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uniicorn

Desire H

Desire H
uniicorn, 10 Jan. 2016
    • uniicorn
      27. August 2015
      Die letzten Tage waren sehr anstrengend für mich, sowie für meine Pferde. Bruni verweigert das Futter und Fäden steht nur stumm in der Ecke. Die drei neuen sind die einzigen die noch etwas Freunde empfinden. Schon früh ging ich in den Stall, traurig schritt ich an den leeren Boxen vorbei. „Gut Morgen mein Guter.“ Vorsichtig lehnte ich mich an die Boxentür. Bruni würdigte mich keines Blickes. Ich ergriff sein Halfter und ging in die Box. Meine Hand glitt hinunter zu seinem Kopf und zog ihn sanft zu mir nach oben. Bevor ich ihm das Halfter anlegte hauchte ich ihm einen Kuss auf die Stirn und strich ihm sanft über die Nüster. Das Halfter lag an seinem Kopf und ich führte ihn hinaus an die frische Luft. Dort band ich ihn an. Zurück im Stall ging ich zu Katlinas Box. Die braune Stute war die Unwissenheit ins Gesicht geschrieben. Sie kam ein paar Monate vor den zwei anderen an. Deshalb kannte sie die Pferde schon ein wenig. Dass sie plötzlich weg sind, versteht sie nicht. Vielleicht vergisst sie es irgendwann. „Einen schönen guten Morgen.“ Sie berührte mit den Nüstern meinen Kopf. „Dankeschön.“ Nachdem ich auch ihr das Halfter angelegt hatte, führte ich sie hinaus zu Bruni. Desire H und Filou warteten geduldig in ihren frisch eingestreuten Boxen. „Ihr seid natürlich auch dran meine Schönen.“

      Schnell holte ich die Putzboxen aus der Sattelkammer. Dann bekann ich die vier gründlich zu putzen. Zuerst Desire. Die braune Stute wollte unbedingt auf die große Nordkoppel. Man merkt ihr an, dass sie ein sehr sauberes Pony ist. Nachdem ihr Fell wieder glänzte, ging ich an die Hufe. Brav wie ein Lämmchen gab sie mir einen Huf nach dem anderen, sodass ich si gründlich säubern konnte. Bei Filou wurde das schon ein wenig schwieriger. Zum einen war er sehr groß und ich musste mir einen Hocker holen, um seinen Rücken richtig putzen zu können, zum anderen war seine Mähne sehr lang und man musste viel Mühe aufbringen um sie zu kämmen. Wenigstens gab auch er mir brav seine großes Hüfe. Während ich Filou geputzt hatte, habe ich Katlina im Augenwinkel beobachtete. Sie streckte immer den Kopf zu Bruni rüber und stupfte ihn sanft an. Seufzend legte ich Striegel und Hufkratzer zurück in die Putzbox. Dann wendete ich mach an die Stute. „Nun bist du an der Reihe.“ Ihr kurzes Fell, glänzte nach nur wenigen Strichen, wieder schön.

      Bevor ich mich an Bruni machte brachte ich die drei Pferde auf die große Weide. Dort grasten sie friedlich das frische Gras.

      „Ich bin auch traurig, Bruni“, sagte ich zu ihm nachdem ich zurück kam, den Kamm in die Hand nahm und versuchte seine dicke Mähne zu bändigen. „Wenn ich weinen könnte würde ich es tun. Aber, das bringt sie auch nicht mehr zurück.“ Ich schnappte mir einen Haargummi aus der Putzbox und machte seine Mähne zusammen. Den Schweif ließ ich diesmal offen. „Machen wir doch einen Spaziergang.“ Ich öffnete den Knoten von dem Strick, dann führte ich Bruni vom Hof in Richtung Wald. Ob Pferde an Trauer sterben können. „Alles nur meine Schuld“, sagte ich mir immer wieder.

      Am Abend lies ich die Pferde auf den Weiden. Dort waren sie wenigstens nicht so alleine.
    • uniicorn

      Sammelbericht
      , 11. Januar 2016
      Der Tag begann heute früh für mich. Mürrisch kletterte ich aus dem Bett und bereitete mich auf den Tag vor. Das Frühstück war Fad. Ich hatte nur noch ein halbes Brot und Butter zuhause. Die Küche schrie nur so nach einem Einkauf.


      Seufzend schmiss ich das Geschirr ins Waschbecken, schlüpfte in meine Stiefel und verließ das Wohnhaus. Am Himmel war kaum eine Wolke zusehen. Eine frische Brise verwirbelte meine Haare und das fröhliche Zwitschern der Vögel erinnerte eher an einen Frühlingstag, als an den Winter. Schon komisch das Wetter, dachte ich mir.


