Elii

Dark Intention* -- Hannoveraner

*2006, im Besitz seit: 29. Juli 2012

Dark Intention* -- Hannoveraner
Elii, 23 Juli 2015
Zaii und Samarti gefällt das.
    • Elii
      Pflegebericht 30. Juli 2012 - Ankunft
      1783 Zeichen

      Vor zwei Tagen hatte mir Edfriend eine Nachricht geschrieben, ob ich nicht Dark Heart bei mir aufnehmen wollte. Der Hengst war ein ehemaliger Zögling meiner früheren Zucht und Sohn von Dark Firestorm und Unwritten. Ich überlegte natürlich nicht lange, da Dark Firestorm bisher nur erfolgreiche Nachkommen hervorgebracht hatte und ich viel Potential in dem jungen Fuchshengst sah.
      Wenige Zeit später fuhr ein Auto mitsamt Anhänger auf den Hof, welches von Eddi gesteuert wurde. Wir begrüßten uns schnell und holten dann gemeinsam Dark Heart aus dem Hänger. Der Hengst schien recht nervös und stand unsicher neben mir, bis er sich etwas beruhigt hatte. Da Eddi gleich weiter musste, verabschiedeten wir uns. Ich hingegen ging mit meiner neusten Errungenschaft auf den Sandplatz und ließ ihn laufen. Man erkannte sofort Unwritten heraus, da er, wie sie, schon ohne großes Training unglaublich schwungvolle Gänge zeigte. Begeistert sah ich ihm zu, während die Pferde ringsherum auf den Paddocks neugierig über den Zaun sahen. Für den Neuen hatte ich bereits eine Box bereitet und auch eine der Hengstkoppeln hatte ich heute extra für ihn freigehalten, damit er sich noch eine Weile im Grünen austoben konnte. Als er etwas später im Schritt auf mich zu kam, strich ich ihm vorsichtig über die Stirn und hakte dann erneut den Strick ins Halfter, um ihn auf die Koppeln zu führen. Nebenan stand sein zwei Jahre älterer Halbbruder Dark Decission und weiter hinten sein Vater Dark Firestorm. Nun war das dunkle Trio komplett. Ich freute mich immer mehr darüber, in Firestorms Zuchtlinie investiert zu haben und kam aus dem Grinsen gar nicht mehr heraus, als die zwei Söhne sich bekanntmachten. Um sie nicht weiter zu stören ging ich zurück zum Stall; schließlich hatte ich noch genug zu tun.
    • Elii
      Teilnahme an der [HK 427] Hannoveraner mit Abzeichen 6. August 2012
      2802 Zeichen

      Angespannt saß ich auf Dark Hearts Rücken, als unsere Teilnehmernummer aus den Lautsprechern erklang und wir zur Prüfung gerufen wurden. Prompt nahm ich die Zügel auf und lenkte den Hengst geschickt vor den Eingang, welcher sich auch kurz darauf öffnete. Noch ein letztes Mal tief einatmen und dann ging es auch schon los. Ich legte meine Schenkel an den Bauch des Fuchses und trabte ihn an. Im Arbeitstrab ritt ich in die Halle ein und genoss den Applaus des Publikums auf den Tribünen. Bei X parierte ich Dark Heart zum Halten durch, woraufhin er sich geschlossen aufstellte und geduldig verharrte, als ich die Richter grüßte. Nun, da dies geschafft war, trabte ich erneut im Arbeitstempo an ritt eine halbe Volte mit einem Durchmesser von zehn Metern nach rechts, welche dann in eine halbe Volte mit demselben Durchmesser nach links überging. Als ich bei A angelangte versammelte ich den Trab des Hengstes und wechselte anschließend durch die ganze Bahn. Dann folgte die ganze Bahn und damit auch der Arbeitsgalopp. Dark Heart lief fleißig unter mir und freute sich sichtlich, einen Gang hoch schalten zu dürfen. Nun wendete ich auf die Mittellinie ab und hielt bei X, wo ich den Hengst anschließend eine Pferdelänge rückwärts richtete. Daraus ritt ich im Schritt an und ritt bei E auf die linke Hand und zeigte bei A eine Kurzkehrt. Hierbei trat Dark Heart weiterhin mit den Hinterbeinen, so dass es traversalenartig aussah. Er wendete korrekt, sodass ich problemlos im Schritt weiter reiten konnte. Bei K galoppierte ich erneut im versammelten Tempo an und ritt auf den Mittelzirkel, bevor ich an den Rand der Halle ritt und darauf wartete, dass der Hindernissparcour aufgebaut wurde. Den Parcours belächelte ich mehr oder weniger, denn Dark Heart passte sich in diesem Punkt absolut seiner väterlichen Linie an. Kein Hindernis war ihm zu hoch, Hauptsache mit Tempo über den Sprung. Zwei Steilsprünge und ein Oxer auf etwa A-Niveau wurden aufgebaut. Als mein Hengst diese sah wurde er zunehmend aufgeregt und schnaubte ungeduldig. Als ich den Zuspruch zum Start bekommen hatte, galoppierte ich versammelt an und lenkte Dark Heart zu allererst auf den Steilsprung, den er ohne Probleme anpeilte und überflog. Ich ging schlichtweg in der Bewegung mit und lenkte Dark Heart zum anschließenden Oxer. Auch hier nahm er wieder kurz davor an Tempo auf und sprang mit großem Abstand hinüber. Zuletzt der zweite Steilsprung, der wie schon die übrigen Hindernisse kein Problem darstellte. Ich galoppierte mit meinem Hengst noch eine Runde und parierte dann zum Schritt durch. Nun wendete ich auf die Mittellinie ab und hielt bei X, wo ich zuerst Dark Heart das Kompliment zeigen ließ und dann selbst die Richter grüßte. Zuletzt verließ ich im Arbeitstrab die Halle, während das Publikum erneut applaudierte.
    • Elii
      Pflegebericht 04. Dezember 2012 - Spazieren
      1157 Zeichen

