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Elsaria

Donnerschall/Trakhener/*gekört*

Donnerschall/Trakhener/*gekört*
Elsaria, 27 Juni 2015
    • Elsaria
      1. Fohlenschau versuch bei FS 190. von Monsterflosse:

      ERfolgreich!



      Unsere Chance

      Ein letztes Mal küsste ich Donnerschall auf die Nüstern, sah ihm in die großen Augen, die mich nicht halb so nervös anguckten wie ich war und hakte den Führstrick in das schlichte, aber edel wirkende Lederhalfter.
      'Nun sehen wir die Nummer 5, Donnerschall, ein Trakehnerhengstfohlen von Don Calandrio!'
      Die Hallentür wurde geöffnet und wir liefen in die Halle, der kleine Hengst im gewohnt raumgreifenden Trab, ich im Joggen. Brav gab er sich Mühe, mich nicht zu überholen, auch wenn ich zugegebener Maßen ziemlich langsam war.
      Als wir bei X ankamen, grüßte ich nervös lächelnd die Richter. Donner reckte seinen Hals und guckte sich neugierig um. Mit einem kurzen Schnalzen holte ich mir seine Aufmerksamkeit zurück und ging, diesmal wesentlich langsamer, los, er im entspannten Schritt neben mir her. Ich war immer wieder erstaunt, wie raumgreifend so ein entspannter Schritt sein konnte! Besonders seine Hinterhand brachte mich immer wieder zum Staunen. In den Ecken bog sich schön, und das ganz ohne reiterliche Hilfen.

      Aber ich hatte keine Zeit mehr seinen Schritt zu beobachten, denn nun war ein mehr körperlicher Einsatz meinerseits gefragt. Während Donner locker neben mir hertrabte und dabei die Beine schmiss, beinnahe wie ein ausgebildetes Dressurpferd, kam ich schon mächtig ins Schwitzen.
      Wir bogen ab zu einer Volte, in der er sich wieder schön bog, liefen eine ganze Bahn und drehten in der Mitte der kurzen Seite ab. Mitten im äußeren Zirkel blieb ich aprupt stehen. Der kleine Schecke war ein wenig überrumpelt, sammelte sich jedoch schnell wieder und blieb ebenfall geschlossen neben mir stehen.

      Nun hakte ich den Führstrick aus und schnalzte zwei Mal. Daraufhin setzte sich Donnerschall in Bewegung. Er lief - wie wir es geübt hatten - den Zirkel um mich lief.'Terab!' Er trabte an. Nun zeigte sich sein energiereicher Trab noch viel besser. Aber darum ging es gar nicht, eigentlich hatten wir das geübt, da ich niemals schnell genug wäre, seinen Galopp vorteilhaft an der Hand vorzuführen. Also rief ich deutlich 'Galopp!'und Donner donnerte los. Nach ein paar Bocksprüngen galoppierte er schnaubend um mich herum, raumgreifend, voller Energie - wie musste es sich anfühlen, da drauf zu sitzen! Auch wenn ich zugeben musste - der Kleine gab sich zwar alle Mühe, stolz und edel auszusehen, so ganz gelang ihm das nicht. Er war einfach viel zu niedlich, da konnte er noch so tolle Gänge haben.

      'Hier!', rief ich. Er lief zu mir und blieb neben mir stehen. Lobend kraulte ich ihn und ging zur Bande, wo zwei Cavalettiblöcke und eine Stange lagerten. Schnell baute ich ein kleines Hindernis auf den Zirkel auf. Donner galoppierte schon ohne meinen Befehl direkt darauf zu, springen machte ihm einfach viel zu viel Spaß! Er machte einen Riesensatz, wesentlich höher als er gemusst hätte, blieb stehen und schaute fordernd in meine Richtung.
      Ich rief ihn zu mir, hakte den Strick wieder ein, wir gingen zu X. Dort grüßte ich die Richter ein zweites Mal, bevor wir die Halle verließen.

      [3000 Zeichen | by Monsterflosse]



      angy, on 30 Jul 2013 - 09:46, said:

      2. Fohlenschau versuch bei Gypsie: nicht erfolgreich
      Die Kür

      Direkt nach Wonder, war ich mit meinem anderem Fohlen dran. Diesmal ein kleiner Hengst, namens Donnerschall. Donner und Wonder waren von Grund auf verschieden, aber genauso sollte es sein. Wir hofften alle, dass die beiden mal ein schönes Paar abgeben würden und uns schöne Fohlen bringen.
      Donnerschall und ich betraten die Arena, genauso wie bei Wonder ging ich erst mal mit ihm in die Mitte. Auf dem weg dahin, stolperte er einmal über seine eigenen Hufe. Leicht lachend, blieb ich vor den Richtern stehen, die diesmal sehr, sehr streng guckten. Ich ließ den kleinen Mann abtasten. Auch hier waren sie sehr beeindruckt wie schön er schon gewachsen war und dass er sich überall hin fassen ließ. Als die Richter wieder auf ihre Plätze gingen, schaute der kleine Scheck-Hengst ihnen hinter her und schnaupte leise. Wir gingen im Schritt los. Donenrschall wollte schneller laufen als ich, doch mit leichten ruckeln am Strick, ging er wieder neben mir. Aber so wie der kleine Dickkopf war, versuchte er immer und immer wieder mich zu überholen. Ich ermahnte ihn dabei immer, bis ich mal etwas fester am Strick ruckte und er merkte, dass ich böse wurde. Wir trabten an. Wieder versuchte Donnerschall mich zu überholen und machte dabei einen kleinen Bocksprung. Und schon ertönte die Stimme:“ Diesmal sehen wir einen wunderschönes Trakehner Hengstfohlen von Don Calandrio aus einer Ying Yang Mutter. Schon seine Großeltern waren sehr Erfolgreich im Sport, da weckt dieser kleine Mann große Hoffnungen. Er besticht durch seine schöne Zeichnung und seinen Charackters. An Temperament mangelt es dem kleinen auch nicht. Wieder ein Hoffnungsschimmer für de Sport“. Ich war begeistert, wie sehr sie den kleinen Donner mochten. Wir trabten zu Mitte und hielten wieder vor den Richtern. Donnerschall präsentierte sich richtig. Ich machte den Strick von seinem Halfter ab. Sofort als er merkte, dass er nicht mehr unter meiner Kontrolle war, sprang er los und galoppierte durch die ganze Arena. Einmal wiehrte er laut und schaute schon aus, wie ein richtiger Hengst. Alleine kam er leider nicht zu mir und ich musste ihn holen, dabei entwischte er mir einmal mit einem Bocksprung. Die Zuschauer lachten, dennoch schien es ihnen zu gefallen. Als ich den kleinen Hengst wieder am Strick hatte, stellten wir uns noch einmal vor die Richter und wir verabschiedeten uns. Im Schritt verließen wir die große Arena. Auch Donnerschall bekam Lob von mir. Er hatte sein bestes gegeben.
      [2461 Zeichen. Geprüft bei lettercount. By Gypsie]



      angy, on 30 Jul 2013 - 09:51, said:

      3. Ankunft Bericht für Donnerschall.


      „Waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaas? Du hörst auf? Und überlässt mir einfach so viele Tiere? Spinnst du?!“ fragte ich verdattert Muemmi die mich gerade anrief.
      Sie wollte sich wohl zurückziehen und suchte für ein paar ein gutes plätzchen. Sie meinte ich könnte sie auch weitervermitteln. Was ich auch machte nur Donnerchall ein Trakhenerhengst fohlen würde bleiben. Das süße freche ding war einfach zu süß um es wegzugeben! Außerdem wollte ich eine Trakhner zucht aufbauen und da wäre er gerade zu perfekt. Ich willigte ein, und verabredeten uns für den Nachmittag.
      Wehmütig richtigete ich ein paar große helle Boxen für die Neuankömmlinge ein und wartete dann gespannt auf Muemmi. Ein kuchen hatte meine oma schnell gezaubert und dann konnten wir noch etwas schnacken bevor muemmi auf reisen ging.
      Pünktlich auf die Minute rollte dann 2 Anhänger auf meinen Hof. Ich begrüßte meine Jahre lange Freundin und brachten die neuankömmlinge in ihren Stall. Dann gab es kaffee und Kuchen.
      Muemmi freute sich und wir saßen noch bis in den Abendstunden bevor sie wieder los fuhr.
      Ich schaute nach . Donnerschall hatte sein Halfter zum Spielen endeckt.



      angy, on 30 Jul 2013 - 09:52, said:

      4.24.Geburstagsritt.(Amjad Amir, Faras, Donnerschall,Flip,Lady of Pancake,Laruna,Golden Coin, Mystical Sar)
      JayJay kam zu Besuch

      Heute war mein 24. Geburtstag und wollte den Tag mit meinen Fohlen und Pferde verbringen. 3 Meiner Fohlen mussten für die bevorstehenden Fohlenschau vorbereiten. Jayjay meine Freundin wollte heute auch noch vorbeikommen. Ich freute mich sehr, ich war gerade in der Küche fertig geworden und ging Richtung stall um meine Lieblinge zu füttern. Ich zog die schwere Stalltüre auf und eine wohlwollende Prise der Pferdeduft entgegen und ging dann ins Futterlager um den Heuwagen zu holen. Ich verteilte jedem Pferd seine Ration und auch sein Kraftfutter und begann 1,5h später die Pferde auf die koppeln zu lassen um die Boxen sauber zu misten. Als ich mit der letzten Box fertig war kam Jayjay gerade auf den hof. "Hi Angy", begrüßte ich sie. "Alles gute zum Geburtstag" Ich übergab ihr eine Kleinigkeit. "Ich hoffe du kannst das gebrauchen", grinste ich sie an. "Soll ich dir was helfen?", fragte ich sie, während sie das Geschenk auspackte. " Hi Jay, Danke" freute ich mich. " Ja klar, wir müssen Donnerschall, Laruna und Mystical Star fertig machen für die Show heut abend!" sagte ich und die anderen noch etwas beschäftigen. Jay hatte mir ein schönes pinkes fohlenhalfter mit sternchen geschenkt. Dieses wohl für Star sein sollte. ich bedankte mich nocheinmal. "Dann kannst du das Halfter ja gleich heute Abend einweihen", sagte ich und ging mit ihr mit. Wir holten in der Sattelkammer jeweils eine Bürste aus den Putzboxen und gingen zu den Fohlen. "Mensch, Donnerschall ist live ja noch viel schöner als auf den Bildern die du mir geschickt hast", schwärmte ich. "Ja Donnerschall mit ihm hatte ich probleme als muemmi ihn mir schenkte!" ich ging zu meiner kleinen mystical Star und fing an ihr fohlenmähne an zu kämmen. Star stand ruhig da und genoss es sichtlich. "Warum Probleme?", fragte ich sie, während ich Donnerschalls Fell bürstete und anschließend sein Langhaar entwirrte. " man meinte weil man ein ioffizielles Vkr hatte und ich es dann an die vorbesitzerin geben sollte, was ich nicht mache natürlich!" meinte ich und ich bürstete Stars fell. "Aber wenn Muemmi ihn dir anvertraut hat, finde ich es ja nicht so schlimm und gut ist das für den kleinen ja auch nicht", sagte ich kopfschüttelnd und machte mich daran seine Hufe auszukratzen. Anschließend kraulte ich den kleinen noch ein wenig. "Ja find ich auch" naja kann man nichts machen. Ich war gerade dabei ihre hufen zu ölen, und flechtete nun die mähne ein. Ysun die Mutter von Star würde heute auch noch kommen. um an der FS teilnehmen zu können. Also wartete ich dann noch auf Ysun. Laruna mussten wir auch noch machen, flip, amjad amir und Pancacke wollten heute auch noch bewegt werden. "wir haben also noch viel vor Jay!" lachte ich

      "Macht nichts", lachte ich, "dann wirds uns schon nicht langweilig heute."

      Als ich die Hufe von Donnerschall geölt hatte, ging ich zu dem dritten Fohlen und fing dort an das Fell zu putzen. "Aber geb mir nachher lieber ein großes Pferd, nicht das ich zu groß bin", sagte ich zu ihr und machte mich nun daran, die Mähne zu entwirren und anschließend zu flechten.
      "Dann kannst du Faras nehmen und ich nehm amjad , dann könnten wir ja ausreiten gehen! wenn du lust hast. "Klar, da brauchst du mich nicht zwei mal fragen", sagte ich grinsend und wartete bis sie fertig war. Anschließend gingen wir gemeinsam in die Sattelkammer und räumten dort die Sachen der Fohlen wieder auf. Angy zeigte mir wo die Sachen von Faras waren. Gemeinsam gingen wir dann in den Stall und Angy zeigte mir noch wo Faras stand. wir machten Faas und Amjad fertig und ritten los richtung Wald. "Sollen wir galoppieren?", fragte ich sie nun. Als sie nickte, ließ ich den Araberhengst angaloppieren.Amjad setzte in einem kräftigen Gallopp hinterher. Seine mähne flatterten im wind. "Na wie lief dein date gestern?" keuchte ich "Richtig toll", sagte ich und versuchte sie kurz anzuschauen, " der Kerl ist einfach hammer und lieb und nett und sein Hund erst." Allein schon wenn ich an ihn dachte, musste ich lächeln." wird da noch mehr?" fragte ich grinsen, ich hab ihre augen bemerkt. "Na, ich hoffe doch", grinste ich und parierte Faras in den Schritt. Als ich verschnauft hatte, zog ich mein Handy aus der Tasche und zeigte ihr ein Foto von ihm. "Also wenn das nichts wird, dann bin ich echt beleidigt", sagte ich grinsend." Na dann drück dir die Daumen!" und parierte meinen hengsten der im verkauf stand zurück und ließ ihm eine verschnaufpause "Was muss denn jetzt noch alles gemacht werden?", fragte ich sie und steckte das Handy wieder in die Hosentasche zurück." Flip und Pancake, und in einer dreiviertelstunde kam ysun, dort muss noch ne Box gemacht werden, und sie herausputzen!" gab ich zurück. und klopfte dem hengst den hals ."Ok und was willst mit Flip und Pancake machen?", fragte ich sie. "Ich kann ja den Flip longieren wenn du magst."" Gut, dann mach ich Ysun´s box. und Pancake" gab ich zurück und ging dann auf den rückweg.

      Ich ritt ihr nach. Als wir wieder auf dem Hof angekommen waren, stieg ich ab und führte den Hengst in den Stall, wo ich ihn absattelte und versorgte. Ich reinigte noch das Gebiss und räumte die Sachen von dem Hengst auf. Anschließend holte ich Flips Halfter, Führstrick und Putzbox. Nachdem Angy mir seine Box gezeigt hatte, stellte ich die Putzbox vor der Box ab und öffnete die Boxentür. Als ich ihn begrüßt hatte, legte ich ihm sein Halfter an, befestigte den Führstrick am Halfter und führte den Wallach aus der Box heraus und band ihn davor an. Nun öffnete ich die Putzbox und nahm Striegel und Kardätsche heraus und fing an ihn zu putzen. Als ich damit fertig war, entwirrte ich noch sein Langhaar und kratzte ihm die Hufe aus. Als ich ihn wieder in die Box gebracht und seine Sachen aufgeräumt hatte, ging ich zu Angy und half ihr dabei die Box für Ysun fertig zu machen.Nun war die Box fertig und zusammen ließen wir pancake in der halle rennen, und schon hörten wir den hänger, Stelli brachte Ysun vorbei. Ob Mystical Star und Ysun sich noch kennen, wäre interressant zu wissen Als die Stute in ihrer Box war, nahmen wir ihre Sachen von Stelli entgegen und fingen dann an sie gemeinsam zu putzen und danach herzurichten. "So, ich denke wir sind fertig oder fehlt noch was?""nein, wir habens geschafft! Danke nochmal!" sagte ich zu meiner Freundin und kontrollierte nochmal alles genau, ich war aufgeregt auf die Show. "Kein Problem", sagte ich, "dann werd ich jetzt mal wieder gehen. Ich wünsch dir viel Glück nachher." Als wir uns verabschiedet hatten, stieg ich in mein Auto ein und fuhr nach Hause. Ich wunk ihr hinterher und während ich ins haus lief viel mir ein das wir Golden Coin vergessen hatten, also stiefelte ich wieder zurück und ließ den kleinen in der halle fetzen, dann legte ich mich hin.



      angy, on 30 Jul 2013 - 09:53, said:

      5.Ein wunderbarer Sommertag

      In der letzten paar Tagen waren wir also ich und meine Pferde ziemlich erfolgreich. Donnerschall gewann eine Fohlenschau, Mistical Star war bei ihrem ersten Fohlenschau sehr brav, zwar hat sie nicht gewonnen, aber das wird schon noch werden denk ich!! In der Zeitung endeckte ich zwei Annoncen, eine für eine Trakhenerstutfohlen und einen Trakhenerhengst 4 Jährig. Beide interressierten mich und machte desshalb einen Besichtigungstermin aus. Diese vor zwei Tagen war. Ich war begeistert von beiden und kaufte sie sofort und heute sollten sie kommen. Flip das Welschpony hatte ich an einen guten Platz verkauft und wurde heute früh abgeholt. Es fehlten nur noch Amjad Amir und Faras zwei prachtvolle Araber. Ich konnte nicht verstehen wieso sie noch nicht gekauft wurden. Beide unter Wert angeschrieben hatte. Ich ging in den Stall und mistete erstmal sämtliche Boxen aus und richtete 2 neue her. Dann holte ich Laruna. Die scheckstutfohlen hatte heute ihr ersten hufschmiedbesuch. Ich bin gespannt wie das ausgeht. Laruna machte ich fertig und der Hufschmied kam schon angerollt. Dann ließ ich ihn arbeiten, blieb aber am Kopf von Laruna stehen und beobachtete alles. Wenn sie brav war lobte ich sie. Artig ließ sie sich die hufen stutzen und als der Hufschmied fertig war bekam sie ein stück apfel als belohnung. Dann durfte sie auf die Weide. Dann holte Ich Mistical Star. Die kleine durfte sich in der Halle ausgibig rennen und wälzen ehe sie zu Laruna auf die Weide kam. Dann gingen wir zu den Hengsten donnerschall. Der hübsche durfte auch auf die Weide und golden Coin gleich mit. Dann rollten 2 Hänger auf meinem Hof einmal war es Niolee die mir mein Fohlen Celebration of Dance bringt und ein fremder verkäufer der mir Cadiz bringen sollte. Wir luden erstmal die Pferde aus . Celebration durfte zu den Stutenfohlen auf die weide, erstmal aber an einer abgetrennten stück, damit sich die anderen kennen lernen konnten. Cadiz dagegen wollte ich heute noch Tranieren. Ich striegelte den schönen über Sattelte und fing an ihn warmzureiten.
      Ich plante nur ne halbe stunde ein da er nch jung war und noch nicht lange unterm sattel war.
      Nach ner weile trabte ich ihn an, sofort ging er über und schnaubte nach unten. Ich tätschelte ihm den Hals. Machte kleine Bahnfiguren und wechselte mal die Seiten. Cadiz hatte die ohren immer nach mir gerichtet und wartete auf das nächste Signal. Dann gallopierte ich Cadiz an und der junge hengst sprang richtig an. „ Fein!“ lobte ich ihn und ließ ihn ordentlich abgallopieren, eine Stallmitarbeiterin machte da gerade ein Foto.
      gallery_2611_14862_52234.jpg
      Nach dem wir nun mit dem Training fertig wurden, ritt ich den kleinen noch trocken und dann durfte er auf eine extra Weide.



