Elii

Dark Jewel* -- Hannoveraner

*1999, im Besitz seit 08. Juni 2013

Dark Jewel* -- Hannoveraner
Elii, 24 Jan. 2018
Zaii, Rhapsody und Friese gefällt das.
    • Elii
      Pflegebericht 08. Juni 2013 - Ankunft
      799 Zeichen

      Nachdem ich in der Zeitung von einer großen Verkaufaktion verschiedener Pferde gelesen hatte, beschloss ich mich dort hin zu begeben. Chequi gab einen großteil ihrer Pferde ab und unter ihnen war ein Pferd, was mir sofort ins Auge fiel. Dark Jewel, eine Dark Firestorm Tochter, die bereits für die Zucht zugelassen war. Natürlich konnte ich dann nicht mehr nein sagen und zeigte unverzüglich mein Interesse an der Stute. Wenige Zeit später bekam ich auch den Zuschlag und konnte Jewel auf Chequis Hof abholen. Etwas wiederwillig stieg die junge Fuchsstute in den Hänger und verhielt sich ab dann völlig ruhig während der Fahrt.
      Daheim brachte ich sie in ihre Box, welche neben Jumina zu finden war. Schnell warf ich Jewel etwas Heu in die Box und ließ sie dann in Ruhe die neue Umgebung begutachten.
    • Elii
      Pflegebericht 09. August 2013 - Gesamtbericht
      14608 Zeichen

