Sosox3

Devils Trap

Devils Trap
Sosox3, 24 Nov. 2018
Dir, Rinnaja und Cooper gefällt das.
    • FrauHolle
      Pflegebericht März 2017
      16. März 2017 ©FrauHolle
      Liebevoll streichelte ich Rabea über die Nüstern. Jeder Tag hatte ich für meinen Geschmack viel zu wenig Zeit, aber wenn man auf etwas wartet, vergeht die Zeit plötzlich nur ganz langsam. Aufgeregt stand ich am Zaun der Mini-Ranch. Heute Vormittag hatte ich alles vorbereitet, denn ich erwartete einen neuen Bewohner für meine Mini-Ranch. Vorgestern hatte ich den Kaufvertrag für die kleine Devils Trap unterschrieben und ich freute mich riesig auf die junge Shettystute. Devils Trap war noch völlig roh, da sie noch sehr jung war und deshalb freute ich mich umso mehr auf die neue Herausforderung und die Ausbildung von ihr. Endlich hörte ich ein Auto auf meinen Hof rollen und eilte am großen Reitplatz vorbei zum Hänger.
      Die kleine Devil guckte sich neugierig um und beäugte ihr neues Zuhause. Wegen ihren blauen Augen hatte ich mich sofort in sie verguckt und konnte gar nicht mehr aufhören, ihr flauschiges Fell zu kraulen. Ich brachte Devil zu Rabea und My hope Nymeria in den Offenstall. Ich hoffte sehr, dass die drei sich gut verstehen werden und guckte gespannt zu, wie Rabea ihre neue Freundin beschnupperte. Die Mini-Ranch bietet für alle drei Ponys genügend Fress- und Schlafplätze und ich machte mir keine Sorgen, dass Devil unter den anderen beiden untergehen würde.
      Ich stand noch einige Zeit lang am Zaun und beobachtete die drei Shettystuten. Nachdem die Ponys friedlich nebeneinander an der Heuraufe standen, konnte ich mich mit guten Gewissen wieder anderen Sachen widmen.
    • FrauHolle
      Tierarztbericht März 2017
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      Tierarztbericht – Pferdeklinik & mobiler Tierarzt „Horse Heaven“ | Nabiri & Devils Trap
      |19.03.2017 ©Möhrchen (3.355 Zeichen, 552 Wörter)
      Nur wenige Tage nach meinem letzten Besuch rief mich meine Schwester wieder an. Sie erzählte mir, dass sie wieder Zuwachs auf der Küstenranch bekommen hatte und fragte, ob ich in den nächsten Tagen Zeit hätte, die beiden kleinen Fohlen durchzuchecken. Ich war gerade dabei, meinen Offenstall auszumisten und überlegte kurz, was heute noch zu tun war. Spontan sagte ich ihr zu, nach der Stallarbeit bei ihr vorbei zu schauen.
      Ich mistete fix zu Ende aus und schwang mich dann direkt in mein Auto. Nur wenige Minuten später fuhr ich auf den Parkplatz der Küstenranch. Meine Schwester wartete schon auf dem Parkplatz auf mich und umarmte mich zur Begrüßung. Gemeinsam gingen wir zum Offenstall der Minis und sie zeigte mir die beiden Neuzugänge. Devils Trap war wirklich winzig, ein super süßes geschecktes Shettyfohlen. Nabiri kam sofort zum Zaun gewackelt und knabbelte am Ärmel meiner Schwester herum. Sie reichte mir ein winziges Halfter und gemeinsam holten wir die beiden Fohlen vom Paddock. Wir gingen zum Putzplatz und banden die beiden dort locker an.
      Dann startete ich mir Nabiri und schaute mir ihre Augen, ihre Ohren und ihre Schleimhäute an. Sie war sehr aufgeweckt und knabbelte immer wieder an meinen Klamotten herum. Aber sie war wirklich süß und überhaupt nicht grob. Ich tastete ihren Rücken und ihre Beine, sowie ihre Gelenke ab. Sie schien das alles sehr spannend zu finden, war aber wirklich artig. Es sah auch alles gut aus, ich konnte nichts Auffälliges sehen. Sie hatte gute Hufe und glänzendes Fell und machte auch sonst einen sehr gesunden Eindruck. Ich hörte noch ihr Herz, ihre Lunge und ihren Bauch ab und konnte meiner Schwester dann Entwarnung geben: „Nummer 1 sieht schon mal sehr gut aus!“
      Nun ging es mit der kleinen Devil weiter. Sie war wirklich zu niedlich und um mir ihre Augen und Ohren genau ansehen zu können, musste ich mich weit runter beugen. Die Kleine schien ein bisschen zurückhaltender zu sein als ihre Freundin, aber auch sie ließ mich sie brav untersuchen. Ich tastete auch ihren Rücken und ihre Gelenke ab und achtete auf ihre Reaktionen. Sie zeigte keinerlei Schmerzen. Als ich über ihren Rücken strich entdeckte ich jedoch etwas anderes: sie hatte mehrere Knubbel und kahle Stellen in ihrem Fell. Ich untersuchte sie Stellen genauer und stellte dann meine Diagnose: „Sie scheint einen leichten Pilz im Fell zu haben. Daher kommen die kahlen Stellen und sie Knubbel auf der Haut“. Ich zeigte meiner Schwester die Stellen und ließ sie selbst darüber fühlen. „Das kann vom Stress kommen, den sie jetzt durch den Umzug hatte, da wird das Immunsystem schon mal geschwächt. Ich gebe dir eine Lösung mit, damit schmierst du die Stellen einmal täglich ein. Damit sollte es in 5-6 Tagen weg sein, ansonsten musst du mich nochmal anrufen“. Ich hörte noch Devils Herz und Lunge ab und gab meiner Schwester die Lösung. „Ansonsten ist aber alles gut, die kriegen wir wieder hin“, ich tätschelte Devil den Hals und gemeinsam brachten wir die beiden Babys wieder zurück auf ihren Paddock. Ich blieb noch eine Weile auf der Küstenranch und gemeinsam arbeiteten wir noch ein paar der anderen Pferde. Es waren immer wieder schöne Tage, wenn es bei meiner Schwester ein Pferd zu untersuchen gab...
    • FrauHolle
      Pflegebericht März 2017
      21. März 2017 ©FrauHolle
