Sosox3

Deila

Körpunkte: 11| Reitpferd - Springtraining

Deila
Sosox3, 18 Feb. 2017
    • Sosox3
      1. - 3. Pflegebericht - November-Dezember 2010
      1. Pflegebericht - November 2010
      Gypsie sagte am 30 November 2010 - 07:19 PM:


      Da kommt was großes!

      „Angy? Kommst du?“
      Ich musste Angy regelrecht von Totilas wegziehen, aber wir mussten uns beeilen, denn wir mussten nach Holland! In Totilas Heimastort um dort eine Freundin für ihn zu holen. Sie sahen sich etwas ähnlich, doch hatte sie andere Abzeichen.
      Als Angy und ich im Auto saßen, machten wir uns auf den Weg. 2 lange Stunden, fuhren wir mit dem Auto durch die Landschaft, bis wir endlich ankamen. Wir wurden auch schon erwartet.
      Grade erst Ausgestiegen wurden wir freundlich begrüßt und man führte uns in den Stall und dort stand SIE!
      Eine wunderhübsche, sehr gut gerittene Niederländische Warmblutstute. Sie schaute uns nicht an, doch als ich sie mit ihrem Namen rief, sahen wir ihre wundervollen Blauen Augen, die Deila hatte. Deila, der Name passte zu ihr.
      Angy und ich gingen auf sie zu, als wir sie streichelten, merkte man sofort, dass sie ein wundervolles Pferd ist.
      Sie hatte einen sehr Muskelösen und sehr gut gebauten Körper, so wie es sein musste, wenn man ein Dressurpferd war.
      Wir durften sie sofort einladen und regelten den Rest, dann ging es nach hause.
      Auf dem Hof angekommen, luden wir Deila uns brachten sie sofort auf die große Stuten weide, sie vertrug sich direkt mit den anderen Stuten und wurde in der Herde aufgenommen.
      Bald würde sie ins Training kommen.
      2. Pflegebericht - Dezember 2010
      Gypsie sagte am 06 December 2010 - 06:31 PM:


      Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!

      Heute kam mal wieder Angy auf meinen Hof!
      Wir wollten heute ein wenig Dressurreiten,damit unsere Pferde in Form wären, für die Turniersaison.
      Als Angy auf meinen Hof kam, sprachen wir erst mal ab, wer welches Pferd nehmen würde. Zur Auswahl standen Deila und Ron William. Angy entschied sich für Ron William den ruhigen Hengst und ich Deila.
      Angy nahm sich das Lederhalfter von Ron William und ich dass von Deila. Unsere Pferde, hatten nur die besten Sachen, wie zum Beispiel Lederhalfter. Schnell schnappten wir uns noch die Führketten und gingen die Pferde holen. Angy hatte Ron zuerst und brachte ihn schon mal zum Putz platzt und dann kam ich mit Deila. Wir putzen die beiden Rappen erst mal, bis sie glänzten. Dann holten wir die Sättel und Sattelten sie. Schnell noch die weißen Bandagen und die Kandaren geholt und fertig waren die beiden. Angy stieg auf Ron auf und ich auf Deila. Wir ließen die Zügel der Kandaren erst mal lang. In der Halle angekommen, gurteten wir nach und ritten die Pferde im Schritt warm. Deila und Ron benahmen sich vorbildlich, auch als wir die Zügel aufnahmen. Die beiden Rappen reagierten sofort und gingen am Zügel. Erst machten wir ein paar Bahnfiguren im Schritt um locker zu werden. Es waren ein paar Volten oder auch schon Dressurlektionen. Dann folgte der Trab. Wir saßen ihn die ganze Zeit aus. Angy ritt neben mir her und galoppierte Ron William an. Ich hingegen blieb noch im Schritt und verlängerte die Schritte von Deila. Angy galoppierte mit Ron in einem schönen Arbeitsgalopp und parierte ihn wieder durch zum Trab. Es folgte eine Piaffe.
      Ich galoppierte Deila an und lief sie an einer der langen Seiten einfach Galoppieren. Dann parierte ich sie durch zum Schritt und ließ die Zügel nochmal lang, auch Angy machte dies!
      Nach einer schönen Schrittpause, nahmen wir die Zügel nochmal auf. Es ging wieder ein paar Runden im Trab, dann wieder im Schritt und es folgte der Spanische Schritt. Ron und Deila tat es gut, richtig trainiert zu werden!
      Dann war aber auch schon Schluss und wir ritten zum Putz platzt, dort nahmen wir den Pferden die Kandaren ab und legten ihnen ihre normalen, Englisches Reithalfter um. Wir stiegen wieder auf und ritten vom Hof auf die Felder. Dort bot sich eine lange, verschneite Strecke für ein Rennen an und wir nutzen sie. Angy galoppierte Ron an und ich Deila. Wir ließen die beiden einfach laufen und Angy gewann das Rennen mit Ron. Wir lachten viel auf den Weg zurück und staunten über die schöne Schneelandschaft.
      Wir ritten den Weg zurück im Schritt, damit die Pferde sich vom langen Galopp erholen konnten. Auch wenn die beiden Dressurpferde sind, galoppieren können sie auch ganz schön schnell!
      Angy machte es auch sichtlich Spaß mit Ron im Gelände zu sein.
      Als wir wieder auf dem Hof ankamen, sattelten und trensten wir die beiden Pferde ab. Die Bandagen packten wir auch wieder zurück in den Schrank. Danach, befreiten wir Deila´s und Ron´s Hufen von dem Schnee und legten ihnen ihre Decken über, weil sie leicht geschwitzt hatten.
      Angy und ich brachten Deila und Ron William wieder auf die Weiden und fütterten die anderen Pferde. Es war ein wundervoller, verschneiter Tag.
      3. Pflegebericht - Dezember 2010
      Gypsie sagte am 26 December 2010 - 03:53 PM:


      Arbeit mit den Pferden und Ankunft von Aron!

      Aron, Golden Eye, Deila, Ron William, Classic Gold, Madaliyon, Stiffler, Maradscha Moorland´s Totilas, Radetta, Iconoclast.

      „ Guten Morgen meine Süßen!, flüsterte ich, als ich die Stalltüren öffnete.
      Ich hörte leisen Schnauben oder Scharren und ein und das andere gähnen von den Pferden. Alle waren eingepackt in leichte Decken und waren noch am Dösen. Als erstes ging ich ihn die Box von Golden Eye und nahm ihm seine Decke ab. Er stand noch halb schlafen und ließ sich von mir nicht stören. Seine Decke hängte ich über dir Boxentür und ging zu Deila. Auch Deila nahm ich die Decke ab. Sie war schon etwas wacher und wusste, dass sie gleich raus dürfe. Ron William, Classic Gold und Madaliyon nahm ich auch die Decken ab und ließ sie schon mal raus. Danach nahm ich Stiffler und Maradscha die Decken ab, Als sie ab waren, rasten die beiden durch den Stallgang auf den Hof. Sie konnten noch nicht auf die Weide, weil das Tor noch zu war. Zu Letzt, nahm ich Radetta und Iconoclast die Decken ab und ließ sie raus.
      Als alle Pferde, außer Moorland´s Totilas auf dem Hof herumliefen, machte ich ihnen das Tor zur großen Weide auf und weg waren sie.
      Sie galoppierten sofort den Abhang hinunter zum See.
      Ich schloss das Tor wieder und ging wieder in den Stall. Dort stand Moorland´s Totilas, ganz alleine gelassen. Ich nahm ihm die Decke ab und ließ ihn auf den Paddock. Ich konnte ihn leider nicht zu den anderen auf die große Weide lassen, weil er immer durch den Fluss schwamm. Außerdem war es für ihn zu gefährlich. Aber Toto gab sich auch mit dem Paddock zu Frieden.
      Ich fing an alle Boxen auszumisten und war auch schnell damit fertig.
      Da hörte ich auch schon die Pferde wiederkommen. Sie machten immer einen Spaziergang zum See, bleiben dort und kamen brav wieder. Ich rannte raus und schaute ob alle da waren, und das waren sie. Schnell öffnete ich alle Boxentüren und ging raus das Tor aufmachen. Sie trabten oder gingen im Schritt alle in ihre Boxen. Das hatten sie sich nach langer Zeit angewöhnt. Auch Totilas kam wieder rein. Ich hatte keine Lust immer raus zu gehen, zum Putz platz, um dort die Pferde zu putzen und deswegen tat ich es im Stall. Ich fütterte alle und nahm mir dann eine Bürste. Erst striegelte ich Golden. Er ließ es sich schmecken und wieder mal nicht stören von mir, Als ich fertig war, putze ich Deila und danach Ron William.
      Ich machte eine kurze Pause und dann weiter mit Classic Gold, Madaliyon und Stiffler. Es war anstrengend ein Pferd nach dem anderen zu putzen, aber es musste sein. Ich machte Ratschi meinem geli9bten Mix weiter und danach putze ich Totilas. Totilas fand es witzig sich die ganze Zeit von mir weg zudrehen, doch ich schaffte es ihn auch sauber zu kriegen. Zum Schluss putze ich noch Detti und Ico. Dann war ich auch schon fertig und legte allen Pferden wieder ihre Decken über.
      Ich wollte gerade wieder ins Haus gehen, da kam ein Auto auf den Hof. Ich hatte ganz vergessen, dass ich heute ein neues Dressurpferd bekommen würde. Ich ging dem Mann entgegen, der mit den Hengst brachte.
      Er begrüßte mich freundlich und holte den Hengst auch sofort raus. Aron!
      M´s Aron war sein richtiger Name. Er war von uns gezogen, aber weg gewesen. Er übergab mir Aron und war sofort wieder weg.
      Nicht gerade freundlich winkte ich dem Mann hinterher und begutachtete Aron. Er war zu einem Stadtlichen Hengst herangewachsen und wunderschön geworden. Er hatte eine leichte Decke über, die ich ihm, als wir im Stall waren, abnahm. Ich staunte nicht schlecht. Er hatte so wundervollen und schönes Fell. Einen klaren Blick. Aber sein Charakter hatte sich nicht geändert. Er war immer noch der Sturkopf wie früher. Ich band den Hengst erst mal an und richtete eine Box für ihn her. Man merkte sofort, dass er sich mit Totilas nicht gerade verstand, obwohl sie sich nicht gerade nah standen. Als die Box fertig war, stellte ich Aron rein und gab ihm noch sein Futter. Er rührte es erst mal nicht an. Lieder schaute er sich, mit einem eingebildeten Blick, die anderen Pferde an. Er passte perfekt auf den Hof zu den anderen Pferden und zur Zucht. Ich ging aus dem Stall und ins Haus.
    • Sosox3
      4. - 10. Pflegebericht - Januar-Juni 2011
      4. Pflegebericht - Januar 2011
      Gypsie sagte am 23 January 2011 - 09:25 PM:


      Ankunft eines neuen + Ausritt mit Jule+ pflege der anderen Pferde

      Vor einigen Tagen kam ein neuer Hengst auf den Hof. Sein Name war Willy Wonka und wie immer war er ein Niederländisches Warmblut.
      Früh am Morgen, ging ich in den Stall und holte Willy Wonka und Aron aus ihren Boxen. Ich führte beide zum Putz platzt und band sie dort an. Dann holte ich noch schnell 2 Putzboxen und stellte sie neben Willy und Aron.
      Die 2te Putzbox war für DeJule. Jule und ich hatten uns verabredet zum Ausreiten.
      Ich fragte sie, welches Pferd sie reiten wollte und ihr war es egal. Deswegen bekam die Willy Wonka. Er war lieber und leichter zu reiten. Ich hatte die Putzboxen gerade erst abgestellt, da hörte ich Jule. Sie war schon angekommen und kam auf mich zu.
      Wir umarmten uns ganz freundlich und redet ein wenig. Dann machten wir beide uns an die Arbeit. Jule fing an Willy zu Putzen und ich machte das gleiche mit Aron. Beim Putzen, redeten wir ein wenig und wurden auch schnell fertig. Wir kratzen den beiden zum Schluss noch die Hufe aus und dann unterbrach ich Jule und wir gingen wieder in den Stall. Wir ließen Amicelli,Deila,Ron William,Stiffler,Moorland´s Totilas und Iconoclast auf die Weiden.
      Als die Pferde draußen waren, widmeten wir uns wieder den beiden Hengsten und Sattelten sie.
      Danach trensten wir sie noch und schnappten uns unsere Reitkappen und setzen sie auf.
      Wir saßen auf und ritten im Schritt vom Hof.
      Wir ritten geradewegs in den Wald rein, da fing Jule an heftig zu lachen. Ich fragte sie warum sie so lachte, aber als Antwort bekam ich. „ Ich weiß nicht. Ich muss einfach!“
      Sofort musste ich auch anfangen zu lachen und wir machten eine kurze Pause.
      Als wir uns wieder beruhigt hatten, nahmen wir die Zügel der Pferde wieder auf und ritten in den Wals.
      Willy Wonka ließ alles mit sich machen und war total Brav. Auch als wir an trabten arbeitete er sehr gut mit. Aron zappelte ein wenig rum, weil es sein erster Ausritt in den Wald war. Wir traben den ganzen Weg noch und schlugen den Rückweg ein.
      Auf dem Rückweg, galoppierten wir an, machten aber kein Rennen, weil wir nicht wussten, wie Willy darauf reagieren würde. Aber wir wussten, dass man sicher mit ihm im Wald galoppieren konnte. Wir galoppierten nicht lange und parierten Aron und Willy wieder zum Trab durch. Danach auch wieder zum Schritt.
      Im Schritt ritten wir den Rest des Weges und auch wieder auf den Hof.
      Auf dem Hof angekommen, stiegen wir erst mal von den Pferden und machten unsere Reitkappen ab.
      Danach sattelten und trensten wir die beiden Hengste ab und brachten sie wieder auf die Weiden, wo sie standen. Jule musste danach auch schon leider wieder gehen. Ich verabschiedete sie und machte mich wieder an die Arbeit, weil noch ein paar Pferde auf mich warteten.
      Ich ging zu einer der Weiden und holte mir Deila, die Stute mit den bezaubernden blauen Augen.
      Ich brachte sie zum Putz platzt und band sie dort an.
      Dann fing ich sofort an Deila und putzen. Als sie fertig war, kratze ich ihr die Hufe aus und brachte sie in ihre Box, die ein Stallbursche schon hergerichtet hatte. Meine Stallburschen waren immer Arbeitsfreudig und wussten genau was sie zu tun hatten und deswegen waren schon alle Boxen sauber.
      Als Deila in ihrer Box stand, holte ich Amicelli. Sie putze ich auch und brachte sie wieder in die Box.
      Nachdem Ami auch in ihrer Box stand, holte ich Ron William und Totilas. Die beiden putze ich schnell und brachte sie auch wieder in ihre Boxen. Beide warteten auf ihr Futter und steckten die anderen Pferde mit ihrer Nervosität an. Willy Wonka und Aron holte ich dann auch wieder rein. Die beiden waren noch sauber und deswegen brauchte ich sie nicht putzen und konnte sie direkt in ihre boxen stellen.
      Zum Schluss holte ich noch die 2 Vollblüter Stiffler und Iconoclast rein. Ich putze sie schnell und stellte sie auch wieder in ihre Boxen. Als alle Pferde drin waren, bereitete ich das Futter vor und Fütterte sie Pferde.
      Alle bekamen noch einen Abschiedskuss und ich schloss die Stalltüren.
      Am Ende ging ich noch auf die Weiden und Äppelte diese ab.
      Als auch dies Erledigt war, ging ich in mein Haus.
      5. Pflegebericht - Februar 2011
      Gypsie sagte am 04 February 2011 - 04:30 PM:


      Rebia´s Rückkehr+Ankunft eines neuen Hengstes und pflege der anderen Pferde.