      angy, on 30 Jul 2013 - 09:54, said:

      6.3. Fohlenschau 203 Fohlen mit kopfabzeichen Gewonnen!
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      Heute war es soweit! Ich hatte meinen kleinen Trakehner Hengst Donnerschall zu der Fohlenschau für Fohlen mit Kopfabzeichen angemeldet. Nun drehten wir gemütlich unsere Runden auf dem Abreiteplatz bis man uns aufrief. Rund herum waren sehr viele, schöne Fohlen, doch für mich war Donnerschall natürlich der schönste. Er zeigte in seinem jungen Alter schon ein riesiges Spring und Dressurpotenzial. Ich hatte ihn am Abend schön rausgeputzt und ihm heute morgen die Mähne und den Schopf eingeflochten, er sah nun aus wie ein großer. Ehe wir noch eine große Runde drehen konnten, wurden wir schon aufgerufen: "Jetzt sehen wir einen Don Calandrio Nachkommen namens Donnerschall, präsentiert von Angy!". Flott führte ich Donnerschall zur Körhalle hinüber. Noch einmal atmete ich tief durch ich anfang zu joggen und leise schnalzte. Donnerschall trabte an und in einem schönen, gleichmäßigen Trab betraten wir die Halle. Bei X lies ich Donnerschall anhalten. Leise wurde die Kürmusik eingespielt. Nun ging es los. Ich lies meine rechte Hand zum Richtergruß fallen. Ich schnalzte und Donnerschall fing an zu traben. Wir wendeten auf die rechte Hand ab. Hier zeigten wir seinen raumgreifenden Trab anhand einer kleinen Volte und einem Zirkel. Donnerschall lief schön aufgeweckt und taktklar. Aus dem Zirkel wechselten wir auf die linke Hand. Hier liefen wir ganze Bahn. Brav trottete der kleine neben mir her. Er lief so schön stolz. In der Mitte der Kurzen Seite lies ich ihn in den Halt durchparieren und schickte ihn ein paar Schritte rückwärts. Brav meisterte er dies. Ich trieb ihn dann in einen schnelleren Schritt. Immernoch auf der linken Hand drehten wir eine halbe Runde ehe wir durch den Zirkel auf die rechte Hand wechselten. Auf dieser Hand zeigte ich den Schritt mittels zwei einfacher Schlangenlinien und einer Runde auf dem oberen Zirkel. Langsam mussten wir uns auch an den Galopp tasten, da dies zu den allgemeinen Aufgaben bei einer Schau gehörte und natürlich auch zu unserer Kür. Immernoch auf dem Zirkel lies ich Donnerschall also aus dem Schritt zur geschlossenen Zirkelseite angaloppieren. Er sprang auf dem richtigen Fuß an. Er hatte solch einen dynamischen Galopp dass ich schnell laufen musste. Gut dass ich die nötige Kondition aufwies! Seinen galopp zeigten wir auf dem zirkel und mit einer Runde ganze Bahn ehe wir durch die Länge der Bahn wechselten und ich ihn bei X kurz in Trab durchparieren lies damit er auf der linken Hand erneut angaloppierte. Wieder sprang er auf dem richtigen Fuß an. So kannte ich meinen kleinen Donnerschall. Wir drehten eine Runde ganze Bahn und schon näherte sich unsere Kür langsam dem Ende zu. Ich lies ihn in Trab durchparieren und wir bogen zur Mitte hin ab. Bei X hielten wir an. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lächeln, so stolz war ich auf Donnerschall. Ich verabschiedete mich mit dem Richtergruß von der Jury und dem Publikum und verlies die Halle mit Donnerschall in einem schwungvollen Trab.



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      angy, on 30 Jul 2013 - 10:06, said:

      7. Donnerschall und die ersten Begegnungen mit Trense und Sattel

      Heute war es soweit. Mein kleiner geköhrter 3 Jähriger Hengst sollte Nun vorbereitet werden geritten zu werden. Darum wollte ich ihm nun Trense und Sattel zeigen. Am halfter longieren kannte er bereits und meisterte das toll auch wenn tollpatschig so wie er ist.
      Ich brachte erstmal Putzzeug Trense und Sattel zum Putzplatz und holte meinen Liebling aus seiner Box. Dusselig schaute er mir schon endgegen, ganz unschuldig. Den Blick kannte ich bereits. Da musste er was angestellt haben. Als ich die Box betratt wusste ich auch bereits was. Er hatt sein Stallhalfter zerstört. „ Oh mann Donnerschall!“ seufzte ich und suchte sein neues Halfter aus dem Spind. Behutsam legte ich es um und ging zum Putzplatz. Als er den Sattel endeckte bließ er leicht entrüst durch seine Nüstern als wolle er mir sagen das Ding wird aber niemals auf meinen Rücken kommen!. Ich band ihn an und fing erstmal mit seiner Fellpflege an, die er sehr genoß.
      Er spielte derweil mit seinem Strick herum. „ Wirst du das jetzt sein lassen?!“ ermahnte ich ihn. Mit seinen 3 jahren war er immer noch ein rießen Baby!. Ich war nun fertig und ließ ihn den sattel gut begutachten. Dann legte ich ihn vorsichtig auf. Nahm ihn wieder ab, legte ihn wieder rauf und nahm ihn wieder ab. So konnte Donner lernen das ihm der Sattel nicht weh tun würde. Nach einer weile als er die ohren nicht mehr zurücklegte, zog ich den Sattelgurt behutsam fest. Und lobte ihn ausgiebig für sein braves verhalten. Dann zeigte ich ihm die Trense. Und er kam drauf wenn er die metallteile anstubst die geräusche machten. „ Das ding musst du ins maul nehmen! Kleiner!“ klärte ich ihn lachend auf. Dann trenste ich ihn und lobte ihn sofort mit einer stück möhre. Dann ging es auf den Reitplatz. Heute lief er komisch wie auf eiern als müsste er so schwer tragen. Klar es war auch komisch für meinen Schatz. Dann lies ich ihn im kreis laufen. ER bockte wie wild rum und versuchte seinen unliebsamen freund von ihm runter zu bekommen. Mit meiner Stimme beruhigte ich ihn. Nach einiger zeit hatte er wohl aufgegeben und lief brav an der longe. Da hörte ich auf und lobte ihn ausgibig. Jetzt heißt es einfach drann bleiben. Ich brachte ihn dann auf die Weide.



      Ofagwa, on 26 Aug 2013 - 13:52, said:

      Einreiten Part : 1



      .. Ich ging in den Stall und schaute nach Donnerschall. Angy hatte ihn mir in der Box gelassen und ich holte sein Halfter vom Harcken . ' Na großer ' , meinte ich und schaute den großen Rappschecken freundlich an. Er streckte mir seine Nase entgegen und schaute ob ich etwas zu essen hatte. Ich schob ihm einen Keks zu und halfterte ihn auf. Langsam führte ich ihn aus der Box und band ihn an einer Stange an. Er schaute mir zu wie ich die Bürsten aus dem Putzkasten holte , und sortierte. Ich nahm den Striegel und putzte ihn ausgibig ... Gut 10 Minuten hatte ich mit dem Putzen verbracht und holte nun den Sattel des kleinen . Ich legte ihm als erstes die Decke auf , es störte ihn wenig und dann legte ich den Sattel dazu. Er schaute mich nur neugirig an und ich konnte den Sattel mit etwas gedult festschnüren. Er stand da wie eine Eins. Ich holte die Trense und das Longierteil welches man immer unten an die Trensen macht ( :'b ) Ich nahm die Longe und holte auch eine Gerte dazu , und mein lieblings Hilfsmitten , den umschnallbaren mehrsack. Er wog gute 25 Kg und war damit ein ordentliches Gewicht , für einen Anfänger. Ich lies Donnerschall auf dem Roundpen erstmal etwas schritt gehen , ich lies ihn in allen Gangarten auf beiden Händen ordentlich schwitzen , er began schon langsam sich mitzubiegen und den Kopf runter zu nehmen. Er reagierte gut auf Stimme , die gerte war ihm recht egal. Nun holte ich den schon sehr verschwitzten Hengst zu mir rein , er forderte einen Keks ein und ich nahm den Mehlsack , und schnallte ihm diesen auf den Rücken. Selbstverständlich war der Sattel zwischen Sack und Pferderücken. Er hatte ihn das erste mal drauf und als er los ging schwankte er die ersten Schritte etwas. Ich lies ihn antraben und der hatte ordentlich dmait zu tun das lästiege Dings da von seinem Rücken runter zu bekommen , er buckelte und machte fleißig Bocksprünge. 'woooh , alles guut ' , sagte ich ruhig und er trabte artig weiter , die Ohren immer nach hinten lief er artig außen herrum. Im Galopp vollführte er wieder einen Bocksprung , aber es blieb bei einem. Ich lächelte und er bewöhnte sich recht gut an das Zusätzliche Gewicht , aber er schwankte noch zu sehr um ihn auf eine gerade Strecke schicken zu können. Dann nahm ich in kurz und führte ihn aus dem Round Pen. Er hatte mit der Balance so seine Problemchen und drehte sich seeeeeeehr langsam. Ich nahm die Gerde mit und stellte sie an die Box. Aber der kleine war noch lange nicht fertig , ich legte ihm einen Kürzeren Strick an und los ging es ins Gelände , natürlich geführt. Auf dem Geraden strecken ging er ziemliche bögen , aber da der Mehlsack sich weniger bewegte als ein kleines Kind konnte er langsam schon immer besser damit umgehen. ' Feeiner ' , sagte ich als wir uns wieder im Stall befanden. Ich legte ihm den Sattel samt Sack ab und brachte beides in die Sattelkammer. Das gebiss hatte ich noch schnell abgewaschen bevor ich den Hengst wieder in seine Box gelassen hatte. ' Hast du gut gemacht heute ', meinte ich und schüttete dem Hengst eine Schafel Müsli zu. Ich Schrieb sogleich Amgy eine SMS was er denn heute alles gemacht hatte und wie es geklappt hatte .



      3165 Zeichen , mit Leerzeichen. Text c Me .



      angy, on 20 Oct 2013 - 16:31, said:

      Pflegeberichte meiner Pferde

      Donnerschall
      Golden Coin
      Cadiz
      Sun Sulverdore
      Star Bucks
      Mystical Star
      Laruna
      Celabration of Dance
      Petit Jayaprada
      Mountin´s Girl


      Heute fand ich etwas zeit um mich meine Pferde zu kümmern. Meine Lehrstelle spannte mich einfach zu sehr ein. An meinem Freien tag fuhr ich auf meinen Hof, zum glück hatte ich tolle Freunde die ab und zu nach meinen Schützlingen sahen konnte ich mich beruhigt um meine Stelle kümmern. Doch die Sehnsucht war trozdem da. Ich ging zuerst zu meinem 4 Jährigen Hengst Donnerschall. Mein schönling wieherte mir gut zu und ich strich ihm kurz über die nüstern. Ich würde ihn zum Training woanderst bringen. Dann ging ich zu den Hengsten und lies Coin in die Halle rennen. In der zwischenzeit ging ich zu meinem Jungen Trakhener Hengst Cadiz und striegelte den braunschecken wieder sauber und sattelte ihn auf. Ich ritt den kleinen auf den Ausenplatz für eine halbe Stunde und merkte wie er schon taktvoller war, seine RB leistete gute arbeit. Dann kamen Sun Sulverdore ein Pottok Pony an der Reihe, diesen ich heute nur longierte und Star Bucks konnte ich kaum anfassen darum lies ich ihn in ruhe beschloss aber mit ihm demnächst ordentlich zu Tranieren. Dann ging es zu den Stuten, Zuerst brachte ich aber coin zurück. Und ging dann zu Mystical Star. Die kleine hatte es offenbar nicht glück in der FS, aber das wird sicher noch kommen. Uch lies Mystical star, Laruna und Celabration of Dance zusammen in der Halle laufen und scheuchte sie rum. Dann machte ich Jayaprada fertig und und Mountains Girl. Dann musste ich auch schon wieder los.



      ( An Modis: Ich weiß das der Berichte nicht optimal sind aber ich hab kaum zeit =( )



      Pepe, on 03 Nov 2013 - 19:21, said:



      Hufschmiede "Happy Hooves"
      Hufschmiedbesuch bei Cadiz, Donnerschall und Petit Jayaprada



      Zur Mittagszeit kam ich auf dem Hof von Angy an. Das windige Herbstwetter beherrschte die Region, aber das interessierte mich nicht. „Wo finde ich denn Angy? Ich bin für drei ihrer Pferde heute hier.“ Eine nette Frau führte mich zu der Hofbesitzerin und ich begrüßte sie freundlich mit einem Handschlag. „So. Was kann ich heute für dich tun? Habe gehört es geht um drei deiner Pferde.“ Angy nickte und führte mich zu einem kleinen Paddock. „Ich muss leider früher weg, das sind die Drei. Alle brauchen neue Hufeisen und die Hufe müssen kontrolliert werden. Ich würde vorschlagen, wir beginnen mit Donnerschall, bei den anderen beiden kann ich sicher sein, dass ich dich mit ihnen alleine lassen kann.“

      Angy schnappte sich ein Halfter, holte den Trakehner Donnerschall vom Paddock und band ihn an der Putzstange fest. Sie selbst blieb an seinem Kopf stehen. „Pass bitte auf deine Füße auf“, rief sie mir zu als Donnerschall auch schon einen Schritt in meine Richtung machte. Ich schickte ihn wieder weg von mir und begann mit einer Zange die alten Hufeisen zu entfernen. Der Hengst zeigte zu genügen, was er von der ganzen Aktion hielt, nämlich nichts. Ich ermahnte ihn und bald waren alle vier Eisen entfernt. Dann begann ich mit der Kontrolle. Ich hob nacheinander jeden Huf hoch, taste ihn ab und kontrollierte, ob Schmerzen bei Druck vorhanden war. Alle vier Hufe schienen in Ordnung, nur der linke Hinterhuf machte mir Sorgen. „Sein Hinterhuf ist leicht warm, ist in den letzten Tagen irgendwas vorgefallen?“, fragte ich Angy. „Wir haben gestern Stangenarbeit gemacht, da ist er einmal etwas weggerutscht, meinst du sowas?“ Ich nickte. Möglicherweise hatte sich Donnerschall etwas vertreten. „Führe ihn mal bitte in Schritt und Trab über den Hof, um eine Lahmheit oder eine Fehlstellung auszuschließen“, bat ich die Besitzerin. Der Trakehner lief lahmfrei, auch ungleiche Hufe ließen sich ausschließen. „Beobachte das mal, wenn es bis Ende nächster Woche nicht besser ist, komme ich wieder.“ Angy nickte und band Donnerschall wieder am Putzplatz fest. Dann schnitt ich mit einem Hufmesser seine Hufe aus und feilte sie dann nach. Der Hengst hatte gute und feste Hufe, viel gewachsen sind sie nicht. Ich wärmte den Ofen vor und maß in der Zeit Donnerschalls Eisengröße aus, für einen Trakehner hatte er verhältnismäßig kleine Füße. Als das erste Eisen heiß war, schmiedete ich ihn etwas enger und brannte ihn auf Donnerschals Huf. Der Rauch konnte den Hengst nicht beindrucken und so ließ er sich brav alle vier Hufeisen aufnageln. Zum Schluss bog ich die Nägel zur Seite und feilte das Horn an der Spitze etwas ab. Angy führte den Hengst nochmals auf und ab, alles saß und Donnerschall war erlöst.

      „Ich muss dann auch los, der Schecke da ist Cadiz und die Braune heißt Petit Jayaprada. Leg mir einen Zettel hin, falls bei ihnen etwas los sein sollte.“ Ich verabschiedete mich von ihr und holte den Hengst Cadiz vom Paddock. Der Scheckhengst ließ sich brav von mir zur Putzstange führen und dort anbinden. Ich klopfte ihn und begann seine alten, sehr stark abgelaufenen Hufeisen zu lösen. Dabei war Cadiz etwas nervös, da hatte ich wohl ein kleines Sensibelchen. So brauchte ich etwas länger, um die alten Nägel aus seinen Hufen zu bekommen. Ich lobte ihn, als ich fertig war und begann dann, die Hufe des Trakehners auszuschneiden und glatt zu feilen. Dabei zeigte sich Cadiz sehr ruhig und auch der Hufbock konnte ihn nicht abschrecken. Leider waren seine Hufe etwas zu lang, weshalb ich viel Zeit damit verbrachte, alle vier Hufe auf die gleiche Länge zu kürzen. Als ich fertig war, löste ich den Strick und ging mit dem Hengst zuerst im Schritt über die Pflastersteine auf dem Hof. Cadiz lief etwas vorsichtig ohne Eisen, zeigte aber keine Gleichgewichtsstörungen oder ähnliches. Keiner seiner Hufe war warm oder auffällig druckempfindlich, somit waren die Hufe des Hengstes in bester Ordnung. Ich streichelte Cadiz etwas, während der Ofen sich wieder aufheizte. Meine Großpferdeisen passten perfekt auf seine Hufe, sodass das Aufbrennen ohne jegliche Schwierigkeiten geschah. Bei dem Festnageln der Hufeisen musste ich wieder etwas vorsichtiger sein, da mir sonst der Hengst einfach den Huf aus der Hand zog. Nach zehn Minuten hatte Cadiz alle vier Hufeisen und ich feilte noch kleine Unebenheiten aus. Dann durfte er wieder zurück auf den Paddock.