      Heute kümmerte ich mich als erstes um mein Sorgenkind Devils Trap. Ich war heilfroh, dass ich sie gleich nach ihrer Ankunft von meiner Schwester untersuchen lassen habe. Die kleine Shettystute hatte sich durch den Umzug und den Stress einen Pilz eingefangen, der durchaus ansteckend sein kann. Da sie eigentlich zu My hope Nymeria, Rabea und Nabiri auf die Mini Ranch ziehen sollte, konnte ich von Glück sprechen, dass wir den Pilz bemerkt hatten. Damit Devil die anderen nicht anstecken konnte, musste sie wohl oder übel für die nächsten 5-6 Tage in eine Box ziehen. Einerseits war dies kein Problem, denn die Paddockbox war für ein Shettyfohlen schon fast riesig. Außerdem musste Devil auch lernen, in einer Box zu stehen. Andererseits hatte Devil sich gerade in ihrer Herde eingelebt und mir tat es in der Seele weh, meine Kleine in eine Box zu sperren. Ich verbrachte die letzten zwei Tage viel Zeit mir ihr, denn die junge Stute langweilte sich alleine sehr. Ich nutzte diese Langweile aus und übte mit ihr aufhalftern, führen, anbinden und putzen. Jeden Vormittag und jeden Nachmittag holte ich sie aus ihrer Box, führte sie zum Putzplatz, band sie an und fing an zu putzen. Auch die Lösung, die meine Schwester mir für die kahlen Stellen gegeben hatte, schmierte ich zwei Mal am Tag in Devils Fell.
      Heute wollte ich einen kleinen Hofrundgang mit Devil machen, denn sie hatte noch längst nicht alles gesehen. Vom Putzplatz aus gingen wir am kleinen Reitplatz vorbei bis zum Longierzirkel. Neugierig beschnupperte Devil die Schubkarre, die ich in der Ecke neben dem Longierzirkel geparkt hatte. Devil ist eine sehr mutige Shettydame und schreckt vor kaum etwas zurück. Ich ließ ihr genug Zeit, um alles genau unter die Lupe zu nehmen. Zufrieden kraulte ich Devil den Hals. Auch den großen Reitplatz, die Reithalle und die Longierhalle guckten wir uns an. Den Agilityplatz und den Weg zum Strand wollte ich mir für die nächsten Tage aufheben, denn ich wollte Devil nicht überfordern.
    • FrauHolle
      Pflegebericht Juli 2017
      29. Juli 2017 ©Möhrchen
      Aufgeregt zog ich früh am Morgen die Vorhänge zurück. Was für ein Glück: die Sonne schien es und es war keine einzige Wolke am Himmel. Vergnügt sprang ich die Treppe hinunter und machte mir einen Tee und ein Toast. Mein Freund war schon auf der Arbeit. In Windeseile aß ich mein Frühstück auf, schnappte mir die Tasche, die ich bereits am Vortag gepackt hatte und rannte aus dem Haus. Ich traf mich heute seit langem endlich mal wieder mit meiner Schwester und damit nicht genug: wir hatten endlich mal wieder einen Strandausritt geplant.
      Ich wirbelte über den Hof und verteilte in allen Ställen Heu. Die Stallpferde stellte ich auf die Weide, dann holte ich die beiden Kandidaten für den heutigen Ausflug: Yakari und Callimero. Beide waren noch nie am Meer gewesen und ich war sehr gespannt, wie sie reagieren würden. Ich stattete meinen Transporter mit Heunetzen aus und legte den beiden Hengsten ihre Transportgamaschen an. Ein drittes Paar landete im Kofferraum, denn ich wollte am Abend mit drei Pferden nach Hause kommen. Fallen Godness, der Welsh Hengst meiner Schwester, den ich bereits längere Zeit kannte, sollte heute zu mir ziehen.
      Wenig später waren wir unterwegs und rollten Richtung Küstenranch. Ich drehte die Musik auf und sang laut mit, meine Pferde konnte ich auf dem kleinen Bildschirm beobachten. Nach etwas weniger als zwei Stunden rollten wir auf den Parkplatz der Küstenranch. Kaum hatte ich meine Tür geöffnet, fiel meine Schwester mir auch schon um den Hals. „Endlich bist du mal wieder hier!“, seufzte sie. „Ich war auch zwischendurch mal hier, aber du ja nicht“, antwortete ich grinsend. Sie war in den letzten Wochen einige Male unterwegs gewesen und ich hatte mich ein bisschen mit um ihre Pferde gekümmert. Schwatzend luden wir meine beiden Hengste aus und sie bezogen ihre Boxen im Stall. Dort wartete schon eine weitere Portion Heu auf die beiden. Während sie sich noch ein bisschen ausruhten, zogen wir uns auf die Terrasse zurück und quatschten bei einer Tasse Tee über die letzten Wochen.
      Gegen elf Uhr holten wir unsere Pferde. Meine Schwester nahm heute Lady Felize mit an den Strand, die das Meer bereits kannte. So konnte sie für meine beiden Jungs als gutes Beispiel voran gehen. Als Handpferd durfte auch Lumikello mit. Wir putzten unsere Ponys, kratzen ihnen die Hufe aus und ich kramte mein Sattelzeug aus dem Transporter. Für Callimero reichten sein Lederhalfter und ein langer Strick, Yakari zog ich sein Sidepull an und legte ihm seinen Sattel auf. Dann schanppte ich mir meinen Helm und stieg schon mal auf. Meine Schwester war schließlich auch fertig und schwang sich auf Lady Felize. „Na dann mal los...“
      Das Wetter war immer noch herrlich, als wir vom Hof und durch die Dünen ritten. Es war nicht zu warm und es wehte ein leichter Wind, aber es war herrlich sonnig. Yakari lief flott aber vollkommen entspannt hinter Lady Felize her, obwohl er die Umgebung und auch die anderen Pferde nicht kannte. Callimero wäre lieber neben Lumikello gelaufen und hatte es ein bisschen eilig. Aber er war gut zu halten und beruhigte sich auch schnell wieder. Als schließlich endlich das Meer zwischen den Dünen zum Vorschein kam, spritzte Yakari die Ohren und schaute sich neugierig um. Lady Felize kannte den Weg bereits und stapfte weiter durch den Sand. Artig folgte Yakari ihr weiter bis hinunter zum Wasser. Meine Schwester ritt sofort ins Wasser hinein und ihre beiden Pferde folgten, als wäre es das normalste der Welt. Gut, für sie war es das ja auch...