      Auch wenn heute die Temperaturen unter die 30° fallen sollten, stand ich bereits um kurz nach 5 Uhr im Stall und ließ die Pferde auf die Koppel. Findings Neverland und Shakoor kamen zusammen mit Cresant Moon auf die kleine Koppel direkt am Stall. Direkt daneben durfte es sich Diome bequem machen. Csíny und sein Vater The Whole Story brachte ich in die gegenüberliegenden beiden Koppeln. Die Stuten kamen alle zusammen auf die Koppel am Stall, auch wenn sich beim Weg dorthin Ostara und Pipcas wieder einmal zankten und ich schon Angst hatte, dazwischen zu geraten. Furmint und Ékes begannen gleich zu grasen, als sie ihre Halfter los hatten, weshalb Unwritten genervt die Ohren anlegte, da sie wegen den beiden kaum vorwärts laufen konnte. Jumping to Conclusions und Dark Jewel trotteten hinter Unwritten her und begannen weiter hinten zu grasen.
      Schnell schloss ich das Koppeltor und lief zurück zum Stall, da noch einige Hengste auf die Koppeln gehen sollten. Zwei der größten Koppeln waren mittlerweile unterteilt, damit jeder Hengst seinen eigenen Bereich haben konnte. Dark Decission und Dark Intention kamen nebeneinander in die erste Koppel. Direkt dahinter kamen Flavio und Kalzifer. Rechts daneben konnte Fekete seine Freiheit genießen und ganz am Ende war Dark Firestorm’s Koppel.
      Als ich wieder zurück war, ging ich noch einmal ins Haus, um mehrere Kisten an Sprudel in den Stall zu bringen, damit niemand verdursten musste.
      Da der Stallbursche momentan im Urlaub war, und Melanie und Jack erst um 7.30 Uhr anfingen, begann ich alleine die Boxen zu misten. Nach einer Stunde hatte ich bereits einen Großteil geschafft, da durch die langen Aufenthalte auf der Koppel, die Boxen kaum genutzt wurden. In der letzen halben Stunde mistete ich noch die große Gemeinschaftsbox von Shakoor und Nevi, sowie die Boxen von Diome, Csíny und Cressi.
      Als ich die letzte Box neu einstreute, kamen erst Melanie und dann Jack durch die Stalltür und begrüßten mich. Nachdem wir den Ablauf des Tages bei einem Kaffee besprochen hatten, ging es auch schon los mit der Arbeit.
      Da die beiden Azubis, die seit heute auf dem Hof mitwirken sollten, erst um halb 9 kommen würden, hatte ich noch Zeit Kalzifer zu reiten. Der Fuchshengst sollte heute wieder etwas auf dem Platz gearbeitet werden, in letzter Zeit hatten wir das Training wegen der hohen Temperaturen schleifen lassen. Melanie nahm sich in der Zwischenzeit Ékes vor, die heute ebenfalls dressurmäßig geritten werden sollte. Jack hatte somit genügend Platz auf dem Springplatz, um niemand durch Flavios Eskapaden zu gefährden.
      Nachdem alle Pferde geputzt und gesattelt waren, gingen wir zusammen zu den Plätzen. Jack verabschiedete sich als wir am Springplatz ankamen, so dass Melanie und ich alleine zu Dressurplatz gingen. Während Melanie bereits im Schritt losritt, legte ich vier Stangen beim Mittelzirkel hin und stieg danach auf Kalzifers Rücken. Gemeinsam mit Mel drehte ich meine Runden auf dem Platz, bevor es mit der Arbeit losging.
      Nach zehn Minuten begann ich dann erst über die Stangen und dann in Volten um sie herum zu reiten. Danach wechselte ich die Hand und ritt die gleiche Übung noch einmal. Kalzifer arbeitete heute besonders gut mit, auch das Schenkelweichen, wo er sonst immer versuchte zu schummeln, klappte auf Anhieb. Mel hatte mit Ékes auch keine Probleme, aber die Stute machte sonst ja immer brav mit.
      Im Trab musste ich Kalzifer vermehrt mit dem äußeren Bein treiben, damit er auch wirklich über die Stangen lief. Auch wenn ich ein wenig kämpfen musste, trabte der Hengst dann doch über die Stangen und nicht daran vorbei. Melanie tat es mir gleich, da Furmint etwas maulig war und immer wieder den Kopf in die Höhe warf.
      An der langen Seite ließ ich meinen Hengst im Trab zulegen und fing das Tempo kurz vor der kurzen Seite wieder ab. Danach folgte eine kurze Schrittpause am langen Zügel, um dem Hengst etwas Erholung zu bieten.
      Als ich die Zügel wieder aufnahm, trabte ich noch eine Runde auf dem Zirkel und galoppierte dann an. Die Stange, die auf dem Zirkel lag, nahm ich gleich im Galopp mit. Nach zwei Runden parierte ich durch, wechselte die Hand und galoppierte erneut an. Auch hier ritt ich Kalzifer wieder über die Stange. Wieder parierte ich durch und galoppierte dann auf dem Mittelzirkel über alle vier Stangen. Kalzifer galoppierte fleißig, und ich hatte Mühe mich bei seinem Schwung im Sattel zu halten. Auch das Verstärken des Galopps an der langen Seite, klappte einwandfrei, auch wenn Kalzifer kurz ins Stolpern geriet.
      Ich parierte durch und trabte leicht, gleichzeitig gab ich dem Hengst die Zügel hin und lobte ihn ausgiebig. Auch Melanie hatte gerade das Training beendet und ritt bereits im Schritt ihre Runden. Damit die beiden Pferde noch etwas raus kamen, ritten wir eine Runde um den Hof zum Abschluss. Jack war bereits fertig und hatte den Schimmelhengst schon zum Putzplatz gebracht. Als Melanie und ich ankamen, war Flavio bereits abgeduscht und mit Jack auf den Weg zurück zur Koppel. Ich übernahm Ékes als sie abgesattelt wurde und duschte sie und Kalzifer zusammen ab.
      Ein kurzer Blick auf die Uhr sagte mir, dass unsere Azubis jede Minute kommen würden, also beeilte ich mich die beiden Pferde auf die Koppel zu führen. Als ich zurück kam, kamen mir auch schon zwei junge Mädels entgegen. Celine, dunkelbraune Haare und 21 Jahre, und Marleen, rote Haare und 18 Jahre, hatten bereits beide ein Praktikum auf unserem Hof hinter sich, dies fand allerdings noch vor dem Umzug, weshalb die Beiden etwas verloren im Eingang standen.
      „Habt ihr gut hergefunden? Wir liegen jetzt ja etwas weiter außerhalb.“, sagte ich lachend und führte Celine und Marleen gleich weiter zu den Koppeln. „Wenn ihr wollt könnt ihr euch gleich aufs Pferd schwingen, das ihr Reiten könnt, weiß ich ja. Furmint und Ostara müsstet ihr ja noch kennen, oder?“, fragte ich während wir zur Koppel gingen, was mir durch ein Nicken bejaht wurde. Ich grinste und freute mich, da mir so auch einiges an Arbeit abgenommen wurde. Schnell halfterte ich Ostara und Furmint auf, und übergab sie dann Celine und Marleen. Während die Beiden die Stuten putzten, bequatschte ich mit ihnen den künftigen Tagesablauf und sagte, welche Pferde sie in Zukunft reiten würden. Neben den beiden Stuten sollten auch Diome und Tiny zu ihren Aufgaben gehören, sowie hin und wieder eins der anderen Pferde, wenn Jack, Mel und ich nicht genügend Zeit hatten. Während ich mich um die Azubis kümmerte, gingen Mel und Jack auf Pipcas und Jewel zusammen ausreiten.
      Um kurz vor 9 Uhr ging es dann in die Halle, da der Himmel begann sich zu verdunkeln und in Kürze der Regen folgen würde. „Fangt schon einmal an im Schritt, ich bau solange noch ein paar Sachen auf:“, rief ich Celine und Marleen zu, bevor ich in der kleinen Kammer verschwand und mit Stangen zurück kehrte. An der langen Seite legte ich drei Stangen schräg auf den dritten Hufschlag, so dass man sie mit einer einfachen Schlangenlinie oder beim Handwechseln über reiten konnte. An der anderen langen Seite baute ich noch ein Cavaletti auf, das später als Gymnastiksprung dienen sollte. „Die Sachen könnt ihr nutzen, ich muss mir jetzt kurz selbst ein Pferd fertig machen und dann komm ich wieder hier her.“
      Schnell holte ich Fekete von der Koppel und putzte kurz über sein ohnehin sauberes Fell, bevor ich ihm den Kappzaum anlegte und die Longe in den mittleren Ring einklinkte. Ich führte ihn so zurück zur Halle und begann dort ihm im Schritt den Hufschlag entlang führte. Marleen und Celine arbeiteten bereits fleißig im Trab mit ihren Stuten und nutzten auch die Stangen mit. Fekete konnte seine Augen kaum von den hübschen Stuten lassen, diese ließen sich von seinem sehnsüchtigen Wiehern aber nicht aus der Fassung bringen. „Treib Furmint weiter voran, die schläft dir fast ein. Und Ostara braucht ein bisschen mehr Abwechslung als Zirkel. Reite ein paar Schlangenlinien, Volten oder Tempowechsel, sonst macht die dir bald dicht.“, rief ich Celine und Marleen zu, während ich Fekete um mich kreiseln ließ. Auch er musste über die Stangen laufen und auch das Cevaletti kam zum Einsatz. Im Galopp rannte er etwas zu schnell drauf zu, konnte sich aber kurz davor noch abfangen und gesetzter Springen. Er war einfach ein Dressurpferd durch und durch. Immer wieder Handwechsel führten dazu, dass der Rapphengst sich fallen ließ und fleißig vorwärts-abwärts lief. Locker ließ ich ihn noch einige Runden traben und parierte ihn dann zum Schritt durch. Marleen und Celine ritten bereits einige Runden im Schritt, weshalb ich vorschlug noch eine Runde um den Hof zu reiten; die dunklen Wolken waren bereits vom Himmel verschwunden.
      Während des kleinen Rundgangs erklärte ich meinen Azubis das Gelände und wo sie die besten Galoppstrecken finden konnten. Wieder am Hof angekommen, zeigte ich den Waschplatz und übernahm dann die beiden Stuten, um sie auf die Koppel zu bringen.
      Währenddessen machte sich Mel mit den beiden Mädchen bekannt und nahm sie als Helfer bei Cressi mit, der heute seinen Reiter das erste Mal im Trab an der Longe tragen sollte.
      Bei mir stand als nächstes Unwritten auf der Liste, mit der ich ins Gelände gehen wollte. Nachdem ich sie geputzt hatte, sattelte ich meine Lieblingsstute schnell und stieg dann auf. Ich ritt den Wiesenweg am Reitplatz entlang und verfolgte dann die Landstraße weiter geradeaus, bis ich in den Wald kam. Dort trabte ich locker an und sorgte mit dem Schulterherein für die tägliche Portion Dressur. Für meine Scheckenstute war das kein Problem, schließlich kannte sie die Übung schon ewig. Fleißig lief die Stute voran, zuckte aber kurz zusammen, als es im Gebüsch raschelte. Jedoch hatte ich sie schnell wieder beruhigt und konnte gemütlich weiter reiten. Als es den Berg hinaufging galoppierte ich die Stute an, welche sofort lospreschte. Weiter im Wald gelangte ich zur Vielseitigkeitsstrecke, wo momentan Jack mit Deci und einem Trainer arbeitete, dieser hatte nämlich am kommenden Wochenende ein Turnier und sollte dafür Top in Form sein. Da ich nicht stören wollte, ritt ich eilig weiter und trabte die Stute ein weiteres Mal an. Ruhig setzte sie sich in Bewegung und trabte den Waldweg entlang. Kurz darauf verließen wir den Wald wieder. Als wir die Straße überquert hatten, und ich wieder in den Feldern war, galoppierte ich Unwritten erneut an. Als wir in die Nähe des alten Bauernhofs kamen, parierte ich zum Schritt durch. Kurz darauf trabte ich wieder an und parierte erst kurz vor der Brücke, die über den Fluss führte, durch. Den übrigen Weg ritt ich im Schritt, denn schon nach zehn Minuten kamen wir wieder am Stall an. Dort nahm ich Unwritten die Ausrüstung ab und duschte sie, wie die anderen Pferde, ab. Melanie und die beiden anderen hatten bereits begonnen, die anderen Pferde zu putzen, mit Cressi hatte nach Melanie alles bestens geklappt.
      Schnell brachte ich die Stute zurück zu den anderen auf die Koppel, bevor ich mir Jumina schnappte und zum Putzplatz führte. Melanie würde mit Story und Celine auf Diome, sowie Marleen auf Tiny noch eine Runde ins Gelände gehen. Ich hingegen holte für Jack noch Fire von der Koppel, da wir zusammen mit dem Trainer noch auf den Springplatz gehen wollten.
      Jack rief gerade an, als ich die Pferde satteln wollte, um mir zu sagen, dass er länger brauchen würde und ich davor noch Csíny longieren könnte.
      Daraufhin packte ich Jumina und Fire mit einem Arm voll Heu in ihre Boxen und holte mir dann den Furioso Hengst von der Koppel. Er sollte ebenfalls an die Longe, allerdings wollte ich mit ihm hauptsächlich Stangenarbeit machen. Geputzt war er in Windeseile und auch der Kappzaum saß schnell an seinem Kopf. Wieder hängte ich die Longe in den mittleren Ring und führte ihn dann in die Halle. Nach dem Aufwärmen begann ich den Hengst über die Stangen zu schicken und auch das Schenkelweichen seitwärts über die Stangen klappte einwandfrei mit ihm. Über die Stangen schnalzte ich immer wieder, damit mein Kleiner auch seine Beine hieb. Im Galopp sprang er erheblich besser über das aufgestellte Cavaletti und gab sich deutlich mehr Mühe bei der Stangenreihe. Wieder durchpariert übte ich noch einmal das Schulterherein im Schritt an der langen Seite und auch das Schenkelweichen ohne Stange klappte. Mit einer Runde um den Hof beendete ich das Training und konnte auf dem Weg sogar Jack einsammeln. Während er Csíny und Deci abduschte und in die Boxen brachte, da die Pferde über Mittag rein kamen, sattelte ich Jumina und Fire, die letzten beiden Pferde für heute. Jack hatte noch genug Zeit, um auch die Stuten in die Boxen zu bringen, dann mussten wir auch schon auf den Springplatz. Während wir im Schritt die Pferde warmritten, rief ich noch bei Melanie an, damit sie wusste, dass die Pferde noch in die Boxen sollten.
      Jumina und Fire wurden schnell warm, aufgeheizt durch die vom Trainer aufgebauten Hindernisse. Nach dem Abgaloppieren, fingen wir an zu springen, erst niedrig, wobei beide Pferde eher mäßig sprangen und man sie kaum passend reiten konnte. Hauptsache Laufen und locker Springen, war die Devise, damit Jumina und Fire warm werden konnten, auch wenn sie lieber sofort auf höchstem Niveau springen wollten.
      Als es endlich in die Höhe ging, wurden die beiden Pferde munterer und man hatte es schwer, sie überhaupt noch in Zaum zu halten. Jumina war flott unterwegs, vor den Hindernissen gab sie noch ein bisschen mehr Gas, um den nötigen Schwung für den Sprung aufzubringen. Nach dem Sprung musste sie leicht abgebremst werden, um das nächste Hindernis nicht zu verpassen. Fire hingegen war kaum zu halten, schließlich konnte er die letzten Wochen auch nicht wie sonst über den Springplatz heizen, da es schlichtweg zu heiß war. Jack hatte keine andere Möglichkeit den Hengst laufen zu lassen, aber dieser war mittlerweile auch so selbstständig, dass es kein Problem darstellte.
      Nach einer guten dreiviertel Stunde beendeten wir das Training und ritten, wie gewohnt, noch eine Runde um den Block. Daran hatten wir, und auch die Pferde, mehr Freude, als auf dem Platz zu kreiseln.
      Als unsere Pferde Frisch geduscht in ihren Koppeln standen und ihr Heu mümmelten, kamen auch Mel, Celine und Marleen auf ihren Pferden eingetrudelt. Ich half beim Verstauen der Ausrüstung, damit die Pferde schnell geduscht werden konnten und dann in ihre Box zum Heu fressen durften.
      Mittlerweile war es auch so heiß, dass Arbeit nicht mehr möglich war. Der Hunger kündigte sich zudem auch noch an, weshalb ich die gesamte Mannschaft zum Essen in mein Haus holte. Gegen Abend würden die Pferde wieder auf ihre Koppeln kommen, da es dann nicht mehr so heiß war.
    • Elii
      Pflegebericht 15. Dezember 2013 - Springen
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      „Fordere mehr Trab bei Ékes!“, rief ich Mel vom Rand des Reitplatzes zu. Durch den Wind hatte ich keine andere Wahl als so laut zu werden, Mel hatte auf der Stute schon genug Schwierigkeiten. Natürlich hätten wir in die Halle gekonnt, aber Jack war dort gerade mit Dark Jewel und sprang mit ihr.
      Da wir die Furioso Stute für die kommende Körung vorbereiten wollten, brauchten wir ihre volle Konzentration, welche nicht gegeben wäre, wenn ein weiteres Pferd mit lief und dann auch noch über Hindernisse donnerte.
      „Langsam hast du es! Aber sie kann noch mehr, wenn du jetzt nicht loslegst, schleicht sie nur noch im Galopp.“, rief ich wieder und gestikulierte ihr dann, dass ich in der Halle vorbeischauen würde.
      Jack war bereits am Ende der Aufwärmphase und ließ Jewel am langen Zügel flott auf dem Zirkel galoppieren. „Und, wie läuft sie heute?“ Jack parierte zum Schritt durch, grinste mich an und kam auf die Tribüne zu. „Ganz nett, die ersten Sprünge haben wir schon hinter uns… Aber vom Temperament ihres Vaters ist sie noch weit entfernt.“, sagte er lachend und tätschelte der Fuchsstute den Hals. Er war ganz verrückt nach Dark Firestorm, weil er so viel Feuer im Hintern hatte, wenn es ums Springen ging.
      „Ich bin ganz froh, dass sie etwas ruhiger ist, als der Rest. Wenn du mich brauchst, klingel einfach kurz durch, ich mach mich wieder auf den Weg zu Mel.“ Ich winkte zum Abschied und verließ dann die Halle wieder.
