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Samarti

Diggin' in the Dirth, DRP

*2009, im Besitz seit dem 04. August 2014

Diggin' in the Dirth, DRP
Samarti, 26 Juli 2015
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    • Gwen
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      Unerwartet wieder zu Hause
      22. Oktober 2013 - von Eddi
      „Bitte was?!“ fauchte ich ungläubig und starrte Meg an, welche verängstigt in meinem Türrahmen stand. Die Arme hatte mir eine grauenhafte Nachricht überbringen müssen. Vor knapp einen Monat hatten wir unsere beiden Junghengst Absinth und Diggin' in the Dirth an eine junge heranwachsende Züchterin abgegeben. Im guten Gewissen, dass sie dort gefördert und gepflegt werden würden. Heute ereilte mich die Nachricht, dass es den beiden zwar gut ging, sie aber eher in die Hände einer Gauklerin als einer Züchterin geraten waren. Mein Vertrag erlaubte es mir allerdings, die beiden sofortig zurückzunehmen und genau das wollte ich nun tun. „Danke Meg, dass du es mir so schnell überbracht hast.“ seufzte ich leise. „Wenn du magst, kannst du mitkommen.“ lächelte ich ihr aufmunternd zu. Sie richtete sich wieder auf und lächelte mich vorsichtig an „Gerne!“. Gemeinsam suchten wir Tom, um dann einen Hänger vorzubereiten und loszufahren.
      Schon nach kurzer Zeit kamen wir auf dem Hof an. Ich blickte mich nur kurz um, aber Sundae fand ich nirgendwo auf. Frustriert zuckte ich mit den Schultern und betrat den Stall. Die Sattelkammer war schnell gefunden und ich bat Meg, das Zubehör der Hengste im Auto zu verstauen, während Tom und ich die beiden Reitponys aufhalfterten und verluden. Nachdem die Pferde sicher im Hänger standen, suchte ich das Büro auf. Auch dort lag alles verlassen da, also schaute ich mich kurz auf dem Tisch um, schnappte mir Zettel und Stift und schrieb der ab sofort ehemaligen Besitzerin von Absinth und Dirth eine knappe Nachricht, in welcher ich die Umstände erklärte. Ich kritzelte noch flott meine Unterschrift und meine Handynummer drunter, ehe ich mich nochmals umschaute. Theoretisch sollte sie mir dann die Papiere zuschicken, aber ich wäre auch dankbar wenn... ah, schneller als gedacht wurde ich fündig. Die Pässe lagen mitten auf einem Schrank, also schnappte ich sie mir und verließ dann mit Tom und Meg wieder den Hof.
      „Und ich dachte sie hätten es dort gut.“ murmelte ich traurig und beobachtete die beiden Hengste, welche friedlich grasend auf einer der Weiden unseres Gestütes standen. „Nun sind sie aber wieder zu Hause und alles ist gut.“ ermutigte mich Mia und lächelte mich aufmunternd an. „Wo du Recht hast, hast du Recht.“ lächelte ich und pfiff kurz. Beide Hengste kamen sofort angetrabt und holten sich ein Leckerli von mir ab. Dann ließ ich sie in Ruhe und beschloss, meinen Kopf ein wenig frei zu machen, indem ich mit meiner Appaloosastute einen Ausritt machte.
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    • Gwen
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      Weihnachtliche Vorbereitungen
      22. Dezember 2013 - von Eddi
      „Kann jemand die Leiter festhalten?“ fragte Tom und wagte sich vorsichtig nach oben, denn er wollte endlich die blöden Girlanden im Stall befestigen. Die Idee, das ganze Gestüt weihnachtlich zu schmücken war von mir gekommen und bisher gefiel es mir äußerst gut! An der Spitze des Stalldaches hing ein roter Stern und auch von innen sollte er schön aussehen. Natürlich hatte ich mein ganzes Team mit einbezogen und nun hatten alle zu tun, damit fertig zu werden. Ich half auch fleißig mit, musste mich aber auch darum kümmern, vor Neujahr nun noch alles fertig zu bekommen, denn die Listen der Pferde musste ich dringend erneuern. Wer wann zum Tierarzt musste, wann welches Turnier gewesen war und und und... Auch die Pläne für kommendes Jahr mussten geschmiedet werden, doch erst einmal kümmerte ich mich gemeinsam mit Talulah um den Stall. Zuerst brachten wir alle auf die Weide, so schnappte ich mir Pajero und Alazar, während sie Sonja und Mokka nahm. Meg half uns direkt mit uns holte die unruhige Brumbystute Lonely aus ihrer Box. Sie machte allerdings so ein Theater wegen dem Weihnachtsschmuck, dass sie Tom beinahe von der Leiter warf. Wir waren froh, als sie sicher auf ihrer Weide stand. Dann holten wir noch Serafino, Ejadon und Dr. Insektor aus dem Stall. Danach konnten wir uns an die Stallarbeit machen. Dass überließ ich Talulah und Meg, während ich mir Mia schnappte und mich um die Sportponys kümmerte, welche auch noch auf die Weiden wollten. Ich nahm mir Alice und Animby, die beiden Schwestern, um sie auf ihre Weide zu bringen. Danach kam Mia mit Nightfly und Morning Sun und schon standen alle Stuten auf der Weide. Nun holte ich mir Auftakt und BonnyBoy, meine beiden schicken Welshhengste, beide gekört und mit hohen Punkten prämiert. Besonders auf Auftakt war ich stolz, dass er in meinem Stall stand. Gleiches galt aber auch für Zarin und Romance, meine beiden Lieblinge, die zwar immer Theater machten, aber mir trotzdem jedes Mal ein Lächeln ins Gesicht zauberten. Danach holten wir noch die Hengste Allelujah und Vertigo, welche ich übernahm, während Mia sich Lucane und Carachillo schnappte. „Irgendwie werden es auch nicht weniger Pferde.“ lachte sie und schnappte sich ihren Liebling, nämlich unseren Haflinger Pinocchio. Ich holte noch die beiden Jungspunde Absinth und Diggin in the Dirth aus dem Stall und schon waren wir fertig. Nun hieß es ran an die Stallarbeit!
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    • Gwen
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      Unerwarteter Ausritt
      24. Februar 2014 - von Eddi
      „Guten Morgen!“ rief ich lächelnd und trat auf die Stallgasse. Ich versuchte alle meine Zweifel beiseite zu schieben und voller Motivation an die Tat zu schreiten, doch das würde schwer werden. Mia lag mit der Grippe zu Hause im Bett und nun musste ich ihren Reitunterricht übernehmen, da alle anderen zu viel zu tun hatten. Auf so einem großen Gestüt konnte ich es mir aber auch nicht leisten, den Unterricht ausfallen zu lassen, außerdem wären die Mädels und Jungs dann sicherlich traurig gewesen. Zum Glück hatte mir Mia eine Liste mit den eingeteilten Paaren gegeben, denn bei der Pferdewahl hätte ich sicherlich ins Fettnäpfchen gegriffen. Ich hatte heute fünf Reitschüler, was mir schon wieder genug war. „Maria, du reitest Lucane. Tim? Du darfst Pinocchio holen. Cindy reitet Foxglove und Isabelle schnappt sich Nightfly. Und Philipp, du reitet Diggin' in the Dirth.“ meinte ich lächelnd und schickte die Schüler an die Arbeit. Bei uns mussten sie die Pferde selbst von der Weide holen und auch selbst fertig machen. Um ein wenig Abwechslung in den Unterricht zu bringen, plante ich heute einen Ausritt, so entging dem Makel meiner fehlenden Ausbildung zur Reitlehrerin, außerdem wollte ich Mia nicht in ihre Arbeit fuschen. Um die Gruppe ohne Probleme anführen zu können, holte ich mir Taktlos von der Weide. Der Pinto begrüßte mich offenherzig und schien sich zu freuen, etwas zu tun zu bekommen. Innerhalb kürzester Zeit war der Putzplatz mit den sechs Pferden voll und alle putzten fleißig. Nach zwanzig Minuten schwang das ganze Geschehen um und alle liefen in die Sattelkammer, um das Sattelzeug holen zu gehen und die Pferde fertig zu machen. Nachdem alle fertig waren, ließ ich sie auf den Hof treten, dort standen sie nun in Reih und Glied. Ich ging die Reihe durch und kontrollierte das Zaumzeug und den Sattel, denn alles sollte ordentlich sitzen. Danach hieß es noch einmal nachgurten und dann ab in den Sattel. Als alle fertig waren, ritt ich an die Spitze und führte die Gruppe an. Ich wählte den Weg durch den Wald zur Küste, meine absolute Lieblingsstrecke. Außerdem hatten wir heute richtiges Glück mit dem Wetter, denn die Sonne schien und der Himmel war strahlend blau. Lächelnd betrachtete ich in weiter Entfernung eine Herde Rehe, welche friedlich grasten und sich von unserer Pferdegruppe nicht stören ließen. Um meine Schüler nicht zu langweilen, trabte ich schon nach kurzer Zeit an und so kamen wir auch flott voran. Den ersten Galopp tätigten wir auch noch auf dem weichen Waldboden, ehe wir schon der Küste nahe waren. Salziger Wind stieß uns entgegen und kündigte die großen Wellen an. Im Schritt ritten wir den Pfad zum Strand hinunter und die Augen der Reiter hinter mir wurden immer größer. Die Pferde schienen auch ihren Spaß zu haben, denn sie blähten die Nüstern und atmeten die salzige Meeresluft ein. „Wenn wir jetzt galoppieren, müsst ihr keine Reihenfolge mehr einhalten, aber bitte achtet auf die anderen und sobald ihr merkt, dass ihr die Kontrolle verlieren könntet, zügelt euer Pferd. In das seichte Wasser dürft ihr, aber nicht zu weit, ich will niemanden vor dem Ertrinken retten, außerdem ist es noch eiskalt. Ansonsten wünsche ich euch und den Pferden jetzt einfach viel Spaß, ich warte dort vorne auf euch.