      „Rebia kommt wider! Rebia kommt wieder!“
      Schreiend und freuend lief ich über den Hof. Das kleine DRP Fohlen, welches nun kein Fohlen mehr war, würde wieder zu mir zurück kommen. Ich hatte sie damals Verkauft und bereute es, doch nun kam sie wieder. Meine kleine Rebia.
      Als BluePearl mir die Stute brachte staunte ich erst einmal. Rebia war zu einer Stadtlichen Stute herangewachsen. Aber vom Charakter her, war sie immer noch ein Jungpferd.
      Ich unterschrieb den gleichen Vertrag wie damals und schon war sie meines.
      Ich führte Rebia erst mal in die Halle.
      Dort ließ ich sie laufen und schaute mir ihre Gänge an. Am Liebsten wäre ich sie geritten, aber dafür war es noch zu Früh und sie zu jung.
      Ihre Gänge waren immer noch so wunderbar die damals, vor allem ihr Trab haute mich um.
      Als ein Stallbursche mir Bescheid sagte, dass ihre Box fertig war, fing ich die Stute wieder ein und brachte sie in ihre Box. Ruhig fing Rebia an am Heu zu knabbern.
      Ich ging ein Halfter holen und ging zu Willy Wonka an die Box. Ich legte dem Dunkelfuchs das Halfter an und führte ihn aus seiner Box zum Putz platzt.
      Ich band den Hengst an und ging eine Putzkiste holen, die ich, als ich wiederkam, neben den Hengst abstellte und öffnete. Ich fing an sein schönes, seidiges Fell an zu striegeln und war schnell fertig. Zum Schluss kratze ich ihm die Hufe aus und ging seine Trense holen.
      Ich trenste Willy und führte ihn ein paar Runden um den Hof. Danach gingen wir vom Hof runter und ins Gelände.
      Im Gelände benahm sich der Hengst, wie ein kleines Fohlen. Er machte Faxen. Er lief Seitwärts oder stieg zum Spaß. Ich fand dies gar nicht witzig und bestrafte den Hengst. Schnell machten wir uns wieder auf den Rückweg, weil ich keinen Nerv mehr dazu hatte mich weiter mit Willy rum zuschlagen.
      Auf dem Hof angekommen, legte ich ihm wieder sein normales Halfter an und brachte ihn auf die Weide, wo er sich erst einmal austoben konnte. Nachdem ich Willy Wonka auf die Weide gebracht hatte, holte ich M´s Aron und Amicelli. Ich band das Liebespaar am Putz platzt an und putze erst Ami. Als Amicelli sauber war, putze ich noch Aron.
      Auf einmal klingelte mein Handy und ich ging ran...
      … Als ich aufgelegt hatte, überkam mir ein Riesen Lächeln. Ich brachte Amicelli und Aron auf ihre Weide und schnappte mir meine Autoschlüssel, die in der Sattelkammer lagen.
      Schnell befestigte ich den Hänger am Auto und für vom Hof. Es ging zum Hof von LeFay.
      Ich hatte auf ein Pferd von ihr Geboten. LeFay verkaufte alle ihre Pferde und da stach mit Landwein´s Erdbeerpflücker ins Auge. Der kleine Hengst war total Süß und nun konnte ich ihn abholen.
      Als ich auf LeFay´s Hof ankam, stand der kleine schon bereit und ich konnte ihn direkt verladen. LeFay bekam das abgemachte Geld und ich fuhr wieder nach hause. Ich hatte wieder ein neues Turnierpony.
      Auf meinem Hof wieder angekommen, lud ich den Welsh A Hengst aus und führte ihn eine Runde über den Hof. Dann brachte ich ihn in eine Box. Bald würde sich herausstellen mit wem er auf die Weide gehen darf.
      Als der kleine Hengst sicher in seiner Box stand, nahm ich mir wieder ein Halfter und holte Deila aus ihrer Box.
      Sofort brachte ich die Stute in die Reithalle, wo ich sie laufen ließ. So wie es bei Deila normal war, galoppierte sie los und buckelte durch die Halle.
      Sie beruhigte sich erst, als sie einen Knall hörte. Dieser Knall war ich. Ich hatte die Reithallen Tür zufallen lassen. Deila stand nun ruhig in der Halle und ich fing sie wieder ein.
      Brav folgte die Stute mir zum Putz platzt, wo ich sie festband und anfing zu putzen. Als ihr Körper fertig war, kämme ich noch Mähne und Schweif. Als ich fertig war, kratze ich ihr zu Letzt noch die Hufe aus und brachte sie wieder in ihre Box, die ein Stallbursche schon gemacht hatte.
      Als Deila wieder in ihrer Box war, holte ich mir Ron William. Der Hengst war gar nicht gut drauf. Ich führte ihn zum Putz platzt und band ihn dort fest. Sofort putze ich sein wundervolles Schwarzes Fell und kratze ihm zuletzt noch die Hufen aus.
      Ich hatte in dem Moment keine richtige Lust zu reiten und deswegen brachte ich Ron direkt auf die Weide, wo er genüsslich anfing zu fressen.
      Ron William graste auf seiner Weide und ich ging Stiffler und Iconoclast holen. Der Wallach und der Hengst verstanden sich super gut und deswegen brachte ich beide in die Halle, wo ich sie laufen ließ. Ico und Stiffler galoppierten freudig um die Wette und lieferten sich ein Kopf an Kopf rennen.
      Als sie zum stehen kamen, putzen sie sich gegenseitig und schmusten noch ein wenig.
      Ich nahm die beiden wieder mit und brachte sie zum Putz platzt, wo ich sie festband und zuerst den Wallach Iconoclast putze. Als Ico fertig war, putze ich noch Stiffler und kratze beiden die Hufe aus. Dann brachte ich sie zusammen auf die Weide.
      Als die beiden auf der Weide standen, holt eich mir das letzte Pferd für heute. Moorlands Totilas.
      Ich holte den Hengst aus seiner Box und brachte ihn zum Putz platzt. Ich band den Rappen fest und fing an seinen wundervollen, muskulösen Körper zu putzen. Als er fertig war, kratze ich ihm die Hufe aus und schmuste ein wenig mit Toto.
      Toto hatte heute mal einen Tag frei und ich brachte ihn auf eine Weide.
      Auf der Weide graste Totilas ein wenig und ich ging ins Reiterstübchen um ein wenig zu recherchieren.
      Nach zirka einer ganze Stunde, holte ich alle Pferde rein, die auf der Weide standen. Als alle wieder in ihren Boxen waren, fütterte ich sie noch und ging dann wieder.
      6. Pflegebericht - Februar 2011
      Gypsie sagte am 19 February 2011 - 07:56 PM:


      Neues Pferd im Stall und pflege der anderen Pferde.

      „Da kommt Er!“, rief ich durchs Haus und rannte die Treppe runter. Meine Mutter zog sich schnell eine Jacke an und ging mit mir raus auf den Hof.
      Der Silberne Mercedes mit dem weißen Hänger hinten dran stand schon auf den Hof und ein netter Mann stieg aus. Er gab mir und meiner Mutter die Hand. Mit meiner Mutter redete er noch lange und bat mich den Hänger aufzumachen.
      Sofort eilte ich zum Hänger und öffnete die Klappe. Ein Fuchsfarbener Pferde Po stand vor mir.
      Der Mann und meine Mutter kamen auch und nach kurzer zeit stand ein wundervoller Dunkelfuchs auf dem Hof. Er hatte den Kopf hoch erhoben.
      „Hier ist dein For Pleasure!“
      Ich nahm den Hengst entgegen und hielt die Freude in mir zurück. Meine Mutter besprach noch alles und als ich meine Unterschrift gesetzt hatte, gehörte der Hengst mir. Ich führte ihn sofort in den Stall, wo wir schon eine Box vorbeireitet hatten. Als er drin stand, nahm ich ihm seine Decke ab und das Halfter auch. Ruhig stand der Hengst in seiner Box und ich konnte beruhigt den Stall verlassen.
      Auf dem Hof herrschte Hochbetrieb und ich hatte nichts zu tun, also ging ich wieder in den Stall und holte Amadeo. Amadeo war der neue Wallach, der auch erst vor kurzem ankam. Ich holte sein Halfter aus der Sattelkammer und holte ihn aus seiner Box. Brav folgte mir der Wallach zum Putzplatz und dort band ich ihn fest. Ich holte schnell einen Putzkasten und ging wieder zurück zu Amadeo.
      Ich fing an den Wallach zu putzen und als er fertig war, kratze ich ihm noch die Hufe aus und band ihn los. Amadeo und ich gingen ein paar Runden auf den Hof und ich brachte ihn auf die Weide. Als Amadeo auf der Weide graste holte ich noch For Pleasure und stellte ihn zu Amadeo. Erst verstanden sie sich nicht und stritten sich, aber nach ein paar Minuten ging es und friedlich standen sie zusammen auf der Weide.
      Ich ging wieder in den Stall und holte Landwein´s Erdbeerpflücker. Ich brachte den Hengst zum Putzplatz und putze ihn. Danach brachte ich Erdbeerpflücker auf die Weide. Danach ging ich wieder in den Stall und holte Rebia. Rebia ging brav mit mir mit und ließ sich das putzen gefallen und genoss es. Ich kratze ihr noch die Hufe aus und brachte sie auf die Weide, wo sie sich ein wenig austobte. Nach Rebia holte ich Willy Wonka. Der Hengst versuchte mich wieder auszutricksen, doch ich war diesmal schlauer als er. Ich band ihn am Putzplatz an, putze ihn und kratze ihm noch die Hufe aus. Danach durfte auch er auf die Weide. Wieder ging ich den gleichen weg in den Stall und ging zu Amicelli´s Box. Ich versuchte sie zu Halftern, doch sie wollte nicht. Nach einige Versuchen, schaffte ich es dann doch und brachte die Stute zum Putzplatz, wo ich sie fest machte. Ich putze Amicelli schnell und brachte sie auf die Weide. Ich ließ das Halfter um, damit sie sich daran gewöhnen konnte. Wider ging ich in den Stall und holte meinen M´s Aron. Aron, folgte mir brav und ließ sich leicht putzen. Als ich fertig war, durfte er auch auf die Weide und ein wenig toben. Nach Aron holte ich Deila aus der Box und putze sie auch. Danach durfte sie auch auf die Weide.
      Als Deila auf der Weide stand, ging ich wieder zum Stall und holte Ron William. Ron William folgte mir zum Putzplatz, wo ich ihn festband und putze. Ich kratze ihm die Hufe aus und brachte ihn auf die Weide.
      Wieder ging ich ihn den Stall und holte Stiffler. Stiffler war so sauber, dass ich ihm nur die Hufen auskratze und ihn auf die Weide brachte. Als letztes holte ich Iconoclast meinen ersten Wallach.
      Ich brachte ihn zum Putzplatz, putze ihn, kratze ihm die Hufe aus und brachte ihn auf die Weide. Als alle Pferde draußen standen, machten ein Stallbursche und ich uns an die Arbeit die ganzen Boxen auszumisten.
      Als wir fertig waren, füllten wir die Heunetze nach und füllten die Futtertröge.
      Wir ließen die Pferde bis Abend´s draußen und holten sie dann wieder rein. Alle Pferde fraßen dann genüsslich und ich konnte auch gehen.
      7.Pflegebericht - März 2011
      Gypsie sagte am 06 March 2011 - 03:35 PM:


      Helau und Alarv!

      „Gypsie! Gypsie wach auf!“
      Ich merkte, wie jemand an mir rüttelte und ich öffnete langsam meine Augen. Es war meine Mutter.
      „Steh auf! Du bist schon spät dran. Alle warten“!
      Ich sprang auf und zog mich auf die schnelle an. Ich rannte die Treppen hinunter und direkt nach draußen. Ich hatte keine Zeit mehr etwas zu essen.
      Als ich auf den Hof kam, waren schon alle da und warteten auf mich. Ich begrüßte erst einmal alle und ging zu Angy hinüber.
      „Guten Morgen!“, sagte ich und nahm sie in den Arm.
      „Auch mal wach?“, fragte sie lächelt und fuhr fort: „Wir müssen besprechen, wer was macht!“
      „Ich hole mal eben die Liste“, antwortete ich und rannte ins Haus.
      Ich kam mir einem weißen Zettel wieder raus und stellte mich in die Mitte von allen.
      Auf dem Zettel stand:

      Jaquline – Tuschinski.
      Peter – Amadeo.
      Nanett – Beck´s Expirience, Dark Shadow´s Night, Boss Black Rose, Jumping.
      Julian – Brave Quintus.
      Saskia – Cleopatra, Krümel, Stiffler, Iconoclast.
      Angy – Deila, Ron William.
      Melina – Don´t Touch me.
      Melanie – Denver.
      Anna – For Pleasure.
      Jörg – Jolly Jumper.
      Melissa – Manewa.
      Stella – Maradscha.
      Ich – Moorland´s Totilas, Belalim.
      Michelle – Raufbold.
      Julia – Ms Aron.


      Ich las den ganzen zettel vor.
      Als jeder wusste, was zu tun war, machten sich alle an die Arbeit.
      Peter und Anna gingen For Pleasure und Amadeo von der Weide holen. Es war praktisch, den die beiden standen zusammen auf einer Weide. Als sie, die beiden Pferde eingefangen hatten, gingen sie zum Putzplatz und banden sie dort an. Sofort fingen sie an den Wallach und den Hengst zu putzen. Jaquline ging Tuschinski von der Weide holen und putze ihn auch. Nanett hatte es einfach. Sie konnte alle Ponys auf einmal mitnehmen und direkt auf den Reitplatz gehen. Die Pony´s hatten alle nur ein Knotenhalfter um. Kleine Treppen, Stangen und standen auf dem Reitplatz. Nanett nahm sich als erstes Jumpin vor. Sie ließ den kleinen Hengst eine Runde frei traben und lotste ihn dann zu den Treppen. Jumping wusste genau was er machen sollte und ging langsam aber sicher auf die Treppe. Als er fest stand, lobte ihn Nanett und machte das gleiche mit den anderen Ponys. Beck´s durfte zeigen, was er noch so konnte. Beck´s gab den Huf und setze sich danach brav hin. Nanett lobte ihn.
      Julian holte in der zwischen zeit Brave Quintus. Er putze ihn und nahm sich Sattel und Kandare.
      Als Julian mit Quintus fertig war, ging er mit ihm in die Halle und ritt den Hengst warm. Julian war einer der besten Dressurreiter und es war wunderschön den beiden zuzusehen. Quintus schwang seine Beine und reagierte auf alles, was Julian machte.
      Ich ging wieder aus der Halle und sah, dass Saskia schon dabei die Vollblüter zu putzen. Ich ging weiter und sah, wie Melina und Melanie Don´t Touch me und Denver holten.
      Alle hatten was zu tun und ich schaute nach Julia, die gerade ein wenig mit Aron um den Hof lief. Stella war gerade dabei Maradscha zu putzen und Melissa holte Manewa.
      Jörg, unser bester Westernreiter, machte gerade Jolly Jumper fertig um mit ihm zu Üben.
      Julian kam nach langer Arbeit aus der Halle und ritt Quintus trocken. Das war der Stichpunkt für Angy und mich. Wir holten Moorland´s Totilas und Ron William von den Weiden. Schnell machten wir die beiden fertig und gingen mit ihnen in die Halle. Erst einmal, ritten wir die beiden Hengste schön warm. Ron und Totilas waren schnell warm, und als wir die Zügel aufnahmen, wölbten sie ihren Hals und gingen wundervoll am Zügel.
      Wir ritten erst einmal im Schritt. Angy ging mit Ron auf die gegenüber liegende Seite von mir und trabte ihn an. Genau das gleiche machten Totilas und ich. Synchron trabten wir und trafen uns auf der Mittellinie. Als wir und trafen, galoppierten wir die Hengste an. In einem schönen Arbeitsgalopp, galoppierten wir eine Volte. Angy parierte Ron wieder durch zum Trab und ging auf die Mittellinie, wo sie die Schritte des Hengstes verstärkte. Totilas und ich bleiben im Galopp und galoppierten eine ganze Bahn.
      Ich parierte durch zum Schritt. Angy machte das gleiche und wir ließen gleichzeitig die Zügel aus der Hand kauen. Auf der Mittellinie trafen wir uns wieder, nahmen die Zügel auf und galoppierten nochmals um und am Ende zu trennen.
      Wieder parierten wir durch zum Schritt. Wir lobten die Hengste und gingen aus der Halle raus.
      Als wir die Hengste wieder ab sattelten, sah ich wie Jörg mit Jolly in die Halle ging. Ich beielte mich und als ich fertig war, rannte ich zur Halle. Ich wollte unbedingt sehen, wie Jörg mit Jolly arbeitete. Gerade als ich ankam, machten die beiden einen Stop. Es sah einfach faszinierend aus.
      Wenn sie das auf der großen Karnevals Veranstaltung machen würden, wären alle aus dem Häuschen. Ich ging wieder zu den Weiden und holte Belalim. Melissa ging schon mal in die Halle.
      Ich holte schnell Belalim und putze sie. Als ich fertig war, ging ich auch in die Halle.
      Melissa und ich probten mit den beiden die Freiheitsdressur. Wir mussten nur aufpassen, dass Manewa nicht zu nah an Belalim kam, weil Bela keine anderen Pferde mochte.
      Als wir fertig waren, ließ ich Bela noch Knien und dann gingen wir schon wieder aus der Halle. Als wir aus der Halle gingen, sah ich, wie Angy schon mit Deila übte. Die beiden hatten eine wundervolle Kür vorbeireitet.
      Tuschinski, Amadeo, For Pleasure, Brave Quintus, Don´t Touch me, Denver, Ron William, Totilas, Jolly Jumper und Maradscha waren schon fertig und wurden schick gemacht.
      Ich band Belalim am Putzplatz an und bat jemanden, die Stute sauber zu machen. Ich sah, wie Michelle aus der Halle mit Raufbold kam. Der Hengst lief noch brav am Zügel, bis Michelle die Zügel locker hielt.
      Es wurde langsam Abend und alle machten sich ran die Pferde für die Show fertig zu machen. Alles außer Angy und ich. Angy nahm das Geld an und ich verteilte die Tickets. Um den Reitplatz wurde es sehr voll. Als alles ausverkauft war, zogen wir uns schnell um.
      Angy und ich zogen lange, fast Goldfarbende Gewänder an. Als wir raus kamen, waren Totilas und Ron auch schon mit Gold eingekleidet. Wir schwangen uns auf die Rücken und ritten im Trab auf den Reitplatz. Die Scheinwerfer gingen an und alle Applaudierten. Wir schauten uns an und als ich Nickte, ging die Musik an und wir ritten erst einmal auf die ganze Bahn. Wider parallel zu einander. Wir führten alles vor, was wir einstudiert hatten, am Ende legten wir sogar noch einen drauf mit Galopppiuretten. Im Schritt gingen wir wieder vom Reitplatz runter. Direkt nach uns, kamen Amadeo und For Pleasure, die sich vorführten mit Sprüngen und Dressur. Alle waren begeistert von den Pferden von Moorland´s Dressage. Als die beiden auch wieder vom Platz ritten, hörte man lachen und klatschen. Wir wussten sofort, dass die Ponys dran waren!
      Sie galoppierten erst einmal alle verrückt über den Reitplatz, bis Nanett sie zu sich holte.
      Sie zeigte eine wundervolle, auf einer Art auch witzige, Show, die, vor allem die Kinder begeisterte. Die Ponys verschwanden wieder vom Platz und Julian kam mit Quintus herein.
      Nach ihren Auftritt, war erst einmal eine kleine Pause.
      In der Pause konnten wir uns alle ein wenig erholen, weil es sehr anstrengend war, die Pferde rechtzeitig fertig zu haben.
      Nach der Pause ging es direkt weiter mit Saskia und den Vollblütern. Sie führte eine Temperament volle Show vor, die den Atem stocken ließ.
      Als die Vollblüter fertig waren, führte Angy ihre Kür mit Deila vor. Sie war voll mit Piaffen oder anderen wundervollen Arten der Hohen Schule. Sogar den Spanischen Schritt beherrschte Deila unter Angy. Angy ritt im vollen Galopp vom Reitplatz und wir fingen sie am. Sie sprang von Deila und Deila wurde sofort versorgt und in ihre warme Box gebracht.
      Melina ritt mit Don´t auf den Platz, gefolgt vom Melissa mit Denver.
      Vater und Sohn machten alles, was die Mädchen von ihnen wollten und schon war ihre Kür vorbei.
      Die Scheinwerfer gingen an. Man hörte Peitschen knallen und Gebrüll. Im vollen und gestreckten Galopp, kamen Jörg und Jolly Jumper auf den Reitplatz. Die Peitsche miss Jörg hinter sich auf den Boden und galoppierte mit Jolly ein paar Runden. Dann hielt er den Hengst an. Jolly schaute aufmerksam und richtete sich, auf ein Zeichen von Jörg, rückwärts. Immer weiter und weiter. Dann galoppierte Jörg den Hengst nochmal an. Kurz vor dem Ende, des Platzes, machten die beiden einen Sliding Stop!
      Alle Leute hielten den Atem an und klatschen danach sofort. Jörg und Jolly führten weiter vor und als sie runter vom Platz gingen kamen Stella und Maradscha.
      Maradscha hatte nur einen Halsring um.
      Stella und Maradscha waren so frei, wie es nur ging und führten es vor. Mit riskanten Sprüngen. Nach ihnen, kamen Melissa und ich.
      Wir hielten Manewa und Belalim weit von einander entfernt und fingen mit unserer Freiheitsdressur an.
      Die Stuten machten alles mit, obwohl sie es noch nicht kannten, unter Scheinwerfern zu sein und von tausenden von Leuten umgeben zu sein. Als wir fertig waren, lobten wir die beiden Stuten und gaben sie an die Stallburschen ab, die sie sauber machten und sie in ihre Boxen brachten. Julia war schon auf den Reitplatz, doch man konnte sie kaum sehen, da alles dunkel wurde.
      Als auf einmal das Licht und die Musik von Fluch der Karibik anging, erschraken einige und andere applaudierten.
      Julia und Aron führten ihre Kür vor, als wären sie schon lange Vertraut, dabei ritt Julia den Hengst erst seit Gestern. Als die beiden vom Reitplatz kamen, war das Highlight dran.
      Michelle kam völlig in Weiß mit Raufbold auf den Platz. Raufbold hatte eine weiße Kandare an und den Sattel konnte man nicht sehen, weil Michelle´s Kleid diesen verdeckte. Die beide führten einen so wundervolle Barocke Dressur vor, dass man nur noch staunen konnte. Es sah einfach alles fließend aus. Die Musik passte und Michelle und Raufbold harmonierten einfach.
      Als die beiden vom Platz kamen, klatschen alle laut und wir Reiter gingen auf den Reitplatz. Es war schon dunkler geworden und wir machten alle Scheinwerfer an. Wir nahmen uns alle an die Hand und verbeugten uns. Angy und ich standen in der Mitte.
      „Wir danken euch allen, dass ihr so Zahlreich gekommen seid.“, sagte Angy in ein Mikrofon.
      „Die Pferde stehen nun in ihren Boxen und wir sind geschafft. Es hat uns Freude bereitet, dass es ihnen hier, auf Moorland´s Dressage, so gut gefallen hat.“
      Angy schaute in die Zuschauer Menge und verbeugte sich noch einmal. Wieder klatschen alle.
      Wir verließen den Reitplatz wieder und gingen in die Ställe. Die Leute durften sich noch die Pferde angucken und natürlich auch die Fohlen.
      Nach und nach, würde es immer leerer und wir gingen nochmal zu allen Pferden. Dark Shadow´s Night, Boss Black Rose, Jumping und Spotted Dreams standen genüsslich in ihren Boxen. Alle waren schon gefüttert.
      Dann gingen wir in den Ponystall zu Don Diego, Checker, Landwein´s Erdbeerpflücker, Rebia, Pjotr und Beck´s Expirience. Die Ponys waren auch schon gefüttert und wir gingen in den Großpferde Stall. Tuschinski, For Pleasure, Amadeo, Willy Wonka, der gerade geputzt wurde, Amicelli, M´s Aron, Deila, Ron William, Stiffler und Iconoclast standen alle in ihren Boxen und fraßen. Dann gingen wir zu den Weiden. Lady Nickless, Belalim, Sudan, Störmy, Brave Quintus, Jolly Jumper, Mayhem, Maradscha, Radetta und Manewa standen noch auf den Weiden. Wir holten sie schnell rein und fütterten sie noch.
      Dan gingen wir in den Zuchtstall und fütterten Spotted Dreams und Alvar.
      Damit waren wir schnell fertig.
      Damit war der Karnevalstag vorbei. Bald würde der Faschingszug sein und dann dem Tag, durften die Pferde einfach Pferde sein und auf den Weiden grasen.
      8. Pflegebericht - März 2011
      Bunnylein
      12.03.2011 - 12:38 Uhr
      Deila´s erster Tag