      Mit aller Kraft öffnete ich die große Stalltür. Der vertraute Geruch der Pferde kam mir entgegen, ebenso ein wildes Durcheinander von wiehernden Pferden. Die Herde ist in den letzten Wochen ganz schön gewachsen. In der ersten Box stand Bruni, denn ich freundlich mit einem Kuss auf die Stirn begrüßte. Sanft schnaubte er mir zu und hob den Kopf. „Dir geht es wohl besser.“ Lächelnd legte ich ihm sein Halfter um und führte ihn aus seiner Box hinaus ins Grüne … ehm Braune. Vorsichtig strich ich über Brunis Mähne. „Gleich kommt meine Freundin vorbei. Sie wird mir heute ein wenig helfen.“ Ich band Bruni an. „Schön warten.“ Er schnaubte.


      Im Stall holte ich Desire aus der Box, nachdem ich sie ebenfalls begrüßt hatte. Sie band ich draußen neben Bruni an. Gerade wollte ich zurück in den Stall gehen, da hörte ich das Brummen eines Autos auf den Hof fahren. Lächelnd ging ich auf das Auto zu. Stürmisch umarmte ich meine Freundin. „Ich freu mich auch dich zu sehen Lizzy!“ Wir lachten. „Schön dass du kommen konntest! Willst du gleich mitkommen oder dich kurz ausruhen?“ Sie schüttelte den Kopf. „Ich kann es gar nicht abwarten deine Racker endlich kennen zu lernen.“ Sie grinste. Wieder umarmte ich sie, dann begaben wir uns wieder zur Stallung. „Mey, das hier sind Samus und Niyo.“ Mey streichelte vorsichtig die Nüstern der beiden Pferde. „Die beiden kommen nach draußen zum Putzplatz und werden einmal sauber gemacht.“ Sie nickte und ergriff die Halfter. Ich schnappte mir Filou und begleitete Mey hinaus. Die Putzboxen standen schon bereit. Während wir die Pferde einer nach dem anderen Putzen mussten Mey und ich über alles reden und viel lachen. Wir hatten uns schon so lange nicht mehr gesehen.


      Die Pferde brachten wir auf die Nordweide. „Und, schon kaputt?“, fragte ich Mey grinsend. „Nee, noch lang nicht!“ „Oh, wenn das so ist. Schnapp dir den Besen und feg den Hof.“ Sie brauchte einen Moment. "Witzig Elizabeth.“ Dann lachte sie.


      Wir holten Okoto, Wanahton, Loki, Fäden und Chumani aus ihren Boxen. „Nun seit ihr an der Reihe meine süßen!“ Mey grinste. Auch sie putzen sie gründlich mit Kardätsche und Striegel. Okoto, Winnie und Loki brachten wir zu den anderen auf die Nordkoppel, Chumani brachte ich auf die kleinere. „Warum kommt den Chumani auf eine andere Koppel?“, fragte mich Mey. „Naja, Mannie versteht sich nicht so gut mit den anderen. Sie zieht es vor alleine zu grasen. Manchmal stelle ich jemand zu ihr auf die Weide. Manchmal mag sie den, manchmal jemand anderen.“ Mey nickte nur stumm.


      „Die Fohlen putzen wir nun auch noch und bringen sie ebenfalls zu den anderen auf Weide.“ „Geht klar Sir!“ Mey lachte, ich stimmte ein.


      „Ohje sind die süß!“ „Das sind Viona, Mash’al und Raincloud, die süßesten Fohlen die ich kenne!“, gab ich grinsend von mir. Vorsichtig führten wir die drei nach draußen und putzten sie. Vorsichtig, damit sie sich dran gewöhnen können. „Die Striegel sind ja ganz weich!“, sagte Mey verträumt. Ich nickte.


      Als die drei Fohlen die Koppel betraten, kam Bruni fröhlich auf uns zu Galoppiert und begrüßte die drei. Mey und ich konnten nur kichern.


      „Was steht nun an?“, fragte sie mich. „Ausmisten!“ Wir nickten uns zu, schnappten uns Schubkarre und Mistkabel und gingen zurück in den Stall. Box für Box arbeiteten wir uns voran. Frisches Streu verteilten wir gleichmäßig. Fertig stellten wir uns nebeneinander. „Das war die Arbeit, nun das Vergnügen.“ Wir verräumten alles.


      „Gehen wir ausreiten?“ Ich nickte. „Und wen werden wir reiten?“ Ich sah sie an. „Du könntest Okoto reiten.“ Sie nickte und schnappte sich Sattel und Zaum. Ich nahm mir Mannies Zeug und begleitete Mey hinaus zurück zum Putzplatz. Wir holten die Pferde von der Koppel, sattelten sie und schwangen uns auf ihre Rücken. „Na dann auf geht’s. Wir reiten heute über die Felder, am Wald entlang. Einverstanden?“ Mey nickte. Wir gaben den Vierbeiner leichten Schenkeldruck und ritten los.