      Ich ritt bis kurz vor das Wasser und ließ die Ponys gucken. Yakari steckte interessiert die Nase ins Wasser und zog sie erschrocken wieder zurück, als eine kleine Welle kam. Callimero wich erstmal ein ganzes Stück zurück, was aber zum Glück kein Problem war, da ich extra einen langen Strick genommen hatte. Yakari ließ sich nicht lange bitten und stapfte hinter Lady Felize her bis ins Wasser. Im flachen Wasser ritten wir im Schritt am Strand entlang, Calli folgte uns mit einigem Abstand au´m Strand. Er war ruhig, aber wollte sich noch nicht so ganz ins Wasser trauen. Ein Stückchen weiter machten wir nochmal Halt und ritten etwas tiefer ins Wasser. Nun folgte uns auch Calli, zwar etwas zögerlich, aber doch neugierig. Letztendlich standen die Großen bis zum Sprunggelenk und die Kleinen bis kurz unter dem Bauch im Wasser. Calli hatte mittlerweile Gefallen am Wasser gefunden und planschte mit Lumi um die Wette. Die beiden Kleinen hatten mächtig Spaß und spritzen so sehr herum, dass unsere Hosen wenig später nass waren.
      Wir ritten wieder weiter aus dem Wasser hinaus und an den Strand. Dort angekommen, trabten wir an und Lady Felize gab ordentlich Gas. Yakari bemühte sich, hinter ihr her zu kommen, aber da Calli auch noch mit kommen sollte, entstand ein ziemlich großer Abstand. Meine Schwester hielt Lady ein bisschen zurück und so konnten wir wieder aufschließen, bevor wir zusammen angaloppierten. Calli buckelte wild los und auch Lumi machte ein paar Freudensprünge. Die beiden Großen blieben aber ruhig und so galoppierten wir ziemlich flott, aber gesittet, dahin. Es war einfach ein wahnsinniges Gefühl, am Strand entlang zu galoppieren.
      Fast eine Stunde trabten und galoppierten wir, fetzten durch kleine Prile und gingen in einer kleinen Pause auch nochmal etwas weiter ins Wasser. Langsam merkte ich, dass meine Jungs müde wurden und wir ritten langsam zurück in Richtung Dünen. Ich klopfte Yakari den nassen Hals, ob es nun Wasser oder Schweiß war, konnte ich nicht mehr so genau identifizieren. Auch Calli war komplett nass, da er sich zwischendurch im Wasser sogar einmal kurz hingelegt hatte. Lumi ließ erschöpft den Kopf hängen und trottete neben Lady her, die noch ziemlich fit zu sein schien. Am langen Zügel ritten wir nebeneinander her und quatschten über Gott und die Welt, bis wir schließlich wieder auf der Küstenranch ankamen.
      Wir sattelten unsere Pferde ab und spülten sie am Waschplatz einmal komplett ab. Als alle Ponys wieder ihre ursprüngliche Farbe hatten, stellte ich Yakari und Calli in eine der Paddockboxen und meine Schwester brachte ihre beiden zurück in ihre Offenställe. Die Mittagspause verbrachten wir mit Kuchen und Keksen auf der Terrasse und legten eine Weile die Füße hoch.
      Der Nachmittag begann mit Stallarbeit: gemeinsam äppelten wir die Offenställe ab, füllten Heu und Wasser auf und fegten den Hof. Dann holten wir Lamiro und Devils Trap aus ihren Ställen. Ich durfte Lamiro reiten, während meine Schwester mit dem kleinen Scheckfohlen ein bisschen Bodenarbeit machen wollte. Ich schwang mich mit Halfter und ohne Sattel auf Lamiro, der einen super breiten und bequemen Rücken hatte. Während meine Schwester Devil die Hindernisse auf dem Trailplatz zeigte, ritt ich mit Lamiro einige Runden zum warm werden, ließ ihn auch etwas traben und galoppieren. Dann machten auch wir uns an die Hindernisse. Lamiro absolvierte alles sehr artig und souverän, und es machte wirklich Spaß, sich auf seinem Rücken über die Hindernisse tragen zu lassen. Es war mittlerweile ganz schön warm geworden, deshalb machten wir nicht allzu lange. Lamiro bekam noch eine kalte Dusche für die Beine und durfte sich dann auf dem Paddock wälzen.
      Für mich wurde es langsam Zeit, mich auf den Heimweg zu machen. Ich zog Yakari und Calli ihre Gamaschen an und stellte sie wieder auf den Transporter. Dann ging ich zu meiner Schwester, die bereits Fallen Godness abfahrbereit machte und sich verabschiedete. Es fiel ihr nicht leicht, aber sie wusste ja, dass sie ihn jederzeit besuchen konnte und er es bei mir gut hatte. Sie verlud ihn auf den Transporter und gemeinsam klappten wir die Klappe hoch. Dann umarmten wir uns zum Abschied und schmiedeten bereits Pläne für unser nächstes Treffen. „Es war wirklich ein wundervoller Tag“, seufzte ich. „Auf jeden Fall Wiederholungsbedarf!“, stimmt meine Schwester zu. Und schon war der tolle Tag wieder vorbei und ich rollte vom Hof...
      Zu Hause angekommen lud ich die drei Hengste aus. Fallen kam erst einmal in eine Paddockbox, um sich im neuen zu Hause einzugewöhnen. Ich versorgte alle Pferde mit Heu, holte die anderen wieder von der Weide. Es war inzwischen stockdunkel geworden und ich beeilte mich, endlich ins Bett zu kommen.
    • FrauHolle
      Pflegebericht Dezember 2017
      17. Dezember 2017 ©FrauHolle