      "Hallo, Kleiner!", grüßte ich den jungen Fuchshengst, der munter aus seiner Box blickte. Schnell schlüpfte ich in die Sattelkammer, ging die Halfter durch und schnappte mir das beige-blaue Halfter mit dem Nici-Pferdchen an der Seite. Dazu kam noch ein Strick mit Führkette, die ich sofort mitnahm zu Dark Heart. Den holte ich damit schnell aus der Box, führte ihn zum Putzplatz, wo ich sein Fell säuberte. Als das geschafft war, und auch die Hufen keinen Dreck mir im Innern hatten, holte ich die zum halfter passende Abschwitzdecke und legte sie auf den Rücken des geschorenen Fuchses. Er durfte es heute etwas ruhiger angehen, weil er gestern so fleißig bei der Arbeit war. Gemütlich verließ ich mit meinem Jungspund den Hof und machte mir einen ruhigen Nachmittag im Schritt durch den Schnee, der leider schon wieder das Schmelzen begonnen hatte. Der Hengst lief völlig gelassen neben mir her und schaute sich aufmerksam um, immer interessiert daran, etwas neues zu erblicken. Neben den letzten Schneemassen gab es aber leider nichts für ihn zu sehen. Zurück am Stall nahm ich die Abschwitzdecke und das Halfter ab und führte Dark Heart zurück in die Box.
    • Elii
      Pflegebericht 04. Februar 2013 - Alle Pferde
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      Es war erst kurz nach sieben, als ich mit meinem Thermosbecher in den Stall trottete. Jack und Mel hatten die Pferde bereits gefüttert und waren schon dabei auszumisten. Da meine Furiosodamen Ékes, Furmint und Ostara, sowie Unwritten, Spotted und Jumina, erst am Nachmittag geritten wurden, brachte ich die Sechs gemeinsam auf die Koppel. Schnell holte ich mir dann noch die Hengste Kalzifer und Whole, und brachte diese ebenfalls nacheinander auf getrennte Koppeln. Whole hatte heute seinen Ruhetag und konnte den ganzen Tag im Grünen verbringen. Als das geschafft war, half ich noch kurz Mel und Jack und holte dann Puriosa aus dem Offenstall, da ich spazieren gehen wollte, bevor die anderen mit Decission und Dark Firestorm sprangen. Das Stütchen war schnell geputzt und genoss es, so viel Aufmerksamkeit zu bekommen. Auch das Hufegeben klappte wie gewünscht und so dauerte es nicht lange bis wir aufbrachen. Munter lief Puriosa neben mir und schaute sich neugierig um. Als jedoch ein paar Vögel aus dem Busch flogen, schreckte sie kurz zur Seite und suchte bei mir Schutz. Ich lief zügig weiter und schon war die kleine Scheckstute wieder voller Mut und Abenteuerlust. Unsere Runde dauerte nicht lange, ich wollte die Kleine schließlich nur weiter ans Führen gewöhnen. In dem Moment als wir ankamen, fingen Mel und Jack gerade das Abgaloppieren mit den beiden Hengsten an. Eilig kratzte ich dem Tinkermädchen die Hufe aus, brachte sie zurück in ihren Stall und lief dann zum Springplatz. Während ich die Sprünge aufbaute, positionierte ich mich in der Mitte und gab hin und wieder Anweisungen, da vor allem Mel noch nicht ganz mit Deicission klar kam. "Lass ihn einfach ein bisschen mehr laufen, sonst rennt der dir nachher nur über die Sprünge und hebt seine Beine nicht. Er braucht einfach ein bisschen mehr Tempo, sonst schafft er es nicht, Dark ist da schon routinierter. Schon besser, ruhig weitertreiben!" Jack musste ich kaum verbessern, er wusste einfach wie er mit dem Hengst umgehen musste und verstand sich mit ihm auch ohne Worte. "Sieht gut aus, Jack; Bei dir auch Mel, läuft immer besser mit dem Kleinen.". Decission und Dark Firestorm sprangen beide sehr souverän über die Hindernisse, nahmen sie aber nicht für voll, wie man deutlich sehen konnte. Ich konnte die Sprünge relativ schnell hochziehen, da auch Mel ihr Pferd immer besser unter Kontrolle hatte. Nach kurzer Zeit hatten wir die normale Höhe der Beiden erreicht und die Hengste sprangen voller Elan. Für Dark wurden die Sprünge noch einmal erhöht, während Deci bereits trocken geritten wurde. Schnell warf ich ihm die Abschwitzdecke über, da es immer noch recht kalt war. Als auch Dark fertig war, verschwand ich wieder in den Stall, um dort Dark Heart und Diome fertig zu machen. Beide sollten heute Freispringen, um ihre Technik etwas zu verbessern. Die Hengste waren schnell geputzt und auch die Gamaschen und Streichkappen waren schnell angelegt. Als Heart und Diome aufgezäumt waren, schnallte ich die Führleinen ein und übergab Diome an Mel, die mit mir die beiden Freispringen lassen wollte. Jack machte unterdessen die anderen Hengste für die Box fertig. Diome und Heart liefen ruhig nebeneinander, zum Glück verstanden sich beide so blendend. In der Halle übernahm Mel beide und ich baute kurz die Sprunggasse auf. Danach durfte auch schon der erste Springen. Diome lief ordentlich zum Cavaletti hin, sprang aber eher zögerlich, da er noch nicht so ganz wusste, wohin mit seinen Beinen. Auch beim zweiten Mal klappte es noch nicht so richtig, aber danach schaffte er es sich besser zu sortieren. Wir zogen die Höhe etwas an und langsam klappte es bei Diome immer besser. Wie sein Vater konnte wohl auch er, nur ab einer bestimmten Höhe die Sprünge überhaupt für voll nehmen. Bei Heart war es umgekehrt. Die kleinen Sprünge nahm er ohne Probleme, sobald diese aber hochgezogen wurden, strampelte er unbeholfen mit seinen Beinen und wusste nicht wohin damit. Doch langsam klappte es auch bei ihm immer besser und er konnte schon ein wenig höher springen, ohne aus der Konzentration zu geraten. "Lassen wir Diome noch einmal hüpfen, nicht das uns Heart noch im Sprung landet." Gesagt – Getan. Schon war der Palominoschecke wieder in der Bahn und galoppierte frohen Mutes auf die Hindernisse zu. Wir konnten noch ein wenig anziehen und beendeten dann das Training damit, beide Hengste nacheinander Freilaufen zu lassen. Nachdem Diome sich austoben konnte, wurde er von Mel zurück in die Box gebraucht und der Fuchs durfte loslaufen. Unterdessen brachte Jack bereits Fekete in die Halle, da auch er heute laufen wollte. In der ersten Zeit sollte er noch nicht zu stark belastet werden, schließlich war er nur ein paar Tage hier. Er trabte munter durch die Halle und galoppierte kurz darauf einmal quer durch die Halle. Der pechschwarze Dressurhengst war einfach umwerfend, wenn man ihm zusah, ich konnte gar nicht genug von ihm bekommen. Nach einer Viertel Stunde fing ich ihn ein und brachte ihn in die Führanlage, wo er noch eine Weile laufen sollte. In dieser Zeit ging ich ins Haus und machte das Essen fertig. Nach der Mittagspause ging es direkt weiter mit Unwritten, Ékes und Kalzifer, welche heute alle ins Dressurtraining gehen sollten. Als ich auf die Koppel ging, um Kalzifer zu holen, schaute ich noch schnell bei Cressi vorbei, der heute ebenfalls seinen freien Tag hatte. Kalzifer trottete brav hinter mir her und wartete brav am Putzplatz, bis ich den Putzkoffer geholt hatte. Um ihn kümmerte sich von nun an Jack, während Mel und ich Ékes und Unwritten bereits warmritten. Kurz darauf kam auch Jack in die Halle und begann der Hengst warm zu machen. Es brauchte eine Weile bis sich dieser beruhigen konnte und nicht mehr von den Stuten völlig abgelenkt war. Das weitere Training war relativ ruhig, Unwritten machte wie immer eine gute Figur und auch die dunkefuchsige Ékes versuchte Mel alles recht zu machen. Nach einer knappen Stunde ritt ich Unwritten trocken und stieg dann schnell ab, da noch andere Pferde an der Reihe waren. Mel und Jack folgten kurz darauf. Als nächstes ging Mel mit Furmint ausreiten, Spotted mimte das Handpferd und ging brav die Runde mit.
      Jack und ich sattelte währenddessen Ostara und Jumina, um im Wald die Militarystrecke zu reiten. Beide Stuten waren schrecklich aufgeregt, kurz bevor wir die Strecke erreichten. Jumina wusste zwar nicht was folgte, wurde von Ostara dafür umso mehr gepusht. Als wir ankamen versuchte ich möglich ruhig zu bleiben, ein paar Mal tief durchzuatmen und dann Jack vorzuschicken, da Jumina einfach schneller war als Ostara. Ostara musste ich sehr zurück halten, ich hatte schon bedenken das im nächsten Augenblick die Zügel rissen, so schwer legte sich die Stute auf das Gebiss. Als Jack dann endlich mir das Zeichen zum Start gab, ging alles schneller als gedacht. Ostara preschte los und lief fast unkontrolliert zum ersten Hindernis. Glücklicherweise kam sie passend an und konnte ohne zu Stolpern springen. Beim zweiten Sprung war ich gefasster und hielt die Stute um einiges stärker zurück, wodurch wir schon viel besser zum Hindernis kamen. Der Stamm war schnell geschafft und auch die nächsten Beiden machten keine Probleme. Beim Wassergraben scheute mir Ostara fast, allerdings konnte ich noch das schlimmste vermeiden, indem ich weiter trieb. Jack hatte dabei nicht zu viel Glück gehabt, wie ich später erfuhr. Hinter der Strecke trafen wir uns wieder und klapperten die Feldwege noch etwas im Trab ab. Am Ende trafen wir sogar Mel wieder, die mit ihren zwei Stuten gut ausgekommen war. Zusammen sattelten wir ab und brachten die Pferde wieder in ihre Boxen, wo sie ihr Abendessen bekamen. Zu Dritt gingen wir dann zurück ins Haus und machte uns einen schönen Feierabend mit Cocktails und Pizzabrot.
    • Elii
      Teilnahme an der [BHK 437] Füchse und Falben
      2572 Zeichen