“ meinte ich lachend und gab Taktlos die Zügel. Mit einem Quieker sprang er an und war sogleich auf und davon. Auch wenn er nur 1.43m groß war, war er einer der Schnellsten bei uns und das zeigte er nur zu gerne. Ich hörte die Hufen der anderen hinter uns und genoss einfach das herrliche Wetter. Das hier war Mias Fortgeschrittenengruppe, weshalb ich mir keine Gedanken machte, dass jemand stürzte und selbst wenn, der Sand war dafür verhältnismäßig angenehm. Ein Blick nach hinten ließ meine Bedenken vollkommen verschwinden. Alle hatten riesigen Spaß und genossen den Ritt einfach nur. Der Strand zog sich in die Länge und als ich Taktlos zum Schritt durchparierte und wendete, sah ich den großen Abstand, den wir geschaffen hatten. Ich hielt die Hand in die Luft, um zu zeigen, bis wohin sie ihre Pferde durchparieren sollten. Schnell waren wir wieder alle beisammen und erklimmten die Klippen, um wieder auf den Heimweg zu kommen. Hinter mir schwärmten die Reiter und ich war froh, dass es allen gefallen hatte. Als wir wieder auf dem Hof waren, waren die Pferde auch wieder trocken und nachdem sie versorgt waren, durften sie wieder auf die Weiden. Ich brachte noch Taktlos weg, ehe ich die Reitschüler verabschiedete und von einer grinsenden Judy empfangen wurde. „Ich würde sagen, Mia wird dir eine Standpredigt halten, aber ihnen hat es gefallen.“ Ich stimmte in ihr Lachen ein und ging mit ihr zu den Weiden.
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    • Gwen
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      Frühjahrsputz
      22. April 2014 - von Eddi
      Punkt sechs klingelte mich mein Wecker aus dem Schlaf. Gähnend erhob ich mich aus dem Bett und schlafwandelte erst einmal ins Bad, um mir eine Ladung Wasser ins Gesicht zu schütten, damit ich erst einmal wach wurde. Heute war früher aufstehen angesagt, denn wir hatten Großes vor. Inzwischen war es April und das Wetter war nun immer zu 80% wirklich richtig schön, deshalb hatte ich entschieden, dass es so weit war: der Frühjahrsputz stand an. Nachdem ich mich in meine Stallklamotten geworfen hatte, lief ich hinunter in die Küche. Wiedermal war ich nicht die erste, stattdessen war Mia schon auf den Beinen und huschte wie ein aufgeschrecktes Eichhörnchen umher. Der Frühstückstisch war schon gedeckt, so dass ich mich einfach auf meinem Stammplatz niederließ. Auch die darauffolgenden Mitglieder des Gestüts schauten Mia verständnislos an und setzten sich verschlafen an den Tisch. Unsere Dressurreiterin war definitiv die einzige, die schon putzmunter war. Wir frühstückten gemeinsam und planten den heutigen Tag, wobei Mia immer ganz vorne mit dabei war. Sie nahm sich so viel vor, dass es sogar für sie knapp werden würde, dass alles zu schaffen. Als wir fertig waren und der Tisch abgedeckt, ging es in Richtung Stall. Wie jedes Jahr begann für die Pferde zu Ostern die Sommersaison und das hieß 24 Stunden Weide! Die Alteingesessenen hatten es schon im Gespür und waren ganz aufgeregt, als wir als große Mannschaft den Stall betraten. Die Herden hatte ich schon in den letzten Wochen eingeteilt und oft genug wechseln müssen, da die Pferde sehr wählerisch waren. Bei uns war es so, dass man eigentlich alle Hengste zusammenstecken konnte, denn die verstanden sich alle. Bei den Stuten sah das anders aus, denn da war Zickenterror an der Tagesordnung, deshalb hatte ich bei den Plänen besonders lang gebraucht. Am unkompliziertesten waren die Jährlinge und Jungpferde gewesen, wo schnell klar war, wer mit wem konnte und so wurden heute die großen Weiden eingeteilt und dann ging es auch schon an die Arbeit. Der Einfachheit halber brachten wir zuerst die Jüngsten raus, da deren Weiden am nächsten lagen. Außerdem wollten wir den Stuten mit Fohlen den Stress ersparen, also halfterte ich Napayné und Nandalee auf, während Meg sich Nesquik und Applaus holte. Gemeinsam brachten wir die beiden auf die große Weide direkt hinter dem Stall. Da auch Khiaras Fohlen Kaythara mit gleichaltrigen Artgenossen großwerden sollte, hatten wir die Vollblutstute und ihre Tochter in den letzten Wochen immer öfter probeweise zu den Welshs gestellt. Zu meiner Freude verstanden sich die Stuten und Fohlen einwandfrei, weshalb Khiara mit auf diese Weide durfte. Danach waren unsere Jungpferde an der Reihe, welche eine Weide bekamen, die zur Hälfte im Wald verschwand, denn ich war mir sicher, die Jungspunde würden zwischen den Bäumen ihren Spaß haben. Es war eine große Stutengruppe, bestehend aus Hollybrooks stolzer Nachkommin Fairy Bluebird, ihrer besten Freundin Joyce, der kleinen Tiny Girl und dann noch den beiden aufgeweckten Stuten Raunchy’s Limited und Fire of Quintesse. Die fünf waren schon halbe Ewigkeiten zusammen und verstanden sich ausnahmslos prima. Gemeinsam tollten sie ausgelassen über die Weide und ich freute mich sehr, sie so zu sehen. Die beiden Junghengste Prazzy’s Goldbell und Painted Blur standen immer noch in der Junghengstherde von Zaii und ich schaute wöchentlich bei meinen Lieblingen vorbei, ihnen ging es wunderbar! Somit waren Feuervogel und Altyn die einzigen Junghengste auf dem Gestüt und bekamen ihre eigene Weide. Nachdem die jungen Pferde fröhlich über die weiten Wiesen tollten, sollten nun auch die großen an die Reihe kommen. Ab sofort waren wir aufgeteilt und jeder kam stets mit zwei Pferden an der Hand aus dem Stall. „Lasst ihr bitte Pajero, Call me a Twist und Schneeleopard noch im Stall?“ meinte ich lächelnd, als ich soeben einige Pferde aufgehalftert hatte. Das rausbringen zog sich und dann war es plötzlich geschafft. Ich rief Mia und Meg zu mir und wir machten die drei verbliebenen Hengste fertig. Sie wurden kurz geputzt und bekamen dann allesamt nur eine Trense über. Danach schwangen wir uns auf die blanken Rücken, ich saß auf meinem geliebten Pajero, Mia nahm Twist und Meg ritt Leo. Ich wollte mit den beiden nun noch einmal alle Weiden abreiten und die Zäune, Versorgungsstände und Herden kontrollieren. Die ersten Weiden waren schnell gemacht und dann kamen wir an die riesigen Stutenweiden. Die Wiese von den Vollblütern war noch relativ klein im Vergleich zum Rest, dafür standen hier aber auch nur die beiden Tekken Mokka und Sonja, sowie die drei Rennpferde Cassiopeia, Destiny und Deadly Ambition. Zufrieden ritten wir weiter und kamen an die wohl kritischste Stutenweide. Um Weihnachtswichtel und Little Chocolate Chip machte ich mir keine Sorgen und auch Nightfly und Foxglove waren problemlos. Aber die drei Welshsstuten Animby, Alice und Herbsttraum legten es gerne auf Probleme an. Deswegen stand auch die Tinkerstute Freeway mit hier, denn wenn ihr die Zickereien zu weit gingen, zögerte sie nicht, sondern griff ein. Doch im Moment war alles friedlich, genauso wie auf der Nachbarsweide von den Westernstuten. Joyna und Chou grasten friedlich im Schatten, während Caribic Sue und Rubina Ravenclaw herumtobten. Apache’s Tomahawk kam sofort angetrabt als sie uns sah, denn sie schien es eindeutig auf Twist abgesehen zu haben, so dass wir flott weiterritten. Die Hengste hatte ich in drei riesige Herden aufteilen müssen. In der ersten waren unsere Welshzuchthengste Auftakt, BonnyBoy, Fürst der Finsternis und Single Malt vereint. Dabei standen auch Lucane, Vertigo, Pinocchio und Carachillo. Allesamt eine ruhige Truppe, weshalb wir Serafino, Ejadon und Dr. Insektor noch dazugesteckt hatten. Bei der nächsten Weide wurden wir freudig von Heartbreaker begrüßt, der seinen Freund Pajero schon sehnsüchtig vermisst hatte. Ich schwang mich von dessen Rücken, nahm ihm den Zaum ab und ließ auch ihn auf die Weide. Das war die Weide der Jungspunde und frechen Kerle, die sich aber allesamt wunderbar verstanden. Zum einen unsere Unzertrennlichen Zarin und Romance, dann Absinth und