Cascar

Devrienterreuth

Stute | Achal Tekkiner | * 22.12.2012 | im Besitz seit 23.12.2014 / 10.06.2017 | gekrönt: nein | gechippt: nein | geimpft: nein | Decktaxe/Leihgebühr: - (12 Punkte + HS + TA + Bild)

Devrienterreuth
Cascar, 23 Nov. 2017
MeisterYoda, Kathrin Pirett und sadasha gefällt das.
    • Cascar
      Einstige Ankunft von Devrienterreuth
      [23.12.2014]

      Gegen Abend fuhr mein Dad erneut, nachdem er heute schon Klappstuhl vom Flughafen geholt hatte, mit dem Hänger vor. Dieses Mal stand ich schon ungeduldig wartend, mit den Händen tief in den Taschen, auf dem Hof und tappte sofort herbei, als mein Vater hielt.
      Es war noch hell, sodass ich die Stute problemlos vom Gefährt holen konnte. Sie zitterte eicht, ich schätze vor Aufregung, und beschnupperte sofort meine Hand. Ohne hineinzubeißen.
      Mit mühevoller Geduld stand sie neben mir und versuchte, sich möglichst unauffällig umzusehen, während ich mit meinem Vater besprach, dass die Liebe noch kurz auf die Weide durfte, bevor es in den warmen, sauberen Stall zu ihre zukünftigen Freunden ging.
      Ich brachte das Hüh schließlich fort und sah ihr die zwanzig Minuten beim Toben zu; danach ging es wie vereinbart in den Tekkenstall, wo sie die hoch eingestreute Box neben Sysah bezog.
      Ich verabschiedete mich kurzerhand, denn auch ich hatte Hunger und der Neuankömmling war hier einfach mal hervorragend versorgt.
    • Cascar
      Weihnachten
      [24.12.2014]

      Weihnachten. Mit einem Lächeln auf den Lippen schloss ich die Haustür und tappte Dampfwölkchen in den kalten Abend pustend Richtung Turnierstall.
      Letztes Jahr um diese Zeit hatten wir noch in Deutschland gewohnt - der absolute Wahnsinn.
      Ich begrüßte Spearmint schon, bevor ich sie sah und bekam prompt eine wunderbar klare Antwort - ein Wiehern, in das Gold und Feuer gleich darauf einstimmten. Für meine drei Stuten hatte ich den klassischen Kuchen mitgebracht; heute gab es außerdem noch Rüben und Äpfel, die begeistert auf dem schneebedeckten Paddock verspeist wurden.
      Ich stand zu diesem Zeitpunkt bei meinen treuen Gefährten; streichelte wo ich konnte und bedankte mich ehrlich für dieses herrliche Jahr.
      Dann musste ich leider weiter. Mein Weg führte mich direkt in den Südstall, wo ich ähnlich begeistert von Ever und den Spottis begrüßt wurde. Hier drehte ich meine Handlung um, zumal es nicht für alle Kuchen gab: ich streichelte und kuschelte, bevor es ausgiebig Rüben und kleinere Leckereien gab.
      Ich ließ mich eben im Stroh, zu Käses Hufen nieder, um die kleine Stute hinter den Ohren zu kraulen, als ich vor dem Stalltor ein eindringliches Wiehern und darauf folgendes Geflüster hörte.
      Ich grinste, sprang auf und begrüßte zehn Minuten später lachend meine Freunde.
      Sie boten einen prächtigen Anblick: Marc saß, als Weihnachtsmann verkleidet, auf dem als Rentier geschmückten Empire; neben ihm Oliver, irgendwie total grau, auf Locki. Letzterer hielt meinen Jimmy am Strick als Handpferd und bedeutete mir nun, mich auf dessen Rücken zu schwingen. Die Flanken des Schecken waren mit wunderbaren Stoffen im charakteristischen WCS-Blau mit goldenen Stickereien bedeckt. Ich war irgendwie glücklich, als ich an der Seite meiner Kameraden im Dunkeln über den Hof ritt.
      "Was bist du eigentlich, Oli?", wagte ich schließlich zu fragen.
      "Der Maulwurf", war die Antwort, "Der Maulwurf des Weihnachtsmanns."
      Unser Lachen hörte man weit; so war es kein Wunder, dass der bereits ausrastende Bemme uns schon lange bemerkte, bevor wir in Sicht kamen. Den jungen Hengst und Klappstuhl nahmen wir einfach als Handpferd mit zum Tekkenstall, um die allgemeine Aufregung zu mindern.
      Trotz allem der erste Stall, in dem das Wiehern erst einsetzte, als wir eintraten.
      Nunmehr zu dritt wurden Essig, Kazoom, Late, Devri u
      nd Sysah begrüßt, gestreichelt, gefüttert und irgendwie auch beschenkt: Oliver hatte für die junge Fuchsstute ein hellblaues Halfter genäht, dass der Lieben ganz ausgezeichnet stand und Devri bekam eine neue Renntrense von Marc.
      Während sich meine Freunde mit den übrigen Tekken abgaben, suchte ich mir einen Weg in den hinteren, dunkleren Teil des Gebäudes.
      Hier stand noch immer Worgait, der an diesem Abend keine Reaktion zeigte, als ich mich näherte. Er starrte aus seinem Boxenfenster in die anbrechende Nacht, als würde er in der Dunkelheit etwas suchen.
      Ich ging nicht in die Box, ließ nur mit einem "Frohe Weihnachten" eine Rübe in den Trog fallen und kehrte zu meinen Begleitern zurück. Zurück ins Licht.
      Unsere nächste Station war der Nordstall. Zugleich auch unsere Letzte, aber der Tumult der uns empfing, machte allein schon die Begrüßung zum Erlebnis.
      In diesem Stall waren außer Marc, Oli und mir auch noch Jessica und mein Dad, die ihren jeweiligen Pferden wohl auch frohe Weihnachten wünschen wollten.
      Ich hingegen begab mich gleich nach dem Absitzen zu Cheetah und Razita, die sich ebenfalls einen der begehrten Weihnachtskuchen teilen durften. Lotte bekam eine Rübe und dann tappte ich in das Nebengebäude der Hengste. Sol kassierte dort neben seinem Futter einige liebevolle Streicheleinheiten; ebenso wie Corde und Fino, die ja aber im Grunde genommen schon genug versorgt worden waren, von ihren Besitzern.
      Der Letzte im Bunde war schließlich Karthago, dem ich seine Freude förmlich ansah. Es war einfach allgemein ein wunderbarer Abend und als wir uns im Hengststall, nach dem absatteln, putzen und Kuchen-füttern der Hengste voneinander verabschiedeten und uns frohe Weihnachten wünschten, geschah das ungemein feierlich und im Schall der zufrieden kauenden und schnaubenden Pferde.
    • Cascar
      Bericht
      [27.12.2014]