      Mel galoppierte Ékes gerade ab, als ich zurück zu ihr kam. „Wie schaffst du es nur, dass sie immer so fleißig durch springt am langen Zügel?! Ich kann treiben wie ich will, und nichts funktioniert.“, sagte sie genervt zu mir und parierte zum Stehen durch. „Nimm beim angaloppieren die Zügel ein wenig mehr auf und lockere sie dann nach und nach. Normalerweise ist sie dann fleißiger und auch williger Gas zu geben.“, erklärte ich und huschte schnell zwischen der Reitplatzbegrenzung durch. „Versuch es noch einmal und wenn sie nicht locker macht, setz ich mich schnell drauf.“
      Mit den Tipps klappte es bei Mel einwandfrei. Sie grinste über beide Ohren und zeigte mir den Daumen nach oben. „Das reicht auch für heute, morgen arbeiten wir etwas mehr an der Anlehnung und Aufrichtung und gehen auch eine oder zwei L-Lektionen durch für die Sk.“
      Ich zwängte mich wieder durch die Begrenzung und ging zurück zur Halle.
      „Jetzt kann ich voll und ganz für dich da sein.“, rief ich Jack entgegen, als ich in die Halle kam. „Du kommst gerade richtig, um die Sprünge hoch zu stellen.“, sagte er grinsend, wahrscheinlich freute es ihn, dass er es nicht machen musste. Schnell hatte ich die ersten beiden Hindernisse höher gestellt, sodass Jack schon einmal drüber konnte. Während ich noch zwei andere für einen kleinen Parcours aufbaute, betätigte ich mich immer wieder an den ersten beiden und erhöhte sie.
      Als ich fertig war, bewegte sich Jack auf einer soliden L-Höhe und versuchte sich am Parcours. Jewel galoppierte, wie ihr Vater und ihre Brüder, flott darauf zu und sprang mit genauso viel Power. „Sie macht es super mit dir!“, feuerte ich Jack und die Stute an. „Geht ihr noch ein bisschen höher?“ Jack nickte und ich verstellte die Stangen. Für Jewel war es kein Problem, genauso wenig für Jack. Beide lebten für das Springen, vor allem im schnellen Galopp.
      Nach zwei Runden parierte er durch und galoppierte eine Runde im leichten Sitz, damit Jewel sich strecken und abschnauben konnte. Im Leichttrab danach hatte sie ihre Schnauze fast am Boden. „Sie wird jedes Mal besser, wirklich. Aber sie braucht etwas mehr Kontrolle, sonst kommt sie aus der Balance.“, sagte ich Jack, woraufhin er verständnisvoll nickte. „Sie lässt mich leider nicht viel eingreifen, wenn sie einmal angefangen hat.“
      „Das wird schon.“, entgegnete ich schmunzelnd und öffnete die Halletür für ihn. „Geh noch eine Runde mit ihr raus, das hat sie sich verdient.“
    • Elii
      Pflegebericht 02. Januar 2014 - Neujahrstag
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      „Ein Glück ist das vorbei.“, murmelte ich genervt, als ich mich aus dem Bett hievte. Mein Kopf schmerzte, weshalb ich ins Bad schlich und mir eine Aspirintablette aus dem Medizinschrank holte. Ich wunderte mich es nach dem gestrigen Abend tatsächlich noch in mein Bett geschafft zu haben, vielleicht war es doch ein wenig zu viel Alkohol gewesen.
      Als es klingelte schlüpfte ich schnell in meine Jogginghose und lief die Treppe hinunter. „Du bist schon hier?“, fragte ich verwundert, als plötzlich Mel vor der Tür stand. Sie war auf der selben Feier gewesen, hatte meines Wissens mindestens genau so viel getrunken, stand aber fit wie ein Turnschuh vor mir. „Ach, ich konnte nicht schlafen und mir war langweilig. Dachte es wäre ganz geschickt, gleich zu dir zu kommen und mitzuhelfen.“, antwortete sie mit einem breiten Grinsen auf den Lippen.
      Mit einer Geste lud ich sie ein, erst einmal reinzukommen. Ohne einen Kaffee würde ich sowieso nicht wirklich wach werden. „Auch was?“, murmelte ich und zeigte zuerst auf meine Tasse und dann auf die neue Kaffeemaschine, die ich zu Weihnachten bekommen hatte. „Wenn möglich einen Chai Latte, der war richtig klasse letztens.“, sagte ich und ließ sich auf die Couch fallen. Meine zwei Kater zuckten daraufhin kurz zusammen, einer von beiden stand dadurch sogar auf und ging zur Tür. Mel eilte zu ihm und öffnete sie, damit er nicht anfing uns die Ohren voll zu miauen.
      Bevor sie zur Couch zurück kam, hatte ich ihr schon ihr Getränk serviert und setzte mich mit einem Cappuccino in den Händen hin. „Glaubst du Jack kommt heute überhaupt noch?“, fragte ich lachend. Er hatte sich am Silvesterabend kein Trinkspiel durch die Lappen gehen lassen und bekam dementsprechend ordentlich Alkohol mit. Mel schüttelte lachend den Kopf, griff aber gleich zum Handy. „Ich versuch ihn mal anzurufen, die Pferde haben heute sowieso Pause, nicht wahr?“
      Ich nickte und trank schnell die letzten Schlucke aus meiner Tasse. „Ich zieh mich noch schnell um, genieß die Pause solange es geht.“, sagte ich zu ihr und lief die Treppe nach oben. Ich holte die frisch gewaschene Reithose aus der Waschküche, holte einen Pulli aus dem Schrank und zog zuletzt noch ein paar Socken über die Füße. Eilig ging ich wieder hinunter, was meinen Kater, der sich an Mel schmiegte, aufschreckte. „Ach Kleiner, langsam müsstest du mich doch kennen.“, lachte ich und hob ihn auf meinen Arm. „Wo ist eigentlich unser Kätzchen?“, fragte ich, da sie mir plötzlich in den Sinn kam und setzte den nun quengelnden Kater ab. Kaum hatte ich ihren Namen ausgesprochen, kam die rot-weiß-getigerte Jungkatze aus ihrem Versteck und rannte auf mich zu. Kurz vor mir stoppte sie und stellte sich auf die Hinterbeine. Liebevoll streichelte ich ihr über den Kopf und nahm sie kurz hoch. Sie drückte ihren Kopf gegen meinen und schnurrte glücklich. „Kommst du mit ihn den Stall?“, fragte ich sie dann und hielt sie etwas weiter weg. Sie miaute leise, was mich und Mel zum Lachen brachte. „Dann gehen wir jetzt!“, entgegnete Mel und öffnete die Tür. Mein Kater hatte sich in der Zwischenzeit hinter dem Sofa vor dem, zugegebenermaßen fast ausgewachsenen, Kätzchen versteckt und kam langsam hervor, als sie mit uns nach draußen trabte.
      Da das Wetter schön war, sollten die Pferde auf die Koppeln, nachdem wir sie gefüttert hatten. Das Ausmisten würden wir heute auch selbst übernehmen, da die Stallburschen frei hatten.
      Mit dem Futterwagen ging es zuerst in den Stutenstall. Unwritten und Jewel waren die ersten in der Stallgasse und bekamen somit auch zuerst ihr Futter. Beide standen ruhig in der Box, machten aber große Augen, als sie sahen, wie wir die Tröge füllten. Jumina hingegen, die als nächste an der Reihe war, tänzelte nervös von rechts nach links, scharrte mit den Hufen und prustete laut, bis sie an ihr Futter konnte.Pipcas und Ostara waren auch aufgeregt, Ékes und Furmint dafür umso ruhiger. Es war einer der vielen Gründe wieso ich mich in Furiosos so verliebt hatte.
      Weiter ging es mit dem Wagen weiter zu den Hengsten. Wieder waren es die Hannoveraner die kaum noch warten konnten, wer konnte es ihnen auch verübeln? Fire und Deci waren schnell versorgt und mit Tiny und Diome war die ganze Familie versorgt. Flavio bekam als nächstes seine Portion und schmatze genüsslich, als er die ersten Bissen im Mund hatte. Danach waren Story und seine beiden Söhne Csíny und Pajtás an der Reihe. Alle drei waren furchtbar ruhige Pferde und warteten brav ab, bis die Tröge gefüllt waren. Fekete und Kalzifer machten den Abschluss.
      Auch der Nachwuchs sollte nicht leer ausgehen, auch wenn bis auf Cressi alle mit Heupellets und etwas Aufzuchtsfutter Vorliebe nehmen mussten. Kedves und Shakoor fraßen das zum Glück ohne Probleme, auch wenn sie es anfangs gerne haben liegen lassen. Fagy war schon eine ganze Weile in einem kleinen Stall mit mehreren Jungstuten untergebracht, in dem sie täglich auf die Koppel kam und dort auch eine Rundumversorgung genoss.
      Als wir zurück bei den Stuten waren, konnten wir diese schon auf die Koppeln bringen, da alle vor den geleerten Trögen standen. Während ich Jewel und Pipcas übernahm, führte Mel zunächst Furmint und Ékes auf die Koppel. Unwritten lief frei neben mir her, sie wusste schließlich ihren Weg und war so auf mich koordiniert, dass sie sich kaum zwei Meter entferntes. Ein leises „Komm!“ reichte schon aus, um sie vom Gras am Wegesrand wieder zu mir zu locken. Als wir die Koppel erreichten, öffnete ich das Gatter und nahm den Stuten die Halfter ab, Unwritten spurtete sie zum Galopp an und so ging es flott zu fünft ans andere Ende der Koppel. Wir gingen wieder zurück in den Stall, wo Mel sich um die beiden übrigen Stuten, Ostara und Pipcas, kümmerte. Ich machte mich daraufhin zum Hengststall auf und schnappte mir Fire. Mit ihm an der Hand konnte ich keinen zweiten Hengst nehmen, außer ich hatte einen Todeswunsch. Mit der Führkette über der Nase brachte ich ihn ins Freie, wo er schon den Stuten auf der anderen Koppel schöne Augen machte. Er tänzelte und ich war heilfroh, als ich an der Koppel war. Als nächstes waren Deci und Diome an der Reihe, die an der Hand furchtbar gut miteinander auskamen. Mel übernahm Kalzifer. Dieser wieherte unersättlich den Stuten entgegen, auch wenn von ihnen nur Furmint antwortete. Auch diese Drei waren schnell in ihrem eingezäunten Bereich. Nun nahmen wir uns die beiden Brüder Csíny und Pajtás vor, die gelassen nebeneinander herliefen und deren Koppeln sich auch nebeneinander befanden. Weiter ging es mit Story und Fekete, ich nahm zusätzlich zu dem Rapphengst auch noch Tiny. Ein letztes Mal liefen wir zum Stall, Mel übernahm Flavio, der nun ganz allein mit Cressi im Stall stand. Den Reitponyhengst halfterte ich kurzerhand auf und so machten wir uns ein letztes Mal auf den Weg.
      Kedves und Shakoor würden sich heute auf eine Reise machen, sie sollten heute zu Zaii fahren, da diese auf ihrem Hof eine Junghengstherde gründen wollte und ich es für eine klasse Idee empfand, den Beiden neue Eindrücke zu ermöglichen. Auch wenn ich sie etwas wehleidig für den Transport vorbereitete, vor allem bei Shakoor machte ich mir große Sorgen, da er immer noch sehr skeptisch neuem gegenüber ist und recht lange gebraucht hatte, um sich mit Kedves zu verstehen. „Hey.. Das wird schon gut gehen, keine Sorge.“, munterte mich Mel auf und legte ihre Hand auf meine Schulter. „Wenn es nicht klappt, kommen die Beiden eben wieder zurück. Es ist doch nur bis April und besuchen können wir sie sowieso jederzeit.“ Ein Glück hatte ich sie an meiner Seite, sie hatte einfach immer die richtigen Worte für mich parat. Ich nickte und erkämpfte mir ein Lächeln. Mel half mir, den beiden Transportgamaschen anzulegen und stopfte ein Heunetz, während ich ihnen eine Abschwitzdecke auflegte. Wehmütig führten wir sie zusammen in den Hänger und schlossen hinter ihnen vorsichtig die Klappe. „Du fährst jetzt und ich werde solange die Boxen ausmisten.“, deklarierte Mel und schob mich zum Wagen. Verdutzt stieg ich ein, willigte dann aber ohne Widerworte ein.
      Nach einer Stunde kam ich an Zaii’s Hof an und stieg aus dem Wagen. Ich begrüßte sie und Edfriend, die auch gerade angekommen war und half dann zuerst beim Ausladen ihrer Pferde. Ich durfte Painted Blur, einen wunderschönen Rapphengst zur Koppel führen, welcher sofort losgaloppierte, als das Halfter ausgezogen war.
      Als nächstes kamen meine eigenen Pferde an die Reihe, welche sich seelenruhig ausladen ließen. Kedves übergab ich so gleich an Zaii, er hatte keine Probleme auch mit ihm fremden Personen zu gehen. Shakoor hingegen übernahm ich selbst, da er schon zitternd aus dem Anhänger kam. Schnell nahm Edfriend die Abschwitzdecken und die Gamaschen von meinen Hengsten ab, bevor wir sie dann zur Koppel führten. Shakoor brummelte leise, als ich mit ihm sprach, tänzelte dann aber sofort wieder mit hocherhobenem Kopf um mich herum. Ich ließ Zaii mit Kedves voraus gehen. Dieser trabte schnell auf die Koppel, als er die anderen Pferde erblickte und machte sich kurzerhand bekannt mit den anderen. Mit Shakoor stand ich bisher noch außerhalb des Zaunes. „Er hat ein paar Probleme mit neuen Dingen, vor allem Ortswechsel machen ihm zuschaffen, da er schon so oft verkauft wurde.“, erklärte ich Zaii und Edfriend, die verständnisvoll zuhörten. Langsam reagierte Shakoor auf die Rufe der anderen und als Kedves schließlich im Schritt entgegen kam, wurde er munterer und ich führte ihn auf die Koppel. Dort löste ich das Halfter und streichelte ein paar Mal über seine Stirn. Eilig steckte ich meinen Beiden noch ein paar Leckerlies zu, sie würden die nächste Zeit zwar ihre Ruhe von mir haben, aber so würden sie mich bis dahin immer in guter Erinnerung haben. Zu dritt sahen wir der kleinen Herde noch eine Weile zu, bevor wir ins Haus gingen, wo sich auch die Besitzer der übrigen Hengste schon befanden. Ich begrüßte alle freundlich und aß auch einen Bissen, aber so ganz konnte ich mich nicht damit anfreunden, meine beiden Hengste allein zu lassen. Auch die anderen kämpften mit Wehmut, doch Zaii beruhigte uns alle. Da ich noch einiges zu tun hatte, machte ich mich recht schnell auf den Heimweg, auch wenn ich es nicht lassen konnte, mit eine von den leckeren Schneckennudeln für den Weg mit zunehmen.
      Obwohl es mir nicht so lang vor kam, war ich wohl ewig unterwegs gewesen, denn als ich wieder zu Hause an kam, waren bereits alle Boxen gemistet. Ich wunderte mich, dass es Mel so schnell geschafft hatte, allerdings lag es an Jack der kurz nach meiner Abfahrt doch noch auf den Hof gekommen war. „Und dir geht’s gut?“, fragte ich ihn lachend und stupste ihn in die Seite. „Klar, das bisschen Alkohol halte ich doch locker aus.“, prahlte er lachend. „Wie wäre es wenn wir uns mit der Neujahrsbrezel die ich mitgebracht hab ins Haus setzen und du uns etwas über das neue Heim der beiden Hengste erzählst?“, schlug er im gleichen Atemzug vor, woraufhin ich eifrig nickte.
      Zusammen schlenderten wir zum Haus und während ich eine große Kanne Tee machte, schnitt Jack die Neujahrsbrezel an und Mel bespaßte Kätzchen, die ihr schon die ganze Zeit am Rockzipfel hing.
      „Auf das 2014 erfolgreich wird.“, sagte ich munter und stieß mit den Beiden an.
    • Elii
      Pflegebericht 01. Mai 2014 - Familienausritt
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      Tiny stand zusammen mit seiner Halbschwester Juwel und seinem Vater Firestorm am Putzplatz und wartete bereits auf mich. Auch Jack und Mel hielten bereits Ausschau nach mir und setzten ihre Helme auf, als ich näher kam. „Auf gehts!“, rief ich gut gelaunt. Ich wollte so schnell wie möglich los, um nicht in das angekündigte Gewitter zu geraten, das diesen Nachmittag kommen sollte.
      Schnell stiegen wir auf, ich auf Tiny, Mel auf Jewel und Jack auf seinen Liebling Fire. Ich hatte noch keinen erlebt, der außer mir, so gut mit dem Hengst im Parcours klar kam. Die meisten hatten schon nach wenigen Sprüngen aufgegeben, weil er ihnen zu unhändelbar schien.
      Langsam schritten wir vom Hof, allen voran Fire, der wie immer den unbestrittenen Leithengst mimte. Durch den bewölkten Himmel und das unbequeme Wetter war keine Menschenseele draußen auf den Feldern, nicht einmal Traktoren begegneten wir. Nach kürzerer Zeit trabten wir auf einem Feldweg an und ritten diesen bis zum Wald entlang. Dort parierten wir noch einmal zum Schritt durch, bevor wir die Pferde im Galopp den Waldrand langrennen ließen. Ohne zu zögern rannten die zwei Hengste und die Stute los und waren sehr bald auf Höchstgeschwindigkeit. Der Weg war einige hundert Meter lang, sodass wir die Pferde lange laufen lassen konnten, bevor wir wieder durchparierten. Wieder im Schritt schnaubten die Drei ausgiebig und blähten ihre Nüstern. Wir spazierten weiter in den Wald hinein und unterhielten uns ausgiebig, besonders über den anstehenden Besuch auf dem Maimarkt und das damit zusammenhängende Turnier. Firestone sollte dort das S-Springen gehen, während Flavio und Unwritten in der S-Dressur laufen sollten. Außerdem wollten wir noch ein paar der Furiosos mitnehmen, um die ungarische Rasse dort vorzustellen. Schon letztes Jahr konnten wir dort einige andere Leute für die Furiosos begeistern und welche von unserem Bekannten aus Ungarn vermitteln.
      Der restliche Ausritt verlief, bis auf den zweiten Galopp eher ruhig ab, da wir hauptsächlich Schritt gingen und nur ein wenig trabten. Zurück am Höfen verfrachteten wir die Pferde auch gleich in die Boxen, da es anfing heftiger zu regnen als uns lieb war. Auch die anderen holten wir eilig wieder rein, damit sie nicht völlig durchnässt wurden.
    • Elii
      Pflegebericht 29. November 2014 - Fütterung
      2272 Zeichen

