Sosox3

Darlington | 3 Punkte

Darlington | 3 Punkte
Sosox3, 3 Mai 2019
    • Sosox3
      Pflegebericht
      Dezember 2017
      „Na komm“, sagte ich zu Line, denn die gute wollte einfach nicht in Richtung Aufstieg spazieren. „Los jetzt, wir wollen ausreiten“, sagte ich erneut und schon spitze sie die Ohren und trat einen Schritt vor. Blümchen trat ebenfalls einen Schritt nach, denn sie war im Moment noch mit dem Stick an Lines Stocksattel befestigt. „So ihr beiden ihr benehmt euch“, sage ich ernst, denn obwohl die beiden Mädels auf eine Art und weise unzertrennlich waren, blieben es Stuten. Im Schritt ging es Richtung Felder und Wald, die Sonne spielte heute mit, nur deshalb saß ich schon um 8 Uhr auf dem Pferd, obwohl ich heute noch arbeiten musste. Hibiskus machte sich zu meinem Erstaunen als Beipferd echt gut, und auch Darlington zickte nicht rum. Ich schnalzte, und schon Trab Line an, auch Blümchen kam ohne großes geziehe mit „wooohhw“, sagte ich, denn die beiden Damen puschten sich gegenseitig ziemlich hoch. Nach ein paar Metern gerenne spielten sie sich ganz gut ein und es wurde richtig angenehm. Auf unserem Weg schaute ich mich etwas um, von meinem Weg aus konnte man die Steilküste sehen, sowie auch eine Koppel mit Rindern. Seitdem wir auf Irland lebten, ging es meinen Pferden gesundheitlich viel besser und auch mir tat die frische Luft sichtlich gut. Dazu hatte keines meiner Pferde mehr Angst vor Kühen, was mir bei der nächsten Kurve ganz gut passte. Kurz nach einem kleinen Hügel parierte ich durch, denn vor uns stand eine Herde Galloways, die wir doch lieber im Schritt durchqueren sollten. Blümchen zögerte kurz, sie war etwas skeptisch, denn diese Dinger waren immerhin so groß wie sie und hatten komische Teile am Kopf. Line blieb komplett gelassen und schlug kurz mit dem Schweif, denn Blümchen lief ziemlich nahe an ihrer Wohlfühlzone herum. Der Rubdweg war schon fast vorbei, und ich Galoppierte das letzte Stück Richtung Hof, die kleine Palominostute gab mächtig Gas und auch Line durfte sich etwas austoben. „Brrrr“, sagte ich als ich schon unsere Auffahrt erblickten konnte, der Postbote war gerade eben da gewesen und winkte mir noch zu eher er Einstieg. Ich zögerte nicht lange und ließ die beiden Stuten sofort auf die Weide laufen, den Sattel hing ich über den Zaun und befestigte Trense und Halfter an Horn. Schnell lief ich zum Postkasten, denn ich wartet auf einen Brief.

      Endlich! Der langersehnte Brief meiner Mutter war da, die schrieb unter anderem, dass sie eine kleine Farm in Irland gekauft hatte, und dort hinziehen wird. Ich war baff, eigentlich wollte sie doch nach einem Haus für sie suchen. Die Farm war bei uns in der Nähe und ich wusste auch welche sie meinte. Im weiteren Verlauf des Briefes wurde sofort klar, dass sie mich dort haben will und ich nickte zustimmend.

      Aber da war noch ein Brief, Bracelet hatte mir einen Brief geschrieben, mit einem Bild. Brouck hat sich gut eingelegt und sich bei Bracelet als artiges und tolles Pferd erwiesen.