      Devri sah mich an, als wäre sie ein Tiger und ich ihre Beute und trotz allem brachte die Stute etwas unheimliches positives herüber. Ich lächelte, als sie in mein Blickfeld kam und kraulte ihr kurz darauf die Stirn.
      Die Fast-Falbin war bereits sichtbar fertig mit dem Fressen, sodass ich nicht zögerte, die Liebe auf der Stallgasse anband und ihr Putzzeug holte. Die Fellsäuberung gestaltete sich als entspannt, bis es darum ging, Gesicht und Bauch mit einer weichen Bürste zu behandeln. Wegzucken, Kauen und das verzagte Anheben der Hufe waren ihre Zeichen der Missbilligung - freundliche Missbilligung. Ohne angelegte Ohren oder ähnliches. Die Stute wusste, dass ich nur meinen Job machte, aber diese Stellen waren ihr unangenehm. Das akzeptierte ich, bevor es mit Kappzaum und Longe in die Halle ging.
      Dort durfte sich Devri erstmal austoben. Das junge Stütchen sprühte vor Energie und machte von ihrer unheimlichen Kraft Gebrauch, um mich mit ihrem Tempo zu beeindrucken. Ich lächelte darüber und fing sie kurz darauf ein.
      Die Arbeit rief.
      An der Longe zeigte sich mein Sternchen unausgeglichen. Die Longierhaltung war ihr ein Fremdwort, die Hufe wurden hässlich aufgesetzt, mit einem penetranten Blick nach außen hüpfte und buckelte Devri vor sich hin. Ich musterte die Stute mit zusammengekniffenen Augen, aber so war es. Sie war eben jung und schlichtweg untrainiert.
      Mit Mühe holte ich ihren Kopf immer wieder zu mir und sorgte dafür, dass ordentliche Zirkel gelaufen wurden. Nach vierzig Minuten war ich total kaputt, sodass ich meine Kameradin zu mir holte, lobte und dann nach draußen ging.
      Zum trocknen gab es einen netten kleinen Spaziergang über den Hof, der im Stall endete. Dort putzte ich Devri erneut, brachte sie nachher auf die Koppel und mistete an diesem Tag noch aus.
    • Cascar
      Sammelbericht
      [23.03.2015]


      Die Lehrer meiner Schule streiken, sodass ich mir händereibend am frühen Morgen meine Reitstiefel anziehe und noch Müsli kauend über den sonnenbeschienen Hof in den Südstall tappe. Dort erwarten mich Spotti, Spotti Junior und Ever. Die drei Stuten begrüßen mich mit einem herzlichen Wiehern – im Vorbeigehen kraule ich jedem die Stirn, dann gibt es Futter. Kurz darauf putze ich meine Schützlinge auf der Stallgasse, für den restlichen Tag geht es auf die Koppel.
      Gegen zehn betrete ich dann also den Turnierstall, wo ich Spearmint und VGold begeistert umarme. Mit diesen engsten Freunden habe ich schon seit Ewigkeiten keine Zeit mehr verbracht, sodass ich mir beim Füttern, Putzen und auf die Weide bringen, auch von Feuerzauber, Zeit lasse und auf dem Weg zur Wiese einige unnötige Schlenker laufe.
      Als auch diese Hühs entspannt grasen, mache ich mich auf den Weg zum Hengststall. Das Gewiher hier ist beinahe nicht zu toppen und ich füttere die ganze Zeit grinsend. Gegen elf treffen außerdem Marc und Oliver ein, sodass wir uns mit dem Putzen und Herumführen von Empire, Locki, Jimmy, Dumb, Bemme und Jack getrost aufteilen können. Dank des guten Wetters und der motivierten Pferde geht uns die Arbeit leicht von der Hand und die Hottas sind schnell versorgt und untergebracht.
      Nunmehr zu dritt begeben wir uns in den Tekkenstall, wo uns ein unendlich energiegeladener Kazoom, sowie die immer ruhigen Choco und Estragon erwarten. Wieder wird gefüttert und geputzt; ich nehme mir besonders Zeit für Distraction und CH's Unglück, da diese Pferde noch nicht so lange auf dem Hof leben. Insgesamt scheinen sich meine Kameraden, jedoch gut eingelebt zu haben; es läuft alles glatt, als sie zusammen mit Drevri, Walla und Sysah auf die Weide dürfen; einzig Worgait bleibt im Stall.
      So geht es für uns, mittlerweile kaputten, Menschen noch in den Nordstall. Es ist Mittag und die Pferde hier wurden bereits von meinem Dad gefüttert. Insgesamt sind die Hühs also ruhig und lassen sich dösend anbinden und putzen. Letztendlich geht es damit auch für Law, Corde, Karthago, Fino auf die eine und für Cheetah, Zita und Lotte auf die andere Weide.
      Damit ist unser Alltag selbstverständlich nicht vorbei: jetzt ziehen wir los, um noch vor dem Mittagessen zumindest die Hälfte aller Boxen ausgemistet und mit frischem Rau- und Kraftfutter für den Abend ausgestattet zu haben.
    • Cascar
      Stufenerhöhung Rennen (A/L)
      [02.07.2015]

      Der Tag ist entsetzlich warm, selbst um sieben Uhr morgens. Trotzdem fällt es mir ziemlich leicht, die zierlichen Reitstiefel, die ich ausgesprochen gern benutze, wenn es um meine Tekken geht, anzuziehen und das Haus zu verlassen. Auch im Stall bin ich die erste, also beginne ich ohne Umschweife mit dem Füttern der Pferde. Nach dem gestrigen Aussortieren zur Sommerweide ist es hier drin deutlich ruhiger und ich lasse mir Zeit. Gegen halb acht treffen dann Olli, Marc, Maria und zu meiner Freude die neuen Besitzer von Devri, Diego und Rubi, ein. Die letzteren sind Geschwister, ehemalig auf das Training von Rennpferden spezialisiert und seit kurzem mit auf dem Hof. Als Ausbilder. „Morgeen.“, grüßt als erster Oliver, bevor er sich einmal durch die blonden Haare fährt und dann Himmi den grauen Schopf krault. Ich grinse, erwidere den Gruß und zeige dann den Geschwistern die Box ihrer Stute. Sie haben die Liebe bisher erst ein- zweimal gesehen und begutachten die imposante Falbin einmal mehr neugierig. Farblich passen Pferd und Reiter gut zusammen: Diego hat rotes Haar, das er beim Frisör fesch hat schneiden lassen. So sieht man ihm seine knapp vierzig Jahre kaum an. Auch Rubi scheint noch jung, ich weiß, sie ist mitte dreißig, aber ihre Augen glänzen und das dunkelbraune Haar ist stark.
      „Du musst zu Feuerzauber!“, rufe ich kurzerhand Marc zu, der daraufhin auf den Hacken umkehrt und, wie ich annehme, zum Turnierstall läuft. Ich habe dann endlich Zeit für Dizzy, den Maria soeben aufgehalftert und aus der Box geführt hat. Der (leider sehr dreckige) Rappe ist mein heutiges Pferd und weil Maria nichts zu tun hat, hilft sie mir beim Putzen und Satteln. Mit Diego haben wir eine neue Trainingsmethode für unsere Galopper entwickelt. Diese baut deutlich mehr auf Kondition und den Ehrgeiz unserer Hottas.
      Vierzig Minuten später reiten wir über Trainingsmethoden und Turniererfolge redend vom Hof, hintereinander, geradewegs in den Wald. Maria ist im Stall und mistet aus.