      Heute war es gefühlte zehn Grad kälter als sonst, weshalb ich das erste Mal meine dicken Winterjacke aus dem Schrank nahm, bevor ich in den Stall ging. Als ich die Stallgasse betrat, lugten schon einige der Pferdeköpfe aus den Boxen. Schnell sammelte ich die Eimer in der Futterkammer auf und stellte sie in eine Schubkarre. Langsam schob ich diese die Stallgasse entlang und hielt immer nach drei bis vier Boxen, um den Pferden das Frühsück zu servieren. Zuerst waren Unwritten, Jumina und Jewel an der Reihe, die beglückt brummelten als ich an das Tor kam. Danach waren Saphir und Falada an der Reihe. Beide waren zwei hübsche Knabstrupper, die ich erst vor eine Weile für meine Zucht erstanden hatte. Alors on Chante, Altbekannte und Neuzugang zugleich, bekam anschließend ihr Futter. Furmint und Ostara kamen erst von ihren Paddocks, als sie das Futter in den Trog rieseln hörten, während Pipcas und Ékes ungeduldig hin und her tippelten. Als die zehn Stuten versorgt waren, lief ich zu den Hengsten, die mir, wie gewohnt, kaum Beachtung schenkten, als ich die Stallgasse betrat. Zuerst kamen Dark Firestorm und Decission an die Reihe, die neben Tiny und Diome, unglaublich quengelig wurden, wenn ich nicht schnell genug war. Flavio bekümmerte es recht wenig, dass ich etwas länger brauchte und Story sich erst von seinem Paddock runter begab, als ich bereits an der nächsten Boxentür stand. Dann bekamen Fekete und Kalzifer ihr Futter, gefolgt von den Jungspunden Csiny, Cressi Patjás. Der Nachwuchs bekam morgens kein Futter, nur nach der Arbeit gab es ein paar Krümel als Belohnung. Fagy, Undisclosed Desires, Dajeen und Baila standen zusammen im groß geratenen Offenstall direkt am Hof. Kedves war momentan außerhalb in einer Hengstgruppe, bis er im Frühjahr zum Antrainieren zurück kommen sollte. Eine gute halbe Stunde später waren die Pferde fertig mit ihrem Frühstück und kamen auf die Koppeln. In ihren gefütterten Decken konnte ihnen trotz Schur die Kälte nichts anhaben und gegen den Regen gab es Unterstände. Die Stuten kamen in Gruppen auf die Koppel, während die Hengste einzeln standen. Da ich heute einiges außerhalb des Hofes zu tun hatte, gönnte ich den meisten Pferden eine Ruhetag. Nur wenig würden später noch von Jack und Mel bewegt werden.
    • Elii
      Pflegebericht 31. Dezember 2017 - Weihnachtswunsch
      6449 Zeichen