      ich stand frühs auf um die Box für Deila mein neues Pferd bereit zu machen .
      Ich frühstückte schnell dann lief ich rüber in den Stall und machte eine Box zurecht .
      Waking beobachtete mich und schnaubte enttäuscht da ich sie nicht raus holte und mit ihr ausritt .
      ,, Nicht jetzt süße ´´ sagte ich und streute die Box für Deila ein . Als ich mit allem fertig war
      brachte ich meine Pferde auf die Weide . Revolverheld , Tequilla Sunrise und Cola kammen zusamm auf die Weide .
      Und meine Stuten gingen mit meinen Wallachen die Weide . Die beiden Fohle gingen zusammen auf den Paddock .
      Als endlich alle meine Pferde alle auf den Weiden waren setze ich mich entspannt auf den Koppelzaun und
      beobachtet sie zufrieden . Nach einer weile wurde ich von dem Geräusch eines heran nahenden Fahrzeugs
      gerissen ich stand auf und lief auf dem Hof um den Transporter in endpfang zu nehmen .
      ich klärte mit Gypsie schnell alles dann lud sie Deila aus die wunderschöne Dressurstute die mir
      sofort gefallen hatte . Gybsie erklärte mir alles was sie über Deila wusste dann verabschiedete sie sich
      und fuhr wieder heim ich strich Deila über den Hals und musterte sie . Deila wiehrte nervös ich murmelte
      leise ,, Ganz ruhig mausi alles wird gut ´´ dann führte ich sie zu der Stutenweide wo sie sofort von Herzblatt
      in entpfang genommen wurde und das zum glück freundlich . Ich lies sie sofort nach dem ich ihr die Transportdecke
      abnahm und ihr die Bandage abnahm auf die Weide zu den anderen Stuten die sie freundlich willkommen hießen .
      Ich setze mich wieder auf dem Koppel zaun nachdem ich die Ausrüstung meiner neuen Stute wegbrachte hatte und
      beobachtete sie eine Weile, wie sie mit dem anderen Stuten graste später ging ich wieder ins Haus und chattete mit
      StefStef über skype und erzählte ihr alles von meiner neuen Stute Deila.
      9.Pflegebericht - April 2011
      Bunnylein
      22.04.2011 - 16:47 Uhr

      Tag mit meinen Geliebten Pferden

      ich ging wie gewöhnlich frühs in den Stall um meine Geliebten Pferde zuvorsorgen zuerst ging ich zu Prinz in die Box und strich ihn über sein knuddeliges weiches fell . Ich umarmte kruz Prinz´s hals dann verlies ich die Box . ich ging entspannt in die Futterkammer und mischte in ruhe das Futter für meine Pferde . Ich nahm das gemischte Futter und begann dann jeden Pferd seinen Anteil zugeben . ich hörte stimmen draußen auf den Hof und stellte die leere schüssel weg und lief zur Stalltür und öffnete sie und sah mich auf den Hof um und in deckte meine gute Freundin Stef und einen fremden Jungen der aber ein guter Freund von ihr sein musste . Ich verlies den Stall und sagte mit freundlicher stimme ,, Hi Stef schön das du vorbei kommst ´´ sagte ich un lief auf die Beiden zu ,, Hi Bunny ´´ rief Stef und kamm fast auf mich zugerannt und umarmte mich kräftig ,, Das ist Mike ´´ sagte Stef und zeigte auf den Jungen der mich freundlich an lächelte ich schätzte ihn auf 15 oder 16 . ,, Ich bin Bunnylein kannst mich aber Bunny nennen ´´ sagte ich und lächelte auch freundlich . Ich musterte die beiden und fragte einfach ,, Lust auf ne runde zu reiten ? ´´ fragte ich die beiden welche begeistert nickten ,, Aber zu erst müssen die Pferde gepflegt werden ´´ sagte ich und drehte mich entspannt zum Stall um und lief los . Waking bemerkte zu erst das ein fremder Junge da war und warf seltsamer weiße den Kopf hoch als ob sie etwas erschreckt hatte . ,, He Süße alles gut ´´ sagte ich zu Waking und huschte schell zu ihrer Box und sprach beruhigent auf sie ein bis sie sich wieder beruhigt hatte . ich erklärte Mike und Stef schnell etwas zu den Pferden dann begannen wir sie alle zu verwöhnen . Wir standen gemütlich zusammen wärend ich Prinz , Mike Lana und Stef Arafella putzend . Aufeinmal fing '' So What '' von meiner Lieblings´s Sängerin P!nk an ich griff schnell nach meinem Handy und verlies schnell den stall und ging ran ,, Hi Bunny ´´ sagte eine charmante stimme bei der ich sofort ins träumen geriet ,, Hi Pascal ´´ sagte ich und lehnte mich gegen die Stall wand ,, Kann ich vorbei kommen ? ´´ fragte Pascal ich überlegte kurz und meinte dann ,, Wenns dich nicht stört das 2 Freunde von mir da sind kannst du kommen ´´ antwortet ich und grinste kurz ,, Okay also bis gleich bin in 20 Minuten bei dir ´´ sagte er und legte auf ich steckte mein Handy weg und huschte wieder in den Stall . ,, Und wer wars ? ´´ fragte Stef und grinste mich an sie konnte sich sicher vorstellen wers war ,, ach nurn Kumpel der gleich vorbei kommt ´´ antwortet ich und räumte die Putzkisten weg und überlegte wer welches Pferd reiten sollte ,, Stef du nimmst Deila ´´ sagte ich und deutete auf die Rappstute ,, Mike du bekommst meine freundliche Apfelschimmel Stute Nordlicht ´´ sagte ich und zeigte auf Nordlicht die entspannt an ihren heu herum kaute ,, und mein Kumpel wird Herzblatt reiten achja und ich reit Vegas ´´ sagte ich dann und strich meiner süßen Waking über ihr schönes weiches Fell ,, Wir können ja die anderen Pferde da weile auf die Weide bringen oder so ´´ sagte Marvin und sah mich kurz an und hoffte das ich zustimmen würde erkannte ich an seinem blick . ,, Gute idee ´´ sagte ich und schnappte mir die Halfter von Night Lady , Prinz , Arafella , Chici Mici , Never Fear , Antaris , Tequilla Sunrise , Mogli , Cola und Lana zusammen mit Mike und Stef brachte ich dann die Pferde auf die weiden und unterteilte sie zwischen Stuten und Hengst und Wallachen . Als wir dann gemütlich zurück in den Stall liefen hörte ich wie ein Mofa auf dem Hof hilt und freute mich schon riesig auf Pascal ich entschloss mich mit Stef und Marvin hinten durch den riesigen Garten zu gehn Stef und Marvin redeten wie wild mit einander das ich froh war das Pascal auch hier war ich öffnete die Tür und sah Pascal entspannt neben seinem Mofa stehn . Ich musterte Pascal kurz der mit seinen 1,70 groß und Kräftig war aber nicht fett . Er lächelte mich an als er mich sah und sagte ,, Hi Bunny ´´ ich lief mit den anderen beiden zu ihm und erklärte Pascal die route die wir ritten . Pascal sah kurz von Stef zu Mike dann wanderte mein blick zu mir rüber und er nickte ,, achja und du reitest Herzblatt ´´ sagte ich und ging mit den 3en in den Stall und wir holten Waking , Herzblatt , Nordlicht und Deila an den Putzplatz und holten ihre Sättel , Trensen und Sattelpads und begannen die Pferde für den Ausritt fertig zu machen . ich beobachtete Pascal der Herzblatt in ruhe auftrenste er hatte eine dunkelblaue Jeans , Schwarze Nike´s mit Neon grünen streifen und ein Schwarzes Sweatshirt an und Braunes Haar was ihm leicht ins Gesicht hing . ,, Alles okay bei dir ? ´´ fragte Stef die aufeinmal neben mir stand und mich angrinste ,, mann erschreck mich doch nicht so Stef ´´ sagte ich und stellte die Steigbügel von Wakings Sattel ein . Ich sah kurz zu den anderen dann schwang ich mich in Wakings Sattel und nahm die Zügel auf und sah das Pascal ebenfalls aufgestiegen war dann sah ich zu Mike der grade aufstieg und zu Stef die gemütlich im Sattel sas . ,, Na dann los ´´ sagte ich und trieb Waking an das sie im Schritt vom Hof lief . Stef ritt neben mich und sah mich kurz still von der seite an und fragte dann leise ,, Läuft da was zwischen dir und Pascal ? ´´ ich sah sie kurz an und schüttelte dann den Kopf ,, na dann wirds aber zeit ´´ murmelte sie und lies Deila umdrehn und neben die Pferde von den Jungs laufen . Pascal scherzte mit Mike was den ritt bis jetzt an der straße lang zum Wald angenehm machte . Mike sah Stef an und die beiden fingen an zu grinsen wärend Pascal vor zu mir ritt und mich an lächelte ,, Ich hab echt kein plan was zwischen den beiden ist aber sie sind ein süßes Paar ´´ sagte er ,, Die beiden sind seit 1 Woche zusammen erst ´´ meinte ich dann und sah nach vorne und sah wie sich der Wald vor uns öffnete ,, Lust auf einem kleinen Galopp ? ´´ fragte ich und sah über die riesen Wiesen vor uns und dem Wald . Die Pferde liefen mittler weile in einem entspannte trab seit dem wir von der straße weg waren und nun liesen Pascal und ich Waking und Herzi angaloppieren welche sofort mit vollen elan dabei waren . ich lies Waking die zügel so weit frei das sie im rasanten galopp über die wiese lief und allen spaß daran hatte . Am Wald rand liesen wir die Pferde wieder langsamer werden und ritten im schritt zwischen den Bäumen lang . Pascal versuchte die leicht nervöse Herzi neben die entspannte Waking zu lenken was ihm auch gelang . Wir ereichten Nach einer halben Stunde den See und wo wir die Pferde an bäumen anbanden und uns auf den Steg vom See setzen und redeten , lachten und spaß hatten . Nach einer weile stand ich auf und sagte ,, Ich bin mal nach den Pferde sehn ´´ dann verlies ich die anderen und ging zu Waking und umarmte ihren Kräftigen geschmeidigen Hals . Ich hörte schritte und sah das Stef zu mir lief und wir zusammen die Pferde zum trinken an den See rand führten . Nach dem alle 4 Pferde das frische Wasser getrunken hatten ritten wir zusammen weiter und spaßten das wir fast vergassen die Hof einfahrt rein zureiten . WIr banden die Pferde am putzplatz an und begannen sie ab zusatteln und abzutrensen dann holten wir die halfter und putzkästen und begannen sie sauber zumachen und für die Weide zurecht zu machen . Dann brachten wir sie auf die Weide und beobachten wie Sunrise im entspannten galopp über die weide fegte dann gingen wir alle Heim .
      10. Pflegebericht - Juni 2011
      Bunnylein
      05.06.2011 - 18:05 Uhr

      Umzug auf die Sommerweide

      Heute sollten meine Pferde auf die größeren Weiden umziehn . Ich lief mit ein paar Freunden rüber zum Stall wo wir alle Pferde raus holten und am Putzplatz anbanden . Ich sah zu Pascal der sich um Prinz , Chici Mici , Cola und Tequilla Sunrise kümmerte . dann wanderte mein blick zu meiner ABF Pauline die sich um meine 2 Fohlen Never Fear und Antaris und Lana kümmerte und die drei Putze . Ich kümmerte mich um Waking up in Vegas , Herzblatt , Mogli wärend Jennifer sich um Nordlicht , Charisma , Deila und Arafella . Ich hatte mich grade auf Charismas rücken als meine Mom mir aus dem Fenster zurief nocheinmal schnell reinzukommen ich nickte und drückte Jennifer Charisma´s führstrick in die Hand und lief schnell ins Haus zu Mom . Sie erzählte mir das auf dem Nachbar Hof eine neue Familie eingezogen sei und das ich Höflich sein sollte und ihnen einen Kuchen rüber bringen sollte . Ich nickte genervt und packte den Kuchen ein und lief dann raus zu den anderen und wir liefen dann mit den Pferden an den führstricken vom Hof auf dem anderen Hof . Auf dem Hof angekommen sprangen 2 Hunde hin und her wärend ich stimmen im Stall hörte ich sah kurz zu den anderen die nickte dann lief ich rüber zum Stalleingang und erkannte 3 Leute die bei 8 Kühen standen und diskutierten über ihrgentwelche dinge die ich nicht verstandt . ,, Du bist vom Hof neben an oder ? ´´ wurde ich von hinten angesprochen überrascht drehte ich mich um und musterte ein Mädchen und einen Jungen der mich frech angrinste wärend mich das Mädchen genervt an sah . ,, Jepp ich vom Hof neben an und wollte euch hier freundlich willkommen heißen in der Gegend ´´ antwortete ich freundlich auch wenn ich grade anders gestimmt war . Ich hab dem Mädchen den Kuchen welches sich als Sarah vorstellte und der Junge sich als Tyler vorstellte . Ich stellte mich ebenfalls vor und sagte dann das ich nun los müsse meine Pferde auf die Sommerweide schaffen würde . Ich lief dann wieder zu den anderen die die Pferde auf einem Stück wiese fressen liesen als ich die Stimme von Sarah hörte ,, darf ich mit ? bitte bitte ´´ jammerte sie und hilt mich am arm fest und sah mich an ,, na gut aber nur wenn deine Eltern ja sagen und du dir einen Helm holst ´´ antwortet ich und lief zu Charisma und zog mich auf ihren rücken und dachte an die Welsh B Stute die ich vor wenigen Tagen probe geritten war und die Hannoveraner Stute . Ich lächelte leicht und strich Charisma liebevoll über den hals als ich Sarah lächelnt mit einem Reithelm auf uns zu laufen sah . Sie strahlte über das Ganze Gesicht als sie meine Herde sah . ,, Ui und wem darf ich reiten ? fragte sie mich und sah dabei auf Charisma ,, mir wärs am liebsten wenn du entweder Prinz oder Lana reitest das sind 2 sehr zuverlässige Pferde ´´ sagte ich und deutete auf die beiden Haflinger . sie nickte und lies sich von Pascal meinem Besten Kumpel auf Lana helfen dann ritten wir weiter zu den Sommerweiden die wir nach einer Stunde auf dem planken Pferderücken auf ereichten und dann brachten wir die Pferde auf die große getrennte Koppel und liesen die pferde frei laufen . Nach dem alle Pferde auf der Koppel waren schloss ich das Tor und lächelte zufrieden als ich meine Pferde glücklich auf der Weide sah . Ich schloss die Koppel ab weil ich ein ungutes Gefühl wegen Sarah hatte und dann li - Weitere Berichte verschwunden-
    • Sosox3
      11. - 12. Pflegebericht - August - Oktober 2013
      11. Pflegebericht - August 2013
      Bracelet
      Zitat von Bracelet:
      Ankumpft von Deila