      Dizzy läuft von Anfang an entspannt, obwohl er zu merken scheint, dass wir einen Ausritt machen und er vermutlich irgendwann galoppieren kann. Das führt dazu, dass er schon bald vor heimlicher Aufregung seine Beine nicht mehr koordiniert bekommt und auffällig oft stolpern. Ich versuche das mit einem Grinsen zu ignorieren und beteilige mich am Gespräch. „Wo ist eigentlich Kazoom?“, fragt Diego. „Draußen, auf der Sommerweide. Der hat Pause.“, klinke ich mich rasch ein. „Ach, das funktioniert? Ist er dann im Herbst nicht total lahm?“, mutmaßt Diego, aber Marc beruhigt sie: „Im Gegenteil, der ist dann nicht mehr so ausgelaugt und hat massenhaft Energie. Wie wir nach einem Urlaub. Olli, lass uns traben, Feuerzauber ist schon genervt.“ Oliver lässt sich nicht zweimal bitten und treibt Himmi in den Trab, der Dizzy eher zum Galopp reizt. Mit einem Satz springt der Rappe an und ich habe Mühe, ihn vor Devri und Feuerzauber durchzuparieren. Schließlich lache ich und lasse den Lieben laufen. Warm ist er ja, passieren kann von der Seite nichts.
      Und da haben wir es schon, das Wettrennen. Es dauert keine Minute und die vier Pferde setzen sich gegenseitig unter Druck, wir blockieren den, glücklicherweise leeren, Waldweg total. Erst als der See nach geschlagenen zehn Minuten in Sicht kommt, pariere ich ernsthaft durch. Distraction keucht und sein Hals ist feucht, aber er ist merklich ausgeglichener. Genüsslich streckt er den Hals, während wir am Ufer entlangreiten. „Lasst' durch's Wasser gehen!“, ruft Diego von weiter hinten. Ich nicke, obwohl ich nicht weiß, ob er das sehen kann und lenke mein Pferd über den feinen, weißen Sand Richtung Sonne und Wasser. Dizzy spitzt die Ohren und watet dann beinahe ohne zu zögern in das kühle Nass. Uns folgen Marc und Feuerzauber und etwas unbegeisterter Diego und Devri. Olli bekommt Himmi derweil nichtmal in unsere Nähe, sodass er absteigt und der Stute schonend beibringt, dass so viel Wasser eigentlich klasse für sie ist.

      Nach unserem Ausflug kehren wir ausgehungert auf den Hof zurück, wo wir unsere Pferde auf die Weide bringen und tatsächlich noch vor dem Frühstück die Boxen ausmisten. In der Konstellation sehen wir uns erst am folgenden Tag wieder, an dem wir den Hühs die Startboxen zeigen und eben speziell den Start und das darauf folgende Lenken auf die Innenbahn üben. Einzeln. Es stehen jedes Mal drei bis vier Ausbilder neben Reiter und Pferd und bewerten Taktik und Zusammenspiel. Gegen meine Erwartungen klappt das ziemlich gut und schafft vor allem eine entspannte Atmosphäre. Am dritten Tag werden unsere vier Schützlinge dann nur im Schritt und Trab longiert und ein kleiner Ausritt im Trab zum See stärkt die Bindung und fördert die Ausdauer.
      So kommt es, dass wir eines schönen Sonntags mit dem LKW und vier antrainierten Pferden auf die A
      uckland Rennbahn fahren. Der Himmel ist von grauen Wolken bedeckt, sodass die Temperaturen echt „nur“ knapp die 25°C erreichen. Gut, dass wir keine S-Galopper haben, da ist so eine Qualifikation schnell geschafft.
      Tatsächlich soll es aber nicht so problemlos gehen: Distraction ist hibbelig ohne Ende, als würde er wissen, wie die Bahn aussieht. Das legt sich keinesfalls, als Maria uns in die Startbox bringt und Dad den Start über die Lautsprecher ansagt. Ich bin tatsächlich heilfroh, als sich die Tore öffnen und die ganze Energie aus meinem Pferd herausbricht. Ich keuche auf, als die Zügel straff werden und der Rappe Gas gibt. Wir kommen gut weg, die innere Spur gehört von Anfang an uns. Bisher führen wir, aber ich will mich nicht umdrehen, das bremst nur. Deshalb höre ich am Schnaufen, wie Olliver mit Himmi von hinten an uns anschließt und … überholt. Mit angenommenen Zügeln und einem vergleichsweise schweren Jockey zieht die Graue an uns vorbei, ihre Augen sind starr auf die Bahn zu ihrer Rechten und Linken gerichtet. Ich lächle gegen den zerrenden Wind, lasse alle Vorsicht gehen und gebe Dizzy die Zügel vor. Daraufhin wird der Hengst zum einen schneller, zum anderen trudelt er und zieht mehr in die Mitte. Die Kurve liegt hinter uns, ich muss mich darum also nicht zwingend kümmern. Trotzdem gibt es einen gewissen Wegverlust, den Diego genau im richtigen Moment nutzt, um innen an uns vorbeizuziehen. Auch Devri befindet sich im Sprint, von Feuerzauber bekomme ich anschließend nichts mit; ich treibe Dizzy mit meiner Stimme und mit meinen Schenkeln, mache mich auf seinem Rücken so flach wie möglich und … wir passieren die Ziellinie als Dritte. Logisch.

      Die Reuther sind geborene Läufer, von Himmi reden wir nicht, sie könnte heute problemlos auf das M gesetzt werden. Devri hat indes gerade so ihr L geschafft und Feuerzauber und wir hier haben ein lockeres A. So können wir gegen Abend beruhigt nach hause fahren und unsere Pferde versorgen. Der Sommer hat begonnen und mich packt eine seltsame Euphorie. Das Wissen, dass diese Pferde hier sehr groß werden können.
    • Cascar
      Sammelbericht
      [21.08.2015]

      Heute waren es absolut alle Pferde, die gepflegt werden mussten. In den Ferien war ich viel unterwegs gewesen, sodass ich mich jetzt zusammen mit Marc und Olli auf eine große Tour über den Hof begab. Wir begannen bei Ever im Südstall mit dem Füttern, putzen und misten und fuhren dann erstmal mit dem Rad zum Offenstall, besser bekannt als die Sommerweide, und kontrollierten die Tränken und den Zaun. Schließlich sammelten wir den Großteil aller Pferdeäpfel auf beiden Koppeln, sodass letztendlich, zumindest hier, alle Pferde versorgt waren. Zurück im Nordstall putzten, fütterten und misteten wir dann noch Fino, Lotte, Karthago, Trafo und Where, ebenso Feuerzauber und im Hengststall Dumb. Schließlich blieben uns noch die Tekken Himmi, Gepir, Devri, Essig, Distraction und seit neuestem auch wieder Unglück. Insgesamt überprüften wir zum Schluss eine Liste. Wir hatten alles geschafft, alle Pferde standen glücklich auf der Weide und besonders unseren Sommerhühs ging es rosig. Ein perfekter Tag.
    • Cascar
      Weihnachten
      [24.12.2015]

      Heute waren es absolut alle Pferde, die gepflegt werden mussten. In den Ferien war ich viel unterwegs gewesen, sodass ich mich jetzt zusammen mit Marc und Olli auf eine große Tour über den Hof begab. Wir begannen bei Ever im Südstall mit dem Füttern, putzen und misten und fuhren dann erstmal mit dem Rad zum Offenstall, besser bekannt als die Sommerweide, und kontrollierten die Tränken und den Zaun. Schließlich sammelten wir den Großteil aller Pferdeäpfel auf beiden Koppeln, sodass letztendlich, zumindest hier, alle Pferde versorgt waren. Zurück im Nordstall putzten, fütterten und misteten wir dann noch Fino, Lotte, Karthago, Trafo und Where, ebenso Feuerzauber und im Hengststall Dumb. Schließlich blieben uns noch die Tekken Himmi, Gepir, Devri, Essig, Distraction und seit neuestem auch wieder Unglück. Insgesamt überprüften wir zum Schluss eine Liste. Wir hatten alles geschafft, alle Pferde standen glücklich auf der Weide und besonders unseren Sommerhühs ging es rosig. Ein perfekter Tag.
      Ich begab mich an diesem sonnigen Tag leichten Fußes zu den Weiden der Verkaufspferde. Alle hatten sie Decken auf dem Rücken und grasten friedlich auf dem weitläufigen Gelände. Ich musste bei ihrem Anblick unwillkührlich lächeln, rief dann einmal nach Nacorde und konnte zusehen, wie aller Pferde der Reihe nach aufblickten und sich dann an den Zaun trollten. Sie wussten, dass ich etwas leckeres dabei hatte.
      So bekamen zuerst meine Tekkenfreunde Himmawalljuagaga, Devrienterreuth und Sysahlreuth ihre Portion. Worgait hielt sich selbstverständlich im Hintergrund, was ich mit einem Pfiff quittierte, aber schließlich einfach nur die Schultern zuckte.
      Stattdessen gab es Futter für den geduldig wartenden Nacorde, auch für Locki, Cheetah, Trafalgar Law, Jack, Serafino und meinen kleinen Bem-Te-Vi. Lieb hatte ich sie doch alle. Insgesamt anderthalb Stunden verweilte ich bei meinen alten Freunden auf der Weide, bevor ich zur Bescherung nach hause zurückkehrte.
    • Cascar
      Sammelbericht (Canyon)
      [11.08.2016]