Dirth, wozu auch Allelujah. Yerai, Muskat und Mennesse brachten noch ein wenig Blut mit rein, so dass ich Breaker, Pajero und Alazar als Aufpasser mit dazugestellt hatte, nicht dass es die jungen Kerle doch einmal übertrieben. Bei der letzten Weide mussten dann auch Meg und Mia absteigen, denn Leo und Twist durften mit zur Thorondor, Aristo, Guarana, Pawaneeh, Magic Golden Dust, Hidalgo und Campeon auf die Weide und dann hatten wir es auch schon geschafft. Als endlich alle Pferde draußen waren, ging es an den Frühjahrsputz. Wie jeden Tag wurden die Boxen gemistet, aber diesmal nicht mehr eingestreut. Zudem wurden die ganzen Spinnenweben entfernt, die Fenster wurden geputzt und die Stallgasse gründlich gekehrt. Alles erstrahlte im neuen Glanz und die Sattelkammern wurden einmal komplett ausgeräumt, ehe wieder eingeräumt und aufgeräumt wurde. Die Sättel wurden öfters gefettet, doch das wurde heute auch direkt noch einmal gemacht. Ebenso wurden besonders dreckige Decken oder Bandagen gleich in den Wäschekorb geworfen. Zum Schluss war alles ordentlich eingeräumt und die Arbeit für heute geschafft und wie die Pferde, bekamen auch die Trainer heute frei. Die kommenden Wochen würden hart genug werden, denn dann hieß es Boxen und Ställe neu streichen, genauso wie die Zäune. Scharniere mussten neu geölt werden, das ein oder andere frisch lackiert werden oder gar ersetzt werden. Die Paddocks wurden abgebaut und der alte Sand entfernt, damit neuer Sand hingebracht werden konnte. Nach diesem kalten Winter sollte wieder alles auf Vordermann gebracht werden.
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    • Gwen
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      Neuer Stall, wir kommen!
      29. Juli 2014 - von Eddi
      Als ich heute Morgen aufstand, schien bereits die Sonne leicht durch meine Gardinen. Lächelnd schlug ich die Decke auf und sprang aus dem Bett. Mein Kater war auch direkt wach und folgte mir schnurrend mit ins Bad. Während ich duschte und mich fertig machte, putzte er sich gründlich. Eine halbe Stunde später waren wir fertig und liefen hinunter in die große Küche. Heute waren wir ausnahmsweise mal die ersten. Also gab es für meinen Kater sein Futter und ich schob die Brötchen in den Backofen. Danach machte ich die Kaffeemaschine fertig und machte den Wasserkocher für den Cappuccino an. Nun kochte ich noch die Eier und während alles so verlief wie es geplant war, deckte ich den Frühstückstisch. Pünktlich um acht kam mein gesamtes Team zusammen und wir frühstückten gemeinsam. Mia hatte die Post hineingeholt und verteilte die Briefe an die jeweiligen Empfänger. Ich hatte eine Postkarte meiner guten Freundin Lea erhalten, welche gerade ihren Urlaub an der Ostsee genoss. Lächelnd las ich ihre Worte, wenn sie nur wüsste was momentan hier los wäre. „Wir müssen heute die Jungpferde noch umweiden, sonst können die Bauarbeiten nicht beginnen.“ meinte Tom und ich nickte ihm zu. „Ja das machen wir heute.“ erklärte ich und hatte in Gedanken schon den heutigen Tagesablauf geplant. „Tamzin, Mia? Ihr fahrt heute aufs Turnier, richtig?“ hakte ich noch einmal nach, eigentlich wollte ich nur schauen, dass jeder wusste, was los war. „Ja, genau. Ich nehme Taktlos und Muskat mit.“ meinte Mia. „Talulah wollte wegen der Versorgung mitkommen, ansonsten habe ich eben Alazar und Vertigo dabei.“ fügte Tamzin hinzu. Ich nickte den beiden zu und gähnte leicht. Genüsslich biss ich in mein Brötchen und trank einen Schluck Cappuccino. „Wie geht es den Fohlen?“ fragte ich in die Runde und bekam direkt eine Antwort. „Nüsschen geht es wunderbar und Rosewell ist zwar noch schüchtern, aber ihr geht es bestens.“ erklärte Meg mir. Sie liebte Fohlen und war nur zu gerne bei den jungen Pferden unterwegs. Wir frühstückten zu Ende und dann machten wir uns auch schon an die Arbeit, denn die kommenden Wochen würde auf dem Gestüt viel los sein. Momentan bauten wir nämlich um, so dass es gar nicht so leicht war, für alle Pferde eine neue Weide zu finden, ohne den Bauarbeiten im Weg zu stehen. Aus diesem Grunde mussten die Jungpferde jetzt auch weichen. Also begannen wir unseren Tag mit Weide bauen. Es mussten insgesamt zwei Weiden her, damit wir Hengste und Stuten trennen konnten. Eine Stunde verbrachten wir damit und dann waren die großen Weiden am Rande des Waldes fertig. Nun hieß es die Jungpferde holen. Mit Halftern bewaffnet machten sich Tom, Meg und ich auf den Weg. Ich schnappte mir Prazzy's Goldbell, Feuervogel und Painted Blur, Tom fing sich Altyn und He's called Trüffel und Meg nahm schon die zwei Stuten Hollybrook's Fairy Bluebird und Joyce mit. Der Weg zu den neuen Weiden war weit und das nutzten die Hengste zu gern zum toben aus. Ich war froh, als wir dann endlich die erste Ladung drüben hatten. Nun liefen wir noch einmal um noch Hollybrook's Tiny Girl, Raunchy's Limited, Quintesse of Xaras, Rosewell und Shawneé zu holen. Danach waren wir sogar schon fertig. Während Meg und Tom die alten Weiden abbauten, lief ich zu unserem Stallgebäude. Momentan waren dort alle Mutterstuten mit Fohlen aufgestallt, allerdings wollte ich auch diesen Auslauf gönnen. Als erste halfterte ich Khiara El Assuad auf und brachte sie gemeinsam mit ihrem kleinen Stutfohlen Khaytara El Assuad auf die Weide vor dem Stall. Danach holte ich noch Napayné und Nesquik, unsere Welshstuten. Nandalee und Applaus waren voller Tatendrang und hüpften aufgeregt nebenher und freuten sich riesig auf Khaytara. Fröhlich jagten die kleinen Fohlen über die Weide, während die Stuten friedlich nebeneinander grasten. Nun holte ich noch Mokka mit ihrem frisch geborenen Fohlen Mon petit écrou aus dem Stall und ließ sie heute auf eine der kleineren Weide, denn noch wollte ich die beiden lieber alleine lassen, nur Mokkas beste Freundin Sonja durfte bisher mit zu ihr und dem Fohlen, weshalb ich die drei gerne zusammen stellte. Nachdem auch diese Pferde versorgt waren, nun konnte ich mich nicht länger drücken, denn die Bauarbeiter rückten an und direkt kam der Chef zu mir. Gemeinsam brüteten wir über den Plänen und diskutierten über die Aufteilungen. Ich wollte meinen Pferden ein anderes Leben gönnen und baute deshalb das gesamte Gestüt um. Es sollen zwei neue Paddocktrails und drei Aktivställe gebaut werden. Hinzu kommen sollten fünf Mini-Offenställe, in welchen immer nur 2-3 Pferde leben würden und zu guter Letzt noch einige Doppelboxen mit großen Paddocks für Gästepferde oder auch für unsere Pferde, wenn etwas großes anstand. Mein Team unterstützte mich dabei tatkräftig und schon bald würden die Umbauten fertig sein. Ich musste nur noch die neuen Herden einteilen und dann würden die Pferde auch schon bald auf ihre neuen Weiden ziehen dürfen. Aber heute waren wir davon noch weit entfernt. Lächelnd schlenderte ich über das Gestüt und verabschiedete Mia und Tamzin, sie würden erst heute Abend wieder zurückkommen. Ich entschied mich stattdessen, zu unseren Zwergen zu schauen. Also schnappte ich mir in der Futterkammer sechs Möhren und wanderte zu den Weiden, wo Werina, Mondscheinsonate, Weihnachtswichtel und Little Chocolate Chip standen. Als ich sie rief, kamen sie sofort angesaust und holten sich ihr Leckerchen ab. Danach schaute ich bei den Jungs Heartbreaker und Window vorbei und auch sie bekamen noch eine Möhre. „Guten Appetit, meine Lieben.“ meinte ich lächelnd und ging dann, denn im Stall stand die Teambesprächung an, wer nun was machen würde. Judi wollte heute mit Carachillo und danach mit Capriciasso zur Geländestrecke und die beiden trainieren. Danach würde dann eine Springstunde für ihre jungen Nachwuchsreiter anstehen. „Wen willst du heute mitnehmen?“ fragte ich, um zu wissen, wer dann noch bewegt werden müsste. „Ich wollte gerne Lucane, Nightfly, Pinocchio, Naimibia und Diggin' in the Dirth nehmen.“ erklärte Judi mir und ich nickte. „Alles klar.“ meinte ich lächelnd und verschwand. „Tom? Reitest du heute Absinth und Serafino?“ trug ich ihn auf und suchte dann Meg. „Komm, wir machen einen Ausritt mit Zarin und Death Pop Romance.