      Gespannt wartete ich auf den Hänger der meine neue Stute bringen sollte. Ich hatte sie mir vor kurzem ausgesucht. Eine hübsche, schwarze Stute. Ein Niederländisches Warmblut also perfeckt für meine Zucht. Ich rechnete damit, sie so bald wie möglich ins Training zu schicken aber erstmals dürfte sie 2-3 Wochen nur auf der Weide verbringen, der Tunierstress war anstrengend und Umzug ebenfalls, somit sah ich das als beste Lösung. Zwischendurch sollte sie ein paar mal von den Stallburschen longiert werden, damit sich ihre Muskeln oder ihre kondition nicht abbaue.
      Schon bald kam dann endlich der ersehnte Besuch von Bunnylein. Sie lud die Hübsche aus und ich streichelte sie. ,,Ich muss leider wieder weg'',sagte Bunnylein und wir mussten uns schweren herzens wieder voneinander verabschiedeten.
      Nachdem Bunnylein weg war führte ich die Deila, diese hübsche Rappstute, auf dem gestüt umher und stellte fest, dass sie brav reagierte und schön Schritt ging.
      Dann kamen wir zur Stutenweide, wo jedoch noch niemand war, hier ließ ich sie laufen. Sie galoppierte fröhlich und ich sah ihr zu bis dann der Sattler kam.
      Er sollte ihr einen Sattel maßanfertigen, ebenfalls die Trense und ihr alle möglichen Schützer für alle möglichen Anlässe besorgen. Somit holte ich Deila und er sah sie genauer an, maß ab und tat sehr viel an ihr umher. In 1-2 Wochen würde er dann erneut kommen und das Sattelzeug vorbeibringen. In der Sattelkammer hatte ich ihr schon 2 Aufhängeplätze hergerichtet mit Namen drauf.
      Daraufhin fuhr dieser aber schon wieder und ich führte die hübsche Stute in ihre Box.
      Ich holte Putzzeug und striegelte sie ausgiebig. So kam ich ihr etwas näher und konnte ein wenig Bindung aufbauen. Sie genoss es sichtlich und ich kämmte sie ebenfalls und putze ihr noch alle 4 Hufe mit dem Hufkratzer und einem Schwämmchen aus.
      Dann redete ich noch etwas mit ihr und verabschiedete mich dann, schloß ihre Box und verstaute ihr Putzzeug in ihrem neuen Spind auf welchem ebenfalls groß ,,DEILA'' stand.
      12. Pflegebericht - Oktober 2013
      annette9774 Sammelpflegebericht für die Vielseitigkeitspferde

      Heute bekam ich einen Anruf von Bracelet, sie fragte mich ob ich vielleicht Zeit hätte mich etwas um ihre Pferde zu kümmern. Da ich die meiste Stallarbeit schon erledigt hatte und auch sonst nicht wichtiges mehr vor hatte sagte ich ihr zu. Ich fuhr kurz nach dem Anruf los zu ihrem Hof und als ich dort eintraf sah ich schon die Pferde auf der Koppel grasen. Da ich noch nie zuvor auf ihrem Hof war und Bracelet auch einen Termin hatte und nicht da war schaute ich mich erstmal etwas um und versuchte mich etwas zu orientieren. Relativ schnell fand ich den Stall und auch die Sattelkammer. Jedes Pferd hatte einen Spind, in dem zum Glück auch immer ein Foto des Pferdes hing. Als erstes entdeckte ich den Spind von Love me Tender, ein Englisches Vollblut, ein Rappe mit einer Blesse. Ich versuchte mir das Bild so gut wie möglich einzuprägen und ging mit seinem Halfter auf die Koppel, welche ich schnell fand. Dank seiner Vollblut Statur erkannte ich ihn sehr schnell. Bracelet hatte mir von ihren Pferden schon einiges erzählt, daher wusste ich das Tender gerne zeigte das er ein Hengst ist. Ich putzte ihn draußen, da sehr schönes und sonniges Wetter war. Da ich leider nicht die Zeit dafür hatte mit allen Pferden sehr viel zu machen, stellte ich ihn nach einem kleinen Spaziergang wieder auf die Koppel und nahm den Warmblut Hengst Black Pearl mit. Ihn putzte ich ebenfalls und da Bracelet mir erzählt hatte das er sehr viel Potenzial hat beschloss ich mit ihm etwas in die Halle zu gehen. Er hatte tolle Gänge und ich war sehr begeistert von ihm. Nach dem Reiten putzte ich ihn noch einmal über und brachte ihn dann auf die Koppel. Diesmal ging ich zurück und harkte die Halle und fegte anschließend die Putzplatz. Dann holte ich Donella und Angels Kiss und machte mit den beiden Stuten einen kleinen Spaziergang. Erst jetz fiel mir auf wie viel Zeit schon vergangen war seit ich hier war. Mit Je´taime und Herbstblüte machte ich ebenfalls einen kleinen Spaziergang. Es schien als würden Bracelets Pferden das Gelände gefallen, weshalb ich beschloss mit Deila und Double Diamonts ebenfalls einen Spaziergang zu machen, dieser Spaziergang war allerdings etwas länger als die anderen, da Deila recht leicht zu erschrecken war. Allerdings ließ sie sich immer wieder beruhigen und wurde auch im laufe des Spaziergangs sicherer. Mittlerweile traute ich mich fast nicht mehr auf die Uhr zu schauen. Ich hatte jetzt fast meinen ganzen Tag auf Bracelets Hof verbracht und hatte immer noch nicht alle Pferde bewegt. Aber ich beschloss das ich die restlichen auch noch versorgen würde, da es noch nicht anfing dunkel zu werden konnte ich auch noch etwas mit den anderen ins Gelände gehen. Als nächstes nahm ich mir Golden Eye, mit dem ich lieber alleine einen kurzen spaziergang machte, da Bracelet mir erzählt hatte das er scheu sei und nur schwer Bindung herstellt. Mit guter Zusprache gelang auch dieser Spaziergang sehr gut. Mit Final Destination 4 und Wastl ging ich als nächstes ins Gelände, was ich dank Wastl recht schnell bereute. Er benahm sich genau so wie Bracelet ihn mir beschrieben hatte. In der einen Sekunde ist er ein Draufgänger und achtet auf alles nur nich den Weg den er entlang läuft und in der nächsten Sekunder springt er zur Seite weil er den Stein vor sich nicht gesehen hatte. Final Destination 4 aht sich gelegentlich von ihm anstecken lassen, er blieb aber die meiste Zeit ausgesprochen ruhig und gelassen. Von Touchable habe ich sehr viel gutes gehört und sobald ich sie auf der Koppel sah hatte ich mich in sie verliebt. Sie ist sehr erkundungsfreuding und sie mag es neue Sachen kennenzulernen. Außerdem ist sie sehr schlau, ich habe mit ihr ein paar Übungen gemacht, während ich sie geputzt hab. Wir haben etwas mit Hütchen gemacht und Leckerlies im Stroh versteckt und sie war immer sehr flink dabei an die Leckerlies zu kommen. Zum Abschluss gin ich mir Pearl und Scarlet Sun noch etwas ins Gelände. Kurz vor Sonnenunterganz kamen wir wieder am Stall an. Als ich die beiden gerada auf die Koppel gebracht hatte, die Halfter wieder in den Spind gehangen hatte und am fegen des Putzplatzes war klingelte mein Handy. Es war eine SMS von Bracelet: "Und? Alles gut geganen?" "Ja alles super :D," antworte ich und fegte dann schnell zuende. Dann machte ich mich auf den Weg zurück zu meinen Stall.

      4374 Zeiche, by Beere
    • Sosox3
      13. - 14. Pflegebericht - März - September 2014
      13. Pflegebericht - März 2014
      Bracelet
      Frühlingsputzaktion
      Da nun der Frühling auf dem Gestüt einkehrt und alles rund um das Gestüt begann zu blühen, beschloßen ich und meine Mitarbeiter auf dem Gestüt eine Frühlingsputzaktion zu starten. So sollte auch das Gestüt wieder seinen alten Glanz finden und die Pferde für die kommende Tuniersaison besonders herausgeputzt werden. Alle Mitarbeiter versicherten mir mitzuhelfen und so kam dann auch der 29. März.
      Ich kam schon um 6 Uhr auf das Gestüt und begrüßte meine Mitarbeiter. Zusammen saßen wir in der großen Gemeinschaftshalle des Gestütshauses und tranken Kaffee. Ich redete mit dem Trainer einer meiner Pferde und schlürfte gelegentlich an meiner Tasse. So verging die Zeit bis um halb 7 alle da waren.
      Dann ging es daran die Pferde auf die Koppeln zu bringen, die mitlerweile wunderschön grün waren. Sie hätten heute einen Ruhetag damit das Gestüt geputzt werden konnte und wurden anschließend auch herausgeputzt. In einem großen Schwall ging es in den Stall. Jeder schnappte sich ein oder zwei Pferde und führt sie auf die Weiden. Ich nahm Touchable, meine hübsche Apfelschimmelstute, und Donella, ebenfalls Apfelschimmel. Brav folgten sie mir und liefen dann munter auf der Koppel umher.
      Für uns ging es dann daran aus allen Boxen Heu, Stroh und co heraus zu nehmen und die Boxen mit Wasser abzuspritzen und die Gitterstäbe zu putzen. Auch die Halterungen für die Halfter und Decken wurden geputzt und ebenso die Stallgasse. In der Sattelkammer wurden alle Halterungen geputzt und die Sättel und Trensen poliert. Die Decken wurden alle gewaschen und die Halfter und Führstricke ebenfalls abgespült. Auch die Bandagen und alles andere an Ausrüstung wurde perfekt geputzt. Auch die Futtertröge, Wassertröge, Heukippen und Salzsteinhalterungen wurden wieder auf Hochglanz gebracht. Ich packte fleißig mit an und half auch die Halle neu einzustreuen und die Boxen mit Stroh wieder zu erneuern.
      Als dies alles geschafft war war es 5 Uhr nachmittags. Somit mussten wir die Pferde nun im letzten Licht putzen, aber da alle mithalfen klappte es super. Jedes Pferd, Pony und Fohlen wurde mit Glanzschampoo gewaschen, die Hufe wurden gesäubert und eingewachst und der Nüstern und die Maul und Augenpartie wurde mit Schwämmchen gesäubert. Als dies gemacht war wurden die Pferde wieder in ihre Boxen gebracht und wir genossen noch einen netten Abend zusammen.
      An diesem Tag war ich wohl fertiger als je zuvor. :D
      14. Pflegebericht - September 2014
      Bracelet
      Der Herbst kommt und damit ebenfalls einige Veränderungen
      Allmählich wurde es von Tag zu Tag kühler, was man auf dem gesamten Gestüt im eher nördlich, in Slowenien, gelegenen Gestüt immer mehr zu spüren bekam. Langsam begannen auch die Blätter sich rotbraun zu färben und Burning Spring wurde der ersten Silbe seines Namens immer gerechter.
      Der Herbst brachte allerdings mehr als bloß eine Jahreszeitenveränderung mit sich. Unter anderem verabschiedeten sich einige Trainer und Bereiter. An ihrer Stelle sollten bald einige andere nachrücken und auch das Gestüt sollte sich auf seine neuen Ziele vorbereiten. Abgesehen davon, das wir unsere hohen Standards beibehalten möchten, wollen wir uns immer mehr auf die Selektierung und Krönung von Pferden beschäftigen. Mir war bewusst, dass es mir nicht leicht fallen würde mich von Einigen zu trennen, dennoch sah ich ein, das dies die richtige Entscheidung wäre.
      Nun wollte ich mich aber einmal wieder vergewissern, dass es allen meinen Schützlingen gut ging. Also stand ich an jenem Tag ziemlich früh auf und ging nun, in einen warmen Mantel gehüllt, Richtung Stallungen.
      Als erstes ging ich in den Stall in dem meine dressurorientierten Pferdchen zu finden waren. Als ich hinein kam wurde gerade Sir Donnerhall in seiner Box geputzt. Der 1,73m große Hannoveraner stand wie immer ganz gelassen da und beäugte mich neugierig als ich den Stall betrat. Waldjunge stand in der Nebenbox und streckte seinen Kopf aus seiner Box. Ich schnalzte mit der Zunge und sagte liebevoll seinen Namen. Anschließend gab ich ihm ein Leckerli und streichelte ihn ein wenig. Es war gerade halb 7 Uhr morgens und sein Bereiter kam erst gegen 8, weshalb er noch Zeit zum Entspannen hatte. Zuletzt geritten hatte ich den Hübschen vor etwar zwei Wochen, was allerdings bei den meisten Pferden der Fall war. Der Grund dafür war, dass er gerade mitten in seiner Ausbildung steckte, die jedes Pferd auf dem Gestüt genoss. Außerdem hatte ich leider nicht allzuviel Zeit all meine Pferde zu reiten. Insgesamt waren dies nämlich 24, zusammen mit 3 Fohlen. Dies war mitunter ein Grund weshalb ich leider einige der Süßen in liebevolle neue Hände vermitteln wollte. In Gedanken versunken hatte ich nun begonnen Waldjunge zu striegeln. Ich ließ mir Zeit und kratzte ihm auch die Hufe aus und kämmte seine Mähne und seinen Schweif. Er schnaubte genießend. Als ich dann fertig war ging ich auch zu Costas Box. Der hübsche Trakehner stand mit dem Po zu mir in seiner Box und fraß etwas Heu aus seinem Heunetz. ,,Costa.'',rief ich ihn, aber er drehte bloß ein Ohr in meine Richtung und reagierte sonst nicht. Ich öffnete die Boxtüre und setzte mich ins Stroh. Nun blickte er auf und drehte sich langsam zu mir um. Er betrachtete mich neugierig und ließ sich nun auch streicheln. ,,Braver Bub.'',sagte ich und gab ihm einen Kuss. Costa war eines der Pferde, welche ich mindestens einmal in zwei Tagen ritt. Mit ihm ging ich auch auf Turniere und wünschte mir, mit allen meinen Pferden so eine gute Beziehung zu haben wie zu ihm. Auch wenn er, wenn er fraß, nicht unbedingt gerne gestört wurde. ,,Na dann bringen wir dich mal auf die Weide.'',meinte ich und holte sein Halfter. Anschließend brachte ich ihn auf seine eigene Koppel, so wie sie jeder Hengst auf meinem Gestüt hatte. Mit den Worten ,,Heute hast du einmal einen Tag für dich.'' verabschiedete ich mich bei ihm und er galoppierte auf die Weide.
      Nun ging ich zu meinen vielseitigorientierten Pferden und/oder Freizeitpferden. Da sie alle erst gegen 11 gingen um ihr ''tägliches Fitnessprogramm'' zu absolvieren putzte ich jedes einzelne von ihnen und nahm mir viel Zeit für Streicheleinheiten. Zuerst putzte ich Love me tender; Anschließend Donella, Angels Kiss, Herbstblüte, BS Je'taime, Black Pearl, Double Diamond, Deila, Golden Eye, Final Destination IV, Wastl, Touchable, Pearl, Scarlet Sun und Ungezähmt Snow. Als ich gerade meine hübsche Snow putzte, kam auch schon einer der Bereiter, der für Black Pearl und Double Diamonds zuständig war. Er grüßte freundlich und verschwand anschließend in der Sattelkammer um Sattel und Trense zu holen. Ich aber verabschiedete mich auch schon wieder bei meinen Pferden und verließ auch den 2. Stall.
      Im 3. standen nun meine springorientierten Pferden, welchen derzeit meine größte Aufmerksamkeit genossen. Deo Volente, HGT's Nightmare, Takada, Party Shaker und N'oubliez jamais ritt ich nämlich jeden Tag, wie auch meist Costa. Diese Pferde hatten heute einmal einen Ruhetag und durften den gesamten Tag auf der Koppel verbringen, wo ich sie auch gleich darauf hinbrachte. Diarado putzte ich daraufhin ganz in Ruhe und genoss die Zeit mit ihm. Anschließend holte ich Sattel und Zaumzeug sowie Gamaschen und Hufglocken. Danach ging ich ganz in Ruhe ausreiten.
      Nach einem schönen Tag auf meinem Gestüt ging ich nun am Abend ins Bett und freute mich schon auf die kommenden Tage.
    • Sosox3
      15. - 17. Pflegebericht - Februar - Dezember 2015
      15. Pflegebericht - Februar 2015
      Bracelet Stallrundgang: Ich sehe mir an, was unsere Pferdetrainer so machen :D