      Eines meiner Vögelchen hatte mir mal wieder gezwitschert, dass eine alte Bekannte von mir einige ihrer Pferde zum Verkauf anbot. Da ich es einfach nicht sein lassen konnte, mache ich mich wenig später zu ihr auf den Weg, um mir die Pferde mal aus der Nähe anzuschauen. Es war ein riesen Zufall, dass Cascar genau in dem Moment etwas Hilfe im Stall brauchte und so ging ich ihr etwas zur Hand.
      Die ersten beiden Stuten hatten so komplizierte Namen, dass ich sie kaum aussprechen konnte. Doch zum Glück gab es ja Boxenschilder: Himmawallajugaga und Devrienterreuth hießen die beiden. Zusammen mit Cascar putzte ich sie und brachte sie dann auf die Weide. Ihnen folgten die beiden Hengste Trafalgar Law und Jack, Sysahlreuth, Serafino, Bem-Te-Vi und zum Schluss noch der Schwierigste von allen: Worgait. Vor allem in ihn hatte ich mich sehr verschaut.
      Als alle glücklich auf ihren Weiden waren, half ich Cascar noch bei der Boxenarbeit, bevor ich mich auch schon wieder verabschiedete. Wer weiß, vielleicht würde ich ja bald wieder kommen.
    • Cascar
      Sammelbericht (Canyon)
      [18.09.2016]

      „Malte?“ Meine Stimme klang etwas kratzig, als ich nach unserem Mitarbeiter rief, welchen ich gerade zufällig vor seiner Haustür entdeckt hatte. Die Nacht war für mich mehr als kurz gewesen, denn erst in den frühen Morgenstunden hatte Bart Ruhe gefunden und da Nico zur Zeit unterwegs war, hatte ich das diese Nacht alleine schaffen müssen.
      Malte blickte auf, als er meine Stimme vernahm und überquerte dann den Hof, um zu mir zu kommen. Fragend blickte er mich mit seinen kastanienbraunen Augen an und auch wenn ich versuchte mir den Gedanken zu verkneifen, fragte ich mich abermals, warum er, laut seinem Freund Petyr, seit Jahren keine feste Freundin mehr hatte. Diesen Augen konnte sogar ich nicht widerstehen, dabei war ich seit geraumer Zeit glücklich mit Nico zusammen und auch wenn wir beide keine, oder jedenfalls nicht so früh, Kinder haben wollten, hatte unser Bartholomäus unser Leben nochmal ganz schön auf den Kopf gestellt.
      Ich riss mich von seinen Augen los und sammelte meine Gedanken. „Es gibt ein paar wichtige Dinge zu besprechen“, erklärte ich ihm. „Ich würde dich deswegen bitten, und Petyr auch noch zu Bescheid geben, heute Mittag um eins zu kommen. Es wird euch bestimmt interessieren, vor allem dich.“ Ich wartete seine Antwort nicht mehr ab und schloss sachte mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen vor ihm die Tür. Ich kannte ihn mittlerweile recht gut und wusste, dass er kommen würde.
      Teodor und Torun hatte ich gestern bereits Bescheid gegeben und so fehlte jetzt nur noch Nico, welcher jedoch auch bald und hoffentlich pünktlich zurückkommen würde.