“ meinte ich lächelnd, damit die junge Auszubildende eine kleine Pause bekam. Heute war sehr angenehmes Wetter und so konnten wir viel traben und galoppieren, was den beiden Hengsten sehr gut tat. Danach bat ich sie noch, sich auf Foxglove zu schwingen. Ich wollte stattdessen Allelujah beschäftigen, für ihn stand heute Longieren an mit viel Stangenarbeit, denn einfach war er immer noch nicht, aber es wurde langsam besser. Als ich mit dem Palomino fertig war, holte ich meinen Liebling Pajero von der Weide, um mit ihm unsere Geländestrecke als lockeren Spaß zu reiten. Wie immer war er super drauf und es war ein toller Ritt. Danach war noch Dr. Insektor an der Reihe. Unser Hengst hatte sehr gute Fortschritte gemacht und vielleicht würde er bald an Turnieren teilnehmen können. Für Ejadon gab es heute frei, denn er hatte die letzten zwei Tage mit Turnieren verbracht. Guaranà ging mit Monty heute eine kleine Runde ins Gelände, um ihn fit zu halten. Mennesse nahm er als Handpferd mit, damit der direkt auch bewegt wurde. Die spanischen Schönheiten Thorondor, Yerai und Aristo hatten heute auch frei, also bewegte ich nur noch Freeway. Danach war erst einmal das Mittagessen an der Reihe. Heute gab es Hefeklöße mit Vanillesoße und Kirschkompott. So kamen wir alle wieder zusammen und konnten eine kleine Pause machen, ehe es mit der Arbeit weitergehen würde. Am Nachmittag war noch genug zu tun und da drei Leute heute fehlten, mussten wir anderen uns besonders ins Zeug legen. Mein erster Gang nach dem Mittagessen war zu Carter, denn ich wollte mich über das Training der Vollblüter informieren. „Wenn es öfter mal ein paar Rennen geben würde, dann könnten Cassiopeia und Deadly Ambition auch einmal zeigen, was in ihnen steckt, aber momentan sieht es dort ja ziemlich mager besetzt aus. Pawaneeh lasse ich jetzt nebenbei aktiv auch in Dressur und Springen trainieren, das braucht er, so kann Susan ihn auch im Rennen besser kontrollieren. Magic Golden Dust macht sich gut im Training und ist topfit. Und Destiny Horror, na ja, ich denke die Dressur wäre eher was für die Hübsche.“ erzählte er mir und ich saugte alles in mir auf. Auch bei unseren Westernpferden tat ich momentan nicht gar so viel, das überließ ich lieber Monte und Elizabeth. Stattdessen schaute ich in die Halle, wo Monte gerade Unterricht gab. Vier junge Menschen hatte er unter seine Fittiche genommen. Heute wurden dadurch Rubina's Ravenclaw, Joyna, Apache's Tomahawk und Caribic Sue trainiert. Wie ich hörte waren Monte und Elizabeth schon mit Schneeleopard und Campéon unterwegs. Call me a Twist hatte momentan frei, denn er verbrachte gerade seine Zeit viel lieber mit potenziellen Stuten auf der Weide. Seitdem er gekört war, hatten wir nämlich äußerst viele Deckanfragen bekommen. Hidalgo wurde gerade von Elizabeth geritten. Die Stuten Chou und Ice Coffee hatten heute frei. Zuletzt standen meine Lieblinge an, die Ponys aus den Wales. Meine kleine Welsh Zucht war inzwischen schon gigantisch und ich freute mich jedes Mal, bei ihnen vorbeizuschauen. Die beiden Hengste Auftakt und Bonny Boy befanden sich inmitten der Turniersaison. Animby, unsere jüngste Stute, wurde hingegen auf ihre Krönung vorbereitet, denn sie sollte auch bald mit in die Zucht einsteigen dürfen. Fürst der Finsternis und Alice von Landwein hatten momentan eine Pause und liefen vermehrt in den Reitstunden der Fortgeschrittenen mit und gingen mit ihren Reitern auch die ein oder anderen Turniere. Die hübsche Herbsttraum hatte sich inzwischen wunderbar eingelebt und ich war ernsthaft am überlegen, mir aus ihr ein Fohlen zu ziehen. Zuletzt war da noch Single Malt, welcher bisher noch Schonfrist hatte. Der Tag ging schneller vorbei als gedacht und abends saßen wir alle beisammen am Tisch zum Abendbrot. Mia und Tamzin waren sehr erfolgreich auf den Turnieren unterwegs gewesen und auch bei den anderen hatte es heute super geklappt. Zufrieden konnten wir so mit dem Tag abschließen.
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    • Gwen
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      Verspätete Ankunft
      05. August 2014 - von Samarti
      „Wir können Diggin' in the Dirth abholen!“, rief ich erleichtert aus, als ich Matthew freudestrahlend um den Hals fiel und er wegen des Schwungs, mit dem ich ihm in die Arme sprang, einige Schritte zurück taumelte.
      „Das ist ja klasse“, freute er sich lächelnd und ließ mich dann aber los, sah mich unsicher an. Ich schüttelte den Kopf, setzte ein Lächeln auf und rannte wieder nach draußen, um Eddi irgendwo abzufangen, die hier eigentlich auf meinem Gestüt herumgeistern sollte. Jetzt hatte ich wirklich besseres zu tun, ich würde mich nicht mit Matthews Stimmungsschwankungen herumschlagen.
      Als ich sie auf der riesigen Anlage nach einer guten halben Stunde noch nicht gefunden hatte, machte ich mir kurzerhand Romantica fertig, um auf Gwens kleiner Ranch nachzusehen – vielleicht hatte Eddi sie auch dort besucht. Meine Ponystute kannte den Weg inzwischen schon ziemlich gut und wusste direkt, auf was wir zusteuerten, als wir unseren schmalen Trampelpfad durch den kleinen Wald erreichten, der direkt zu meiner Nachbarin führte. Anfangs waren wir beide noch ziellos durch die Gegend geirrt, doch inzwischen hatten wir einige Wege gefunden, um schnell zu dem anderen zu gelangen und dies nutzten wir nur zu gern aus. Ab und zu musste ich mich zwar unter herunterhängenden Ästen wegducken, doch im Großen und Ganzen war es sehr viel gemütlicher als an einer Straße entlang zu reiten. Zwar waren die auch nie sonderlich befahren, da wir das Glück hatten, in einer recht ruhigen Umgebung leben zu dürfen, doch das angenehme Zwitschern der Vögel im Hintergrund, das leise Rascheln der herumliegenden Blätter unter den Hufen unserer Pferde und die Atemzüge von Pferd und Reiter umgaben den Ritt stets mit einer beruhigenden Aura, bei der man sich einfach wohlfühlen musste.
      Nach guten zehn Minuten kam ich auf der Ranch von Gwen an, wo ich zugleich von Altair begrüßt wurde, der gemütlich über den Hof schlenderte. Es war nicht das erste Mal, dass ich den Hengst vor mir sah, irgendwie schien er es zu mögen, alles selbst erkunden zu können. Mit sanftem Kommando ließ ich Romantica anhalten und stieg ab, nahm die Zügel über den Kopf der Stute und begrüßte Altair. Leise sprach ich auf ihn ein, kraulte ihn hinter den Ohren, bis sich mein eigenes Pony beschwerte und ebenfalls etwas Aufmerksamkeit für sich beanspruchen wollte. Lachend klopfte ich der Stute den Hals und ging dann mit ihr in Richtung Stall, wo ich mir ein Halfter schnappte, es meinem Pony über den Kopf streifte und sie am Anbindebalken festband, ehe ich mich hier auf die Suche nach Gwen und Eddi machte.
      Nach kurzer Zeit wurde ich fündig, war doch Gwens Ranch sehr viel kleiner als mein Gestüt. Die beiden standen am Weidezaun und betrachteten Nayala, welche vor kurzem an einer Stutenkrönung teilgenommen hatte und sich momentan erholen durfte. Die Stute sah wirklich toll aus, ganz zu schweigen davon, dass sie den Erfolg sowieso schon so gut wie in der Tasche hatte.
      „Wenn die verliert, fresse ich 'nen Besen“, begrüßte ich sie grinsend und stupste dann Eddi in die Seite. „Verschwinde doch nicht einfach, ohne etwas zu sagen! Wir können unseren Dicki jetzt abholen, er hat es irgendwie durch die Kontrolle geschafft und gerade eben kam von Meg, ich glaube zumindest, dass sie es war, die Mitteilung, dass er inzwischen verladen worden ist.“
      „Das ist ja klasse! Dann wollen wir ihn mal abholen. Gwen, kommst du mit?“
      „Als ob ich mir das entgehen lasse, ich will den Kerl auch sehen!“, beschwerte sie sich spielerisch und tat beleidigt. Mit einem lauten Lachen trennten sich unsere Wege, da ich Romantica noch zu den anderen auf die Weide stellen wollte, damit sie nicht ewig mit Sattelzeug dort herumstehen musste.
      Die Scheckstute brummelte mir freundlich zu und als ich meine Hand ausstreckte, um über ihr samtenes Maul zu streichen, legte sie dies in meine geöffnete Handfläche und stieß ihren warmen Atem aus. Sanft drückte sie es tiefer in meine Hand, schien es darin beinahe vergraben zu wollen, was mich zum Schmunzeln brachte. Kurz wuschelte ich ihr durch den Schopf, dann verstaute ich ihr Sattelzeug vorübergehend in der Sattelkammer auf einem leeren Platz und führte sie dann zum Weidentor, wo sie bereits von Magical Touch empfangen wurde. Da Romantica schon öfter hier gestanden hatte und wir uns auch immer wieder versicherten, dass keines der Pferde damit ein Problem hatte (das Deutsche Reitpony hatte sich wirklich sehr gut integrieren können), konnte ich mir das auch einfach so erlauben.