      Zum Schluss kam nun die Stute Petit Jayaprada an die Reihe. Die Stute zeigte Interesse an mir und ließ sich willig zum Putzplatz führen. Das Entfernen der Hufeisen war kein Problem. Ich schnitt die Hufe wieder aus und feilte sie gerade. Dabei untersuchte ich die Hufe gleich mit. Auffällig war, dass die beiden Vorderhufe unterschiedlich schnell wuchsen, sodass der rechte etwas länger war, als der linke. Ich glich den Unterschied aus, jedoch sollte darauf geachtet werden, dass es mit Eisen nicht zu Komplikationen kommt. Keiner ihrer Hufe war auffällig warm, sie sahen gesund und kräftig aus. Auch die Testrunde über denn Huf absolvierte die Stute mit Bravour. Ich wärmte wieder den Ofen vor und brannte die Hufeisen auf die Hufe der Stute. Beim Festnageln blieb sie ruhig und döste sogar etwas. Solche Kunden waren mir doch am Liebsten. Nachdem alle Hufeisen dran waren, feilte ich noch etwas nach und bog einige Nägeln um. Ich klopfte sie und führte Jayaprada wieder zurück auf den Paddock.

      An das schwarze Brett hängte ich eine kleine Mitteilung für Angy und fuhr dann von ihrem Hof.

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      angy, on 25 Dec 2013 - 16:08, said:

      Weihnachten


      Es war heilig abend und ich wollte mich heute um meine Pferde kümmern. Zuerst ging ich zu meinem Zuchthengst Donnerhall. Ich wollte heute mit ihm einwenig ausreiten. Der Junge hengst kam gerade aus seiner Ausbildung. Ich hatte jetzt einpaar Tage Frei und die wollte ich mit meinen pferden verbringen auch wenn es bitter kalt war. Ich zog mich desshalb warm an und ging in den Stall dort kam mir ein wohliger warmer Duft entgegen. Ich putzte den Rapphengst und sattelte ihn auf. Dann schwang ich mich elegant auf sein Rücken und ritt aus. Ich genoß die zweisamkeit mit meinem geköhrten Hengst. Aber ich hatte ja noch andere Pferde die ich bewegen musste. Nach einer halben stunde brachte ich meinen Hengst zurück in die Box und holte Cadiz meinen anderne Trakhenerscheckhengst. Diesen ich heute nur longieren wollte. Ich putzte auch ihn, und sah das sich seine Reitbeteiligung wirklich gut um ihn kümmerte. Ich war da immer skeptisch was mit meinen Tieren war. Ich lasse einfach nicht jeden Rann schon gar nicht an meinen wertvollen Hengsten. Cadiz benahm sich sehr gut und setzte meine Kommandos auch sehr gut um. Als er fertig war ging ich zu meinem Pottok Hengst Sun Sulverdor. Den hengst hatte ich nur longiert in letzter zeit und desshalb wollte ich ihn heute reiten. Er konnte zwar noch nicht viel aber er war sehr lernwillig.
      Ich sattelte den Hengst auf und da merkte ich schon wie sein ehrgeiz wuchs. Manchmal hatte man probleme den Ehrgeiz des Hengstes zu drosseln. Sun versuchte stets alles richtig zu machen. Mit de Training kamen wir desshalb schneller voran als erwartet. Vorallem da die Rasse eher Bergponys sind die frei leben war es sehr ungewöhnlich. Heute haben wir das Gallopieren in anlehnung gelernt. Ich lobte ihn ausgibig und brachte ihn zurück in die Box. Und nun kam ich zu einem meiner Schwirigsten Hengsten Star Bucks ein Wunderschöner Hengst doch sehr schwer an ihn rann zu kommen, ich hatte schon einige Bisswunden und schläge bekommen, trozdem denke ich das man mit ihm arbeiten kann. Vorsichtig betrat ich die box und versuchte den hengst heraus zu holen, doch dieser war heute wohl nicht gut drauf da er mir drohte und anzeichen machte mich zu beisen. Ich ermahnte ihn streng und nahm entschlossen sein halfter und führte ihn in die halle. Dort trieb ich ihn bis er müde war und begann mit langsamen annährungen. Bucks war skeptisch und total misstraurisch. Ich musste viel zeit in den hengsten reinstecken. Als er das ein paar mal brav über sich ergehen lassen hat lobte ich ihn und brachte ihn zurück in seine Box dort bekam er noch eine Möhre und ging dann zum Golden Coin, das fohlen ich lies ihn in der halle rennen und brachte ihn auch wieder, und nun ging ich zu den stuten, die fohlen Mystical Star, Laruna, Celebration of Dance lies ich ebenfalls zusammen in der Halle spielen. In der zwischenzeit machte ich petit Jayaprada fertig zum Reiten. Ich ritt sie im ausenplatz damit die fohlen noch zeit hatten zuz spielen, ich fand das es wichtig war für die kleinen bevor sie vorbereitet wurden.. Jayaprada arbeitet sehr gut mit, die stute war einfach einen traum und dann brachte ich sie fertig in der box und holte die fohlen rein dann holte ich Mountains girl diese ich nur ne dreiviertel stunde longierte danach beendete ich erschöpft meinen Tag.

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      Waldvoegelchen
      11.04.2014 - 13:47 Uhr

      Pflegebericht 7

      Ankunft in Kanada



      Nach langen, von anfänglichen Zweifeln geplagten Überlegungen und einem langen Praktikum auf dem Gestüt Silbersee entschied ich mich nun vollends für einen Umzug nach Kanada. Ich stand schon lange in E-Mail Kontakt mit den beiden Besitzerinnen der Lake Mountain Ranch und ich verstand mich mit beiden auch sehr gut. Aus anfänglichen formalen Dingen wurde schnell so etwas wie eine Brieffreundschaft und die Herzlichkeit der beiden half mir ungemein bei der Entscheidung. In dem Moment wohnte ich noch bei meinen Eltern und hatte mein Abitur und eine Ausbildung zur Pferdewirtin genossen.

      Ich war zwar unglaublich familienbezogen, aber irgendwann musste man sich auch lösen und meine Eltern waren froh, dann einen so schönen Urlaubsort kostenlos zur Verfügung zu haben.

      Es standen nun schon zig Umzugskartons im Haus, viele, vor allem die Pferdesachen, standen auch im Schuppen. Das war eine gute Gelegenheit, mein Messi-Dasein zu beenden. Ich war furchtbar unordentlich und hatte so viele Sachen in irgendwelchen Schubladen gestapelt, die ich nun alle wegwarf. Ich würde den Unterschied gar nicht bemerken, da ich diese Schubladen immer nur öffnete, um neue Dinge aufzubewahren, die ich nie im Leben brauchen würde.

      Ich hätte nie gedacht, dass der Tag der Abreise wirklich so schnell da sein würde, aber es war fast soweit. Ich entschied mich, die Pferde mit dem Flugzeug transportieren zu lassen, da die Schiffreise einfach zu lang dauern würde. Lieber für ein paar Stunden Stress als gleich für mehrere Wochen.

      Ein Tag vor dem Abflug überraschten mich meine Freunde zu Hause: Eine Abschiedsparty! Ich war so gerührt, dass ich meine Tränen nicht zurückhalten konnte. Alle umarmten mich herzlich und ich bekam ein so süßes Abschiedsbild, wie man sich das gar nicht vorstellen konnte! Ganz vorn standen meine Eltern, hinter ihnen alle meine Freunde. Alle hatten pferdige Utensilien in der Hand, zum Beispiel eine Karotte, eine Trense oder eine Gerte. Außerdem bekam ich ein T-Shirt, auf dem alle unterschrieben hatten. Der Abend war so schön, dass ich beinahe einen Rückzieher gemacht hätte, aber am nächsten Tag begab ich mich doch zum Flughafen, wo mir meine Eltern nochmal die liebsten Glückwünsche mitgaben.

      Der Flug verlief problemlos und ich wurde von Eileen direkt von dort abgeholt, da ich kein Auto oder ähnliches hatte. Den Weg zum Gestüt verbrachten wir in einer regen Unterhaltung darüber, wie wir uns denn gegenseitig vorgestellt hatten und dass sich die Stimme am Telefon ganz anders angehört hatte und und und. Es war schon 23 Uhr, als wir auf dem Hof ankamen, trotzdem war Rose wach und umarmte mich erst mal herzlich. Die beiden halfen mir mit meinem Gepäck, was ja eigentlich nicht viel war. Komisch, ich hatte mich von so vielem getrennt und ich fühlte mich gerade eher, als wäre ich in den Urlaub gefahren. Eileen fragte mich, ob ich Hunger hatte, was ich verneinte. An dem Abend saßen wir noch bei einem Gläschen Wein zusammen und schnackten, bis die beiden mich in mein Zimmer entließen, in dem ich erst einmal müde ins Bett viel. Trotzdem tat ich kein Auge zu. Dies war nun mein neues zu Hause… Ich fühlte mich zunächst fremd und einsam, trotz der Herzlichkeit der beiden. Irgendwann zwischen 4 und 5 Uhr verfiel ich dann doch in einen tiefen Schlaf.

      Als ich am nächsten Morgen meine Augen langsam öffnete, fiel mein Blick erst auf den Wecker, worauf ich schlagartig wach war. 10 Uhr?! Ich hatte seit Ewigkeiten nicht so lange geschlafen. Ich begab mich schnell ins Badezimmer und machte mich fertig, worauf ich dann Rose aufsuchte. Sie lachte, ich hätte mich doch nicht so beeilen brauchen, wäre doch klar, dass ich einen kleinen Jetlag hätte. Erleichtert atmete ich durch.

      Rose zeigte mir an diesem Tag den gesamten Hof mit allen seinen Facetten, lies mich derweil auch ein paar Arbeiten verrichten, damit ich auch auf Touren kam. Ungewohnt war für mich, dass ich meine eigenen Pferde nicht versorgen konnte, die waren schließlich noch in Quarantäne. Da ich aber die tierärztlichen Untersuchungen alle schon zu Hause verrichten ließ, würden sie auch bald herkommen können.

      Nach dem absolut unglaublich leckeren Mittagessen, das Eileen zubereitet hatte, setzten wir uns zu dritt zusammen und arbeiteten schon mal einen groben Arbeitsplan für mich aus. In den ersten Tagen würden mich die beiden begleiten, damit ich die Pferde kennen lernte und mich nicht verlief. Nach einigen Wochen war eine gewisse Routine eingekehrt. Ich kannte die Pferde, die Gebäude und Wege. Obwohl ich mich sehr wohl fühlte, mein zu Hause war es immer noch nicht. Das Heimweh plagte mich jeden Abend, deshalb war ich immer froh über Beschäftigung. Ich arbeitete mehr als verlangt war, um mich abzulenken du Eileen und Rose machten sich schon Sorgen. Ich beteuerte immer, dass es mir gut ging, dass ich mich gut eingelebt hatte doch die beiden glaubten mir nie ganz.

      Besser wurde es dann, als ich meine vier Pferde aus der Quarantäne abholen konnte. Bei der Station angekommen füllte ich schnellstmöglich alle Papiere aus und überraschenderweise sollte ich auch noch die Daten für ein fünftes Pferd eintragen. Ich erklärte, dass das nicht stimmen könne, das wäre nicht mein Pferd. Der Sekretär holte dann einen Brief für mich heraus, ich laß ihn:



      Liebe Helena,

      ich hätte gerade gerne dein Gesicht gesehen: Ein fünftes Pferd? Ja, stimmt! Weißt du, ich dachte du brauchst noch ein größeres Geschenk, das dir den Start dort drüben erleichtert. Und da ich dich ja gut kenne und dich beobachtet habe, als du diesen Hengst schon als Fohlen so angeschmachtet hast, dachte ich mir: Den bekommt sie!
      Du bist jetzt stolzer Besitzer des Junghengstes Donnerschall!



      Ich traute meinen Augen kaum, das konnte nicht sein! Wahrhaftig träumte ich schon seit der Geburt dieses Hengstes von ihm, und jetzt sollte er meiner sein?



      Ich hoffe du kümmerst dich gut um ihn. Sollte ich mal Zeit haben, besuche ich dich und werfe ein Auge auf ihn! Und schick mir bitte ganz viele Fotos!

      In Liebe, deine Jenny



      Diese Frau! Ich hasste und liebte sie zugleich! Wie konnte sie mir denn so ein unverschämt tolles Geschenk machen? Auf dem Gestüt würde ich sie sofort anrufen. Ich lachte und betrat langsam den Bereich, in dem meine Pferde standen. Die großen einzeln und die Fohlen in einer Box. Alle schauten sie in meine Richtung. Die Tränen standen in meinen Augen und ich konnte sie nicht länger zurückhalten. Nacheinander umarmte, kraulte und schmuste ich Brött, Crime, Heimi und Jack. Dann betrachtete ich Donnerschall. So ein prachtvoller Junghengst. Er spielte mit seinen Ohren, bis ich schnalzte und so seine Aufmerksamkeit auf mich lenkte. Behutsam kraulte ich ihn zwischen den Ohren und er genoss es sichtlich.

      Zwei Hängerladungen später standen meine Lieblinge dann in ihren Boxen auf der Lake Mountain Ranch. Ich hoffte, dass sie sich schnell einleben würden. Sofort fühlte auch ich mich heimischer, schließlich gehörten meine Pferde zu meinem zu Hause und dies war doch ein Stück Heimat für mich.

      Drei Tage später waren die schönen schon viel entspannter, den Stress merkte man ihnen kaum mehr an und vor allem die Fohlen sind wunderbar in der kleinen Herde angekommen. Mein Arbeitsplan würde sich jetzt nach und nach ändern, wo ich mit meinen Pferden weiterarbeiten konnte. Brött war wieder viel tippeliger in der Zeit geworden, in der ich nicht darauf achten konnte. So eine Quarantänestation fütterte die Tiere nun mal nur und überprüfte die Gesundheit. Nun denn, da musste ich halt wieder ganz von vorn anfangen. Jedes Mal beim Hufekratzen tat Brött wieder so, als könne sie kein Gleichgewicht halten und beim Putzen lief sie schon beinahe vor mir weg, natürlich nur aus Jux, aber durchgehen lassen konnte ich es ihr nicht. Zum einen band ich sie wieder enger an und zum anderen bekam sie sogar kleine Karottenstückchen, wenn sie bei einem Huf wenigstens 5 Sekunden stehen blieb.

      Mit Crimetime war alles einfach, sie arbeitete gut mit, wenn ich mit Bodenarbeit anfing und ging auf alles neugierig zu, das sie noch nicht kannte. Sie stellte sich bei allem vorbildlich an und ich wusste im Moment nichts mit ihr anzufangen, schließlich machte sie alles korrekt und war zusätzlich unglaublich gelassen.

      Heimerdinger und Jack bekamen beide die gleiche Trainingskur. In den Wochen der Quarantäne hatten sie ordentlich abgebaut, nachdem sie eigentlich so gut auf die Turniersaison vorbereitet waren und sogar schon 2 erste Plätze belegten. Jetzt sahen sie jünger aus als sie waren, so ganz ohne Muskeln und ich longierte die beiden hauptsächlich. Springen konnte ich sowieso knicken, aber geritten wurden die beiden auch 2-3 Mal in der Woche.

      Donnerschall war noch nicht eingeritten aber wir liefen gemeinsam schnurstracks darauf zu. Ich machte mit ihm viele Vertrauensübungen und auch er wurde viel longiert. Seine Gänge waren schon jetzt ein Traum, auch wenn er nicht sehr trittsicher war, wie man an kleinen Stolperern erkennen konnte.

      Alles in allem lief es zwar nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte, aber schöner. Die Zukunft hier war alles, was ich mir wünschte.

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      Waldvoegelchen
      03.07.2014 - 10:41 Uhr

      Pflegebericht 8

      Alltagstraining



      Der junge Donnerschall entwickelte sich bei uns prächtig. Seine Muskeln traten heraus, er bekam den rassetypischen Widerrist und sein Hals wuchs in die richtige Form - er wurde richtig zum Pferd. Auch unser gemeinsames Training machte rasante Fortschritte. Das Einreiten sollte bald richtig begonnen werden und wir bereiteten dies schon fleißig vor.

      An diesem Tag ließ er sich wie immer brav von der Weide holen. Das Putzen ließ er sich gut gefallen und entspannte am ganzen Körper. Kitzelig war er glücklicherweise auch nicht, so verlief alles unkompliziert. Ich ging mit ihm zum Roundpen und ließ ihn einige Runden im Schritt auf beiden Händen gehen. Er hörte perfekt auf meine Kommandos, so ließ ich ihn antraben. Eigentlich hatte er ja schöne Gänge, doch er war arbeitsfaul, also trieb ich ihn zum Fleiß an. Ich beobachtete ihn, wie sich seine Muskeln an der Schulter an und entspannten und wie er anfing, mit der Hinterhand aktiver zu werden. „Schööön machst du das“, lobte ich ihn.

      Ich holte ihn zu mir und ließ ihn in der Mitte stehen, um Galoppstangen auszulegen, denn er kam gerne mal aus dem Takt. Anschließend ließ ich ihn wieder im Kreis laufen und angaloppieren. In der ersten Runde machte er erst mal einen Bogen um die ausgelegten Stangen. Mit der Longiergerte schickte ich ihn wieder nach außen, wo er dann zu traben anfing. Bevor er wieder im Galopp war, erreichte er die Stangen und hoppelte unbeholfen darüber. Ich ließ ihn kurz in den Schritt parieren, um dann einen erneuten Galoppversuch zu starten. Diesmal reagierte er wie gewünscht. Die ersten zwei Runden versuchte er noch, zu eilig über die Stangen zu hüpfen und berührte die ein oder andere, danach wurde es aber ein wenig besser. Am liebsten hätte ich den gesamten Zirkel damit ausgelegt, denn nach den Stangen verfiel er immer wieder in ein schnelleres Tempo, dass er partout nicht parieren wollte. Die gleiche Prozedur ließ ich ihn auch auf der anderen Hand vollführen.