      Den restlichen Vormittag blieb mir wohl nichts anderes übrig, als mich mit Bart zu beschäftigen. Auf dem Plan stand also aufräumen und putzen, mit meinem Sohn spielen, dann einen kleinen Spaziergang am Ufer des Tyrifjords und dann Mittagessen kochen. Ich war mehr als erleichtert, als Bart wenig später in seiner Hängematte einschlief und doch tatsächlich nicht mal wach wurde, als ich ihn in den Kinderwagen hiefte und mit ihm das Haus verließ. Die Mittagszeit war meiner Meinung nach die beste Zeit. Jetzt schlief Bart und auch all die anderen Hofbenutzer waren meist in ihren Wohnungen.
      Mit Bart schlug ich den Weg zum Stall ein. Da bei uns die Pferde über Nacht auf den Weiden waren und den Tag in den Boxen dösten, war der Stall mehr als gefüllt. Auch wenn wir bis jetzt noch einige leere Boxen hatten, so war es jetzt schon reichlich Arbeit, all die Pferde zu versorgen.
      Bart ließ ich am Eingang des Stalls stehen. Sollte er aufwachen, würde er sich schon bemerkbar machen.
      Mir fiel auf, dass der junge Óslogi nicht in seiner Box stand und daraus schloss ich, dass Malte, nicht wie erwartet, in seiner Wohnung sein würde, sondern mit seinem Hengst irgendwohin unterwegs war. Das Wetter war dazu ja wirklich perfekt, denn auch wenn die Sonne heute schien, so war es nicht zu warm und ein kleiner Westwind trieb ein kühles Lüftchen vom Atlantik zu uns.
      Meine Schritte lenkten mich weiter zur Box von Braum, allerdings war auch dieser nicht in seiner Box zu finden, weswegen ich, mit meinem überaus klugen Kopf daraus schloss, dass auch Braum mit Óslogi unterwegs war. Entweder als Handpferd, oder auch Petyr hatte sich Malte angeschlossen Das würde ich leider nicht so schnell erfahren, weswegen ich nach einem Plan B suchte.
      Schließlich entschied ich mich dafür, statt Braum mich mit der Jungstute Scion zu beschäftigen. Sie war ein wahres Prachtexemplar und ich war froh, sie vor einiger Zeit aus einer so berühmten Zucht gekauft zu haben. Es zerbrach mir jetzt schon das Herz, dass ich sie bald von ihrem besten Vollblutfreund Aspantau trennen musste. Die beiden waren dickste Freunde, nur leider hatte ich nicht vor, Aspantau zu kastrieren und bevor wir ungewollt Nachwuchs bekamen, mussten wir sie trennen.
      Ich legte der jungen Stute ihr hübsches Halfter um und führte sie dann aus der Box nach draußen ans Tageslicht. Bart schlief natürlich immer noch, nur hatte sich zu ihm noch jemand dazugesellt. Capucine. So sehr ich die alte verfilzte Katze mochte, genauso wenig erfreut war ich, dass sie sich zu Bart in den Kinderwagen gelegt hatte.
      Cap war eine Straßenkatze gewesen, welche wir aus Südfrankreich mit nach Norwegen genommen hatte. Kein Hund, nicht mal die beiden Wolfshunde Gery und Edda konnten ihr Angst einjagen. Sie wusste genau was sie wollte und ließ sich davon dann auch nicht abbringen.
      Ich seufzte tief, klemmte mir dann trotzdem den Führstrick von Scion unter den Arm und hob die dicke Katze aus dem wagen. Hübsch war sie ja, so caramellfarben mit dunkleren Flecken, aber wenn sie einem ihre Krallen zeigte, gab es nichts mehr zu lachen.
      Diesmal fauchte sie jedoch nur kurz, bevor sie mir vom Arm sprang und mit erhobenem Schwanz majestätisch im Stall verschwand.
      Auch Scion fand den Kinderwagen einfach nur interessant und streckte ihre helle Schnauze tief ins Innere.
      Ich musste lächeln, schob jedoch ihren Kopf zurück, bevor ich sie am Kinderwagen anband und mit beiden den Hof verließ.
      Scion liebte Spaziergänge. Jeder Stein, jeder Busch und jede Rose am Wegesrand musste unbedingt von ihr beschnüffelt werden und dafür nahm sie sich auch genügend Zeit.
      Auch ich genoss es, einfach nur dahin zuschlendern, Scion zu beobachten und meinen Gedanken nachzuhängen. Allerdings konnte das natürlich nicht immer so weiter gehen. Kaum war Bart aus seinem tiefen Mittagsschlaf aufgewacht, wurde auch Scion unruhiger. Bart bewegte sich immer wieder, wollte auch etwas sehen und gab lautstark Geräusche von sich, sodass ich unseren gemeinsamen Spaziergang bald abbrach und zurück zum Stall ging.
      Viel Zeit hätte ich sowieso nicht mehr gehabt. Es war kurz vor eins und ich wollte die anderen nicht warten lassen. Auch Braum und Óslogi waren mittlerweile wieder in ihren Boxen, sodass also auch Malte wieder da sein sollte.
      Ich brachte Scion in ihre Box und ging dann den kleinen Uferweg am Tyrifjord zurück zu unserem kleinen Hof.
      Bereits aus der Ferne erkannte ich Nicos schwarzes Auto und auch wenn ich es nur ungerne zugab, so freute ich mich doch, ihn nach nur drei Tagen endlich wiederzusehen. Mal wieder war er mit Asuka und seinem auf einem Lehrgang gewesen und so sehr wie ich ihm das gönnte, genauso öde und anstrengend waren die Tage ohne ihn. Wäre Mio nur noch da, dann wäre das kein Thema gewesen, aber jetzt-.
      Erstaunt stellte ich fest, dass ich wohl die Letzt war, die ankam. Die anderen hatten bereits ein paar Stühle zusammengesucht und bei uns im Garten einen kleinen gemütlichen Kaffeetisch gedeckt.
      Es war mir peinlich, dass ich sie alle einlud und dann noch nicht mal pünktlich war. Allerdings schien das niemanden zu stören. Von allen wurde ich freundlich begrüßt und natürlich auch Bart, welcher gleich nach unserer Ankunft aus dem Wagen gehoben und von allen beknuddelt wurde.
      Laut bellend stürzte sich mein kleiner Schützling Asuka auf mich und es freute mich zu sehen, wie sehr der kleine Whippet mich vermisst hatte. Bevor ich ihn allerdings begrüßte, nahm mich Nico in den Arm und drückte mir sanft einen Kuss auf die Lippen. Auch wenn er manchmal, nein, sehr oft ein großes Ar***loch war, hatte ich ihn mehr als lieb.
      Ich ließ mich neben Teo am Tisch nieder und neben mich setzte sich Nico. Wir waren nun also alle vollzählig. Torun, Petyr und Malte saßen auf der anderen Seite des runden Tischs.
      Während Malte sich entspannt zurück gelehnt hatte und alles mit ausdruckslosem Gesicht beobachtete, hatte Petyr wie immer ein freches Grinsen auf dem Gesicht und schaute mich erwartungsvoll an. Die blinde Torun schien etwas nervös und kaute unablässig auf ihrer Lippe herum, während ihr Vater Teodor sich mit dem kleinen Bart beschäftigte, welcher dem alten Mann im Bart herum spielte. Bei dem Gedanken musste ich mir ein Grinsen verkneifen, denn mein Bart spielte im Bart, eine witzige Vorstellung.
      Jetzt, wo es soweit war, fand ich nicht die Worte, welche ich mir den ganzen Vormittag bereitgelegt hatte und das ärgerte mich extrem. Ich war früher immer sehr wortgewandt gewesen, seitdem das allerdings mit Shadow und Mio gewesen war und all die Verantwortung nun auf meinen Schultern lag, war dieses Talent erheblich geschrumpft.
      »Okay, danke erst mal, dass ihr alle gekommen seid.« fing ich ahnungslos an, ohne zu wissen, was ich als nächstes sagen sollte. »Nico und ich haben in letzter Zeit uns oft darüber Gedanken gemacht, was wir verbessern können und uns fiel auf, dass wir zwar mit unseren Pferden viele erfolgreiche Turniere gehen, aber trotzdem kein Ziel vor Augen haben. Deswegen haben wir uns dazu entschieden, nun auch ganz aktiv in die Zucht einzusteigen.« Ich beobachtete die Reaktionen am Tisch genau. Petyr schien sich zu freuen, denn seine Grübchen wurden noch tiefer und seine Augen noch strahlender als sonst. Malte zog nur eine Augenbraue in die Höhe und Torun hörte auf, auf ihrer Lippe zu kauen. Teo zeigte mit keinem Finger, dass er uns verstanden hatte, sondern beschäftigte sich immer noch mit Bart.
      »Wir haben viel überlegt, viel geplant und trotzdem wurde uns die Entscheidung von jemandem erleichtert. Nico und ich waren letztes Wochenende auf einem Gestüt, wo einige Pferde zum Verkauf standen. Besser gesagt, einige Achal Tekkiner und zwei davon stammen auch noch aus der berühmten Reuthlinie. Die Besitzerin überlegte nicht lange und verschenkte« dieses Wort betonte ich extra stark, »verschenkte drei Stuten und einen Hengst an uns.«
      Hier blickte ich kurz zu Nico, welcher mir zunickte und sich so bereiterklärte, weiterzuerzählen. »Ihr wisst alle, dass Nelly und April unserem alten Freund viel bedeuteten und nun werden wir genau das tun, wovon er immer geträumt hatte. Eine kleine Zucht mit diesen überaus majestätischen und eleganten Geschöpfen. Zwei der Stuten sind bereits erfolgreich geritten wurden, die eine ist fast vier und wird nun so langsam eingeritten. Ich weiß, wenn ich euch jetzt erzähle, dass der Hengst das Spiegelbild von meinem Marid ist, werdet ihr uns für verrückt halten, aber ich bin mir sicher, dass es nicht lange dauern wird, bis auch er vernünftig wird. Ich kenne mich ja so langsam mit solche Pferden aus.« Ein breites angeberisches Grinsen tauchte auf seinen Lippen auf. Gerade hatte ich noch gedacht, dass er es jedenfalls einmal schaffen würde, nicht der große Angeber zu sein, sondern ein ganz normaler Junge. Da hatte ich wohl umsonst gehofft.