      Zwei Stunden ritten wir über Berg und Tal, bis wir merken das die beiden Pferde langsam zur Ruhe kamen. Wir drehten rum und ritten zurück.


      Auf dem Hof versorgten wir die Pferde und stellten sie in ihre Boxen.


      Mey und ich verbachten noch ein wenig Zeit zusammen, bis es langsam dunkel wurde und es Zeit wurde, die Pferde zurück in die Boxen zu bringen. Wir bereiteten das Futter vor, füllten es in die Troge, legten noch einen kleinen Snack hinzu und holten dann die Pferde von der Koppel und ließen sie ihr Abendessen genießen.


      Mey und ich aßen auch zusammen, bis Mey den Hof wieder verließ.
    • Occulta
      Verschoben am 02.10.2016
      Grund:
      6 Monate lang keine Pflege.
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    uniicorn
    Datum:
    10 Jan. 2016
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    Kommentare:
    3

    EXIF Data

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  • Desire H
    engl. desire "Verlangen"
    „Des“

    aus der: Draculas Wife
    Unbekannt x Unbekannt

    von: A Le Hop
    Unbekannt x Unbekannt


    Rasse: Welsh B
    Geburtsdatum: 8. Juli 2013
    Alter: 2 Jahre
    Geschlecht: Stute
    Stockmaß: 135cm

    Deckhaar: Brauner

    Besitzer: uniicorn
    Ersteller: kira
    VKR: kira

    Desire ist die ruhige im Stall. Ihr ausgeglichenes Wesen und die zutrauliche Art wirken auf kleine Kinder sher anziehend. Alle wollen Desire streicheln. So eignet sie sich perfekt als Schulpferd. Selber reiten kann ich sie nicht. Das ist gerade gut für Desire das sie neben der Longe und dem spazieren auch mal ein wenig Abwechslung hat. Ihr macht es Spaß die kleinen Kinder auf ihrem Rücken zu tragen und sie glücklich zu machen. Gegenüber Tieren ist ebenfalls sehr zutraulich. Ihren Artgenossen ist sie immer freundlich gegenüber, weswegen ich sie auch mal ohne Probleme zu jemanden auf die Weide stellen kann. Im Umgang mit Fohlen ist sie sehr liebevoll. Aber auch einem ausgeglichenem Pony platzt irgendwann der Kragen. Das bekommen die Fohlen dann zu spüren, jedoch so, dass sie nicht verletzt werden. Gerne habe ich Desire mit den Fohlen vom Hof mal auf die Weide gestellt.
    Auf dem Trainingplatz ist sie immer mit Feuer und Flamme dabei. Gefördert wird sie im Springreiten. Desire hat gefallen daran gefunden die kleine Hindernisse zu überwinden und so ans Ziel zu gelangen. Sie ist nicht die schnellste und hat deshalb eine gute Ausdauer. Man kann mit ihr Stundenlang mit ihr beschäftigen, ob im Sattel oder auf dem Boden.
    Ihre Gänge sind klein und geschmeidig. Würde man sie ausbilden, hätte sie sicherlich Chancen auf gute Klassen aufzusteigen, jedoch hat sie viel mehr Spaß daran kleine Tricks zu erlenen, wie im Zirkus.

    Im Trubel ist Desire immer noch die selbe ausgegliche Stute. Ihr macht der ganze Stress um sie herum nichts aus, weswegen man mit ihr ohne Probleme zu Veranstaltungen gehen kann. Dort will sie sich immer von ihrer besten Seite zeigen. Ihr Selbstbewusstsein ist nicht so leicht unterzukriegen. Desire ist robust und vielseitig. Ein richtiges Pony zum Liebhaben. Die Kutsche ist jedoch nicht so ihr Ding.

    eingeritten: Ja
    eingefahren: Ja

    Schwerpunkt – Disziplin-en: Show, Springen
    Eignung-en: Show, Springen

    Dressur: EA ★ L ★ M ★ S★ S*★ S**★ S***★
    Springen: E A ★ L ★ M ★ S★ S*★ S**★ S***★
    Military: E A ★ L ★ M ★ S★ S*★ S**★ S***★
    Distanz: E A ★ L ★ M ★ S★ S*★ S**★ S***★
    Rennen: E A ★ L ★ M ★ S★ S*★ S**★ S***★


    Gencode: Ee AA

    körperliches Wohlbefinden: Gut
    gechippt: Ja
    letzter Tierarztbesuch: 28. November 2014
    Krankheiten: Keine

    beschlagen: Ja
    letzter Hufschmiedbesuch: 26. November 2014
    Beschwerden: Keine


    offizieller Hintergrund