      Das neue Jahr führte mich zurück in die alte Heimat. Der lange Flug von Kanada nach Deutschland hatte mich ganz schön geschlaucht und ich freute mich auf das Bett im Hotel. Entgegen meiner Planung stand plötzlich Mel in der Lobby und hielt ein großes Schild mit meinem Namen in die Höhe. Seit April 2014 lebte ich in Kanada und wir hatten seither nur über das Telefon oder hin und wieder Skype Kontakt. Statt mir ein Taxi zu rufen, brachte sie mich zum Hotel, wo wir auch direkt für den nächsten Tag verabredeten.
      Meine Reise hatte ich nicht umsonst angetreten, ich wollte in der Zeit die ich hier verbrachte einige ehemalige Pferde checken und diese dann sogar nach Kanada mitnehmen. Der erste Kandidat war Burnin’ Diome. Ich hatte den Hengst schon als Fohlen in meinem Besitz, bei meinem Umzug nach Kanada blieb er allerdings in Deutschland bei Mel. Diese hatte ihn erfolgreich weiter ausgebildet. Als wir im Stall ankamen, stand er noch tiefenentspannt in seiner Box und mümmelte an seinem Heu. Er hatte in der Zeit einiges an Masse zugelegt. Es war nichts mehr zu sehen von dem schmächtigen Junghengst. Er schien mich nicht zu erkennen, was natürlich nicht verwunderlich war. Seit mehr als drei Jahren hatte er nur noch Mel um sich und verdiente sich sein Leben mit gelegentlichen Decksprüngen. Es war schön ihn so fit und munter zu sehen und ich freute mich darauf, ihn wieder in meinem Stall in Kanada begrüßen zu dürfen. Mel betrübte das Ganze zwar etwas, aber schließlich hatten wir bei meiner Abreise bereits vereinbart, dass ich den Hengst in ein paar Jahren nachholen würde.
      Auch Dark Decission war momentan in Mels Besitz und erfreute sich bester Gesundheit. Der Palominohengst war genau wie sein Halbbruder voll im Training und verbrachte die meiste seiner Zeit auf Springplätzen und Turnieren. Wie es sich für einen Nachkommen von Dark Firestorm gehörte, nahm er auf jedem Turnier eine Schleife mit und nicht selten den Sieg. Wie Mel erzählte hatte sich seine Motivation in den letzten Jahren noch einmal vervielfacht, was auch bedeutete, dass es schwer war ihn vor den Hindernissen zurückzuhalten. Da waren sich die Töchter und Söhne meines Springerhengstes sich einig. Bei Sprüngen konnte sich keiner von ihnen zurückhalten und auch wenn man manchmal am liebsten abspringen würde, so passten sie letzten Endes doch immer alles richtig ab. Es hatte also einen guten Grund, wieso ich so viele von ihnen hatte und mit ihnen züchtete.
      Dark Decission gähnte mit weit aufgerissenem Maul, anscheinend hatte das Training für das kommende Turnier noch immer Spuren hinterlassen. "Dabei haben wir nur ein paar Grundlagen gemacht!", verteidigte sich Mel lachend und kraulte dem hellen Hengst die Stirn. Den sterbenden Schwan hatte er schon immer nur zu gern gemimt. Dass es ihm keiner so richtig abnahm störte ihn dabei natürlich nicht. Auch er würde sich schon bald im verschneiten Kanada wiederfinden und dort sein Training weiterführen. Natürlich hoffte ich mit ihm auch auf den ein oder anderen vielversprechenden Nachkommen. Ein paar Anpaarungen hatte ich schon im Kopf, aber Genaueres würde ich erst planen, wenn es konkret soweit war.
      Das nächste Pferd auf meiner Liste war Alors on Chante. Die dunkelbraune Stute stand im gleichen Stall wie Diome, gehörte aber einer anderen Person. Diese hatte sich einige Gedanken gemacht und kam nun schließlich zu dem Schluss, die Stute zu verkaufen. Da Mel dies noch vor der offiziellen Verkaufsanzeige mitbekommen hat, konnte sie es mir sofort mitteilen, sodass ich Alors kaufen konnte. Sie war in nicht ganz so einem guten Trainingszustand, war der Grund der Noch-Besitzerin für den Verkauf unter anderem die mangelnde Zeit. Nichtsdestotrotz hat sich deren Reitbeteiligung aufopfernd um die Stute gekümmert und sie so gut es ging im Training gehalten. Für eine 16-jährige Schülerin war ein solches Pferd nicht im Budget, sonst wäre Alors an sie gegangen.
      Da die Besitzerin nicht da war, unterhielten wir uns mit jener Reitbeteiligung. Die Sachen, die Alors mitnahm, waren bereits gepackt, auch wenn es nicht viele waren. Ein paar Möhrchen steckte ich der Stute ebenfalls zu, schließlich musst man sich nach mehr als drei Jahren erst wieder einschleimen. Alors nahm mir die lange Trennung zum Glück nicht übel und fraß glücklich ihre Möhrchen. Natürlich war ich schon aufgeregt, vor allem, weil ich nicht wusste wie Alors auf die lange Zeit im Flugzeug reagieren würde. Zwar hatte ich so einen Umzug bereits mit vielen anderen Pferden hinter mich gebracht, doch es war immer wieder aufs Neue nervenaufreibend. Ich versprach der Reitbeteiligung gut auf Alors aufzupassen und musste dann auch schon weiter. Schnell tauschten wir noch die Nummern, damit ich ihr von Alors berichten konnte, wenn sie in ihrer neuen Heimat war.
      Meine nächste Station bedurfte zuerst einer dreißig minütigen Autofahrt. Dark Jewel stand bei einem Züchter auf einer großen Weide und verbrachte ihre Zeit als Mutter. Die Fuchsstute hatte nach einem ausgeheilten Sehnenschaden in den letzten Jahre Zucht gefunden und mehrere tolle Fohlen zur Welt gebracht. Wie sich herausstellte ging sie in ihrer Mutterolle voll auf und hatte scheinbar mehr Freude daran, als an ihrer Reitpferdekarriere. Als ich sie heute besuchte stand sie entspannt an der Heuraufe mit mehreren anderen Stuten. Diese waren ebenfalls Zuchtstuten und genossen momentan noch die entspannte Zeit ohne Fohlen an der Seite.
      In all der Zeit war Dark Jewel weiterhin in meinem Besitz geblieben, durch den Sehnenschaden hatte ich bisher aber immer große Angst vor einem Transport. Dieses Jahr bekam sie kein Fohlen, sondern wurde seit dem Absetzen ihres 2017-er Fohlen antrainiert. Bisher hielt das Bein stand und auch ihr Rücken sah wieder viel besser aus. So in der Muskulatur gefestigt würde ein Transport kein Problem mehr sein. In Kanada würde das Training weiter gehen, auch wenn Sprünge auf immer gestrichen war. Zu groß war meine Angst, dass ihre Sehne nicht halten würde. Wenn alles nach Plan laufen würde, würden Ende des Jahres schon wieder Vorkehrungen für ihre Mutterrolle getroffen werden.
      Leider konnte ich nicht noch länger bei meiner Stute bleiben. Bevor ich alle meine Pferde mitnehmen konnte, musste noch einiges an Papierkram ausgefüllt werden und auch der Amtstierarzt musste sein Einverständnis geben. Es war ein langer Weg, doch durch meinen Umzug 2014 hatte ich schon genug Erfahrung damit und konnte es schnell über die Bühne bringen.
    • Elii
      Pflegebericht 25. März 2018 - Fohlenglück
      1671 Zeichen

