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Laraya13

Der aktuelle Stand

Bewegung mit mehr als 2 Zubehörteilen: 6 pkt Pflegebericht: 4 pkt

Der aktuelle Stand
Laraya13, 23 Okt. 2019
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  • Album:
    BOS - Hofgeschehen
    Hochgeladen von:
    Laraya13
    Datum:
    23 Okt. 2019
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    Kommentare:
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  • Pflegebericht HMJ 8400 / Pilgrim

    5456 Zeichen by Laraya13




    Wie weit wir gehen...

    Liam|

    Pilgrim hatte sich bis jetzt schon sehr gut eingelebt. Nach dem Hufschmiedbesuch übten wir täglich das Putzen und führen, nur das anbinden mochte er nach wie vor nicht. Der Hengst war nun jeden Tag einfach zu striegeln und die Hufe lies er sich auch sehr gut auskratzen. Er stand mittlerweile mit im Offenstall von Lamiro, Jaydee, Sweet Revenge und Levante und dies klappte sehr gut, gerade an Levante hatte Pilgrim sich sehr schnell gebunden, was uns alle sehr freute. Auch das Ding mit den Ohren hatten wir jeden Tag geübt, so dass Pilgrim sich nun auch normale Halfter anziehen lies, jedoch waren Knotis stehts sein Favorit. Sein Langhaaar ist ebenfalls gewachsen.. wie auch immer das so schnell wachsen konnte, war Pilgrim doch erst zwei Wochen hier. Wir haben ebenfalls mit der Arbeit begonnen, jedoch am Anfang ohne alles, nur mit Knoti und Strick um das Führen, um mich schicken, Halten und Rückwärtsrichten zu üben. Der schwarze Hengst lerne sehr schnell, mir gegenüber und Laraya war er bereits sehr aufgeschlossen doch den anderen Mitarbeiter unserer Anlage gegenüber war er immrenoch sehr reserviert und distanziert.. besonders Thomas jagt ihn noch Angst ein was mich vermuten lässt, das er mit einem Herren ähnlicher Statur schlechte Erfahrungen gemacht haben musste. Ich war bereits auch schon zwei mal mit ihm über die Anlage spazieren, um den Hengst einfach ein wenig Abwechslung zu bieten und Pilgrim war bis jetzt kein Weng schreckhaft was mich erstaunte.
    Vor ein paar Tagen hatte ich angefangen, ihn an die Trense zu gewöhnen, einfach damit er es kennt. Reiterlich werde ich Ihn Gebisslos ausbilden, doch es schadet nicht das er alles kennt. Das erste mal empfand er das Gebiss als.. seltsam. das Zaum lies er sich einfach anlegen durch das üben und als ich beim nächsten Versuch das Gebiss ein wenig mit einem Stück Birne einrieb, war es für ihn auch okay. Heute stand das erste mal Longieren an, einfach um nun langsam in die richtige Richtung zu arbeiten. Wir hatten gerade alle zusammen fertig gefrühstückt als Laraya zu Funny lief, unsere Lehrer die ersten Reitschüler begrüßten und ich ging wie immer zu Pilgrim, stoppte aber an der Stutenkoppel wo meine Mini angelaufen kam und mich etwas mitleidig ansah. "Ich weiß mein Schatz, ich kümmere mich momentan zu wenig um dich.. ich verspreche dir, nachher reiten wir ein wenig aus.", sagte ich zu der weißen Stute und kraulte ihre Ohren, dann lief ich weiter. Ich öffnete das Tor, trat in den Offenstall und musste nicht lange suchen, denn Pilgrim und Levante standen im ersten Unterstand und mümmelten an den Heunetzen herum. Ich stoß einen Pfiff aus und schnalzte, so kam Pilgrim irgendwie immer selbstständig zu mir. Der schwarze Hengst sah mich an und trottete gemütlich auf mich zu, erhaschte sich eine Birne. "Na mein großer. Heute wird es mal etwas anstrengend für dich.", bereitete ich ihn auf den Tag vor, legte das Halfter an und wir liefen in den Stall, wo ich ihn am Sattelplatz anband und erstmal striegelte. Ich zog ihm die Trense an, nahm eine Satteldecke und Longiergurt und Hilfszügel mit und wir gingen auf den Platz. Das Wetter war die letzten Tage angenehm mild und sonnig, was nach dem ganzen Regen gut tat. Ich hielt Pilgrim die Decke hin, um ihn schauen zu lassen.. Ja, er versuchte wieder Sie zu fressen. Ich streichelte ihn überall mit der Decke ab und legte Sie dann vorsichtig auf seinen Rücken und... er stand gelassen da. Es juckte ihn einfach nicht.. "Sag mal, kennst du das etwa schon?", fragte ich meinen Hengst obwohl ich wusste, ich würde keine Antwort bekommen. Selbiges also nun mit dem Gurt und.. auch nix. Lediglich beim Festziehen schaute er interessiert was ich mache. "ooookay...", murmelte ich und schickte ihn um mich herum. Er legte mittlerweile einen wunderbaren Arbeitsschritt hin und beachtete mich, jedoch gleichte seine Halsung noch der einer Giraffe auf LSD.
    Nach ein paar Aufwärmrunden und ein wenig Trab, legte ich ihn nun die Hilfszügel an. Natürlich locker, so das er sich jederzeit entspannen konnte. Pilgrim sah mich etwas seltsam an, verstand aber schnell das ich ihm damit nur helfen wollte und so begannen wir die eigentliche Arbeit. Ich konzentrierte mich hauptsächlich auf den Schritt und Trab, damit er erstmal mehr Balance und Ausdauer bekam. Er hatte wunderschöne Gänge, nicht wie ich erwartet hätte flach und schlurfig wie ein Strick den man durch den Sand zog aber auch nicht mit Dressurpotential, sondern eher für die Western- und Barockrichtung. Pilgrim verstand nach einiger Zeit die Hilfen der zusätzlichen Zügel und so arbeiteten wir gemeinsam, nicht nur ich mit ihm alleine, und er fand schnell die Haltung seines Kopfes, die ich erreichen wollte. Sein Rücken wölbte sich schön auf und so freudig wie alles war, machte ich nach 20 minuten Schluss, jedenfalls wollte ich das doch Pilgrim nicht. Stattdessen wollte er doch ein paar Runden im Galopp hinter sich legen.. also lies ich ihn. Seine Sprünge waren wunderschön anzusehen, seine Haltung ebenso und ich malte mir im Kopf schon aus wie es wohl von oben wäre...
    Nachdem ich Pilgrim von allem befreit hatte, brachte ich ihn zurück zu seinen Kumpels und knuddelte noch ein wenig mit ihm. Seine Wunden waren mittlerweile verheilt, es sind auch keine Narben geblieben. Kraulen mochte er ebenso mittlerweile, besonders unter den Ohren und am Hals. Nachdem ich ihm das letzte Stück Birne gab, verabschiedete ich mich erstmal von ihm und lief zu meiner weißen Stute.