      Ich ließ ihn wieder zu mir kommen und gab ihm ein kleines Stück Möhre. „Da haben wir dich aber für heute genug gescheucht!“, denn mehr als eine halbe Stunde arbeiteten wir noch nicht. Ich führte ihn lediglich noch ein wenig um den See und ließ ihn die Fesseln ins Wasser halten. Ein wenig geschwitzt hatte er schon, aber ich wollte ihn heute nicht komplett durchnässen.

      Trödelig folgte er mir schließlich wieder zur Weide, wo ich ihn zu seinen Spielkameraden entließ.

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      Gwen
      13.07.2014 - 20:55 Uhr

      1393684540.png

      Einreiten



      „Immer noch so aufgeregt?“ lächelte mich meine Mutter an und reichte mir die Tasse Cappuccino. „Irgendwie habe ich immer noch Angst, dass irgendjemand unzufrieden mit meiner Arbeit sein könnte.“ seufzte ich und schaute aus dem Fenster. Heute würde ein neues Pferd auf unseren Hof kommen und circa zwei Monate hier bleiben. Vor kurzem hatte mich Helena Hamkierck angerufen und gefragt, ob für ihren jungen Hengst Platz bei uns sei, denn es wurde langsam Zeit, dass auch er unter den Sattel kam. Natürlich hatte ich sofort ja gesagt und heute war es weit: pünktlich um 13 Uhr würden die beiden hier auf der Ranch auftauchen. Das Schöne für uns drei war, dass die beiden in Kanada lebten und somit einen sehr angenehm kurzen Weg hatten. Das war sowohl für den Hengst als auch für Helena äußerst angenehm.

      Natürlich war alles schon für den Neuankömmling vorbereitet. Donnerschall, so hieß nämlich der große Trakehner, bekam eine eigene Box neben meinem Ponyhengst Altair, welcher jeden neuen Boxennachbarn mit Freuden annahm. Außerdem bekam er seine eigene große Weide, auf welcher er den gesamten Tag verbringen durfte. All das war schon mit Helena abgesprochen und sie hatte mir auch alles erklärt was die Fütterung und beste Haltung für den Hengst betraf, so sollten Donnerschall und ich uns eigentlich schnell anfreunden und er sich hier wie zu Hause fühlen. Viel Zeit um mir Gedanken zu machen, hatte ich dann auch schon nicht mehr, denn plötzlich bog ein großer Jeep mit Hänger um die Ecke und kurze Zeit später stand Helena lächelnd vor mir.

      Gemeinsam luden wir ihren Hengst aus und ich staunte dann doch erst einmal ein wenig, denn mit seinem Stockmaß von 1.70m war er für mich bevorzugte Ponyreiterin einfach ein Riese! Helena lachte nur und tätschelte ihrem Hengst liebevoll den Hals. „Dafür ist er aber wirklich ein Lieber! Auch wenn er manchmal seine fünf Minuten hat.“ grinste sie und ich zeigte den beiden die Weide. Donnerschall nutzte den Platz sofort, um sich erst einmal auszutoben und schon da bekam ich eine Kostprobe von seinen herrlichen Gängen. „Wow…“ murmelte ich nur und lobte Helena für dieses tolle Pferd. „Ich bin sehr gespannt, wie es sein wird, mit ihm zu arbeiten!“ meinte ich lächelnd. Ich lud Helena noch zu einer Tasse Kaffee ein, um mich noch ein wenig mit ihr über Donnerschall zu unterhalten, es war immer gut, das Pferd vor der Arbeit schon ein wenig zu kennen.



      Am Tag der Ankunft hatte ich Donnerschall größtenteils in Ruhe gelassen, damit er sich erst einmal einleben konnte. Stattdessen hatten wir nur einen kleinen Rundgang über die Ranch gemacht, damit er das Gelände direkt kennenlernen konnte. Donnerschall war ziemlich aufgeregt gewesen und hatte sich alles genau angeschaut. Besonders erschrocken hatte er sich, als die anderen Pferde auf sein Gewieher geantwortet hatten. Umso amüsanter war sein Gesichtsausdruck als er dann abends den gefüllten Stall betrat. Mit Altair hatte er sich aber sofort verstanden und hatte friedlich am Heu mümmelnd in seiner Box gestanden.

      Heute wollte ich ihn erst einmal ein wenig kennenlernen und sehen, wie es um Donnerschalls Arbeitsmotivation stand und wie ich am besten mit ihm zu einer Zusammenkunft kommen konnte. Den Morgen verbrachte er auf seiner Weide, denn die Stallarbeit hatte trotz unseres Gasts Vorrang. Doch danach war der hübsche Schecke an der Reihe. Da ich nun die einzige ihm annähernd bekannte Person war, kam er sofort wiehernd zum Gatter getrabt, als ich mich auf den Weg zu seiner Weide machte.

      Mit geblähten Nüstern und aufgestellten Schweif tänzelte er neben mir her zum Stall, erst als ich ihn dann drin in der Stallgasse angebunden hatte, beruhigte er sich wieder. „Ach, mein Hübscher! Ist doch gut.“ meinte ich lachend und kraulte ihm ein wenig die Stirn, damit er wieder ein wenig entspannte. Danach begann ich mit dem Putzen und ließ mir viel Zeit, um mich mit Donnerschall anzufreunden. Heute wollte ich ihn erst einmal nur an die Longe nehmen und mit ihm die Bodenarbeit beginnen, denn für das Einreiten war sie bei mir ein grundlegender Bestandteil.

      Brav ließ sich Donnerschall den Kappzaum anlegen und sich in die Halle führen. Um eventuelle Ablenkungen zu vermeiden, wollte ich erst einmal nicht auf den Reitplatz gehen. Zur Aufwärmung führte ich Donnerschall erst einmal ein paar Runden im Schritt durch die Halle. So lernte er auch direkt seine neue Umgebung kennen und konnte alles beschnuppern und besichtigen. Dann ging ich mit ihm auf den mittleren Zirkel und schickte ihn hinaus. Wie er es gelernt hatte lief Donnerschall seine Kreise um mich und ich ließ ihn erst einmal ohne große Bearbeitung gewähren.

      Auf beiden Seiten ließ ich ihn laufen, erst im Schritt und dann nahm ich den Trab dazu. Den Galopp schien Donnerschall sehr motivierend zu finden, denn er rannte kopflos los und buckelte erst einmal schräg durch die Halle. Doch ich blieb streng, parierte ihn durch und holte ihn zurück auf den Zirkel. Nach der Aktion war ich wesentlich wachsamer auf jedes kleinste Anzeichen von Donnerschalls Seite. Da er sich anscheinend unterfordert fühlte, fackelte ich auch nicht lang und begann mit der Arbeit.

      Donnerschall war schon longiert worden, doch ihm fehlte noch die korrekte Aufrichtung und Selbsthaltung, bisher lief er noch sehr auf seiner inneren Schulter herum. Dass er die Schulter anhob und auch auf der gebogenen Linie gerade wurde, war auch für die spätere Arbeit unter dem Sattel wichtig und unentbehrlich. So begann ich heute mit den Grundlagen an der Longe und erarbeitete mit Donnerschall seine korrekte Haltung.

      Ich nahm ihn auf einen kleineren Radius und arbeitete mit vielen Schritt-Trab-Übergängen, um ihn zum vorwärts-abwärts zu bewegen, ihm aber auch zu zeigen, dass der Schub aus der Hinterhand zu kommen hatte. Anfangs wollte sich Donnerschall weigern, denn eine aktive Hinterhand war anstrengender, als wenn man nur seine Runden lief. So hatten wir beiden unsere erste Auseinandersetzung schnell hinter uns, nur dass ich mich nicht beeindrucken ließ, sondern beständig weitermachte, so dass auch Donnerschall begann, mitzuarbeiten.

      Die erste Einheit beschränkte sich auf zwanzig Minuten, denn es war viel neues In-Put für den Hengst gekommen, so dass ich es nicht übertreiben wollte. Stattdessen gab ich Donnerschall mehr Longe und ließ ihn wieder auf den großen Zirkel. Wie erhofft, streckte er sich auch ausgiebig im Trab und schnaubte ab, ehe wir zum Schritt durchparierten und ich ihn noch ein paar Runden drehen ließ. Dann lobte ich ihn ausgiebig und als Belohnung, durfte er sich noch einmal in der Halle austoben und wälzen, ehe es zurück auf die Weide ging. Morgen würde sich dann zeigen, ob die heutige Arbeit ihre Früchte tragen würde.



      Da der Wetterbericht für heute wirklich heiße Temperaturen angezeigt hatte, war ich schon sechs Uhr morgens im Stall unterwegs und legte das Training mit Donnerschall direkt an den Beginn des Tages. Kurz nachdem er gefrühstückt hatte, holte ich ihn aus der Box und band ihn davor an. Heute war er doch recht wuschig und stand kaum still. Ich musste ihn das ein oder andere Mal ermahnen, damit ich ihn in Ruhe putzen konnte. Es hatte nicht lange gedauert, bis Donnerschall mich austesten wollte. Zu dem Kappzaum kam heute der Sattel dazu, denn wenn Donnerschall diesen als normalen Alltagsgegenstand des Longierens ansah, würde er auch beim Reiten kaum noch verwundert reagieren.

      Heute zeigte mit Donnerschall jedoch mal sein „wahres“ Gesicht, denn faul war kaum noch ein Ausdruck für den Schritt des Hengstes. Unmotiviert schlich er um mich herum, also wurde es Zeit, den hübschen Kerl aus seinem Schönheitsschlaf zu wecken. Ich ging mit ihm an der Longe auf die ganze Bahn und baute allerhand Tempi- und Handwechsel ein. Plötzlich musste Donnerschall auf meine Kommandos achten, denn sonst landete er schnell mal direkt vor der Bande. Natürlich trieb ich ihn auch ordentlich an, denn sonst wäre die aktive Hinterhand Schnee von gestern.

      Als ich Donnerschall dann endlich wach hatte, begann ich mit der fortschreitenden Arbeit, dazu baute ich geschwind einzelne und Trabstangen auf. Diese sollten seine Selbsthaltung fördern, denn nun sollte nicht nur der Schub von hinten kommen, sondern auch vorne eingesetzt werden, damit der Hengst sich aufrichtete, nur dann würde er auch das Reitergewicht ohne Folgeschäden tragen können.

      Trabstangen schien Donnerschall schon zu kennen, auch wenn er sich anfangs wirklich dusselig anstellte, weil er einfach unkonzentriert war. Folge daraus war, dass er begann zu rennen, um der Situation zu entweichen. So wechselte ich den Zirkel und holte ihn erst einmal wieder zu mir zurück, ehe wir mit der Stangenarbeit weitermachten. Wir legten öfters Pausen ein, damit sich das Gelernte legen könnte und mit jeder Einheit wurde Donnerschall aufmerksamer, so dass er am Ende der halben Stunde auch bei Cavalettihöhe ordentlich die Beine hob und man sogar seine Bauchmuskeln arbeiten sah.

      Ausgiebig lobte ich ihn und als Belohnung ging ich heute danach noch mit ihm ein Ründchen spazieren. Natürlich wollte ich auch etwas ausprobieren, nämlich Donnerschalls Beziehung zu Wasser. Auf unserer Ranch gab es einen hübschen kleinen See, in welchem man auch wunderbar mit den Pferden baden konnte. Außerdem war die Bewegung im Wasser sehr gesund und fördernd für die Muskeln.

      Donnerschall blieb jedoch erst einmal wie erstarrt stehen, als sich der See vor ihm auftat. Noch schlimmer wurde es, als die beiden Enten durch unser Auftreten losflogen. Doch nach einiger Zeit entspannte er sich und begann zu grasen. Kurze Zeit später führte ich ihn ans Wasser und plötzlich wurde Donnerschall neugierig und begann im Wasser zu plantschen. Irgendwann traute er sich dann sogar mit den Vorderbeinen hinein, doch das reichte dann auch. Wir machten uns auf den Heimweg und Donnerschall genoss den Feierabend.



      Die kommende Woche verbrachte ich damit, Donnerschall von unten vorzubereiten. An der Longe lief er inzwischen einwandfrei, sowohl ohne als auch mit Sattel. Auch unseren ersten gesattelten Spaziergang hatten wir schon hinter uns. Nun wollte ich den nächsten Schritt wagen und dafür brauchte ich Elisa. Aus dem Grund kam sie heute 15 Uhr auf meine Ranch und wir machten gemeinsam Donnerschall fertig.

      Nachdem er geputzt und gesattelt war, machten wir uns auf den Weg in die Halle. Dort wärmte ich Donnerschall erst einmal an der Longe auf. Dann begannen wir mit dem Ernst. Elisa freundete sich mit Donnerschall an und hielt ihn fest, während ich mich vorsichtig über seinen Rücken legte. Anfangs war Donnerschall ein wenig verwirrt, doch er entspannte sich wieder schneller als gedacht. Elisa führte uns so durch die Halle, ehe sie erneut stehen blieb und ich mich vorsichtig in den Sattel schwang.

      Donnerschall machte erschrocken einen Satz zur Seite, als draußen der Wind Äste gegen die Halle schlug, doch schnell hatte er sich wieder beruhigt. Irgendwann lief Elisa auch nur noch nebenher und führte uns schon gar nicht mehr. Stattdessen dirigierte ich Donnerschall jetzt schon sanft mit Zügel- und vor allem den Schenkelhilfen. Seine Ohren waren die gesamte Zeit zu mir nach hinten gerichtet und er achtete schon aufmerksam auf meine Hilfen ohne hektisch zu werden. Die letzten Wochen Arbeit hatten sich gelohnt, denn nun war Donnerschall aufmerksamer und arbeitete wirklich schön mit.

      Für heute beließen wir es dabei, denn übertreiben wollte ich es ungern und so würde Donnerschall den ersten Ritt in guter Erinnerung behalten. Vorsichtig stieg ich wieder ab und lobte ihn ausgiebig. Für heute Abend gab es eine Extraportion Möhren, was Donnerschall nur zu gerne annahm. Meinen Abend verbrachte ich damit, das Sattelzeug von Donnerschall einzufetten.



      Ab sofort stand für Donnerschall ein volles Programm an. Auf jeweils zwei Tage Bodenarbeit kam nun immer eine reiterliche Einheit, so dass Donnerschall sich erst einmal in aller Ruhe daran gewöhnen konnte. Elisa war jedes Mal dabei und ab dem dritten Mal wechselten wir uns auch ab, so dass der junge Hengst verstand, dass auch andere Reiter auf ihm sitzen konnten, nicht nur ich.

      Nach dem vierten Trainingstag hatte Donnerschall immer einen Tag Pause. An diesem konnte er das Gelernte verdauen und verinnerlichen. Außerdem war es wichtig, dass auch er entspannen konnte, denn schnell hatte er deutlich gemacht, dass er sich sonst zu schnell überfordert fühlte. Jede Woche schickte ich auch Helena eine Mail mit Donnerschalls Fortschritten und einem kleinen Bildchen.

      Heute war es so weit, dass wir das erste Mal ohne Elisa im Viereck arbeiten wollten. Gemeinsam mit ihr hatten wir die Grundlagen der Hilfen erarbeitet, so dass Donnerschall verstand, wann er was zu tun hatte. Heute sollte das ganze ohne indirekte Hilfe funktionieren. In aller Ruhe machte ich Donnerschall fertig und nachdem er gesattelt war, ging es auf den Reitplatz. Ich wärmte Donnerschall erst einmal an der Hand auf, ehe ich mich in den Sattel wagte. Wie immer strahlte ich Ruhe und Sicherheit aus, so dass Donnerschall unter mir entspannt und locker blieb.

      Wir begannen mit viel Schrittarbeit, damit ich sehen konnte, wie er heute an meinen Hilfen stand. Anfangs war Donnerschall sehr unaufmerksam und ständig abgelenkt, doch nach dem ersten Leichttraben galt seine Aufmerksamkeit plötzlich mir. Wir ritten viele Übergänge und Handwechsel und ich begann Donnerschall zu erklären, dass der Weg nach unten immer offen war, aber der Kopf nicht nach oben gehörte.

      Für Donnerschall war das gar nicht schwer, denn ihm war es viel lieber, wenn ich ihn in Ruhe ließ und das tat ich, wenn er den Weg nach unten suchte. Momentan forderte ich nicht mehr als zwanzig Minuten von ihm und dann reichte es auch erst einmal wieder. Ich ritt Donnerschall ab und lockerte ihn dann noch ein wenig an der Longe auf, damit er sich nicht versteifte, sondern schön gedehnt war.



      Nach einigen Wochen war es für Donnerschall dann so weit: Er ließ sich sowohl von Elisa als auch von mir schon sehr gut reiten und die Grundlagen waren inzwischen gefestigt, der Rest würde in den Händen von Helena liegen und ich war mir sicher, dass sie es locker schaffen würde.

      „Hey Helena! Ich habe eine tolle Nachricht für dich. Dein Hübscher darf wieder nach Hause.“ erzählte ich ihr grinsend und sie jauchzte vor Freude am anderen Ende. Donnerschall arbeiteten wir in den letzten drei Tagen noch einmal gründlich und als Helena am Sonntag kam, durfte auch sie ihn noch einmal Probe reiten.

      „Hihi! Ich wusste sofort, dass er so schön zu reiten ist!“ schwärmte sie und umarmte ihren Hengst glücklich. Wir verluden den Hengst gemeinsam und dann hieß es auch schon Abschied nehmen. „Ich werde ihn vermissen.“ meinte ich zu Elisa als Helenas Jeep um die Ecke verschwand.

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      Waldvoegelchen
      12.08.2014 - 23:48 Uhr

      Pflegebericht 9

      Die Sieger



      „Wahnsinn!“ dröhnte es aus dem Smartphone, „Ist das dein Ernst?“ – „Ja, na klar ist das mein Ernst, ihr werdet wohl noch länger ohne mich auskommen müssen.“ lachte ich. Gerade hatte ich auf der Ranch angerufen, dass sich Donnerschall, Shyvana und Jack für den Summer Cup des Gestüts Keep Smiling qualifiziert hatten. Die Konkurrenz war groß gewesen und vor allem stark, trotzdem hatten wir es geschafft. Von Jack war ich Glanzleistungen gewöhnt, aber wie Shyva einfach ihr gesamtes Potential gezeigt hatte – traumhaft! Donner wurde gerade erst eingeritten und auch er hat direkt überzeugt.