      Ich liebte den Frühling. Die Sonne kam wieder raus, es wurde wärmer und das Wichtigste: Fohlenzeit! Dieses Jahr erwarteten wir vier davon, drei waren allerdings schon auf der Welt.
      Der erste war Clouded Mind Ende Februar, ein braunes Hengstfohlen aus Jacarta und Clouded Sky. Wenig später kam Darkest Hour, ein Fuchshengst aus Dark Rubin und Flavor of the Weak. Zusammen konnten die Kleinen nun auf der Koppel herumtollen und waren von Anfang an die dicksten Freunde.
      Die dritte im Bunde war Flavored Coffee, eine zuckersüße Rappstute, die neben ihrer Blonden Mutter Golden Lights unglaublich aussah. Durch ihr schüchternes Wesen dauerte es eine Weile, bis sie mit den zwei Chaoten warm wurde und auch nun versteckte sie sich lieber hinter ihrer Mutter.
      Nun fehlte nur noch ein Fohlen von Alors on Chante. Die schöne Hannoveranerstute erwartete ein Fohlen von Abendland, ein frisch gekörter Hengst der momentan in der nächsten Hengststation stand. Das Fohlen würde zu dessen ersten Fohlenjahrgang gehören und daher wäre die Entwicklung besonders spannend.