      Angespannt saß ich auf Dark Intentions Rücken, als unsere Teilnehmernummer aus den Lautsprechern erklang und wir zur Prüfung gerufen wurden. Prompt nahm ich die Zügel auf und lenkte den Hengst geschickt vor den Eingang, welcher sich auch kurz darauf öffnete. Noch ein letztes Mal tief einatmen und dann ging es auch schon los. Ich legte meine Schenkel an den Bauch des Fuchses und trabte ihn an. Im Arbeitstrab ritt ich in die Halle ein und genoss den Applaus des Publikums auf den Tribünen. Bei X parierte ich Dark Intention zum Halten durch, woraufhin er sich geschlossen aufstellte und geduldig verharrte, als ich die Richter grüßte. Nun, da dies geschafft war, trabte ich erneut im Arbeitstempo an ritt eine halbe Volte mit einem Durchmesser von zehn Metern nach rechts, welche dann in eine halbe Volte mit demselben Durchmesser nach links überging. Als ich bei A angelangte versammelte ich den Trab des Hengstes und wechselte anschließend durch die ganze Bahn. Dann folgte die ganze Bahn und damit auch der Arbeitsgalopp. Dark Intention lief fleißig unter mir und freute sich sichtlich, einen Gang hoch schalten zu dürfen. Nun wendete ich auf die Mittellinie ab und hielt bei X, wo ich den Hengst anschließend eine Pferdelänge rückwärts richtete. Daraus ritt ich im Schritt an und ritt bei E auf die linke Hand und zeigte bei A eine Kurzkehrt. Er wendete korrekt, sodass ich problemlos im Schritt weiter reiten konnte. Bei K galoppierte ich erneut im versammelten Tempo an und ritt auf den Mittelzirkel, bevor ich an den Rand der Halle ritt und darauf wartete, dass der Hindernissparcour aufgebaut wurde. Den Parcours belächelte ich mehr oder weniger, denn Dark Intention passte sich in diesem Punkt absolut seiner väterlichen Linie an. Kein Hindernis war ihm zu hoch, Hauptsache mit Tempo über den Sprung. Zwei Steilsprünge auf etwa A-Niveau wurden aufgebaut. Als mein Hengst diese sah wurde er zunehmend aufgeregt und schnaubte ungeduldig. Als ich den Zuspruch zum Start bekommen hatte, galoppierte ich versammelt an und lenkte Dark Intention zu allererst auf den Steilsprung, den er ohne Probleme anpeilte und überflog. Auch hier. Auch bei dem zweiten Steilsprung nahm er wieder kurz davor an Tempo auf und sprang mit großem Abstand hinüber. Ich galoppierte mit meinem Hengst noch eine Runde und parierte dann zum Schritt durch. Nun wendete ich auf die Mittellinie ab und hielt bei X, wo ich zuerst Dark Intention das Kompliment zeigen ließ und dann selbst die Richter grüßte. Zuletzt verließ ich im Arbeitstrab den Platz, während das Publikum erneut applaudierte.
    • Elii
      Pflegebericht 22. Juni 2013 - Dressurturnier
      1372 Zeichen

      „Mel? Weißt du wo die weißen Zopfgummis sind? Gestern hab ich die noch im Regal gesehen, aber jetzt sind die weg.“, rief ich einmal quer durch die Stallgasse, als ich Kalzifers Mähne verzog und für das Einflechten vorbereitete.
      „Die sind bei mir.“, rief Mel lachend zurück und kam kurz darauf zu mir, um eine halbvoll der Gummis in meine Hand zu drücken. Ich bedankte mich und legte, bis auf eines, die Gummis auf den Boden. Vorsichtig flechtete ich Kalzifers Mähne zu mehreren Zöpfen und fixierte sie mit den Gummis. Als das geschafft war, ging ich zu Mel, die Dark Intention vorbereitete und ihn auch auf dem Dressurturnier vorstellte. Beide Hengste konnten aufgrund des Wetters in den letzten Tagen nur wenig trainieren, aber wir waren ja schon seit mehreren Wochen voll im Training. Heute hatten wir die zwei bereits geritten und sind noch einmal die einzelnen Lektionen fleißig durchgegangen. Das Einflechten übernahmen wir schon heute, unsere Beiden waren zum Glück keine solchen Chaoten, die sich die Zöpfe in der Nacht rausrissen.
      Auch der Schweif wurde gewaschen, hoffentlich hielt das auch über die Nacht. Am nächsten Morgen mussten wir schon früh raus, weshalb wir zwei dreckige Pferde nicht gebrauchen konnten.
      Kalzifer und Tiny verbrachten ihren Tag heute in der Box und auf ihrem Paddock, dafür durften sie den gesamten Vormittag auf der Koppel verbringen.
    • Elii
      Pflegebericht 09. August 2013 - Gesamtbericht
      14608 Zeichen