      Ich ging zu meinen Pferden und machte die anderen verladefertig, sie würden von einem unserer Pfleger direkt wieder zur Ranch gebracht werden, um unnötigen Stress zu vermeiden. Von den Süßen verabschiedete ich mich ausgiebig, bis ich meinen drei Champions eine richtig tolle P
      27 Dez. 2014 Melden


      Elsaria [3] Rennovierung abgeschlossen und der Umzug! Craignure wir kommen

      Adriane Van helsing
      Tim
      Sam
      Avril
      Mary

      5 Monate später war es endlich soweit, wir konnten in Deutschland die Sachen packen und auf den Hof ziehen. Der Hof ist sehr schön geworden genauso hatte ich es mir innerlich vorgestellt. Als der Hof in Craignure fertig war flog ich mit Tim wieder nach Deutschland um dort alles vorzubereiten. In Craignure hatte ich mir einen Pferde LKW gekauft wo 4 Pferde drauf passten und hatten einige zusammengetrommelt die mit ihren Hängern am Flughafen Ivanhesse auf uns warteten.

      Unser Flug nach deutschland hatte etwas verspätung somit mussten wir am Flughafen warten. Wie ich diese Warterrei hasste.



      „Ich komme jetzt zurück mein Schatz!“ schrieb ich in der Sms. Ich war fast 5 monate von meiner Freundin getrennt, weil mich Adria in Craignur brauchte und das war für uns Beide sehr schwer und vorallem kurzfristig. Böse auf Adria konnte ich auch nicht sein, sie wusste ja nicht das ich erst frisch in einer Beziehung eingegangen bin, und Mary war der hauptgrund das ich nicht mitgehen konnte, da Mary erst 17 war und ihre Eltern es ihr bestimmt nicht erlaubten so weit wegzuziehen, noch dazu das sie dann keine Arbeit hatte außer ihren Freund und das als dreckigen Stalljungen wie er schon von ihrer Mutter belauschen konnte. Er würde sich wünschen, das er einen Weg finden würde doch noch zu Craignure zu ziehen mit Mary. Ob er Adria fragen sollte nach einem Job? Er wusste ja das Mary gerne mit Pferden zu tun haben möchte, sich aber nicht gerade gut auskennt. Ob Adria überhaupt einen lehrling gebrauchen kann? Wären dann die Eltern von Mary einverstanden?. Oder haben sie einfach was gegen mich. Pieps pieps machte es und riss mich aus meinen Gedanken. Mein Handy leuchtete auf . Eine SMS von Mary. „ Hallo Schatz, natürlich freue ich mich dich wiederzusehen, und hoffe das meine Eltern dann endlich sehen das du es ernst meinst. Die Monate waren sehr hart für mich, ich warte aum Flughafen oder nicht wegen deiner Chefin? Warum verheimlichst du mich vor deinen Kollegen und der Chefin? Schämst du dich für mich?!“ las ich in der sms. Auf der einen Seite freute es mich das sie mich vermisste aber die letzte zeilen traten bei ihr doch die zweifel auf, ich hatte angst wie die kollegen reagieren würden.


      „ Ach schatz, ich schäme mich nicht für dich , ich bin stolz ein so wunderschönes Mädchen wie dich mein Mädchen nennen zu dürfen. Und das mit meiner Chefin... Ich würde sie um eine Lehrstelle für dich fragen, und hoffe das deine Eltern damit einverstanden sind, wenn du die lehre bei ihr hast, das du mit kommen kannst. Ich würde gerne mit auswandern, aber wenn das deinen eltern auch nicht reicht würde ich hier bleiben, weil ich dich liebe Mary! Und sendete die sms ab. Ich merkte wie Adria mich beobachtete und ließ das Handy schnell in meiner hosentasche verstecken und schaute mich um.



      Was war mit Tim los? Fragte ich mich mich und beobachtete ihn weiter. Die 5 monate in Craignur schien ihm gefallen zu haben, dachte ich jedenfalls und jetzt am Flughafen ist er so still und bedrückt. Ich beschloss zu warten bis er von selber kommen würde. Schließlich war es nicht meine angelegenheit und schaute mich auf die anzeige und suchte unseren flug, noch 40 minuten Wartezeit. Ich hörte wie bei Tim das handy wieder piepste.


      „Meinst du das ehrlich?! Ich weiß nicht was meine Eltern von der Idee halten, aber es ist doch meine entscheidung und würdest du bitte deine Chefin fragen? Und darf ich dich dann am flughafen abholen?!“ las ich wieder . Klar meinte ich das ehrlich, jetzt hab ich die aufgabe wohl doch noch mit Adria darüber zu reden, ob sie begeistert sein wird? Hat sie die zeit neben der Zucht, hof, Tuniere und Hufschmiedbetrieb noch einen lehrling auszubilden?. Es half alles nichts, ich musste sie fragen. Ich nahm mir allen Mut zusammen und legte los. „ Du....Adri.....a ich äh mir liegt da was auf dem Herzen, also eigentlich wollte ich nicht mit umsiedeln weil ich kurz davor in eine Beziehung gegangen bin. Sie ist 17 und ihre Eltern würden es ihr nicht erlauben mit nach Craignure zu ziehen, da sie keinen job bzw ausbildung hat und ich als dreckigen Stalljungen wohl nicht für ihre Tochter aufkommen kann. Und da dachte ich, weil Mary Pferde mag, ob du vielleicht eine Auszubildende gebrauchten kannst, ich weiß mary hat noch nicht so viel ahnung von Pferden, aber anpacken und tierlieb ist sie. Ich dachte aaa.....lso meine idee wäre gewesen, wenn sie eine Lehre bei dir hat, würden ihre Eltern es vielleicht erlauben mitzuziehen, weil ich würde gerne mit raufziehen, jetzt wo ich weiß wie schön es da oben ist, aber ich möchte meine Beziehung auch nicht wegen dem beenden. Ich liebe Mary doch!“ erzählte ich ihr.



      „ hmm, desshalb wolltest du nicht mit, du weißt ja nur zu gut, was ich für Ausgaben in letzter zeit hatte und eigentlich nicht die zeit habe mich noch um einen Lehrling zu kümmern... Ich muss darüber noch nachdenken und mit Sam besprechen, schließlich müsste sie sich dann um den lehrling kümmern wenn ich nicht da bin. Aber das würden wir hinkriegen. So unser flug ist da kom jetzt. Forderte ich tim auf und wir stiegen in den flieger.


      Zurück in Deutschland


      Als wir endlich am Flughafen angekommen sind erwarteten uns bereits Sam und Avril.Freudig umarmten wir uns. Mir viel ein schüchternes mädchen auf, die zaghaft in tims richtung winkte. Das musste Mary sein, wir hatten den ganzen Flug lang nicht mehr über die Sache diskutiert.

      Tim lächelte in Mary´s Richtung. „ Na hol sie schon her und stell uns vor!“ sagte ich zu Tim. Dieser auch loslief. „ Sam was hälst du von einem Lehrling?!“ fragte ich direkt.

      „ Können wir uns das überhaupt leisten nach dem umbau umzug und und?!“ fragte Sam. „ Ja eigentlich nicht so aber es ist wegen Tim, er möchte mit, aber er hat ne Freundin, und er hofft wenn sie bei mir eine lehre hat, das die eltern von dem mädchen dem umzug zustimmen würden.!“ erklärte ich ihr. „ Naja, sie kann ja jetzt beim umsiedeln helfen so können wir sehen ob es was für sie ist!“ schlug Avril vor sie wollte endlich eine kamaradin haben die in ihrem alter war.

      Inzwischen kam Tim mit seiner Freundin wieder zu uns und stellten uns vor. Wir erzählten unser Vorhaben und Mary war begeistert. Nun lagen nur noch daran die eltern zu überzeugen. Ich bad mary einen Treffen zu arrrangieren . Sie freute sich. Dann ruhren wir schließlich alle gemeinsam auf den hof. Wir packten diverse sachen ein, trensen, gebisse, schabracken, hufglocken, bandagen, decken , alles was so rum lag in kisten und stopften sie in das große Auto. Ich hatte extra einen Flieger gemietet für uns alleine, wo genug platz . Es gab leider nur flieger die maximal 5 Pferde mittransportieren konnten so mussten wir halt eben mit mehreren flügen planen. Aber das würde gehen. Wir hatten inzwischen alles verpackt auch das Gestütshaus war leer und sauber, jetzt mussten die Pferde für den Transport und flug bereit gemacht werden. Zuerst kamen Existenz, Sabrid Sahir, For Pleasure, Rebelmouse und Skadi an die reihe, diese pferde würden als erstes mit Sam rüber fliegen. Und sie würde die 5 pferde auf den hof bringen, ein netter her wartete bereits am flughafen von schottland und er kannte ja den weg zum hof. Als nächstes kam Bifröst, Donnerschall, Ostwind,Lynna und Cleabration of Dance. Der Flieger wurde immer mit pferden und umzugskartons beladen, diesmal flog avril mit. Ich hoffte das alles gut lief. In der zwischenzeit wo ich die pferde zum flughafen kutschiere und zurück fuhr machte mary die anderen pferde fertig und Timm mistete die boxen mit dem Radlader leer. Als nächstes kamen Starmen, Azazel, torte, mirror und Petit jayaprada drann. Zum glück liefen die pferde ohne probleme in den hänger und auf den Flieger. Jetzt waren es nur noch zwei pferde die zum flieger gebracht werden müssen und dann noch den rest. Die kleine von Sam musste ich noch schnell bei der oma abholen, die sie mir weindend übergab.. Irgendwie tat es mir leid.. und nun saßen wir alle zusammen im flieger auch mary ich hatte es geschafft ihre Eltern zu überzeugen bei mir eine Lehre anzufangen. Timm war überglücklich.
    • Elsaria
      Adriane van Helsing

      Tim

      Sam

      mary

      Avril



      „pitsch patsch pitsch patsch“hörte ich wie der regen leise rythmisch auf das Dach trommelte. Die dunkelheit umhüllte den stillen hof. Ich blickte auf den Wecker und stellte fest das es gerade mal 2 uhr morgens war. Warum war ich denn schon wach?. Ich drehte mich auf die andere seite und versuchte weiter zu schlafen.

      Ich war also wieder eingeschlafen bemerkte ich als ich diesmal mein wecker hörte und geräusche aus der küche hörte. Der hof erwachte langsam von seinem schlaf. Ich zog mich an und ging in die Küche rein. „haPPy Birthday tooo you!“ hörte ich amilie die kleine tochter von sam als erstes singen. Achja ich hatte Geburtstag, 27 Jahre alt wurde ich heute. Wieder ein jahr älter. Als ich dann mit amilie auf dem arm die Küche betritt feierten die anderen. Der tisch war schön gedeckt und alle waren fröhlich. Auch wenn heute wieder ein anstrengender Tag werden würde freute ich mich auf das grillen heute abend. Wir aßen gemeinsam frühstück. „ So leute auch wenn ich heute Geburtstag habe muss gearbeitet werden. Sam kümmert sich heute bitte um die zwei araber , Jaya und Mystical Star. Tim um Cadiz donnerschall und Shari Avril um Bifröst und Celbi und ich kümmere mich um Skadi und Connery.“ Gab ich anweisungen. Da gestern erst gemistet wurde sttreuten wir alle gemeinsam ein und fütteren die Pferde. Ich beschloss zuerst mit Connery zu arbeiten. Ich halfterte einen Trakehnerhengst auf und brachte ihn auf den Putzplatz Dort putzte ich ihn über und bandagierte seine Beine. Da er eisen hatte zog ich ihm noch glocken an und dann sattelte ich den hengst auf. Zum schluss zäumte ich ihn auf und ging schon mal in die halle dort stieg ich auf und ritt ihn warm. Währenddessen holte sam Sansanja, die nervöse Arastütchen wurde bis jetzt nicht geritten weil die zeit fehlte. Sam wollte sich heute wohl das erste mal draufsetzten, wir wussten zwar das die stute eingeritten ist aber was genau sie kannte wussten wir eben nicht. Ich war gerade dabei den hengst zu lösen als Sam mit Sansi in die halle kam, sie longierte sie zuerst mal einige runden ab. Ich merkte wie das Training mit Sarah Connery gut tat und wieviel lockerer er wurde. Nun nahm ich die zügel auf und stellte meinen hengst in die korrekte anlehnung. Wir arbeitetn konzentriert und gewissenhaft. Nur im augenwinkel konnte ich sehen das sansi einige Bocksprünge hin legte. Ich klopfte conni lobend den hals, er war wohl sehr in seiner Arbeit vertieft. Wir trabten in einem schönen arbeitstrab, dieser sehr schwungvoll war, ich versuchte diesen schwung beizubehalten. Als ich einnige Bahnfiguren machte saß sam nun auf Sansanjia die sich stark an connery orientierte. Sie wollte immer das machen was er gerade macht. Sam bremste sie ab. Die junge Araberstute hat gewaltig Pfeffer im hintern. Als sie aber verstanden hat das es nicht nach ihrer Pfeife tanzte arbeitete sie brav mit Sam. Tim kümmerte sich zuerst um den Deckhengst Donnerschall er sollte heute nur ein paar runden an er longe gehen. Ich war nun mit connery für heute fertig und stieg ab. Ich lief in der halle noch einige runden damit sein Atem wieder normaliesieren konnte und beobachtete Sam. Sansanjia machte sich wirklich gut. Nun verließ ich die halle auf dem weg zum Putzplatz sah ich wie timm auf dem reitplatz donner longierte. Der Hengst trat sehr unter. Er war momentan er einzige zur zuchtzugelassene hengst und ich hoffte das ich bald neuen schub haben werde. Und auf dem Roundpen versuchte Mary Bifröst ans halfter zu gewöhnen. „ Ist gut so weier so nicht aufgeben „ rief ich belustigt ihr rüber. Bifröst hatte sich wohl zur aufgabe gemacht wegzulaufen stehen zu bleiben und warten bis sie am kopf war um wieder davon zu laufen. Ich zog meinen hengsten alles aus und duschte ihn ab. Das Wetter war herrlich warm und somit war die dusche eine willkommene verwöhnprogramm als ich ih abgezogen hatte durfte er noch auf die weide. Nun holte ich Skadi meine Andalusiermixstute. Nach ihren Verletzungen hatte sie noch einen monat schonfrist bekommen und heute sollte sie wieder langsam an die Arbeit gewöhnt werden. Auch wenn die Stute nicht meine Rasse war, ich liebte sie abgöttisch. Ich brachte meine Schimmelstute naja Graufalbe passt eher zum putzplatz und begann das fell sauber zu striegeln. Da kam auch schon sam. „ So ist das mit schimmeln sie wollen immer ne andere Farbe haben!“ lachte sie. Sie band sie an und zog sie aus. „ Na wie war sie?“ fragte ich „ Sie war okay, anfangs schwierig aber danach war sie brav!“ gab sie mir zur antwort. „ Ich bin am überlegen Sabrid und Sansi zu verkaufen, sie kommen hier einfach zu kurz!“ sagte ich nachdenklich. „ Da hast du wohl recht.!“ „JUHHHHHUUUU!!!“ hörten wir aus dem Roundpen und drehten uns um. Mary tanzte triumphierend sie hatte es wohl geschafft dem kleinen das halfter anzulegen. „ Super Mary lob ihn und bring ihn wieder zurück sobald Tim zeit hat dir zu helfen! Es reicht für heute, halfter lässt du an!“ gab ich meinem lehrling anweisungen. Ich hab skadi gerade fertig gesattelt da kam auch schon ein neues mädchen die sich als Reitbeteiligung für Skadi beworben hatte. Ich sagte ihr sie soll mal guggen und danach dürfte sie kurz rauf. Ich erzählte ihr die vorgeschichte von skadi das sie letzten monat einiges durchgemacht hat und desshalb wieder von vorne aufgebaut werden muss. Mary hatte sich inzwischen Celbi geschnappt. Die stute war schon etwas weiter. Mary beschloss die junge stute den hof langsam zu zeigen. Sam hatte inzwischen Sabrid geholt und Tim war mit Cadiz beschäftigt. Er wollte mit ihm ausreiten gehen. Ich schwang mich währenddessen auf Skadi. Das junge mädchen lief mir nach. Eine halbe stunde ritt ich skadi im Schritt ehe ich langsam zu trabe begann. Skadi verhielt sich sehr gut. „Wie heißt du eigentlich?“ versuchte ich das mädchen in ein gespräch zu verwickeln. „ India Alcaraz und Sie?!“ fragte sie mich. „ Adrianna van Helsing, alle nennen mich aber adria darfst du natürlich auch wenn es mit der Reitbeteiligung klappt. Skadi ist da eigen. Skadi war heute sehr brav nun lies ich india auf ihr reiten um zu sehen ob sie mit ihr klar kam. „Hey! Scheint gut zu gehen!“ sagte tim der gerade vom ausritt kam. „ Ja. Scheint so!“ sagte ich kurz und war immer noch auf india fixiert. Sam kam nun mit Sabrid in die halle. Auch da schien alles gut zu laufen. Tim übernahm von Sam Jaya un Avril durfte das erste mal unter meiner aufsicht Star reiten. Sie freute sich wie ein honigkuchen pferd. Sam dankte es mir und grinste. Das grinsen veriet mir das sie was vorhatte. Sie brachte sabrid zurück in die box schnappte sich lilly ihre tochter und war verschwunden. Nun sagte ich zu india das sie skadi bitte boxfertig machen sollte und sie in die Box bringen da jede Box beschriftet war war das leicht und dann wiederkommen. Avril machte sich gut auf Mystical Star. Die Junge stute hatte es noch nicht so viele Reiter auf ihrem Rücken, eigentlich nur mich und Sam. Doch sie schien das nichts auszumachen und absolvierte die Reitstunde fertig. Als Tim mit Jaya kam fiel ihm ein das er shari noch nicht gemacht hatte. Das war kein problem dann liesen wir sie eben danach noch schnell in der halle laufen und morgen solle er sie als erstes machen. Als die Reitpferde fertig war durfte nun shari in die halle. „ Und wie war Jaya so?!“ fragte ich Tim. „ Sie schien heute etwas aufgeregt zu sein, aber sonst brav wie immer!“ „ Das ist gut!“.

      So wir machtten den abenddienst und die feier konnte beginnen.
    • Elsaria
      Emely, Grace und Ethan ziehen ein und der aufflug.

