch eine Schimmelstute in die Hand, welche ich noch auf die Weide bringen sollte. Angel's First Kiss war eine zutrauliche und hübsche Stute, in welche man sich im Handumdrehen verlieben konnte. Auch sie brachte ich auf eine der großen Weiden, bevor ich mich im Stall den Kaltblütern des Gestüts widmete.
      Zuerst war die hübsche Shirestute Lothlorien an der Reihe und dann folgten ihr die beiden dazu passenden Hengste Donnerwetter und Figero. Alle waren angenehme Gefährten, wenn auch etwas groß für mich. Ich musste mich auf die Zehenspitzen stellen, um an schwerere Stellen an Kopf und Rücken der Tiere zu gelangen.
      Auch die drei kamen hinaus auf die Weiden, bevor ich mich wieder den noch verbliebenen Pferden widmete. Als nächstes stand auf meiner Liste nämlich ein Tinkerpaar namens Acapulcos Todi und Ellesméra. Nicht nur die hübschen Augen von Todi verzauberten mich, sondern auch die lange Mähne von Ellesméra, welche man wirklich nicht alle Tage sehen konnte.
      Ganz zum Schluss war noch ein älterer Clydesdale Hengst an der Reihe. Ein wirklich großes und schönes Exemplar, welches nur gerne mal die Oberhand hatte. Das Putzen war zwar eine Qual, dafür schien er mich aber zu mögen und knabberte ständig an allem herum, was mich jedoch nicht störte. Auch ihn entließ ich in die Freiheit, bevor ich mich den Boxen widmete.
      Allerdings dauerten die Boxen nur halb so lange wie gedacht und ich war so pünktlich fertig, dass ich noch einen kleinen Rundgang über das Gestüt machte, bevor ich mich von Ivi verabschiedete und mich ins Auto setzte, um nach Hause zu fahren und mir ein leckeres Abendbrot zu gönnen.
    • Friese
      Besuch bei Ivi's Weidepferde:

      Heute machte ich mich wieder auf den Weg zu Ivi. Ich wollte mich um ihre Weidenpferde kümmern. Als ich angekommen war, holte ich mir erst mal die Schubkarre und ging zu den Weiden. Dort begann ich damit diese abzumisten. Nachdem ich damit fertig war bekamen die Pferde ein bisschen Heu in die Futterraufe. Wirklich viel machen wollte ich heute nicht mit ihnen, da mein eigener Zeitplan sehr straff war und ich noch meine Pferde trainieren wollte. Ich holte mir also nachdem sie gefressen hatten, Donnerwetter von der Weide und putzte ihn. Dann holte ich seine Longiersachen und ging mit ihm auf den Platz. Ich klopfte sanft seinen Hals und führte ihn erst warm, danach ließ ich ihn auf beiden Händen sowohl galoppieren als auch traben. Nachdem ich mit ihm fertig war, holte ich Ivi’s Pleasure Lady von der Weide und putzte sie auch. Dann ging ich eine kleine Runde mit ihr spazieren und brachte sie wieder auf die Weide. Der nächste war Rohery. Auch er wurde geputzt und durfte noch mit auf einen kleinen Spaziergang. Dann wandte ich mich den Fohlen zu. Sie würde ich heute nur kurz putzen. Für mehr reichte meine Zeit leider nicht. Ich holte als erstes Hvítasunna Van Frelsi von der Weide und putzte bis der Schecke glänzte. Dann folgte Tvifari Van Frelsi. Auch er wurde geputzt bis sein Fell glänzte und durfte dann wieder auf die Weide. Natürlich hielt dieser Glanz nicht lange, da er sich gleich wälzte. Aber wie sagt man so schön: Nur ein dreckiges Pferd ist auch ein glückliches Pferd. Eimyja war die letzte. Auch sie wurde noch ausgiebig geputzt und durfte schließlich zurück. Ich kontrollierte noch den Zaun und die Tränken, brachte dann die Schubkarre weg und fuhr zurück zu meinen eigenen Pferden.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Ivi.Kiwi
    Datum:
    20 Feb. 2014
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