      Eine knappe halbe Stunde später saß ich hibbelig auf dem Beifahrersitz des Jeeps, mit dem wir gerade den Highway ansteuerten. Die Fahrt zum Zielflughafen in Winnipeg dauerte knappe drei Stunden, dennoch nahmen wir diese gerne in Kauf. Lediglich für Diggin' in the Dirth würde die Rückfahrt sehr stressig werden, doch mit einigen Pausen würde das schon klappen.
      Müde und irgendwie vom ständigen Hin- und Herfahren genervt, betraten wir schließlich den Flughafen. Auch hier dauerte es wieder ewig, bis ich auch endlich den Reitponyhengst mitsamt allen Unterlagen in der Hand hielt und ihn endlich in den Hänger verladen konnte, um die Heimreise anzutreten. Glücklicherweise ließ er sich einfach so darauf ein und trottete ruhig die Laderampe hoch, widmete sich sogleich seinem Futter und döste kurz darauf direkt ein.
      „Na ja, Dicki passt schon zu ihm. Sicher, dass sie ihn nicht mitfliegen lassen wollten, weil er einfach zu … schwer gewesen wäre?“, fragte ich zweifelnd und wandte mich somit an Eddi, während ich im Augenwinkel sah, wie Gwen sich ein Grinsen verkneifen musste.
      „Bestimmt“, gab sie nur zurück, weshalb ich noch einen drauf setzte. „Vielleicht wollten die ihn in Kanada auch einfach nicht annehmen, weil er zu fett ist.“
      „Ihr Kanadier seid so gemein!“, jammerte sie spielerisch, „Franzosen sind da viel toleranter!“
      „Oder die Franzosen wollten ihn nicht gehen lassen, weil er so etwas wie ein Symbol bei ihnen war. Er ist ja unübersehbar“, schmunzelte meine Nachbarin schließlich und gab mir einen vielsagenden Blick.
      Eddi lachte nur, rief: „Jetzt hör doch auf, der arme Kerl!“ und beendete damit das Gespräch, was uns drei dazu verleitete, in den Jeep einzusteigen und den Heimweg anzutreten.
      Der Rückweg verlief schweigend, wir alle waren in unsere Gedanken vertieft und redeten nur, wenn es irgendwie nötig war – und auch, wenn ich fast durchgehend den Jeep fuhr und die anderen beiden die Fahrt verschliefen, verging sie doch recht zügig.