      »Schön und gut«, hängte sich nun Malte ins Gespräch, »Aber mit den neuen Pferden haben wir fünf Stuten und einen Hengst, das Verhältnis ist etwas unausgeglichen.«
      »Sechs Stuten, um genau zu ein.« antwortete ich ihm. »Ich habe bereits seit längerem eine weitere Stute im Blickfang und der Verkäufer hat sich gestern nun endlich zurückgemeldet und dem Kauf zugesagt.«
      Zweifelnd blickte Malte mich an. Ich hatte zwar gewusst, dass er etwas kritisch an die ganze Sache heran gehen würde, aber so schwer musste er es mir nun wirklich nicht machen. »Keine Angst Malte. Cascar, die Vorbesitzerin der Tekken, hat drei weitere Hengste bei sich stehen. Diese will sie behalten, möchte mir diese allerdings zur Verfügung stellen, sodass wir erst mal genügend Hengste haben und trotzdem keine weitere Arbeit. Zufrieden?«
      Er nickte leicht mit dem Kopf und ich atmete erleichtert aus. Ich wollte gerade weitererzählen, als ich sah, wie Torun leicht ihren Mund öffnete und so wartete ich ab, bis das zierliche Mädchen auch gesprochen hatte.
      Mit sanfter und verträumter Stimme, welche ich schon immer so toll fand, fragte sie: »Wann kommen diese neuen Pferde denn an?«
      »Aller Wahrscheinlichkeit bereits morgen, wenn nichts dazwischen kommt und sie alle Kontrollen gut überstehen. Cascar wollte sie so schnell wie möglich zu uns bringen, denn ihr fehlt gerade einfach die Zeit, sich um die Tiere zu kümmern.« Antwortete ich ihr.
      »Da werden wir aber einige Decken für den Winter brauchen, wenn wir uns im hohen Norden Vollblüter aus dem tiefen Süden anschaffen«, meinte Petyr und grinste frech in die Runde.
      »Darüber haben wir uns auch schon Gedanken gemacht,« ging Nico auf Petyrs Kommentar ein und auch auf seinen Lippen breitete sich ein Grinsen aus. »Wir werden einen Waschdienst brauchen und dieser hat dann eine Woche die Aufgabe, die Decken zu waschen und aufzuhängen und da haben wir gleich an dich gedacht, lieber Petyr, weil wir wussten, dass du dich darüber freuen wirst.«
      Bevor Petyr zurückschießen konnte, ging ich diplomatisch dazwischen und erzählte weiter. Immerhin wollte ich heute noch so einiges schaffen.
      »Klar wird es mit ihnen anstrengender als mit felligen Pony, aber nichtsdestotrotz werden wir auch dies gemeinsam schaffen.
      Wie ihr wisst, haben wir in letzter Zeit einige Pferde verkauft und so sehr es mich schmerzt, werden auch Leiðtogi und Ocarina uns bald wieder verlassen. Linn hat sich dazu entschlossen, Togi in ihre Zucht aufzunehmen, jetzt wo er kurz vor seiner Kür steht. Oca wird zurück zu Verena auf die Gips Reminder Ranch gehen und sich dort hoffentlich wohler fühlen als hier in Norwegen. Im Gegenzug haben wir ja vor einigen Tagen Bijou und Modjo bekommen. Ich finde, dass in beiden ein großes Talent schlummert und vielleicht werden wir sie ja irgendwann kören lassen können.
      Außerdem wollen wir unsere EV-Zucht wiederbeleben und da wir nun mit Lady Gweny auch hier Stuten im Übermaß haben, habe ich einen perfekten Hengst gefunden, welcher auch in einigen Tagen bei uns eintreffen wird. Bitte habt Verständnis mit ihm und stempelt ihn nicht gleich als böse ab, ja?« Bittend schaute ich in die Runde und außer Nico machten alle ein verwirrtes Gesicht. »Glaubt mir, das werdet ihr schon früh genug erfahren!«
      Genau als ich meinen Satz beendet hatte, kam Bart auf Teos Schoß ein freudiger Schrei aus dem Mund und die ganze Aufmerksamkeit am Tisch richtete sich auf ihn. Darauf schien er nur gewartet zu haben, denn als ihn alle anblickten, grinste er breit und fing an zu lachen.
      In die dadurch entstandene Pause fragte Malte: »Wie wird denn der Hengst heißen?«
      »Cotsworlds Eik«, sagte Nico stolz. Auch er hatte den Hengst von Anfang an toll gefunden und sich genauso gefreut wie ich, dass das mit dem Kauf so gut geklappt hatte.
      »Das klingt irgendwie nach Kotze.« lachte Petyr und konnte kaum noch aufhören. Ich verdrehte nur die Augen. Dieser Kerl! Jedenfalls hatte noch einer etwas Humor.
      Bevor ich weitererzählen konnte, ergriff abermals Nico das Wort. »Und um unseren Plan einer Vollblutzucht noch komplett zu machen, habe ich eine perfekte Stute für meinen Marid gefunden. Und ob ihr es glaubt oder nicht, sie ist bereits gekrönt und dazu noch überaus hübsch.« Stolz blickte Nico in die Runde und ich freute mich, dass er endlich ein weiteres Pferd gefunden hatte, welches ihm etwas bedeutete. Niemand in der Runde schien etwas dagegen zu haben und diesmal war die Atmosphäre um einiges positiver. Eine Stute für Marid, dass war perfekt und das schienen auch alle zu finden.
      »Charly was hast du eigentlich für deinen Geburtstag geplant?« Teo hatte sich einen Moment von Bart losgerissen und blickte mich nun fragend an.
      »Woher weißt du von meinem Geburtstag?« Erstaunt blickte ich Teo an. Mein Geburtstag war nichts besonderes und ich hatte nicht geplant mit allen eine große Feier zu veranstalten.
      »Na steht doch ganz groß am Stallkalender«, brummte Teo und ich sah wie er die Augen verdrehte.
      Ungläubig drehte ich mich zu Nico um und blicke ihn dann wütend an. Dieser zuckte allerdings nur mit den Schultern und schien sich keiner Schuld bewusst zu sein. Na super!
      »Geplant ist nichts, ist sowieso mitten in der Woche, da hat sowieso niemand Zeit.« Bevor das Thema weiter vertieft werden konnte, erzählte ich einfach weiter. »Das nächste wird eich bestimmt sehr interessieren! Da wir nun einige Pferde auf dem Gestüt haben, brauchen wir dringend Hilfe! Ich habe mich also im Internet nach jemandem umgeschaut, der einen Job braucht und tatsächlich! Ich habe den perfekten Mann gefunden. Er kommt ursprünglich aus Namibia und hat bereits sein ganzes Leben mit Pferden zu tun. Er ist vom Beruf her eigentlich Reitlehrer und hat nicht nur von Westernpferden, sondern auch von Vollblütern und Galopprennen jede Menge Ahnung. Er wird erst mal bei uns im Gästezimmer wohnen und sobald dann der Schuppen fertig ausgebaut ist, wird er dort einen Teil bewohnen. Ihr anderen werdet also nicht wirklich davon beeinflusst, außer, dass es endlich zwei weitere helfende Hände im Stall gibt!«
      Alle nickten zustimmend und vor allem Malte, welcher in letzter Zeit sehr viel unterwegs gewesen war und deswegen reichlich gestresst erschien, schien erleichtert.
      »Der letzte Punkt ist, dass wir eine weitere Bewohnerin bekommen und das wird vor allem dich, Malte, interessieren.« Diesmal wandte ich mich genau an ihn. »Ich hoffe es ist für dich in Ordnung, dass ich die noch leere Wohnung neben dir an ein junges Mädchen vermietet habe. Sie hat in Sylling eine Arbeitsstelle gefunden und ich habe sie letztens beim Einkaufen ganz zufällig kennengelernt. Sie wird dir gefallen, glaube mir. So ein besonderes Mädchen hast du wahrscheinlich noch nie gesehen.«
      Malte hatte die Augenbrauen hoch gezogen, seine Mundwinkel hatten sich allerdings nicht bewegt. »Das bedeutet, dass ich meine Küche und mein Klo nun teilen muss?«
      Ich nickte leicht mit dem Kopf. »Ich weiß, ich hätte dich vorher fragen müssen, aber so ein Mädchen, das brauchte ich unbedingt bei uns. So fröhlich, so hübsch und so intelligent, glaube mir, dass wird uns allen gut tun!«
      »Wie heißt sie? Wie alt ist sie? Hat sie einen Freund?« mit leuchtenden Augen hatte sich Petyr vorgebeugt und blickte mich nun fasziniert an. Ich musste bei seinem Anblick lachen und freute mich über die Entscheidung, sie nicht zu Petyr auf den Dachboden einquartiert zu haben.
      »Tjarda Winter, 22 Jahre und das andere musst du sie selbst fragen. Sie will sich uns in den nächsten Tagen vorstellen, da könnt ihr sie kennenlernen.«
      Petyr zog eine Schmolllippe und ließ sich mit verschränkten Armen zurück in den Stuhl sinken.
      »Ich hoffe, ihr seid alle jedenfalls einigermaßen mit den Neuigkeiten zufrieden. Ich freue mich darauf, mit euch allen unsere Ziele zu erreichen! Wir schaffen das und ich bin mir sicher, dass das eine tolle Zeit werden wird!« Ich versuchte alle aufzumuntern, während mein Blick auf Bart fiel und sich mein Herz bestimmt um einige Grad erwärmte. Ich liebte diesen Ort, die Menschen und die Tiere und ich hatte es geschafft, die Trauer um Shadows Ableben und Mios Verschwinden zu überwinden. Jetzt hatte ich alles in der Hand und ich freute mich riesig auf all die Dinge, die ich hier noch erleben würde.
    • Cascar
      Stufenerhöhung Distanz (E/A) (Canyon)
      [30.09.2016]