      Es war ein regnerischer Tag auf meinem Gestüt, als ich den monatlichen Stallrundgang machte. Leider hatte ich diesen schon im Vorhinein bekannt gegeben und konnte so den Tag nicht ändern, egal wie mies das Wetter heute zu scheinen schien.
      Ein Stallrundgang war immer viel Arbeit auf meinem Gestüt. Ich musste jeden einzelnen Trainer begutachten, wie er seine Arbeit machte und wie weit die Pferde beim jeweiligen Trainer bereits waren.
      Pünktlich um 7 Uhr morgens verließ ich mit einer vollen Thermoskanne, beziehungsweise diesen Coffee-to-Go Dingern, das Hauptgebäude. Es war relativ warm für Februar aber dennoch durchdrang die Nässe mich bis auf die Knochen und ich fror ein wenig. Dabei kramte ich, solange ich noch unter dem Dachvorsprung stand, nach meinem Plan.
      Der lautete für die Wintermonate wie folgend:
      6:30 Die Pferde bekommen ihre erste Futterration für den Tag
      7:00 Die ersten Trainer und Bereiter trafen am Gestüt ein, kontrollieren ihre Notizen und planen vorläufig das Training für den nächsten Tag, was sie später allerdings noch ändern können
      7:30 Die Stallburschen putzen die ersten Pferde
      8:15 Die ersten Pferde werden aufgesattelt
      8:30 Ab nun kommen die Pferde mit den späteren Trainingseinheiten nacheinander in die Schrittmaschine
      8:30 Die Bereiter bzw. Trainer übernehmen ihre Pferde und beginnen mit den vorgesehenen Trainigseinheiten.
      Okay, weiter las ich zugegeben erstmal nicht. ,,Hallo.'', grüße mich auch schon die bekannte Stimme einer meiner Trainer. Ich grüßte zurück und schlenderte dann gemütlich zum Fohlenstall.
      Dort kamen meine drei hübschen Hengstchen auch schon munter auf mich zugelaufen. Chestnut wieherte aufgeweckt, woraufhin Exciting Force und Hidden Flyer ebenfalls einstimmten. Ich streichelte sie liebevoll und verhätschelte sie. Als ich das nächste mal auf meine Armbanduhr sah, war es auch schon kurz vor halb 8, weshalb ich den Süßen eine letzte Streicheleinheit gab und dann auch schon wieder ging.
      Um exakt 7:29 kam ich bei den Springpferden an, beziehungsweise beim Springpferdestall. Ich ging hinein und sah meine süßen entspannt am Heu knabbern. Nur N'oubliez jamais stand mit gespitzten Öhrchen in seiner Box und beäugte mich. Seit er am 10. Juli zu mir gekommen war ritt ich den Hübschen jeden zweiten Tag selbst und beschäftigte mich intensiv mit ihm. Obwohl er ein Hengst mit großem Temperament war verhielt er sich mir gegenüber immer respektvoll und liebevoll. Erst neulich erzählte mir ein Stallbursche, dass er sich vom Strick gerissen hatte und weggelaufen war. Erst nach einer Stunde konnte man ihn wieder einfangen. Natürlich war dies nicht unbedingt was ich gerne hörte, aber er war, auch wenn man es ihm Äußerlich nicht anmerkte, gerade mal 4 Jahre alt und hatte einen riesigen Überschuss an Energie, was allerdings den Sport mit ihm, sollte es nicht gerade um Dressur gehen, sehr angenehm machte.
      Sein Wiehern riss mich aus den Gedanken, als der Stallbursche mit dem Putzzeug angerannt kam. Er grüßte mich freundlich und öffnete dann N'oubliez jamais Boxentüre. ,,Schnuller'', wie ich ihn liebevoll nannte, fand dies allerdings nicht so toll und hatte sich in die hinterste Ecke seiner Box gestellt. Er war nicht unbedingt ein Fand davon, dass er jeden 2. Tag zu den Pferden gehörte, die als erstes raus mussten.
      Er musste sich aber damit abfinden, da die Springpferde immer erst in die Halle mussten, um ihr tägliches Dressurtraining abzuschließen, ehe sie dann am Nachmittag Springtraining hatten und die Dressurpferde die Halle für sich hatten.
      Ehe ich mich versah hatte der Stallbursche Schnuller geschickt dessen Halfter angelegt und führte ihn nun zum Putzplatz. Er folgte nun brav und ich ging den beiden nach. Es hatte eben aufgehört zu regnen, also nutzten die Stallburschen den Putzplatz draußen, da der drinnen bloß 4-5 Plätze hatte. Draußen allerdings konnten Deo Volente, Diarado, Nightmare, Takada, Party Shaker und Schnuller nebeneinander stehen. Fleißig begannen meine 6 zuständigen Helfer die Pferde zu putzen. Gähnend sah ich dabei zu und plauderte ein wenig mit meinem Springtrainer, der früher als gedacht mit seinen Notizen fertig war. Wir verstanden uns sehr gut und auch er nützte jede freie Sekunde um bei den Pferden zu sein, welche auch eine sehr gute Bindung zu ihm hatten.
      Insgesamt hatte ich 2 Springtrainer. Einen, Georg Müller, für Deo, Takada und Diarado und einen, Ricardo Sanchez, mit dem ich gerade sprach, für Nighti, Schnuller und Party.
      So, nun ging es ans aufsatteln. Dabei sah ich wieder etwas genauer hin, da mir auffiel, dass Deo seine Trense in letzter Zeit so ungern annahm, wenn ich dies von ihm verlangte. Und da sah ich das Problem auch schon: Der Stallbursche zog erst ein Ohr hindurch, dann das andere und dabei riss er ihm kurzzeitig aber doch im Maul herum. Ich ging hinüber und erklärte ihm, dass es so viel besser funktionieren würde und nahm den Zaum wieder herunter. Einmal vorgezeigt, wieder herunter und von ihm nachgemacht und siehe da: Ging doch.
      Nachdem dies auch geschafft war kamen auch schon die 6 Bereiter, die ich für die 6 Pferde ausgesucht hatte.
      Chloé Perrez für Takada, Daniel Murphy für HGT's Nightmare, Lucia Sanchez, Ricardos Tochter, für Deo Volente, Tyler Woods für Party Shaker, Riley McCalley für Diarado und Franc Novak für N'oubliez jamais.
      Sie übernahmen die Pferde, grüßten freundlich und folgten mir und Ricardo in die größte Halle, auf dem Gestüt, die hauptsächlich für Dressur und Stangenarbeit genutzt wurde. Bei uns, ganz vorne ging Lucia. Sie redete etwas mit ihrem Vater, der allerdings nicht mehr ihr Trainer war, da sie beschlossen einmal andersherum zu trainieren. ,,Und wie läuft's so mit Deo?'', fragte ich schließlich. ,,Ganz gut.'', antwortete sie ,,Dressurtechnisch will er ja bekanntlich manchmal einfach nicht so ganz aber es wird besser. Im Springen ist er dann aber mit ganzem Herzen dabei und reagiert super auf meine Hilfen.'' Ich grinste: ,,Das freut mich'' und öffnete dann das Hallentor für meine Bereiter.
      Die beiden Trainer gingen hinein, ich blieb auf der Tribüne sitzen und verfolgte alles aus der ferne mit. Schnell waren sie alle zu Pferde und die Trainer legten brav zum Warmreiten die Decken auf. Es folgte eine Viertelstunde Schritt, was ich als sehr lange empfand, im Winter allerdings nicht schlecht. Die Pferde verhielten sich am langen Zügel sehr unauffällig. Dann nahmen sie langsam die Zügel auf und bald trabten die ersten drei Reiter, die bei Georg im Training waren an. Sie achteten dabei darauf, dass sie möglichst nicht in der Abteilung ritten sondern frei. Immer wieder ging ein Reiter auf den Zirkel und umrundete Georg, der Tipps gab. 5 Minuten später trabten auch die drei übrigen Reiter an. Ich sah amüsiert zu und beobachtete sie. Sie machten das toll und hatten die Pferde gut im Griff. Nur im Galopp gab es dann einmal eine etwas brenzliche Lage, als N'oubliez jamais und Deo Volente gleichzeitig an die lange Seite kamen und sich auf der anderen Hand begegneten. Irgendwie kam es dazu das das innere Pferd, Deo Volente, plötzlich nach innen ausweichen wollte und der trabenden Nightmare beinahe den Weg geschnitten hätte. Dies war allerdings nicht weiter schlimm und alle beruhigten sich wieder.
      Nach diesem Training besuchte ich auch die Dressurpferde Sir Donnerhall, Costa und Waldjunge.
      Sie freuten sich sehr mich zu sehen und ich half den Stallburschen etwas beim Putzen und sah mir anschließend auch ihr Training an, worüber ich sehr zufrieden war.
      Zu guter Letzt besuchte ich Love me Tender, Donella, Angels Kiss, Herbstblüte, BS' Je'taime, Black Pearl, Double Diamonds, Deila, Golden Eye, Final Destination, Wastl, Touchable, Pearl, Scarlet Sun und Ungezähmt Snow. Ich half, sie auf die Weide zu führen und sah bei einigen Trainingsdurchgängen im Geländeparcour und auf der Galoppstrecke an. Es war toll, zu sehen wie sie aufblühten, seit sie wieder mehr gefordert wurden, da sie eine Zeit lang ja ''nur'' meine Freizeitpferde waren, die fast den ganzen tag auf der Koppel standen und dann nur eine Stunde geritten wurden und dies meist nicht sehr kontrolliert, sondern auf ,,Ja, heute will ich das ernster nehmen, morgen nicht', wenn ich ehrlich war. Aber nun hatten sie wieder eine schöne Muskulatur aufgebaut und waren auch sonst top fit.
      Vor allem bei Donella merkte man, da sie nun viel mehr Spaß hatte, sie war immerhin ein Pferd das eine Herausforderung benötigte.
      Mit gutem Gewissen konnte ich Abends meinen monatlichen Stallrundgang beenden und war sehr zufrieden.

      16. Pflegebericht - Juli 2015
      Bracelet Das diesjährige, private Gestütsreitertreffen ~

      Um die gute Arbeit unserer Trainer und Bereiter zu würdigen, beziehungsweise für etwas Spaß zu sorgen, finden nun jedes Jahr einige kleine Turnierchen statt, an denen nur die Pferde unseres Gestütes teilnehmen dürfen. Zusamman mit unseren Bereitern natürlich. Zu allererst fanden die Wettbewerbe in der Sparte Dressur statt, anschließend ein Springparcours und zu guter letzt eine kleine aber feine Geländestrecke. Bewertet wurde das ganze von mir und 2 weiteren Richtern, die sich die Zeit für mich genommen hatten.

      Entspannt machte ich mir noch einen Tee, ehe ich damit zu meinem Richtertisch ging. Nachdem ich vor Ort noch mit meinen beiden Kollegen gesprochen hatte, begann auch schon der Bewerb. Eine kleine Dressurpferde A, bei denen ausnahmsweise auch Pferde teilnehmen durften, welche ursprünglich nicht in dieser Klasse startberechtigt waren. Insgesamt nahmen 7 Pferde teil. Donella, Black Pearl, Scarlet Sun, Ungezähmt Snow, Sir Donnerhall, Waldjunge und Costa de la Bryere. Sie waren alle wirklich Spitze. Dennoch wurden einige Punkte mehr vergeben, da hier und da ein kleiner Fehler passierte, was vollkommen okay war. Ich war wirklich sehr stolz auf sie alle.
      Schon bald ging es an die Siegerehrung, an welcher alle Reiter teilnehmen durften und eine Ehrenrunde galoppieren durften. Die ersten 3 bekamen allerdings eine Medaillie als Ehrung und der Gewinner einen Gutschein für ein Reitgeschäft in der Nähe. Ich durfte aufrufen. Somit rief ich sie von hinten nach vorne auf. Die ersten 3 waren, um sie kurz noch einmal zu erwähnen, Sir Donnerhall und ex equo Costa de la Bryre. Platz 3 ging an Donella, meine zuckersüße, gekörte Reitponystute.

      Als nächstes auf dem Programm stand Springen. Teilnehmer waren N'oubliez Jamais, HGT's Nightmare, Party Shaker, Diarado, Takada und Deo Volente. N'oubliez Jamais' Reiter musste leider aufgeben, da ,,Schnuller'' mal wieder seinen Sturschädel durchsetzen musste und, nachdem er bereits am ersten Hinderniss verweigert hatte, seinen Reiter hochkant abwarf. Die übrigen Pferde blieben relaxt und die höchste Fehlerrate lag bei 1 Abwurf pro Pferd. Gewonnen hatte Nighti, welche fehlerfrei geblieben war und sich im Stechen gegen Diarado durchsetzen konnte. Takada belegte Platz 3.

      Dann war auch schon die Geländestrecke dran. Sie beinhaltete neben einigen Auf und Abgaloppaden über die hügelige Landschaft eine Wasserpassage und ein Abschließendes Springen in einem kleinen Springparcours. Teil nahmen N'oubliez Jamis, Deo Volente, Pearl, Final Destinatin IV, Wastl, Touchable, Golden Eye, Deila, Double Diamonds, Black Pearl, Herbstblüte, Angels Kiss, Love me Tender und BS' Je'taime. Diesmal gab eskeine Ausfälle und alle Pferde absolvierten gekonnt den Parcours. Wenn man Zeit und Fehlerpunkte zusammenzähltem kam man auf ein Ergebniss, das mich wirklich stolz machte. Die beste Zeit hatte Black Pearl, mein schwarzes Muskelparket. Er hatte sich seit er bei uns war enorm entwickelt und gewann nun somit diesen Bewerb. 2. wurde N'oubliez Jamais, welcher diesmal brav geblieben war, und 3. wurde Final Destination IV.

      Nachdem alle Sieger geehrt wurden und alles wieder abgebaut war, besuchte ich nun meine kleinen Fohlen, welche auf der Weide standen. Die 3 werdenden Hengste liefen sofort im Galopp auf mich zu. m schnellsten war Chestnut, der sich beinahe nicht vor dem Koppelzaun bremsen konnte. So tollpaytschig er war, man sah ihm sein Talent einfach an. Ich streichelte sanft seine Nase, bis auch Hidden Flyer und Exciting Force da waren und mich neugierig beäugte. Ich streichelte sie und genoss noch einen schönen Tag mit ihnen.

      17. Pflegebericht - Dezember 2015
      Bracelet
      Vergesellschaftung auf der Weide - Na, wie machen sich meine Neuzugänge?
      26. Dezember 2015

      7 Uhr morgens. Gestüt Burning Spring. Eigentlich war es ein schneeloser, milder Wintertag wie jeder anderer. Doch für unser Team hier liefen ganz und gar nicht bloß gewöhnliche Vorbereitungen. Heute sollten nämlich unsere neuen Pferde endlich in die Herde eingegliedert werden.
      Bisher waren die Neuzugänge nämlich in 'Einzelhaft' gehalten worden, was die Weide betraf. Nun aber würden sie die Herde kennenlernen, was für alle Beteiligten eine große Sache war. Vor Allem bei der kleinen Junghengstherde, welche ein sehr ungewöhnliches Projekt für unsere bisherigen Verhältnisse waren. Denn die Hengste hatten früher alle ihre eigenen, aber kleineren Weiden. Da aber der Umzug nach Schweden bevor stand und wir dort auf eine große Koppel umsteigen wollten hatten wir vor einem Monat unsere Hengste zusammengelassen und wer hätte es gedacht? Sie verstanden sich. Ja klar, anfangs gab es einige Rangkämpfe, aber am Ende klappte das Ganze dann doch ganz gut.
      Nun war also auch die Zeit für Take my Hand, Batman's Rendezvous, I've got the moves like Jagger, Backfett und Bambina gekommen.
      Wir begannen bei den Stuten. In der kleinen aber feinen Herde waren neben Leitstute HGT's Nightmare Takada, Scarlet Sun, Deila, BS' Je'taime, Herbstblüte, Donella und Angels Kiss. Ich führte Handy neben mir und Jagger wurde von meinem Trainer geführt. Dann näherten wir uns der Koppel, wo die acht Stuten gerade rund um die Heuraufe, circa 20m entfernt, standen. Ich machte den Anfang und öffnete die Koppel. Dann ließ ich Handy vom Strick. Mein Trainer tat es mir gleich. Da sich Jagger und Handy bereits kannten standen sie erst zusammen abseits und verhielten sich unauffällig. Ruhe hatten sie jedoch nicht lange, da Nighti kurz darauf hinüber trabte. Daraufhin schnupperte sie an Handy, welche zurückschrak und wegsprung. Die nächsten Minuten lief die Herde um Handy herum; Handy vorn weg und die ganze Herde hinten her. Alle bis auf Donni. Diese hatte sich nämlich zu Jagger gesellt und schnuffelte diese nun auch schon freudig ab. Auch Jagger war nicht abgeneigt sondern freute sich über die neue Bekanntschaft.
      Nachdem wir uns vergewisserten, dass wieder etwas Ruhe eingekehrt war ging es zu den Hengsten. Diese waren momentan sehr weit weg, also außer Sichtweite. Dennoch holten wir Batman. Dieser war brav wie immer. Ließ sich artig auf die Koppel führen und stand brav da bis ich ihn abgehängt hatte. Dann ging er einige Schritte, ehe er bemerkte wie groß diese neue Wiese war und freudig einen Luftsprung machte und umhergaloppierte. Wiehernd. Woraufhin jemand erwiderte. Baty erstarrte. Etwas später stieß er ein eigenartig klingendes ,,Wüüühh?'' aus. Dann tauchte auch schon ein anderes Pferd auf der Bildfläche auf. Black Pearl. Er kam neugierig und begrüßte seinen neuen Kumpel.
      Etwas später folgten auch die anderen Hengste; Sir Donnerhall, Wastl, Golden Eye, Final Destination, Waldjunge, Seattle's GT'aime, N'oubliez jamais, Party Shaker, Deo Volente und Costa.
      Nachdem dies auch getan war ging es an die Fohlenweide, wo wir Bambina und Backfett mit Chestnut, Capri und Caddylack vergesellschaften.
      Alles in Allem klappte das Ganze super und ich konnte sie gutes Gewissens, ohne Bedenken nun zusammen mit den anderen auf die Koppel stellen. Das nannte ich mal einen gelungenen Tag.
    • Sosox3
      18. Pflegebericht - Januar 2016
      Ankunft auf CHH!