      Was für ein Jahr! Im Januar hatte ich mir meinen Traum von einem eigenen Hof erfüllt. Gleich an Neujahr hatte ich mit meiner Familie und meinen Freunden angefangen die ersten Ställe zu renovieren. Den ganzen Januar durch hatten wir Tag und Nacht geschuftet: Die Halle bekam einen neuen Boden, die Boxen wurden gestrichen und das Reiterstübchen wurde komplett renoviert. Wir karrten Haufenweise neuen Sand auf die Paddocks und in die neu gebauten Unterstände und auch eine große Liegehalle für den Aktivstall bauten wir alle gemeinsam. Doch die ganze Arbeit hatte sich mehr als gelohnt und dank meiner vielen Helfer konnte ich am 23. Januar meine erstes eigenes Pony auf die Küstenranch holen: Lumikello durfte als erstes Pferd in den neuen Aktivstall ziehen. Ich war stolz wie Oskar und verbrachte Stunden damit, Lumi im neuen Stall zu beobachten. Wir wurden schnell zu einem guten Team und auch heute, fast ein Jahr später, kann ich mich wirklich glücklich mit ihm schätzen. Natürlich sollte Lumikello nicht alleine bleiben und so kaufte ich schon drei Tage später einen Freund für ihn. Fallen Godness und Lumi verstanden sich auf Anhieb und auch ich war zufrieden mit dem jungen Hengst. Leider merkte ich mit der Zeit, dass Fallen und ich nicht wirklich zusammenpassten, sodass ich ihn im Sommer an meine Schwester verkaufte.
      Auch die Shettystute Rabea und der Falabellahengst Treebeard zogen bald darauf bei mir ein, genau wie Tinkerstute Ramira. Doch fünf Pferde waren mir noch nicht genug, sodass ich regelmäßig neue Pferde auf meinem Hof begrüßen durfte. Mit Lamiro hatte ich einen perfekten besten Freund für Treebeard gefunden, denn die zwei sind seid Lamiros Ankunft unzertrennlich. Auch Rabea sollte natürlich eine kleine Herde bekommen, und so erweiterte ich die Miniranch und kaufte My Hope Nymeria. Im März nahm ich dann eine neue Herausforderung an und kaufte mir die beiden Fohlen Devils Trap und Nabiri, die den Stuten auf der Miniranch Gesellschaft leisten durften.
      Ich lebte mich immer mehr auf meinem Hof ein und der Alltag mit und bei den Pferden spielte sich so langsam ein. Während ich mich zwischendurch immer wieder auf die Reise quer durch Europa machte, um meinem Beruf als Trainerin nachzugehen und mir ein bisschen Geld zu verdienen, konnte ich die Pferde problemlos einige Tage alleine lassen, in denen sich eine Freundin von mir um die Fütterung der Pferde kümmerte. An den Wochenenden fuhr ich immer regelmäßiger zu Turnieren und holte erste Schleifen und Siege auf die Ranch, die ich stolz im Reiterstübchen aufhängte.
      Im April zogen dann Wednesday, Contia Socks, sowie Lady Felize auf meinen Hof. Mit Lady Felize hatte ich einen sehr guten Fang gemacht. Wir trainierten jeden Tag, bestritten jede Woche teilweise mehrere Turniere und holten einen Sieg nach dem anderen. Im September erlebte ich dann das Highlight des Jahres: Felize Körung! Ich konnte es kaum glauben, wie gut sie sich innerhalb von einem halben Jahr bei mir entwickelt hatte und konnte sie voller Stolz mein erstes gekröntes Pferd nennen. Doch auch Harvey, die zusammen mit Miss Monty und Rumkugel im Mai auf meinen Hof zog, machte sich im Turniersport sehr gut und ich war mir sicher, dass auch sie es Anfang nächsten Jahres zur Krönung schaffte.
      Im Juni wurde die Miniranch durch Funny Sugar noch einmal aufgemischt und auch die Stutenherde war mit Jule nun endlich komplett. Ich nahm nicht nur mit Harvey und Lady Felize an Turnieren teil, sondern auch die Shettys überraschten mich wieder, indem sie einige Siege in Fahrturnieren absahnten. Mit dem Kauf von Burnout erhoffte ich mir ein weiteres Turnierpferd und ich war mir ziemlich sicher, dass ich 2018 mit ihm durchstarten kann. Im Oktober zog dann mein letztes Pferd für dieses Jahr ein. Lewitzerhengst Leon hatte es mir total angetan und ich bereute es auf keinen Fall, ihn zu mir geholt zu haben.
      Ich war nicht nur stolz darauf, was ich innerhalb eines Jahres alles erreicht hatte, sondern auch überglücklich, jedes einzelne dieser Pferde zu besitzen. Das Jahr 2017 war wirklich überaus perfekt und ich freute mich schon riesig darauf, im neuen Jahr sowohl als Trainerin, als auch als mit meinen Pferden, durchzustarten. Mal sehen, was 2018 so mit sich bringt!
    • FrauHolle
      Pflegebericht Mai 2018
      29. Mai 2018 ©FrauHolle
      Pünktlich um 6 Uhr am Morgen klingelte mein Wecker. Ich schaltete das laute Piepen aus und blieb noch einen Moment liegen. Dann wälzte ich mich auf die rechte Seite und griff nach meinem Smartphone, um meine Neuigkeiten zu checken. Ich öffnete meine Wetter-App. Sonne, Sonne und noch mehr Sonne, dachte ich. Heute Nachmittag zeigte mein Handy über 30 Grad an. Ich musste mich schleunigst an die Arbeit machen, um zumindest die Stallarbeit zu erledigen, bevor die Temperaturen anstiegen. Nach einem schnellen Besuch im Badezimmer schlenderte ich nach draußen. Ich füllte zuerst bei den Stuten, dann bei den Hengsten und schließlich auch bei den Minis das Wasser auf und befüllte die Heuraufen und -netze mit frischem Heu. Danach äppelte ich die Sandflächen in den Offenställen und im Aktivstall ab und harkte das auf dem Boden liegende Heu zu einem Haufen zusammen. Schon jetzt war die Luft ziemlich schwül und ich kam ordentlich ins Schwitzen. Doch ich hatte noch viel vor und nach einer kurzen Trinkpause machte ich mich daran, die Ponys zu beschäftigen.