      Einige wochen später hatte Adria 3 Gefängnisjugendliche aus Amerika geholt. Ich freute mich darauf endlich arbeitserleichterung zu haben deshalb holte adria die drei rechtzeitig vom flughafen ab. Ich war gerade im Stall beschäftigt als ich Autoreifen hörte. Ich dachte das Adria zurückkam mit den neuen Mitarbeiter und ging desshalb aus dem Stall. Als ich auf dem hof ankam sah ich aber Polizeiautos und die olle Jugendamtmitarbeiterin Frau Sonsorna . „ Brooke was soll das, glaubst du echt das wir dich nicht finden werden. Du kommst jetzt mit!“ sagte sie. Die Polizisten umstellten mich so das ich nicht mehr abhauen konnte. „ Nein ich kann für mich alleine Sorgen, ich will nicht in ein olles Heim wo man nicht man freizeit haben kann! Ich will hier bleiben!“ raunte ich.
      Als die Polizisten mich anpackten tauchte Adria auf. „ Was ist den hier los?!“ hörte ich eine leicht aufgebrachte und verwunderte Adria. „ Wie hole die flüchtige Jugendliche wieder in ihr heim zurück. Brooke van Canover!“ erklärte die Jugendmitarbeiterin. „ was wie flüchtig? Ich versteh das jetzt nicht van Canover? So hieß doch meine ach so liebe schwester mit der ich seit 17 jahren keinen kontakt hatte.!“ gab Adria an. „ hieß ihre Schwester zufällig Susanne van Canover und ihr mann Bernhard van Canover?!“ fragte die mitarbeiterin. Mir rannen schon die Tränen. „ Ja, was ist losß!“. „Susanne und Bernhard hatten vor gut einem halben jahr einen schweren autounfall, bernhard kam dabei sofort ums leben und susanne kämpfte eine woche lang um ihr leben das sie leider verlor, es tut mir leid ihnen mitteilen zu müssen das sie tot ist und Brooke war ihre Tochter und riss nach dem Krankenhausbesuch aus.!“ „ Brooke?!“ sagte adria dann etwas strenger zu mir.
      „ Äh es tut mir leid.... das ich nicht die wahrheit gesagt habe über meine Herkunft. Aber ich war so verzweifelt. Als mama da so im Bett lag und mit letzter kampf von dir erzählte musste ich es einfach versuchen, in ein heim will ich nicht, da kann man nichts machen. Ich wusste auch nicht wie ich es dir sonst sage hätten solle. Hallo Tante? Hier ist deine nichte von deiner verhassten schwester? Außerdem kannte ich dich ja nicht und wollte dich erst kennenlernen.“ kam ich mit der Sprache heraus. Adria war geschockt und ich war mir sicher das ihr Vertrauen weg war.
      „Wenn sie meine Nichte ist, hab nicht ich das Sorgerecht?!“ hörte ich meine Tante fragen. „ ja das ist so aber wir konnten sie nicht finden?!“ gab die Trulla an. „ Das lag daran das ich gerade von Craignure hergezogen bin!“ erklärte sie. „ Dann kann Brooke hier bleiben?!“ „ Ja muss ich was ausfüllen´?“ hörte ich. Die Trulla übergab irgendwelche Papiere und verlies zusammen mit der Polizei den Hof. „ Du hast jetzt eindeutig klärungsbedarf mädel, zeig den dreien ihre Unterkünfte nd dann komm in das Büro!“ sagte sie streng.
      Nach einer kurzen Verschnaufpause zeigte ich den dreien ihre Unterkünfte und dann machte ich mich auf dem Weg ins Büro mein Herz pochte.
      „ WAS Soll das?!“ schrie sie mich an. Verständlicher weise. „ ich wusste nicht was ich tun sollte!“ gab ich zurück. „ Warum sagst du mir nicht von anfang an wer du bist wovor hattest du angst?!“ „ Vor deine Reaktion das ich den job nicht kriege und ich dann doch wieder zurück ins Heim muss!“ gestand ich.. Minuten langes schweigen. „ Naja jetzt ist jedenfall passiert, ran an die arbeit du nimmst die drei unter deine Fittiche Brooke ich muss nochmal los!“ hörte ich. „ Gut!“ Ich ging ins Haus um zu sehen ob die 3 fertig waren. Sie saßen in ihren Zimmern und wirkten erleichtert. „ Ethan, Emily und Grace? Ich zeig euch jetzt den Hof die Pferde und dann die heutige arbeit.!“ sagte ich und wartete bis die drei bereit waren. „ Grace du bist auf einem Pferdehof, high heels sind hier verboten, viel zu gefährlich!“ sagte ich und grinste wir warteten noch bis Grace passende schuhe angezogen hatte. So „ Hier ist die Halle, dort wird gearbeitet , wenn es zu heiß zu kalt oder regenwetter gibt. Neben der Halle geht’s zu den Weiden und hier ist der außenplatz, dort ist der Putzplatz und der Duschbereich der pferde. Hier ist der Zuchtstall der Stuten, wie ihr seht sehr helle und große Boxen, weil die Stuten tragend sind und später mit ihre Fohlen hier gut bewegen sollten. Das ist der Hengststall. Zurzeit haben wir 3 Hengste einer ist Bereits geköhrt, der Rappschecke hier heißt Donnerschall. Der Braune heißt Connery und der fuchs bei dem müsst ihr aufpassen der is gefährlich, den lasst ihr auch in Ruhe sein name Sir Outlaw. Dann kommen wir zu den Privatpferden momentan 2 ein schimmelfohen und eine schimmelstute Skadi. Da ich heut morgen bereits gemistet habe beginnen wir mit der Arbeit von Pferdepflege. Das heißt wir gehen jetzt wieder zum Hengststall und kümmern uns um die 3 Hengste. Ethan und Grace ihr macht Connery zusammen, das heißt aufhalftern, hufe kratzen, zum Putzplatz führen und striegeln. Emily und ich wir machen Donnerschall. Als wir die Pferde draußen hatten erklärte ich den dreien der ablauf. Ich schaute zu und die drei machten es toll. Den beiden mädchen sah man freudiges grinsen und der junge war noch etwas reserviert. „ Wer von euch ist schon mal geritten?!“ fragte ich aus neugierde. „ Ich!“ sagte Grace. Die Putzaktion dauerte eine halbe stunde. So wir machen die zwei jetzt zum longieren fertig. Wir brauchen, Schabracke, Gurt, Trense , Bandagen und die Longe. Wir liese Connery und Donner auf dem Putzplatz stehen und holten unser Zeug. Zuerst zeigte ich wie das Bandagieren ging und ließ es die jugendlichen nachmachen. Dann legten wir die Gurte um und trenste die Stute auf. Anfang machen Grace und ich. Grace nimmt Connery ich Donner. Kommt mit in die Halle. Ethan spannst du bitte das Band in der mitte der halle. Emily folgte mir zum unteren Zirkel und ethan und Grace nahmen den oberen. Grace machte es gut, sie ließ Connery einige Runden im Schritt warm laufen. „ Warum war eigentlich die Polizei auf dem hof?!“ wollte emily wissen. Naja ich bin abgehauen zu meiner Tante, sie wusste von nichts und joa meine eltern sind leider verstorben und in ein heim wollte ich nicht gab ich zu. Ich verstand mich mit denen 3 Gut. Nun trabte ich Donnerschall an, der Rappscheckenhengst war der älteste im Bunde. Im Augenwinkel sah ich das Grace mit Connery bereits im Gallopp war. „ Lass mal Ethan rann!“ rief ich ihr zu. Nun nahm ethan vorsichtig die longe in die hand, Grace blieb aber in der Mitte. Ich wechselte Donner die seite und übergab die longe emi wie ich sie nennen durfte. Nachdem die hengste einige zeit gearbeitet hatte machten wir sie Boxfertig. „ So jetzt mus Sir outlaw an die reihe, hier könnt ihr nur zusehen.!“ sagte ich. Vorsichtig öffnete ich die Türe von dem hengsten. Dieser stieg mit angelegten ohren vor mir hoch. „ Ist gut jetzt!“ raunte ich. Geschickt hatte ich das halfter angezogen und legte ihm die Hengstkette um. „ wie ihr seht ist jeder hengst anderst.! Donner und connery haben eine gute erziehung genossen dieser hier, muss irgendwas erlebt haben was ihm so geprägt hat, trozdem hat Adria Hoffnungen in diesem jungen hengst. Ich brachte ihn zum Putzplatz und putzte ihn über. Dort entspannte sich der Fuchs wieder leicht. Da das bandagieren zu gefährlich war zu diesem zeitpunkt bekam er gamaschen um. Als er zum longieren fertig war gingen wir in die halle. Die drei standen ausen und schauten zu. Ich verschnallte die zügel beim gurt um den kopf in der richtigen haltung zu bekommen.
      Dann forderte ich den Hengsten auf sich zu bewegen. Er stemmte zuerst seine Beine in den sand, erst als ich ihn leicht mit der Pitsche antippte donnerte er wild los. „ How how ruhig angehen lassen!“ sagte ich und versuchte den hengst zu bändigen. „ Mit dem wurde wohl nichts gemacht!“ hörte ich Grace rufen. Nach einiger zeit lief der Fuchshengst nun brav im kreis in allen Gangarten.
      Auch da wusste ich mit dem richtigen Training und der richtigen Konsequent könnte der Trakehner wirklich ein Juwel werden, der zuerst geschliffen werden muss.
      Als Law endlich fertig war ging es zu den zuchtstuten über. Petit Jayaprada und Mystical Star hatten heute frei und durften die Weide genießen. Da Shari ein verlasspferd war durften nun Ethan, Grace und Emily auf ihr reiten. Wir Putzten die Stute und sattelten sie auf. „ Nach Shari gibt’s mittagesse um halb eins geht’s dann weiter!“ klärte ich die dreien auf. Wir gingen in die halle und Grace durfte den anfang machen. Sie saß fest im Sattel und fand sich schnell wieder ein.
      Nach dem Grace fertig war setzten wir ethan auf den ich anfangs noch führte. Er fühlte sich zunächst unsicher aber dies besserte sich von minute zu minute. Shari erlies das geduldig ergehen zum schluss kam noch emily auf ihren Rücken dann war auch diese Stute fertig. Nach dem wir sie versorgt hatten gingen wir in die küche und machten uns was zu essen dann gingen wir in den zimmern um etwas auszuruhen.
      Nach dem die halbe stunde fertig war machten wir das fohlen Dance wuchs sehr schnell und bald wurde es an der zeit mit ihr zum arbeiten aber jetzt durfte sie noch das Fohlen sein genießen sowei bifröst der kleine Welsh A hengst.
      Als letztes kam Skadi an der Reihe. „ jetzt musst du reiten Brooke!“ hörten ich die anderen rufen.
      Na gut ich reite skadi. Wir machten die Schimmel stute fertig und ich ritt mit ihr in die halle.
      Begeistert sahen sie mir zu. Nachdem skadi fertig war gings ans abend füttern. Der erste Arbeitstag von Grace, Ethan und Emily war nun vorüber und die drei würden bestimmt gleich in ihr Bett fallen und schlafen.(9573)​
    • Elsaria
      Einreiten und Erfolgreiche SK​


      Ein kalter November Tag erwartete uns bereits als ich die augen aufschlug. Gestern hatten wir sämtliche Ställe ausgemistet und darum war ich noch so fertig. Es half alles nichts, ich musste aus den Federn. Schließlich habe ich und die Pferde hunger und von alleine stillt sich dieses Bedürfniss nicht. Grace Emily und Ethan schmieß ich ebenfalls aus dem Bett. Gemeinsam frühstückten wir und danach ging es für uns an die Stallarbeit. Heute stand das anreiten von Celabration of Dance an. Die 3 Jährige Stute war nun soweit. Danach bekam Mystical ein Wellnessprogramm die Stute war in letzter zeit sehr erfolgreich. Bald könnte sie zur Zucht zugelassen werden, was wir natürlich hofften.Ich teilte Ethan im einstreuen ein und Grace sollte die Weiden abäbbeln, Emily sollte mir mit füttern helfen und danach mit Celabration of Dance behilflich sein. Seit genau einem monat wurde sie longiert und auch an den sattel gewöhnt. Heute würde ich mich zum ersten mal draufsetzen. Die Stallarbeit hatten wir schnell fertig und so machte mir Emily Celabration fertig. Ich kontrollierte schnell ethan und emily. Dann sollten sich beide mit Bifröst beschäftign. Cela stand nun fertig in der Stallgasse und so gingen wir in die halle dort longierte ich die Stute erstmal schön ab übergab dann emily die longe und zog meinen Reithelm auf. Vorsichtig schwang ich mich in den sattel. Lobend klopfte ich die Stute noch stand sie brav da. Nun sollte sie in den Schritt gehen, doch daraus wurde nichts. Wild bockend hüpfte die Stute im kreis. Ich konnte mich gerade noch halten. Auch wenn sie einige Hasensprünge hinlegte ich blieb im sattel. Es dauerte auch nicht lange als sie begriff das es gar nicht weh tat. Wir liefen einige runden im Schritt. Ich lobte Celabration of Dance.Dann trabte ich sie vorsichtig in den Trab, dort buckelte sie und ich blieb oben. Nach einigen runden parrierte ich die stute und wir wechselten die seite, dort ritten wir ebenfalls nur schritt und Trab. Noch musste cela ihre Balance finden, aber mit mehr Training würde sie das bekommen. Sobald man sie frei in allen Grundgangarten reiten konnte würde man sie zu einer Trainerin schicken.Emily brachte die junge stute in ihre Box zurück und holte anschließend Mystical star. Sie wurde heute geduscht und mit schampoo gewaschen, dann wurde schweif ausgeschnitten mähne verzogen und sie dann trocken geführt. Mystical Star war die best ausgebildete Stute die wir hatten und alle legten große Hoffnung in die Falbstute mit blauen augen hatte gerade eine Stutkörung gewonnen und so konnten wir endlich beginnen mit der zucht sobald der passende hengst gefunden wurde. Nun kamen Emily und Ethan wieder. Sie durften heute shari und Petit jayaprada reiten. Die zwei freuten sich und holten sofort die zwei aus ihren Boxen. Grace und ich ritten heute Donnerschall und Connery aus. Einen Ausritt hatten wir reglich verdient. Adria würde am hof sein, fals mit emily und ethan passierte, aber eigentlich konnten sie schon gut reiten nur für einen ausrittn war es mir riskant. Beim ausritt fragte mich Grace wo eigentlich Outlaw sei. „ Outlaw ist in England er wird für die Körung vorbereitet und evtl wird auch rausgefunden warum er so ist wie er ist!“ sagte ich, nun trib ich connery in den trab, der hengst folgte mir brav. Grace tat es mir gleich, als ich rechts abbiegen wollte merkte ich das connery direkt auf einen herausragenden ast trabte. Ich konnte ihn noch rechtzeitig abbremsen. „ Was war das denn bitte?!“ schrie Grace. „ Ich weiß nicht, hat er wohl nicht gesehen, ich muss eddi mal anrufen!“ sagte ich und beschloss den hengsten nur noch im schritt zu reiten, Der Junge hengst hatte wohl ein schlechtes sehvermögen, ich hoffte das es nicht so schlimm ist wie befürchtet. Langsam ritten wir wieder zurück auf den hof dort machten ethan und emily gerade ihre Pferde boxfertig und ich sah wie adrianna ihre lieblingsstute Skadi ritt. Die schöne Schimmelstute ist fein herausgeputzt worden. Adria hatte skadi am besten im griff. Sie waren ein richtiges team. Grace und ich machten unsere Pferde auch fertig und begannen mit der Abendfütterung. Ethan, Emily und grace fuhren heute auf eine Party, dies haben sie sich verdient und ich schaute noch adria zu ehe mich nach einem hengst für Mystical Star suchte. Da fiel mir ein das ich ja noch den Tierarzt anrufen musste wegen connery. Ich vereinbarte einen Termin am nächsten Tag.
    • Elsaria
      Das Herbstunwetter

      <<Knarx, klirr whuhhuuuuu schsch >> Ich konnte kaum die augen zu machen. Das Unwetter hatte uns in der Nacht erreicht und treibt nun sein Unwesen. Uns hat das völlig überrascht, den sonst hätten wir die Pferde von ihren Weiden reingeholt, jetzt bleibt nur noch zu hoffen das nichts passierte. Das Tief war nun über unser Haupthauses man spürrte wie die wände leicht bebten und somit konnte ich erst recht nicht schlafen. Ein Blick auf die Uhr verriet mir das es gerade mal nach zwölf war und ich erst 2h lang geschlafen hatte. Das kann ja heiter werden murmelte ich im kopf und tapste leise im dunkeln in die küche um die anderen nicht zu wecken. Hin und wieder wurde der lange Gang von den blizten erhellt. Auf dem Weg in die Küche kam ich an Adria´s Zimmer vorbei dessen Tür ein spalt offen war was sie tagsüber auch gerne lies um Frodo ihren alten Goldenretriver einen Rückzugsort zu bieten. Leise schaute ich hinein und endeckte nur Frodo auf ihrem Bett schlafen, wo war adria? Ist sie nicht nachhause gekommen? Oder hatte sie einen unfall? Unwillig kroch mir die Panik an mir hoch, ich hatte bereits meine Eltern verloren und wollte jetzt nicht auch noch meine Tante verlieren. Mit einem Herzrasen ging ich weiter in die Küche dort machte ich mir einen warmen Kakao und setzte mich an den Tisch. Auf dem Tisch fand ich einen zettel dort stand drauf:

      Hallo Brooke!

      Ich weiß ich hätte es mit dir bereden müssen,aber es kam immer was dazwischen und heute schliefst du schon und wollte dich nicht wecken. Ich bin zuerst in England eine Kundin bedienen dann in Amerika um mich Fortzubilden und danach brauche ich eine Auszeit für mich.

      Ich muss klar werden wie es weiter gehen soll. In letzter Zeit kam soviel neues, du, die nachricht das meine Schwester und mein Schwager tot sind. Auch wenn wir uns nie sonderlich verstanden haben,wenn es darauf ankam hielten wir doch zusammen., Und du Brooke, weißt du eigentlich wie sehr du deiner Mutter ähnelst??Manchmal glaubte ich da kommt sie durch die Tür derweil warst es du Brooke.