      „Alors, du kannst so langsam dein Fohlen bekommen. Wir warten. Und die anderen Fohlen brauchen noch einen Spielgefährten.“, flüsterte ich der dunkelbraunen Stute zu, die genüsslich an den ersten, feinen Gras knabberte. Sie stand tagsüber noch in der Stuten-Fohlen-Gruppe, da ihr Termin aber seit gestern fällig war, würde sie die Zeit ab jetzt in der Geburtsbox und unter Kontrolle auf der Hauskoppel absitzen. Dark Jewel, die dieses Jahr kein Fohlen erwartete, würde ihr dabei bis zur Geburt zur Seite stehen.

      Bis dahin würde ich weiterhin mehrmals in der Nacht auf den Überwachungsmonitor blicken - Freude.
    • Elii
      Pflegebericht 20. April 2018 - Frühling
      3098 Zeichen

      Rockford, Paint it Black, Real Steel, Romerico, Liberté’s Cresant Moon

      Show me Heaven, Lichterloh, Dark Chocolate, Long Island Icetea

      Dark Decission, Dark Intention, Cloud Nine, Burnin’ Diome, Flavor of the Weak, Flavor of the Month, Clouded Sky, Kalzifer, Csíny, Császári

      Colored Belle, Dark Jewel, Minstrel, Alors on Chante, Ékes, Colour GH’s Baila Conmigo, Rockabella, Golden Lights, Jacarta, Dark Rubin, Tavasz, Poppysmic

      Crescent Jewel, Golden Cascade, Dajeen, Weltwunder, Couleur du Deuil, Éllovas

      Abendsonne, Flavored Coffee, Darkest Hour, Clouded Mind, Cover the Stars, MIllenium Falcon