      Zuerst brachte ich die Aktivstall-Hengste, die den heutigen Vormittag auf der großen Wiese verbringen durften, nacheinander auf die andere Straßenseite. Leon und Burnout machten den Anfang, danach folgten Rumkugel und Lumikello. Den vieren war die Freude sichtlich ins Gesicht geschrieben, denn sie stürzten sich begeistert auf das frische Gras. Ich hängte die Halfter zurück an ihren Platz und holte Felize Dressursattel, Trense und Putzzeug aus der Sattelkammer und stellte diese an den Putzplatz. Für Lady Felize stand heute lockeres Dressurtraining auf dem Plan. Im Nu hatte ich die Stute geputzt und gesattelt und saß schließlich gegen 10 Uhr im Sattel. Obwohl ich viele Schrittpausen machte und das Programm ans Wetter anpasste, war Felize bei den Temperaturen nach dem Training ordentlich nassgeschwitzt. Ich nahm ihr den Sattel mit der vollgeschwitzten Schabracke ab und duschte die Stute am Waschplatz. Kaputt aber zufrieden schmiss Felize sich sofort in den Sand, als ich sie zurück zu ihren Freundinnen brachte. I
      nzwischen war die Mittagszeit angebrochen und die Sonne stand schon ziemlich hoch. Auch ich brauchte dringend eine Abkühlung und so zog ich mir eine kurze Hose an, schnappte mir Ramira, Miss Monty und Nabiri und machte einen Spaziergang an den Strand. Artig folgten die drei mir am Strick bis zum Wasser. Monty stürzte sich sofort ins kühle Nass und plantschte drauf los. Ramira musste sich erst einmal an das kalte Wasser gewöhnen und tastete sich langsam immer weiter rein. Nabiri hingegen war eher nicht so begeistert von der ganzen Sache, doch war am Ende durch Montys Rumgeplansche unfreiwiligerweise genauso nass wie die anderen. Ich versuchte noch ein Stückchen am Wasser entlang zu gehen, doch das gestaltete sich mit drei Pferden, die alle unterschiedlichen Mist im Kopf hatten, eher schwierig. Nachdem Monty sich noch genüsslich im Sand paniert hatte, machten wir uns auf den Rückweg.
      Zurück auf dem Hof holte ich die Hengste von der Weide. Zwar wären die vier wahrscheinlich gerne noch länger dort geblieben, doch einen ganzen Tag Gras waren sie nicht gewohnt. Doch das war auch ganz gut so, denn so konnten Funny Sugar, Contia Socks, Rabea, My hope Nymeria und Wednesday den Nachmittag auf der Weide verbringen. Nachdem ich die fünf in zwei Etappen zur Weide geführt hatte, gönnte ich mir eine kleine Mittagspause und setzte mich mit einem Salat und einer kühlen Cola in den Schatten. In der Sonne war es nun kaum auszuhalten und auch die Ponys suchten auf ihren Weiden und Paddocks nach Schatten. Durch die Reithalle lag der kleine Reitplatz zum Glück im Schatten und so konnte ich dort nach der Mittagspause ein wenig Bodenarbeit machen. Tinkerstute Jule hatte inzwischen viel Freude an der Bodenarbeit entwickelt und selbst bei diesem Wetter war sie konzentriert bei der Sache. Wir übten ein paar Zirkuslektionen und das Seitwärtsgehen über eine Stange. Nach einer guten halben Stunde lobte ich Jule zufrieden, duschte ihr die Beine und brachte sie zurück zu den Stuten.
      Ich holte das Halfter für Devils Trap aus der Sattelkammer und holte das kleine Shettyfohlen vom Paddock. Devil hatte bis vor kurzem noch panische Angst vor Wasser und so übten wir nun jeden Tag abwechselnd mit dem Wasserschlauch und der Nordsee. Inzwischen bleibt Devil schon ruhig stehen, wenn ich ihr mit dem Wasserschlauch die Beine abspritze. Und auch ins Meer traute sie sich Stück für Stück immer weiter rein. Bei der Hitze heute wollte ich versuchten, Devil komplett abzuduschen und war gespannt, wie sie reagieren wird. Ich begann an den Hufen und tastete mich von dort immer weiter nach oben. Devil guckte etwas skeptisch doch langsam merkte sie, dass das kühle Wasser an ihrem Bauch doch ganz angenehm sein kann. Ich gab ich zur Belohnung ein Stück Karotte und spritzte dann vorsichtig ihre Brust ab. Devil zuckte kurz zusammen, doch duldete dann mein Vorhaben, ohne sich auch nur einen Zentimeter zu bewegen. Das sollte für heute erst einmal reichen. Ich schaltete das Wasser ab und kraulte Devil den Hals. Zusammen mit Nabiri stellte ich sie auf den Springplatz, wo die beiden den restlichen Tag den Rasenmäher spielen durften.
      Als nächstes kümmerte ich mich um Lamiro und Treebeard. Ich putze die beiden, baute Zügel an Lamiros Halfter und schwang mich auf seinen Rücken. Mit Treebeard als Handpferd ritt ich Richtung Strand. Bei Lamiro war ich mir inzwischen hundertprozentig sicher, dass ich ihm auch ohne Sattel und Trense am Strand vertrauen konnte. Ich ritt in einem gemütlichen Schritt im flachen Wasser am Strand entlang. Treebeard blieb ab und zu stehen und steckte seine Nase ins Wasser, trabte dann aber immer wieder direkt seinem großen Freund hinterher. Ich ritt noch ein kleines Stück weiter ins Wasser herein und die beiden Ponys fingen an, sich gegenseitig nass zu machen. Auch ich blieb auf Lamiros Rücken natürlich nicht trocken, doch das war eine wunderbare Abkühlung. Nachdem wir alle drei ordentlich nass waren, ritt ich zurück zum Hof und brachte die beiden wieder in den Offenstall. Ich füllte noch einmal alle Tränken mit frischem Wasser, brachte den Pferden neues Heu und ging schließlich ins Haus, um mir etwas trockenes anzuziehen.