      Glücklich stapfte ich ins Haus...
      Irland, Ofagwa
    • Sosox3
      Pflegebericht
      März 2018
      Normaler Stalltag
      Heute musste es schnell gehen, denn ich war zum Essen eingeladen. Darlington stand auf dem paddock, nass und sichtlich genervt, als ich um die Ecke kam hob sie den Kopf und wirrte mich freudig an. „Komm schnell“, sagte ich und zupfte am Halfter, Darlington musste ich nicht bitten, am liebsten wäre sie ohne mich zur Box gelaufen, so ein lahmer Mensch aber auch.
      In der Stallgasse wurde ich von Mailys begrüßt „willst du heute wieder Unterricht haben?“, fahre sie freundlich ,“nein danke! Ich hab’s leider eilig aber nächste Woche gerne!“, „okay dann schicke ich dir einen Termin aus Handy“, erwiederte sie und putze ihre May Bee.
      Line hatte mich derweil schon Richtung Box gezehrt, die war schon vom Service gemacht und das Abendessen wartete auch schon, doch ehe Darlington sich zu sehr freuen konnte klackte der Strick zu, und sie war angebunden. Mit aller macht versuchte sie ein paar Halme vom Heu zu erhaschen während ich sie putze „Lineee, du kommst da eh nicht dran“, sagte ich während ich ihre Beine vom nassen Sand entfernte.
      „Wenn sie einen noch längeren Hals bekommt, reitest du bald eine Giraffe“, lachte Mailys im vorbei gehen, ich grinste „ja ja“.
      „ouhh.. was machst du denn immer auf dem paddock“, frage ich line entsetzt als ich bemerkte, dass ihre Decke komplett nass war, von innen. Im Eilschritt lief ich zum Schrank, um die nächste Decke raus zu holen, „Ja Pech, wenn du die gute mutwillig nass machst, musst du halt in lila rum laufen“, erklärte ich Line, deren Decken sonst immer schwarz oder blau waren, diese hier war eben eine Ausnahme.
      Ich legte ihr die trocken Decke auf und hing die nasse an unseren decken Halter, endlich durfte sie in die Box.
      „bis morgen line“, sagte ich und zog die Tür zu.
      von Ofagwa
    • Sosox3
      Pflegebericht
      Februar 2019
      Darlington & Jeune Mariée

      Eine willkommene Abwechslung zum eher langweiligen Gestütsalltag außerhalb der Saison war die Ankunft von Darlington. Die Trakehnerstute kam aus Irland und heute fuhr endlich der Trailer auf den Hof. Zusammen mit anderen Händlerpferden wurde sie bis nach Deutschland zum schönen Niederrhein transportiert. Freudig begrüßte ich den Fahrer, der meine Freude leider nicht so recht teilen konnte. Er hatte eine lange, anstrengende Reise hinter sich und verstand nicht viel von unserer Sprache. Ich fragte ihn mit Händen und Füßen das Gesagte unterstreichen, ob ich ihm einen Kaffee anbieten konnte, bevor er weiterfuhr. Sein Gesicht erhellte sich, als ich ihm seine Thermoskanne mit frischem, starken Kaffee gefüllt zurückbrachte. 'Wieder ein Mensch mehr glücklich', dachte ich zufrieden lächelnd. In der Zwischenzeit hatte Leon Darlington abgeladen und in ihre frisch gemachte Box gebracht. Wir hatten leider keinerlei Informationen über ihr bisheriges Training, geschweige denn über ihren Futterplan. Wir hofften daher, dass sie unser Futter gut annehmen würde. Wenigstens hatte sie Papiere vom Züchter dabei, über die wir Rückschlüsse ziehen konnten auf ihren Charakter und ihr Potential. In wieweit ihr Vorbesitzer das ausgeschöpft hatte würden wir in Zukunft austesten. Erstmal durfte die Silver Stute ankommen, etwas futtern und trinken und sich mit ihren Boxennachbarinnen bekannt machen. Auch auf der Weide stand sie vorerst alleine. Eine Quarantänezeit, die wir zur Vorsicht mit allen Neuankömmlingen durchliefen. Sicher ist sicher, denn es würde uns zu viel Zeit, Geld und Energie kosten, wenn sich gleich mehrere Pferde bei einem kranken Neuzugang ansteckten. Darlington wirkte aber gesund und munter und vertrat sich in ihrer neuen Box die Beine, bis ich endlich Zeit fand um sie herauszunehmen und etwas herum zu führen. Ein paar Tage lang musste sie sich mit Spaziergängen und Einzelhaltung vergnügen, bis wir sie richtig in unseren Alltag einbanden. Ein Tierarzt würde sie vorher noch einmal durchchecken und auch der Hufschmied sollte einen Blick auf sie werfen. Es war alles in bester Ordnung. „Bald meine Hübsche.“, flüsterte ich in ihr Ohr, während ich sie putzte. „Bald darfst du zeigen, was du kannst...“