      Der Schnee wurde nicht gerade weniger und das erschwerte uns allen in Canada das Leben. Nachts hatten wir momentan um die -13°C und glücklicherweise fror es über Nacht nicht zu arg. Aber nichtsdestotrotz würde heute meine KWPN-Stute Deila bei uns auf dem Hof ankommen.Geplant war, das sie sich auf der Weide ein wenig alleine die Beine vertreten durfte bis 18 Uhr und dann käme sie in die für sie bestimmte Paddockbox und würde dort Heu und ein wenig Kraftfutter bekommen.
      Es war ungefähr halb Drei als der Hänger auf unserem Hof fuhr. Sie schien wie eine tickende Zeitbombe zu sein. Als ich hinten die Klappe runterließ, tänzelte sie auf der Stellte und ich stellte mich seitlich von ihr hin um die Stange runter zu lassen. Wieder rumpelte es im Hänger und ich krabbelte vorne hinein um sie abzubinden. Der Rest vom Ausladen verlief ganz gut. An der Hand verhielt sie sich noch ruhig, doch als wir zur Weide kamen, begann sie zu steigen. Mit aller Kraft versuchte ich sie wieder auf den Boden zu bekommen und ließ sie dann auf die Weide. Sie war wie eine tickende Zeitbombe... Das konnte ja noch was werden. Ich sah sie mir noch ein Weilchen an, ehe mich mich um ihre Box kümmerte. Sie bekam Stroh als Unterlage und ich hing ihr ein mit Heu gefülltes Heunetz mit in die Box. Den Rest des Tages beobachtete ich sie noch vereinzelnd und kümmerte mich um meine anderen. Im Laufe der nächsten Woche würde ich ihr die Hufe noch beschlagen.
    • Sosox3
      1. Trainingsbericht - Juni 2016
      AlfurElfe
      Dressur E -> A

      Heute habe ich wirklich eine Verspätung der Oberklasse erreicht. Erst eine Woche später als geplant konnte ich zu Rachel reisen, weil mein Kalender meinte, mich zu anderen Terminen schicken zu müssen. Trotzdem begrüßt mich Rachel herzlich auf ihrem Hof. Heute soll ich ihre Stute Deila, 14 Jahre und dennoch noch noch völlig neu im Turniergeschäft, trainieren. Die Rappstute ist ein KWPN - schon wieder habe ich den ganzen Namen der Rasse vergessen -, also ein Pferd mit guterVeranlagung zur Dressur.
      ...
      Rachel hat schon vorhersehend mitgedacht und Deila am Morgen in der Box behalten. Sonst wäre sie bei der aktuellen Wetterlage wohl vollkommen verschlammt gewesen. Rachel zeigt mir auch, wo Deilas Putz- und Sattelzeug zu finden ist, dann überlässt sie mir das Feld. Ich hole Deila aus ihrer Box und binde sie im Gang vor der Box an. Erst jetzt bemerke ich, dass sie neben der Laterne auch vier Socken hat. Socken haben irgendwie immer etwas ulkiges an sich. Deila findet mich wohl allerdings nicht gerade toll. Sie beäugt mich mit einer Mischung aus Angst und Misstrauen, während ich ihr Stroh aus der Mähne zupfe. Als ich ihr die Hufe auskratze schnappt sie ein paar Male nach mir, ebenso als ich den Sattelgurt festziehe. Sie scheint mich wirklich nicht zu mögen, oder ich bin ihr einfach noch zu fremd. Das Gebiss nimmt sie auch erst nach einigem Zögern ins Maul. Deila ist fertig, also setze ich meinen Helm auf, bevor wir durch die schwüle Sommerluft hinüber zur Reithalle laufen. Kurz nachdem wir die Halle betreten haben, fängt es draußen auch schon an zu regnen. Gut, dass ich mich nicht für denAußenplatz entschieden habe. Die Halle haben wir zum Glück trotz des schlechten Wetters für uns alleine. Ich führe Deila zum Bahnpunkt X, wo ich den Sattelgurt noch ein Loch kürzer stelle und Deila am Zügel abkauen lasse, bevor ich mich in den Sattel schwinge.
      ...
      Zum Aufwärmen reite ich wie üblich die Lektionen der E-Dressur, da diese für die Dressur auf A-Niveau ebenso gekonnt werden müssen. Da die E-Dressur hauptsächlich aus Bahnfiguren und den Grundgangarten besteht, gibt es hier für Deila und mich keinerlei Schwierigkeiten. Auch für das Training rechne ich mit keinerlei Komplikationen, denn ein Pferd mit guter Grundausbildung kennt die A-Lektionen alle.
      ...
      Zum Einstieg ins Training beginnen wir mit den neuen Bahnfiguren. Das Wechseln durch die Länge der Bahn und die Schlangenlinie in vier Bögen kennt Deila natürlich schon, ebenso die 10-Meter-Volte im Trab. Nach zwei Runden Verstärktem Trab und Mitteltrab auf beiden Händen pariere ich Deila durch zum Halt. Ich setze mich tief in den Sattel und verlagere so das Gewicht nach hinten, bevor ich Deila kurze Paraden am Zügel gebe, bis sie ein paar Schritte rückwärts läuft. Eher zögerlich, weshalb wir das Rückwärtsrichten immer wieder wiederholen. Um Deilas Hals etwas zu lockern überstreiche ich die Zügel für eine Halbe Runde, bevor ich sie wieder aufnehme. Der denkbar schwierigste Teil steht uns noch bevor, dasSchenkelweichen. Dafür gehen wir auf den dritten Hufschlag, wo ich das Tempo verringere und Deila nach innen stelle. Dann drücke ich den inneren Schenkel leicht an ihre Flanke, bis sie ein paar überkreuzte Schritte nach außen in Richtung der Bande macht. Nun versuchen wir es andersherum. Ich stelle Deila nach außen und drücke mit dem äußeren Bein gegen ihre Flanke. Es klappt! Mit dem Schenkelweichen hat die Stute merklich keine Probleme. Ebenso gut beherrscht Deila auch die Vorderhandwende. Schnell werfe ich einen Blick auf die Uhr. Seit einer Dreiviertelstunde sind wir am Trainieren, also werden wir wohl in der Zeit der eingeplanten einen Stunde bleiben. An der langen Seite lasse ich Deila versammelt antraben. Sie hat einen wirklich vorbildlichen Trab, ihre Schritte federn auf dem Sandboden der Halle und ich werde nicht aus dem Sattel geschleudert. In der Ecke vor der langen Seite der Bahn lasse ich Deila angaloppieren. Ihr Galopp ist eher gesprungen, was für mich eher ungewohnt ist. An der zweiten langen Seite im Galopp überstreiche ich die Zügel nach vorne. Deila stört das nicht, sie behält ihr Tempo und die geringe Aufrichtung bei. Nach einer Runde nehme ich die Zügel wieder auf und pariere Deila durch zum Schritt. Während ich mir die Zügel aus der Hand kauen lasse lobe ich die Rappstute überschwänglich für ihre sehr gute Leistung. Ich reite sie noch trocken, bevor wir uns wieder bei X aufstellen und ich absitze.
      ...
      Ich habe Deila abgesattelt und ihr eine Stalldecke übergelegt. Während sie frisst berichte ich Rachel bon unserem Training und erkläre ihr, was sie mit ihrer Stute noch üben muss. Als Deila aufgefressen hat darf sie noch auf den Paddock, wo sie sich zufrieden im nassen Sand wälzt. Ich gebe ihr noch ein Leckerli, dann verabschiede ich mich von Rachel und mache mich auf den Heimweg.
    • Sosox3
      19. Pflegebericht - August 2016
      Briar Cliff
      August 2016

      Bevor der Große Umzug nach Mazedonien in den neuen Stall anstand, wollte ich bei all meinen Pferden noch eine Kontrolle bezüglich der Hufe vollziehen. Die erste machte dabei Classic Gold. Ich hatte sie zusammen mit ihrem Stutfohlen Classic Spring gekauft, als sie noch tragend war von unserem Hengst Silberstern. Hätten wir gewusst, dass ihr Vorbesitzer keine tragende Stute samt Fohlen ernähren könnte, hätten wir sie so wohl nicht gedeckt, doch wir hatten uns nicht über den Zustand der Besitzer vergewissert. Allerdings war ich ihm nicht böse darüber, schließlich hatten wir nun eine Zuchtstute, die auch im Juni das Fohlen bei uns auf Chattahoochee Hills gebar und alles glatt lief.
      Es war noch früh am Morgen als ich Smetti auf der Couch ein wenig zur Seite schob und meinen Kakao trank. Ich versuchte mich so ruhig wie möglich zu verhalten um ihn nicht zu wecken, doch irgendwie schien es mir nicht zu gelingen, denn er wachte kurz nach meinem ersten Schluck auf. „Guten Morgen“, murmelte er verschlafen und streckte sich. Kurz darauf zog er mich rasch zu sich. „Eigentlich wollte ich dich nicht wecken“, lächelte ich ihn verschlafen an. „Das hast du auch gar nicht“, grinste er. Es war noch immer ungewohnt ihn ohne Brille zu sehen und auch, dass er mich zu sich gezogen hat fand ich etwas merkwürdig. Schließlich war er doch mit Fayenne zusammen. Oder war ich auf dem ältesten Stand?
      „Klar, du warst auch vorher schon wach“, sagte ich und fügte einen Ironischen Unterton bei. „Ich trink mal weiter meinen Kakao, ich fang schon mal an Classy die Hufe zu kontrollieren. Dann habe ich das für Mazedonien schon mal aus dem Kopf und wir haben nur noch den Tierarzt besuch vor uns.“ „Soll ich dir irgendwie helfen oder soll ich Classic Gold dann morgen reiten und heute nur kurz mit der Bodenarbeit versorgen?“ „Ja…mach das so wie du mir das grade gesagt hast, aber überlaste sie noch nicht. Classic Spring musst du ja auch mitnehmen, am besten machst du nur einen Spaziergang heute. Mit dem Reiten lassen wir es am besten auch bis Dezember, bis das Stutfohlen dann abgesetzt ist“, dachte ich laut nach und traf auf Zustimmung. Ich nahm noch die letzten Schlucke meines nun abgekühlten Kakaos und machte mich dann schon auf den Weg in die Schmiede. Sie hatte keine Hufeisen, also fielen diese weg und ich musste weniger zu den beiden mit mir herumschleppen. Ich nahm mein Hufmesser, meine Raspel, meine Feile und ein wenig Huföl mit zu den beiden, als ich in den Stall ging. Neugierige Köpfe schauten zu mir rüber und zeigten sich genauso desinteressiert wie schnell sie interessiert geschaut hatten. Classy und ihr Fohlen bewohnten zurzeit eine der größeren Boxen und verbrachten die Nacht immer drinnen im sicheren Stall. Man wusste nie, wann die Wölfe in Canada zuschlagen konnten und bei meinen jüngsten war mir die Sicherheit wesentlich wichtiger als die Freiheit.
      Ich nahm die beiden nach einer ordentlichen Begrüßung aus der Box und band Classic Gold an. Sie war noch ein wenig zickig, aber was gemacht werden musste, musste gemacht werden. Smetti sollte später vorbeischauen, denn sie war Männern gegenüber wohl noch sehr misstrauisch, aber ich wusste wie sensibel er mit meinen Tieren umging und überlegte mittlerweile ihm ein Pferd zu schenken. Er half mir schließlich die ganze Zeit mit meinen und war im Umgang echt geübt. Aber vielleicht hatte es auch Gründe, weshalb er sich selbst kein Tier zulegte. Classy war auch mir noch etwas unsicher gegenüber, gab mir aber sicher die Hufe. Auch wenn ihre Hufe in einem Optimalen Zustand waren, waren sie dennoch zu lang und mussten gezielt gekürzt werden. Links vorne hatte sie eine minimale Huffehlstellung die man aber in mehreren Etappen wieder richten könnte. Classy ließ mich auch ganz artig ihre Hufe richten, nur beim Korrigieren wurde sie ein wenig schwieriger als geplant. Grund dafür, war Classic Spring und ihr rumhampeln auf der Stallgasse. Ich konnte von Glück sprechen, dass Smetti gerade um die Ecke kam und das junge Stutfohlen im Zaum hing. „Danke sehr. Du bist ein Schatz“, lächelte und er warf mir ebenfalls ein Lächeln zu, ehe er seine Brille rasch säuberte. Er bespaßte das Fohlen und ich machte Classic Gold die Hufe ordentlich, was nun auch schneller von Statten ging als vorher mit dem hastig umherspringenden Falbfohlen, das uns in Schach hielt. „Das machst du super, Classy“, lobte ich sie und bat Smetti darum sie gerade vorzuführen. „Alles klar, Chef“, lachte er und band meine Zuchtstute ab und führte sie mir in der Stallgasse im Schritt und im Trab vor. Anfangs sehr schwer, da sie sehr misstrauisch gegenüber männlichen Wesen war, doch dann überwand sie sich ein wenig und folgte. Wahrscheinlich mehr aus Angst als aus Überzeugung. Dafür sollte ja gleich der Spaziergang sein, um das Vertrauen zwischen den beiden zu stärken, aber auch um Spring zu entladen, die wie ein Gummiball durch die Gegend sprang und neugierig zu den anderen Stuten an die Boxen ging und unterwürfig kaute. „Du kleines Monster du“, kicherte ich und lobte das Jungtier. „Classic Gold sieht gut aus. Classic Spring muss ja noch nicht zum Hufschmied“, lächelte ich. „Ich mach mich mal auf den Weg mit den beiden, könntest du mir noch gerade den Strick zu Classic Springs Halfter geben? So hol ich das kleine Biest nicht mit.“ Ich nickte lachend und sah mich kurz um als ich ihm dann den Strick von Deila gab. Sie hatte heute nämlich eh nur eine Pause vom Training und würde nur die Hufe gemacht bekommen. Sie blieb noch eine Zeit lang beschlagen, bis ich sie gekört sein würde, damit ich sie auf Turnieren und im Training besser im Springen und Military reiten konnte ehe sie in die Zucht kam. Aber das hatte noch Zeit, schließlich mussten wir noch ein wenig an ihren Unarten feilen, damit sie nicht mehr stieg und sich besser händeln ließ als jetzt im Moment. Denn so ging es nicht weiter. Entweder ich oder unsere Trainerin konnten sie noch führen und das übten wir jetzt schrittweise. Wenn sie brav lief, wurde sie gelobt. Ich ging zur Weide, auf denen meine Stuten noch ruhten und näherte mich meiner neuesten Stute. Candy hatte uns erst vor zwei Monaten erreicht und machte sich im Training erstaunlich gut. Das weiche Fell an der Schnauze fühlte sich so vertraut und so sanft an. Sie war zwar noch etwas misstrauisch, hatte sich aber schnell an uns und die Umgebung gewöhnt. Ich hoffte inständig das der Flug gut gehen würde und meine Pferde sich nicht allzu sehr anstellen würden. Das wir uns alle einleben mussten, war klar. Ebenso mussten sich die Pferde an das Klima gewöhnen welches dort herrschte. Im Sommer war es sehr warm und im Winter fror man selbst mit Pulli. Aber ich war es gewohnt. Ich kam schließlich aus dem Land und dem Ort. Ich kannte viele und ich wusste wie begehrt dort Arbeit war, also würden Stallburschen sich relativ schnell auffinden lassen. Ich würde mich demnächst nur noch auf die Pferdezucht konzentrieren und Smetti würde die Hufschmiede leiten. Es schien wohl sein Beruf zu sein.
      Ich führte Candypie in Richtung unserer Hufschmiede und band sie dort an. Nebenberuflich arbeitete Smetti momentan in einem Tommy Hilfiger Outlet, in dem er mit seinem Style sehr gut reinpasste. Candypie stand brav und ruhig da, bis ich meine Sachen zusammenpackte und mich neben ihr hinstellte um ihre Hufe zu säubern. Auf den ersten Blick sahen sie ganz okey aus, aber je mehr ich sie begutachtete, desto mehr sah ich zu bemängeln. Candypie hatte sehr sehr weiche Hufe, welche die Hufeisen nur mit Mühe trugen. Mir war es zu riskant sie mit den Hufeisen laufen zu lassen und so entschied ich mich für Hufschuhe. Candypie blieb ganz artig und brav stehen und ließ mich meine Arbeit machen ohne zu zucken. Ich schnitt ihr die Hufe nur minimal aus und raspelte dann ein wenig um die Form zu festigen. Das Feilen ging auch schnell von statten und ich konnte in aller Ruhe Hufschuhe in ihrer Größe suchen. „Irgendwo mussten die doch hier sein“, murmelte ich und kramte in diversen Kisten rum um verschiedene Modelle und Größen zu finden.
      „Hey du, rate mal wer wieder da ist“, schaute mir eine Grinsebacke durch das große Tor der Schmiede, welche mich gleich zum Lächeln animierte. „Mein liebster Arbeitskollege“, grinste ich und ging ein kleines Stück auf ihn zu. „Lief alles super. Erst war Classic Gold echt ängstlich und misstrauisch, fast schon biestig, als es um ihr Fohlen ging. Aber bis zum Ende hatte sie sich dann doch beruhigt.“ „Glück gehabt, hätte böse enden können. Vor allem, weil sie ja dank einem Vorbesitzer nicht gut auf Männer zu sprechen ist“, griff ich noch mal auf. Er nickte kurz und kramte dann in einer Kiste rum. „Das Modell müsste eigentlich Candypie passen, hat eine Stoßdämpfung und die Hufe können sich etwas erholen.“ „Ey, du hast verdammt gut gelernt, weißt du das“, lachte ich und klopfte ihm auf die Schulter. Obwohl er 2 Jahre älter als ich war, redete ich mit ihm wie mit einem Jüngeren. Wahrscheinlich einfach nur, weil ich seine Chefin war und autoritär wirken sollte. Er zog dem Schimmel die vier Hufschuhe an und es saß wirklich alles. Er hatte einfach ein Händchen dafür. „Wie sieht‘s eigentlich mal mit einem eigenen Pferd aus? Wäre das nicht was für dich?“, fragte ich zögerlich und blickte kurz zu ihm. Er kratzte sich etwas am Kopf und seufzte. „Weißt du Rachel, ich habe Angst dem Tier nicht gerecht zu werden. Besser ich kümmere mich bei dir um die Zuchtpferde und hab so eine Reitmöglichkeit, als dass ich eins hab, wo ich täglich hinterher muss und ihn selbst arbeiten muss oder sowas. Mir fällt das so einfacher“, sagte er und schien ein mulmiges Gefühl zu haben. „Schön okey, kannst dir auch gerne in ein bis zwei Monaten eins fest aussuchen und dann als Reitbeteiligung ohne Kostenbeteiligung nehmen. Würde mich sogar freuen“, grinste ich und lobte das Vollblut, das neben uns stand und löste den Strick vom Halfter. Candy lief noch sehr, sehr ungewohnt auf den Hufschuhen. Ihr Gang glich eher dem mit Transportgamaschen und brachte mich ein wenig mehr zum Lachen. Nach einigen Minuten ging sie ordentlicher und immer taktklarer, so wie wir es gewohnt waren. „Machst du grad Alinghi’s Hufe in der Schmiede und beschlägst sie mit normalen Hufeisen. Also im Prinzip das Ganze Paket? Sie wird die Saison noch laufen und nächste dann nur Trainiert werden von einem Trainer in Mazedonien“, erklärte ich noch kurz und ging mit Candypie einen kleinen Spaziergang um sie an die Hufschuhe zu gewöhnen. Obwohl sie noch nicht lange da war, blieb sie sehr ruhig mit viel Elan bei der Arbeit und Erfolgs Willen.