      Wieder auf dem heimischen Gestüt angekommen, durfte Diggin' in the Dirth sogleich seine neue Box betreten, die sich im zweiten Stalltrakt befand. Auch er machte sich direkt über das Heunetz her, die lange Reise schien ihn sehr hungrig gemacht zu haben. Von seiner Erkältung, weshalb er nicht hatte mitfliegen dürfen, als die anderen drei Hengste angekommen waren, hatte er sich anscheinend sehr gut erholt und es war nur eine Frage der Zeit, bis er sich hier eingelebt haben würde.
      „Romantica fehlt“, stellte ich dann irgendwann korrekterweise fest und Gwen schüttelte lachend den Kopf. „Dann sollten wir uns mal auf den Weg zu mir machen, um sie wieder abzuholen.“
      Gesagt, getan – und so standen wir zwanzig Minuten Fußweg später vor dem Koppeltor und beobachteten die Vierbeiner, die sich dort die Bäuche mit dem saftigen Gras voll schlugen und es vollends genossen.
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    • Gwen
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      Tierarztbesuch
      07. August 2014 - von Eddi
      Erneut ging es heute zu Elisa auf ihr großes Gestüt. Ausnahmsweise war mir das Wetter einmal gar nicht gut gesonnen und es goss aus Eimern. Ich konnte nicht schneller als 40km/h auf der Bundesstraße fahren, sonst wäre ich heute mit meinem Auto schwimmen gegangen.
      Umso glücklicher war ich dann, als ich endlich auf Crown Hill war. Dort wartete Elisa schon auf mich, mit einem Regenschirm in der Hand.
      So schnell wie möglich eilten wir in den Stall, denn heute würden mich wieder zwei Patienten erwarten, zudem zwei Patienten, die mir ganz und gar nicht unbekannt waren.
      Zuerst war Lucane an der Reihe. Lächelnd begrüßte ich den Falbschecken und begann dann direkt mit der Untersuchung.
      Zuerst warf ich einen Blick in Ohren, Augen und Maul. Lucanes Trommelfell sah wunderbar aus, sein Pupillenreflex funktionierte einwandfrei und der Augenhintergrund war klar und sauber.
      Auch in seinem Maul konnte ich keine Auffälligkeiten entdecken, außer einem kleinen Haken, welchen ich aber schnell weggefeilt hatte.
      Danach hörte ich Herz und Lunge gründlich ab und kontrollierte seine Körpertemperatur. Als dort alles okay war, konnte ich ihn impfen.
      Er bekam insgesamt drei Spritzen: die Kombination aus Herpes und Influenza, Tollwut und Tetanus.
      Tapfer hielt Lucane die Spritzen aus und dann kam noch das Präparat mit dem Chip, denn heute sollte das Kerlchen auch registriert werden.
      Schnell war der Chip unter der Haut und vom Lesegerät akzeptiert.
      Zufrieden tätschelte ich Lucane den Hals, denn nun gab es nur noch die Wurmkur und er war schon fertig und durfte zurück in seine Box. Diggin' in the Dirth war direkt danach an der Reihe.
      Er war von meiner Untersuchung nicht ganz so begeistert, hielt unter Elisas wachsamen Augen aber vorbildlich still, während ich ihn gründlich untersuchte und ihn in Augenschein nahm.
      Auch bei ihm sahen Ohren, Augen und Zähne sehr gut aus, er hörte sich gut an und auch beim Abtasten hatte ich keine Auffälligkeiten gefunden.
      So konnte auch der liebevoll genannte Dicki geimpft werden. Flott absolvierte er die drei Spritzen und dann noch den Chip. Zu guter Letzt gab es noch die Wurmkur und schon hatte auch er es hinter sich gebracht.
      „Na dann bis bald.“ meinte ich grinsend zu Elisa, verabschiedete mich von ihr und fuhr direkt zum nächsten Patienten, denn mein Zeitplan war knapp bemessen.
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    • Gwen
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      Weihnachtliche Vorbereitungen
      22. Dezember 2014 - von Samarti
      „Star's Diamond und Trés Jolie befinden sich in den Boxen, holst du eben Ace of Clubs und Romantica? Dann kümmere ich mich noch um Monsta und Goldherz. Julien, nimm du bitte noch Beverly und bring sie in die Box!“, bat ich Joline und Julien im Vorbeigehen im Stall, eilte dann zu den Halfterhaltern und zückte die Halfter der beiden Reitponystuten, welche ich in ihre Boxen bringen wollte. Die verbleibenden Stuten Audio Delite at Low Fidelity, Sambuca, Pina, Star, Yuki, Star und neuerdings auch Hall of Fame standen auch nicht mehr auf der Weide.
      Unbridled Dreams, Skyrim und Bacardi Mojito waren schon gut versorgt und standen in ihrem Stall, ebenso wie Pinero.
      Auch die Hengste des Gestüts – Rapsoul, Kronjuwel, Capriciasso, Diggin' in the Dirth, Levi, Unbroken Soul of a Rebel und Cardillac – machten sich bereits eifrig über ihr Futter her.
      Es war ein anstrengender Tag gewesen und die Kälte machte dies nicht besser. Nächsten Samstag sollten es bis zu -25 Grad Celsius werden! Minus!
      Umso glücklicher war ich, als ich endlich mit Julien im Haus verschwinden und mich vor den Kamin schmeißen konnte. Doch natürlich musste diese schöne Stille direkt unterbrochen werden.