      Ich kannte Vuyo erst seit wenigen Tagen und trotzdem war er jetzt schon fest in unseren Trainingsplan verankert. Der schlanke und zierliche Afrikaner mit den krassen hellen Augen, war früher, bevor ihm ein Unfall die Möglichkeit genommen hatte, Jockey gewesen und hatte dann später in Reitschulen als Reitlehrer gearbeitet, bevor ihm dieser Job nicht mehr genügte und er sich bei uns als Trainer und Stallbursche bewarb.
      Ich mochte ihn seit dem ersten Augenblick und wusste, dass er gut zu dem kleinen Team passte. Er hatte sich außerdem dazu bereit erklärt, auch hin und wieder Reitunterricht für eventuelle Reitbeteiligungen zu geben und das hatte Charly ein breites Lächeln ins Gesicht gezaubert. Schon immer wollte sie auch jüngeren Menschen die Möglichkeit zum Reiten geben und jetzt mit Vuyo Ndour würde das vielleicht endlich möglich sein.
      Heute wollten Nico und ich ihn das erste Mal zu einem Distanztraining mitnehmen und ich als Trainer war gespannt, wie er sich so schlagen würde.
      Da Vuyo bereits viel Erfahrung mit Vollblütern hatte sammelte können, gab ich ihm eine unserer neuen Tekkenstuten in seine Hände. Raja war nicht nur überaus hübsch, sondern auch noch schlau und recht leicht zu handhaben und so glaubte ich, dass das Training ein purer Erfolg werden konnte.
      Wie immer würde ich meinen Óslogi reiten. Er war immer noch ein Traumpferd für mich und auch sein kleiner Gefährte Félagi würde später ein ganz großer werden, da war ich mir sicher.
      Lange hatte ich mit dem Gedanken gepfeilt ihn legen zu lassen, da ich ihm ein entspanntes Leben gönnen wollte, doch bis jetzt konnte ich mich dazu noch nicht durchringen.
      Für Nico blieb dann nur noch Adrenaline und auch wenn sie nur ein Trainingspferd war und es nicht mehr lange dauern würde, bis sie uns wieder verließ, hatte Nico, aber auch ich, einen Narren an ihr gefressen.
      Mal wieder packten wir die Trainingspferde in unsere Anhänger und fuhren, so wie wir es mittlerweile oft getan hatten, hinaus in die unbeschreiblich schöne Landschaft Norwegens.
      Ich hatte mir mittlerweile einige schöne Plätze notiert, an welchen wir gut unser kleines Lager aufbauen und auch gut starten konnten. Raja und Vuyo hatten heute wohl die wenigste Anzahl an Kilometern vor sich, während Nico und Line einiges zurücklegen würden. Ganze 65 Kilometer würden es für die beiden werden, weswegen Nico und ich bereits gestern Abend auf der ganzen Strecke Wasser versteckt hatten. So würden beide immer wieder an geeigneten Stellen Kraft schöpfen können, denn für beide würde es eine ganz schöne Anstrengung werden.
      An unserem Startplatz angekommen, luden wir die Pferde aus, sattelten diese und nahmen dann unsere Pulswerte, bevor wir uns für den Start bereit machten. Die letzten Wochen und Monate hatte ich mit meinem Óslogi Tag für Tag trainiert, auf dem Platz und im Gelände und so war ich mächtig stolz auf ihn, dass er mittlerweile erfolgreich auf A lief und mit dem heutigen Training seine Hufe auf die nächste Stufe setzen konnte. 35 Kilometer klangen nicht viel, doch für die kurzen Beinchen des Isländers war das eine ganz schöne Leistung.
      Nachdem wir alle startbereit waren, wünschten wir uns gegenseitig Glück und begannen den Ritt. Vuyo würde die komplette Strecke an meiner Seite bleiben, bevor ich ihn wieder hier absetzen und meinen Weg mit Óslogi alleine fortsetzen würde. Nico wollte mit Line alleine reiten, da er gerne seine Ruhe hatte und sich so besser konzentrieren konnte.
      Die ersten Meter legten wir erst einmal im Schritt zurück. Immerhin musste sich Vuyo an Raja gewöhnen und wir waren ja auch nicht auf einem Distanzturnier. Die Pferde brauchten nicht auch noch beim Training den Stress, den sie auf den Turnieren schon miterleben mussten. Nachdem sich Vuyo eingeritten hatte und auch die Pferde in der frischen Herbstluft langsam warm wurden, trabten wir an. Ich merkte jetzt schon, dass Raja und Óslogi nicht gerade die besten Trainingspartner waren, für nächsten Monat mussten wir uns dringend etwas anderes überlegen! Während Logi kurze und schnelle Trabschritte machte, streckte Raja einfach ihre langen Beine aus und schwebte geradezu durch die Luft. Aber so schlecht war das gar nicht, wenn die Pferde lernen mussten, auch auf andere zu achten.
      Unterwegs hatten Vuyo und ich endlich mal ausreichend Zeit uns besser kennenzulernen. Ich berichtete ihm von dem Leben auf der Tyrifjord Ranch, den Pferden und meiner Arbeit. Vuyo erzählte mir im Gegenzug von seinem Leben in Afrika, seiner Karriere als Jockey und seinem späteren Beruf als Reitlehrer. Und leider musste ich zugeben, dass ich ihn etwas beneidete, als er mir von seinen Weltreisen und vor allem Afrika berichtete, jedoch wusste ich trotzdem, dass ich für immer in Norwegen bleiben würde, denn hier war meine Heimat.
      Wir schafften es tatsächlich, die Hälfte der Strecke zu reiten ohne und zu verirren, auch wenn wir ohne Ende redeten. Zum Glück war der Regen in den letzten Tagen weniger geworden, sodass wir die meisten Teile der Strecke ohne Probleme traben konnten.
      An unserer Pausenstelle lagen mehrere verschlossene Eimer mit Wasser für die Pferde und Trinkflaschen für uns, auf welche wir vier uns gierig stürzten. Den Pferden nahmen wir wieder den Puls und ließen ihnen dann einige Minuten in Ruhe, bevor wir ein zweites Mal ihre Werte nahmen und kurz darauf unsere Reise fortsetzten.
      Für Vuyo war es nicht mehr weit, sodass ich ihn wenige Kilometer später wieder an unserem Startpunkt absetzte und die letzten 15 Kilometer alleine zurücklegte. Im flotten Trab, und an geeigneten Stellen galoppierte ich meinen Hengst an, ging es durch die unendliche Waldlandschaft von Norwegen. Ich liebte das Gelände und auch wenn ich meinen eigenen Gedanken nachhing, fragte ich mich hin und wieder, wo Nico und Adrenaline gerade waren. Fast das doppelte meiner Strecke mussten sie schaffen und würden deswegen nicht zurück zum Startplatz reiten, sondern gleich den ganzen Weg nach Hause zurück zum Tyrifjord.
      Nach etwa 2 ½ Stunde hatten Logi und ich es geschafft. Verschwitzt, aber dennoch zufrieden kamen wir auf der kleinen Lichtung an, auf welcher Vuyo Raja bereits ein kleines Paddock gebastelt hatte und nun die letzten warmen Sommerstrahlen genoss.
      Ich sprang von Óslogi ab, führte ihn sofort zu einem Wassereimer und ließ ihn trinken, bevor ich ihm den Sattel vom Rücken zog und ihm im Gegenzug eine Abschwitzdecke auf sein weiches Fell warf.
      Auch ihm gönnte ich noch ein paar ruhige Minuten, bevor es mit zwei Pferden, zwei Autos und zwei Anhängern zurück zur Ranch ging.
      Erstaunt musste ich feststellen, dass Nico mit Adrenaline bereits wieder auf dem Hof angekommen war, als Vuyo und ich die Gefährte auf den Parkplatz lenkten. Breit grinsend begrüßte uns Nico, während er Petyr dabei beobachtete, wie er sein Pferd am Waschplatz mit Wasser abspritzte.
      »Das nennt man mal schnell, ne?« meinte er, während er sich selbstlobend auf die Schulter klopfte. Auch wenn ich es ungerne tat, musste ich anerkennend nicken.
      Mal wieder hatten alle Trainingspferde das Distanztraining erfolgreich bestanden und durften von nun an eine Stufe höher laufen. Ein paar freie Tage hatten sie sich jetzt reichlich verdient!
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  • Album:
    WCS - Hauptstall
    Hochgeladen von:
    Cascar
    Datum:
    23 Nov. 2017
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  • Stallinterne Informationen
    _________________________________