      Nach dem Abendbrot holte ich die fünf Minis von der Weide. Inzwischen war es glücklicherweise nicht mehr so warm und die Sonne verschwand so langsam am Horizont. Perfekt, um noch einen kleinen Ritt mit Harvey einzulegen. Rasch holte ich die Sachen aus der Sattelkammer und machte das Pferd fertig. Pünktlich zum Sonnenuntergang stieg ich auf dem großen Reitplatz in den Sattel. Harvey hatte vor kurzem die Stutenkrönung geschafft und ich hatte das Gefühl, dass sie seitdem nochmal einen großen Schritt nach vorne gemacht hatte. Ihre Gänge waren wunderschön und auch die Leistung unterm Sattel konnte sich sehen lassen. Nicht nur als Turnierpferd, sondern auch als Freizeitpferd machte sie mich jeden Tag aufs neue wieder stolz. Das Dressurtraining mit ihr rundete diesen, wenn auch ziemlich heißen und anstrengenden, aber wunderschönen Tag perfekt ab. Nachdem ich Hervey versorgt und Devil und Nabiri zurück zu den anderen gestellt hatte, machte ich noch einmal einen Rundgang über den Hof und viel schließlich todmüde und völlig fertig in mein Bett!
    • FrauHolle
      Pflegebricht August 2018
      17. August 2018 ©FrauHolle
      Devil kam motiviert zum Tor gelaufen. Ich hatte die kleine Stute noch nie unmotiviert erlebt, was das Arbeiten mit ihr immer sehr erleichterte. Inzwischen war Devil fast vier Jahre halt, was bedeutete, dass wir uns bald ans Einfahren machen konnten. Ich hatte in letzter Zeit viel mit ihr gearbeitet. Nicht nur lange Spaziergänge und Bodenarbeit standen auf dem Plan, sondern auch Longen- und Stangenarbeit zum Muskelaufbau. In ein paar Wochen war Devil also perfekt fürs Fahren vorbereitet. Heute hatte ich einen Mix aus Bodenarbeit und Longieren geplant. Nachdem ich Devil geputzt hatte, legte ich ihr das Knotenhalfter an und ging auf den kleinen Reitplatz. Zu Beginn ging ich die Bodenarbeit Basics mit ihr durch und fragte einige Zirkuslektionen ab, die wir in den letzten Wochen fleißig geübt hatten. Sowohl der Spanische Gruß und das Kompliment, auch als das Knien klappte immer besser und ich hoffte, dass ich es bald schaffte, ihr das Ablegen beizubringen.
      Nach einer guten viertel Stunde schickte ich sie am langen Strick im Schritt über ein paar Stangen und ließ sie anschließend antraben. Devil war flott wie immer und düste voller Energie über den Platz. Um ihre Aufmerksamkeit zu bekommen, ließ ich sie einige Male durchparieren und trabte sie wieder an. Jetzt nahm ich auch die Stangen im Trab dazu. Devil war dank der vielen Stangenarbeit schon sehr trittsicher geworden und nahm die Trabstangen mit Leichtigkeit. Ich holte sie wieder zu mir und übte ein paar Seitengänge. Die Biegung nach rechts viel Devil noch etwas schwer, doch sie gab sich viel Mühe und ich war mir sehr sicher, dass auch die Seitengänge schon bald kein Problem für sie sein wird. Ich schickte sie auf der anderen Hand wieder nach außen, ließ sie einige Male über die Stangen traben und ging schließlich zur Galopparbeit über. Mit vielen Trab-Galopp Übergängen schaffte ich es, dass Devil ganz schön aus der Puste kam. Ich wechselte noch einmal die Hand und schickte sie über ein kleines Cavaletti. Zufrieden streckte Devil ihren Hals nach unten, als ich sie zum Abschluss einige Runden locker außen rum traben ließ. Ich parierte sie durch und holte sie zu mir. Zufrieden kraulte ich ihr den Hals und führte sie trocken. Nach einer deftigen Belohnung brachte ich Devil zurück in die Herde. Mit dem heutigen Training konnte ich wirklich mehr als zufrieden sein!
    • FrauHolle
      Pflegebericht August 2018
      27. August 2018 ©FrauHolle
      Neben der vielen Longen- und Bodenarbeit zum Muskelaufbau der fast vierjährigen Stute standen nun die ersten Schritte zum Fahrtraining auf dem Plan. Bis ich mit Devils Trap die ersten Runden mit dem Sulky drehen konnte, hatten wir allerdings noch einen langen Weg vor uns. Zur Vorbereitung aufs Fahren eignete sich wunderbar die Langzügelarbeit und genau das hatten wir heute vor. Ich war einerseits sehr gespannt, wie Devil auf die neue Arbeitsweise reagieren würde, andererseits war ich sehr zuversichtlich, dass Devil sich sehr schnell damit anfreunden würde. Ich holte sie vom Paddock, putze sie kurz über, legte ihr ihre neue Trense und den Gurt an und ging daraufhin zum Reitplatz. Ich verschnallte die Zügel und stellte mich hinter mein Pony. Zu Anfang war Devil noch etwas verwirrt und versuchte, sich einige Male zu mir umzudrehen. Ich schnalzte und versuchte, ihr die selben Befehle wie beim Longieren zu geben. Mit der Gerte tippte ich sie kurz an, um ihr die richtige Richtung zu zeigen. Langsam setzte Devil sich in Bewegung und lief artig geradeaus. Ich zupfte vorsichtig am linken Zügel und versuchte, sie auf einen Zirkel zu lenken. Mit der Gerte tippte ich sie leicht an der rechten Seite an, um meine Zügelhilfen zu unterstützen. Die Lenkung mit Zügel und Gebiss war für Devil eine ganz neue Erfahrung, doch sie stellte sich nicht doof an und folgte meinen Anweisungen. Wir liefen im Schritt kreuz und quer über den Platz, wechselten häufig die Richtung und übten das Anhalten. Nach einer guten halben Stunde klappte die Lenkung schon ziemlich gut und auch das Anhalten und Losgehen hatte Devil nun verstanden. Ich lobte die Shettystute ausgiebig und gab ihr eine Karotte zur Belohnung. Natürlich hatten wir noch viel Arbeit vor uns, aber immerhin hatten wir einen guten Anfang gemacht. Ich brachte Devil zurück zu den anderen und freute mich schon darauf, in den nächsten Tagen mit ihr weiter zu arbeiten.