      Ein weiterer Neuzugang kam nur wenige Tage nach Darlington an: Jeune Mariée. Meine kleine Marie! Endlich durfte sie bei uns einziehen. Ich hatte auf diesen Tag hingefiebert, seit ihrer Geburt. Die Anpaarung ihrer Eltern geschah auf meinen Wunsch hin und das Ergebnis war ein wunderbares Schimmel-Scheckfohlen und dann auch noch eine Stute. Ich hätte es mir nicht besser erträumen können. Begeistert stand ich in der Einfahrt und leitete den Fahrer des Gespanns auf den Hof, bis er schließlich mittig zum Stehen kam. Im Gegensatz zum Tranportfahrer aus Irland war Anton genauso fröhlich wie ich. Höflich begrüßte er mich und überreichte mit die Papiere. Wir sprachen noch kurz über deren Inhalte, er hatte sogar ein paar Fotos von der Kleinen beigelegt. Dankbar lächelte ich ihn an und brachte sie direkt ins Büro. Auf gleichem Weg holte ich auch für Anton eine Tasse Kaffee. „Ich weiß nicht wie viel Zeit du hast?“, sagte ich fragend und musterte ihn, wie er konzentriert auf dem Smartphone herumtippte. Als er aufsah lächelte er gleich wieder. „Für einen Kaffee habe ich stets ein bisschen Zeit.“, entgegenete er und nahm die Tasse an. Nach wenigen Schlücken luden wir Marie aus und brachten sie in ihre neue Box, ganz in der Nähe von Darlington. „Schön habt ihr es hier.“, bemerkte Anton, der schon die ganze Zeit überlegte was er erzählen könnte. Ich nickte höflich. „Danke, wir geben unser Bestes den alten Teil des Hofes in Schuss zu halten.“ Anton lächelte breit und begann über die Instandhaltung alter Gebäude zu quasseln, als sei es eine ganz besondere Leidenschaft und Kunst für sich. Gut eine halbe Stunde fesselte er mich in seinen Monolog, ehe er auf die Uhr sah und bemerkte, dass er längst auf dem Rückweg sein sollte. Trotz der Eile verabschiedete er sich noch ausgiebig und stieg dann in seinen Wagen und fuhr vom Hof. Ich brachte die beiden, mittlerweile leeren, Kaffeetassen zurück in die Küche und stellte sie in die Spülmaschine. Leon kam gerade rein, als ich zurück in den Stall gehen wollte. „Muss ich mir jetzt Sorgen machen? Ihr habt ganz schön lange gequatscht.“ Stirnrunzelnd taxierte er mich. Ich jedoch lachte. „Das war kein Gespräch, das war ein Vortrag. Wenn du ihn kennen würdest, wüsstest du was ich meine. Er ist nett, aber nicht mein Typ. Ich mag lieber eine etwas ruhigere Variante. Keine Sorge.“ Ich drückte meinem Mann einen Kuss auf und quetschte mich dann an ihm vorbei um zurück in den Stall zu huschen und meiner Arbeit nachzugehen. Von sadasha
    • Sosox3
      Pflegebericht
      06. März 2019
      Eine entspannte Zeit war es aktuell auf dem Caenheide Gestüt. Die Turniersaison war vorbei und würde erst in ein paar Monaten wieder beginnen, keine Stute war für das kommende Jahr gedeckt und so bestand die tägliche Arbeit darin den Betrieb in Stand zu halten. Ein wenig auf den Kopf stellte uns das ganze nur die Ankunft gleich zwei neuer Schützlinge. Darlington, war eine besondere Trakehner Stute aus Irland, die wir durch Zufall beim Stöbern durch Verkaufsanzeigen gefunden hatten. Jeune Mariée hingegen war Franziskas wahr gewordener Traum eines bunten Trakehnerfohlens. Die beiden Stuten kamen in der gleichen Woche, nur wenige Tage versetzt auf dem Hof an und lebten sich derzeit ein. Die Quarantäne Zeit war bald vorüber und dann würde kein Zaun mehr bei der Kontaktaufnahme mit den Koppelfreunden stören. Franziska verbrachte viel Zeit damit ihr Stutfohlen einfach nur zu beobachten, das Fohlen ABC abzufragen. Immer wieder erinnerte ich sie daran, dass es auch noch andere Pferde auf dem Gestüt gab, die sich über ihre Zuneigung freuen würden. So widmete sie sich auch den anderen Jungpferden. Devotion, General und Pensive Cuddlepot waren bald bereit für die ersten Schritte in Richtung Beritt. Es war erschreckend wie groß die drei nun schon waren. Phoebe gesattelt und beritten zu sehen, brachte uns jedes Mal ins Staunen. Extra Sugar war da noch eine ganze Ecke kleiner, verspielter und unberechenbarer. Die Jüngste auf dem Gestüt, neben Marie. Gedankenversunken stand ich neben May Bee und verlas ihren dichten Schweif. Meine Frau konnte ich durch das offene Stallfenster bespitzeln. Sie lief draußen hin und her um die Koppeln ohne automatische tränken mit Wasser zu versorgen. Als ich meine Stute fertig geputzt und schon aufgesattelt hatte kam Franziska auf die Stallgasse und sah mich mit weitem Blick an. „Was ist los?