      Nach unserem kleinen Spaziergang band ich sie vor der Box an. „Wir ziehen dir jetzt erst einmal die Dinger hier aus und dann kannst du ein bisschen auf die Weide.“ Ich zog ihr die Hufschuhe aus und band sie dann wieder ab. Ich fragte mich ob sie noch heller wurde, oder ihre paar Dapples bleiben würden, aber das war nun mal immer das Problem mit Schimmeltieren. Es war wie ein Überraschungsei. Candypie schaute noch ein wenig unsicher durch die Gegend, war aber nicht glotzig. Heute war einfach ein bisschen was los auf Chattahoochee Hills, da der Umzug bald Anstand und die Möbel allesamt schon rüber geflogen wurden. Mittlerweile war es auch schon 12 Uhr und ich würde nachdem Candypie auf der Weide stand, auf Smetti warten um mit ihm was zu essen. Mein Magen knurrte nämlich bereits schon. Ich machte mich auf dem Weg zum Wagen und wählte schon mal die Nummer. Ich hatte mich noch nicht in den Wagen gesetzt, da hatte ich ihn auch schon am Hörer. „Ich bin jetzt mit Alinghi fertig, sie hat mich einige Nerven gekostet, aber wir sind jetzt durch. Soll sie zu Deila auf die Weide oder zu wem soll ich sie stellen? Die Zicke meint mit mir auch grad den Affen zu machen und tänzelt rum…“ – „Stell sie zu Deila und Candypie. Bonbone ist ja momentan nicht da, da wird sie Chefin sein in der Herde. Balerinë hält sich ja eh eher alleine auf, wenn Bohne nicht da ist und fühl sich irgendwie bei den Großen weniger wohl. In Mazedonien kommen eh noch ein paar Stuten und ein Hengst dazu. Naja mindestens ein Hengst. Man weiß ja nie. Du kennst mich ja, ich gehe gerne Pferde kaufen… Aber ich muss definitiv reduzieren um mich auf die Zucht zu konzentrieren. In Mazedonien kommen nämlich noch zwei KWPN Hengste dazu. Einer ist ein fünfjähriger Scheckhengst bereits erfolgreich L-Platziert im Springen und der andere ein Falbhengst mit einer Dressurbegabung und erfolgreich momentan in der A-Dressur. Heißen ‚Lost Boy‘ und ‚Achter Tag‘. Unterm Reiter aber wahre Engel und auch im Umgang sehr angenehm. Achja, Alinghi kannst du ruhig mal eine geben, die braucht das manchmal. Oder zieh mal kurz am Strick damit die weiß, dass du da bist. Ich hol dich gleich an der Weide ab, wir gehen essen. Hab auch ein anderes Oberteil für dich dabei“, dann legte ich auf. Ich mochte ihn gerne. So als besten Freund. Naja vielleicht auch mehr, aber ich hatte immer Pech in der Liebe gehabt, als ob sich das ändern würde.
      Ich schaltete den Motor an und sah mit einem gekonnten Schulterblick hinter mich. Der Weg war frei und ich parkte in aller Ruhe aus. Ich ließ mir Zeit. Schließlich wusste ich wie weit der Weg zur Weide war. Doch das würde sich in Mazedonien ändern, dort hatte ich so viel Weideland meines Opas geerbt, das ich in der ganzen Umgebung des Hofes entweder bebauen oder als Weideland und Felder nutzen konnte. Was ich auch tun würde. Die Weiden waren grün aber eher von der mageren Sorte, sodass auch Kaltblüter dort problemlos den ganzen Tag draufstehen könnten. Aber dazu kam es wohl nicht. Ich hatte momentan andere Zuchtpläne.
      Und da stand er auch schon wartend auf mich. Kurz die Haare gerichtet und schaute mich mit leuchtenden Augen durch die Brille an. Würde ich stehen, wären meine Knie schon längst weich geworden. „Kommst du rein?“, rief ich durchs Fenster und schon lief er zur Beifahrertür. „Ist ja gut, bin ja schon da“, grinste er. „Wohin fahren wir jetzt eigentlich?“ „Zum Steakhouse, ich habe Hunger“, sagte ich trocken und er starrte mich nur an. Ich konnte mir das Lächeln nicht verkneifen. „Jaa, einmal. In Mazedonien wird es so qualitativ hochwertiges Fleisch nicht mehr geben“, lachte ich. Er lachte ebenfalls. Immerhin einer der sich freute. Abby war die einzige, die noch mit uns kommen würden, alle anderen verabschiedeten wir. Wir mussten uns auch neue Trainer suchen und einen neuen Tierarzt. Die langen Reisen würden zu viel Zeit beanspruchen. „Ich habe mir Gedanken gemacht, Smetti“, sagte ich ernst und strich mir eine Strähne aus dem leicht gebräunten Gesicht. „Worüber?“ Ich konnte seine Neugierde aber auch seine Ungewissheit fast schon spüren. „Über den Umzug. Ich habe sowohl Nephilim als auch Hendersin verkauft. Ich habe auch für zwei weitere Pferde zwei Interessenten, allerdings bezweifle ich, dass ich die Tiere verkaufe, da sie für die Zucht interessant sind. Ich spreche nämlich von ‚Deila‘ und unserem neuen Hengst ‚Achter Tag‘… Außerdem werde ich, denke ich, die Hufschmiede nicht mehr leiten. Ab und zu höchstens noch Hufe raspeln und Fehlstellungen bearbeiten, ansonsten wirst du dein eigener Herr sein. Du kannst auch die Preise ändern, wenn dir das lieb ist. Ich werde mich aber nun als Hufschmied zur Ruhe setzen und nur noch in der Pferdezucht tätig sein und hier und da mal Kellnern gehen oder in einem Café arbeiten.“
      „Aber du hast dir doch alle aufgebaut. Ich kann das nicht annehmen. Ich mach das nicht alleine… Wir sind doch ein Team.“ „Ja, aber mein Rücken hat leider ein paar Probleme gemacht und deswegen geht es nicht mehr“, wurde ich leiser und leiser. Er brummte nur kurz und schaute dann ruhig aus dem Fenster. Sein Blick war sehr nachdenklich. Der Weg zog sich in die Länge, weder Musik brachte die Stimmung ein wenig in die Höhe und ebenfalls redeten wir nicht mehr. Erst als wir ausstiegen, brachte er zwei Worte raus. „Ich mach’s.“ „Was?“ „Du hast schon richtig gehört. Ich mach’s“ Ich konnte meine Freude kaum fassen. Ich sprang dem jungen Mann fast in die Arme, so sehr freute ich mich auf sein Einverständnis. „Longierst du später Maekja, dann mach ich noch ein bisschen Bodenarbeit mit Rohdiamant. Der wird nächstes Jahr auf einer Show präsentiert, wenn er soweit ist.“, Er nickte grinsend. „Mach ich“, und dann nahm er mich einen Moment lang in den Arm. Ich genoss diesen Moment. So viele Gefühle die in mir hoch schossen und mein Herz, das bis zum Hals schlug. Es war ein verdammt guter Moment. Doch genauso schnell wie er angefangen hatte, hörte er auch auf. „Lass uns reingehen. Wir haben Hunger“, grinste er wieder und hielt mir die Tür auf. Wir bestellten einen Tisch für 2 und unterhielten uns, bis das Essen gebracht wurde. Es schmeckte bestens.
    • Sosox3
      20. Pflegebericht - August 2016
      Die Tage des Umzugs waren gezählt. Heute würden die ersten Pferde ihren Weg in die neue Heimat machen und ich würde mit ihnen fliegen. Der Transport würde etwas länger dauern als vorher geplant aber anders würde es wohl nicht gehen. „Nimmst du bitte Sweety Candypie? Sie kann direkt mit rüber fliegen. Der Tierarzt und der Zahnarzt haben sie ja schon besucht und haben auch das Ok gegeben, das sie fliegen darf. Mit ihr gehen Alinghi und Croatoan. Die anderen müssen noch verbereitet werden. Obwohl, statt Croatoan geht dann doch lieber Deila mit. Das Pummelchen hat ihre Füße noch nicht gemacht bekommen…“, sagte ich zu Abby und Smetti die mir aufmerksam zu hörten. „Was ist mit Cleavant? Oder Itaque?“, hakte Abby noch einmal kurz nach. Ich dachte einen Moment nach, eigentlich könnten die beiden mit. Wären da nicht die Hufe. „Nein, ich mach denen noch die Hufe, dann kommen die mit. Acacia wird auch direkt von der Vorbesitzerin nach Mazedonien verschifft. Das ist dann auch aus dem Kopf. Classic Gold und Classic Spring sehen heute dann auch noch das neue Zuhause. Das wäre dann der erste Rutsch. Der zweite Rutsch kommt dann in zwei Tagen. Meine Cousine empfängt drüben die Pferde und versorgt sie dann bis wir alle da sind.“ Die beiden nickten und machten sich dann auch schon vom Acker. „Das wird noch stressig“, murmelte ich und machte mich auf den Weg zu unserem Mixpony ‚Cleavant ‚Mad Eyes‘‘. Er war noch nicht wirklich lange bei uns, 1-2 Monate vielleicht, aber Valerie kümmerte sich super um ihn. Sie nahm am Reitunterricht teil, ging mit ihm spazieren und betüddelte ihn den ganzen Tag. Ab und an setzte sie sich auf die Weide und sah ihm beim Grasen zu. Sie waren das Dreamteam schlecht hin. „Val? Magst du zuschauen wie ich Cleavant die Hufe mache?“, rief ich in die Stallgasse entlang und die 17-Jährige kam mir lächelnd entgegen. „Klar, warum nicht?“, grinste sie. „Was bekommt er denn?“ „Erstmal die Kontrolle und dann evtl Hufeisen. Wobei ich nicht weiß ob er die überhaupt braucht.“ „Okey.“ Gemeinsam gingen wir zu Cleavant und nahmen ihn aus der Box. Er stand auf Spähnen aufgrund seiner Heu/Stauballergie und bekam morgens und abends einen großen Haufen nasses Heu, damit auch er die passende Heuration bekam und ein wenig Beschäftigung über die Nacht hatte. Zudem kam noch, dass er eine Paddockbox hatte und immer wieder raus könnte um frische Luft zu schnappen. Val nahm den jungen Hengst schon einmal aus der Box und ich ging währendessen in die Schmiede um meine Ausrüstung zu schnappen und wieder zu den beiden zurück zu kehren. Val und Cleavant passten perfekt zusammen und sie hatte ihn schon blitzeblank geputzt und auch schon die Hufe ausgekratzt. „Danke“, lächelte ich und sie ging zur Seite. Seine Hufe waren etwas zu kurz, aber dennoch ziemlich hart, so dass ich sie nur kurz begradigte und ein wenig raspelte. Ich feilte auch noch mal kurz drüber und ließ ihn dann von Val vorführen, sowohl im Schritt und Trab. Er lief gut. „Soll er Hufeisen bekommen oder nicht?“, fragte sie mich noch einmal und ich starrte kurz Löcher in die Luft. „Nein, die Witterungszustände im Gebirge auf der Weide sind ganz in Ordnung, die braucht er da nicht. Und auch sonst sind weniger Asphaltierte Straßen in Mazedonien zu finden…“, ließ ich meinen Gedanken freien Lauf. „Wenn du magst gebe ich dir grad eine Stunde Unterricht auf ihm. Sie nickte und ging rüber in die Sattelkammer während ich bei Cleavi stehen blieb. Er war eines der treuesten Pferde auf dem Hof und wie geschaffen für Val. „Sollen wir ihn jetzt schon rüber fliegen oder möchtest du ihn erst später rüber fliegen lassen, wenn die letzten den Hof verlassen?“, fragte ich noch einmal nach. Schließlich war es fast ihr eigenes Pferd mit dem sie machen konnte, was auch immer sie wollte. „Was macht denn Merita mit den Pferden, wenn sie auf sie aufpasst?“, fragte sie misstrauisch. Aber ich kannte ja meine Cousine wie meine Westentasche. Sie würde genau das machen, was ich ihr sagen würde. „Nichts, zumindest nichts außer sie regelmäßig füttern, raus und wieder reinstellen. Ich vertrau ihr da sehr.“ Val nickte kurz und überlegte während sie aufstieg. „Reite ihn erst einmal ein wenig warm im Schritt. Dann kannst du ihn antraben.“ Val ritt ihn gute 15 Minuten im Schritt warm ehe sie ihn antrabte. Er reagierte auf sehr feine Hilfen und hatte manchmal Mühe Valerie’s unruhiges Bein zu verstehen. „Geh mal auf den oberen Zirkel und bau in der oberen Hälfte einen Trab-Schritt-Trab-Übergang ein und wenn das einigermaßen sitzt, dann galoppierst du ihn ein wenig an.“ Sie nickte und gab sich alle Mühe ihm die Hilfen gut umzusetzen, schaffte es aber nicht ganz so gut. „Setz dich ein wenig tiefer in den Sattel, wenn du durchparierst und versuch dein Bein ruhiger am Pferd zu halten. Die nächste Stunde geht’s wohl wieder an die Longe. Sitzschulung“, grinste ich und auch wieder versuchte sie das umzusetzen, was ich ihr anriet. „Aber er versteht die Hilfen nicht“, maulte sie ungeduldig rum. „Wegen deinem unruhigen Bein“, wiederholte ich abermals. „Warte, ich geh die Longe holen“, sagte ich und machte mich schon auf den Weg und verließ den Reitplatz. „Reite ihn erstmal im Schritt und geh ein paar Bahnfiguren bis ich wieder da bin.“ „Alles klar“, sagte sie und parierte den Braunen durch. Ich beeilte mich um wenig Zeit zu verlieren, damit sie nicht nur Schritt ritt und kam nach 5 Minuten wieder am Reitplatz an und nahm den jungen Hengst an die Longe. Zunächst im Trab und dann im Galopp ließ ich sie einige Übungen machen, damit ihr Bein ruhiger anlag und führte das gut 30 Minuten durch. Die Zeit verging wie im Fluge und je mehr sich Val anstrengte, desto mehr blieb ihr Bein auch ruhig. Die nächste Zeit kam sie wohl öfter an die Longe, wenn wir in Mazedonien sein würden. Heute würde wohl auch noch Cleavant ‚Mad Eyes‘ noch mit nach Mazedonien fliegen.
    • Sosox3
      21. Pflegebericht - September 2016
      September 2016

      Ankunft in Mazedonien

      „Alle angekommen?“, fragte ich Abby, die sich den Schweiß von der Stirn wisch. „Ich glaube schon.“ Sie seufzte kurz auf. „Also Silberstern, Magic Attack und Riverside stehen gemeinsam auf einer Weide, Meister Propper steht zusammen mit Dash und Cleavant auf einer Weide. Die Stuten habe ich erst einmal in einen Offenstall gepackt bis ich die Boxen allesamt auf Vordermann gebracht hat. Sind alle noch ziemlich eingestaubt…“ „Ist kein Problem, ich schau mich kurz nach Rising Star und Calorro um, die scheint das ganze etwas mitgenommen zu haben“, murmelte ich und seufzte ebenfalls. Ich war selber noch nicht zu 100% bei der Sache und schleppte mich eher zum Offenstall, den sie momentan beherbergten, bis ich Calorro so langsam von ihr absetzen wollte und auch konnte. Wenigstens ein paar Tage sollte sie bei den anderen Stuten pausieren. Im Oktober würde ich dann ihr Training wieder langsam anpassen und Kondition aufbauen. Aber das Ganze war erst einmal in Planung. Zunächst müsste ich sie ein wenig alleine rausführen und ihn langsam abgewöhnen. Doch dafür hatten wir ja genügend Zeit. In der letzten Woche hatten wir, also Smetti, Valerie, Abby und ich, uns schon mit unseren beiden neuen KWPN-Hengsten Achter Tag und Lost Boy bekannt gemacht. Beide waren im Training ziemlich erfolgreich und hatten bereits einige Schleifen ergattern können. Die Stimme meines Freundes riss mich aus meinen Tagträumen und brachte mich geradewegs wieder zur Realität. Da stand ich gerade, am Offenstall. Meine Stute grasend und Calorro etwas abseits und versuchte irgendwas anzustellen. „Schatz!“, mein Blick suchte eifrig die Gegend um mich herum ab und sah den jungen großgewachsenen Mann auf mich zu laufen. „Hmm“, ein wenig versunken war ich vielleicht doch noch. „Was ist?“ „Ich habe gerade einige Aufträge im Ausland bekommen. Ich werde wohl heute Abend schon nach Deutschland, morgen geht mein Weg dann nach Norwegen und zu guter Letzt noch zu Schmiedemanns nach Dänemark. Sollte dann noch ein Auftrag anfallen, werde ich diesen auch noch erledigen.“ Ich nickte nur. Und wieder war er für einige Zeit im Ausland. Und ich führte mein Gestüt alleine. Es wurde allmählich Zeit für weitere Mitarbeiter. Wenn Smetti da war, konnte er mir bei einigen Pferden helfen, doch ich war dabei, mein eigenes kleines Gestüt zu einem großen aufzubauen. Da brauchte ich sowohl neue Bereiter als auch neue Stallburschen, Abby würde das alleine auf lange Zeit nicht schaffen. „Okey, aber tu mir den Gefallen und sag mir Bescheid in welchem Land du angekommen bist und wann du zum nächsten fliegst. Ich möchte nur wissen ob es dir gut geht“, wand ich ein und sah ihm in seine dunkelbraunen Augen. „Werde ich machen“, murmelte er und gab mir einen Kuss. „Ich mach mich jetzt auf den Weg meine Sachen zu packen, der Flieger geht in 2 Stunden. „Ich muss mich um meine Pferde kümmern, heute kommt ein Fohlen an. Tut mir leid“, wurde ich immer leiser und mein Blick richtete sich gen Boden. „Hey, ich weiß, dass heute Nanook kommt, es ist nicht schlimm. Ich komme schon aus“, er hob meinen Kopf hoch und nahm mich in den Arm. „Ich liebe dich“, er erwiderte es und gab mir einen Kuss auf die Stirn. „Ich muss nun los“, murmelte er und wand sich nun vor mir ab. „Ich nehme Rising Star mit Calorro gerade mal mit, warte bitte“, rief ich ihm nach und wie erhofft blieb er stehen. „Komm ich helfe dir gerade noch“, entschied er sich dann doch um und nahm sich Calorro zur Brust, der sich prächtig entwickelt hatte und nun in die Höhe wuchs. Er ließ sich auch brav aufhalftern, neben dem Menschen hatte er aber noch einiges zu lernen. „Wohin soll Calorro denn?“, fragte er kurz angebunden. Ich hatte ihn verletzt. „Er soll auf das abgeteilte Stück auf der Fohlenwiese zu Rohdiamant. Wenn später Nanook kommt, können die drei sich erst mal kennen lernen, wenn Calle sich dann ein wenig ablenkt, kann ich ihn schneller und besser absetzen. Ich wollte Rising Star gerade nur ein wenig longieren, vorher halt putzen, aber sonst, keine lange Prozedur heute.“ Er nickte und nahm den Junghengst mit zu den anderen Fohlen. Rohdiamant freute sich immer tierisch wenn Calle mit ihm auf das abgeteilte Stück kam. Seit Calorro’s Geburt war Rohdiamant immer wieder auf der Weide mit den Zuchtstuten gewesen und beide hatten sich von Anfang an gut verstanden. Die beiden waren wie Brüder und würde ich die beiden jemals verkaufen, dann auch nur zusammen. Während Smetti gerade noch Calle auf die Jungpferdeweide führte, band ich Rising Star in der Stallgasse an und machte mich auf den Weg in unsere neue Sattelkammer um mir aus ihrem Spind ihre Putzsachen zu greifen und zu ihr zurück zu stapfen. Ein lautes Wiehern durchklang unseren Großen Stalltrakt und ich zog gleich wieder ein Gesicht. „Aua“, murmelte ich nur und ging weiter zu der bunten Stute. Ich hatte mir nicht nur ihre Putzsachen gepackt, sondern auch gleich die Longe, den Kappzaum und auch die Longiergurt und auch die Türkise Longierunterlage.