    • FrauHolle
      Pflegebericht September 2018
      02. September 2018 ©FrauHolle
      Nach einer gefühlten Ewigkeit hatte ich heute endlich mal wieder einen freien Sonntag und ich freute ich riesig darauf, den Tag auf meinem Hof mit den Pferden zu verbringen. Pünktlich um 7 Uhr klingelte mein Wecker. Ich machte mir Frühstück und war kurze Zeit später gestärkt und mit Stallklamotten draußen bei den Pferden. Bevor ich mich an die Stallarbeit machte, brachte ich Rumkugel, Burnout, Lamiro und Treebeard auf die Weide, denn die vier Hengste hatten heute Pause und durften den Sonntag auf der großen Weide verbringen.Die anderen Pferde wurden von mir mit frischem Wasser und Heu versorgt, dann machte ich mich ans Absammeln der Paddocks und mistete die Unterstände aus. Kurz vor 10 Uhr war ich fertig mit der Stallarbeit und machte mich ans Training.
      Zum Einstieg des Tages hatte ich etwas Springtraining mit Leon geplant. Der junge Lewitzerhengst hatte diese Saison einige Schleifen und Siege mit nach Hause gebracht und ich freute mich total, ihn schon bald auf einer Körung vorzustellen. Auch wenn seine Turniersaison bereits vorbei war, mussten wir natürlich bis zur Körung im Training bleiben und so ging ich regelmäßig mit ihm auf den Springplatz oder ins Gelände. Inzwischen war Leon, trotz seiner Größe, zu einem echten Springprofi geworden und das Training mit ihm machte jedes Mal aufs Neue wieder Spaß. Zum Aufwärmen drehte ich eine „Hofrunde“, so nannte ich die zehnminütige Ausreitrunde einmal um den Hof herum. Wir machten uns im Trab und Galopp auf dem Springplatz warm, bevor ich mit dem Springen begann. Leon war wirklich sehr zuverlässig beim Springen und ich konnte mir immer sicher sein, dass er den Absprung noch rettete. Nach einer guten Stunde machte ich zufrieden Feierabend und brachte Leon zurück auf den Paddock. Ich schnappte mir Funny Sugar und Zenja, denn die beiden hatten heute Nachmittag die Aufgabe den Springplatz zu mähen und ich war mir sehr sicher, dass die beiden jungen Stuten dieser Aufgabe gewachsen waren.
      Nach einer kleinen Mittagspause schnappte ich mir My Hope Nymeria, Nabiri und Contia Socks, um mit den drei Stuten eine Runde spazieren zu gehen. Ich halfterte alle drei auf und machte mich auf den Weg Richtung Strand. Zum Glück war gerade Ebbe und so konnten wir gemütlich durchs Watt spazieren. Die Ponys blieben völlig entspannt und trotteten neben mir her. Wir liefen durch einige Priele, drehten schließlich um und liefen zurück Richtung Hof. Nach einer guten Dreiviertelstunde standen die drei wieder auf dem Paddock. Nachdem ich Devils Trap eine halbe Stunde lang longiert hatte, machte ich Lady Felize und Jule bereit für einen Ausritt. Jule hatte sich in letzter Zeit als gutes Handpferd entpuppt und so konnte ich bei einem Ausritt gleich zwei Pferde bewegen. Wir drehten eine Runde durch den Wald, trabten kleine Feldwege entlang und gaben auf einem Stoppelfeld in der Nähe des Hofs so richtig Gas. Erschöpft aber zufrieden kehrten wir zum Hof zurück, wo ich beiden Pferden eine große Portion Müsli gab. Auch ich hatte jetzt erst einmal genug Action und so longierte ich erst Lumikello und dann Miss Monty. Während Lumi es eher gemütlich anging und sich etwas zögerlich von mir über die Trabstangen bitten ließ, konnte ich Monty vor lauter Energie kaum stoppen. Das war eindeutig ein Zeichen, dass ich öfter etwas mit ihr machen musste und genau das nahm ich mir auch für die nächsten Wochen vor.
      Inzwischen war es schon ziemlich spät und ich legte eine kleine Pause im Haus ein, um Abendbrot zu essen. Doch es waren noch längst nicht alle Pferde bewegt und so sattelte ich nach dem Abendbrot meine Tinkerstute Ramira, um mit ihr etwas auf dem Reitplatz zu arbeiten. Sie war inzwischen seit eineinhalb Jahren bei mir und ich war wirklich stolz auf ihre Entwicklung. Zwar hatte Ramira viel Zeit zum Lernen gebraucht, doch ich hatte ihr die Zeit gerne gegeben. Nicht nur unterm Reiter hatte sie sich deutlich verbessert, sondern auch ihr Charakter hatte sich in letzter Zeit stark zum positiven entwickelt. Für nächstes Jahr hatte ich mir vorgenommen Ramira einzufahren und war sehr gespannt, ob wir eventuell bald unser erstes Turnier melden konnten. Zum Abschluss eines wunderbaren Tages mit meinen Pferden schnappte ich mir die beiden Shettydamen Wednesday und Rabea, sowie meine bereits gekrönte Stute Harvey, und machte mich ein letztes Mal für heute auf den Weg zum Strand. Gemütlich liefen wir dem Sonnenuntergang entgegen und die Pferde plantschten in der Nordsee, bis die Sonne schließlich am Horizont verschwand.
      Am Abend holte ich die vier Hengste von der Weide zurück auf die Paddocks und auch Funny und Zenja durften zurück in ihre Herde. Ich füllte noch alle Raufen mit frischem Heu und füllte die Tränken mit Wasser, dann machte ich mich völlig erschöpft aber sehr zufrieden mit dem Tag auf den Weg ins Bett. Was ein Tag!
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  • Album:
    BC Showhorses
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    Sosox3
    Datum:
    24 Nov. 2018
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  • Devils Trap