      Auch wenn heute die Temperaturen unter die 30° fallen sollten, stand ich bereits um kurz nach 5 Uhr im Stall und ließ die Pferde auf die Koppel. Findings Neverland und Shakoor kamen zusammen mit Cresant Moon auf die kleine Koppel direkt am Stall. Direkt daneben durfte es sich Diome bequem machen. Csíny und sein Vater The Whole Story brachte ich in die gegenüberliegenden beiden Koppeln. Die Stuten kamen alle zusammen auf die Koppel am Stall, auch wenn sich beim Weg dorthin Ostara und Pipcas wieder einmal zankten und ich schon Angst hatte, dazwischen zu geraten. Furmint und Ékes begannen gleich zu grasen, als sie ihre Halfter los hatten, weshalb Unwritten genervt die Ohren anlegte, da sie wegen den beiden kaum vorwärts laufen konnte. Jumping to Conclusions und Dark Jewel trotteten hinter Unwritten her und begannen weiter hinten zu graßen.
      Schnell schloss ich das Koppeltor und lief zurück zum Stall, da noch einige Hengste auf die Koppeln gehen sollten. Zwei der größten Koppeln waren mittlerweile unterteilt, damit jeder Hengst seinen eigenen Bereich haben konnte. Dark Decission und Dark Intention kamen nebeneinander in die erste Koppel. Direkt dahinter kamen Flavio und Kalzifer. Rechts daneben konnte Fekete seine Freiheit genießen und ganz am Ende war Dark Firestorm’s Koppel.
      Als ich wieder zurück war, ging ich noch einmal ins Haus, um mehrere Kisten an Sprudel in den Stall zu bringen, damit niemand verdursten musste.
      Da der Stallbursche momentan im Urlaub war, und Melanie und Jack erst um 7.30 Uhr anfingen, begann ich alleine die Boxen zu misten. Nach einer Stunde hatte ich bereits einen Großteil geschafft, da durch die langen Aufenthalte auf der Koppel, die Boxen kaum genutzt wurden. In der letzen halben Stunde mistete ich noch die große Gemeinschaftsbox von Shakoor und Nevi, sowie die Boxen von Diome, Csíny und Cressi.
      Als ich die letzte Box neu einstreute, kamen erst Melanie und dann Jack durch die Stalltür und begrüßten mich. Nachdem wir den Ablauf des Tages bei einem Kaffee besprochen hatten, ging es auch schon los mit der Arbeit.
      Da die beiden Azubis, die seit heute auf dem Hof mitwirken sollten, erst um halb 9 kommen würden, hatte ich noch Zeit Kalzifer zu reiten. Der Fuchshengst sollte heute wieder etwas auf dem Platz gearbeitet werden, in letzter Zeit hatten wir das Training wegen der hohen Temperaturen schleifen lassen. Melanie nahm sich in der Zwischenzeit Ékes vor, die heute ebenfalls dressurmäßig geritten werden sollte. Jack hatte somit genügend Platz auf dem Springplatz, um niemand durch Flavios Eskapaden zu gefährden.
      Nachdem alle Pferde geputzt und gesattelt waren, gingen wir zusammen zu den Plätzen. Jack verabschiedete sich als wir am Springplatz ankamen, so dass Melanie und ich alleine zu Dressurplatz gingen. Während Melanie bereits im Schritt losritt, legte ich vier Stangen beim Mittelzirkel hin und stieg danach auf Kalzifers Rücken. Gemeinsam mit Mel drehte ich meine Runden auf dem Platz, bevor es mit der Arbeit losging.
      Nach zehn Minuten begann ich dann erst über die Stangen und dann in Volten um sie herum zu reiten. Danach wechselte ich die Hand und ritt die gleiche Übung noch einmal. Kalzifer arbeitete heute besonders gut mit, auch das Schenkelweichen, wo er sonst immer versuchte zu schummeln, klappte auf Anhieb. Mel hatte mit Ékes auch keine Probleme, aber die Stute machte sonst ja immer brav mit.
      Im Trab musste ich Kalzifer vermehrt mit dem äußeren Bein treiben, damit er auch wirklich über die Stangen lief. Auch wenn ich ein wenig kämpfen musste, trabte der Hengst dann doch über die Stangen und nicht daran vorbei. Melanie tat es mir gleich, da Furmint etwas maulig war und immer wieder den Kopf in die Höhe warf.
      An der langen Seite ließ ich meinen Hengst im Trab zulegen und fing das Tempo kurz vor der kurzen Seite wieder ab. Danach folgte eine kurze Schrittpause am langen Zügel, um dem Hengst etwas Erholung zu bieten.
      Als ich die Zügel wieder aufnahm, trabte ich noch eine Runde auf dem Zirkel und galoppierte dann an. Die Stange, die auf dem Zirkel lag, nahm ich gleich im Galopp mit. Nach zwei Runden parierte ich durch, wechselte die Hand und galoppierte erneut an. Auch hier ritt ich Kalzifer wieder über die Stange. Wieder parierte ich durch und galoppierte dann auf dem Mittelzirkel über alle vier Stangen. Kalzifer galoppierte fleißig, und ich hatte Mühe mich bei seinem Schwung im Sattel zu halten. Auch das Verstärken des Galopps an der langen Seite, klappte einwandfrei, auch wenn Kalzifer kurz ins Stolpern geriet.
      Ich parierte durch und trabte leicht, gleichzeitig gab ich dem Hengst die Zügel hin und lobte ihn ausgiebig. Auch Melanie hatte gerade das Training beendet und ritt bereits im Schritt ihre Runden. Damit die beiden Pferde noch etwas raus kamen, ritten wir eine Runde um den Hof zum Abschluss. Jack war bereits fertig und hatte den Schimmelhengst schon zum Putzplatz gebracht. Als Melanie und ich ankamen, war Flavio bereits abgeduscht und mit Jack auf den Weg zurück zur Koppel. Ich übernahm Ékes als sie abgesattelt wurde und duschte sie und Kalzifer zusammen ab.
      Ein kurzer Blick auf die Uhr sagte mir, dass unsere Azubis jede Minute kommen würden, also beeilte ich mich die beiden Pferde auf die Koppel zu führen. Als ich zurück kam, kamen mir auch schon zwei junge Mädels entgegen. Celine, dunkelbraune Haare und 21 Jahre, und Marleen, rote Haare und 18 Jahre, hatten bereits beide ein Praktikum auf unserem Hof hinter sich, dies fand allerdings noch vor dem Umzug, weshalb die Beiden etwas verloren im Eingang standen.
      „Habt ihr gut hergefunden? Wir liegen jetzt ja etwas weiter außerhalb.“, sagte ich lachend und führte Celine und Marleen gleich weiter zu den Koppeln. „Wenn ihr wollt könnt ihr euch gleich aufs Pferd schwingen, das ihr Reiten könnt, weiß ich ja. Furmint und Ostara müsstet ihr ja noch kennen, oder?“, fragte ich während wir zur Koppel gingen, was mir durch ein Nicken bejaht wurde. Ich grinste und freute mich, da mir so auch einiges an Arbeit abgenommen wurde. Schnell halfterte ich Ostara und Furmint auf, und übergab sie dann Celine und Marleen. Während die Beiden die Stuten putzten, bequatschte ich mit ihnen den künftigen Tagesablauf und sagte, welche Pferde sie in Zukunft reiten würden. Neben den beiden Stuten sollten auch Diome und Tiny zu ihren Aufgaben gehören, sowie hin und wieder eins der anderen Pferde, wenn Jack, Mel und ich nicht genügend Zeit hatten. Während ich mich um die Azubis kümmerte, gingen Mel und Jack auf Pipcas und Jewel zusammen ausreiten.
      Um kurz vor 9 Uhr ging es dann in die Halle, da der Himmel begann sich zu verdunkeln und in Kürze der Regen folgen würde. „Fangt schon einmal an im Schritt, ich bau solange noch ein paar Sachen auf:“, rief ich Celine und Marleen zu, bevor ich in der kleinen Kammer verschwand und mit Stangen zurück kehrte. An der langen Seite legte ich drei Stangen schräg auf den dritten Hufschlag, so dass man sie mit einer einfachen Schlangenlinie oder beim Handwechseln über reiten konnte. An der anderen langen Seite baute ich noch ein Cavaletti auf, das später als Gymnastiksprung dienen sollte. „Die Sachen könnt ihr nutzen, ich muss mir jetzt kurz selbst ein Pferd fertig machen und dann komm ich wieder hier her.“
      Schnell holte ich Fekete von der Koppel und putzte kurz über sein ohnehin sauberes Fell, bevor ich ihm den Kappzaum anlegte und die Longe in den mittleren Ring einklinkte. Ich führte ihn so zurück zur Halle und begann dort ihm im Schritt den Hufschlag entlang führte. Marleen und Celine arbeiteten bereits fleißig im Trab mit ihren Stuten und nutzten auch die Stangen mit. Fekete konnte seine Augen kaum von den hübschen Stuten lassen, diese ließen sich von seinem sehnsüchtigen Wiehern aber nicht aus der Fassung bringen. „Treib Furmint weiter voran, die schläft dir fast ein. Und Ostara braucht ein bisschen mehr Abwechslung als Zirkel. Reite ein paar Schlangenlinien, Volten oder Tempowechsel, sonst macht die dir bald dicht.“, rief ich Celine und Marleen zu, während ich Fekete um mich kreiseln ließ. Auch er musste über die Stangen laufen und auch das Cevaletti kam zum Einsatz. Im Galopp rannte er etwas zu schnell drauf zu, konnte sich aber kurz davor noch abfangen und gesetzter Springen. Er war einfach ein Dressurpferd durch und durch. Immer wieder Handwechsel führten dazu, dass der Rapphengst sich fallen ließ und fleißig vorwärts-abwärts lief. Locker ließ ich ihn noch einige Runden traben und parierte ihn dann zum Schritt durch. Marleen und Celine ritten bereits einige Runden im Schritt, weshalb ich vorschlug noch eine Runde um den Hof zu reiten; die dunklen Wolken waren bereits vom Himmel verschwunden.