    Zuchtname des Pferdes: Devrienterreuth
    Rufname(n): Devri
    Besitzer: Ruby Cearns
    Reitweise: Rennen / Klassisch
    Vorbesitzer: Canyon
    Vorkaufsrecht: Cascar

    Tierarzt: Eddi Caen
    Hufschmied:
    Ausbilder: Ruby Cearns
    Reitbeteiligung:

    Stall: Stutenstall
    Weide: im Gelände liegende Koppeln
    Einstreu: Stroh
    Futter: Heu, Saftfutter;
    Kraftfutter 2x täglich
    Anmerkungen:

    Portrait:


    Abstammung
    _________________________________


    Von: His Name Is Reuth
    Racing Honesty x Elend HR

    Aus der: Damascus
    Roganus x Diklamax

    Zur Zucht zugelassen:

    Züchter: unb.
    Eingetragene Zucht:
    Akhal Teke Breeding Association (ATBA)
    / Wintercape Stables (WCS)
    Gencode: n. g.
    Vererbung: n. g.
    Nachkommen:


    Exterieur
    _________________________________

    Geschlecht: Stute (weiblich)
    Geburtsdatum: 22.12.2012
    Rasse: Achal Tekkiner
    Herkunft: England

    Stockmaß/Endmaß: 166 cm
    Art: Pferd
    Typ: Vollblut

    Fellfarbe: Buckskin
    Langhaar: dunkelgrau
    Abzeichen:
    Sonstige Erkennungsmerkmale: fellfarblich
    mit großem Schwarzanteil / sehr dunkler
    Buckskin; lange Narbe auf der Innenseite
    des rechten Vorderbeins, Brandzeichen
    des WCS hinten links


    Interieur
    _________________________________


    freundlich ◆◆ bösartig

    introvertiert ◆◆◆◆ extrovertiert

    intelligent ◆ unintelligent

    selbstbewusst ◆◆◆ unsicher

    sozial ◆◆ unsozial

    nervös ◆◆◆◆ beständig

    ausgeglichen ◆◆ unausgeglichen

    temperamentvoll ◆◆ ruhig

    aufmerksam ◆◆◆◆ unaufmerksam

    streitlustig ◆ friedlich

    naiv ◆ dominant

    loyal ◆◆◆ untreu

    arbeitsfreudig ◆◆◆ faul

    geduldig ◆◆◆ ungeduldig


    Charakterbeschreibung: Devrienterreuth ist ein Vollblut durch und durch - klug,
    temperamentvoll, unabhängig und schnell. Die Stute vereint so beinahe alle Eigenschaften,
    die ein Achal Tekkiner haben sollte.
    Dennoch ist "Devri" mit Vorsicht zu genießen: Sie stellt Anfänger gern auf die Probe und nutzt
    die Unachtsamkeit ihres Reiters aus. Findet sie einen Menschen, der ihr ebenbürtig ist, entsteht
    zwischen den Beiden eine unaussprechliche Freundschaft, die aber von ihrer Seite niemals auf
    Vertrauen beruht - die Stute arbeitet stets und ausschließlich für sich selbst. Man kann sagen, sie
    "nimmt den Reiter mit" und präsentiert sich dabei lernwillig und leistungsbereit.

    Geschichte: Devrienterreuth stammt von einem Tekkinergestüt in England, wo sie hauptsächlich
    für das Rennen gezogen wurde. Mit zwei Jahren wurde sie allerdings aufgrund ihres
    unberechenbaren Charakters verkauft und gelangte so nach Neuseeland, in die WCS. Kurzzeitig
    reiste sie von dort nach Norwegen, ist aber seit 2017 wieder am anderen Ende der Welt. Ruby
    Cearns nahm die Stute da persönlich auf, verunglückte aber kurz darauf bei einem
    Pferderennen schwer. Devrienterreuth und auch Ruby, die seitdem im Rollstuhl
    sitzt, befinden sich derzeit auf dem Weg der Besserung.


    Qualifizierungen & Erfolge
    _________________________________


    Eignung: Distanz, Galopprennen

    Springen: E A L
    Military: E A L
    Western:
    Distanz: E A L M S S* S**

    Galopprennen: E A L M S S* S** S***
    Fahren:

    Dressur: E A L M
    Gangreiten:
    Wendigkeit: E A L M S

    Turnierbedingter Aufstieg | Trainingsaufstieg | Potential


    Auszeichnungen:

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    3. Platz; 294. Galopprennen | 1. Platz; 267. Distanzturnier
    3. Platz; 488. Dressurturnier | 1. Platz; 490. Dressurturnier
    2. Platz; 491. Dressurturnier | 2. Platz; 240. Synchronspringen
    1. Platz; 241. Synchronspringen | 2. Platz; 494. Dressurturnier
    1. Platz; 495. Dressurturnier | 1. Platz; 244. Synchronspringen



    Ausbildungsstand
    _________________________________


    Fohlen ABC:
    Longiert:
    Eingeritten:
    Eingefahren:

    Beurteilung: Die Grundlagen beherrscht Devri sicher;
    sie arbeitet generell recht konzentriert.

    Gelassenheitstraining:
    Hindernisgewöhnung:
    Hängergewöhnung:
    Startboxgewöhnung:

    Roundpen: muss beschäftigt werden
    Reitplatz/Reithalle: ntwickelt bei Unterforderung Marotten;
    viele Bahnfiguren, Stangenarbeit, Abwechslung notwendig
    Gelände: liebt die Geschwindigkeit; bleibt nicht
    zwingend bei der Gruppe


    Gesundheitszustand
    _________________________________

    Gechippt:
    Geimpft:
    Bekannte Krankheiten:
    Anmerkungen: Zurzeit aufgrund der verheilenden
    OP-Narbe am rechten Vorderbein nicht im
    Training / Physiotherapie & Schwimmen

    Hufzustand: annehmbar
    Prüfstand:
    Beschlag vorn:
    Beschlag hinten:
    Anmerkungen: etwas lange Hufe,
    nicht beschlagen