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    sire: Unbekannt
    dam: Unbekannt


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    Rasse: Shetland Pony
    Hengst |14.09.2014 4 Jahre| 90cm
    Farbe: Dunkelbraunschecke| Splashed Dark Bay | Ee Ata SplSpl

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    Devils Trap ist kein Anfängerpferd, schon gar kein Kinderpony, was das äußere Erscheinungsbild vielleicht nicht vermuten lässt. Den Tierarzt mag sie genauso wenig wie unerfahrene Menschen auf ihrem Rücken und beißt und tritt wo es nur geht. Aufsatteln und trensen sind für sie auch Fremdwörter, da sie sich da versucht zu entziehen, wo es nur geht. Dazu kommt, dass sie mit flackernden Lichter Probleme hat und ziemlich unruhig wird. Wenn man sie bis zu dem Punkt bringt, dass sie steigt hat man einen Fein gewonnen. Sie vertraut einem dann die nächste Zeit nicht mehr. Immerhin kann man Devil gut führen, das ist aber auch neben ihrer Farbe und Auffälligkeit, das einzig Positive an der kleinen Shetlandstute. Allerdings hat auch sie eine Schwäche - Eukalyptusbonbons - für die tut sie fast alles!


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    Besitzer: Rachel Wincox (25)
    Zucht: -
    Reitbeteiligung: -
    VKR: Cooper

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    Trainingsstand
    Schleifen

    Platzierungen: 0/0/0
    Training: inactive


    Dressur E A L M S
    Springen E A A* A** L M S
    Military E A L M
    Fahren E A L M S

    Klasse E
    -

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    Zuchtinformation
    Zuchtverfügbarkeit: [​IMG]Geschlossen[​IMG]

    Zuchtbedingungen

    Nur offen für Shetland-Hengste

    Stuten müssen mind. x x-platziert sein

    HK Schleife
    Gewonnene HK

    Nachkommen: -

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