      Während des kleinen Rundgangs erklärte ich meinen Azubis das Gelände und wo sie die besten Galoppstrecken finden konnten. Wieder am Hof angekommen, zeigte ich den Waschplatz und übernahm dann die beiden Stuten, um sie auf die Koppel zu bringen.
      Währenddessen machte sich Mel mit den beiden Mädchen bekannt und nahm sie als Helfer bei Cressi mit, der heute seinen Reiter das erste Mal im Trab an der Longe tragen sollte.
      Bei mir stand als nächstes Unwritten auf der Liste, mit der ich ins Gelände gehen wollte. Nachdem ich sie geputzt hatte, sattelte ich meine Lieblingsstute schnell und stieg dann auf. Ich ritt den Wiesenweg am Reitplatz entlang und verfolgte dann die Landstraße weiter geradeaus, bis ich in den Wald kam. Dort trabte ich locker an und sorgte mit dem Schulterherein für die tägliche Portion Dressur. Für meine Scheckenstute war das kein Problem, schließlich kannte sie die Übung schon ewig. Fleißig lief die Stute voran, zuckte aber kurz zusammen, als es im Gebüsch raschelte. Jedoch hatte ich sie schnell wieder beruhigt und konnte gemütlich weiter reiten. Als es den Berg hinaufging galoppierte ich die Stute an, welche sofort lospreschte. Weiter im Wald gelangte ich zur Vielseitigkeitsstrecke, wo momentan Jack mit Deci und einem Trainer arbeitete, dieser hatte nämlich am kommenden Wochenende ein Turnier und sollte dafür Top in Form sein. Da ich nicht stören wollte, ritt ich eilig weiter und trabte die Stute ein weiteres Mal an. Ruhig setzte sie sich in Bewegung und trabte den Waldweg entlang. Kurz darauf verließen wir den Wald wieder. Als wir die Straße überquert hatten, und ich wieder in den Feldern war, galoppierte ich Unwritten erneut an. Als wir in die Nähe des alten Bauernhofs kamen, parierte ich zum Schritt durch. Kurz darauf trabte ich wieder an und parierte erst kurz vor der Brücke, die über den Fluss führte, durch. Den übrigen Weg ritt ich im Schritt, denn schon nach zehn Minuten kamen wir wieder am Stall an. Dort nahm ich Unwritten die Ausrüstung ab und duschte sie, wie die anderen Pferde, ab. Melanie und die beiden anderen hatten bereits begonnen, die anderen Pferde zu putzen, mit Cressi hatte nach Melanie alles bestens geklappt.
      Schnell brachte ich die Stute zurück zu den anderen auf die Koppel, bevor ich mir Jumina schnappte und zum Putzplatz führte. Melanie würde mit Story und Celine auf Diome, sowie Marleen auf Tiny noch eine Runde ins Gelände gehen. Ich hingegen holte für Jack noch Fire von der Koppel, da wir zusammen mit dem Trainer noch auf den Springplatz gehen wollten.
      Jack rief gerade an, als ich die Pferde satteln wollte, um mir zu sagen, dass er länger brauchen würde und ich davor noch Csíny longieren könnte.
      Daraufhin packte ich Jumina und Fire mit einem Arm voll Heu in ihre Boxen und holte mir dann den Furioso Hengst von der Koppel. Er sollte ebenfalls an die Longe, allerdings wollte ich mit ihm hauptsächlich Stangenarbeit machen. Geputzt war er in Windeseile und auch der Kappzaum saß schnell an seinem Kopf. Wieder hängte ich die Longe in den mittleren Ring und führte ihn dann in die Halle. Nach dem Aufwärmen begann ich den Hengst über die Stangen zu schicken und auch das Schenkelweichen seitwärts über die Stangen klappte einwandfrei mit ihm. Über die Stangen schnalzte ich immer wieder, damit mein Kleiner auch seine Beine hieb. Im Galopp sprang er erheblich besser über das aufgestellte Cavaletti und gab sich deutlich mehr Mühe bei der Stangenreihe. Wieder durchpariert übte ich noch einmal das Schulterherein im Schritt an der langen Seite und auch das Schenkelweichen ohne Stange klappte. Mit einer Runde um den Hof beendete ich das Training und konnte auf dem Weg sogar Jack einsammeln. Während er Csíny und Deci abduschte und in die Boxen brachte, da die Pferde über Mittag rein kamen, sattelte ich Jumina und Fire, die letzten beiden Pferde für heute. Jack hatte noch genug Zeit, um auch die Stuten in die Boxen zu bringen, dann mussten wir auch schon auf den Springplatz. Während wir im Schritt die Pferde warmritten, rief ich noch bei Melanie an, damit sie wusste, dass die Pferde noch in die Boxen sollten.
      Jumina und Fire wurden schnell warm, aufgeheizt durch die vom Trainer aufgebauten Hindernisse. Nach dem Abgaloppieren, fingen wir an zu springen, erst niedrig, wobei beide Pferde eher mäßig sprangen und man sie kaum passend reiten konnte. Hauptsache Laufen und locker Springen, war die Devise, damit Jumina und Fire warm werden konnten, auch wenn sie lieber sofort auf höchstem Niveau springen wollten.
      Als es endlich in die Höhe ging, wurden die beiden Pferde munterer und man hatte es schwer, sie überhaupt noch in Zaum zu halten. Jumina war flott unterwegs, vor den Hindernissen gab sie noch ein bisschen mehr Gas, um den nötigen Schwung für den Sprung aufzubringen. Nach dem Sprung musste sie leicht abgebremst werden, um das nächste Hindernis nicht zu verpassen. Fire hingegen war kaum zu halten, schließlich konnte er die letzten Wochen auch nicht wie sonst über den Springplatz heizen, da es schlichtweg zu heiß war. Jack hatte keine andere Möglichkeit den Hengst laufen zu lassen, aber dieser war mittlerweile auch so selbstständig, dass es kein Problem darstellte.
      Nach einer guten dreiviertel Stunde beendeten wir das Training und ritten, wie gewohnt, noch eine Runde um den Block. Daran hatten wir, und auch die Pferde, mehr Freude, als auf dem Platz zu kreiseln.
      Als unsere Pferde Frisch geduscht in ihren Koppeln standen und ihr Heu mümmelten, kamen auch Mel, Celine und Marleen auf ihren Pferden eingetrudelt. Ich half beim Verstauen der Ausrüstung, damit die Pferde schnell geduscht werden konnten und dann in ihre Box zum Heu fressen durften.
      Mittlerweile war es auch so heiß, dass Arbeit nicht mehr möglich war. Der Hunger kündigte sich zudem auch noch an, weshalb ich die gesamte Mannschaft zum Essen in mein Haus holte. Gegen Abend würden die Pferde wieder auf ihre Koppeln kommen, da es dann nicht mehr so heiß war.
    • Elii
      Pflegebericht 19. November 2013 - Freispringen, Springtraining, Dressurstunde
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      “Hallo ihr Beiden, alles klar?“, fragte ich Deci und Tiny, die direkt nebeneinander standen und vorwitzig aus den Boxen sahen. „Ich hoffe ihr freut euch schon aufs Scheren.“
      „Elena? Ich geh mit Fire jetzt auf den Platz!“, rief mir Jack vom Putzplatz aus zu. „In Ordnung, ich komm auch gleich nach.“, antwortete ich. Schnell halfterte ich Deci und führte ihn zum Putzplatz. Während Fire heute auf dem Platz unter dem Reiter springen sollte, ging es für den Isabellhengst in die Halle, wo er völlig frei über die Hindernisse sollte. Tiny würde derweilen von Mel longiert werden, da sie allerdings noch nicht da war, putzte ich beide Hengste mehr oder weniger gleichzeitig.
      Als sie kam, war ich bereits fertig und hatte gerade begonnen, Deci auszurüsten. Heute hatte er zum ersten Mal die neue dunkelbraune Trense, zusammen mit den braunen Ledergamaschen und den farblich passenden Hufglocken an. „Gut sieht er aus.“, kommentierte Mel, bevor sie in die Sattelkammer ging. Tiny war, wie gewohnt, mit einer babyblauen Schabracke ausgestattet. Auch wenn Jack jedes Mal die Augen verdrehte, liebten Mel und ich es, den Fuchshengst in dieser Farbe zu kleiden.
      Zusammen gingen wir dann Richtung Halle, allerdings bog Mel dann zum Platz ab, da sie eine Dressurstunde mit der Reitlehrerin hatte. Dark Decission folgte widerwillig, weil er lieber auf dem Platz war, um dort den Stuten auf den Koppeln nachsehen. In der Halle ließ ich ihn frei laufen, während ich die Sprünge aufbaute. Der Hengst trottete durch die Gegend und hoffte, dass er durch die Glasscheiben einen Blick auf die Stuten erhaschen konnte.