“, fragte ich, unsicher darüber was sie wohl schockierte. Sie hob eine Hand um mir Einhalt zu gebieten. „Warte einen Moment, ich komme mit S'Cada mit!“ Hektisch wandte sie sich um und entspannte sich just in dem Moment, als sie sah, dass S'Cada mit Abschwitzdecke in ihrer Box stand. Das Putzen würde so ein wenig schneller gehen. Lächelnd beobachtete ich das Prozedere und kraulte May Bee an Hals und Schulter. Irgendwann fand ich genau den Punkt, der die Fuchsstute dazu brauchte sich lang zu strecken, den Kopf zu senken und das Gesicht zu einer lustigen Grimasse zu verziehen. Als sie dann auch noch anfing zu stöhnen lachte ich und hörte kurz auf. Enttäuscht wandte May Bee den Kopf zu mir um. Auch Franziska hielt kurz inne, ging dann jedoch in die Sattelkammer. Keine zehn Minuten später ritten wir uns in der Halle warm. Wir blieben nicht lange hier. Kaum waren die beiden Stuten warm ging es raus ins Gelände. Wir ritten bis hoch zum Wald und suchten die Wege aus, die noch trocken genug waren, damit wir das Tempo ab und an erhöhen konnten. Für S'Cada und May Bee war das am Ende des Ritts eine gelungene Trainingseinheit. Wir bewegten den Rest des Tages noch Vakany und Corde de la cerise. Die übrigen Pferde hatten heute frei und würden morgen bewegt werden. Wir ließen den Abend mit einem gemeinsamen Essen ausklingen und gingen dann ins Bett.
      Der nächste Morgen begann mit viel Sonne und entsprechend guter Laune. „Hengsttag.“, beschloss Franzi beim Frühstück. „Erst der Senior?“, schlug sie vor und funkelte mich begeistert an. Ich nickte und bereitete mich in Gedanken auf eine Springstunde mit Red Diamond vor. Er war der älteste Hengst auf dem Hof und lief keine Wettbewerbe mehr. Ab und an gab es noch Interessenten für einen Natursprung, doch er hatten hier ein weitestgehend ruhiges Leben und durfte bei uns bleiben, bis es irgendwann zu Ende geht. Nach dem Senior schnappten wir uns Cadeau und Ostid OC. Die zwei ritten wir in der Reithalle, wo wir abermals auf unsere Trainer trafen. Deo Volente und Sacred Assault wurden von ihnen gerade gearbeitet. Die Hengste verstanden sich nur minder gut und wir gingen uns so gut es ging aus dem Weg. Alltag im Umgang mit Hengsten, sie mussten trotzdem lernen auch bei Anwesenheit anderer Pferde, egal welchen Geschlechts, bei der Sache zu bleiben und ihren Job zu machen. Auch Focus war davon nicht ausgenommen, wenngleich er noch so jung war, dass wir nicht allzu viel erwarteten. Überraschender Weise arbeiteten heute vor allem diese beiden besonders fleißig mit und ließen sich nicht irritieren. Wir machten nach den eher eintönigen Trainingseinheiten auf Halle und Platz einen gemeinsamen Ausritt mit Thaurissan und Golden Samurai. Zwei Hengste, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Wir genossen die warme Sonne auf unseren Gesichtern und setzten nicht viel daran die Pferde zum arbeiten zu bekommen. Der leichte Wind machte den fast schon frühlingshaften Tag perfekt. Zumindest solange, bis sich unter die rauschenden Geräusche der Umgebung auch ein klägliches Jammern mischte. „Hörst du das?“, flüsterte Franziska und sah mich mit besorgter Miene an. Wir hielten die Hengste an und versuchten das Klagen zu orten. „Da!“, rief Franziska und deutete auf den Feldgraben. Ein sich bewegendes Bündel lag dort im Dreck. Wir stiegen ab und nahmen die Pferde mit, die uns nur unsicher folgten. Das Bündel war eine Leinentasche. Darin wuselten drei kleine Katzen. „Wer tut so etwas?“, fragte Franziska enttäuscht und nahm die Kätzchen eins nach dem anderen hoch. Sie waren dreckig und verschnupft. „Leg sie zurück in die Tasche, dann können wir sie einfacher transportieren.