      Bitte versteh mich einwenig.

      Es kommen noch leute fürs Vorstellungsgespräch Stalljungen und Bereiterin die auch auf Tunieren geht. Und außerdem kommen noch 2 Hengste, Schwarzgold und Golden Jam, beide Hengste gehören dir Brooke.

      Ich weiß das du das packst, es ist alles gesorgt.

      Deine Tante, Adria

      Ich musste den Brief zweimal lesen, Adria war also weg und ließ mich alleine. Auch wenn ich mich freute das ich zwei Hengste von nun an mein eigen nennen konnte, hatte ich angst das ich das nicht alles schaffen werde. In genau 6h hatte ich 3 Vorstellungsgespräche und das Unwetter ließ noch nicht nach. Ich beschloss daher nochmal ins bett zu gehen.

      Nach einiger zeit klingelte das Handy erneut . Nun war es an der zeit aufzustehen. Ich weckte die anderen und machte das Frühstück. Beim Frühstücktisch möchte ich die neuigkeiten verkünden. Grace Ethan und emily trudelten ein. „ Morgen! Bei dem unwetter kann man ja kaum pennen!“ raunte ethan. Ich erzählte den dreien die neuigkeiten. Da ich ja den Tag mit vorstellungsgesprächen beschäftigt bin, beauftragte ich die drei zuerst die tägliche stallarbeiten zu machen und dann die pferde zu longieren. Grace sollte außerdem zu der weide gehen und schauen ob alles in ordnuing war. Es waren eigentlich nur Skadi, Mystical Star mit ihrem Fohlen auf der weide und ich bereitete mich schon mal psychisch vor. Gegen 10 uhr kam eine junge frau. Rieke ullenson las ich auf ihre Bewerbung als Bereiterin und Tunierreiterin. Ich bat ihr einen Kaffee an und hörte mir sie an. Dann ließ ich sie mir auf Connery vorreiten. Rieke hatte eine sehr feine hand und ist sehr einfühlsam. Ich beschloss sie einzustellen als ich das mit ihr besiegelt hatte kamen die brüder Finn und Phil, sie wollten als Stalljungen arbeiten, dies hieß boxen misten, anlage sauber und instant halten und weiden und wenn was außergewöhnliches ist da mithelfen. Auch diese stellte ich ein. Zufrieden machte ich mittagessen, um 14 uhr würde Schwarzgold und Golden Jam kommen. Zu mittag gab es für alle Lasagne. Rieke blieb da um sich mit den anderen zu beschäftigen. Am Mittagstisch teilte ich nun neu ein. Rieke sollte Skadi, Bargeld, S´Cada und Donnerschall reiten. Grace bekam Mystical star mit ihrem fohlen, die sie in der halle einwenig laufen lassen sollte und shari durfte sie heute reiten, Ethan und Emily durften sich um Bifröst und Jayaprada kümmern. Ich bereitete mit Phil und Finn die zwei neuen boxen für die Hengste vor. Gegen 14 Uhr kam Muemmi mit Schwarzgold an. Der junge Rapphengst war ein juwel für unsere Zucht. Ich beschloss Schwarzgold und Golden Jam sofort für die Körungen vorzubereiten. Wir luden Schwarzgold aus dem hänger und brachten den etwas aufgeregten hengsten erstmal in die box, morgen werde ich ihn zum ersten mal reiten. Ich verabschiedete mich von meiner Freundin und sie fuhr los. Bald kam auch Golden Jam an. Der braune war wesentlich entspannter als der rapphengst. Jam bekam die box neben schwarzgold. Auch ihn wollte ich morgen reiten. Nun waren wir fertig und wir gingen schlafen.
    • Canyon
      Bifröst auf Endeckungsreise​



      Und andere Probleme​

      Es war nun ein monat vergangen als bekannt wurde das meine Tante in Amerika verschollen war. Jedes mal wenn eine Tür aufging hatte ich immer noch die Hoffnung Adrianne war endlich heimgekommen. Doch es war nur Phil, der aufgeregt in die küche rannte. „ Brooke, ich hab ja keine ahnung wieviele pferde du hast, aber ich glaube es fehlt eins!“ meinte er und klopfte der schnee von der Hose. Es hatte heute nacht geschneit und es schneit immer noch, wir hatten heute morgen nur das nötigste gemacht, die Pferde gefüttert und die Tränken frei gemacht und da waren alle noch da. „ Was bist du dir sicher Phil?!“,sagte ich und stand sofort auf. „ Ja ich glaube schon!“ . „ Gut, trommel alle zusammen wir treffen uns im Stall!“ In windeseile zog ich mich an und stapfte in den stall und schaute alle boxen durch. Tatsächlich Bifröst mein 5 monate altes Fohlen ist verschwunden. „ Was ist los?!“ fragten Rieke, Grace und Emily. „ Bifröst ist abgehauen, wo sind eigentlich Ethan und Finn?!“ fragte ich. „ Ethan schlich sich heute früh raus, er ist sowieso seit ein paar tagen sonderbar, hat ständig neue sachen, ich hoffe nicht das er rückfällig wurde!“ meinte Emily besorgt. Grace und Emily hatten wohl begriffen, das ihre vergangenheit nicht gut war. „ Ähm Finn ist krank, hab ich vergessen zu sagen sorry!“ entschuldigte sich Phil. „ Na gut, um Ethan kümmern wir uns später! Phil du bleibst bitte hier, falls er zurück kommt oder jemand kommt fals ihm aufgefallen war das irgendwo ein pferd rumgeistert, die anderen schnappen sich die pferde und wir teilen uns auf in 10 min abständen rufen wir uns gegenseitig an!“. Grace sollte Shari nehmen, Emily nahm Petit jayaprada, Rieke Skadi und ich nahm Schwarzgold. Wir waren nun auf den Pferden, Grace und Emily ritten richtung wald, Rieke richtung Autobahn und ich nahm den weg in die Stadt, irgendwo musste der kleine Lauser schon sein.
      „Bifrööööööööööööst!“ rief ich immer wieder, die Hauptstraße war heute sehr stark befahren, ich hoffte das er einen anderen weg genommen hatte. Hin und wieder hielt ich autos an um zu fragen ob sie eventuell ein cremfarbiges fohlen gesehen haben. Die Fahrer bedauern es und wünschten mir glück. Nach einer weile rief ich die anderen an um zu fragen ob sie schon was gesichtet haben. „ Bist du Gagga? Der Wald ist rießig, wir sehen schon fast die bäume nicht mehr!“ versuchte Grace etwas lustig zu wirken, doch man merkte, das sie in panik ist, Bifröst war ihr ein und alles. Sie liebte das kleine unschuldige ding. Naja streichen wir unschuldig mal kurz.
      Ich seufzte auch Rieke hatte kein glück.
      „Na schwarzi, wohin würdest du stiften gehen?!“ fragte ich meinen rapphengsten. Ich kam nun langsam in die Stadt herein, die blicke zogen auf uns, als ob sie noch nie einen rappen gesehen haben. Zugegeben mein Rappe war am schönsten!
      Ich dachte immer wieder wo mein kleines freches Fohlen stecken könnte, wir suchen inzwischen schon eine Stunde fieberhaft nach ihm.
      Da viel mir ein, das heute in der stadt markt Tag war, eventuell wäre er dort aufzufinden. Ich bog weiter in die Stadt ab und suchte nach dem kleinen fohlen.
      „Wirst du wohl das sein lassen du freches ding!“ hörte ich einen Markthändler wütend kreischen. Das konnte nur Bifröst sein! Wenn es um Unsinn und Quatsch geht, ist er Nummer eins. Ich lenkte meinen hengsten in diese Richtung und siehe da, ich hab ihn gefunden.
      Schnell tippste ich eine rundmeldung an die anderen.
      „ Ich hab den ausreiser gefunden, könnt nachhause reiten, der kleine wollte wohl einkaufen gehen!“. Ich stieg von Schwarzgold ab und entschuldigte mich bei dem Händler.
      „Der kleine ist uns entwischt, anscheinend wollte er einkaufen gehen!“ scherzte ich.
      Ich bezahlte den Sachschaden und entschuldigte mich abermals. Der händler sah es jetzt gelassen und schenktem jedem Pferd einen apfel. „ Eigentlich hast du dir das nicht verdient Bifröst!“ ermahnte ich ihn lachend. Ich klickte den strick ein und schwang mich auf meinen Hengsten.
      Nun ritt ich heimwerts mit Bifröst im Schlepptau.
      Ich war froh das alles gut gegangen ist.

      Auf dem Hof angekommen wurden wir schon erwartet. „ Da ist der kleine, und zufrieden sieht er aus!“ kreischte Grace. „zum glück ist nichts passiert!“ riefen Phil,emily und rieke gleichzeitig aus. „ Ist ethan inzwischen zurück, und was macht das Polizei auto da!“.
      „Die Herrschaften kamen 10 minuten später als ihr wegwart, und ich dachte, es wäre besser wenn deine leitung frei wäre wegen bifröst, die warten in der küche, muss wohl um ethan oder adrianne gehen, sie wollten mir nichts sagen um was es geht!“ sagte Phil.
      Ich überlegte kurz und sah in die runde. Grace schüttelte den kopf ethan war wohl immer noch nicht zurück. Langsam machte ich mir schon sorgen, Grace hatte recht Ethan ist in letzter Zeit sonderbar geworden!. Mein Bauchgefühl sagte mir nichts gutes. „ Macht bitte die pferde boxfertig und beginnt weiterzuarbeiten, alles hört auf Rieke!“ sagte ich und ging in die küche.
      Dort wurde ich von einem Polizisten und einer Polizistin erwartet. „ Tut mir leid, aber uns ist heut morgen ein Fohlen abgehauen.!“ Sagte ich , nichts ahnend, das dies ein ablenkungsmanöver von Ethan gewesen war. Ich blickte in die Runde und endeckte Ethan wie ein häufchen elend am stuhl sitzen. „ Ethan? Was ist los?!“ fragte ich ihn. „ Er versteht kein Deutsch, nur englisch!“ meinte die Polizisten. „ so ein Quatsch ethan ist inzwischen 3 Monate hier und kann sehr wohl deutsch!“ klärte ich verärgert auf. „ Was hat er angestellt?“ fragte ich nun.“ „ Herr Brudway hatt in letzter zeit einige Raubüberfälle begangen und der letzter sogar mit Körperverletzung mit Todesfolge! Er wird nun ins Gefängnis kommen.!“ Sagten mir die Polizisten.
      „Ethan du hast was? Warum was soll das, ich dachte du willst dein leben ändern? Adrianne hat dir die Chance gegeben, dir und Grace und Emily, ist das der Dank, das du in Deutschland weiter machst, wie in den Staaten?!“ brülllte ich ihn an.
      „E.E.s tut mir leid. Und Bifröst ist wegen mir abgehauen, ich brauchte zeit das es nicht gleich auffiel wenn ich fehlte!“ gestand ethan noch

      Ich war fassungslos. „ Du hast was? Bist du vollkommen bescheuert, was hätte da alles passieren können. Ich werde nun in Amerika im Gefängnis anrufen die sollen dich holen nach dem Prozess hier in Deutschland, du kannst von hier verschwinden, ich will dich nie wieder sehen!“

      Ich hatte alles gesagt, was zu sagen gab, wutentbrand stampfte ich aus dem Haus richtung stall.
      „ So was, so ist der dank dafür das man leute die keine chance mehr hätten im leben doch noch eine chance gibt es besser zu machen, und dann das, und dann lässt er ein unschuldiges Fohlen frei, nur das er zeit schinden kann, so ein arsch aye, warum hat sich adria dieses Projekt ausgesucht, kann doch nicht gut gehen!“ schimpfte ich vor mich hin, ich merkte nicht , das die anderen vorallem grace und emily mithörten.

      Grace und emily sahen sich verdutzt und etwas verängstigt an.
      Ich knallte die Sattelkammertüre zu nachdem ich Golden Slam´s sachen geholt hatte.
      Eine gute Dressurstunde würde mir bestimmt gut tun nein besser noch einen Ausritt.
      Schnell griff ich mir das nächstbeste Halfter mit strick und stampfte weiter schimpfend in Richtung Golden Jam´s Box. Jam erhob seinen Kopf als ich die Türe regelrecht aufprügelte weil sie nicht gleich von anfang an aufging. „ so einen scheiß aye! Gibt’s doch nicht!“ murrte ich und zog etwas unsanft das halfter auf, war natürlich unbeabsichtig.
      Rieke platzte der kragen und nahm mir Jam weg.
      „Brooke, jetzt beruhig dich mal und erklär uns was da drinnen abgelaufen ist, so hab ich doch noch nie erlebt und Grace und Emily machen sich sorgen weil das wort Projekt gefallen war!“ sagte sie mir und band Jam am Putzplatz an. Verdutzt sah ich in die Runde, ihr habt das mitgehört? Ich dachte ich hab es mir gedacht.
      „Nein, wir haben es gehört!“ sagte grace eingeschüchtert und leise.
      Ich ließ einen seufzer aus und tätschelte meinen braunen hengst. „ Na gut, Ethan hat mist gebaut, sehr großen mist, er hat einige Überfälle beganngen und der letzte war sogar mit gewalt und das Opfer verstarb wenig später im krankenhaus!“ erzählte ich. „ Und das bedeutet wir müssen zurück? Wir wollen nicht mehr ins gefängnis, wir haben nichts gemacht!“ schrieen die zwei schon in panik. „Hey ruhig mädels, klar der Gefängnisleiter von amerika wollte das gesamte projekt absagen, da es die vereinbarung war, aber ich konnte überzeugen, das ihr zwei auf dem weg der besserung seit, und ihr dürft bleiben.! „,,,, vorausgesetzt ihr baut keine Scheiße!“ nur Ethan wird nach dem Prozess hier in Deutschland zurück nach Amerika müssen, und eins steht schon fest noch so eine chance wird er nicht mehr bekommen. Es tut mir leid das ihr meinen Ärger und zorn abbekommen habt, ich konnte einfach nicht mehr, vorallem weil er Bifröst mit in Gefahr gebracht hat!“ sagte ich und striegelte weiter.
      „Wie Bifröst in Gefahr gebracht?!“ fragte Grace nun. Wenn es um ihren Liebling ging kennt sie nichts.
      „Naja, er hat Bifröst heut morgen aus dem Stall gelassen, damit es in der aufregung nicht auffiele das er nicht da ist!“ sagte ich und sattelte nun Jam auf.
      „ Ich geh ausreiten, füttert alles und macht dann feierabend!“ sagte ich und ritt los.
      Ich spürte den Wind in meinem gesicht und merkte wie dier meine hitze abkühlte, das tat gut​
    • sadasha
      03.07.2016
      Auszeit

      Pflege für alle Pferde von Elsaria

      Mit einer großen Reisetasche, einem Wanderrucksack und Autoschlüsseln ging ich den am wenigsten besuchten Weg zum Parkplatz und bekud den Wagen. „Wo geht’s hin?“ Isaac stand mit Come Back Cupcake am Rand des Springplatzes und konnte durch die Bäume den Parkplatz und somit auch mich sehen. Als er mich ansprach fuhr ich zusammen und wandte mich hektisch um. „Ehm, ich bin für eine Woche in Deutschland.“ erklärte ich kurz und öffnete die Fahrertüre zum Auto. Isaac grinste jetzt breit über's ganze Gesicht. „Und da tust du so geheimnisvoll?“ Da hatte er recht, für einen Außenstehenden sah das vermutlich komisch aus. Aber meine Psychologin meinte, dass es keine gute Idee für mich wäre den Hof großartig zu verlassen, da ich mich noch immer nicht an alles erinnerte. Meine Eltern standen voll hinter ihr und so würden sie mich nie einfach so fahren lassen, wenn ich ihnen davon erzählt hätte. Das alles musste also niemand wissen. Isaac's Eingeweihtheit war da lediglich ein zu verkraftendes Übel. „Es soll niemand wissen.“ sagte ich schließlich eindringlich, stieg in den Wagen und bekam beim rückwärtssetzen noch Isaac's verwirrtes Gesicht mit, bis ich den Wagen umlenkte und den Hof in Richtung Fähre verließ.

      Nach etwa einem halben Tag Reise konnte ich endlich das Eifelgebirge vor mir sehen. Joicy hatte mich kurzfristig gebeten nach ihren Pferden zu sehen, sie war außer Haus und hatte mir den Schlüssel unter einer Pferdefigur auf einem Sockel am Tor hinterlassen. Soweit so gut. Der Schlüssel war tatsächlich an besagter Stelle und so lud ich erstmal meinen Krempel aus. Es war schon seltsam niemanden auf dem Hof zu sehen, aber es war mir recht so. Vom Innenhof aus konnte ich die Ponystuten Talya, Schlumpfine und Dream of Linnea sehen, die gemeinsam in einem großen Offenstall standen. Da Joicy mich nur um eine schnelle Pflege bat würde ich heute nur für die Verpflegung und Pflege sorgen. Morgen gibt es dann zusätzlich etwas Bewegung. Beim Betreten des Wohnhauses wurde mir mulmig. Spuren des Lebens waren hier deutlich zu sehen, aber es war niemand da. Es war als würde man in ein fremdes Leben unerwünscht einbrechen. Das besserte auch der Blick in den Kühlschrank nicht. Zwar lebte ich für meine Ausbildung zeitweise bei Joicy und kannte so ihre Gepflogenheiten, aber ganz alleine in ihrem Haus zu stehen war ungewohnt und unangenehm für den Moment. Plötzlich klingelte auch noch das Telefon. Ich beschloß es zu ignorieren und stattdessen meine Taschen ins Gästezimmer zu bringen, eine Dusche zu nehmen und dann mit dem Misten der Boxen zu beginnen. Circa 20 Pferde warteten außerdem auf ihr Futter. Auf dem Nachttisch im Gästezimmer lag eine Notiz.


      „Hey Hunter,

      ich hoffe dir geht es gut?

      Heute morgen hab ich es noch geschafft zu misten und gefüttert habe ich die Pferde auch.
      Die Futterpläne hängen an den Boxen. Mittags brauchen nur die Zuchtpferde eine kleine Ration und Abends nochmal alle.
      Danke, dass du dich kümmerst! Wir sehen uns die Tage, ich hoffe etwas früher fertig zu sein.