      Als ich fertig war, trabte der Hengst bereits locker auf mich zu. An der Longe wärmte ich ihn weiter im Trab und Galopp auf, bevor ich ihn das erste Mal in die Gasse schickte. Munter galoppierte er auf den Sprung zu, sprang mit einem halben Meter Abstand über die Stangen und parierte brav durch, als ich am Ende der Gasse auf ihn wartete.
      Ich stellte die Hindernisse höher und holte dann Deci ab, damit er erneut springen konnte. Wie gewohnt lief er flott drauf zu und sprang souverän hinüber. Die Höhe war bisher nicht mehr als ein Witz für ihn, weshalb er den letzten Sprung sehr gelangweilt nahm. „So deutlich musst du es nun auch nicht zeigen!“, schimpfte ich ihn und zog die Stangen um einiges höher.
      „Ist es dem werten Herr jetzt genehm?“ Er schnaubte und gab gleich Gas als er in die Gasse kam. Endlich hatte er mehr Power beim Springen und zog seine Vorderbeine an, auch wenn immer noch einiges an Platz war. Ich lobte ihn ausgiebig und zog die Stangen ein letztes Mal höher. Über diese Höhe ließ ich Deci einige Male springen, bevor ich ihn durchparierte und zum abkühlen noch kurz im Galopp und Tab an die Longe nahm. Danach ließ ich ihn frei laufen, bis ich alles abgebaut hatte, um ihm dann die Longe in den Gebissring zu hängen und hinaus zu führen. Es ging kurz am Putzplatz vorbei, damit ich dem Hengst eine Abschwitzdecke überwerfen konnte und lief dann mit ihm zurück zum Reitplatz. Dort sah ich kurz bei Mel zu und quatschte ein wenig mit ihrer Reitlehrerin, bevor ich weiter lief.
      Jack hatte auch gerade sein Training mit Fire beendet und trabte leicht. „Kommst du noch eine Runde um den Hof mit?“, fragte er mich, was ich mit einem Nicken erwiderte. Während er ritt, führte ich meinen Hengst. Nach der Runde banden wir beide Hengste am Putzplatz an und begannen unsere Scherarbeiten. Deci und Fire durften sich beide mit einem Komplettschnitt begnügen, da sie so unheimlich viel schwitzten. Beide verhielten sich ruhig während der Prozedur und schauten nur kurz hoch, als Tiny kam. Auch er wurde komplett geschoren und verhielt sich genau so gelassen wie sein Bruder und sein Vater.
      Als es geschafft war, bekamen alle die warme Winterdecke auf, um den Fellverlust auszugleichen.
    • Elii
      Pflegebericht 02. Januar 2014 - Neujahrstag
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      „Ein Glück ist das vorbei.“, murmelte ich genervt, als ich mich aus dem Bett hievte. Mein Kopf schmerzte, weshalb ich ins Bad schlich und mir eine Aspirintablette aus dem Medizinschrank holte. Ich wunderte mich es nach dem gestrigen Abend tatsächlich noch in mein Bett geschafft zu haben, vielleicht war es doch ein wenig zu viel Alkohol gewesen.
      Als es klingelte schlüpfte ich schnell in meine Jogginghose und lief die Treppe hinunter. „Du bist schon hier?“, fragte ich verwundert, als plötzlich Mel vor der Tür stand. Sie war auf der selben Feier gewesen, hatte meines Wissens mindestens genau so viel getrunken, stand aber fit wie ein Turnschuh vor mir. „Ach, ich konnte nicht schlafen und mir war langweilig. Dachte es wäre ganz geschickt, gleich zu dir zu kommen und mitzuhelfen.“, antwortete sie mit einem breiten Grinsen auf den Lippen.
      Mit einer Geste lud ich sie ein, erst einmal reinzukommen. Ohne einen Kaffee würde ich sowieso nicht wirklich wach werden. „Auch was?“, murmelte ich und zeigte zuerst auf meine Tasse und dann auf die neue Kaffeemaschine, die ich zu Weihnachten bekommen hatte. „Wenn möglich einen Chai Latte, der war richtig klasse letztens.“, sagte ich und ließ sich auf die Couch fallen. Meine zwei Kater zuckten daraufhin kurz zusammen, einer von beiden stand dadurch sogar auf und ging zur Tür. Mel eilte zu ihm und öffnete sie, damit er nicht anfing uns die Ohren voll zu miauen.
      Bevor sie zur Couch zurück kam, hatte ich ihr schon ihr Getränk serviert und setzte mich mit einem Cappuccino in den Händen hin. „Glaubst du Jack kommt heute überhaupt noch?“, fragte ich lachend. Er hatte sich am Silvesterabend kein Trinkspiel durch die Lappen gehen lassen und bekam dementsprechend ordentlich Alkohol mit. Mel schüttelte lachend den Kopf, griff aber gleich zum Handy. „Ich versuch ihn mal anzurufen, die Pferde haben heute sowieso Pause, nicht wahr?“
      Ich nickte und trank schnell die letzten Schlucke aus meiner Tasse. „Ich zieh mich noch schnell um, genieß die Pause solange es geht.“, sagte ich zu ihr und lief die Treppe nach oben. Ich holte die frisch gewaschene Reithose aus der Waschküche, holte einen Pulli aus dem Schrank und zog zuletzt noch ein paar Socken über die Füße. Eilig ging ich wieder hinunter, was meinen Kater, der sich an Mel schmiegte, aufschreckte. „Ach Kleiner, langsam müsstest du mich doch kennen.“, lachte ich und hob ihn auf meinen Arm. „Wo ist eigentlich unser Kätzchen?“, fragte ich, da sie mir plötzlich in den Sinn kam und setzte den nun quengelnden Kater ab. Kaum hatte ich ihren Namen ausgesprochen, kam die rot-weiß-getigerte Jungkatze aus ihrem Versteck und rannte auf mich zu. Kurz vor mir stoppte sie und stellte sich auf die Hinterbeine. Liebevoll streichelte ich ihr über den Kopf und nahm sie kurz hoch. Sie drückte ihren Kopf gegen meinen und schnurrte glücklich. „Kommst du mit ihn den Stall?“, fragte ich sie dann und hielt sie etwas weiter weg. Sie miaute leise, was mich und Mel zum Lachen brachte. „Dann gehen wir jetzt!“, entgegnete Mel und öffnete die Tür. Mein Kater hatte sich in der Zwischenzeit hinter dem Sofa vor dem, zugegebenermaßen fast ausgewachsenen, Kätzchen versteckt und kam langsam hervor, als sie mit uns nach draußen trabte.
      Da das Wetter schön war, sollten die Pferde auf die Koppeln, nachdem wir sie gefüttert hatten. Das Ausmisten würden wir heute auch selbst übernehmen, da die Stallburschen frei hatten.
      Mit dem Futterwagen ging es zuerst in den Stutenstall. Unwritten und Jewel waren die ersten in der Stallgasse und bekamen somit auch zuerst ihr Futter. Beide standen ruhig in der Box, machten aber große Augen, als sie sahen, wie wir die Tröge füllten. Jumina hingegen, die als nächste an der Reihe war, tänzelte nervös von rechts nach links, scharrte mit den Hufen und prustete laut, bis sie an ihr Futter konnte.Pipcas und Ostara waren auch aufgeregt, Ékes und Furmint dafür umso ruhiger. Es war einer der vielen Gründe wieso ich mich in Furiosos so verliebt hatte.
      Weiter ging es mit dem Wagen weiter zu den Hengsten. Wieder waren es die Hannoveraner die kaum noch warten konnten, wer konnte es ihnen auch verübeln? Fire und Deci waren schnell versorgt und mit Tiny und Diome war die ganze Familie versorgt. Flavio bekam als nächstes seine Portion und schmatze genüsslich, als er die ersten Bissen im Mund hatte. Danach waren Story und seine beiden Söhne Csíny und Pajtás an der Reihe. Alle drei waren furchtbar ruhige Pferde und warteten brav ab, bis die Tröge gefüllt waren. Fekete und Kalzifer machten den Abschluss.
      Auch der Nachwuchs sollte nicht leer ausgehen, auch wenn bis auf Cressi alle mit Heupellets und etwas Aufzuchtsfutter Vorliebe nehmen mussten. Kedves und Shakoor fraßen das zum Glück ohne Probleme, auch wenn sie es anfangs gerne haben liegen lassen. Fagy war schon eine ganze Weile in einem kleinen Stall mit mehreren Jungstuten untergebracht, in dem sie täglich auf die Koppel kam und dort auch eine Rundumversorgung genoss.