“, bestimmte ich und Franziska folgte meinem Rat. Wir machten uns sofort auf den Heimweg. Samurai war zum Glück ein wenig entspannter als Thaurissan, was das merkwürdige Bündel betraf. Ruhig ließ er sich führen und schnupperte ab und an an den Kätzchen, wenn sie besonders laut Maunzten. Mein brauner Hengst hingegen spielte sich ab und an so sehr auf, dass ich lieber ein paar Meter hinter meiner Frau ging. Ich konnte es dem Hengst nicht verübeln. Es sah merkwürdig aus, wenn sich die Katzen in dem Beutel hin und her bewegten, das könnte auch ein besonders agiles Alien sein! Zu Hause angekommen legten wir die Katzen in einem Wäschekorb ab und sattelten unsere Pferde ab und brachten sie in ihre Boxen. Erst dann schickte ich Franziska los mit den Katzen zum Tierarzt zu gehen und danach ins Tierheim. Ich kümmerte mich in der Zwischenzeit um Punchdrunk, Emrys und Thornheart. Die drei Reitponyhengste ritt ich nicht, ich steckte sie in die Führanlage und blieb dann mit meiner Frau über das Smartphone in Kontakt. Sie war so aufgeregt, schaltete sofort Anzeigen im Internet ob jemand die Katzen vermisste. Doch es war unter diesen Umständen recht eindeutig, dass die Katzen ungewollt waren. Man hatte sie ausgesetzt. Immer wieder fragte Franziska was für Menschen so eine Tat vollbrachten, wohlwissend, dass die Kätzchen auch hätten sterben könnten. Sie vergoss in der Nacht einige Tränen darüber und dachte sich viel zu sehr in die Materie hinein. Tröstend streichelte ich ihr über den Rücken und sagte gar nichts dazu. Egal was ich gesagt hätte, es wäre nicht richtig gewesen oder hätte die bösen Gedanken nur vertieft. „Ich möchte sie alle behalten, wenn sie überleben.“, beschloss Franzi. Auch das ließ ich unkommentiert. Wir würden noch genug Zeit haben diese Überlegung zu diskutieren, doch jetzt war dafür der falsche Zeitpunkt. Ich kümmerte mich am Tag darum meine Frau mit Arbeit abzulenken. Ich suchte für sie die Ponys aus, mit denen sie arbeiten sollte und ritt selbst ein paar der Großpferde. Am Ende waren Hibiskus, Pleasing und Eismärchen von ihr beschäftigt worden. Ich hingegen hatte mich um Stracciatella,Aphedril und Thavila gekümmert. Die Trainer hatten Arcany am Morgen gearbeitet. Nachmittags hatten sie dann Estrada Dourada und Senda Oscura rausgenommen. Die beiden Morganstuten waren auch für sie eine Herausforderung und Spaß zugleich. Wir hatten ihnen beigebracht wie sie mit ihrer zusätzlichen Gangart zu reiten waren und sie nutzten jede freie Minute um mit ihnen zu üben. Franzi und ich verbrachten den Nachmittag damit uns um die Kätzchen zu kümmern. „Das ist eine prima Vorbereitung auf eigene Kinder.“ Franziska schmunzelte und lächelte mich vielsagend an. „Ich dachte die Pferde sind unsere Kinder, reicht das nicht?“, fragte ich feixend. Ich sah ihr an, dass sie überlegte eine Diskussion zu starten, doch sie ließ es bleiben. Es hätte die Stimmung zu sehr gedrückt und deshalb bin ich ihr dankbar. Sie ließ mir die Zeit, die ich brauchte. Eigene Kinder waren ein großer Schritt, vor Allem wenn man nebenbei einen Betrieb führen musste. Konnten wir das überhaupt stemmen? Zeitlich? Vielleicht irgendwann, doch nicht jetzt, nicht in nächster Zukunft. Wenn mehr Personal da ist, die Einnahmen stabil sind. Kurz: Wenn der Betrieb auf einer stabilen Basis steht. von sadasha
    • Sosox3
      Viele Pferde hatten uns verlassen, 3 Neue waren dazu gekommen und auch 4 weitere sollten dazu kommen. Sacred Assault hatte sich gut eingelebt und schnaufte, als ich ihn abgeritten vor der Halle stehen ließ um ihm die Hufe auszukratzen. "Hast du gut gemacht", lobte ich ihn und klopfte seinen Hals. Ich schnappte mir die Zügel und führte ihn unter das Solarium. Das Wetter war abgekühlt und es regnete schon den ganzen Tag ununterbrochen. "Das braucht die Erde jetzt", murmelte ich und packte das Sattelzeug in die Sattelkammer. Dann schnappte ich mir Darlington um sie in der Halle laufen zu lassen. Dort war jedoch gerade Katrin mit Golden Samurai drin, dem Haflinger, der erst seit kurzem auf dem Hof war. Ich musste etwas warten, bis auch der Junghengst Connerys Brownie aus dem überdachten Longierzirkel kam. Na auf, sagte ich und ließ die Stute laufen, nachdem ich die Tür hinter mir schloss.
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  • Album:
    Roanoak Stables
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    Sosox3
    Datum:
    3 Mai 2019
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  • Darlington