      Ihr neues Set stand ihr ausgesprochen gut, die ersten Runden lief sie ziemlich vorhandlastig und so legte ich auch ein paar Stangen aus, damit sie wieder reinkam und ihre Hufe hob und ebenso gut untertrat. Nach ein paar Minuten aufwärmen, ließ ich sie antraben. Nach ein paar Runden begann sie auch schon zu schwitzen. „Mein Gott, Mädchen bist du eingerostet. Morgen setz ich mich mal wieder auf dich“, grinste ich und gab ihr ein Signal um wieder in den Schritt zu wechseln. Ich riskierte einen Blick auf die Uhr und bemerkte das wir schon länger am Arbeiten waren als geplant und so machte ich sie von der Longe und nahm ihr den Longiergurt ab, damit sie sich noch Wälzen konnte. „Rachel? Darf ich Mars auf einem Ausritt reiten? Val wollte mit Cleavant mit“, rief mir Abby entgegen. „Mach den fertig, ich komm auch eine Runde mit, ich muss nur noch Rising Star und Calorro in den zweiten Offenstall bringen und dann mach ich Magic Attack fertig.“ Ich beeilte mich extra und war froh, dass ich es auf die Schnelle noch geschafft hatte und saß nun auf dem Rücken des Schabracktigers. Der sensible Hengst machte uns heute beim Ausritt das Leben zur Hölle. „Lass uns mal ein kleines Rennen bis da oben zum Haus machen“, schlug ich vor und die beiden stimmten ein. Im vollen Galopp sprintete Magic Attack vor, Mars hinter uns und zum Schluss Cleavant. Doch nach und nach nahm das Schlusslicht auf und zog uns fast ab, doch wir blieben beim ersten Platz. „Das war unfair…“, murmelte Abby. „Ich hatte mit Mars voll viel zu tun. Der hat andauernd gebuckelt…“ „Du wolltest ihn reiten“, lachte meine Cousine und ich schmunzelte. Ihr könnt gerne noch ein wenig weiter ich muss zurück. Nanook und Arza kommen heute an.“

      Ich wusste noch nicht genau, ob ich Arza in den Offenstall stellen würde, oder ob sie doch in die Box sollte. Momentan war der Stall nämlich noch ziemlich leer. Nach einigen hin und her, teilte ich ihr einen Teil des Offenstalls zu und sah auf die Uhr. In ca. einer Stunde müssten die beiden ankommen. Also könnte ich gerade noch schnell Balerinë die Hufe kürzen. Seitdem sie bei uns stand hatte sie noch keinen Hufschmied gesehen und so programmierte ich mich schon mal auf ein Spektakel ein. Es fing auch schon damit an, dass sie stehen blieb, als ich sie in die Schmiede führen wollte, da Mars und Cleavant gerade um die Ecke kamen. „Beeilt euch, ich will der die Hufe raspeln!“, rief ich den beiden Mädchen zu und versuchte Balerinë weiter in das Gebäude mit der hohen Decke zu befördern. „Machen wir“, sagte Val und trieb Cleavant auch gleich in den Trab. Mars war wieder fast eingeschlafen und brauchte eine Minute bis er seinen Hintern in Gang setzte. Als die dann weg waren, ging Balerinë auch in die Schmiede rein und spitzte ihre kleinen feinen Öhrchen. Die Neugierde war ihr fast ins Gesicht geschrieben und sie tapste langsam zu dem Anbindeplatz, wo ich sie dann auch festmachte. Sie reagierte ziemlich unruhig und so begann ich langsam mit meiner Kontrolle der Hufe. Sie waren definitiv zu lang geworden und ich schaute mich nach Fehlstellungen um. Hinten rechts wurde ich auch fündig: Sie lief ein wenig nach innen und so begann ich dann auch mit dem Ausschneiden. Abby kam dann kurz zu mir rein und sagte mir, dass wir einen Käufer für Silberstern und Wolfs Bane haben würden. Der Betrieb, der die junge Stute eingeritten hatte, hatte sein Interesse bekundet und ich hatte eingestimmt. Für 13.000 würden die beiden vom Hof gehen und in eine Vollblüterzucht gehen. Das beste was den beiden passieren konnte.

      Bali zappelte ganz schön, also machte ich extra vorsichtig und war echt froh, als ich mit der Zappelkönigin fertig war und ich sie schnell wieder in den Offenstall stellte. Gerade als ich den Zaun hinter uns schloss und durch die Litzen schlüpfte, hörte ich das Rattern eines Anhängers auf dem Hof. Das müssten die beiden sein, dachte ich und beeilte mich zum Parkplatz. Abby und Val waren bereits am Parkplatz und staunten über den großen Transporter, genauso wie ich und seufzte kurz. Also waren nicht nur Arza und Nanook angekommen, sondern auch noch Zafinaah und White Boy. Es war schade um Zafinaah, dass sich die Araberzucht Fearie Hills schloss und ich sie wieder zurückkaufen musste. Aber durch ihre ruhige und ehrgeizige Art war sie super im Schulbetrieb einzusetzen und ich würde nächstes Jahr wohl ein Fohlen aus ihr züchten. Aber auch nur, wenn sich der passende Hengst finden würde. „Die beiden hier sind zusätzlich am Flughafen für Sie angekommen.“ Der ältere Mann sprach albanisch mit mir, was ich sowohl fließend verstand, als auch sprach. Abby hingegen sah mich nur verwirrt an. „Alles klar“, ich wand mich zu meinen zwei Helfern und teilte Abby Zafinaah und Arza zu und Val sollte White Boy nehmen, während ich mich um den kleinsten Schützling kümmerte. Nanook hatte ich schon mehrmals im Auge gehabt, ihn jedoch nie kaufen können. Jetzt war er bei mir und sollte erst später mit 5 eingeritten werden. Ponies waren ja eher die Spätzünder. Den Weg zur Weide benahm das Fohlen sich anständig, schaute nur oft in der ungewohnten Umgebung um. Die heutige Nacht würde er zusammen mit Rohdiamant und Calle stehen. Morgen wohl nur mit Rohdiamant. Er würde das wohl gut überleben. Ich riskierte noch einmal einen Blick auf mein Handy. Ich musste noch Bonbone und Deila bewegen… „Abby, wen musst du noch laut Plan machen?“, fragte ich sobald die junge Dame abnahm. „Ich muss noch Lost Boy und Riverside machen, dann habe ich Feierabend.“ „Alles klar, dann geh mit Lost Boy auf den Springplatz. Dann bin ich Bonbone in der Halle ein wenig am Üben“, sagte ich und war auch schon auf dem Weg zum Offenstall. Bohne wieherte wieder unaufhaltsam und ich verdrehte wieder die Augen. Irgendwann wird die schon noch aufhören andauernd zu wiehern…Hoffentlich. „Ruf nicht, sondern komm her!“, lächelte ich und hakte den Strick ein. Immerhin folgte sie mir jetzt ruhig und ich hatte beim Putzen immer weniger Probleme, auch wenn sie es immer noch nicht wirklich mochte. Immerhin blieb sie beim Satteln dafür ruhig. Sie folgte mir artig in die Halle, in der ich schließlich nachgurtete und in der Mitte dann aufstieg und meine ersten Runden im Schritt ging. Als sie dann auch ein wenig im Trab aufgewärmt war parierte ich sie wieder durch. Gerade der Mittelschritt fiel ihr noch etwas schwer, ebenso das verkleinern und auch vergrößern des Vierecks. Deshalb übten wir es heute noch einmal besonders. Während dem Abreiten machte ich mir über Deila Gedanken. Sie stieg hier und da noch immer und hatte seit diesem Monat auch eine neue Reitbeteiligung, welche sie 2-3 Mal die Woche unterm Sattel bewegte. Heute nahm ich sie jedoch nur an die Longe. Ich rief kurz Val an um zu fragen, ob sie mir Deila rasch fertigmachte und ob Abby Lost Boy nun schon gesprungen hatte und bejahte beides. Somit stieg ich ab und kratzte Bonbone vor der Halle die Hufe aus. Dann durfte sie wieder in den Offenstall und schickte die anderen Pferde wieder hin und her, so wie es ihr passte. Leitstute halt. Nur Azra stand neugierig auf ihrem Teil und sah sich Bonbone’s Machtgehabe nur interessiert an. „Zicke“, murmelte ich und trank einen Schluck Wasser aus meiner Plastikflasche. Nur noch Deila, dann bin ich heute fertig und kann ins Bett, dachte ich einen Moment nach und sehnte mich nach meinem Bett, ehe ich in die Realität zurückkam und zu Deila in den Stall ging. Mit ihr kam ich noch nicht so richtig klar und es würde sich erst später rausstellen ob sie überhaupt für die Zucht taugen würde. Das einzige, was sie dafür momentan interessant machte, war ihre auffällige Farbe und das Potenzial, das in ihr steckte mehr nicht. Ihr Charakter machte es immernoch ziemlich schwer sie zu händeln und einige Bereiter trauten sich die immer öfter steigende Stute zu reiten. Ich musste was dagegen tun, denn gegenhalten brachte mittlerweile nichts mehr und sie wandte noch mehr Kraft gegen den Menschen an, als vorher. Ich hatte jedoch von einer Methode mit einem rohen Ei gehört, welche ich wohl beim nächsten Ritt wohl mal versuchen. Neben dem Reiter stieg sie nämlich nicht. Die Boxentür quietschte während ich mir Deila genau anschaute und sie einen Moment lang musterte. Mit gespitzten Ohren kam sie auf mich zu. Ein leises Grummeln folgte und ich zwang mich zu einem Lächeln. Unser Sorgenkind. Vielleicht würde es ja noch was werden, vielleicht aber auch nicht und dann würde sie auf die Gnadenweide kommen. Ich hoffte es nicht. Ich gab ihr noch ein paar Monate, vielleicht würde sie weniger steigen, vielleicht wäre sie auf der Weide besser aufgehoben. Ich stülpte ihr Halfter über ihren großen Kopf und nahm sie dann aus ihrer Box. Ich putzte sie etwas länger als gedacht und legte auch ihr dann ihr Longierzubehör an. Immerhin blieb sie artig unangebunden in der Stallgasse stehen, im Gegensatz zu unserem neuen Criollohengst Injaki, der gleich alles erkundet und danach etwas schwieriger zu finden ist. Ich nahm noch ihre Gamaschen aus der Sattelkammer und legte ihr diese dann an um sie auf den Round Pen zu führen. Hinter mir schloss ich die Tür und merkte wie sich Deila anspannte. „Ist gut, Große“, sagte ich in einem ruhigen Ton und begab mich in die Mitte um Deila im Schritt aufzuwärmen. Sie stand gestern und hatte einen Ruhetag auf der Weide genossen, dafür stand heute ausgiebig Training auf dem Stundenplan. Vorhin hatte Abby noch ein paar Stangen auf den Boden gelegt, bevor sie Riverside auf dem Springplatz über einen E-Parcours brachte. Weiter war sie leider noch nicht gekommen und für Unterricht hatte ich momentan noch wenig Zeit. Wenn Val soweit wäre, könnte ich sie wenigstens so zusammen unterrichten. Aber langsam langsam brachte sie es sich selbst bei. Mittlerweile trabte Deila schon ein paar Ründchen und ich vermutete einen guten Tag. Ich trieb sie also ein wenig mehr, wodurch sie ihre Beine noch ein wenig mehr hob und so ihre Trabschritte ein wenig verstärkte. Als ich damit zufrieden war, trieb ich sie in den Galopp und sie schnaubte artig ab. Ich lobte sie verbal und ließ sie ein wenig Schritt gehen. Sie war brav gewesen und so kramte ich ein Leckerli aus meiner Hosentasche. „Braves Mädchen“, lobte ich sie und sie nahm das Leckerli verfressen aus meiner Hand. Da es nun nachts kühler wurde legte ich ihr im Stall eine Abschwitzdecke an und rief Val und Abby an, dass wie heute noch etwas für kommende Woche zu klären hatten. Denn ich hatte Val mit Cleavant an einem Basis- und Reitpass angemeldet, damit sie selbst auch sicherer wurde.
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Album:
    BC Showhorses
    Hochgeladen von:
    Sosox3
    Datum:
    18 Feb. 2017
    Klicks:
    768
    Kommentare:
    18

    EXIF Data

    File Size:
    458,4 KB
    Mime Type:
    image/jpeg
    Width:
    960px
    Height:
    640px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Abstammung
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Von unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt

    Von unbekannt Aus der unbekannt | Von unbekannt Aus der unbekannt

    Aus der unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt

    Von unbekannt Aus der unbekannt | Von unbekannt Aus der unbekannt


    Exterieur
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Stute
    xx.xx.2002
    Rasse: KWPN
    Stockmaß: 170cm
    Fellfarbe: Rappe
    Geno: Ee aa nSpl


    Interieur + Beschreibung
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯

    Deila hat eine Reise von Besitzer zu Besitzer hinter sich. Zunächst wuchs sie auf einem KWPN Gestüt auf, bis dieses sie verkaufte und sie weiter ging durch einige Hände, bis sie auf bei ihrer Vorbesitzerin als Turnierpferd stand. Da sie leider weder Erfolge noch Fortschritte einbrachte und sie nach einigen Jahren an uns verkaufte. Nach einigen Startproblemen, wie ihr steigen, welches mit Blockaden im Rücken in Verbindung stand. Nun wird sie für die Prämierung vorbereitet.

    Deila ist eine ziemlich ruhige Stute, die leider Angst vor neuen Aufgaben zeigt. Allerdings wurde mit ihr immer gut gearbeitet, sodass sie in der Dressur ein super Pferd werden kann. Zu Menschen ist sie anfangs immer etwas zurückhaltend, doch wenn man einmal ihr Vertrauen hat, dann ist sie wie ein Hund. Leider steigt Deila, was sie zu einem schwierigen Pferd macht und sie nicht zu einem Anfängerpferd macht.

    Weide: Alinghi, Attentivenly, Aphonise, Arquera
    Unterbringung: Paddockbox

    Einstreu: Hobelspähne
    Futtersorte: Heu, 1 Schippe Hafer, 1/2 Schippe Pellets
    Fütterungszeiten: morgens, mittags, abends


    Besitzer: Sosox3 (Rachel Wincox)
    Reitbeteiligung: Bellamy Blake
    VKR/Ersteller: kira



    Qualifizierungen + Erfolge
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    ● Schleifenaufstieg Trainingsaufstieg Potential
    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Qualifikation durch TB's

    Dressur E A L M S
    Lektionen der Dressur: E A L LM LP M S


    Springen E A L M
    Show Jumping: E A* A** L M*


    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    [​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG]

    Klasse E

    374. Dressurturnier, 3. Platz
    407. Dressurturnier, 2. Platz
    412. Dressurturnier, 1. Platz
    415. Dressurturnier, 1. Platz
    263. Synchronspringen, 1. Platz
    541. Springturnier, 2. Platz
    279. Synchronspringen, 3. Platz

    Klasse A

    Inoffiziell
    -

    Zuchtverband
    -



    Gewinnsumme: x


    Ausbildung + Zuchtdaten
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Trainingsplan
    Fohlen ABC ✔ | Eingeritten ✔ | Eingefahren ✔


    Reitpferdeausbildung
    Einreiten ✔ | Hindernisgewöhnung ✔| Stangenarbeit ✔ | Gelassenheitstraining x

    1 = Sehr gelassen, 6 = schlechtes / unsicheres Verhalten
    ● Angeboren
    Antrainiert Prüfung Abgeschlossen


    Fremde Umgebungen: 6 5 4 3 2 1
    Platz/Halle: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Hufschmied: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Tierarzt: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Wasser: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Gelände: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Straßen: 6 5 4 3 2 1 ✪

    Stangenarbeit: 3 2 1
    Longenarbeit: 3 2 1 ✪

    Verladefromm: 3 2 1 ✪

    Schrecktraining: 3 2 1

    Bodenarbeit
    Treiben + Bremsen ✔ | Rückwärtsrichten ✔ | Durchparieren, Antraben/Galoppieren, Halten ✔
    Abstand halten ✔ | Wenden + Handwechsel ✔ | Abruf ✔

    Freiheitsdressur / Zirzensik
    Kompliment x | Knien x | Liegen x | Sitzen x | Stehen x
    Rückwärtsrichten x | Spanischer Schritt x | Spanischer Trab x
    Passage x | Piaffe x | Seitengänge x | Traversalen x | Fliegender Wechsel x | Pirouette x
    Steigen (undefiniert) x | Levade x | Pesade x | Ballotade x | Croupade x
    Kapriole x | Courbette x | Lancade x


    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯

    Schleife

    HK/SK

    Zur Zucht zugelassen: nein
    Eingetragene Zucht: x
    Züchter/Herkunft: x

    Trächtig [] Nächste Rosse (alle 21 Tage): x

    Nachkommen

    1. -
    2. -
    3. -
    4. -
    5. -
    6. -


    Gesundheitszustand
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Letzter Tierarztbesuch: Dezember 2016
    Chipnummer: x
    zuletzt kontrolliert [✔]

    Letzte Zahnpflege (jedes Jahr) überfällig

    Wurmkur (jedes Jahr) überfällig
    Tollwut Impfung (jedes Jahr) überfällig
    Tetanus Impfung (alle 2 Jahre) überfällig
    Influenza Impfung
    (alle 6 Monate) überfällig
    EHV-1 + EHV-4
    (alle 6 Monate) überfällig


    Gesamteindruck:
    Aktue Krankheit/en:
    Chronische Krankheit/en:
    Erbkrankheit/en:


    Letzter Hufschmiedbesuch: unbekannt
    Ausgeschnitten/Korrigiert:
    Hufbeschaffenheit:
    Hufkrankheit/en:

    Beschlag vorne: -
    Beschlag hinten: -


    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    PNG | Puzzel PNG | Offizieller Hintergrund