      Als wir zurück bei den Stuten waren, konnten wir diese schon auf die Koppeln bringen, da alle vor den geleerten Trögen standen. Während ich Jewel und Pipcas übernahm, führte Mel zunächst Furmint und Ékes auf die Koppel. Unwritten lief frei neben mir her, sie wusste schließlich ihren Weg und war so auf mich koordiniert, dass sie sich kaum zwei Meter entferntes. Ein leises „Komm!“ reichte schon aus, um sie vom Gras am Wegesrand wieder zu mir zu locken. Als wir die Koppel erreichten, öffnete ich das Gatter und nahm den Stuten die Halfter ab, Unwritten spurtete sie zum Galopp an und so ging es flott zu fünft ans andere Ende der Koppel. Wir gingen wieder zurück in den Stall, wo Mel sich um die beiden übrigen Stuten, Ostara und Pipcas, kümmerte. Ich machte mich daraufhin zum Hengststall auf und schnappte mir Fire. Mit ihm an der Hand konnte ich keinen zweiten Hengst nehmen, außer ich hatte einen Todeswunsch. Mit der Führkette über der Nase brachte ich ihn ins Freie, wo er schon den Stuten auf der anderen Koppel schöne Augen machte. Er tänzelte und ich war heilfroh, als ich an der Koppel war. Als nächstes waren Deci und Diome an der Reihe, die an der Hand furchtbar gut miteinander auskamen. Mel übernahm Kalzifer. Dieser wieherte unersättlich den Stuten entgegen, auch wenn von ihnen nur Furmint antwortete. Auch diese Drei waren schnell in ihrem eingezäunten Bereich. Nun nahmen wir uns die beiden Brüder Csíny und Pajtás vor, die gelassen nebeneinander herliefen und deren Koppeln sich auch nebeneinander befanden. Weiter ging es mit Story und Fekete, ich nahm zusätzlich zu dem Rapphengst auch noch Tiny. Ein letztes Mal liefen wir zum Stall, Mel übernahm Flavio, der nun ganz allein mit Cressi im Stall stand. Den Reitponyhengst halfterte ich kurzerhand auf und so machten wir uns ein letztes Mal auf den Weg.
      Kedves und Shakoor würden sich heute auf eine Reise machen, sie sollten heute zu Zaii fahren, da diese auf ihrem Hof eine Junghengstherde gründen wollte und ich es für eine klasse Idee empfand, den Beiden neue Eindrücke zu ermöglichen. Auch wenn ich sie etwas wehleidig für den Transport vorbereitete, vor allem bei Shakoor machte ich mir große Sorgen, da er immer noch sehr skeptisch neuem gegenüber ist und recht lange gebraucht hatte, um sich mit Kedves zu verstehen. „Hey.. Das wird schon gut gehen, keine Sorge.“, munterte mich Mel auf und legte ihre Hand auf meine Schulter. „Wenn es nicht klappt, kommen die Beiden eben wieder zurück. Es ist doch nur bis April und besuchen können wir sie sowieso jederzeit.“ Ein Glück hatte ich sie an meiner Seite, sie hatte einfach immer die richtigen Worte für mich parat. Ich nickte und erkämpfte mir ein Lächeln. Mel half mir, den beiden Transportgamaschen anzulegen und stopfte ein Heunetz, während ich ihnen eine Abschwitzdecke auflegte. Wehmütig führten wir sie zusammen in den Hänger und schlossen hinter ihnen vorsichtig die Klappe. „Du fährst jetzt und ich werde solange die Boxen ausmisten.“, deklarierte Mel und schob mich zum Wagen. Verdutzt stieg ich ein, willigte dann aber ohne Widerworte ein.
      Nach einer Stunde kam ich an Zaii’s Hof an und stieg aus dem Wagen. Ich begrüßte sie und Edfriend, die auch gerade angekommen war und half dann zuerst beim Ausladen ihrer Pferde. Ich durfte Painted Blur, einen wunderschönen Rapphengst zur Koppel führen, welcher sofort losgaloppierte, als das Halfter ausgezogen war.
      Als nächstes kamen meine eigenen Pferde an die Reihe, welche sich seelenruhig ausladen ließen. Kedves übergab ich so gleich an Zaii, er hatte keine Probleme auch mit ihm fremden Personen zu gehen. Shakoor hingegen übernahm ich selbst, da er schon zitternd aus dem Anhänger kam. Schnell nahm Edfriend die Abschwitzdecken und die Gamaschen von meinen Hengsten ab, bevor wir sie dann zur Koppel führten. Shakoor brummelte leise, als ich mit ihm sprach, tänzelte dann aber sofort wieder mit hocherhobenem Kopf um mich herum. Ich ließ Zaii mit Kedves voraus gehen. Dieser trabte schnell auf die Koppel, als er die anderen Pferde erblickte und machte sich kurzerhand bekannt mit den anderen. Mit Shakoor stand ich bisher noch außerhalb des Zaunes. „Er hat ein paar Probleme mit neuen Dingen, vor allem Ortswechsel machen ihm zuschaffen, da er schon so oft verkauft wurde.“, erklärte ich Zaii und Edfriend, die verständnisvoll zuhörten. Langsam reagierte Shakoor auf die Rufe der anderen und als Kedves schließlich im Schritt entgegen kam, wurde er munterer und ich führte ihn auf die Koppel. Dort löste ich das Halfter und streichelte ein paar Mal über seine Stirn. Eilig steckte ich meinen Beiden noch ein paar Leckerlies zu, sie würden die nächste Zeit zwar ihre Ruhe von mir haben, aber so würden sie mich bis dahin immer in guter Erinnerung haben. Zu dritt sahen wir der kleinen Herde noch eine Weile zu, bevor wir ins Haus gingen, wo sich auch die Besitzer der übrigen Hengste schon befanden. Ich begrüßte alle freundlich und aß auch einen Bissen, aber so ganz konnte ich mich nicht damit anfreunden, meine beiden Hengste allein zu lassen. Auch die anderen kämpften mit Wehmut, doch Zaii beruhigte uns alle. Da ich noch einiges zu tun hatte, machte ich mich recht schnell auf den Heimweg, auch wenn ich es nicht lassen konnte, mit eine von den leckeren Schneckennudeln für den Weg mit zunehmen.
      Obwohl es mir nicht so lang vor kam, war ich wohl ewig unterwegs gewesen, denn als ich wieder zu Hause an kam, waren bereits alle Boxen gemistet. Ich wunderte mich, dass es Mel so schnell geschafft hatte, allerdings lag es an Jack der kurz nach meiner Abfahrt doch noch auf den Hof gekommen war. „Und dir geht’s gut?“, fragte ich ihn lachend und stupste ihn in die Seite. „Klar, das bisschen Alkohol halte ich doch locker aus.“, prahlte er lachend. „Wie wäre es wenn wir uns mit der Neujahrsbrezel die ich mitgebracht hab ins Haus setzen und du uns etwas über das neue Heim der beiden Hengste erzählst?“, schlug er im gleichen Atemzug vor, woraufhin ich eifrig nickte.
      Zusammen schlenderten wir zum Haus und während ich eine große Kanne Tee machte, schnitt Jack die Neujahrsbrezel an und Mel bespaßte Kätzchen, die ihr schon die ganze Zeit am Rockzipfel hing.
      „Auf das 2014 erfolgreich wird.“, sagte ich munter und stieß mit den Beiden an.
    • Elii
      Pflegebericht 01. Mai 2014 - Familienausritt
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      Tiny stand zusammen mit seiner Halbschwester Juwel und seinem Vater Firestorm am Putzplatz und wartete bereits auf mich. Auch Jack und Mel hielten bereits Ausschau nach mir und setzten ihre Helme auf, als ich näher kam. „Auf gehts!“, rief ich gut gelaunt. Ich wollte so schnell wie möglich los, um nicht in das angekündigte Gewitter zu geraten, das diesen Nachmittag kommen sollte.
      Schnell stiegen wir auf, ich auf Tiny, Mel auf Jewel und Jack auf seinen Liebling Fire. Ich hatte noch keinen erlebt, der außer mir, so gut mit dem Hengst im Parcours klar kam. Die meisten hatten schon nach wenigen Sprüngen aufgegeben, weil er ihnen zu unhändelbar schien.
      Langsam schritten wir vom Hof, allen voran Fire, der wie immer den unbestrittenen Leithengst mimte. Durch den bewölkten Himmel und das unbequeme Wetter war keine Menschenseele draußen auf den Feldern, nicht einmal Traktoren begegneten wir. Nach kürzerer Zeit trabten wir auf einem Feldweg an und ritten diesen bis zum Wald entlang. Dort parierten wir noch einmal zum Schritt durch, bevor wir die Pferde im Galopp den Waldrand langrennen ließen. Ohne zu zögern rannten die zwei Hengste und die Stute los und waren sehr bald auf Höchstgeschwindigkeit. Der Weg war einige hundert Meter lang, sodass wir die Pferde lange laufen lassen konnten, bevor wir wieder durchparierten. Wieder im Schritt schnaubten die Drei ausgiebig und blähten ihre Nüstern. Wir spazierten weiter in den Wald hinein und unterhielten uns ausgiebig, besonders über den anstehenden Besuch auf dem Maimarkt und das damit zusammenhängende Turnier. Firestone sollte dort das S-Springen gehen, während Flavio und Unwritten in der S-Dressur laufen sollten. Außerdem wollten wir noch ein paar der Furiosos mitnehmen, um die ungarische Rasse dort vorzustellen. Schon letztes Jahr konnten wir dort einige andere Leute für die Furiosos begeistern und welche von unserem Bekannten aus Ungarn vermitteln.
      Der restliche Ausritt verlief, bis auf den zweiten Galopp eher ruhig ab, da wir hauptsächlich Schritt gingen und nur ein wenig trabten. Zurück am Höfen verfrachteten wir die Pferde auch gleich in die Boxen, da es anfing heftiger zu regnen als uns lieb war. Auch die anderen holten wir eilig wieder rein, damit sie nicht völlig durchnässt wurden.
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  • Album:
    1.7 Hengste in der Zucht
    Hochgeladen von:
    Elii
    Datum:
    23 Juli 2015
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    Mime Type:
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    Height:
    640px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