      »Last Christmas I gave you my heart,
      But the very next day, you gave it away.
      This year, to save me from tears,
      I'll give it to someone special.«

      „Mach es sofort aus!“, rief ich verzweifelt und stürzte in Richtung des Radios, um dieses schreckliche Lied endlich zum Verstummen zu bringen. Es war genau wie letztes Jahr, als wir an Heiligabend alle beisammen waren und plötzlich Last Christmas ertönte. Jedes Jahr war es dasselbe, dämliche Lied, welches die Radiosender in Dauerschleife auf und ab spielten, und es nervte mich. Umso schöner war die Stille, wenn die letzten Töne verklungen und ich diese Melodie nicht mehr hören musste.
      Möglicherweise war ich ein Weihnachtsmuffel, den man erst einmal in Stimmung bringen musste, doch genau mit diesem Lied ging es in die ganz falsche Richtung, weshalb das Radio bei uns an Heiligabend ein totales No-Go war.
      „Ich sag' es zwar nicht gern, aber Matthew hat mich geschickt, um dir zu sagen, dass er mit dir reden möchte“, stürmte Joline in das Zimmer und vergewisserte sich erst dann, dass niemand in der Nähe war. Bis auf Julien war dies nicht der Fall – und der konnte es meinetwegen wissen.
      Woher der plötzliche Sinneswandel?“, wollte ich fragen, doch ich hielt lieber meinen Mund und nickte ihr dankend zu, ehe ich zu Matthew ging, von dem ich wusste, dass er sich in seinem Schlafzimmer verkrochen hatte.
      „Hey“, lächelte Matthew mich zaghaft an, nachdem ich sein Zimmer betreten hatte und wir uns einige Minuten stillschweigend und irgendwie steif angesehen hatten. Still erwiderte ich sein Lächeln und seufzte dann.
      „Äh, ich wollte dir nur sagen, dass ich es total schade finde, wie es gelaufen ist und … na ja, es tut mir leid.“ Der Mann hob den Blick und sah mir direkt in die Augen, was mir einen Schauer über den Rücken sandte.
      „Schon … okay“, stammelte ich nervös und nickte dann, „mir tut es auch leid. Vergeben und vergessen?“
      „Ich verspreche dir, ich versuche, mich zu bessern. Du hast mir wirklich gefehlt.“ Angespannt stand er von seinem Stuhl auf und bewegte sich auf mich zu.
      „Ich hab dich wirklich vermisst“, flüsterte ich in Matthews Schulter, als er mich in seinen Arm genommen hatte und ich mich an seine Brust kuschelte. Ich liebte es, wenn Männer gut rochen – und dieses Exemplar tat dies momentan ganz besonders gut.
      Nach einer Weile entfernten wir uns etwas voneinander, doch der Mann vor mir beobachtete mich noch immer ganz genau und sah mir eindringlich in die Augen. Seine Augen wanderten zwischen den meinen und meinen Lippen hin und her, und auch, wenn ich intuitiv wusste, worauf er hinaus wollte, zögerte ich keine Sekunde, als der Abstand zwischen unseren Mündern immer kleiner wurde und schließlich ganz verschwunden war und wir unsere Lippen versiegelten. Und Gott, fühlte sich das gut an!
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    • Gwen
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      Motivationstrainer gesucht
      28. Februar 2015 - von Samarti
      Mit den Händen in die Hüften gestemmt stand ich nun vor versammelter Mannschaft und sah in die Runde. Auch, wenn es so aussah, als hätte ich eine Mitarbeiterversammlung einberufen (okay, meinetwegen konnte man es auch so nennen), war dies eher eine Notfallsituation, die äußerst dringend zu erledigen war.
      „Ich brauche zwei Freiwillige, die sich um Kronjuwel, Rapsoul und Diggin' in the Dirth kümmern.“
      Joline stand sofort auf und verließ den Raum; Matthew, Julien und Daniel taten es ihr gleich, genau wie Neill, der, warum auch immer, ebenfalls dabei gewesen war, obwohl er sich nur um die Rennpferde kümmerte, die wir auszubilden hatten.
      „Gut, Sophia, Domenic, wir werden uns dann wohl oder übel mit den drei Herren beschäftigen müssen. Die müssen nämlich langsam auch mal wieder ran. – Keine Widerrede!“, fügte ich mahnend hinzu, als die zwei zum Widerspruch ansetzen wollten und grinste dann. Wir brauchten dringend mal einen Motivationstrainer auf dem Gestüt. „Auf geht’s!“