      Ich war unglaublich glücklich darüber, dass endlich der Frühling in Kanada angekommen war. Auch wenn ich morgens noch in Pulli und Jacke das Haus verließ und ich mich mit zunehmender Tageszeit weiter auszog, konnte es nichts an meiner guten Laune ändern.
      Mein erster Gang am Morgen war zu den Stuten mit ihren Fohlen. Alors, Golden, Rubina und Jacarta standen gemeinsam im Offenstall und passten in ihrer Mutter-Kind-WG gegenseitig auf die Kleinen auf. Rubina hatte ihr Fohlen Darko bei sich etwas mehr als einen Monat bei sich, doch schon jetzt ging er ihr gehörig auf die Nerven. Ihr kam es also ganz Recht, dass auch die anderen Stuten, und vor allem die Fohlen, mit ihrem Fuchshengst auskommen mussten. Mino, der Sonnenschein der WG wurde von jeder Stute nur zu gerne beaufsichtigt, hauptsächlich weil er fast immer schlief. Kaffee hatte in Sonne eine verbündete gefunden, sodass sie meist zusammen hinter Alors oder Golden standen.
      Nachdem die Kleinsten samt Muttis versorgt waren, begann das Training für den Rest der Mannschaft. Besonders auf Dulli, Eistee und Paint it Black hatte ich ein Auge, da diese Drei diesen Sommer auf die Körung sollten und bestmöglich darauf vorbereitet werden sollten. Doch auch bei den anderen konnte ich nicht weniger nachlässig sein. Mit Rockabella und Rockford verschlug es mich diesen Sommer auf jede Menge Working Equitation Turniere, auf denen ich mich nicht blamieren wollte. Mit zwei Warmblütern fiel man schnell auf unter den Spaniern und besonders, wenn man eigentlich in der Englisch-Szene bekannt war. Das letzte Wochenende war ich erneut auf einem Rinderkurs. Rockabella kannte die gehörnten Vierbeiner schon, für Rockford war es etwas ganz Neues. Doch der Buckskin Hengst schlug sich super und wurde vom Trainer mehrmals gelobt.
      Es war momentan sehr hektisch, doch ein Glück nahmen mir Colin und Nate sehr viel ab. An manchen Tagen sprang ich vom einen Pferd ab und saß direkt wieder auf dem Nächsten. Heute war es etwas ruhiger und ich konnte mich voll und ganz auf meine Pferde konzentrieren.
      Deci, Tiny, Wölckhen und Diome wurden von Nate am Vormittag übernommen, der Nachmittag gehörte Flavio, Waka und kleine Wolke.
      Colin kümmerte sich um Kalzifer, Csíny, Császári und Rando. Nachmittags waren dann noch Cressi, Baila und Minstrel an der Reihe.
      Für mich hieß das, dass ich am Morgen auf Heaven, Choc und Ékes saß und meinen Nachmittag mit Tavasz, Poppy, Belle und Jewel verbrachte. Nach dem Abendessen ging es noch eine Runde ins Gelände mit Dajeen und Weltwunder als Handpferd.
      Dieses Jahr würden viele Pferde die ersten Schritte ins Reitpferdeleben gehen, darunter Ducky, Éllovas und Falke. Crescent Jewel und Romerico würden weiter am verbessern des bereits gelernten Arbeiten und Stern genoss das letzte Jahr einer reinen Kindheit. Auch wenn diese Pferde noch nicht hauptberuflich Reitpferd waren, wurde ihr Alltag mehr und mehr davon übernommen und das reine Leben auf der Koppel näherte sich dem Ende. Einerseits war ich froh, wieder junge Pferde ausbilden zu dürfen, andererseits war es auf den alten Hasen um einiges entspannter.
    • Samarti
      Pflegebericht 01. November 2018 - Wow, wir haben keinen Bock auf diesen Knochenjob
      1960 Zeichen

      Townsend Acres
      Hauptstall: Accomplishment, Ace of Clubs, Beverly, Casey, Devina, Kiss me Quick, Liluye, Liberté’s Nessaja, Liscalina, Ocean Water, Pamuya, Pina, Très Jolie, Yuki[/COLOR]
      Südstall: Allelujah, Avanti, Cardillac, Chesmu, Intoxicated, Levi, Sacramento, Sergeant Reckless, Sonic Syndicate, Tenacious, Burnin' Unbridled Dreams
      Weststall: Aponi, Flightless Bird[/COLOR]
      Nebenstall: Hidden Flyer, Morengo, PFS‘ Empire of Irony, Shrinking Violet

      Gut Sanssouci
      Hengste im Sport: Räuberfürst, Rockford, Paint it Black, Real Steel, Romerico, Liberté’s Cresant Moon
      Stuten im Sport: Noell, Räubertochter, Show me Heaven, Lichterloh, Dark Chocolate, Long Island Icetea
      Hengste in der Zucht: Dark Decission, Dark Intention, Cloud Nine, Burnin’ Diome, Flavor of the Weak, Flavor of the Month, Clouded Sky, Kalzifer, Csíny, Császári
      Stuten in der Zucht: Colored Belle, Dark Jewel, Minstrel, Alors on Chante, Ékes, Colour GH’s Baila Conmigo, Rockabella, Golden Lights, Jacarta, Dark Rubin, Tavasz, Poppysmic
      Nachwuchspferde: Crescent Jewel, Golden Cascade, Dajeen, Weltwunder, Couleur du Deuil, Éllovas
      Aufzuchtskoppel: Abendsonne, Flavored Coffee, Darkest Hour, Clouded Mind, Cover the Stars, Millenium Falcon

      - POV: Matthew -
      Elena und Elisa saßen mal wieder mit Wein vorm Kamin. Getan hatten sie heute (wie immer) nichts. Nate, Collin und ich mussten die Pferde versorgen. Alle 46 plus 34 Pferde. Zitat Elena: „Sind das genau 100?“ – Es war also sehr viel Wein. Zu viel. Natürlich hatten wir unseren Job sehr gut gemacht, auch wenn die Turniersaison vorbei war. Aber wir wurden nicht fürs Rumstehen bezahlt. Das betonten die beiden sehr, sehr, SEHR oft. Während sie frauenverachtende Rap- … äh… -videos schauten, waren wir gerade fertig mit den letzten Pferden und freuten uns auf den Feierabend und ein kühles Bier ausnahmsweise, weil wir ja verantwortliche Erwachsene waren. Im Gegensatz zu den bescheuerten Deppen. Wie dem auch sei, alle waren versorgt. Gemistet, geritten und gepflegt.
      Ciao, euer Matthew!
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  • Album:
    1.8 Stuten in der Zucht
    Hochgeladen von:
    Elii
    Datum:
    24 Jan. 2018
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    EXIF Data

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    Height:
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    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

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    Rufname: Jewel
    geboren: März 1999


    von: Dark Firestorm – Hannoveraner
    aus: Liberty Changes Jewel – Hannoveraner


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    Rasse: Hannoveraner
    Geschlecht: Stute
    Farbe: Lichtfuchs
    Endmaß: 173 cm

    Besitzer: Elii
    Ersteller: Finelore & Elii
    Vorkaufsrecht: //

    Beschreibung
    Dark Jewel ist eine Stute mit bester Abstammung. Schon jetzt zeigt sich das ausgezeichnete Lernvermögen ihrer Mutter, sowie deren wunderschöne Gänge. Vom Vater hat sie die Veranlagung zum Springen und einfach ein gewisses Maß an Temperament.
    Im Gelände ist sie stets neugierig und neuen Erfahrungen nie abgeneigt

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    Erfolge
    //


    Springen E -- Dressur E


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    Gewinner FS 97
    Gewinner FS 106 Buckskins und Füchse

    und damit automatisch gekört

    Decktaxe: 70 Joellen
    Zuchtverleih: //
    Nachkommen:
    Lithium / Deutsches Sportpferd [2011] - von Official Legito / Trakehner

    offizieller Hintergrund

    früheres Aussehen
    Zubehör