      Bis dann!“


      Ein riesengroßer Stein fiel mir vom Herzen als ich las, dass ich heute so gut wie Nichts mehr tun musste. Die Reise hierher hatte mich schon sehr ausgelaugt. An Schlaf dachte ich allerdings noch nicht. Stattdessen machte ich mir erstmal in Ruhe einen Kaffee, setzte mich damit ins Wohnzimmer und schaltete den Fernseher ein um etwas Leben in die Räume zu bringen. Die unangenehme Stille war verschwunden und ich fühlte mich gleich etwas wohler. Der Kaffe wirkte seinen Zweck und so machte ich mich keine fünfzehn Minuten später schon wieder auf in den Stall. Bei jeder Box blieb ich kurz stehen und versuchte mir so gut es ging die Futterpläne einzuprägen. Direkt nebeneinander standen Bargeld, Skadi und Bifröst. Skadi war ein besonderer Schatz von Joicy, den sie niemals hergeben würde. Die hübsche Schimmelstute hatte es mir schon beim ersten Treffen angetan und ich machte auch heute immer noch gerne Scherze darüber, dass ich sie irgendwann stehlen würde, wenn Joicy mal nicht hinsieht. Hmm... das wäre wohl jetzt DIE Gelegenheit für einen Meisterstreich. Aber es war nicht meine Art. So seltsam wie ich zur Zeit auch gestimmt war, Pferde würde ich nicht verschwinden lassen. Die restlichen Boxen waren leer. Die Trakehnerstuten standen in Herdenhaltung auf einer großen Weide draußen. Die Hengste waren nach Verträglichkeit sortiert und so auf ein paar kleinere Wieden und Offenställe verteilt. Übrig blieben danach nur noch die beiden Fohlen Sacre Fleur und Magic Lanijos. Wie geplant fütterte ich den Zuchtpferden mittags ihre Portion Extra-Futter und abends bekam die ganze Meute ein Mahl.

      Hier in Deutschland herrschten zur Zeit große Unwetter. Kurz bevor es dunkel wurde entschied ich mich die Pferde, die jetzt noch draußen standen in die Ställe zu holen. Es stellte sich schnell heraus, dass das länger dauern würde als gedacht. Die Fohlen brachte ich als erste rein. Als nächstes die drei Ponystuten. Auch diese stellten mich vor keine Heruasforderung. Von meinen Pferden wusste ich, dass sich Hengste sehr gerne von ihren Stuten ablenken ließen und so holte ich erst die Trakehnerstuten in den Stall. Währenddessen begann es fürchterlich an zu regnen. S'cada und ich hatten Glück noch einigermaßen Trocken die Box zu erreichen. Gut für sie, ich musste nochmal raus. Bolonya Joleen, Shari, Petit Jayprada, Mystical Star und Celebration of Dance waren plitschnass als ich sie reinbrachte. Da es mittlweile dämmerte, konnte man den Regen auch nicht als angenehm erklären. Er war nicht nur nass sondern auch kalt und hart. Der Wind dabei war unerbitterlich. Die Hengste wiehrten und liefen zum Teil wie die Bekloppten am Zaun entlang. „Mein Gott...“ fluchte ich als ich Donnerschall tänzelnd und feixend am Strick hatte. „Jetzt reichts!“ Mit einem kräftigem Ruck vorwärts brachte ich den Hengst aus seiner Fassung und er lief irritiert mit. Auch die anderen Hengste ließen sich nicht so einfach abtransportieren wie erhofft. Der Sturm hatte ihnen wohl das Hirn weggeblasen. Nach gut einer Stunde waren auch Schwarzgold, Golden Jam, Sir Outlaw und Connery in ihren trockenen Boxen. Da die Hälte der Pferde nun klatschnass war hatte ich noch keinen Feierabend. Den Rest des ersten Abends verbrachte ich mit dem Auflegen von Decken auf nasse Pferderücken. Nach Mitternacht ließ ich mich totmüde aufs Gästebett fallen und schlief schneller ein als mir lieb war.

      Die restlichen Tage verbrachte ich wie auf meinem eigenen Gestüt damit, die Pferde zu beschäftigen. Ich brachte die Pferde abwechselnd auf Wieden, wo ich sie am häufigsten sehen konnte, wenn ich +ber den Hof lief und reiten war nur in der Halle möglich, da der Platz von der ersten Nacht einem See glich. Besonders die Hengste und etwas aufmüpfigeren Stuten versuchte ich mittels Longieren und Bodenarbeit auszulasten. Weitestgehend gelang mir das auch. Irgendwann nachmittags am dritten Tag der Woche in Deutschland hörte ich dann einen Wagen auf den Hof rollen. Joicy war wieder da!

      Mit einem strahlenden Lächeln kam sie mir entgegen und umarmte mich kurz zur Begrüßung. „Gut dich zu sehen. Siehst geschafft aus.“ Die Braune Shari schnaubte ungeduldig und riss den Kopf hoch um einem Wiehren hinterherzusehen, das aus dem Stall kam. „Alleine auf zwanzig Pferde aufzupassen und darauf zu achten, dass das Wetter keine größeren Schäden anrichtet laugt etwas aus.“ erklärte ich ebenfalls lächelnd. „Du solltest die Hengstpaddocks ablaufen, da waren zwei, drei Pfosten beschädigt, weil die Hengste abgedreht sind am ersten Abend.“ Joicy nickte. „Komm gleich mal rein.“ schlug sie vor und verschwand im Haupthaus, während ich Shari zurück in ihre Box brachte. Im Haus erklärte mir Joicy dass das diese Woche nicht so oft vorkäme und entschuldigte sich für die Kurzfristigkeit. Für mich war das kein Problem, es war eine Auszeit und neben dem etwas stressigen ersten Tag lief es ja ganz gut. „Wann geht es mit deiner Ausbildung weiter?“ fragte sie schließlich. „Wahrscheinlich nächstes Jahr. Sicher weiß ich es noch nicht.“ meinte ich schulterzuckend. Zwei Tage blieb ich noch auf dem Hof, bis ich meine sieben sachen abermals packte und zurück nach Hause fuhr.

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    • Elsaria
      Der Giftanschlag



      Seit einigen monaten hatten wir einen komischen Nachbarn, der irgendwie nie gut auf uns zu sprechen war. Wir wussten nicht warum. „ joicy? Schwarzgold sieht komisch aus!“ hörte ich meine neue mitarbeiterin Kate mir sagen. Ich ließ alles liegen und rannte in den Stall. Mein Rapphengst war gerade dabei für die körung vorzubereiten das er jetzt krank werden würde, passte so gar nicht in unser Zeitplan. Ich erreichte Schwarzgold´s Box und da lag er schon nassgeschwitzt im stroh. „ holt den Tierarzt!“ schrie ich und in die Box. Ich versuchte meinen Rapphengsten wieder auf die beine zu kriegen. „ komm schon du schaffst das!“ munterte ich ihn mit zittriger stimme auf. Es stand fest das jemand ihn vergiftet hatte, den Schwarzgold, lief derzeit sehr gut im synchronspringen und desshalb stand er in der Box und wurde per hand zum graß geführt. Schwarzgold war einer meiner hoffnungsträger der werdenden Trakehnerzucht die ich mir mühsahm aufbaue. Inzwischen hatte ich bereits 2 Deckhengste und 1 Zuchtstute. Wobei Donnerschall nur noch 2 Jahre Deckzeit hatte bevor ich ihn in Rente schicken werde. Der Alte Hengst hatte dies wohl gut verdient, jedoch müssten die anderen hengste schon geköhrt sein, und dieser Giftanschlag schlug uns wieder einen meilenstein zurück. „Kate ruf den tierarzt an!“ rief ich. Ich wartete im Stroh auf den tierarzt. Von der box aus wies ich meinen Mitarbeitern an,die arbeiten zu erledigen. „Kate heute kommen noch 2 Neuankömmlinge an, um du dich dann kümmerst, davor, bringt ihr die fohlen auf die weide, dann kümmerst du dich um die Stuten, skadi, Petit Jayaprada, Shari, Scada Schlumpfine.. Somit war kates aufgaben gesagt. Elena sollte sich um Tayla.Dream of Linnea,celabration of Dance, mystical star kümmern. John sollte sich um die hengste widmen, donnerschall, connery, Sir outlaw der seit kurzem wieder hier war,und golden jam kümmern. Bolonya joleen würde ich mich nach dem tierarzt kümmern. Nun herrschte ein reges treiben auf meinem hof, Es wurden die Pferde nach einander aus den Boxen geholt und gearbeitet. „ Der Tierarzt kommt so schnell wie möglich!“ rief kate mir zu. Ich versuchte meinen Hengsten mit stroh zu trocknen. Es gingen ewigkeiten bis der Tierarzt endlich da war. Nun musste ich ihn arbeiten lassen und hoffte auf das beste.



      Der Tierarzt war gerade vom Hof abgefahren und ließ mich noch im dunkeln. Nun schaute ich mich um und sah das bereits alle Pferde gemacht worden waren nun konnte ich zu Bolonya Joleen. Die Rappstute mit blauen augen, hat es fast dick hinter den ohren, aber ich liebte die Stute. Ich striegelte die stute, die heute außnahmsweiße mal ruhig da stand. Ich legte dann den Sattel auf und trenste sie . Dann longierte ich die stute ab. Und schwang mich in den Sattel. Heute würde ich nur leichte arbeit machen, den meine Gedanken waren nun wirklich nicht bei ihr sondern bei Schwarzgold.

      Nachdem ich mit der Stute fertig war, ging ich ins haupthaus in der hoffnung das mein Tierarzt sich meldete.
    • sadasha
      12. Januar 2017
      Pflege aller Pferde von Elsaria
      Celebration of Dance, Iceflower, Princess Sansa, Schlumpfine, Dream of Linnea, Skadi, Belijana, Bifröst, Sacre Fleur, Jinx, Bolonya Joleen, Mystical Star, PetiteJayaprada, Horik, Lindwedel, Schwarzgold, Golden Jam, Sir Outlaw, Donnerschall, Connery

      Es war mal wieder an der Zeit Fleur einen Besuch abzustatten. Die Schwangere war noch immer ein wenig überfordert mit der Situation und zur Zeit fielen auch noch ein paar ihrer Mitarbeit wegen Krankheit aus. Für mich war es daher selbstverständlich ihr auszuhelfen. Gut einen Tag dauerte die Reise von England nach Deutschland, mit zwei großzügigen Pausen dazwischen.
      Voller Freude empfing mich meine Freundin. „Danke, dass du gekommen bist!“ ein wenig überschwänglich umarmte sie mich und schob mir dabei ihre Babykugel in den Bauch. Behutsam drückte ich sie von mir weg. „Das ist doch klar. Wie geht es dir denn?“ - „Im Moment ganz gut, meinst du du könntest damit anfangen die Hengste zu misten und auf die Weide zu bringen? Die kriegen langsam Langeweile...“ besorgt sah sie zu den Stallungen aus denen das muntere Gewieher und Klopfen der Pferde zu hören war. „Darf ich mich vorher irgendwo ablegen?“ Ich hob meine Tasche von der Schulter auf den Boden und streckte mich einmal komplett durch. So lange zu sitzen tut einfach niemandem gut.
      Nach einer viertelstunde Regenerationszeit stand ich halbwegs wach im Hengststall und brachte Horik, Lindwedel, Schwarzgold, Golden Jam, Sir Outlaw, Donnerschall und Connery nacheinander auf ihre Weiden, damit ich mit dem Misten anfangen konnte. Je länger ich arbeitete, umso müder wurde ich. Irgendwann kam jedoch die Routine zurück und ließ mich wie von alleine die Abläufe abarbeiten. Das verleitete mich dazu die Schubkarre ständig in die falsche Richtung zu fahren, bis ich merkte dass ich ja in Deutschland war und nicht auf meinem eigenen Hof. Nachdem die Hengste soweit wieder sauber standen machte ich bei den Stuten und Fohlen weiter. Celebration of Dance, Iceflower, Princess Sansa, Schlumpfine, Dream of Linnea, Skadi, Belijana, Bifröst, Sacre Fleur, Jinx, Bolonya Joleen, Mystical Star und PetiteJayaprada waren bereits gefüttert und standen glücklich und zufrieden im Herdenverband auf einer Weide. Als ich den Stall betrat sah ich endlich einen Mitarbeiter und grüßte ihn freudig. „Hey! Die Seite hab ich schon fertig, ich geh jetzt rüber zu den Hengsten -“ - „Die sind schon gemistet und stehen auf ihren Weiden.“ warf ich ein. „Gut, dann mach ich mit der Bewegung weiter.“ Wir nickten uns gegenseitig ab und liefen dann zu unserer Aufgabe. Als auch hier alle Boxen frisch gemistet und neu eingestreut waren kümmerte ich mich wieder um Fleur. Sie saß in ihrem Büro und brütete über einigen Papieren. Bemüht leise setzte ich mich neben sie. „Kann ich helfen?“ - „Du stinkst.“ Verwirrt sah ich sie an. „Ich hab deine Boxen gemistet, was erwartest du?“ - „Geh dich duschen.“ - „Yes, Madame.“ Ich salutierte ihr und machte dann auf dem Absatz kehrt und genoß die Dusche, die mich endlich weckte. Erfrischt und mit zwei Tassen Kaffee in der Hand kam ich zurück ins Büro und half Fleur endlich bei ihrem Papierkram. Erst als wir beide hungrig waren verließen wir den Raum und ließen den Abend mit Pizza und Fernsehen ausklingen.
    • Elsaria
      Seit einigen Tagen hatte ich meine Tochter Lucie geboren, destotroz musste ich weiter arbeiten, den ich war selbstständig und die Pferde wollten versogt werden. Nachdem ich Lucie gestillt hatte machte ich auf den weg in den stall heute musste ich die pferde selbst bewegen da mein Team heute mal frei bekommen hatte. Ich fing zuerst mit den ponys und Privatpferde an. Iceflower die scheckstute war eine geköhrte Drp stute heute wollte ich sie nur etwas longieren. Iceflower arbeitete sehr gut mit, sie wurde lockerer Nachdem ich ice wieder versorgt hatte holte ich Princess Sansa mit ihr wollte ich etwas im gelände rumdümpeln. Ich striegelte die junge stute über sattelte sie auf und trenste sie auf. Kate passte in der zwischenzeit auf lucie auf und ich ritt vom hof. Die kurze zeit wo ich alleine sein konnte genoss ich sehr. Nach einer halben stunde kehrte ich vom Ausritt zurück nachdem ich sansa wieder in die box gestellt hatte holte ich linea heraus die stute hatte bald einen umzug. Ich striegelte die falbstute und brachte sie auf die weide, heute durfte sie sich selbst die beine vertreten, Dann ging ich in den Trakehnerstall. Ich kontrollierte die Stuten die tragend waren wann ungefähr soweit sein würde. Fix the Flame war die Stute eines Freundes, die ich ausgeliehen hatte und die zeit wo sie tragend und das fohlen bei fuß hatte bei mir auf dem hof lebte. Die Fuchsstute versprach tolles Fohlen. Ich fing zuerst mit Mystical Star an. Ihr bauch war dick, wie ein wal, aber sie hatte noch nicht genug aufgeäutert, ein zeichen das sie noch nicht soweit war, also durfte sie auf die weide. Als nächstes kam meine Gaststute Fix the Fame, sie war von meinem Hengst Connery tragend, da könnte es heute nacht so weit sein könnte trozdem durfte sie heute noch auf die weide. Nun ging ich zu Bolonya Joleen, die Rappstute stand in ihrer box. Und wartete auf ihre entlassung zur weide sie kommt mit Petit Jayaprada und Jinx zusammen auf die weide, danach brachte ich noch die Hengste auf die entfernteste weide die mein hof zu bieten hatte. Connery stand zusammen mit Schwarzgold und Golden Jam sollte zusammen mit meinem neuen Trakehnerhengst Orpheo auf die weide. Donnerschall und Sir Outlaw waren als letzter an der reihe.
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  • Album:
    Gnadenweide
    Hochgeladen von:
    Elsaria
    Datum:
    27 Juni 2015
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    EXIF Data

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    400px
     

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  • Abstammung:
    Vater: Don Caladrio [FS1 | FS2]
    v: Cry for Money
    v: Don Pedro

    aus der: Marah
    v: Miami Blood Moon
    v: Yin-Yang

    Grunddaten:
    Rasse: Trakehner
    Fellfarbe: Rappschecke (Tobiano)
    Alter: 8 Jahre
    Stockmaß: 170
    Gesundheit: sehr gut
    Geschlecht: Hengst
    Geburtsort: Deutschland

    Besitzdaten:
    Besitzer: Adrianne van Helsing (Elsaria)
    Ersteller: Monsterflosse
    Reitbeteiligung: keine

    Qualifikation:
    Gallopprennen: E
    Western: E
    Dressur: A
    Springen: E
    Military: E
    Distanz: E

    Beschreibung:
    Donnerschall - kurz Donner - ist ein junges, verspieltes Fohlen, wie man sich ein Hengstfohlen vorstellt. Er ist nicht immer der Einfachste, liebt es, seinen eigenen Kopf durchzusetzen und Schabernack zu machen. Des weiteren ist er sehr verspielt - aber auch tollpatschig, deswegen sollte man schonmal auf seine Füße aufpassen, wenn man versucht, ihn zu führen.Trotzdem hat er ein unglaubliches Dressurpotenzial, seine Gänge sind schon jetzt sehr raumgreifend und edel - auch wenn er sonst noch immer nur wenig mit einem edlen Dressurpferd gemein hat - dafür ist er einfach noch zu süß und zu tollpatschig!Des weiteren ist er für sein junges Alter schon sehr Sprunggewaltig, wenn er wollte würde ihn ein Weidezaun sicher nicht aufhalten.

    Erfolge:
    190. Fohlenschau für Trakhener und Holsteiner
    208 Fohlenschau für Fohlen mit Kopfabzeichen
    da 2 FS gewonnen ist er geköhrt!
    4. Platz im Keep Smiling Kostümsommerspringtunier
    (schleifen werden noch eingeführt)

    Zucht:
    Zur zucht Zugelassen: Ja
    Decktaxe: 90 joellen
    Nachkommen:
    HGT´s Celebrity Girl /Stute
    Maelis / Stute
    Simble Jacson
    Takada / Stute
    Falona / Stute
    Morgane / Stute
    Donnerschall´s Jubilee / Stute