      Nach einer guten Stunde, die zum Großteil dabei draufging, als ich versuchte, die zwei doch noch etwas zu begeistern, hatten wir es dann endlich geschafft, die drei Hengste von der Weide zu holen, zu putzen und waren nun dabei, sie mit ihrem Sattelzeug auszustatten.
      Noch immer sah man Sophia und Nic deutlich die Unlust an, bei Nic inzwischen aber weniger als noch bei Sophia. Auch, wenn sie ziemlich frustriert darüber war, dass sie ihre Zeit nicht mit Dajun verbringen konnte, den sie wahrlich vergötterte, so ließ sie dies Kronjuwel nicht anmerken und kümmerte sich, was ziemlich komplementär schien, liebevoll um den Buckskin.
      Auch Domenic hatte sich damit abgefunden und streichelte den Kopf oder tätschelte den Hals von Dicki, wann immer es ihm möglich war – der Braune genoss es sichtlich.
      Während ich die vier beobachtete, stupste mich Rapsoul mit seiner Nase immer mal wieder an und rieb dann seinen Kopf an meiner Seite, was ich nur mit einem Lächeln abtat.
      Nachdem wir unsere drei Hengste aufgesattelt und -getrenst hatten, begaben wir uns nach draußen und schlugen direkt einen Waldweg ein, der durch die Tannen, die relativ dicht beieinander standen, weniger verschneit war als der Rest der Landschaft, weshalb wir sogar eine Strecke kurz gefahrlos galoppieren konnten, ohne etwas zu riskieren.
      Als wir wieder auf dem Hof ankamen, waren wir sechs völlig erschöpft und nur noch froh, als wir die Pferde in die warmen Boxen stellen und wir uns ins kuschelige Wohnzimmer vor den Kamin begeben konnten.
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    • Gwen
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      Entspannter Ausritt
      31. März 2015 - von Samarti
      Man wird es kaum glauben, aber ab und an hatte auch ich mal eine ruhige Minute auf meinem Gestüt. Dann waren gerade mal nicht die allerbesten Freunde auf dem Hof unterwegs oder nervten mich und selbst Matthew riss sich zusammen. Unfassbar, das gerade heute tatsächlich so ein Tag war!
      Dementsprechend entspannt und motiviert betrat ich den Stall, wo schon meine geliebten Vierbeiner auf mich warteten. „Na, was machen wir denn heute?“, fragte ich lächelnd in die Runde und kam mir dann direkt wieder blöd vor, weil eh niemand antwortete.
      Es war erst März und in Kanada war es noch recht frisch, dementsprechend konnte ich meinen Wunschgedanken mit dem Baden gehen und Schwimmen mit den Pferden direkt in den Wind schießen. Schade eigentlich, aber der Sommer sollte ja heiß werden, da würden wir noch genügend Gelegenheit dazu erhalten!
      Stattdessen entschied ich mich aber trotzdem ins Gelände zu gehen, wenn auch mit gesattelten Pferden und selbst etwas wärmer angezogen. Dementsprechend schaute ich, wen ich denn so von meinem Team zusammengetrommelt bekam. Joline war auf jeden Fall auf meiner Seite und bei einem Ausritt immer dabei. Julien war kürzlich von einem Auslandsaufenthalt wieder da, also musste er mitkommen, da gab es kein Wenn und Aber! Und zu guter Letzt schleifte ich doch noch Domenic mit in den Stall und so waren wir tatsächlich zu viert.
      Ich schnappte mir direkt meinen Liebling Capriciasso, immerhin war er bei mir immer ein Schatz, allerdings war das eher die Ausnahme. Domenic holte sich Kronjuwel von der Weide und brachte für Joline gleich Rapsoul mit. Julien hingegen musste sich Diggi selber holen. Dann machten wir die Pferde fertig und eine gute halbe Stunde später standen wir zu viert auf dem Hof und schon konnte es losgehen.
      „Auf geht’s!“, grinste ich motiviert und trieb Capriciasso an. Der war auch Feuer und Flamme und so waren wir eigentlich die gesamte Zeit vorne, seinen Platz als Anführer ließ er sich von den anderen nicht gerne streitig machen und das zeigte er auch sehr deutlich, als ihm Diggi zu nah kam.
      Wir hatten einen herrlichen und sogar recht ruhigen Ausritt, man musste ja auch nicht immer quatschen, wobei Julien tatsächlich interessante Dinge zu erzählen hatte und es mal wieder viel auszutauschen gab, denn so oft sah ich mein Team leider gar nicht, obwohl wir alle auf dem gleichen Grundstück wohnten, eigentlich auch seltsam.
      Nach guten drei Stunden waren wir alle wieder auf dem Gestüt. Wir hatten uns ein hartes Wettrennen geliefert und zu meiner Enttäuschung waren wir nur zweiter geworden. Rapsoul war einfach am besten losgekommen und hatte dementsprechend auch einen riesigen Vorsprung gehabt! Dafür gab es für alle jetzt eine kühle Dusche, zumindest für die Beine.
      Wir Reiter blieben dank Domenic und seiner blöden Einfälle leider auch nicht trocken und so waren alle nach fünf Minuten pitschnass. Nachdem die Pferde versorgt waren, hieß es also erst einmal heiß duschen und warm anziehen, auf eine Erkältung hatte ich jetzt, Ende März, nun wirklich keine Lust.
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  • Album:
    3 - Pferde im Ruhestand
    Hochgeladen von:
    Samarti
    Datum:
    26 Juli 2015
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    EXIF Data

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    Height:
    400px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Rufname: Diggi, Dicki, Dirk
    geboren: August 2009


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    Rasse: Deutsches Reitpony
    Geschlecht: Hengst
    Farbe: Dunkelbrauner (A⁺a Ee)
    Stockmaß: 152 cm

    Beschreibung:

    Mit seinen jungen vier Jahren kam Diggin in the Dirth auf das Gestüt 'La Fauconnerie' und beendet inzwischen hier im Moment seine Grundausbildung. Schon jetzt zeigt er sich bei der Arbeit mit viel Willen und Eifer, was das Zusammenspiel zwischen Mensch und Pferd äußerst angenehm macht. Er ist sehr lernbegierig und möchte jedes Mal aufs Neue gefordert werden. Schon jetzt strotzt er nur so vor Eifer und Stolz. Es wird nicht mehr lange dauern, bis er nicht mehr nur als Zuschauer mitfährt, sondern wir seine ersten Turniere selbst nennen können.

    Noch nicht sehr lange eingeritten - und doch schon zeigt er erste Erfolge auf Turnieren und belegte bereits einmal einen 3. Platz bei einem Synchronspringturnier.
    Dennoch ist dies noch lange nicht alles, was der Hengst zu bieten hat und so sind wir uns sicher, dass sein volles Potential noch lange nicht ausgeschöpft worden ist und er es noch viel weiter schaffen kann.


    Besitzer: Samarti
    Ersteller: kira

    Springen M

    42. Synchronspringen


    Offizieller Hintergrund | PNG