    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Abstammung

    Von
    St. Pauli
    Von Sambucca Aus der Prada

    Aus der Roon
    Von Pitu Aus der Draki

    Exterieur

    Trakehner
    *02.05.2012 | Stute|163cm

    Silver Dapple Rabicano| Braunwindfarbener Rabicano
    Ee aa nZ nRb WW20

    Interieur

    Line, sie ist das Ebenbild ihres Vaters. Zunächst ist sie ein absoluter Tollpatsch und immer auf der Suche nach Leckerchen und anderem Kram. Bei der Ausbildung wurde auch bei ihr schnell klar, dass normale Dressurarbeit eher langweilig ist, sobald Stangen mit ins Spiel kommen, ist sie viel dynamischer und aufgeweckter. Jedoch hat das Dressurgen der Mutter nicht ganz Fehlgeschlagen und sie wird wohl eher ein Dressurstütchen werden, als ein Buschpony. Line ist zu jedem freundlich und möchte immer dabei sein und betüddelt werden. Neue Situationen? kein Problem! Line interessiert sich selten für alles um sie herum, sie ist mit der ganzen Aufmerksamkeit bei ihrem Menschen.
    Vorgeschichte:
    Line, mein wahr gewordener Traum. Ich suchte lange nach einer passenden "Leihmama" für mein eigenes Fohlen aus Paule. Nachdem sie gefunden war, und es dann auch noch klar wurde, dass es ein Stutfohlen werden würde, war es sicher, dass ich sie haben wollte. Nachdem der Züchter mir dann endlich ein Foto von Darlington geschickt hatte, war ich überglücklich und stolz auf diese seltene Schönheit. Line wuchs so behütet beim Züchter auf, und wurde von einer sehr freundlichen Trainerin liebevoll eingeritten und in die Arbeit eingeführt. Nun konnte sie endlich zu mir nach Irland ziehen.



    Besitzer: Brooke Scott ()
    Züchter: unbekannt
    VKR/Ersteller: sadasha
    Kaufpreis: 200 Joellen

    Karriere

    [​IMG][​IMG]

    Platzierungen 1/0/1
    Trainingsstatus inaktiv
    Registriert in -

    Dressur E A L M
    Springen E A L M
    Military E A L M S



    Klasse E

    569. Springturnier 3. Platz
    411. Militaryturnier, 1. Platz


    Inoffiziell
    -

    Zuchtverband
    -
    Zuchtinformation


    Zuchtverfügbarkeit [​IMG] Geschlossen [​IMG]
    Zuchtbedingungen:
    Nur offen für Islandhengste
    Hengste müssen mind. im L Gangreiten platziert erreicht haben
    Name des Fohlens muss bei Stutfohlen den Anfangsbuchstaben der Mutter erhalten
    Decktaxe: -

    Nachkommen:
    1.
    2.
    3.
    4.
    5.

    Bilder

    PNG | Puzzel Offizieller Hintergrund