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    ehemals Dark Heart


    Rufname: Tiny
    geboren: März 2006

    von: Dark Firestorm – Hannoveraner
    aus: Unwritten – Hannoveraner

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    Rasse: Hannoveraner
    Geschlecht: Hengst
    Farbe: Fuchs
    Stockmaß: 172 cm

    Besitzer: Elii
    Ersteller: Elii
    Vorkaufsrecht: Elii

    Beschreibung
    Dark Intentions besonderer Charakter zeichnete sich bereits seit seiner ersten Lebensminute ab. Von Anfang an war er unerschrocken, gelehrig und Menschen sofort zugewandt. Auch mit anderen Pferden versteht er sich ohne Probleme, selbst mit Hengsten kommt er, wenn auch nicht für allzu lang, zurecht.
    Unter dem Sattel beweißt er sich immer wieder durch seine hervorragenden Grundgangarten und seinen starken Willen, dem Reiter alles Recht zu machen. Ehrgeizig nutzt er auch den letzten Rest seiner Kraftreserven, um ans Ziel zu gelangen. Mit einem konsequenten Reiter kann der Hengst noch weit kommen.
    Auch wenn er in der Dressur begeistert mitarbeitet, gehört er in den Parcours, da er dort erst vollkommen aufgeht. Eine Eigenschaft, die Dark Intentions Vater ‚Dark Firestorm’ an viele seine Nachkommen vererben konnte.


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    Erfolge
    //

    Springen E – Dressur E


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    Gewinner der FS 93

    Gewinner BHK 437
    70. HdM-Wahl
    71. HdM-Wahl
    72. HdM-Wahl

    Decktaxe: 125 Joellen
    Zuchtverleih: //
    Nachkommen:
    Dark Rubin* / Hannoveraner [2011] - aus Halluzination / Hannoveraner
    Dark Dreamer* / Hannoveraner [2012] - aus Jumping to Conclusions / Hannoveraner
    Diganero / Hannoveraner [2013, †] - aus Jumping to Conclusions / Hannoveraner
    Dark Innuendo / Hannoveraner [2014] - aus Bucky / Holsteiner

    offizieller Hintergrund

    Zubehör